[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine,
mit mindestens einem Lagerungsbolzen zur schwenkbeweglichen Lagerung einer Tür für
die Beschickungsöffnung ihres Spülbehälters, wobei der Lagerungsbolzen an wenigstens
einer Halteeinrichtung vorgesehen ist.
[0002] Geschirrspülmaschinen, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschinen, weisen in der
Regel eine Bodenbaugruppe, auch als Basisträger bezeichnet, und einen auf der Bodenbaugruppe
aufsitzenden Spülbehälter auf. Der Spülbehälter kann zusätzlich zu einem Innengehäuse
ein Außengehäuse, auch als Spülbehälterrahmenelement bezeichnet, umfassen. Die Bodenbaugruppe
ist unterhalb des Spülbehälters angeordnet und stellt den Kontakt zu einem Untergrund,
insbesondere Boden oder Nischenbodenplatte, her. Der Spülbehälter weist an einer Seite
eine Beschickungsöffnung zur Beschickung der in dem Spülraum des Spülbehälters vorgesehenen
ein oder mehreren Geschirrkörbe auf. Die Beschickungsöffnung wird zum Beschicken der
ein oder mehreren Geschirrkörbe durch eine schwenkbeweglich an der Geschirrspülmaschine
befestigte Tür geöffnet und zum Betrieb der Geschirrspülmaschine durch die schwenkbeweglich
an der Geschirrspülmaschine befestigte Tür verschlossen. Insbesondere bei Haushaltsgeschirrspülmaschinen
ist die Beschickungsöffnung meist frontseitig angeordnet, so dass die Tür in der Regel
im unteren Bereich des Spülbehälters, insbesondere an der Bodenbaugruppe der Haushaltsgeschirrspülmaschine,
schwenkbeweglich befestigt ist.
[0003] Zur Befestigung einer Tür an einer Haushaltsgeschirrspülmaschine werden in der Regel
Scharnierplatten an den Seitenwänden der Bodenbaugruppe der Haushaltsgeschirrspülmaschine
angeschraubt. Hierzu weisen die Scharnierplatten jeweils mehrere Löcher zur Hindurchführung
von Schrauben auf. An jeder Scharnierplatte ist ein Lagerungsbolzen vorgesehen, der
meist an der Scharnierplatte angenietet ist. An der Tür, insbesondere an beiden Seiten
der Tür, werden Scharnierhebel fixiert, durch die die Tür an den Lagerungsbolzen schwenkbeweglich
befestigt werden kann.
[0004] Aus der
US 2009/0007944 A1 ist eine Geschirrspülmaschine mit einer schwenkbeweglichen Tür zum Schließen eines
Spülbehälters bekannt, bei welcher ein Scharnierstützelement in der Nähe der vorderen
unteren Kante des Spülbehälters einstückig an diesem angeformt ist. Ein Paar von Scharnierplatten,
welche jeweils an den gegenüberliegenden Seitenkanten der Tür angeordnet sind und
über eine Schraube schwenkbar mit dem Scharnierstützelement verbunden sind.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Geschirrspülmaschine, insbesondere
eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, bereitzustellen, die möglichst einfach herstellbar
ist.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einer Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine,
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass die Halteeinrichtung und der Lagerungsbolzen
einstückig, insbesondere monolithisch, ausgebildet sind.
[0007] Eine Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit mindestens
einem Lagerungsbolzen zur schwenkbeweglichen Lagerung einer Tür für die Beschickungsöffnung
ihres Spülbehälters, wobei der Lagerungsbolzen an wenigstens einer Halteeinrichtung
vorgesehen ist, und bei der die Halteeinrichtung teilweise oder vollständig in ein
oder mehreren Wandungselementen der Geschirrspülmaschine, insbesondere in das Wandungsmaterial
des Wandungselementes, formschlüssig eingegossen, insbesondere eingespritzt ist, kann
besonders einfach hergestellt werden.
[0008] Ein Vorteil einer derartigen Geschirrspülmaschine liegt darin, dass die Halteeinrichtung
direkt bei der Erzeugung des zur Aufnahme der Halteeinrichtung vorgesehenen Wandungselementes
der Geschirrspülmaschine mit in dieses integriert wird. Hierdurch ist eine, meist
aufwendige, nachträgliche Befestigung der Halteeinrichtung an einem Wandungselement
der Geschirrspülmaschine nicht erforderlich. Eine derartig ausgebildete Geschirrspülmaschine
erspart neben dem sonst fälligen Montageaufwand für das Anbringen der Halteeinrichtung
insbesondere auch Montagekosten. So können ein oder mehrere Halteeinrichtungen teilweise
oder vollständig in ein oder mehreren Wandungselementen der Geschirrspülmaschine,
insbesondere in das Wandungsmaterial der ein oder mehreren Wandungselemente, formschlüssig
eingegossen, insbesondere eingespritzt, sein. Bevorzugt sind zwei Halteeinrichtungen
teilweise oder vollständig in ein oder mehreren Wandungselementen der Geschirrspülmaschine
eingegossen bzw. eingespritzt. Durch die formschlüssige Umgießung bzw. Einspritzung
der Halteeinrichtung sitzt diese sicher und unbeweglich in dem entsprechenden Wandungselement
der Geschirrspülmaschine ein. Die Halteeinrichtung(en) ist/sind in einer Werkzeugform
positioniert und durch einen flüssigen Werkstoff umgossen bzw. umspritzt worden, so
dass nach dem Erstarren des Werkstoffs zu einem Wandungselement der Geschirrspülmaschine
die Halteeinrichtung(en) durch das Wandungselement bzw. in dem Wandungsmaterial des
Wandungselement gehalten ist/sind. Dadurch, dass die Halteeinrichtung teilweise oder
vollständig in dem Wandungselement der Geschirrspülmaschine formschlüssig in dem Wandungsmaterial
eingegossen bzw. eingespritzt ist, kann die Halteeinrichtung insbesondere hohen Zug-
und Druckbeanspruchungen standhalten. Das die Halteeinrichtung umgebende Wandungsmaterial
stützt die Halteeinrichtung durch den Formschluss besonders gut.
[0009] Besonders bevorzugt ist die Halteeinrichtung teilweise in einem Wandungselement eingegossen
bzw. eingespritzt. Teilweise kann dabei bedeuten, dass die Halteeinrichtung annähernd
durchgängig eingeformt ist. Teilweise kann aber auch bedeuten, dass die Halteeinrichtung
an mehreren Bereichen eingegossen bzw. eingespritzt in dem Wandungselement angeordnet
ist. Es ist nicht zwangsläufig erforderlich, dass die Halteeinrichtung vollständig
in das Wandungselement eingegossen bzw. eingespritzt ist. So können einzelne Bereich
der Halteeinrichtung in dem Wandungselement eingebettet sein.
[0010] Der an der Halteeinrichtung vorgesehene Lagerungsbolzen ist vorzugsweise derart an
der Halteeinrichtung angeordnet, dass an dem Lagerungsbolzen die Tür der Geschirrspülmaschine,
insbesondere ein Scharnierhebel der Tür, angeordnet werden kann, so dass die Tür um
den Lagerungsbolzen verschwenkt werden kann.
[0011] Gemäß einer besonders zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung kann bei der Geschirrspülmaschine
vorgesehen sein, dass das Wandungselement der Geschirrspülmaschine mindestens ein
Wandungselement des Spülbehälters, eines Spülbehälterrahmenelementes, einer Bodenwanne
und/oder mindestens ein Wandungselement einer Bodenbaugrupe der Geschirrspülmaschine
ist. Vorteilhafterweise bilden das Wandungselement der Geschirrspülmaschine eine oder
mehrere Seitenwände des Spülbehälters, eines Spülbehälterrahmenelementes, einer Bodenwanne
und/oder eine oder mehrere Seitenwände einer Bodenbaugrupe der Geschirrspülmaschine.
Wenn beispielsweise der Spülbehälter oder die Bodenbaugruppe monolithisch hergestellt
sind, können zwei oder mehrere Halteeinrichtung in die zwei oder mehreren Seitenwände
des Spülbehälters oder der Bodenbaugruppe eingegossen bzw. eingespritzt sein. Gleiches
gilt für die Bodenwanne oder das Spülbehälterrahmenelement, das auch als Außengehäuse
des Spülbehälters bezeichnet wird. So kann beispielsweise die Bodenbaugruppe als ein
in Draufsicht betrachtet rechteckigförmiger Rahmen ausgebildet sein. Insbesondere
kann die Bodenbaugruppe räumlich betrachtet in etwa die Form eines quaderförmigen
Kastens aufweisen. Die ein oder mehreren Halteeinrichtungen können in der Frontwandung
der Bodenbaugruppe, die unterhalb der Tür angeordnet ist, und/oder in den quer zur
Frontwandung verlaufenden Seitenwandungen integriert sein. Dabei kann eine Halteeinrichtung
entlang der gesamten Frontwandung verlaufen. Bevorzugt sind jedoch in zwei Seitenwänden
der Bodenbaugruppe jeweils eine Halteeinrichtung, wobei an jeder Halteeinrichtung
ein Lagerungsbolzen vorgesehen ist, eingegossen bzw. eingespritzt. Ebenso kann je
eine Halteeinrichtung an je einer Seitenwand des Spülbehälters, an je einer Seitenwand
bzw. einem Seitenteil eines Spülbehälterrahmens oder an je einer Seitenwand einer
Bodenwanne der Geschirrspülmaschine eingegossen bzw. eingespritzt sein. Ein Wandungselement
kann aber auch durch eine Frontwandung oder eine Rückwandung der Bodenbaugruppe, des
Spülbehälterrahmenelementes oder der Bodenwanne gebildet sein. Ebenso kann die Halteeinrichtung
in der Spülbehälterrückwandung und/oder der Spülbehälterdeckwandung eingegossen bzw.
eingespritzt sein.
[0012] Besonders bevorzugt liegt aber die Halteeinrichtung, insbesondere deren stangenförmiger
Profilkörper, im Wesentlichen in oder parallel zur Lageebene des Lagerelements für
den Scharnierhebel der Tür. Bevorzugt erstreckt sich die Halteeinrichtung, insbesondere
deren stangenförmiger Profilkörper, im Wesentlichen in Höhen- und in Tiefenrichtung
des Spülbehälters und/oder einer unter diesem angeordneten Bodenbaugruppe, insbesondere
dessen oder deren jeweiligen Seitenwandung.
[0013] Gemäß einer anderen zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung kann bei der Geschirrspülmaschine
vorgesehen sein, dass das Wandungselement der Geschirrspülmaschine ein Einbettungselement
ist, dass an mindestens einem Wandungselement des Spülbehälters, des Spülbehälterrahmenelementes,
der Bodenwanne und/oder an mindestens einem Wandungselement der Bodenbaugrupe der
Geschirrspülmaschine angeordnet, insbesondere in und/oder an deren Wandungsmaterial
eingeformt und/oder angeformt, ist. In dieser Ausführungsvariante der Geschirrspülmaschine
sind die ein oder mehreren Halteeinrichtungen in einem zusätzlichen Wandungselement,
dem sogenannten Einbettungselement, eingegossen bzw. eingespritzt. Das Einbettungselement
ist an mindestens einem Wandungselement der Geschirrspülmaschine, d.h. insbesondere
an mindestens einem Wandungselement des Spülbehälters, des Spülbehälterrahmenelementes,
der Bodenwanne und/oder an mindestens einem Wandungselement der Bodenbaugrupe der
Geschirrspülmaschine angeordnet, insbesondere in und/oder an deren Wandungsmaterial
eingeformt und/oder angeformt. Das Einbettungselement kann stoffschlüssig und/oder
kraftschlüssig an einem Wandungselement der Geschirrspülmaschine befestigt sein. Ferner
kann das Einbettungselement integraler Bestandteil eines Wandungselementes der Geschirrspülmaschine
sein. Hierbei ist das Einbettungselement monolithisch mit dem entsprechenden Wandungselement
hergestellt. Ein zusätzliches Einbettungselement ist insbesondere dann vorteilhaft,
wenn ein Wandungselement der Geschirrspülmaschine für sich alleine nicht ausreichend
stabil, insbesondere dick ausgebildet ist, um eine Halteeinrichtung aufzunehmen oder
zu stützen.
[0014] Zweckmäßig kann insbesondere eine Geschirrspülmaschine sein, bei der an der Halteeinrichtung
wenigstens ein Anschlagelement, das als Anschlag für einen Scharnierhebel der Tür
dient, vorgesehen ist. Das Anschlagelement an der Halteeinrichtung stoppt die Schwenkbewegung
der Tür nach eine bestimmten Verschwenkung. Der an der Tür befestigte Scharnierhebel
dreht sich in der Regel beim Öffnen und Schließen der Tür um den Lagerungsbolzen der
Halteeinrichtung bis zumindest ein freies Ende des Scharnierhebels an dem Anschlagelement
der Halteeinrichtung anschlägt. Ausgehend von einer geschlossenen Stellung der Tür
kann diese um einen bestimmten Winkel verschwenkt werden, bis die vollständig geöffnete
Stellung der Tür erreicht ist. Bevorzugt ist die Tür von der geschlossenen Stellung
bis zur vollständig geöffneten Stellung um 90° bzw. um annähernd 90° verschwenkbar.
Dadurch, dass das Anschlagelement an der Halteeinrichtung vorgesehen ist, kann ein
besonders sicherer und fester Anschlag gewährleistet werden. Die Halteeinrichtung
und das Anschlagelement sind steifer und fester ausgebildet, als ein Vorsprung oder
eine Kante an einem Wandungselement der Geschirrspülmaschine.
[0015] Das Anschlagelement und/oder der Lagerungsbolzen können kraft- und/oder stoffschlüssig
an der Halteeinrichtung befestigt sein. So kann das Anschlagelement beispielsweise
durch eine Schweiß-, Löt- oder Klebeverbindung an der Halteeinrichtung befestigt sein.
Alternativ oder zusätzlich kann das Anschlagelement über eine Schraubverbindung oder
Klemmverbindung an der Halteeinrichtung fixiert sein. Eine kraftschlüssige Befestigung
des Anschlagelementes und/oder des Lagerungsbolzens an der Halteeinrichtung hat den
Vorteil, dass diese leichter wieder von der Halteeinrichtung gelöst werden können.
[0016] Erfindungsgemäß ist bei der Geschirrspülmaschine vorgesehen, dass die Halteeinrichtung
und der Lagerungsbolzen einstückig, insbesondere monolithisch, ausgebildet sind. Gemäß
einer weiteren zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung kann bei der Geschirrspülmaschine
vorgesehen sein, dass die Halteeinrichtung und der Lagerungsbolzen und das Anschlagelement
einstückig, insbesondere monolithisch, ausgebildet sind.
[0017] Eine derartig ausgebildete Geschirrspülmaschine weist insbesondere den Vorteil auf,
dass die Halteeinrichtung und der Lagerungsbolzen und gegebenenfalls das Anschlagelement
besonders leicht herstellbar und besonders sicher miteinander verbunden sind. Zur
Herstellung der integralen Ausbildung der Halteeinrichtung und des Lagerungsbolzens
und Gegebenenfalls des Anschlagelementes ist lediglich ein Werkstück oder eine einzige
Werkzeuggussform erforderlich. So können die Halteeinrichtung und der Lagerungsbolzen
durch entsprechende Umformprozesse aus einem einzigen Ausgangsmaterial geformt sein.
Alternativ können die Halteeinrichtung und der Lagerungsbolzen durch ein einziges
Gießverfahren monolithisch hergestellt sein. Eine derartige Ausgestaltung der Halteeinrichtung
mit einem monolithisch angeformten Lagerungsbolzen und gegebenenfalls einem monolithisch
angeformten Anschlagelement kann insbesondere größeren Zug- und Druckkräften standhalten,
als eine Halteeinrichtung, bei der das Anschlagelement und/oder der Lagerungsbolzens
nachträglich befestigt worden sind. Ebenso kann durch die formschlüssige Einbettung
der Halteeinrichtung diese sehr gut Torsionsbeanspruchungen trotzen.
[0018] Zweckmäßig ist ferner insbesondere eine Geschirrspülmaschine, bei der der Lagerungsbolzen
und/oder das Anschlagelement teilweise oder vollständig in das Wandungselement der
Geschirrspülmaschine, insbesondere in das Wandungsmaterial des Wandungselementes,
formschlüssig eingegossen, insbesondere eingespritzt, ist/sind. Durch eine zumindest
teilweise, d.h. bereichsweise oder abschnittsweise, oder vollständige formschlüssige
Einbettung sind auch das Anschlagelement und der Lagerungsbolzen unbeweglich in dem
Einbettungselement bzw. in dem Wandungselement der Geschirrspülmaschine eingegossen,
insbesondere eingespritzt. Die Innenwandung des Einbettungselementes bzw. des Wandungselementes
sitzt dann direkt an der Mantelfläche der Halteeinrichtung, des Anschlagelementes
und/oder des Lagerungsbolzens. Durch die formschlüssige Einbettung der Halteeinrichtung,
des Anschlagelementes und/oder des Lagerungsbolzens schlagen bei einer Verschwenkung
der Tür die Halteeinrichtung, das Anschlagelement und/oder der Lagerungsbolzen nicht
an die Innenmantelfläche des Einbettungselementes bzw. an der Innenmantelfläche des
Wandungselementes der Geschirrspülmaschine an, was zu einer Zerstörung des Einbettungselementes
bzw. des Wandungselementes führen könnte. Ferner ist bei einer formschlüssigen Einfassung
eine bessere, insbesondere gleichmäßigere, Kraftübertragung der auftretenden Kräfte,
insbesondere der Zug- und Druckkräfte, von der Halteeinrichtung, dem Anschlagelement
und dem Lagerungsbolzen auf das Einbettungselement bzw. das Wandungselement der Geschirrspülmaschine
gegeben. Bei einer formschlüssigen Einfassung sind die Halteeinrichtung, das Anschlagelement
und der Lagerungsbolzen durch das Einbettungselement bzw. das Wandungselement sehr
gut gestützt bzw. unterstützt, so dass diese der auftretenden Beanspruchung bei Verschwenken
der Tür sehr gut standhalten.
[0019] Die teilweise oder vollständige formschlüssige Eingießung bzw. Einspritzung des Lagerungsbolzens
und/oder des Anschlagelementes in dem Einbettungselement oder in dem Wandungselement
der Geschirrspülmaschine, insbesondere in dem Wandungsmaterial des Wandungselementes,
ermöglicht, dass diese formschlüssig an der Halteeinrichtung angeordnet sein können.
Durch die teilweise oder vollständige formschlüssige Eingießung bzw. Einspritzung
des Lagerungsbolzens und/oder des Anschlagelementes sind diese unbeweglich an der
Halteeinrichtung angeordnet. D.h., durch die Einbettung der Halteeinrichtung und des
Anschlagelementes und/oder des Lagerungsbolzens in ein Wandungselement oder ein Einbettungselement
der Geschirrspülmaschine wird eine Fixierung des Lagerungsbolzens und/oder des Anschlagelementes
an der Geschirrspülmaschine erreicht.
[0020] Die Halteeinrichtung und das Anschlagelement und/oder der Lagerungsbolzen können
entlang ihrer Erstreckung und/oder in Umfangrichtung teilweise oder ganz durch ein
oder mehrere Einbettungselemente bzw. ein oder mehrere Wandungselemente eingefasst,
d.h. eingegossen bzw. eingespritzt, sein.
[0021] Gemäß einer weiteren besonders zweckmäßigen Weiterbildung der Geschirrspülmaschine
kann bei dieser vorgesehen sein, dass die Halteeinrichtung einen stangenförmigen Profilkörper
und/oder einen flächigen Profilkörper umfasst. Eine derartig ausgebildete Halteeinrichtung
kann besonders gut in ein Wandungselement bzw. ein zusätzliches Einbettungselement
eingegossen, insbesondere eingespritzt, sein. Ferner ist eine derart ausgebildete
Halteeinrichtung leicht herstellbar. Die einfache Ausgestaltung des stangenförmigen
Profilkörpers und/oder flächigen Profilkörpers der Halteeinrichtung und die Einbettung
der Halteeinrichtung in das Wandungselement bzw. das zusätzliche Einbettungselement
ermöglicht, dass relativ wenig Material zur Herstellung der Halteeinrichtung erforderlich
ist.
[0022] Stangenförmiger Profilkörper bedeutet insbesondere, dass die Halteeinrichtung als
ein langerstreckendes Profil ausgebildet ist. Beispielsweise kann der stangenförmige
Profilkörper die Form eines Stabes, eines Holmes, eines Bügels oder einer Stange aufweisen,
wobei nicht zwangsläufig erforderlich ist, dass der stangenförmige Profilkörper sich
geradlinig erstreckt. Flächiger Profilkörper bedeutet insbesondere, dass die Halteeinrichtung
als eine Platte ausgebildet ist, die sich insbesondere in zwei Richtungen erstreckt.
Die Form des flächigen Profilkörpers kann beliebig sein. Bevorzugt ist der flächige
Profilkörper rund, oval oder mehreckig ausgebildet. So kann der flächige Profilkörper
beispielsweise als eine runde, insbesondere kreisrunde, Platte ausgebildet sein. Ferner
kann der flächige Profilkörper beispielsweise eine dreieckige, eine viereckige oder
mehreckige plattenförmige Gestalt aufweisen. In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante
der Halteeinrichtung kann diese teilweise einen stangenförmigen und teilweise einen
flächigen Profilkörper umfassen. Durch die Einbettung der Halteeinrichtung in das
Wandungselement bzw. das zusätzlich vorgesehene Einbettungselement ist diese bei derartigen
Formgestaltungen besonders sicher in diesen gehalten. Die stangenförmige und/oder
flächige Gestalt der Halteinrichtung ermöglicht, dass die Halteeinrichtung in ein
meist flächig ausgebildetes Wandungselement der Geschirrspülmaschine eingegossen,
insbesondere eingespritzt, werden kann.
[0023] Zweckmäßig kann insbesondere eine Geschirrspülmaschine sein, bei der die Halteeinrichtung
ein- oder mehrfach abgeknickt ist, d.h. mehrere zueinander abgewinkelte Schenkel aufweist,
und/oder ein oder mehrere gekrümmte Bereiche aufweist. Hierdurch ist die eingegossene
bzw. eingespritzte Halteeinrichtung besonders sicher in dem Wandungselement bzw. in
dem zusätzlich vorgesehenen Einbettungselement der Geschirrspülmaschine gehalten.
Dadurch ist die Halteeinrichtung gegen Zug-, Schub-, Scher-, und/oder Biegekräfte
in dem ihr jeweilig zugeordneten Wandungselement verbessert lagegesichert.
[0024] Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Weiterbildung ist bei der Geschirrspülmaschine
vorgesehen, dass der Lagerungsbolzen und/oder das Anschlagelement geneigt, insbesondere
um 90° geneigt, zu der Halteeinrichtung, insbesondere zu dem stangenförmigen Profilkörper
der Halteeinrichtung und/oder zu der Ebene, die durch den stangenförmigen Profilkörper
der Halteeinrichtung aufgespannt wird, und/oder zu dem flächigen Profilkörper an der
Halteeinrichtung angeordnet, insbesondere angeformt, ist/sind. Vorzugsweise sind das
Anschlagelement und der Lagerungsbolzen beide derart an der Halteeinrichtung angeordnet,
insbesondere monolithisch angeformt, dass sie sich in die gleiche Richtung erstrecken
und achsparallel zueinander verlaufen. Sie erstrecken sich insbesondere parallel zur
Schwenkachse der Tür. Dies gewährleistet, dass ein an der Tür befestigter Scharnierhebel
um den Lagerungsbolzen der Halteeinrichtung verschwenkt werden kann und nach einer
bestimmten Verschwenkung, insbesondere um 90° bzw. um annähernd 90°, an dem Anschlagelement
anschlägt, wodurch eine weitere Verschwenkung der Tür unterbunden werden kann. Der
stangenförmig und/oder flächig ausgebildete Profilkörper der Halteeinrichtung verläuft
bei einer derartigen Ausbildung der Halteeinrichtung senkrecht bzw. annähernd zu dem
Anschlagelement und dem Lagerungsbolzen. Dies ermöglicht, dass der stangenförmig und/oder
flächig ausgebildete Profilkörper der Halteeinrichtung parallel bzw. annähend parallel
zu der Erstreckung des Wandungselementes der Geschirrspülmaschine oder des zusätzlich
vorgesehenen Einbettungselementes in diesem eingebettet werden kann.
[0025] Zweckmäßig ist insbesondere bei einer Geschirrspülmaschine, dass der Lagerungsbolzen
an einem ersten Ende und das Anschlagelement an einem zweiten Ende der Halteeinrichtung
vorgesehen sind. Erstes Ende und zweites Ende bedeutet insbesondere, dass der Lagerungsbolzen
und das Anschlagelement an zwei sich gegenüberliegenden Seiten der Halteeinrichtung
angeordnet, insbesondere angeformt, sind. Das Anschlagelement ist vorzugsweise an
dem Ende bzw. der Seite der Halteeinrichtung angeordnet, insbesondere angeformt, an
dem der Lagerungsbolzen nicht vorgesehen ist. Eine derartige ausgebildete Halteeinrichtung
ist besonders, sowohl zur Lagerung der Tür, als auch zur Begrenzung der Schwenkbewegung
der Tür, geeignet.
[0026] Besonders zweckmäßig ist eine Geschirrspülmaschine, bei der der Lagerungsbolzen und/oder
das Anschlagelement, ebenso wie die Halteeinrichtung, als stangenförmiger Profilkörper
ausgebildet sind. Insbesondere bei einer einstückigen, vorzugsweise monolithischen,
Ausbildung der Halteeinrichtung und des Anschlagelementes und/oder des Lagerungsbolzens
kann ein stangenförmiger Profilkörper leicht hergestellt werden. Dabei kann die Einheit
aus Halteeinrichtung, Anschlagelement und/oder Lagerungsbolzen leicht durch ein Gießverfahren
und/oder durch ein Umformverfahren, wie einem Biegeverfahren, hergestellt werden.
[0027] Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung kann bei der Geschirrspülmaschine
vorgesehen sein, dass der Lagerungsbolzen und/oder das Anschlagelementjeweils eine,
zumindest teilumlaufende Nut aufweisen. Die teilumlaufende bzw. eine vollständig umlaufende
Nut des Lagerungsbolzens dient zur sicheren Lagerung der Tür bzw. des Scharnierhebels
der Tür und die teilumlaufende bzw. eine vollständig umlaufende Nut des Anschlagelementes
dient zur sicheren Aufnahme des freien Endes des Scharnierhebels. In der teilumlaufenden
Nut bzw. der vollständig umlaufenden Nut des Lagerungsbolzens kann eine Lagerbuchse,
die in einem Langloch des Scharnierhebels sitzt, formschlüssig befestigt werden. Dadurch,
dass der Scharnierhebel der Tür, insbesondere die Lagerbuchse des Scharnierhebels
in der teilumlaufenden Nut bzw. in der vollständig umlaufenden Nut des Lagerungsbolzens
angeordnet ist, kann die Tür entlang der Längsachse des Lagerungsbolzens nicht verschoben,
sondern nur um den Lagerungsbolzen verschwenkt werden. Die teilumlaufende Nut bzw.
die vollständig umlaufende Nut des Lagerungsbolzens gewährleistet eine besonders sichere
und definierte Halterung bzw. Lagerung des Scharnierhebels der Tür und damit der Tür
an dem Lagerungsbolzen der Halteeinrichtung.
[0028] Gemäß einer weiteren besonders zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung kann bei
der Geschirrspülmaschine vorgesehen sein, dass das Einbettungselement und/oder das
Wandungselement der Geschirrspülmaschine wenigstens eine Stützstruktur umfasst/umfassen,
die mehrere Stützstreben bzw. Stützrippen aufweist. Insbesondere vorteilhaft ist es,
wenn mindestens eine Seitenwandung des Spülbehälters, des Spülbehälterrahmenelementes,
der Bodenwanne und/oder der Bodenbaugrupe der Geschirrspülmaschine wenigstens eine
Stützstruktur umfasst/umfassen, die mehrere Stützstreben bzw. Stützrippen aufweist.
Aus Kostengründen, d.h., um Material einzusparen, und aus Gewichtsgründen ist das
Einbettungselement und/oder das Wandungselement bevorzugt relativ klein und/oder dünn
ausgebildet. Damit die Halteeinrichtung, das Anschlagelement und/oder der Lagerungsbolzen
fest und sicher in oder an dem Einbettungselement oder dem Wandungselement der Geschirrspülmaschine
eingebettet bzw. durch dieses gehalten sind, ist vorzugsweise die Stützstruktur derart
an dem Einbettungselement und/oder dem Wandungselement vorgesehen, dass der Bereich
des Einbettungselementes oder des Wandungselementes, der die zumindest teilweise eingegossene
bzw. eingespritzte Halteeinrichtung und ggf. zusätzlich das zumindest teilweise eingegossene
bzw. eingespritzte Anschlagelement und/oder ggf. den zusätzlich zumindest teilweise
eingegossenen bzw. eingespritzten Lagerungsbolzen einbettet, gestützt ist. Der Bereich
des Einbettungselementes oder des Wandungselementes, der die zumindest teilweise eingegossene
bzw. eingespritzte Halteeinrichtung und ggf. zusätzlich das zumindest teilweise eingegossene
bzw. eingespritzte Anschlagelement und/oder ggf. den zusätzlich zumindest teilweise
eingegossenen bzw. eingespritzten Lagerungsbolzen einbettet, ist je nach Ausgestaltung
der Halteeinrichtung, des Anschlagelementes und/oder des Lagerungsbolzens entsprechend
durch die Stützstruktur verstärkt. Beispielsweise kann der Bereich als hülsenförmiger
Kanal ausgebildet sein. Anschlagelement und/oder Lagerungsbolzen erstrecken sich dabei
parallel zur Drehachse bzw. Schwenkachse der Tür, d.h. insbesondere in Breitenrichtung
des Spülbehälters. Die Schwenkachse der Tür verläuft dabei insbesosndere im Bereich
der Unterkante des Spülbehälters oder im oberen Bereich der Bodenbaugruppe.
[0029] Die Stützstreben bzw. Stützrippen verlaufen insbesondere geneigt bzw. quer zueinander,
um eine sehr gute Versteifung des gesamten Einbettungselementes und/oder des Wandungselementes
zu erlangen, so dass die Halteeinrichtung und ggf. der Lagerungsbolzen und/oder das
Anschlagelement sehr steif und fest in dem Einbettungselement und/oder Wandungselement
angeordnet sind. Gleichzeitig kann durch eine derartige Stützstruktur das Gewicht
und der Materialaufwand des Einbettungselementes und/oder des Wandungselementes relativ
gering gehalten werden. Das Einbettungselement und/oder das Wandungselement können
ein oder mehrere Stützstrukturen aufweisen. Zumindest einige der quer und geneigt
zueinander verlaufenen Stützstreben bzw. Stützrippen der Stützstruktur verlaufen auf
den bzw. verlaufen von dem Bereich des Einbettungselementes oder des Wandungselementes
zu bzw. weg, der die Halteeinrichtung und ggf. den Lagerungsbolzen und/oder das Anschlagelement
zumindest teilweise formschlüssig einbettet. Zusätzlich können die Stützstreben bzw.
Stützrippen der Stützstruktur den Bereich, beispielsweise einen flächig ausgebildeten
Körper, umgeben. D.h. die Stützstreben bzw. Stützrippen der Stützstruktur verlaufen
entlang zumindest einer Seite dieses Bereiches, um diesen Bereich zusätzlich zu stützen.
[0030] Insbesondere um das Anschlagelement und/oder den Lagerungsbolzen können zusätzliche
Stützstrukturen an dem Einbettungselement bzw. dem Wandungselement vorgesehen sein.
So können beispielsweise um das Anschlagelement und/oder den Lagerungsbolzen eine
erhöhte Anzahl an Stützstreben und/oder Stützrippen vorgesehen sein. Hierdurch werden
die Bereiche des Einbettungselementes bzw. des Wandungselementes, an denen besonders
hohe Kräfte auf die Halteeinrichtung und ggf. auf das Anschlagelement und/oder den
Lagerungsbolzen wirken, besonders versteift und dieser Bereich besonders abgestützt
und verstärkt.
[0031] So kann gemäß einer weiteren zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung bei der Geschirrspülmaschine
vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Stützstruktur ein oder mehrere zumindest
teilkreisförmige Stützstreben aufweist, die, insbesondere koaxial, um den Lagerungsbolzen
und/oder das Anschlagelement der Halteeinrichtung angeordnet sind, und dass die ein
oder mehreren zumindest teilkreisförmigen Stützstreben durch mehrere sternförmig von
dem Lagerungsbolzen und/oder von dem Anschlagelement weglaufende Verbindungstreben
miteinander verbunden sind. Eine derartige Stützstruktur kann ähnlich einer Fahrradfelge
und den zur Felge führenden Speichen ausgebildet sein. Der Lagerungsbolzen bzw. das
Anschlagelement entsprechen in diesem Beispiel der Radnabe. Bevorzugt sind mehrere
zumindest teilkreisförmige Stützstreben bzw. Ringstreben vorgesehen, die von den jeweiligen
Verbindungstreben monolithisch durchkreuzt werden.
[0032] Um das Anschlagelement der Halteeinrichtung ist vorzugsweise eine Stützstruktur vorgesehen,
die ein oder mehrere runde, insbesondere kreisrunde, Stützstreben und mehrere sternförmig
von dem Anschlagelement bzw. dem Bereich des Einbettungselementes bzw. des Wandungselementes,
der das Anschlagelement umgibt, weglaufende Verbindungstreben aufweist. Da der Lagerungsbolzen
vorzugsweise am Rande bzw. in der Nähe des Randes des Einbettungselementes bzw. des
Wandungselementes der Geschirrspülmaschine angeordnet ist, weist die Stützstruktur
um den Lagerungsbolzen vorzugsweise ein oder mehrere teilkreisförmige Stützstreben
auf, die von mehreren sternförmig von dem Lagerungsbolzen bzw. dem Bereich des Einbettungselementes
bzw. des Wandungselementes, der den Lagerungsbolzen umgibt, weglaufenden Verbindungstreben
monolithisch durchkreuzt ist.
[0033] Die Stützstruktur ist vorteilhafterweise einstückig, insbesondere monolithisch, ausgebildet,
insbesondere einstückig, vorzugsweise monolithisch, an dem Einbettungselement bzw.
dem Wandungselement angeformt oder eingeformt. D.h., die Stützstreben bzw. die Stützrippen
sind einstückig miteinander verbunden. Hierdurch wird eine besonders hohe Steifigkeit
und Festigkeit des Einbettungselementes bzw. des Wandungselementes erreicht. Die in
einem derartig ausgebildeten Einbettungselement bzw. Wandungselement zumindest bereichsweise
bzw. abschnittsweise eingegossene bzw. eingespritzte Halteeinrichtung und/oder der
zumindest bereichsweise bzw. abschnittsweise eingegossene bzw. eingespritzte Lagerungsbolzen
und/oder das zumindest bereichsweise bzw. abschnittsweise eingegossene bzw. eingespritzte
Anschlagelement sind sehr sicher und fest in dem Einbettungselement bzw. dem Wandungselement
angeordnet. Die in einem derartigen Einbettungselement bzw. einem derartigen Wandungselement
eingegossene bzw. eingespritzte Halteeinrichtung kann sehr hohen Druck- und Zugkräften
standhalten, die von der Tür, insbesondere bei einem Verschwenken der Tür, auf den
Lagerungsbolzen und die Halteeinrichtung ausgeübt werden. Das Anschlagelement überträgt
durch eine derartige Ausbildung die von der Tür ausgeübten Kräfte auf die gesamte
Struktur. D.h., schlägt der Scharnierhebel der Tür an dem Anschlagelement an, so überträgt
dieses die auf das Anschlagelement wirkenden Kräfte auf die verbundene Halteinrichtung
weiter. Diese überträgt die Kräfte wiederum auf das umgebene Wandungsmaterial des
Wandungselementes weiter. Hierdurch können große Kräfte durch das Anschlagelement
aufgenommen werden.
[0034] Zweckmäßig kann insbesondere eine Geschirrspülmaschine sein, bei der die Stützstruktur
zumindest eine gebogene, insbesondere teilkreisförmige, Führungseinrichtung, insbesondere
Führungsstrebe, zur Führung und zum Anschlag des freien Endes wenigstens eines an
dem Lagerungsbolzen gelagerten Scharnierhebels umfasst. Beim Verschwenken der Tür
und damit des Scharnierhebels wird das freie Ende des Scharnierhebels, insbesondere
die Stirnseite des freien Endes des Scharnierhebels, entlang der Führungseinrichtung
geführt. Zwischen der Stirnseite des Scharnierhebels und der Führungseinrichtung ist
gerade soviel Spiel vorgesehen, dass der Scharnierhebel nicht an der Führungseinrichtung
entlangschleift. Aufgrund des relativ hohen Gewichtes der Tür, kann gerade im geschlossenen
Zustand der Tür die Stirnseite des Scharnierhebels leicht an der Führungseinrichtung
anliegen bzw. das Spiel zwischen der Stirnseite des Scharnierhebels und der Führungseinrichtung
sehr gering sein. Die Führungseinrichtung dient insbesondere zur Sicherheit. D.h.,
würde ein Lagerungsbolzen einer Halteeinrichtung beschädigt werden, würde die Tür
über den Scharnierhebel auf der Seite des beschädigten Lagerungsbolzens an der Führungseinrichtung
gehalten werden, ohne das die Tür komplett aus der Verankerung bricht.
[0035] Die Halteeinrichtung und/oder der Lagerungsbolzen und/oder das Anschlagelement der
Geschirrspülmaschine sind bevorzugt aus einem Kunststoffmaterial oder aus einem Metall
ausgebildet sind. Als Kunststoffmaterial ist insbesondere ein sehr bruchfestes und
steifes Material vorzusehen. Die Halteeinrichtung, ein Lagerungsbolzen und ein Anschlagelement
sind insbesondere aus Metall ausgebildet. Dabei ist sowohl das Kunststoffmaterial
oder das Metall der Halteeinrichtung, des Lagerungsbolzens und des Anschlagelementes
deutlich steifer und bruchfester ausgebildet als das Material des die Halteeinrichtung,
den Lagerungsbolzen und das Anschlagelement zumindest teilweise umgebenden Einbettungselementes
oder Wandungselementes der Geschirrspülmaschine ausgebildet. Das Material der Halteeinrichtung,
des Lagerungsbolzens und des Anschlagelementes ist insbesondere derart ausgebildet,
dass es hohen Zug- und/oder Druckbelastungen, die insbesondere beim Verschwenken der
Tür und beim Anschlag der Tür auf die Halteeinrichtung, den Lagerungsbolzen und das
Anschlagelement wirken, standhält.
[0036] Sonstige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
Die vorstehend erläuterten Aus- und Weiterbildungen der Erfindung sowie die Weiterbildungen
gemäß den Unteransprüchen können dabei sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination
bei der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine zur Anwendung kommen
[0037] Die Erfindung und ihre Weiterbildungen sowie deren Vorteile werden nachfolgend anhand
von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen jeweils schematisch:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels einer Geschirrspülmaschine
mit einer an ihrem unteren Bereich schwenkbeweglich gelagerten Tür, die nach dem erfindungsgemäßen
Konstruktionsprinzip an zwei Lagerungsbolzen zweier Halteeinrichtungen gelagert ist,
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels einer Halteeinrichtung
mit einem an dem erstem Ende der Halteeinrichtung angeformten Lagerungsbolzen und
einem an dem zweiten Ende der Halteeinrichtung angeformten Anschlagelement,
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels einer mehrteiligen
Halteeinrichtung mit einem Lagerungsbolzen und einem Anschlagelement,
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht auf eine erste Ausführungsvariante eines Wandungselementes
einer Geschirrspülmaschine mit einem hülsenartigen Kanal und einer in dem Kanal eingefassten
Halteeinrichtung mit einem Lagerungsbolzen und einem Anschlagelement,
- Figur 5
- eine andere perspektivische Ansicht auf die Ausführungsvariante des Wandungselementes
gemäß Fig. 4, wobei zusätzlich eine Tür, die im geschlossenen Zustand dargestellt
ist, über einen Scharnierhebel an dem Lagerungsbolzen der Halteeinrichtung drehbeweglich
angeordnet ist,
- Figur 6
- eine weitere perspektivische Ansicht auf die Ausführungsvariante des Wandungselementes
gemäß Fig. 5, wobei die Tür im vollständig geöffneten Zustand dargestellt ist, und
das freie Ende des Scharnierhebels an dem Anschlagelement der Halteeinrichtung anschlägt,
- Figur 7
- eine andere perspektivische Ansicht auf die Ausführungsvariante des Wandungselementes
und des Scharnierhebels gemäß Fig. 6,
- Figur 8
- eine perspektivische Ansicht auf den unteren Bereich einer abgewandelten Ausführungsvariante
der Geschirrspülmaschine gemäß Fig. 1, wobei die Halteeinrichtung, der Lagerungsbolzen
und das Anschlagelement zumindest bereichsweise in einer Seitenwand der Bodenbaugruppe
der Geschirrspülmaschine angeordnet sind,
- Figur 9
- eine Frontansicht eines weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiels einer rechteckig
ausgebildeten Halteeinrichtung mit einem an dem erstem Ende der Halteeinrichtung angeformten
Lagerungsbolzen und einem an dem zweiten Ende der Halteeinrichtung angeformten Anschlagelement,
- Figur 10
- eine Frontansicht eines weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiels einer kreisrund
ausgebildeten Halteeinrichtung mit einem an dem erstem Ende der Halteeinrichtung angeformten
Lagerungsbolzen und einem an dem zweiten Ende der Halteeinrichtung angeformten Anschlagelement,
- Figur 11
- eine Frontansicht eines weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiels einer dreieckig
ausgebildeten Halteeinrichtung mit einem an dem erstem Ende der Halteeinrichtung angeformten
Lagerungsbolzen und einem an dem zweiten Ende der Halteeinrichtung angeformten Anschlagelement,
und
- Figur 12
- eine Seitenansicht des vorteilhaften Ausführungsbeispiels der Halteeinrichtung gemäß
Fig. 11.
[0038] Elemente mit gleicher Funktion und Wirkungsweise sind in den Figuren 1 mit 12 jeweils
mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0039] Fig. 1 zeigt schematisch in einer perspektivischen Ansicht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
einer Haushaltsgeschirrspülmaschine 1, die nach dem erfindungsgemäßen Konstruktionsprinzip
ausgebildet ist. Die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 weist einen Spülbehälter 20 und
eine Bodenbaugruppe 10 auf. Der Spülbehälter 20 weist eine Spülbehälterrückwandung
23, zwei die Spülbehälterrückwandung 23 verbindende Spülbehälterseitenwandungen 22
sowie eine Spülbehälterdeckwandung 24 und eine Bodenwanne 25 auf. Der Spülbehälter
20 ist auf die Bodenbaugruppe 10 aufgesetzt. D.h., in Höhenrichtung bzw. in z-Richtung
des dargestellten x,y,z-Koordinatensystems ist die Bodenbaugruppe 10 unterhalb des
Spülbehälters 20 angeordnet. Die Bodenbaugruppe 10 stellt den Kontakt zu einem Untergrund,
insbesondere einem Fußboden oder einem Einbaunischenboden, her. Die frontseitige Beschickungsöffnung
21 des Spülbehälters 20 kann durch die Tür 30 verschlossen werden. Die Tür 30 ist
schwenkbeweglich an Lagerungsbolzen, die an Halteeinrichtungen vorgesehen sind, gelagert.
Ihre Schwenk- bzw. Drehachse verläuft dabei im vorderen Bereich des Spülbehälters
in der Nähe dessen Unterkante in Breitenrichtung x.
[0040] Fig. 2 zeigt schematisch in einer perspektivischen Ansicht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
einer Halteeinrichtung 4 mit einem an dem erstem Schenkelende 4a der Halteeinrichtung
4 angeformten Lagerungsbolzen 2 und einem an dem zweiten Schenkelende 4b der Halteeinrichtung
4 angeformten Anschlagelement 5. In diesem Ausführungsbeispiel sind der Lagerungsbolzen
2 und das Anschlagelement 5 integraler Bestandteil der Halteeinrichtung 4. D.h., der
Lagerungsbolzen 2 und das Anschlagelement 5 sind monolithisch mit der Halteeinrichtung
4 hergestellt. Durch eine derartige Ausgestaltung können die Halteeinrichtung 4 und/oder
der Lagerungsbolzen 2 und/oder das Anschlagelement 5 teilweise oder vollständig in
ein Wandungselement der Geschirrspülmaschine 1 oder in eine zusätzlich an ein Wandungselement
der Geschirrspülmaschine 1 angeordnetes Einbettungselement eingegossen, insbesondere
eingespritzt, angeordnet sein. Eine derartige Ausgestaltung der Halteeinrichtung 4,
des Lagerungsbolzens 2 und des Anschlagelementes 5 und die zumindest teilweise Eingießung
bzw. Einspritzung dieser Elemente 2, 4, 5 in ein Wandungselement oder Einbettungselement
der Geschirrspülmaschine 1 ermöglicht eine einfache Herstellung der Geschirrspülmaschine
1 und eine sichere und einfache Lagerung einer Tür an der Geschirrspülmaschine 1.
An dem an der Halteeinrichtung 4 angeformten Lagerungsbolzen 2 ist ein Scharnierhebel,
der an der Tür der Geschirrspülmaschine 1 befestigt ist, sicher schwenkbeweglich befestigbar.
[0041] Die Halteeinrichtung 4 weist in dieser Ausführungsvariante einen stangenförmigen
Profilkörper 3 auf. Der stangenförmige Profilkörper 3 weist in diesem Ausführungsbeispiel
einen kreisrunden Querschnitt auf. Der stangenförmigen Profilkörper 3 umfasst zwei
geradlinig verlaufende Abschnitte 4c und drei gekrümmte Bereiche 4d auf. Die beiden
Enden 4a, 4b der Halteeinrichtung werden jeweils durch gekrümmte Bereiche 4d gebildet.
An einem gekrümmten Bereich 4d ist der Lagerungsbolzen 2 und an dem anderen gekrümmten
Bereich 4d ist das Anschlagelement 5 integral, d.h. monolithisch, angeordnet. Sowohl
der Lagerungsbolzen 2 als auch das Anschlagelement 5 verlaufen senkrecht zu der Ebene,
die durch die geradlinig verlaufenden Abschnitte 4c und die drei gekrümmten Bereiche
4d der Halteeinrichtung 4 aufgespannt wird. Eine derartige Positionierung des Lagerungsbolzens
2 und des Anschlagelementes 5 an der Halteeinrichtung 4 ermöglichen, dass die Halteeinrichtung
4 sich bevorzugt in Tiefenrichtung y und in Höhenrichtung z, bezogen auf die Geschirrspülmaschine
1, in dem Wandungselement oder dem Einbettungselement erstreckt, während sich der
Lagerungsbolzen 2 und das Anschlagelement 5 in Breitenrichtung x, bezogen auf die
Geschirrspülmaschine 1, zumindest teilweise aus dem Wandungselement oder dem Einbettungselement
erstrecken. Die Schwenkachse der Tür erstreckt sich durch eine derartige bevorzugte
Anordnung des oder der Lagerungsbolzen 2 ebenfalls in Breitenrichtung x, bezogen auf
die Geschirrspülmaschine 1. Die Halteeinrichtung 4, das Anschlagelement 5 und der
Lagerungsbolzen 2 weisen vorzugsweise ein stangenförmiges Vollprofil auf.
[0042] Sowohl der Lagerungsbolzen 2, als auch das Anschlagelement 5 weisen jeweils eine
umlaufende Nut 2a bzw. 5a auf. Die umlaufende Nut 2a des Lagerungsbolzens 2 dient
zur definierten Aufnahme eines Scharnierhebels bzw. einer an einem Scharnierhebel
befestigten Lagerbuchse. Durch die umlaufende Nut 2a kann der Scharnierhebel und damit
die Tür der Geschirrspülmaschine nicht entlang der Längserstreckung des Lagerungsbolzens
2 verschoben werden. Die umlaufende Nut 5a des Anschlagelementes 5 dient zur definierten
Aufnahme bzw. zum definierten Anschlag des freien Endes eines Scharnierhebels.
[0043] Eine derartig ausgebildete Halteeinrichtung 4, an der ein Lagerungsbolzen 2 und ein
Anschlagelement 5 angeformt sind, ist sehr einfach und leicht ausgebildet. Die Herstellung
einer derartig ausgebildeten Halteeinrichtung 4 ist ebenfalls einfach. So kann die
einteilige Einheit aus Halteeinrichtung 4, Lagerungsbolzen 2 und Anschlagelement 5
durch ein Gießverfahren und/oder entsprechende Umformverfahren erzeugt werden. Die
Einheit aus Halteeinrichtung 4, Lagerungsbolzen 2 und Anschlagelement 5 ist relativ
kleinflächig ausgebildet und kann aufgrund der Anordnung der Elemente zueinander und
insbesondere des stangenförmigen Verlaufs des Profilkörpers 3 der Halteeinrichtung
4 im eingegossenen, insbesondere eingespritzten, Zustand in dem Wandungselement oder
dem Einbettungselement der Geschirrspülmaschine 1 insbesondere hohen Zug- und/oder
Druckbeanspruchungen, die durch die Tür, insbesondere bei der Verschwenkung, vorzugsweise
in oder entgegen der Tiefenrichtung y, ausgeübt werden, standhalten. Die einfache
stangenförmige Gestalt des Profilkörpers 3 ermöglicht, dass die Halteeinrichtung 4
einfach in das Einbettungselement oder das Wandungselementes der Geschirrspülmaschine
1 eingegossen, insbesondere eingespritzt, sein kann. Als Wandungselement der Geschirrspülmaschine
1 können eine oder mehrere Seitenwände 22 des Spülbehälters 20, eines Spülbehälterrahmenelementes,
der Bodenwanne 25 und/oder eine oder mehrere Seitenwände 12 der Bodenbaugruppe 10
der Geschirrspülmaschine 1 gemäß Fig. 1 vorgesehen sein. Ferner kann als Wandungselement
der Geschirrspülmaschine 1 die Frontwandung 11 der Bodenbaugruppe 10, die Spülbehälterrückwandung
23 oder die Spülbehälterdeckwandung 24 dienen.
[0044] Allgemein betrachtet kann die Form des stangenförmigen Profilkörpers der Halteeinrichtung
unterschiedlich ausgebildet sein. Der stangenförmige Profilkörper zeichnet sich durch
ein langerstreckendes Profil aus. Beispielsweise kann der stangenförmige Profilkörper
die Form eines Stabes, eines Holmes, eines Bügels oder einer Stange aufweisen, wobei
nicht zwangsläufig erforderlich ist, dass der stangenförmige Profilkörper sich geradlinig
erstreckt. So kann vorgesehen sein, dass die Halteeinrichtung ein- oder mehrfach abgeknickt
ist und/oder ein oder mehrere gekrümmte Bereiche aufweist. Insbesondere weist der
Profilkörper zwei zueinander winkelversetzte Schenkel bzw. Arme auf, die eine gemeinsame
Lageebene in Tiefenrichtung und Höhenrichtung des Spülbehälters aufspannen. Beide
Schenkel sind vorzugsweise um etwa 90° gegeneinander versetzt angeordnet. Dadurch
kann jeweils eine derart zweischenkelig ausgebildete Halteeinrichtung in einem Wandungselement
oder Einbettungselement, insbesondere im Lagerelement für die Tür, an jeder Seitenwandung
des Spülbehälters und/oder der unter ihm angeordneten Bodenbaugruppe besser gegen
Zug- und Druckkräfte lagegesichert werden. Durch eine derartige Ausgestaltung der
Halteeinrichtung kann diese besonders einfach in ein Einbettungselement oder in ein
Wandungselement der Geschirrspülmaschine eingegossen, insbesondere eingespritzt, werden,
so dass diese sicher und unbeweglich in dem Einbettungselement oder in dem Wandungselement
sitzt. Der stangenförmige Profilkörper der Halteeinrichtung kann ein- oder mehrteilig
ausgebildet sein. Ferner können die Halteeinrichtung, der Lagerungsbolzen und/oder
das Anschlagelement ein- oder mehrteilig ausgebildet sein. Die jeweiligen Teile eines
mehrteiligen stangenförmigen Profilkörpers der Halteeinrichtung können beispielsweise
vor dem Eingießvorgang aneinandergefügt werden. Dies kann insbesondere durch eine
Steck-, Rast- oder Schraubverbindung erfolgen. Eine derartige mehrteilige Ausgestaltung
der Halteeinrichtung ist besonders flexibel. Einzelne Teile der Halteeinrichtung können
beispielsweise bei anderen Geschirrspülmaschinentypen verwendet werden. An den beiden
Schenkelenden des Profilkörpers sind das bolzenförmige Anschlagelement und der Lagerungsbolzen
derart angeformt oder angebracht, dass diese zur von den beiden Schenkeln aufgespannten
Lageebene im Wesentlichen quer, insbesondere orthogonal verlaufen. Insbesondere verlaufen
diese im Wesentlichen parallel zur Dreh- bzw. Schwenkachse der Tür.
[0045] In den Fig. 9 bis 13 sind schematisch Frontansichten auf verschiedene weitere vorteilhafte
Ausführungsbeispiele der Halteeinrichtung 4 mit jeweils einem an dem zweiten Ende
4b der Halteeinrichtung 4 angeformten Anschlagelement 5 und jeweils einem an dem ersten
Ende 4a der Halteeinrichtung 4 angeformten Lagerungsbolzen 2. Die Halteeinrichtung
4 gemäß der Ausführungsvariante nach Fig. 9 weist einen rechteckig ausgebildeten Profilkörper
auf. Die Halteeinrichtung 4 gemäß der Ausführungsvariante nach Fig. 10 weist einen
kreisrund ausgebildeten Profilkörper und die Halteeinrichtung 4 gemäß der Ausführungsvariante
nach Fig. 11 weist einen dreieckig ausgebildeten Profilkörper auf. In Fig. 12 ist
schematisch eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels der Halteeinrichtung gemäß
Fig. 11 dargestellt. Der Lagerungsbolzen 2 und das Anschlagelement 5 verlaufen senkrecht
zu dem dreieckig ausgebildeten Profilkörper der Halteeinrichtung 4. Die Halteeinrichtung
4 ist vorzugsweise derart in das Wandungselement oder in das Einbettungselement der
Geschirrspülmaschine 1 eingegossen, insbesondere eingespritzt, dass diese parallel
zu der Höhen- und Tiefenerstreckung des Wandungselementes oder des Einbettungselementes
verläuft.
[0046] Fig. 3 zeigt schematisch eine perspektivische Ansicht eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels
einer mehrteiligen Halteeinrichtung 4 mit einem Lagerungsbolzen 2 und einem Anschlagelement
5. Die Halteeinrichtung 4 weist einen stangenförmigen Profilkörper 3 auf. Der stangenförmige
Profilkörper 3 umfasst zwei geradlinig verlaufende Abschnitte 4c und einen gekrümmten
Bereich 4d. Die zwei geradlinig verlaufenden Abschnitte 4c sind geneigt bzw. gewinkelt
zueinander angeordnet. Die zwei geradlinig verlaufenden Abschnitte 4c können durch
eine kraft- und/oder stoffschlüssige Verbindung an dem einen gekrümmten Bereich 4d
befestigt werden. Zusammengefügt bilden die Abschnitte 4c, 4d die Halteeinrichtung
4. Der Kraftschluss kann beispielsweise durch nicht dargestellte Außen- und Innengewinde
in den jeweiligen Teilen der Halteeinrichtung 4, d.h. den jeweiligen Abschnitten 4c,
4d, erfolgen. Ein Stoffschluss zwischen den Abschnitten 4c, 4d kann beispielsweise
durch Schweiß-, Löt- oder Klebeverbindungen hergestellt werden. In einer anderen Variante
können die jeweiligen Abschnitten 4c, 4d der Halteeinrichtung beispielsweise formschlüssig
mittels Steckverbindungen aneinander angeordnet werden. Gleiches gilt für den Lagerungsbolzen
2 und das Anschlagelement 5. Der Lagerungsbolzen 2 weist einen ersten gekrümmten Bereich
und einen an den gekrümmten Bereich anschließenden geradlinigen Bereich auf. Der gekrümmte
Bereich des Lagerungsbolzens 2 wird an dem freien Ende des ersten geradlinig verlaufenden
Abschnittes 4c und der gekrümmte Bereich des Anschlagelementes 5 wird an dem freien
Ende des zweiten geradlinig verlaufenden Abschnittes 4c befestigt. Nach der Befestigung
verlaufen sowohl der Lagerungsbolzen 2, als auch das Anschlagelement 5 senkrecht zu
der Ebene, die durch die geradlinig verlaufenden Abschnitte 4c und den gekrümmten
Bereich 4d der Halteeinrichtung 4 aufgespannt wird.
[0047] Fig. 4 zeigt schematisch eine perspektivische Ansicht auf einen Teil einer ersten
zweckmäßigen Ausführungsvariante eines Wandungselementes 7 der Geschirrspülmaschine
1 nach Fig. 1. In dem Wandungselement 7 ist die Halteeinrichtung 4, an der ein Lagerungsbolzen
2 und ein Anschlagelement 5 vorgesehen, insbesondere monolithisch angeformt, sind,
eingegossen, insbesondere eingespritzt, angeordnet. Die Halteeinrichtung 4, der Lagerungsbolzen
2 und das Anschlagelement 5 sind dabei teilweise in dem Wandungselement 7 eingegossen,
insbesondere eingespritzt. Durch die Eingießung bzw. die Einspritzung sitzen die Halteeinrichtung
4, der Lagerungsbolzen 2 und das Anschlagelement 5 unbeweglich in dem Wandungselement
7 ein. Insbesondere um die Halteeinrichtung 4 und das Anschlagelement 5 ist ein hülsenartiger
Kanal 8 des Wandungselementes 7 ausgebildet. D.h., in dem Kanal 8 ist die Halteeinrichtung
4, an der der Lagerungsbolzen 2 und das Anschlagelement 5 vorgesehen ist, insbesondere
monolithisch angeformt, sind, formschlüssig eingebettet. Das Anschlagelement 5 und
die Halteeinrichtung 4 sind annähernd vollständig durch den Kanal 8 umhüllt. Der Lagerungsbolzen
2 ist nur teilweise von dem Kanal 8 umhüllt bzw. ummantelt. Der nicht von dem Kanal
8 umhüllte Bereich des Lagerungsbolzens 2 dient zur Aufnahme und schwenkbeweglichen
Lagerung der Tür der Geschirrspülmaschine, insbesondere eines an der Tür der Geschirrspülmaschine
1 fixierten Scharnierhebels. Das freie Ende des Lagerungsbolzens 2 weist eine, vorzugsweise
umlaufende, Nut 2a auf, in der der Scharnierhebel der Tür, insbesondere eine Lagerbuchse
des Scharnierhebels, drehbeweglich angeordnet werden kann. Durch die Anordnung des
Scharnierhebels in der Nut 2a des Lagerungsbolzens 2 ist der Scharnierhebel in Längserstreckung
des Lagerungsbolzens 2 an diesem nicht verschiebbar gehalten. D.h., der Scharnierhebel
und damit die Tür können nicht entlang der Längsachse des Lagerungsbolzens 2 verschoben
werden. Die Nut 2a des Lagerungsbolzens 2 lässt lediglich eine Schwenkbewegung des
Scharnierhebels und damit der Tür zu.
[0048] In der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsvariante der Geschirrspülmaschine 1 stellt
das Wandungselement 7 eine Seitenwand 12 der Bodenbaugruppe 10 der Geschirrspülmaschine
1 dar.
[0049] Allgemein betrachtet kann das Wandungselement aber auch eine Seitenwand des Spülbehälters,
eines Rahmenelementes bzw. eines Verkleidungselementes für den Spülbehälter, oder
einer Bodenwanne des Spülbehälters und/oder eines Strukturteils der Bodenbaugruppe
sein. Ferner kann die Halteeinrichtung, das Anschlagelement und der Lagerungsbolzen
zumindest teilweise in einem zusätzlich vorgesehenen Einbettungselement eingegossen,
insbesondere eingespritzt, sein, wobei das Einbettungselement an einem Wandungselement
der Geschirrspülmaschine, insbesondere an einer Seitenwand des Spülbehälters, des
Spülbehälterrahmenelementes, der Bodenwanne und/oder der Bodenbaugruppe der Geschirrspülmaschine,
befestigt ist.
[0050] Während der Herstellung der Bodenbaugruppe 10 bzw. der Seitenwand 12 der Bodenbaugruppe
10 sind die Halteeinrichtung 4, das Anschlagelement 5 und bereichsweise bzw. abschnittsweise
der Lagerungsbolzen 2 in einer Werkzeuggussform für die Seitenwand 12 der Bodenbaugruppe
10 bzw. für die Bodenbaugruppe 10 positioniert und werden mit einem Kunststoffmaterial
umspritzt. Halteeinrichtung 4, das Anschlagelement 5 und der Lagerungsbolzen 2 sind
vorzugsweise aus einen Metall, insbesondere aus Stahl, ausgebildet. Nach einem Aushärtungsprozess
sind die Halteeinrichtung 4, das Anschlagelement 5 und bereichsweise bzw. abschnittsweise
der Lagerungsbolzen 2 in der entstandenen Seitenwand 12 der Bodenbaugruppe 10, insbesondere
in dem entstandenen Kanal 8 der Seitenwand 12 der Bodenbaugruppe, formschlüssig eingegossen
bzw. eingespritzt. Dies gewährleistet einen absolut sicheren Sitz der Halteeinrichtung
4, des Anschlagelementes 5 und des Lagerungsbolzens 2 in der Seitenwand 12 der Bodenbaugruppe
10 bzw. in dem Kanal 8 der Seitenwand 12. Durch die formschlüssige Umhüllung bzw.
Ummantelung der Halteeinrichtung 4, des Anschlagelementes 5 und bereichsweise bzw.
abschnittsweise des Lagerungsbolzens 2 werden diese gleichmäßig von dem Kanal 8 bzw.
der Seitenwand 12 gestützt, so dass insbesondere die Halteeinrichtung 4 hohen Zug-
und/oder Druckkräften ausgesetzt werden kann.
[0051] An der Seitenwand 12 der Bodenbaugruppe 10 der Geschirrspülmaschine 1 ist eine Stützstruktur
40 vorgesehen, die zur Stützung der Seitenwand 12 sowie insbesondere der in der Seitenwand
12 eingebetteten Halteeinrichtung 4, des eingebetteten Anschlagelementes 5 sowie des
bereichsweise bzw. abschnittsweise eingebetteten Lagerungsbolzens 2 dient. Die Stützstruktur
40 umfasst eine Vielzahl an Stützstreben 41 bzw. Stützrippen 42. Die Stützstruktur
40 ist integraler Bestandteil der Seitenwand 12 der Bodenbaugruppe 10. Die Stützstreben
41 bzw. Stützrippen 42 stützen insbesondere den in der Seitenwand 12 eingebetteten,
hülsenartigen Kanal 8, der die Halteeinrichtung 4, das Anschlagelement 5 sowie bereichsweise
bzw. abschnittsweise den Lagerungsbolzen 2 einfasst, insbesondere formschlüssig umhüllt.
Die Stützstreben 41 bzw. Stützrippen 42 verlaufen quer zueinander, so dass eine wabenförmige
Stützstruktur 40 gebildet ist. D.h., die Stützstreben 41 bzw. Stützrippen 42 verlaufen
vorzugsweise geneigt bzw. quer zueinander, um eine sehr gute Versteifung der gesamten
Seitenwand 12, insbesondere des Kanals 8, zu erlangen. Durch eine derartige Stützstruktur
40 kann das Gewicht und der Materialaufwand der Bodenbaugruppe 10 relativ gering gehalten
werden. Die Stützstruktur 40 ist um das Anschlagelement 5 und den Lagerungsbolzen
2 besonders ausgeprägt. So sind um das Anschlagelement 5 und um den Lagerungsbolzen
2 eine erhöhte Anzahl an Stützstreben 41 bzw. Stützrippen 42 vorgesehen. D.h., die
Bereiche der Seitenwand 12, an denen besonders hohe Kräfte wirken, sind durch die
Stützstruktur 40 besonders versteift. Insbesondere der hülsenartige Kanal 8 ist durch
die Stützstruktur 40 besonders abgestützt und verstärkt. So weist die Stützstruktur
40 mehrere gekrümmte bzw. teilkreisförmige oder kreisförmige Stützstreben 43 auf,
die, insbesondere koaxial, um den Lagerungsbolzen 2 und um das Anschlagelement 5 der
Halteeinrichtung 4 angeordnet sind. Ferner sind die teilkreisförmigen Stützstreben
43 durch mehrere sternförmig von dem Lagerungsbolzen 2 und von dem Anschlagelement
5 weglaufende Verbindungstreben 44 miteinander verbunden. Bevorzugt sind mehrere teilkreisförmige
Stützstreben bzw. Ringstreben 43 vorgesehen, die von den speichenförmig ausgebildeten
Verbindungstreben 44 durchkreuzt werden. Die Stützstruktur 40, d.h. sämtliche Stützstreben
41, Stützrippen 42, gekrümmte oder zumindest teilkreisförmige Stützstreben 43 und
Verbindungstreben 44, ist monolithisch mit der Seitenwand 12 der Bodenbaugruppe 10
ausgebildet. Da der Lagerungsbolzen 2 an Rande bzw. in der Nähe des Randes der Seitenwand
12 der Bodenbaugruppe 10 angeordnet ist, weist die Stützstruktur 40 um den Lagerungsbolzen
2 teilkreisförmige Stützstreben 43, die von mehreren sternförmig von dem Lagerungsbolzen
2 bzw. dem Kanal 8, der den Lagerungsbolzen 2 umgibt, weglaufenden Verbindungstreben
44 durchkreuzt werden. Durch die monolithische Ausbildung der Stützstruktur 40, d.h.
sämtlicher Stützstreben und Stützrippen, und der Seitenwand 12 ist eine besonders
hohe Steifigkeit und Festigkeit der Seitenwand 12 der Bodenbaugruppe 10 sichergestellt.
Die in einer derartig ausgebildeten Seitenwand 12 zumindest bereichsweise bzw. abschnittsweise
eingegossene bzw. eingespritzte Halteeinrichtung 4 und/oder der zumindest bereichsweise
bzw. abschnittsweise eingegossene bzw. eingespritzte Lagerungsbolzen 2 und/oder das
zumindest bereichsweise bzw. abschnittsweise eingegossene bzw. eingespritzte Anschlagelement
5 sind sehr sicher und fest in dieser angeordnet und können dadurch sehr hohen Druck-
und Zugkräften standhalten, die von der Tür 30, insbesondere bei einem Verschwenken
der Tür 30, auf den Lagerungsbolzen 2, das Anschlagelement 5 und die Halteeinrichtung
4 ausgeübt werden.
[0052] Die Stützstruktur 40 umfasst ferner eine gebogene, insbesondere teilkreisförmige,
Führungseinrichtung 45, insbesondere Führungsstrebe, zur Führung und zum Anschlag
des freien Endes 34 des zweiten Arms 33b des an dem Lagerungsbolzen 2 gelagerten Scharnierhebels
33, siehe Fig. 5-7. Beim Verschwenken der Tür 30 und damit des Scharnierhebels 33
wird das freie Ende 34 des zweiten Arms 33b des Scharnierhebels 33, insbesondere die
Stirnseite des freien Endes 34 des Scharnierhebels 33, teilbogenförmig oder insbesondere
teilkreisbogenförmig, entlang der Führungseinrichtung 45 geführt.
[0053] Allgemein betrachtet sind die Halteeinrichtung und/oder der Lagerungsbolzen und/oder
das Anschlagelement der Geschirrspülmaschine bevorzugt aus einem Metall oder aus einem
sehr bruchfesten und steifen Kunststoffmaterial ausgebildet. Die erfindungsgemäße
Halteeinrichtung, der Lagerungsbolzen und das Anschlagelement können getrennt oder
als einteilige Einheit leicht durch ein Gießverfahren, insbesondere ein Spritzgießverfahren,
hergestellt werden. Die Halteeinrichtung, der Lagerungsbolzen und das Anschlagelement
können auch, insbesondere wenn sie aus Metall ausgebildet sind, durch entsprechende
Umformverfahren hergestellt werden.
[0054] Fig. 5 zeigt schematisch eine andere perspektivische Ansicht auf die Ausführungsvariante
des Wandungselementes 2 gemäß Fig. 4, wobei zusätzlich ein Scharnierhebel 33 einer
Tür an dem sich in Breitenrichtung x erstreckenden Lagerungsbolzen 2 der Halteeinrichtung
4 drehbeweglich angeordnet ist. Der Scharnierhebel 33 weist zwei Arme 33a, 33b auf.
Dabei ist der Scharnierhebel 33 über seinen ersten Arm 33a im unteren Bereich, insbesondere
an einer Seite, der Tür fixiert. Der zweite Arm 33b ist entlang der Außenwand der
Seitenwand 12 der Bodenbaugruppe 10 geführt. Im Übergangsbereich der beiden Arme 33a,
33b weist der Scharnierhebel 33 vorzugsweise ein Langloch auf, in dem eine Lagerbuchse
35 drehbeweglich einsitzt. Der Scharnierhebel 33 ist über die Lagerbuchse 35 an dem
Lagerungsbolzen 2 schwenkbeweglich angeordnet. Die Lagerbuchse 35 passt dabei exakt
in die umlaufende Nut 2a des Lagerungsbolzens 2. In dieser Darstellung ist der Scharnierhebel
derart angeordnet, dass eine an dem Scharnierhebel fixierte Tür die Beschickungsöffnung
des Spülbehälters der Geschirrspülmaschine 1 verschließen würde.
[0055] In der Fig. 6 ist eine weitere perspektivische Ansicht auf die Ausführungsvariante
des Wandungselementes 7 gemäß Fig. 5 dargestellt. Das freie Ende 34 des zweiten Arms
33b des Scharnierhebels 33 schlägt an dem Anschlagelement 5 an, wodurch eine weitere
Verschwenkung des Scharnierhebels 33 und damit der Tür unterbunden wird. Der Scharnierhebel
33 und das Anschlagelement 5 sind derart ausgebildet und zueinander angeordnet, dass
eine Verschwenkung der Tür um 90° bzw. ungefähr 90° ermöglicht wird. An dem freien
Ende 34 des zweiten Arms 33b des Scharnierhebels 33 kann eine Vertiefung vorgesehen
sein, die korrespondierend zu dem Anschlagelement 5 bzw. zu der Umhüllung, d.h. hier
dem Kanal 8, des Anschlagelementes 5 ausgebildet ist. Das Anschlagelement 5 bzw. dessen
Umhüllung passt dabei formschlüssig in die Vertiefung ein.
[0056] Fig. 7 zeigt eine andere perspektivische Ansicht auf die Ausführungsvariante des
Wandungselementes 7 und des Scharnierhebels 33 gemäß Fig. 6. In dieser Darstellung
ist nochmals verdeutlicht dargestellt, wie die Lagerbuchse 35 des Scharnierhebels
33 in der Nut 2a des Lagerungsbolzens 2 angeordnet ist. Die Lagerbuchse 35 passt formschlüssig
in die Nut 2a ein. Der Scharnierhebel 33 kann dabei um die Lagerbuchse 35 gedreht
werden. Die Lagerbuchse 35 sitzt fest an dem Lagerungsbolzen 2 der Halteeinrichtung.
Die Umhüllung des Anschlagelementes 5 liegt bei einer vollständig geöffneten Tür 30
in der Vertiefung am freien Ende 34 des zweiten Arms 33b des Scharnierhebels 3 ein.
Die Kräfte die von dem Scharnierhebel 33 auf das Anschlagelement 5 übertragen werden,
werden durch die spezielle Form der Halteeinrichtung 4 und durch den Kanal 8 der Seitenwand
12 der Bodenbaugruppe 10, der das Anschlagelement 5 sowie die Halteeinrichtung 4 umhüllt
bzw. ummantelt effektiv verteilt. Ein derartig eingegossenes Anschlagelement 5 kann
großen Beanspruchungen standhalten und gewährleistet, dass die Tür sicher in der geöffneten
Position gehalten ist.
[0057] In der Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht auf den unteren Bereich einer abgewandelten
Ausführungsvariante der Geschirrspülmaschine 1 dargestellt. Die Halteeinrichtung 4,
der Lagerungsbolzen 2 und das Anschlagelement 5 sind zumindest teilweise in der Seitenwand
12 der Bodenbaugruppe 10 der Geschirrspülmaschine 1 eingegossen. In dieser Darstellung
der Geschirrspülmaschine 1 sind die seitlich an der Tür 30 vorgesehen Scharnierhebel
nicht dargestellt. Die Halteeinrichtung 4 und das an der Halteeinrichtung 4 angeformte
Anschlagelement 5 sitzen eingespritzt in der Seitenwand 12 der Bodenbaugruppe 10 ein
und werden durch den hülsenartigen Kanal 8 eingefasst. Vor der Frontwandung der Bodenbaugruppe
10 und unterhalb der Tür 30 der Geschirrspülmaschine 1 ist ein Verkleidungselement
13 angeordnet.
Bezugszeichenliste
[0058]
- 1
- Geschirrspülmaschine
- 2
- Lagerungsbolzen
- 2a
- Nut im Lagerungsbolzen
- 3
- stangenförmiger Profilkörper der Halteeinrichtung
- 4
- Halteeinrichtung
- 4a
- erstes Ende der Halteeinrichtung
- 4b
- zweites Ende der Halteeinrichtung
- 4c
- geradlinig verlaufende Teile der Halteeinrichtung
- 4d
- gekrümmte Bereiche der Halteeinrichtung
- 5
- Anschlagelement
- 6
- Einbettungselement
- 7
- Wandungselement der Geschirrspülmaschine
- 8
- Kanal
- 10
- Bodenbaugruppe
- 11
- Frontwandung der Bodenbaugruppe
- 12
- Seitenwand der Bodenbaugruppe
- 13
- Verkleidungselement
- 20
- Spülbehälter
- 21
- frontseitige Beschickungsöffnung
- 22
- SpülbehälterSeitenwand
- 23
- Spülbehälterrückwandung
- 24
- Spülbehälterdeckwandung
- 25
- Bodenwanne
- 30
- Tür
- 33
- Scharnierhebel
- 33a
- erster Arm des Scharnierhebels
- 33b
- zweiter Arm des Scharnierhebels
- 34
- freies Ende des Scharnierhebels
- 35
- Lagerbuchse
- 40
- Stützstruktur
- 41
- Stützstrebe
- 42
- Stützrippe
- 43
- gekrümmte und/oder teilkreisförmige Stützstrebe
- 44
- Verbindungsstrebe
- 45
- Führungseinrichtung
1. Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit mindestens einem
Lagerungsbolzen (2) zur schwenkbeweglichen Lagerung einer Tür (30) für die Beschickungsöffnung
(21) ihres Spülbehälters (20), wobei der Lagerungsbolzen (2) an wenigstens einer Halteeinrichtung
(4) vorgesehen ist, wobei die Halteeinrichtung (4) teilweise oder vollständig in ein.oder
mehreren Wandungselementen (7) der Geschirrspülmaschine (1), insbesondere in das Wandungsmaterial
des Wandungselementes (7), formschlüssig eingegossen, insbesondere eingespritzt, ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (4) und der Lagerungsbolzen (2) einstückig, insbesondere monolithisch,
ausgebildet sind.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandungselement (7) der Geschirrspülmaschine (1) mindestens ein Wandungselement
(22) des Spülbehälters (20), eines Spülbehälterrahmenelementes, einer Bodenwanne (25)
und/oder insbesondere mindestens ein Wandungselement (11, 12) einer Bodenbaugruppe
(10) der Geschirrspülmaschine (1) ist.
3. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandungselement (7) der Geschirrspülmaschine (1) ein Einbettungselement ist,
dass an mindestens einem Wandungselement (22) des Spülbehälters (20), eines Spülbehälterrahmenelementes,
einer Bodenwanne (25) und/oder insbesondere an mindestens einem Wandungselement (11,
12) einer Bodenbaugrupe (10) der Geschirrspülmaschine (1) angeordnet, insbesondere
in und/oder an deren Wandungsmaterial eingeformt und/oder angeformt, ist.
4. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halteeinrichtung (4) wenigstens ein Anschlagelement (5), das als Anschlag
für einen Scharnierhebel (33) der Tür (30) dient, vorgesehen ist.
5. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerungsbolzen (2) und/oder das Anschlagelement (5) kraft- und/oder stoffschlüssig
an der Halteeinrichtung (4) angeordnet ist/sind.
6. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (4) und der Lagerungsbolzen (2) und das Anschlagelement (5)
einstückig, insbesondere monolithisch, ausgebildet sind.
7. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (4), der Lagerungsbolzen (2) und/oder das Anschlagelement (5)
teilweise oder vollständig in das Wandungselement (7) der Geschirrspülmaschine (1),
insbesondere in das Wandungsmaterial des Wandungselementes (7), formschlüssig eingegossen,
insbesondere eingespritzt, ist/sind.
8. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (4) einen stangenförmigen Profilkörper (3) und/oder einen flächigen
Profilkörper umfasst.
9. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der flächige Profilkörper rund, oval oder mehreckig ausgebildet ist.
10. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (4) ein- oder mehrfach abgeknickt ist und/oder ein oder mehrere
gekrümmte Bereiche (4d) aufweist.
11. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (4), insbesondere deren stangenförmiger Profilkörper (3), im
Wesentlichen in oder parallel zur Lageebene eines Lagerelements (40) für den Scharnierhebel
(33) der Tür (30) liegt.
12. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Halteeinrichtung (4), insbesondere deren stangenförmiger Profilkörper (3),
im Wesentlichen in Höhen- und in Tiefenrichtung (z, y) des Spülbehälters (20) und/oder
einer unter diesem angeordneten Bodenbaugruppe (10), insbesondere dessen jeweiligen
Seitenwandung (22), erstreckt.
13. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerungsbolzen (2) und/oder das Anschlagelement (5) geneigt, insbesondere um
90° geneigt, zu der Halteeinrichtung (4), insbesondere zu dem stangenförmigen Profilkörper
(3) der Halteeinrichtung (4) und/oder zu der Ebene, die durch den stangenförmigen
Profilkörper (3) der Halteeinrichtung (4) aufgespannt wird, und/oder zu dem flächigen
Profilkörper (3) an der Halteeinrichtung (3) angeordnet, insbesondere angeformt, ist/sind.
14. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerungsbolzen (2) an einem ersten Ende (4a) und das Anschlagelement (5) an
einem zweiten Ende (4b) der Halteeinrichtung (4) vorgesehen sind.
15. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerungsbolzen (2) und/oder das Anschlagelement (5) als stangenförmige Profilkörper
(3) ausgebildet sind.
16. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerungsbolzen (2) und/oder das Anschlagelement (5) jeweils eine, zumindest
teilumlaufende Nut (2a) aufweisen.
17. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einbettungselement (6) und/oder Wandungselement (7) der Geschirrspülmaschine
(1) wenigstens eine Stützstruktur (40) umfasst/umfassen, die mehrere Stützstreben
(41) bzw. Stützrippen (42) aufweist.
18. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Stützstruktur (40) ein oder mehrere zumindest teilkreisförmige
Stützstreben (43) aufweist, die, insbesondere koaxial, um den Lagerungsbolzen (2)
und/oder das Anschlagelement (5) der Halteeinrichtung (4) angeordnet sind, und dass
die ein oder mehreren zumindest teilkreisförmigen Stützstreben (43) durch mehrere
sternförmig von dem Lagerungsbolzen (2) und/oder von dem Anschlagelement (5) weglaufende
Verbindungstreben (44) miteinander verbunden sind.
19. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstruktur (40) zumindest eine gebogene, insbesondere teilkreisförmige, Führungseinrichtung
(45), insbesondere Führungsstrebe, zur Führung und zum Anschlag des freien Endes (34)
wenigstens eines an dem Lagerungsbolzen (2) gelagerten Scharnierhebels (33) umfasst.
20. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (4) und/oder der Lagerungsbolzen (2) und/oder das Anschlagelement
(5) aus einem Kunststoffmaterial oder aus einem Metall ausgebildet sind.
1. Dishwasher, in particular a domestic dishwasher, having at least one bearing pin (2)
for pivotably mounting a door (30) for the loading opening (21) of its washing compartment
(20), the bearing pin (2) being provided on at least one holding facility (4), wherein
the holding facility (4) is partially or completely cast, in particular injection
moulded, with a form fit in one or more wall elements (7) of the dishwasher (1), in
particular in the wall material of the wall element (7), characterised in that the holding facility (4) and the bearing pin (2) are configured as a single piece,
in particular monolithically.
2. Dishwasher according to claim 1, characterised in that the wall element (7) of the dishwasher (1) is at least one wall element (22) of the
washing compartment (20), of a washing compartment frame element, of a base trough
(25) and/or in particular at least one wall element (11, 12) of a base assembly (10)
of the dishwasher (1).
3. Dishwasher according to one of claims 1 or 2, characterised in that the wall element (7) of the dishwasher (1) is an embedding element, which is disposed
on, in particular moulded in or on the material of, at least one wall element (22)
of the washing compartment (20), of a washing compartment frame element, of a base
trough (25) and/or in particular at least one wall element (11, 12) of a base assembly
(10) of the dishwasher (1).
4. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that at least one stop element (5), which serves as a stop for a hinge lever (33) of the
door (30), is provided on the holding facility (4).
5. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that the bearing pin (2) and/or the stop element (5) is/are disposed on the holding facility
(4) with a force and/or material fit.
6. Dishwasher according to one of the preceding claims 1 to 4, characterised in that the holding facility (4) and the bearing pin (2) and/or the stop element (5) are
configured as a single piece, in particular monolithically.
7. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that the holding facility (4), the bearing pin (2) and/or the stop element (5) is/are
partially or completely cast, in particular injection moulded, with a form fit in
the wall element (7) of the dishwasher (1), in particular in the wall material of
the wall element (7).
8. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that the holding facility (4) comprises a rod-like profile body (3) and/or a flat profile
body.
9. Dishwasher according to claim 8, characterised in that the flat profile body is round, oval or polygonal.
10. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that the holding facility (4) is bent once or several times and/or has one or more curved
regions (4d).
11. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that the holding facility (4), in particular its rod-like profile body (3), lies essentially
in or parallel to the positional plane of a bearing element (40) for the hinge lever
(33) of the door (30).
12. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that the holding facility (4), in particular its rod-like profile body (3), extends essentially
in the heightwise and depthwise direction (z, y) of the washing compartment (20) and/or
of a base assembly (10) disposed beneath this, in particular the respective side wall
(22) thereof.
13. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that the bearing pin (2) and/or the stop element (5) is/are disposed on, in particular
moulded to, the holding facility (3) at an angle, in particular at an angle of 90°,
to the holding facility (4), in particular to the rod-like profile body (3) of the
holding facility (4) and/or to the plane generated by the rod-like profile body (3)
of the holding facility (4) and/or to the flat profile body (3).
14. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that the bearing pin (2) is provided on a first end (4a) and the stop element (5) is provided
on a second end (4b) of the holding facility (4).
15. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that the bearing pin (2) and/or the stop element (5) are configured as rod-like profile
bodies (3).
16. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that the bearing pin (2) and/or the stop element (5) each have an at least partially peripheral
groove (2a).
17. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that the embedding element (6) and/or wall element (7) of the dishwasher (1) comprise(s)
at least one supporting structure (40), which has a number of supporting struts (41)
and supporting ribs (42).
18. Dishwasher according to claim 17, characterised in that the at least one supporting structure (40) has one or more at least partially circular
supporting struts (43), which are disposed, in particular coaxially, around the bearing
pin (2) and/or the stop element (5) of the holding facility (4), and the one or more
at least partially circular supporting struts (43) are connected to one another by
a number of connecting struts (44) running in a star shape from the bearing pin (2)
and/or from the stop element (5).
19. Dishwasher according to one of claims 16 or 17, characterised in that the supporting structure (40) comprises at least one bent, in particular partially
circular, guide facility (45), in particular guide strut, to guide and stop the free
end (34) of at least one hinge lever (33) mounted on the bearing pin (2).
20. Dishwasher according to at least one of the preceding claims, characterised in that the holding facility (4) and or the bearing pin (2) and/or the stop element (5) are
made of a plastic material or a metal.
1. Lave-vaisselle, en particulier lave-vaisselle ménager, avec au moins un boulon de
logement (2) pour le logement pivotant d'une porte (30) pour l'ouverture de remplissage
(21) de sa cuve de lavage (20), dans lequel le boulon de logement (2) est prévu sur
au moins un dispositif de maintien (4), le dispositif de maintien (4) étant partiellement
ou intégralement coulé par emboîtement de formes, en particulier injecté dans un ou
plusieurs éléments de paroi (7) du lave-vaisselle (1), en particulier dans le matériau
de paroi de l'élément de paroi (7), caractérisé en ce que le dispositif de maintien (4) et le boulon de logement (2) sont exécutés en une pièce
et en particulier de manière monolithique.
2. Lave-vaisselle selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de paroi (7) du lave-vaisselle (1) est au moins un élément de paroi (22)
de la cuve de lavage (20), d'un élément de structure de la cuve de lavage, d'une cuve
de fond (25) et / ou en particulier au moins un élément de paroi (11, 12) d'un module
de fond (10) du lave-vaisselle (1).
3. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de paroi (7) du lave-vaisselle (1) est un élément d'encastrement disposé
sur au moins un élément de paroi (22) de la cuve de lavage (20), d'un élément de structure
de la cuve de lavage, d'une cuve de fond (25) et / ou en particulier sur au moins
un élément de paroi (11, 12) d'un module de fond (10) du lave-vaisselle (1), en particulier
formé dans et / ou sur son matériau de paroi.
4. Lave-vaisselle selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément de butée (5) servant de butée pour un levier de charnière (33)
de la porte (30) est prévu sur le dispositif de maintien (4).
5. Lave-vaisselle selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boulon de logement (2) et / ou l'élément de butée (5) est / sont disposé(s) sur
le dispositif de maintien (4) par complémentarité de matières et / ou adhérence.
6. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif de maintien (4), le boulon de logement (2) et l'élément de butée (5)
sont exécutés en une pièce, en particulier de manière monolithique.
7. Lave-vaisselle selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de maintien (4), le boulon de logement (2) et / ou l'élément de butée
(5) est / sont partiellement ou intégralement coulé(s) par emboîtement de formes,
en particulier injecté(s) dans l'élément de paroi (7) du lave-vaisselle (1), en particulier
dans le matériau de paroi de l'élément de paroi (7).
8. Lave-vaisselle selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de maintien (4) englobe un corps profilé en forme de tige (3) et /
ou un corps profilé plan.
9. Lave-vaisselle selon la revendication 8, caractérisé en ce que le corps profilé plan est exécuté sous forme ronde, ovale ou polygonale.
10. Lave-vaisselle selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de maintien (4) est plié une ou plusieurs fois et / ou présente une
ou plusieurs zone(s) courbée(s) (4 d).
11. Lave-vaisselle selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de maintien (4), en particulier son corps profilé en forme de tige
(3), se trouve essentiellement dans ou est essentiellement parallèle au plan de positionnement
d'un élément de logement (40) pour le levier de charnière (33) de la porte (30).
12. Lave-vaisselle selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de maintien (4), en particulier son corps profilé en forme de tige
(3) s'étend essentiellement dans le sens de la hauteur et de la profondeur (z, y)
de la cuve de lavage (20) et / ou d'un module de fond (10) disposé sous cette dernière,
en particulier de sa paroi latérale (22) respective.
13. Lave-vaisselle selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boulon de logement (2) et / ou l'élément de butée (5) est /sont disposé(s), en
particulier formé(s), sur le dispositif de maintien (3) de manière inclinée, en particulier
de 90°, par rapport au dispositif de maintien (4), en particulier au corps profilé
en forme de tige (3) du dispositif de maintien (4) et / ou au plan étendu par le corps
profilé en forme de tige (3) du dispositif de maintien (4), et /ou par rapport au
corps profilé plan (3).
14. Lave-vaisselle selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boulon de logement (2) est prévu à une première extrémité (4 a) et l'élément de
butée (5) à une deuxième extrémité (4 b) du dispositif de maintien (4).
15. Lave-vaisselle selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boulon de logement (2) et /ou l'élément de butée (5) est/sont exécuté(s) sous
forme de corps profilé en forme de tige (3).
16. Lave-vaisselle selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boulon de logement (2) et / ou l'élément de butée (5) présente(nt) respectivement
une rainure périphérique au moins partielle (2 a).
17. Lave-vaisselle selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'encastrement (6) et / ou l'élément de paroi (7) du lave-vaisselle (1)
englobe(nt) au moins une structure d'appui (40) présentant plusieurs jambes de force
(41) resp. nervures d'appui (42).
18. Lave-vaisselle selon la revendication 17, caractérisé en ce que l'au moins une structure d'appui (40) présente une ou plusieurs jambe(s) de force
au moins partiellement circulaires (43) disposée(s) en particulier de manière coaxiale
autour du boulon de logement (2) et / ou de l'élément de butée (5) du dispositif de
maintien (4) et en ce que la ou les jambes de force au moins partiellement circulaires (43) sont reliées les
unes aux autres via plusieurs étais (44) disposés en étoile et partant du boulon de
logement (2) et / ou de l'élément de butée (5).
19. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 16 ou 17, caractérisé en ce que la structure d'appui (40) englobe au moins un dispositif de guidage courbé (45),
en particulier partiellement circulaire, en particulier un étai de guidage, pour le
guidage et la butée de l'extrémité libre (34) d'au moins un levier de charnière (33)
logé sur le boulon de logement (2).
20. Lave-vaisselle selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de maintien (4) et / ou le boulon de logement (2) et /ou l'élément
de butée (5) sont exécutés en un matériau plastique ou en un métal.