[0001] Die Erfindung geht aus von einer Gargerätevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Die Druckschrift
EP 1 951 003 B1 offenbart ein Induktionskochfeld mit zumindest zwei Heizfrequenzeinheiten, die gemäß
einem bestimmten Verfahren betrieben werden, um Intermodulationsgeräusche zu verhindern.
Nach diesem Verfahren werden in einem ersten Zeitabschnitt beide Heizfrequenzeinheiten
mit einer identischen ersten Frequenz betrieben. In einem zweiten Zeitabschnitt wird
eine Heizfrequenzeinheit abgeschaltet, während die andere Heizfrequenzeinheit mit
einer zweiten Frequenz betrieben wird. Die beiden Frequenzen sowie die relativen Längen
der beiden Zeitabschnitte werden so angepasst, dass eine mittlere Ausgangsleistung
jeder Heizfrequenzeinheit einer von einem Bediener gewählten Heizleistung entspricht.
[0003] Die Druckschrift
EP 2 200 398 A1 beschreibt eine Gargerätevorrichtung gemäss der Oberbegriffe der Ansprüche 1 und
12.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Gargerätevorrichtung
mit einer möglichst kontinuierlichen Leistungsabgabe bereitzustellen. Die Aufgabe
wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 und des Verfahrensanspruchs
9 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den
Unteransprüchen entnommen werden können.
[0005] Die Erfindung geht aus von einer Gargerätevorrichtung mit zumindest zwei Heizfrequenzeinheiten
und mit wenigstens einer Steuereinheit, die dazu vorgesehen ist, jeweils eine mittlere
Ausgangsleistung der Heizfrequenzeinheiten einzustellen.
[0006] Erfindungsgemäß ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, daß eine Einstellung der mittleren
Ausgangsleistung von zumindest einer der Heizfrequenzeinheiten unter Verwendung eines
Tastgrads eines Steuersignals vorzunehmen. Vorzugsweise ist die Gargerätevorrichtung
als Kochfeldvorrichtung und besonders vorteilhaft als Induktionskochfeldvorrichtung
ausgebildet. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert und/oder ausgelegt
und/oder ausgestattet verstanden werden. Unter einer "Heizfrequenzeinheit" soll eine
elektrische Einheit verstanden werden, die einen oszillierenden elektrischen Strom,
vorzugsweise mit einer Frequenz von zumindest 1 kHz, insbesondere von wenigstens 10
kHz und vorteilhaft von mindestens 20 kHz, zu einem Betrieb wenigstens einer Heizeinheit
erzeugt. Unter einer "Heizeinheit" soll eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen
ist, elektrische Energie zumindest teilweise in Wärme umzuwandeln und damit insbesondere
ein Gargut zu erhitzen. Insbesondere umfasst die Heizeinheit einen Strahlungsheizkörper,
einen Widerstandsheizkörper und/oder vorzugsweise einen Induktionsheizkörper, der
dazu vorgesehen ist, elektrische Energie indirekt über induzierte Wirbelströme in
Wärme umzuwandeln. Die Heizfrequenzeinheit umfasst zumindest einen Wechselrichter,
der vorzugsweise zwei Schalteinheiten umfasst. Unter einer "Schalteinheit" soll eine
Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, einen zumindest einen Teil der
Schalteinheit umfassenden Leitungspfad zu unterbrechen. Vorzugsweise ist die Schalteinheit
ein bidirektionaler unipolarer Schalter, der insbesondere einen Stromfluss durch den
Schalter entlang dem Leitungspfad in beide Richtungen ermöglicht und der insbesondere
eine elektrische Spannung in zumindest einer Polungsrichtung kurzschließt. Vorzugsweise
umfasst der Wechselrichter zumindest zwei Bipolartransistoren mit isolierter Gate-Elektrode
und besonders vorteilhaft zumindest einen Dämpfungskondensator. Unter einem "Leitungspfad"
soll insbesondere ein elektrisch leitendes Leiterstück zwischen zwei Punkten verstanden
werden.
[0007] Unter einer "Steuereinheit" soll eine elektronische Einheit verstanden werden, die
vorzugsweise in einer Steuer- und/oder Regeleinheit eines Gargeräts, insbesondere
eines Induktionskochfelds, zumindest teilweise integriert ist. Vorzugsweise umfasst
die Steuereinheit eine Recheneinheit und insbesondere zusätzlich zur Recheneinheit
eine Speichereinheit mit einem darin gespeicherten Steuerprogramm. Vorzugsweise ist
die Steuereinheit dazu vorgesehen, die Heizfrequenzeinheiten mittels elektrischer
Steuersignale zu steuern und/oder zu regeln. Unter einem elektrischen "Steuersignal"
soll insbesondere ein Signal mit einer elektrischen Spannung von höchstens 30 V, vorzugsweise
von maximal 20 V und besonders vorteilhaft von höchstens 10 V verstanden werden, welches
insbesondere in zumindest einem Betriebszustand den Wechselrichtern der Heizfrequenzeinheiten
zugeführt wird. Vorzugsweise weist das Steuersignal zumindest zeitweise eine Periodizität
auf, insbesondere mit einer Periodendauer von höchstens 1 ms, insbesondere von maximal
0,1 ms und vorteilhaft von höchstens 0,05 ms. Besonders vorteilhaft ist das Steuersignal
ein Rechtecksignal, welches insbesondere zwei Werte annehmen kann, vorzugsweise einen
Einschaltwert und einen Ausschaltwert. Vorzugsweise entspricht jeder der zwei Werte
einer Schaltstellung der Wechselrichter. Unter einer "Frequenz" einer Heizfrequenzeinheit
soll insbesondere die Frequenz des die Heizfrequenzeinheit steuernden Steuersignals
verstanden werden. Unter einer "Ausgangsleistung" soll insbesondere eine elektrische
Leistung verstanden werden, die in zumindest einem Betriebszustand von einer Heizfrequenzeinheit
an eine Heizeinheit übermittelt wird. Vorzugsweise wird die Ausgangsleistung durch
einen elektrischen Strom übermittelt. Die Ausgangsleistung wird vorzugsweise in der
Heizeinheit zumindest teilweise und besonders vorteilhaft zumindest zu einem Großteil
in einen Wärmestrom umgewandelt. Unter einer "mittleren Ausgangsleistung" soll insbesondere
eine zeitlich gemittelte Ausgangsleistung verstanden werden. Vorzugsweise ist die
Steuereinheit dazu vorgesehen, die mittlere Ausgangsleistung derart einzustellen,
dass eine von einem Bediener gewählte Heizleistung erreicht wird, insbesondere für
jede Heizzone eines Kochfelds.
[0008] Unter einem "Tastgrad" soll ein Verhältnis einer Zeitdauer, in der das Steuersignal
innerhalb einer Periodendauer den Einschaltwert annimmt, zur Periodendauer des Steuersignals
verstanden werden. Vorzugsweise kann bei fester Frequenz einer der Heizfrequenzeinheiten
durch eine Veränderung des Tastgrads die Ausgangsleistung verändert werden. Darunter,
dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, "eine Einstellung der mittleren Ausgangsleistung
von zumindest einer der Heizfrequenzeinheiten unter Verwendung eines Tastgrads eines
Steuersignals vorzunehmen", soll verstanden werden, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen
ist, den Tastgrad von zumindest einer der Heizfrequenzeinheiten bei einer Einstellung
der mittleren Ausgangsleistung zu verändern, um hierdurch eine Änderung der momentanen
Ausgangsleistung zu erreichen. Vorzugsweise ist die Steuereinheit dazu vorgesehen,
durch Veränderung des Tastgrads zumindest einer der zwei Heizfrequenzeinheiten eine
Gesamtausgangsleistung beider Heizfrequenzeinheiten in zumindest einem Betriebszustand
zeitlich möglichst konstant zu halten und besonders vorteilhaft eine Gesamtausgangsleistungsdifferenz
zu zwei verschiedenen Zeitpunkten unter einen gesetzlich und/oder durch Normen vorgeschriebenen
Wert zu drücken. Unter einer "Gesamtausgangsleistung" soll insbesondere eine Summe
der Ausgangsleistungen aller Heizfrequenzeinheiten zu einem bestimmten Zeitpunkt verstanden
werden. Unter einer "Gesamtausgangsleistungsdifferenz" soll insbesondere eine Differenz
der Gesamtausgangsleistungen zu zwei verschiedenen Zeitpunkten verstanden werden.
[0009] Durch eine solche Ausgestaltung kann eine möglichst kontinuierliche Leistungsabgabe
ermöglicht werden. Des Weiteren kann eine von einem Bediener gewählte Ausgangsleistung
der Heizfrequenzeinheiten vorteilhaft genau geliefert werden. Ferner kann ein einfacher
Algorithmus bereitgestellt werden. Ferner kann eine Energieeffizienz erhöht werden,
da ein Betrieb der Heizfrequenzeinheiten nahe bei einer Resonanzfrequenz ermöglicht
wird.
[0010] Vorteilhaft ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, den Tastgrad der Heizfrequenzeinheit,
welche zu einem Erreichen der mittleren Ausgangsleistung in einem kontinuierlichen
Betrieb eine höchste Frequenz benötigt, zu verwenden. Hierdurch kann eine vorteilhaft
kontinuierliche Leistungsabgabe erzielt werden. Des Weiteren kann Flicker minimiert
werden. Unter "Flicker" soll insbesondere ein subjektiver Eindruck einer Instabilität
einer visuellen Wahrnehmung verstanden werden, der insbesondere durch einen Lichtreiz
hervorgerufen wird, dessen Leuchtdichte oder Spektralverteilung mit der Zeit schwankt.
Insbesondere kann Flicker durch einen Spannungsabfall einer Netzspannung hervorgerufen
werden.
[0011] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, eine Flickerkenngröße
unter Verwendung des Tastgrads zu verkleinern. Unter einer "Flickerkenngröße" soll
insbesondere eine Kenngröße verstanden werden, die ein Maß für Flicker darstellt.
Vorzugsweise ist die Flickerkenngröße die Gesamtausgangsleistungsdifferenz, vorzugsweise
zwischen zwei Zeitpunkten zweier Zeitbereiche und besonders vorteilhaft zweier aneinander
angrenzender Zeitbereiche. Vorzugsweise ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, die
Flickerkenngröße unter einen gesetzlichen und/oder durch Normen, insbesondere durch
die Norm DIN EN 61000-3-3, vorgeschriebenen Grenzwert zu senken. Hierdurch kann Flicker
vorteilhaft reduziert werden.
[0012] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit
dazu vorgesehen ist, zumindest eine der Heizfrequenzeinheiten dauerhaft zu betreiben.
Darunter, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, zumindest eine der Heizfrequenzeinheiten
"dauerhaft zu betreiben", soll insbesondere verstanden werden, dass wenigstens eine
der Heizfrequenzeinheiten in zumindest einem Betriebszustand zu jedem Zeitpunkt eine
von null verschiedene momentane Ausgangsleistung aufweist. Hierdurch kann eine vorteilhaft
gleichmäßige Leistungsabgabe erreicht werden.
[0013] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass
die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, die Heizfrequenzeinheit kontinuierlich mit
einer ersten Frequenz zu betreiben. Darunter, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen
ist, "die Heizfrequenzeinheit kontinuierlich mit einer ersten Frequenz zu betreiben",
soll insbesondere verstanden werden, dass die Heizfrequenzeinheit in zumindest einem
Betriebszustand zu jedem Zeitpunkt mit der gleichen, von null verschiedenen, ersten
Frequenz betrieben wird. Vorzugsweise ist eine Ausgangsleistung der Heizfrequenzeinheit
im Betriebszustand konstant und besonders vorteilhaft identisch zur mittleren Ausgangsleistung
der Heizfrequenzeinheit. Hierdurch kann eine besonders vorteilhafte gleichmäßige Leistungsabgabe
erreicht werden.
[0014] Vorteilhaft ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, diejenige Heizfrequenzeinheit,
welche zu einem Erreichen der mittleren Ausgangsleistung in einem kontinuierlichen
Betrieb eine kleinste Frequenz benötigt, dauerhaft zu betreiben. Hierdurch kann ein
Steuerungsalgorithmus vorteilhaft vereinfacht werden. Des Weiteren kann Flicker reduziert
werden.
[0015] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, zumindest
eine der Heizfrequenzeinheiten wenigstens zeitweise mit einer zweiten Frequenz zu
betreiben. Hierdurch kann eine hohe Flexibilität erreicht werden. Vorzugsweise sind
die erste Frequenz und die zweite Frequenz identisch. Hierdurch können Intermodulationsgeräusche
ausgeschlossen werden. Falls die erste Frequenz von der zweiten Frequenz verschieden
ist, beträgt ein Frequenzabstand zwischen der ersten Frequenz und der zweiten Frequenz
vorzugsweise zumindest 15 kHz, insbesondere wenigstens 16 kHz und besonders vorteilhaft
mindestens 17 kHz. Falls die erste Frequenz von der zweiten Frequenz verschieden ist,
sind beide Frequenzen vorzugsweise größer als 30 kHz, insbesondere größer als 32 kHz
und besonders vorteilhaft größer als 34 kHz. Hierdurch können Intermodulationsgeräusche
vorteilhaft reduziert werden.
[0016] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit
dazu vorgesehen ist, zumindest eine der Heizfrequenzeinheiten wenigstens zeitweise
abzuschalten. Darunter, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, "zumindest eine
der Heizfrequenzeinheiten wenigstens zeitweise abzuschalten" soll insbesondere verstanden
werden, dass zumindest eine der Heizfrequenzeinheiten in wenigstens einem Betriebszustand
abwechselnd zumindest im Wesentlichen eine Ausgangsleistung von null und eine im Wesentlichen
von null verschiedene Ausgangsleistung aufweist. Insbesondere weist das Steuersignal
im Falle der verschwindenden Ausgangsleistung den Ausschaltwert auf. Hierdurch kann
eine Anpassung an eine beliebige mittlere Ausgangsleistung ermöglicht werden.
[0017] Ferner wird ein Verfahren mit einer Gargerätevorrichtung mit zumindest zwei Heizfrequenzeinheiten
vorgeschlagen, bei dem jeweils eine mittlere Ausgangsleistung der Heizfrequenzeinheiten
eingestellt wird, wobei eine Einstellung der mittleren Ausgangsleistung von zumindest
einer der Heizfrequenzeinheiten unter Verwendung eines Tastgrads eines Steuersignals
vorgenommen wird. Hierdurch kann eine möglichst kontinuierliche Leistungsabgabe ermöglicht
werden.
[0018] Ferner wird ein Gargerät, insbesondere ein Kochfeld, mit einer erfindungsgemäßen
Gargerätevorrichtung vorgeschlagen. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Kochfeld
um ein Induktionskochfeld.
[0019] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination.
[0020] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Induktionskochfeld mit einer erfindungsgemäßen Gargerätevorrichtung mit zwei Heizfrequenzeinheiten,
- Fig. 2
- ein beispielhaftes, nicht maßstabsgetreues Steuersignal einer der Heizfrequenzeinheiten,
- Fig. 3
- je eine beispielhafte Leistungs-Frequenz-Kurve für die zwei Heizfrequenzeinheiten,
- Fig. 4
- je eine beispielhafte Leistungs-Zeit-Kurve für die zwei Heizfrequenzeinheiten und
- Fig. 5
- eine beispielhafte Leistungs-Frequenz-Kurvenschar für verschiedene Tastgrade für eine
der Heizfrequenzeinheiten.
[0021] Fig. 1 zeigt ein als Induktionskochfeld 16 ausgebildetes Gargerät. Das Induktionskochfeld
16 umfasst eine Kochfeldplatte 18, insbesondere aus einer Glaskeramik, auf der in
bekannter Weise drei Heizzonen 20, 22, 24 markiert sind. Die Kochfeldplatte 18 ist
in einem betriebsbereiten Zustand des Induktionskochfelds 16 horizontal angeordnet
und zu einem Aufstellen von Gargeschirr vorgesehen. Des Weiteren sind auf der Kochfeldplatte
18 in bekannter Weise berührungsempfindliche Bedienelemente 26 und Anzeigeelemente
28 einer Bedien- und Anzeigeeinheit 30 des Induktionskochfelds 16 markiert. Das Induktionskochfeld
16 umfasst ferner eine Gargerätevorrichtung mit zwei unterhalb der Kochfeldplatte
18 angeordneten Heizfrequenzeinheiten 10, 12 und mit einer unterhalb der Kochfeldplatte
18 angeordneten Steuereinheit 14. In Fig. 1 sind Bauteile, welche unterhalb der Kochfeldplatte
18 angeordnet sind, gestrichelt gezeichnet, wobei funktionelle Zusammenhänge mit Hilfe
von Pfeilen gekennzeichnet sind. Die Steuereinheit 14 ist in eine Steuer- und Regeleinheit
32 des Induktionskochfelds 16 integriert. Eine der Heizzone 20 zugeordnete und unterhalb
dieser angeordnete Induktionsheizeinheit wird durch die Heizfrequenzeinheit 10 mit
Energie versorgt. Eine der Heizzone 22 zugeordnete und unterhalb dieser angeordnete
Induktionsheizeinheit sowie eine weitere der Heizzone 24 zugeordnete und unterhalb
dieser angeordnete Induktionsheizeinheit werden über eine Schalteinheit 34 der Gargerätevorrichtung
durch die Heizfrequenzeinheit 12 mit Energie versorgt. Die Schalteinheit 34 ist dazu
vorgesehen, die beiden den zwei Heizzonen 22, 24 zugeordneten Induktionsheizeinheiten
in bekannter Weise in einem durch die Steuereinheit 14 gesteuerten Zeitmultiplex zu
betreiben. Ein Bediener kann mittels der Bedien- und Anzeigeeinheit 30 eine Heizstufe
für jede der Heizzonen 20, 22, 24 wählen. Die Steuereinheit 14 ist dazu vorgesehen,
eine jeweilige mittlere Ausgangsleistung P
0A, P
0B der Heizfrequenzeinheiten 10, 12 einzustellen, so dass die gewählten Heizstufen der
Heizzonen 20, 22, 24 erreicht werden, insbesondere unter Verwendung des Zeitmultiplex,
und dabei Intermodulationsgeräusche vermieden werden. Die Steuereinheit 14 steuert
die Heizfrequenzeinheit 10 mittels eines Steuersignals V
A(t) und die Heizfrequenzeinheit 12 mittels eines Steuersignals V
B(t).
[0022] Fig. 2 zeigt beispielhaft ein nicht maßstabsgetreues Steuersignal V
B(t) in einem kartesischen Koordinatensystem. Auf einer Ordinatenachse 36 ist eine
SteuerSpannung V
B und auf einer Abszissenachse 38 eine Zeit t aufgetragen. Das Steuersignal V
B(t) ist während eines Teilintervalls T
2 eines Zeitintervalls T ein Rechtecksignal mit einem Einschaltwert V
0 und einem Ausschaltwert von 0 Volt. Der Einschaltwert V
0 wird während einer Einschaltzeit t
0 gehalten. Eine Periodendauer des Rechtecksignals beträgt T
0. Während einer Zeitdauer von (T
0 - t
0) wird der Ausschaltwert gehalten. Eine Frequenz f des Steuersignals V
B(t) berechnet sich aus einem Kehrwert der Periodendauer T
0. Die Frequenz f liegt üblicherweise zwischen 30 kHz und 100 kHz. Ein Tastgrad D
B des Steuersignals V
B(t) berechnet sich aus einem Quotienten der Einschaltzeit t
0 dividiert durch die Periodendauer T
0. Eine Einhüllende 40 des Steuersignals V
B(t) ist gestrichelt eingezeichnet. Während V
B(t) die Form des Rechtecksignals annimmt, wird gemäß einem periodischen Wechsel des
Einschaltwerts V
0 und des Ausschaltwerts ein Wechselrichter der Heizfrequenzeinheit 12 periodisch geschaltet.
Hierdurch entsteht ein hochfrequenter Wechselstrom zu einem Betrieb der den Heizzonen
22, 24 zugeordneten Induktionsheizeinheiten. Während eines Teilintervalls T
1 des Zeitintervalls T mit T
1 = T-T
2 ist das Steuersignal V
B(t) identisch null. Nach Ablauf des Zeitintervalls T wiederholt sich das Steuersignal
V
B(t).
[0023] Im Folgenden sei angenommen, dass die Heizfrequenzeinheit 12 in einem kontinuierlichen
Betrieb eine höhere Frequenz zur Erzeugung der mittleren Ausgangsleistung P
0B benötigt als die Heizfrequenzeinheit 10 zur Erzeugung der mittleren Ausgangsleistung
P
0A in einem ebenfalls kontinuierlichen Betrieb. Es wäre jedoch auch genauso der umgekehrte
Fall denkbar. Fig. 3 zeigt in einem kartesischen Koordinatensystem beispielhaft zwei
Leistungs-Frequenz-Kurven P
A(f) und P
B(f). Auf einer Ordinatenachse 42 sind Ausgangsleistungen P
A und P
B der Heizfrequenzeinheiten 10, 12 aufgetragen. Auf einer Abszissenachse 44 ist die
Frequenz f aufgetragen. Die Heizfrequenzeinheit 10, welche zu einem Erreichen der
mittleren Ausgangsleistung P
0A in einem kontinuierlichen Betrieb eine kleinere Frequenz f benötigt, wird kontinuierlich
mit einer festen Frequenz f
0 betrieben. Die Heizfrequenzeinheit 12 ist im Teilintervall T
1 abgeschaltet und wird im Teilintervall T
2 ebenfalls mit der Frequenz f
0 betrieben.
[0024] Fig. 4 zeigt in einem kartesischen Koordinatensystem beispielhaft zwei Leistungs-Zeit-Kurven
P
A(t) und P
B(t). Auf einer Ordinatenachse 46 sind die Ausgangsleistungen P
A und P
B der Heizfrequenzeinheiten 10, 12 aufgetragen. Auf einer Abszissenachse 48 ist die
Zeit t aufgetragen. Fig. 4 zeigt, wie die Heizfrequenzeinheit 10 im ersten Teilintervall
T
1 mit der Frequenz f
0 betrieben wird, während die Heizfrequenzeinheit 12 abgeschaltet ist. Im zweiten Teilintervall
T
2 werden beiden Heizfrequenzeinheiten 10, 12 mit der gleichen Frequenz f
0 betrieben. Hierdurch kann ein Intermodulationsbrummen wirkungsvoll vermieden werden.
Für die Heizfrequenzeinheit 10 gilt, dass die momentane Ausgangsleistung P
A immer identisch ist mit der mittleren Ausgangsleistung P
0A. Für die Heizfrequenzeinheit 12 ist die momentane Ausgangsleistung P
B während des Teilintervalls T
2 immer größer als die mittlere Ausgangsleistung P
0B. Die mittlere Ausgangsleistung P
0B ergibt sich aus dem Produkt der Ausgangsleistung P
B mit dem Quotienten des Teilintervalls T
2 dividiert durch das Zeitintervall T:

[0025] Demnach ist die Steuereinheit 14 dazu vorgesehen, einen Zeitpunkt x, welcher das
Zeitintervall T in die Teilintervalle T
1 und T
2 teilt, derart festzulegen, dass die Heizfrequenzeinheit 12 in einem gepulsten Betrieb
mit einer dem Teilintervall T
2 entsprechenden Pulslänge die mittlere Ausgangsleistung P
0B liefert.
[0026] Fig. 5 zeigt in einem kartesischen Koordinatensystem beispielhaft eine Leistungs-Frequenz-Kurvenschar
P
B'(f). Auf einer Ordinatenachse 50 ist die Ausgangsleistung P
B der Heizfrequenzeinheit 12 für verschiedene Tastgrade D
B = d
j (j=1,...,n) aufgetragen. Auf einer Abszissenachse 52 ist die Frequenz f aufgetragen.
Fig. 5 zeigt, wie durch Anpassung des Tastgrads D
B bei fester Frequenz f eine Anpassung der Ausgangsleistung P
B vorgenommen werden kann. Sei D
A ein Tastgrad der Heizfrequenzeinheit 10 und D
B ein Tastgrad der Heizfrequenzeinheit 12 während des Teilintervalls T
2. Dann ist die Steuereinheit 14 dazu vorgesehen, eine Anpassung der Tastgrade D
A und D
B vorzunehmen, um hierdurch eine Flickerkenngröße F zu senken, insbesondere unter einen
in der Europäischen Norm EN 61000-3-3 vorgeschriebenen Grenzwert. Bei der Flickerkenngröße
F handelt es sich um eine Gesamtausgangsleistungsdifferenz F = (P
A + P
B) - P
A = P
B zwischen den zwei Teilintervallen T
1 und T
2. Hierzu wird bei einem kontinuierlichen Betrieb der Heizfrequenzeinheit 10 der Tastgrad
D
B der Heizfrequenzeinheit 12 erniedrigt, um dadurch eine Verlängerung des zweiten Teilintervalls
T
2 zu erzielen.
[0027] In einer alternativen Ausführung kann zusätzlich eine Anpassung des Tastgrads D
A vorgenommen werden. Alternativ kann ein Induktionskochfeld auch über vier Induktionsheizeinheiten
verfügen, wobei jeweils zwei der Induktionsheizeinheiten über je eine Schalteinheit
mit einer Heizfrequenzeinheit verbunden sind. Alternativ oder zusätzlich zu einem
Betrieb in einem Zeitmultiplex können zwei einer Heizfrequenzeinheit zugeordnete Induktionsheizeinheiten
auch durch jedes andere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Verfahren betrieben
werden. Des Weiteren ist auch denkbar, dass mehr als zwei Induktionsheizeinheiten
einer Heizfrequenzeinheit zugeordnet sind.
Bezugszeichen
| 10 |
Heizfrequenzeinheit |
VB(t) |
Steuersignal |
| 12 |
Heizfrequenzeinheit |
V0 |
Einschaltwert |
| 14 |
Steuereinheit |
VB |
Steuerspannung |
| 16 |
Induktionskochfeld |
t |
Zeit |
| 18 |
Kochfeldplatte |
t0 |
Einschaltzeit |
| 20 |
Heizzone |
T |
Zeitintervall |
| 22 |
Heizzone |
T0 |
Periodendauer |
| 24 |
Heizzone |
T1 |
Teilintervall |
| 26 |
Bedienelement |
T2 |
Teilintervall |
| 28 |
Anzeigeelement |
x |
Zeitpunkt |
| 30 |
Bedien- und Anzeigeeinheit |
PA |
Ausgangsleistung |
| 32 |
Steuer- und Regeleinheit |
PB |
Ausgangsleistung |
| 34 |
Schalteinheit |
f |
Frequenz |
| 36 |
Ordinatenachse |
f0 |
Frequenz |
| 38 |
Abszissenachse |
f1 |
Frequenz |
| 40 |
Einhüllende |
f2 |
Frequenz |
| 42 |
Ordinatenachse |
F |
Flickerkenngröße |
| 44 |
Abszissenachse |
PA(f) |
Leistungs-Frequenz-Kurve |
| 46 |
Ordinatenachse |
PB(f) |
Leistungs-Frequenz-Kurve |
| 48 |
Abszissenachse |
PB'(f) |
Leistungs-Frequenz-Kurvenschar |
| 50 |
Ordinatenachse |
PA(t) |
Leistungs-Zeit-Kurve |
| 52 |
Abszissenachse |
PB(t) |
Leistungs-Zeit-Kurve |
| P0A |
mittlere Ausgangsleistung |
|
|
| P0B |
mittlere Ausgangsleistung |
|
|
| DA |
Tastgrad |
|
|
| DB |
Tastgrad |
|
|
| dj |
Tastgrad |
|
|
1. Gargerätevorrichtung mit zumindest zwei Heizfrequenzeinheiten (10, 12), die jeweils
zumindest einen Wechselrichter umfassen, und mit wenigstens einer Steuereinheit (14),
die dazu vorgesehen ist, jeweils eine mittlere Ausgangsleistung (P0A, P0B) der Heizfrequenzeinheiten (10, 12) einzustellen und eine Flickerkenngröße (F), die
die Gesamtausgangsleistungsdifferenz zwischen zwei Zeitpunkten zweier Zeitbereiche
ist, zu verkleinern, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (14) dazu vorgesehen ist, eine Einstellung der mittleren Ausgangsleistung
(P0B) von zumindest einer der Heizfrequenzeinheiten (12) unter Verwendung eines Tastgrads
(DB) eines Steuersignals (VB(t)) vorzunehmen und die Flickerkenngröße (F) unter Verwendung des Tastgrads (DB) zu verkleinern, wobei die Steuereinheit (14) dazu vorgesehen ist, bei einem kontinuierlichen
Betrieb der ersten Heizfrequenzeinheit (10) den Tastgrad (DB) der zweiten Heizfrequenzeinheit (12) zu erniedrigen.
2. Gargerätevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtausgangsleistungsdifferenz eine Differenz der Gesamtausgangsleistungen,
die jeweils eine Summe der Ausgangsleistungen aller Heizfrequenzeinheiten (10, 12)
zu einem bestimmten Zeitpunkt darstellen, zu zwei verschiedenen Zeitpunkten ist.
3. Gargerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (14) dazu vorgesehen ist, durch Veränderung des Tastgrads zumindest
einer der zwei Heizfrequenzeinheiten (12) eine Gesamtausgängsleistung beider Heizfrequenzeinheiten
(10, 12) in zumindest einem Betriebszustand zeitlich möglichst konstant zu halten
und eine Gesamtausgangsleistungsdifferenz zu zwei verschiedenen Zeitpunkten unter
einen gesetzlich und/oder durch Normen vorgeschriebenen Wert zu drücken.
4. Gargerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (14) dazu vorgesehen ist, den Tastgrad (DB) der Heizfrequenzeinheit (12), welche zu einem Erreichen der mittleren Ausgangsleistung
(P0B) in einem kontinuierlichen Betrieb eine höchste Frequenz benötigt, zu verwenden.
5. Gargerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (14) dazu vorgesehen ist, zumindest eine der Heizfrequenzeinheiten
(10) dauerhaft zu betreiben.
6. Gargerätevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (14) dazu vorgesehen ist, die Heizfrequenzeinheit (10) kontinuierlich
mit einer ersten Frequenz (f1) zu betreiben.
7. Gargerätevorrichtung zumindest nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Heizfrequenzeinheiten (10) in zumindest einem Betriebszustand
zu jedem Zeitpunkt eine von null verschiedene momentane Ausgangsleistung aufweist.
8. Gargerätevorrichtung zumindest nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausgangsleistung der Heizfrequenzeinheit (10) im Betriebszustand konstant und
identisch zur mittleren Ausgangsleistung der Heizfrequenzeinheit (10) ist.
9. Gargerätevorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (14) dazu vorgesehen ist, diejenige Heizfrequenzeinheit (10), welche
zu einem Erreichen der mittleren Ausgangsleistung (P0A) in einem kontinuierlichen Betrieb eine kleinste Frequenz benötigt, dauerhaft zu
betreiben.
10. Gargerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (14) dazu vorgesehen ist, zumindest eine der Heizfrequenzeinheiten
(12) wenigstens zeitweise mit einer zweiten Frequenz (f2) zu betreiben.
11. Gargerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (14) dazu vorgesehen ist, zumindest eine der Heizfrequenzeinheiten
(12) wenigstens zeitweise abzuschalten.
12. Verfahren mit einer Gargerätevorrichtung mit zumindest zwei Heizfrequenzeinheiten
(10, 12), insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem jeweils eine
mittlere Ausgangsleistung (P0A, P0B) der Heizfrequenzeinheiten (10, 12) eingestellt wird und eine Flickerkenngröße (F),
die die Gesamtausgangsleistungsdifferenz zwischen zwei Zeitpunkten zweier Zeitbereiche
ist, verkleinert wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einstellung der mittleren Ausgangsleistung (P0B) von zumindest einer der Heizfrequenzeinheiten (12) unter Verwendung eines Tastgrads
(DB) eines Steuersignals (VB(t)) vorgenommen wird und die Flickerkenngröße (F) unter Verwendung des Tastgrads
(DB) verkleinert wird, wobei bei einem kontinuierlichen Betrieb der ersten Heizfrequenzeinheit
(10) der Tastgrad DB der zweiten Heizfrequenzeinheit (12) erniedrigt wird.
13. Gargerät, insbesondere Kochfeld, mit einer Gargerätevorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 11.
1. Cooking device having at least two heat frequency units (10, 12), each of which comprises
at least one inverter, and having at least one control unit (14), which is provided
to adjust a mean power output (P0A, P0B) of the heat frequency units (10, 12) and to minimise a flicker parameter (F), which
is the overall power output difference between two time instants of two time domains,
characterised in that the control unit (14) is provided to perform an adjustment of the mean power output
(P0B) of at least one of the heat frequency units (12) using a pulse duty factor (DB) of a control signal (VB(t)) and to reduce the flicker parameter (F) using the pulse duty factor (DB), wherein the control unit (14) is provided to lower the pulse duty factor (DB) of the second heat frequency unit (12) when the first heat frequency unit (10) is
operated continuously.
2. Cooking device according to claim 1, characterised in that the overall power output difference is a difference between the overall power outputs,
which each represent a total of the power outputs of all heat frequency units (10,
12) at a specific time instant, at two different time instants.
3. Cooking device according to one of the preceding claims, characterised in that the control unit (14) is provided to keep an overall power output of both heat frequency
units (10, 12) in at least one operating state as constant as possible over time by
changing the pulse duty factor of at least one of the two heat frequency units (12)
and to reduce an overall power output difference at two different time instants to
below a value prescribed by law and/or standards.
4. Cooking device according to one of the preceding claims, characterised in that the control unit (14) is provided to use the pulse duty factor (DB) of the heat frequency unit (12) which requires the highest frequency in order to
reach the mean power output (P0B) during continuous operation.
5. Cooking device according to one of the preceding claims, characterised in that the control unit (14) is provided to operate constantly at one of the heat frequency
units (10).
6. Cooking device according to claim 5, characterised in that the control unit (14) is provided to operate the heat frequency unit (10) continuously
with a first frequency (f1).
7. Cooking device at least according to claim 5, characterised in that in at least one operating state, at least one of the heat frequency units (10) has
a momentary power output which differs from zero at each time instant.
8. Cooking device at least according to claim 6, characterised in that a power output of the heat frequency unit (10) is constant in the operating state
and identical to the mean power output of the heat frequency unit (10).
9. Cooking device according to claim 5 or 6, characterised in that the control unit (14) is provided to operate constantly the heating frequency unit
(10) which requires the smallest frequency in order to reach the mean power output
(P0A) during continous operation.
10. Cooking device according to one of the preceding claims, characterised in that the control unit (14) is provided to operate at least one of the heat frequency units
(12) at least temporarily with a second frequency (f2).
11. Cooking device according to one of the preceding claims, characterised in that the control unit (14) is provided to at least temporarily switch off at least one
of the heat frequency units (12).
12. Method with a cooking device having at least two heat frequency units (10, 12), in
particular according to one of the preceding claims, in which a mean power output
(P0A, P0B) of the heat frequency units (10, 12) is adjusted in each case and a flicker parameter
(F), which is the overall power output difference between two time instants of two
time domains, is reduced, characterised in that an adjustment of the mean power output (P0B) of at least one of the heat frequency units (12) is performed by using a pulse duty
factor (DB) of a control signal (VB(t)) and the flicker parameter (F) is reduced using the pulse duty factor (DB), wherein during a continuous operation of the first heat frequency unit (10), the
pulse duty factor (DB) of the second heat frequency unit (12) is lowered.
13. Cooking apparatus, in particular hob, having a cooking device according to one of
claims 1 to 11.
1. Dispositif d'appareil de cuisson comprenant au moins deux unités de fréquence de chauffage
(10, 12), qui comprennent respectivement au moins un convertisseur, et comprenant
au moins une unité de commande (14) qui est ménagée pour régler respectivement une
puissance de sortie moyenne (POA, POB) des unités de fréquence de chauffage (10, 12) et pour réduire une caractéristique
de vacillement (F) qui est la différence de puissance de sortie totale entre deux
moments de deux zones de temps, caractérisé en ce que l'unité de commande (14) est ménagée pour réaliser un réglage de la puissance de
sortie moyenne (POB) d'au moins une des unités de fréquence de chauffage (12) en utilisant un rapport
cyclique (DB) d'un signal de commande (VB(t)) et pour réduire la caractéristique de vacillement (F) en utilisant le rapport
cyclique (DB), l'unité de commande (14) étant ménagée pour baisser le rapport cyclique (DB) de la deuxième unité de fréquence de chauffage (12) lors d'un fonctionnement continu
de la première unité de fréquence de chauffage (10).
2. Dispositif d'appareil de cuisson selon la revendication 1, caractérisé en ce que la différence de puissance de sortie totale est une différence, à deux moments différents,
entre les puissances de sortie totales qui représentent respectivement une somme des
puissances de sortie de toutes les unités de fréquence de chauffage (10, 12) à un
moment déterminé.
3. Dispositif d'appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité de commande (14) est ménagée pour maintenir une puissance de sortie totale
des deux unités de fréquence de chauffage (10, 12) temporellement la plus constante
possible, dans au moins un état de fonctionnement, par modification du rapport cyclique
d'au moins une des unités de fréquence de chauffage (12), et pour faire passer une
différence de puissance de sortie totale à deux moments différents en dessous d'une
valeur légalement spécifiée et/ou spécifiée par des normes.
4. Dispositif d'appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité de commande (14) est ménagée pour utiliser le rapport cyclique (DB) de l'unité de fréquence de chauffage (12), laquelle nécessite une fréquence la plus
élevée pour atteindre la puissance de sortie moyenne (POB) pendant un fonctionnement continu.
5. Dispositif d'appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité de commande (14) est ménagée pour faire fonctionner au moins une des unités
de fréquence de chauffage (10) de manière durable.
6. Dispositif d'appareil de cuisson selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'unité de commande (14) est ménagée pour faire fonctionner l'unité de fréquence
de chauffage (10) de manière continue avec une première fréquence (f1).
7. Dispositif d'appareil de cuisson selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'au moins une des unités de fréquence de chauffage (10) présente dans au moins un état
de fonctionnement une puissance de sortie momentanée différente de zéro à chaque moment.
8. Dispositif d'appareil de cuisson selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'une puissance de sortie de l'unité de fréquence de chauffage (10), à l'état de fonctionnement,
est constante et identique à la puissance de sortie moyenne de l'unité de fréquence
de chauffage (10).
9. Dispositif d'appareil de cuisson selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que l'unité de commande (14) est ménagée pour faire fonctionner l'unité de fréquence
de chauffage (10) de manière durable, laquelle nécessite une fréquence la plus petite
pour atteindre la puissance de sortie moyenne (P0A) pendant un fonctionnement continu.
10. Dispositif d'appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité de commande (14) est ménagée pour faire fonctionner au moins une des unités
de fréquence de chauffage (12) au moins temporairement avec une deuxième fréquence
(f2).
11. Dispositif d'appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité de commande (14) est ménagée pour mettre hors fonction au moins une des unités
de fréquence de chauffage (12) au moins temporairement.
12. Procédé comprenant un dispositif d'appareil de cuisson comprenant au moins deux unités
de fréquence de chauffage (10, 12), notamment selon l'une quelconque des revendications
précédentes, dans lequel une puissance de sortie moyenne (POA, POB) des unités de fréquence de chauffage (10, 12) est respectivement réglée et dans
lequel une caractéristique de vacillement (F), qui est la différence de puissance
de sortie totale entre deux moments de deux zones de temps, est réduite, caractérisé en ce qu'un réglage de la puissance de sortie moyenne (POB) d'au moins une des unités de fréquence de chauffage (12) est réalisé en utilisant
un rapport cyclique (DB) d'un signal de commande (VB(t)) et en ce que la caractéristique de vacillement (F) est réduite en utilisant le rapport cyclique
(DB), le rapport cyclique (DB) de la deuxième unité de fréquence de chauffage (12) étant baissé lors d'un fonctionnement
continu de la première unité de fréquence de chauffage (10).
13. Appareil de cuisson, notamment plaque de cuisson, comprenant un dispositif d'appareil
de cuisson selon l'une quelconque des revendications 1 à 11.