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(11) |
EP 2 468 636 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.01.2014 Patentblatt 2014/02 |
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Anmeldetag: 04.11.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zur Bildung von Zigarettengruppen
Device for creating cigarette groups
Dispositif de formation de groupes de cigarettes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
23.12.2010 DE 102010055837
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.06.2012 Patentblatt 2012/26 |
| (73) |
Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co. KG) |
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27283 Verden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Roesler, Burkard
27337 Blender (DE)
- Schlenker, Michael
27337 Blender (DE)
- Stiller, Martin
27283 Verden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bolte, Erich et al |
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Meissner, Bolte & Partner GbR
Patentanwälte
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 1 002 722
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GB-A- 528 492
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bildung von Zigarettengruppen mit den
Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0002] Eine in vorstehendem Sinne ausgebildete Vorrichtung ergibt sich aus
EP 1 002 722 B1. Die langgestreckten, im Querschnitt rechteckigen Stößel sind fingerartig, nämlich
einseitig auskragend, an einem gemeinsamen Querträger angebracht, der auf der zur
Ausschubseite der Zigaretten gegenüberliegenden Seite der Schächte angeordnet und
durch einen Antrieb hin- und hergehend bewegt wird. Die aus den Schächten ausgeschobenen
Zigaretten werden als Zigarettengruppe unmittelbar im Anschluss an das Zigarettenmagazin
in Taschen eines Abförderers abgelegt.
[0003] Bekannt ist eine Vorrichtung zur Bildung von Zigarettengruppen durch Ausschub von
Zigaretten aus Schächten eines Magazins, bei dem ein Mitnehmerorgan an einem umlaufenden
Endlosförderer angebracht ist (
GB 528 492). Der Mitnehmer besteht aus einer Anzahl von aufrechten fingerartigen Mitnehmern,
die durch die Schächte des Magazins unter Mitnahme von Zigaretten hindurchlaufen.
Die Mitnehmer sind an einem gemeinsamen Quersteg angebracht und dieser ist mit dem
Endlosförderer über einen durch einen Schlitz in einer Bahnplatte hindurchlaufenden
Steg verbunden.
[0004] Die Erfindung befasst sich mit der Verbesserung eines Ausschubsystems für Zigaretten
auf der Grundlage von langgestreckten Stößeln.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Stößel bzw. die aus diesen gebildeten
Einheiten so auszubilden, dass auch bei längeren Transportwegen der Zigaretten und
entsprechend langgestreckten Stößeln sowie bei der Verarbeitung von Zigaretten mit
kleineren Durchmessem Probleme aufgrund dünnwandiger, langgestreckter Stößel vermieden
werden.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 ausgebildet.
[0007] Die Stößel sind demnach nicht nur an ihren Enden zu einer Einheit miteinander verbunden,
sondern darüber hinaus im Arbeitsbereich bzw. über die gesamte Länge durch die an
besonderer Stelle positionierte Verbindungsplatte. In Verbindung mit den entsprechend
ausgebildeten Magazinschächten wird eine formstabile Ausschubeinheit nach dem Stößelprinzip
geschaffen, die in herkömmlicher Weise betrieben werden kann.
[0008] In besonderer Weise sind Einzel-Stößel ausgebildet, die durch Führungsorgane querbewegbar
sind.
[0009] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen unteren Bereich eines Zigaretten-Magazins bzw. einer Schachteinheit im Vertikalschnitt,
- Fig. 2
- einen Horizontalschnitt in der Schnittebene II-II der Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Vertikalschnitt durch einen unteren Bereich einer Schachteinheit, in vergrößertem
Maßstab, in der Schnittebene III-III der Fig. 2,
- Fig. 4
- einen weiteren Vertikalschnitt im Bereich einer Schachteinheit in der Schnittebene
IV-IV der Fig. 2,
- Fig. 5
- eine Stößeleinheit in perspektivischer Ansicht bzw. Draufsicht,
- Fig. 6
- ein Teilstück der Einzelheit gemäß Fig. 5 in Unteransicht, ebenfalls perspektivisch.
[0010] Die gezeigte Vorrichtung ist Teil einer Verpackungsmaschine für Zigaretten 10. Es
geht um die Schaffung von Zigarettengruppen 11 als Inhalt einer Zigarettenpackung.
Vorliegend besteht die Zigarettengruppe 11 aus zwei übereinanderliegenden Zigarettenreihen.
[0011] Die Zigaretten 10 werden zur Bildung der Zigarettengruppe 11 durch ein Zigaretten-Magazin
12 bereitgestellt. Dieses ist - soweit nicht dargestellt - in üblicher Weise ausgebildet
mit einem Zigarettenvorrat, der die Zigaretten einzeln in (aufrechte) Schächte 13
einleitet. Mehrere nebeneinanderliegende Schächte 13 bilden eine von gegebenenfalls
mehreren Schachteinheiten 14 eines Zigaretten-Magazins 12.
[0012] In jedem Schacht 13 wird eine aufrechte Reihe von einzelnen, übereinanderliegenden
Zigaretten 10 geschaffen. Diese sind ausgerichtet, derart, dass beispielsweise ein
Filterende 15 an einer bestimmten Seite der Schächte 13 liegt, vorliegend an einer
Rückseite, also gegenüberliegend zu einer Ausschubseite der Zigaretten 10. Die Schächte
13 sind durch im Wesentlichen aufrechte Schachtwände 15 begrenzt, die mindestens im
unteren Bereich als dünne Bleche ausgebildet sind (Fig. 3). Seitlich ist die Schachteinheit
14 durch stabile Seitenwände 17, 18 begrenzt. Weiterhin sind die Schächte 13 mit einer
frontseitigen Magazinwand 19 und einer gegenüberliegenden, rückseitigen Magazinwand
20 versehen. Der Abstand der Wände 19, 20 voneinander ist geringfügig größer als die
Länge der Zigaretten 10. Als untere Begrenzung des Zigaretten-Magazins 12 bzw. der
Schachteinheit 14 dient eine untere Abstützung, vorliegend eine Bodenplatte 21, auf
der die Zigaretten 10 beim Ausschub aus der Schachteinheit 14 bis zur Übergabe an
einen Abförderer - vorliegend ein Zigarettenrevolver 22 - aufliegen.
[0013] Eine der Zigarettengruppe 11 entsprechende Anzahl von Zigaretten 10 wird (gleichzeitig)
von Ausschuborganen aus den Schächten 13 ausgeschoben. Es handelt sich dabei um Stößel
23, 24, die je einem Schacht 13 zugeordnet sind. Eine Mehrzahl von nebeneinanderliegenden
Stößeln 23, 24 bildet ein Ausschuborgan für eine Zigarettengruppe 11. Die Stößel 23,
24 treten von der Rückseite her - Magazinwand 20 - in den Bereich der Schächte 13
ein, wobei aus jedem Schacht 13 eine der Abmessung (Höhe) des Stößels 23, 24 entsprechende
Anzahl von Zigaretten 10 - vorliegend je zwei untere Zigaretten 10 in jedem Schacht
13 - ausgeschoben werden. Diese Stößel 23, 24 sind so bemessen, dass sie die Zigaretten
10 bzw. die Zigarettengruppe 11 bis in den Bereich einer Tasche des Zigarettenrevolvers
22 transportieren (Fig. 2). Zwischen dem Zigaretten-Magazin 12 bzw. der Schachteinheit
14 und dem in vertikaler Ebene drehbaren Zigarettenrevolver 22 ist ein ortsfestes
Formstück 25 angeordnet, welches in Transportrichtung konvergierende Seiten- bzw.
Führungsflächen 26 aufweist, um die zunächst im Abstand nebeneinanderliegenden Zigaretten
10 zu einer packungsgemäßen Formation aus dicht aneinanderliegenden Zigaretten 10
zusammenzuführen.
[0014] Jedem Schacht 13 ist ein Stößel 23, 24 zugeordnet. Deren Breite ist deutlich geringer
als die Breite des Schachts 13 (Fig. 3), um Zwängungen zu vermeiden. Die Höhe der
stegartigen Stößel 23, 24 bestimmt die Anzahl der beim Ausschub erfassten, übereinanderliegenden
Zigaretten eines Schachts 13.
[0015] Die Stößel 23, 24 einer Schachteinheit 14 sind zu einer Ausschubeinheit zusammenfasst.
An den (rückseitigen) Enden sind die Stößel 23, 24 durch ein Endstück bzw. Kopfstück
27 miteinander verbunden. Das Kopfstück 27 wiederum ist an einer tieferliegenden Verbindungstraverse
28 angeordnet. Auf diese kann der hin- und hergehende Antrieb der Ausschubeinheit
übertragen werden.
[0016] Zur Verbesserung der Stabilität der Schiebereinheit sind die Stößel 23 in dem in
die Schächte 13 eintretenden Bereich (zusätzlich) miteinander verbunden. Hierzu kann
ein Quersteg an geeigneter Position dienen. Vorliegend sind die Stößel 23 durch ein
am unteren Rand der Stößel 23 mit diesen verbundenes Querstück zusammengefasst und
stabilisiert. Vorliegend handelt es sich dabei um eine verhältnismäßig dünne Verbindungsplatte
29, die sich mindestens über einen Teilbereich der Stößel 23, vorliegend jedoch über
die volle Länge der Stößel 23 erstreckt. Die Verbindungsplatte 29 führt demnach bis
zum Kopfstück 27. Die Stößel 23 sind auf der Oberseite der Verbindungsplatte 29 angeordnet
wie aufrechte Stege (Fig. 3, Fig. 4). Vorzugsweise bestehen die Stößel 23 und die
Verbindungsplatte 29 aus einem gemeinsamen Werkstück.
[0017] Die Einheit aus Stößeln 23 und Verbindungsplatte 29 ist so positioniert, dass die
nach unten weisende Verbindungsplatte 29 mit geringem Abstand oberhalb der Bodenplatte
21 angeordnet und bewegbar ist.
[0018] Die Schachtwände 16 können aufgrund der Ausbildung der Ausschubeinheit nicht bis
zur Bodenplatte 21 geführt werden. Vielmehr enden die Schachtwände 16 mit (geringem)
Abstand oberhalb der Verbindungsplatte 29 (Fig. 1, Fig. 3). Untere Endstücke der Schachtwände
16 erstrecken sich vorzugsweise mittig in Lücken 30, die zwischen benachbarten Stößeln
23 gebildet sind, enden aber mit Abstand von der Verbindungsplatte 29, sodass die
Ausschubeinheit ohne Kontakt mit den Schachtwänden 16 hin- und herbewegbar ist.
[0019] Die mit ihren unteren Rändern freiliegenden Schachtwände 16 sind in geeigneter Weise
in bzw. an der Schachteinheit 14 fixiert. In einem unteren Bereich sind die Schachtwände
durch einen seitlichen Verbindungssteg 31 mit der (frontseitigen) Magazinwand 19 verbunden.
Gegenüberliegend sind die Schachtwände 16 am unteren Randbereich mit einem Wandfortsatz
32 versehen. Dieser ist nach außen (außerhalb der Schachteinheit 14) geführt und dort
verankert. Vorliegend sind die Schachtwände 16 mittels Wandfortsatz 32 an einem Querriegel
33 befestigt. Dieser verläuft außen, benachbart zur rückseitigen Magazinwand 20. Die
Schachtwände 16 sind im Übrigen freiliegend innerhalb der Schachteinheit 14 angeordnet,
nämlich mit einem verhältnismäßig kleinen Abstand 34 von der frontseitigen Magazinwand
19 und mit einem größeren Abstand 35 von der rückseitigen Magazinwand 20. Der letztgenannte
Abstand 35 ist auf die Abmessung der Filterenden 15 bei Filterzigaretten abgestimmt,
sodass die Filterenden 15 mit einem (kürzeren) Teilstück im Bereich der Schachtwände
16 liegen.
[0020] Der Querriegel 33 ist über bogenförmige Endstücke 36 mit den Seitenwänden 17, 18
der Schachteinheit 14 verbunden. Dadurch wird eine zusammenhängende, stabile Tragkonstruktion
auch für die freischwebenden Schachtwände 16 geschaffen. Die Tragkonstruktion 33 ist
außerhalb der Schachteinheit bzw. außerhalb des Bereichs der Schächte 13 angeordnet.
[0021] Die Magazinwände 19, 20 enden mit funktionsbedingtem Abstand von der Bodenplatte
21. Die Magazinwand 19 lässt einen Spalt frei für den Durchtritt der übereinanderliegenden
Zigaretten 10 und der Stößel 23, 24. Die rückseitige Magazinwand 20 bildet einen Spalt
für den Durchtritt der Wandfortsätze 32 der Schachtwände 16.
[0022] In besonderer Weise ist die (rückseitige) Magazinwand 20 ausgebildet. Ein unterer
Wandabschnitt 37 ist klappbar über ein Gelenk 38, und zwar in eine Öffnungsstellung,
die den Zugang zum Inneren der Schachteinheit 14 ermöglicht. Der Wandabschnitt 37
besteht vorteilhafterweise aus zwei Wandschenkeln 39, 40, die über ein Zwischengelenk
41 relativ zueinander verschwenkt werden können, wenn der Wandabschnitt 37 in die
Öffnungsstellung bewegt wird (Fig. 1, gestrichelte Stellung). Die Wandschenkel 39,
40 sind in einem Bereich benachbart zum Zwischengelenk 41 kammartig ausgebildet, sodass
bei der Schwenkbewegung in eine Stellung, in der die Wandschenkel 39, 40 unter einem
(Innen-)Winkel zueinander gerichtet sind die Vorsprünge und Vertiefungen der kammartigen
Randbereiche ineinander greifen. Ein unterer Rand der Magazinwand 20 ist mit einer
Abschrägung 42 versehen, die ein zwängungsfreies Öffnen ohne Kontakt mit dem Querriegel
33 zu ermöglichen.
[0023] Einzelne Stößel 24, mindestens jeweils ein randseitiger Stößel 24, ist nicht an die
Verbindungsplatte 29 angeschlossen, sondern nur mit dem Kopfstück 27 verbunden, im
Übrigen freiliegend (Fig. 3, Fig. 4). Dieser randseitige Stößel wird bei der Ausschubbewegung
durch ein vorzugsweise ortsfest gelagertes Stützorgan in Querrichtung bewegt, nämlich
vorzugsweise bis zur teilweisen Anlage an benachbarten Stößeln 23. Damit wird der
Querschnittsverengung im Bereich des Formstücks 25 aufgrund der konvergierenden Führungsflächen
26 Rechnung getragen. Das Stützorgan ist vorzugsweise als Stützrolle 43 für jeden
individuell bewegbaren Stößel 24 ausgebildet. Der randseitige Stößel 24 liegt am Umfang
der um eine aufrechte Achse drehbaren Stützrolle 43 an, derart, dass der Stößel 24
durch Druckbelastung verformt bzw. querbewegt wird.
[0024] Die vorzugsweise randseitigen Stößel 24 sind durch entsprechendes Profil individuell
mit erhöhter Formstabilität ausgebildet. Vorliegend weist jeder Stößel 24 mindestens
einen quergerichteten Verstärkungsschenkel 44 auf. Dieser ist vorteilhafterweise am
oberen Rand der Stößel 24 angebracht und nach außen gerichtet, nämlich zur entsprechend
bemessenen Magazinwand 19, 20. Diese kann mit einer Nut 45 in Längsrichtung versehen
sein, wobei der Verstärkungsschenkel 44 in diese Nut 45 der Magazinwand 19, 20 eintritt.
Darüber hinaus kann die Stützrolle 43 eine Ringnut 46 an entsprechender Stelle aufweisen,
in die ebenfalls der Verstärkungsschenkel 44 bei den hin- und hergehenden Bewegungen
der Stößel 24 eintritt und geführt wird (Fig. 4).
[0025] Da die randseitigen Stößel 24 freiliegend angeordnet sind, können hier die zugeordneten,
also randseitigen Schachtwände 16 bis zur Bodenplatte 21 geführt und mit dieser verbunden
sein (Fig. 3, Fig. 4, jeweils links).
Bezugszeichenliste:
| 10 |
Zigarette |
36 |
Endstück |
| 11 |
Zigarettengruppe |
37 |
Wandabschnitt |
| 12 |
Zigaretten-Magazin |
38 |
Gelenk |
| 13 |
Schacht |
39 |
Wandschenkel |
| 14 |
Schachteinheit |
40 |
Wandschenkel |
| 15 |
Filterende |
41 |
Zwischengelenk |
| 16 |
Schachtwand |
42 |
Abschrägung |
| 17 |
Seitenwand |
43 |
Stützrolle |
| 18 |
Seitenwand |
44 |
Verstärkungsschenkel |
| 19 |
Magazinwand |
45 |
Nut |
| 20 |
Magazinwand |
46 |
Ringnut |
| 21 |
Bodenplatte |
|
|
| 22 |
Zigarettenrevolver |
|
|
| 23 |
Stößel |
|
|
| 24 |
Stößel |
|
|
| 25 |
Formstück |
|
|
| 26 |
Führungsfläche |
|
|
| 27 |
Kopfstück |
|
|
| 28 |
Verbindungstraverse |
|
|
| 29 |
Verbindungsplatte |
|
|
| 30 |
Lücke |
|
|
| 31 |
Verbindungssteg |
|
|
| 32 |
Wandfortsatz |
|
|
| 33 |
Querriegel |
|
|
| 34 |
Abstand |
|
|
| 35 |
Abstand |
|
|
1. Vorrichtung zur Bildung von Zigarettengruppen (11) durch Ausstoßen einer dem Inhalt
einer Zigarettenpackung entsprechenden Anzahl von Zigaretten (10) aus aufrechten,
durch Schachtwände (16) begrenzten Schächten (13) eines Zigaretten-Magazins (12) mit
Hilfe von hin- und herbewegbaren, stegartigen Stößeln (23, 24), die zum Ausschub der
Zigaretten (10) in die Schächte (13) eintreten und danach in eine Ausgangssstellung
außerhalb des Bereichs der Schächte (13) zurückgezogen sind, wobei die einer Zigarettengruppe
(11) zugeordneten Stößel (23, 24) zu einer Einheit miteinander verbunden sind,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Stößel (23) einer Einheit sind in einem Arbeitsbereich, also in einem mindestens
zeitweilig im Bereich der Schächte (13) liegenden Abschnitt, durch eine plattenförmige Verbindung - Verbindungsplatte (29) - miteinander verbunden,
b) die Verbindungsplatte (29) ist im unteren Querschnittsbereich der Stößel (23) oder
am unteren Rand derselben zur Verbindung der nebeneinanderliegenden Stößel (23) angeordnet,
c) die aufrechten Schachtwände (16) der Schächte (13) erstrecken sich bis in den Bereich
der Stößel (23) und enden zwischen diesen mit Abstand oberhalb der Verbindungsplatte
(29).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verbindungsplatte (29) über die volle Länge der Stößel (23) erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stößel (23, 24) an den der Ausschubseite der Zigaretten (10) gegenüberliegenden
Seite bzw. an ihren Enden durch ein Kopfstück (27) miteinander verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schachtwände (16) mit aufrechten frontseitigen und/oder rückseitigen Magazinwänden
(19, 20) der Schachteinheit (14) verbunden sind, vorzugsweise derart, dass die im
überwiegenden, oberen Bereich mit Abstand von den Magazinwänden (19, 20) verlaufenden
Schachtwände (16) im unteren Bereich mit mindestens einem Vorsprung bzw. Verbindungssteg
(31) an einer Magazinwand (19, 20) befestigt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schachtwände (16) im Bereich der rückseitigen Magazinwand (20) am unteren Rand
derselben jeweils mit einem Wandfortsatz (32) aus dem Bereich der Schachteinheit (14)
heraustreten und außerhalb der Schachteinheit (14) miteinander verbunden sind, zum
Beispiel durch einen Querriegel (33) oberhalb der Bewegungsbahn der Stößel (23, 24).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querriegel (33) über Endstücke (36) mit den seitlichen Magazinwänden (19, 20)
verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine ausgewählte Anzahl von Stößeln (23) miteinander verbunden ist, derart, dass
randseitige Stößel (24) freiliegen und durch ein ortsfestes Führungsorgan, insbesondere
durch eine drehbare Stützrolle (43), bei der Ausschubbewegung der Stößel (23, 24)
in Querrichtung verformbar oder verschiebbar sind in eine Schräg- bzw. Winkelstellung
zu den benachbarten Stößeln (23).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das ortsfeste Führungsorgan für die randseitigen Stößel (24) als drehbare Stützrolle
(43) ausgebildet ist, an der der randseitige Stößel (24) anliegt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die frei liegenden, zum Beispiel randseitigen Stößel (24) mit einer stabilisierenden
Verstärkung versehen sind, insbesondere mit einem Verstärkungsschenkel (44), der vorzugsweise
am oberen Rand des Stößels (24) angeordnet und nach außen gerichtet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsschenkel (44) als Führungsorgan für den Stößel (24) dient, insbesondere
durch Eintritt in eine Nut (45) der Seitenwände (17, 18) der Schachteinheit (14) und/oder
durch Eintritt in eine Ringnut (46) der Stützrolle (43).
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Magazinwand, insbesondere die rückseitige Magazinwand (20), schwenkbar
gelagert ist zur Bewegung in eine Öffnungsstellung, wobei ein schwenkbarer Wandabschnitt
(37) in mindestens zwei Wandschenkel (39, 40) aufgeteilt ist, die durch ein Zwischengelenk
(41) miteinander verbunden sind, derart, dass die Wandschenkel (39, 40) in Öffnungsstellung
des Wandabschnitts (37) unter einem (Innen-)Winkel zueinander gerichtet sind.
1. Apparatus for forming cigarette groups (11) by means of a number of cigarettes (10)
which corresponds to the contents of a cigarette pack being pushed out of upright
shafts, (13), delimited by shaft walls (16), of a cigarette magazine (12) with the
aid of crosspiecelike push rods (23, 24), which can be moved back and forth and which,
for the purpose of pushing out the cigarettes (10), enter into the shafts (13) and
are afterwards withdrawn back into an initial position outside of the region of the
shafts (13), with the push rods (23, 24) assigned to a cigarette group (11) being
connected to one another to form a unit,
characterized by the following features:
a) the push rods (23) of a unit are connected to each other in an operating region,
that is to say in a portion which is located at least temporarily in the region of
the shafts (13), by a plate-like connection - connecting plate (29),
b) the connecting plate (29) is arranged in the lower cross-sectional region of the
push rods (23), or on the lower periphery of the same, for the purpose of connecting
the push rods (23) located one beside the other,
c) the upright shaft walls (16) of the shafts (13) extend into the region of the push
rods (23) and terminate between said push rods at a distance above the connecting
plate (29).
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the connecting plate (29) extends over the entire length of the push rods (23).
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that the push rods (23, 24) are connected to one another by a headpiece (27) at their
ends or on the side which is located opposite the push-out side of the cigarettes
(10).
4. Apparatus according to Claim 1 or one of the further claims, characterized in that the shaft walls (16) are connected to upright front and/or rear magazine walls (19,
20) of the shaft unit (14), preferably such that the shaft walls (16), which are spaced
apart from the magazine walls (19, 20) in the predominant, upper region, in the lower
region are fastened on a magazine wall (19, 20) by way of at least one protrusion
or connecting crosspiece (31).
5. Apparatus according to Claim 4 or one of the further claims, characterized in that the shaft walls (16), in the region of the rear magazine wall (20) at the lower periphery
of the latter, each have a wall extension (32) passing out of the region of the shaft
unit (14) and are connected to one another outside the shaft unit (14), for example
by a crossbar (33) above the movement path of the push rods (23, 24).
6. Apparatus according to Claim 5 or one of the further claims, characterized in that the crossbar (33) is connected to the lateral magazine walls (19, 20) via endpieces
(36).
7. Apparatus according to Claim 1 or one of the further claims, characterized in that only a selected number of push rods (23) is connected to one another such that peripheral
push rods (24) are exposed and, during the push-out movement of the push rods (23,
24), can be transversely deformed or displaced into an oblique or angular position
in relation to the adjacent push rods (23) by a fixed-location guide means, in particular
by a rotatable supporting roller (43).
8. Apparatus according to Claim 7, characterized in that the fixed-location guide means for the peripheral push rods (24) is configured as
a rotatable supporting roller (43), against which the peripheral push rod (24) abuts.
9. Apparatus according to Claim 7 or one of the further claims, characterized in that the exposed, for example peripheral push rod or push rods (24) is or are provided
with a stabilizing reinforcement, in particular with a reinforcing limb (44), which
is arranged preferably on the upper periphery of the push rod (24) and is directed
outwards.
10. Apparatus according to Claim 9 or one of the further claims, characterized in that the reinforcing limb (44) serves as a guide means for the push rod (24), in particular
by entering into a groove (45) of the side walls (17, 18) of the shaft unit (14) and/or
by entering into an annular groove (46) of the supporting roller (43).
11. Apparatus according to Claim 1 or one of the further claims, characterized in that at least one magazine wall, in particular the rear magazine wall (20), is mounted
in a pivotable manner for the purpose of moving into an open position, wherein a pivotable
wall portion (37) is divided up into at least two wall limbs (39, 40), which are connected
to one another by an intermediate articulation (41) such that the wall limbs (39,
40) are positioned at an (interior) angle to one another in the open position of the
wall portion (37).
1. Dispositif de formation de groupes de cigarettes (11) par éjection d'un nombre de
cigarettes (10) correspondant au contenu d'un paquet de cigarettes hors de conduits
dressés (13) d'un magasin de cigarettes (12), limités par des parois de conduit (16),
à l'aide de poussoirs (23, 24) en forme de tiges déplaçables en va-et-vient, qui entrent
dans les conduits (13) pour pousser les cigarettes (10) et sont ensuite retirés dans
une position de départ à l'extérieur de la région des conduits (13), les poussoirs
(23, 24) associés à un groupe de cigarettes (11) étant connectés les uns aux autres
pour former une unité,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) les poussoirs (23) d'une unité sont connectés les uns aux autres dans une région
de travail, c'est-à-dire dans une portion située au moins temporairement dans la région
des conduits (13), par une connexion en forme de plaque - une plaque de connexion
(29),
b) la plaque de connexion (29) est disposée dans la région de section transversale
inférieure des poussoirs (23) ou au niveau du bord inférieur de ceux-ci en vue de
la connexion des poussoirs adjacents (23),
c) les parois de conduit dressées (16) des conduits (13) s'étendent jusque dans la
région des poussoirs (23) et se terminent entre ceux-ci à une certaine distance au-dessus
de la plaque de connexion (29).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque de connexion (29) s'étend sur toute la longueur des poussoirs (23).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les poussoirs (23, 24) sont connectés les uns aux autres au niveau du côté opposé
au côté d'éjection des cigarettes (10) ou au niveau de leurs extrémités par une pièce
de tête (27).
4. Dispositif selon la revendication 1 ou selon l'une quelconque des autres revendications,
caractérisé en ce que les parois de conduit (16) sont connectées à des parois de magasin (19, 20) dressées
du côté avant et/ou du côté arrière de l'unité de conduit (14), de préférence de telle
sorte que les parois de conduit (16) s'étendant dans la région principale supérieure
à distance des parois de magasin (19, 20) soient fixées dans la région inférieure
par au moins une saillie ou une nervure de connexion (31) à une paroi de magasin (19,
20).
5. Dispositif selon la revendication 4 ou selon l'une quelconque des autres revendications,
caractérisé en ce que les parois de conduit (16) dans la région de la paroi de magasin du côté arrière
(20) au niveau du bord inférieur de celle-ci sortent à chaque fois avec une avancée
de paroi (32) hors de la région de l'unité de conduit (14) et sont connectées l'une
à l'autre à l'extérieur de l'unité de conduit (14), par exemple par un verrou transversal
(33) au-dessus de la trajectoire de déplacement des poussoirs (23, 24).
6. Dispositif selon la revendication 5 ou selon l'une quelconque des autres revendications,
caractérisé en ce que le verrou transversal (33) est connecté par le biais de pièces de bout (36) aux parois
latérales de magasin (19, 20).
7. Dispositif selon la revendication 1 ou selon l'une quelconque des autres revendications,
caractérisé en ce que seulement un nombre sélectionné de poussoirs (23) sont connectés les uns aux autres,
de telle sorte que les poussoirs du côté du bord (24) soient exposés et puissent être
déformés ou déplacés dans la direction transversale par un organe de guidage fixe,
en particulier un rouleau de support rotatif (43), lors du mouvement d'éjection des
poussoirs (23, 24) dans une position oblique ou angulaire vers les poussoirs adjacents
(23).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'organe de guidage fixe pour les poussoirs du côté du bord (24) est réalisé en tant
que rouleau de support rotatif (43) contre lequel s'applique le poussoir du côté du
bord (24).
9. Dispositif selon la revendication 7 ou selon l'une quelconque des autres revendications,
caractérisé en ce que le ou les poussoirs exposés (24), par exemple du côté du bord, sont pourvus d'un
renforcement de stabilisation, en particulier d'une branche de renforcement (44),
qui est disposée de préférence au niveau du bord supérieur du poussoir (24) et qui
est orientée vers l'extérieur.
10. Dispositif selon la revendication 9 ou selon l'une quelconque des autres revendications,
caractérisé en ce que la branche de renforcement (44) sert d'organe de guidage pour le poussoir (24), en
particulier par introduction dans une rainure (45) des parois latérales (17, 18) de
l'unité de conduit (14) et/ou par introduction dans une rainure annulaire (46) du
rouleau de support (43).
11. Dispositif selon la revendication 1 ou selon l'une quelconque des autres revendications,
caractérisé en ce qu'au moins une paroi de magasin, en particulier la paroi de magasin du côté arrière
(20) est montée de manière pivotante pour se déplacer dans une position d'ouverture,
une portion de paroi pivotante (37) étant divisée en au moins deux branches de paroi
(39, 40), lesquelles sont connectées l'une à l'autre par une articulation intermédiaire
(41) de telle sorte que les branches de paroi (39, 40) soient orientées l'une par
rapport à l'autre dans la position d'ouverture de la portion de paroi (37) suivant
un certain angle (intérieur).
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