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(11) |
EP 2 468 367 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.09.2014 Patentblatt 2014/38 |
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Anmeldetag: 28.09.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schuhhalteraggregat einer Skibindung
Boot fixing device of a skibinding
Butée d'une fixation de ski
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
09.10.2008 DE 102008050884
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.06.2012 Patentblatt 2012/26 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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09171434.5 / 2174695 |
| (73) |
Patentinhaber: MARKER Deutschland GmbH |
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82377 Penzberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Klubitschko, Gerd
82487 Oberammergau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schwabe - Sandmair - Marx |
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Patentanwälte
Stuntzstraße 16 81677 München 81677 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-00/29078 US-A- 5 890 731
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AT-B- 372 864
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Schuhhalteraggregat einer Skibindung, mit an einem
Gehäuse um gehäuseseitige Hochachsen schwenkbaren Sohlenhaltern, welche einen Randbereich
eines gehäuseseitigen Endes einer in das Schuhhalteraggregat eingesetzten Skischuhsohle
von seitwärts und oben um - bzw. übergreifen und mit einer im Gehäuse angeordneten
Federanordnung zusammenwirken, die die Sohlenhalter in deren Einspannlagen spannt
und eine Auslösung der Skischuhsohle in Seitwärtsrichtung gegen Auslösewiderstand
zulässt.
[0002] In Seitwärtsrichtung auslösbare Schuhhalteraggregate sind an auf dem Markt erhältlichen
Skibindungen allgemein üblich und zeichnen sich durch hohe Zuverlässigkeit und Sicherheit
aus. Beispielhaft kann auch die
WO 90/09821 verwiesen werden. Diese Druckschrift zeigt darüber hinaus, dass das Vorderende der
Skischuhsohle auch mit einer mehr oder weniger großen Elastizität in Aufwärtsrichtung
sowie mit Auslösbarkeit in Aufwärtsrichtung festgehalten werden sollte, um die Verletzungsgefahr
für den Skifahrer insbesondere bei Drehstürzen in Rückwärtsrichtung zu vermindern.
[0003] Zu diesem Zweck ist gemäß der
WO 90/09821 vorgesehen, die Sohlenhalter an einem Trägerteil anzuordnen, welches in Richtung
der Skihochachse sowie in Skiquerrichtung federnd abgestützt ist. Dabei ist das Tragteil
in Skiquerrichtung derart abgestützt, dass es bei Seitwärtsbewegungen einen zunehmenden
Bewegungsspielraum in Vertikalrichtung erhält. Im Ergebnis erhält damit das in das
Schuhhalteraggregat eingesetzte Ende der Skischuhsohle bei einer Seitwärtsbewegung
eine zusätzliche Beweglichkeit in Vertikalrichtung, so dass die Skischuhsohle sowohl
in Aufwärts- als auch in Seitwärtsrichtung ausgelöst werden kann.
[0004] Im Übrigen ist aus der
DE 10 2006 039 989 A1 ein Schuhhalteraggregat bekannt, welches sich bei sicherer Auslösefunktion durch
ein geringes Bauvolumen auszeichnet. Diese bekannte Schuhhalteraggregat besitzt die
eingangs angegebenen Merkmale, wobei zusätzlich vorgesehen ist, dass die Sohlenhalter
als Doppelarmhebel ausgebildet sind, deren sohlenferne Hebelarme mit Kolben zusammenwirken,
die in Richtung der Querachse der Skibindung verschiebbar im Gehäuse geführt und von
einer für beiden Kolben gemeinsamen, zwischen den Kolben eingespannten Feder gegen
die sohlenfernen Hebelarme gedrängt werden. Im Wesentlichen braucht also das Gehäuse
lediglich als Führung für die Kolben ausgebildet zu sein und die zwischen den Kolben
eingespannte Feder aufzunehmen sowie die um gehäuseseitige Hochachsen schwenkbaren
Sohlenhalter zu tragen. Damit wird eine in Skilängsrichtung äußerst kurze Bauweise
ermöglicht.
US 5 890 731 beschreibt eine Bindung aus dem Preämbel von Anspruch 1.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es nun, bei einem Schuhhalteraggregat der eingangs angegebenen
Art eine noch weiter erhöhte Sicherheit für den Skiläufer zu gewährleisten.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Anspruch 1 gelöst.
[0007] Im Übrigen wird hinsichtlich bevorzugter Merkmale der Erfindung auf die Ansprüche
und die nachfolgende Erläuterung der Zeichnung verwiesen, anhand der bevorzugte Merkmale
der Erfindung näher beschrieben werden.
[0008] Schutz wird nicht nur für angegebene oder dargestellte Merkmalskombination sondern
auch für prinzipiell beliebige Kombinationen der angegebenen oder dargestellten Einzelmerkmale
beansprucht.
[0009] In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- eine Explosionsdarstellung des erfindungsgemäßen Schuhhalteraggregates,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf das Schuhhalteraggregat,
- Fig. 3
- eine Heckansicht des Schuhhalteraggregates entsprechend dem Pfeil III in Fig. 2,
- Fig. 4
- ein Schnittbild des Schuhhalteraggregates entsprechend der Schnittlinie IV-IV in Fig.
2,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht des Schuhhalteraggregates,
- Fig. 6
- eine Frontansicht des Schuhhalteraggregates,
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht des Schuhhalteraggregates von schräg vorne,
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf das skiseitige Basisteil, an dem der Schuhhalter um eine Querachse
kippbar gelagert ist und
- Fig. 9
- ein Schnittbild des Basisteiles entsprechend der Schnittlinie IX-IX in Fig. 8.
[0010] Gemäß den Fig. 8 und 9 ist auf der Oberseite eines nicht dargestellten Skis ein zweiteiliges,
plattenartiges Basisteil 1 angeordnet, dessen in Skilängsrichtung hinterer Teil 1''
auf seiner Oberseite angeformte Lagerböcke 2 mit Lageraugen 3 aufweist, deren Zweck
weiter unten erläutert wird. Der in Skilängsrichtung vordere Teil 1' des Basisteiles
1 besitzt zwei in Skiquerrichtung voneinander beabstandete gabelartig angeordnete
Fortsätze 4, die sich mit Formschluss in entsprechende Ausnehmungen im Teil 1'' einschieben
lassen, derart, dass die Teile 1' und 1'' miteinander ohne Relativbeweglichkeit quer
zu den Fortsätzen 4 formschlüssig verbunden sind.
[0011] Zunächst wird auf der Skioberseite das Teil 1' des Basisteiles mit Schrauben 5 befestigt,
die dazu vorgesehene Vertikalbohrungen an den Fortsätzen 4 durchsetzt. Sodann wird
das Teil 1'' in Längsrichtung der Fortsätze 4 auf dieselben aufgeschoben und mit Schrauben
6 am Ski befestigt.
[0012] Wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, sind die Teile 1' und 1'' des Basisteiles 1 derart
ausgebildet, dass die das Teil 1' auf den Ski halternden Schrauben 5 direkt unter
den Lagerböcken 2 bzw. den Lageraugen 3 des Teiles 1'' angeordnet sind, wenn das Basisteil
1 am Ski montiert ist. Da das Teil 1'' mit den Fortsätzen 4 formschlüssig zusammenwirkt
und dabei quer zu den Längsachsen der Fortsätze 4 unbeweglich festgehalten wird, werden
an den Lageraugen 3 in Aufwärtsrichtung angreifende Kräfte direkt auf die Schrauben
5 und damit auf den Ski abgetragen. Die Schrauben 6 dienen im Wesentlichen lediglich
dazu, eine Trennung der Teile 1' und 1'' voneinander zu verhindern.
[0013] In den Fig. 1 bis 7 dargestellte Schuhhalteraggregat besitzt ein Gehäuse 7 mit einem
Innenkörper 7' und einem schalenartigen Außenkörper 7''. Im zusammengebauten Zustand
des Gehäuses 7 sind am Innenkörper 7' und am Außenkörper 7'' zueinander gleichachsige
Lageraugen 8' und 8'' vorhanden, die zur Verbindung des Gehäuses 7 mit dem Basisteil
1 vorsehen sind. Dabei nehmen die Lageraugen 8' des Innenkörpers 7' eine Lage axial
zwischen den Lageraugen 3 des Teiles 1'' des Basisteiles 1 ein, während die Lageraugen
8" des Außenkörpers 7'' jeweils auf den voneinander abgewandten Außenseiten der Lageraugen
3 vorgesehen sind. Mittels einer die vorgenannten Lageraugen 8' und 8'' sowie 3 durchsetzenden
Kippachse 9 ist das Gehäuse 7 mit dem Basisteil 1 um eine Querachse, das heißt die
Kippachse 9, kippbar verbunden.
[0014] Zwischen einem auf der Oberseite des Teiles 1' des Basisteiles 1 angeordneten stationären
Widerlager 10 und einem auf der Unterseite des Innenkörpers 7' des Gehäuses 7 angeordneten
gehäuseseitigen Widerlager 11 ist eine Schraubendruckfeder 12 eingespannt, die das
Gehäuse 7 in den Fig. 4 und 5 im Uhrzeigersinn zu schwenken sucht und dabei eine an
der Unterseite des Innenkörpers 7' ausgebildete Stufe 13 gegen Schultern an den Lagerböcken
2 des Teiles 1'' des Basisteiles 1 spannt, so dass das Gehäuse 7 in einer durch die
Stufe 13 und die Schultern der Lagerböcke 2 vorgegebene Endlage gebracht wird.
[0015] Die Widerlager 10 und 11 haben jeweils die Form eines nach unten bzw. oben offenen
Napfes mit konischem Innenumfang, der sich zur Öffnung des jeweiligen Napfes hin konisch
erweitert. Zwischen den Widerlagern 10 und 11 ist konzentrisch zur Schraubendruckfeder
12 eine Rohrfeder 14 mit an die Konizität der Innenumfänge der napfförmigen Widerlager
10 und 11 angepasstem tonnenförmigen Außenumfang angeordnet, wobei die Rohrfeder 14
jeweils etwas in die napfförmigen Widerlager 10 und 11 hineinragt. Diese Rohrfeder
14 wirkt als relativ steife Druckfeder, wenn das Gehäuse 7 mit in den Fig. 4 und 5
mit einem Drehmoment entgegen dem Uhrzeigersinn beaufschlagt wird. Das Gehäuse 7 lässt
sich also nur bei Einwirkung eines großen Drehmomentes entgegen dem Uhrzeigersinn
kippen.
[0016] An den Seitenflanken des Gehäuses 7 sind um seitliche Gehäusehochachsen 15 schwenkbare
Sohlenhalter 16 angeordnet. Diese Sohlenhalter 16 dienen einerseits dazu, mit an ihnen
mittels Drehachsen 17 angeordnete Anlagerollen 18 an seitlichen Rändern einer Sohle
eines Skischuhs anzulegen, um die Sohle in Seitwärtsrichtung des Skis zu arretieren.
Andererseits sollen die Sohlenhalter 16 die Oberseite des Sohlenrandes jeweils mit
in Querrichtung der Sohlenhalter 16 erstreckten Überlappungsflächen 19 von oben übergreifen,
um die jeweilige Skischuhsohle vertikal auf der Skioberseite zu arretieren. Wie insbesondere
aus Fig. 1 ersichtlich ist, haben die Überlappungsflächen 19 die Form eines nach abwärts
gerichteten stumpfen Keils mit einer in Querrichtung des jeweiligen Sohlenhalters
16 erstreckten Keilspitze. Dementsprechend liegen die Sohlenhalter 16 bei normal arretierter
Skischuhsohle auf der Oberseite des Sohlenrandes an einer in Sohlenquerrichtung erstreckten
linienförmigen Berührungszone an, welche sich in unmittelbarer Nachbarschaft der vertikalen
Berührungszone der am jeweiligen Sohlenhalter 16 angeordneten Anlagerolle 18 befindet.
[0017] Da die Überlappungsflächen 19 zum freien Ende der Sohlenhalter 16 hin eine nach aufwärts
gerichtete Schrägfläche 19' bilden, wird das Einschieben des jeweiligen Sohlenendes
in das Schuhhalteraggregat erleichtert.
[0018] Die Sohlenhalter 16 sind bezüglich ihrer vertikalen Schwenkachsen 15 als Doppelarmhebel
ausgebildet, wobei der gehäuseseitige Arm den Querschnitt eines im Innenkörper 7'
des Gehäuses 7 angeordneten, den Innenkörper 7' in Querrichtung durchsetzenden Kanals
20 überlappt. Innerhalb dieses Kanals 20 sind Kolben 21 verschiebbar angeordnet, zwischen
denen eine Schraubendruckfeder 22 eingespannt ist. Dabei ist die Schraubendruckfeder
22 einerseits am Boden des in Fig. 1 linken Kolbens 21 und andererseits auf einem
im rechten Kolben 21 verstellbar angeordneten Widerlager 23 abgestützt. Dieses plattenartige
Widerlager 23 besitzt eine Gewindebohrung, in die das Außengewinde einer Einstellschraube
24 eingedreht ist, die ihrerseits mit einem ringscheibenförmigen Flansch auf dem Boden
des in Fig. 1 rechten Kolbens 21 abgestützt ist und einen für ein Schraubwerkzeug
durch eine Bohrung im Kolbenboden zugänglichen Kreuzschlitzkopf aufweist, so dass
sich die Widerlagerscheibe 23 durch Drehung der Einstellschraube 24 unter Veränderung
der Spannung der Schraubendruckfeder 22 verschieben lässt.
[0019] Auf diese Weise lässt sich die Auslösekraft einstellen, bei der eine zwischen den
Sohlenhaltern 16 eingesetzte Sohle eines Skischuhs in Skiquerrichtung freigegeben
wird.
[0020] Die Montage des oben beschriebenen Schuhhalteraggregates an einem Ski kann wie folgt
durchgeführt werden: Zunächst wird das vordere Teil' des Basisteiles 1 am Ski montiert.
Danach kann das hintere Teil 1'' des Basisteiles 1 parallel zur Skioberseite auf die
Fortsätze 4 des Teiles 1' aufgeschoben und mittels der Schrauben 6 am Ski befestigt
werden. Nunmehr wird das durch die Sohlenhalter 16, die Kolben 21 sowie die Schraubendruckfeder
22 usw. komplettierte Gehäuse 7 mit seinen Lageraugen 8' und 8'' so an die Lageraugen
3 des Basisteiles 1 angesetzt, dass die Kippachse 9 in die vorgenannten Lageraugen
einschoben werden kann, wobei vor der Montage der Kippachse 9 die Schraubendruckfeder
12 in die Rohrfeder 14 eingeschoben und zusammen mit der Rohrfeder 14 zwischen die
Widerlager 10 und 11 eingesetzt wird. Damit ist das erfindungsgemäße Schuhhalteraggregat
gebrauchsfertig am Ski montiert, es muss lediglich noch die gewünschte Auslösekraft
an der Einstellschraube 24 eingestellt werden.
[0021] Das Schuhhalteraggregat funktioniert (in grundsätzlich bekannter Weise) wie folgt:
Der Skischuh wird mit einem Sohlenende, in der Regel mit dem vorderen Sohlenende zwischen
den Sohlenhaltern 16 derart eingeschoben, dass die Oberseiten der seitlichen Sohlenränder
von den Überlappungsflächen 19 der Sohlenhalter 16 überlappt werden. Nunmehr wird
der Skischuh bzw. dessen Sohle mit dem anderen Sohlenende an einem zugeordneten fersenseitigen
Sohlenhalteraggregat oder dergleichen am Ski arretiert. Sollten nun auf das zwischen
den Sohlenhaltern 16 eingeschobene Sohlenende starke Kräfte in Seitwärtsrichtung wirken,
öffnet der in Kraftrichtung hintere Sohlenhalter 16 unter Schwenkung um seine Schwenkachse
15, wobei der dem jeweiligen Sohlenhalter 16 zugeordnete Kolben 21 gegen die Kraft
der Schraubendruckfeder 22 verschoben wird.
[0022] Sollte auf das vorgenannte Sohlenende eine starke Kraft in Aufwärtsrichtung wirken,
kann die Sohle nach vertikal oben freigegeben werden, indem das Gehäuse 7 gegen die
Kraft der Schraubendruckfeder 12 bzw. insbesondere der Rohrfeder 14 entgegen dem Uhrzeigersinn
schwenkt. Damit werden die Oberseiten der Sohlenränder nicht mehr von den Überlappungsflächen
19 übergriffen, und der Skischuh kommt in Aufwärtsrichtung vom Ski frei. Dabei wird
diese Vertikalauslösung durch die nach rückwärts aufwärts gerichteten Schrägflächen
19' erleichtert, an denen das vordere Sohlenende nach rückwärts oben aus der Bindung
rutschen kann. Die vorgenannte Schwenkung des Gehäuses 7 wird auch dann eingeleitet,
wenn die Skischuhsohle parallel zur Skioberseite in Skilängsrichtung mit großer Kraft
gegen das Gehäuse 7 gedrängt werden sollte. Dies kann beispielsweise bei einem "untypischen"
Rückwärtssturz eines Skifahrers erfolgen. In der Regel wirkt anschließend bei einem
solchen Sturz eine große Kraft am Skischuh in Aufwärtsrichtung, so dass der Skischuh
in Aufwärtsrichtung vom Ski ausgelöst wird. Gegebenenfalls kann aber auch am Skischuh
ein großes Drehmoment bezüglich der Schuh-Hochachse wirken, so dass der Skischuh in
Seitwärtsrichtung ausgelöst wird. Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich wird, sind
die Überlappungsflächen 19 der Sohlenhalter 16 in Skiquerrichtung geneigt, wobei sie
zur Skimitte hin ansteigen. Dies hat zur Folge, dass auf die Sohlenhalter 16 auch
dann eine Kraft in Seitwärts-Auslöserichtung wirkt, wenn an der Skischuhsohle nur
eine Kraft in Aufwärtsrichtung angreift. Damit wird vorteilhafterweise erreicht, dass
bei einem Rückwärts-Drehsturz die in Aufwärtsrichtung am Schuh wirkenden Kräfte zu
einer Seitwärts-Auslösung des Schuhs beitragen.
[0023] Anstelle des zeichnerisch in den Fig. 8 und 9 dargestellten zweiteiligen Basisteiles
1 kann auch ein einteiliges Basisteil 1 vorgesehen sein, insbesondere ein in ein am
Ski in Skilängsrichtung erstrecktes Schienensystem einschiebbares Basisteil, welches
am Schienensystem form- und/oder kraftschlüssig fixierbar ist.
1. Schuhhalteraggregat einer Skibindung, mit an einem Gehäuse (7) um gehäuseseitige Hochachsen
(15) schwenkbaren Sohlenhaltern (16), welche einen Randbereich einer in das Aggregat
eingesetzten Skischuhsohle von seitwärts und oben um- bzw. übergreifen und mit einer
im Gehäuse (7) angeordneten Federanordnung (22) zusammenwirken, die die Sohlenhalter
(16) in deren Einspannlagen spannt und eine Auslösung der Skischuhsohle in Seitwärtsrichtung
gegen Auslösewiderstand zulässt,
wobei die Sohlenhalter (16) die Oberseite des Sohlenrandes jeweils mit in Querrichtung
der Sohlenhalter erstreckten Überlappungsflächen (19) von oben übergreifen, um die
jeweilige Skischuhsohle vertikal auf der Skioberseite zu arretieren,
dadurch gekennzeichnet, dass die Überlappungsflächen (19)
a) in Skiquerrichtung geneigt sind, wobei die Überlappungsflächen (19) zur Skimitte
hin ansteigen,
b) oder die Überlappungsflächen (19) zum freien Ende der Sohlenhalter (16) hin eine
nach aufwärts gerichtete Schrägfläche (19') bilden.
2. Schuhhalteraggregat nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Sohlenhalter (16) mit an ihnen mittels Drehachsen (17) angeordneten Anlagerollen
(18) an seitlichen Rändern der Skischuhsohle anlegbar sind, um die Sohle in Seitwärtsrichtung
zu arretieren.
3. Schuhhalteraggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Sohlenhalter (16) den Sohlenrand an linienartigen Berührungszonen von oben und
von seitwärts beaufschlagen, deren Längsachsen in bzw. unmittelbar benachbart zu einer
vertikalen Querebene erstreckt sind.
4. Schuhhalteraggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Überlappungsflächen (19) in Skiquerrichtung geneigt sind, wobei die Überlappungsflächen
(19) die Form eines nach abwärts gerichteten stumpfen Keils mit einer in Querrichtung
des jeweiligen Sohlenhalters (16) erstreckten Keilspitze aufweisen.
5. Schuhhalteraggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Sohlenhalter (16) bezüglich ihrer Hochachsen (15) als Doppelarmhebel ausgebildet
sind, wobei der gehäuseseitige Arm den Querschnitt eines im Gehäuse (7) angeordneten,
das Gehäuse (7) in Querrichtung durchsetzenden Kanals überlappt, wobei innerhalb des
Kanals Kolben (21) verschiebbar angeordnet sind, zwischen denen eine Schraubendruckfeder
(22) eingespannt ist.
6. Schuhhalteraggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (7) an einer für Skitouren aufschwenkbar auf einem Ski angeordneten bzw.
anbringbaren Standplatte angeordnet ist.
7. Schuhhalteraggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (7) um eine Querachse (9) schwenkbar ist, die in bzw. unterhalb einer
Aufstandsebene der Skischuhsohle eng benachbart zum gehäuseseitigen Querrand der in
das Aggregat eingesetzten Skischuhsohle angeordnet ist.
8. Schuhhalteraggregat nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (7) gegen Federkraft (12, 14) um die Querachse (9) schwenkbar ist.
9. Schuhhalteraggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (7) um eine Querachse (9) schwenkbar an einem auf der Oberseite des Skis
bzw. der Standplatte angeordneten oder anbringbaren Basisteil (1) angelenkt ist, welches
direkt unter der Querachse (9) mit dem Ski bzw. der Standplatte verbunden oder mit
Schrauben (5) am Ski bzw. der Standplatte befestigt ist.
10. Schuhhalteraggregat nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Basisteil (1) einen vorderen Teil (1') mit zumindest einem in Längsrichtung des
Basisteiles erstreckten Fortsatz (4) aufweist, auf den der hintere Teil (1") des Basisteiles
(1) mit Fortnschluss und weitgehender Spielfreiheit quer zur Längsrichtung des Fortsatzes
aufschiebbar ist, und dass am hinteren Teil (1") angeordnete Lagerböcke (2) zur schwenkbaren
Lagerung des Gehäuses (7) in aufgeschobener Position des hinteren Teiles (1") direkt
über Befestigungsschrauben (5) des vorderen Teiles (1') positioniert sind.
11. Schuhhalteraggregat nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (7) mit radialem Abstand von der Querachse (9) auf dem Basisteil (1)
federnd abgestützt ist.
12. Schuhhalteraggregat nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
dass die federnde Abstützung eine Schraubendruckfeder (12) aufweist, welche zwischen einem
gehäuseseitigen und einem basisteilseitigen Widerlager (10, 11) eingespannt ist, wobei
die Rohrfeder (14) vorzugsweise aus einem elastisch verformbaren Kunststoffmaterial
besteht.
13. Schuhhalteraggregat nach einem der zwei vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die federnde Abstützung eine Rohrfeder (14) aufweist, welche zwischen einem gehäuseseitigen
und einem basisteilseitigen Widerlager (10, 11) angeordnet ist.
14. Schuhhalteraggregat nach einem der zwei vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schraubendruckfeder (12) in einer dazu koaxialen Rohrfeder (14) untergebracht
ist, wobei die Rohrfeder (14) vorzugsweise aus einem elastisch verformbaren Kunststoffmaterial
besteht.
15. Schuhhalteraggregat nach einem der zwei vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rohrfeder (14) einen tonnenförmig gewölbten Außenumfang aufweist und damit axial
in napfförmige Widerlager (10, 11) hineinragt, deren Innenumfangswände die Rohrfeder
(14) radial im Wesentlichen spielfrei umfassen und einer der Tonnenform angepasste
Konizität aufweisen.
1. A boot retainer unit of a ski binding, comprising sole retainers (16) on a housing
(7) which: can be pivoted about vertical axes (15) at the housing end; encompass or
overlap, from the side and above, a peripheral region of a sole of a ski boot which
is inserted into the unit; and co-operate with a spring arrangement (22) which is
arranged in the housing (7) and tenses the sole retainers (16) in their clamping positions
and allows the sole of the ski boot to be released in a lateral direction against
a release resistance,
wherein overlap areas (19) of the sole retainers (16) extend in a transverse direction
to the sole retainers and each overlap, from above, the upper side of the edge of
the sole, in order to lock the respective sole of the ski boot vertically in position
on the upper side of the ski,
characterised in that
a) the overlap areas (19) are inclined in a transverse direction to the ski, wherein
the overlap areas (19) rise towards the middle of the ski,
b) or the overlap areas (19) form an upwardly pointing oblique area (19') towards
the free end of the sole retainers (16).
2. The boot retainer unit according to claim 1, characterised in that the sole retainers (16) can be applied to lateral edges of the sole of the ski boot
via abutting rollers (18) arranged on them by means of rotary axes (17), in order
to lock the sole in position in the lateral direction.
3. The boot retainer unit according to any one of the preceding claims, characterised in that the sole retainers (6) act on the edge of the sole from above and from the side at
linear contact zones, the longitudinal axes of which extend in or immediately adjacent
to a vertical transverse plane.
4. The boot retainer unit according to any one of the preceding claims, characterised in that the overlap areas (19) are inclined in a transverse direction to the ski, wherein
the overlap areas (19) exhibit the shape of a downwardly pointing blunt wedge with
a wedge tip which extends in a transverse direction to the respective sole retainer
(16).
5. The boot retainer unit according to any one of the preceding claims, characterised in that the sole retainers (16) are formed as two-armed levers with respect to their vertical
axes (15), wherein the arm at the housing end overlaps the cross-section of a channel
which is arranged in the housing (7) and traverses the housing (7) in the transverse
direction, wherein plungers (21) are arranged such that they can be shifted within
the channel, and a helical compression spring (22) is clamped between them.
6. The boot retainer unit according to any one of the preceding claims, characterised in that the housing (7) is arranged on a stand plate which is arranged on or can be attached
to a ski such that it can be pivoted up for alpine touring.
7. The boot retainer unit according to any one of the preceding claims, characterised in that the housing (7) can be pivoted about a transverse axis (9) which is arranged in or
beneath a contact plane of the sole of the ski boot, closely adjacent to the housing-end
transverse edge of the sole of the ski boot which is inserted into the unit.
8. The boot retainer unit according to the preceding claim, characterised in that the housing (7) can be pivoted about the transverse axis (9) against a spring force
(12, 14).
9. The boot retainer unit according to any one of the preceding claims, characterised in that the housing (7) is articulated, such that it can be pivoted about a transverse axis
(9), on a base part (1) which is arranged on or can be attached to the upper side
of the ski or stand plate and is connected directly to the ski or stand plate below
the transverse axis (9) or fastened to the ski or stand plate with screws (5).
10. The boot retainer unit according to the preceding claim, characterised in that the base part (1) comprises a front part (1') including at least one extension (4)
which extends in the longitudinal direction of the base part, onto which the rear
part (1") of the base part (1) can be slid, transverse to the longitudinal direction
of the extension, in a positive fit and with largely no clearance, and in that bearing blocks (2) arranged on the rear part (1") are positioned directly over fastening
screws (5) of the front part (1') when the rear part (1") is in its slid-on position,
in order to pivotably mount the housing (7).
11. The boot retainer unit according to any one of the preceding claims, characterised in that the housing (7) is spring-elastically supported on the base part (1) at a radial
distance from the transverse axis (9).
12. The boot retainer unit according to the preceding claim, characterised in that the spring-elastic support comprises a helical compression spring (12) which is clamped
between an abutment at the housing end and an abutment at the base part end (10, 11),
wherein the tube spring (14) preferably consists of an elastically deformable plastic
material.
13. The boot retainer unit according to any one of the preceding two claims, characterised in that the spring-elastic support comprises a tube spring (14) which is arranged between
an abutment at the housing end and an abutment at the base part end (10, 11).
14. The boot retainer unit according to any one of the preceding two claims, characterised in that the helical compression spring (12) is accommodated in a tube spring (14) which is
coaxial with respect to it and which preferably consists of an elastically deformable
plastic material.
15. The boot retainer unit according to any one of the preceding two claims, characterised in that the tube spring (14) exhibits an outer circumference which is curved in the shape
of a barrel and with which the tube spring protrudes axially into cup-shaped abutments
(10, 11), the inner circumferential walls of which radially enclose the tube spring
(14) with substantially no clearance and exhibit a conicity which is adapted to the
barrel shape.
1. Ensemble de maintien de chaussure d'une fixation de ski, comportant des éléments de
maintien de semelle (16) pouvant pivoter sur un boîtier (7) autour d'axes verticaux
(15) côté boîtier, lesquels éléments de maintien de semelle entourent ou chevauchent
latéralement et à partir du haut une zone de rebord d'une semelle de chaussure de
ski placée dans l'ensemble et coopèrent avec un agencement à ressort (22) agencé dans
le boîtier (7), lequel agencement à ressort serre les éléments de maintien de semelle
(16) dans leurs positions de serrage et permet une libération de la semelle de chaussure
de ski dans une direction latérale à l'encontre d'une résistance à la libération,
dans lequel les éléments de maintien de semelle (16) chevauchent respectivement à
partir du haut la partie supérieure du bord de semelle avec des surfaces de chevauchement
(19) s'étendant dans une direction transversale des éléments de maintien de semelle,
afin de bloquer la semelle de chaussure de ski respective verticalement sur le côté
supérieur du ski,
caractérisé en ce que :
a) les surfaces de chevauchement (19) sont inclinées dans la direction transversale
du ski, les surfaces de chevauchement (19) montant jusqu'au centre du ski,
b) ou les surfaces de chevauchement (19) forment une surface inclinée (19') dirigée
vers le haut jusqu'à l'extrémité libre des éléments de maintien de semelle (16).
2. Ensemble de maintien de chaussure selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de maintien de semelle (16) peuvent être placés sur des bords latéraux
de la semelle de chaussure de ski avec des galets d'application (18) agencés sur eux
au moyen d'axes de rotation (17) afin de bloquer la semelle dans la direction latérale.
3. Ensemble de maintien de chaussure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de maintien de semelle (16) rappellent le bord de semelle latéralement
et à partir du haut sur des zones de contact linéaires, dont les axes longitudinaux
sont étendus dans ou directement adjacents à un plan transversal vertical.
4. Ensemble de maintien de chaussure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les surfaces de chevauchement (19) sont inclinées dans la direction transversale
du ski, dans lequel les surfaces de chevauchement (19) ont la forme d'un cône tronqué
dirigé vers le bas avec une pointe de cône s'étendant dans la direction transversale
de l'élément de maintien de semelle (16) respectif.
5. Ensemble de maintien de chaussure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de maintien de semelle (16) sont configurés sous la forme d'un levier
à deux bras par rapport à leurs axes verticaux (15), dans lequel le bras côté boîtier
chevauche la section transversale d'un canal traversant le boîtier (7) dans la direction
transversale et agencé dans le boîtier (7), dans lequel des pistons (21) sont agencés
de manière mobile à l'intérieur du canal, pistons entre lesquels est serré un ressort
de pression de vis (22).
6. Ensemble de maintien de chaussure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier (7) est agencé sur une plaque de support agencée ou pouvant être fixée
sur un ski de manière à pouvoir pivoter pour des manoeuvres de ski.
7. Ensemble de maintien de chaussure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier peut pivoter autour d'un axe transversal (9) qui est agencé dans ou au-dessous
d'un plan de contact de la semelle de chaussure de ski à proximité immédiate du bord
transversal côté boîtier de la semelle de chaussure de ski placée dans l'ensemble.
8. Ensemble de maintien de chaussure selon la revendication précédente, caractérisé en ce que le boîtier (7) peut pivoter autour de l'axe transversal (9) à l'encontre d'une force
élastique (12, 14).
9. Ensemble de maintien de chaussure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier (7) est articulé autour d'un axe transversal (9) de manière à pouvoir
pivoter sur une pièce de base (1) agencée ou pouvant être fixée sur la partie supérieure
du ski ou de la plaque de support, laquelle pièce de base est directement assemblée
au ski ou à la plaque de support sous l'axe transversal (9) ou est fixée sur le ski
ou la plaque de support avec des vis (5).
10. Ensemble de maintien de chaussure selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la pièce de base (1) comporte une partie avant (1') avec au moins une extension (4)
s'étendant dans une direction longitudinale de la pièce de base, sur laquelle la partie
arrière (1") de la pièce de base (1) peut être repoussée par complémentarité de formes
et avec un jeu pratiquement nul transversalement à la direction longitudinale de l'extension,
et en ce que des paliers d'appui (2) agencés sur la partie arrière (1") sont positionnés directement
sur des vis de fixation (5) de la partie avant (1') pour supporter le boîtier (7)
de manière pivotante lorsque la partie arrière (1") est en position repoussée.
11. Ensemble de maintien de chaussure selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier (7) est supporté sur la pièce de base (1) de manière élastique à une certaine
distance radiale de l'axe transversal (9).
12. Ensemble de maintien de chaussure selon la revendication précédente, caractérisé en ce que le support élastique comporte un ressort de pression de vis (12) qui est serré entre
une butée côté boîtier et une butée côté pièce de base (10, 11), dans lequel le tube-ressort
(14) est de préférence constitué d'une matière plastique élastiquement déformable.
13. Ensemble de maintien de chaussure selon l'une des deux revendications précédentes,
caractérisé en ce que le support élastique comporte un tube-ressort (14) qui est agencé entre un palier
côté boîtier et un palier côté pièce de base (10, 11).
14. Ensemble de maintien de chaussure selon l'une des deux revendications précédentes,
caractérisé en ce que le ressort de pression de vis (12) est placé dans un tube-ressort (14) coaxial à
celui-ci, dans lequel le tube-ressort (14) est de préférence constitué d'une matière
plastique élastiquement déformable.
15. Ensemble de maintien de chaussure selon l'une des deux revendications précédentes,
caractérisé en ce que le tube-ressort (14) présente une périphérie extérieure convexe en forme de barillet
et fait ainsi saillie vers l'intérieur axialement dans des butées en forme de cuvette
(10, 11), dont les parois circonférentielles intérieures incluent les tubes-ressorts
(14) pratiquement sans jeu radial et présentent une conicité adaptée à la forme en
barillet.
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