[0001] Die Erfindung betrifft einen Blendrahmen für eine Tür, umfassend ein Bodenschwellenprofil,
ein vertikales Rahmenprofil und ein Adapterelement zur Verbindung des Bodenschwellenprofils
mit dem Rahmenprofil, wobei das Adapterelement mit dem vertikalen Rahmenprofil verschweißt
ist und einen Teil einer Seitenfläche des vertikalen Rahmenprofils bildet, und wobei
das Bodenschwellenprofil einen zum Querschnitt des vertikalen Rahmenprofils flacheren
Querschnitt aufweist.
[0002] Aus der
DE 20 2007 015 160 U1 ist ein Türrahmen mit einer Bodenschwelle für eine Tür, die einen Außen- und einen
Innenbereich beziehungsweise zwei Räume trennt, bekannt. Der Türrahmen ist vierseitig
geschlossen ausgebildet. Der in Einbaustellung untere Rahmenteil bildet dabei die
Bodenschwelle bzw. ist das Rahmenteil mit integrierter oder aufsetzbarer Bodenschwelle
ausgebildet. Insbesondere kann die Bodenschwelle in Einbaurichtung auf ihrer Unterseite
der Oberfläche des Blendrahmenprofils angepasst sein bzw. dieser entsprechen, insbesondere
derart, dass die Bodenschwelle formschlüssig auf den unteren Rahmenteil des Blendrahmens
aufsetzbar bzw. dort befestigbar ist. Die Bodenschwelle kann aber auch mit dem unteren
Rahmenteil verklebt oder verschraubt sein. Durch den vierseitig geschlossenen und
verschweißten Rahmen in Kunststoffbauweise wird eine hohe Stabilität des Rahmens erreicht.
Der untere Rahmenteil ist so bemessen, das er im späteren Einbauzustand unterhalb
beziehungsweise deckungsgleich mit dem Fertigfußboden ist, beispielsweise derart,
dass die Bodenschwelle barrierefrei mit dem Fußboden eine Ebene bildet. Von Vorteil
ist es allerdings, wenn zumindest der untere Rahmenteil teilweise in dem späteren
Fertigfußboden eingebaut ist, um einen entsprechenden Verbund zu sichern. Nachteilig
ist dabei allerdings, dass das untere Rahenteil hinsichtlich seiner Geometrie den
anderen Rahmenteilen entsprechen muss.
[0003] Zur Vermeidung dieses Problems schlägt die
DE 20 2008 014 802 U1 einen Blendrahmen für ein Fenster oder eine Tür vor, bestehend aus einem oberen Rahmenteil
und einer Bodenschwelle, wobei der Rahmen einen Außenbereich und einen Innenbereich
bzw. zwei Räume trennt, die Bodenschwelle wenigstens eine Nut zur Aufnahme eines Teiles
einer Bodendichtung aufweist und der obere Rahmenteil aus einem zu der Bodenschwelle
unterschiedlichen Profil gebildet ist, und wobei zwischen der Bodenschwelle und wenigstens
einem von zwei senkrecht in Einbaustellung vorgesehen Schenkeln des oberen Rahmenteils
ein Adapter vorgesehen ist. Der Adapter kann auf der zur Bodenschwelle weisenden Seite
in wenigstens eine Nut der Bodenschwelle form- und/oder kraftschlüssig eingreifend
ausgebildet sein. Des Weiteren kann der Adapter mit dem beziehungsweise den senkrecht
angeordneten Schenkel/n des oberen Rahmenteils verbunden, insbesondere verklebt sein,
um damit die entsprechenden Verbindungsstellen so zu gestalten, dass keine Feuchtigkeit
eindringen kann. Beidseitig kann zusätzlich oder alternativ zur Verklebung wenigstens
eine Verbindungsplatte vorgesehen sein, die den beziehungsweise die senkrecht angeordneten
Schenkel des oberen Rahmenteils, den Adapter und die Bodenschwelle miteinander verbindet.
Mit dieser Ausgestaltung des Rahmens ist ebenfalls ein barrierefreier Übergang zwischen
Innen- und Außenbereich beziehungsweise zwischen zwei Räumen realisierbar.
[0004] Aus der
DE 20 2004 013 287 U1 ist ein Blendrahmen für eine Tür bekannt, der ein Bodenschwellenprofil, mindestens
einen Rahmenpfosten, mindestens ein Adapterelement zur Verbindung des Bodenschwellenprofils
mit dem Rahmenpfosten umfasst. Das Adapterelement weist ein erstes Dichtelement zur
Abdichtung des Adapterelements am Bodenschwellenprofil und ein zweites Dichtelement
zur Abdichtung des Adapterelements am Rahmenpfosten auf. Das Adapterelement weist
mindestens zwei Steckprofilabschnitte auf, wobei einer der Steckprofilabschnitte mit
einer Hohlkammer des Rahmenpfostens und der andere Steckprofilabschnitt mit einem
Armierungsprofil des Rahmenpfostens in Eingriff ist.
[0005] Die
DE 10 2008 015 989 B3 beschreibt einen Schwellenhalter für Türrahmen zum Befestigen eines thermoplastischen
Rahmenprofils eines Türrahmens an einem Schwellenprofil einer Türschwelle, wobei der
Schwellenhalter aus thermoplastischem Kunststoff besteht und einen ersten Abschnitt
mit einer ebenen Endfläche zur seitlichen Anlage gegen eine ebene Endfläche an einem
der beiden Längsenden des Schwellenprofils umfasst, wobei der Umriss der Endfläche
des ersten Abschnitts des Schwellenhalters der Außenkontur des Schwellenprofils angenähert
gleich ist, und wobei dieser erste Abschnitt mit Führungsvorsprüngen versehen ist,
mittels derer er an einem der beiden Längsenden des Schwellenprofils in durch entsprechende
Stege gebildete Formausnehmungen desselben bis zur Anlage seiner Endfläche an der
des Schwellenprofils formschlüssig geführt einsteckbar und am Schwellenprofil durch
Befestigungsmittel befestigbar ist, und ferner einen zweiten Abschnitt zur Befestigung
an einer Gehrungsfläche des Rahmenprofils aufweist, der eine von dem der Endfläche
des Schwellenprofils abgewandten Ende des Schwellenhalters aus unter 45° zur Längsachse
des Rahmenprofils geneigte Gehrungsfläche umfasst, deren Außenkontur, zumindest an
ihrer dem Schwellenprofil zugewandten Seite und ihren an diese anschließenden Seiten,
der dortigen Außenkontur der Gehrungsfläche des Rahmenprofils entspricht.
[0006] Aus der
DE 295 03 698 U1 ist ein Verbindungsstück eines horizontalen Türschwellenprofils mit einem vertikalen
Rahmenholm, mit einem vertikalen Befestigungslappen, der quer am Rahmenholm festgeschraubt
ist, mit einer Befestigung am Schwellenprofil, und mit einer zum Einsetzen einer Glashalteleiste
einer Dichtung od. eines dgl. Längsteils bestimmten Haltenut im Rahmenholm bekannt,
wobei das Verbindungsstück türöffnungsseitig vom Rahmenholm mit einem einstückigen
Arretiervorsprung versehen ist, der in Richtung auf die Türlaibung in die Haltenut
und/oder in die die Haltenut aufweisende Wand eingreift.
[0007] Es ist die Aufgabe vorliegender Erfindung, eine Möglichkeit zur Anbindung eines Blendrahmenprofils
an ein Bodenschwellenprofil zu schaffen.
[0008] Diese Aufgabe wird mit dem eingangs genannten Blendrahmen gelöst, bei dem sich das
Adapterelement nur über einen Teilbereich einer, sich in Einbaulage des Blendrahmens
von einer Außenfläche bis in eine Innenfläche des Blendrahmens erstreckenden Blendrahmentiefe
des vertikalen Rahmenprofils erstreckt, und das Bodenschwellenprofil in einem an das
vertikale Rahmenprofil anschließenden Eckbereich zumindest teilweise auf Gehrung geschnitten
ist und zumindest teilweise aus einem schweißbaren Kunststoff besteht.
[0009] Von Vorteil ist dabei, dass im Eckbereich zwischen dem vertikalen Rahmenprofil und
dem Bodenschwellenprofil eine höhere Stabilität des Blendrahmens erreicht wird, indem
durch die Schweißverbindung eine flächige Übertragung der Kräfte in das Schwellenprofil
über die Schweißfläche erreicht wird. Durch das Verschweißen wird zudem eine verbesserte
Einbindung der Blendrahmenfertigung in Standardfertigungsanlagen für die Rahmenfertigung
generell, erreicht insbesondere in dem die Verbindung mit Standardheizschwertern herstellbar
ist.
[0010] Durch die vorherige Montage des Adapterelementes am Bodenschwellenprofil ist hoher
Vorfertigungsgrad möglich, wodurch eine Entlastung der Rahmenbearbeitung in Hinblick
auf die Taktzeiten erreichbar ist. Darüber hinaus kann das Adapterelement als einfaches
Spritzgussteil an unterschiedlichste Rahmenprofile, d.h. Rahmenquerschnitte, angepasst
werden. Es ist dabei auch möglich, dass das Adapterelement aus einem Kunststoff besteht,
der durch seine Materialeigenschaften dem Blendrahmen höhere Oberflächentemperaturen
in Bodennähe ermöglicht, die normalerweise durch die Bodennähe kaum durch Konvektion
erreichbar ist. Infolge dessen kann der Tauwasserausfall in diesem Bereich deutlich
reduziert werden und kann damit eine Schädigung der anschließenden Bodenbeläge besser
vermieden werden.
[0011] Zur Verbesserung der mechanischen Stabilität ist das Bodenschwellenprofil in einem
an das vertikale Rahmenprofil anschließenden Eckbereich zumindest teilweise auf Gehrung
geschnitten. Es kann damit am Bodenschwellenprofil eine größere Anlagefläche für das
vertikale Rahmenprofil zur Verfügung gestellt werden. Zudem passt sich der Verbindungsbereich
durch diese Ausbildung besser in das Gesamterscheinungsbild des Blendrahmens ein,
da üblicherweise auch die anderen Eckbereiche der Blendrahmenprofile auf Gehrung geschnitten
miteinander verschweißt sind.
[0012] Nach einer Ausführungsvariante des Blendrahmens ist vorgesehen, dass das vertikale
Rahmenprofil in einem an das Bodenschwellenprofil anschließenden Eckbereich zumindest
teilweise auf Gehrung geschnitten ist und einen Gehrungswinkel aufweist, und dass
am Adapterelement der Gehrungswinkel ebenfalls zumindest teilweise ausgebildet ist.
Es wird damit die Verbindungsfläche zwischen dem vertikalen Rahmenprofil und dem Adapterelement
vergrößert, wodurch die mechanische Stabilität dieser Verbindung bzw. des Eckbereichs
zwischen dem vertikalen Rahmenprofil und dem Bodenschwellenprofil insgesamt verbessert
werden kann.
[0013] Es ist auch von Vorteil, wenn das vertikale Rahmenprofil teilweise neben dem Bodenschwellenprofil
angeordnet ist. Es ist damit die Ausbildung der Dichtebenen einfacher, indem das Bodenschwellenprofil
besser in das Gesamtsystem des Blendrahmens eingebunden werden kann, sodass die Gefahr
der Ausbildung von Spalten im Dichtungsbereich zwischen dem Blendrahmen und einem
an diesem anschlagenden Türflügel reduziert werden kann.
[0014] Nach einer besonderen Ausführungsvariante dazu ist vorgesehen, dass das vertikale
Rahmenprofil teilweise bis in eine Aufstandsebene des Bodenschwellenprofils reicht,
wodurch sich das Rahmenprofil nicht zur Gänze auf dem Bodenschwellenprofil abstützt.
Es kann damit nicht nur die Lastabtragung des Blendrahmens an sich verbessert werden
sondern auch eines am Blendrahmen montierten Glasflügels.
[0015] Das Adapterelement bildet einen Teil einer Seitenwand des vertikalen Rahmenprofils.
Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass der Verbindungsbereich zwischen dem vertikalen
Rahmenprofil und dem Adapterelement weiter beabstandet zum Bodenschwellenprofil ausgebildet
ist, wodurch die Zugänglichkeit dieses Verbindungsbereiches mit in der Rahmenfertigung
üblicherweise verwendeten Werkzeugen, insbesondere Heizschwertern zum Verschweißen
des Rahmenprofils mit dem Adapterelement, verbessert werden kann, also mit anderen
Worten ausgedrückt keine Sonderwerkzeuge erforderlich sind. Die Herstellung des erfindungsgemäßen
Blendrahmens passt sich somit besser in eine bereits bestehende Rahmenfertigungsstraße
ein. Darüber hinaus kann damit auch die Gehrungsausbildung zwischen dem Adapterelement
und dem Rahmenprofil vereinfacht werden.
[0016] Weiter ist vorgesehen, dass sich das Adapterelement nur über einen Teilbereich einer
Rahmenstärke des vertikalen Rahmenprofils erstreckt. Es wird damit erreicht, dass
das vertikale Rahmenprofil in einer der beiden Ansichten des Blendrahmens, insbesondere
in der inneren Ansicht, ununterbrochen ist, wodurch sich der Blendrahmen harmonischer
in das Gesamtkonzept einer Fenster- und Türausstattung eines Gebäudes einpasst. Dies
ist insbesondere von Vorteil, wenn der Blendrahmen unmittelbar neben einem Fenster
angeordnet ist.
[0017] Zur Verbesserung der Verwindungssteifigkeit des Verbindungsbereiches zwischen dem
vertikalen Rahmenprofil und dem Bodenschwellenprofil kann vorgesehen sein, dass eine
Seitenwand des Adapterelementes das Bodenschwellenprofil übergreifend ausgebildet
ist. Darüber hinaus wird damit der Anschlussbereich einer alternativ vorgesehenen
Bodenschwellenabdeckung verbessert, indem die Seitenwand fluchtend mit einem Teil
der das Bodenschwellenprofil vorne übergreifenden Bodenschwellenabdeckung ausgebildet
werden kann.
[0018] Das Bodenprofil besteht zumindest teilweise aus einem schweißbaren Kunststoff. Es
ist damit möglich, das Adapterelement mit dem Bodenschwellenprofil zu verschweißen,
wodurch einerseits die mechanische Stabilität des Blendrahmens verbessert wird, und
andererseits die Dichtheit der Anbindung des Adapterelementes verbessert werden kann.
[0019] Zur Erhöhung der Stabilität des Blendrahmens im Eckbereich kann nach einer Ausführungsvariante
vorgesehen werden, dass das Adapterelement mit dem Bodenschwellenprofil adhäsiv und/oder
mechanisch verbunden und/oder verschweißt ist. Zudem ist damit ein höherer Grad der
Vorfertigung im Bereich der Bodenschwellenerzeugung erreichbar, indem das Adapterelement
bereits in diesem Stadium der Fertigung im Wesentlichen unverrückbar an der Bodenschwelle
befestigt wird, wodurch eine entsprechende Entlastung im Bereich der Rahmenfertigung
erreicht wird, wodurch insgesamt die Taktzeiten auch bei unterschiedlichen miteinander
zu verbindenden Profilen im Vergleich zu gleichen Profilquerschnitten im Wesentlichen
nicht bzw. kaum verlängert werden.
[0020] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren
näher erläutert.
[0021] Es zeigen jeweils in schematisch vereinfachter Darstellung:
- Fig. 1
- einen Eckbereich eines Blendrahmens für eine Tür in Explosionsdarstellung und in Schrägansicht
von der Türanschlagseite aus betrachtet;
- Fig. 2
- den Eckbereich des Blendrahmens nach Fig. 1 in Explosionsdarstellung und in Schrägansicht
von der, der Türanschlagseite gegenüberliegenden Seite;
- Fig. 3
- den Eckbereich des Blendrahmens nach Fig. 1 in Schrägansicht auf die Breitenerstreckung
des Blendrahmens.
[0022] Einführend sei festgehalten, dass die in der Beschreibung gewählten Lageangaben,
wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte
Figur bezogen und bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen
sind.
[0023] Die Fig. 1 bis 3 zeigen Ausschnitte aus einer bevorzugten Ausführungsvariante eines
Blendrahmens 1 in verschiedenen Ansichten. Dabei zeigt Fig. 1 einen Explosionsdarstellung
eines unteren Eckbereichs 2 des Blendrahmens 1 in Schrägansicht aus einer Rauminnenseite,
die
[0024] Fig. 2 denselben Ausschnitt in Schrägansicht von außen und die Fig. 3 den Eckbereich
2 in Schrägansicht auf eine Blendrahmentiefe 3 im Sinne der technischen Bedeutung
dieses Begriffs.
[0025] Der Blendrahmen 1 ist insbesondere für Türen, also z.B. Haustüren, Nebeneingangstüren
oder Balkontüren und Schiebetüren, vorgesehen.
[0026] Der Blendrahmen 1 umfasst ein vertikales Rahmenprofil 4, ein so genanntes Blendrahmenprofil,
und ein Bodenschwellenprofil 5 einer Bodenschwelle. Obwohl nicht dargestellt sei der
Vollständigkeit halber darauf hingewiesen, dass der Blendrahmen 1 mehrere Rahmenprofile,
also Blendrahmenprofile, aufweist, beispielsweise für eine Hauseingangstüre zwei vertikale
Rahmenprofile 4 und ein dazwischen angeordnetes, oberes horizontales Rahmenprofil
4, sodass sich zusammen mit der Bodenschwelle ein geschlossener Rahmen ergibt. Die
Rahmenprofile 4 sind üblicherweise in den Eckbereichen auf Gehrung geschnitten und
miteinander verschweißt.
[0027] Das Rahmenprofil 4 ist aus einem Kunststoffprofil hergestellt, insbesondere aus einem
so genannten Hohlkammerprofil, und besteht aus einem thermoplastischen Kunststoff,
beispielsweise PVC, PE, PP, etc. Es sind aus so genannte WPC's (Wood Plastic Composits)
oder faserverstärkte Werkstoffe einsetzbar.
[0028] Das Bodenschwellenprofil 5 besteht bevorzugt ebenfalls zumindest teilweise aus einem
Kunststoff, wobei hier sowohl thermoplastische als auch duroplastische Kunststoffe
verwendbar sind. Denkbar ist auch, dass das Bodenschwellenprofil 5 aus einem metallischen
Werkstoff, wie beispielsweise einem Edelstahl oder einer Aluminiumlegierung, besteht.
[0029] Wie aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich ist, weist das Bodenschwellenprofil 5 eine zum
vertikalen Rahmenprofil 4 unterschiedlichen Querschnitt auf. Insbesondere ist das
Bodenschwellenprofil 5 flacher ausgeführt, sodass der Blendrahmen 1 auch in so genannten
barrierefreien Türen verwendet werden kann. Die maximale Gesamthöhe der Bodenschwelle
kann dabei der jeweiligen Landesnorm bzw. Bauvorschrift entsprechend gewählt sein,
beispielsweise 3 cm betragen.
[0030] Prinzipiell ist es aber im Rahmen der Erfindung möglich, dass das Bodenschwellenprofil
5 aus demselben Werkstoff wie das vertikale Rahmenprofil 4 hergestellt ist und/oder
die beiden Profile dieselbe Querschnittsform aufweisen.
[0031] Normalerweise besteht jedoch aufgrund einer unterschiedlichen Querschnittsform und
der unterschiedlichen mechanischen Beanspruchung des Bodenschwellenprofils 1 im Vergleich
zum vertikalen Rahmenprofil, insbesondere in barrierefreien, also behindertengerechten
Bauten, das Bodenschwellenprofil 5 aus einem zum vertikalen Rahmenprofil 4 unterschiedlichen
Werkstoff, insbesondere Kunststoff. Damit verbunden ist, dass diese Profile schwer
bzw. nur mit höherem Aufwand miteinander verschweißt werden können. Aus diesem Grund
ist in dem Eckbereich 2 zumindest ein Adapterelement 6 angeordnet, über das das vertikale
Rahmenprofil 4 mit dem Bodenschwellenprofil 5 verbunden wird. Mit "zumindest ein"
ist dabei gemeint, dass auch mehrere Adapterelemente 6 in einem Eckbereich 2 nebeneinander
angeordnet werden können, wenngleich die einstückige bzw. einteilige Ausführungsvariante
des Adapterelementes 6 die bevorzugte ist.
[0032] Zur Herstellung der Verbindung des Bodenschwellenprofils 5 mit dem vertikalen Rahmenprofil
4 wird bevorzugt in einem ersten Schritt das Adapterelement 6 mit der Bodenschwellenprofil
verbunden. Bevorzugt wird die Verbindung durch Verkleben des Adapterelementes 6 mit
dem Bodenschwellenprofil 5 mit anschließendem Verschrauben mittels ein oder vorzugsweise
mehreren Schrauben 7. Die Schrauben 7 werden dabei insbesondere verdeckt angebracht,
also beispielsweise im inneren des Adapterelementes 6, wie dies in den Fig. 1 und
2 gezeigt ist. Dazu weist das Adapterelement 6 eine Bodenfläche 8 auf, die gleichzeitig
auch der (großflächigen) Verklebung mit dem Bodenschwellenprofil 5 dient, und die
für die Schrauben entsprechende Ausnehmungen aufweist, die beispielsweise einen runden
Querschnitt aufweisen können oder auch als Langlöcher ausgeführt sein können.
[0033] Anstelle der Schrauben können auch andere geeignete Verbindungsmittel verwendet werden,
beispielsweise auch Nieten, etc., wenngleich die Verwendung von Schrauben 7 bevorzugt
wird.
[0034] Als Kleber zur Herstellung der Verklebung wird ein üblicher, geeigneter Industriekleber
in Abhängigkeit vom verwendeten Werkstoff für das Bodenschwellenprofil 5 und/oder
das Adapterelement 6 verwendet, also beispielsweise ein Kleber der eine Verklebung
von zwei Kunststoffen oder eines Kunststoffes mit einem metallischen Werkstoff für
das Bodenschwellenprofil 5 erlaubt.
[0035] Obwohl die Kombination aus Verklebung und Verschraubung bzw. allgemein ausgedrückt
aus adhäsiver und mechanischer Verbindung die bevorzugte ist, besteht auch die Möglichkeit,
dass das Adapterelement 6 anderwärtig mit dem Bodenschwellenprofil 5 verbunden wird.
Beispielsweise besteht die Möglichkeit, dass das Adapterelement 6 alternativ oder
zusätzlich zu den genannten Verbindungsmethoden formschlüssig mit dem Bodenschwellenprofil
verbunden wird. Dazu kann beispielsweise das Bodenschwellenprofil 5 zumindest eine
Längsnut 9 in einer dem Adapterelement 6 zugewandten Oberfläche 10 aufweisen. Diese
Längsnut 9 kann dabei einen quadratischen, rechteckigen, etc. Querschnitt aufweisen,
der gegebenenfalls hinterschnitten ist. Am Adapterelement 6 kann dazu ein in Richtung
auf die Oberfläche 10 weisender und in der Längsnut 9 aufnehmbarer Längssteg ausgebildet
sein, der einen zum Querschnitt der Längsnut 9 komplementären Querschnitt aufweist.
Die Dimensionen des Längssteges und der Längsnut 9 können dabei so gewählt sein, dass
sich zumindest annähernd eine Presspassung ergibt.
[0036] Sofern das Bodenschwellenprofil 5 zumindest teilweise aus einem schweißbaren, d.h.
thermoplastischen, Kunststoff besteht, besteht bei geeigneter Materialkombination
des Werkstoffes für das Bodenschwellenprofil 5 und des Adapterelementes 6 auch die
Möglichkeit, dass das Adapterelement 6 mit dem Bodenschwellenprofil 5 verschweißt
wird.
[0037] Mit dem vertikalen Rahmenprofil 4 wird das Adapterelement 6 verschweißt, wobei die
Verschweißung bevorzugt über zumindest einen Teil der einander zugewandeten Stirnflächen,
also beispielsweise über zumindest einen Teil der Querschnittflächen, erfolgt, wie
dies insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist. Dazu sind das Adapterelement 6 und das
vertikale Rahmenprofil 4 bevorzugt aus dem gleichen Kunststoff hergestellt. Es wird
damit erreicht, dass - sofern das Bodenschwellenprofil aus einem zum Werkstoff des
vertikalen Rahmenprofils 4 unterschiedlichen Werkstoff, insbesondere Kunststoff, besteht,
dass das Verfahren des Verschweißens von Profilen, wie es im Rahmenbau von Fenster-
und Türenherstellern üblicherweise eingesetzt wird, also beispielsweise mittels Standardheizschwertern,
auch zur Anbindung des Bodenschwellenprofils 5 eingesetzt werden kann, also zum Verbinden
von zwei dieser Verfahrensweise nur schwer zugänglichen Werkstoffen.
[0038] Obwohl es prinzipiell möglich ist, dass das Adapterelement 6 und das vertikale Rahmenprofil
4 stumpf aneinander stoßend miteinander verschweißt werden, werden bevorzugt sowohl
das vertikale Rahmenprofil 4 und das Adapterelement 6 im Schweißbereich auf Gehrung
geschnitten, wie dies aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist. Das Adapterelement 6 kann
also in Seitenansicht betrachtet ein Formteil mit einer annähernd dreieckförmigen
Seitenfläche 11 sein. Diese annähernd dreieckförmige Seitenfläche 1 kann sich dabei
von der und im rechten Winkel zur Bodenfläche 8 erstrecken, wie dies in den Fig. 1
und 2 dargestellt ist. Ebenso ist es aber möglich, dass zwischen dieser Bodenfläche
8 und der annähernd dreieckförmigen Seitenfläche 11 ein Zwischenabschnitt 12 des Adapterelementes
6 angeordnet ist, der z.B. zumindest annähernd quaderförmig ausgebildet ist, wie dies
in Fig. 1 strichliert angedeutet ist.
[0039] Das vertikale Rahmenprofil 4 mit dem Adapterelement 6 können im Querschnitt betrachtet
zur Gänze auf der Oberfläche 10 des Bodenschwellenprofils 1 anliegend angeordnet sein.
Bevorzugt wird allerdings eine Ausführungsvariante, bei der das vertikale Rahmenprofil
4 teilweise neben dem Bodenschwellenprofil 5 angeordnet ist, insbesondere teilweise
bis in eine Aufstandsebene 13 des Bodenschwellenprofils 6 reicht, wie dies am besten
aus Fig. 3 ersichtlich ist. Mit anderen Worten ausgedrückt, kann also das Bodenschwellenprofil
5 zumindest teilweise, insbesondere zur Gänze, zwischen zwei benachbarten vertikalen
Rahmenprofilen 4 des Blendrahmens 1 in diesem angeordnet sein. Dabei weist das vertikale
Rahmenprofil 4 einen Endabschnitt 14 auf der, in horizontaler Richtung betrachtet,
neben dem Bodenschwellenprofil 5 liegend angeordnet ist. Dieser Endabschnitt 14 kann,
wie dies in Fig. 1 strichliert dargestellt ist, in Draufsicht auf eine Seitenfläche
15 betrachtet, d.h. die so genannte Ansichtsseitenfläche des Blendrahmens 1, einen
rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweisen. Damit schließt also das Bodenschwellenprofil
5 im rechten Winkel bzw. stumpf anliegend an diesen Endabschnitt 14 an. Im Rahmen
der Erfindung wird allerdings eine Ausführungsvariante bevorzugt, bei der der Anschlussbereich
des Endabschnittes 14 an das Bodenschwellenprofil 5 ebenfalls auf Gehrung geschnitten
ausgebildet ist, wie dies aus Fig. 1 bzw. Fig. 3 ersichtlich ist. Das Bodenschwellenprofil
5 ist dabei in einem an das vertikale Rahmenprofil 4 anschließenden Eckbereich 16
ebenfalls zumindest teilweise auf Gehrung geschnitten. Der Gehrungsbereich im Endabschnitt
14 des vertikalen Rahmenprofils 4 kann bis in eine hintere Ecke 17 des vertikalen
Rahmenprofils 4 reichen, sodass als der Endabschnitt 14 des vertikalen Rahmenprofils
4 in Draufsicht auf dessen Seitenfläche 15 in diesem Bereich spitz zulaufend bzw.
dreieckförmig ausgebildet ist. Bevorzugt endet der Gehrungsbereich allerdings vor
der Ecke 17, wie dies in den Fig. dargestellt ist, sodass sich an den Gehrungsbereich
noch eine horizontal bzw. parallel zur Aufstandsebene 13 des Bodenschwellenprofils
5 verlaufende Kante anschließt, wodurch das vertikale Rahmenprofil 5 ebenfalls eine
ebene, horizontal verlaufende Aufstandsfläche aufweist.
[0040] Neben der Ausführung, dass das vertikale Rahmenprofil 4 in der Aufstandsebene 13
des Bodenschwellenprofils 5 endet, besteht auch die Möglichkeit, dass das vertikale
Rahmenprofil unterhalb oder oberhalb dieser Aufstandsebene 13 endet, jeweils in Einbaulage
des Blendrahmens 1 betrachtet.
[0041] Das Adapterelement 6 erstreckt sich nur über einen Teilbereich einer Rahmenstärke
des vertikalen Rahmenprofils 4, d.h. einen Teilbereich der Blendrahmentiefe 3, wie
dies in den Fig. dargestellt ist. Im Falle der Ausbildung des vertikalen Rahmenprofils
als Hohlkammerprofil ist die Größe dieses Teilbereichs dabei abhängig von dem inneren
Aufbau des vertikalen Rahmenprofils 4, d.h. der Anordnung der inneren Stege des vertikalen
Rahmenprofils 4 zur Ausbildung der Hohlkammern, das das Adapterelement 6 in diesem
Fall bevorzugt mit einem oder mehreren dieser Stege stirnseitig verschweißt wird.
[0042] Das Adapterelement 6 bildet einen Teil einer der Seitenflächen 15 oder 18 des vertikalen
Rahmenprofils 4, sodass also das Adapterelement 6 fluchtend mit der jeweiligen Seitenfläche
15 oder 18 bzw. mit dem vertikalen Rahmenprofil 4 angeordnet ist.
[0043] Das Adapterelement 6 weist bevorzugt einen Profilquerschnitt auf, der dem Profilsquerschnitt
des vertikalen Rahmenprofils 4 entspricht, zumindest in Hinblick auf die äußeren Begrenzungsflächen,
wobei im Adapterelement 6 aber auch die Hohlkammern in gleicher Art und Weise wie
im vertikalen Rahmenprofil 4 verwirklicht sein können.
[0044] Wie bereits erwähnt kann bzw. können in der Oberfläche 10 des Bodenschwellenprofils
5 eine oder mehrere, beispielsweise zwei, Längsnuten 9 ausgebildet sein. Primär können
diese Längsnuten 9 der Aufnahme eines Dichtelementes 19 oder mehrerer Dichtelemente
19 dienen, beispielsweise einem Elastomerstreifen. Diese Längsnuten können aber auch
zur Erhöhung der Stabilität des Eckbereiches zwischen dem vertikalen Rahmenprofil
4 und dem Blendrahmenprofil 5 verwendet werden, indem das Adapterelement 6 bis in
zumindest eine der Längsnuten 9 hineinragt. Dazu kann das Adapterelement 6 einen nach
unten vorragenden Längssteg aufweisen, der in diese Längsnut 6 hineinragt, insbesondere
formschlüssig.
[0045] Es besteht weiters die Möglichkeit, dass auf zumindest einem Teil der Oberfläche
10 des Bodenschwellenprofils 5 eine so genannte Bodenschwellenabdeckung 20 angeordnet
wird, die insbesondere aus einem zum Werkstoff des Bodenschwellenprofils 5 unterschiedlichen
Werkstoff besteht, vorzugsweise aus einem metallischen Werkstoff. Diese Bodenschwellenabdeckung
20 erstreckt sich dabei über die gesamte Länge des Bodenschwellenprofils 5 zwischen
zwei vertikale Rahmenelementen 4, ist jedoch bevorzugt nicht unterhalb der vertikalen
Rahmenelemente 4 angeordnet, um die Austauschbarkeit der Bodenschwellenabdeckung 20
zu ermöglichen. In Richtung der Blendrahmentiefe 3 des vertikalen Rahmenprofils 4
kann sich die Bodenschwellenabdeckung 20 beispielsweise bis in den Bereich des Dichtelementes
19 erstrecken. Die Bodenschwellenabdeckung 20 kann einen das Bodenschwellenprofil
5 in vertikaler Richtung überdeckenden bzw. übergreifenden Schenkel 21 aufweisen.
Um bei dieser Ausführungsvariante einen ebenflächigen Anschluss der Bodenschwellenabdeckung
20 an das vertikale Rahmenelement 4 zu ermöglichen, kann das Adapterelement 6, das
in der bevorzugten Ausführungsvariante einen Teil des vertikalen Rahmenelementes 4
ersetzt, wie dies voranstehend beschrieben wurde, sodass also das Adapterelement 6
auch als Teil des vertikalen Rahmenprofils 4 betrachtet werden kann, eine Seitenwand
aufweisen, beispielsweise die voranstehend genannte Seitenfläche 11, die das Bodenschwellenprofil
5 in vertikaler Richtung übergreifend ausgebildet ist.
[0046] Das Bodenschwellenprofil 5 oder die gesamte Bodenschwelle, also inklusive der Bodenschwellenabdeckung
20, kann eine Breite in Richtung der Blendrahmentiefe 3 des vertikalen Rahmenprofils
4 aufweisen, die der Größe dieser Blendrahmentiefe entspricht.
[0047] Durch das Adapterelement 6 wird u.a. auch erreicht, dass die vertikalen Dichtungsebenen,
in denen beispielsweise ein Dichtelement 22 , also beispielsweise die so genannte
Anschlagdichtung, angeordnet ist, keine Unterbrechung aufweisen, d.h. ununterbrochen
bis zur Bodenschwelle 5 reichen. Das Adapterelement 6 kann dazu die entsprechend geformte
Nut (analog zur Nut im vertikalen Rahmenprofil 4) zur Aufnahme des Dichtelementes
22 aufweisen. Es ist damit auch eine einfache Anpassung an Dichtungsgeometrien ohne
Ausbildung eines so genannten Wassersacks im rückwärtigen, einer Mauer zuwendbaren
unteren Bereichs der vertikalen Rahmenprofile 4 möglich. Es kann also im Anschlussbereich
des vertikalen Rahmenprofils 4 an die Bodenschwelle 5 stehendes Wasser vermieden werden.
Zudem kann eine Axialfixierung der Dichtung(en) erreicht werden. Die Abdichtung kann
dabei über gesonderte Element, beispielsweise elastomere Dichtstreifen, oder angespritzte
Dichtungen erfolgen. Zudem ist damit auch eine bessere Revisierbarkeit der Verschleißprofile,
wie der Dichtung(en) und des Trittschutzes, d.h. der Bodenschwellenabdeckung 20, auf
der Bodenschwelle erreichbar. Das Dichtsystem, d.h. die Abdichtung gegen Feuchtigkeit
und/oder Wind, kann dabei so ausgestaltet sein, dass das auf der Bodenschwelle 5 angeordnete
Dichtelement 19 zumindest annähernd bis an das Adapterelement 6 anstoßend angeordnet
ist, sodass also dieses Dichtelement 19 bis hinter den Anschlagbereich der Tür reicht
und damit das Dichtelement 22 des vertikalen Rahmenprofils 4 an diesem Dichtelement
19 der Bodenschwelle 5 aufliegend angeordnet werden kann, wie dies insbesondere in
Fig. 3 dargestellt ist. Im Bereich des Dichtelementes 19 kann dabei das Adapterelement
6 eine Höhe in Richtung des vertikalen Rahmenprofils 4 aufweisen, die größer ist als
die Höhe des Dichtelementes 19 in gleicher Richtung, wie dies ebenfalls in Fig. 3
dargestellt ist.
[0048] Mit der Erfindung wird der Vorteil erreicht, dass die Bodenschwelle 5 mit dem montierten
Adapterelement 6 in einer herkömmlichen Fertigungsstraße für Kunststofffenster wie
ein normales Rahmenprofil verarbeitet werden kann.
[0049] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis
des Aufbaus des Blendrahmens 1 dieser bzw. dessen Bestandteile teilweise unmaßstäblich
und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Bezugszeichenaufstellung
[0050]
- 1
- Blendrahmen
- 2
- Eckbereich
- 3
- Blendrahmentiefe
- 4
- Rahmenprofil
- 5
- Bodenschwelle
- 6
- Adapterelement
- 7
- Schraube
- 8
- Bodenfläche
- 9
- Längsnut
- 10
- Oberfläche
- 11
- Seitenfläche
- 12
- Zwischenabschnitt
- 13
- Aufstandsebene
- 14
- Endabschnitt
- 15
- Seitenfläche
- 16
- Eckbereich
- 17
- Ecke
- 18
- Seitenfläche
- 19
- Dichtelement
- 20
- Bodenschwellenabdeckung
- 21
- Schenkel
- 22
- Dichtelement
1. Blendrahmen (1) für eine Tür, umfassend ein Bodenschwellenprofil (5), ein vertikales
Rahmenprofil (4) und ein Adapterelement (6) zur Verbindung des Bodenschwellenprofils
(5) mit dem Rahmenprofil (4), wobei das Adapterelement (6) mit dem vertikalen Rahmenprofil
(4) verschweißt ist und einen Teil einer Seitenfläche (18) des vertikalen Rahmenprofils
(4) bildet, und wobei das Bodenschwellenprofil (5) einen zum Querschnitt des vertikalen
Rahmenprofils (4) flacheren Querschnitt aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Adapterelement (6) nur über einen Teilbereich einer, sich in Einbaulage
des Blendrahmens (1) von einer Außenfläche bis in eine Innenfläche des Blendrahmens
(1) erstreckenden Blendrahmentiefe (3) des vertikalen Rahmenprofils (4) erstreckt,
und dass das Bodenschwellenprofil (5) in einem an das vertikale Rahmenprofil (4) anschließenden
Eckbereich (16) zumindest teilweise auf Gehrung geschnitten ist und zumindest teilweise
aus einem schweißbaren Kunststoff besteht.
2. Blendrahmen (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vertikale Rahmenprofil (4) in einem an das Bodenschwellenprofil (5) anschließenden
Eckbereich zumindest teilweise auf Gehrung geschnitten ist und einen Gehrungswinkel
aufweist, und dass am Adapterelement (6) der Gehrungswinkel ebenfalls zumindest teilweise
ausgebildet ist.
3. Blendrahmen (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das vertikale Rahmenprofil (4) teilweise neben dem Bodenschwellenprofil (5) angeordnet
ist.
4. Blendrahmen (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das vertikale Rahmenprofil (4) teilweise bis in eine Aufstandsebene (13) des Bodenschwellenprofils
(5) reicht.
5. Blendrahmen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seitenwand des Adapterelementes (6) das Bodenschwellenprofil (5) übergreifend
ausgebildet ist.
6. Blendrahmen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (6) mit dem Bodenschwellenprofil (5) adhäsiv und/oder mechanisch verbunden und/oder verschweißt ist.
1. Cadre dormant (1) pour une porte, comprenant un profilé de seuil de sol (5), un profilé
de cadre vertical (4) et un élément adaptateur (6) pour le raccordement du profilé
de seuil de sol (5) et du profilé de cadre vertical (4), dans lequel l'élément adaptateur
(6) est soudé sur le profilé de cadre vertical (4) et forme une partie d'une surface
latérale (18) du profilé de cadre vertical (4), et dans lequel le profilé de seuil
de sol (5) présente une section transversale plus plate par rapport à la section transversale
du profilé de cadre vertical (4), caractérisé en ce que l'élément adaptateur (6) s'étend uniquement au-dessus du zone partielle d'une épaisseur
de cadre dormant (3) du profilé de cadre vertical (4) s'étendant, dans la position
montée du cadre dormant (1), d'une surface extérieure jusqu'à une surface intérieure
du cadre dormant (1), et en ce que le profilé de seuil de sol (5) est découpé, au moins partiellement en biais, dans
une zone de coin (16) suivant le profilé de cadre vertical (4), et se compose au moins
par endroits d'une matière plastique pouvant être soudée.
2. Cadre dormant (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le profilé de cadre vertical (4) est découpé, au moins partiellement en biais, dans
une zone de coin suivant le profilé de seuil de sol (5) et présente un biseau, et
en ce que le biseau est formé également au moins partiellement au niveau de l'élément adaptateur
(6).
3. Cadre dormant (1) selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que le profilé de cadre vertical (4) est disposé partiellement adjacent au profilé de
seuil de sol (5).
4. Cadre dormant (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le profilé de cadre vertical (4) va partiellement jusque dans un plan contact (13)
du profilé de seuil de sol (5).
5. Cadre dormant (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'une paroi latérale de l'élément adaptateur (6) est réalisée couvrant le profilé de
seuil de sol (5).
6. Cadre dormant (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément adaptateur (6) est relié par adhésif et/ou mécaniquement et/ou est soudé
au profilé de seuil de sol (5).