[0001] Die Erfindung betrifft einen Randstein für Bodenbeläge, einen Bodenbelag mit derartigen
Randsteinen, und ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Bodenbelags.
[0002] Randsteine werden üblicherweise zur sauberen Einfassung von Bodenbelägen im Freien
verwendet, beispielsweise von Pflasterungen oder Teerflächen. Die Randsteine werden
dabei typischerweise in einer Reihe entlang der Randlinie des Bodenbelags verlegt.
Eine besondere Art des Randsteins ist der sogenannte Bordstein, welcher die Kante
zwischen zwei Bodenbelägen unterschiedlicher Höhe bildet, beispielsweise zwischen
einem Bürgersteig und der angrenzenden Straßenoberfläche.
[0003] Des Weiteren ist zu beobachten, dass auf Bodenbelägen häufig Einrichtungen zu installieren
sind, die an Versorgungsleitungen für elektrischen Strom, für Wasser, für Gas oder
dergleichen anzuschließen sind. Beispiele derartiger Einrichtungen sind Leuchten,
Straßenlampen, Wasserzapfstellen oder Anschlusseinrichtungen zur Entnahme elektrischer
Energie.
[0004] Vor diesem Hintergrund war es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Mittel zur einfachen
Errichtung von Einrichtungen bereitzustellen, die an Versorgungsleitungen anzuschließen
sind.
[0005] Diese Aufgabe wird durch einen Randstein nach Anspruch 1, durch einen Bodenbelag
nach Anspruch 9, sowie durch ein Verfahren nach Anspruch 10 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
sind in den Unteransprüchen enthalten. Gemäß ihrem ersten Aspekt betrifft die Erfindung
einen Randstein für Bodenbeläge im Freien, bei dem es sich insbesondere um einen Bordstein
handeln kann. Der Randstein ist dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens einen Kanal
zur Aufnahme eines elektrischen Kabels, einer Wasserleitung, einer Gasleitung oder
dergleichen aufweist. Der Kanal soll dabei "durchgehend" in dem Sinne sein, dass er
sich (auf einer geraden oder gekrümmten Bahn) von einer Seite des Randsteins zu einer
gegenüberliegenden Seite erstreckt. Wenn der Randstein länglich geformt ist, erstreckt
sich der genannte Kanal vorzugsweise entlang der Längsachse des Randsteins, d. h.
die Kanalenden liegen in den Stirnflächen des Randsteins.
[0006] Der erfindungsgemäße Randstein hat den Vorteil, dass er eine gut geschützte, sichere
Aufnahme einer Versorgungsleitung (z. B. eines elektrischen Kabels) bietet. Vorteilhaft
ist ferner, dass die Bereitstellung einer solchen Aufnahme keinen zusätzlichen Arbeitsschritt
und auch keinen zusätzlichen Raum im Bereich des Bodenbelags benötigt.
[0007] Randsteine haben in der Regel einen Teil, welcher bei ordnungsgemäßer Verlegung im
Erdreich angeordnet wird, und einen weiteren Teil, welcher oberhalb des Erdreichs
bzw. der Bodenoberkante angeordnet wird. Der in einem solchen Randstein ausgebildete
Kanal kann dann ganz in dem oberirdischen Teil des Randsteins verlaufen, was den Vorteil
hat, dass er für Anschlusszwecke verhältnismäßig leicht zugänglich ist. Alternativ
kann der Kanal auch ganz im unterirdischen Teil des Randsteins angeordnet sein, wo
er in der Regel besser geschützt ist. Selbstverständlich können auch Zwischenformen
dieser Ausgestaltungen realisiert werden, beispielsweise indem ein Kanal im unterirdischen
Teil des Randsteins beginnt und im oberirdischen Teil endet.
[0008] Im Prinzip kann bereits ein einziger Randstein gemäß der vorliegenden Erfindung erhebliche
Vorteile bei der Errichtung eines Bodenbelags und der Installation von Versorgungsleitungen
bieten. In der Regel werden jedoch mehrere der erfindungsgemäßen Randsteine (insbesondere
mehrere gleichartig geformte Randsteine) verwendet und so zusammengesetzt, dass ein
durch alle Randsteine durchgehender Gesamtkanal gebildet wird. Bei dieser Ausführungsform
geht der Einzelkanal eines jeden Randsteins durch fluchtende Anordnung in den bzw.
die angrenzenden Einzelkanäle der Nachbar-Randsteine über.
[0009] Vorzugsweise ist bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der entstehende
Gesamtkanal so ausgebildet, dass er in (mindestens) einer Durchgangsrichtung gesehen
keine dieser Durchgangsrichtung entgegenstehenden Verengungen aufweist. Eventuelle
radiale Verengungen des Gesamtkanals sollen vielmehr in Durchgangsrichtung stetig
zunehmend bzw. trichterförmig erfolgen. Dies hat den Vorteil, dass ein in Durchgangsrichtung
durch den Gesamtkanal geführter Gegenstand wie beispielsweise ein vorgeschobenes Rohr
oder Kabel an keiner Stelle auf einen in den Kanal gerichteten Vorsprung trifft, an
dem er sich verhaken könnte. Alle eventuellen radialen Verengungen sind vielmehr so
ausgebildet, dass sie einen Vorschub des Gegenstandes nicht behindern.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden benachbarte Randsteine
formschlüssig miteinander gekoppelt, so dass die jeweiligen Kanäle eine definierte
relative Lage zueinander annehmen. Die formschlüssige Kopplung kann dabei insbesondere
an den Kanälen selbst stattfinden. So kann beispielsweise der Kanal eines Randsteins
an einem ersten Ende in einer Steckhülse enden, welche über die Außenfläche des Randsteins
hervorsteht. Eine solche Steckhülse kann dann nach Art einer Steckverbindung in das
Kanalende eines anderen Randsteins eingeführt werden.
[0011] Die vorstehend beschriebene Steckverbindung setzt voraus, dass das Kanalende des
benachbarten Randsteins groß genug zur Aufnahme der Steckhülse ist. Dies kann beispielsweise
gewährleistet werden, indem der gesamte Kanal des benachbarten Randsteins einen entsprechend
großen Innendurchmesser hat. Vorzugsweise ist jedoch alternativ vorgesehen, dass der
Kanal des Randsteins mit der Steckhülse am zweiten Ende eine zur Steckhülse kompatible
Verbreiterung aufweist. Derartige Randsteine können dann in einer fortlaufenden Reihe
verlegt werden, wobei die Steckhülse eines jeden Randsteins in die Verbreiterung des
angrenzenden Randsteins eingreift.
[0012] Verschiedene Varianten von Randsteinen mit einer Steckverbindung sind möglich. So
kann beispielsweise ein Randstein an zwei gegenüberliegenden Kanalenden eine Steckhülse
aufweisen und/oder ein Randstein kann an beiden Kanalenden eine Verbreiterung zur
Aufnahme einer Steckhülse aufweisen. Des Weiteren kann die Steckhülse fest in den
Randstein integriert sein, beispielsweise indem sie einstückig mit dem Material des
Randsteins (z. B. Beton) ausgebildet ist oder indem sie in dieses Material eingebettet
ist. Alternativ kann die Steckhülse auch ein separates Teil sein, welches erst nachträglich
in den Kanal eines Randsteins (bzw. in ein verbreitertes Ende des Kanals) eingesteckt
wird.
[0013] Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung weist der im Randstein ausgebildete
Kanal zwischen zwei (gegenüberliegenden) Enden einen Seitenabzweig auf. An einem derartigen
Seitenabzweig kann beispielsweise die Zuführung oder Ausschleusung einer im Kanal
verlegten Leitung erfolgen. Vorzugsweise ist der Seitenabzweig dabei verschließbar,
beispielsweise durch ein einsetzbares Formteil oder einen Schraubdeckel, so dass der
Kanal geschützt bleibt, wenn der Seitenabzweig nicht benutzt wird.
[0014] Bei einer Weiterbildung der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist am Seitenabzweig
eine Montageplattform angeordnet, an bzw. auf welcher eine Einrichtung montiert werden
kann, beispielsweise eine Elektro-Tankstation für Elektroautos. Der betreffende Randstein
bietet somit gleichzeitig die mechanischen wie auch versorgungstechnischen Voraussetzungen
für den Anschluss einer derartigen Einrichtung. Da alle notwendigen Komponenten im
Randstein vorgeformt sind, kann die Montage der Einrichtung erfolgen, ohne dass Vorarbeiten
während des Verlegens des Bodenbelags oder Nacharbeiten am fertigen Bodenbelag (z.
B. das Bohren von Löchern) erforderlich wären. Dies ist von besonderem praktischem
Vorteil, da das Verlegen eines Bodenbelags und das Montieren der (z. B. elektrischen)
Einrichtungen typischerweise von verschiedenen Fachkräften durchgeführt werden.
[0015] Gemäß einem zweiten Aspekt betrifft die Erfindung einen Bodenbelag, welcher mindestens
zwei Randsteine mit einem durchgehenden Kanal enthält, wobei die Kanäle der Randsteine
ineinander übergehend angeordnet sind. Wie bereits oben erläutert wurde, können in
einem solchen Bodenbelag besonders einfach Versorgungsleitungen für Strom, Wasser,
Gas oder dergleichen untergebracht werden. In fertigem Zustand ist der Bodenbelag
daher typischerweise dadurch gekennzeichnet, dass in den Kanälen der Randsteine mindestens
eine derartige Versorgungsleitung angeordnet ist.
[0016] Gemäß einem dritten Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines
Bodenbelags, welches die folgenden Schritte umfasst:
- a) Das Verlegen von Randsteinen der oben beschriebenen Art derart, dass die Kanäle
benachbarter Randsteine ineinander übergehen.
- b) Das Einziehen einer Versorgungsleitung, beispielsweise eines elektrischen Kabels
oder einer Leitung für Gas oder Wasser, in die Kanäle der Randsteine.
[0017] Im Folgenden wird die Erfindung mit Hilfe der Figuren beispielhaft näher erläutert.
Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines ersten erfindungsgemäßen Randsteins mit einem durchgehenden
Kanal im oberirdischen Teil des Randsteins;
- Fig. 2
- eine Abwandlung des Randsteins von Figur 1, bei welcher ein Seitenabzweig mit einer
Montageplattform vorgesehen ist;
- Fig. 3
- eine Abwandlung des Randsteins von Figur 1, bei welcher eine Steckhülse an einem Kanalende
vorgesehen ist;
- Fig. 4
- einen schematischen Querschnitt durch eine mit der Steckhülse gemäß Figur 3 hergestellte
Steckverbindung zwischen zwei Randsteinen;
- Fig. 5
- eine weitere Ausführungsform eines Randsteins, bei welcher ein durchgehender Kanal
im unterirdischen Teil des Randsteins vorgesehen ist.
[0018] Gleiche oder identische Teile von verschiedenen Ausführungsformen sind in den Figuren
mit Bezugszeichen gekennzeichnet, die sich um Vielfache von 100 unterscheiden.
[0019] Figur 1 zeigt in einer schematischen perspektivischen Ansicht einen Randstein 100
gemäß der vorliegenden Erfindung (ein zweiter, gleichartiger Randstein ist teilweise
angedeutet). Bei dem Randstein 100 kann es sich insbesondere um einen Bordstein handeln,
welcher an der Stufe zwischen zwei Bodenbelägen unterschiedlicher Höhe angeordnet
ist, beispielsweise am Übergang von einem Bürgersteig (Niveau E2) zur Straße (Niveau
E1).
[0020] Der Randstein 100 besteht in an sich bekannter Weise aus einem Körper 101, beispielsweise
aus Beton, in den gemäß der vorliegenden Erfindung ein Kanal 102 eingebettet ist.
Der Kanal 102 verläuft im dargestellten Beispiel in Längsrichtung des Randsteins 100
von einer Stirnseite zur gegenüberliegenden Stirnseite und ist in dem oberirdischen
Teil O des Randsteins angeordnet. Die Querschnittsform des Kanals 102 ist im Prinzip
beliebig und ergibt sich beispielsweise aus der Form des Randsteins dadurch, dass
die Wandung des Kanals im oberen Bereich dem Verlauf der Außenfläche des Randsteins
100 folgt. Der Durchmesser des Kanals 102 (d. h. der Durchmesser des größten Kreises,
welcher komplett in den Querschnitt des Kanals 102 passt) beträgt typischerweise zwischen
2 und 10 cm.
[0021] Wenn wie dargestellt mehrere gleichartige Randsteine 100 in einer Linie verlegt werden,
fluchten die zugehörigen Kanäle 102, so dass ein durchgehender Gesamtkanal entsteht.
Durch diesen Gesamtkanal kann dann eine Versorgungsleitung geführt werden, beispielsweise
ein Kabel für Strom oder Rohre für Wasser oder Gas (nicht dargestellt). Die Randsteine
100 stellen somit ohne zusätzliche Verlegearbeiten ein geschütztes Kanalsystem für
Versorgungsleitungen bereit.
[0022] In Figur 2 ist eine zweite Form eines Randsteins 200 dargestellt, welche sich durch
Abwandlung des Randsteins 100 von Figur 1 ergibt. Der Randstein 200 weist wiederum
einen Materialkörper 201 und einen darin eingebetteten Kanal 202 auf. Darüber hinaus
ist zusätzlich eine Abzweigung 204 vorgesehen, welche etwa im mittleren Bereich des
Kanals 202 eine seitliche Öffnung darstellt. Über diese Abzweigung 204 können somit
Versorgungsleitungen von der Seite zu- oder abgeführt werden.
[0023] Im dargestellten Beispiel des Randsteins 200 kommt dabei insbesondere die Ausschleusung
von Versorgungsleitungen für elektrischen Strom in Betracht. Um den Abzweig 204 herum
ist nämlich weiterhin eine Montageplattform 203 vorgesehen, welche schematisch als
etwa rechteckiger Kasten dargestellt ist. Die Montageplattform kann einstückig mit
dem restlichen Randstein ausgebildet sein, d. h. beispielsweise aus dessen Material
201 bestehen. Sie kann jedoch auch als ein separates Teil ausgebildet sein, welches
neben dem Randstein 200 in den Boden gesetzt und gegebenenfalls nachträglich mit dem
Randstein verbunden wird (z. B. über eine Schraubverbindung). Die Montageplattform
203 bietet vorzugsweise Raum zur Aufnahme elektrischer Einrichtungen, beispielsweise
eines Verteilers.
[0024] Die Montageplattform 203 kann optional zusätzlich Mittel wie beispielsweise Gewindestifte
205 aufweisen, an denen eine Einrichtung montiert werden kann, welche an die Versorgungsleitungen
des Kanals angeschlossen werden soll. Bei dieser Einrichtung kann es sich insbesondere
um eine Elektro-Tanksäule für Elektroautos handeln (nicht dargestellt). Für Elektro-Tanksäulen
bietet sich das beschriebene Vorgehen besonders an, da diese typischerweise am Rand
von Bürgersteigen aufgestellt werden, d. h. in der Regel unmittelbar neben einem Randstein.
[0025] In Figur 3 ist die Stirnseite eines weiteren Randsteins 300 dargestellt, welcher
eine andere Abwandlung des Randsteins 100 von Figur 1 darstellt. Der Randstein 300
ist dadurch gekennzeichnet, dass (mindestens) eines der Kanalenden durch eine Steckhülse
310 gebildet wird, welche in Axialrichtung des Kanals über die Stirnfläche des Randsteins
hervorsteht. Die Steckhülse kann einstückig mit dem Material 301 des Randsteins 300
ausgebildet sein. Sie kann auch aus einem anderen Material (z. B. Metall oder Kunststoff)
bestehen, welches durch Einlegen in die Gießform des Randsteins 300 fest in den Stein
eingebettet wurde. Des Weiteren kann die Steckhülse 310 ein separates loses Teil sein,
welches erst beim Verlegen der Randsteine eingefügt wird.
[0026] Die Steckhülse 310 kann in das Kanalende eines angrenzenden Randsteins eingesteckt
werden, um die beiden Randsteine im Bereich des Kanals formschlüssig miteinander zu
koppeln. Eine solche Steckverbindung zwischen zwei Randsteinen 300, 300' ist in Figur
4 schematisch im Schnitt dargestellt. Das der Steckhülse 310 gegenüberliegende (zweite)
Ende des Randsteins 300 bzw. 300' hat dabei eine zur Steckhülse 310 kompatible Verbreiterung
320, welche als Muffe zur Aufnahme der Steckhülse 310 dient.
[0027] Des Weiteren ist in Figur 4 eine Ausgestaltung angedeutet, bei der sich die Steckhülse
310 in einer Durchgangsrichtung D (Pfeil) gesehen trichterförmig (leicht) verjüngt.
In der Durchgangsrichtung D sind daher keine entgegen dieser Durchgangsrichtung stehenden
Vorsprünge vorhanden, an denen sich eine in Durchgangsrichtung geschobene Versorgungsleitung
verhaken könnte. Dies hat den Vorteil, dass eine Versorgungsleitung nach Verlegen
mehrerer Randsteine problemlos in den Gesamtkanal eingezogen werden kann.
[0028] In Figur 5 ist die Stirnfläche eines weiteren Randsteins 400 dargestellt, bei welchem
sich der Kanal 402 im unterirdischen Teil U befindet. Eine solche Anordnung hat den
Vorteil, dass im Kanal befindliche Versorgungsleitungen wie beispielsweise ein Elektrokabel
K noch besser vor Beschädigungen geschützt werden.
[0029] Des Weiteren ist in dieser Figur der Kanal 402 mit einem in etwa kreisförmigen Querschnitt
dargestellt. Es versteht sich jedoch, dass im Allgemeinen beliebige Kanalquerschnitte
realisiert werden können. Des Weiteren können in einem Randstein auch zwei oder mehr
Kanäle vorgesehen sein, wobei diese parallel oder in verschiedene Richtungen verlaufen
können.
1. Randstein (100-400) für Bodenbeläge, insbesondere Bordstein,
dadurch gekennzeichnet, dass er einen durchgehenden Kanal (102-402) zur Aufnahme eines elektrischen Kabels (K)
oder dergleichen aufweist.
2. Randstein (100-400) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass sich der Kanal (102-402) in einem im Erdbereich anzuordnenden Teil (U) des Randsteins
befindet.
3. Randstein (100-400) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass sich der Kanal (102-402) in einem oberhalb des Erdreichs anzuordnenden Teil (O) des
Randsteins befindet.
4. Randstein (100-400) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem weiteren Randstein (300') so zusammengesetzt werden kann, dass ein durch
beide Randsteine verlaufender Gesamtkanal gebildet wird, welcher in mindestens einer
Durchgangsrichtung (D) keine entgegenstehenden Verengungen aufweist.
5. Randstein (300, 300') nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (302) an einem ersten Ende eine Steckhülse (310) aufweist.
6. Randstein (300, 300') nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (302) an einem zweiten Ende eine zur Steckhülse (310) kompatible Verbreiterung
(320) aufweist.
7. Randstein (200) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (202) zwischen zwei Enden einen Seitenabzweig (204) aufweist, welcher vorzugsweise
verschließbar ist.
8. Randstein (200) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass am Seitenabzweig (204) eine Montageplattform (203) für Einrichtungen wie beispielsweise
eine Elektro-Tankstation angeordnet ist.
9. Bodenbelag, enthaltend mindestens zwei Randsteine (100-400) nach einem der Ansprüche
1 bis 8, deren Kanäle (102-402) ineinander übergehend angeordnet sind.
10. Verfahren zur Herstellung eines Bodenbelags, umfassend die Schritte:
a) Verlegen von Randsteinen (100-400) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8
derart, dass die Kanäle (102-402) benachbarter Randsteine ineinander übergehen;
b) Einziehen einer Versorgungsleitung (K) in die Kanäle der Randsteine.