(19)
(11) EP 2 469 172 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
21.02.2018  Patentblatt  2018/08

(21) Anmeldenummer: 11193143.2

(22) Anmeldetag:  13.12.2011
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F24C 3/12(2006.01)
F23N 5/20(2006.01)

(54)

Gaskochstelle mit einer automatischen Steuerung

Gas hotplate with automatic control

Poste de cuisson au gaz doté d'une commande automatique


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 21.12.2010 ES 201031891

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.06.2012  Patentblatt  2012/26

(73) Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH
81739 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Acosta Herrero, Luis
    39600 Maliaño (Cantabria) (ES)
  • De Carlos Negro, Ainhoa
    39600 Maliaño (ES)
  • Herrera Estrada, Pedro
    39012 Santander (ES)
  • Leon Garcia, Jose
    39001 Santander (ES)
  • Lopez Ortiz, Alberto
    39004 Santander (ES)
  • Palacios Valdueza, Luis Antonio
    39610 Astillero (ES)
  • Placer Maruri, Emilio
    39120 Liencres (ES)
  • Verdeja Galnares, Almudena
    39610 El Astillero (ES)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 1 887 284
WO-A1-2009/062281
DE-T2- 69 309 896
US-A- 6 018 150
WO-A1-01/29483
DE-A1- 19 949 600
US-A- 4 869 233
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Gaskochstelle mit mindestens einem Gasbrenner, einer Steuervorrichtung und einer mit der Steuervorrichtung in Wirkverbindung stehenden Einrichtung zum selbsttätigen sequentiellen Ein- und Ausschalten von Flammen an dem Gasbrenner, wobei die Steuervorrichtung eine Einrichtung zum programmunterstützten automatischen Kochen aufweist, wobei die Steuervorrichtung eine Benutzerschnittstelle zum Einstellen mindestens eines vorgegebenen Kochprogramms umfasst. Gaskochstellen der genannten Art sind beispielsweise Gaskochmulden oder Gas-Standherde.
    Die Gaskochstellen besitzen in der Regel mehrere Gasbrenner, die über jeweils ein Einstellventil mit Gas versorgt werden. Die Einstellventile besitzen einen variablen Öffnungsquerschnitt, mit dem das dem Gasbrenner pro Zeiteinheit zugeführte Gasvolumen und damit die Wärmeleistung der an dem Gasbrenner brennenden Flammen eingestellt werden kann. Die Einstellventile können beispielsweise als manuell betätigbare Gashähne ausgeführt sein. Ebenfalls bekannt ist es, permanentmagnetisch, elektromotorisch oder elektromagnetisch einstellbare Gasventile einzusetzen. In diesem Fall besitzt die Gaskochstelle eine elektrische Steuervorrichtung, welche einen Antrieb der Einstellventile ansteuert, und ist die Steuervorrichtung mit einer ein elektrisches Signal erzeugenden Benutzerschnittstelle, beispielsweise einem mit dem Drehknebel verbundenen Winkelsensor, einem Touch-Sensor oder einem Slider verbunden.
    Mittels des jedem der Gasbrenner zugeordneten Einstellventils kann der Gasvolumenstrom in einem Bereich zwischen einer Maximalleistung und einer Minimalleistung des Gasbrenners variiert werden. Ein kontinuierlicher Betrieb des Gasbrenners mit einer Leistung unterhalb der Minimalleistung des Gasbrenners ist nicht möglich, da in diesem Fall die Gefahr eines unbeabsichtigten Erlöschens der Gasflammen besteht.

    [0002] Um mit einem Gasbrenner eine Heizleistung zu erzeugen, die über die Zeit gemittelt die Minimalleistung des Gasbrenners unterschreitet, ist es bekannt, die Flammen an dem Gasbrenner selbsttätig sequentiell ein- und auszuschalten. Diese Funktion wird branchenüblich häufig auch als XLO (Extra Low) bezeichnet. Im XLO-Modus wird der Gasstrom zu dem Gasbrenner fortlaufend unterbrochen und wieder freigegeben. Nach jedem Freigeben des Gasstroms erfolgt ein automatisches Zünden der Gasflammen an dem Gasbrenner. Das Unterbrechen und Freigeben des Gasstroms wird mittels der Steuervorrichtung gesteuert, nachdem der Benutzer der Gaskochstelle den XLO-Modus eingestellt hat. Hierbei sind Lösungen bekannt, bei denen das Unterbrechen und Freigeben des Gasstroms mittels des Einstellventils selbst, mittels einer zum Einstellventil gehörenden Magnetventileinheit oder mittels eines separaten Auf-Zu-Ventils erfolgt. Gaskochstellen mit XLO-Modus sind sowohl in Kombination mit einem manuell einstellbaren Einstellventil, als auch in Kombination mit einem elektrisch einstellbaren Einstellventil im Stand der Technik bekannt.

    [0003] Die DE 693 09 896 T2 offenbart einen Herd mit automatischer Steuerung mit mehreren Brennern und einem Steuerzentrum, das alle elektro-mechanischen Einrichtungen, aus denen der Herd besteht, betreibt. Das Steuerzentrum ermöglicht automatische Betriebsweisen des Herds.

    [0004] Die US 6 018 150 A offenbart ein elektronisches Steuersystem für eine Fritteuse mit einem Gasbrenner, die in einem programmgestützten Modus gepulst betrieben werden kann.

    [0005] Die WO 2009/062281 A1 offenbart eine Steuervorrichtung zur Einstellung einer Temperatur eines Gasgrills, wobei durch die Steuervorrichtung der Durchfluss eines brennbaren Mediums gesteuert wird.

    [0006] Die WO 01/29483 A1 offenbart eine Gaskochstelle mit einer Steuervorrichtung, durch die ein programmgesteuerter Betrieb mit selbsttätigem sequentiellen Ein- und Ausschalten (PWM-Betrieb) ermöglicht wird.

    [0007] Die DE 199 49 600 A1 offenbart ein gasbeheiztes Hausgerät in Form eines Koch- oder Backgerätes mit mindestens einem Gasbrenner sowie einem Gaseinstellmittel zum getaktet unterbrochenen Zuführen von Gas zu dem Gasbrenner für eine geringe Heizleistung. Eine Steuereinrichtung kann durch ein vorbestimmtes Programm die Öffnungsweite eines Ventils einstellen.

    [0008] Die Einstellung der richtigen, dem jeweiligen Kochvorgang angepassten Leistungsstufe eines Gasbrenners erfordert von dem Bediener eine Gaskochstelle ein erhebliches Maß an Erfahrung. Häufiges Resultat einer für den Kochvorgang ungünstigen Leistungsstufe ist ein schlechtes Kochergebnis. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gaskochstelle zur Verfügung zu stellen, die es ungeübten Bedienern erleichtert, gute Kochergebnisse zu erzielen.

    [0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Steuervorrichtung zum programmunterstützten automatischen Kochen derart konfiguriert ist, dass zumindest eines der vorgegebenen Kochprogramme die Benutzung eines bestimmten Gasbrenners vorschreibt. Unter programmunterstütztem automatischem Kochen ist beispielsweise zu verstehen, dass die Steuervorrichtung selbsttätig eine Leistungsstufe und/oder einen Leistungsverlauf und/oder eine Dauer des Kochvorgangs bestimmt und steuert. Der Bediener kann hierzu beispielsweise die Art eines zuzubereitenden Gerichts oder die Art des durchzuführenden Kochvorgangs in die Steuervorrichtung eingeben. Eine derartige Steuervorrichtung wird erfindungsgemäß in einer Gaskochstelle eingesetzt.

    [0010] Erfindungsgemäß umfasst die Steuervorrichtung eine Benutzerschnittstelle zum Einstellen mindestens eines vorgegebenen Kochprogramms. Das Kochprogramm kann beispielsweise durch die Art des zuzubereitenden Gerichts oder durch die Art des durchzuführenden Kochvorgangs definiert sein. Bei der Benutzerschnittstelle handelt es sich beispielsweise um ein Anzeigedisplay in Kombination mit einer geeigneten Eingabevorrichtung. Hierfür kommen beispielsweise eine Kombination aus Wähl- und Quittiertasten oder ein Touch-Display in Betracht.

    [0011] Die Steuervorrichtung ist erfindungsgemäß derart konfiguriert, dass zumindest eines der vorgegebenen Kochprogramme die Benutzung eines bestimmten Gasbrenners vorschreibt. Die Gasbrenner einer Gaskochstelle besitzen in der Regel unterschiedliche Nennleistungen und in Abhängigkeit hiervon auch unterschiedliche Minimalleistungen. Je nach durchzuführendem Kochvorgang ist die Benutzung eines bestimmten Gasbrenners besonders vorteilhaft. Die Steuervorrichtung nimmt dem Benutzer die Auswahl des richtigen Gasbrenners ab und schreibt abhängig vom Kochprogramm vor, welcher Gasbrenner zu benutzen ist.

    [0012] Weiter kann die Steuervorrichtung derart konfiguriert sein, dass zumindest eines der vorgegebenen Kochprogramme eine bestimmte Zyklusdauer für das sequenzielle Ein- und Ausschalten von Flammen an dem Gasbrenner vorschreibt. Als Zyklusdauer ist während des sequenziellen Ein- und Ausschaltens der Flammen die Dauer einer Zeitperiode mit eingeschalteten Flammen plus die Dauer der darauffolgenden Zeitperiode mit ausgeschalteten Flammen zu verstehen. Eine kurze Zyklusdauer hat den Vorteil, dass die Wärmeeinwirkung auf das Gargut ziemlich gleichmäßig erfolgt. Vorteilhaft an einer langen Zyklusdauer ist hingegen eine geringere Geräuschbelastung durch die bei jedem Zünden der Gasflammen erzeugten Funken, sowie ein höherer Wirkungsgrad des Gasbrenners, da bei jedem Zünden der Gasflammen eine kurze Phase mit nicht optimalem Verbrennungsverlauf vorliegt. In der Steuervorrichtung ist die für den jeweiligen Kochvorgang optimale Zyklusdauer hinterlegt.

    [0013] Weiter ist die Steuervorrichtung derart konfiguriert, dass zumindest eines der vorgegebenen Kochprogramme ein bestimmtes Verhältnis von Einschaltzeit zu Ausschaltzeit während der sequenziellen Ein- und Ausschaltens von Flammen an dem Gasbrenner vorschreibt. Dieses Verhältnis von Einschaltzeit zu Ausschaltzeit bestimmt die mit dem Gasbrenner erzeugte, über die Zeit gemittelte Wärmeleistung.

    [0014] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht weiter vor, dass die Gaskochstelle ein dem Gasbrenner zugeordnetes Einstellventil für die Größe des Gasvolumenstroms bei eingeschalteten Flammen aufweist, und die Steuervorrichtung derart konfiguriert ist, dass zumindest eines der vorgegebenen Kochprogramme eine bestimmte Stellung des Einstellventils vorschreibt. Die Stellung des Einstellventils gibt vor, welche Wärmeleistung der Gasbrenner erzeugt, wenn die Gasflammen am Gasbrenner brennen. Die Stellung des Einstellventils ist daher sowohl für den Kochbetrieb mit kontinuierlich brennenden Gasflammen, als auch für den Betrieb mit selbsttätig sequenziell ein- und ausschaltenden Flammen zu kontrollieren. Dies kann entweder dadurch erfolgen, dass die Steuervorrichtung einen Aktuator zur Einstellung des Einstellventils ansteuert.

    [0015] Alternativ ist es möglich, dass das Einstellventil manuell einstellbar ist und die Steuervorrichtung mit einem elektrischen Signalgeber verbunden ist, welcher ein von der Stellung des Einstellventils abhängiges Signal erzeugt. Bei manuell einstellbaren Einstellventilen kann die Steuervorrichtung über eine geeignete Anzeige dem Bediener einen Hinweis geben, wie das Einstellventil einzustellen ist, und die Stellung dieses Einstellventils auch mittels eines geeigneten Sensors überwachen.

    [0016] Ebenfalls ist es möglich, dass die Gaskochstelle einen mit der Steuervorrichtung in Wirkverbindung stehenden Timer zum selbsttätigen Unterbrechen der Gaszufuhr zu dem Gasbrenner nach einer vorgegebenen Zeit aufweist, und die Steuervorrichtung derart konfiguriert ist, dass zumindest eines der vorgegebenen Kochprogramme ein vollständiges Unterbrechen der Gaszufuhr nach einer vorgegebenen Zeit vorschreibt. Mittels des Timers wird der Kochvorgang nach einer bestimmten Zeitdauer automatisch beendet. Diese Zeitdauer des Kochvorgangs hängt von dem gewählten Kochprogramm ab. Die Steuervorrichtung steuert den Timer entsprechend dem gewählten Kochvorgang an. Der Timer kann auch integraler Bestandteil der Steuervorrichtung sein.

    [0017] Eine besonders zweckmäßige Anwendung der Erfindung liegt vor, wenn zumindest ein vorgegebenes Kochprogramm als Auftauprogramm definiert ist. Unter einem Auftauprogramm ist ein Kochprogramm zu verstehen, das besonders gut dazu geeignet ist, tiefgefrorene Lebensmittel auf der Gaskochstelle aufzutauen, ohne dass die Lebensmittel dabei ganz oder auch nur teilweise gegart werden.

    [0018] Das hierzu vorgesehene Kochprogramm ist durch folgende Parameter definiert, welche in der Steuervorrichtung hinterlegt sind:
    • Es ist eine Benutzung eines Gasbrenners mit einer maximalen Leistung zwischen 800 Watt und 1200 Watt, vorzugsweise zwischen 900 Watt und 1100 Watt vorgeschrieben. Dies ist in der Regel der kleinste der Brenner eines Gaskochfelds.
    • Es ist eine Zyklusdauer zwischen 20 und 40 Sekunden, vorzugsweise zwischen 25 und 35 Sekunden, für das sequenzielle Ein- und Ausschalten von Flammen an dem Gasbrenner vorgeschrieben.
    • Vorgeschrieben ist weiter ein Verhältnis von Einschaltzeit zu Ausschaltzeit zwischen 10/90 und 25/75, vorzugsweise zwischen 15/85 und 20/80 während des sequenziellen Ein- und Ausschaltens von Flammen an dem Gasbrenner. Beispiel: Bei einem Verhältnis von 15/85 ist die Gasflamme für 15 % der Zyklusdauer eingeschaltet und für 85 % der Zyklusdauer ausgeschaltet.
    • Es ist die Minimalstellung des Einstellventils vorgeschrieben. Die Gasflammen brennen während der Einschaltzeit mit der Minimalleistung des betreffenden Gasbrenners.


    [0019] Eine vorteilhafte Ausführung der Gaskochstelle sieht vor, dass das Einstellventil manuell einstellbar ist und die Steuervorrichtung mit einem elektrischen Signalgeber verbunden ist, welcher ein von der Stellung des Einstellventils abhängiges Signal erzeugt. Das Einstellventil wird dabei elektrisch überwacht. Je nach Art des Signalgebers wird der Steuervorrichtung dabei ein zweistufiges, ein mehrstufiges oder ein stufenloses Signal zur Verfügung gestellt. Bei einem zweistufigen Signalgeber kann beispielsweise erfasst werden, ob sich das Einstellventil in Minimalstellung befindet oder nicht.

    [0020] Darüber hinaus ist vorgesehen, dass die Gaskochstelle einen mit der Steuervorrichtung in Wirkverbindung stehenden Timer zum selbständigen Unterbrechen der Gaszufuhr zu dem Gasbrenner nach einer vorgegebenen Zeit aufweist, und die Steuervorrichtung derart konfiguriert ist, dass das Auftauprogramm ein vollständiges Unterbrechen der Gaszufuhr nach einer vorgegebenen Zeit vorschreibt, welche in Abhängigkeit von einem Gewicht eines aufzutauenden Lebensmittels bestimmt wird. Hierbei ist es beispielsweise denkbar, dass der Bediener das Gewicht des aufzutauenden Lebensmittels mittels der Benutzerschnittstelle eingibt und daraufhin die Steuervorrichtung die Laufzeit des Auftauprogramms definiert und den Timer entsprechend einstellt.
    Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand des in den schematischen Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt:

    Figur 1 den schematischen Aufbau einer erfindungsgemäßen Gaskochstelle;

    Figur 2 einen typischen Leistungsverlauf der Flammen an einem Gasbrenner während des Auftauprogramms.

    Figur 1 zeigt den schematischen Aufbau einer erfindungsgemäßen Gaskochstelle. Zu erkennen ist eine Kochfeldplatte 1, die häufig auch als Top-Sheet bezeichnet wird. An der Kochfeldplatte 1 sind die Gasbrenner 2 des Gaskochfelds montiert. In der vorliegenden Abbildung ist nur ein einziger der Gasbrenner 2 abgebildet. Im dargestellten eingeschalteten Zustand des Gasbrenners 2 brennen am Gasbrenner 2 Gasflammen 3. Die Gasversorgung des Gasbrenners 2 erfolgt über eine Gasleitung 4, in der ein Absperrventil 5 sowie ein Einstellventil 6 angeordnet sind. Mit dem Absperrventil 5, das als Auf-Zu-Ventil ausgeführt ist, kann die Gasleitung 4 geöffnet oder vollständig verschlossen werden. Das in Strömungsrichtung hinter dem Absperrventil 5 angeordnete Einstellventil 6 besitzt einen variablen Durchflussquerschnitt, der mehrstufig oder stufenlos einstellbar ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Einstellventil 6 mechanisch mit einem Bedienknebel 7 verbunden, der sich oberhalb der Kochfeldplatte 1 befindet und von dem Bediener des Gaskochfelds von Hand betätigbar ist. Am brennerseitigen Ende der Gasleitung 4 befindet sich eine Kombination einer Düse 13 mit einem Venturirohr 14, mit welcher ein Gas-Luftgemisch erzeugt wird, das dann nach oben in den Gasbrenner 2 strömt.

    [0021] Erfindungsgemäß besitzt die Gaskochstelle weiter eine Steuervorrichtung 9, die ein programmunterstütztes automatisches Kochen ermöglicht. Die Steuervorrichtung 9 ist über eine Signalleitung 19 mit einer Benutzerschnittstelle 10 verbunden. Diese besitzt eine Eingabevorrichtung 11 und eine Anzeigevorrichtung 12 zum Programmieren der Steuervorrichtung 9. Eingabevorrichtung 11 und Anzeigevorrichtung 12 können auch in einem einzigen Bauteil vereint ausgeführt sein, beispielsweise als Touch-Display. Eine weitere Eingangsgröße der Steuervorrichtung 9 ist das Signal eines Flammensensors 16, welcher beispielsweise von einem Thermoelement gebildet sein kann. Der Flammensensor 16 ist mit der Steuervorrichtung 9 über die Signalleitung 18 gekoppelt und liefert immer dann, wenn an dem Gasbrenner 2 eine Gasflamme brennt, ein Spannungssignal. Ein weiteres Eingangssignal der Steuervorrichtung 9 ist das Signal eines Sensors 8, der die Stellung des Einstellventils 6 erfasst. Der Sensor 8 ist mit der Steuervorrichtung 9 über die Signalleitung 20 verbunden.

    [0022] Zur Durchführung eines Kochprogramms weist die Steuervorrichtung 9 eine Signalleitung 23 zur Steuerung des Absperrventils 5 auf. Ein weiteres Ausgangssignal der Steuervorrichtung 9 wird über die Signalleitung 17 einem Zündgenerator 22 zugeführt, der über eine Zündleitung 21 mit einer Zündelektrode 15 des Brenners verbunden ist. Mittels der Zündelektrode 15 kann das am Gasbrenner 2 ausströmende Gas-Luft-Gemisch gezündet werden.

    [0023] Wenn die Gaskochstelle im XLO-Modus betrieben wird, werden die Flammen 3 am Gasbrenner 2 durch die Steuervorrichtung 9 fortlaufend ein- und wieder ausgeschaltet. Hierzu wird einerseits das Absperrventil 5 durch entsprechende Signale der Steuervorrichtung 9 fortlaufend geöffnet und wieder geschlossen. Nach jedem Öffnen des Absperrventils 5 steuert die Steuervorrichtung 9 den Zündgenerator 22 an, der dann Zündfunken an der Zündelektrode 15 erzeugt.

    [0024] Mittels eines in der Steuervorrichtung 9 integrierten Timers wird das Kochprogramm selbsttätig beendet. Die Dauer des Kochprogramms kann entweder durch den Bediener mittels der Benutzerschnittstelle 10 eingestellt werden, oder von der Steuervorrichtung 9 selbsttätig ermittelt werden. Möglich ist es auch, dass die Steuervorrichtung 9 die Dauer des Kochprogramms in Abhängigkeit von Parametern ermittelt, die der Bediener mittels der Benutzerschnittstelle 10 eingibt. Ein solcher Parameter kann beispielsweise die Masse des zu erwärmenden Garguts sein.

    [0025] Figur 2 zeigt schematisch den Ablauf eines Kochprogramms zum Auftauen von Lebensmitteln mittels der Gaskochstelle. An der Rechtsachse des Diagramms ist die Zeit aufgetragen. An der Hochachse ist die Leistung P des Gasbrenners 2 aufgetragen. Der Gasbrenner 2 besitzt eine Maximalleistung Pmax, die erreicht wird, wenn die Flammen am Gasbrenner 2 mit maximaler Größe brennen. Die Minimalleistung Pmin des Gasbrenners 2 wird erreicht, wenn die Flammen am Gasbrenner 2 mit kleinstmöglicher Flammengröße kontinuierlich brennen. Während des Auftauprogramms schaltet die Steuervorrichtung 9 die Flammen am Gasbrenner 2 sequenziell ein und aus (XLO-Modus). Hierdurch wird über die Zeit gemittelt eine Heizleistung erreicht, die deutlich geringer ist als Pmin.

    [0026] Zum Zeitpunkt tein wird auf Auftauprogramm gestartet. Zum Zeitpunkt taus beendet die Steuervorrichtung 9 das Auftauprogramm automatisch. In der Zwischenzeit werden die Flammen am Gasbrenner 2 sequenziell ein- und ausgeschaltet. Die Dauer der Einschaltzeit beträgt hierbei jeweils Δt1. Die Dauer jeder Ausschaltzeit beträgt Δt2. Die Summe der Dauern einer Einschaltzeit Δt1 und der darauf folgenden Ausschaltzeit Δt2 ist die Zyklusdauer T.

    [0027] In einer bevorzugten Ausführungsform eines Auftauprogramms beträgt die Zyklusdauer T ca. 30 Sekunden. Die Einschaltzeit Δt1 beträgt ca. 20 % der Zyklusdauer T. Die Ausschaltzeit Δt2 ist folglich ca. 80 % der Zyklusdauer T. Während der Einschaltzeit Δt1 besitzt der Gasbrenner 2 eine Brennleistung Pmin von ca. 330 Watt. Die Maximalleistung Pmax des Brenners, die während des Auftauprogramms nicht abgerufen wird, beträgt ca. 1 Kilowatt.

    Bezugszeichenliste:



    [0028] 
    1
    Kochfeldplatte
    2
    Gasbrenner
    3
    Flammen
    4
    Gasleitung
    5
    Absperrventil
    6
    Einstellventil
    7
    Bedienknebel
    8
    Sensor
    9
    Steuervorrichtung
    10
    Benutzerschnittstelle
    11
    Eingabevorrichtung
    12
    Anzeigevorrichtung
    13
    Düse
    14
    Venturirohr
    15
    Zündelektrode
    16
    Flammensensor
    17
    Signalleitung
    18
    Signalleitung
    19
    Signalleitung
    20
    Signalleitung
    21
    Zündleitung
    22
    Zündgenerator
    23
    Signalleitung
    tein
    Einschaltzeitpunkt
    Taus
    Ausschaltzeitpunkt
    T
    Zyklusdauer
    Δt1
    Einschaltzeit
    Δt2
    Ausschaltzeit
    Pmax
    Maximalleistung
    Pmin
    Minimalleistung



    Ansprüche

    1. Gaskochstelle mit mindestens einem Gasbrenner (2), einer Steuervorrichtung (9) und einer mit der Steuervorrichtung (9) in Wirkverbindung stehenden Einrichtung zum selbsttätigen sequentiellen Ein- und Ausschalten von Flammen an dem Gasbrenner (2), wobei die Steuervorrichtung (9) eine Einrichtung zum programmunterstützten automatischen Kochen aufweist, wobei die Steuervorrichtung (9) eine Benutzerschnittstelle (10) zum Einstellen mindestens eines vorgegebenen Kochprogramms umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (9) derart konfiguriert ist, dass zumindest eines der vorgegebenen Kochprogramme die Benutzung eines bestimmten Gasbrenners (2) vorschreibt.
     
    2. Gaskochstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (9) derart konfiguriert ist, dass zumindest eines der vorgegebenen Kochprogramme eine bestimmte Zyklusdauer für das sequentielle Ein- und Ausschalten von Flammen an dem Gasbrenner (2) vorschreibt.
     
    3. Gaskochstelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (9) derart konfiguriert ist, dass zumindest eines der vorgegebenen Kochprogramme ein bestimmtes Verhältnis von Einschaltzeit (Δt1) zu Ausschaltzeit (Δt2) während des sequentiellen Ein- und Ausschaltens von Flammen an dem Gasbrenner (2) vorschreibt.
     
    4. Gaskochstelle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gaskochstelle ein dem Gasbrenner (2) zugeordnetes Einstellventil (6) für die Größe des Gasvolumenstroms bei eingeschalteten Flammen aufweist, und die Steuervorrichtung (9) derart konfiguriert ist, dass zumindest eines der vorgegebenen Kochprogramme eine bestimmte Stellung des Einstellventils (6) vorschreibt.
     
    5. Gaskochstelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellventil (6) manuell einstellbar ist und die Steuervorrichtung (9) mit einem elektrischen Signalgeber (8) verbunden ist, welcher ein von der Stellung des Einstellventils (6) abhängiges Signal erzeugt.
     
    6. Gaskochstelle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gaskochstelle einen mit der Steuervorrichtung (9) in Wirkverbindung stehenden Timer zum selbsttätigen Unterbrechen der Gaszufuhr zu dem Gasbrenner (2) nach einer vorgegebenen Zeit aufweist, und die Steuervorrichtung (9) derart konfiguriert ist, dass zumindest eines der vorgegebenen Kochprogramme ein vollständiges Unterbrechen der Gaszufuhr nach einer vorgegebenen Zeit vorschreibt.
     
    7. Gaskochstelle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein vorgegebenes Kochprogramm als Auftauprogramm definiert ist.
     
    8. Gaskochstelle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (9) derart konfiguriert ist, dass das Auftauprogramm die Benutzung eines Gasbrenners (2) mit einer Maximalleistung (Pmax) zwischen 800 W und 1200 W, vorzugsweise zwischen 900 W und 1100 W vorschreibt.
     
    9. Gaskochstelle nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (9) derart konfiguriert ist, das Auftauprogramm eine Zyklusdauer (T) zwischen 20 und 40 Sekunden, vorzugsweise zwischen 25 und 35 Sekunden, für das sequentielle Ein- und Ausschalten von Flammen an dem Gasbrenner (2) vorschreibt.
     
    10. Gaskochstelle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (9) derart konfiguriert ist, dass das Auftauprogramm ein Verhältnis von Einschaltzeit (Δt1) zu Ausschaltzeit (Δt2) zwischen 10/90 und 25/75, vorzugsweise zwischen 15/85 und 20/80, während des sequentiellen Ein- und Ausschaltens von Flammen an dem Gasbrenner (2) vorschreibt.
     
    11. Gaskochstelle nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Gaskochstelle ein dem Gasbrenner (2) zugeordnetes Einstellventil (6) für die Größe des Gasvolumenstroms bei eingeschalteten Flammen aufweist, und die Steuervorrichtung (9) derart konfiguriert ist, dass das Auftauprogramm eine Minimalstellung des Einstellventils (6) vorschreibt.
     
    12. Gaskochstelle nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellventil (6) manuell einstellbar ist und die Steuervorrichtung (9) mit einem elektrischen Signalgeber (8) verbunden ist, welcher ein von der Stellung des Einstellventils (6) abhängiges Signal erzeugt.
     
    13. Gaskochstelle nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Gaskochstelle einen mit der Steuervorrichtung (9) in Wirkverbindung stehenden Timer zum selbsttätigen Unterbrechen der Gaszufuhr zu dem Gasbrenner (2) nach einer vorgegebenen Zeit aufweist, und die Steuervorrichtung (9) derart konfiguriert ist, dass das Auftauprogramm ein vollständiges Unterbrechen der Gaszufuhr nach einer vorgegebenen Zeit vorschreibt, welche in Abhängigkeit von einem Gewicht eines aufzutauenden Lebensmittels bestimmt wird.
     


    Claims

    1. Gas cooking zone with at least one gas burner (2), a control apparatus (9) and a facility for turning flames on and off automatically in a sequential manner at the gas burner (2) which is actively connected to the control apparatus (9), wherein the control apparatus (9) has a facility for program-assisted automatic cooking, wherein the control apparatus (9) comprises a user interface (10) for setting at least one predefined cooking program, characterised in that the control apparatus (9) is configured in such a manner that at least one of the predefined cooking programs specifies the use of a specific gas burner (2).
     
    2. Gas cooking zone according to claim 1, characterised in that the control apparatus (9) is configured in such a manner that at least one of the predefined cooking programs specifies a specific cycle duration for the sequential turning on and off of flames at the gas burner (2).
     
    3. Gas cooking zone according to claim 2, characterised in that the control apparatus (9) is configured in such a manner that at least one of the predefined cooking programs specifies a specific ratio of turned on time (Δt1) to turned off time (Δt2) during the sequential turning on and off of flames at the gas burner (2).
     
    4. Gas cooking zone according to one of claims 1 to 3, characterised in that the gas cooking zone has an adjusting valve (6) assigned to the gas burner (2) for the size of the volumetric flow of gas when the flames are turned on and the control apparatus (9) is configured in such a manner that at least one of the predefined cooking programs specifies a specific position of the adjusting valve (6).
     
    5. Gas cooking zone according to one of claims 1 to 4, characterised in that the adjusting valve (6) can be set manually and the control apparatus (9) is connected to an electrical signal generator (8), which generates a signal as a function of the position of the adjusting valve (6).
     
    6. Gas cooking zone according to one of claims 1 to 5, characterised in that the gas cooking zone has a timer actively connected to the control apparatus (9) to interrupt the gas supply to the gas burner (2) automatically after a predefined time and the control apparatus (9) is configured in such a manner that at least one of the predefined cooking programs specifies total interruption of the gas supply after a predefined time.
     
    7. Gas cooking zone according to one of claims 1 to 6, characterised in that at least one predefined cooking program is defined as a defrost program.
     
    8. Gas cooking zone according to claim 7, characterised in that the control apparatus (9) is configured in such a manner that the defrost program specifies the use of a gas burner (2) with a maximum power (Pmax) between 800 W and 1200 W, preferably between 900 W and 1100 W.
     
    9. Gas cooking zone according to claim 7 or 8, characterised in that the control apparatus (9) is configured in such a manner that the defrost program specifies a cycle duration (T) between 20 and 40 seconds, preferably between 25 and 35 seconds, for the sequential turning on and off of flames at the gas burner (2).
     
    10. Gas cooking zone according to claim 9, characterised in that the control apparatus (9) is configured in such a manner that the defrost program specifies a ratio of turned on time (Δt1) to turned off time (Δt2) of between 10/90 and 25/75, preferably between 15/85 and 20/80, during the sequential turning on and off of flames at the gas burner (2).
     
    11. Gas cooking zone according to one of claims 7 to 10, characterised in that the gas cooking zone has an adjusting valve (6) assigned to the gas burner (6) for the size of the volumetric flow of gas when the flames are turned on and the control apparatus (9) is configured in such a manner that the defrost program specifies a minimum position of the adjusting valve (6).
     
    12. Gas cooking zone according to one of claims 7 to 11, characterised in that the adjusting valve (6) can be set manually and the control apparatus (9) is connected to an electrical signal generator (8), which generates a signal as a function of the position of the adjusting valve (6).
     
    13. Gas cooking zone according to one of claims 7 to 12, characterised in that the gas cooking zone has a timer actively connected to the control apparatus (9) to interrupt the gas supply to the gas burner (2) automatically after a predefined time and the control apparatus (9) is configured in such a manner that the defrost program specifies total interruption of the gas supply after a predefined time, which is determined as a function of a weight of a food to be thawed.
     


    Revendications

    1. Poste de cuisson à gaz avec au moins un brûleur à gaz (2), un dispositif de commande (9) et un dispositif d'allumage et d'extinction automatiques séquentiels de flammes au niveau du brûleur à gaz (2) en liaison fonctionnelle avec le dispositif de commande (9), dans lequel le dispositif de commande (9) présente un dispositif de cuisson automatique assisté par un programme, dans lequel le dispositif de commande (9) englobe une interface utilisateur (10) pour le réglage d'au moins un programme de cuisson prédéfini, caractérisé en ce que le dispositif de commande (9) est configuré de telle sorte qu'au moins un des programmes de cuisson prédéfinis prescrit l'utilisation d'un brûleur à gaz déterminé (2).
     
    2. Poste de cuisson à gaz selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de commande (9) est configuré de telle sorte qu'au moins un des programmes de cuisson prédéfinis prescrit une durée de cycle déterminée pour l'allumage et l'extinction séquentiels de flammes au niveau du brûleur à gaz (2).
     
    3. Poste de cuisson à gaz selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de commande (9) est configuré de telle sorte qu'au moins un des programmes de cuisson prédéfinis prescrit un rapport déterminé entre la durée d'allumage (Δt1) et la durée d'extinction (Δt2) durant l'allumage et l'extinction séquentiels de flammes au niveau du brûleur à gaz (2).
     
    4. Poste de cuisson à gaz selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le poste de cuisson à gaz présente une soupape de réglage (6) affectée au brûleur à gaz (2) pour l'ampleur du débit volumique de gaz en présence de flammes et le dispositif de commande (9) est configuré de telle sorte qu'au moins un des programmes de cuisson prédéfinis prescrit une position déterminée de la soupape de réglage (6).
     
    5. Poste de cuisson à gaz selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la soupape de réglage (6) est réglable manuellement et le dispositif de commande (9) est relié à un générateur de signal électrique (8), lequel génère un signal dépendant de la position de la soupape de réglage (6).
     
    6. Poste de cuisson à gaz selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le poste de cuisson à gaz présente une minuterie en liaison fonctionnelle avec le dispositif de commande (9) pour l'interruption automatique de l'apport en gaz vers le brûleur à gaz (2) après une durée prédéfinie, et le dispositif de commande (9) est configuré de telle sorte qu'au moins un des programmes de cuisson prédéfinis prescrit une interruption complète de l'apport en gaz après une durée prédéfinie.
     
    7. Poste de cuisson à gaz selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au moins un programme de cuisson prédéfini est défini comme programme de décongélation.
     
    8. Poste de cuisson à gaz selon la revendication 7, caractérisé en ce que le dispositif de commande (9) est configuré de telle sorte que le programme de décongélation prescrit l'utilisation d'un brûleur à gaz (2) avec une puissance maximale (Pmax) entre 800 W et 1200 W, de préférence entre 900 W et 1100 W.
     
    9. Poste de cuisson à gaz selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le dispositif de commande (9) est configuré de telle sorte que le programme de décongélation prescrit une durée de cycle (T) entre 20 et 40 secondes, de préférence entre 25 et 35 secondes, pour l'allumage et l'extinction séquentiels de flammes au niveau du brûleur à gaz (2).
     
    10. Poste de cuisson à gaz selon la revendication 9, caractérisé en ce que le dispositif de commande (9) est configuré de telle sorte que le programme de décongélation prescrit un rapport entre la durée d'allumage (Δt1) et la durée d'extinction (Δt2) entre 10/90 et 25/75, de préférence entre 15/85 et 20/80, durant l'allumage et l'extinction séquentiels de flammes au niveau du brûleur à gaz (2).
     
    11. Poste de cuisson à gaz selon l'une des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que le poste de cuisson à gaz présente une soupape de réglage (6) affectée au brûleur à gaz (2) pour l'ampleur du débit volumique de gaz en présence de flammes et le dispositif de commande (9) est configuré de telle sorte que le programme de décongélation prescrit une position minimale de la soupape de réglage (6).
     
    12. Poste de cuisson à gaz selon l'une des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que la soupape de réglage (6) est réglable manuellement et le dispositif de commande (9) est relié à un générateur de signal électrique (8), lequel génère un signal dépendant de la position de la soupape de réglage (6).
     
    13. Poste de cuisson à gaz selon l'une des revendications 7 à 12, caractérisé en ce que le poste de cuisson à gaz présente une minuterie en liaison fonctionnelle avec le dispositif de commande (9) pour l'interruption automatique de l'apport en gaz vers le brûleur à gaz (2) après une durée prédéfinie, et le dispositif de commande (9) est configuré de telle sorte que le programme de décongélation prescrit une interruption complète de l'apport en gaz après une durée prédéfinie, déterminée en fonction d'un poids d'une denrée alimentaire à décongeler.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente