[0001] Die Erfindung betrifft einen Wärmeübertrager gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1 und eine Kraftfahrzeugklimaanlage gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 11.
[0002] Kraftfahrzeugklimaanlagen dienen dazu, die dem Innenraum eines Kraftfahrzeuges zuzuführende
Luft zu erwärmen und/oder zu kühlen. In Kraftfahrzeugklimaanlagen werden Wärmeübertrager
als elektrische Heizeinrichtungen eingesetzt, um die Luft zu erwärmen, welche dem
Innenraum zugeführt wird. Die elektrische Heizeinrichtung umfasst PTC-Elernente, PTC-Elemente
(PTC: Positive Temperature Coefficient) sind Strom leitende Materialien, die einen
elektrischen Widerstand aufweisen und bei tieferen Temperaturen den Strom besser leiten
können als bei höheren Temperaturen. Ihr elektrischer Widerstand vergrößert sich somit
bei steigender Temperatur. Das PTC-Element besteht im Allgemeinen aus Keramik und
ist ein Kaltleiter. Dadurch stellt sich unabhängig von den Randbedingungen - wie z.
B. angelegte Spannung, Nominalwiderstand oder Luftmenge an dem PTC-Element - eine
sehr gleichmäßige Oberflächentemperatur am PTC-Element ein. Eine Überhitzung kann
verhindert werden wie sie z. B. mit einem normalen Wärme abgebenden Heizdraht auftreten
könnte, da hier unabhängig von den Randbedingungen immer ungefähr der gleiche Widerstand
und dadurch eine im Wesentlichen identische elektrische Heizleistung aufgebracht wird.
[0003] Der Wärmeübertragern umfasst PTC-Elemente, wenigstens zwei elektrische Leiter mittels
denen elektrischer Strom durch das PTC-Element geleitet wird und Wärmeleitelemente,
insbesondere Lamellen bzw. Wellrippen, mittels denen die Oberfläche zum Erwärmen der
Luft vergrößert wird. In zunehmendem Maße werden Kraftfahrzeuge hergestellt, welche
über einen ausschließlichen elektrischen Antrieb oder über einen Hybridantrieb verfügen.
Kraftfahrzeugklimaanlagen für diese Kraftfahrzeuge verfügen im Allgemeinen nicht mehr
über einen Wärmeaustauscher zum Erwärmen der Luft, der von Kühlflüssigkeit durchströmt
wird. Die gesamte Heizleistung der Kraftfahrzeugklimaanlage muss deshalb von der elektrischen
Heizeinrichtung bzw. den PTC-Elementen aufgebracht werden. Aus diesem Grund ist es
erforderlich, die PTC-Elemente auch mit Hochspannung, z.. B. im Bereich von 50 bis
600 Volt anstelle von Niederspannung mit 12 Volt, zu betreiben. Hochspannung in einer
Kraftfahrzeugklimaanlage stellt jedoch ein Sicherheitsproblem dar, weil beispielsweise
durch eine menschliche Berührung von unter Hochspannung stehenden Teilen dem Menschen
von der Hochspannung gesundheitlicher Schaden zugefügt werden kann.
[0004] Die
US 4 327 282 zeigt einen Wärmeübertrager mit einem PTC-Heizelement. Mittels Kontaktplatten wird
Strom durch das PTC-Heizelement geleitet und an den Kontaktplatten ist eine Isolierschicht
angeordnet. Die Komponenten werden mittels eines U-förmigen Clipses zusammengehalten.
[0005] Aus der
EP 1 768 458 A1 ist ein Wärme erzeugendes Element einer Heizvorrichtung zur Lufterwärmung bekannt,
umfassend wenigstens ein PTC-Element und an gegenüberliegenden Seitenflächen des PTC-Elementes
anliegende elektrische Leiterbahnen, wobei die beiden elektrischen Leiterbahnen außenseitig
von einer nicht elektrisch leitenden Isolierschicht umgeben sind.
[0006] Die europäische Patentanmeldung mit der Anmeldenummer
10290318.4 zeigt einen gattungsgemäßen Wärmeübertrager. Innerhalb eines Rohres mit Wandungen
als Hohlraumwandungen ist ein Hohlraum begrenzt. In dem Hohlraum sind zwei Leiter
und wenigstens ein elektrisches Widerstandsheizelement angeordnet. Mit einem zusätzlichen
elektrischen Isolierelement sind die zwei Leiter von dem Rohr elektrisch isoliert,
so dass neben dem Rohr als zusätzliches Bauteil das elektrische Isolierelement erforderlich
ist.
[0008] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, einen Wärmeübertrager
und eine Kraftfahrzeugklimaanlage zur Verfügung zu stellen, bei dem ein mit elektrischen
Strom unter Hochspannung, z. B. mehr als 50 V, betriebener Wärmeübertrager ohne Gefährdung
für die Umwelt, insbesondere Menschen, betrieben werden kann und einen einfachen Aufbau
mit wenig Bauteilen aufweist. Der Wärmeübertrager und die Kraftfahrzeugklimaanlage
sollen in der Herstellung preiswert sein und zuverlässig im Betrieb arbeiten.
Diese Aufgabe wird gelöst mit einem Wärmeübertrager, umfassend wenigstens ein elektrisches
Widerstandsheizelement, insbesondere wenigstens ein PTC-Element, wenigstens zwei mit
dem wenigstens einen elektrischen Widerstandsheizelement elektrisch leitend verbundene
Leiter, insbesondere Leiterplatten, um elektrischen Strom durch das wenigstens eine
elektrische Widerstandsheizelement zu leiten und dadurch das elektrische Widerstandsheizelement
zu erwärmen, wenigstens ein elektrisches Isolierelement, welches die wenigstens zwei
Leiter elektrisch isoliert, vorzugsweise von wenigstens einem Wärmeleitelement, wobei
die wenigstens zwei Leiter und das wenigstens eine elektrische Widerstandsheizelement
in wenigstens einem von wenigstens einer Hohlraumwandung begrenzten Hohlraum angeordnet
sind, wobei die wenigstens eine Hohlraumwandung von dem wenigstens einen elektrischen
Isolierelement gebildet ist. Insbesondere ein Rohr bzw. Flachrohr zur Ausbildung der
wenigstens einen Hohlraumwandung bildet somit zugleich auch das wenigstens eine elektrische
Isolierelement. Dadurch ist in vorteilhafter Weise neben der Hohlraumwandung bzw.
dem Rohr kein zusätzliches Bauteil für das elektrische Isolierelement erforderlich,
weil die Hohlraumwandung das wenigstens eine elektrische Isolierelement bildet.
[0009] Erfindungsgemäß ist das wenigstens eine elektrische Isolierelement ein elastischer
Schlauch und der Schlauch bildet die fluiddichte, äußere Hohlraumwandung als Rohr.
Der Schlauch in der Form eines Rohres, insbesondere Flachrohres, bildet somit die
Hohlraumwandung zur Begrenzung des Hohlraumes und stellt zusätzlich das elektrische
Isolierelement dar. Dadurch ist nur ein Bauteil, nämlich der Schlauch, erforderlich
um einerseits ein elektrisches Isolierelement für den Wärmeübertrager zur Verfügung
zu stellen und um andererseits die wenigstens zwei Leiter und das wenigstens eine
elektrische Widerstandsheizelement in dem wenigstens einem von der wenigstens einen
Hohlraumwandung begrenzten Hohlraum anzuordnen, weil der Schlauch bzw. die Wandungen
des Schlauches die Hohlraumwandung bilden. Dabei stellt der Schlauch eine äußerste
fluiddichte Hohlraumwandung des Wärmeübertragers dar.
[0010] Erfindungsgemäß ist der Schlauch an einem ersten Ende geöffnet und an einem anderen
zweiten Ende geschlossen.
[0011] Erfindungsgemäß ist der Schlauch fluiddicht und weist als Öffnung nur das erste geöffnete
Ende auf. Der Schlauch weist somit nur eine Öffnung an dem ersten, insbesondere oberen,
Ende auf. Dadurch können die wenigstens zwei Leiter und das wenigsten eine elektrische
Widerstandsheizelement fluiddicht von dem Schlauch eingeschlossen sein, weil der Schlauch
nur die eine Öffnung aufweist. Diese eine Öffnung ist dabei vorzugsweise fluiddicht
bezüglich der Umgebung abgedichtet, z. B. mit einem Dichtgel oder Silikon als Dichtmittel,
so dass dadurch die wenigstens zwei Leiter und das wenigstens eine elektrische Widerstandsheizelement
fluiddicht, insbesondere flüssigkeitsdicht, bezüglich der Umgebung abgedichtet sind
und trotzdem eine ausreichende Wärmeleitfähigkeit von dem wenigstens einen elektrischen
Widerstandsheizelement nach außerhalb besteht.
[0012] Vorzugsweise ist der Schlauch ein Schrumpfschlauch. Bei der Herstellung des Wärmeübertragers
werden zunächst die elektrischen Widerstandsheizelemente stoffschlüssig mit Kleben
auf den beiden Leitern verbunden und bilden dadurch eine Heizeinheit. Die Heizeinheit
wird anschließend in den Schlauch eingeschoben und anschließend durch Erwärmen des
Schlauches schrumpft der Schlauch auf die Heizeinheit auf.
[0013] In einer Variante weist der Schlauch zwei Breitseitenwandungen und zwei Schmalseitenwandungen
auf.
[0014] Erfindungsgemäß besteht der Schlauch aus Kunststoff mit wärmeleitenden Partikeln.
[0015] In einer weiteren Ausführungsform bestehen die wärmeleitenden Partikel aus Bornitrid
und/oder Siliziumkarbid und/oder Metalloxide, z. B. Aluminiumoxid oder Berylliumoxyd.
Der Schlauch weist somit einerseits eine ausreichend große Wärmeleitfähigkeit auf,
um die Wärme aus dem wenigstens einen elektrischen Widerstandsheizelement in die Umgebung
des Schlauches abzuleiten zur Erwärmung eines Fluides und andererseits verfügt der
Schlauch über eine ausreichend hohe elektrische Isolation zur Isolierung des durch
die Leiter geleiteten Stromes als Hochspannung.
[0016] Insbesondere sind die wenigstens zwei Leiter und das wenigstens eine elektrische
Widerstandsheizelement vollständig von dem wenigstens einen elektrischen Isolierelement,
insbesondere Schlauch, eingeschlossen.
[0017] In einer weiteren Ausgestaltung ist an den wenigstens zwei Leitern jeweils eine Kontaktplatte
oder eine Stromleitung angeordnet und diese ist durch die Öffnung an dem ersten Ende
des Schlauches fluiddicht geführt, so dass die zwei Leiter und das wenigstens eine
elektrische Widerstandsheizelement fluiddicht von dem Schlauch eingeschlossen sind.
Die Kontaktplatten oder die Stromleitungen sind durch die Öffnung an dem ersten Ende
des Schlauches fluiddicht geführt. Dies erfolgt dadurch, dass entweder der Schlauch
als Schrumpfschlauch geschrumpft ist und dadurch die Kontaktplatten und die Stromleitungen
von dem geschrumpften Schrumpfschlauch fluiddicht eingeschlossen sind oder die Öffnung
am ersten Ende des Schlauches von einem Dichtmittel, z. B. Silikon oder eine elastische
Dichtpaste, fluiddicht abgedichtet ist.
[0018] In einer ergänzenden Variante ist das wenigstens eine elektrische Widerstandsheizelement
mit den wenigstens zwei Leitern stoffschlüssig, insbesondere mit Kleben, verbunden.
[0019] In einer weiteren Variante umfasst der Wärmeübertrager wenigstens ein Wärmeleitelement,
z. B. eine Metallplatte und/oder Wellrippen, zur Übertragung von Wärme von dem wenigstens
einen elektrischen Widerstandsheizelement auf ein zu erwärmendes Fluid. Das äußere
Wärmeleitelement, z. B, eine Metallplatte und/oder Wellrippen, leiten die durch den
Schlauch geleitete Wärme an das zu erwärmende Fluid ab und erhöhen dadurch die Oberfläche
des Wärmeübertragers.
[0020] In einer weiteren Ausgestaltung ist das wenigstens eine Wärmeleitelement mit dem
wenigstens einen Isolierelement, insbesondere Schlauch, stoffschlüssig, z. B. mit
Kleben, und/oder kraftschlüssig, z. B. mit wenigstens einer Spannfeder oder Clips,
verbunden.
[0021] Zweckmäßig sind eine Vielzahl von Wärmeübertragern bzw. Heizregistern mit einem Spannrahmen
oder einer Kombination eines Rahmens und eines Federelementes und/oder mit einer Verlötung
und/oder einer Verschweißung und/oder einer Verklebung miteinander verbunden. Die
Wärmeübertrager sind dabei mit oder an den Wellrippen und/oder den Metallplatten miteinander
verbunden, z. B. kraftschlüssig mit einem Spannrahmen oder einer Kombination eines
Rahmens und eines Federelementes oder stoffschlüssig mit einer Verlötung und/oder
einer Verschweißung und/oder einer Verklebung.
[0022] Eine erfindungsgemäße Kraftfahrzeugklimaanlage umfasst wenigstens einen in dieser
Schutzrechtsanmeldung beschriebenen Wärmeübertrager
[0023] In einer Variante weist das wenigstens eine Wärmeleitelement keinen unmittelbaren
Kontakt zu dem wenigstens einen elektrischen Widerstandsheizelement auf.
[0024] In einer weiteren Variante umfasst der Wärmeübertragern keinen Positionierrahmen
zur Positionierung des wenigstens einen elektrischen Widerstandsheizelementes.
[0025] Zweckmäßig besteht das wenigstens eine Wärmeleitelement, insbesondere die Wellrippen
und/oder Metallplatte, wenigstens teilweise, insbesondere vollständig, aus Metall,
beispielsweise Aluminium oder Stahl, oder Kunststoff.
[0026] Zweckmäßig besteht das wenigstens eine elektrische Isolierelement bzw. die wenigstens
eine Hohlraumwandung, insbesondere der Schlauch, aus einem elektrisch isolierenden
und thermisch leitfähigen Material. Aufgrund der geometrischen Anordnung des wenigstens
einen elektrischen Isoiierelemetes innerhalb des Wärmeübertragers sind die wenigstens
zwei Leiter und das wenigstens eine elektrische Widerstandsheizelement elektrisch
isoliert.
[0027] In einer zusätzlichen Variante weist der Wärmeübertrager eine IP-Schutzklasse von
67 auf, so dass eine ausreichende Wasserdichtheit und Staubdichtheit vorhanden ist.
[0028] In einer weiteren Ausgestaltung sind die Wellrippen und mittels Kleben und/oder Löten
und/oder kraftschlüssig unter Vorspannung miteinander verbunden.
[0029] In einer weiteren Ausgestaltung weist die wenigstens eine Hohlraumwandung und/oder
das wenigstens eine elektrische Isolierelement, insbesondere der Schlauch, eine Wärmeleitfähigkeit
von wenigstens 1 W/mK, insbesondere wenigstens 15 W/mK auf.
[0030] In einer weiteren Ausführungsform weist die wenigstens eine Hohlraumwandung und/oder
das wenigstens eine elektrische Isolierelement, insbesondere der Schlauch, eine elektrische
Isolation von wenigstens 1 kV/mm, insbesondere wenigstens 5, 15 oder 25 kV/mm auf.
[0031] In einer Variante weist die wenigstens eine Hohlraumwandung und/oder das wenigstens
eine elektrische Isolierelement, insbesondere der Schlauch, eine Durchschlagfestigkeit
von wenigstens 1 kV auf.
[0032] Im Nachfolgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Querschnitt einer Kraftfahrzeugklimaanlage,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht eines Wärmeübertragers mit mehreren Heizregistern in
einem dritten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des Wärmeübertragers gemäß Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Draufsicht des Wärmeübertragers gemäß Fig. 2,
- Fig. 5
- einen Explosionsdarstellung eines Heizregisters des Wärmeübertragers gemäß Fig. 2
bis 4,
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht des Wärmeübertragers gemäß Fig. 2 mit einem Spannrahmen,
- Fig. 7
- einen Querschnitt eines Heizregisters in einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 8
- einen Querschnitt eines Heizregisters in einem zweiten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 9
- einen Querschnitt eines Heizregisters in dem dritten Ausführungsbeispiel gemäß Fig.
5,
- Fig. 10
- einen Querschnitt eines Heizregisters in einem vierten Ausführungsbeispiel und
- Fig. 11
- einen Querschnitt eines Heizregisters in einem fünften Ausführungsbeispiel.
[0033] Fig. 1 zeigt eine Kraftfahrzeugklimaanlage 24. In einem Klimaanlagengehäuse 26 mit
einer Bodenwandung 27 und einem Austrittsabschnitt 29 ist ein Gebläse 25, ein Luftfilter
30, ein Kältemittelverdampfer 31 und ein Wärmeübertrager 1 als eine elektrische Heizeinrichtung
angeordnet. Das Klimaanlagengehäuse 26 bildet somit einen Kanal 35 zum Durchleiten
der Luft. Gehäusewandungen 28 des Klimaanlagengehäuses 26 weisen an der Innenseite
eine Oberfläche 36 auf, welche den Kanal 35 begrenzen. Die Luft für den Innenraum
eines Kraftfahrzeuges wird mittels des Gebläses 25 durch den Luftfilter 30, den Kältemittelverdampfer
31 sowie den Wärmeübertrager 1 geleitet.
[0034] Die Kraftfahrzeugklimaanlage 24 ist somit nicht mit einem von Kühlmittel durchströmten
Wärmeaustauscher versehen zum Erwärmen der durch die Kraftfahrzeuganlage 24 geleiteten
Luft. Die durch die Kraftfahrzeugklimaanlage 24 geleitete Luft wird ausschließlich
mittels des Wärmeübertrager 1 elektrisch erwärmt. Die Kraftfahrzeugklimaanlage 24
wird vorzugsweise in einem Kraftfahrzeug mit ausschließlich elektrischem Antrieb oder
mit einem Hybridantrieb eingesetzt (nicht dargestellt). Um mittels des Wärmeübertragers
1 die notwendige elektrische Heizleistung zu erreichen, muss der Wärmeübertrager 1
mit Hochspannung, z. B. mit mehr als 50 Volt, beispielsweise mit 60 V oder 600 V,
betrieben werden, um keine zu großen Stromstärken und damit zu dicke Stromleitungen
(nicht dargestellt) zu erhalten.
[0035] In den Fig. 2 bis 11 sind Ausführungsbeispiele des Wärmeübertragers 1 für die Kraftfahrzeugklimaanlage
24 dargestellt. Im Nachfolgenden wird ein drittes Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2
bis 6 und Fig. 9 beschrieben. Ein Schlauch 8 als Flachrohr 13 bzw. Rohr 18 weist zwei
Breitseitenwandungen 20 und zwei Schmalseitenwandungen 21 auf. Die Breiten- und Schmalseitenwandungen
20, 21 stellen dabei Hohlraumwandungen 17 dar, welche einen Hohlraum 19 (Fig. 9) innerhalb
des Rohres 18 einschließen.
[0036] Der Schlauch 8 bildet dabei auch ein elektrisches Isolierelement 22. Der Schlauch
8 besteht dabei aus elastischem Silikon mit wärmeleitenden Partikeln. Auf den beiden
rechteckförmigen Breitseitenwandungen 20 des Schlauches 8 liegen zwei Leiter 4, nämlich
eine erste Leiterplatte 6 und eine zweite Leiterplatte 7, auf. Zwischen den beiden
Leiterplatten 6, 7 sind drei als PTC-Elemente 3 ausgebildete elektrische Widerstandsheizelemente
2 angeordnet. Die PTC-Elemente 3 sind dabei mit den beiden Leiterplatten 6, 7 mit
Klebstoff stoffschlüssig miteinander verbunden. An den beiden Leitern 4 ist jeweils
eine elektrische Kontaktplatte 5 ausgebildet (Fig. 2 und 3). Der von den Hohlraumwandungen
17 des Flachrohres 13 eingeschlossene Hohlraum 19 ist im Bereich der Schmalseitenwandungen
21 ein Leerraum, d. h. in dem Leerraum ist lediglich Luft (Fig. 9).
[0037] Dadurch sind die beiden Leiterplatten 6, 7 mit den dazwischen angeordneten drei PTC-Elementen
3 aufgrund der elektrischen Isolation des Schlauches 8 elektrisch isoliert. Die elektrische
Kontaktierung der beiden Leiterplatten 6, 7 erfolgt mittels nicht dargestellter elektrischer
Leitungen an den Kontaktplatten 5. Die beiden Leiterplatten 6, 7 mit den drei PTC-Elementen
3 stellen dabei eine Heizeinheit 10 dar. Zusammen mit dem Schlauch 8 bilden diese
ein Heizregister 9 bzw. den Wärmeübertrager 1. Mehrere Heizregister 9 gemäß der Darstellung
in Fig. 2, 3, 4 und 6 können auch zu einem Wärmeübertrager 1 mit einer größeren Anzahl
von Heizregistern 9 zueinander verbunden werden.
[0038] Die Netzhöhe H
N des Wärmeübertragers 1 gemäß der Darstellung in Fig. 3 beträgt ca. 50 bis 300 mm,
vorzugsweise 100 bis 200 mm und die Netzbreite B
N beträgt ca. 50 bis 300 mm, vorzugsweise 100 bis 200 mm. Die Querteilung Q, d. h.
der Abstand zwischen den Schläuchen 8 als Flachrohre 13 gemäß der Darstellung in Fig.
4, beträgt dabei zwischen 5 und 30 mm, vorzugsweise 9 bis 18 mm und die Bautiefe T
N gemäß der Darstellung in Fig. 8 beträgt 6 bis 50 mm, vorzugsweise 10 bis 40 mm. Die
Dicke der Leiterplatten 6, 7 beträgt 0,2 bis 1,5 mm und die Breite des Rohres 18 beträgt
2 bis 10 mm. Die Dicke der PTC-Elemente 3 liegt im Bereich zwischen 0,8 bis 3 mm.
[0039] Zwischen den Schläuchen 8 sind Wellrippen 12 als Wärmeleitelemente 11 angeordnet
(Fig. 2 bis 6). Die Wellrippen 12 dienen dabei dazu, die Oberfläche des Wärmeübertragers
1 zu vergrößern, um die von den PTC-Elementen 3 abgegebene Wärme besser an die Luft
abgeben zu können, welche durch den Wärmeübertrager 1 strömt. Dabei stellen auch die
Schläuche 8 Wärmeleitelemente 11 dar, weil diese eine große Wärmeleitfähigkeit aufweisen.
[0040] Die Schläuche 8 als Schrumpfschläuche 32 weisen ein erstes oberes Ende 14 und ein
zweites unteres Ende 15 auf. Der Schlauch 8 ist dabei am unteren zweiten Ende 15 fluiddicht
verschlossen und weist am ersten oberen Ende 14 eine Öffnung 23 auf (Fig. 5). Die
Öffnung 23 ist dabei von einem nicht dargestellten Dichtmittel, z. B. ein Silikongel
oder ein elastische Dichtgummi, fluiddicht verschlossen. Dadurch sind die PTC-Element
3 und die beiden Leiter 4 innerhalb des von dem Schlauch 8 eingeschlossenen Hohlraumes
19 fluiddicht von der Umgebung abgetrennt (nicht dargestellt). In der Darstellung
in den Fig. 2 bis 4 ist die Ausdehnung von Metallplatten 34 als Blechplatten 38, welche
auch Wärmeleitelemente 11 bilden, in Richtung der von den Metallplatten 34 aufgespannten
Ebene und in Richtung von der Zeichenebene von Fig. 9 bei der Darstellung in den Fig.
2 bis 5 kleiner als in der Darstellung in Fig. 9, so dass in den Fig. 2 bis 4 die
Metallplatten 34 nicht sichtbar sind. Die Blechplatten 38 sind dabei stoffschlüssig
mit Klebstoff auf die Breitseitenwandungen 20 des Schrumpfschlauches 8 aufgeklebt.
Auch die PTC-Elemente 3 sind - wie bereits beschrieben - auf die Leiter 4 stoffschlüssig
mit Klebstoff aufgeklebt und auch die beiden Leiter 4 sind auf die Innenseiten der
beiden Breitseitenwandungen 20 des Schlauches 8 aufgeklebt.
[0041] Bei einer Anordnung von einer Vielzahl von Wärmeübertragern 1 bzw. Heizregistern
9 zu einer Anordnung gemäß Fig. 6 sind zwischen den Wärmeübertragern 1 gemäß Fig.
9 die Wellrippen 12 angeordnet und diese aufgrund einer Druckkraft 33, welche von
einem Spannrahmen 37 aufgebracht ist, kraftschlüssig mit dem Wärmeübertrager 1 gemäß
der Darstellung in Fig. 9 verbunden.
[0042] In Fig. 7 ist ein Querschnitt des Wärmeübertragers 1 in einem ersten Ausführungsbeispiel
dargestellt. Im Nachfolgenden werden im Wesentlichen nur die Unterschiede zu dem dritten
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 9 beschrieben. Anstelle der Blechplatten 38 sind außenseitig
an den Breitseitenwandungen 20 des Schlauches 8 U-förmige Metallplatten 39 angeordnet.
Die U-förmigen Metallplatten 39 umschließen den Schlauch 8 nicht fluiddicht und dienen
wie im dritten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 9 als Auflager für die Wellrippen 12.
Die PTC-Elemente 3 sowie die Leiter 4 und der Schlauch 8 sind analog zu dem dritten
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 9 mit Klebstoff stoffschlüssig miteinander verbunden.
Die U-förmigen Metallplatten 39 sind dabei stoffschlüssig mit Klebstoff oder kraftschlüssig
an dem Schlauch 8 befestigt. Bei den kraftschlüssigen Befestigungen sind dabei die
U-förmigen Metallplatten 39 miteinander dahingehend verbunden, dass die U-förmigen
Metallplatten 39 unter einer Druckvorspannung auf dem Schlauch 8 aufliegen. Die U-förmigen
Metallplatten 39 können dabei entweder mittels Klebstoff, oder durch Schweißen oder
Klipsen miteinander an den Enden verbunden sein. Dabei sind in dem ersten Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 7 die beiden U-förmigen Metallplatten 39 mit einer unterschiedlichen Geometrie
ausgebildet.
[0043] In Fig. 8 ist ein zweites Ausführungsbeispiel des Wärmeübertragers 1 dargestellt.
Im Nachfolgenden werden im Wesentlichen nur die Unterschiede zu dem ersten Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 7 beschrieben. Die beiden U-förmigen Metallplatten 39 sind nicht mit einer
unterschiedlichen Geometrie ausgebildet, sondern weisen eine identische Form auf.
[0044] In Fig. 10 ist ein viertes Ausführungsbeispiel des Wärmeübertragers 1 beschrieben.
Im Nachfolgenden werden im Wesentlichen nur die Unterschiede zu dem dritten Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 9 beschrieben. Auf die beiden Metallplatten 34 ist von einer Spannfeder
40 eine Druckkraft aufgebracht, so dass die beiden Metallplatten 34, der Schlauch
8, die beiden Leiter 4 und die PTC-Elemente 3 als elektrische Widerstandsheizelemente
2 aufgrund der Vorspannung unter Druckkraft kraftschlüssig miteinander verbunden sind.
Das in Fig. 11 dargestellte fünfte Ausführungsbeispiel des Wärmeübertragers 1 unterscheidet
sich von dem vierten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 10 nur dadurch, dass zwei Spannfedern
40 auf die beiden Metallplatten 34 eine Druckkraft aufbringen.
[0045] Insgesamt betrachtet sind mit dem erfindungsgemäßen Wärmeübertrager 1 und der erfindungsgemäßen
Kraftfahrzeugklimaanlage 24 wesentliche Vorteile verbunden. Der Schlauch 8 schließt
den Hohlraum 19 ein und innerhalb des Hohlraumes 19 sind die beiden Leiter 4 sowie
die PTC-Elemente 3 fluiddicht von dem Schlauch 8 eingeschlossen. Der Schlauch 8 in
der Form eines Rohres 18, insbesondere Flachrohres 13, bildet damit einerseits den
Hohlraum 19 zur Aufnahme der PTC-Elemente 3 und der Leiter 4 und ermöglicht zusätzlich
als elektrisches Isolierelement 22 die elektrische Isolierung der PTC-Elemente 3 und
der Leiter 4. Dadurch können Bauteile bei der Herstellung des Wärmeübertragers 1 eingespart
werden und aufgrund der Stoffeigenschaften des Schlauches 8 weist dieser bei einer
ausreichend großen Wärmeleitfähigkeit auch eine ausreichende elektrische Isolation
auf.
Bezugszeichenliste
[0046]
- 1
- Wärmeübertrager
- 2
- Elektrisches Widerstandsheizelement
- 3
- PTC-Element
- 4
- Leiter
- 5
- Elektrische Kontaktplatte
- 6
- Erste Leiterplatte
- 7
- Zweite Leiterplatte
- 8
- Schlauch
- 9
- Heizregister
- 10
- Heizeinheit
- 11
- Wärmeleitelement
- 12
- Wellrippen
- 13
- Flachrohr
- 14
- Erstes Ende
- 15
- Zweites Ende
- 16
- Wandungen des Rohres
- 17
- Hohlraumwandung
- 18
- Rohr
- 19
- Hohlraum
- 20
- Breitseitenwandung
- 21
- Schmalseitenwandung
- 22
- Elektrisches Isolierelement
- 23
- Öffnung am ersten Ende
- 24
- Kraftfahrzeugklimaanlage
- 25
- Gebläse
- 26
- Klimaanlagengehäuse
- 27
- Bodenwandung
- 28
- Gehäusewandung
- 29
- Austrittsabschnitt
- 30
- Filter
- 31
- Kältemittelverdampfer
- 32
- Schrumpfschlauch
- 33
- Druckkraft
- 34
- Metallplatte
- 35
- Kanal
- 36
- Oberfläche
- 37
- Spannrahmen 38 Blechplatte
- 39
- U-förmige Metallplatte
- 40
- Spannfeder
- HN
- Netzhöhe
- BN
- Netzbreite
- Q
- Querteilung
- TN
- Bautiefe
1. Wärmeübertragern (1), umfassend
- wenigstens ein elektrisches Widerstandsheizelement (2), insbesondere wenigstens
ein PTC-Element (3),
- wenigstens zwei mit dem wenigstens einen elektrischen Widerstandsheizelement (2)
elektrisch leitend verbundene Leiter (4), insbesondere Leiterplatten (6, 7), um elektrischen
Strom durch das wenigstens eine elektrische Widerstandsheizelement (2) zu leiten und
dadurch das elektrische Widerstandsheizelement (2) zu erwärmen,
- wenigstens ein elektrisches Isolierelement (22), welches die wenigstens zwei Leiter
(4) elektrisch isoliert, wobei
- die wenigstens zwei Leiter (4) und das wenigstens eine elektrische Widerstandsheizelement
(2) in wenigstens einem von wenigstens einer Hohlraumwandung (17) begrenzten Hohlraum
(19) angeordnet sind, wobei
die wenigstens eine Hohlraumwandung (17) von dem wenigstens einen elektrischen Isolierelement
(22) gebildet ist, wobei das wenigstens eine elektrische Isolierelement (22) ein Schlauch
(8) ist und der Schlauch (8) die fluiddichte, äußerste Hohlraumwandung (17) als Rohr
(18) bildet,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schlauch (8) elastisch ist, wobei der Schlauch (8) aus Kunststoff mit wärmeleitenden
Partikeln besteht, wobei der Schlauch (8) an einem ersten Ende (14) geöffnet ist und
an einem anderen zweiten Ende (15) geschlossen ist, wobei der Schlauch (8) fluiddicht
ist und als Öffnung (23) nur das erste geöffnete (14) Ende aufweist.
2. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (8) ein Schrumpfschlauch (32) ist.
3. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (8) zwei Breitseitenwandungen (20) und zwei Schmalseitenwandungen (21)
aufweist.
4. Wärmeübertrager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeleitenden Partikel aus Bornitrid und/oder Siliziumkarbid und/oder Metalioxide,
z. B. Aluminiumoxid oder Berylliumoxyd, bestehen.
5. Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Leiter (4) und das wenigstens eine elektrische Widerstandsheizelement
(2) vollständig von dem wenigstens einen elektrischen Isolierelement (22), insbesondere
Schlauch (8), eingeschlossen sind.
6. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den wenigstens zwei Leitern (4) jeweils eine Kontaktplatte (5) oder eine Stromleitung
angeordnet ist und diese durch die Öffnung (23) an dem ersten Ende (14) des Schlauches
(8) fluiddicht geführt ist, so dass die zwei Leiter (4) und das wenigstens eine elektrische
Widerstandsheizelement (2) fluiddicht von dem Schlauch (8) eingeschlossen sind.
7. Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine elektrische Widerstandsheizelement (2) mit den wenigstens zwei
Leitern (4) stoffschlüssig, insbesondere mit Kleben, verbunden ist.
8. Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeübertrager (1) wenigstens ein Wärmeleitelement (11), z. B. eine Metallplatte
(34) und/oder Wellrippen (12), zur Übertragung von Wärme von dem wenigstens einen
elektrischen Widerstandsheizelement (2) auf ein zu erwärmendes Fluid umfasst.
9. Wärmeübertrager nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Wärmeleitelement (11) mit dem wenigstens einen Isolierelement
(22), insbesondere Schlauch (8), stoffschlüssig, z. B. mit Kleben, und/oder kraftschlüssig,
z. B. mit wenigstens einer Spannfeder (40) oder Clips, verbunden ist.
10. Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Wärmeübertragern (1) mit einem Spannrahmen (37) und/oder mit einer
Verlötung und/oder einer Verschweißung miteinander verbunden sind.
11. Kraftfahrzeugklimaaniage (24), dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftfahrzeugklimaanlage (24) wenigstens einen Wärmeübertrager (1) gemäß einem
oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche umfasst.
1. A heat exchanger (1), comprising
- at least one electrical resistance heating element (2), in particular at least one
PTC element (3),
- at least two conductors (4) which are connected to the at least one electrical resistance
heating element (2) in an electrically conductive manner, in particular printed circuit
boards (6, 7) in order to conduct electrical current through the at least one electrical
resistance heating element (2) and thus heat the electrical resistance heating element
(2),
- at least one electrical insulating element (22) which electrically insulates the
at least two conductors (4), wherein
- the at least two conductors (4) and the at least one electrical resistance heating
element (2) are arranged in at least one cavity (19) delimited by at least one cavity
wall (17), wherein the at least one cavity wall (17) is formed by the at least one
electrical insulating element (22), wherein the at least one electrical insulating
element (22) is a hose (8) and the hose (8) forms the fluid-tight outer cavity wall
(17) in the form of a tube (18), characterised in that the hose (8) is flexible, wherein the hose (8) consists of plastic with heat-conducting
particles, wherein the hose (8) is open at a first end (14) and closed at another
second end (15), wherein the hose (8) is fluid-tight and only has the first open (14)
end as an opening (23) .
2. The heat exchanger according to claim 1, characterised in that the hose (8) is a shrink hose (32).
3. The heat exchanger according to one of claims 1 or 2, characterised in that the hose (8) has two broadside walls (20) and two narrow side walls (21).
4. The heat exchanger according to claim 3, characterised in that the heat-conducting particles consist of boron nitride and/or silicon carbide and/or
metal oxide, e.g. aluminium oxide or beryllium oxide.
5. The heat exchanger according to one of the preceding claims, characterised in that the at least two conductors (4) and the at least one electrical resistance heating
element (2) are fully enclosed by the at least one electrical insulating element (22),
in particular hose (8).
6. The heat exchanger according to one of claims 1 to 5, characterised in that one contact plate (5) or one power line each is arranged on the at least two conductors
(4) and is guided through the opening (23) at the first end (14) of the hose (8) in
a fluid-tight manner, so that the two conductors (4) and the at least one electrical
resistance heating element (2) are enclosed by the hose (8) in a fluid-tight manner.
7. The heat exchanger according to one of the preceding claims, characterised in that the at least one electrical resistance heating element (2) is connected to the at
least two conductors (4) in a positive manner, in particular by gluing.
8. The heat exchanger according to one of the preceding claims, characterised in that the heat exchanger (1) comprises at least one heat-conducting element (11), e.g.
a metal plate (34) and/or corrugated ribs (12), for the transfer of heat from the
at least one electrical resistance heating element (2) to a fluid to be heated.
9. The heat exchanger according to claim 8, characterised in that the at least one heat-conducting element (11) is connected to the at least one insulating
element (22), in particular hose (8), in a positive manner, e.g. by gluing, and/or
in a non-positive manner, e.g. by means of at least one tension spring (40) or clips.
10. The heat exchanger according to one of the preceding claims, characterised in that a plurality of heat exchangers (1) is connected to one another by means of a clamping
frame (37) and/or soldering and/or welding.
11. A vehicle air-conditioning system (24), characterised in that the vehicle air-conditioning system (24) comprises at least one heat exchanger (1)
according to one or more of the preceding claims.
1. Echangeur de chaleur (1) comprenant
- au moins un élément chauffant à résistance électrique (2), en particulier au moins
un élément (3) - CTP - à coefficient de température positif,
- au moins deux conducteurs (4) raccordés de manière électroconductrice à l'élément
chauffant à résistance électrique (2) au moins au nombre de un, en particulier des
plaques à circuits imprimés (6, 7) destinées à faire passer du courant électrique
à travers l'élément chauffant à résistance électrique (2) au moins au nombre de un
et, de ce fait, destinées à chauffer l'élément chauffant à résistance électrique (2),
- au moins un élément isolant électrique (22) qui isole électriquement les conducteurs
(4) au moins au nombre de deux, où
- les conducteurs (4) au moins au nombre de deux et l'élément chauffant à résistance
électrique (2) au moins au nombre de un sont disposés dans au moins un espace creux
(19) délimité par au moins une paroi d'espace creux (17),
où la paroi d'espace creux (17) au moins au nombre de un est formée par l'élément
isolant électrique (22) au moins au nombre de un, où l'élément isolant électrique
(22) au moins au nombre de un est un tube flexible (8), et le tube flexible (8) forme,
comme tube (18), la paroi d'espace creux (17) placée le plus à l'extérieur et étanche
au fluide,
caractérisé en ce que le tube flexible (8) est élastique, où le tube flexible (8) se compose d'une matière
plastique comprenant des particules conductrices de la chaleur, où le tube flexible
(8) est ouvert au niveau d'une première extrémité (14) et est fermé au niveau d'une
seconde autre extrémité (15), où le tube flexible (8) est étanche au fluide et présente,
comme ouverture (23), seulement la première extrémité ouverte (14).
2. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tube flexible (8) est un tube flexible thermorétractable (32).
3. Echangeur de chaleur selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le tube flexible (8) présente deux parois à grands côtés (20) et deux parois à petits
côtés (21).
4. Echangeur de chaleur selon la revendication 3, caractérisé en ce que les particules conductrices de la chaleur se composent de nitrure de bore et / ou
de carbure de silicium et / ou d'oxydes métalliques, par exemple d'oxyde d'aluminium
ou d'oxyde de béryllium.
5. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les conducteurs (4) au moins au nombre de deux et l'élément chauffant à résistance
électrique (2) au moins au nombre de un sont complètement enfermés par l'élément isolant
électrique (22) au moins au nombre de un, en particulier par le tube flexible (8).
6. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une plaque de contact (5) ou une ligne de courant est disposée à chaque fois sur les
conducteurs (4) au moins au nombre de deux, et cette plaque de contact ou cette ligne
de courant est guidée, en étant étanche au fluide, à travers l'ouverture (23) formée
au niveau de la première extrémité (14) du tube flexible (8), de sorte que les deux
conducteurs (4) et l'élément chauffant à résistance électrique (2) au moins au nombre
de un sont enfermés, par le tube flexible (8), en étant étanches au fluide.
7. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément chauffant à résistance électrique (2) au moins au nombre de un est assemblé,
par continuité de matière, avec les conducteurs (4) au moins au nombre de deux, l'assemblage
étant réalisé en particulier par collage.
8. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur (1) comprend au moins un élément conducteur de la chaleur
(11), par exemple une plaque métallique (34) et / ou des ailettes ondulées (12), servant
à la transmission de chaleur depuis l'élément chauffant à résistance électrique (2)
au moins au nombre de un, jusqu'à un fluide à chauffer.
9. Echangeur de chaleur selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément conducteur de la chaleur (11) au moins au nombre de un est assemblé, par
continuité de matière, avec l'élément isolant (22) au moins au nombre de un, en particulier
le tube flexible (8), ledit assemblage étant réalisé par collage, et / ou assemblé
par action de force, par exemple avec au moins un ressort tendeur (40) ou des clips.
10. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les échangeurs de chaleur (1) formant une multiplicité d'éléments sont assemblés
les uns aux autres, avec un cadre de serrage (37), et / ou en effectuant un brasage
et / ou un soudage.
11. Système de climatisation d'un véhicule automobile (24), caractérisé en ce que le système de climatisation d'un véhicule automobile (24) comprend au moins un échangeur
de chaleur (1) selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes.