[0001] Die Erfindung betrifft eine Schiebetürenanlage nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Derartige Schiebetürenanlagen, wie sie beispielsweise aus der
WO 93/08355 A1 oder der
EP 1 496 182 A2 bekannt sind, werden beispielsweise für den Abschluss von Ladenfronten von Geschäftslokalen,
Wintergärten und Balkonen verwendet. Wenn in diesem Zusammenhang von "Schiebetüren"
die Rede ist, so sollen darunter auch Schiebefenster verstanden werden, die nicht
bis zum Boden reichen.
[0003] Zum Hintergrund der Erfindung ist festzuhalten, dass solche Schiebetürenanlagen durch
Schiebetüren aus Glasscheiben gebildet sind, die jeweils mit oder auch ohne umlaufenden
Rahmen ausgeführt sind und eine durchgehende Glasfront bilden. Um diese Glasfront
zu öffnen, ist es bekannt, die Schiebetüren zur Seite zu schieben, so dass sie Seite
an Seite als Paket gelagert und so die gesamte, vorher durch die Glasfront abgedeckte
Öffnung des Geschäftslokales freigeben. In aller Regel wird hierzu eine der Schiebetüren,
wie beispielsweise eine randseitige Schiebetür, um 90° ausgeschwenkt, wonach die weiteren
Schiebetüren in der Laufschiene an diese ausgeschwenkte Tür heran geschoben und dann
ebenfalls sukzessiv ausgeschwenkt werden. Die Türen sind dann also als seitlich ausgeschwenktes
Paket am Ende der Gebäudeöffnung verwahrt.
[0004] Um ein störungsfreies und sicheres Ausschwenken der Schiebetüren zu gewährleisten,
benötigt jede Schiebetüre eine zugeordnete Feststelleinrichtung, um das die Schwenkachse
tragende Lagerelement der Türe stabil an seinem Ort zu halten.
[0005] Bei der aus der
EP 1 496 182 A2 bekannten Schiebetüren-Anlage ist diese Feststelleinrichtung konstruktiv relativ
aufwändig durch eine jeder Schiebetüre zugeordnete Bremseinrichtung realisiert, die
eine drehfest mit der Schwenkachse der Schiebetür verbundene Druckscheibe aufweist.
Diese wirkt nach Art einer Drehkupplung auf eine oberhalb der Druckscheibe angeordnete,
federbelastete Bremsscheibe, die beim Verschwenken der Schiebetüre in Bremseingriff
mit der Laufschiene gebracht wird.
[0006] Eine derart aufwändige Feststelleinrichtung ist gerade für relativ einfache Schiebetürenanlagen
mit leichteren Schiebetüren aufgrund der Herstellungskosten ungünstig.
[0007] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schiebetüren-Anlage
so zu verbessern, dass die Feststellung der jeweiligen Schiebetür zu ihrem Ausschwenken
auf konstruktiv einfache, dabei jedoch zuverlässige Weise zu gewährleisten ist.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 angegebenen Merkmale
gelöst, wonach
- das die Schwenkachse der jeweiligen Schiebtür tragende Lagerelement ein in der Laufschiene
verschiebbar gelagerter Laufblock ist, und
- die Laufblöcke jeweils aufeinanderfolgender Schiebetüren zu deren sukzessiven Ausschwenken
miteinander verrastbar sind.
[0009] Durch die Verrastung der Laufblöcke aufeinanderfolgender Schiebetüren ist auf einfache
Weise eine Fixierung der jeweiligen Schiebetür im Bereich ihrer Schwenkachse ohne
gesonderte Feststell- oder Bremseinrichtung gewährleistet. Die erfindungsgemäße Konstruktion
eignet sich dabei besonders für leichtgewichtigere Schiebetüren-Anlagen, die statt
mit mehreren Laufrolleneinheiten mit dem in der Laufschiene gleitgelagerten Laufblock
an einer Seite auskommen. Wie später noch detailliert erläutert wird, genügt es, beim
sukzessiven Ausschwenken der Schiebetüren den jeweiligen Laufblock mit dem vorherigen
Laufblock zu verrasten, wonach ein gefahrloses Aufschwenken möglich wird. Zum Schließen
der Schiebetüren-Anlage braucht jede Schiebetüre lediglich von der vorherigen mit
etwas Kraftaufwand weggezogen werden, wodurch sich die Verrastung zwischen den benachbarten
Laufblöcken wieder löst.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen die Laufblöcke jeweils
parallel zur Laufschienenrichtung vorspringende Rastvorsprünge auf, die in entsprechende
Rastaufnahmen im benachbarten Laufblock eingreifen. Dies ist eine besonders einfache,
dabei jedoch wirkungsvolle Konstruktion für die Verrastung. Bevorzugtermaßen sind
dabei die Rastvorsprünge als Rastbolzen mit einem umlaufenden Raststeg ausgebildet,
der in eine entsprechende Rastnut in der Rastaufnahme eingreift. Ein definiertes Rastfederverhalten
kann dabei mit Hilfe durchgehender Diametralnuten in dem jeweiligen Rastbolzen zur
Verfügung gestellt werden, wobei die Rastfederkraft mithilfe einer variabel tief im
Kreuzungsbereich der Diametralnuten einschraubbaren Verstellschraube veränderbar ist.
[0011] Durch die vorstehend erwähnte Rastfederung fällt auch die verlängerte Ausfahrtnase
als Führungshilfe am Anfang der Ausschwenkbewegung des jeweiligen Türflügels weg,
die bei bekannten Systemen benachbart zur Ausfahröffnung der Laufschiene notwendig
ist, um den Schiebeflügel bis zum vollständigen Einrasten seiner Halterung zu stützen.
Bei der Montage von Vorhängen ist diese nach innen von der Laufschiene abstehende
Nase vielfach störend.
[0012] Mit Hilfe der Diametralnuten kann in weiterer bevorzugter Ausführungsform der Erfindung
auf konstruktiv einfache Weise eine Arretierung der gegenseitigen Verrastung benachbarter
Laufblöcke realisiert werden. Insbesondere ist diese Arretierung durch einen Exzenter
gebildet, der an der am jeweiligen Laufblock schwenkbar gelagerten Schwenkachse für
die Schiebetüre sitzt. Durch das Aufschwenken der Schiebetür und ihrer Schwenkachse
kann der Exzenter dann mit der Diametralnut im Rastbolzen des benachbarten Laufblocks
in Eingriff gebracht werden, so dass der Rastbolzen nicht mehr zurückfedern kann.
Dadurch ist der Eingriff des Raststeges am Rastbolzen in der jeweiligen Rastnut der
Aufnahme benachbarter Laufblöcke arretiert, die Verrastung kann nicht gelöst werden.
[0013] Um die in einer Reihe von Schiebetüren zuerst auszuschwenkende Schiebetür zuverlässig
zu fixieren, kann am Ende der Laufschiene ein Arretierelement mit einem den Laufblöcken
entsprechenden Rastvorsprung oder Rastaufnahme fest montiert sein.
[0014] Zur Erzielung eines leichtgängigen Schiebeverhaltens kann jede Schiebetüre neben
dem Laufblock als Lagerelement eine Laufrollenanordnung aufweisen. Laufblöcke und
Laufrollenanordnungen am oberen und/oder unteren Rand der jeweiligen Schiebetüre angeordnet
sein.
[0015] Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Schiebetüre zur Verwendung in einer erfindungsgemäßen
Schiebetüren-Anlage, wobei wiederum das die Schwenkachse der jeweiligen Schiebetüre
tragende Lagerelement ein in der Laufschiene verschwenkbarer Laufblock ist, wobei
die Laufblöcke jeweils aufeinanderfolgender Schiebetüren zu einem sukzessiven Ausschwenken
miteinander verrastbar sind.
[0016] Einzelheiten und Vorteile einer solchen Schiebetüre sind bereits oben näher erläutert
und bedürfen keiner Wiederholung.
[0017] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten Zeichnungen. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen schematisiert dargestellten Öffnungsvorgang einer Schiebetüren-Anlage,
- Fig. 2
- eine perspektivische, teilweise weggeschnittene Teilansicht einer Laufschiene mit
einer Schiebetüre im nicht ausgeschwenkten Zustand,
- Fig. 3
- einen Vertikalschnitt entlang der Schnittebene III-III nach Fig. 2,
- Fig. 4 und 5
- eine Seitenansicht und eine Draufsicht eines Laufblockes,
- Fig. 6 und 7
- eine Seitenansicht und Draufsicht einer Schwenkachse für eine Schiebetüre,
- Fig. 8 und 9
- Draufsichten auf zwei benachbarte Laufblöcke in getrenntem und miteinander verrastetem
Zustand, und
- Fig. 10 bis 12
- perspektivische Teilansichten von drei Schiebetüren mit ihren Laufblöcken in aufeinanderfolgenden
Rela- tivpositionen zueinander während eines Öffnungsvorganges der Schiebetüren-Anlage.
[0018] Nachfolgend wird eine Schiebetüren-Anlage in "hängender" Bauweise beschrieben. Eine
entsprechende Anordnung kann erfindungsgemäß ebenso in "stehender" Bauweise um 180°
gedreht in der unteren Laufschiene vorgesehen sein.
[0019] In Fig. 1 ist schematisiert das Öffnen einer Schiebetüren-Anlage dargestellt, wobei
in einer Laufschiene 1 fünf Schiebetüren 2.1 bis 2.5 verschiebbar gezeigt sind. Wie
aus Fig. 2 deutlich wird, ist jede Schiebetüre 2 mit einer Scheibe 3 versehen, die
zumindest an ihrem oberen Rand 4 in einem Halteprofil 5 in üblicher Weise festgelegt
ist. An dem bezogen auf Fig. 1 und 2 rechten Rand jeder Schiebetüre 2 ist in dem Halteprofil
5 ein Nutenstein 6.1 festgelegt, der eine Doppel-Laufrolle 7 mit ihrer vertikal verlaufenden
Rotationsachse 8 lagert.
[0020] Am anderen Ende der Schiebetüre 2 ist ein ähnlicher Nutenstein 6.2 im Halteprofil
5 festgelegt, der über eine vertikale Schwenkachse 9 einen Laufblock 10 trägt.
[0021] Laufblock 10 und Doppel-Laufrolle 7 einer Schiebetüre 2 sind in einem Führungsprofil
11 der Laufschiene in deren Längsrichtung verschiebbar gelagert (siehe Fig. 3). Dabei
wälzt sich die Doppel-Laufrolle 7 auf den horizontalen Zwischenstegen 12, 13 des Führungsprofils
11 ab, der Laufblock 10 ist zwischen den Stirnseiten dieser Zwischenstege 12, 13 unter
Spiel geführt.
[0022] Jede Schiebetüre 2 ist damit in Pfeilrichtung 14 und in Gegenrichtung dazu verschiebbar
in der Laufschiene 1 geführt. Der Öffnungsvorgang der Schiebetüren-Anlage erfolgt
nunmehr dergestalt, dass die erste, links befindliche Schiebetüre 2.1 gemäß Fig. 1
zunächst dadurch aufgeschwenkt wird, dass deren Doppel-Laufrolle 7 über eine Ausschwenköffnung
15 in der vorderen Laufebene der Laufschiene 1 herausgeschwenkt wird, wobei sich die
Schiebetüre um die Schwenkachse 9 im Laufblock 10 um 90° zur Laufschiene 1 dreht.
Nachfolgend werden sukzessive die weiteren Schiebetüren 2.2 bis 2.5 jeweils nacheinander
an die erste Schiebetüre 2.1 heran geschoben, wobei deren Doppel-Laufrollen 7 jeweils
in den Bereich der Ausschwenköffnung 15 in der Laufschiene 1 gelangen und somit die
jeweilige Schiebetüre 2.2 bis 2.5 wiederum um 90° nach vorne ausgeschwenkt werden
kann, um so das in Fig. 1 links dargestellte Paket der zusammengeschobenen und ausgefalteten
Schiebetüren 2.1 bis 2.5 zu bilden.
[0023] Um die Schwenkachse 9 einer jeden Schiebetüre 2.1 bis 2.5 (im Folgenden wird jeweils
nur auf eine Schiebetüre 2 Bezug genommen) beim Ausschwenken zu fixieren, sind die
Laufblöcke 10 aufeinanderfolgender Schiebetüren jeweils miteinander verrastbar. Dazu
weist jeder Laufblock 10, der aus einem schlagzähen, abriebsfesten Kunststoff spritzgegossen
ist, an seinem etwa zylindrischen Hauptkörper 16 in Fortsetzung der Zylinderachse
einen in seiner Außenform im Wesentlichen zylindrischen Rastbolzen 17 auf, der einen
umlaufenden Raststeg 18 in seiner Mantelfläche trägt. Der Rastbolzen 17 ist ferner
mit zwei durchgehenden, um 90° gekreuzten, horizontalen bzw. vertikalen Diametralnuten
19.1, 19.2 versehen, wodurch die vier Sektorbereiche des Rastbolzens 17 ein definiertes
Rastfederverhalten zeigen.
[0024] Kongruent zu den Rastbolzen 17 sind in der entgegengesetzten Seite der Laufblöcke
10 jeweils sacklochartige Rastaufnahmen 20 angelegt, die mit den Raststegen 18 entsprechenden
Rastnuten 21 an ihrer Innenwandung versehen sind.
[0025] Die zentrale Kreuzungszone der beiden Diametralnuten 19.1, 19.2 setzt sich in Richtung
zum Laufblock 10 in ein darin eingeformtes Innengewinde 26 fort, in das eine Inbusschraube
25 variabel tief eingeschraubt werden kann. Je weiter der Kopf 27 dabei weg vom Laufblock
10 verlagert wird, desto härter ist die Rastfederkraft des Rastbolzens 17.
[0026] Jeder Laufblock 10 ist schließlich quer zu seiner Zylinderachse mit einer gestuften
Aufnahmebohrung 22 für die Schwenkachse 9 der jeweiligen Schiebetür 2 versehen. Im
größeren Durchmesserbereich kommt dabei der in Fig. 6 und 7 erkennbare plattenförmige
Exzenterkopf 23 zu liegen, im engeren Durchmesserbereich sitzt der verbleibende Achsenkörper
24. Der Exzenterkopf 23 ist dabei auf einer Höhe mit der horizontalen Diametralnut
19.1 angeordnet.
[0027] Wie in Fig. 8 und 9 dargestellt ist, wird eine Schiebetüre mit ihrem Laufblock 10
an den Laufblock 10 der vorherigen Schiebetüre 2 heran geschoben, bis der jeweilige
Rastbolzen 17 in die Rastaufnahme 20 eingreift und der Raststeg 18 in die jeweilige
Rastnut 21 federnd einrastet. Da der Exzenterkopf 23 in der entsprechenden Position
der Schiebetüre außer Eingriff mit der jeweiligen Diametralnut 19.1 steht, kann der
Rastbolzen mit seinen Sektoren gut einfedern und mit der Rastnut verrasten. Beim Ausschwenken
der Schiebetüre um 90° wird die Schwenkachse 9 mit dem Exzenterkopf 23 gedreht, so
dass dieser mit Beginn der Drehung in die entsprechende horizontale Diametralnut 19.1
des Rastbolzens 17 einläuft und somit dessen Zurückfedern blockiert. Insoweit ist
also die gegenseitige Verrastung zweier benachbarter Laufblöcke zuverlässig arretiert,
so dass das Aufschwenken der Schiebetüre 2 gefahrlos vonstatten gehen kann.
[0028] Der entsprechende Ablauf ist in Fig. 10 bis 12 unter Darstellung lediglich eines
Schiebetürenausschnittes und des entsprechenden Laufblockes 10 dargestellt. Wie in
diesen Zeichnungen nicht näher erkennbar ist, wird der Laufblock 10 der ersten, linken
Schiebetüre durch einen entsprechenden, fest in der Laufschiene sitzenden Rastbolzen
arretiert und die Schiebetüre 2.1 ausgeschwenkt. Dann wird die nachfolgende Schiebetüre
2.2 mit ihrem Laufblock 10.2 gegen den vorherigen Laufblock 10.1 gefahren, so dass
beide Laufblöcke 10.1, 10.2 in der beschriebenen Weise miteinander verrasten. Die
Schiebetüre 2.2 kann dann ebenfalls parallel zur ersten Schiebetüre 2.1 ausgeschwenkt
werden, wie dies in Fig. 11 gezeigt ist.
[0029] Anschließend wird die nächste Schiebetüre 2.3 mit ihrem Laufblock 10.3 gegen den
vorherigen Laufblock 10.2 geschoben und wieder verrastet. Die nächste Schiebetüre
2.3 kann dann wiederum ausgeschwenkt werden, wie dies in Fig. 12 dargestellt ist.
Dieser Vorgang wird entsprechend der Zahl der Schiebtüren 2 sukzessive wiederholt.
1. Schiebetüren-Anlage mit mehreren, in einer Laufschiene (1) in horizontaler Richtung
mittels mindestens zweier Lagerelementen (7, 10) verschiebbar gelagerten Schiebetüren
(2), die durch Ausschwenken eines Lagerelementes (7) aus der Laufschiene (1) heraus
schwenkbar und zu einem Paket zusammen schiebbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das die Schwenkachse (9) der jeweiligen Schiebetür (2) tragende Lagerelement ein
in der Laufschiene (1) verschiebbar gelagerter Laufblock (10) ist, und
- die Laufblöcke (10) jeweils aufeinanderfolgender Schiebetüren (2) zu deren sukzessiven
Ausschwenken miteinander verrastbar sind.
2. Schiebetüren-Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufblöcke (10) jeweils parallel zur Richtung der Laufschiene (1) vorspringende
Rastvorsprünge (17) aufweisen, die in entsprechende Rastaufnahmen (20) im benachbarten
Laufblock (10) eingreifen.
3. Schiebetüren-Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorsprünge als Rastbolzen (17) mit einem umlaufenden Raststeg (18) ausgebildet
sind, der in eine entsprechende Rastnut (21) in der Rastaufnahme (20) eingreift.
4. Schiebetüren-Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastbolzen (17) mit durchgehenden Diametralnuten (19) zur Bereitstellung eines
Rastfederverhaltens versehen sind.
5. Schiebetüren-Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastfederkraft des Rastbolzens (17) vorzugsweise mittels einer koaxial in die
sich kreuzenden Diametralnuten (19) variabel tief einschraubbaren Einstellschraube
(25) einstellbar ist.
6. Schiebetüren-Anlage nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenseitige Verrastung der Laufblöcke (10) durch eine Arretierung blockierbar
ist.
7. Schiebetüren-Anlage nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierung durch einen an der im jeweiligen Laufblock (10) schwenkbar gelagerten
Schwenkachse (9) sitzenden Exzenter (23) gebildet ist, der durch das Ausschwenken
der Schwenkachse (9) in Blockiereingriff mit einer Diametralnut (19.1) im Rastbolzen
(17) des benachbarten Laufblocks (10) bringbar ist.
8. Schiebetüren-Anlage nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ende der Laufschiene (1) ein Arretierelement mit einem den Laufblöcken (10)
entsprechenden Rastvorsprung (17) oder Rastaufnahme (20) fest montiert ist.
9. Schiebetüren-Anlage nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schiebtüre (2) neben den Laufblock (10) eine Laufrollenanordnung (7) als Lagerelement
aufweist.
10. Schiebetüren-Anlage nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Lagerelemente in Form von Laufblöcken (10) und Laufrollenanordnungen (7) am oberen
und/oder unteren Rand der jeweiligen Schiebetüre (2) angeordnet sind.
11. Schiebetüre zur Verwendung in einer Schiebetüren-Anlage nach einem der vorgenannten
Ansprüche, wobei am oberen und/oder unteren Rand (4) der Schiebetüre (2) mindestens
zwei Lagerelemente (7, 10) zum Verschieben der Schiebetüre (2) in einer Laufschiene
(1) und zum seitlichen Ausschwenken der Schiebetüre (2) aus der Laufschiene (1) vorgesehen
sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das die Schwenkachse (9) der jeweiligen Schiebetür (2) tragende Lagerelement ein
in der Laufschiene (1) verschiebbarer Laufblock (10) ist, und
- die Laufblöcke (10) jeweils aufeinanderfolgender Schiebetüren (2) zu deren sukzessiven
Ausschwenken miteinander verrastbar sind.