[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung von Radikalfängern in Wasch- und
Reinigungsmitteln zur Verbesserung der Reinigungsleistung, insbesondere in Bezug auf
Anschmutzungen, die polymerisierbare Farbstoffe enthalten.
[0002] Während die Formulierung pulverförmiger, Bleichmittel enthaltender Wasch- und Reinigungsmittel
heute keinerlei Probleme mehr bereitet, stellt die Formulierung stabiler flüssiger,
Bleichmittel enthaltender Wasch- und Reinigungsmittel nach wie vor ein Problem dar.
[0003] Aufgrund des Fehlens des Bleichmittels insbesondere in flüssigen Wasch- und Reinigungsmitteln
werden solche Anschmutzungen, die normalerweise insbesondere aufgrund der enthaltenen
Bleichmittel entfernt werden, entsprechend häufig nur in unzureichender Weise entfernt.
[0004] Ein ähnliches Problem besteht auch für Bleichmittel-freie Color-Waschmittel, bei
denen das Bleichmittel weggelassen wird, um die Farbstoffe im Textil zu schonen und
deren Ausbleichen zu verhindern.
[0005] Bei Fehlen des Bleichmittels kommt erschwerend hinzu, dass anstatt der Entfernung
der Anschmutzungen, die normalerweise durch das Bleichmittel entfernt werden, aufgrund
des Waschvorgangs häufig im Gegenteil sogar eine Intensivierung und/oder Verschlechterung
der Entfernbarkeit der Anschmutzung herbeigeführt wird, was nicht zuletzt auf initiierte
chemische Reaktionen zurückzuführen ist, die beispielsweise in der Polymerisierung
bestimmter in den Anschmutzungen enthaltener Farbstoffe bestehen können.
[0006] Derartige Probleme treten insbesondere bei Anschmutzungen auf, die polymerisierbare
Farbstoffe enthalten. Es handelt sich hierbei zumeist um rot- bis blaufarbige Anschmutzungen.
Bei den polymerisierbaren Substanzen handelt es sich vor allem um polyphenolische
Farbstoffe, vorzugsweise um Flavonoide, insbesondere aus der Klasse der Anthocyanidine
oder Anthocyane. Bei den Anschmutzungen kann es sich insbesondere um Rotweinflecken
oder Flecken von Früchten oder Gemüse handeln, die rote und/oder blaue Farbstoffe,
insbesondere polyphenolische Farbstoffe, vor allem solche aus der Klasse der Anthocyanidine
oder Anthocyane, enthalten. Die Anschmutzungen können insbesondere durch Lebensmittelprodukte
oder Getränke verursacht worden sein, die entsprechende Farbstoffe enthalten.
[0007] Erfindungsgemäß wurde nun überraschenderweise gefunden, dass durch Zugabe von Radikalfängern
zu solchen Wasch- und Reinigungsmitteln die Reinigungsleistung des Wasch- oder Reinigungsmittels
in Bezug auf solche Anschmutzungen deutlich verbessert werden kann.
[0008] Der Einsatz von Radikalfängern in Wasch- und Reinigungsmitteln ist im Stand der Technik
bereits beschrieben. Allerdings dient der im Stand der Technik beschriebene Einsatz
der Radikalfänger zur Stabilisierung von enthaltenen Komponenten, die durch oxidativen
Abbau inaktiviert und/oder zersetzt werden können.
[0010] In
EP1144580 wird der Einsatz von Radikalfängern in transparenten Verpackungen zur Verhinderung
der Schädigung von enthaltenen Komponenten durch UV-Licht beschrieben.
[0011] Auch in
WO2006/128554 wird der Einsatz von Radikalfängern zum Schutz der enthaltenen Komponenten vor oxidativem
Abbau offenbart.
[0012] In
US 2007/0066504 A1 sind wässrige Flüssigwaschmittel bekannt, die alkoxylierte Carbonsäureester und zu
deren Hydrolysestabilitätsverbesserung Radikalfänger enthalten, unter denen auch n-Propylgallat
genannt ist.
[0013] Die Verwendung von Radikalfänger in Wasch- und Reinigungsmitteln zur Verbesserung
der Reinigungsleistung ist im Stand der Technik jedoch noch nicht beschrieben.
[0014] Ein erster Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher die Verwendung von unten
definierten Radikalfängern in Wasch- und Reinigungsmitteln zur Verbesserung der Reinigungsleistung.
[0015] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von Radikalfängern der allgemeinen
Formel (I)

wobei
W für einen Rest -C(O)X oder -NLC(O)X steht,
X für einen Rest OR steht,
L für H oder C1-6-Alkyl steht,
R für einen linearen oder verzweigten C1-40-Alkylrest, insbesondere C4-20-Alkylrest, vor allem C6-14-Alkylrest, steht,
R1 und R5 für Wasserstoff stehen,
R2, R3 und R4 für Hydroxy stehen,
[0016] in Wasch- und Reinigungsmitteln zur Verbesserung der Reinigungsleistung, welche in
einer verbesserten Entfernung von Anschmutzungen besteht, die polymerisierbare Substanzen,
vor allem polymerisierbare Farbstoffe, enthalten, wobei es sich bei den polymerisierbaren
Farbstoffen vorzugsweise um polyphenolische Farbstoffe, insbesondere um Flavonoide,
vor allem um Anthocyanidine oder Anthocyane oder Oligomere dieser Verbindungen handelt.
Es handelt sich hierbei vorzugsweise um rot- bis blaufarbige Anschmutzungen, insbesondere
um Rotweinflecken oder Flecken von Früchten oder Gemüse, die rot- bis blaufarbige
Farbstoffe enthalten, insbesondere auch um Anschmutzungen durch Lebensmittelprodukte
oder Getränke, die entsprechende Farbstoffe enthalten.
[0017] Unter "rot- bis blaufarbigen Anschmutzungen" sind erfindungsgemäß Anschmutzungen
zu verstehen, die eine Farbe aus dem Farbspektrum von rot bis blau besitzen können.
Neben Anschmutzungen in den Farben rot oder blau kommen daher insbesondere Anschmutzungen
in Zwischenfarben, insbesondere in violett, lila, purpurfarben oder rosa, als auch
Anschmutzungen in Betracht, die eine rote, violette, lilafarbene, purpurfarbene, rosafarbene
oder blaue Tönung aufweisen, ohne im Wesentlichen selbst komplett aus dieser Farbe
bestehen zu müssen. Die genannten Farben können insbesondere auch jeweils hell oder
dunkel sein, d.h. es kommen insbesondere hell- und dunkelrot sowie hell- und dunkelblau
als mögliche Farben in Betracht. Die erfindungsgemäß zu entfernenden Anschmutzungen
können insbesondere verursacht sein durch Kirschen, roten Trauben, Granatapfel, Aronia,
Pflaumen, Sanddorn, Açai, Beeren, vor allem roten oder schwarzen Johannisbeeren, Holunderbeeren,
Brombeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Kranbeeren, Erdbeeren oder Heidelbeeren, Rotkohl,
Blutorange, Aubergine, schwarzer Karotte, rotfleischiger oder blaufleischiger Kartoffel
oder roter Zwiebel.
[0018] Besonders bevorzugt steht R für einen linearen oder verzweigten Rest ausgewählt aus
Hexyl, Heptyl, Octyl, Nonyl, Decyl, Undecyl, Dodecyl, Tridecyl und Tetradecyl.
[0019] Der Radikalfänger wird erfindungsgemäß vorzugsweise in einer Menge von 0,001 bis
10 Gew.%, insbesondere in einer Menge von 0,01 bis 5 Gew.-%, besonders bevorzugt in
einer Menge von 0,05 bis 2 Ges.-%, eingesetzt.
[0020] Das Wasch- oder Reinigungsmittel kann hierbei In jeder nach dem Stand der Technik
etablierten und/oder jeder zweckmäßigen Darreichungsform vorliegen. Dazu zählen beispielsweise
feste, pulverförmige, flüssige, gelförmige oder pastöse Darreichungsformen, gegebenenfalls
auch aus mehreren Phasen, komprimiert oder nicht komprimiert; ferner gehören beispielsweise
dazu: Extrudate, Granulate, Tabletten oder Pouches, sowohl in Großgebinden als auch
portionsweise abgepackt.
[0021] Die erfindungsgemäße Verwendung erfolgt hierbei in einer erfindungsgemäß bevorzugten
Ausführungsform in einem Wasch- und Reinigungsmittel, das keine Bleichmittel enthält.
Hiermit ist erfindungsgemäß vorzugsweise zu verstehen, dass das Mittel neben Bleichmitteln
im engeren Sinne, also neben Wasserstoffperoxid oder Wasserstoffperoxid liefernden
Substanzen, auch keine Bleichaktivatoren und/oder Bleichkatalysatoren enthält.
[0022] Bei dem Waschmittel handelt es sich in einer besonders bevorzugten Ausführungsform
um ein flüssiges Textilwaschmittel.
[0023] Bei dem Waschmittel handelt es sich in einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform
um ein pulverförmiges Color-Waschmittel, also um ein pulverförmiges Textilwaschmittel
für gefärbte Textilien.
[0024] Bei dem Textifwaschmittel handelt es sich hierbei vorzugsweise um ein flüssiges Textilwaschmittel
und/oder um ein Textilwaschmittel, das frei von Bleichmitteln ist.
[0025] Die Textilwaschmittel sowie die Wasch- und Reinigungsmittel, in denen die erfindungsgemäße
Verwendung erfolgt, können darüber hinaus übliche sonstige Bestandteile von Wasch-
und Reinigungsmitteln, insbesondere Textilwaschmitteln, enthalten, insbesondere ausgewählt
aus der Gruppe der Gerüststoffe, Tenside, Polymere, Enzyme, textilweichmachenden Substanzen,
insbesondere Esterquats, Proteinhydrolysate, Elektrolyte, pH-Stellmittel, Fluoreszenzmittel,
Hydrotope, Schauminhibitoren, Silikonöle, Antiredepositionsmittel, optischen Aufheller,
Vergrauungsinhibitoren, Einlaufverhinderer, Knitterschutzmittel, Farbübertragungsinhibitoren,
antimikrobiellen Wirkstoffe, Germizide, Fungizide, Antioxidantien, Antistatika, Bügelhilfsmittel,
Phobier- und Imprägniermittel, Quell- und Schiebefestmittel, UV-Absorber, Desintegrationshilfsmittel,
Duftstoffe, Farbstoffe und Parfümträger.
[0026] Als Gerüststoffe können insbesondere Zeolithe, Silikate, Carbonate, organische Cobuilder
und/oder -wo keine ökologischen Vorurteile gegen ihren Einsatz bestehen- auch Phosphate
eingesetzt werden.
[0027] Als Tenside können insbesondere nichtionische, anionische, kationische und/oder amphoteren
Tenside eingesetzt werden.
[0028] Als Enzyme können insbesondere Proteasen, Amylasen, Lipasen, Hemicellulasen, Cellulasen,
Perhydrolasen und/oder Oxidoreduktasen eingesetzt werden.
Ausführungsbeispiele
Beispiel 1: Verwendung von Propylgallat (PG) zur Verbesserung der Waschleistung
[0029] Es wurden Waschversuche an 5 verschiedenen Flecken, die auf polyphenolischen natürlichen
Farbstoffen (Flavonoiden) beruhen, durchgeführt. Für die Flecken wurden Extrakte von
Kirsche, schwarzer Johannisbeere, Heidelbeere, roter Traube und Rotwein verwendet.
Die Fleckherstellung erfolgte maschinell durch Dosieren einer konstanten Menge einer
verdünnten wässrigen Lösung der Extrakte auf Baumwollgewebe und anschließendes Trocknen.
Für die Waschversuche wurde ein handelsübliches Flüssigwaschmittel (FWM) verwendet,
gewaschen wurde bei 40°C in einer herkömmlichen Textilwaschmaschine bei 16°dH Wasserhärte.
Es wurde eine 5fach-Bestimmung durchgeführt und anschließend der jeweilige Mittelwert
ermittelt. Vom Waschmittel wurden jeweils 75 g dosiert, Propylgallat (PG) wurde on
top in einer Menge von 1,7g zugegeben. Die Auswertung erfolgte über Farbabstandsmessung
gemäß der Lab-Werte und der daraus berechneten Y-Werte als Maß für die Helligkeit.
Die folgende Tabelle zeigt die dY-Werte, die sich aus der Differenz Y(nach dem Waschen)
- Y(vor dem Waschen) ergeben, für die 5 oben genannten Flecken.
| |
Kirsche |
Schwarze Johannisbeere |
Heidelbeere |
Rote Traube |
Rotwein |
| FWM |
35,7 |
50 |
27,6 |
52,8 |
40,6 |
| FWM+PG |
41,7 |
54 |
33,3 |
62 |
54,5 |
[0030] Die dY-Werte bei Zusatz von PG sind für alle Flecken größer als mit dem reinen FWM,
was einem höheren Weißgrad und somit einer verbesserten Fleckentfernung entspricht.
1. Verwendung von Radikalfängern der allgemeinen Formel (I)

wobei
W für einen Rest -C(O)X oder -NLC(O)X steht,
X für einen Rest OR steht,
L für H oder C1-6-Alkyl steht,
R für einen linearen oder verzweigten C1-40-Alkylrest, insbesondere C4-20-Alkylrest, vor allem C6-14-Alkylrest, steht,
R1 und R5 für Wasserstoff stehen,
R2, R3 und R4 für Hydroxy stehen,
in Wasch- und Reinigungsmitteln zur Verbesserung der Reinigungsleistung, welche in
einer verbesserten Entfernung von Anschmutzungen besteht, die polymerisierbare Substanzen,
vor allem polymerisierbare Farbstoffe, enthalten.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die polymerisierbaren Farbstoffe ausgewählt sind aus polyphenolischen Farbstoffen,
insbesondere aus Flavonoiden, vor allem aus Farbstoffen der Klasse der Anthocyanidine
oder Anthocyane oder Oligomeren dieser Verbindungen.
3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die verbesserte Reinigungsleistung in einer verbesserten Entfernung von rot- bis
blaufarbigen Anschmutzungen, insbesondere von Rotweinflecken oder Flecken von Früchten
oder Gemüse, die rot- bis blaufarbige Farbstoffe enthalten, besteht.
4. Verwendung nach einem Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschmutzungen ausgewählt sind aus Anschmutzungen durch Kirschen, rote Trauben,
Granatapfel, Aronia, Pflaumen, Sanddorn, Açai, Beeren, vor allem rote oder schwarze
Johannisbeeren, Holunderbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Kranbeeren, Erdbeeren
oder Heidelbeeren, Rotkohl, Blutorange, Aubergine, schwarze Karotte, rotfleischige
oder blaufleischige Kartoffeln oder rote Zwiebeln.
5. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasch- oder Reinigungsmittel keine Bleichmittel enthält.
6. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Waschmittel um ein flüssiges oder pulverförmiges Textilwaschmittel
handelt.
1. Use of radical traps of general formula (I)

wherein
W denotes a residue -C(O)X or -NLC(O)X,
X denotes a residue OR,
L denotes H or C1-6 alkyl,
R denotes a linear or branched C1-40 alkyl residue, in particular C4-20 alkyl residue, especially C6-14 alkyl residue,
R1 and R5 denote hydrogen,
R2, R3 and R4 denote hydroxy,
in washing and cleaning agents for improving cleaning performance, which improvement
consists in improved removal of stains which contain polymerisable substances, especially
polymerisable dyes.
2. Use according to claim 1, characterised in that the polymerisable dyes are selected from polyphenolic dyes, in particular flavonoids,
especially dyes of the class of the anthocyanidins or anthocyanins or oligomers of
these compounds.
3. Use according to claims 1 or 2, characterised in that the improved cleaning performance consists in improved removal of red- to blue-coloured
stains, in particular of red wine stains or stains of fruit or vegetables which contain
red- to blue-coloured dyes.
4. Use according to one of claims 1 to 3, characterised in that the stains are selected from stains from cherries, red grapes, pomegranate, chokeberries,
plums, sea buckthorn, açai, berries, especially redcurrants or blackcurrants, elderberries,
blackberries, raspberries, blueberries, cranberries, strawberries or bilberries, red
cabbage, blood orange, aubergine, black carrots, red-fleshed or blue-fleshed potatoes
or red onions.
5. Use according to one of claims 1 to 4, characterised in that the washing or cleaning agent contains no bleaching agents.
6. Use according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the washing agent is a liquid or pulverulent textile-washing agent.
1. Utilisation de capteurs de radicaux libres répondant à la formule générale (I)

dans laquelle
W représente un résidu -C(O)X ou -NLC(O)X ;
X représente un résidu OR ;
L représente un atome d'hydrogène ou un groupe alkyle en C1-C6 ;
R représente un résidu alkyle en C1-C40 à chaîne droite où ramifiée, en particulier un résidu alkyle en C4-C20 ; avant tout un résidu alkyle en C6-C14 ;
R1 et R5 représentent un atome d'hydrogène ;
R2, R3 et R4 représentent un groupe hydroxyle ;
dans des agents de lavage et de nettoyage pour l'amélioration de la puissance de nettoyage
qui consiste en une meilleure élimination des salissures qui contiennent des substances
polymérisables, avant tout des colorants polymérisables.
2. Utilisation selon la revendication 1, caractérisée en ce que les colorants polymérisables sont choisis parmi des colorants polyphénoliques, en
particulier parmi des flavonoïdes, avant tout parmi des colorants faisant partie de
la classe des anthocyanidines ou des anthocyanes ou des oligomères de ces composés.
3. Utilisation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la puissance de nettoyage améliorée consiste en une meilleure élimination de salissures
de couleur rouge à bleu, en particulier de taches de vin rouge ou de taches de fruits
ou de légumes qui contiennent des colorants de couleur rouge à bleu.
4. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les salissures sont choisies parmi des salissures qui sont dues à des cerises, à
du raisin noir, à des grenades, à de l'aronia, à des prunes, à de l'argousier, à des
baies d'açaï, à des baies, avant tout à des groseilles noires ou rouges, à des baies
de sureau, à des mûres, à des framboises, à des myrtilles à baies noires, à de la
canneberge, à des fraises ou à des myrtilles, a du chou rouge, à des oranges sanguines,
à des aubergines, à des carottes noires, à des pommes de terre à chair rouge ou à
chair bleue ou à des oignons rouges.
5. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les agents de lavage ou de nettoyage ne contiennent aucun agent de blanchiment.
6. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que, en ce qui concerne l'agent de lavage, il s'agit d'un agent de lavage des textiles
sous forme liquide ou sous forme pulvérulente.