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(11) |
EP 2 468 964 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.04.2018 Patentblatt 2018/14 |
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Anmeldetag: 08.12.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Modulares Unterputz-System mit einem zentralen Unterputz-Mischmodul
Modular flush-mounted system with a central flush-mounted mixed module
Système encastré modulaire doté d'un module de mélange encastré central
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
23.12.2010 DE 102010055804
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.06.2012 Patentblatt 2012/26 |
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Patentinhaber: Ideal Standard International NV |
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1935 Zaventem (BE) |
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Erfinder: |
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- Schmitz, Walter
54518 Bruch (DE)
- Sponheimer, Jürgen
54524 Klausen (DE)
- Behr, Josef
54516 Wittlich (DE)
- Koch, Wilhelm
53539 Bongard (DE)
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| (74) |
Vertreter: Feucker, Max Martin et al |
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Becker & Müller
Patentanwälte
Turmstraße 22 40878 Ratingen 40878 Ratingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 088 736 WO-A2-2007/096771
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EP-A2- 0 195 271
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein modulares Unterputz-System bestehend aus einem eine an
Zuflussleitungen für kaltes und warmes Wasser anschließbare, elektronisch ansteuerbare
Temperatur- und Volumensteuereinheit aufweisenden Mischmodul und aus wenigstens einem
getrennt davon angeordneten und über eine Zuleitung mit dem Mischmodul verbundenen,
für die Durchleitung des Mischwassers und/oder den Anschluss einer Sanitärarmatur
daran eingerichteten Unterputz-Modul, wobei das Mischmodul eine an die Zuflussleitungen
anzuschließende und mit der Temperatur- und Volumensteuereinheit zusammenwirkende
Wasserverteilanordnung mit zwei Wassereingängen sowie einen an eine externe Stromquelle
angeschlossenen elektronischen Steuerbaustein umfasst und eine Bedieneinheit vorgesehen
ist.
[0002] Ein Unterputz-System mit den vorgenannten gattungsgemäßen Merkmalen ist aus der
EP 0 088 736 A bekannt. Das hierin beschriebene System umfasst ein Unterputz-Mischmodul für das
diesem Modul von dem hausseitigen Versorgungssystem zugeführte Kaltwasser und Warmwasser,
wobei getrennt davon ein zweites Unterputz-Modul mit einem Wasserauslauf angeordnet
und über eine Zuleitung mit dem Mischmodul verbunden ist; ein drittes Unterputz-Modul
mit einer daran angeordneten Bedieneinheit ist wiederum an das zweite Unterputz-Modul
angeschlossen, so dass der Wasserauslauf über die Bedieneinheit steuerbar ist. In
dem zentralen Mischmodul ist eine Temperatur- und Volumensteuereinheit für das dem
Wasserauslauf zuzuführende Mischwasser angeordnet, die eine an die Kaltwasserzuleitung
und die Warmwasserzuleitung angeschlossene Wasserverteilanordnung in Form von zwei
getrennt angeordnete Versorgungsleisten aufweist. Die Versorgungsleisten sind über
zwischengeschaltete, elektrisch arbeitende Ventile mit einem das Mischwasser aufnehmenden
Leitungsblock bzw. mehreren, parallel zueinander angeordneten Leitungsblöcken verbunden,
wobei beispielsweise die zu dem den Wasserauslauf aufweisenden Modul führende Zuleitung
an einen dieser Leitungsblöcke angeschlossen ist. Die Ansteuerung der Ventile erfolgt
über einen an eine externe Stromquelle angeschlossenen Steuerbaustein.
[0003] Mit dem bekannten Unterputz-System ist zunächst der Nachteil verbunden, dass die
für die Ansteuerung des Mischmoduls erforderliche Bedieneinheit außerhalb des Mischmoduls
angeordnet ist; damit ist ein entsprechender Bau- und Installationsaufwand verbunden.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass das Mischmodul mit den Versorgungsleisten,
mehreren zentralen Leitungsblöcken und einer Mehrzahl von elektrischen Ventilen kompliziert
aufgebaut ist und auch einen entsprechenden Bauraum erfordert.
[0004] Ein ähnlich aufgebautes Unterputz-System ergibt sich aus der
EP 0 195 271 A. Hierbei ist eine zentrale Mischeinheit über entsprechend angeordnete Zuleitungen
mit mehreren, jeweils einen Wasserauslauf aufweisenden weiteren Modulen verbunden,
wobei eine zentrale Bedieneinheit und/oder dezentrale, jedem einzelnen Modul zugeordnete
Bedieneinheiten vorgesehen sind. In dem Gehäuse des Mischmoduls ist eine zentrale,
motorgesteuerte Temperatursteuereinheit angeordnet, die jeweils über eine Mehrzahl
von elektrisch arbeitenden Ventilen mit jeder der zu den angeschlossenen Modulen führenden
Zuleitungen verbunden ist. Auch hiermit ist der Nachteil einer externen Bedieneinheit
sowie der entsprechenden Baugröße des Mischmoduls verbunden.
[0005] Ein wiederum weiteres System von unterschiedlichen, an ein zentrales Mischmodul angeschlossenen
Wasserauslaufmodulen wie Badewanne, Bidet oder Waschtisch ist in der
WO 2007/096771 A1 beschrieben. Hierbei ist jedem Wasserauslaufmodul eine eigene Bedieneinheit zugeordnet
und in Verbindung mit dem Wasserauslaufmodul angeordnet. Das zentrale Mischmodul umfasst
die Anordnung einer Mehrzahl von einzelnen Rohrverbindungen und zugeordneten, paarweise
angeordneten Ventileinrichtungen, um das in jede der abgehenden Zuleitungen einzuspeisende
Mischwasser zu erzeugen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Unterputz-System mit den gattungsgemäßen
Merkmalen derart zu verbessern, dass das Mischmodul eine kompakte, die Bedieneinheit
umfassende Bauform aufweist und die zugehörigen Einzelteile des Mischmoduls einfach
anzuordnen bzw. zu montieren sind.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem Anspruch 1; vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Die Erfindung sieht im Einzelnen vor, dass die für die Funktion des Mischmoduls notwendigen
Baueinheiten, nämlich die motorgetrieben verstellbare Temperatur- und Volumensteuereinheit,
ein die Wasserverteilanordnung ausbildendes Wasserverteilelement, ein einerseits an
die Temperatur- und Volumensteuereinheit und andererseits an die Bedieneinheit angeschlossener
Verteilerbaustein sowie der an den Verteilerbaustein angeschlossene Steuerbaustein
gemeinsam in einem Unterputz-Einbaukasten angeordnet sind und die Bedieneinheit an
einem den Unterputz-Einbaukasten verschließenden Deckel ausgebildet und über eine
Kabelverbindung mit dem Verteilerbaustein verbunden ist, wobei das Wasserverteilelement
mit zwischen zwei Wassereingängen und zwei Wasserausgängen ausgebildeten, ein mechanisch
zu betätigendes Absperrventil sowie einen nachgeschalteten Schalldämpfer aufweisenden
Wasserwegen sowie mit einem zwischen einem Mischwassereingang und wenigstens einem
Mischwasserausgang verlaufenden Wasserweg ausgebildet ist und die Temperatur- und
Volumensteuereinheit an die Wasserausgänge und den Mischwassereingang des Wasserverteilelements
angeschlossen und ein Mischwasserausgang des Wasserverteilelements über die nach außerhalb
des Unterputz-Einbaukastens führende Zuleitung mit dem Unterputz-Modul verbindbar
ist, und wobei der Verteilerbaustein über eine an dem Unterputz-Einbaukasten ausgebildete
Kabeldurchführung mit der außerhalb des Unterputz-Einbaukastens angeordneten Stromquelle
verbunden werden kann.
[0009] Hiermit sieht die Erfindung einen zur Aufnahme der Mischeinheit eingerichteten Unterputz-Einbaukasten
vor, wobei die Bedieneinheit in vorteilhafter Weise an dem Deckel des Unterputz-Einbaukastens
angeordnet ist. Gleichzeitig bildet einen wichtigen Bestandteil der Erfindung die
den Kern des zentralen Mischmoduls ausmachende elektronisch ansteuerbare Temperatur-
und Volumensteuereinheit, die erstmalig ebenfalls in einem Unterputz-Baukasten angeordnet
ist. Hierzu ist die Temperatur- und Volumensteuereinheit kombiniert mit einem Wasserverteilelement,
welches zwischen den hausseitigen Zuflussleitungen und der Temperatur- und Volumensteuereinheit
zwischengeschaltet ist. Das Wasserverteilelement dient der Aufnahme von Absperrventilen
und Wasserschalldämpfern in den in dem Wasserverteilelement getrennt ausgebildeten
Wasserwegen für das kalte und das warme Wasser. Dabei dienen die mechanisch arbeitenden
Absperrventile lediglich Wartungszwecken, wenn die elektronisch angesteuerte Temperatur-
und Volumensteuereinheit gewartet oder ausgetauscht werden muss. Die ebenfalls in
den zugeordneten Wasserwegen des Wasserverteilelements angeordneten Wasserschalldämpfer
sind der Temperatur- und Volumensteuereinheit vorgeschaltet und erfüllen insoweit
ihre Aufgabe vor dem Eintritt des kalten beziehungsweise des warmen Wassers in die
Temperatur- und Volumensteuereinheit. Es versteht sich, dass die Zuleitung zum außerhalb
des Unterputz-Einbaukastens der Mischeinheit liegenden Unterputz-Modul an einem Mischwasserausgang
angeschlossen ist. Das zur Ausbildung des Mischmoduls vorgesehene Baukastensystem
wird vervollständigt durch einen elektronischen Steuerbaustein und einen der Stromversorgung
des Mischmoduls dienenden Verteilerbaustein, der seinerseits an eine außerhalb des
Mischmoduls liegende Stromquelle angeschlossen ist und über den die Stromversorgung
des die Temperatur- und Volumensteuereinheit antreibenden Motors sowie der in den
Steuerbaustein integrierten Steuerung erfolgt.
[0010] Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass das Wasserverteilelement
vier von außen zugängliche Anschlussstutzen zum Einsetzen von jeweils einem Absperrventil
und einem Schalldämpfer in die im Inneren des Wasserverteilelements zwischen dem jeweiligen
Wassereingang und dem zugeordneten Wasserausgang verlaufenden, voneinander getrennten
Wasserwege für das kalte und das warme Wasser aufweist.
[0011] Aus Gründen einer einfachen Montage des Mischmoduls kann nach einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung vorgesehen sein, dass der Anschluss des Wasserverteilelements an die
gebäudeseitigen Zufuhrleitungen und die Verbindung zwischen dem Wasserverteilelement
und der Temperatur- und Volumensteuereinheit jeweils als abgedichtete Steckverbindungen
ausgebildet sind, so dass das Wasserverteilelement sowie die Temperatur- und Volumensteuereinheit
lediglich einerseits in den Einbaukasten eingesteckt und andererseits zusammengesteckt
werden müssen.
[0012] Zur Regelung und Überwachung der Temperatur- und Volumensteuereinheit ist nach einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, dass in den Warmwasserzulauf für die
Temperatur- und Volumensteuereinheit und in den Mischwasserweg jeweils ein leitungsmäßig
mit dem elektronischen Steuerbaustein verbundenen Sensor eingeschaltet ist.
[0013] Die Montage der Mischeinheit ist weiterhin dadurch vereinfacht, wenn gemäß einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung der elektronische Steuerbaustein und der Verteilerbaustein
über eine elektrische Steckverbindung aneinander anschließbar sind.
[0014] Soweit eine Steuerung des aus dem Mischwasserausgang austretenden Mischwasserstroms
über an einem oder mehreren angeschlossenen Unterputz-Modulen angeordnete Sanitärarmaturen
ermöglicht sein soll, kann nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen
sein, dass den einzelnen Modulen Magnetventile zur entsprechenden Ansteuerung der
Mischwasserwege angeordnet sind, wobei an den Verteilerbaustein eine
längs der die Temperatur- und Volumensteuereinheit mit dem wenigstens einen weiteren
Modul verbindenden Zuleitung verlaufende und zu einem in dem Modul angeordneten zur
Steuerung des Mischwasserflusses eingerichteten Magnetventil führende Stromversorgungs-
und Steuerleitung angeschlossen ist. Damit kann über die Bedieneinheit zur Steuerung
der Temperatur- und Volumensteuereinheit ebenfalls eine Ansteuerung der den einzelnen
angeschlossenen Modulen zugeordneten Armaturen erfolgen, wobei über die entsprechenden
Steuerleitungen auch Informationen über die jeweilige Funktionsstellung des Magnetventils
an den Steuerbaustein übertragen und von hier aus beispielsweise an die Bedieneinheit
übermittelt und dort kenntlich gemacht werden können.
[0015] Im Hinblick auf eine entsprechend gute Ansteuerung kann weiterhin vorgesehen sein,
dass die an den Verteilerbaustein angeschlossene Stromzuleitung eine zusätzliche Datenleitung
umfasst, die über die zwischen Verteilerbaustein und Steuerbaustein ausgebildete Steckverbindung
an den elektronischen Steuerbausteinen anschließbar ist; hiermit ist dann auch die
Möglichkeit gegeben, sowohl Steuerbefehle wie auch entsprechende Zustandsmeldungen
über eine zugeordnete Datenverarbeitung zu verarbeiten.
[0016] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, welches
nachstehend beschrieben ist. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein aus einem Mischmodul und einer Mehrzahl von daran angeschlossenen Unterputzmodulen
bestehendes Installationssystem für Sanitärarmaturen in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- das zu dem Installationssystem gehörige Mischmodul in einer Einzelansicht mit einer
auseinander gezogenen perspektivischen Darstellung seiner Einzelbauteile.
[0017] Bei dem in Figur 1 schematisch dargestellten Installationssystem ist ein Mischmodul
10 vorgesehen, welches über seinen Umfang verteilt vier Ausgänge 11 für das in dem
Mischmodul bereitgestellte Mischwasser aufweist. An jedem der Ausgänge 11 ist zunächst
ein weiteres Unterputz-Modul 12 angeschlossen, wobei die zum Anschluss im Einzelnen
zu verwendenden, in ihrer Länge beliebig ablängbaren Rohrabschnitte nicht dargestellt
sind. An eines der vier Unterputzmodule 12 sind reihenartig zwei weitere Unterputz-Module
12 angeschlossen. Dabei weisen die Unterputz-Module 12 jeweils einen daran ausgebildeten
Mischwassereingang 13 auf, während an jedem Unterputz-Modul 12 bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel vier Mischwasserausgänge 14 ausgebildet sind. Soweit Mischwassereingang
13 und Mischwasserausgänge 14 in einer parallel zu einer Hauswand beziehungsweise
einer Installationswand ausgerichteten Ebene angeordnet sind, sind an jedem Grundmodul
12 senkrecht zu dieser Ebene Funktionsanschlüsse 15a und 15b zum Ansetzen von Sanitärarmaturen
ausgebildet. Soweit ein derartiges Unterputz-Modul 12 lediglich zur Durchleitung beziehungsweise
Umlenkung von Mischwasser benötigt wird, sind die Funktionsanschlüsse 15a, 15b verschlossen.
Entsprechendes gilt für die Mischwasserausgänge 14, die je nach Ausbildung des Installationssystems
nicht zur Weiterleitung von Mischwasser benötigt sind.
[0018] Das einen wesentlichen Bestandteil des Installationssystems bildende Mischmodul 10
ist in seinem Aufbau aus Figur 2 ersichtlich, wobei bei dem darin dargestellten Ausführungsbeispiel
der Erfindung in Abwandlung des in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiels nur zwei
Mischwasserausgänge 11 zum Anschluss von weiteren Unterputz-Modulen ausgebildet sind.
[0019] Die für die Funktion des Mischmoduls 10 notwendigen Baueinheiten sind in einem Unterputz-Einbaukasten
40 angeordnet, der an seinem äußeren Umfang mit Befestigungsösen 41 zur Befestigung
des Einbaukastens beispielsweise an einer Wand versehen ist. Der Einbaukasten 40 ist
in seinem Bodenbereich mittels einer Bodenverschlusskappe 35 verschlossen, in der
Durchführungen 36 für die wandseitigen Zuflussleitungen für das kalte und das warme
Wasser ausgebildet sind. Im Inneren des Einbaukastens ist auf die wandseitigen Zuflussleitungen
ein Wasserverteilelement 50 mit einem Wassereingang 16 für kaltes Wasser und eine
Wassereingang 17 für warmes Wasser im Rahmen einer dichtenden Steckverbindung aufmontierbar.
In dem Wasserverteilelement 50 sind voneinander getrennte, den Wassereingang 16 für
kaltes Wasser beziehungsweise den Wassereingang 17 für warmes Wasser mit einem Wasserausgang
18 für das kalte Wasser beziehungsweise einem Wasserausgang 19 für das warme Wasser
verbindende Wasserwege ausgebildet, wobei in diese Wasserwege jeweils ein Absperrventil
und ein nachgeschalteter Wasserschalldämpfer eingesetzt sind. Hierzu ist das Wasserverteilelement
50 mit insgesamt vier von außen zugänglichen Anschlussstutzen versehen, und zwar mit
zwei Anschlussstutzen 20 zur Aufnahme eines Absperrventils und mit zwei Anschlussstutzen
21 zur Aufnahme eines Wasserschalldämpfers. Dabei ist zunächst jeweils ein Anschlussstutzen
20 mit einem darin eingesetzten Absperrventil dem zugeordneten Wassereingang 16 beziehungsweise
17 nachgeschaltet. Das Absperrventil ist mechanisch zu betätigen und dient im Wesentlichen
dazu, den Wasserzufluss in das Wasserverteilelement 50 und nachgeschaltete Bauteile
abzusperren, wenn eine Wartung beziehungsweise eine Reparatur des Mischmoduls 10 erforderlich
ist. In den jeweiligen Anschlussweg ist dem Absperrventil nachgeschaltet ein Wasserschalldämpfer
angeordnet, der über den zugeordneten Anschlussstutzen 21 in das Wasserverteilelement
50 einsetzbar ist, wobei der Anschlussstutzen 21 nach Einsetzen des Wasserschalldämpfers
entsprechend verschlossen ist. Somit durchströmt das über den Wassereingang 16 beziehungsweise
17 in das Wasserverteilelement 50 einströmende kalte beziehungsweise warme Wasser
zunächst das zugeordnete Absperrventil und anschließend den Wasserschalldämpfer, bevor
das kalte beziehungsweise warme Wasser über den Wasserausgang 18 beziehungsweise Wasserausgang
19 des Wasserverteilelements 50 daraus austritt.
[0020] Entsprechend ist eine Temperatur- und Volumensteuereinheit 22 mit ihren nicht weiter
dargestellten Eingängen für das kalte und das warme Wasser an die Wasserausgänge 18
beziehungsweise 19 des Wasserverteilelements 50 angeschlossen, und zwar ebenfalls
wiederum im Rahmen einer an sich bekannten dichtenden Steckverbindung. In der Temperatur-
und Volumensteuereinheit 22 findet eine Mischung des kalten und des warmen Wassers
mit der gewünschten Temperatur unter Einstellung des gewünschten Mischwasserstromes
statt, und zwar über die Ansteuerung beziehungsweise Betätigung entsprechender Elektromotoren,
wobei die Ausbildung der Temperatur- und Volumensteuereinheit 22 im Einzelnen nicht
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist. Das in der Temperatur- und Volumensteuereinheit
22 erzeugte Mischwasser tritt über einen an dem Wasserverteilelement 50 angeordneten
Mischwassereingang 23 in das Wasserverteilelement 50 ein und strömt von hier aus über
einen im Inneren des Wasserverteilelements 50 ausgebildeten Wasserweg zu dem im vorliegenden
Ausführungsbeispiel an dem Wasserverteilelement 50 ausgebildeten zwei Ausgängen 11
für das Mischwasser. Wird nur ein Ausgang 11 benötigt, so ist der andere Ausgang 11
entsprechend verschlossen. Es können aber auch mehr als zwei Ausgänge 11 an dem Wasserverteilelement
15 ausgebildet sein. Mit diesen Ausgängen 11 sind entsprechend der zur Figur 1 gegebenen
Erläuterung die an das Mischmodul 10 angeschlossenen Unterputz-Module 12 verbunden.
In den Einbaukasten 40 ist ferner ein Steuerbaustein 24 eingesetzt, der insbesondere
zur Ansteuerung der motorgetrieben verstellbaren Temperatur- und Volumensteuereinheit
22 vorgesehen ist. Insofern sind an dem Steuerbaustein 24 mehrere Kabelanschlüsse
25 angedeutet, die zu den an der Temperatur- und Volumensteuereinheit 22 angeordneten
Motoren beziehungsweise zu in den Warmwasserzulauf für die Temperatur- und Volumensteuereinheit
22 und in den Mischwasserweg (Mischwasserausgang 11 beziehungsweise Mischwassereingang
23) eingesetzten Sensoren führen, mittels deren eine Überwachung der Mischerzeugung
erfolgt.
[0021] Vervollständigt wird der Aufbau der für das Mischmodul 10 notwendigen Funktionseinheiten
durch einen ebenfalls im Inneren des Einbaukastens 40 angeordneten Verteilerbaustein
26, der eine Kabelzuführung 27 aufweist, die wiederum durch eine an dem Einbaukasten
40 ausgebildete Kabeldurchführung 28 nach außerhalb des Einbaukastens 40 geführt ist,
so dass der Verteilerbaustein 26 an eine außerhalb des Einbaukastens 40 an beliebiger
Stelle angeordnete Stromquelle anschließbar ist. Der Verteilerbaustein 26 weist einen
Steckverbinder 29 auf, mittels dessen der Verteilerbaustein 26 mit dem Steuerbaustein
24 zusammensteckbar ist, so dass über den Verteilerbaustein 26 zunächst eine Stromversorgung
des Steuerbausteins 24 gewährleistet ist. Der Verteilerbaustein 26 weist dann noch
zwei nebeneinander liegende Kabelbuchsen 30 sowie eine weitere Kabelbuchse 31 zum
Anschluss weiterer Steuerleitungen für außerhalb des Einbaukastens angeordnete Funktionseinheiten
in Form von Umschaltern oder entsprechend angeschlossenen weiteren Unterputz-Modulen
mit daran angesetzten Sanitärarmaturen auf.
[0022] An seiner offenen Oberseite ist in den Einbaukasten 40 ein Befestigungsblech 32 sowie
ein Dicht- und Befestigungsrahmen 33 eingesetzt, wobei der Aufbau des Mischmoduls
10 durch eine außenliegende Bedieneinheit 34 vervollständigt ist. In einer nicht dargestellten
Weise kann die Bedieneinheit 34 über eine interne Kabelverbindung mit dem Verteilerbaustein
26 verbunden sein, so dass über entsprechend an der Bedieneinheit getätigte Eingaben
eine Ansteuerung der Temperatur- und Volumensteuereinheit 22 wie aber auch mittels
über den Steuerbaustein 24 geführter weiterer Datenleitungen der Sanitärarmaturen
von weiteren Unterputz-Modulen 12 erfolgen kann.
[0023] Es versteht sich, dass eine derartige Bedieneinheit auch außerhalb des Einbaukastens
40 vorgesehen sein kann, wobei in diesem Fall der Einbaukasten über einen Abschlussdeckel
verschlossen sein kann. In diesem Fall ist eine extern angeordnete Bedieneinheit bzw.
sind auch mehrere Bedieneinheiten über eine gesonderte und an dem Einbaukasten 40
vorgesehene zusätzliche Kabeldurchführung 28 in das Innere des Einbaukastens 40 zu
führende Kabelverbindung an den Verteilerbaustein 26, und zwar an dessen Kabelbuchse
31, anschließbar.
Der Aufbau des Mischmoduls 10 ermöglicht es auch, von außerhalb Datenleitungen über
den Verteilerbaustein 26 an den Steuerbaustein 24 anzuschließen und so eine Abfrage
von Zustandsdaten vorzunehmen beziehungsweise weitere Steuerbefehle einzuspeisen,
so dass auch ein rechnergestützter Betrieb des modularen Unterputz-Systems mit daran
angeschlossenen Sanitärarmaturen möglich ist.
1. Modulares Unterputz-System bestehend aus einem eine an Zuflussleitungen für kaltes
und warmes Wasser anschließbare, elektronisch ansteuerbare Temperatur- und Volumensteuereinheit
(22) aufweisenden Mischmodul (10) und aus wenigstens einem getrennt davon angeordneten
und über eine Zuleitung mit dem Mischmodul (10) verbundenen, für die Durchleitung
des Mischwassers und/oder den Anschluss einer Sanitärarmatur daran eingerichteten
Unterputz-Modul (12), wobei das Mischmodul (10) eine an die Zuflussleitungen anzuschließende
und mit der Temperatur- und Volumensteuereinheit (22) zusammenwirkende Wasserverteilanordnung
mit zwei Wassereingängen sowie einen an eine externe Stromquelle angeschlossenen elektronischen
Steuerbaustein (24) umfasst und eine Bedieneinheit (34) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Funktion des Mischmoduls (10) notwendigen Baueinheiten, nämlich die motorgetrieben
verstellbare Temperatur- und Volumensteuereinheit (22), ein die Wasserverteilanordnung
ausbildendes Wasserverteilelement (50), ein einerseits an die Temperatur- und Volumensteuereinheit
(22) und andererseits an die Bedieneinheit (34) angeschlossener Verteilerbaustein
(26) sowie der an den Verteilerbaustein (26) angeschlossene Steuerbaustein (24) gemeinsam
in einem Unterputz-Einbaukasten (40) angeordnet sind und die Bedieneinheit (34) an
einem den Unterputz-Einbaukasten (40) verschließenden Deckel ausgebildet und über
eine Kabelverbindung mit dem Verteilerbaustein (26) verbunden ist, wobei das Wasserverteilelement
(50) mit zwischen zwei Wassereingängen (16, 17) und zwei Wasserausgängen (18, 19)
ausgebildeten, ein mechanisch zu betätigendes Absperrventil sowie einen nachgeschalteten
Schalldämpfer aufweisenden Wasserwegen sowie mit einem zwischen einem Mischwassereingang
(23) und wenigstens einem Mischwasserausgang (11) verlaufenden Wasserweg ausgebildet
ist und die Temperatur- und Volumensteuereinheit (22) an die Wasserausgänge (18, 19)
und den Mischwassereingang (23) des Wasserverteilelements (50) angeschlossen und ein
Mischwasserausgang (11) des Wasserverteilelements (50) über die nach außerhalb des
Unterputz-Einbaukastens (40) führende Zuleitung mit dem Unterputz-Modul (12) verbindbar
ist, und wobei der Verteilerbaustein (26) über eine an dem Unterputz-Einbaukasten
(40) ausgebildete Kabeldurchführung (28) mit der außerhalb des Unterputz-Einbaukastens
(40) angeordneten Stromquelle verbunden werden kann.
2. Modulares Unterputz-System nach Anspruch 1, wobei das Wasserverteilelement (50) vier
von außen zugängliche Anschlussstutzen (20, 21) zum Einsetzen von jeweils einem Absperrventil
und einem Schalldämpfer in die im Inneren des Wasserverteilelements (50) zwischen
dem jeweiligen Wassereingang (16, 18) und dem zugeordneten Wasserausgang (17, 19)
verlaufenden, voneinander getrennten Wasserwege für das kalte und das warme Wasser
aufweist.
3. Modulares Unterputz-System nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Anschluss des Wasserverteilelements
(50) an die gebäudeseitigen Zufuhrleitungen und die Verbindung zwischen dem Wasserverteilelement
(50) und der Temperatur- und Volumensteuereinheit (22) jeweils als abgedichtete Steckverbindungen
ausgebildet sind.
4. Modulares Unterputz-System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei in den Warmwasserzulauf
für die Temperatur- und Volumensteuereinheit (22) und in den Mischwasserausgang jeweils
ein leitungsmäßig mit dem elektronischen Steuerbaustein (24) verbundener Sensor eingeschaltet
ist.
5. Modulares Unterputz-System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der elektronische
Steuerbaustein (24) und der Verteilerbaustein (26) über eine elektrische Steckverbindung
(29) aneinander angeschlossen sind.
6. Modulares Unterputz-System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei an den Verteilerbaustein
(26) eine längs der die Temperatur- und Volumensteuereinheit (22) mit dem wenigstens
einen weiteren Modul (12) verbindenden Zuleitung verlaufende und zu einem in dem Modul
(12) angeordneten zur Steuerung des Mischwasserflusses eingerichteten Magnetventil
führende Stromversorgungs- und Steuerleitung angeschlossen ist.
7. Modulares Unterputz-System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die an den Verteilerbaustein
(26) angeschlossene Stromzuleitung eine zusätzliche Datenleitung umfasst, die über
die zwischen Verteilerbaustein (26) und Steuerbaustein (24) ausgebildete Steckverbindung
(29) an den elektronischen Steuerbaustein (24) angeschlossen ist.
1. Modular flush-mounted system consisting of a mixing module (10) which can be connected
to supply pipes for cold and hot water and which comprises an electronically controllable
temperature and volume control unit (22), and at least one flush-mounted module (12)
which is arranged separately therefrom and which is connected via a supply line to
the mixing module (10) and which is adapted for the passage of mixed water and/or
the connection of a sanitary fitting thereto, wherein the mixing module (10) comprises
a water distributor arrangement, which adjoins the supply pipes and cooperates with
the temperature and volume control unit (22) and which has two water inlets and an
electronic control module (24) connected to an external power supply and wherein an
operating unit (34) is provided, characterized in that the modular units required for the function of the mixing module (10), namely the
motor-driven adjustable temperature and volume control unit (22), a water distribution
element (50) forming the water distributor arrangement, a manifold block (26) connected
on the one hand to the temperature and volume control unit (22) and on the other hand
to the operating unit (34) as well as the control module (24) connected to the manifold
block (26) are arranged jointly in a flush-mounted mounting box (40) and the operating
unit (34) is formed on a cover closing the flush-mounted mounting box (40) and is
connected via a cable connection to the manifold block (26), wherein the water distribution
element (50) is formed with water paths between two water inlets (16, 17) and two
water outlets (18, 19), having a shut-off valve to be actuated mechanically and a
downstream sound absorber and with a water path running between a mixed water inlet
(23) and at least one mixed water outlet (11) and the temperature and volume control
unit (22) is connected to the water outlets (18, 19) and the mixed water inlet (23)
of the water distribution element (50) and a mixed water outlet (11) of the water
distribution element (50) can be connected to the flush-mounted module (12) via the
supply line leading outside the flush-mounted mounting box (40), and wherein the manifold
block (26) can be connected via a cable bushing (28) formed on the flush-mounted mounting
box (40) to the power source arranged outside the flush-mounted mounting box (40).
2. The modular flush-mounted system according to claim 1, wherein the water distribution
element (50) has four externally accessible connecting pieces (20, 21) for insertion
of respectively one shut-off valve and a sound absorber into the water paths for the
cold and hot water, which run separately from one another in the interior of the water
distribution element (50) between the respective water inlet (16, 18) and the associated
water outlet (17, 19).
3. The modular flush-mounted system according to claim 1 or 2, wherein the connection
of the water distribution element (50) to the building-side supply lines and the connection
between the water distribution element (50) and the temperature and volume control
unit (22) are formed in each case as sealed plug connections.
4. The modular flush-mounted system according to any one of claims 1 to 3, wherein a
sensor connected by lines to the electronic control module (24) is incorporated in
each case in the hot water supply for the temperature and volume control unit (22)
and in the mixed water outlet.
5. The modular flush-mounted system according to any one of claims 1 to 4, wherein the
electronic control module (24) and the manifold block (26) are connected to one another
via an electrical plug connection (29).
6. The modular flush-mounted system according to any one of claims 1 to 5, wherein a
power supply and control line running along the supply line connecting the temperature
and volume control unit (22) to the at least one further module (12) and leading to
a magnetic valve arranged in the module (12) adapted for controlling the mixed water
flow is connected to the manifold block (26).
7. The modular flush-mounted system according to any one of claims 1 to 6, wherein the
power supply line connected to the manifold block (26) comprises an additional data
line which is connected to the electronic control module (24) via the plug connection
(29) formed between manifold block (26) and control module (24).
1. Système encastré modulaire composé d'un modèle mitigeur (10) présentant une unité
de commande de volume et de température (22) pouvant être commandée électroniquement,
pouvant être raccordée à des lignes d'alimentation pour de l'eau chaude et de l'eau
froide, et d'au moins un module encastré (12), agencé séparé de celui-ci, et relié
par une ligne d'alimentation au module mitigeur (10), installé dessus pour l'acheminement
de l'eau mitigée et/ou le raccordement d'un robinet sanitaire, dans lequel le module
mitigeur (10) comprend un agencement de distribution de l'eau se raccordant aux lignes
d'alimentation et coopérant avec l'unité de commande de volume et de température (22),
comprenant deux entrées d'eau, ainsi qu'un module de commande électronique (24) raccordé
à une source de courant externe et une unité d'utilisation (34) est prévue, caractérisé en ce que les modules nécessaires au fonctionnement du module mitigeur (10), à savoir l'unité
de commande de volume et de température (22) réglable motorisée, un élément de distribution
de l'eau (50) formant l'agencement de distribution de l'eau, un module de distribution
(26) raccordé d'une part à l'unité de commande de volume et de température (22) et
d'autre part à l'unité d'utilisation (34) ainsi que le module de commande (24) raccordé
au module de distribution (26) sont disposés conjointement dans un caisson encastré
(40), et l'unité d'utilisation (34) est formée sur un couvercle fermant le caisson
encastré (40) et est reliée par une liaison câblée au module de distribution (26),
dans lequel l'élément de distribution de l'eau (50) est formé par des trajets d'eau
présentant un robinet d'arrêt à actionner mécaniquement ainsi qu'un silencieux en
aval, formés entre deux entrées d'eau (16, 17) et deux sorties d'eau (18, 19), ainsi
que par un trajet d'eau passant entre une entrée d'eau mitigée (23) et au moins une
sortie d'eau mitigée (11), et l'unité de commande de volume et de température (22)
est raccordée aux sorties d'eau (18, 19) et à l'entrée d'eau mitigée (23) de l'élément
de distribution d'eau (50) et une sortie d'eau mitigée (11) de l'élément de distribution
d'eau (50) peut être reliée au module encastré (12) par la ligne d'alimentation menant
au-dehors du caisson encastré (40), et dans lequel le module de distribution (26)
peut être relié à la source de courant disposée hors du caisson encastré (40) par
le biais d'un guidage de câble (28) formé sur le caisson encastré (40).
2. Système encastré modulaire selon la revendication 1, dans lequel l'élément de distribution
d'eau (50) présente quatre tubulures de raccordement (20, 21) accessibles par l'extérieur
pour l'insertion respectivement d'un robinet d'arrêt et d'un silencieux dans les trajets
d'eau froide et d'eau chaude séparés l'un de l'autre, passant à l'intérieur de l'élément
de distribution d'eau (50), entre l'entrée d'eau (16, 18) respective et la sortie
d'eau (17, 19) correspondante.
3. Système encastré modulaire selon la revendication 1 ou 2, dans lequel le raccordement
de l'élément de distribution d'eau (50) aux lignes d'alimentation côté bâtiment et
la liaison entre l'élément de distribution d'eau (50) et l'unité de commande de volume
et de température (22) sont formés respectivement en tant que connexions par fiche
étanchéifiées.
4. Système encastré modulaire selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel un capteur
relié au module de commande électronique (24) au niveau des lignes est branché dans
l'arrivée d'eau chaude pour l'unité de commande de volume et de température (22) et
dans la sortie d'eau mitigée respectivement.
5. Système encastré modulaire selon l'une des revendications 1 à 4, dans lequel le module
de commande électronique (24) et le module de distribution (26) sont reliés entre
eux par une connexion par fiche (29) électrique.
6. Système encastré modulaire selon l'une des revendications 1 à 5, dans lequel, sur
le module de distribution (26), est raccordée une ligne de commande et d'alimentation
électrique passant le long de la ligne d'alimentation reliant l'unité de commande
de volume et de température (22) à l'au moins un autre module (12) supplémentaire
et conduisant jusqu'à une électrovanne disposée dans le module (12) destinée à commander
le débit d'eau mitigée.
7. Système encastré modulaire selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel la ligne
d'alimentation électrique raccordée au module de distribution (26) comprend une ligne
de données supplémentaire, qui est raccordée au module de commande électronique (24)
par le biais de la connexion par fiche (29) formée entre le module de distribution
(26) et le module de commande (24).


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