(19)
(11) EP 2 468 964 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
04.04.2018  Patentblatt  2018/14

(21) Anmeldenummer: 11192547.5

(22) Anmeldetag:  08.12.2011
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E03B 7/04(2006.01)
E03C 1/02(2006.01)

(54)

Modulares Unterputz-System mit einem zentralen Unterputz-Mischmodul

Modular flush-mounted system with a central flush-mounted mixed module

Système encastré modulaire doté d'un module de mélange encastré central


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 23.12.2010 DE 102010055804

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.06.2012  Patentblatt  2012/26

(73) Patentinhaber: Ideal Standard International NV
1935 Zaventem (BE)

(72) Erfinder:
  • Schmitz, Walter
    54518 Bruch (DE)
  • Sponheimer, Jürgen
    54524 Klausen (DE)
  • Behr, Josef
    54516 Wittlich (DE)
  • Koch, Wilhelm
    53539 Bongard (DE)

(74) Vertreter: Feucker, Max Martin et al
Becker & Müller Patentanwälte Turmstraße 22
40878 Ratingen
40878 Ratingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 0 088 736
WO-A2-2007/096771
EP-A2- 0 195 271
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein modulares Unterputz-System bestehend aus einem eine an Zuflussleitungen für kaltes und warmes Wasser anschließbare, elektronisch ansteuerbare Temperatur- und Volumensteuereinheit aufweisenden Mischmodul und aus wenigstens einem getrennt davon angeordneten und über eine Zuleitung mit dem Mischmodul verbundenen, für die Durchleitung des Mischwassers und/oder den Anschluss einer Sanitärarmatur daran eingerichteten Unterputz-Modul, wobei das Mischmodul eine an die Zuflussleitungen anzuschließende und mit der Temperatur- und Volumensteuereinheit zusammenwirkende Wasserverteilanordnung mit zwei Wassereingängen sowie einen an eine externe Stromquelle angeschlossenen elektronischen Steuerbaustein umfasst und eine Bedieneinheit vorgesehen ist.

    [0002] Ein Unterputz-System mit den vorgenannten gattungsgemäßen Merkmalen ist aus der EP 0 088 736 A bekannt. Das hierin beschriebene System umfasst ein Unterputz-Mischmodul für das diesem Modul von dem hausseitigen Versorgungssystem zugeführte Kaltwasser und Warmwasser, wobei getrennt davon ein zweites Unterputz-Modul mit einem Wasserauslauf angeordnet und über eine Zuleitung mit dem Mischmodul verbunden ist; ein drittes Unterputz-Modul mit einer daran angeordneten Bedieneinheit ist wiederum an das zweite Unterputz-Modul angeschlossen, so dass der Wasserauslauf über die Bedieneinheit steuerbar ist. In dem zentralen Mischmodul ist eine Temperatur- und Volumensteuereinheit für das dem Wasserauslauf zuzuführende Mischwasser angeordnet, die eine an die Kaltwasserzuleitung und die Warmwasserzuleitung angeschlossene Wasserverteilanordnung in Form von zwei getrennt angeordnete Versorgungsleisten aufweist. Die Versorgungsleisten sind über zwischengeschaltete, elektrisch arbeitende Ventile mit einem das Mischwasser aufnehmenden Leitungsblock bzw. mehreren, parallel zueinander angeordneten Leitungsblöcken verbunden, wobei beispielsweise die zu dem den Wasserauslauf aufweisenden Modul führende Zuleitung an einen dieser Leitungsblöcke angeschlossen ist. Die Ansteuerung der Ventile erfolgt über einen an eine externe Stromquelle angeschlossenen Steuerbaustein.

    [0003] Mit dem bekannten Unterputz-System ist zunächst der Nachteil verbunden, dass die für die Ansteuerung des Mischmoduls erforderliche Bedieneinheit außerhalb des Mischmoduls angeordnet ist; damit ist ein entsprechender Bau- und Installationsaufwand verbunden. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass das Mischmodul mit den Versorgungsleisten, mehreren zentralen Leitungsblöcken und einer Mehrzahl von elektrischen Ventilen kompliziert aufgebaut ist und auch einen entsprechenden Bauraum erfordert.

    [0004] Ein ähnlich aufgebautes Unterputz-System ergibt sich aus der EP 0 195 271 A. Hierbei ist eine zentrale Mischeinheit über entsprechend angeordnete Zuleitungen mit mehreren, jeweils einen Wasserauslauf aufweisenden weiteren Modulen verbunden, wobei eine zentrale Bedieneinheit und/oder dezentrale, jedem einzelnen Modul zugeordnete Bedieneinheiten vorgesehen sind. In dem Gehäuse des Mischmoduls ist eine zentrale, motorgesteuerte Temperatursteuereinheit angeordnet, die jeweils über eine Mehrzahl von elektrisch arbeitenden Ventilen mit jeder der zu den angeschlossenen Modulen führenden Zuleitungen verbunden ist. Auch hiermit ist der Nachteil einer externen Bedieneinheit sowie der entsprechenden Baugröße des Mischmoduls verbunden.

    [0005] Ein wiederum weiteres System von unterschiedlichen, an ein zentrales Mischmodul angeschlossenen Wasserauslaufmodulen wie Badewanne, Bidet oder Waschtisch ist in der WO 2007/096771 A1 beschrieben. Hierbei ist jedem Wasserauslaufmodul eine eigene Bedieneinheit zugeordnet und in Verbindung mit dem Wasserauslaufmodul angeordnet. Das zentrale Mischmodul umfasst die Anordnung einer Mehrzahl von einzelnen Rohrverbindungen und zugeordneten, paarweise angeordneten Ventileinrichtungen, um das in jede der abgehenden Zuleitungen einzuspeisende Mischwasser zu erzeugen.

    [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Unterputz-System mit den gattungsgemäßen Merkmalen derart zu verbessern, dass das Mischmodul eine kompakte, die Bedieneinheit umfassende Bauform aufweist und die zugehörigen Einzelteile des Mischmoduls einfach anzuordnen bzw. zu montieren sind.

    [0007] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem Anspruch 1; vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

    [0008] Die Erfindung sieht im Einzelnen vor, dass die für die Funktion des Mischmoduls notwendigen Baueinheiten, nämlich die motorgetrieben verstellbare Temperatur- und Volumensteuereinheit, ein die Wasserverteilanordnung ausbildendes Wasserverteilelement, ein einerseits an die Temperatur- und Volumensteuereinheit und andererseits an die Bedieneinheit angeschlossener Verteilerbaustein sowie der an den Verteilerbaustein angeschlossene Steuerbaustein gemeinsam in einem Unterputz-Einbaukasten angeordnet sind und die Bedieneinheit an einem den Unterputz-Einbaukasten verschließenden Deckel ausgebildet und über eine Kabelverbindung mit dem Verteilerbaustein verbunden ist, wobei das Wasserverteilelement mit zwischen zwei Wassereingängen und zwei Wasserausgängen ausgebildeten, ein mechanisch zu betätigendes Absperrventil sowie einen nachgeschalteten Schalldämpfer aufweisenden Wasserwegen sowie mit einem zwischen einem Mischwassereingang und wenigstens einem Mischwasserausgang verlaufenden Wasserweg ausgebildet ist und die Temperatur- und Volumensteuereinheit an die Wasserausgänge und den Mischwassereingang des Wasserverteilelements angeschlossen und ein Mischwasserausgang des Wasserverteilelements über die nach außerhalb des Unterputz-Einbaukastens führende Zuleitung mit dem Unterputz-Modul verbindbar ist, und wobei der Verteilerbaustein über eine an dem Unterputz-Einbaukasten ausgebildete Kabeldurchführung mit der außerhalb des Unterputz-Einbaukastens angeordneten Stromquelle verbunden werden kann.

    [0009] Hiermit sieht die Erfindung einen zur Aufnahme der Mischeinheit eingerichteten Unterputz-Einbaukasten vor, wobei die Bedieneinheit in vorteilhafter Weise an dem Deckel des Unterputz-Einbaukastens angeordnet ist. Gleichzeitig bildet einen wichtigen Bestandteil der Erfindung die den Kern des zentralen Mischmoduls ausmachende elektronisch ansteuerbare Temperatur- und Volumensteuereinheit, die erstmalig ebenfalls in einem Unterputz-Baukasten angeordnet ist. Hierzu ist die Temperatur- und Volumensteuereinheit kombiniert mit einem Wasserverteilelement, welches zwischen den hausseitigen Zuflussleitungen und der Temperatur- und Volumensteuereinheit zwischengeschaltet ist. Das Wasserverteilelement dient der Aufnahme von Absperrventilen und Wasserschalldämpfern in den in dem Wasserverteilelement getrennt ausgebildeten Wasserwegen für das kalte und das warme Wasser. Dabei dienen die mechanisch arbeitenden Absperrventile lediglich Wartungszwecken, wenn die elektronisch angesteuerte Temperatur- und Volumensteuereinheit gewartet oder ausgetauscht werden muss. Die ebenfalls in den zugeordneten Wasserwegen des Wasserverteilelements angeordneten Wasserschalldämpfer sind der Temperatur- und Volumensteuereinheit vorgeschaltet und erfüllen insoweit ihre Aufgabe vor dem Eintritt des kalten beziehungsweise des warmen Wassers in die Temperatur- und Volumensteuereinheit. Es versteht sich, dass die Zuleitung zum außerhalb des Unterputz-Einbaukastens der Mischeinheit liegenden Unterputz-Modul an einem Mischwasserausgang angeschlossen ist. Das zur Ausbildung des Mischmoduls vorgesehene Baukastensystem
    wird vervollständigt durch einen elektronischen Steuerbaustein und einen der Stromversorgung des Mischmoduls dienenden Verteilerbaustein, der seinerseits an eine außerhalb des Mischmoduls liegende Stromquelle angeschlossen ist und über den die Stromversorgung des die Temperatur- und Volumensteuereinheit antreibenden Motors sowie der in den Steuerbaustein integrierten Steuerung erfolgt.

    [0010] Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass das Wasserverteilelement vier von außen zugängliche Anschlussstutzen zum Einsetzen von jeweils einem Absperrventil und einem Schalldämpfer in die im Inneren des Wasserverteilelements zwischen dem jeweiligen Wassereingang und dem zugeordneten Wasserausgang verlaufenden, voneinander getrennten Wasserwege für das kalte und das warme Wasser aufweist.

    [0011] Aus Gründen einer einfachen Montage des Mischmoduls kann nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen sein, dass der Anschluss des Wasserverteilelements an die gebäudeseitigen Zufuhrleitungen und die Verbindung zwischen dem Wasserverteilelement und der Temperatur- und Volumensteuereinheit jeweils als abgedichtete Steckverbindungen ausgebildet sind, so dass das Wasserverteilelement sowie die Temperatur- und Volumensteuereinheit lediglich einerseits in den Einbaukasten eingesteckt und andererseits zusammengesteckt werden müssen.

    [0012] Zur Regelung und Überwachung der Temperatur- und Volumensteuereinheit ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, dass in den Warmwasserzulauf für die Temperatur- und Volumensteuereinheit und in den Mischwasserweg jeweils ein leitungsmäßig mit dem elektronischen Steuerbaustein verbundenen Sensor eingeschaltet ist.

    [0013] Die Montage der Mischeinheit ist weiterhin dadurch vereinfacht, wenn gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung der elektronische Steuerbaustein und der Verteilerbaustein über eine elektrische Steckverbindung aneinander anschließbar sind.

    [0014] Soweit eine Steuerung des aus dem Mischwasserausgang austretenden Mischwasserstroms über an einem oder mehreren angeschlossenen Unterputz-Modulen angeordnete Sanitärarmaturen ermöglicht sein soll, kann nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen sein, dass den einzelnen Modulen Magnetventile zur entsprechenden Ansteuerung der Mischwasserwege angeordnet sind, wobei an den Verteilerbaustein eine
    längs der die Temperatur- und Volumensteuereinheit mit dem wenigstens einen weiteren Modul verbindenden Zuleitung verlaufende und zu einem in dem Modul angeordneten zur Steuerung des Mischwasserflusses eingerichteten Magnetventil führende Stromversorgungs- und Steuerleitung angeschlossen ist. Damit kann über die Bedieneinheit zur Steuerung der Temperatur- und Volumensteuereinheit ebenfalls eine Ansteuerung der den einzelnen angeschlossenen Modulen zugeordneten Armaturen erfolgen, wobei über die entsprechenden Steuerleitungen auch Informationen über die jeweilige Funktionsstellung des Magnetventils an den Steuerbaustein übertragen und von hier aus beispielsweise an die Bedieneinheit übermittelt und dort kenntlich gemacht werden können.

    [0015] Im Hinblick auf eine entsprechend gute Ansteuerung kann weiterhin vorgesehen sein, dass die an den Verteilerbaustein angeschlossene Stromzuleitung eine zusätzliche Datenleitung umfasst, die über die zwischen Verteilerbaustein und Steuerbaustein ausgebildete Steckverbindung an den elektronischen Steuerbausteinen anschließbar ist; hiermit ist dann auch die Möglichkeit gegeben, sowohl Steuerbefehle wie auch entsprechende Zustandsmeldungen über eine zugeordnete Datenverarbeitung zu verarbeiten.

    [0016] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, welches nachstehend beschrieben ist. Es zeigen:
    Fig. 1
    ein aus einem Mischmodul und einer Mehrzahl von daran angeschlossenen Unterputzmodulen bestehendes Installationssystem für Sanitärarmaturen in einer schematischen Darstellung,
    Fig. 2
    das zu dem Installationssystem gehörige Mischmodul in einer Einzelansicht mit einer auseinander gezogenen perspektivischen Darstellung seiner Einzelbauteile.


    [0017] Bei dem in Figur 1 schematisch dargestellten Installationssystem ist ein Mischmodul 10 vorgesehen, welches über seinen Umfang verteilt vier Ausgänge 11 für das in dem Mischmodul bereitgestellte Mischwasser aufweist. An jedem der Ausgänge 11 ist zunächst ein weiteres Unterputz-Modul 12 angeschlossen, wobei die zum Anschluss im Einzelnen zu verwendenden, in ihrer Länge beliebig ablängbaren Rohrabschnitte nicht dargestellt sind. An eines der vier Unterputzmodule 12 sind reihenartig zwei weitere Unterputz-Module 12 angeschlossen. Dabei weisen die Unterputz-Module 12 jeweils einen daran ausgebildeten Mischwassereingang 13 auf, während an jedem Unterputz-Modul 12 bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel vier Mischwasserausgänge 14 ausgebildet sind. Soweit Mischwassereingang 13 und Mischwasserausgänge 14 in einer parallel zu einer Hauswand beziehungsweise einer Installationswand ausgerichteten Ebene angeordnet sind, sind an jedem Grundmodul 12 senkrecht zu dieser Ebene Funktionsanschlüsse 15a und 15b zum Ansetzen von Sanitärarmaturen ausgebildet. Soweit ein derartiges Unterputz-Modul 12 lediglich zur Durchleitung beziehungsweise Umlenkung von Mischwasser benötigt wird, sind die Funktionsanschlüsse 15a, 15b verschlossen. Entsprechendes gilt für die Mischwasserausgänge 14, die je nach Ausbildung des Installationssystems nicht zur Weiterleitung von Mischwasser benötigt sind.

    [0018] Das einen wesentlichen Bestandteil des Installationssystems bildende Mischmodul 10 ist in seinem Aufbau aus Figur 2 ersichtlich, wobei bei dem darin dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung in Abwandlung des in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiels nur zwei Mischwasserausgänge 11 zum Anschluss von weiteren Unterputz-Modulen ausgebildet sind.

    [0019] Die für die Funktion des Mischmoduls 10 notwendigen Baueinheiten sind in einem Unterputz-Einbaukasten 40 angeordnet, der an seinem äußeren Umfang mit Befestigungsösen 41 zur Befestigung des Einbaukastens beispielsweise an einer Wand versehen ist. Der Einbaukasten 40 ist in seinem Bodenbereich mittels einer Bodenverschlusskappe 35 verschlossen, in der Durchführungen 36 für die wandseitigen Zuflussleitungen für das kalte und das warme Wasser ausgebildet sind. Im Inneren des Einbaukastens ist auf die wandseitigen Zuflussleitungen ein Wasserverteilelement 50 mit einem Wassereingang 16 für kaltes Wasser und eine Wassereingang 17 für warmes Wasser im Rahmen einer dichtenden Steckverbindung aufmontierbar. In dem Wasserverteilelement 50 sind voneinander getrennte, den Wassereingang 16 für kaltes Wasser beziehungsweise den Wassereingang 17 für warmes Wasser mit einem Wasserausgang 18 für das kalte Wasser beziehungsweise einem Wasserausgang 19 für das warme Wasser verbindende Wasserwege ausgebildet, wobei in diese Wasserwege jeweils ein Absperrventil und ein nachgeschalteter Wasserschalldämpfer eingesetzt sind. Hierzu ist das Wasserverteilelement 50 mit insgesamt vier von außen zugänglichen Anschlussstutzen versehen, und zwar mit zwei Anschlussstutzen 20 zur Aufnahme eines Absperrventils und mit zwei Anschlussstutzen 21 zur Aufnahme eines Wasserschalldämpfers. Dabei ist zunächst jeweils ein Anschlussstutzen 20 mit einem darin eingesetzten Absperrventil dem zugeordneten Wassereingang 16 beziehungsweise 17 nachgeschaltet. Das Absperrventil ist mechanisch zu betätigen und dient im Wesentlichen dazu, den Wasserzufluss in das Wasserverteilelement 50 und nachgeschaltete Bauteile abzusperren, wenn eine Wartung beziehungsweise eine Reparatur des Mischmoduls 10 erforderlich ist. In den jeweiligen Anschlussweg ist dem Absperrventil nachgeschaltet ein Wasserschalldämpfer angeordnet, der über den zugeordneten Anschlussstutzen 21 in das Wasserverteilelement 50 einsetzbar ist, wobei der Anschlussstutzen 21 nach Einsetzen des Wasserschalldämpfers entsprechend verschlossen ist. Somit durchströmt das über den Wassereingang 16 beziehungsweise 17 in das Wasserverteilelement 50 einströmende kalte beziehungsweise warme Wasser zunächst das zugeordnete Absperrventil und anschließend den Wasserschalldämpfer, bevor das kalte beziehungsweise warme Wasser über den Wasserausgang 18 beziehungsweise Wasserausgang 19 des Wasserverteilelements 50 daraus austritt.

    [0020] Entsprechend ist eine Temperatur- und Volumensteuereinheit 22 mit ihren nicht weiter dargestellten Eingängen für das kalte und das warme Wasser an die Wasserausgänge 18 beziehungsweise 19 des Wasserverteilelements 50 angeschlossen, und zwar ebenfalls wiederum im Rahmen einer an sich bekannten dichtenden Steckverbindung. In der Temperatur- und Volumensteuereinheit 22 findet eine Mischung des kalten und des warmen Wassers mit der gewünschten Temperatur unter Einstellung des gewünschten Mischwasserstromes statt, und zwar über die Ansteuerung beziehungsweise Betätigung entsprechender Elektromotoren, wobei die Ausbildung der Temperatur- und Volumensteuereinheit 22 im Einzelnen nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist. Das in der Temperatur- und Volumensteuereinheit 22 erzeugte Mischwasser tritt über einen an dem Wasserverteilelement 50 angeordneten Mischwassereingang 23 in das Wasserverteilelement 50 ein und strömt von hier aus über einen im Inneren des Wasserverteilelements 50 ausgebildeten Wasserweg zu dem im vorliegenden Ausführungsbeispiel an dem Wasserverteilelement 50 ausgebildeten zwei Ausgängen 11 für das Mischwasser. Wird nur ein Ausgang 11 benötigt, so ist der andere Ausgang 11 entsprechend verschlossen. Es können aber auch mehr als zwei Ausgänge 11 an dem Wasserverteilelement 15 ausgebildet sein. Mit diesen Ausgängen 11 sind entsprechend der zur Figur 1 gegebenen Erläuterung die an das Mischmodul 10 angeschlossenen Unterputz-Module 12 verbunden.
    In den Einbaukasten 40 ist ferner ein Steuerbaustein 24 eingesetzt, der insbesondere zur Ansteuerung der motorgetrieben verstellbaren Temperatur- und Volumensteuereinheit 22 vorgesehen ist. Insofern sind an dem Steuerbaustein 24 mehrere Kabelanschlüsse 25 angedeutet, die zu den an der Temperatur- und Volumensteuereinheit 22 angeordneten Motoren beziehungsweise zu in den Warmwasserzulauf für die Temperatur- und Volumensteuereinheit 22 und in den Mischwasserweg (Mischwasserausgang 11 beziehungsweise Mischwassereingang 23) eingesetzten Sensoren führen, mittels deren eine Überwachung der Mischerzeugung erfolgt.

    [0021] Vervollständigt wird der Aufbau der für das Mischmodul 10 notwendigen Funktionseinheiten durch einen ebenfalls im Inneren des Einbaukastens 40 angeordneten Verteilerbaustein 26, der eine Kabelzuführung 27 aufweist, die wiederum durch eine an dem Einbaukasten 40 ausgebildete Kabeldurchführung 28 nach außerhalb des Einbaukastens 40 geführt ist, so dass der Verteilerbaustein 26 an eine außerhalb des Einbaukastens 40 an beliebiger Stelle angeordnete Stromquelle anschließbar ist. Der Verteilerbaustein 26 weist einen Steckverbinder 29 auf, mittels dessen der Verteilerbaustein 26 mit dem Steuerbaustein 24 zusammensteckbar ist, so dass über den Verteilerbaustein 26 zunächst eine Stromversorgung des Steuerbausteins 24 gewährleistet ist. Der Verteilerbaustein 26 weist dann noch zwei nebeneinander liegende Kabelbuchsen 30 sowie eine weitere Kabelbuchse 31 zum Anschluss weiterer Steuerleitungen für außerhalb des Einbaukastens angeordnete Funktionseinheiten in Form von Umschaltern oder entsprechend angeschlossenen weiteren Unterputz-Modulen mit daran angesetzten Sanitärarmaturen auf.

    [0022] An seiner offenen Oberseite ist in den Einbaukasten 40 ein Befestigungsblech 32 sowie ein Dicht- und Befestigungsrahmen 33 eingesetzt, wobei der Aufbau des Mischmoduls 10 durch eine außenliegende Bedieneinheit 34 vervollständigt ist. In einer nicht dargestellten Weise kann die Bedieneinheit 34 über eine interne Kabelverbindung mit dem Verteilerbaustein 26 verbunden sein, so dass über entsprechend an der Bedieneinheit getätigte Eingaben eine Ansteuerung der Temperatur- und Volumensteuereinheit 22 wie aber auch mittels über den Steuerbaustein 24 geführter weiterer Datenleitungen der Sanitärarmaturen von weiteren Unterputz-Modulen 12 erfolgen kann.

    [0023] Es versteht sich, dass eine derartige Bedieneinheit auch außerhalb des Einbaukastens 40 vorgesehen sein kann, wobei in diesem Fall der Einbaukasten über einen Abschlussdeckel verschlossen sein kann. In diesem Fall ist eine extern angeordnete Bedieneinheit bzw. sind auch mehrere Bedieneinheiten über eine gesonderte und an dem Einbaukasten 40 vorgesehene zusätzliche Kabeldurchführung 28 in das Innere des Einbaukastens 40 zu führende Kabelverbindung an den Verteilerbaustein 26, und zwar an dessen Kabelbuchse 31, anschließbar.
    Der Aufbau des Mischmoduls 10 ermöglicht es auch, von außerhalb Datenleitungen über den Verteilerbaustein 26 an den Steuerbaustein 24 anzuschließen und so eine Abfrage von Zustandsdaten vorzunehmen beziehungsweise weitere Steuerbefehle einzuspeisen, so dass auch ein rechnergestützter Betrieb des modularen Unterputz-Systems mit daran angeschlossenen Sanitärarmaturen möglich ist.


    Ansprüche

    1. Modulares Unterputz-System bestehend aus einem eine an Zuflussleitungen für kaltes und warmes Wasser anschließbare, elektronisch ansteuerbare Temperatur- und Volumensteuereinheit (22) aufweisenden Mischmodul (10) und aus wenigstens einem getrennt davon angeordneten und über eine Zuleitung mit dem Mischmodul (10) verbundenen, für die Durchleitung des Mischwassers und/oder den Anschluss einer Sanitärarmatur daran eingerichteten Unterputz-Modul (12), wobei das Mischmodul (10) eine an die Zuflussleitungen anzuschließende und mit der Temperatur- und Volumensteuereinheit (22) zusammenwirkende Wasserverteilanordnung mit zwei Wassereingängen sowie einen an eine externe Stromquelle angeschlossenen elektronischen Steuerbaustein (24) umfasst und eine Bedieneinheit (34) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Funktion des Mischmoduls (10) notwendigen Baueinheiten, nämlich die motorgetrieben verstellbare Temperatur- und Volumensteuereinheit (22), ein die Wasserverteilanordnung ausbildendes Wasserverteilelement (50), ein einerseits an die Temperatur- und Volumensteuereinheit (22) und andererseits an die Bedieneinheit (34) angeschlossener Verteilerbaustein (26) sowie der an den Verteilerbaustein (26) angeschlossene Steuerbaustein (24) gemeinsam in einem Unterputz-Einbaukasten (40) angeordnet sind und die Bedieneinheit (34) an einem den Unterputz-Einbaukasten (40) verschließenden Deckel ausgebildet und über eine Kabelverbindung mit dem Verteilerbaustein (26) verbunden ist, wobei das Wasserverteilelement (50) mit zwischen zwei Wassereingängen (16, 17) und zwei Wasserausgängen (18, 19) ausgebildeten, ein mechanisch zu betätigendes Absperrventil sowie einen nachgeschalteten Schalldämpfer aufweisenden Wasserwegen sowie mit einem zwischen einem Mischwassereingang (23) und wenigstens einem Mischwasserausgang (11) verlaufenden Wasserweg ausgebildet ist und die Temperatur- und Volumensteuereinheit (22) an die Wasserausgänge (18, 19) und den Mischwassereingang (23) des Wasserverteilelements (50) angeschlossen und ein Mischwasserausgang (11) des Wasserverteilelements (50) über die nach außerhalb des Unterputz-Einbaukastens (40) führende Zuleitung mit dem Unterputz-Modul (12) verbindbar ist, und wobei der Verteilerbaustein (26) über eine an dem Unterputz-Einbaukasten (40) ausgebildete Kabeldurchführung (28) mit der außerhalb des Unterputz-Einbaukastens (40) angeordneten Stromquelle verbunden werden kann.
     
    2. Modulares Unterputz-System nach Anspruch 1, wobei das Wasserverteilelement (50) vier von außen zugängliche Anschlussstutzen (20, 21) zum Einsetzen von jeweils einem Absperrventil und einem Schalldämpfer in die im Inneren des Wasserverteilelements (50) zwischen dem jeweiligen Wassereingang (16, 18) und dem zugeordneten Wasserausgang (17, 19) verlaufenden, voneinander getrennten Wasserwege für das kalte und das warme Wasser aufweist.
     
    3. Modulares Unterputz-System nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Anschluss des Wasserverteilelements (50) an die gebäudeseitigen Zufuhrleitungen und die Verbindung zwischen dem Wasserverteilelement (50) und der Temperatur- und Volumensteuereinheit (22) jeweils als abgedichtete Steckverbindungen ausgebildet sind.
     
    4. Modulares Unterputz-System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei in den Warmwasserzulauf für die Temperatur- und Volumensteuereinheit (22) und in den Mischwasserausgang jeweils ein leitungsmäßig mit dem elektronischen Steuerbaustein (24) verbundener Sensor eingeschaltet ist.
     
    5. Modulares Unterputz-System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der elektronische Steuerbaustein (24) und der Verteilerbaustein (26) über eine elektrische Steckverbindung (29) aneinander angeschlossen sind.
     
    6. Modulares Unterputz-System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei an den Verteilerbaustein (26) eine längs der die Temperatur- und Volumensteuereinheit (22) mit dem wenigstens einen weiteren Modul (12) verbindenden Zuleitung verlaufende und zu einem in dem Modul (12) angeordneten zur Steuerung des Mischwasserflusses eingerichteten Magnetventil führende Stromversorgungs- und Steuerleitung angeschlossen ist.
     
    7. Modulares Unterputz-System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die an den Verteilerbaustein (26) angeschlossene Stromzuleitung eine zusätzliche Datenleitung umfasst, die über die zwischen Verteilerbaustein (26) und Steuerbaustein (24) ausgebildete Steckverbindung (29) an den elektronischen Steuerbaustein (24) angeschlossen ist.
     


    Claims

    1. Modular flush-mounted system consisting of a mixing module (10) which can be connected to supply pipes for cold and hot water and which comprises an electronically controllable temperature and volume control unit (22), and at least one flush-mounted module (12) which is arranged separately therefrom and which is connected via a supply line to the mixing module (10) and which is adapted for the passage of mixed water and/or the connection of a sanitary fitting thereto, wherein the mixing module (10) comprises a water distributor arrangement, which adjoins the supply pipes and cooperates with the temperature and volume control unit (22) and which has two water inlets and an electronic control module (24) connected to an external power supply and wherein an operating unit (34) is provided, characterized in that the modular units required for the function of the mixing module (10), namely the motor-driven adjustable temperature and volume control unit (22), a water distribution element (50) forming the water distributor arrangement, a manifold block (26) connected on the one hand to the temperature and volume control unit (22) and on the other hand to the operating unit (34) as well as the control module (24) connected to the manifold block (26) are arranged jointly in a flush-mounted mounting box (40) and the operating unit (34) is formed on a cover closing the flush-mounted mounting box (40) and is connected via a cable connection to the manifold block (26), wherein the water distribution element (50) is formed with water paths between two water inlets (16, 17) and two water outlets (18, 19), having a shut-off valve to be actuated mechanically and a downstream sound absorber and with a water path running between a mixed water inlet (23) and at least one mixed water outlet (11) and the temperature and volume control unit (22) is connected to the water outlets (18, 19) and the mixed water inlet (23) of the water distribution element (50) and a mixed water outlet (11) of the water distribution element (50) can be connected to the flush-mounted module (12) via the supply line leading outside the flush-mounted mounting box (40), and wherein the manifold block (26) can be connected via a cable bushing (28) formed on the flush-mounted mounting box (40) to the power source arranged outside the flush-mounted mounting box (40).
     
    2. The modular flush-mounted system according to claim 1, wherein the water distribution element (50) has four externally accessible connecting pieces (20, 21) for insertion of respectively one shut-off valve and a sound absorber into the water paths for the cold and hot water, which run separately from one another in the interior of the water distribution element (50) between the respective water inlet (16, 18) and the associated water outlet (17, 19).
     
    3. The modular flush-mounted system according to claim 1 or 2, wherein the connection of the water distribution element (50) to the building-side supply lines and the connection between the water distribution element (50) and the temperature and volume control unit (22) are formed in each case as sealed plug connections.
     
    4. The modular flush-mounted system according to any one of claims 1 to 3, wherein a sensor connected by lines to the electronic control module (24) is incorporated in each case in the hot water supply for the temperature and volume control unit (22) and in the mixed water outlet.
     
    5. The modular flush-mounted system according to any one of claims 1 to 4, wherein the electronic control module (24) and the manifold block (26) are connected to one another via an electrical plug connection (29).
     
    6. The modular flush-mounted system according to any one of claims 1 to 5, wherein a power supply and control line running along the supply line connecting the temperature and volume control unit (22) to the at least one further module (12) and leading to a magnetic valve arranged in the module (12) adapted for controlling the mixed water flow is connected to the manifold block (26).
     
    7. The modular flush-mounted system according to any one of claims 1 to 6, wherein the power supply line connected to the manifold block (26) comprises an additional data line which is connected to the electronic control module (24) via the plug connection (29) formed between manifold block (26) and control module (24).
     


    Revendications

    1. Système encastré modulaire composé d'un modèle mitigeur (10) présentant une unité de commande de volume et de température (22) pouvant être commandée électroniquement, pouvant être raccordée à des lignes d'alimentation pour de l'eau chaude et de l'eau froide, et d'au moins un module encastré (12), agencé séparé de celui-ci, et relié par une ligne d'alimentation au module mitigeur (10), installé dessus pour l'acheminement de l'eau mitigée et/ou le raccordement d'un robinet sanitaire, dans lequel le module mitigeur (10) comprend un agencement de distribution de l'eau se raccordant aux lignes d'alimentation et coopérant avec l'unité de commande de volume et de température (22), comprenant deux entrées d'eau, ainsi qu'un module de commande électronique (24) raccordé à une source de courant externe et une unité d'utilisation (34) est prévue, caractérisé en ce que les modules nécessaires au fonctionnement du module mitigeur (10), à savoir l'unité de commande de volume et de température (22) réglable motorisée, un élément de distribution de l'eau (50) formant l'agencement de distribution de l'eau, un module de distribution (26) raccordé d'une part à l'unité de commande de volume et de température (22) et d'autre part à l'unité d'utilisation (34) ainsi que le module de commande (24) raccordé au module de distribution (26) sont disposés conjointement dans un caisson encastré (40), et l'unité d'utilisation (34) est formée sur un couvercle fermant le caisson encastré (40) et est reliée par une liaison câblée au module de distribution (26), dans lequel l'élément de distribution de l'eau (50) est formé par des trajets d'eau présentant un robinet d'arrêt à actionner mécaniquement ainsi qu'un silencieux en aval, formés entre deux entrées d'eau (16, 17) et deux sorties d'eau (18, 19), ainsi que par un trajet d'eau passant entre une entrée d'eau mitigée (23) et au moins une sortie d'eau mitigée (11), et l'unité de commande de volume et de température (22) est raccordée aux sorties d'eau (18, 19) et à l'entrée d'eau mitigée (23) de l'élément de distribution d'eau (50) et une sortie d'eau mitigée (11) de l'élément de distribution d'eau (50) peut être reliée au module encastré (12) par la ligne d'alimentation menant au-dehors du caisson encastré (40), et dans lequel le module de distribution (26) peut être relié à la source de courant disposée hors du caisson encastré (40) par le biais d'un guidage de câble (28) formé sur le caisson encastré (40).
     
    2. Système encastré modulaire selon la revendication 1, dans lequel l'élément de distribution d'eau (50) présente quatre tubulures de raccordement (20, 21) accessibles par l'extérieur pour l'insertion respectivement d'un robinet d'arrêt et d'un silencieux dans les trajets d'eau froide et d'eau chaude séparés l'un de l'autre, passant à l'intérieur de l'élément de distribution d'eau (50), entre l'entrée d'eau (16, 18) respective et la sortie d'eau (17, 19) correspondante.
     
    3. Système encastré modulaire selon la revendication 1 ou 2, dans lequel le raccordement de l'élément de distribution d'eau (50) aux lignes d'alimentation côté bâtiment et la liaison entre l'élément de distribution d'eau (50) et l'unité de commande de volume et de température (22) sont formés respectivement en tant que connexions par fiche étanchéifiées.
     
    4. Système encastré modulaire selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel un capteur relié au module de commande électronique (24) au niveau des lignes est branché dans l'arrivée d'eau chaude pour l'unité de commande de volume et de température (22) et dans la sortie d'eau mitigée respectivement.
     
    5. Système encastré modulaire selon l'une des revendications 1 à 4, dans lequel le module de commande électronique (24) et le module de distribution (26) sont reliés entre eux par une connexion par fiche (29) électrique.
     
    6. Système encastré modulaire selon l'une des revendications 1 à 5, dans lequel, sur le module de distribution (26), est raccordée une ligne de commande et d'alimentation électrique passant le long de la ligne d'alimentation reliant l'unité de commande de volume et de température (22) à l'au moins un autre module (12) supplémentaire et conduisant jusqu'à une électrovanne disposée dans le module (12) destinée à commander le débit d'eau mitigée.
     
    7. Système encastré modulaire selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel la ligne d'alimentation électrique raccordée au module de distribution (26) comprend une ligne de données supplémentaire, qui est raccordée au module de commande électronique (24) par le biais de la connexion par fiche (29) formée entre le module de distribution (26) et le module de commande (24).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente