Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Staubsauger mit einem Staubraum und einem
Filterträger zur Aufnahme eines planaren Filterflansches, wobei der Filterträger über
ein Drehgelenk mit einer Drehachse drehbar an einer ersten Innenfläche des Staubraums
gelagert ist, zumindest eine Stützstelle zum Abstützen des Filterträgers auf zumindest
einer Auflagestelle des Staubraums aufweist und eine Filterflanschebene aufweist,
die durch den montierten planaren Filterflansch definiert ist.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Beispielsweise ist aus der Internationalen Offenlegungsschrift
WO 2003020098 A1 ein Staubsauger mit einem Staubsammelraum, in den ein Staubbeutel eingebracht ist,
bekannt. Der Staubbeutel weist eine Versteifungsplatte auf, die in eine Aufnahme gesteckt
ist. Die Aufnahme weist an ihrem unteren Ende eine Verschwenkwelle auf und ist federnd
durch eine in ihrem unteren Bereich angebrachte Blattfeder gegenüber dem Unterteil
des Staubsaugers gelagert.
[0003] Weiter ist aus dem Dokument
US 4,591,369 A ein Staubsauger bekannt. Der Staubsauger weist einen Filterbeutelträger auf, der
an einem Unterteil des Staubsaugers angeordnet ist, und an dem ein Filterbeutel angeordnet
werden kann. Der Filterbeutelträger weist ein paar Drehzapfen auf, die drehbar in
korrespondierenden Drehlagern angeordnet sind.
[0004] Weiter ist aus der Anmeldeschrift
US 4,738,697 A ein Beutelträger für einen Staubbeutel für einen Staubsauger bekannt. Der Beutelträger
beinhaltet ein Paar Drehzapfen, die in Drehlagern des Unterteils des Staubsaugers
angeordnet sind.
[0005] Die europäische Patentanmeldung
EP 0 202 639 A2 offenbart eine Halteplatte aus Kunststoff für einen Staubsaugerfilterbeutel. Die
Halteplatte ist formschlüssig in eine Plattenaufnahme einzustecken. Die Plattenaufnahme
selbst ist anschlagbegrenzt schwenkbar im Staubsaugergehäuse gelagert.
[0006] Die Patentschrift
US 5,089,038 A beschreibt eine Staubsaugerbeutellagerungsvorrichtung für einen Staubsauger, die
ein Staubsaugergehäuse mit einem Lufteinlass und eine Montageplatte aufweist, die
drehbar im Verhältnis zum Lufteinlass an dem Gehäuse gelagert ist. Die Montageplatte
umfasst einen planen Körper und einen Kanal, der vom Rand des Körpers ausgeht. Der
Staubsaugerbeutel kann selektiv mit dem Lufteinlass verbunden oder von diesem weggedreht
werden, um das Wechseln des Staubsaugerbeutels zu vereinfachen. Dabei weist eine Lagervorrichtung
eine Verriegelungseinrichtung zum lösbaren Befestigen der Montageplatte an dem Staubsaugergehäuse
in einer Endstellung auf, wobei die besagte Verriegelungseinrichtung ein in der Montageplatte
integriertes erstes Element und ein zweites, in das Staubsaugergehäuse integriertes
Element aufweist.
Der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gegenüber dem Stand der Technik verbesserten
Staubsauger mit Filterträger bereitzustellen. Insbesondere soll ein Staubsauger mit
einer stabilen Abstützung des Filterträgers bereitgestellt werden.
Erfindungsgemäße Lösung
[0008] Die Bezugszeichen in sämtlichen Ansprüchen haben keine einschränkende Wirkung, sondern
sollen lediglich deren Lesbarkeit verbessern.
[0009] Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt durch einen Staubsauger mit den Merkmalen
des Anspruchs 1.
[0010] Unter einem Staubsauger sind mit elektrischer Energie betriebene Geräte zur Aufnahme
von Staub zu verstehen, wobei sowohl netzbetriebene als auch Batterie- oder Akkugeräte
eingeschlossen sind. Ein Staubsauger kann z.B. eine Motor-Gebläse-Einheit zur Erzeugung
eines Saugluftstroms, eine Düse zur Staubaufnahme, eine Saugluftführung und einen
Staubbeutel umfassen. Während des bestimmungsgemäßen Betriebs des Staubsaugers kann
die mit Schmutz beladene Saugluft durch die Saugluftführung, die unter anderem aus
einem flexiblen Saugschlauch bestehen kann, zu dem Staubbeutel gelangen und dann den
Filterstoff des Staubbeutels durchströmen. Hierbei kann die Saugluft von dem Schmutz
befreit werden, der von dem Filterstoff abgehalten und in dem Staubbeutel gesammelt
werden kann. Üblicherweise ist der Staubbeutel in dem Staubraum des Staubsaugers,
der z.B. durch einen Deckel verschlossen werden kann, angeordnet. Der Staubraum des
Staubsaugers ist durch seine Innenflächen, z.B. durch die Boden-, Seiten- und/oder
Deckelfläche begrenzt. Vorteilhafterweise ist die Saugluftführung über einen Stutzen
mit dem Staubbeutel verbunden. Der Stutzen kann z.B. an dem Deckel des Staubraums
angeordnet sein. Üblicherweise weist der Staubbeutel einen planaren, also ebenen Filterflansch
mit einer Eintrittsöffnung auf, in die der Stutzen, z.B. beim Schließen des Staubraumdeckels,
eintauchen kann. Um die Abdichtung zwischen dem Stutzen und der Eintrittsöffnung zu
verbessern, weist der Filterflansch häufig eine Dichtung an der Eintrittsöffnung auf.
In montierter Stellung ist der Filterflansch in den Filterträger eingesetzt, so dass
der Stutzen in die Eintrittsöffnung eintauchen kann.
[0011] Unter der Filterflanschebene des Filterträgers ist die Ebene zu verstehen, die der
planare Filterflansch in montierter Stellung festlegt. Der planare Filterflansch liegt
also, wenn er an dem Filterträger montiert ist, in der Filterflanschebene des Filterträgers.
Unter der Projektion der Stützstelle oder der Drehachse auf die Filterflanschebene
ist die geometrische Figur zu verstehen, die durch eine senkrecht auf die Filterflanschebene
gerichtete Parallelprojektion entsteht.
[0012] Es ist vorgesehen, dass der montierte Filterflansch eine Eintrittsöffnung aufweist,
und der Abstand des Mittelpunkts der Eintrittsöffnung zu der Projektion der Drehachse
auf die Filterflanschebene von dem Abstützabstand um höchstens 50% abweicht. Besonders
vorzugsweise weicht der Abstand des Mittelpunkt der Eintrittsöffnung von dem Abstützabstand
um höchstens 20%, besonders vorzugsweise um höchstens 10% ab. Vorteilhafterweise kann
hierdurch die Kraft, die beim Eintauchen des Stutzens auf den Filterträger ausgeübt
wird, effektiv auf die Auflagestelle übertragen werden, wobei kurze Kraftwege zur
Ableitung dieser Kraft erreichbar sind. Weiter ist eine geringe Verformung des Filterträgers
beim Eintauchen des Stutzens in die Öffnung des Filterflansches erreichbar, sodass
der Filterträger dem Stutzen nicht ausweichen kann. Besonders vorzugsweise weist der
Filterflansch eine Dichtung an der Eintrittsöffnung auf.
[0013] Es ist ein erreichbarer Vorteil der Erfindung, dass durch den Abstützabstand der
Filterträger stabil abgestützt werden kann. Vorteilhafterweise ist eine stabile Abstützung
des Filterträgers auf zumindest einer Auflagestelle erreichbar, wobei zumindest eine
Stützstelle auf einer Auflagestelle aufliegen kann. Durch die erfindungsgemäße Stützstelle
und/oder die Auflagestelle ist ein Anschlag für den Filterträger erreichbar. Hierdurch
kann eine zuverlässige Begrenzung des Schwenkbereichs des Filterträgers erreicht werden.
Weiter kann ein Eindringen des Filterträgers in den Staubraum, und somit eine Verkleinerung
des durch einen Staubbeutel aufnehmbaren Staubvolumens vermieden werden.
[0014] Die Erfinder haben erkannt, dass unter Ausnutzung des Hebelgesetzes eine hohe Kraft,
die auf den Filterträger einwirkt, zu einem großen Teil von der Auflagestelle aufgenommen
werden kann. Üblicherweise befindet sich der Ansatzpunkt einer solchen Kraft, die
z.B. durch versehentliches Abstützen des Benutzers an dem Filterträger entstehen kann,
auf der dem Drehgelenk abgewandten Seite des Filterträgers. Vorteilhafterweise ist
der Abstand zwischen der Stützstelle und dem Ansatzpunkt geringer als der Abstand
zwischen dem Ansatzpunkt und dem Drehgelenk, so dass die Kraft zu einem großen Teil
über die Stützstelle auf die Auflagestelle übertragbar ist. Die Stützstelle ist vorteilhafterweise
an dem Ort angeordnet, an dem üblicherweise Kräfte auf den Filterträger einwirken.
[0015] Durch die Erfindung kann weiter ein mechanisch belastbarer Filterträger erreicht
werden. Vorteilhafterweise kann durch die Erfindung die Verformung des Filterträgers
bei einer Belastung minimiert werden, was zu einer hohen Lebensdauer des Filterträgers
führen kann. Weiter ist erreichbar, dass bei einer Krafteinwirkung auf den Filterträger
das Drehgelenk nur minimal belastet wird, da ein Teil der Kraft auf die Auflagestelle
wirkt. Vorteilhafterweise kann die Auflagestelle einen großen Teil der Kraft oder
sogar die gesamte Kraft aufnehmen. Vorteilhafterweise kann hierdurch eine Beschädigung
durch Fehlbedienung, z.B. durch versehentliches Abstützen des Benutzers an dem Filterträger,
vermieden werden.
[0016] Es ist ein weiterer erreichbarer Vorteil des erfindungsgemäßen Filterträgers, dass
ein sicheres Eintauchen des Stutzens in die Filterbeutelöffnung an dem Filterflansch
ermöglicht werden kann. Vorteilhafterweise kann eine Verformung des Filterträgers
während des Eintauchens des Stutzens minimiert werden, so dass ein Zurückweichen des
Filterträgers vor dem eintauchenden Stutzen vermieden werden kann. Vorteilhafterweise
liegt der Filterträger auf der Auflagestelle auf, so dass der Filterträger beim Eintauchen
des Stutzen eine stabile Lage einnehmen kann. Durch die Erfindung ist also eine zuverlässige
Verbindung zwischen Stutzen und Staubbeutel erreichbar.
Bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung
[0017] Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen, welche einzeln oder in Kombination miteinander
eingesetzt werden können, sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0018] In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung beträgt der Abstützabstand zumindest
ein Drittel der Länge des Filterträgers. Unter der Länge des Filterträgers ist die
maximale Erstreckung des Filterträgers zu verstehen, deren Richtung in der Filterflanschebene
verläuft und senkrecht auf der Projektion der Drehachse steht. Hierdurch ist eine
Erhöhung der Stabilität der Abstützung des Filterträgers erreichbar. Vorteilhafterweise
kann eine auf den Filterträger einwirkende Kraft zu einem großen Teil von der Auflagestelle
aufgenommen werden, wodurch die Stabilität des Filterträgers erhöht werden kann.
[0019] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Auflagestelle an einer zweiten
Innenfläche des Staubraums angeordnet. Besonders vorzugsweise ist die erste Innenfläche
fest, besonders vorzugsweise unbeweglich mit der zweiten Innenfläche verbunden. Vorteilhafterweise
kann hierdurch eine Verformung der ersten Innenfläche bei Belastung des Filterträgers
minimiert werden, wodurch eine Erhöhung der Zuverlässigkeit der Staubraumabdichtung
erreichbar ist. Hierdurch ist eine Verformung der ersten Innenfläche bei Belastung
des Filterträgers verhinderbar. Durch die an der zweiten Innenfläche des Staubraums
angeordneten Auflagestelle ist eine verbesserte Aufnahme von Kräften, die auf den
Filterträger wirken, erreichbar.
[0020] Die Erfindung weiterbildend ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Auflagestelle als
Rippe ausgebildet ist. Vorteilhafterweise ist hierdurch eine leicht zu fertigende
und/oder stabile Auflagestelle erreichbar. Weiter kann eine als Rippe ausgebildete
Auflagestelle leicht an der zweiten Innenfläche des Staubraums angeordnet werden.
Vorteilhafterweise kann durch eine Rippe eine Beeinträchtigung des Staubbeutelvolumens
minimiert werden.
[0021] Erfindungsgemäß ist vorzugsweise vorgesehen, dass in dem Staubraum zwei Rippen symmetrisch
angeordnet sind, die jeweils eine Auflagestelle zum Abstützen des Filterträgers aufweisen.
Vorteilhafterweise weist der Filterträger zwei symmetrisch angeordnete Stützstellen
auf, die beim Abstützen des Filterträgers auf den Auflagestellen zum Liegen kommen.
Hierdurch ist erreichbar, dass eine auf den Filterträger einwirkende Kraft symmetrisch
verteilt auf die Auflagestellen abgeleitet werden kann. Somit ist eine minimale Verformung
des Filterträgers bei Krafteinwirkung erreichbar. Weiter kann die Abstützwirkung der
Auflagestellen verbessert werden.
[0022] In einer Ausführung der Erfindung ist an einer zweiten Innenfläche eine Filtereinheit
angeordnet, die die Auflagestelle aufweist. Im bestimmungsgemäßen Betrieb des Staubsaugers
wird die Filtereinheit von der Saugluft zumindest teilweise durchströmt. Die Filtereinheit
kann der Saugluft Teilchen entnehmen und/oder hinzufügen, und kann also neben dem
Staubbeutel ein zusätzliches Filter darstellen. Die Filtereinheit kann z.B. als Motorschutzfilter
realisiert sein, oder der Saugluft Geruchsstoffe hinzufügen. Üblicherweise ist die
Filtereinheit entnehmbar, wobei diese in einer Endstellung montiert ist, in der die
Filtereinheit sich in ihrer vorgesehenen Betriebsposition befindet. Durch die an der
Filtereinheit angeordnete Auflagestelle ist erreichbar, dass bei Krafteinwirkung auf
den Filterträger die Filtereinheit in die Endstellung bringbar ist. Hierdurch kann
die vorgesehene Betriebsposition der Filtereinheit sichergestellt werden. Es sind
auch Ausführungen der Erfindung möglich, in denen eine Auflagestelle an der Filtereinheit
angeordnet ist, und eine weitere Auflagestelle an einer zweiten Innenfläche angeordnet
ist.
[0023] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Filterträger zumindest ein
flügelartiges Element auf, an dem die Stützstelle angeordnet ist. Besonders vorzugsweise
steht das flügelartige Element von der Flanschführung ab, wodurch eine stabile Abstützung
des Filterträgers ermöglicht werden kann. Über die Flanschführung kann der Filterflansch
in die montierte Position, in der der Filterflansch an dem Filterträger angeordnet
ist, geführt werden. Das flügelartige Element kann verschiedene Formen, wie z.B. die
eines Dreiecks, einer Raute oder eines Parallelogramms aufweisen. Das flügelartige
Element kann massiv ausgeführt sein oder eine gitterartige Struktur aufweisen. Die
gitterartige Struktur kann z.B. einen Rahmen und/oder ein Gitter innerhalb eines Rahmens
aufweisen. Vorteilhafterweise kann eine gitterartige Struktur eine höhere Stabilität
als ein massiv ausgebildetes flügelartiges Element aufweisen. Durch ein flügelartiges
Element ist eine einfache und/oder stabile Konstruktion des Filterträgers erreichbar.
Weiter kann das Flügelelement eine Fläche aufweisen, die für Beschriftungen genutzt
werden kann. Es sind auch Ausführungen der Erfindung möglich, in denen der Filterträger
ein stiftartiges Element aufweist, an dem die Stützstelle angeordnet ist.
[0024] In einer Ausführung der Erfindung weist das flügelartige Element eine Wölbung auf.
Besonders vorzugsweise weist die Wölbung des flügelartigen Elements von dem Staubraum
nach außen. Durch die Wölbung kann die Nutzung des Staubraumvolumens, und somit das
genutzte Staubbeutelvolumen erhöht werden. Weiter kann ein Abdrücken des eingesetzten
Staubbeutels vermieden werden, wodurch erreichbar ist, dass sich der Staubbeutel frei
entfalten kann. Durch die Wölbung des flügelartigen Elements kann dessen Stabilität
erhöht werden, wodurch eine Verformung des Filterträgers beim Abstützen auf zumindest
einer Auflagestelle verringert werden kann.
[0025] Die Erfindung weiterbildend ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Filterträger einen
Führungsvorsprung an der Stützstelle zur Lagestabilisierung des Filterträgers aufweist.
Vorteilhafterweise ist durch den Führungsvorsprung erreichbar, dass bei einer Krafteinwirkung
Stützstelle und Auflagestelle sicher aufeinander zu liegen kommen können. Weiter kann
diese Position des Filterträgers durch den Führungsvorsprung sicher beibehalten werden.
Durch den Führungsvorsprung ist eine Einführschräge realisierbar, durch die sichergestellt
werden kann, dass bei Herunterdrücken des Filterträgers die Bewegung des Filterträgers
zuverlässig von der Auflagestellung begrenzt wird.
[0026] Erfindungsgemäß ist vorzugsweise vorgesehen, dass das Drehgelenk in der oberen Hälfte
der ersten Innenfläche angeordnet ist. Besonders vorzugsweise ist das Drehgelenk in
dem oberen Drittel, besonders vorzugsweise in dem oberen Viertel der ersten Innenfläche
angeordnet. Hierbei ist unter der oberen Hälfte, dem oberen Drittel sowie dem oberen
Viertel die von dem Staubraumboden abgewandte Hälfte, das entfernteste Drittel sowie
das entfernteste Viertel der ersten Innenfläche zu verstehen. Vorteilhafterweise grenzt
die obere Hälfte, das obere Drittel und/oder das obere Viertel an einem Rand des Staubraums.
Vorteilhafterweise ist eine hohe Entnahmeposition von dem Filterflansch durch den
Benutzer erreichbar, wodurch der Benutzer den Filterflansch leicht aus dem Filterträger
entnehmen und/oder in den Filterflansch einsetzen kann. Vorteilhafterweise kann das
Staubbeutelvolumen durch das erfindungsgemäß angeordnete Drehgelenk weiter erhöht
werden. Vorteilhafterweise kann der Filterflansch eine flachere Position einnehmen,
wodurch eine effektivere Übertragung einer auf den Filterträger einwirkenden Kraft
auf die Auflagestelle erreichbar sein kann.
[0027] Erfindungsgemäß ist vorzugsweise vorgesehen, dass an dem Filterträger eine Feder
angreift, durch die der Filterträger in eine Wartungsposition schwenkbar ist. Die
Feder kann z.B. aus flexiblem Kunststoff oder Metall gefertigt sein. Besonders vorzugsweise
ist die Feder an dem Filterträger fixiert. Es sind auch Ausführungen der Erfindung
denkbar, in denen die Feder an dem Staubsauger, z.B. an der ersten Innenfläche fixiert
ist. Vorteilhafterweise kann der Filterbeutel, der über den Filterflansch an dem Filterträger
angeordnet ist, in Wartungsposition leicht entnommen oder eingesetzt werden. In Wartungsposition
besteht kein Kontakt zwischen der Stützstelle des Filterträgers und der Auflagestelle
des Staubraums. Besonders vorzugsweise kann der Filterträger innerhalb eines Schwenkbereichs
bewegt werden, der über eine erste und eine zweite Grenze bestimmt ist. Besonders
vorzugsweise entspricht die Wartungsposition der ersten Grenze des Schwenkbereichs.
Besonders vorzugsweise entspricht die Position, in der der Filterträger über die Stützstelle
an der Auflagestelle abgestützt wird der zweiten Grenze des Schwenkbereichs. Durch
die Feder kann der Filterträger vorteilhafterweise aus dem Staubraum in die Wartungsposition
heraus geschwenkt werden. Bei fehlendem Filterflansch kann vorteilhafterweise durch
die Feder eine Filtersperre aktiviert werden. Bei einer solchen Filtersperre kann
der Deckel z.B. nicht mehr den Staubraum verschließen. Weiter kann durch die Feder
eine Entlastung des Filterträgers bei Krafteinwirkung erreicht werden.
[0028] Die vorliegende Erfindung ermöglicht mit einfachen konstruktiven und kostengünstigen
Mitteln die Bereitstellung eines verbesserten Staubsaugers mit Filterträger. Insbesondere
kann durch die Erfindung ein Staubsauger mit einem unverlierbaren, da drehbar gelagerten
Filterträger, der stabil abgestützt werden kann bereitgestellt werden. Weiter kann
eine Beschädigung durch eine hohe Krafteinwirkung vermieden werden.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0029] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden nachfolgend an Hand zweier in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiele, auf welche die Erfindung jedoch nicht beschränkt
ist, näher beschrieben.
[0030] Es zeigen schematisch:
Fig. 1 einen Filterträger in einem Staubraum eines Staubsaugers;
Fig. 2 einen Filterträger mit einem montierten planaren Filterflansch;
Fig. 3 eine Projektion einer Stützstelle und der Drehachse des Filterträgers auf die
Filterflanschebene;
und schließlich
Fig. 4 einen Filterträger in einem Staubraum eines Staubsaugers mit einer Filtereinheit.
Ausführliche Beschreibung anhand von zwei Ausführungsbeispielen
[0031] Bei der nachfolgenden Beschreibung zweier bevorzugter Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder vergleichbare Komponenten.
[0032] Das erste Ausführungsbeispiel wird im Folgenden anhand der Fig. 1 bis 3 erläutert.
In Fig. 1 dargestellt ist ein Filterträger 20 in einem Staubraum 11 eines Staubsaugers
10. Fig. 2 zeigt den Filterträger 20 mit einem montierten planaren Filterflansch 30
eines Staubbeutels, wobei der Staubbeutel aus Darstellungsgründen nicht gezeigt ist.
Fig. 3 zeigt die Projektion 25 einer Stützstelle 23 und die Projektion 26 der Drehachse
22 des Filterträgers 20 auf eine Filterflanschebene 24. Der Staubraum 11 des Staubsaugers
10 kann durch einen in den Figuren nicht dargestellten Deckel verschlossen werden.
Der Staubbeutel zur Aufnahme des Staubs aus der Saugluft ist im bestimmungsgemäßen
Betrieb des Staubsaugers 10 in dem Staubraum 11 angeordnet, und weist einen planaren
Filterflansch 30 auf. Der Staubsauger weist weiter einen Filterträger 20 zur Aufnahme
des planaren Filterflansches 30 auf, wobei der Filterträger 20 über ein Drehgelenk
21 mit einer Drehachse 22 drehbar an einer ersten Innenfläche 12 des Staubraums 11
gelagert ist. Zur Einführung des Filterflansches 30 in die montierte Position weist
der Filterträger 20 eine Flanschführung auf. Weiter weist der Filterträger 20 zwei
Stützstellen 23 zum Abstützen des Filterträgers auf zwei Auflagestellen 14 des Staubraums
auf. Hierdurch ist eine stabile Abstützung des Filterträgers 20 erreichbar, wodurch
z.B. Beschädigungen durch versehentliches Abstützen des Benutzers an dem Filterträger
20 oder ähnliche Fehlbedienungen vermieden werden können. Zudem wird ein sicheres
Eintauchen eines in den Figuren nicht dargestellten Stutzens in die Eintrittsöffnung
31 des Filterflansches 30 beim Schließen des Deckels ermöglicht, da ein Nachgeben
des Filterträgers 20 durch die Abstützung verhindert wird. An der Eintrittsöffnung
31 des Filterflansches 30 ist eine Dichtung 32 angeordnet, durch die die Abdichtung
zwischen dem Stutzen und der Eintrittsöffnung 31 verbessert wird. Aus Darstellungsgründen
ist jeweils in den Fig. nur eine Stützstelle 23 und Auflagestelle 14 gezeigt.
[0033] Der Filterträger 20 weist weiter eine Filterflanschebene 24 auf, die durch den montierten
planaren Filterflansch 30 definiert ist. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass die Projektion
25 der Stützstelle 23 auf die Filterflanschebene 24 einen Abstützabstand 27 zu der
Projektion 26 der Drehachse 22 auf die Filterflanschebene 24 aufweist, wobei der Abstützabstand
27 senkrecht auf der Projektion 26 der Drehachse 22 steht. Durch diesen Abstützabstand
27, der zumindest ein Drittel der Länge des Filterträgers 20 beträgt, ist eine stabile
Abstützung des Filterträgers 20 gewährleistet. Die Länge des Filterträgers 20 ist
hierbei die maximale Erstreckung des Filterträgers 20, deren Richtung in der Filterflanschebene
24 verläuft und senkrecht auf der Projektion 26 der Drehachse 22 steht.
[0034] Der Staubraum 11 weist zwei Autlagestellen 14 auf, die jeweils an einer zweiten Innenfläche
13 des Staubraums angeordnet sind, und als Rippen 15 ausgebildet sind. Die zwei Rippen
15, von denen aus Darstellungsgründen nur eine gezeigt ist und die jeweils eine Auflagestelle
14 zum Abstützen des Filterträgers 20 aufweisen, sind in dem Staubraum 11 symmetrisch
angeordnet. Durch die symmetrisch angeordneten Auflagestelle 14, die mit zwei Stützstellen
23 des Filterträgers 20 korrespondieren, wird eine auf den Filterträger einwirkende
Kraft symmetrisch verteilt abgeleitet, wodurch die Abstützwirkung verbessert wird.
Weiter verformt sich der Filterträger 20 bei einer einwirkenden Kraft nur minimal.
[0035] Der Abstand des Mittelpunkts der Eintrittsöffnung 31 des Filterflansches 30 zu der
Projektion 26 der Drehachse 22 auf die Filterflanschebene 24 weicht bei montiertem
Filterflansch 30 von dem Abstützabstand 27 um 5% ab. Hierdurch wird die Kraft, die
beim Eintauchen des Stutzens in die Eintrittsöffnung 31 auf den Filterflansch 30 und
auf den Filterträger 20 ausgeübt wird, effektiv auf die Auflagestellen 14 abgeleitet.
[0036] Der Filterträger 20 weist zwei flügelartige Elemente 28 auf, an denen die Stützstellen
23 angeordnet sind, und die von der Flanschführung abstehen. Die flügelartigen Elemente
28 weisen eine Wölbung auf, durch die das genutzte Staubbeutelvolumen erhöht wird.
Die Wölbung jedes flügelartigen Elements 28 weist hierbei von dem Staubraum nach außen.
[0037] Weiter weist der Filterträger 20 einen Führungsvorsprung 29 an der Stützstelle 23
zur Lagestabilisierung des Filterträgers 20 auf, wodurch bei einer Krafteinwirkung
die Stützstellen 23 und Auflagestellen 14 sicher aufeinander zu liegen kommen und
in der Position, in der die Stützstellen 23 und die Auflagestellen 14 aufeinander
liegen, diese sicher beibehalten wird. Zudem wird beim Herunterdrücken des Filterträgers
20 die Bewegung des Filterträgers 20 zuverlässig von den Auflagestellen 14 begrenzt,
da durch den Führungsvorsprung 29 eine Einführstrecke realisiert wird.
[0038] Das Drehgelenk 21, über das der Filterträger 20 an der ersten Innenfläche 12 des
Staubraums 11 gelagert ist, ist im oberen Viertel, und somit in der oberen Hälfte
der ersten Innenfläche 12 angeordnet. Das obere Viertel der ersten Innenfläche 12
ist hierbei das von dem Staubraumboden 18 abgewandte letzte Viertel der ersten Innenfläche.
Die erste Innenfläche wird also in ihrer Höhe in vier gleiche Flächen unterteilt,
wobei eine Fläche an den Staubraumboden 18 grenzt, und eine andere Fläche, nämlich
das oberste Viertel an dem Rand 17 des Staubraums grenzt. Der Filterträger 20 nimmt
hierdurch in seiner Betriebsposition, die in Fig. 1 dargestellt ist, eine flache Position
ein, wodurch eine effektivere Übertragung einer auf den Filterträger 20 einwirkenden
Kraft auf die Auflagestellen erreicht wird. Außerdem wird das Staubbeutelvolumen durch
die Anordnung des Drehgelenk 21 im oberen Viertel der ersten Innenfläche 12 weiter
erhöht.
[0039] An dem Filterträger 20 greift eine in den Fig. aus Darstellungsgründen nicht gezeigte
Feder an, durch die der Filterträger 20 in eine Wartungsposition geschwenkt wird.
Die Feder ist fest an dem Filterträger 20 fixiert. In der Wartungsposition, in der
kein Kontakt zwischen den Stützstellen 23 und den Auflagestellen 14 besteht, kann
der Filterflansch 30 leicht entnommen oder eingesetzt werden. Der Filterträger 20
kann durch die Feder aus dem Staubraum 11 heraus geschwenkt werden.
[0040] Die vorliegende Erfindung ermöglicht mit einfachen konstruktiven und kostengünstigen
Mitteln die Bereitstellung eines verbesserten Staubsaugers mit Filterträger. Insbesondere
kann durch die Erfindung ein Staubsauger mit einem unverlierbaren, da drehbar gelagerten
Filterträger, der stabil abgestützt werden kann bereitgestellt werden. Weiter kann
eine Beschädigung durch eine hohe Krafteinwirkung vermieden werden.
[0041] Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen und den Zeichnungen offenbarten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung
der Erfindung in ihren verschiedenen Ausgestaltungen von Bedeutung sein.
Bezugszeichenliste
[0042]
- 10
- Staubsauger
- 11
- Staubraum
- 12
- erste Innenfläche
- 13
- zweite Innenfläche
- 14
- Auflagestelle
- 15
- Rippe
- 16
- Filtereinheit
- 17
- Rand des Staubraums
- 18
- Staubraumboden
- 20
- Filterträger
- 21
- Drehgelenk
- 22
- Drehachse
- 23
- Stützstelle
- 24
- Filterflanschebene
- 25
- Projektion der Stützstelle
- 26
- Projektion der Drehachse
- 27
- Abstützabstand
- 28
- flügelartiges Element
- 29
- Führungsvorsprung
- 30
- Filterflansch
- 31
- Eintrittsöffnung
- 32
- Dichtung
1. Staubsauger (10) mit einem Staubraum (11) und einem Filterträger (20) zur Aufnahme
eines planaren Filterflansches (30), wobei der Filterträger (20) über ein Drehgelenk
(21) mit einer Drehachse (22) drehbar an einer ersten Innenfläche (12) des Staubraums
(11) gelagert ist, zumindest eine Stützstelle (23) zum Abstützen des Filterträgers
(20) auf zumindest einer Auflagestelle (14) des Staubraums (11) aufweist und eine
Filterflanschebene (24) aufweist, die durch den montierten planaren Filterflansch
(30) definiert ist, wobei die Projektion (25) der Stützstelle (23) auf die Filterflanschebene
(24) einen Abstützabstand (27) zu der Projektion (26) der Drehachse (22) auf die Filterflanschebene
(24) aufweist, wobei der Abstützabstand (27) senkrecht auf der Projektion (26) der
Drehachse (22) steht, dadurch gekennzeichnet, dass der Filterflansch (30) eine Eintrittsöffnung (31) aufweist, und der Abstand des Mittelpunkts
der Eintrittsöffnung (31) zu der Projektion (26) der Drehachse (22) auf die Filterflanschebene
(24) bei montiertem Filterflansch (30) von dem Abstützabstand (27) um höchstens 50%
abweicht.
2. Staubsauger (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstützabstand (27) zumindest ein Drittel der Länge des Filterträgers (20) beträgt.
3. Staubsauger (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagestelle (14) an einer zweiten Innenfläche (13) des Staubraums (11) angeordnet
ist.
4. Staubsauger (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagestelle (14) als Rippe (15) ausgebildet ist.
5. Staubsauger (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Staubraum (11) zwei Rippen (15) symmetrisch angeordnet sind, die jeweils eine
Auflagestelle (14) zum Abstützen des Filterträgers (20) aufweisen.
6. Staubsauger (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer zweiten Innenfläche (13) eine Filtereinheit (16) angeordnet ist, die die
Auflagestelle (14) aufweist.
7. Staubsauger (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Filterträger (20) zumindest ein flügelartiges Element (28) aufweist, an dem die
Stützstelle (23) angeordnet ist.
8. Staubsauger (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das flügelartige Element (28) eine Wölbung aufweist.
9. Staubsauger (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Filterträger (20) einen Führungsvorsprung (29) an der Stützstelle (23) zur Lagestabilisierung
des Filterträgers (20) aufweist.
10. Staubsauger (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (21) in der oberen Hälfte der ersten Innenfläche (12) angeordnet ist.
11. Staubsauger (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Filterträger (20) eine Feder angreift, durch die der Filterträger (20) in
eine Wartungsposition schwenkbar ist.
1. Vacuum cleaner (10) with a dust chamber (11) and a filter carrier (20) for receiving
a flat filter flange (30), wherein the filter carrier (20) is mounted, via a swivel
joint (21) with an axis of rotation (22), in a rotatable manner to a first inner surface
(12) of the dust chamber (11), has at least one supporting point (23) for supporting
the filter carrier (20) at at least one contact point (14) of the dust chamber (11)
and has a filter flange level (24) which is defined by the mounted flat filter flange
(30), wherein the projection (25) of the supporting point (23) at the filter flange
level (24) has a supporting distance (27) from the projection (26) of the axis of
rotation (22) at the filter flange level (24), wherein the supporting distance (27)
is perpendicular to the projection (26) of the axis of rotation (22), characterised in that the filter flange (30) has an inlet aperture (31), and the distance from the centre
point of the inlet aperture (31) to the projection (26) of the axis of rotation (22)
at the filter flange level (24) deviates from the supporting distance (27) by up to
50% when the filter flange (30) is mounted.
2. Vacuum cleaner (10) according to claim 1, characterised in that the supporting distance (27) amounts to at least a third of the length of the filter
carrier (20).
3. Vacuum cleaner (10) according to claim 1 or 2, characterised in that the contact point (14) is disposed on a second inner surface (13) of the dust chamber
(11).
4. Vacuum cleaner (10) according to one of the preceding claims, characterised in that the contact point (14) is embodied as a rib (15).
5. Vacuum cleaner (10) according to one of the preceding claims, characterised in that two ribs (15) are symmetrically disposed in the dust chamber (11), which ribs (15)
each have a contact surface (14) for supporting the filter carrier (20).
6. Vacuum cleaner (10) according to one of the preceding claims, characterised in that a filter unit (16) is disposed on a second inner surface (13), which filter unit
(16) has the contact point (14).
7. Vacuum cleaner (10) according to one of the preceding claims, characterised in that the filter carrier (20) has at least one wing-like element (28), on which the supporting
point (23) is disposed.
8. Vacuum cleaner (10) according to claim 8, characterised in that the wing-like element (28) has a curvature.
9. Vacuum cleaner (10) according to one of the preceding claims, characterised in that the filter carrier (20) has a guiding projection (29) at the supporting point (23)
for stabilising the position of the filter carrier (20).
10. Vacuum cleaner (10) according to one of the preceding claims, characterised in that the swivel joint (21) is disposed in the upper half of the first inner surface (12).
11. Vacuum cleaner (10) according to one of the preceding claims, characterised in that a spring engages with the filter carrier (20), through which the filter carrier (20)
can be swivelled into a maintenance position.
1. Aspirateur (10) avec une chambre à poussière (11) et un support de filtre (20) afin
d'accueillir une bride de filtre plane (30), dans lequel le support de filtre (20)
est logé de manière rotative sur une première surface intérieure (12) de la chambre
à poussière (11) via une articulation (21) avec un axe de rotation (22), présente
au moins un point de soutien (23) pour étayer le support de filtre (20) sur au moins
un point d'appui (14) de la chambre à poussière (11) et présente un plan de bride
de filtre (24) définit par la bride de filtre plane (30) montée, dans lequel la projection
(25) du point de soutien (23) présente sur le plan de bride de filtre (24) un écartement
d'étaiement (27) par rapport à la projection (26) de l'axe de rotation (22) sur le
plan de bride de filtre (24), l'écartement d'étaiement (27) se trouvant à la verticale
sur la projection (26) de l'axe de rotation (22), caractérisé en ce que la bride de filtre (30) présente un orifice d'entrée (31) et l'écartement du point
central de l'orifice d'entrée (31) par rapport à la projection (26) de l'axe de rotation
(22) sur le plan de la bride de filtre (24) lorsque la bride de filtre (30) est montée
diverge au maximum de 50% par rapport à l'écartement d'étaiement (27).
2. Aspirateur (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'écartement d'étaiement (27) vaut au moins un tiers de la longueur du support de
filtre (20).
3. Aspirateur (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le point d'appui (14) est disposé sur une deuxième surface intérieure (13) de la
chambre à poussière (11).
4. Aspirateur (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le point d'appui (14) est exécuté sous forme de nervure (15).
5. Aspirateur (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que deux nervures (15) sont disposées symétriquement dans la chambre à poussière (11),
lesquelles présentent respectivement un point d'appui (14) pour l'étaiement du support
de filtre (20).
6. Aspirateur (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une unité de filtre (16) présentant le point d'appui (14) est disposée sur une deuxième
surface intérieure (13).
7. Aspirateur (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support de filtre (20) présente au moins un élément sous forme d'ouvrant (28)
sur lequel le point de soutien (23) est disposé.
8. Aspirateur (10) selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément sous forme d'ouvrant (28) présente une courbure.
9. Aspirateur (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support de filtre (20) présente une saillie de guidage (29) sur le point de soutien
(23) afin de stabiliser la position du support de filtre (20).
10. Aspirateur (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'articulation (21) est disposée dans la moitié supérieure de la première surface
intérieure (12).
11. Aspirateur (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un ressort s'engrène sur le support de filtre (20), via lequel le support de filtre
(20) peut être pivoté en une position d'entretien.