[0001] Die Erfindung betrifft eine Stützklappgriff-Anordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Stützklappgriff-Anordnungen der eingangs genannten Art werden als Hilfsmittel insbesondere
im Bereich von Sanitärcinrichtungen eingesetzt und sollen durch ihrer variable Konfiguration
insbesondere älteren und/oder gehbehinderten Menschen eine Abstützung oder Sicherung
ihres Gleichgewichts bei Benutzung der Sanitäreinrichtungen ermöglichen.
[0003] Aus der
EP 1 093 751 A2 ist eine Stützklappgriff-Anordnung bekannt, die über eine in die Schwenklageranordnung
integrierte Fallbremse verfügt, die bei Verschwenkung von der Nichtbenutzungsstellung
in die Benutzungsstellung eine zunehmende Bremskraft aufbaut bis hin zu einer Blockierung
der Schwenkbewegung bei Erreichen der Benutzungsstellung. Bei der bekannten Stützklappgriff-Anordnung
sorgt mithin die Fallbremse nicht nur für den Aufbau einer gewünschten zunehmenden
Bremskraft, sondern gleichzeitig auch bei Erreichen der Blockierungsstellung für die
Aufnahme des jeweiligen Abstützmoment, das bei einer Belastung des Griffsrohres durch
eine Person ausgebildet wird. Daraus ergibt sich für die Fallbremse bzw. für die kraftleitenden
Teile der Fallbremse zumindest teilweise eine Dimensionierung, die über die zur Aufnahme
der Bremskraft notwendige Dimensionierung weit hinausgeht, da die im Betrieb möglichen
Abstützmomente diese Bremskraft beträchtlich übersteigen können.
[0004] Aus der
GB 2 209 659 ist eine Stützklappgriff-Anordnung bekannt, die eine erste Anschlageinrichtung zur
Definition der Nichtbenutzungsstellung und eine zweite Anschlageinrichtung zur Definition
der Benutzungsstellung aufweist.
[0005] Bei der bekannten Stützklappgriff-Anordnung bildet die in der Nichtbenutzungsstellung
wirksame erste Anschlageinrichtung eine relativ große Momentenbasis, wohingegen die
für die Benutzungsstellung vorgesehene Anschlageinrichtung, in der also tatsächlich
große Kräfte auf die Schwenklagcranordnung wirken, aufgrund ihrer Ausgestaltung eine
relativ kleine Momentenbasis ausbildet.
[0006] Der vorliegende Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stützklappgriff-Anordnung
mit einer Schwenklageranordnung zu ermöglichen, die Anschlageinrichtungen aufweist,
die den tatsächlichen Belastungen entsprechend ausgelegt sind, derart, dass die Anschlageinrichtungen
ohne wesentlichen Einfluss auf die äußere Gestaltung der Stützklappgriff-Anordnung
sind.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe weist die erfindungsgemäße Stützklappgriff-Anordnung die
Merkmale des Anspruchs 1 auf.
[0008] Erfindungsgemäß ist die Stützklappgriff-Anordnung so aufgebaut, dass die zweite Anschlageinrichtung
zwischen einem freien Ende eines durch das Anschlussstück gebildeten Stützhebels und
einem an der Montageplatte ausgebildeten Stützanschlag ausgebildet ist und sich die
erste Anschlageinrichtung in kürzerer Entfernung zur Schwenkachse befindet als die
zweite Anschlageinrichtung, wobei die erste Anschlageinrichtung einen exzentrisch
zur Schwenkachse angeordneten Anschlagfortsatz aufweist, der mit einem korrespondierend
angeordneten Stützanschlag zusammenwirkt und durch einen parallel zur Schwenkachse
ausgerichteten Anschlagstift gebildet ist, der in eine Anschlagnut eingreift, die
radial zur Schwenkachse verläuft, wobei ein bezüglich der Längachse der Anschlagnut
axiales Nutende den Stützanschlag bildet.
[0009] Die erfindungsgemäße Stützklappgriff-Anordnung weist somit funktional differenzierte
und unabhängig voneinander angeordnete Anschlagcinrichtungen auf, die aufgrund ihrer
funktionalen Differenzierung hinsichtlich ihrer notwendigen Funktion optimiert werden
können. Dabei wird davon ausgegangen, dass die erste Anschlageinrichtung, die einen
Schwenkanschlag der Stützklappgriff-Anordnung bzw. des Griffrohrs relativ zur Befestigungswand
der Anordnung definiert, lediglich relativ geringe Stützmomente aufnehmen muss, da
sich in der durch die erste Anschlageinrichtung definierten Nichtbenutzungsstellung
das Griffrohr gegen die Wand verschwenkt befindet und somit keiner Stützlast ausgesetzt
ist. Die erste Anschlageinrichtung hat somit im Wesentlichen lediglich die Aufgabe,
einen definierten Abstand des Griffrohrs von der Wand in der Nichtbenutzungsstellung
zu ermöglichen, um etwa ein Anschlagen des Griffrohrs gegen die Wand verhindern zu
können. Bei den somit vorherrschenden geringen Kräften kann auch eine entsprechend
kleine Dimensionierung der ersten Anschlageinrichtung erfolgen mit einer relativ kleinen
Momentenbasis zur Aufnahme des Abstützmoments, sodass ein entsprechend geringer Abstand
der ersten Anschlageinrichtung gegenüber der Schwenkachse, also die Anordnung der
ersten Anschlageinrichtung in relativer Nähe zur Schwenkachse, möglich ist. Die erste
Anschlageinrichtung kann aufgrund ihrer somit ermöglichten kleinen Dimensionierung
unmittelbar im Bereich der Schwenkachse angeordnet werden, ohne dass dies Einfluss
auf die von außen wahrnehmbare Dimensionierung der Schwcnklagcranordnung hätte, sodass
eine in der Anmutung als leicht wahrnehmbare Konstruktion der Schwcnklageranordnung
möglich wird.
[0010] Dcmgcgenüber dient die zweite Anschlageinrichtung zur Aufnahme des durch die Stützlast
in der Benutzungsstellung erzeugten Stütz- oder Reaktionsmoments, sodass eine im Vergleich
zur ersten Anschlageinrichtung große Momentenbasis zur Aufnahme des entsprechenden
Abstützmomcnts vorteilhaft ist. Diese Momentenbasis wird dadurch geschaffen, dass
das sich von der Schwenkachse bis zum Ende des Anschlussstück erstreckende Teilstück
des Anschlussstücks als Stützhebel genutzt wird, der sich an der Montageplatte abstützt.
Da sich das Anschlussstück zwischen den Lagerwangen erstreckt, ist die zweite Anschlageinrichtung
nach außen von den Lagerwangen abgedeckt und verändert somit trotz ihrer massiven
Ausgestaltung nicht die äußere Erscheinung der Stützklappgriff-Anordnung.
[0011] Im Zusammenhang mit der Erfindung ist der Begriff "Montageplatte" nicht beschränkt
auf eine plattenförmige Ausgestaltung zu verstehen, sondern allgemein als eine Wandanschlusseinrichtung,
die eine rückseitige Anlage an die Befestigungswand ermöglicht.
[0012] Die erste Anschlageinrichtung weist einen exzentrisch zur Schwenkachse angeordneten
Aaschlagfortsatz auf, der mit einem korrespondierend angeordneten Stützanschlag zusammenwirkt.
Dabei ist es grundsätzlich für die Funktion der ersten Anschlageinrichtung gleichbedeutend,
ob sich der Anschlagfortsatz an der Lagerwange und der korrespondierende Stützanschlag
am Anschlussstück befindet oder umgekehrt. In jedem Fall stellen der Anschlagfortsatz
und der Stützanschlag klein dimensionierte Einrichtungen dar, die aufgrund ihrer Anordnung
in relativer Nähe zur Schwenkachse von außen kaum wahrnehmbare sind.
[0013] Als besonders vorteilhaft erweist es sich, wenn der Anschlagfortsatz durch einen
parallel zur Schwenkachse ausgerichteten Anschlagstift gebildet ist, der in eine Anschlagnut
eingreift, die radial zur Schwenkachse verläuft, wobei ein bezüglich der Längsachse
der Anschlagnut axiales Nutende den Stützanschlag bildet. Aufgrund der Ausgestaltung
der ersten Anschlageinrichtung als Eingriffseinrichtung mit einem Bewegungsfreiheitsgrad,
wird eine besonders platzsparende Ausgestaltung der ersten Anschlageinrichtung ermöglicht.
[0014] Wenn der insbesondere als Anschlagstift ausgebildeter Anschlagfortsatz an einer Lagerwange
angeordnet ist und die Anschlagnut in einer Stirnfläche einer auf der Schwenkachse
angeordneten Achshülse ausgebildet ist, kann die Ausbildung der Anschlagnut unabhängig
vom Anschlussstück erfolgen, sodass die Ausgestaltung des Anschlussstückes und insbesondere
die Wahl des Materials zur Herstellung des Anschlussstücks unabhängig von einer Eignung
des Materials zur Ausbildung der Anschlagnut erfolgen kann.
[0015] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Achshülse, die mit der Anschlagnut versehen
ist, gleichzeitig zur Aufnahme der Schwenkachse dient, sodass die Ausbildung der Anschlagnut
für die erste Anschlageinrichtung unmittelbar im Zusammenhang mit der Bearbeitung
des entsprechenden Halbzeuges zur Ausbildung der Schwenkachse erfolgen kann und insbesondere
die Ausbildung der Achsnut erfolgen kann, ohne dass hierdurch die Notwendigkeit eines
weiteren Bauteils neben der ohnehin zur Aufnahme der Schwenkachse benötigten Lagerhülse
erforderlich ist.
[0016] Hinsichtlich der Ausgestaltung der zweiten Anschlageinrichtung erweist es sich als
besonders vorteilhaft, wenn die zweite Anschlageinrichtung einen Stützanschlag aufweist,
der sich als Traverse zwischen den Lagerwangen des Lagerbocks erstreckt, sodass der
Stützanschlag gleichzeitig zur Stabilisierung bzw. Versteifung der Lagerwangen gegeneinander
dient.
[0017] Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung
näher erläutert.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Stützklappgriff-Anordnung in isometrischer Darstellung;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung einer Schwenklageranordnung der in Fig. 1 dargestellten Stützklappgriff-Anordnung in Benutzungsstellung;
- Fig. 3
- die in Fig. 2 dargestellte Schwenklageranordnung in einer Nichtbenutzungsstellung der Stützklappgriff-Anordnung;
- Fig. 4
- eine Schnittdarstellung der in Fig. 1 dargestellten Stützklappgriff-Anordnung gemäß Schnittlinienverlauf IV-IV in Fig. 1;
- Fig. 5
- eine Schnittdarstellung der in Fig. 1 dargestellten Stützklappgriff-Anordnung gemäß Schnittlinienverlauf V-V in Fig. 1;
- Fig. 6
- eine Schnittdarstellung der in Fig. 1 dargestellten Stützklappgriff-Anordnung gemäß Schnittlinienverlauf VI-VI in Fig. 5;
- Fig. 7
- eine vereinfachte Darstellung der Schwenklageranordnung der in Benutzungsstellung
befindlichen Stützklappgriff-Anordnung;
- Fig. 8
- die in Fig. 7 dargestellte Schwenklageranordnung in Nichtbenutzungsstellung der Stützklappgriff-Anordnung;
- Fig. 9
- eine isometrische Darstellung einer Achshülse der in den Fig. 7 und 8 dargestellten Schwenklageranordnungen.
[0019] Fig. 1 zeigt eine Stützklappgriff-Anordnung 20 mit einer von einem Dekorgehäuse 23 abgedeckten
Montageplatte 21 (siehe auch
Fig. 4) und einer Griffrohranordnung 22. Wie insbesondere die
Fig. 4 und
5 zeigen, ist die Montageplatte 21 auf ihrer Vorderseite 26 gegenüberliegend einer
Montagerückwand 27 mit zwei parallel zueinander und auskragend angeordneten Lagerwangen
28, 29 versehen, die einen Lagerbock 30 ausbilden. Zur Aufnahme von in
Fig. 5 dargestellten Lagerbolzen 31, 32, die eine Schwenkachse 33 definieren ist eine Achshülse
34 vorgesehen, die in einem Anschlussstück 37 angeordnet ist, das in ein Griffrohrende
35 eines Griffrohrs 36 eingesetzt ist.
[0020] Wie weiterhin den
Fig. 4 bis 6 zu entnehmen ist, ist das Anschlussstück 37 mit einer Aufnahmebohrung 42 zur Aufnahme
der Achshülse 34 versehen und weist darüber hinaus zur verdrehsicheren Arretierung
der Achshülse 34 eine Stiftbohrung 43 zur Aufnahme eines Arretierstifts 44 auf. An
seinem rückwärtigen Ende ist das Anschlussstück 37 mit einer durch eine Abflachung
gebildeten Stützfläche 45 versehen, mit der das Anschlussstück 37 in der in den
Fig. 2 und
4 dargestellten Benutzungsstellung abstützend gegen einen in
Fig. 4 dargestellten Stützanschlag 46 anliegt, der durch eine sich zwischen den Lagerwangen
28, 29 des Lagerbocks 30 erstreckende Traverse gebildet ist.
[0021] Die
Fig. 1 bis 6 zeigen, dass das Anschlussstück 37 bzw. das das Anschlussstück 37 aufnehmende Griffrohrende
35 mit einem vorzugsweise aus Kunststoff gefertigten Dekorgehäuse 47 versehen ist,
das eine Fensteröffnung 48 und Durchtrittsöffnungen 49 für die Achshülse 34 aufweist.
[0022] Zur deutlicheren Darstellung einer zwischen der Montageplatte 21 und dem Griffrohrende
35 bzw. dem Anschlussstück 37 ausgebildeten Schwenklageranordnung 50, die die in
Fig. 2 dargestellte Benutzungsstellung und die in
Fig. 3 dargestellte Nichtbenutzungsstellung der Stützklappgriff-Anordnung 20 ermöglicht,
ist die Schwenklageranordnung 50 abweichend von den Darstellungen in den
Fig. 2 und
3 in den
Fig. 7 und
8 jeweils ohne das Dekorgehäuse 23 in Benutzungsstellung (
Fig. 7) und Nichtbenutzungsstellung (
Fig. 8) dargestellt. Dabei zeigen die
Fig. 7 und
8, die in
Fig. 9 in isometrischer Darstellung gezeigte Achshülse 34, die in das Anschlussstück 37
derart eingesetzt ist, dass die Achshülse 34, wie in
Fig. 6 gezeigt, mit ihren axialen Stirnflächen 51 gegenüberliegend von Innenseiten 52 der
Lagerwangen 28, 29 angeordnet ist. Die Lagerwangen 28, 29 weisen aus den Innenseiten
52 achsenparallel zur Schwenkachse 33 hervorragende Anschlagstifte 53 auf, die zur
Ausbildung einer ersten Anschlageinrichtung 40 in eine Anschlagnut 54 eingreifen,
die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils in den Stirnflächen 51 der Achshülse
34 ausgebildet sind.
[0023] In den
Fig. 7 und
8 ist zur besseren Darstellung der Eingriffsverhältnisse die in den
Fig. 5 und
6 linke Lagerwange 28 transparent dargestellt, wobei der aus der Innenseite 52 der
Lagerwange 28 hervorragende Anschlagstift 53 in die Anschlagnut 54, die im vorliegenden
Fall etwa nierenförmig ausgebildet ist und sich über einen Viertelkreisumfang konzentrisch
zur Schwenkachse 33 erstreckt, eingreift. Die Anschlagnut 54 weist zwei bezüglich
einer Längsachse 55 der Anschlagnut 54 axiale Nutenden 56 und 57 auf. In der in
Fig. 7 dargestellten Benutzungsstellung der Stützklappgriff-Anordnung 20 stützt sich zur
Ausbildung einer zweiten Anschlageinrichtung 41 das Anschlussstück 37 gegen den Stützanschlag
46 der Montageplatte 21 ab, sodass ein zwischen der Schwenkachse 33 und dem Stützanschlag
46 durch das Anschlussstück 37 gebildeter Stützhebel 42 eine Momentenbasis zur Aufnahme
eines durch eine Stützlast L um die Schwenkachse 33 wirkenden Belastungsmoments bildet.
[0024] In der in
Fig. 7 dargestellten Benutzungsstellung ist der in die Anschlagnut 54 eingreifende Anschlagstift
53 von dem benachbarten Nutende 57 beabstandet und somit unbelastet.
[0025] In der in
Fig. 8 dargestellten Nichtbenutzungsstellung ist die Achshülse 34 zusammen mit dem Griffrohr
36 um die Schwenkachse 33 soweit verschwenkt, bis der Anschlagstift 53 gegen das in
Fig. 8 linke Nutende 56 anliegt, sodass das Nutende 56 einen entsprechenden Stützanschlag
definiert. In dieser Nichtbenutzungsstellung ist der Anschlagstift 53 maximal mit
der Kraft belastet, die sich aus dem Rückstellmoment ergibt, dass durch die auf das
Griffrohr 36 wirkende Rückstellkraft R gebildet wird, die erforderlich ist, um das
Griffrohr 36 gegen eine Befestigungswand 24, die zur Wandbefestigung der Montageplatte
21 dient, zu verschwenken. Die Rückstellkraft R ist in jedem Fall wesentlich kleiner
als die durch eine sich auf dem Griffrohr 36 in der Benutzungsstellung abstützende
Person erzeugte Stützlast L.
1. Stützklappgriff-Anordnung (20) mit einer Montageplatte (21) zur Wandbefestigung der
Anordnung, wobei die Montageplatte (21) mit einem Lagerbock (30) zur Ausbildung einer
Schwenklageranordnung (50) mit einer Schwenkachse (33) zwischen der Montageplatte
(21) und einem Griffrohrende (35) eines Griffrohrs (36) versehen ist, das zwischen
einer Nichtbenutzungsstellung, in der sich das Griffrohr (36) in einer gegen eine
Befestigungswand (24) verschwenkten Anordnung befindet, und einer Benutzungsstellung,
in der das Griffrohr (36) von der Befestigungswand auskragend angeordnet ist, verschwenkbar
ist, wobei der Lagerbock (30) zur Ausbildung der Schwenklageranordnung ein am Griffrohrende
(35) ausgebildetes Anschlussstück (37) zwischen Lagerwangen (28, 29) aufnimmt, wobei
die Schwenklageranordnung eine erste Anschlageinrichtung (40) zur Definition der Nichtbenutzungsstellung
und eine zweite Anschlageinrichtung (41) zur Definition der Benutzungsstellung aufweist,
wobei die erste Anschlageinrichtung (40) zwischen zumindest einer Lagerwange (28,
29) und dem Anschlussstück (37) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Anschlageinrichtung (41) zwischen einem freien Ende eines durch das Anschlussstück
(37) gebildeten Stützhebels und einem an der Montageplatte (21) ausgebildeten Stützanschlag
(46) ausgebildet ist und sich die erste Anschlageinrichtung (40) in kürzerer Entfernung
zur Schwenkachse (33) befindet als die zweite Anschlageinrichtung (41), wobei die
erste Anschlageinrichtung (40) einen exzentrisch zur Schwenkachse (33) angeordneten
Anschlagfortsatz aufweist, der mit einem korrespondierend angeordneten Stützanschlag
zusammenwirkt und durch einen parallel zur Schwenkachse (33) ausgerichteten Anschlagstift
(53) gebildet ist, der in eine Anschlagnut (54) eingreift, die radial zur Schwenkachse
verläuft, wobei ein bezüglich der Längsachse (55) der Anschlagnut axiales Nutende
(56) den Stützanschlag bildet.
2. Stützklappgriff-Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet.
dass der Anschlagstift (53) an einer Lagerwange (28) angeordnet ist und die Anschlagnut
(54) in einer Stirnfläche (51) einer auf der Schwenkachse (33) angeordneten Achshülse
(34) ausgebildet ist.
3. Stützklappgriff-Anordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Achshülse (34) als Lagerhülse zur Aufnahme der Schwenkachse (33) dient.
4. Stützklappgriff-Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Stützanschlag (46) der zweiten Anschlageinrichtung (41) als eine sich zwischen
den Lagerwangen (28, 29) des Lagerbocks (30) erstreckende Traverse ausgebildet ist.
1. A folding support handle assembly (20) comprising a mounting plate (21) for attaching
the assembly to a wall, the mounting plate (21) being provided with a bearing block
(30) for forming a pivot bearing assembly (50) having a pivot axis (33) between the
mounting plate (21) and a handle tube end (35) of a handle tube (36), said handle
tube (36) being pivotable between a non-use position, in which the handle tube (36)
is located in an arrangement pivoted against an attachment wall (24), and a use position,
in which the handle tube (36) is arranged so as to project from the attachment wall,
the bearing block (30) accommodating, between bearing jaws (28, 29), a connecting
piece (37), which is formed at the handle tube end (35), so as to form the pivot bearing
assembly, the pivot bearing assembly having a first stop device (40) for defining
the non-use position and a second stop device (41) for defining the use position,
the first stop device (40) being formed between at least one bearing jaw (28, 29)
and the connecting piece (37),
characterized in that
the second stop device (41) is formed between a free end of a support lever, which
is formed by the connecting piece (37), and a support stop (46), which is formed on
the mounting plate (21), and that the first stop device (40) is located at a shorter
distance from the pivot axis (33) than the second stop device (41), the first stop
device (40) having a stop protrusion, which is arranged eccentrically to the pivot
axis (33) and interacts with a correspondingly arranged support stop and is formed
by a stop pin (53), which is oriented parallel to the pivot axis (33) and engages
into a stop groove (54), which runs radially to the pivot axis, a groove end (56),
which is axial with respect to the longitudinal axis (55) of the stop groove (56),
forming the support stop.
2. The folding support handle assembly according to claim 1,
characterized in that
the stop pin (53) is arranged on a bearing jaw (28) and the stop groove (54) is formed
in a end face (51) of an axle sleeve (34) that is arranged on the pivot axis (33).
3. The folding support handle assembly according to claim 2,
characterized in that
the axle sleeve (34) serves as a bearing sleeve for accommodating the pivot axis (33).
4. The folding support handle assembly according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the support stop (46) of the second stop device (41) is formed as a traverse that
extends between the bearing jaws (28, 29) of the bearing block (30).
1. Agencement de poignée d'appui escamotable (20) comprenant une plaque de montage (21)
destinée à fixer l'agencement à un mur, la plaque de montage (21) étant pourvue d'un
support de palier (30) destiné a former un agencement de palier pivotant (50) ayant
un axe de pivotement (33) entre la plaque de montage (21) et une extrémité de tube
de poignée (35) d'un tube de poignée (36), ledit tube de poignée pouvant être pivoté
entre une position de non-utilisation, dans laquelle le tube de poignée se trouve
dans une disposition pivotée contre un mur de fixation (24), et une position d'utilisation,
dans laquelle le tube de poignée est disposé en saillie à partir du mur de fixation,
le support de palier (30) recevant, entre des joues de palier (28, 29), une pièce
de raccordement (37), formée à l'extrémité de tube de poignée (35), afin de former
l'agencement de palier pivotant, l'agencement de palier pivotant ayant un premier
dispositif de butée (40), qui est destiné à définir la position de non-utilisation,
et un deuxième dispositif de butée (41), qui est destiné à définir la position d'utilisation,
le premier dispositif de butée (40) étant réalisé entre au moins une joue de palier
(28, 29) et la pièce de raccordement (37),
caractérisé en ce que
le deuxième dispositif de butée (41) est formé entre une extrémité libre d'un levier
d'appui, qui est formé par la pièce de raccordement (37), et une butée d'appui (46),
qui est formée sur la plaque de montage (21), et que le premier dispositif de butée
(40) est disposé à une distance plus courte de l'axe de pivotement (33) que le deuxième
dispositif de butée (41), le premier dispositif de butée (40) ayant un prolongement
de butée qui est disposé de façon excentrique par rapport à l'axe de pivotement (33)
et coopère avec une butée d'appui disposée de manière correspondante et est formé
par une cheville de butée (53) qui est orientée parallèlement à l'axe de pivotement
(33) et engage dans une rainure de butée (54) qui s'étend radialement par rapport
à l'axe de pivotement, une extrémité de rainure (56) axiale par rapport à l'axe longitudinal
(55) de la rainure de butée formant la butée d'appui.
2. Agencement de poignée d'appui escamotable selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la cheville de butée (53) est disposée sur une joue de palier (28) et la rainure de
butée (54) est formée dans une face frontale (51) d'une douille d'axe (34) disposée
sur l'axe de pivotement (33).
3. Agencement de poignée d'appui escamotable selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
la douille d'axe (34) sert de douille de palier destinée à recevoir l'axe de pivotement
(33).
4. Agencement de poignée d'appui escamotable selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
la butée d'appui (46) du deuxième dispositif de butée (41) se présente sous la forme
d'une traverse s'étendant entre les joues de palier (28, 29) du support de palier
(30).