(19)
(11) EP 2 463 229 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.05.2014  Patentblatt  2014/19

(21) Anmeldenummer: 11189966.2

(22) Anmeldetag:  21.11.2011
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B67C 7/00(2006.01)

(54)

Verfahren und Vorrichtung zum aseptischen Abfüllen

Method and device for aseptic filling

Procédé et dispositif destinés au remplissage aseptisé


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 10.12.2010 DE 102010062797

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
13.06.2012  Patentblatt  2012/24

(73) Patentinhaber: Krones AG
93073 Neutraubling (DE)

(72) Erfinder:
  • Feilner, Roland
    93055 Regensburg (DE)
  • Mayr, Stephan
    93051 Regensburg (DE)
  • Martini, Oliver
    3600 Thun (CH)
  • Weinzierl, Matthias
    84174 Eching (DE)

(74) Vertreter: Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser 
Leopoldstrasse 4
80802 München
80802 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 0 136 793
WO-A1-2006/108453
DE-A1-102007 017 523
US-A- 4 522 015
EP-A2- 0 265 128
WO-A2-2008/112414
US-A- 3 945 411
US-A- 5 458 166
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum aseptischen Abfüllen von flüssigen Lebensmittelprodukten, die Feststoffpartikel enthalten.

    [0002] Es besteht ein wachsender Markt für flüssige Lebensmittelprodukte wie Fruchtsaftgetränke, die Feststoffpartikel, wie z.B. ganze Fruchtstücke, insbesondere Aloe Vera, Kokosnuss, Ananas, Pfirsich oder Mandarinensacs, enthalten. Diese Fruchtstücke sind im Trägerfruchtsaft in bis zu 50 Gew.-% beigemischt und können Abmaße von bis zu 1 cm x 1 cm x 1 cm besitzen.

    [0003] In herkömmlichen Abfüllanlagen werden solche Lebensmittelprodukte in Behälter wie z.B. Glasflaschen, PET- oder Polyolefinflaschen, oder Pouches abgefüllt, wobei der Trägerfruchtsaft und die Fruchtstücke getrennt in den Behälter gefüllt werden. Die Fruchtstücke werden dabei üblicherweise in pasteurisierten und autoklavierten Behältnissen, vornehmlich Weißblechdosen mit 5 bis 10 kg Verpackungsgrößen, an die Abfüllanlagen geliefert. Die Behältnisse werden kurz vor dem Abfüllen geöffnet, entleert und ggf. vor dem Abfüllprozess in einer Trägerflüssigkeit suspendiert. Anschließend wird die pasteurisierte Fruchtstücksuspension einem Vordosierungssystem zugeführt und dann zusammen mit einem zweiten Fruchtsaftstrom, der ggf. einer separaten thermischen Behandlung unterzogen wurde, abgefüllt.

    [0004] Bei der Öffnung der autoklavierten Behältnisse zum Entnehmen der Fruchtstücke kommt es dabei zu einer Rekontamination mit verschiedensten Mikroorganismen, so dass die Fruchtstücke, bzw. die Suspension der Fruchtstücke in der Trägerflüssigkeit, nochmals pasteurisiert werden müssen. Die Pasteurisierung erfolgt üblicherweise über eine thermische Behandlung in einer Kurzzeiterhitzungsanlage. Zusätzlich zur thermischen Belastung werden die Fruchtstücke durch den erforderlichen nochmaligen Pasteurisierungsschritt mechanisch stark beansprucht, wie z.B. durch die Einwirkung von Pumpen, Regelventilen, usw. Diese thermische und mechanische Belastung führt wiederum zu unerwünschten Produktschädigungen, wie z.B. einer Verkleinerung der Partikelgrößen und einer verbreiterten Partikelgrößenverteilung der Feststoffpartikel. Weiter sind die herkömmlichen Verfahren und Vorrichtungen aufgrund dieses zusätzlichen Pasteurisierungsschritts sehr kostenintensiv und uneffektiv.

    [0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt in der Bereitstellung eines kostengünstigen und effektiven Verfahrens und einer Vorrichtung zum aseptischen Abfüllen von flüssigen Lebensmittelprodukten, die Feststoffpartikel enthalten, bei denen die Feststoffpartikel einer möglichst geringen thermischen und mechanischen Belastung unterzogen werden, und so eine hohe Qualität des Lebensmittelprodukts gewährleistet wird.

    [0006] Diese Aufgabe wird mit dem Verfahren nach Anspruch 1 erfindungsgemäß gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen des Verfahrens sind in den Ansprüchen 2 bis 8 beschrieben, wobei auch alle Kombinationen dieser Ausführungsformen umfasst sind.

    [0007] Das erfindungsgemäße Verfahren gemäß Anspruch 1 zum aseptischen Abfüllen eines flüssigen Lebensmittelprodukts, das mindestens einen Feststoffpartikel enthält, umfasst die Schritte:
    • Desinfizieren von zumindest einem Teil der äußeren Oberfläche von mindestens einem ersten Behälter, der den Feststoffpartikel umfasst, sowie Desinfizieren von mindestens einem zweiten Behälter,
    • Öffnen des desinfizierten ersten Behälters und Entfernen des Feststoffpartikels,
    • Befüllen eines desinfizierten zweiten Behälters mit dem Feststoffpartikel und einem flüssigen Lebensmittel.


    [0008] Unter dem Begriff "Desinfizieren" versteht man das Behandeln des Behälters mit geeigneten Desinfektionsmitteln, wie z.B. Peressigsäure, Wasserstoffperoxid oder heißem Wasserdampf, wobei erfindungsgemäß die auf den Behälteroberflächen vorkommenden Mikroorganismen mindestens um den Faktor log 3, bevorzugt log 5, besonders bevorzugt log 7, d.h. um den Faktor 1.000, 100.000 oder 10.000.000, verringert werden. Geeignete Desinfektionsverfahren sind im Stand der Technik bekannt und werden hier nicht weiter erläutert.

    [0009] Der Begriff "erster Behälter" bezieht sich erfindungsgemäß auf das Behältnis, in dem die Feststoffpartikel angeliefert werden. Der Begriff "zweiter Behälter" bezieht sich auf den Behälter, in dem das flüssige Lebensmittelprodukt abgefüllt wird. Die äußere Oberfläche des ersten Behälters wird ganz oder zumindest ein Teil desinfiziert. Beim leeren zweiten Behälter wird sowohl die äußere Oberfläche als auch die innere Oberfläche des Behälters vollständig desinfiziert.

    [0010] Aufgrund der vorherigen Desinfektion des ersten Behälters vor der Öffnung und Entfernung der Feststoffpartikel kann auf eine nochmalige Pasteurisierung der Feststoffpartikel verzichtet werden, da der Öffnungs- und Entfernungsprozess der Feststoffpartikel aus dem ersten Behälter aseptisch durchgeführt wird, und somit eine Rekontamination mit Mikroorganismen ausgeschlossen wird. Dadurch kann die thermische und mechanische Belastung der Feststoffpartikel minimiert werden, wodurch die Größe und die Partikelgrößenverteilung der Feststoffpartikel nicht negativ beeinflusst wird, was eine hohe Qualität des Lebensmittelprodukts bedingt. Gleichzeitig ist das Verfahren aufgrund des Fehlens des nochmaligen Pasteurisierungsschritts der Feststoffpartikel kostengünstig und effektiv.

    [0011] Insbesondere ist beim Verfahren bevorzugt, dass die äußere Oberfläche des ersten Behälters, der den Feststoffpartikel umfasst, vollständig desinfiziert wird, und der desinfizierte Behälter vor dem Schritt des Öffnens in einen Reinraum überführt wird. Durch die Öffnung der ersten Behälter und der Entfernung der Feststoffpartikel aus dem ersten Behälter innerhalb eines Reinraums wird besonders effektiv gewährleistet, dass der Öffnungs- und Entleerungsprozess aseptisch und hygienisch stattfindet, so dass eine Rekontamination der Feststoffpartikel ausgeschlossen wird. Der Schritt des Abfüllens kann dabei innerhalb oder außerhalb des Reinraums erfolgen.

    [0012] In einer alternativen Ausführungsform des Verfahrens wird der erste Behälter nur teilweise desinfiziert und anschließend ein desinfizierter Teil dieses ersten Behälters an eine Öffnungseinheit angedockt und geöffnet. In dieser Ausführungsform wird über den Schritt des Andockens des desinfizierten Teils des ersten Behälters an die Öffnungseinheit gewährleistet, dass die Entnahme des Feststoffpartikels aus dem ersten Behälter unter aseptischen Bedingungen stattfindet. Der Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass das Verfahren nicht innerhalb eines Reinraums erfolgen muss, d.h. dass kein Reinraum nötig ist, und lediglich ein Teil des ersten Behälters, der den Feststoffpartikel enthält, desinfiziert werden muss. Dadurch ist eine besonders kostengünstige Ausgestaltung des Verfahrens möglich. Insbesondere bevorzugt ist dabei der Fall, dass die Feststoffpartikel in einer zylinderförmigen Dose angeliefert werden, und nur der Boden bzw. der Deckel der Dose desinfiziert und geöffnet wird.

    [0013] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung umfasst das Verfahren zwischen dem Schritt des Öffnens und dem Schritt des Befüllens weiter den Schritt des Herstellens eines Gemisches (d.h. einer Suspension) des Feststoffpartikels mit einem flüssigen Träger, und/oder den Schritt des Vordosierens des Feststoffpartikels und/oder des Gemisches des Feststoffpartikels mit einem flüssigen Träger. Als flüssiger Träger kann z.B. das flüssige Lebensmittel, d.h. insbesondere der Fruchtsaft, verwendet werden. Erfindungsgemäß ist aber auch die Verwendung anderer Trägerflüssigkeiten umfasst. Durch das Suspendieren der Feststoffpartikel wird, insbesondere wenn die Feststoffpartikel in den ersten Behältern als reine Feststoffe vorliegen, das Handling der Feststoffpartikel während des Abfüllprozesses vereinfacht. Es ist aber auch möglich, dass die Feststoffpartikel im ersten Behälter schon als Suspension, d.h. als Gemisch mit einer Trägerflüssigkeit vorliegen, so dass der Schritt des Herstellens des Gemisches entfällt. Über den Schritt des Vordosierens des Feststoffpartikels und/oder des Gemisches des Feststoffpartikels mit dem flüssigen Träger wird das Abfüllen in den zweiten Behälter vereinfacht und so eine besonders effektive Verfahrensführung möglich.

    [0014] Dabei ist insbesondere bevorzugt, dass die Feststoffpartikel nach der Entnahme aus dem ersten Behälter nacheinander eine Öffnungseinheit, eine Verdünnungseinheit und eine Vordosierungseinheit in vertikaler Richtung von oben nach unten durchlaufen. Über eine solche Prozessführung wird die mechanische Belastung der Feststoffpartikel weiter minimiert. Besonders bevorzugt erfolgt die Abwärtsbewegung der Feststoffpartikel aufgrund der Schwerkraft, so dass auf eine Beförderung mittels Pumpen o.ä. verzichtet werden kann, was die mechanische Belastung der Feststoffpartikel zusätzlich verringert.

    [0015] Insbesondere umfasst der Schritt des Öffnens das Durchstoßen des ersten Behälters mit einem Stößel, wobei der Stößel den Behälter besonders bevorzugt in vertikaler Richtung von oben nach unten durchstößt. Bevorzugt kann der Stößel dadurch im ersten Behälter so zwei Öffnungen, d.h. eine Auslauf- und eine Ausgleichsöffnung, generieren. Die durch den Stößel generierte Öffnung muss so groß sein, dass die Feststoffpartikel aus Öffnung des Behälters austreten und der Behälter möglichst schnell und vollständig leer läuft. Dabei wird besonders bevorzugt durch den Stößel eine Trichterform im Auslauf erzeugt, so dass der Behälter nicht gewendet werden muss.

    [0016] Bevorzugt umfasst das Verfahren weiter den Schritt des Überprüfens der Dichtigkeit des ersten Behälters, der den Feststoffpartikel umfasst. Die Dichtigkeit wird dabei insbesondere über eine Druckprüfung ermittelt, wobei die Behältnisse mittels einer Vorrichtung unter Druck (negativ oder positiv) gesetzt und auf Druckstabilität hin überprüft werden. Alternativ kann die Dichtigkeitsprüfung über eine Ultraschallmessung erfolgen, bei der die Behältnisse mit Ultraschallwellen beaufschlagt werden, die mit einem Ultraschallwellengerät erzeugt werden. Bei undichten Behältern tritt das Produkt aus, das mittels eines Sensors detektiert werden kann. Undichte und unzureichend autoklavierte Behälter können so aus dem Verfahren aussortiert werden, und somit das Verfahren effektiv und bei hoher Qualität des resultierenden Lebensmittelprodukts durchgeführt werden.

    [0017] Alternativ oder in Kombination dazu umfasst das Verfahren in einer weitern bevorzugten Ausführungsform dem Schritt des Detektierens von Metall mit einem Metalldetektor in einem mit flüssigen Lebensmittelprodukt befüllten zweiten Behälter. Dadurch kann das Vorhandensein von Metallrückständen, die z.B. beim Öffnungsprozess der ersten Behälter auftreten können, detektiert werden, und so kontaminierte Behälter aussortiert werden. Somit wird die Effektivität des Verfahrens und Qualität des resultierenden Lebensmittelprodukts weiter gesteigert.

    [0018] Insbesondere ist bevorzugt, dass das Verfahren den Schritt des Pasteurisierens des flüssigen Lebensmittels und/oder des flüssigen Trägers mit einer Pasteurisierungseinheit umfasst. Somit wird gewährleistet, dass das resultierende Lebensmittelprodukt den hygienischen Anforderungen entspricht. Dabei wird der Pasteurisierungsschritt im erfindungsgemäßen Verfahren bevorzugt so durchgeführt, dass die Feststoffpartikel nicht behandelt werden. Über eine solche Ausführungsform des Verfahrens kann gewährleistet werden, dass eine aseptische Abfüllung und somit hohe hygienische Reinheit des Lebensmittelprodukts gewährleistet wird, ohne dass die Feststoffpartikel zu sehr mechanisch und/oder thermisch belastet werden. Pasteurisierungsverfahren und -anlagen sind im Stand der Technik bekannt und werden hier nicht weiter erläutert.

    [0019] Bevorzugt umfasst das Verfahren den Schritt des Einschleusens des ersten Behälters, der den Feststoffpartikel umfasst und/oder des leeren zweiten Behälters in den Reinraum über mindestens eine Schleusenvorrichtung und/oder das Verfahren umfasst den Schritt des Ausschleusens des leeren ersten Behälters und/oder des mit dem flüssigen Lebensmittelprodukt befüllten zweiten Behälters aus dem Reinraum über mindestens eine zweite Schleusenvorrichtung. Über das Ein-/Ausschleusen der Behälter aus dem Reinraum wird eine aseptische Abfüllung und somit hohe Hygiene des Lebensmittelprodukts gewährleistet.

    [0020] Die oben beschriebenen Aufgaben werden weiter mit einer Vorrichtung nach Anspruch 9 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der Vorrichtung sind in den Ansprüchen 10 bis 15 beschrieben, wobei auch alle Kombinationen dieser Ausführungsformen umfasst sind.

    [0021] Die erfindungsgemäße Vorrichtung nach Anspruch 9 zum aseptischen Abfüllen eines flüssigen Lebensmittelprodukts, das mindestens einen Feststoffpartikel enthält, umfasst:
    • mindestens eine Desinfektionseinheit zum Desinfizieren von zumindest einem Teil der äußeren Oberfläche von mindestens einem ersten Behälter, der den Feststoffpartikel umfasst, und in dem der Feststoffpartikel angeliefert wird, sowie zum Desinfizieren von mindestens einem zweiten Behälter,
    • mindestens eine Öffnungseinheit zum Öffnen des desinfizierten ersten Behälters und zum Entfernen des Feststoffpartikels,
    • mindestens eine Fülleinheit zum Befüllen eines desinfizierten zweiten Behälters mit einem flüssigen Lebensmittel und dem Feststoffpartikel.


    [0022] Die erfindungsgemäße Desinfektionseinheit ist in der Lage, die auf den desinfizierten Oberflächen vorkommenden Mikroorganismen mindestens um der Faktor log 3 zu verringern.

    [0023] Durch das Vorhandensein der Desinfektionseinheit zum Desinfizieren von zumindest einem Teil der äußeren Oberfläche des ersten Behälters wird gewährleistet, dass das flüssige Lebensmittelprodukt aseptisch abgefüllt wird, wobei gleichzeitig auf eine nochmalige Pasteurisierung Feststoffpartikels verzichtet werden kann, so dass die thermische und mechanische Belastung der Feststoffpartikel minimiert wird. Dadurch kann eine hohe Qualität des flüssigen Lebensmittelprodukts hinsichtlich der hygienischen Anforderungen und der Größe sowie der Größenverteilung der Feststoffpartikel gewährleistet werden. Weiter die Vorrichtung effektiv und kostengünstig betrieben werden, da die Vorrichtung keine zusätzliche Pasteurisierungsvorrichtung der Feststoffpartikel nach dem Entfernen aus dem ersten Behälter umfasst.

    [0024] Der Begriff "Fülleinheit" umfasst erfindungsgemäß die folgenden Ausführungsformen: (a) ein Füller; (b) ein Blender und ein Füller; (c) zwei Füller (d.h. eine Predosierungseinheit und ein Füller); (d) ein Double-Aseptik-Füllventil, das im Ventil zwei oder mehr Komponenten mischt. Entsprechende Ausführungsformen sind im Stand der Technik bekannt und werden hier nicht weiter erläutert.

    [0025] Bevorzugt umfasst die Vorrichtung weiter einen Reinraum, in dem sich die Öffnungseinheit befindet, und in dem ein vollständig desinfizierter erster Behälter geöffnet wird. Durch diese Anordnung innerhalb eines Reinraums wird besonders gut eine aseptische Öffnung und Abfüllung des ersten Behälters gewährleistet, da so eine Rekontamination der Feststoffpartikel ausgeschlossen wird. Die Abfülleinheit kann sich dabei innerhalb oder außerhalb des Reinraums befinden.

    [0026] Alternativ dazu kann die Vorrichtung bevorzugt eine Andockeinheit umfassen, die sich an der Öffnungseinheit, besonders bevorzugt direkt oberhalb der Öffnungseinheit befindet. An die Andockeinheit wird ein desinfizierter Teil des Behälters vor dem Öffnen in der Art angedockt, dass beim Öffnen des ersten Behälters die Feststoffpartikel direkt und ohne Rekontamination in die Öffnungseinheit überführt werden. Somit ist die Vorrichtung besonders effektiv und kostengünstig. In dieser Ausführungsform der Vorrichtung wird über die Andockeinheit gewährleistet, dass die Entnahme des Feststoffpartikels aus dem ersten Behälter unter aseptischen Bedingungen stattfindet. Der Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass das die Vorrichtung keinen Reinraum umfassen muss, und lediglich ein Teil des ersten Behälters, der den Feststoffpartikel enthält, desinfiziert werden muss, und so die Vorrichtung besonders kostengünstig gestaltet werden kann.

    [0027] Insbesondere ist bevorzugt, dass die Vorrichtung weiter eine Verdünnungseinheit zum Herstellen eines Gemisches des Feststoffpartikels mit einem flüssigen Träger umfasst. Durch diese Verdünnung bzw. Suspendierung der Feststoffpartikel mit dem flüssigen Träger kann das Handling des Feststoffpartikels innerhalb der Vorrichtung erleichtert werden.

    [0028] Alternativ oder in Kombination dazu umfasst die Vorrichtung weiter eine Vordosierungseinheit zum Vordosieren des Feststoffpartikels und/oder des Gemisches des Feststoffpartikels mit dem flüssigen Träger. Über diese Vordosierungseinheit lassen sich vordosierte Portionen des Feststoffpartikels generieren, die besonders effektiv in den zweiten Behälter überführt werden können.

    [0029] Insbesondere bevorzugt ist dabei, dass die Öffnungseinheit, die Verdünnungseinheit und die Vordosierungseinheit in vertikaler Richtung von oben nach unten angeordnet sind. Durch diese Anordnung kann nach der Entnahme der Feststoffpartikel der Durchlauf durch die Öffnungseinheit, die Verdünnungseinheit und die Vordosierungseinheit mit einer möglichst geringen mechanischen Belastung der Feststoffpartikel durchgeführt werden, was die Qualität des Lebensmittelprodukts weiter verbessert.

    [0030] Insbesondere bevorzugt umfasst die Öffnungseinheit einen Stößel, der besonders bevorzugt relativ zum ersten Behälter so angeordnet ist, dass der Stößel den ersten Behälter in vertikaler Richtung von oben nach unten durchstoßen kann. Die Form des Stößels ist dabei bevorzugt so gestaltet, dass eine leichte Reinigung möglich ist, d.h. er sollte keine Hinterschneidungen o.ä. aufweisen. Weiter sollte die Form des Stößels bevorzugt ein möglichst geringes Verdrängungsvolumen besitzen, um die im Behälter befindlichen Feststoffpartikel mechanisch möglichst wenig zu beanspruchen. Dabei wird bevorzugt an der unteren Oberfläche des Behälters ein Trichter erzeugt, aus dem die Feststoffpartikel austreten können, ohne das eine weitere mechanische Belastung mittels Pumpen o.ä. nötig ist.

    [0031] Weiter umfasst die Vorrichtung bevorzugt eine Prüfeinheit zum Überprüfen der Dichtigkeit des ersten Behälters, der den Feststoffpartikel umfasst. Alternativ dazu, oder in Kombination dazu kann die Vorrichtung einen Metalldetektor zum Detektieren von Metall in einem mit flüssigen Lebensmittel befüllten zweiten Behälter umfassen. Undichte und/oder unzureichend autoklavierte Behälter können so aus dem Verfahren aussortiert werden, und somit die Vorrichtung effektiv bei hoher Qualität des resultierenden Lebensmittelprodukts betrieben werden.

    [0032] Insbesondere ist bevorzugt, dass die Vorrichtung mindestens eine Pasteurisierungseinheit zum Pasteurisieren des flüssigen Lebensmittels und/oder des flüssigen Trägers umfasst, wobei die Pasteurisierungseinheit bevorzugt so angeordnet ist, dass die Feststoffpartikel nicht behandelt werden. Dadurch lässt sich die Qualität des resultierenden Lebensmittelprodukts weiter steigern, da dadurch eine aseptische Abfüllung und somit hohe hygienische Reinheit des Lebensmittelprodukts gewährleistet wird, ohne dass die Feststoffpartikel zu sehr mechanisch und/oder thermisch belastet werden.

    [0033] Bevorzugt kann die Vorrichtung mindestens eine erste Schleusenvorrichtung zum Einschleusen des ersten Behälters, der den Feststoffpartikel umfasst, und/oder eines leeren zweiten Behälters in den Reinraum umfassen. Alternativ oder in Kombination dazu kann die Vorrichtung mindestens eine zweite Schleusenvorrichtung zum Einschleusen eines leeren ersten Behälters und/oder eines mit dem flüssigen Lebensmittelprodukt befüllten, zweiten Behälters aus dem Reinraum umfassen. Über die Schleusenvorrichtungen wird eine aseptische Abfüllung und somit hohe Hygiene des Lebensmittelprodukts gewährleistet, was eine besonders effektive Vorrichtungsausgestaltung ermöglicht.

    [0034] Die Erfindung und ihre Vorteile werden anhand der in den nachfolgenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele weiter erklärt. Dabei zeigen:
    Fig. 1:
    eine schematische Schnittzeichnung einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Reinraum;
    Fig. 2:
    eine schematische Schnittzeichnung einer weiteren bevorzugten Ausführungs-form einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Reinraum;
    Fig. 3:
    eine schematische Schnittzeichnung einer alternativen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Andockvorrichtung;
    Fig. 4:
    ein Teil einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer kombinierten Öffnungseinheit, Verdünnungseinheit und Vordosierungseinheit;
    Fig. 5:
    eine schematische Ausführungsform eines Stößels zur Öffnung eines ersten Behälters.


    [0035] Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung mit einer Prüfeinheit 40 zum Überprüfen der Dichtigkeit eines ersten Behälters 6, sowie eine Desinfektionseinheit 20 zum Desinfizieren der äußeren Oberfläche des ersten Behälters 6. Weiter umfasst die Vorrichtung einen Reinraum 22 mit Schleusenvorrichtung 46 zum Einschleusen von vollen ersten Behältern 6, sowie eine zweite Schleusenvorrichtung 48 zum Ausschleusen von leeren ersten Behältern 10. Der Reinraum 22 umfasst eine Öffnungseinheit 24 zum Öffnen der desinfizierten ersten Behälter 16, sowie zum Entfernen der Feststoffpartikel 4 aus den Behältern 16. Weiter umfasst die Vorrichtung eine zweite Desinfektionseinheit 20 zum Desinfizieren der leeren zweiten Behälter 8, in die das Lebensmittelprodukt 2 abgefüllt wird, sowie eine Fülleinheit 26. Diese ist über Rohrleitungen mit der Öffnungseinheit 24, sowie einer Pasteurisierungseinheit 44 verbunden, über die die Feststoffpartikel 4, bzw. das flüssige Lebensmittel 18 der Fülleinheit 26 zugeführt werden. Zusätzlich umfasst die Vorrichtung einen Metalldetektor 42 zum Detektieren von Metall in einem mit flüssigen Lebensmittelprodukt 2 befüllten zweiten Behälter 12.

    [0036] In der Vorrichtung gemäß Fig. 1 kann ein Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung wie folgt durchgeführt werden:

    Erste Behälter 6, die Feststoffpartikel 4 umfassen, werden nach der Anlieferung zunächst in der Prüfeinheit 40 auf Dichtigkeit hin überprüft. Undichte Behälter 50 werden aus der Prüfeinheit 40 aussortiert. Nach der Dichtigkeitsprüfung werden die dichten ersten Behälter 6 in der ersten Desinfektionseinheit 20 desinfiziert, wobei hier die gesamte äußere Oberfläche der Behälter 6 behandelt wird. Nach der Desinfizierung werden die desinfizierten ersten Behälter 16 über die erste Schleusenvorrichtung 46 in den Reinraum 22 überführt, und mittels der darin befindlichen Öffnungseinheit 24 geöffnet. Nach dem Öffnen und nach dem Entfernen der Feststoffpartikel 4 werden die leeren Behälter 10 über die zweite Schleusenvorrichtung 48 aus dem Reinraum 22 entfernt. Parallel dazu werden in der zweiten Desinfektionseinheit 20 leere zweite Behälter 8 desinfiziert und in die Fülleinheit 26 überführt, sowie mittels der Pasteurisierungseinheit 44 flüssiges Lebensmittel 18 pasteurisiert. Danach werden die entnommenen Feststoffpartikel 4 aus der Öffnungseinheit 24, sowie das flüssige Lebensmittel 18 aus der Pasteurisierungseinheit 44 über Rohrleitungen in die Fülleinheit 26 überführt und dort in die sterilisierten zweiten Behälter 14 abgefüllt. Die so mit dem Lebensmittelprodukt 2 befüllten zweiten Behälter 12 werden anschließend mit dem Metalldetektor 42 auf das Vorhandensein von Metall hin überprüft und ggf. kontaminierte Behälter 50 ausgeschleust.



    [0037] Eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung ist in Fig. 2 beschrieben. Diese ist analog zu der Vorrichtung gemäß Fig. 1 aufgebaut, mit dem Unterschied, dass sich in dieser Ausführungsform die Fülleinheit 26 im Reinraum 22 befindet. Daneben umfasst diese Ausführungsform zwei erste Schleusenvorrichtungen 46 und zwei zweite Schleusenvorrichtungen 48 zum Ein- bzw. Ausschleusen der ersten Behälter und der zweiten Behälter aus dem Reinraum 22.

    [0038] In der Vorrichtung gemäß Fig. 2 kann ein Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung in analoger Weise wie oben beschrieben durchgeführt werden. Der einzige Unterschied in der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist, dass der Schritt des Abfüllens im Reinraum 22 stattfindet, wobei die leeren zweiten Behälter 8 in den Reinraum 22 eingeschleust werden, und die befüllten zweiten Behälter 12 aus dem Reinraum 22 ausgeschleust werden.

    [0039] Eine alternative Ausführungsform einer Vorrichtung ist in Fig. 3 dargestellt. Diese Vorrichtung umfasst eine Prüfeinheit 40 zum Überprüfen der Dichtigkeit eines ersten Behälters 6, der den Feststoffpartikel 4 umfasst, sowie eine Desinfektionseinheit 20 zum Desinfizieren eines Teils der äußeren Oberfläche von einem ersten Behälter 6. Direkt an die Desinfektionseinheit 20 angeordnet befindet sich eine Andockeinheit 28, die wiederum direkt mit der Öffnungseinheit 24 verbunden ist. Weiter umfasst die Vorrichtung eine Fülleinheit 26, und eine direkt damit verbundene zweite Desinfektionseinheit 20 zum Desinfizieren der leeren zweiten Behälter 8. Die Fülleinheit 26 ist durch Rohrleitungen mit der Öffnungseinheit 24 und einer Pasteurisierungseinheit 44 verbunden, über die Feststoffpartikel 4 bzw. pasteurisiertes flüssiges Lebensmittel 18 in die Fülleinheit 26 eintreten können. Weiter umfasst die Vorrichtung einen Metalldetektor 42 zum Detektieren von Metall in einem mit flüssigen Lebensmittelprodukt 2 befüllten zweiten Behälter 12.

    [0040] In der Vorrichtung gemäß Fig. 3 kann ein erfindungsgemäßes Verfahren wie folgt durchgeführt werden:

    Nach Anlieferung von autoklavierten ersten Behältern 6, die Feststoffpartikel 4 umfassen, werden diese in der Prüfeinheit 40 auf Dichtigkeit hin überprüft und ggf. aus dem Verfahren ausgeschleust 50. Nach der Dichtigkeitsprüfung werden die Behälter 6 in der ersten Desinfektionseinheit 20 desinfiziert, wobei die Behälter nur teilweise, hier nur an der unteren Oberfläche 17, desinfiziert werden. Danach werden die zum Teil desinfizierten ersten Behälter 15 in die Andockeinheit 28 überführt. In der Andockeinheit 28 wird der desinfizierte Teil 17 des ersten Behälters 15 so geöffnet, dass sich der desinfizierte Teil 17 direkt über der Öffnungseinheit 24 befindet, damit nicht desinfizierte Teile des ersten Behälters nicht in Kontakt den Feststoffpartikeln 4 oder mit der Öffnungseinheit 24 kommen. Nach der Öffnung der ersten Behälter 15 und der Entnahme der Feststoffpartikel 4 werden die leeren ersten Behälter 10 aus der Andockeinheit 28 entfernt. Parallel dazu werden in der zweiten Desinfektionseinheit 20 leere zweite Behälter 8 desinfiziert und anschließend in die Fülleinheit 26 überführt. Weiter erfolgt die Pasteurisierung des flüssiges Lebensmittels 18. Die entnommenen Feststoffpartikel 4 und das flüssiges Lebensmittel 18 werden anschließend über eine Rohrleitung in die Fülleinheit 26 überführt. In der Fülleinheit 26 wird der desinfizierte zweite Behälter 14 mit dem Feststoffpartikel 4, sowie dem flüssigen Lebensmittel 18 gefüllt. Nach Austritt aus der Fülleinheit 26 wird der mit dem flüssigen Lebensmittelprodukt 2 befüllte zweite Behälter 12 mittels des Metalldetektors 24 auf Metall hin untersucht und ggf. kontaminierte Behälter 50 ausgeschleust.



    [0041] Fig. 4 zeigt eine bevorzugt Ausgestaltung eines Teils einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, der eine kombinierte Öffnungseinheit 24, Verdünnungseinheit 30 und Vordosierungseinheit 36 umfasst. Dabei sind die Öffnungseinheit 24, die Verdünnungseinheit und die Vordosierungseinheit 36 in vertikaler Richtung von oben nach unten so angeordnet, dass nach der Entleerung der ersten Behälter 15/16 die Feststoffpartikel 4 lediglich aufgrund der Schwerkraft von oben nach unten bewegt werden. Die Ausführungsform enthält weiter eine Zuführungsleitung 31 zum Herstellen eines Gemisches 34 des Feststoffpartikels 4 mit einem flüssigen Träger 32.

    [0042] Innerhalb eines erfindungsgemäßen Verfahrens nach dieser Ausführungsform erfolgt die Öffnung der ersten Behälter 15/16 in der Öffnungseinheit 24, wobei sich die entnommenen Feststoffpartikel 4 in vertikaler Richtung von oben nach unten bewegen und in die Verdünnungseinheit 30 eintreten. Dort erfolgt die Zugabe des flüssigen Trägers 32 über die Zuführungsleitung 31 wodurch das Gemisches 34 hergestellt wird. Gemisch 34 bewegt sich anschließend in die Vordosierungseinheit 36, mit der vordosierte Einheiten hergestellt werden, die anschließend in die Fülleinheit 26 überführt und in die zweiten Behälter 14 abgefüllt werden.

    [0043] In Fig. 5 wird ein Ausschnitt einer bevorzugten Ausgestaltung der Öffnungseinheit 24, die einen Stößel 38 enthält, schematisch dargestellt. Innerhalb des Öffnungsschritts wird mit Stößel 38 ein erster Behälter 15/16 geöffnet, indem Stößel 38 den verschlossenen Behälter von oben nach unten in vertikaler Richtung durchstößt, so dass die Feststoffpartikel 4 aus der resultierenden trichterförmigen Öffnung auf der unteren Seite des Behälter 15/16 in Pfeilrichtung austreten.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum aseptischen Abfüllen eines flüssigen Lebensmittelprodukts (2), das mindestens einen Feststoffpartikel (4) enthält, umfassend die Schritte:

    - Desinfizieren von zumindest einem Teil der äußeren Oberfläche von mindestens einem ersten Behälter (6), der den Feststoffpartikel (4) umfasst, und in dem der Feststoffpartikel (4) angeliefert wird, sowie Desinfizieren von mindestens einem zweiten Behälter (8),

    - Öffnen des desinfizierten ersten Behälters (15; 16) und Entfernen des Feststoffpartikels (4),

    - Befüllen eines desinfizierten zweiten Behälters (14) mit dem Feststoffpartikel (4) und einem flüssigen Lebensmittel (18),

    wobei durch das Desinfizieren die auf den desinfizierten Behälteroberflächen vorkommenden Mikroorganismen mindestens um den Faktor log 3 verringert werden.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die äußere Oberfläche des ersten Behälters (6) vollständig desinfiziert wird, und der desinfizierten Behälter (16) vor dem Schritt des Öffnens in einen Reinraum (22) überführt wird; oder wobei der erste Behälter (6) nur teilweise desinfiziert wird, und anschließend ein desinfizierter Teil (17) des ersten Behälters (15) an eine Öffnungseinheit (24) angedockt und geöffnet wird.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 bis 2, wobei das Verfahren zwischen dem Schritt des Offnens in der Öffnungseinheit 24 und dem Schritt des Befüllens weiter die folgenden Schritte umfasst: Herstellen eines Gemisches (34) des Feststoffpartikeis (4) mit einem flüssigen Träger (32) in einer Verdünnungseinheit (3), und/oder Vordosieren des Feststoffpartikels (4) und/oder des Gemisches (34) des Feststoffpartikels (4) mit dem flüssigen Träger (32) in einer Vordosierungseinheit (36).
     
    4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei der aus dem ersten Behälter (15; 16) entnommene Feststoffpartikel (4) oder das Gemisch (34) nacheinander die Öffnungseinheit (24), die Verdünnungseinheit (30) und die Vordosierungseinheit (36) in vertikaler Richtung von oben nach unten durchläuft, und wobei die Abwärtsbewegung bevorzugt aufgrund der Schwerkraft erfolgt.
     
    5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, wobei der Schritt des Öffnens das Durchstoßen des ersten Behälters (15; 16) mit einem Stößel (38) umfasst, wobei der Stößel (38) den Behälter (15; 16) bevorzugt in vertikaler Richtung von oben nach unten durchstößt.
     
    6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, weiter umfassend den Schritt des Überprüfens der Dichtigkeit des ersten Behälters (6), der den Feststoffpartikel (4) umfasst, und/oder den Schritt des Detektierens von Metall in einem mit flüssigen Lebensmittelprodukt (2) befüllten zweiten Behälter (12) mit einem Metalldetektor (42), wobei bei Undichtigkeit und/oder bei Vorhandensein von Metall die Behälter (6) oder (12) aussortiert werden.
     
    7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, weiter umfassend den Schritt des Pasteurisierens des flüssigen Lebensmittels (18) und/oder des flüssigen Trägers (32) mit einer Pasteurisierungseinheit (44), wobei der Pasteurisierungsschritt bevorzugt so durchgeführt wird, dass der Feststoffpartikel (4) nicht behandelt wird.
     
    8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, weiter umfassend den Schritt des Einschleusens des ersten Behälters (6), der den Feststoffpartikel (4) umfasst, und/oder des leeren zweiten Behälters (8) in den Reinraum (22) über mindestens eine erste Schleusenvorrichtung (46), und/oder den Schritt des Ausschleusens des leeren ersten Behälters (10) und/oder des mit dem flüssigen Lebensmittelprodukt (2) befüllten zweiten Behälters (12) aus dem Reinraum (22) über mindestens eine zweite Schleusenvorrichtung (48).
     
    9. Vorrichtung zum aseptischen Abfüllen eines flüssigen Lebensmittelprodukts (2), das mindestens einen Feststoffpartikel (4) enthält, umfassend

    - mindestens eine Desinfektionseinheit (20) zum Desinfizieren von zumindest einem Teil der äußeren Oberfläche von mindestens einem ersten Behälter (6), der den Feststoffpartikel (4) umfasst, und in dem der Feststoffpartikel (4) angeliefert wird, sowie zum Desinfizieren von mindestens einem zweiten Behälter (8),

    - mindestens eine Öffnungseinheit (24) zum Öffnen des desinfizierten ersten Behälters (15; 16) und zum Entfernen des Feststoffpartikels (4),

    - mindestens eine Fülleinheit (26) zum Befüllen eines desinfizierten zweiten Behälters (14) mit einem flüssigen Lebensmittel (18) und dem Feststoffpartikel (4),

    wobei die mindestens eine Desinfektionseinheit (26) in der Lage ist, die auf den desinfizierten Oberflächen vorkommenden Mikroorganismen mindestens um den Faktor log 3 zu verringern.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei die Vorrichtung weiter einen Reinraum (22) umfasst, in dem sich die Öffnungseinheit (24) befindet, und in dem ein vollständig desinfizierter erster Behälter (16) geöffnet wird, oder wobei die Vorrichtung weiter eine Andockeinheit (28) umfasst, die sich an der Öffnungseinheit (24) befindet, und an die ein desinfizierter Teil (17) des Behälters (15) vor dem Öffnen angedockt wird.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, weiter umfassend eine Verdünnungseinheit (30) zum Herstellen eines Gemisches (34) des Feststoffpartikels (4) mit einem flüssigen. Träger (30), und/oder eine Vordosierungseinheit (36) zum Vordosieren des Feststoffpartikels (4) und/oder des Gemisches (34) des Feststoffpartikels (4) mit dem flüssigen Träger (30).
     
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Öffnungseinheit (24), die Verdünnungseinheit (30) und die Vordosierungseinheit (36) in vertikaler Richtung von oben nach unten angeordnet sind, und die Öffnungseinheit (24) bevorzugt einen Stößel (38) umfasst, der besonders bevorzugt relativ zum ersten Behälter (15; 16) so angeordnet ist, dass der Stößel (38) den ersten Behälter (15; 16) in vertikaler Richtung von oben nach unten durchstoßen kann.
     
    13. Vorrichtung nach Anspruch 9 bis 12, weiter umfassend eine Prüfeinheit (40) zum Überprüfen der Dichtigkeit des ersten Behälters (6), der den Feststoffpartikel (4) umfasst, und/oder eines Metalldetektors (42) zum Detektieren von Metall in einem mit flüssigem Lebensmittelprodukt (2) befüllten zweiten Behälter (12).
     
    14. Vorrichtung nach Anspruch 9 bis 13, weiter umfassend mindestens eine Pasteurisierungseinheit (44) zum Pasteurisieren des flüssigen Lebensmittels (18) und/oder des flüssigen Trägers (30), wobei die die Pasteurisierungseinheit (44) bevorzugt so angeordnet ist, dass der Feststoffpartikel (4) nicht behandelt wird.
     
    15. Vorrichtung nach Anspruch 9 bis 14, weiter umfassend mindestens eine erste Schleusenvorrichtung (46) zum Einschleusen des ersten Behälter (6), der den Feststoffpartikel (4) umfasst, und/oder eines leeren zweiten Behälters (8) in den Reinraum (22), und/oder mindestens eine zweite Schleusenvorrichtung (48) zum Ausschleusen eines leeren ersten Behälters (10) und/oder eines mit dem flüssigen Lebensmittelprodukt (2) befüllten zweiten Behälters (12) aus dem Reinraum (22).
     


    Claims

    1. Method for aseptically filling a liquid food product (2) which contains at least one solid particle (4), comprising the steps:

    - disinfecting at least one part of the outer surface of at least one first container (6), which comprises the solid particle (4) and in which the solid particle (4) is delivered, and disinfecting at least one second container (8),

    - opening the disinfected first container (15; 16) and removing the solid particle (4),

    - filling a disinfected second container (14) with the solid particle (4) and a liquid food (18),

    wherein the micro-organisms occurring on the disinfected container surfaces are reduced by the disinfection process by at least the factor log 3.
     
    2. Method according to Claim 1, wherein the outer surface of the first container (6) is fully disinfected and the disinfected container (16) is conveyed into a clean room (22) before the opening step; or wherein the first container (6) is only partly disinfected and subsequently a disinfected part (17) of the first container (15) is linked up to an opening unit (24) and opened.
     
    3. Method according to either of Claims 1 and 2, wherein the method further comprises the following steps between the opening step in the opening unit (24) and the filling step: producing a mixture (34) of the solid particle (4) with a liquid carrier (32) in a dilution unit (3) and/or pre-batching the solid particle (4) and/or the mixture (34) of the solid particle (4) with the liquid carrier (32) in a pre-batching unit (36).
     
    4. Method according to Claim 3, wherein the solid particle (4) taken out of the first container (15; 16) or the mixture (34) consecutively runs through the opening unit (24), the dilution unit (30) and the pre-batching unit (36) in the vertical direction from top to bottom, and wherein the downward movement preferably occurs due to gravity.
     
    5. Method according to any one of Claims 1 to 4, wherein the opening step comprises piercing the first container (15; 16) with a punch (38), wherein the punch (38) preferably pierces the container (15; 16) in the vertical direction from top to bottom.
     
    6. Method according to any one of Claims 1 to 5, further comprising the step of checking the leak tightness of the first container (6), which comprises the solid particle (4), and/or the step of detecting metal in a second container (12) filled with liquid food product (2) using a metal detector (42), wherein if there is a leak and/or if metal is present the containers (6) or (12) are rejected.
     
    7. Method according to any one of Claims 1 to 6, further comprising the step of pasteurising the liquid food (18) and/or the liquid carrier (32) using a pasteurising unit (44), wherein the pasteurising step is preferably carried out in such a way that the solid particle (4) is not treated.
     
    8. Method according to any one of Claims 1 to 7, further comprising the step of channelling the first container (6), which comprises the solid particle (4), and/or the empty second container (8) into the clean room (22) via at least one first channelling device (46) and/or the step of channelling the empty first container (10) and/or the second container (12) filled with the liquid food product (2) out of the clean room (22) via at least one second channelling device (48).
     
    9. Apparatus for aseptically filling a liquid food product (2) which contains at least one solid particle (4), comprising

    - at least one disinfection unit (20) for disinfecting at least one part of the outer surface of at least one first container (6), which comprises the solid particle (4) and in which the solid particle (4) is delivered, and for disinfecting at least one second container (8),

    - at least one opening unit (24) for opening the disinfected first container (15; 16) and for removing the solid particle (4),

    - at least one filling unit (26) for filling a disinfected second container (14) with a liquid food (18) and the solid particle (4),

    wherein the at least one disinfection unit (20) is able to reduce the micro-organisms occurring on the disinfected surfaces by at least the factor log 3.
     
    10. Apparatus according to Claim 9, wherein the apparatus further comprises a clean room (22), in which the opening unit (24) is located and in which a fully disinfected first container (16) is opened, or wherein the apparatus further comprises a linking up unit (28) which is located on the opening unit (24) and which a disinfected part (17) of the container (15) is linked up to before opening.
     
    11. Apparatus according to Claim 9 or 10 further comprising a dilution unit (30) for producing a mixture (34) of the solid particle (4) with a liquid carrier (30) and/or a pre-batching unit (36) for pre-batching the solid particle (4) and/or the mixture (34) of the solid particle (4) with the liquid carrier (30).
     
    12. Apparatus according to Claim 11, wherein the opening unit (24), the dilution unit (30) and the pre-batching unit (36) are arranged in the vertical direction from top to bottom and the opening unit (24) preferably comprises a punch (38) which is particularly preferably arranged relative to the first container (15; 16) in such a way that the punch (38) can pierce the first container (15; 16) in the vertical direction from top to bottom.
     
    13. Apparatus according to any one of Claims 9 to 12, further comprising a checking unit (40) for checking the leak tightness of the first container (6), which comprises the solid particle (4), and/or a metal detector (42) for detecting metal in a second container (12) filled with liquid food product (2).
     
    14. Apparatus according to any one of Claims 9 to 13, further comprising at least one pasteurising unit (44) for pasteurising the liquid food (18) and/or the liquid carrier (30), wherein the pasteurising unit (44) is preferably arranged such that the solid particle (4) is not treated.
     
    15. Apparatus according to any one of Claims 9 to 14, further comprising at least one first channelling device (46) for channelling the first container (6), which comprises the solid particle (4), and/or an empty second container (8) into the clean room (22) and/or at least one second channelling device (48) for channelling an empty first container (10) and/or a second container (12) filled with the liquid food product (2) out of the clean room (22).
     


    Revendications

    1. Procédé pour le conditionnement aseptisé par remplissage, d'un produit alimentaire liquide (2), qui renferme au moins une particule de substance solide (4), présentant les étapes suivantes :

    - désinfection d'au moins une partie de la surface extérieure d'au moins un premier contenant (6), qui contient la particule de substance solide (4), et dans lequel est fourni la particule de substance solide (4), ainsi que désinfection d'au moins un deuxième contenant (8),

    - ouverture du premier contenant désinfecté (15; 16) et soutirage de la particule de substance solide (4),

    - remplissage d'un deuxième contenant (14) désinfecté, avec la particule de substance solide (4) et avec un produit alimentaire liquide (18),

    procédé d'après lequel la désinfection permet de réduire, d'au moins un facteur log 3, les microorganismes pouvant se présenter sur les surfaces de contenants désinfectées.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, d'après lequel la surface extérieure du premier contenant (6) est désinfectée en totalité, et le contenant désinfecté (16) est transféré dans une chambre stérile (22) avant l'étape de l'ouverture ; ou d'après lequel le premier contenant (6) n'est désinfecté que partiellement, et une partie désinfectée (17) du premier contenant (15) est ensuite amarrée à une unité d'ouverture (24) et est ouverte.
     
    3. Procédé selon la revendication 1 et la revendication 2, d'après lequel le procédé comprend en outre, entre l'étape de l'ouverture dans l'unité d'ouverture (24) et l'étape du remplissage, les étapes suivantes : élaboration d'un mélange (34) de la particule de substance solide (4) avec un fluide porteur (32) dans une unité de dilution (3), et/ou pré-dosage de la particule de substance solide (4) et/ou du mélange (34) de la particule de substance solide (4) avec le fluide porteur (32), dans une unité de pré-dosage (36).
     
    4. Procédé selon la revendication 3, d'après lequel la particule de substance solide (4) prélevée du premier contenant (15; 16), ou le mélange (34), s'écoule successivement à travers l'unité d'ouverture (24), l'unité de dilution (30) et l'unité de pré-dosage (36), dans la direction verticale du haut vers le bas, le mouvement descendant s'effectuant de préférence sous l'effet de la gravité.
     
    5. Procédé selon les revendications 1 à 4, d'après lequel l'étape de l'ouverture comprend le transpercement du premier contenant (15; 16) au moyen d'un poussoir (38), le poussoir (38) transperçant le contenant (15; 16) de préférence dans la direction verticale, du haut vers le bas.
     
    6. Procédé selon les revendications 1 à 5, comprenant, en outre, l'étape du contrôle de l'étanchéité du premier contenant (6), qui renferme la particule de substance solide (4), et/ou l'étape de la détection de métal dans un deuxième contenant (12) rempli d'un produit alimentaire liquide (2), à l'aide d'un détecteur de métaux (42), procédé d'après lequel, en cas de défaut d'étanchéité et/ou de présence de métal, les contenants (6) ou (12) sont extraits du processus.
     
    7. Procédé selon les revendications 1 à 6, comprenant, en outre, l'étape de la pasteurisation du produit alimentaire liquide (18) et/ou du fluide porteur (32), à l'aide d'une unité de pasteurisation (44), procédé d'après lequel l'étape de pasteurisation est de préférence exécutée de manière telle, que la particule de substance solide (4) ne soit pas traitée.
     
    8. Procédé selon les revendications 1 à 7, comprenant, en outre, l'étape d'une introduction sous sas du premier contenant (6), qui renferme la particule de substance solide (4), et/ou du deuxième contenant vide (8), dans la chambre stérile (22), par l'intermédiaire d'au moins un premier dispositif à sas (46), et/ou l'étape d'évacuation sous sas du premier contenant vide (10) et/ou du deuxième contenant (12) rempli de produit alimentaire liquide (2), hors de la chambre stérile (22), par l'intermédiaire d'au moins un deuxième dispositif à sas (48).
     
    9. Installation pour le conditionnement aseptisé par remplissage, d'un produit alimentaire liquide (2), qui renferme au moins une particule de substance solide (4), comprenant

    - au moins une unité de désinfection (20) pour désinfecter au moins une partie de la surface extérieure d'au moins un premier contenant (6), qui renferme la particule de substance solide (4), et dans lequel est fourni la particule de substance solide (4), ainsi que pour désinfecter au moins un deuxième contenant (8),

    - au moins une unité d'ouverture (24) pour ouvrir le premier contenant (15; 16) désinfecté et pour soutirer la particule de substance solide (4),

    - au moins une unité de remplissage (26) pour remplir un deuxième contenant (14) désinfecté avec un produit alimentaire liquide (18) et la particule de substance solide (4),

    ladite au moins une unité de désinfection (20) étant en mesure de réduire, d'au moins un facteur log 3, les microorganismes pouvant se trouver sur les surfaces désinfectées.
     
    10. Installation selon la revendication 9, dans laquelle l'installation comprend, en outre, une chambre stérile (22) où se trouve l'unité d'ouverture (24) et où est ouvert un premier contenant (16) désinfecté en totalité, ou dans laquelle l'installation comprend, en outre, une unité d'amarrage (28), qui se trouve sur l'unité d'ouverture (24), et à laquelle est amarrée une partie désinfectée (17) du contenant (15), avant l'ouverture.
     
    11. Installation selon la revendication 9 ou la revendication 10, comprenant, en outre, une unité de dilution (30) pour l'élaboration d'un mélange (34) de la particule de substance solide (4) avec un fluide porteur (30), et/ou une unité de pré-dosage (36) pour pré-doser la particule de substance solide (4) et/ou le mélange (34) de la particule de substance solide (4) avec le fluide porteur (30).
     
    12. Installation selon la revendication 11, dans laquelle l'unité d'ouverture (24), l'unité de dilution (30) et l'unité de pré-dosage (36) sont agencées dans la direction verticale, du haut vers le bas, et l'unité d'ouverture (24) comprend de préférence un poussoir (38), qui, de manière particulièrement préférée, est agencé par rapport au premier contenant (15; 16), de façon à ce que le poussoir (38) puisse transpercer le premier contenant (15; 16) dans la direction verticale, du haut vers le bas.
     
    13. Installation selon les revendications 9 à 12, comprenant, en outre, une unité de contrôle (40) pour contrôler l'étanchéité du premier contenant (6), qui renferme la particule de substance solide (4), et/ou un détecteur de métaux (42) pour détecter du métal dans un deuxième contenant (12) rempli d'un produit alimentaire liquide (2).
     
    14. Installation selon les revendications 9 à 13, comprenant, en outre, au moins une unité de pasteurisation (44) pour pasteuriser le produit alimentaire liquide (18) et/ou le fluide porteur (30), installation dans laquelle l'unité de pasteurisation (44) est de préférence agencée de manière à ce que la particule de substance solide (4) ne soit pas traitée.
     
    15. Installation selon les revendications 9 à 14, comprenant, en outre, au moins un premier dispositif à sas (46) pour introduire sous sas le premier contenant (6), qui renferme la particule de substance solide (4), et/ou un deuxième contenant (8) vide, dans la chambre stérile (22), et/ou au moins un deuxième dispositif à sas (48) pour évacuer sous sas de la chambre stérile (22), un premier contenant (10) vide et/ou un deuxième contenant (12) rempli avec le produit alimentaire liquide (2).
     




    Zeichnung