[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stützgriff-Anordnung mit einer Montageplatte
zur Wandbefestigung der Anordnung an einer Befestigungswand und einem Griffrohr, das
mit einem Anschlussende kraftschlüssig mit der Montageplatte verbunden ist, und mit
einem das Griffrohr versteifenden Stützholm, der das Griffrohr bei Einwirkung einer
Stützlast gegen Durchbiegung versteift, wobei der Stützholm mittels einer ersten und
einer zweiten durch die Stützlänge des Stützholms voneinander beabstandeten Anschlusseinrichtung
kraftschlüssig mit dem Griffrohr verbunden ist.
[0002] Stützgriff-Anordnungen der eingangs genannten Art werden als Hilfsmittel insbesondere
im Bereich von Sanitäreinrichtungen eingesetzt und sollen insbesondere älteren und/oder
gehbehinderten Menschen eine Abstützung oder Sicherung ihres Gleichgewichts bei Benutzung
der Sanitäreinrichtungen ermöglichen. Um die zum Teil nicht unbeträchtliche Belastung
der Stützgriff-Anordnung, also die bei einer Abstützung des Körpergewichts möglichen
Stützlasten, ohne eine Deformation des Griffrohrs aufnehmen zu können, sind die Griffrohre
derartiger Stützgriff-Anordnungen in den Fällen, in denen die Griffrohrlängen eine
definierte Auskragung überschreiten, mit einem Stützholm versehen, der das frei auskragende
Ende des Griffrohrs gegen die Wand bzw. die Montageplatte abstützt. Dabei ist der
sich zwischen der Wand oder Montageplatte und dem freien Ende des Griffrohrs erstreckende
Stützholm über Anschlusseinrichtungen mit der Wand oder der Montageplatte und dem
freien Griffrohrende verbunden.
[0003] Eine Stützgriff-Anordnung der eingangs genannten Art, die als eine gegenüber der
Montageplatte verschwenkbare Stützgriff-Anordnung ausgebildet ist, ist etwa aus der
EP 1 093 751 A2 bekannt. Bei der bekannten Anordnung ist zur Ausbildung der ersten Anschlusseinrichtung
ein parallel zum Griffrohr verlaufender Stützholm mit einem wandseitigen Anschlussende
über einen Verbindungsstab kraftschlüssig mit dem an die Montageplatte kraftschlüssig
angeschlossenen Anschlussende des Griffrohrs verbunden. Als zweite Anschlusseinrichtung
ist das dem freien Griffrohrende zugeordnete Anschlussende des Stützholms über ein
separates, hier halbkreisbogenförmiges Anschlussstück mit dem freien Griffrohrende
verbunden. Insbesondere aufgrund der als separates Teil ausgebildeten Anschlusseinrichtung
erweist sich die bekannte Stützgriff-Anordnung als relativ komplex in der Ausführung,
womit ein entsprechender Montageaufwand bei der Herstellung bzw. Montage der bekannten
Stützgriff-Anordnung verbunden ist.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stützgriff-Anordnung
vorzuschlagen, die über eine besonders einfach ausgestaltete und dennoch betriebssichere
Anschlusseinrichtung zur kraftschlüssigen Verbindung des dem freien Griffrohrende
zugewandten Anschlussendes des Stützholms verfügt und somit eine vereinfachte Herstellung
bzw. Montage der Stützgriff-Anordnung ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Stützgriff-Anordnung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Stützgriff-Anordnung ist zur Ausbildung der dem freien
Griffrohrende zugeordneten zweiten Anschlusseinrichtung zwischen einem Anschlussende
des Stützholms und dem Griffrohr eine Eingriffsverbindung ausgebildet, derart, dass
das Anschlussende und das Griffrohr einen spitzen Anschlusswinkel einschließen und
das Anschlussende durch eine Eintrittsöffnung in das Griffrohr eingeführt ist, derart,
dass sich ein axiales Stützende des Stützholms an einem durch eine Rohrinnenwand des
Griffrohrs gebildeten Stützanschlag abstützt.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Stützgriff-Anordnung ist demnach eine kraftschlüssige Verbindung
des dem freien Griffrohrende des Griffrohrs zugewandten Anschlussendes des Stützholms
mit dem Griffrohr in besonders einfacher Art und Weise dadurch möglich, dass die Anschlusseinrichtung
als Steckverbindung ausgebildet ist, bei der das Anschlussende in das Griffrohr eingeführt
ist. Da sich das axiale Stützende des Stützholms an der Rohrinnenwand des Griffrohrs
abstützt, bewirkt eine auf das Griffrohr wirkende Stützlast eine das Griffrohr und
das Anschlussende des Stützholms zusammenführende Reaktionskraft, so dass besondere
Maßnahmen, die einer Trennung der Eingriffsverbindung entgegenwirken, zur Sicherung
der Eingriffsverbindung nicht notwendig sind. Vielmehr ist durch die Art und Weise
der Ausführung der Anschlusseinrichtung die Eingriffsverbindung selbstsichernd ausgeführt,
ohne dass das Anschlussende zusätzlich mit dem Griffrohr stoff- oder kraftschlüssig
verbunden sein müsste.
[0008] Insbesondere ist es nicht notwendig, eine Schweiß- oder Lotverbindung zwischen dem
Anschlussende des Stützholms und dem Griffrohr vorzusehen, um die Eingriffsverbindung
zu sichern. Diese "selbstsichernde" Wirkung wird noch dadurch unterstützt, dass das
Anschlussende und das Griffrohr unter einem spitzen Anschlusswinkel zusammentreffen,
so dass insbesondere im Griffrohr aufgrund der Stützlast auftretende Schubbelastungen
unmittelbar als Druckkräfte in den Stützholm eingeleitet werden können.
[0009] Insbesondere dann, wenn die in der Griffrohrwandung ausgebildete Eintrittsöffnung
einen Öffnungsrand aufweist, der korrespondierend zum Umfang des Anschlussendes des
Stützholms in einer durch einen Öffnungsquerschnitt der Eintrittsöffnung definierten
Öffnungsebene verläuft, ist ein im wesentlichen spaltfreier Anschluss des Stützholms
an das Griffrohr möglich, so dass nicht nur der Öffnungsrand der Eintrittsöffnung
im Griffrohr zur Krafteinleitung in den Stützholm zusätzlich zu dem durch die Rohrinnenwand
des Griffrohrs gebildeten Stützanschlag beiträgt, sondern darüber hinaus ein äußerlich
besonders ästhetisch anmutender Anschluss des Stützholms an das Griffrohr ermöglicht
wird, der im wesentlichen keiner weiteren Nachbearbeitung, beispielsweise durch Verfüllen
eines Spaltes, bedarf, um auch höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht zu werden.
[0010] Um eine insbesondere hinsichtlich der auftretenden Flächenpressung schonende Krafteinleitung
vom Griffrohr in den Stützholm zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn das axiale
Stützende des Stützholms eine an eine Anschlagfläche des Stützanschlags des Griffrohrs
angeschmiegte Stirnfläche aufweist.
[0011] Insbesondere bei der Verwendung besonders dünnwandiger Rohre als Stützholm kann es
sich als vorteilhaft erweisen, wenn der Stützanschlag durch eine gegen die Rohrinnenwand
anliegende Stützplatte gebildet ist, so dass im Übergangsbereich zwischen dem axialen
Stützende des Stützholms und dem Griffrohr auftretende Spannungsspitzen abgebaut werden
können.
[0012] In einer in ihrer Relativposition gegenüber der Wand unveränderlich ausgebildeten
Stützgriff-Anordnung, bei der zur Ausbildung der kraftschlüssigen Verbindung zwischen
dem Griffrohr und der Montageplatte das Anschlussende des Griffrohrs starr mit der
Montageplatte verbunden ist, kann sich der Stützholm zur Ausbildung der ersten Anschlusseinrichtung
mit einem Stützholmende an der Montageplatte oder der Befestigungswand abstützen,
so dass ein besonders einfacher Aufbau einer Stützgriff-Anordnung ermöglicht wird.
[0013] Bei einer hinsichtlich ihrer Relativposition gegenüber der Wand variablen Stützgriffanordnung,
bei der zur Ausbildung der kraftschlüssigen Verbindung zwischen dem Griffrohr und
der Montageplatte das Anschlussende des Griffrohrs mittels einer Schwenkgelenkanordnung
um eine horizontale Schwenkachse verschwenkbar mit der Montageplatte verbunden ist,
kann der Stützholm zur Ausbildung der ersten Anschlusseinrichtung besonders vorteilhaft
über einen Verbindungsstab kraftschlüssig mit dem Griffrohr verbunden sein, so dass
das Griffrohr zusammen mit dem Stützholm eine in ihrer Gesamtheit gegenüber der Montageplatte
verschwenkbare Griffrohr-Anordnung ausbildet, wobei zur Montage des Stützholms am
Griffrohr neben der als Steckverbindung ausgebildeten Anschlusseinrichtung am freien
Ende des Griffrohrs lediglich eine durch den Verbindungsstab gebildete Anschlusseinrichtung
stoff- oder kraftschlüssig auszuführen ist.
[0014] Unabhängig von einer starren oder einer verschwenkbaren Ausführung der Stützgriff-Anordnung
ist der Begriff "Montageplatte" im Zusammenhang mit der Erfindung nicht beschränkt
auf eine plattenförmige Ausgestaltung zu verstehen, sondern allgemein als eine Wandanschlußeinrichtung,
die eine rückseitige Anlage an die Befestigungswand ermöglicht.
[0015] Wenn darüber hinaus zur Ausbildung der kraftschlüssigen Verbindung zwischen dem Griffrohr
und dem Stützholm der Verbindungsstab lösbar mit dem Griffrohr und/oder dem Stützholm
verbunden ist, ist die Montage bzw. die Verbindung des Stützholms mit dem Griffrohr
in besonders einfacher Art und Weise durchführbar.
[0016] Als besonders vorteilhaft erweist es sich in dem vorgenannten Fall, wenn der Verbindungsstab
als Stabhülse ausgebildet ist, die vermittels einer in der Stabhülse aufgenommenen
Verbindungsschraube sowohl mit dem Griffrohr als auch mit dem Stützholm kraftschlüssig
verbunden ist. Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0017] Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine Stützgriff-Anordnung in isometrischer Darstellung mit einem über eine Schwenklageranordnung
mit einer Montageplatte verbundenen Griffrohr;
- Fig. 2:
- eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Stützgriff-Anordnung mit einem das Griffrohr abstützenden Stützholm;
- Fig. 3:
- eine Teilschnittdarstellung der in Fig. 2 dargestellten Stützgriff-Anordnung.
[0018] Fig. 1 zeigt eine Stützgriff-Anordnung 20 mit einer, wie insbesondere in
Fig. 3 dargestellt, im vorliegenden Fall von einem Dekorgehäuse 23 abgedeckten Montageplatte
21 und einer Griffrohr-Anordnung 22. Wie
Fig. 3 ferner zeigt, ist die Montageplatte 21 auf ihrer Vorderseite 26 gegenüberliegend
einer Montagerückwand 27 mit zwei parallel zueinander und auskragend angeordneten
Lagerwangen 28, 29 versehen, die zur Ausbildung einer Schwenklageranordnung 50 eine
Schwenkachse 33 zwischen sich aufnehmen. Wie in
Fig. 1 durch den Richtungspfeil angedeutet, kann das Griffrohr 36 um die Schwenkachse 33
nach oben aus der in
Fig. 1 dargestellten Benutzungsstellung in eine Nichtbenutzungsstellung verschwenkt werden
kann, in der das Griffrohr 36 gegen eine Befestigungswand 24 verschwenkt ist, die
zur Wandbefestigung der Montageplatte 21 dient.
[0019] Zur Lagerung auf der Schwenkachse 33 ist in einem der Montageplatte 21 zugewandten
Anschlussende 35 des Griffrohrs 36 ein Anschlussstück 37 eingesetzt, das an seinem
der Montageplatte 21 zugewandten Ende mit einer durch eine Abflachung gebildeten Stützfläche
45 versehen ist, mit der das Anschlussstück 37 in der in
Fig. 3 dargestellten Benutzungsstellung abstützend gegen einen an der Montageplatte 21 ausgebildeten
Stützanschlag 46 anliegt.
[0020] Wie insbesondere
Fig. 2 zeigt, ist das im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels als Vierkantrohr ausgebildete
Griffrohr 36 mit einem Stützholm 66 versehen, der sich zur Versteifung des Griffrohrs
36 unterhalb des Stützrohrs 36 mit einer Stützlänge s zwischen zwei Anschlusseinrichtungen
67, 68 erstreckt und über die Anschlusseinrichtungen 67, 68 kraftschlüssig mit dem
Griffrohr 36 verbunden ist. Dabei weist die der Montageplatte 21 zugewandte bzw. dem
Anschlussende 35 des Griffrohrs 36 zugeordnete Anschlusseinrichtung 67, wie inbesondere
in
Fig. 3 dargestellt, einen Verbindungsstab 69 auf, mit einer Stabhülse 70, in der eine Verbindungsschraube
71 geführt ist, die das Anschlussende 35 des Griffrohrs 36 mit einem Anschlussende
72 des Stützholms 66 verspannt. Hierzu ist ein Gewindeende der Verbindungsschraube
71 in das Anschlussstück 37 des Griffrohrs 36 eingeschraubt und ein Schraubenkopf
73 stützt sich auf einem im Stützholm 66 angeordneten Anschlussstück 74 ab.
[0021] Zur Ausbildung der Anschlusseinrichtung 68 ist an dem im vorliegenden Fall als Rohr
ausgebildeten Stützholm 66 ein abgewinkeltes Anschlussende 75 ausgebildet, das unter
Ausbildung eines spitzen Anschlußwinkels α zwischen dem Griffrohr 36 und dem Anschlussende
75 in ein freies Griffrohrende 76 einmündet. Dabei ist zwischen dem freien Griffrohrende
76 bzw. benachbart dem freien Griffrohrende 76 eine Eingriffsverbindung 77 ausgebildet,
derart, dass das Anschlussende 75 durch eine Eintrittsöffnung 78 in das Griffrohr
36 eingeführt ist und sich ein axiales Stützende 79 des Stützholms 66 an einem durch
eine Rohrinnenwand 80 gebildeten Stützanschlag 81 abstützt.
[0022] Wie
Fig. 2 ferner zeigt, ist ein Öffnungsrand 82 der Eintrittsöffnung 78 in einer durch einen
Öffnungsquerschnitt 85 der Eintrittsöffnung definierten Öffnungsebene korrespondierend
zum Umfang des Anschlussendes 75 ausgebildet, so dass das Anschlussende 75 im wesentlichen
ohne Ausbildung eines wahrnehmbaren Spaltes zwischen dem Öffnungsrand 82 und dem Umfang
des Anschlussendes 75 in das Griffrohr 36 eintritt.
[0023] Bei der in
Fig. 2 dargestellten Ausführungsform des Stützholms 66 weist dieser einen im wesentlichen
parallel zum Griffrohr 36 verlaufenden Horizontalteil 83 auf, der an das Anschlussende
75 im Bereich der Anschlusseinrichtung 68 zum Griffrohr 36 hin abgewinkelt ist. Der
dabei bevorzugt ausgewählte Schrägungswinkel α beträgt im vorliegenden Fall etwa 45°,
so dass sich das Anschlussende 75 in Richtung der durch Belastung des Griffrohrs 36
mit einer senkrechten Stützlast L induzierten Schubkräfte erstreckt. Im weiteren Verlauf
des Stützholms 66 werden die aus dem Griffrohr 36 in das Anschlussende 75 übertragenen
Stütz- oder Schubkräfte über den Horizontalteil 83 in den Verbindungsstab 69 und schließlich
über das Anschlussstück 37 bzw. Anschlussende 35 des Griffrohrs 36 in die Montageplatte
21 abgeleitet.
[0024] Zwar liegt im vorliegenden Fall der Stützholm 66 mit einem Holmfortsatz 84 gegen
die Montageplatte 21 an, wobei jedoch lediglich Belastungsspitzen über den Holmfortsatz
84 in die Montageplatte 21 abgeleitet werden und somit in der Regel bei einer Benutzung
der Stützgriff-Anordnung und der damit einhergehenden Belastung des Griffrohrs 36
durch eine Stützlast L im wesentlichen keine oder nur geringe Kräfte vom Holmfortsatz
84 in die Montageplatte 21 übertragen werden.
1. Stützgriff-Anordnung mit einer Montageplatte (21) zur Wandbefestigung der Anordnung
an einer Befestigungswand (24) und einem Griffrohr (36), das mit einem Anschlussende
(35) kraftschlüssig mit der Montageplatte verbunden ist, und mit einem das Griffrohr
versteifenden Stützholm (66), der das Griffrohr bei Einwirkung einer Stützlast gegen
Durchbiegung versteift, wobei der Stützholm mittels einer ersten und einer zweiten
durch die Stützlänge des Stützholms voneinander beabstandeten Anschlusseinrichtung
(67, 68) kraftschlüssig mit dem Griffrohr verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Ausbildung der einem freien Griffrohrende (76) zugeordneten zweiten Anschlusseinrichtung
(68) zwischen einem Anschlussende (75) des Stützholms und dem Griffrohr eine Eingriffsverbindung
(77) ausgebildet ist, derart, dass das Anschlussende und das Griffrohr einen spitzen
Anschlußwinkel einschließen und das Anschlussende durch eine Eintrittsöffnung (78)
in das Griffrohr eingeführt ist, derart, dass sich ein axiales Stützende (79) des
Stützholms an einem durch eine Rohrinnenwand (80) des Griffrohrs gebildeten Stützanschlag
(81) abstützt.
2. Stützgriff-Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Eintrittsöffnung (78) einen Öffnungsrand (82) aufweist, der korrespondierend
zum Umfang des Anschlussendes (75) in einer durch einen Öffnungsquerschnitt (85) der
Eintrittsöffnung definierten Öffnungsebene verläuft.
3. Stützgriff-Anordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Stützende (79) des Stützholms (66) eine an eine Anschlagfläche des Stützanschlags
angeschmiegte Stirnfläche aufweist.
4. Stützgriff-Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Stützanschlag durch eine gegen die Rohrinnenwand anliegende Stützplatte gebildet
ist.
5. Stützgriff-Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Ausbildung der kraftschlüssigen Verbindung zwischen dem Griffrohr und der Montageplatte
das Anschlussende des Griffrohrs starr mit der Montageplatte verbunden ist und sich
der Stützholm zur Ausbildung der ersten Anschlusseinrichtung mit einem Stützholmende
an der Montageplatte oder der Befestigungswand abstützt.
6. Stützgriff-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Ausbildung der kraftschlüssigen Verbindung zwischen dem Griffrohr (36) und der
Montageplatte (21) das Anschlussende (35) des Griffrohrs mittels einer Schwenkgelenkanordnung
(50) um eine horizontale Schwenkachse (33) verschwenkbar mit der Montageplatte verbunden
ist, und der Stützholm (66) zur Ausbildung der ersten Anschlusseinrichtung (67) über
einen Verbindungsstab (69) kraftschlüssig mit dem Anschlussende des Griffrohrs verbunden
ist.
7. Stützgriff-Anordnung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Ausbildung der kraftschlüssigen Verbindung zwischen dem Griffrohr (36) und dem
Stützholm (66) der Verbindungsstab (69) lösbar mit dem Griffrohr und/oder dem Stützholm
verbunden ist.
8. Stützgriff-Anordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Verbindungsstab (69) eine Stabhülse (70) aufweist, die vermittels einer in der
Stabhülse aufgenommenen Verbindungsschraube (71) sowohl mit dem Griffrohr (36) als
auch mit dem Stützholm (66) kraftschlüssig verbunden ist.