[0001] Die Erfindung betrifft einen Stollen für einen Sportschuh, beispielsweise einer Lauf-,
Fußball- oder Golfschuh, der aus einem Stollenkopf und einem Stollenfuß besteht. Der
Stollenkopf umfasst dabei ein nicht rundes Verbindungselement und der Stollenfuß eine
bevorzugt kreisrunde Öffnung in die das Verbindungselement zum Verbinden des Stollenkopfes
mit dem Stollenfuß eingedrückt wird. Allein durch das Eindrücken des Stollenkopfes
in den Stollenfuß wird eine kraftschlüssige Verbindung der beiden Stollenteile erreicht.
Die Erfindung betrifft auch das Verfahren zum Verbinden des Stollenkopfs mit dem Stollenfuß.
[0002] Schuhe, insbesondere Sportschuhe, mit Stollen auszurüsten, um dem Schuh spezielle
Eigenschaften zu geben, ist seit langem bekannt. So nutzen zum Beispiel die Sprinter
seit langem Spikes, die je nach dem Belag auf dem gelaufen wird unterschiedliche Formen
aufweisen. Auch die Fußballer nutzen Stollen, die je nach Wetterlage und Untergrund
des Spielfeldes unterschiedlich sein können. Da nicht für jedes Wetter eigene Schuhe
bereitgehalten werden, wurden früh Stollen entwickelt, die mit der Sohle eines Schuhs
abnehmbar verbunden werden können, so dass ein möglichst einfaches Wechseln der Stollen
möglich ist.
[0003] Aus der
WO 03/055341 A2 ist ein Sportschuh mit einem Stollen bekannt, bei dem der Stollen einen Verriegelungszapfen
aufweist, mit dem der Stollen in einer Ausnehmung der Sohle selbsttätig federnd verriegelt
wird. Der Stollen kann dabei von Hand montiert werden, während die Demontage des Stollens
unter Zuhilfenahme eines Werkzeugs durch Verdrehen des Stollens erfolgt. Die
DE 31 34817 A1 beschreibt eine Verbindung zwischen der Laufsohle und einem Greifelement mittels
Rastelementen. Das Greifelement weist dabei an seinem in die Laufsohle hineinragenden
Teil einen im Wesentlichen radial ausgerichteten Fortsatz als Rastelement auf, das
durch Drehung mit einer innerhalb der Laufsohle angeordneten Gegenrast in Eingriff
gebracht wird. Im Eingriff hintergreift das Rastelement die Gegenrast derart, dass
das Greifelement unter Vorspannung mit der Laufsohle verbunden ist.
[0004] Die
EP 1 728 448 A1 betrifft einen Stollen für einen Sportschuh. Der Stollen weist ein Verbindungselement
mit einem radial nach außen abstehenden Verbindungsnoppen auf. In der Sohle des Sportschuhs
ist eine Öffnung gebildet, die so geformt ist, dass das Verbindungselement mit dem
Verbindungsnoppen eingeführt werden kann. Am Boden der Öffnung ist eine zumindest
bereichsweise umlaufende Nut gebildet, in die der Verbindungsnoppen durch das Verdrehen
eingeführt wird und dadurch den Stollen mit dem Schuh verbindet. Die
DE 202 11 809 U1 betrifft einen Stollen, der in eine Schuhsohle mittels eines Verbindungselements
eingeklipst werden kann oder in der der Sohle dadurch gehalten wird, dass an dem Verbindungselement
angeformte Verbindungsnasen durch Verdrehen unter in der Sohle ausgebildete Gegenverbindungselemente
bewegt werden können. Die
US 2003/0106245 A1 betrifft einen Sportschuh mit einem Stollen, wobei der Stollen in der Sohle des Sportschuhs
mittels einer Klemmvorrichtung gehalten wird. Die Klemmvorrichtung erlaube ein werkzeugloses
Einführen des Stollens in die Sohle, zum Entnehmen des Stollens muss die Klemmvorrichtung
mittels eines Werkzeugs geöffnet werden. Die
JP 59 145830 U betrifft einen Stollen für einen Sportschuh. Der Stollen weist ein Verbindungselement
mit angeformten Verbindungsnasen auf, die nach dem Einführen und Verdrehen des Stollens
in der Sohle in Nuten eingreifen, wodurch der Stollen in der Sohle gehalten wird.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Stollen für einen Sportschuh bereit zu stellen,
der preiswert herstellbar und leicht auswechselbar ist. Diese Aufgabe wird durch den
Stollen nach Anspruch 1 erfüllt.
[0006] Die Erfindung betrifft einen Stollen für einen Sportschuh, der einen Stollenfuß mit
einer Öffnung und einen Stollenkopf mit einem Verbindungselement umfasst. Zur Verbindung
des Stollenkopfes mit dem Stollenfuß wird das Verbindungselement in die Öffnung des
Stollenkopfes gedrückt. Das Verbindungselement hat die Form eines unrunden Zapfens
mit einem ersten Durchmesser und einem senkrecht dazu gemessenen zweiten Durchmesser
der kleiner ist als der erste Durchmesser, und der Stollenkopf wird nach dem Eindrücken
durch Kraftschluss, bevorzugt reinen Kraftschluss, in dem Stollenfuß gehalten.
[0007] Der Stollen besteht aus einem Stollenkopf und einem Stollenfuß. Als Stollenfuß wird
dabei der Teil des Stollens bezeichnet, der mit der Sohle des Sportschuhs verbunden
oder in der Sohle des Sportschuhs angeordnet ist, zum Beispiel bei der Herstellung
der Sohle ins Werkzeug eingelegt und eingespritzt wird. Theoretisch kann der Stollenfuß
auch in Öffnungen in der Schuhsohle nachträglich eingebracht und dort beispielsweise
verklebt oder verschweißt oder auf andere bekannte Art befestigt werden.
[0008] Als Stollenkopf wird der Teil des Stollens bezeichnet, der von der Sohle absteht
und in den Stollenfuß eingedrückt und aus diesem herausgezogen werden kann. Das heißt,
der Stollenfuß ist im Regelfall nicht zerstörungsfrei von dem Sportschuh zu trennen,
während der Stollenkopf auswechselbar ist.
[0009] Das Verbindungselement weist erfindungsgemäß einen unrunden Zapfen auf, der einen
ersten Durchmesser aufweist und einen senkrecht zum ersten Durchmesser gemessenen
zweiten Durchmesser, wobei der zweite Durchmesser kleiner ist als der erste Durchmesser.
Der Zapfen kann beispielsweise einen ovalen Umfang haben, einen elliptischen oder
jede andere Umfangform. Der Zapfen weist Abschnitte unterschiedlicher Querschnitte
auf.
[0010] Erfindungsgemäß ist die Form des Zapfens überall gleich, das heißt es gibt über die
Länge des Zapfens gesehen keine Abschnitte mit unterschiedlichen Querschnitten. Bevorzugt
ist der Zapfen an seinem unteren Ende angefasst, um das Einführen des Zapfens in die
Öffnung des Stollenfußes zu erleichtern.
[0011] Die Öffnung in dem Stollenfuß ist bevorzug kreisrund, wobei der Durchmesser der Öffnung
zumindest im Wesentlichen dem ersten Durchmesser des Verbindungselements entspricht.
[0012] Bevorzugt umfasst der Stollenfuß eine Feder, die das Verbindungselement kraftschlüssig
in dem Stollenfuß hält. Dabei handelt es sich bevorzugt um eine Blattfeder, die zumindest
an einer Seite in dem Stollenfuß gehalten ist und sich in die Öffnung im Stollenfuß
hinein erstreckt. Die Feder weist bevorzugt einen Federkopf und einen Federfuß auf,
wobei der Federkopf eine Öffnung, bevorzugt eine im Wesentlichen kreisrunde Öffnung
aufweist, die im Wesentlichen den gleichen Durchmesser aufweist, wie die Öffnung in
dem Stollenfuß. Die Feder ist dabei so in dem Stollenfuß angeordnet, dass beim Eindrücken
des Verbindungselements in den Stollenfuß das Verbindungselement zumindest mit einem
Längenteilabschnitt auch durch die Öffnung der Feder gedrückt wird.
[0013] Die Feder weist einen Knick zwischen dem Federfuß und dem Federkopf auf, so dass
der Federkopf in einem Winkel von dem Federfuß absteht. Wenn die Feder im Stollenfuß
eingebaut ist, liegt der Federfuß in etwa parallel zur Laufsohle, während der Federkopf
von der Laufsohle in Richtung des Stollenkopfes in einem Winkel zwischen 5° und 30°,
bevorzugt um ca. 10° abgewinkelt ist. Um diese Lage der Feder zu ermöglichen, weist
der Stollenfuß eine entsprechende Aufnahme für die Feder auf. Die Aufnahme ist so
gebildet, dass die Feder sich in dem Stollenfuß nicht horizontal (parallel zur Laufsohle)
verschieben kann, der Federkopf aber in vertikaler Richtung (senkrecht zur Laufsohle)
bewegbar ist.
[0014] Beim Eindrücken des Verbindungselements in den Stollenfuß liegt die Knicklinie der
Feder bevorzugt quer zu dem ersten Durchmesser, der im Wesentlichen dem Druckmesser
der Öffnung in der Feder und der Öffnung in dem Stollenfuß entspricht. Beim Eindrücken
des Stollenkopfs in den Stollenfuß drückt das Verbindungsglied den abgewinkelten Federkopf
durch die Öffnung im Federkopf und dabei den Federkopf in die Richtung auf die Laufsohle
zu. Steht der Federkopf im Wesentlich parallel zur Laufsohle, so weißt die Projektion
des Loches im Federkopf einen im Wesentlichen kreisrunden Durchmesser auf, so dass
das Verbindungselement durch die Öffnung im Federkopf gedrückt werden kann. Ist das
Eindrücken des Stollenkopfs beendet, wird der Federkopf aufgrund der durch den Knick
implizierten Federkraft wieder in Richtung weg von der Laufsohle gedrückt, wodurch
es zu der Klemmung des Stollenkopfes im Stollenfuß kommt. Wird der Stollenkopf jetzt
durch Druck belastet, so kann das Verbindungselement weiter in den Stollenfuß gedrückt
werden, bis die Unterseite des Stollenkopfes und die Oberseite des Stollenfußes auf
Anschlag sitzen, ohne dass dadurch die Haltekraft der Feder verringert wird. Wird
der Stollenkopf auf Zug belastet, so erhöht sich die Haltekraft der Feder mit zunehmender
Zugkraft. Wird das Verbindungsglied aus der Eindrückposition in eine zweite Position,
zum Beispiel um 90° verdreht, so steht der zweite, kleiner Durchmesser des Verbindungselements
quer zu dem Federknick und der Stollenkopf kann ohne große Kraftanstrengung aus dem
Stollenfuß herausgezogen werden.
[0015] Zum Verdrehen weist das Verbindungselement an seiner Oberseite beispielsweise einen
Eingriff für ein Werkzeug auf. Bevorzugt handelt es sich bei dem Eingriff um einen
Schlitz in den zum Beispiel eine Münze eingreifen kann, so dass die Münze das Werkzeug
bildet. Natürlich ist auch jeder andere Ein- oder Angriff für ein Werkzeug von der
Erfindung mitumfasst. Um zu sehen ob das Verbindungselement sich in der ersten Position
oder in der zweiten Position befindet, weist die Laufsohle und/oder der Stollenkopf
bevorzugt Marker auf, die wenigstens die Eindrückposition eindeutig identifizieren.
Um das Verbindungselement immer in der richtigen Position in den Stollenfuß einzudrücken,
kann der Stollfuß an seiner zum Stollenkopf weisenden Oberseite Positionierungselemente
aufweisen, die mit Gegenpositionierungselementen, die an der zum Stollenfuß weisenden
Unterseite des Stollenkopfes gebildet sind, zusammenwirken. Gelangen die Positionierungselemente
und die Gegenpositionierungselemente in Eingriff, befindet sich das Verbindungselement
zum Beispiel in der Eindrückposition, wenn die oben genannten Marker in der entsprechenden
Position zueinander stehen. Die Marker können auch dazu dienen, die entriegelte Position
des Stollenkopfes anzugeben, sprich die Position in die der Stollenkopf gedreht werden
muss, um den Stollenkopf aus dem Stollenfuß herausziehen zu können.
[0016] Die Feder wird vorzugsweise vor der Verbindung des Stollenfußes mit der Laufsohle
in den Stollenfuß eingegeben. Dazu kann der Stollenfuß aus mehreren Teilen, zum Beispiel
aus zwei Halbschalen bestehen, die horizontal aneinandergefügt den Stollenfuß bilden.
Jede der Halbschalen kann je eine halbrunde Ausnehmung aufweisen, die gemeinsam die
Öffnung bilden, in die das Verbindungselement eingedrückt werden kann. In jeder der
Halbschalen kann ein horizontaler Schlitz gebildet sein, in dem die Feder aufgenommen
ist. Bevorzugt können die Halbschalen formschlüssig zusammengefügt werden, bevor sie
in das Werkzeug für die Laufsohle eingelegt und umspritzt werden. Dazu kann jede der
Halbschalen wenigstens zwei Abschnitte mit unterschiedlichem Außendurchmesser aufweisen
und einen Ring der über einen der Abschnitte geschoben wird, um die beiden Halbschalen
zusammenzuhalten. Zum Justieren der Halbschalen relativ zueinander und um ein Verschieben
der Halbschalen relativ zueinander beim Aufschieben des Ringes zu vermeiden, können
die Halbschalen an den aneinander anstoßenden Flächen zum Beispiel Stecker und Gegenstecker
aufweisen, die die beiden Halbschalen beim Zusammenbau soweit fixieren, dass der Ring
problemlos aufgeschoben werden kann. Der Innendurchmesser des Rings entspricht dabei
dem Außendurchmessers eines der Abschnitte, bevorzugt dem Außendurchmesser des Abschnittes
mit dem kleineren Durchmesser. Der äußere Durchmesser des Rings entspricht bevorzugt
dem Abschnitt der Halbschale mit dem größeren Durchmesser.
[0017] Der Stollenfuß kann auch einstückig gebildet sein und die Feder kann in den Stollenfuß
durch einen seitlich offenen Schlitz eingeführt werden. Die Feder kann dabei durch
einen Stopfen, der vor dem Verbinden des Stollenfußes mit der Laufsohle in den Schlitz
gegeben wird, in ihrer Position im Stollenfuß gehalten werden, sie kann eingeklebt
oder anderweitig gegen Verrutschen gesichert sein, oder mittels eines Werkzeuges in
ihrer Position gehalten werden und erst durch das Verbinden mit der Laufsohle in ihrer
Position fixiert werden. Bei dem einstückigen Stollenfuß kann der Schlitz schräg in
dem Stollenfuß angeordnet sein, so dass die Feder keinen Knick aufweisen muss. Die
Feder weist in diesem Fall bevorzugt einen Federfuß auf, der dicker ist als der Federkopf.
Der Schlitz ist so dimensioniert, dass er den Federfuß formschlüssig halten kann,
während der Federkopf in dem gleichen Schlitz, wie oben beschrieben, in vertikaler
Richtung beweglich ist. Die Verdickung des Federfußes kann einfach zum Beispiel durch
Umbiegen des Federfußes erreicht werden.
[0018] Der Stollenkopf ist bevorzugt ebenfalls mehrteilig gebildet. Dabei kann der Stollenkopf
ein erstes Stollenkopfteil umfassen, das die Lauffläche des Stollens bildet. Diese
Lauffläche ist dem jeweiligen Verwendungszweck des Stollens, bzw. des Sportschuhes
angepasst. So ist bei einem Fußballschuh der Stollen so ausgebildet, dass er die Spielerbewegungen,
wie plötzliche Richtungsänderungen, plötzliches Anhalten oder plötzliche Geschwindigkeitsänderung
optimal unterstützt, wobei es für Naturrasen, Kunstrasen, trockenen Untergrund und
regennassen Untergrund unterschiedliche Stollenformen geben kann. Der Stollen für
einen Golfschuh kann so ausgebildet sein, dass er dem Spieler beim Schlag auf feuchtem
oder nassem Gras einen festen Stand gibt, gleichzeitig aber beim Betreten der Greens
keine Schäden verursacht. Das erste Stollenkopfteil kann kreisrund, eckig, oval oder
in jeder beliebigen Form gebildet sein, um den Stollen dem jeweiligen Einsatzzweck
optimal anpassen zu können und/oder um zum Beispiel markenspezifische designerische
Effekte zu erzielen.
[0019] Ein zweites Stollenkopfteil kann das Verbindungselement aufweisen, bevorzugt sind
das zweite Stollenkopfteil und das Verbindungselement einstückig gebildet. Das zweite
Stollenkopfteil ist bevorzugt drehbar in dem ersten Stollenkopfteil gelagert, es kann
zum Beispiel mit dem ersten Stollenkopfteil formschlüssig verbunden sein. Dies kann
durch eine Schnappverbindung verwirklicht sein, bei der ein am zweiten Stollenkopfteil
gebildeter umlaufender Wulst in eine am ersten Stollenkopfteil gebildete Rinne einschnappt.
Bevorzugt ist dabei entweder die Wulst oder die Rinne umlaufend gebildet, besonders
bevorzugt sind Wulst und Rinne umlaufend gebildet. Jede andere Verbindung, die es
erlaubt, dass das zweite Stollenkopfteil relativ zu dem ersten Stollenkopfteil drehbar
ist, ist aber ebenso vom Umfang der Erfindung mit erfasst.
[0020] Um zu vermeiden, dass sich der erste Stollenkopfteil mit dem zweiten Stollenkopfteil
mitdreht, weist das erste Stollenkopfteil an seiner dem Stollenfuß zugewandten Seite
bevorzugt Positionierungselemente auf, die mit an der dem Stollenkopf zugewandten
Seite des Stollenfußes gebildeten Gegenpositionierungselementen beim Eindrücken des
Verbindungselements in Eingriff gelangen. Dabei sind die Positionierungselemente und
die Gegenpositionierungselemente bevorzugt so geformt, dass sich das Verbindungselement
in seinem Lieferzustand bei einem Eingriff der Positionierungselemente immer in der
Eindrückposition befindet. Aus dieser Position kann das zweite Stollenkopfteil und
damit das Verbindungselement in die Entriegelungsposition gedreht werden. Vor dem
erneuten Einsetzen des herausgenommenen Stollenkopfes in den Stollenfuß kann dann
das Verbindungselement wieder in seine ursprüngliche Position gedreht werden, um beim
Eindrücken die richtige Position innezuhaben. Alternativ kann der Stollenkopf auch
in der Entriegelungsposition in den Stollenfuß eingesetzt werden, muss dann aber im
Stollenfuß mit Hilfe des Werkzeuges verdreht werden, um in die Position zu gelangen,
in der er klemmend im Stollenfuß gehalten wird.
[0021] Um dem Nutzer zu ermöglichen, den Stollenkopf ohne langes Ausprobieren gleich in
der in etwa richtigen Position in den Stollenfuß einzudrücken, weist der Stollenkopf
bevorzugt Marken auf, die zumindest anzeigen, wenn sich das zweite Stollenkopfteil
in der Eindrückposition in dem ersten Stollenkopfteil befindet. Auch die Laufsohle
kann Marken aufweisen, so dass der Nutzer erkennen kann, in welcher Lage er den Stollenkopf
in den Stollenfuß eindrücken muss, damit sich die Positionierungselemente und die
Gegenpositionierungselemente bei Eindrücken wenigstens in etwa in der Eingriffsposition
zueinander befinden.
[0022] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Beispiels, hier einem Stollen für einen
Golfschuh, genauer erläutert. Alle in den Figuren gezeigten und beschriebenen Merkmale
gehören zum Umfang der Erfindung, die allerdings nicht auf die gezeigten und beschriebenen
Merkmal beschränkt ist. Im Einzelnen zeigen die Figuren:
- Figur 1
- Erfindungsgemäßer Stollen von der Seite
- Figur 2
- Erstes Stollenkopfteil gesehen vom Stollenfuß aus
- Figur 3
- Teile des Stollen der Figur 1 im Schnitt, mit dem Verbindungselement in der Eindrückposition
- Figur 4
- Teile des Stollen der Figur 1 im Schnitt, mit dem Verbindungselement in der Klemmposition
- Figur 5
- Stollen nach dem Eindrücken in der Eindrückposition und in der Klemmposition
[0023] Figur 1 zeigt eine Ausfühnmgsform des erfindungsgemäßen Stollens 1 für einen Golfschuh
in der Seitenansicht. Zu erkennen ist der Stollenkopf 2, bzw. in der gezeigten Ansicht
nur das erste Stollenkopfteil 21, das kronenförmig ausgebildet ist. Der Stollenkopf
2 sitzt auf dem Stollenfuß 3, der Abschnitte 31, 32, 33, 34, 35 unterschiedlichen
Außendurchmessers aufweist und der bis zu der gestrichelten Linie 4 in der nicht gezeigten
Laufsohle eines Golfschuhes befestigt ist. Bevorzugt wird er in die Laufsohle eingespritzt,
wobei der fertige Stollenfuß. 3 in das Werkzeug für die Laufsohle eingelegt und bevorzugt
im in-tooling Verfahren eingespritzt wird. Denkbar ist es auch den Stollenfuß 3 nachträglich
in vorbereitete Öffnungen in der Laufsohle einzugeben und mit der Sohle mittels eines
Klebers oder anderer Verfahren zu verbinden. Bevorzugt sollte die Verbindung stoffschlüssig
sein, so dass ein Herausnehmen des Stollenfußes 3 aus der Laufsohle nicht zerstörungsfrei
möglich ist.
[0024] Die Figur 2 zeigt einen Teil des Stollenkopfes 2 vom Stollenfuß 3 aus gesehen. Es
handelt sich dabei um das erste Stollenkopfteil 21, das die Lauffläche des Stollens
bildet. An seiner Unterseite weist das erste Stollenkopfteil 21 ein umlaufendes Positionierungselement
5 auf, das mit einem nicht gezeigten Gegenpositionierungselement an der Oberseite
des Stollenfußes 3 die Position des Stollenfußes 3 zum Stollenkopf 2 festlegt. Wie
man an der Ausgestaltung des Positionierungselements 5 erkennen kann, kann der Stollenkopf
2 nur in zwei um 180° verdrehten Positionen auf den Stollenfuß 2 so aufgesetzt werden,
dass die Positionselemente 5 und die nicht gezeigten Gegenpositionselemente ineinander
eingreifen. In der Mitte des ersten Stollenkopfteils ist eine Öffnung 6 gebildet,
die umlaufend ein Kopplungsteil 7 aufweist. Durch diese Öffnung 6 kann das nicht gezeigt
zweite Stollenkopfteil 22 mit dem Verbindungselement 8 gesteckt werden, wobei das
zweite Stollenkopfteil 22 an seinem dem Stollenfuß 3 abgewandten Ende ein Gegenkopplungsteil
aufweist, das mit dem Kopplungsteil 7 so zusammenwirkt, dass das zweite Stollenkopfteil
22 relativ zu dem ersten Stollenkopfteil 21 verdreht werden kann. Das Kopplungsteil
7 kann beispielsweise eine Rinne sein in die eine am zweiten Stollenkopfteil 22 angeformte
Wulst einschnappen kann.
[0025] Figur 3 zeigt den Stollen 1 in einem Schnitt vor dem Eindrücken des Stollenkopfes
2 in den Stollenfuß 3. Der Stollenkopf 2 weist das erste Stollenkopfteil 21 und das
darin verdrehbar gelagerte zweite Stollenkopfteil 22 mit dem Verbindungselement 8
auf. Das Verbindungselement 8 hat die Form eines unrunden Zapfens mit einem ersten
Durchmesser D1, der in der Figur 3 senkrecht zur Schnittebene verläuft, und einem
zweiten Durchmesser D2, der kleiner ist als der erste Durchmesser D1. An der Unterseite
des Stollenkopfes 2, bzw. des ersten Stollenkopfteils 21 ist das Positionierungselement
5 zu erkennen.
[0026] Der Stollenfuß 3 weist Abschnitte 31, 32, 33, 34, 35 unterschiedlichen Außendurchmessers
auf. Der Abschnitt 31 wird dabei durch das Gegenpositionselement oder die Gegenpositionierungselemente
gebildet und die Oberkante des Abschnitts 33 ist in etwa plan mit der nicht gezeigten
Laufsohle, wenn der Stollenfuß 3 in die Sohle eingebaut ist.
[0027] Der Stollenfuß. 3 besteht in der gezeigten Ausführungsform aus zwei spiegelbildlich
gebildeten Halbschalen, von denen eine gezeigt ist. Die Kreise 9 und 10 stehen für
Steckverbindungselemente 9, 10, mit denen die beiden Halbschalen zusammengesteckt
werden können. Der Stollenfuß weist eine zentrale Öffnung in Form eines Durchgangs-
oder Sacklochs 12 auf, in das das Verbindungselement 8 gedrückt wird, wenn der Stollenkopf
2 mit dem Stollenfuß 3 verbunden wird. In etwa in der axialen Mitte des Stollenfußes
3 ist ein Schlitz 13 eingebracht, der hier eine Keilform aufweist. In dem Schlitz
befindet sich eine Feder 14 mit einem Federfuß 141 und einem Federkopf 142 der, in
der Figur nicht erkennbar, eine Öffnung 143 aufweist, die im Wesentlichen den gleichen
Druckmesser hat, wie das Loch 12. Der Federfuß 141 ist mit dem Federkopf 142 in einem
Knick 144 verbunden, wobei der Knick 144 parallel zum Durchmesser D1, das heißt senkrecht
zur Schnittebene verläuft, der Federfuß 141 in etwa parallel zur nicht gezeigten Laufsohle
verläuft und der Federkopf 142 in einem Winkel von ca. 20° in Richtung des Stollenkopfes
2 zeigt. Der Schlitz 13 ist so ausgebildet, dass sich die Feder 14 nicht in horizontaler
Richtung, das heißt parallel zur Laufsohle bewegen kann, der Federkopf 142 jedoch
in die Richtung senkrecht zur Laufsohle Bewegungsspielraum hat.
[0028] Als letztes zeigt die Figur 3 einen Ring 15. Dieser Ring 15 wird bei zusammengebautem
Stollenfuß 3 über den Abschnitt 34 geschoben und hält dadurch die beiden Halbschalen
des Stollenfußes 3 formschlüssig zusammen.
[0029] Die Figur 4 zeigt die gleichen Teile wie die Figur 3 mit der Ausnahme, dass das Verbindungselement
8 um 90° verdreht wurde, so dass jetzt der Durchmesser D1 parallel zur Schnittebene
verläuft. Somit verläuft der Knick jetzt parallel zum Durchmesser D2 des Verbindungselements
8 und der Durchmesser D1, der im Wesentlichen dem Innendurchmesser des Loches 12 und
dem Durchmesser der Federöffnung 143 entspricht, wird jetzt in dem durch die Anstellung
der Feder 14 verkleinerten Projektion des Durchmessers der Federöffnung 143 geklemmt.
In dieser Klemmposition kann der Stollenkopf 2 beim Auftreten von Druckkräften in
Richtung des Stollenfußes 3 noch weiter in das Loch 12 bewegt werden, greifen dagegen
Kräfte in die entgegengesetzte Richtung am Stollenkopf 2 an, so wird die Feder 14
fester gegen das Verbindungselement 8 gedrückt, das heißt die Haltkraft der Feder
14 steigt. Ein Herausziehen des Stollenkopfes 2 aus dem Stollenfuß 3 ist in dieser
Position nicht mehr möglich.
[0030] Die Figur 5 zeigt den Stollen 1 mit dem Stollenkopf 2 in der ersten Abbildung in
der Entriegelungsposition, in der er in den Stollenfuß 3 eingedrückt aber nicht geklemmt
gehalten wird. In dieser Position kann der Stollenkopf 2 ohne großen Kraftaufwand
aus dem Stollenfuß 3 herausgezogen werden. In dem Teil des zweiten Stollenkapfteils
22, das in der Öffnung 6 des ersten Stollenkopfteils 21 drehbar gelagert ist, ist
ein Schlitz 16 zum Eingriff eines nicht gezeigten Werkzeugs angedeutet, der parallel
zur Schnittebene verläuft. Der Durchmesser D1 des Verbindungselements 8 steht senkrecht
zur Schnittebene. Der Ring 15 ist in der Position eingezeichnet, in der er die beiden
Halbschalen des Stollenfußes 3 formschlüssig zusammenhält.
[0031] In der zweiten Abbildung befindet sich das zweite Stollenkopfteil 22 in der Eindrückposition,
in der der Durchmesser D1 des Verbindungselements 8 parallel zur Schnittebene und
damit quer zur Knicklinie 144 der Feder 14 verläuft. Der Stollenkopf 2 ist jetzt fest
im Stollenfuß 3 durch reinen Kraftschluss verankert. Aus dieser Position kann das
zweite Stollenkopfteil 22 mit dem Werkzeug um 90° verdreht werden, wodurch dann der
Schlitz 16 steht jetzt senkrecht zur Schnittebene in der in der ersten Abbildung gezeigten
Position steht, in der der Stollenkopf 2 aus dem Stollenfuß 3 herausgezogen werden
kann.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Stollen
- 2
- Stollenkopf
- 21
- erstes Stollenkopfteil
- 22
- zweites Stollenkopfteil
- 3
- Stollenfuß
- 31
- Abschnitt
- 32
- Abschnitt
- 33
- Abschnitt
- 34
- Abschnitt
- 35
- Abschnitt
- 4
- Laufsohlenebene
- 5
- Positionierungselement
- 6
- Öffnung
- 7
- Kopplungsteil
- 8
- Verbindungselement
- 9
- Steckverbindungselement
- 10
- Steckverbindungselement
- 12
- L5och
- 13
- Schlitz
- 14
- Feder
- 141
- Federfuß
- 142
- Federkopf
- 143
- Federöffnung
- 144
- Federknick, Knick
- 15
- Ring
- 16
- Werkzeugschlitz, Schlitz
- D1
- erster Durchmesser
- D2
- zweiter Durchmesser
1. Stollen für einen Sportschuh, mit
a) einem Stollenfuß (3) mit einer Öffnung (6) und
b) einem Stollenkopf (2) mit einem Verbindungselement (8), wobei
c) zur Verbindung des Stollenkopfes (2) mit dem Stollenfuß (3) das Verbindungselement
(8) in die Öffnung (6) eindrückbar ist, wobei
d) das Verbindungselement (8) die Form eines Zapfens hat, mit einem ersten Durchmesser
(D1) und einem senkrecht dazu gemessen zweiten Durchmesser (D2), der kleiner ist als
der erste Durchmesser (D1),
dadurch gekennzeichnet, dass
e) der Zapfen ein unrunder Zapfen ist, der über seine gesamte axiale Länge gleiche
Querschnitte aufweist und der, nach dem Eindrücken des Verbindungselements (8) in
die Öffnung (6), in dem Stollenfuß (3) durch Kraftschluss gehalten wird.
2. Stollen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stollenfuß (3) eine Feder (14) umfasst und das Verbindungselement (8) in dem
Stollenfuß (2) durch die Feder (14) gehalten ist.
3. Stollen nach dem vorgehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (14), bevorzugt eine Blattfeder, einen Federfuß (141) und einen Federkopf
(142) aufweist und im Federkopf (142) eine Federöffnung (143) aufweist, die im Wesentliche
den gleichen Durchmesser hat wie die Öffnung (6), und wobei das Verbindungselement
(8) beim Eindrücken in die Öffnung (6) auch durch die Federöffnung (143) drückbar
ist.
4. Stollen nach dem vorgehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Federkopf (142) vom Federfuß (141) entlang einer Knicklinie (144) in einem Winkel
absteht oder die Feder (14) im Stollenfuß (2) in einem Winkel von <0° und >90° zu
einer Längsachse des Verbindungselements (8) angeordnet ist.
5. Stollen nach dem vorgehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Eindrücken des Verbindungsglieds (8) der erste Durchmesser (D1) im Wesentlichen
senkrecht zu der Knicklinie (144) der Feder (14) weist.
6. Stollen nach einem der vorgehenden Ansprüche und mit wenigstens einem der folgenden
Merkmale:
i. der Stollenfuß (3) ist mehrteilig aufgebaut;
ii. der Stollenfuß (3) weist eine erste Halbschale und eine zweite Halbschale auf;
iii. jede der Halbschalen weist wenigstens zwei Abschnitte (31, 32, 33, 34, 35) mit
unterschiedlichem Durchmesser auf.
7. Stollen nach dem vorgehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Halbschalen durch einen Ring (15) formschlüssig zusammengehalten werden,
wobei der Innendurchmesser des Rings (15) einem der Außendurchmesser der Abschnitte
(31, 32, 33, 34, 35) entspricht.
8. Stollen nach einem der zwei vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Halbschalen einen Schlitz (13) zur Aufnahme eines Endes der Feder (14) aufweist
und wobei der Schlitz (13) zur Aufnahme eines federfußseitigen Endes vorzugsweise
eine andere Form hat, als der Schlitz (13) zur Aufnahme eines federkopfseitigen Endes.
9. Stollen nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stollenkopf (2) wenigstens einen ersten Stollenkopfteil (21) und einen zweiten
Stollenkopfteil (22) aufweist, die formschlüssig miteinander verbunden sind, wobei
der zweite Stollerikopfteil (22) das Verbindungselement (8) umfasst und drehbar in
dem ersten Stollenkopfteil (21) gelagert ist und/oder wobei der erste Stollenkopfteil
(21) beispielsweise den äußeren Umfang des Stollens (1) festlegt und die Lauffläche
des Stollens (1) bildet.
10. Stollen nach einem der acht vorgehenden Ansprüche in Verbindung mit Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (14) eine Federöffnung (143) aufweist, das Verbindungselement (8) beim
Eindrücken in die Öffnung (6) des Stollenfußes (3) auch durch die Federöffnung (143)
drückbar ist und die Feder (14) im Bereich der Federöffnung (143) seitlich gegen das
Verbindungselement (8) drückt und dieses dadurch mit einer Klemmkraft hält.
11. Stollen nach dem vorgehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Projektionsfläche der Federöffnung (143) in einer senkrecht zu einer Eindrückrichtung
des Verbindungselements (8) weisenden Ebene eine Erstreckung aufweist, und dass die
Feder (14) beim Eindrücken des Verbindungselements (8) in die Federöffnung (143) elastisch
verformt wird und sich die Erstreckung der Projektionsfläche der Federöffnung (143)
dadurch vergrößert.
12. Stollen nach einem der zwei vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine elastische Rückstellkraft der Feder (14) den Kraftschluss des Stollenfußes (3)
mit dem durch die Federöffnung (143) ragenden Verbindungselement (8) bewirkt und die
Klemmkraft der Feder (14) zunimmt, wenn das Verbindungselement (8) in eine Richtung
entgegen der Eindrückrichtung des Verbindungselements (8) belastet wird.
13. Stollen nach einem der drei vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (8) im Stollenfuß (3) relativ zu der Feder (14) verdrehbar
ist und die Feder (14) das Verbindungselement (8) in einer ersten Drehwinkelposition
klemmend hält und in einer zweiten Drehwinkelposition das Verbindungselement (8) entgegen
der Eindrückrichtung aus dem Stollenfuß (3) herausnehmbar ist.
14. Stollen nach einem der drei vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektionsfläche der Federöffnung (143) eine erste Erstreckung aufweist, die
gleich oder größer als der erste Durchmesser (D1) des Verbindungsteils (8) im Bereich
der Federöffnung (143) ist, und eine zweite Erstreckung, die gleich oder größer als
der zweite Durchmesser (D2) des Verbindungsteils (8) im Bereich der Federöffnung (143)
ist.
15. Stollen nach dem vorgehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Eindrücken des Verbindungsteils (8) in die Eindrückrichtung der erste Durchmesser
(D1) des Verbindungselements (8) im Wesentlichen parallel zu der zweiten Erstreckung
der Projektionsfläche der Federöffnung (143) und dass beim Herausnehmen entgegen der
Eindrückrichtung der erste Durchmesser (D1) des Verbindungselements (8) im Wesentlichen
quer zu der zweiten Erstreckung der Projektionsfläche der Federöffnung (143) weist.
1. A stud for a sports shoe, comprising:
a) a stud base (3) having an opening (6); and
b) a stud tip (2) having a connecting element (8), wherein
c) in order to connect the stud tip (2) to the stud base (3), the connecting element
(8) can be pressed into the opening (6), wherein
d) the connecting element (8) has the shape of a pin which exhibits a first diameter
(D1) and a second diameter (D2), measured perpendicular to the first diameter (D1),
which is smaller than the first diameter (D1),
characterised in that
e) the pin is a non-circular pin which exhibits the same cross-sections over its entire
axial length and is held in the stud base (3) by a force fit once the connecting element
(8) has been pressed into the opening (6).
2. The stud according to Claim 1, characterised in that the stud base (3) comprises a spring (14), and the connecting element (8) is held
in the stud base (3) by the spring (14).
3. The stud according to the preceding claim, characterised in that the spring (14), preferably a leaf spring, comprises a spring base (141) and a spring
tip (142) and a spring opening (143) in the spring tip (142) which has substantially
the same diameter as the opening (6), wherein the connecting element (8) can also
be pressed through the spring opening (143) when it is pressed into the opening (6).
4. The stud according to the preceding claim, characterised in that the spring tip (142) protrudes from the spring base (141) at an angle along a break
line (144), or the spring (14) is arranged in the stud base (3) at an angle of more
than 0° and less than 90° with respect to a longitudinal axis of the connecting element
(8).
5. The stud according to the preceding claim, characterised in that when the connecting element (8) is pressed in, the diameter (D1) points substantially
perpendicular to the break line (144) of the spring (14).
6. The stud according to any one of the preceding claims and comprising at least one
of the following features:
i. the stud base (3) is designed in a number of parts;
ii. the stud base (3) comprises a first half-shell and a second half-shell;
iii. each of the half-shells comprises at least two sections (31, 32, 33, 34, 35)
exhibiting different diameters.
7. The stud according to the preceding claim, characterised in that the two half-shells are held together in a positive fit by a ring (15), wherein the
inner diameter of the ring (15) corresponds to one of the outer diameters of the sections
(31, 32, 33, 34, 35).
8. The stud according to any one of the preceding two claims, characterised in that each of the half-shells comprises a slot (13) for accommodating one end of the spring
(14), wherein the slot (13) for accommodating the spring-base end preferably has a
different shape to the slot (13) for accommodating the spring-tip end.
9. The stud according to any one of the preceding claims, characterised in that the stud tip (2) comprises at least a first stud tip part (21) and a second stud
tip part (22) which are connected to each other in a positive fit, wherein the second
stud tip part (22) comprises the connecting element (8) and is rotationally mounted
in the first stud tip part (21) and/or wherein the first stud tip part (21) for example
defines the outer circumference of the stud (1) and forms the running surface of the
stud (1).
10. The stud according to any one of the preceding eight claims in conjunction with Claim
2, characterised in that the spring (14) comprises a spring opening (143), the connecting element (8) can
also be pressed through the spring opening (143) when it is pressed into the opening
(6) of the stud base (3), and the spring (14) presses laterally against the connecting
element (8) in the region of the spring opening (143) and thus holds it in a clamping
force.
11. The stud according to the preceding claim, characterised in that a projection surface of the spring opening (143) exhibits an extent in a plane which
points perpendicular to a pressing-in direction of the connecting element (8), and
in that when the connecting element (8) is pressed into the spring opening (143), the spring
(14) is elastically deformed and the extent of the projection surface of the spring
opening (143) is thus enlarged.
12. The stud according to any one of the preceding two claims, characterised in that an elastic restoring force of the spring (14) generates the force fit between the
stud base (3) and the connecting element (8) which protrudes through the spring opening
(143), and the clamping force of the spring (14) increases when a load is applied
to the connecting element (8) in a direction opposite to the pressing-in direction
of the connecting element (8).
13. The stud according to any one of the preceding three claims, characterised in that: the connecting element (8) can be rotated in the stud base (3) relative to the spring
(14); the spring (14) holds the connecting element (8), clamped, in a first rotational
angular position; and the connecting element (8) can be removed, counter to the pressing-in
direction, from the stud base (3) in a second rotational angular position.
14. The stud according to any one of the preceding three claims, characterised in that the projection surface of the spring opening (143) exhibits a first extent which
is equal to or greater than the first diameter (D1) of the connecting part (8) in
the region of the spring opening (143), and a second extent which is equal to or greater
than the second diameter (D2) of the connecting part (8) in the region of the spring
opening (143).
15. The stud according to the preceding claim, characterised in that the first diameter (D1) of the connecting element (8) points substantially parallel
to the second extent of the projection surface of the spring opening (143) when the
connecting part (8) is pressed in the pressing-in direction, and in that the first diameter (D1) of the connecting element (8) points substantially transverse
to the second extent of the projection surface of the spring opening (143) when it
is removed counter to the pressing-in direction.
1. Crampon pour une chaussure de sport, comportant :
a) une base de crampon (3) ayant une ouverture (6) et
b) une tête de crampon (2) ayant un élément d'assemblage (8), dans lequel
c) l'élément d'assemblage (8) peut être pressé dans l'ouverture (6) pour assembler
la tête de crampon (2) avec la base de crampon (3), dans lequel
d) l'élément d'assemblage (8) a la forme d'un goujon ayant un premier diamètre (D1)
et un second diamètre (D2) mesuré perpendiculairement à celui-ci, lequel second diamètre
est plus petit que le premier diamètre (D1),
caractérisé en ce que
e) le goujon est un goujon en faux-rond qui a des sections identiques sur toute sa
longueur axiale et qui, après que l'élément d'assemblage (8) ait été pressé dans l'ouverture
(6), est maintenu dans la base de crampon (3) par un assemblage à force.
2. Crampon selon la revendication 1, caractérisé en ce que la base de crampon (3) comprend un ressort (14) et l'élément d'assemblage (8) est
maintenu dans la base de crampon (3) par le ressort (14).
3. Crampon selon la revendication précédente, caractérisé en ce que le ressort (14), de préférence un ressort à lames, comporte une base de ressort (141)
et une tête de ressort (142) et comporte une ouverture de ressort (143) dans la tête
de ressort (142), laquelle ouverture de ressort a sensiblement le même diamètre que
l'ouverture (6), et dans lequel l'élément d'assemblage (8) peut être également pressé
à travers l'ouverture de ressort (143) lorsqu'il est pressé dans l'ouverture (6).
4. Crampon selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la tête de ressort (142) fait saillie à partir de la base de ressort (141) le long
d'une ligne de flambage (144) à un certain angle ou le ressort (14) est agencé dans
la base de crampon (2) à un angle > 0° et < 90° par rapport à un axe longitudinal
de l'élément d'assemblage (8).
5. Crampon selon la revendication précédente, caractérisé en ce que lorsque l'élément d'assemblage (8) est pressé, le premier diamètre (D1) est sensiblement
perpendiculaire à la ligne de flambage (144) du ressort (14).
6. Crampon selon l'une des revendications précédentes et présentant au moins l'une des
caractéristiques suivantes :
i. la base de crampon (3) est construite en plusieurs parties,
ii. la base de crampon (3) comporte une première demi-coque et une seconde demi-coque,
iii. chacune des demi-coques comporte au moins deux sections (31, 32, 33, 34, 35)
ayant un diamètre différent.
7. Crampon selon la revendication précédente, caractérisé en ce que les deux demi-coques sont maintenues ensemble par complémentarité de formes par une
bague (15), dans lequel le diamètre intérieur de la bague (15) correspond à l'un des
diamètres extérieurs des sections (31, 32, 33, 34, 35).
8. Crampon selon l'une des deux revendications précédentes, caractérisé en ce que chacune des deux demi-coques comporte une fente (13) pour recevoir une extrémité
du ressort (14), et dans lequel la fente (13) destinée à recevoir une extrémité côté
base de ressort a de préférence une forme qui est différente de celle de la fente
(13) destinée à recevoir une extrémité côté tête de ressort.
9. Crampon selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tête de crampon (2) comporte au moins une première partie de tête de crampon (21)
et une seconde partie de tête de crampon (22), qui sont assemblées l'une à l'autre
par complémentarité de formes, dans lequel la seconde partie de tête de crampon (22)
comprend l'élément de l'assemblage (8) et est montée de manière à pouvoir tourner
dans la première partie de tête de crampon (21) et/ou dans lequel la première partie
de tête de crampon (21) définit par exemple la circonférence extérieure du crampon
(1) et forme la surface de course du crampon (1).
10. Crampon selon l'une des huit revendications précédentes en liaison avec la revendication
2, caractérisé en ce que le ressort (14) comporte une ouverture de ressort (143), l'élément d'assemblage (8),
lorsqu'il est pressé dans l'ouverture (6) de la base de crampon (3), peut également
être pressé à travers l'ouverture de ressort (143), et le ressort (14) presse latéralement
contre l'élément d'assemblage (8) dans la zone de l'ouverture de ressort (143) et
maintient ainsi celui-ci avec une force de serrage.
11. Crampon selon la revendication précédente, caractérisé en ce qu'une surface de projection de l'ouverture de ressort (143) a une étendue dans un plan
perpendiculaire à une direction de pression de l'élément d'assemblage (8), et en ce que le ressort (14) se déforme élastiquement lorsqu'il presse l'élément d'assemblage
(8) dans l'ouverture de ressort (143) et augmente ainsi l'étendue de la surface de
projection de l'ouverture de ressort (143).
12. Crampon selon l'une des deux revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une force de rappel élastique du ressort (14) produit l'assemblage à force de la base
de crampon (3) avec l'élément d'assemblage (8) faisant saillie à travers l'ouverture
de ressort (143) et la force de serrage du ressort (14) augmente lorsqu'une charge
est appliquée à l'élément d'assemblage (8) dans une direction opposée à la direction
de pression de l'élément d'assemblage (8).
13. Crampon selon l'une des trois revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'assemblage (8) peut tourner dans la base de crampon (3) par rapport au
ressort (14) et le ressort (14) maintient l'élément d'assemblage (8) de manière serrée
dans une première position angulaire de rotation, et l'élément d'assemblage (8) peut
être retiré de la base de crampon (3) dans une seconde position angulaire de rotation
opposée à la direction de pression.
14. Crampon selon l'une des trois revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface de projection de l'ouverture de ressort (143) a une première étendue qui
est supérieure ou égale au premier diamètre (D1) de la partie d'assemblage (8) dans
la zone de l'ouverture de ressort (143), et une seconde étendue qui est supérieure
ou égale au second diamètre (D2) de l'élément d'assemblage (8) dans la zone de l'ouverture
de ressort (143).
15. Crampon selon la revendication précédente, caractérisé en ce que lorsque l'élément d'assemblage (8) est pressé dans la direction de pression, le premier
diamètre (D1) de l'élément d'assemblage (8) est sensiblement parallèle à la seconde
étendue de la surface de projection de l'ouverture de ressort (143), et en ce que lorsqu'il est retiré dans une direction opposée à la direction de pression, le premier
diamètre (D1) de l'élément d'assemblage (8) est sensiblement transversal à la seconde
étendue de la surface de projection de l'ouverture de ressort (143).