[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Bett zur Unterstützung des Aufrichtens einer darauf
liegenden Person mit einem in etwa rechteckigen Rahmen, bestehend aus wenigstens zwei,
in Querrichtung voneinander getrennten und gelenkig miteinander verbundenen Rahmenteilen,
die jeweils durch Federleisten, Drahtgewebe oder ähnliches zu einem flächigen Element
vervollständigt sind und die um eine quer zum jeweiligen Rahmenteil ausgerichtete
Querachse aus der horizontalen in eine geneigte Position verschwenkbar ist.
[0002] Für Personen, die auf einer ebenen Fläche liegen, ist es weithin bekannt und üblich,
Kopf und Oberkörper zeitweise aus der horizontalen Position anzuheben, indem Gegenstände,
wie z. B. Kissen unter dem Kopf oder auch unter dem Oberkörper geschoben werden. In
komfortableren Varianten kann dazu das Oberteil des Bettrahmens angehoben werden.
So beschreibt z. B. die
DE 1 991 40 ein Bett, dessen Rahmenoberteil um eine quer zur Längsrichtung des Bettes ausgerichtete
Achse verschwenkbar ist. Die Besonderheit ist in diesem Fall, dass das Rahmenoberteil
durch eine Hydraulikpumpe und einen Hydraulikzylinder vom Liegenden selbst in eine
geneigte Position angehoben werden kann.
[0003] Mit einer weit größeren Anzahl von Verstellmöglichkeiten beschreibt die
DE 94 07 424 T2 ein Bett für den Hospitalbereich, das über seine Länge hinweg in zahlreiche querverlaufende
Abschnitte eingeteilt ist, die in ihrer Höhe und ihrer Neigung verstellt werden können.
Zusätzlich sind die verstellbaren Elemente in zwei Gruppen auf jeweils einem Wagen
angeordnet, der auf einem Gesamtrahmen in Längsrichtung verschiebbar ist.
[0004] US 7237286, offenbart ein Bett mit allen technischen Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1.
[0005] Insbesondere bei sehr betagten Menschen oder bei in ihrer Beweglichkeit sehr stark
eingeschränkten Patienten - z. B. mit Muskelschwund oder anderer Schwächung - führt
das Anheben von Kopf und Oberkörper durch das Verschwenken des Rahmenoberteils um
eine Querachse dazu, dass der Kopf oder auch sogar der Rumpf zur Längsseite des Bettes
hingleitet. Im Extremfall muss das Pflegepersonal durch manuelles Eingreifen verhindern,
dass der Patient seitlich aus dem Bett fällt.
[0006] Weil die Pflegeperson mit einer Hand den Verstellmechanismus des Rahmenoberteils
betätigt, steht zur Unterstützung des Patienten nur eine Hand zur Verfügung. Wenn
diese Hand nicht mit ihrer ganzen Fläche auf dem Patienten aufliegt, kann das bei
Patienten mit gealtertem oder geschwächtem Bindegewebe bereits zu Blutergüssen (Hämatomen)
führen.
[0007] Der Effekt des seitlichen Wegrollens ist ohne weiteres nachvollziehbar, wenn man
sich an Stelle des Patienten einen zylindrischen Körper ohne jeden eigenen Antrieb
vorstellt, der auf dem Rahmenoberteil in Längsrichtung des Bettes gelagert ist. Wenn
durch Anheben des Rahmenoberteils eine schräge Ebene entsteht, muss der zylindrische
Körper mit hoher Präzision genau senkrecht zur Querachse ausgerichtet sein, um die
das Rahmenoberteil verschwenkt wird. Falls der zylindrische Körper auch nur geringfügig
von dieser exakten Senkrechten abweicht, entsteht durch das Anheben auf der schrägen
Ebene eine Kraftkomponente, die quer zur Längsachse des zylindrischen Körpers gerichtet
ist und ihn in seitlicher Richtung bewegt. Wenn der zylindrische Körper ins Rollen
gekommen ist, so verstärkt sich die seitlich auf ihn wirkende Kraft und bewegt den
zylindrischen Körper weiter von einer Senkrechten zur Verschwenkachse weg, wodurch
die quergerichtete Kraft weiter anwächst, sodass der zylindrische Körper seitlich
abrollt.
[0008] Beim Aufrichten des Rahmenoberteils befindet sich der darauf liegende Oberkörper
also in einer instabilen Position. Normale oder zumindest noch eingeschränkt bewegungsfähige
Personen können die dadurch verursachte Querkraft ausgleichen, sodass sie auf dem
Rahmenoberteil verbleiben. Das ist jedoch für Personen unmöglich, die an der Muskulatur
des Rückens durch Alter oder Krankheit nachhaltig geschwächt sind.
[0009] Das gleiche gilt für ein Rahmenunterteil, das in eine geneigte Position verschwenkt
worden ist, um die Beine eines Patienten anzuheben. Auch in diesem Fall werden quer
zum Bein gerichtete Kräfte ausgeübt, wenn das Bein nicht ganz genau senkrecht zu Verschwenkungsachse
des Rahmenunterteiles ausgerichtet ist. Diese Querkräfte können das Bein eines motorisch
sehr stark behinderten Patienten nach außen und aus dem Bett heraus drücken.
[0010] Auf diesem Hintergrund hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Unterstützung
zu entwickeln, die beim Verschwenken eines Teils des Rahmens um eine quer zur Längsachse
des Bettes ausgerichtete Schwenkachse das seitliche Abrollen des Oberkörpers oder
eines anderen Körperteils von auf dem Bett liegenden Personen verhindert und das Aufstehen
aus dem Bett unterstützt, wobei die Federung des Bettes über dessen gesamte Fläche
hinweg möglichst gleichmäßig sein soll.
[0011] Als Lösung lehrt die Erfindung, nach Anspruch 1, dass auf wenigstens einem Rahmenteil
wenigstens ein Aufrichtbereich aufliegt, der im deaktivierten Zustand in die Oberfläche
des Rahmenteils integriert ist und dessen nach außen weisende Kante bis etwa zum Rand
des Rahmens reicht und dessen nach innen weisende Kante zur in Längsrichtung verlaufen
den Mittellinie des Rahmens beabstandet ist und der zur Aktivierung um eine parallel
oder schräg zu einer Längsseite des Rahmens verlaufende Aufrichtachse verschwenkbar
ist, und der Aufrichtbereich zusätzlich zum neigbaren Rahmenteil verschwenkbar ist.
[0012] Das wesentliche, kennzeichnende Merkmal der Erfindung ist also, dass wenigstens ein
Teil eines - neigbaren - Rahmenteils als Aufrichtbereich um eine in Längsrichtung
des Bettes ausgerichtet Achse zusätzlich verschwenkbar ist. Ein solcher Aufrichtbereich
ist an wenigstens einer Längsseite eines Rahmenoberteils oder an beiden Längsseiten
angeordnet. Wenn beide Aufrichtbereiche aufgerichtet werden, so bilden sie zusammen
mit dem Mittelstück des Rahmenteils ein rinnenartiges Element, das zuverlässig verhindert,
dass das Körperteil einer darauf liegenden Person seitlich abgleitet.
[0013] Es ist ein besonderes Merkmal der Erfindung, dass auf allen Rahmenteilen die Aufrichtbereiche
stets einen Mittelstreifen freilassen, der nur um eine Achse verschwenkbar ist. Zu
der Querrichtung des Bettes ist der Mittelstreifen stets horizontal, so dass auch
bei extremen Verschwenkungen der Körper auf dem Mittelstreifen eine sichere Auflage
findet. Auf den Rahmenteilen und den Aufrichtbereichen liegt sinnvoller Weise eine
Matratze auf, die auch in Querrichtung so flexibel ist, dass sie allen Verschwenkungen
folgt.
[0014] Ein erfindungsgemäßes Bett hat in einem sehr einfachen Fall nur ein in Querrichtung
verschwenkbares Rahmenoberteil und der übrige Rahmen ist unbeweglich. Möglich sind
aber auch drei oder mehr Rahmenteile, wie z. B. ein Rahmenoberteil für Kopf und Rücken,
ein Rahmenmittelteil für das Gesäß und ein Rahmenunterteil für die Beine. Im Folgenden
soll der Übersichtlichkeit halber das einfache Beispiel eines verschwenkbaren Rahmenoberteils
beschrieben werden.
[0015] Wenn eine im Bett liegende Person durch Anheben des Rahmenoberteils aufgerichtet
werden soll und dabei seitlich abzugleiten droht, so wird der an dieser Seite befindliche
Aufrichtbereich an seiner äußeren Kante angehoben und hält den Patienten in der Mitte
des Rahmenoberteils zurück. Wenn auch der zweite Aufrichtbereich aufgerichtet ist,
so können Kopf und Oberkörper des Patienten auch zu dieser Seite hin nicht abgleiten.
Damit wird ein zuverlässiges Aufrichten einer liegenden Person erreicht.
[0016] Zur Unterstützung beim Aufstehen einer Person aus der liegenden Lage wird ebenfalls
das Rahmenoberteil hochgeklappt. Zusätzlich wird die Aufrichthilfe an der der Ausstiegsseite
gegenüberliegenden Kante angehoben. Dadurch wird die Person an ihrer auf dem Aufrichtbereich
aufliegenden Körperkante zusätzlich angehoben und damit um ihre Längsachse verschwenkt,
was für das Aussteigen aus dem Bett ein unerlässlicher Vorgang ist. Wenn das Rahmenoberteil
nahe an die Senkrechte herangeschwenkt wird, dann befindet sich auch der Oberkörper
der aufzurichtenden Person in einer fast senkrechten Körperhaltung. Die finale Verschwenkung
des Oberkörpers in die Senkrechte um wenige Grad ist dann auch geschwächten und behinderten
Personen möglich, die sich noch außerhalb des Bettes selbstständig aufrecht halten
können.
[0017] Im nächsten Schritt müssen nur noch die von der Schwenkbewegung des Oberkörpers ebenfalls
mit verschwenkten Beine in eine Aufrichtposition gebracht werden. Dazu werden die
Unterschenkel aus dem Bett herausgedrückt, bis sie vertikal von der Bettkanne herunterhängen.
[0018] Idealerweise sollte das Herausmanövrieren der Unterschenkel aus der liegenden Position
synchron mit dem Aufrichten des Oberkörpers durchgeführt werden, damit das Verletzungsrisiko
für den Patienten minimiert wird.
[0019] Das finale Aufrichten der aufstehenden Person in die vertikale Position kann durch
Anheben des gesamten Bettes wirkungsvoll unterstützt werden.
[0020] Bei der praktischen Ausführung ist es zu bevorzugen, dass der Aufrichtbereich bis
an die Längsseite und auch bis an die Querseite des Rahmenoberteils heranreicht. Der
Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass im aktivierten Zustand des Aufrichtbereiches
eine darauf liegende Matratze vollflächig unterstützt wird.
[0021] Es ist aber auch möglich, dass der Aufrichtbereich kleiner ist und nicht bis an die
Außenkanten des Rahmenoberteils heranreicht. Ein Vorteil einer solchen Variante kann
sein, dass die Rahmen des Oberteils und des Aufrichtbereiches nicht aufeinander sondern
nebeneinander angeordnet sind, so dass die Bauhöhe der gesamten Rahmenkonstruktion
geringer ist.
[0022] Für die praktische Ausführung der Aufrichtbereiche beschreibt die Erfindung zwei
grundlegend verschiedene Varianten:
Die erste Variante bezieht sich auf Bettrahmen, die quer verlaufende, horizontale
Federleisten tragen, auf denen die Matratze aufliegt. Für diese Konfiguration ist
es in Bezug auf die Geometrie denkbar, dass das Rahmenoberteil in drei Teile unterteilt
wird, die jeweils von einem umlaufenden Rahmen umgeben sind. Die aneinander grenzenden
Rahmen des Aufrichtteils und des Mittelstücks des Rahmenoberteils sind durch Scharniere
miteinander verbunden und können so gegeneinander verschwenkt werden.
[0023] Der entscheidende Nachteil dieser Konfiguration ist jedoch, dass die in Längsrichtung
verlaufenden Rahmen im mittleren Liegebereich den Federungskomfort des Bettes nachhaltig
beeinträchtigen, was insbesondere bei sehr empfindlichen Senioren oder bei Kranken
zu unerfreulichen Druckstellen und alsbald zu einem Wundliegen (Dekubitus) führen
kann.
[0024] Um diesen Effekt zu vermeiden, ist es bei bisher bekannten Betten Stand der Technik,
dass der Rahmen im Außenbereich der Liegefläche verläuft, wo er nicht zum dauernden
Liegen, sondern nur kurzzeitig während des Aufrichtens und beim Sitzen genutzt wird,
wobei seine relative Härte durchaus willkommen ist. Im eigentlichen Liegebereich sind
jedoch dauerhaft elastische Federleisten in Querrichtung in den Rahmen eingebaut.
Durch ihre Elastizität geben sie entsprechend dem darauf lastenden Gewicht des Körpers
mehr oder weniger nach, sodass bei Bereichen mit punktuell höherer Belastung, - wie
z. B. im Gesäßbereich - der Druck auf die Haut nicht überproportional ansteigt, sondern
durch das Nachgeben der Federleiste an den Mittelwert des Druckes auf die übrigen
Hautpartien angeglichen wird.
[0025] Ähnlich wird der Druck auf den Hinterkopf und die Schultern durch entsprechend weiteres
Nachgeben der sie unterstützenden Federleiste ausgeglichen. Diese Federwirkung darf
durch den aufliegenden Aufrichtbereich nicht eingeschränkt werden. Deshalb schlägt
die Erfindung vor, dass die Fläche des Aufrichtbereiches durch mehrere Kurzleisten
gebildet wird, die auf jeweils einer der vorhandenen Fenderleisten aufliegen. Diese
Kurzleisten sind an ihrem inneren Ende entlang der Aufrichtachse gelenkig mit der
Federleiste verbunden und an ihrem anderen Ende mit einer zusätzlichen Längsleiste.
[0026] Weil die Kurzleisten nur an einem Punkt mit den über die gesamte Breite des Rahmens
reichenden Federleisten verbunden sind, schränken sie die Elastizität im Mittelbereich
des Rahmenoberteils nicht ein. Nur für den Aufrichtbereich selber wird die Elastizität
durch die aufliegenden Kurzleisten etwas vermindert, weshalb die Kurzleisten ebenfalls
in sich elastisch sein sollten.
[0027] Die Kurzleisten sind in der Praxis fast immer senkrecht zur Längsleiste ausgerichtet,
sodass das gesamte Gebilde aus einer Längsleiste und mehreren, dazu senkrecht verlaufenden
Kurzleisten die Silhouette eines Kamms aufweist. Dieses Gebilde ist an den Enden der
"Zinken" des Kamms gelenkig mit den darunter liegenden, langen Federleisten des Rahmenoberteils
verbunden.
[0028] Alle Gelenke fluchten miteinander und bilden in ihrer Gesamtheit die Aufrichtachse
des Aufrichtbereiches. Um den Liegekomfort nicht einzuschränken, sollten die Gelenke
relativ flach bauen, also z. B. aus Abschnitten eines textilen Materials bestehen,
das mit der einen Hälfte auf der Federleiste befestigt ist und mit der anderen Hälfte
mit dem freien Ende der Kurzleiste verbunden ist.
[0029] Wenn auf aneinandergrenzenden Rahmenteilen die Aufrichtbereiche rechteckig sind und
eine gemeinsame Aufrichtachse - also eine gemeinsame Schwenkachse - haben und wenn
die Rahmenteile gegeneinander verschwenkt werden und zugleich auch die Aufrichtbereiche
mit dem gleichen Winkel aufgerichtet werden, dann würden die Aufrichtbereiche miteinander
kollidieren.
[0030] Um das zu vermeiden können im einfachsten Fall die Aufrichtbereiche an ihren aneinandergrenzenden
Kanten "abgeschrägt" werden. Sie haben also anstatt eines rechteckigen Umrisses nunmehr
einen trapezförmigen Umriss. Dann können die benachbarten Aufrichtbereiche beliebig
gegeneinander verschwenkt werden ohne miteinander zusammenzustoßen.
[0031] Die dann an den abgeschrägten Ecken fehlende Unterstützung der Matratze wird zumeist
durch die Matratze selbst zu einem Teil kompensiert. Falls dieser Ausgleich jedoch
zu gering ist, kann alternativ die Längsleiste teleskopisch verkürzt werden und daran
eine Kurzleiste gelenkig befestigt werden, die am anderen Ende auch in zwei Achsen
beweglich mit der Federleiste verbunden ist. Diese in zwei Richtungen gelenkigen Verbindungen
müssen zusätzlich auch noch eine Ausdehnung in Längsrichtung zulassen, da sich die
Kurzleiste durch das teleskopische Verkürzen der Längsleiste "schräg" stellt.
[0032] Eine solche Verbindung wird durch dauerhaft elastische Kunststoffelemente möglich.
Eine Verstärkung durch textile Gewebe oder durch Fasern erhöht die Lebensdauer.
[0033] Im Ruhezustand liegt die Längsleiste eines jeden Aufrichtbereiches auf dem Rahmen
des Rahmenoberteils oder in dessen Nähe auf und fluchtet zumindest in etwa mit der
Längsseite des Bettes. Zur Aktivierung der Aufrichthilfe wird die Längsleiste vom
Rahmenoberteil abgehoben, wodurch die Kurzleisten in eine schräge Position verschwenkt
werden. Der darauf aufliegende Teil der Matratze bildet dann eine geneigte Fläche
und ist im Ergebnis um eine Längsachse gegenüber dem Mittelbereich des Rahmenoberteils
verschwenkt.
[0034] Ebenso wie die Federung an der Übergangsstelle von den Aufrichtbereichen zu den Rahmenteilen
erhalten bleiben muss, muss sie auch an der Grenze von einem Rahmenteil zum nächsten
gleichmäßig über den gesamten Rahmen hinweg weitergeführt werden. Es ist insbesondere
für bettlägerige Patienten unerträglich, wenn an diesen Stellen die quer über das
Bett hinweg verlaufenden Abschnitte des Rahmens sich mit erhöhtem Druck in ihren Körper
pressen. Wunden würden alsbald die Folge sein.
[0035] Deshalb sollen bei aneinandergrenzenden Rahmenteilen die sich in horizontaler Stellung
des Rahmens berührenden, quer verlaufenden Abschnitte der Rahmenteile unterhalb der
Oberfläche des Rahmens angeordnet werden. Um diese Forderung zu erfüllen können diese
Abschnitte z.B. U-förmig sein. Nur die Enden der beiden Schenkel des U sind mit den
Längsleisten verbunden.
[0036] Als Alternative zu den Federleisten sind Betten bekannt, deren Federung aus zahlreichen,
vertikal angeordneten Federelementen, wie z. B. den umgangssprachlich als "Sprungfedern"
bekannten Spiralfedern bestehen. Diese vertikalen Federelemente sind auf Ebenen angeordnet,
die prinzipiell durch eine Platte realisiert werden können, in der Praxis zur Verbesserung
der Belüftung jedoch als Gitter ausgeführt werden.
[0037] In dieser Variante ist es - anders als bei der Ausführung mit Federleisten - in der
Praxis sehr sinnvoll, das Rahmenoberteil in drei umrahmte Bereiche aufzuteilen, die
jeweils gelenkig miteinander verbunden sind. Diese Gelenke sind entlang der Aufrichtachse
angeordnet. Im Gegensatz zu der Variante mit den Federleisten stören diese Bauteile
im Dauerliegebereich nicht den Liegekomfort, da sie durch die vertikalen Federelemente
von der Matratze getrennt sind. Auch in dieser Ausführungsform liegt der Aufrichtbereich
im deaktivierten Zustand auf dem Rahmenoberteil auf. Zur Aktivierung wird er im Bereich
der Längsseite des Rahmens angehoben und bildet dann eine geneigte Ebene.
[0038] Wenn der Aufrichtbereich gegenüber der Fläche des Rahmenoberteils geneigt wird, dann
neigen sich damit auch die vertikalen Federelemente. Dadurch wandern an der Grenze
zwischen dem mittleren Bereich des Rahmenoberteils und dem Aufrichtbereich die oberen
Enden der vertikalen Federelemente näher aufeinander zu. Diese Bewegung kann von der
auf den vertikalen Federelementen aufliegenden Matratze jedoch nicht ausgeführt werden,
da sie fast gar nicht in sich zusammen geschoben werden kann. Deshalb wird die Matratze
in einer solchen Konfiguration meistens auf der Oberseite der vertikalen Federelemente
gleiten.
[0039] Je nach Gestaltung des Grenzbereiches zwischen der Unterseite der Matratze und der
Oberseite der vertikalen Federelemente könnten sich einige der vertikalen Federelemente
etwas in die flexible Matratze hineinsenken, sich aber bei einem Zunehmen der quer
auf sie wirkenden Kräfte jedoch womöglich schlagartig wieder aus dieser Verbindung
lösen, wodurch plötzlich Geräusche entstehen könnten, die die liegende Person irritieren
könnten.
[0040] Deshalb empfiehlt die Erfindung, im Bereich der Aufrichthilfe sowie im angrenzenden
Bereich des Rahmenoberteils die vertikalen Federelemente an ihrem nach oben weisenden
Ende durch Zug-Druck-Stangen miteinander zu verbinden. Damit wird verhindert, dass
sich die oberen Enden der vertikalen Federelemente gegenüber der Matratze verschieben
können. Bei einem Aufrichten des Aufrichtbereiches wird dann die Fläche zwischen zwei
benachbarten vertikalen Federelementen von einem Rechteck zu einen Parallelogramm.
[0041] Die vertikalen Federelemente können - wie bereits erwähnt - Spiralfedern aus Metall
oder auch aus Kunststoff sein. Da sie in ihrer Längsachse leicht gebogen werden können,
ist es ohne erwähnenswerte Nachteile möglich, sie an ihrem unteren Ende fest mit dem
Aufrichtbereich oder mit dem Rahmenoberteil zu verbinden. Alternativ können die vertikalen
Federelemente auch aus blockartigen Elementen wie z.B. aufgeschäumtem Kunststoff bestehen.
Da diese in ihrer Längsrichtung nur mit einem erhöhten Kraftaufwand abzubiegen sind,
empfiehlt die Erfindung, sie gelenkig mit dem Aufrichtbereich oder dem Rahmenoberteil
zu verbinden.
[0042] Auf dem Rahmen des Bettes, dem dazugehörenden Rahmenoberteil und den maximal zwei
Aufrichtbereichen auf dem Rahmenoberteil liegt bei Benutzung stets eine Matratze auf.
Wenn der Bereich der Matratze, auf dem der Oberkörper und der Kopf aufliegt, um eine
Längsachse verschwenkt wird und dadurch der Aufrichtbereich quer zum Bett geneigt
ist, bildet sich dadurch an der jeweiligen Längsseite des Bettes eine Stufe aus. Wenn
die Matratze sehr dünn oder besonders flexibel ist, so kann sie sich dieser Stufenform
zumindest annähern. Falls sie jedoch sehr dick ist und dieser Stufenform nicht folgen
kann, empfiehlt die Erfindung, an der Grenze zwischen dem Aufrichtbereich und dem
mittleren Teil die Matratze einzuschneiden, wodurch beim Aufrichten des Aufrichtbereiches
eine exakte Stufe an der Längsseite entsteht. Weil dadurch die senkrechten Wände der
Matratze im Bereich des Schnittes freigelegt werden, muss der Bezug der Matratze so
elastisch sein, dass er auch diese Stufe mit abdecken kann.
[0043] Andernfalls muss auch der Bezug der Matratze an der Grenze zwischen Aufrichtbereich
und mittlerem Teil eingeschnitten werden und an die Schnittkanten ein Bezug der senkrechten
Wände des Schnittes angenäht werden. Ein Vorteil ist, dass sich dadurch eine klare
Stufe ausbildet.
[0044] Diese Stufe kann auch einen zusätzlichen funktionellen Nutzen bieten: wenn der Oberkörper
der liegenden Person durch Aufrichten des Aufrichtbereiches angehoben ist, dann bildet
sich im mittleren Bereich ein kleiner Spalt zwischen dem Körper und der Matratze aus.
Er kann dafür genutzt werden, ein plattenartiges Werkzeug unter die Person zu schieben,
das zum Verlagern oder zum Umdrehen einer aus eigener Kraft kaum mehr bewegungsfähigen
Person genutzt werden kann.
[0045] Als weitere Alternative zu einem Rahmenwerk aus einer Längsleiste mit mehreren Kurzleisten
oder einem Gitterwerk mit mehreren vertikalen Federelementen kann der Aufrichtbereich
auch als ein Luftkissen ausgeführt werden. Dieses Luftkissen wird zwischen Rahmenoberteil
und Matratze im Aufrichtbereich eingelegt. Es kann aufgeblasen werden und nimmt dann
in Querrichtung gesehen ein dreieckiges Profil an.
[0046] Damit die Oberseite des Luftkissens sich auch bei Teilbefüllung nicht hügelartig
aufwölbt, wird eine Verstärkung der Oberseite des Luftkissens durch Stäbe oder ein
Gitter oder eine Platte vorgeschlagen.
[0047] Falls die Stufe in der Matratze jedoch nicht gewünscht wird, ist es als Alternative
denkbar, dass die Aufrichtachse nicht parallel zur Längsseite verläuft, sondern in
einem spitzen Winkel. In einer sinnvollen Variante erstreckt sich die Aufrichtachse
dann von einer matratzenseitigen Ecke des Rahmenoberteils bis etwa zur Mitte der freien
Stirnkante des Rahmenoberteils. Dann ist die Grundfläche des Aufrichtbereiches dreieckig.
Wenn am Bettrahmen nur eine Aufrichtfläche aufgerichtet wird, so verläuft die seitliche
Kante der Matratze horizontal und steigt nur im Kopfbereich rampenartig an. Ebenso
verläuft die Stirnkante der Matratze auf wenigstens einer Hälfte ebenfalls horizontal
und steigt dann bis zur aufgerichteten Ecke schräg an.
[0048] In der einfachsten Variante, in der der Aufrichtbereich durch Federleisten oder ein
Gitterwerk gebildet wird, kann er manuell angehoben werden und durch einen einrastbaren
Hebel fixiert werden. Wenn dieser Hebel mehrere Rasten aufweist, kann der Aufrichtbereich
auch in verschiedenen Positionen fixiert werden. Der dazu erforderliche Beschlag ist
in zahlreichen Varianten für das Hochstellen von Kopf und Fußteilen von Bettrahmen
bekannt.
[0049] Eine andere, kostengünstige und bewährte Alternative ist ein Spindeltrieb, der durch
eine Handkurbel manuell betätigt wird. Der Spindeltrieb kann z.B. die horizontale
Diagonale von vier gelenkig miteinander verbundenen Stäben sein, die nach dem Prinzip
des bekannten Scherenwagenhebers ein Rahmenteil oder einen Aufrichtbereich anheben
und senken.
[0050] Alternativ kann der Aufrichtbereich auch durch einen motorischen Antrieb in verschiedenen
Positionen fixiert werden. Auf aktuellem Stand der Technik sind dafür rotierende Elektromotore
bekannt, die über ein Getriebe und eine Spindel eine lineare Bewegung ausführen. Alternativ
dazu ist aber auch ein Pneumatikzylinder oder ein Hydraulikzylinder als Antrieb denkbar.
Die Arbeit dieses Antriebes kann durch einen Gasdruckdämpfer oder eine vorgespannte
Feder parallel zum Antrieb reduziert werden. Der Gasdruckdämpfer oder die Feder dienen
dann als Gewichtsausgleich für die anzuhebenden Massen.
[0051] Bei einem motorischen Antrieb ist neben den erforderlichen Investitionskosten zu
beachten, dass er zu seinem Betrieb eine Energieversorgung benötigt. Für Notfälle
oder für Einsätze in Regionen ohne Versorgungsnetze kann der Antrieb auch aus einem
Energiespeicher versorgt werden, der durch die im Bett befindliche Person mittels
eines schwenkbaren Hebels aufladbar ist.
[0052] Auch in ihrer Bewegungsmöglichkeit Behinderte oder insgesamt geschwächte Personen
benötigen dennoch ein regelmäßiges körperliches Training, um nicht in den Teufelskreislauf
einer weiteren Schwächung ihres Bewegungsapparates und daraus resultierender erhöhte
Pflegebedürftigkeit zu verfallen. Deshalb ist es auch für diesen Personenkreis sinnvoll,
die zum Aufrichten benötigte Energie von ihnen selbst einzubringen. Dabei kann die
Bewegungsenergie entweder direkt für das Aufrichten des Aufrichtbereiches genutzt
werden oder einem Speicher zugeführt werden, aus dem sie zu einem späteren Zeitpunkt
über ein Kontrollelement wieder abgerufen werden kann. Als Kontrollelement können
Tasten dienen, die in einem Bedienfeld angeordnet sind. Sie können als ein fest mit
dem Bett verbundenes oder ein per Kabel angeschlossenes oder ein drahtlos verbundenes
Bedienfeld realisiert werden.
[0053] Ein erfindungsgemäßes Bett kann im allgemeinsten Fall mit nur einem Aufrichtbereich
an einer Längsseite eines Rahmenoberteiles ausgestattet sein. Vorteilhafter ist natürlich
die Variante mit zwei Aufrichtbereichen an jeder Längsseite des Rahmenoberteils. Maximaler
Bedienkomfort und maximale Funktionalität wird dann erreicht, wenn beide Aufrichtbereiche
über je einen Antrieb aufgerichtet werden können.
[0054] Zur Redzierung der Investitionskosten ist es jedoch auch denkbar, dass ein einziger
Antrieb wahlweise an den einen oder an den anderen Aufrichtbereich angekuppelt werden
kann. Das kann z. B. durch fernsteuerbare Kupplungen ausgeführt werden. Diese sind
jedoch in vielen Fällen nahezu ebenso aufwändig wie ein Antrieb selbst. Eine tatsächliche
Kosteneinsparung wird nur dann erzielt, wenn die fernsteuerbare Kupplung durch das
wechselweise manuelle Herstellen einer mechanischen Verbindung ersetzt wird, d.h.
der Antrieb muss gelöst werden und mit dem einen Aufrichtbereich oder mit dem anderen
Aufrichtbereich verbunden werden.
[0055] Dadurch kann ein erfindungsgemäßes Bett, das über die Mechanik für zwei Aufrichtbereiche,
aber nur einen einzigen Antrieb verfügt, immerhin an die Bedingung der jeweiligen
Aufstellung angepasst werden. Wenn der mechanische Umbau des Antriebes so einfach
ist, dass er auch vom Nutzer oder zumindest einer Pflegeperson durchgeführt werden
kann, entsteht dadurch dennoch ein Mehrwert für die Benutzung: Falls der Aufrichtbereich
zum Aufrichten einer Person beim Aufstehen aus dem Bett benötigt wird, dann ist es
z. B. sinnvoll den Aufrichtbereich nahe der Wand zu aktivieren. Bei einem Umstellen
des Bettes kann mit vertretbarem Aufwand stattdessen der andere Aufrichtbereich des
Bettes aktiviert werden.
[0056] Eine erfindungsgemäße Aufrichthilfe auf einem Rahmenoberteil kann eine im Bett liegende
Person bei zwei Vorgängen unterstützen: Der erste Vorgang ist das Aufrichten des Oberkörpers.
Dazu wird das Rahmenoberteil verschwenkt und gleichzeitig wenigstens ein Aufrichtteil
aufgerichtet. Dadurch wird verhindert, dass die Person seitlich vom Rahmenoberteil
abrutscht.
[0057] Der zweite Einsatzbereich ist die Unterstützung beim Verlassen eines Bettes. Das
ist dann besonders wirkungsvoll, wenn das Bett nicht nur einen Rahmenoberteil sondern
auch einen Rahmenmittelteil und einen Rahmenunterteil aufweist, die jeweils alle mit
wenigstens einem Aufrichtbereich ausgerüstet sind. Idealerweise liegt dabei die aufzurichtende
Person mit einem Arm und einem Teilbereich ihres Oberkörpers sowie einer Gesäßhälfte
und einem Bein jeweils auf einem Aufrichtbereich auf, ist also etwas aus der Längsachse
des Bettes in Richtung auf die Aufrichtbereiche verschoben. Dann werden während des
Aufrichtens des Rahmenoberteils auch die der Ausstiegsseite gegenüberliegenden Aufrichthilfen
aus der horizontalen in eine geneigte Position verfahren. Dann wird der Oberkörper
und das Gesäß der Person nicht nur aus der horizontalen in eine nahezu senkrechte
Position verschwenkt, sonder zusätzlich auch gedreht, sodass er sich zu der beabsichtigten
Ausstiegsseite hinschwenkt.
[0058] Durch den geneigten Aufrichtbereich auf dem Rahmenunterteil werden auch die Beine
in Richtung zur Außenseite des Bettes verschoben. Idealerweise wird dazu noch das
Rahmenunterteil abgesenkt. Dann ist es für die betreffende Person selber oder für
eine Pflegeperson sehr viel einfacher, die Füße aus dem Bett heraus zu befördern,
sodass sie auf dem das Bett umgebenden Boden aufgestellt werden können. Der letzte
Schritt des Verlassens wird durch Anheben des Bettes weiter erleichtert.
[0059] Im Folgenden sollen weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung anhand eines
Beispiels näher erläutert werden. Dieses soll die Erfindung jedoch nicht einschränken,
sondern nur erläutern. Es zeigt in schematischer Darstellung:
- Figur 1
- Teil eines Bettes mit verschwenkbarem Rahmenoberteil und darauf zwei Aufrichtbereichen
- Figur 2
- Bett wie Figur 1, jedoch mit zwei Aufrichtbereichen auf dem Rahmenmittelteil und einem
verschwenkbaren Rahmenunterteil mit zwei weiteren Aufrichtbereichen.
[0060] In Figur 1 ist von einem erfindungsgemäßen Bett in einer sehr einfachen Ausführung
mit verschwenkbarem Rahmenoberteil 22 und darauf zwei Aufrichtbereichen 4 nur der-
hier feststehende - Rahmenmittelteil 23 zur Auflage des Gesäßes einer liegenden Person
sowie das Rahmenoberteil 22 zur Auflage von Oberkörper und Kopf dargestellt sind.
[0061] Beim Rahmenmittelteil 23 ist sofort zu erkennen, dass er ein nicht verstellbarer
Teil des Rahmens 1 ist. In der hier dargestellten Variante sind zwischen den beiden
Längsseiten 11 des Rahmens 1 quer zum Bett verlaufende Federleisten 5 als federndes
Element vorgesehen. Ebenso ist das Rahmenoberteil 22 im hinten dargestellten Bereich
des Bettes mit Federleisten 5 versehen, die quer zum Bett ausgerichtet sind.
[0062] In Figur 1 ist das Rahmenoberteil 22 geneigt, sodass die Auflage für den Oberkörper
und den Kopf geneigt ist. Dazu ist das Rahmenoberteil 22 in dem in Figur 1 gezeigten
Zustand um die Querachse 21 verschwenkt. In Figur 1 nicht dargestellt ist die Strebe
oder der Antrieb, mit dem das Rahmenoberteil 22 in die geneigte Position verschwenkt
worden ist und dort gehalten wird.
[0063] In Figur 1 ist sehr gut zu erkennen, dass der Rahmenoberteil 22 mit zwei Stück sogenannten
"Aufrichtbereichen 4" ausgestattet ist. Es sind in diesem Fall zwei rechteckige Abschnitte
an den in Längsrichtung weisenden Kanten des Rahmenoberteils 22. Beide Aufrichtbereiche
4 sind um die Aufrichtachse 43 in Längsrichtung des Bettes verschwenkt, sodass das
Rahmenoberteil 22 in diesem Zustand wie eine große Rinne gestaltet ist.
[0064] Jeder Aufrichtbereich 4 besteht aus den kurzen Kurzleisten 42, die in der Aufrichtachse
43 gelenkig mit den Federleisten 5 des Rahmenoberteils 22 verbunden sind. Die Verbindungen
sind in diesem Ausführungsbeispiel flache elastische Elemente wie z. B. ein textiles
Material, damit die gelenkigen Verbindungen nicht durch die aufliegende Matratze hindurch
Druckstellen im Körper der darauf liegenden Person erzeugen.
[0065] Die Federleisten 5 des Rahmenoberteiles 22 sind dadurch jeweils mit den Kurzleisten
22 in den Aufrichtbereich 4 hinein verlängert. Die Kurzleisten 42 eines Aufrichtbereiches
4 werden jeweils durch eine quer dazu verlaufende Längsleiste 41 zusammengehalten,
die im deaktivierten Zustand des Aufrichtbereiches 4 auf dem längs des Bettes verlaufenden
Abschnitt des Rahmenoberteils 22 aufliegt.
[0066] In Figur 1 ist für beide Aufrichtbereiche 4 der aktivierte Zustand dargestellt, bei
dem die Längsleisten 41 von dem Rahmenoberteil 22 abgehoben sind. Der dazu erforderliche
Aufstellmechanismus ist der Übersichtlichkeit halber in Figur 1 nicht dargestellt.
[0067] Im links dargestellten Aufrichtbereich 4 ist die Längsleiste 41 zeichnerisch aufgeschnitten
und die daran angeschlossene Kurzleiste 42 entfernt, so dass die darunter durchgehende
Federleiste 5 des Rahmenoberteils 22 erkennbar wird.
[0068] Auf dem gesamten, dargestellten Bereich, also auf den beiden Aufrichtbereichen 4,
den im Mittelbereich des Rahmenoberteils 22 freien Bereichen der Federleisten 5 und
dem Rahmenmittelteil 23 des Rahmens 1 liegt eine Matratze 3 auf. Sie ist in Figur
1 nur mit einer gestrichelten Linie dargestellt. Sichtbar wird in Figur 1, dass sich
die Matratze 3 dem Verlauf der Aufrichtbereiche und des Rahmenoberteils flexibel anpasst.
Dafür muss sie entsprechend elastisch sein und darf eine gewisse Materialstärke nicht
überschreiten.
[0069] In Figur 1 wird gut sichtbar, dass der Oberkörper und der Kopf einer in dem wannenartigen
Bereich auf dem Rahmenoberteil 22 liegenden Person beim Aufrichten des Rahmenoberteils
22 nicht zur Seite weg gleiten kann, sondern durch die Neigung der beiden Aufrichtbereiche
4 im Mittelteil des Rahmenoberteils 22 festgehalten wird.
[0070] In Figur 1 ist ebenfalls gut nachvollziehbar, dass durch das Aufrichten nur eines
Aufrichtbereiches 4 bei gleichzeitig flach liegendem anderem Aufrichtbereich 4 das
Aufrichten einer aus eigener Kraft kaum noch beweglichen Person hilfreich unterstützt
werden kann: Wenn der Oberkörper der Person zu einem Teil auf dem Aufrichtbereich
4 aufliegt, so wird er beim Aufrichten des Aufrichtbereiches 4 vom Rahmenoberteil
22 abgehoben, wodurch die Person um ihre Längsachse verschwenkt wird. Zugleich mit
dem Aufrichten des Rahmenoberteils 22 wird die Person damit in eine nahezu sitzende
Stellung verbracht, bei der sie dann fast parallel zur Längsseite 11 des Bettes ausgerichtet
ist. Dank der Aufrichthilfe wird also die Drehung der Person um 90 Grad innerhalb
des Bettes vor dem Aufstehen nachdrücklich unterstützt.
[0071] In Figur 2 ist das in Figur 1 dargestellte Bett um ein weiteres, verschwenkbares
Rahmenteil 2, nämlich ein Rahmenunterteil 24 erweitert, mit dem die Beine der darauf
liegenden Person angehoben und abgesenkt werden können.
[0072] Auch der - hier feststehende - Rahmenmittelteil 23 zur Unterstützung des Gesäßes
ist mit zwei Aufrichtbereichen 4 ausgestattet.
[0073] Der Übersichtlichkeit halber sind auch in Figur 2 die acht Antriebe, sowie deren
Kraftübertragungen und Stützen zum Verschwenken und zum Fixieren der zwei Rahmenteile
2 und der sechs Aufrichtbereiche 4 nicht eingezeichnet.
[0074] In Figur 2 ist gut zu erkennen, wie sich in dieser Ausführungsform mit Aufrichtbereichen
4 entlang beider Längsseiten 11 des Rahmens 1 eine rinnenartige Vertiefung ergibt,
die auch eine vollkommen hilflose Person bei Verschwenkungen eines oder mehrerer Rahmenteile
2 sicher in der Mitte hält und vor dem Herausfallen bewahrt.
[0075] Als ein weiterer Vorteil wird deutlich, dass dennoch in der Mitte ein "Mittelstreifen"
bleibt, der nur in einer Richtung verschwenkt wird. Dieser Mittelstreifen bietet Rücken,
Gesäß und Beinen eine ausreichend große Auflagefläche, so dass das Körpergewicht gleichmäßig
verteilt wird. Dadurch werden allzu hohe Drücke auf eng begrenzte Körperregionen und
damit die Gefahr des Dekubitus begrenzt.
[0076] Trotzdem kann die liegende Person bei Aufrichtung der Aufrichtbereiche entlang nur
einer Längsseite dadurch um ihre Längsachse verschwenkt werden. Das kann z.B. nur
für eine Veränderung der Position wünschenswert sein. Oder es ist für eine Diagnose
oder für eine Therapie erforderlich.
[0077] Sehr hilfreich ist diese Position aber auch als eine Zwischenstufe im Prozess des
Aufstehens. Zusammen mit einer Verschwenkung des Rahmenoberteils 22 und des Rahmenunterteils
24 wird damit die schwierigste Phase des Aufstehens fast ohne Zutun des Patienten
möglich und ermöglicht so behinderten Menschen, sich doch noch aus dem Bett erheben
zu können, was eine ganz massive Verbesserung der Lebensqualität ist.
[0078] Natürlich wird auch für nur vorübergehend erkrankte oder für gesunde Menschen der
Komfort im Bett und beim Aufstehen erhöht.
Bezugszeichenliste
[0079]
| 1 |
Rahmen |
| 11 |
Längsseite des Rahmens 1 |
| 12 |
Mittellinie in Längsrichtung des Rahmens 1 |
| 2 |
Rahmenteil des Rahmens 1 |
| 21 |
Querachse, um die jedes Rahmenteil 2 verschwenkbar ist |
| 22 |
Rahmenoberteil, Rücken- und Kopfbereich, ist ein Rahmenteil 2 |
| 23 |
Rahmenmittelteil, Gesäßbereich, ist ein Rahmenteil 2 |
| 24 |
Rahmenunterteil, Beinbereich, ist ein Rahmenteil 2 |
| 3 |
Matratze, auf Rahmen 1 aufliegend |
| 4 |
Aufrichtbereich des Rahmenoberteils 2 |
| 41 |
Längsleiste, mit allen Kurzleisten 42 im Aufrichtbereich 4 verbunden |
| 42 |
Kurzleiste im Aufrichtbereich 4, liegt auf einer Federleiste 5 auf |
| 43 |
Aufrichtachse, um die der Aufrichtbereich 4 verschwenkbar ist |
| 5 |
Federleisten im Rahmenoberteil 2 |
1. Bett zur Unterstützung des Aufrichtens einer darauf liegenden Person mit einem in
etwa rechteckigen Rahmen (1),
- bestehend aus wenigstens zwei, in Längsrichtung voneinander getrennten und gelenkig
miteinander verbundenen Rahmenteilen (2),
- die jeweils durch Federleisten (5), Drahtgewebe oder ähnliches zu einem flächigen
Element vervollständigt sind und
- von denen wenigsten eines um eine quer zum jeweiligen Rahmenteil (2) ausgerichtete
Querachse (21) aus der horizontalen in eine geneigte Position verschwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf wenigstens einem Rahmenteil (2) wenigstens ein Aufrichtbereich (4) aufliegt,
- der im deaktivierten Zustand in die Oberfläche des Rahmenteils (2) integriert ist
und
- dessen nach außen weisende Kante bis etwa zum Rand des Rahmens (1) reicht und
- dessen nach innen weisende Kante zur in Längsrichtung verlaufenden Mittellinie (12)
des Rahmens 1 beabstandet ist und
- der zur Aktivierung um eine parallel oder schräg zu einer Längsseite (11) des Rahmens
(1) verlaufende Aufrichtachse (43) verschwenkbar ist, und
der Aufrichtbereich (4) zusätzlich zum neigbaren Rahmenteil verschwenkbar ist.
2. Bett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Rahmen (1) wenigstens eine Matratze (3) aufliegt.
3. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenteile (2)
- ein Rahmenoberteil 22 zur Unterstützung des Rücken- und Kopfbereiches und/oder
- ein Rahmenmittelteil (23) zur Unterstützung des Gesäßbereiches und/oder
- ein Rahmenunterteil (23) zur Unterstützung des Beinbereiches der darauf liegenden
Person sind.
4. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufrichtbereiche (4) auf aneinandergrenzenden Rahmenteilen (2) an ihren aneinander
grenzenden Kanten abgeschrägt sind, damit bei der maximalen Verschwenkung der Rahmenoberteile
(2) auch zugleich die Aufrichtbereiche um jeweils ihren maximalen Verschwenkwinkel
verschwenkbar sind.
5. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufrichtbereiche (4) auf aneinandergrenzenden Rahmenteilen (2) an ihren aneinander
grenzenden Kanten teleskopisch verkürzbare Längsleisten (41) aufweisen, damit bei
der maximalen Verschwenkung der Rahmenoberteile (2) auch zugleich die Aufrichtbereiche
um jeweils ihren maximalen Verschwenkwinkel verschwenkbar sind.
6. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei aneinandergrenzenden Rahmenteilen (2) die sich in horizontaler Stellung des Rahmens
(1) berührenden, quer verlaufenden Abschnitte der Rahmenteile (2) unterhalb der Oberfläche
des Rahmens (1) angeordnet sind und insbesondere U-förmig sind.
7. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens ein Rahmenteil (2) mehrere, horizontale Federleisten (5) trägt,
- die parallel zur Querachse (21) ausgerichtet sind und
- auf jeder Federleiste (5) je eine Kurzleiste (42) aufliegt, die
- an ihrem ersten Ende gelenkig mit der Federleiste (5) verbunden ist und
- an ihrem zweiten Ende mit einer Längsleiste (41) verbunden ist,
- die parallel zur Längsseite (11) verläuft und
- die im deaktivierten Zustand des Aufrichtbereiches (4) auf der Längsseite (11) jedes
Rahmenteils (2) oder in deren Nähe aufliegt,
wobei
- alle gelenkigen Verbindungen der Kurzleisten (42) mit den Federleisten (5) miteinander
fluchtend die Aufrichtachse (43) bilden und
- zur Aktivierung eines Aufrichtbereiches (4) dessen Längsleiste (41) vom jeweiligen
Rahmenteil (2) abhebbar ist.
8. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- wenigstens ein Rahmenteil (2) und/oder wenigstens ein Aufrichtbereich (4) als Fläche
oder als Gitter ausgebildet sind, worauf mehrere vertikale Federelemente gleichmäßig
verteilt und befestigt sind und
- der Aufrichtbereich (4) entlang der Aufrichtachse (43) gelenkig mit dem Rahmenteil
(2) verbunden ist und im deaktivierten Zustand auf dem Rahmenteil (2) aufliegt.
9. Bett nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Federelemente im Bereich der Aufrichthilfe (4) sowie im angrenzenden
Bereich des Rahmenteils (2) an ihrem nach oben weisenden Ende durch Zug-Druck-Stangen
miteinander verbunden sind.
10. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Matratze (3) an der Grenze des Aufrichtbereiches (4) zum mittleren Teil eingeschnitten
ist.
11. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufrichtbereich (4) durch einen einrastbaren Hebel mit mehreren Rasten oder durch
einen motorischen Antrieb in verschiedenen Positionen fixierbar ist.
12. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb durch einen Tastendruck
- auf einem festen oder
- einem per Kabel angeschlossenen oder
- einem drahtlos verbundenen
Bedienfeld aktivierbar ist.
13. Bett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Rahmenteil (2)
- zwei Aufrichtbereiche (4) aufweist und
- ein einziger Antrieb wahlweise an den einen oder an den anderen Aufrichtbereich
(4) kuppelbar ist.
14. Verfahren zum Aufrichten einer Person in einem Bett gemäß wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- vor oder während des Aufrichtens des Rahmenoberteils (22)
- auch wenigstens eine Aufrichthilfe (4) aus der horizontalen in eine geneigte Position
verfahren wird.
15. Verfahren zum Verlassen eines Bettes durch eine darin liegende Person gemäß wenigstens
einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- vor oder während des Aufrichtens des Rahmenoberteils (22)
- auch die der Ausstiegsseite gegenüberliegende Aufrichthilfe (4) aus der horizontalen
in eine geneigte Position verfahren wird.
1. Bed for providing raising support to a person lying thereon, comprising an approximately
rectangular frame (1)
- which comprises at least two frame portions (2), which are separated from each other
in the longitudinal direction and are connected to each other in an articulated manner
- and are in each case completed to form a planar element by means of spring strips
(5), woven wire fabric, or the like and
- of which at least one can be pivoted about a transverse axis (21), which is oriented
transversely to the respective frame portion (2), from the horizontal to an inclined
position
characterised in that
on at least one frame portion (2) there lies at least one raising region (4)
- which, in the deactivated state, can be integrated into the surface of the frame
portion (2) and
- of which the outwardly facing edge extends as far as the edge of the frame (1) and
- of which the inwardly facing edge is spaced from the centre line (12) of the frame
(1) extending in the longitudinal direction and
- which, for activation, is pivotable about a raising axis (43), which extends parallel
or obliquely to a longitudinal side (11) of the frame (1) and, in addition to the
inclinable frame portion, the raising region (4) is pivotable.
2. Bed according to claim 1, characterised in that at least one mattress (3) lies on the frame (1).
3. Bed according to one of the preceding claims,
characterised in that the frame portions (2) are
- an upper frame portion (22) for supporting the back and head regions and/or
- a centre frame portion (23) for supporting the buttock region and/or
- a lower frame portion (23) for supporting the leg region of the person reclining
thereon.
4. Bed according to one of the preceding claims, characterised in that the raising regions (4) on adjoining frame portions (2) are chamfered at the mutually
adjacent edges so that, on maximum pivoting of the upper frame portions (2), the raising
regions are also pivotable about their maximum pivot angle in each case.
5. Bed according to one of the preceding claims, characterised in that the raising regions (4) on adjoining frame portions (2) have, on their mutually adjacent
edges, telescopically shortenable longitudinal strips (41), so that, on maximum pivoting
of the upper frame portions (2), the raising regions are also pivotable about their
maximum pivot angle in each case
6. Bed according to one of the preceding claims, characterised in that, in the case of mutually adjoining frame portions (2), the transversely extending
sections of the frame portions (2), which are in mutual contact when the frame (1)
is in the horizontal position, are disposed below the surface of the frame (1) and
are in particular U-shaped.
7. Bed according to one of the preceding claims,
characterised in that at least one frame portion (2) bears a plurality of horizontal spring strips (5),
- which are oriented parallel to the transverse axis (21) and
- on each spring strip (5), a short strip (42) lies, which
- is connected at its first end in an articulated manner to the spring strip (5) and
- is connected at its second end to a longitudinal strip (41),
- which extends parallel to the longitudinal side (11) and
- which, when the raising region (4) is in the deactivated state, lies on the longitudinal
side (11) of each frame portion (2) or in the vicinity thereof,
wherein
- all the articulated connections of the short strips (42) to the spring strips (5),
aligned with one another, form the raising axis (43) and
- for activation of a raising region (4), of which the longitudinal strip (41) can
be lifted from the respective frame portion (2).
8. Bed according to one of the preceding claims,
characterised in that
- at least one frame portion (2) and/or at least one raising region (4) is designed
as a surface or as a mesh, on which a plurality of vertical spring elements are uniformly
distributed and fastened and
- the raising region (4) is connected along the raising axis (43) in an articulated
manner to the frame portion (2) and, in the deactivated state, lies on the frame portion
(2).
9. Bed according to claim 8, characterised in that the vertical spring elements are connected together, in the region of the raising
aid (4) and in the adjacent region of the frame portion (2), at their upwardly facing
end by means of tension-pressure rods.
10. Bed according to one of the preceding claims, characterised in that the mattress (3) is slit at the boundary of the raising region (4) to the centre
portion.
11. Bed according to one of the preceding claims, characterised in that, in the raising region (4), can be fixed at various positions by means of a detent
lever with a plurality of detents or by means of a motor drive.
12. Bed according to one of the preceding claims,
characterised in that, the drive can be activated by pushing a button on a control panel that is
- fixed or
- connected by cable or
- connected wirelessly.
13. Bed according to one of the preceding claims,
characterised in that, a frame portion (2)
- has two raising regions (4) and
- a single drive, which can be optionally coupled to one or the other raising region
(4).
14. Method for raising a person in a bed according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
- before or during the raising of the upper frame portion (22)
- at least one raising aid (4) is also moved from the horizontal into an inclined
position.
15. Method for leaving a bed by a person reclining therein according to at least
one of the preceding claims,
characterised in that
- before or during the raising of the upper frame portion (22)
- the raising aid (4) that is opposite the exit side is moved from the horizontal
into an inclined position.
1. Lit destiné à aider au redressement d'une personne couchée dessus avec un cadre (1)
à peu près rectangulaire
- consistant en au moins deux pièces de cadre (2) séparées l'une de l'autre dans le
sens longitudinal et reliées entre elles de façon articulée
■ dont chacune est complétée par des réglettes à ressort (5), une toile métallique
ou autre chose semblable de façon à former un élément étendu et
■ depuis lesquelles au moins un axe transversal (21) orienté perpendiculairement par
rapport à chaque pièce de cadre (2) peut être basculé dans une position inclinée par
rapport à l'horizontale,
caractérisé par le fait
qu'au moins une zone de redressement (4) repose sur au moins une pièce de cadre (2),
- qui est intégrée à l'état désactivé dans la surface de la pièce de cadre (2) et
- dont le bord orienté vers l'extérieur s'étend à peu près jusqu'au bord du cadre
(1) et
- dont le bord orienté vers l'intérieur est espacé de la ligne médiane (12) courant
dans le sens longitudinal du cadre (1) et
- qui peut être pivoté pour activation d'un axe de redressement (43) courant parallèlement
ou en biais par rapport à un côté longitudinal (11) du cadre (1), la zone de redressement
(4) pouvant en outre être pivotée par rapport à la pièce de cadre inclinable.
2. Lit selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'au moins un matelas (3) repose sur le cadre (1).
3. Lit selon une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que les pièces de cadre (2) sont
- une pièce supérieure de cadre (22) destinée à soutenir la zone du dos et de la tête
et/ou
- une pièce moyenne de cadre (23) destinée à soutenir la zone des fesses et/ou
- une pièce inférieure de cadre (23) destinée à soutenir la zone des jambes des personnes
qui sont couchées dessus.
4. Lit selon une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les zones de redressement (4) sur les pièces de cadre (2) avoisinantes sont biseautées
à leurs bords avoisinants afin que lorsque les pièces supérieures de cadre (2) sont
pivotées au maximum, chacune des zones de redressement peut être simultanément pivotée
de leur angle de pivotement maximal.
5. Lit selon une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les zones de redressement (4) sur des pièces de cadre (2) avoisinantes présentent
des réglettes longitudinales (4) pouvant être raccourcies de façon télescopique sur
leurs bords avoisinants, afin que lors du pivotement maximal de chaque pièce supérieure
de cadre (2) les zones de redressement puissent être simultanément pivotées de leur
angle de pivotement maximal.
6. Lit selon une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que pour les pièces de cadre (2) avoisinantes, les sections des pièces de cadre (2) courant
transversalement qui se touchent dans la position horizontale du cadre (1) sont disposées
en-dessous de la surface du cadre (1) et ont notamment une forme en U.
7. Lit selon une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait
- qu'au moins une pièce de cadre (2) porte plusieurs réglettes à ressort (5) horizontales,
- qui sont orientées parallèlement à l'axe transversal (21) et
- que sur chaque réglette à ressort (5) repose une baguette courte (42) qui
■ est reliée de façon articulée à la réglette à ressort (5) à son extrémité libre
et
■ est reliée à sa seconde extrémité avec une baguette longitudinale (11) et
■ qui court parallèlement au côté longitudinal (11) et
■ qui repose à l'état désactivé de la zone de redressement (4) sur le côté longitudinal
(11) de chaque pièce de cadre (2) ou à proximité de ces derniers.
sachant que
■ toutes les liaisons articulées des baguettes courtes (42) forment l'axe de redressement
(43) en ayant la même ligne de fuite et
■ dont la baguette longitudinale (41) peut être soulevée de chaque pièce de cadre
(2) afin d'activer une zone de redressement (4).
8. Lit selon une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait
- qu'au moins une pièce de cadre (2) et/ou au moins une zone de redressement (4) ont une
forme de surface ou de grille sur laquelle plusieurs éléments à ressort verticaux
sont répartis et fixés de façon uniforme et
- la zone de redressement (4) est reliée de façon articulée le long de l'axe de redressement
(43) avec la pièce de cadre (2) et repose, à l'état désactivé, sur la pièce de cadre
(2).
9. Lit selon la revendication 8, caractérisé par le fait que les éléments de ressort verticaux sont reliés ensemble dans la zone de l'aide au
redressement (4) ainsi que dans la zone avoisinante de la pièce de cadre (2), au moyen
de tiges de traction et de pression à leur extrémité dirigée vers le haut.
10. Lit selon une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le matelas (3) est incisé par rapport à la pièce médiane à la limite de la zone de
redressement (4).
11. Lit selon une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la zone de redressement (4) peut être fixée dans différentes positions au moyen d'un
levier pouvant être encranté avec plusieurs crans ou au moyen d'un entraînement motorisé.
12. Lit selon une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que l'entraînement peut être activé sur un champ de commande
- fixe ou
- raccordé par câble ou
- relié sans fil.
13. Lit selon une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait qu'une pièce de cadre (2)
- présente deux zones de redressement (4) et
- un seul entraînement pouvant être couplé au choix sur une zone de redressement ou
une autre.
14. Procédé destiné à redresser une personne dans un lit selon au moins une des revendications
précédentes,
caractérisé par le fait que
- avant ou pendant le redressement de la partie supérieure du cadre (22)
- au moins une aide au redressement (4) peut être déplacée dans une position inclinée
à partir d'une position horizontale.
15. Procédé destiné à permettre à une personne qui est couchée dans un lit de quitter
ce dernier selon une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que
- avant ou pendant le redressement de la partie supérieure du cadre (22)
- l'aide au redressement (4) située en face de la descente du lit est déplacée de
la position horizontale à une position inclinée.