[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bedrucken von Kunststoff-Folien
für Produktionsaufträge mit kleinen Losgrößen.
[0002] Bedruckte Kunststofffolien zur Veredelung von Oberflächen sind weit verbreitet. Als
Einsatzgebiet sind vor allem die Möbelindustrie sowie die Baubranche zu nennen, bei
denen die Nachbildung von Holzoberflächen besonders gefragt ist. Es ist dabei inzwischen
weniger das Argument der Kosten als das einer deutlich verbesserten Gebrauchseigenschaft,
welches den nachgebildeten Holzdekoren zu ihrem Siegeszug verhilft. So sind beispielsweise
Möbel sowie Fenster, Türen und ähnliche Bauteile mit einer Kunststoffoberfläche leichter
zu pflegen, unempfindlicher und langlebiger als die Vorbilder aus Holz. Die Qualität
des aufgedruckten Holzdekors ist so hoch, dass eine visuelle Unterscheidung vom "echten"
Holz oft nicht einmal aus nächster Nähe leicht fällt.
[0003] Diese hohe Qualität des Druckes ist bisher nur mit dem direkten Tiefdruckverfahren
erreichbar. Nachteilig dabei ist, dass die Herstellung der Druckwalzen aufwändig und
teuer ist. Neben der hohen Auflösung kommt es auch entscheidend auf die bei diesem
Verfahren verwendeten Lösemittel-basierten Druckfarben an, welche die hohe Auflösung
und gute Haftung bei Kunststofffolien als Substrat mit ermöglichen. Wegen der hohen
Kosten für die Druckwalzen ist die Herstellung von Kleinserien, beispielsweise einigen
hundert oder tausend Metern nicht wirtschaftlich möglich. Auch die Herstellung von
Probedrucken ist wirtschaftlich nicht rentabel, da beim Anfahren des Druckverfahrens
regelmäßig einige hundert Laufmeter Ausschuss produziert werden. Standardlosgrößen
umfassen daher technologiebedingt immer mehr Folie (Rohstoffe), als an die Kunden
verkauft werden kann.
[0004] Es wäre wünschenswert ein Druckverfahren zu haben, mit welchem diese Aufgaben besser
gelöst werden können. Zwar sind digitale Druckverfahren, welche sich hierfür im Prinzip
anbieten würden, bekannt, es fehlt diesen jedoch im Hinblick auf Kunststofffolien
an der notwendigen Auflösung und/oder Geschwindigkeit und einer geeigneten Druckfarbe,
um wirtschaftlich eingesetzt zu werden. Bei der Ausmusterung kommt hinzu, dass die
Druckfarben für den Digitaldruck völlig andere Grundlagen und farbgebende Substanzen
aufweisen, so dass es praktisch nie gelingt, eine echte Ausmusterung herzustellen.
Die Farbe und das Dekor sind nicht mit den später im Tiefdruckverfahren, welches für
die Herstellung der üblichen Mengen von einigen Tausend Metern Folie und mehr verwendet
wird, identisch (z.B. Metamerie).
[0005] In
DE 10 2006 022 774 B3 wird zur Herstellung von Ausmusterungen für Laminate, bei denen das Dekor im indirekten
Tiefdruckverfahren auf ein Papier gedruckt wird, vorgeschlagen, eine identische Tinte
im Tintenstrahldruckverfahren zu verwenden. Dies lässt sich auf Folien, insbesondere
für Kleinserien, nicht übertragen. Weiterhin wird die Veredelung diskontinuierlich
durch eine Kurzzeitpresse in Verbindung mit einer Kunstharzschicht, das einem vernetzenden
Duroplasten entspricht, realisiert. Die im Tintenstrahldruck verwendeten Tinten zeigen
nicht die für den Einsatz erforderliche Witterungsbeständigkeit, basieren normalerweise
auf Wasser und liefern deswegen für Kunststofffolien grundsätzlich nicht die notwendige
Haftung und Trocknung. Versuche zeigten überraschend, dass selbst nach einigen Tagen
nach dem Drucken der Druck nicht wischfest und die bedruckte Folie somit nicht weiterverarbeitbar
war. Der Versuch die im direkten Tiefdruck von Folien eingesetzten, Lösemittel-basierten
Farben als Tinten zu verwenden scheitert.
[0006] Es hat sich auch gezeigt, dass UV-Vernetzende Druckfarben (Duroplaste) nicht verwendbar
sind, da gedruckte Folienqualitäten (Thermoplaste) in der Regel zum Schutz des Druckes
thermisch mit einer transparenten, thermoplastischen Folie in einem kontinuierlichen
Prozess unlösbar miteinander kaschiert und geprägt werden. Bei der Anwendung würde
sich die Transparentfolie bei geringsten. Einwirkungen problemlos von der bedruckten
Folie lösen. Somit muss die Druckfarbe auch ein thermoplastisches Verhalten zeigen.
[0007] Es bestand daher weiter die Aufgabe, eine Möglichkeit zu finden, wie Kleinserien
bis zu tausend Meter Folienlänge wirtschaftlich mit der vom Tiefdruck her bekannten
Qualität hergestellt werden können.
[0008] Überraschend wurde nun gefunden, dass es möglich ist, mit sogenannten single pass
Druckköpfen eine ausreichende Druckgeschwindigkeit zu erreichen, wobei die auch für
den Tiefdruck verwendete Tinte nach Modifizierung der Viskosität, Bindemittel, Lösemittel,
Pigmente und deren feineren Dispergierung mit der notwendigen Auflösung appliziert
werden kann.
[0009] Der Einsatz von feststehenden Druckköpfen mit entsprechend bewegtem Drucksubstrat
ist im Prinzip vom Plotter bekannt. Dabei fehlte es jedoch bisher an der Möglichkeit
die notwendigen Breiten von 1 bis 2 meter in akzeptabler Geschwindigkeit zu bedrucken.
Auch bei der Herstellung von Kleinserien muss die Folienbreite der üblicherweise verwendeten
im Bereich von 1,50 bis 2,00 meter entsprechen um wirtschaftlich arbeiten zu können.
Dies war weder mit Plottern noch mit den daraus weiterentwickelten Tintenstrahldruckern
möglich, die maximal realisierte Breite betrug lediglich bis zu 50 cm.
[0010] Erfindungsgemäß kommen Arrays von ortsfesten Druckköpfen zum Einsatz, welche durch
Anordnung von Einzeldruckköpfen nebeneinander und die Anordnung von mindestens zwei
Reihen der Druckköpfe hintereinander je Farbe die notwendige Breite von 1,50 meter
bis 2,00 meter ermöglichen. Die Druckköpfe umfassen dabei entsprechende feste Düsen
für die Farben, die in an sich bekannter Weise, vorzugsweise piezoelektrisch gesteuert,
die notwendige Menge Farbe auf die darunter vorbeigeführte Folie applizieren. Durch
die versetzte Anordnung der Druckköpfe kann die gesamte Fläche bedruckt werden. Geeignet
sind besonders sogenannte "drop on demand" Systeme.
[0011] Die Tinte enthält im wesentlichen dieselben Farbstoffe und/oder Pigmente wie die
im Tiefdruckverfahren verwendete Farbe. Jedoch muss für die Applikation im Tintenstrahldruckverfahren
die Viskosität und die Eigenschaft der Farbe angepasst werden. Dazu werden beispielsweise
Lösemittel in der Art und Konzentration verändert bzw. Stabilisatoren in der Konzentration
vermindert oder weggelassen. Auch das Bindemittel kann angepasst werden, wobei jedoch
darauf zu achten ist, dass weiterhin die Eigenschaften wie Licht- und UV-Stabilität
gegeben sind und auch die Farbwirkung der Farbstoffe/Pigmente darf sich nicht ändern.
Es kann weiterhin notwendig sein, die Pigmente in ihrer Feinheit anzupassen, da die
Düsen der Druckköpfe mit den im Tiefdruck angewandten Pigmentgrößen häufig nicht kompatibel
sind. Durch die feinere Aufmahlung der Pigmente kann eine Anpassung von deren Menge
notwendig sein. Ansonsten sollte die Auftragsmenge der Pigmente/Farbstoffe insbesondere
bei Ausmusterungen nicht von der Menge im späteren Herstellverfahren abweichen.
[0012] Als Geschwindigkeit des Druckverfahrens konnte mit diesen Maßnahmen überraschend
20m/min bis zu 40m/min erreicht werden, was eine wirtschaftliche Produktion von Kleinserien
erlaubt.
[0013] Die Qualität des Druckes was die Auflösung angeht entspricht derjenigen des Tiefdruckverfahrens,
da mit den angepassten Tinten und den Druckkopfarrays die Farbe mit derselben Präzision
wie im Tiefdruck auf die Kunststofffolie appliziert werden kann. Insbesondere kommt
es darauf an, dass die Tinte lösemittelbasiert ist, so wie es die Tiefdruckfarbe auch
ist.
[0014] Erfindungsgemäß ist es weiterhin vorteilhaft, wenn ein Farbmessgerät die Farb- und
Druckkonstanz überwacht.
[0015] Die Identität zwischen Tiefdruck und Digitaldruck wird erfindungsgemäß auch dadurch
erreicht, dass die Steuerung der Druckköpfe so eingerichtet ist, dass der Farbauftrag
örtlich und mengenmäßig dem Tiefdruckverfahren entsprechend gesteuert wird. Im Gegensatz
zu normalen Steuerungen wird also nicht nur das Dekor berücksichtigt, sondern auch
die örtlich-mengenmäßige Verteilung der Farbe, wie sie bei einem Tiefdruck erfolgt,
simuliert.
[0016] Somit wird eine Dekorgleichheit zwischen Digitaldruck und Tiefdruck erreicht, es
tritt keine oder eine minimale Metamerie auf und der Druck beliebiger Dekore, wie
Holzdekore, Phantasiemuster aber auch uni Farben ist sowohl als Ausmusterung wie auch
als Kleinserie durchführbar.
[0017] Besonders vorteilhaft ist es, dass sowohl Digitaldaten zur Herstellung einer Druckwalze
als auch z. B. bedruckte Folien, Furniere oder andere beliebige Oberflächen zur Erzeugung
der Digitaldaten, z.B. mittels Scanner, verwendet werden können.
[0018] Die Erfindung soll anhand der Figur erläutert werden, ohne jedoch auf die speziell
beschriebene Ausführungsform beschränkt zu sein.
[0019] Figur 1 veranschaulicht das erfindungsgemäße Verfahren schematisch.
[0020] Die Folie 1 wird unter einem Array von Druckköpfen, hier durch zwei Reihen Druckköpfe
2a und 2b angedeutet, in an sich bekannter Weise geführt. In der Regel sind vier bis
acht Reihen Druckköpfe sinnvoll. Typischerweise wird die Folie von einer Rolle abgewickelt
und über geeignete Führungsrollen dem Druckkopfarray zugeführt. Die Laufrichtung der
Folie ist mit einem Pfeil angedeutet. Der Übersichtlichkeit halber ist nur ein Teilstück
der Folie dargestellt und die an sich bekannten Vorrichtungen für die Zufuhr sind
weggelassen. Die Druckköpfe 2a und 2b werden entsprechend dem gewünschten Druckmuster
von der Steuerung 3 so betätigt, dass die entsprechende Menge Tinte auf die vorbeigeführte
Folie aufgespritzt wird. Diese Steuerung ist an sich bekannt, und erlaubt es, das
gewünschte Druckmuster digital vorzugeben und ohne eine Anlaufmenge an Folie vom ersten
cm an zu applizieren. Die Zufuhr der Tinte zu den Druckköpfen ist nicht dargestellt.
Die Folie wird dann je nach Länge auf eine Rolle gewickelt oder direkt auf die gewünschte
Größe der Ausmusterung zugeschnitten.
[0021] Damit ist es erfindungsgemäß möglich, für Ausmusterungen eine Menge von wenigen Metern,
z.B. 1 bis 2 m herzustellen. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit des Druckverfahrens
ist es möglich, eine Kleinserie von einigen hundert bis zu einigen tausend metern
wirtschaftlich zu produzieren. Dies ist besonders bei ausgefallenen Farben oder Dekoren
interessant, die bisher nicht mit vertretbarem Aufwand realisiert werden konnten.
Designern und Architekten wird so eine ganz neue Individualität ermöglicht. Aber auch
bei der Fertigung kann noch mehr auf eine Produktion der mit der Folie dekorierten
Teile nur auf Bestellung gearbeitet werden. Anbieter von Möbeln oder auch Fenstern
und ähnlichen Elementen für den Außenbereich müssen nicht mehr große Mengen Folie
abnehmen und in der Folge lagern, wenn für den eingegangenen Auftrag die Standardfolienrolle
nicht aufgebraucht wird.
[0022] Es ist viel leichter möglich, auch ganz individuelle Designwünsche zu bemustern und
dann die benötigte Kleinmenge Folie herzustellen. Dank des digitalen Druckverfahrens
kann das individuelle Design gespeichert und bei Bedarf jederzeit wieder abgerufen
werden. Dies stellt einen großen Vorteil dar, weil z.B. der Nachkauf von Möbeln noch
nach Jahren möglich ist. Auch bei notwendigen Reparaturen an Fenstern, Türen etc.
oder bei einem nachträglichen Einbau weiterer Fenster kann problemlos das passende
Dekor geliefert werden.
[0023] Die Erfindung bezieht sich auch auf sämtliche Kombinationen von bevorzugten Ausgestaltungen,
soweit diese sich nicht gegenseitig ausschließen. Die Angaben "etwa" oder "ca." in
Verbindung mit einer Zahlenangabe bedeuten, dass zumindest um 10 % höhere oder niedrigere
Werte oder um 5 % höhere oder niedrigere Werte und in jedem Fall um 1 % höhere oder
niedrigere Werte eingeschlossen sind.
Vergleichsbeispiel 1: Digitaldruck im single pass Verfahren mit wasserbasierenden
Druckfarben auf PVC-Folien
[0024] Bei einem Druckmaschinenhersteller wurden auf einer Produktionsanlage Druckversuche
mit unterschiedlichen PVC-Folien der Renolit AG durchgeführt. Die Anlage war zum Bedrucken
von Papier mit wässrigen Druckfarben gebaut worden.
Maschinendaten:
[0025]
Druckbreite: max. 200 mm
Druckköpfe: Xaar 760 (Top shooter)
Druckgeschwindigkeit: max. 25 m/min
Trocknungseinrichtung: IR-Strahler
[0026] Als erster Versuch wurde das Standardträgermaterial Papier bedruckt, das sich ohne
Problem drucken und trocknen ließ. Anschließend wurde eine halbharte Transparentfolie
aus PVC mit einer Dicke von 100 µm bedruckt. Die Folie konnte zwar bedruckt werden,
aber die Druckfarbe lies sich nicht trocknen und legte sich teilweise an der Anpresswalze
ab. Daraufhin wurde die Strahlerleistung des IR-Strahlers angehoben. Dies zeigte keine
Verbesserung. Die Strahler konnten auch nur begrenzt in der Leistung angehoben werden,
da die Folie wellig wurde, die Druckköpfe streifte und somit den Druck beschädigte.
Auch die Reduzierung der Geschwindigkeit auf ca. 8 m/min zeigte keine Verbesserung.
Nach einem Maschinenstillstand wurde eine Folienprobe zwischen dem Auslauf der Druckeinheit
und Anpresswalze entnommen und zur Seite gelegt. Beim Abtasten der Oberfläche konnte
der Druck abgewischt werden - selbst nach einer längeren Lagerzeit von einer Woche.
Das gleiche Verhalten zeigte eine harte, eingefärbte PVC-Folie mit einer Dicke von
100 um. Ein auf Papier abgestimmtes Druckfarbensystem mit wasserbasierten Tinten ist
somit für PVC-Folien ungeeignet.
[0027] Mikroskopaufnahmen zeigen dies noch besser. Die Druckpunkte sind beim Papier wie
in Figur 2 gezeigt nahezu rund. Im Gegensatz dazu verlaufen bei der PVC-Folie die
Tröpfchen, wenn sie zur Farbmischung übereinander gedruckt werden, siehe Figur 3.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Folie
- 2a
- Druckköpfe
- 2b
- Druckköpfe
- 3
- Steuerung
1. Verfahren zum Herstellen von Ausmusterungen oder Kleinserien bedruckter Kunststofffolie,
bei der der Druck in Auflösung und Farben zu dem mittels Tiefdruckverfahren erzeugten
Druck identisch ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (1) mittels eines Array aus ortsfesten Druckköpfen (2a, 2b) in einer Geschwindigkeit
von 20 bis 40 m/min. im Tintenstrahlverfahren mit einer lösemittelbasierten Tinte
bedruckt wird, wobei die Tinte dieselben Farbstoffe und/oder Pigmente enthält, wobei
die Viskosität und die Eigenschaft der Tinte an das Tintenstrahldruckverfahren angepasst
ist, und eine Steuerung (3) den Auftrag der Tinte örtlich und mengenmäßig so regelt,
dass der Auftrag im Tiefdruck simuliert wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Viskosität der Tinte im Bereich <15mPa•s liegt.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pigmente in ihrer Feinheit an das Tintenstrahldruckverfahren angepasst werden
und dadurch entstehende Farbabweichungen durch Änderungen der Menge ausgeglichen werden.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen 1 m und 3000 m Folie bedruckt werden.
5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Farbmessgerät zur Überwachung der Farb- und Druckkonstanz eingesetzt wird.
6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Muster für den Tintenstrahldruck durch Einscannen aus einer vorhandenen bedruckten
Folie, Furniere und anderen beliebigen Oberflächen erhalten wird.
7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tiefdruckzylinder entsprechend den Daten für den Tintenstrahldruck hergestellt
wird.
1. Method for producing color matches or small-batch series of printed plastic film,
in which the print is identical to the print produced by means of the rotogravure
method in terms of resolution and colours, characterized in that the film (1) is printed with a speed from 20 to 40 m/min. by means of an array of
stationary print heads (2a, 2b) in an ink jet method using a solvent based ink, wherein
the ink contains the same dyes and/or pigments, wherein the viscosity and the properties
of the ink are adjusted to the ink jet printing method, and a controller (3) controls
the application of the ink locally and in terms of quantity such that a rotogravure
application is simulated.
2. Method according to claim 1, characterized in that the viscosity of the ink is in the range of < 15mPa•s.
3. Method according to claim 1, characterized in that the fineness of the pigments is adjusted to the ink jet printing method and resulting
color deviations are compensated for by varying the quantities.
4. Method according to claim 1 or 2, characterized in that between 1 m and 3000 m of film are printed.
5. Method according to any one of claims 1 to 3, characterized in that a colorimeter is used to monitor color and print consistency.
6. Method according to any one of claims 1 to 4, characterized in that a pattern for ink jet printing is obtained by scanning an existing printed film,
veneers and other arbitrary surfaces.
7. Method according to any one of claims 1 to 4, characterized in that a rotogravure cylinder is produced in accordance with the data for the ink jet printing
process.
1. Procédé de production de lots déclassés ou de petites séries d'une feuille en plastique
imprimée où l'impression en termes de résolution et couleurs est identique à l'impression
obtenue par héliogravure, caractérisé en ce que la feuille (1) étant imprimée avec une encre à base de solvant au moyen d'un réseau
de têtes d'impression fixes (2a, 2b) à une vitesse comprise entre 20 et 40 m/min selon
un procédé par jet d'encre, l'encre contient les mêmes colorants et/ou les mêmes pigments,
la viscosité et les propriétés de l'encre étant adaptées au procédé d'impression par
jet d'encre, et une commande (3) règle l'application de l'encre localement et quantitativement,
de sorte que l'application est simulée en héliogravure.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la viscosité de l'encre se situe dans la plage < 15mPa•s.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on adapte la finesse des pigments au procédé d'impression par jet d'encre, et l'on
compense des divergences de couleurs qui en résultent par des modifications de la
quantité.
4. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'on imprime entre 1 m et 3000 m de feuille.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'on utilise un colorimètre pour surveiller la constance des couleurs et de l'impression.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'on obtient un modèle pour l'impression par jet d'encre en scannant une feuille
imprimée existante, des feuilles de placage et toute autre surface.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'on réalise un cylindre d'héliogravure selon les données de l'impression par jet
d'encre.