| (19) |
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(11) |
EP 2 475 833 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.01.2014 Patentblatt 2014/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.12.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/007410 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/076339 (30.06.2011 Gazette 2011/26) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUR BETÄTIGUNG EINES KIPPTORS
DEVICE FOR ACTUATING AN OVERHEAD DOOR
DISPOSITIF D'ACTIONNEMENT D'UNE PORTE BASCULANTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
23.12.2009 DE 102009060144
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.07.2012 Patentblatt 2012/29 |
| (73) |
Patentinhaber: Sommer Antriebs- und Funktechnik GmbH |
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73230 Kirchheim/Teck (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHAAF, Gerd
73230 Kirchheim/Teck (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ruckh, Rainer Gerhard |
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Patentanwaltskanzlei Ruckh
Fabrikstrasse 18 73277 Owen/Teck 73277 Owen/Teck (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Betätigung eines Kipptors.
[0002] Ein derartiges Kipptor, welches insbesondere für Garagen eingesetzt wird, weist typischerweise
ein Torblatt mit seitlich angebrachten Führungsrollen auf. Die Führungsrollen sind
in vertikalen Führungsschienen geführt, die seitlich eine Toröffnung begrenzen, die
mit dem Torblatt verschlossen werden kann.
[0003] Zum Betätigen des Kipptors, das heißt zu dessen Schließen und Öffnen ist eine Antriebseinheit
vorgesehen, die längs einer Antriebsschiene verfahrbar ist. Die Antriebsschiene erstreckt
sich in horizontaler Richtung in Bewegungsrichtung des Torblatts und ist oberhalb
der Toröffnung angeordnet.
[0004] Zur Ankopplung der Antriebseinheit an das Torblatt ist es bekannt, Gestänge einzusetzen,
die das Torblatt mit der Antriebseinheit koppeln. Dabei ist bei bekannten Kipptorsystemen,
wie beispielsweise aus der
EP 0 065 611 B1,
GB 2 124 296 A und
DE 39 20 598 A1 bekannt, das Gestänge stets mehrteilig ausgebildet, um bei der Öffnungs- und Schließbewegung
die Bahnkurve des Torblatts vorgeben zu können. Dabei weist das Gestänge typischerweise
eine am Torblatt befestigte Kurvenstange auf, die über eine oder mehrere weitere Stangen
gelenkig an die Antriebseinheit angekoppelt ist. Eine Betätigungsvorrichtung eines
Kipptors, welche die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 aufweist, ist aus
EP-A-0299489 bekannt.
[0005] Nachteilig hierbei ist zum einen der hohe konstruktive Aufwand, der für die Kopplung
des Torblatts an die Antriebseinheit nötig ist. Zudem ist der Montageaufwand sehr
aufwändig und kompliziert, was oft dazu führt, dass die Montage nicht sachgerecht
durchgeführt wird und damit die Betätigung des Kipptors nicht fehlerfrei funktioniert.
[0006] Ein weiterer wesentlicher Nachteil derartiger Systeme besteht darin, dass die an
der Innenseite des Torblatts befestigte Kurvenstange eine beträchtliche Bauhöhe aufweist.
Befindet sich das Torblatt in seiner Öffnungsstellung, in welcher dieses oberhalb
der Toröffnung in horizontaler Richtung liegt, so steht die Kurvenstange nach unten
über das Torblatt hervor und ragt in die Toröffnung hinein, was dazu führt, dass nicht
mehr die ganze Toröffnung für ein einfahrendes Fahrzeug zur Verfügung steht.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung bereitzustellen, mittels
derer ein Kipptor zuverlässig betätigbar ist, wobei die Vorrichtung selbst einfach
und platzsparend montiert werden kann.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte
Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
[0009] Die erfindungsgemäße Vorrichtung dient zur Betätigung eines Kipptors, welches ein
Torblatt aufweist, mittels dessen eine Toröffnung verschließbar und welches seitlich
mit Führungsrollen in Führungsschienen geführt ist. Die Vorrichtung umfasst eine Antriebseinheit,
die in einer oberhalb der Toröffnung in Bewegungsrichtung des Torblatts verlaufenden
Antriebsschiene verfahrbar angeordnet und welche mechanisch an das Torblatt angekoppelt
ist. Zur Ankopplung an das Torblatt ist nur eine einstückig ausgebildete Betätigungsstange
vorgesehen, wobei ein Ende der Betätigungsstange gelenkig an die Antriebseinheit und
das zweite Ende der Betätigungsstange gelenkig an einen Einsatz, der in einer an der
Innenseite des Tors in Bewegungsrichtung des Torblatts verlaufenden Schiene geführt
ist, gekoppelt ist. Der Einsatz in der Schiene ist zwischen zwei Endanschlägen verschiebbar.
Die Betätigungsstange weist ein Segment auf, welches bei Anfahrt der Antriebseinheit
aus einer Öffnungsstellung des Torblatts heraus gegen einen Anschlag am Torblatt führbar
ist, wodurch das obere Ende des Torblatts anhebbar ist.
[0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann einfach und schnell montiert werden. Hierbei
ist insbesondere vorteilhaft, dass zur Herstellung einer gelenkigen Ankopplung der
Antriebseinheit an das Torblatt nur eine einstückig ausgebildete Betätigungsstange
und damit kein mehrteiliges Gestänge benötigt wird. Durch die gelenkige Ankopplung
der Betätigungsstange an den in der Schiene verschiebbaren Einsatz kann die Bewegungskurve
des mittels der Antriebseinheit zu bewegenden Torblatts einfach vorgegeben werden.
Besonders vorteilhaft hierbei ist, dass die Vorrichtung mit der Betätigungsstange
und dem zugeordneten in der Schiene verschiebbar gelagerten Einsatz an unterschiedliche
Kipptore einfach dadurch angepasst werden kann, indem die Positionen der Endanschläge
in der Schiene in geeigneter Weise vorgegeben werden. Diese Anpassung kann entweder
bei der Installation der Vorrichtung vor Ort oder im Werk durchgeführt werden. Besonders
vorteilhaft kann das Torblatt und die Schiene mit geeignet an das Torblatt angepassten
Endanschlägen eine vorgefertigte Einheit bilden.
[0011] Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht in der spezifischen
Ausbildung der Betätigungsstange mit einem Segment dieser Betätigungsstange derart,
dass diese bei Anfahrt der Antriebseinheit aus einer Öffnungsstellung des Torblatts
heraus gegen einen Anschlag am Torblatt geführt wird, wodurch das obere Ende des Torblatts
angehoben wird. Dadurch wird auf konstruktiv einfache Weise bereits bei der Anfahrt
der Antriebseinheit eine Kippbewegung des Tors eingeleitet, so dass danach das Torblatt
ohne Weiteres entlang seiner gewünschten Bahn bewegt werden kann.
[0012] Dabei ist besonders vorteilhaft der Anschlag von einer am oberen Rand des Torblatts
gelagerten Rolle gebildet.
[0013] Damit wird erreicht, dass der Kontakt zwischen Betätigungsstange und Anschlag verschleißfrei
erfolgen kann.
[0014] Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin,
dass durch diese die durch die Höhe der Toröffnung gegebene Durchfahrtshöhe nicht
begrenzt wird. Dieser Vorteil ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn das Kipptor
zum Verschließen einer Garage genutzt wird. Bei geöffnetem Kipptor liegt dann das
Torblatt im Bereich der Garagendecke. In dieser Position würden von der Innenseite
des Torblatts hervorstehende Konstruktionen die Durchfahrtshöhe in unerwünschter Weise
reduzieren. Durch die Integration des Einsatzes mit den Endanschlägen in der Schiene
wird eine Baueinheit mit sehr geringer Bauhöhe erhalten, so dass diese Baueinheit
an der Innenseite des Torblatts ohne Reduzierung der Durchfahrtshöhe montiert werden
kann. Zudem ist auch die Betätigungsstange durch ihre spezifische Formgebung so ausgebildet,
dass diese nicht zu einer Reduzierung der Durchfahrtshöhe führt.
[0015] Dadurch, dass zur Ankopplung der Antriebseinheit an das Torblatt nur eine einstückig
ausgebildete Betätigungsstange benötigt wird und der für die Durchführung der Kippbewegung
des Torblatts erforderliche Bewegungsausgleich von Torblatt und Betätigungsstange
durch die Führung der Betätigungsstange in der Schiene gewährleistet ist, kann der
Bewegungsbereich der Antriebseinheit auf der Antriebsschiene klein gehalten werden,
das heißt die Antriebsschiene kann dementsprechend kurz dimensioniert werden. Auch
die Schiene am Torblatt zur Führung des Einsatzes kann gering gehalten werden. Dies
ermöglicht auch eine problemlose Installation der erfindungsgemäßen Vorrichtung in
beengten Raumverhältnissen.
[0016] Hierbei ist besonders vorteilhaft, wenn der Einsatz eine innerhalb der Schiene liegende
Gelenkverbindung zur Ankopplung der Betätigungsstange aufweist.
[0017] Dabei liegen in der Öffnungsstellung des Torblatts dessen in den Führungsschienen
geführte Führungsrollen höher als die Gelenkverbindung des Einsatzes.
[0018] Durch die Anordnung der Gelenkverbindung im Einsatz selbst wird ein äußerst geringer
Überstand der Betätigungsstange über die Schiene erreicht, so dass mit der Betätigungsstange
keine Reduzierung der Durchfahrtshöhe erhalten wird. Durch die Lage der Gelenkverbindung
im Einsatz oberhalb der Rollen in der Öffnungsstellung des Torblatts wird erreicht,
dass ohne großen Kraftaufwand bei Aufnahme der Antriebseinheit aus der Öffnungsstellung
heraus die Kippbewegung des Torblatts eingeleitet werden kann.
[0019] Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin,
dass mit der den Einsatz aufnehmenden Schiene eine zusätzliche Stabilisierung des
Kipptors bei der Schließ- und Öffnungsbewegung des Torblatts erhalten wird. Die in
Richtung der Antriebsschiene verlaufende Schiene stellt nämlich ein stabiles Führungsmittel
dar, welches das Torblatt bei der Durchführung von Kippbewegungen stabilisiert. Dabei
ist die Schiene besonders vorteilhaft als C-Profilschiene ausgebildet, die einen konstruktiv
einfachen Aufbau aufweist und zudem kostengünstig herstellbar ist.
[0020] Erfindungsgemäß weist der Einsatz Druckelemente auf, mittels derer der Einsatz mit
einem Anpressdruck gegen die Schiene gedrückt ist.
[0021] Dabei sind die Druckelemente von Federelementen gebildet, die an den seitlichen Rändern
des Einsatzes vorgesehen sind und welche gegen Seitenwände der Schiene drücken.
[0022] Durch diese Druckelemente bleibt die notwendige Verschiebbarkeit des Einsatzes erhalten,
jedoch wird durch diese gewährleistet, dass bei Durchführung von Kippbewegungen des
Torblatts der gegen einen der Endanschläge geführte Einsatz in dieser Sollposition
verbleibt, wodurch eine kontinuierliche Führung des Torblatts gewährleistet ist.
[0023] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- Schematische Darstellung eines Kipptors.
- Figur 2:
- Vorrichtung zur Betätigung des Kipptors mit in einer Öffnungsstellung angeordnetem
Torblatt des Kipptors gemäß Figur 1.
- Figur 3:
- Vorrichtung gemäß Figur 2 mit in einer Schließstellung angeordnetem Torblatt.
- Figur 4:
- Draufsicht auf eine Schiene am Torblatt gemäß den Figuren 2 und 3.
[0024] Figur 1 zeigt schematisch den Aufbau eines Kipptors 1, welches insbesondere zum Verschließen
einer Toröffnung einer Garage dient. Das Kipptor 1 umfasst ein Torblatt 2, welches
mit seitlich angebrachten Führungsrollen 3 in vertikal verlaufenden Führungsschienen
4 geführt ist. Figur 1 zeigt dabei das Torblatt 2 in seiner Schließposition, in welcher
das Torblatt 2 in einer vertikalen Ebene montiert die Toröffnung verschließt. Aus
dieser Schließstellung heraus kann das Torblatt 2 unter Ausführung einer Kippbewegung
in eine Öffnungsposition verfahren werden. In der Öffnungsposition liegt das Torblatt
2 im Wesentlichen in einer horizontalen Ebene oberhalb der Toröffnung.
[0025] Die Führungsschienen 4 sind jeweils in Gehäusen 5 angeordnet, die an die seitlichen
Ränder des Torblatts 2 anschließen. In den Gehäusen 5 ist jeweils eine Gewichtsausgleichseinrichtung
integriert. Diese besteht jeweils aus einem Ausgleichsgewicht 6, das über ein Seil,
welches über eine Umlenkrolle 7 geführt ist, an die jeweilige Führungsrolle 3 des
Torblatts 2 gekoppelt ist. Mit den Gewichtsausgleichseinrichtungen wird erreicht,
dass das Torblatt 2 in jeder Kippposition von sich aus alleine stabil gehalten wird.
[0026] Die Figuren 2 und 3 zeigen die Komponenten einer Vorrichtung zum Betätigen, das heißt
Öffnen oder Schließen des Kipptors 1. Dabei zeigt Figur 2 die Vorrichtung bei geöffnetem
Kipptor 1, das heißt mit dem Torblatt 2 in seiner Öffnungsstellung. Figur 3 zeigt
die Vorrichtung bei geschlossenem Kipptor 1, das heißt mit dem Torblatt 2 in seiner
Schließstellung.
[0027] Die Vorrichtung umfasst eine Antriebseinheit 8, die auf einer Antriebsschiene 9 verfahrbar
ist. Die Antriebsschiene 9 verläuft in horizontaler Richtung in Bewegungsrichtung
des Kipptors 1. Dabei ist die Antriebsschiene 9 oberhalb der Toröffnung angeordnet.
Die Antriebseinheit 8 besteht im Wesentlichen aus einem Laufwagen, in welchem ein
nicht gesondert dargestellter elektrischer Antrieb integriert ist. Der elektrische
Antrieb steht über ein Zahnrad oder dergleichen in Eingriff mit einem in der Antriebsschiene
9 verlaufenden Zugmittel wie einer Kette, einem Zahnriemen oder dergleichen, so dass
mittels des Antriebs der Laufwagen entlang der Antriebsschiene 9 bewegt werden kann.
[0028] Zur Ankopplung der Antriebseinheit 8 an das Torblatt 2 ist als Gestänge eine einzige,
einstückig ausgebildete Betätigungsstange 10 vorgesehen. Ein Ende der Betätigungsstange
10 ist mittels einer ersten Gelenkverbindung in Form einer Rollenlagerung 11 gelenkig
an die Antriebseinheit 8 gekoppelt. Die Gelenkverbindung befindet sich in einem Ansatz
12 am vorderen, dem Torblatt 2 zugewandten Ende der Antriebseinheit 8.
[0029] Das zweite Ende der Betätigungsstange 10 ist über eine zweite Gelenkverbindung in
Form einer drehbar gelagerten Laufrolle 13 an einen Einsatz 14 gekoppelt, der in einer
Schiene 15 verschiebbar angeordnet ist, welche an der Innenseite des Torblatts 2 befestigt
ist. Die Laufrolle 13 weist im vorliegenden Fall die Form eines langgestreckten Bolzens
mit kreisförmigem Querschnitt auf. Die Schiene 15 ist als C-Profilschiene ausgebildet,
die fluchtend mit der Antriebsschiene 9 angeordnet ist, das heißt die Längsachse der
Schiene 15 fällt mit jener der Antriebsschiene 9 zusammen.
[0030] Die Schiene 15, die in Figur 4 in einer Längsschnittdarstellung separat dargestellt
ist und welche in Figur 5 in einer Querschnittsdarstellung dargestellt ist, weist
eine über ihre gesamte Länge konstante Breite auf. An den Seitenwänden 15a, die vom
Boden 15b der Schiene 15 hervorstehen, sind nach innen hervorstehende Vorsprünge 15c
vorgesehen, so dass sich der Einsatz 14 nicht aus der Schiene 15 herauslösen kann
und dennoch dessen Oberseite großteils freiliegt (Figur 5).
[0031] In der Schiene 15 sind weiterhin zwei Endanschläge 16a, 16b fest gelagert. Die Positionen
der Endanschläge 16a, 16b werden für das jeweilige Kipptor 1 applikationsspezifisch
festgelegt. Die Festlegung erfolgt entweder werkseitig vom Torhersteller oder bei
der Montage des Kipptors 1. Insbesondere können die Endanschläge 16a, 16b die von
quaderförmigen Körpern gebildet sind, in der Schiene 15 festgeschraubt sein. Die Breiten
der Endanschläge 16a, 16b sind an die Breite der Schiene 15 angepasst.
[0032] Der Einsatz 14 ist in der Schiene 15 verschiebbar angeordnet und kann so zwischen
den Endanschlägen 16a, 16b bewegt werden. Wird das Torblatt 2 aus seiner Öffnungsstellung
(Figur 2) heraus bewegt, so bewegt sich durch die Antriebseinheit 8 und die Betätigungsstange
10 der Einsatz 14 zunächst gegen den Endanschlag 16a und bleibt dann an diesem während
der gesamten Kippbewegung, bis das Torblatt 2 in die Schließposition einfährt. Wird
dagegen das Torblatt 2 aus seiner Schließstellung (Figur 3) heraus bewegt, so bewegt
sich durch die Antriebseinheit 8 und die Betätigungsstange 10 der Einsatz 14 zunächst
gegen den Endanschlag 16b und bleibt dann an diesem während der gesamten Kippbewegung
bis das Torblatt 2 in die Öffnungsposition einfährt.
[0033] Um den Einsatz 14 während den Fahrbewegungen des Torblatts 2 an dem jeweiligen Endanschlag
16a, 16b zu halten, sind seitlich an dem Einsatz 14 Druckelemente vorgesehen, die
auf die Seitenwände 15a einen gewissen Anpressdruck ausüben und so dafür sorgen, dass
die Endanschläge 16a, 16b nur mit Überwindung einer gewissen Kraft in der Schiene
15 verschiebbar sind. Im vorliegenden Fall sind die Druckelemente von seitlich an
dem Einsatz 15 ausmündenden Federelementen 17 gebildet, die direkt oder durch eine
Abdeckung des Einsatzes 14 hindurch gegen die Schiene 15 drücken (Figuren 4 und 5).
Durch die dadurch erhaltene konstante Anlage des Einsatzes 14 an den Endanschlägen
16a, 16b werden abrupte Bewegungssausschläge bei der Kippbewegung des Torblatts 2
auf einfache Weise vermieden.
[0034] Durch die Schiene 15 zur Führung des die Betätigungsstange 10 aufnehmenden Einsatzes
14 wird die Stabilität des Kipptors 1 vergrößert. Eine weitere Erhöhung der Stabilität
wird dadurch erhalten, dass die Laufrolle 13 zur Aufnahme des Endes der Betätigungsstange
10 an ihren längsseitigen Enden erhöht ist und so eine Zwangsführung für die Betätigungsstange
10 bewirkt (Figur 4).
[0035] Die Vorrichtung der Figuren 2 und 3 kann für unterschiedliche Kipptore 1 verwendet
werden. In einer applikationsspezifischen Anpassung der Vorrichtung an ein Kipptor
1 muss lediglich die Position der Endanschläge 16a, 16b in der Schiene 15 individuell
vorgegeben werden.
[0036] Damit können die Komponenten der Vorrichtung zur Betätigung von Kipptoren 1 unterschiedlichen
Typs eingesetzt werden. Dies gilt insbesondere auch für die Betätigungsstange 10,
die, wie aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich, aus verschiedenen geradlinig verlaufenden
Abschnitten besteht.
[0037] Einer der Abschnitte bildet ein längs einer Geraden verlaufendes Segment 10a, welches
an das Ende der Betätigungsstange 10, welches an die Gelenkverbindung der Antriebseinheit
angekoppelt ist, anschließt. Dieses Segment 10a ist so ausgebildet, dass es in der
(in Figur 2 dargestellten) Öffnungsposition des Torblatts 2 in einem Neigungswinkel
zur Horizontalen verläuft und unterhalb eines Anschlags am oberen Rand des Torblatts
2 liegt. Dieser Anschlag ist im vorliegenden Fall von einer am Torblatt 2 drehbaren
Rolle 18 gebildet.
[0038] In der Öffnungsposition des Torblatts 2 (Figur 2) liegt das geneigt verlaufende Segment
10a der Betätigungsstange 10 dicht unterhalb dieser Rolle 18. Fährt nun die Antriebseinheit
8 an, so wird das Segment 10a der Betätigungsstange 10 von unten gegen den von der
Rolle 18 gebildeten Anschlag gehoben. Dadurch wird auf einfache Weise die Kippbewegung
des Torblatts 2 eingeleitet. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn in der Öffnungsstellung
des Torblatts 2 dessen Führungsrollen 3 tiefer liegen als die Gelenkverbindung zur
Ankopplung der Betätigungsstange 10 an die Antriebseinheit 8, da ansonsten die Einleitung
der Kippbewegung nur mit erhöhtem Aufwand möglich wäre.
[0039] Da, wie aus Figur 2 ersichtlich, sowohl die Schiene 15 am Torblatt 2 als auch die
Betätigungsstange 10 in der Öffnungsstellung des Torblatts 2 nicht weit nach unten
hervorstehen, ragen diese Elemente nicht in die Toröffnung und begrenzen somit auch
nicht die Durchfahrtshöhe des Kipptors 1.
Bezugszeichenliste
[0040]
- (1)
- Kipptor
- (2)
- Torblatt
- (3)
- Führungsrolle
- (4)
- Führungsschienen
- (5)
- Gehäuse
- (6)
- Ausgleichsgewicht
- (7)
- Umlenkrolle
- (8)
- Antriebseinheit
- (9)
- Antriebsschiene
- (10)
- Betätigungsstange
- (10a)
- Segment
- (11)
- Rollenlagerung
- (12)
- Ansatz
- (13)
- Laufrolle
- (14)
- Einsatz
- (15)
- Schiene
- (15a)
- Seitenwand
- (15b)
- Boden
- (15c)
- Vorsprung
- (16a)
- Endanschlag
- (16b)
- Endanschlag
- (17)
- Federlement
- (18)
- Rolle
1. Vorrichtung zur Betätigung eines Kipptors, welches ein Torblatt aufweist, mittels
dessen eine Toröffnung verschließbar ist und welches seitlich mit Führungsrollen in
Führungsschienen geführt ist, umfassend eine Antriebseinheit, die in einer oberhalb
der Toröffnung in Bewegungsrichtung des Torblatts verlaufenden Antriebsschiene der
Betätigungsvorrichtung verfahrbar angeordnet ist und welche mechanisch an das Torblatt
ankoppelbar ist, wobei zur Ankopplung an das Torblatt (2) nur eine einstückig ausgebildete
Betätigungsstange (10) der Betätigungsvorrichtung vorgesehen ist, wobei ein Ende der
Betätigungsstange (10) gelenkig an die Antriebseinheit (8) und das zweite Ende der
Betätigungsstange (10) gelenkig an einen Einsatz, der in einer an der Innenseite des
Tors anbringbaren und in Bewegungsrichtung des Torblatts (2) verlaufenden Schiene
(15) der Betätigungsvorrichtung geführt ist, gekoppelt ist, wobei der Einsatz in der
Schiene (15) zwischen zwei Endanschlägen (16a, 16b) verschiebbar ist, und wobei die
Betätigungsstange (10) ein Segment aufweist, welches bei Anfahrt der Antriebseinheit
(8) aus einer Öffnungsstellung des Torblatts (2) heraus gegen einen Anschlag (18)
der Betätigungsvorrichtung am Torblatt (2) führbar ist, wodurch das obere Ende des
Torblatts (2) anhebbar ist, und dass der Einsatz (14) Druckelemente aufweist, mittels
derer der Einsatz (14) mit einem Anpressdruck gegen die Schiene (15) gedrückt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Druckelemente von Federelementen (17) gebildet sind, die an den seitlichen Rändern
des Einsatzes (14) vorgesehen sind, und welche gegen Seitenwände (15a) der Schiene
(15) drücken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag von einer am oberen Rand des Torblatts (2) gelagerten Rolle (18) gebildet
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Segment der Betätigungsstange (10), welches bei Anfahrt der Antriebseinheit (8)
aus der Öffnungsstellung des Torblatts (2) heraus gegen den Anschlag drückt, geneigt
zur Horizontalen verläuft und somit schräg von unten gegen den Anschlag geführt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Segment der Betätigungsstange (10) längs einer Geraden verläuft.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz eine innerhalb der Schiene (15) liegende Gelenkverbindung zur Ankopplung
der Betätigungsstange (10) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Öffnungsstellung des Torblatts (2) dessen in den Führungsschienen (4) geführte
Führungsrollen (3) höher liegen als die Gelenkverbindung des Einsatzes (14).
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (15) als C-Profilschiene ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Endanschläge (16a, 16b) in einstellbaren Positionen in der Schiene (15) fixierbar
sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei Öffnen des Kipptors (1) der Einsatz (14) gegen den dem oberen Torblattrand zugewandten
Endanschlag (16b) bewegt wird und durch die Druckelemente an diesem anliegend gehalten
wird.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei Schließen des Kipptors (1) der Einsatz (14) gegen den dem oberen Torblatt (2)
abgewandten Endanschlag (16a) bewegt wird und durch die Druckelemente an diesem anliegend
gehalten wird.
1. Device for actuating a tipping door, which comprises a door leaf, by means of which
a door opening is closable and which is laterally guided by guide rollers in guide
rails, comprising a drive unit, which is arranged to be movable in a drive rail, which
extends above the door opening in the direction of movement of the door leaf, of the
device and which can be mechanically coupled with the door leaf, wherein only one
actuating rod (10) of integral construction of the actuating device is provided for
coupling with the door leaf (2), wherein one end of the actuating rod (10) is pivotably
coupled with the drive unit (8) and the second end of the actuating rod (10) is pivotably
coupled with an insert, which is guided in a rail (15), which is mountable on the
inner side of the door and which extends in the direction of movement of the door
leaf (2), of the device, wherein the insert is displaceable in the rail (15) between
two end abutments (16a, 16b), and wherein the actuating rod (10) has a segment which
on start-up of the drive unit (8) from an open setting of the door leaf (2) can be
guided against an abutment (18) of the device at the door leaf (2), whereby the upper
end of the door leaf (2) can be raised, and that the insert (14) has pressure elements
by means of which the insert (14) is pressed by a pressing pressure against the rail
(15), characterised in that the pressure elements are formed by spring elements (17) which are provided at the
lateral edges of the insert (14) and which press against side walls (15a) of the rail
(15).
2. Device according to claim 1, characterised in that the abutment is formed by a roller (18) mounted at the upper edge of the door leaf
(2).
3. Device according to claim 2, characterised in that the segment of the actuating rod (10) which on start-up of the drive unit (8) from
the open setting of the door leaf (2) presses against the abutment is inclined relative
to the horizontal and thus is guided at an inclination from below against the abutment.
4. Device according to claim 3, characterised in that the segment of the actuating rod (10) extends along a straight line.
5. Device according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the insert has a pivot connection, which lies within the rail (15), for coupling
of the actuating rod (10).
6. Device according to claim 5, characterised in that in the open setting of the door leaf (2) the guide rollers (3) thereof guided in
the guide rails (4) lie higher than the pivot connection of the insert (14).
7. Device according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the rail (15) is constructed as a C-profile rail.
8. Device according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the end abutments (16a, 16b) are fixable in settable positions in the rail (15).
9. Device according to any one of claims 1 to 8, characterised in that when the tipping door (1) is opened the insert (14) is moved against the end abutment
(16b) facing the upper door leaf edge and is held in contact therewith by the pressure
elements.
10. Device according to any one of claims 1 to 9, characterised in that when the tipping door (1) is closed the insert (14) is moved against the end abutment
(16a) facing away from the upper door leaf (2) and is held in contact therewith by
the pressure elements.
1. Dispositif d'actionnement d'une porte basculante qui est pourvue d'un panneau au moyen
duquel une baie peut être obturée, et est guidée latéralement dans des glissières
de guidage par des galets de guidage, comportant une unité d'entraînement logée, avec
mobilité, dans un rail d'entraînement du dispositif d'actionnement s'étendant au-dessus
de la baie, dans la direction de mouvement du panneau de ladite porte, et pouvant
être rattachée mécaniquement audit panneau de la porte, une unique tige de manoeuvre
(10) dudit dispositif d'actionnement, réalisée d'un seul tenant, étant prévue pour
le rattachement au panneau (2) de la porte, une extrémité de la tige de manoeuvre
(10) étant reliée à l'unité d'entraînement (8), de manière articulée, et la seconde
extrémité de ladite tige de manoeuvre (10) étant reliée, de manière articulée, à une
pièce intégrée guidée dans un rail (15) dudit dispositif d'actionnement, qui s'étend
dans la direction de mouvement du panneau (2) de la porte et peut être installé à
la face intérieure dudit panneau, laquelle pièce intégrée (14) peut coulisser entre
deux butées d'extrémité (16a, 16b), dans ledit rail (15), sachant que la tige de manoeuvre
(10) est munie d'un segment pouvant être guidé contre un arrêtoir (18) dudit dispositif
d'actionnement, sur le panneau (2) de la porte, lors d'une excursion de l'unité d'entraînement
(8) à partir d'une position d'ouverture du panneau (2) de ladite porte, autorisant
ainsi un soulèvement de l'extrémité supérieure dudit panneau (2) de la porte, et sachant
que la pièce intégrée (14) présente des éléments de pression au moyen desquels ladite
pièce intégrée (14) est poussée contre le rail (15) sous l'effet d'une pression de
contact, caractérisé par le fait que les éléments de pression sont matérialisés par des éléments élastiques (17) prévus
sur les bords latéraux de la pièce intégrée (14) et exerçant une pression contre des
parois latérales (15a) du rail (15).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'arrêtoir est matérialisé par un rouleau (18) monté sur le bord supérieur du panneau
(2) de la porte.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé par le fait que le segment de la tige de manoeuvre (10), exerçant une pression contre l'arrêtoir
lors d'une excursion de l'unité d'entraînement (8) à partir de la position d'ouverture
du panneau (2) de la porte, s'étend avec inclinaison par rapport à l'horizontale et
est, de ce fait, guidé à l'oblique de bas en haut contre ledit arrêtoir.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé par le fait que le segment de la tige de manoeuvre (10) s'étend le long d'une ligne droite.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que la pièce intégrée présente une liaison articulée logée à l'intérieur du rail (15),
en vue du rattachement de la tige de manoeuvre (10).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par le fait que, dans la position d'ouverture du panneau (2) de la porte, les galets de guidage (3)
de ce dernier, guidés dans les glissières de guidage (4), sont situés plus haut que
la liaison articulée de la pièce intégrée (14).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que le rail (15) est réalisé sous la forme d'un profilé configuré en C.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que les butées d'extrémité (16a, 16b) peuvent être consignées à demeure dans le rail
(15), en des emplacements réglables.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait que, lors d'une ouverture de la porte basculante (1), la pièce intégrée (14) est mue
vers la butée d'extrémité (16b) pointant vers le bord supérieur du panneau de ladite
porte et est maintenue en applique, contre ladite butée, sous l'action des éléments
de pression.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par le fait que, lors d'une fermeture de la porte basculante (1), la pièce intégrée (14) est mue
vers la butée d'extrémité (16a) tournée à l'opposé du panneau supérieur (2) de ladite
porte et est maintenue en applique, contre ladite butée, sous l'action des éléments
de pression.
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