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(11) |
EP 2 465 406 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.05.2017 Patentblatt 2017/20 |
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Anmeldetag: 03.12.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Sorptions-Trockner für Geschirrspüler
Sorption dryer for dishwashers
Séchoir à sorption pour lave-vaisselle
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
14.12.2010 DE 102010054479
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.06.2012 Patentblatt 2012/25 |
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Patentinhaber: Hobart GmbH |
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77656 Offenburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Maier-Laxhuber, Peter Dr.
85276 Pfaffenhofen (DE)
- Schmidt, Ralf Dr.
85354 Freising (DE)
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| (74) |
Vertreter: Trinks, Ole et al |
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Meissner Bolte Patentanwälte
Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postfach 10 26 05 86016 Augsburg 86016 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 674 030 DE-A1- 10 353 775 JP-A- 2006 020 753
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EP-A2- 2 248 456 DE-A1-102007 008 950 US-A1- 2008 276 484
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Vorrichtungen und Verfahren mit einem Sorptions-Trockner,
der ein Sorptionsmittel enthaltend, aus einem Luftstrom Feuchtigkeit aufnimmt und
das Sorptionsmittel in einem darauffolgenden Desorptionsprozess trocknet (regeneriert).
[0002] Die Druckschrift
DE 103 53 775 A1 betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Gerätes mit wenigstens einem Teilprogrammschritt
"Trocknen", mit dem es möglich ist, Geräte mit wenigstens einem Teilprogrammschritt
"Trocknen" möglichst wirtschaftlich zu betreiben, dass zu trocknende Gut effizient
zu trocknen, sowie den damit verbundenen Energieaufwand so gering wie möglich zu halten.
Zu diesem Zweck wird in der
DE 103 53 775 A1 vorgeschlagen, in dem wenigstens einen Teilprogrammschritt "Trocknen" Luft aus einem
Behandlungsraum und/oder aus der Umgebungsluft durch eine Sorptionskolonne und dann
in den Behandlungsraum zu leiten, wobei die Sorptionskolonne reversibel dehydrierbares
Material enthält und der Luft während des Durchleitens Feuchtigkeit entzieht.
[0003] Die Druckschrift
US 2008/276484 A1 betrifft einen Trockner mit einem reversibel dehydrierbaren Material.
[0004] In der Gebrauchsmusterschrift 20 2008 011 159 wird eine Geschirrspülmaschine mit
einem Sorptions-Trockner beschrieben, die zur Trocknung von Benetzungsrückständen
auf dem Geschirr eine Zeolithfüllung nutzt. Die Zeolithfüllung wird dabei während
des Reinigungsprozesses mittels Heißluft regeneriert. Während des folgenden Trocknungsvorgangs
wird mittels eines Lüfters Innenluft über den Sorptions-Trockner im Kreislauf geführt.
[0005] Im Sorptionsmittel wird die Luft getrocknet und etwas erwärmt. Im Nutzvolumen der
Geschirrspülmaschine nimmt die Luft Feuchte vom Geschirr auf. Der Energieverbrauch
der Geschirrspülmaschine lässt sich auf diese Weise gegenüber herkömmlichen Geräten
deutlich reduzieren, da das Geschirr bei niedrigerer Temperatur getrocknet werden
kann. Ein energieintensives Aufheizen des Geschirrs auf über 60 °C vor dem Trocknungsschritt
kann entfallen. Für die im Kreislauf geführte Luft wird ein kräftiger Lüfter eingesetzt,
der zusätzliche Energie erfordert. Der Sorptions-Trockner und die Luftführungskanäle
fordern zusätzlichen Bauraum.
[0006] Ähnlich günstige Verbrauchswerte werden von Geschirrspülmaschinen erreicht, die während
der Trocknungsphase Umgebungsluft durch das Nutzvolumen strömen lassen. Auch in diesem
Fall ist es nicht notwendig, das Geschirr vor der Trocknungsphase auf sehr hohe Anfangstemperaturen
vorzuheizen. Bei höheren Luftfeuchten ist das Trocknungsergebnis jedoch ungenügend
und die Trocknungszeit sehr lang.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, bei Geschirrspülern den Energieverbrauch, die Trocknungszeit
und den Materialaufwand zu reduzieren.
[0008] Im Hinblick auf den Geschirrspüler wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe
durch den Gegenstand des unabhängigen Patentanspruches 1 und im Hinblick auf das Verfahren
durch den Gegenstand des nebengeordneten Patentanspruches 8 gelöst, wobei vorteilhafte
Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Geschirrspülers bzw. des erfindungsgemäßen Verfahrens
in den entsprechenden abhängigen Ansprüchen angegeben sind.
[0009] Erfindungsgemäß wird demnach während der Trocknungsphase Umgebungsluft vor dem Eintritt
in das Nutzvolumen durch ein Sorptionsmittel gelenkt und dabei stark getrocknet. Im
Nutzvolumen kann die sehr trockene Luft leichter und mehr Feuchtigkeit vom Geschirr
aufnehmen und diese zusammen mit dem Luftstrom nach außen ab führen. Im Gegensatz
zu bekannten Methoden, welche die Luft im Kreislauf führen, wird erfindungsgemäß immer
Umgebungsluft angesaugt, getrocknet, im Nutzvolumen wieder befeuchtet und anschließend
wieder in die Umgebung ausgeblasen. Da die Geschirrtemperatur in diesem Fall nicht
erhöht sein muss, lässt sich der Gesamtenergieaufwand deutlich reduzieren. Bei niedriger
Geschirranfangstemperatur ist zudem der maximal mögliche Feuchtegehalt der ausgeblasenen
Abluft niedriger. Ein Auskondensieren in sogenannten Dampfschwaden ist geringer.
[0010] Erfindungsgemäß kann zu Beginn des Trocknungsschrittes die Luftströmung reversiert
werden. Der Lüfter fördert dann zunächst feuchte Luft aus dem Nutzvolumen in das Sorptionsmittel.
Die Luft wird hier getrocknet und verlässt die Geschirrspülmaschine während frische
Umgebungsluft in das Nutzvolumen nachströmt. Das Sorptionsmittel wird jedoch durch
das kurzzeitig hohe Feuchteangebot stark erwärmt. Nach kurzer Zeit wird die Strömungsrichtung
wieder umgekehrt. Die Umgebungsluft tritt dann von der anderen Richtung in das Sorptionsmittel
ein. Sie wird beim Durchgang stark getrocknet, nimmt einen Teil der zuvor freigesetzten
Adsorptionswärme wieder auf und überträgt sie in das Nutzvolumen.
[0011] Da das Sorptionsmittel die angesaugte Umgebungsluft stark vortrocknet, kann die durch
das Gesamtsystem geleitete Luftmenge reduziert werden. Dies erlaubt eine kürzere Trocknungsdauer
oder/und eine niedrigere Energieaufnahme für den Lüfter.
[0012] Der Einsatz von Zeolith im Sorptionsmittel erlaubt es, die Luft bis auf einen Feuchtegehalt
von wenigen Gramm pro Kilogramm Luft zu trocknen.
[0013] Zeolithe haben auch bei relativ hohen Temperaturen (über 100° C) noch ein beträchtliches
Wasserdampf-Sorptionsvermögen und eignen sich auch deshalb besonders für den erfindungsgemäßen
Einsatz. Aus Stabilitätsgründen sollte die maximale Temperatur im Sorptionsmittel
auf 500 °C begrenzt werden. Zum Desorbieren der gesamten Wassermenge genügen aber
bereits weitaus niedrigere Temperaturen.
[0014] Zeolith ist ein kristallines Mineral, das in einer Gerüststruktur Silizium- und Aluminiumoxide
enthält. Die sehr regelmäßige Gerüststruktur enthält Hohlräume, in welchen Wassermoleküle
unter Wärmefreisetzung sorbiert werden können. Innerhalb der Gerüststruktur sind die
Wassermoleküle starken Feldkräften ausgesetzt, deren Stärke von der bereits in der
Gerüststruktur enthaltenen Wassermenge und der Temperatur des Zeolithen abhängt.
[0015] Wegen dieser starken Bindungskräfte gegenüber Wasser sollte ein Y-Zeolith erfindungsgemäß
auf ca. 300 °C erhitzt werden, um bei einem Wasserdampfpartialdruck von 1000 hPa auf
einen Restfeuchtegehalt von unter 7 Massen-% getrocknet zu werden. Erst bei Temperaturen
10 von über 400 °C wäre der Zeolith nahezu trocken (ca. 2 Massen-°/o). Bei 200 °C
und einem Wasserdampfdruck von 1000 hPa beträgt der Feuchtegehalt noch ca. 16-Massen-%.
Erfindungsgemäß kann folglich am Ende der Sorptionsmittelbeheizung Umgebungsluft durch
das heiße Sorptionsmittel gedrückt werden. Zum einen wird dadurch der Wasserdampfpartialdruck
im Sorptionsmittel drastisch reduziert, was wiederum eine zusätzliche Desorption von
Wasserdampf zur Folge hat und zum anderen stellt sich innerhalb der Sorptionsmittel-Schüttung
eine homogenere Temperaturverteilung ein.
[0016] Unter hohen Wasserdampfdrücken und gleichzeitig hohen Temperaturen sind nicht alle
Sorptionsmittel stabil. Außer Zeolith kann kein Sorptionsmittel periodisch extremen
hydrothermalen Zersetzungsbedingungen ausgesetzt werden. Erfindungsgemäß wird Zeolith
vom Typ Y verwendet. Dieser ist neben einigen natürlich vorkommenden Zeolithtypen
unter extremen hydrothermalen Bedingungen besonders stabil. Die bisher zum Einsatz
kommenden Zeolithtypen X und A sind weitaus weniger geeignet. Sie wandeln sich langsam
in inaktive Verbindungen um.
[0017] Nach dem Trocknen des Sorptionsmittels ist es abgeschirmt von Feuchtigkeit zu lagern.
Eine längere Lagerung an feuchter Luft würde zu einer selbständigen Wasserdampfaufnahme
aus der Umgebungsluft führen.
[0018] Die jeweils zum Einsatz kommende Sorptionsmittel-Menge ist für den Trocknungsprozess
so zu dimensionieren und so anzuordnen, dass für den durchströmenden, feuchten Luftstrom
nur ein minimaler Druckabfall innerhalb des Sorptionsmittels überwunden werden muss.
Zugleich muss aber das Sorptionsmittel dem zuströmenden Luftstrom ausreichend Oberfläche
zur Anlagerung der Wasserdampfmoleküle bieten. Da die angesaugte Umgebungsluft in
aller Regel kälter als das Geschirr und nur selten extrem feucht ist, kann im Vergleich
zum Stand der Technik mit weniger Zeolith gearbeitet werden. Es muss lediglich der
Feuchtegehalt der angesaugten Luftmenge adsorbiert werden. Die aus dem Nutzvolumen
austretende Luft hat hingegen eine höhere Feuchte als die Umgebungsluft. Die Zeolithfüllung
muss folglich weniger Wasser adsorbieren als bei bekannten Lösungen. Die Sorptionsmittelmenge
kann reduziert werden und benötigt weniger Bauraum und verursacht auch weniger Druckabfall
für die durchströmende Luft.
[0019] Um eine gleichmäßige Sorption innerhalb des Sorptionsmittels und gleichzeitig einen
geringen Druckabfall zu gewährleisten, haben sich besonders Sorptionsmittel-Granulate
bewährt. Granulatdurchmesser zwischen 2 und 6 mm zeigen für die erfindungsgemäßen
Verfahren optimale Resultate.
[0020] Noch vorteilhafter sind formbeständige Zeolith-Formkörper, in die bereits die Strömungskanäle
eingearbeitet sein können und deren Formgebung der gewünschten Heizflächen-Geometrie
angepasst ist.
[0021] Erfindungsgemäß kann das Sorptionsmittel nicht nur im Heißluftstrom sondern besonders
vorteilhaft ohne aktive Luftumwälzung nur über Heizflächen, also rein statisch aufgeheizt
werden. Der aus dem Sorptionsmittel desorbierte, heiße Wasserdampf strömt dabei selbstständig
aufgrund der natürlichen Konvektion in das Nutzvolumen ab und erwärmt dort das frische
Reinigungswasser und das zu reinigende Geschirr. Die Temperatur des abströmenden Wasserdampfes
liegt bei 25 ca. 100 °C. Der Dampf kann innerhalb des Nutzvolumens an allen Gegenständen,
die kälter sind, auskondensieren und diese erwärmen. Das Sorptionsmittel selbst kann
bei statischer Erwärmung auf wesentlich höhere Temperaturen erwärmt werden, als es
bei einer Erwärmung durch zirkulierende Heißluft möglich ist. Die aus dem Sorptionsmittel
austretende Heißluft ist nämlich, und ganz besonders bei geringer Sorptionsmittel-Schütthöhe,
schnell heißer als es die zu erwärmenden (Kunststoff-)Geschirrteile im angeschlossenen
Nutzvolumen erlauben. Bei erfindungsgemäß höheren Sorptionsmittel-Temperaturen kann
die eingesetzte Sorptionsmittelfüllung weitaus effizienter genutzt werden.
[0022] Das Sorptionsmittel kann optimal desorbiert werden, da es unbeeinträchtigt von der
herrschenden Luftaustrittstemperatur erhitzt werden kann. Die in der Zeolithfüllung
gespeicherte, fühlbare Wärme kann vollumfänglich noch innerhalb des - Hauptreinigungsprozesses
in das Nutzvolumen überführt werden. Besonders einfach und kostengünstig wird die
Wärmeübertragung in das Nutzvolumen, wenn das Sorptionsmittel großflächig und zugleich
mit geringer Schichtdicke im Bereich einer Außenwand des Nutzvolumens angebracht ist.
Bei direktem Kontakt mit der Außenwand wird die Wärme ohne weitere Übertragungsmittel
an das Reinigungswasser überführt. Besonders effizient kann die Trocknung des Sorptionsmittels
dann erfolgen, wenn während der Heizdauer die Umwälzung des Reinigungswassers unterbleibt.
Die Wand des Nutzvolumens wird dann von innen nicht gekühlt, während von außen die
Heizung großflächig und mit maximaler Heizleistung das Sorptionsmittel erhitzt. Sobald
die Endtemperatur erreicht ist, werden die Sprüharme wieder in Betrieb genommen. Über
die entsprechende Wand des Nutzvolumens wird so das Sorptionsmittel mittelbar bis
auf die Reinigungstemperatur gekühlt. Bei entsprechender Verteilung des Sorptionsmittels
kann dann zudem an diesen Stellen das gewöhnlich eingesetzte Schall-Dämpfungsmaterial
entfallen. Die Außenseite des Sorbers kann mit geeignetem Isolationsmaterial versehen
sein, um die Wärmeverluste an die Umgebung gering zu halten.
[0023] Besonders vorteilhaft ist es, die Beheizung des Sorptionsmittels im unteren Bereich
der Sorptionsmittelfüllung anzuordnen. Desorbierter, heißer Wasserdampf steigt selbständig
auf und strömt durch die vor bzw. über ihm liegenden Sorptionsmittelbereiche in das
Nutzvolumen. Überhitzter Dampf kühlt sich dabei ab und kann die durchströmten, nicht
direkt beheizten Bereiche weiter desorbieren.
[0024] Auf die erfindungsgemäße Weise wird somit die gesamte für die Desorption des Wasserdampfes
aus dem Sorptionsmittel aufgewandte Wärme für den späteren Reinigungs- und Trocknungsprozess
genutzt. Bei genauer Betrachtung arbeitet das offene Sorptionsmittel zugleich in der
Funktion einer Wärmepumpe, die Wärme aus der Umgebungsluft in das Innere der Spülmaschine
pumpt. Zum einen wird die gesamte Heizwärme in oben beschriebener Weise in das Nutzvolumen
übertragen (Kondensationswärme und fühlbare Wärme). Zusätzlich aber auch die Adsorptionswärme,
die im Sorptionsmittel dadurch frei gesetzt wird, dass es vom Umgebungsluftstrom Feuchte
aufnimmt. Die dabei frei gesetzte Adsorptionswärme wird an den angesaugten Luftstrom
übertragen und landet ebenfalls als Umweltwärme im Nutzvolumen. Über diesen Wärmepumpeneffekt
kann folglich der Energieverbrauch weiter gesenkt werden.
[0025] Da die Trocknungsphase bereits bei noch deutlich kälterem Geschirr und in aller Regel
ohne zusätzliche Vorerwärmung des Geschirrs beginnen kann und zudem das Sorptionsmittel
dank der höheren Desorptionstemperaturen besonders aufnahmefähig ist, so dass die
angesaugte Umgebungsluft stark vorgetrocknet wird, ist die Trocknungszeit deutlich
kürzer als beim Stand der Technik.
[0026] Bei statischer Desorption und damit still stehendem Lüfter wird zu dem Energie eingespart.
Ein Gebläsestillstand von bis zu 30 Minuten kann gegenüber der bekannten Betriebsweise
nochmals Stromkosten sparen.
[0027] Obwohl die erfindungsgemäßen Vorteile überwiegend für den Anwendungsfall Geschirrtrockner
beschrieben sind, gilt Analoges auch für andere Hashaltsgeräte, z. B. Wäschetrockner,
Waschmaschinen oder professionellen Sterilisatoren. Neben der angestrebten höheren
Energieeffizienz erreicht man mit dem erfindungsgemäßen Verfahren niedrigere Trocknungstemperaturen.
Damit einhergehend sind kürzere Trocknungszeiten zu erwarten.
[0028] In der Zeichnung sind zwei vorteilhafte Ausgestaltungen und einzelne Luftführungen
während einzelner Prozessphasen dargestellt.
- Fig. 1
- zeigt eine erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine während der Beheizung des Sorptionsmittels,
- Fig. 2
- zeigt den Verfahrensschritt zu Beginn der Trocknungsphase,
- Fig. 3
- zeigt die Geschirrspülmaschine während der Haupttrocknungsphase und
- 25 Fig. 4
- zeigt eine weitere Ausgestaltung einer Geschirrspülmaschine.
[0029] In Fig. 1 ist schematisch eine Geschirrspülmaschine 1 dargestellt, mit einem Nutzvolumen
2, einem flach an die Rückwand des Nutzvolumens 2 angeordneten Sorptionsmittels 4,
das von einer Heizung 5, in Form eines elektrischen Heizstabes, beheizbar ist. Das
Sorptionsmittel 4 ist von einer Hülle 3 eingehaust, die eine untere Öffnung 9 mit
einem Lüfter 6 enthält, der in seiner Förderrichtung umschaltbar ist. Am oberen Ende
der Hülle 3 befindet sich eine obere Luft-Öffnung 7, die in das Nutzvolumen 2 mündet.
Die Geschirrspülmaschine 1 enthält weiterhin eine Tür 25 mit einer Luft-Öffnung 8
im unteren Bereich.
[0030] Zu Beginn der Hauptreinigungsphase, bei dem die Waschflotte auf höhere Temperatur
geheizt werden muss, wird das Sorptionsmittel 4 über die Heizung 5 erhitzt. Der Lüfter
6 ist in dieser Prozessphase außer Betrieb. Der aus dem Sorptionsmittel 4 desorbierte
Wasser-dampf (Pfeil D) gelangt durch Konvektionsströmung in das Nutzvolumen 2 und
kondensiert dort. Unter Umständen wird dabei etwas Umgebungsluft (Pfeil U) durch das
Sorptionsmittel 4 gezogen. Prinzipiell sind die Öffnungen 8 und 9 so angeordnet, dass
wenig Wärme durch ungewollten Luftwechsel verloren geht.
[0031] Erfindungsgemäß werden während der Beheizung des Sorptionsmittels 4 ein Umwälzen
und damit ein Besprühen der Nutzvolumenwände mit 5 Reinigungswasser im Innern des
Nutzvolumens vermieden. Dadurch kann das Sorptionsmittel 4, das direkt mit der Außenwand
des Nutzvolumens 2 in Kontakt steht, schneller und mit weniger Energieeinsatz erhitzt
werden.
[0032] Bei Erreichen der Abschalttemperatur wird die Heizung 5 abgeschaltet. Der Lüfter
6 kann nunmehr für einige Sekunden in Betrieb gesetzt werden, um die Temperatur im
Sorptionsmittel 4 zu vereinheitlichen und um die Feuchtebeladung im Sorptionsmittel
4 weiter abzusenken. Er saugt hierzu Umgebungsluft U an und drückt sie durch das Sorptionsmittel
4 in das Nutzvolumen 2. Zu lange darf der Lüfter 6 jedoch nicht in Betrieb sein, da
sonst das Sorptionsmittel 4 zu kalt wird und bereits wieder Feuchte aus dem Luftstrom
U aufnehmen würde.
[0033] Das Sorptionsmittel hat nunmehr die während des vorausgehenden Trocknungsschrittes
aufgenommen Feuchte in das Nutzvolumen abgegeben. Die noch im Sorptionsmittel 4 befindliche,
fühlbare Wärme wird innerhalb der nächsten Minuten durch Wärmeleitung über die Kontaktfläche
mit dem Nutzvolumen 2 an das Reinigungswasser abgegeben. Während des Hauptreinigungsprozesses
erfolgt dies automatisch durch die Rotation der Sprüharme, die Wasser an die Innenseite
der Kontaktflächen sprühen und damit für einen optimalen Wärmeübergang sorgen.
[0034] Falls die Reinigungstemperatur durch diese Maßnahme nicht auf das erforderliche Niveau
angehoben wurde, kann eine konventionelle Zusatzheizung die Waschflotte weiter erwärmen.
[0035] Fig. 2 zeigt in derselben schematischen Darstellungsform die erste Phase der anschließenden
Haupttrocknung. Zu diesem Zeitpunkt ist das Geschirr gereinigt, die Waschflotte mit
Klarspülmittel behandelt worden und bis auf die Benetzungsrestmenge abgepumpt. Im
Gegensatz zu konventionellen Trocknungsmethoden muss das Geschirr nicht auf hohe Temperaturen
aufgeheizt worden sein, um das benetzende Wasser zu verdunsten. Es genügt, das Geschirr
lediglich auf diejenige Temperatur anzuheben, die der Reaktionstemperatur des Klarspülmittels
gerecht wird. Für den erfindungsgemäßen Trocknungsprozess kann diese Temperatur so
gering wie möglich liegen, da die zum Verdunsten des Wassers auf der Geschirroberfläche
notwendige Wärmemenge vollständig vom Sorptionsmittel beigesteuert werden kann.
[0036] Um den Ausstoß von warmer, relativ feuchter Luft aus dem Nutzvolumen 2 in die Umgebung
zu Beginn des Trocknungsprozesses zu verhindern, kann der Lüfter 6 in umgekehrter
Förderrichtung Luft (Pfeil F) durch die Öffnung 7 aus dem Nutzvolumen 2 ansaugen,
über das Sorptionsmittel 4 lenken und trocken an die Umgebung auszublasen (Pfeil 1).
Das Sorptionsmittel 4 trocknet die durchströmende Luft und erwärmt sich dabei. Über
die Öffnung 8 strömt Umgebungsluft U in das Nutzvolumen 2 nach. Schon nach relativ
kurzer Zeit wird die Förderrichtung des Luftstromes umgekehrt.
[0037] Der in Fig. 2 dargestellte Prozessschritt ist nicht zwingend notwendig. Bei entsprechend
niedrigen Geschirrtemperaturen ist der Feuchtegehalt der Innenluft nämlich so gering,
dass Feuchteschäden an benachbarten Küchenmöbeln aufgrund der zusätzlich noch auftretenden
Vermischung mit Umgebungsluft beim direkten Ausblasen nicht zu erwarten sind.
[0038] Fig. 3 zeigt nunmehr den Haupttrocknungsschritt. Der Lüfter 6 saugt Umgebungsluft
U an und leitet sie über das Sorptionsmittel 4, das die Luft stark trocknet und gleichzeitig
erwärmt (Pfeil T) in das Nutzvolumen 2. Die Wärme stammt zum einen noch von der vorausgehenden
Desorptionsphase und zum anderen aus der kurz vorher ablaufenden, reversiblen Betriebsweise
nach Fig. 2. Ein beträchtlicher Wärmeanteil stammt aber auch -von der Umgebungsluft
U selbst, die stark getrocknet wieder das Sorptionsmittel in Richtung Nutzvolumen
25 verlässt (Pfeil T). Der warme und sehr trockene Luftstrom T trocknet das Geschirr
und verlässt das Nutzvolumen 2 durch die Öffnung 8 als feuchter Abluftstrom F. Da
der Luftstrom T sehr trocken und relativ warm ist, wird die Trocknungszeit gegenüber
Trocknungsprozessen, die nur Umgebungswärme nutzen, deutlich verkürzt. Der hohe Energiebedarf
zum Aufheizen des feuchten Geschirrs auf über 60 °C kann vollkommen entfallen. Dies
führt zu einer deutlichen Energieeinsparung.
[0039] Fig. 4 zeigt schließlich eine andere Ausgestaltung der Erfindung. In einer ansonsten
ähnlichen Geschirrspülmaschine 1 ist das Sorptionsmittel 4 nicht an der rückwärtigen
Außenwand des Nutzvolumens 2, sondern in einem Kunststoffbehälter 23 unter dem Nutzvolumen
angeordnet. Der kostengünstig zu fertigende Kunststoffbehälter 23 enthält eine obere
Öffnung 20 und eine untere Öffnung 21. Zwischen den beiden Öffnungen 20, 21 befindet
sich das Sorptionsmittel 4 zusammen mit der im unteren Drittel eingebetteten Heizung
24. Die Heizung 24 ist so im Kunststoffbehälter 23 angeordnet, dass die mit den Behälterwänden
in Kontakt stehenden Sorptionsmittelbereiche die zulässige Kunststoff-Temperatur nicht
überschreiten können. Die Anordnung im unteren Drittel sorgt dafür, dass vor allem
die unteren Bereiche über Wärmeleitung geheizt werden, während die oberen Partien
auch vom aufsteigenden Dampf mit erwärmt werden. Die Tür 25 zum Nutzvolumen 2 kann
leicht geöffnet werden, um während des Trocknungsprozesses den Luftaustausch F vom
Innenraum zur Umgebung zu erlauben.
[0040] Prinzipiell arbeitet die Trocknung auch in diesem Ausführungsbeispiel wie bereits
in den Fig. 1 bis 3 beschrieben. Gezeigt ist in Fig. 4 lediglich der Haupttrocknungsprozess
(analog Fig. 3). Der Lüfter 27 fördert Umgebungsluft U durch das Sorptionsmittel 4
und die obere Öffnung 20 in das Nutzvolumen 2. Der durch die obere Öffnung 20 austretende
Luftstrom I ist sehr trocken. Er kann das Geschirr sehr wirksam trocknen und als feuchter
Luftstrom F durch die spaltförmige Öffnung 28 zwischen leicht gekippter Tür 25 und
Nutzvolumen 2 in die Umgebung austreten.
1. Geschirrspüler (1) mit einem Nutzvolumen (2) zur Aufnahme von Geschirr, einem Sorptionsmittel
(4), das Feuchte aus einem Luftstrom (U, F) aufnehmen kann, einer Heizung (5, 24)
zum Erhitzen des Sorptionsmittels (4) und einem Lüfter (6, 27) zur Förderung des Luft-stromes
(U, T),
wobei der Lüfter (6, 27) zum Trocknen des Geschirrs Umgebungsluft (U) ansaugen kann,
diese dann durch das Sorptionsmittel (4) lenken kann, um sie von diesem trocknen zu
lassen und wobei die getrocknete Umgebungsluft (T) in das Nutzvolumen (2) lenkbar
Ist, wo sie Feuchtigkeit vom Geschirr aufnehmen und anschließend durch eine Öffnung
(8, 28) aus dem Nutzvolumen (2) als feuchte Luft (F) wieder in die Umgebung austreten
kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter (6, 27) so ausgestaltet ist, dass er den geförderten Luftstrom (U, T)
reversierend durch das Sorptionsmittel (4) fördern kann.
2. Geschirrspüler (1) nach Anspruch 1,
wobei das Sorptionsmittel (4) Zeolith enthält.
3. Geschirrspüler (1) nach Anspruch 1 oder 2,
wobei die Heizung (5, 24) elektrisch betrieben wird und dass das Sorptionsmittel (4)
so angeordnet ist, dass der beim Erhitzen des Sorptionsmittels (4) abgegebene Wasserdampf
(D) durch Konvektion in das Innere des Nutzvolumens (2) abdampfen kann.
4. Geschirrspüler (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei das Sorptionsmittel (4) thermisch so an das Nutzvolumen (2) gekoppelt ist, dass
Wärme aus dem heißen Sorptionsmittel (4) in das Nutzvolumen (2) durch Wärmeleitung
übertragen werden kann.
5. Geschirrspüler (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 4, wobei die Heizung
(5, 24) so innerhalb des Sorptionsmittels (4) angeordnet ist, dass sie dieses durch
direkte Wärmeleitung erhitzen kann.
6. Geschirrspüler (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
wobei das Sorptionsmittel (4) großflächig an einer Außenwand des Nutzvolumens (2)
angeordnet ist.
7. Geschirrspüler (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
wobei die Heizung (24) so innerhalb des Sorptionsmittels (4) angeordnet ist, dass
die äußeren Bereiche des Sorptionsmittels (4) kälter bleiben und von einem Kunststoffbehälter
(23) umhüllt sein können.
8. Verfahren zum Betreiben eines Geschirrspülers (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei das Sorptionsmittel (4) zu Anfang der Hauptreinigungsphase erhitzt wird, damit
der in das Nutzvolumen (2) einströmende Wasserdampf (D) das Geschirr erwärmen kann
und anschließend die fühlbare Wärme im Sorptionsmittel (4) durch Wärmeleitung ebenfalls
in das Nutzvolumen (2) geführt wird und dabei das trockene Sorptionsmittel (4) keinem
nennenswerten Luftwechsel ausgesetzt wird und somit trocken bleibt, dadurch gekennzeichnet, dass zu Beginn des Trocknungsschrittes, der Lüfter (6, 27) feuchte Luft (F) aus dem Nutzvolumen
(2) durch das Sorptionsmittel (4) lenkt und erst später die Luftführung ändert und
Umgebungsluft (U) über das Sorptionsmittel (4) in das Nutzvolumen (2) und von dort
befeuchtet (Pfeil F) wieder in die Umgebung ausbläst.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
wobei am Ende der Aufheizung des Sorptionsmittels (4) der Lüfter (6, 27) Umgebungsluft
(U) durch das Sorptionsmittel (4) in das Nutzvolumen (2) fördert, um den Wasserdampfpartialdruck
im Sorptionsmittel (4) abzusenken und zugleich einen Teil der fühlbaren Wärme in das
Nutzvolumen (2) zu übertragen.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9,
wobei während der Trocknungsphase die Tür (25) des Geschirrspülers automatisch etwas
geöffnet wird, Lim die feuchte Luft (F) aus dem Nutzvolumen ausströmen zu lassen.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
wobei das Geschirr vor Beginn der Trocknung nur auf die zwingend notwendige Reaktionstemperatur
für das eingesetzte Klarspülmittel erwärmt wird, maximal jedoch nicht höher als 45
°C.
1. Dishwasher (1) comprising a useful volume (2) for receiving dishes, a sorption means
(4) which can absorb moisture from an air stream (U, F), a heater (5, 24) for heating
the sorption means (4), and a fan (6, 27) for conveying the air stream (U, T), wherein
the fan (6, 27), for the purpose of drying the dishes, can draw in ambient air (U)
and then direct the said ambient air through the sorption means (4) in order to allow
the said ambient air to be dried by the said sorption means, and wherein the dried
ambient air (T) can be directed into the useful volume (2) where it can absorb moisture
from the dishes and then exit from the useful volume (2) as moist air (F) to the surrounding
area again through an opening (8, 28), characterized in that the fan (6, 27) is configured such that it can convey the conveyed air stream (U,
T) in reverse through the sorption means (4).
2. Dishwasher (1) according to Claim 1, wherein the sorption means (4) contains zeolite.
3. Dishwasher (1) according to Claim 1 or 2, wherein the heater (5, 24) is electrically
operated, and in that the sorption means (4) is arranged such that the steam (D) which
is emitted when the sorption means (4) is heated can evaporate into the interior of
the useful volume (2) by convection.
4. Dishwasher (1) according to one of Claims 1 to 3, wherein the sorption means (4) is
thermally coupled to the useful volume (2) such that heat can be transmitted out of
the hot sorption means (4) into the useful volume (2) by thermal conduction.
5. Dishwasher (1) according to one of the preceding Claims 1 to 4, wherein the heater
(5, 24) is arranged within the sorption means (4) such that the said heater can heat
the said sorption means by direct thermal conduction.
6. Dishwasher (1) according to one of Claims 1 to 5, wherein the sorption means (4) is
arranged over a large area on an outer wall of the useful volume (2).
7. Dishwasher (1) according to one of Claims 1 to 6, wherein the heater (24) is arranged
within the sorption means (4) such that the outer regions of the sorption means (4)
remain colder and can be encased by a plastic container (23).
8. Method for operating a dishwasher (1) according to one of the preceding claims, wherein
the sorption means (4) is heated at the start of the main cleaning phase, so that
the steam (D) flowing into the useful volume (2) can heat the dishes and then the
sensible heat in the sorption means (4) is likewise routed into the useful volume
(2) by thermal conduction and, in the process, the dry sorption means (4) is not subject
to any appreciable air exchange and therefore remains dry, characterized in that, at the beginning of the drying step, the fan (6, 27) directs moist air (F) out of
the useful volume (2) through the sorption means (4) and only later changes the routing
of air and blows out ambient air (U) across the sorption means (4) into the useful
volume (2) and, from there, into the surrounding area again in moistened form (arrow
F).
9. Method according to Claim 8, wherein, at the end of the process of heating the sorption
means (4), the fan (6, 27) conveys ambient air (U) through the sorption means (4)
into the useful volume (2), in order to lower the steam partial pressure in the sorption
means (4) and at the same time to transmit a portion of the sensible heat into the
useful volume (2).
10. Method according to Claim 8 or 9, wherein, during the drying phase, the door (25)
of the dishwasher is automatically opened to a certain extent in order to allow the
moist air (F) to flow out of the useful volume.
11. Method according to one of Claims 8 to 10, wherein, before the start of the drying
operation, the dishes are heated only to the absolutely necessary reaction temperature
for the rinse aid used, but at most not higher than 45°C.
1. Lave-vaisselle (1) comportant un volume utile (2) permettant de recevoir de la vaisselle,
un agent de sorption (4) qui peut absorber l'humidité à partir d'un flux d'air (U,
F), un système de chauffage (5, 24) pour chauffer l'agent de sorption (4) et un ventilateur
(6, 27) pour transporter le flux d'air (U, T),
dans lequel le ventilateur (6, 27) peut aspirer l'air ambiant (U) pour sécher la vaisselle,
peut ensuite le diriger à travers l'agent de sorption (4) afin de faire en sorte que
celui-ci sèche et dans lequel l'air ambiant séché (T) peut être dirigé vers le volume
utile (2), où il peut absorber l'humidité de la vaisselle puis de nouveau sortir du
volume utile (2) vers l'environnement à travers une ouverture (8, 28) sous la forme
d'air humide (F),
caractérisé en ce que le ventilateur (6, 27) est conçu de manière à ce qu'il puisse transporter en sens
inverse le flux d'air transporté (U, T) à travers l'agent de sorption (4).
2. Lave-vaisselle (1) selon la revendication 1, dans lequel l'agent de sorption (4) contient
une zéolithe.
3. Lave-vaisselle (1) selon la revendication 1 ou 2,
dans lequel le système de chauffage (5, 24) est mis en fonctionnement de manière électrique
et en ce que l'agent de sorption (4) est disposé de manière à ce qu'il puisse évaporer
la vapeur d'eau (D) dégagée lors du chauffage de l'agent de sorption (4) par convection
à l'intérieur du volume utile (2).
4. Lave-vaisselle (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
dans lequel l'agent de sorption (4) est couplé thermiquement au volume utile (2) de
manière à ce que la chaleur de l'agent de sorption chaud (4) puisse être transmise
par conduction thermique dans le volume utile (2).
5. Lave-vaisselle (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 4,
dans lequel le système de chauffage (5, 24) est disposé à l'intérieur de l'agent de
sorption (4) de manière à ce qu'il puisse chauffer celui-ci par conduction thermique
directe.
6. Lave-vaisselle (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
dans lequel l'agent de sorption (4) est disposé de manière étendue sur une paroi extérieure
du volume utile (2).
7. Lave-vaisselle (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
dans lequel le système de chauffage (24) est disposé à l'intérieur de l'agent de sorption
(4) de manière à ce que les régions extérieures de l'agent de sorption (4) puissent
rester plus froides et puissent être enveloppées par un récipient en matière plastique
(23).
8. Procédé de mise en fonctionnement d'un lave-vaisselle (1) selon l'une quelconque des
revendications précédentes,
dans lequel l'agent de sorption (4) est chauffé au début de la phase de lavage principale,
la vapeur d'eau (D) qui pénètre dans le volume utile (2) pouvant ainsi chauffer la
vaisselle, et la chaleur sensible est ensuite également guidée dans l'agent de sorption
(4) par conduction thermique dans le volume utile (2), l'agent de sorption séché (4)
n'étant ainsi soumis à aucun échange d'air notable et restant par conséquent sec,
caractérisé en ce que, au début de l'étape de séchage, le ventilateur (6, 27) dirige l'air humide (F) provenant
du volume utile (2) à travers l'agent de sorption (4) et ne fait varier qu'ultérieurement
le guidage de l'air, et évacue l'air ambiant (U) à travers l'agent de sorption (4)
dans le volume utile (2) et de là, l'évacue de nouveau dans l'environnement à l'état
humidifié (flèche F).
9. Procédé selon la revendication 8,
dans lequel, à la fin du chauffage de l'agent de sorption (4), le ventilateur (6,
27) transporte l'air ambiant (U) à travers l'agent de sorption (4) dans le volume
utile (2), afin d'abaisser la pression partielle de vapeur d'eau dans l'agent de sorption
(4) et de transmettre en même temps une partie de la chaleur sensible dans le volume
utile (2).
10. Procédé selon la revendication 8 ou 9,
dans lequel, pendant la phase de séchage, la porte (25) du lave-vaisselle est légèrement
ouverte, afin de faire en sorte que l'air humide (F) s'écoule vers l'extérieur du
volume utile.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 10,
dans lequel la vaisselle n'est chauffée avant le début du séchage qu'à la température
réactionnelle obligatoirement exigée pour le produit de rinçage utilisé, mais au maximum
à une température non supérieure à 45 °C.


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