[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mischen mindestens eines Mediums mit
Wasser oder zum Erzeugen von Schaum in einem wasserführenden Hausgerät, welches zwei
in Serie geschaltete Venturipumpen umfasst. Insbesondere ist das Hausgerät eine Waschmaschine
oder eine Spülmaschine.
[0002] Bisher wird die Schaumerzeugung in Waschmaschinen üblicherweise mit einem Luftsprudler
realisiert. Dazu wird ein in der Waschlauge befindlicher poröser Ausströmer mit Druckluft
aus einer Pumpe versorgt. Nachteil dieser Methode ist die Notwendigkeit einer Pumpe
mit Versorgung, sowie die Neigung des Schaums, im Zwischenraum zwischen Laugenbehälter
und Waschtrommel zu verbleiben. Eine Schaumerzeugung mit Venturipumpen ist zum Bekämpfen
von Bränden üblich. Für Hausgeräte wurden jedoch Venturipumpen bisher nicht zur Schaumerzeugung
eingesetzt.
[0003] Eine Venturipumpe oder Strahlpumpe ist eine Pumpe, in der die Pumpwirkung durch einen
Fluidstrahl ("Treibstrahl") erzeugt wird, der ein anderes Medium ("Saugmedium") ansaugt,
beschleunigt und verdichtet/fördert. Da diese Pumpenart sehr einfach aufgebaut ist
und keinerlei bewegte Teile hat, ist sie besonders robust und wartungsarm und vielseitig
einsetzbar.
[0004] Die Druckschrift
US 3,635,601 offenbart eine Vorrichtung, welche im Ventilkörper zwei spiegelbildliche angeordnete
Venturipumpen umfasst und beispielsweise in Spülmaschinen verwendet werden kann. Darüber
hinaus umfasst der Ventilkörper ein störungssicheres, elastisches Membranventil. Das
störungssichere, elastische Membranventil ist zentral zwischen den zwei Venturipumpen
angeordnet und in Verbindung mit diesen funktionsfähig. Mit dieser Vorrichtung ist
es möglich wahlweise entweder einen oder zwei Zusätze in einem Reinigungssystem bereitzustellen.
[0005] Aus der
DE 10 2008 054 821 B3 ist eine Waschmaschine bekannt, bei der eine Venturipumpe dazu eingesetzt wird, aus
einem separaten Behälter ein flüssiges Medium dem Behandlungsbehälter zuzuführen.
[0006] Die Druckschrift
KR 2003 0012925 A offenbart ein Diffusions-System, bei dem zwei spezielle Venturirohre, eine primäre
selbst-ansaugende Diffusionspumpe und eine mehrstufige Diffusionspumpe in Serie geschaltet
sind, wobei als Treibmittel Wasser verwendet wird und durch die Venturirohre Ozongas
eingemischt wird, um Ozonwasser herzustellen.
[0007] Die Druckschrift
US 5,435,157 betrifft einen Chemikalienspender zur Verwendung bei mindestens zwei Wäschereireinigungsmaschinen,
um eine Mehrzahl an chemischen Mitteln im Verfahren zum Reinigen von verschmutzten
Wäschestücken abzugeben, wobei mindestens zwei chemische Mittel kompatibel sind.
[0008] Aus der
WO 2006/056 273 A1 ist eine Vorrichtung zum Abgeben von Wäschebehandlungsmittel mit mehreren Venturipumpen
offenbart, wobei die Venturipumpen parallel angeordnet sind.
[0009] Durch diese Vorrichtungen kann jedoch kein Schaum erzeugt werden, da die Venturipumpen
lediglich dazu dienen, Medium anzusaugen.
[0010] Die Druckschrift
JP 59183819 offenbart eine Vorrichtung zum Auflösen eines Materials in einer Flüssigkeit oder
einem Gas, die eine Venturipumpe umfasst, wobei das Treibmedium und das Saugmedium
dieser Venturipumpe wahlweise flüssig und/oder gasförmig sind.
[0011] Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufgabe bestand darin, eine verbesserte
Vorrichtung zur Schaumerzeugung in einem wasserführenden Hausgerät bereitzustellen.
[0012] Zur Lösung der Aufgabe stellt die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Mischen
mindestens eines Mediums mit Wasser oder zum Erzeugen von Schaum in einem wasserführenden
Hausgerät, insbesondere einer Waschmaschine oder einer Spülmaschine bereit, welche
Vorrichtung eine erste und eine zweite in Serie geschaltete Venturipumpe umfasst,
wobei die erste Venturipumpe an die Wasserversorgung der Maschine angeschlossen ist.
Somit ist das erste Treibmedium für die erste Venturipumpe der Wasserstrom aus der
Wasserversorgung des Gerätes.
[0013] Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung ist es möglich, mindestens ein Medium mit
Wasser zu mischen und/oder Schaum in einem wasserführenden Hausgerät zu erzeugen.
[0014] Die Venturipumpe ist eine Pumpe, in der die Pumpwirkung durch einen Fluidstrahl (Treibmedium)
erzeugt wird, der durch Impulsaustausch ein anderes Medium (Saugmedium) ansaugt, beschleunigt
und verdichtet/fördert. Dazu tritt das Treibmedium mit möglichst hoher Geschwindigkeit
aus der Treibdüse aus. Hierbei entsteht gemäß dem Gesetz von Bernoulli ein dynamischer
Druckabfall. In der Mischkammer trifft der Treibstrahl auf das hier befindliche Saugmedium.
Nach Austritt aus der Düse verhält sich der Treibstrahl zunächst wie ein Freistrahl.
Durch innere Reibung und Turbulenzen entsteht eine Scherspannung in der Grenzschicht
zwischen dem schnellen Treibmedium und dem wesentlich langsameren Saugmedium. Diese
Spannung bewirkt eine Impulsübertragung, d.h. das Saugmedium wird beschleunigt und
mitgerissen. Das Mischen geschieht nach dem Prinzip der Impulserhaltung. Durch die
Aufweitung des Treibstrahls und durch die Ansaugung von Saugmittel wird der Strahl
abgebremst, d.h. dynamischer Druck wird in statischen Druck umgewandelt. Da das Saugmedium
in der Mischkammer beschleunigt wird, entsteht nach Bernoulli auch für das Saugmedium
ein Druckabfall, d.h. eine Saugwirkung, die weiteres Saugmittel vom Saugstutzen nachfördert.
Häufig ist für einen weiteren Druckanstieg ein Diffusor nachgeschaltet. Je höher die
relative Dichte des Treibmediums im Verhältnis zum Saugmedium ist, umso stärker ist
die Pumpwirkung.
[0015] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist speziell für Systeme mit automatischer Waschmitteldosierung
geeignet, da nach Einschalten der Wasserzufuhr, sowohl die Tensidzufuhr als auch die
Gaszufuhr automatisch erfolgt.
[0016] Die Erfindung betrifft ebenfalls ein wasserführendes Hausgerät, welches die erfindungsgemäße
Vorrichtung aufweist.
[0017] Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, dass als aktives Bauteil nur ein
Wasserventil notwendig ist; die Energie zum Aufschäumen wird dem (mechanischen) Energieinhalt
des fließenden Wassers entnommen. Der Schaumerzeuger ist als NMP-Bauteil (no moving
parts) unempfindlich gegenüber Verschmutzung und Verschleiß, zeigt nur geringe Lärmemission
und ist deutlich kostengünstiger als üblicher Systeme mit Luftpumpen und Ausströmem.
Die Anordnung der Venturipumpen lässt sich darüber hinaus zum Zumischen von Tensid
ohne Aufschäumen, zum Zumischen mit Zusatzstoffen angereicherter Luft (etwa Ozon)
oder zum Zumischen zweier Medien verwenden. Insbesondere lassen sich auch mit speziellen
Gasen angereicherte Schäume erzeugen.
[0018] Das erste Treibmedium der ersten Venturipumpe ist der Wasserstrom aus der Wasserversorgung
des Gerätes. Des Weiteren ist in der ersten Venturipumpe ein erstes Saugmedium aus
einem Vorratsbehälter in das erste Treibmedium ansaugbar, so dass ein Saugmedium-Treibmedium-Gemisch
entsteht. Dieses Saugmedium-Treibmedium-Gemisch aus der ersten Venturipumpe dient
als Treibmedium für die zweite Venturipumpe, wobei in der zweiten Venturipumpe ein
zweites Saugmedium ansaugbar ist. Wahlweise ist das erste Saugmedium flüssig und das
zweite Saugmedium gasförmig oder das erste Saugmedium gasförmig und das zweite Saugmedium
flüssig.
[0019] Vorzugsweise ist das erste Saugmedium flüssig und das zweite Saugmedium gasförmig.
Besonders bevorzugt ist das erste Saugmedium ein Tensid und das zweite Saugmedium
Luft, Ozon oder mit Zusatzstoffen (wie beispielsweise Ozon) angereicherte Luft.
[0020] Die jeweiligen Saugmedien können entweder aus entsprechenden Vorratsbehältern oder
aus entsprechenden Gaszulaufleitungen angesaugt werden.
[0021] Vorzugsweise weisen die erste und/oder die zweite Venturipumpe einen Diffusor in
der Mischkammer auf.
[0022] Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird über die Wasserzulaufleitung an das Hausgerät
angeschlossen. Bei eingeschaltetem Wasserstrom wird dann in der ersten Venturipumpe
das erste Saugmedium, vorzugsweise ein Tensid, aus einem Vorratsbehälter angesaugt
und zu einem Wasser-Medium-Gemisch vermischt. Dieses Wasser-Medium-Gemisch stellt
nun das Treibmedium für die zweite Venturipumpe dar. Durch dieses Treibmedium wird
in der zweiten Venturipumpe das Gas angesaugt.
[0023] Die Zulaufleitung des jeweiligen Saugmedlums und/oder die Zulaufleitung des jeweiligen
Treibmediums sind zweckmäßigerweise mit einer Drosselvorrichtung ausgestattet. Diese
Drosselvorrichtung ist vorzugsweise justier- bzw. verstellbar, so dass sich eine definierte
Begrenzung des jeweiligen Treibmediums bzw. jeweiligen des Saugmediums ergibt. Damit
ist jedes beliebige Mischverhältnis zwischen den beiden Saugmedien und den jeweiligen
Treibmedien möglich. Beispielsweise ist es über eine Drosselvorrichtung in der Zulaufleitung
des zweiten Saugmediums möglich die Gas- bzw. Luftansaugung stutenlos zu regulierten
und darüber die Schaumqualität zu beeinflussen. Durch diese stufenlose Variierbarkeit
kann der Verschäumungsfaktor des Wasser-Medium-Gemischs aus der ersten Venturipumpe
entsprechend den Wünschen des Benutzers eingestellt werden. Die Drosseivorrichtung
kann beispielsweise ein Ventil, eine Düse, ein Hahn, ein Schieber oder dergleichen
sein, welche sich vorzugsweise über die Steuerung der Maschine betätigen lässt.
[0024] Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Vorrichtung verfügt über elektrische
Ventile (als Drosselvorrichtungen) sowohl in der Wasserzulaufleitung also auch in
den Zulaufleitungen der beiden Saugmedien. Über diese elektrischen Ventile lässt sich
dann die Menge des jeweiligen Saugmediums wählen und zum Beispiel über eine Pulssteuerung
auch beliebig mischen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch Bestandteil eines
Umpumpsystems sein.
[0025] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist vorzugsweise eine Austrittsleitung aus der
zweiten Venturipumpe auf, welche entweder mit dem Laugenbehälter der Innentrommel
oder direkt mit der Manschetteneinspülung der Innentrommel verbunden ist.
[0026] Anhand der in der nachfolgenden Zeichnung enthaltenen Figuren werden Ausführungsbeispiele
der Erfindung nun genauer erläutert:
- Figur 1
- zeigt eine Vorrichtung zum Erzeugen von Schaum in einer Haushaltswaschmaschine,
- Figur 2
- zeigt eine Vorrichtung zum Mischen eines Mediums mit Wasser in einer Haushaltswaschmaschine,
- Figur 3
- zeigt eine Vorrichtung zum Mischen zweier Medien mit Wasser in einer Haushaltswaschmaschine.
[0027] Die in Figur 1 bis 3 gezeigten Vorrichtungen lassen sich in alle haushaltüblichen
Waschmaschinen einbauen.
[0028] Figur 1 zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung. Zwei in Serie geschaltete Venturipumpen
3 und 4 sind über ein elektrisches Ventil 2 an den Wasserzulauf 1 bzw. die Wasserversorgung
der Waschmaschine angeschlossen. Wird nun vom Anwender der Waschgang "Schaumwäsche"
gewählt, so öffnet sich die Drosselvorrichtung 2, bevorzugt ein elektrisches Ventil,
und der Wasserstrom wird in die erste Venturipumpe 3 geleitet. In der ersten Venturipumpe
3 wird durch den Wasserstrom Tensid aus einem Vorratsbehälter 7 über eine erste Saugleitung
8 angesaugt, so dass ein Wasser-Tensid-Gemisch entsteht. Dieses Wasser-Tensid-Gemisch
dient der zweiten Venturipumpe 4 als Treibmedium (zweites Treibmedium). Durch den
Wasser-Tensid-Gemisch-Strom wird Luft über eine zweite Saugleitung 10 in die zweite
Venturipumpe 4 angesaugt und mit dem zweiten Treibmedium vermischt. Zweckmäßigerweise
enthält die zweite Venturipumpe 4 einen Diffusor in der Mischkammer. Aus der zweiten
Venturipumpe tritt über eine Austrittsleitung 5 Schaum aus, der entweder in den Laugenbehälter
der Waschmaschine oder direkt über die Manschetteneinspülung in die Innentrommel 6
gebracht werden kann.
[0029] Es tritt allerdings nur solange Schaum aus der zweiten Venturipumpe 4 aus, so lange
die Drosselvorrichtung 2 geöffnet bleibt. Wird der Schaum über die Manschetteneinspülung
direkt in die Innentrommel gebracht, ist er für den Anwender bzw. Benutzer sofort
sichtbar.
[0030] Bei der Luftzufuhr für die zweite Venturipumpe kann es sich beispielsweise auch um
Umgebungsluft handeln, die über eine Öffnung 12 unmittelbar in die zweite Saugleitung
10 angesaugt wird.
[0031] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung von Figur 1 sind zusätzlich
Drosselvorrichtungen an den beiden Saugleitungen vorhanden. Die erste Saugleitung
8 weist eine Drosselvorrichtung 9 auf und die zweite Saugleitung 10 weist eine weitere
Drosselvorrichtung 11 auf. Damit ist es möglich sowohl die Tensidzufuhr als auch die
Luftzufuhr variabel einzustellen.
[0032] Figur 2 zeigt eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung. Zwischen den zwei in
Serie geschalteten Venturipumpen 3 und 4 ist eine Drosselvorrichtung 13 angebracht.
Über diese Drosselvorrichtung ist es möglich zu wählen ob das entstandene Wasser-Medium-Gemisch,
vorzugsweise ein Wasser-Tensid-Gemisch, in einem weiteren Schritt aufgeschäumt werden
soll oder nicht. Ist keine Aufschäumung erwünscht kann das Wasser-Medium-Gemisch ohne
weitere Zwischenschritte in den Laugenbehälter der Innentrommel gebracht werden. Soll
jedoch das Wasser-Medium-Gemisch aufgeschäumt werden wird wie in Figur 1 bereits beschrieben
Luft bzw. Gas über die zweite Venturipumpe angesaugt.
[0033] Vorzugsweise ist auch die Saugleitung 8 mit einer Drosselvorrichtung 9 ausgestattet,
so dass eine definierte Begrenzung des Tensidzustroms möglich ist.
[0034] Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung. Zwei in Serie geschaltete
Venturipumpen 3 und 4 sind an den Wasserzulauf 1 bzw. die Wasserversorgung der Waschmaschine
angeschlossen. Wird nun vom Anwender der entsprechende Waschgang gewählt, so wird
der Wasserstrom in die erste Venturipumpe 3 geleitet. In der ersten Venturipumpe 3
wird durch den Wasserstrom ein erstes Medium aus einem Vorratsbehälter 7 über eine
erste Saugleitung 8 angesaugt, so dass ein Wasser-Medium-Gemisch entsteht. Dieses
Wasser-Medium-Gemisch dient der zweiten Venturipumpe 4 als Treibmedium (zweites Treibmedium).
Durch den Wasser-Medium-Gemisch-Strom wird ein zweites Medium aus einem weiteren Vorratsbehälter
14 über eine zweite Saugleitung 10 in die zweite Venturipumpe 4 angesaugt und mit
dem Treibmedium vermischt. Die zweite Venturipumpe 4 kann einen Diffusor in der Mischkammer
enthalten. Aus der zweiten Venturipumpe tritt über eine Austrittsleitung 5 das Gemisch
(Wasser-Medium I-Medium II) aus, das entweder in den Laugenbehälter der Waschmaschine
oder direkt über die Manschetteneinspülung in die Innentrommel 6 gebracht werden kann.
Entweder ist Medium I flüssig und Medium II gasförmig oder Medium I gasförmig und
Medium II flüssig. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung von
Figur 3 sind zusätzlich Drosselvorrichtungen an der Wasserzufuhr 1 und den beiden
Saugleitungen 8, 10 vorhanden. Die erste Saugleitung 8 weist eine Drosselvorrichtung
9 auf und die zweite Saugleitung 10 weist eine weitere Drosselvorrichtung 11 auf.
Damit ist es möglich, sowohl die Zufuhr vom Medium I als auch von Medium II variabel
einzustellen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0035]
- 1
- Wasserzufuhr
- 2
- Drosselvorrichtung
- 3
- Erste Venturipumpe
- 4
- Zweite Venturipumpe
- 5
- Austrittsleitung
- 6
- Innentrommel
- 7
- Erster Vorratsbehälter
- 8
- Erste Saugleitung
- 9
- Drosselvorrichtung
- 10
- Zweite Saugleitung
- 11
- Drosselvorrichtung
- 12
- Lufteintritt
- 13
- Drosselvorrichtung
- 14
- Zweiter Vorratsbehälter
1. Vorrichtung zum Mischen mindestens eines Mediums mit Wasser oder zum Erzeugen von
Schaum in einem wasserführenden Hausgerät, insbesondere einer Waschmaschine oder einer
Spülmaschine, welches eine erste (3) und eine zweite (4) in Serie geschaltete Venturipumpe
umfasst, wobei das erste Treibmedium der ersten Venturipumpe (3) der Wasserstrom aus
der Wasserversorgung des Geräts ist, und wobei in der ersten Venturipumpe (3) ein
erstes Saugmedium aus einem Vorratsbehälter (7) in das erste Treibmedium ansaugbar
ist, so dass ein Saugmedium-Treibmedium-Gemisch entsteht und dieses Saugmedium-Treibmedium-Gemisch
das Treibmedium für die zweite Venturipumpe (4) darstellt und in der zweiten Venturipumpe
ein zweites Saugmedium ansaugbar ist, wobei entweder das erste Saugmedium flüssig
und das zweite Saugmedium gasförmig ist oder das erste Saugmedium gasförmig und das
zweite Saugmedium flüssig ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das erste Saugmedium ein Tensid und das zweite
Saugmedium Luft ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zulaufleitung (1) des
Treibmittels zur ersten Venturipumpe (3) und/oder mindestens eine Saugleitung (8,
10) mit einer Drosselvorrichtung (2, 9, 11) ausgestattet sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zwischen der ersten (3)
und der zweiten (4) Venturipumpe eine Drosselvorrichtung (13) angebracht ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die erste (3) und/oder
die zweite (4) Venturipumpe einen Diffusor in der Mischkammer enthalten.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Austritt der zweiten
(4) Venturipumpe über eine Leitung (5) direkt mit der Manschetteneinspülung der Innentrommel
(6) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung Bestandteil
eines Umpumpsystems ist.
8. Wasserführendes Hausgerät, insbesondere eine Waschmaschine oder eine Spülmaschine,
welche eine Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche umfasst.
1. Device for mixing at least one medium with water or for producing foam in a water-conducting
domestic appliance, particularly a washing machine or a rinsing machine, which comprises
a first venturi pump (3) and a second venturi pump (4) connected in series, wherein
the first drive medium of the first venturi pump (3) is the water flow from the water
supply of the appliance and wherein a first suction medium from a reservoir (7) can
be sucked into the first medium in the first venturi pump (3) so that a mixture of
suction medium and drive medium is created and this suction medium and drive medium
mixture represents the drive medium for the second venturi pump (4) and a second suction
medium can be sucked into the second venturi pump, wherein either the first suction
medium is liquid and the second suction medium is gaseous or the first suction medium
is gaseous and the second suction medium is liquid.
2. Device according to claim 1, wherein the first suction medium is a surfactant and
the second suction medium is air.
3. Device according to one of the preceding claims, wherein the feed line (1) of the
drive medium to the first venturi pump (3) and/or at least one suction line (8, 10),
is or are equipped with a throttle device (2, 9, 11).
4. Device according to any one of the preceding claims, wherein a throttle device (13)
is mounted between the first venturi pump (3) and the second venturi pump (4).
5. Device according to any one of the preceding claims, wherein the first venturi pump
(3) and the second venturi pump (4) includes or include a diffusor in the mixing chamber.
6. Device according to any one of the preceding claims, wherein the outlet of the second
venturi pump (4) is connected by way of a line (5) directly with the collar flushing-in
means of the inner drum (6).
7. Device according to any one of the preceding claims, wherein the device is a component
of a circulatory pumping system.
8. Water-conducting domestic appliance, particularly a washing machine or a rinsing machine,
which comprises a device according to any one of the preceding claims.
1. Dispositif permettant de mélanger au moins un milieu avec de l'eau ou de produire
de la mousse dans un appareil ménager à circulation d'eau, notamment dans un lave-linge
ou dans un lave-vaisselle, lequel appareil ménager comprend une première pompe Venturi
(3) et une deuxième pompe Venturi (4) montées en série, le premier agent moteur de
la première pompe Venturi (3) étant le flux d'eau provenant de l'alimentation en eau
de l'appareil, un premier milieu d'aspiration provenant d'un récipient de stockage
(7) pouvant être aspiré dans le premier agent moteur dans la première pompe Venturi
(3), de sorte qu'il se produit un mélange milieu d'aspiration-agent moteur et que
ce mélange milieu d'aspiration-agent moteur représente l'agent moteur pour la deuxième
pompe Venturi (4) et qu'un deuxième milieu d'aspiration peut être aspiré dans la deuxième
pompe Venturi, soit le premier milieu d'aspiration étant liquide et le deuxième milieu
d'aspiration gazéiforme soit le premier milieu d'aspiration étant gazéiforme et le
deuxième milieu d'aspiration liquide.
2. Dispositif selon la revendication 1, le premier milieu d'aspiration étant un agent
tensioactif et le deuxième milieu d'aspiration étant de l'air.
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, la conduite d'arrivée
(1) de l'agent moteur vers la première pompe Venturi (3) et/ou au moins une conduite
d'aspiration (8, 10) étant équipées d'un dispositif de restriction (2, 9, 11).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, un dispositif de
restriction (13) étant installé entre la première pompe Venturi (3) et la deuxième
pompe Venturi (4).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, la première pompe
Venturi (3) et/ou la deuxième pompe Venturi (4) comprenant un diffuseur dans la chambre
de mélange.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, la sortie de la
deuxième pompe Venturi (4) étant raccordée directement à l'entrée à manchette du tambour
intérieur (6) par l'intermédiaire d'une conduite (5).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, le dispositif faisant
partie intégrante d'un système de transvasement.
8. Appareil ménager à circulation d'eau, notamment lave-linge ou lave-vaisselle, lequel
comprend un dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes.