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(11) |
EP 2 476 643 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.12.2013 Patentblatt 2013/52 |
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Anmeldetag: 10.01.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Auflage für einen Sattel
Support for a saddle
Recouvrement pour une selle
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
12.01.2011 DE 102011008361 12.08.2011 DE 102011052691
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.07.2012 Patentblatt 2012/29 |
| (73) |
Patentinhaber: Rihm, Josef |
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35759 Driedorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Rihm, Josef
35759 Driedorf (DE)
- Rihm, Berit Sabine
35759 Driedorf (DE)
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Vertreter: Knefel, Cordula |
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Wertherstrasse 16 35578 Wetzlar 35578 Wetzlar (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 29 614 476 US-A- 6 035 616
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US-A- 3 624 695 US-A1- 2005 000 194
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Auflage für einen Sattel für ein Reittier, insbesondere
für ein Pferd.
[0002] Im Reitsport ist es üblich, dass ein Sattel üblicherweise an den Rücken eines Pferdes
angepasst ist. Reiten mehrere Reiter, beispielsweise mittels einer Reitbeteiligung
oder im Schulbetrieb ein Pferd, müsste eigentlich jeder Reiter einen Sattel besitzen,
der an den Reiter und gleichzeitig an das Pferd angepasst ist. Dies ist in den meisten
Fällen jedoch nicht der Fall. Auch Schulsattel sind häufig in einer großen Größe gewählt,
damit sämtliche Schüler auf den Sattel passen.
[0003] Zum Stand der Technik (
DE 200 14 515 U1) gehört eine Sitzvorrichtung, zum Beispiel ein Sattel für Reiter auf Pferden. Bei
dieser zum Stand der Technik gehörenden Sitzvorrichtung ist ein über eine Vorderteillänge
in der Breite einstellbarer Sattelbaum vorgesehen sowie im vorderen und hinteren Bereich
der Sitzfläche angeordnete Sitzstützen, die mit dem Sattelbaum mittels Klemmmitteln
fest verbunden sind. Gemäß diesem Stand der Technik sind die Sitzstützen mit dem Sattelbaum
durch Klemmmittel fest verbunden, beispielsweise wird die vordere Sitzstütze durch
Verschraubung mit dem Sattelbaum fixiert.
[0004] Diese zum Stand der Technik gehörende Sitzvorrichtung weist den Nachteil auf, dass
eine Sitzverkleinerung lediglich sehr umständlich an dem Sattel befestigt werden kann.
Darüber hinaus wird der Sattel durch die vorgesehene Schraubverbindung beschädigt.
Verschiedenartig ausgebildete Sitzstützen erfordern darüber hinaus eine jeweils eigene
Verschraubung an den Sattelbaum.
[0005] Aus dem Stand der Technik (
US 3,624,695 A) ist eine Sattelauflage bekannt, bei der im vorderen Bereich ein fest in der Sattelauflage
angeordnetes Polster vorgesehen ist.
[0006] Mit der zum Stand der Technik gehörenden Sattelauflage kann eine Sitzfläche eines
Sattels an einen speziellen Reiter angepasst werden. Diese zum Stand der Technik gehörende
Sattelauflage weist den Nachteil auf, dass jeder Reiter seine eigene an ihn angepasste
Sattelauflage benötigt, ähnlich wie jeder Reiter normalerweise einen an ihn angepassten
Sattel benötigt.
[0007] Das der Erfindung zugrunde liegende technische Problem besteht darin, eine Auflage
für einen Sattel anzugeben, der ohne Beschädigung des Sattels individuell und auf
einfachste Art und weise an verschiedene Reiter angepasst werden kann.
[0008] Dieses technische Problem wird durch eine Auflage mit den Merkmalen gemäß Anspruch
1 gelöst.
[0009] Die erfindungsgemäße Auflage für einen Sattel für ein Reittier, bei der die Auflage
lösbar an dem Sattel befestigbar ausgebildet ist, und bei der die Auflage zur Befestigung
an dem Sattel auf jeder Seite wenigstens einen Gurt aufweist, zeichnet sich dadurch
aus, dass die Auflage im hinteren Bereich wenigstens ein lösbar fest an der Auflage
angeordnetes Polster aufweist.
[0010] Durch die erfindungsgemäße Ausführungsform der Auflage für einen Sattel ist gewährleistet,
dass die Auflage lösbar an dem Sattel befestigt werden kann, ohne dass der Sattel
hierzu baulich verändert werden muss. Die Auflage weist erfindungsgemäß zur Befestigung
an dem Sattel auf jeder Seite wenigstens einen Gurt auf. Darüber hinaus weist die
Auflage im hinteren Bereich wenigstens ein lösbar fest an der Auflage angeordnetes
Polster auf.
[0011] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass im vorderen
Bereich ein fest angeordnetes Polster vorgesehen ist. Zusätzlich ist im hinteren Bereich
ein weiteres Polster vorgesehen, welches lösbar an der Auflage befestigt wird. Hierdurch
ist es möglich, im hinteren Bereich an verschiedenen Stellen Polster verschiedener
Größen anzuordnen, je nach Größe des Reiters.
[0012] Es besteht auch die Möglichkeit gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung, dass zusätzlich zu einem im vorderen Bereich angeordneten festen Polster
weitere Polster im vorderen Bereich angeordnet werden können, um auch hier die jeweilige
Größe oder die Belange des Reiters zu berücksichtigen.
[0013] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind auf jeder Seite
der erfindungsgemäßen Auflage je zwei Gurte zur Befestigung an dem Sattel vorgesehen.
Vorteilhaft sind die Gurte jeweils im vorderen und im hinteren Bereich befestigt und
führen von dem vorderen und dem hinteren Bereich jeweils zu dem Sattelgurt oder den
Gurten zur Längenverstellung der Steigbügelriemen, der auf der entsprechenden Seite
angeordnet ist. Hierdurch wird die Auflage mit vier Punkten auf dem Sattel befestigt.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist ein weiterer Gurt vorgesehen,
der jeweils im vorderen und hinteren Bereich der Auflage befestigt ist und mittig
zu einer Längsachse der Auflage angeordnet ist. Dieser Gurt lässt sich öffnen. Damit
ist es möglich, diesen Gurt unterhalb des Sattels durchzuziehen und hierdurch an dem
Sattel zu befestigen. Üblicherweise sind die zum Stand der Technik gehörenden Sättel
derart ausgebildet, dass mittig der dem Reittier zugewandten Seite in Längsrichtung
des Sattels eine durchgehende Aussparung oder Nut vorgesehen ist. In diese Aussparung
oder Nut lässt sich der beschriebene Gurt einlegen, ohne mit dem Rücken des Pferdes
in Kontakt zu gelangen. Hierdurch ergeben sich zwei weitere Befestigungspunkte der
Auflage an dem Sattel.
[0014] Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind sämtliche
Gurte längenverstellbar ausgebildet. Vorteilhaft sind die Gurte mittels Schnallen
in der Länge verstellbar und/oder öffenbar ausgebildet. Hier haben sich die im Reitsport
an Sätteln, beispielsweise im Bereich des Sattelgurtes üblichen Schnallen mit Dorn
bewährt. Es können auch Schnellverschlüsse, beispielsweise mit einer Klemm-Rast-Verbindung
vorgesehen sein.
[0015] Die lösbar an der Auflage angeordneten Polster werden vorteilhaft angeklettet. Das
bedeutet, dass die Auflage vorteilhaft aus einem beispielsweise beflockten Material
besteht, das bei einem Klettverschluss dem mit Flausch versehenen Teil entspricht.
Die zusätzlichen Polster tragen gemäß der vorteilhaften Ausführungsform den mit Haken
versehenen Teil eines Klettbandes, so dass die Polster an der Auflage ohne Weiteres
anklettbar ausgebildet sind. Es besteht auch die Möglichkeit, an der Auflage einen
entsprechenden Teil eines Klettbandes anzuordnen, beispielsweise den Flauschteil.
[0016] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Polster mittels anders
gestalteter lösbarer Verbindungen an der Auflage befestigt sind, beispielsweise mittels
Druckknöpfen, Schnallen oder dergleichen.
[0017] Die Polster sind vorteilhaft aus Neopren, Leder und/ oder Schaumstoff ausgebildet.
Es besteht auch die Möglichkeit, andere Materialien zu verwenden. Die Polster müssen
formstabil und trotzdem nachgiebig sein. Die Formstabilität ist erforderlich, damit
die Polster den nötigen Halt geben. Die Nachgiebigkeit ist erforderlich, damit die
Polster nicht reiben oder drücken, wenn ein Reiter im Sattel sitzt.
[0018] Eine weitere besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass
im vorderen Bereich der Auflage ein Aufsteigriemen angeordnet ist. Vorteilhaft ist
der Aufsteigriemen mit Hilfe von Haken fest mit dem Sattel an dafür vorgesehenen Ringen
verbunden.
[0019] Die Auflage selbst besteht vorteilhaft aus Neopren, Fell, Kunststoff und/oder Stoff
oder anderen Materialien. Wichtig ist, dass es sich um ein weiches Material handelt,
welches nach Möglichkeit atmungsaktiv ausgebildet sein soll. Das Material sollte darüber
hinaus schmutzunempfindlich sein und eventuell auch waschbar.
[0020] Die erfindungsgemäße Auflage ist formangepasst an den Sattel ausgebildet. Es besteht
die Möglichkeit, die Auflage an verschiedene Arten von Sätteln anzupassen, beispielsweise
an die gängigen Sättel Englisch und Western oder auch an Islandsättel und dergleichen.
[0021] Die Erfindung ist vorteilhaft im Freizeitreiter- und Wanderreiterbereich einsetzbar,
wie auch in Reitschulen und im Behindertenreitsport.
[0022] Gerade in Reitschulen und im Behindertenreitsport sind die zum Stand der Technik
gehörenden Sättel so ausgebildet, dass sie optimal an den Rücken des jeweiligen Pferdes
angepasst sind. Die Größe für den Reiter entspricht jedoch der größten Größe des Reiters,
der in dem Sattel reiten soll, damit alle Reiter mit dem Sattel reiten können. Ein
derartig großer Sattel ist jedoch für viele Reiter beispielsweise Kinder zu groß,
so dass diese nicht den nötigen Halt in dem Sattel finden. Aus diesem Grunde kann
die erfindungsgemäße Auflage auf dem Sattel angeordnet werden und mit den beschriebenen
Polstern ist es möglich, die ursprüngliche Sitzfläche zu verkleinern.
[0023] Wie schon ausgeführt, reiten kleine und schmale Reiter insbesondere Kinder oftmals
in für sie viel zu großen und ungeeigneten Sätteln. Dies hat zur Folge, dass sie nur
wenig Halt finden. Die vorhandenen Sättel sind oftmals den Pferden gut angepasst,
die gewählte Sitzfläche entspricht jedoch der Größe des größten Reiters des Pferdes.
[0024] Die erfindungsgemäße Auflage besteht vorteilhaft aus Neopren, Fell oder ähnlichen
Materialien. Die Auflage wird über die Sitzfläche des Sattels gezogen. Die Auflage
erhält eine individuell durch Schnallen verstellbare Vergurtung, die die Auflage fest
mit dem Sattel und auch dem Sattelgurt oder den Gurten für die Steigbügelriemen verbindet.
Die spezielle Vergurtung ist notwendig, damit der Überzug fest auf dem Sattel liegt
und kein Verrutschen stattfinden kann. Nur so kann der Reiter festen Halt im Sattel
und in der Auflage finden. Vorne am Überzug ist vorteilhaft der Aufsteigriemen befestigt,
der mit Hilfe von Haken fest mit dem Sattel an den dafür vorgesehenen Ringen verbunden
wird. Des weiteren weist die Auflage vorteilhaft im vorderen Bereich ein festes Polster
aus Neopren, Leder, Schaumstoff oder ähnlichen Materialien auf. Dieses Polster hat
den Zweck, den Reiter in dem Sattelsitz zu halten und ein Rutschen über den Vorderzwiesel
des Sattels zu verhindern. Außerdem ist es möglich, an diesem festen Polster weitere
abnehmbare Polster anzubringen, die die Sitzfläche individuell verkleinern. Auch am
Hinterzwiesel des Sattels kann vorteilhaft wenigstens ein abnehmbares Polster angebracht
werden.
[0025] Besteht die Auflage aus beflocktem Neopren, so können die Sitzverkleinerungen in
Form der Polster daran festgeklettet werden. Bei anderen Bezügen werden die Sitzverkleinerungen
vorteilhaft verschnallt. Die Sitzverkleinerungen ermöglichen es, den Sattel innerhalb
kürzester Zeit und ohne großen Aufwand an die unterschiedlichsten Reitergrößen anzupassen.
Der Reiter wird durch die Polster der Sattelauflage eingefasst. Der Reiter erlangt
mehr Halt, was die Sicherheit erhöht. Dennoch ist es dem Reiter in Gefahrensituationen
weiterhin möglich, komplett abzuspringen.
[0026] Durch das Ankletten des hinteren Polsters ist dieses vorteilhaft stufenlos verstellbar,
so dass die Auflage ganz individuell an verschiedene Reiter angepasst werden kann.
[0027] Die erfindungsgemäße Auflage für den Sattel ist vorteilhaft derart gearbeitet, dass
die Auflage vorne und hinten über den Vorderzwiesel und den Hinterzwiesel des Sattels
gezogen wird, so dass die Auflage für die eigentliche Vergurtung schon in der richtigen
Lage an dem Sattel angeordnet ist. Anschließend kann die oben beschriebene Vergurtung
der Auflage erfolgen.
[0028] Die seitlichen Gurte der Auflage können, wie oben beschrieben, an dem Sattelgurt
befestigt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, diese Gurte an den Schlaufen zu
befestigen, an denen auch die Höhe der Steigbügel verstellt wird.
[0029] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich anhand der zugehörigen Zeichnung,
in der ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Auflage nur beispielhaft dargestellt
ist. In der Zeichnung zeigen:
- Fig 1.
- eine Draufsicht auf eine Auflage, die auf einem Sattel angeordnet ist;
- Fig. 2
- einen Schnitt gemäß der Linie II-II der Fig. 1.
[0030] Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Auflage 1, die auf einem Sattel 2 angeordnet ist. Die
Auflage 1 weist Gurte 3, 4, 5, 6 auf, die an Gurten 7, 8, 9, 10, an denen die Länge
von Steigbügeln (nicht dargestellt) eingestellt werden, befestigt sind. Die Gurte
3, 4, 5, 6 sind längenverstellbar ausgebildet.
[0031] Zur Fixierung der Auflage 1 ist ein weiterer Gurt 11 vorgesehen, der an der Auflage
1 im vorderen Bereich 12 und im hinteren Bereich 13 mittig an der Auflage angeordnet
ist. Wie der Fig. 2 zu entnehmen ist, wird der Gurt 11 durch den Sattel 2 im Sitzbereich
hindurchgeführt, derart, dass er mit dem Pferderücken (nicht dargestellt) nicht in
Berührung kommt. Auch der Gurt 11 ist längenverstellbar ausgebildet, so dass die Auflage
1 fest mit dem Sattel 2 verbunden werden kann.
[0032] Darüber hinaus wird die Auflage über einen Hinterzwiesel 14 und einen Vorderzwiesel
15 gezogen, so dass die Auflage 1 am Sattel ohne Vergurtung vorgespannt ist.
[0033] Die Auflage 1 weist im vorderen Bereich ein Polster 16 auf, welches fest mit der
Auflage 1 verbunden ist. Im hinteren Bereich ist ein Polster 17 angeordnet, welches
mittels Klettbändern 18 (lediglich in Fig. 2 dargestellt) mit der Auflage 1 verbunden
ist. Dadurch, dass das Polster 17 mittels Klettbändern 18 an der Auflage 1 verbunden
ist, kann das Polster 17 derart an der Auflage 1 angeordnet werden, dass verschiedene
Sitzflächen auf dem Sattel entstehen und damit eine dem Reiter angepasste Sitzfläche
vorhanden ist.
[0034] In Fig. 2 ist an dem Polster 16 zusätzlich ein weiteres Polster 19 mittels Klettbändern
20 angeordnet.
[0035] Im vorderen Bereich 12 der Auflage 1 ist darüber hinaus ein Aufsteigriemen 21 angeordnet,
der mit Haken 22 an Ringen 23, die fest an dem Sattel angeordnet sind, befestigt ist.
Bezugszahlen
[0036]
- 1
- Auflage
- 2
- Sattel
- 3
- Gurt
- 4
- Gurt
- 5
- Gurt
- 6
- Gurt
- 7
- Gurt
- 8
- Gurt
- 9
- Gurt
- 10
- Gurt
- 11
- Gurt
- 12
- vorderer Bereich
- 13
- hinterer Bereich
- 14
- Hinterzwiesel
- 15
- Vorderzwiesel
- 16
- Polster fest
- 17
- Polster abnehmbar
- 18
- Klettbänder
- 19
- Polster abnehmbar
- 20
- Klettbänder
- 21
- Aufsteigriemen
- 22
- Haken
- 23
- Ringe
1. Auflage (1) für einen Sattel (2) für ein Reittier, wobei die Auflage lösbar an dem
Sattel befestigbar ausgebildet ist, wobei die Auflage zur Befestigung an dem Sattel
auf jeder Seite wenigstens einen Gurt (3,4;5,6) aufweist
dadurch gekennzeichnet , dass die Auflage (1) im hinteren Bereich (13) wenigstens ein lösbar fest an der Auflage
angeordnetes Polster (17) aufweist.
2. Auflage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite der Auflage (1) zwei Gurte (3, 4; 5, 6) zur Befestigung an dem Sattel
(2) vorgesehen sind.
3. Auflage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine seitliche Gurt (3, 4; 5, 6) an einem Sattelgurt oder an Gurten
(7, 8; 9, 10) zur Längenverstellung der Steigbügelriemen des Sattels (2) befestigbar
ausgebildet ist.
4. Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (1) wenigstens einen im vorderen und hinteren Bereich (12, 13) der Auflage
(1) befestigten, mittig angeordneten und öffenbaren Gurt (11) aufweist.
5. Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Gurte (3, 4; 5, 6, 11) in der Länge verstellbar ausgebildet sind.
6. Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gurte (3, 4, 5, 6, 11) mittels Schnallen in der Länge verstellbar und/oder öffenbar
ausgebildet sind.
7. Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine lösbar befestigte Polster (17, 19) an der Auflage (1) mittels
Klettverschluss (18, 20) und/oder mittels Schnallen und Gurten und/oder mittels Druckknöpfen
befestigbar ausgebildet ist.
8. Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Polster (16, 17, 19) aus Neopren, Leder und/oder Schaumstoff bestehen.
9. Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im vorderen Bereich (12) an der Auflage (1) ein Aufsteigriemen (21) angeordnet ist.
10. Auflage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsteigriemen (21) mit zwei Haken (22) an dem Sattel (2) befestigbar ausgebildet
ist.
11. Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (1) aus Neopren, Fell, Kunststoff und/oder Stoff ausgebildet ist.
12. Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (1) formangepasst an den Sattel (2) ausgebildet ist.
1. An overlay (1) for a saddle (2) for a riding animal, the overlay being designed to
be able to be fastened detachably to the saddle, the overlay having at least one strap
(3, 4; 5, 6) on each side for fastening to the saddle,
characterised in that the overlay (1) in the rear region (13) has at least one pad (17) arranged detachably
and securely on the overlay.
2. An overlay according to Claim 1, characterised in that on each side of the overlay (1) two straps (3, 4; 5, 6) are provided for fastening
to the saddle (2).
3. An overlay according to Claim 1 or 2, characterised in that the at least one lateral strap (3, 4; 5, 6) is designed to be able to be fastened
to a saddle strap or to straps (7, 8; 9, 10) for adjusting the length of the stirrup
leathers of the saddle (2).
4. An overlay according to one of the preceding claims, characterised in that the overlay (1) has at least one centrally arranged, openable strap (11) which is
fastened in the front and rear region (12, 13) of the overlay (1).
5. An overlay according to one of the preceding claims, characterised in that all the straps (3, 4; 5, 6, 11) are designed to be of adjustable length.
6. An overlay according to one of the preceding claims, characterised in that the straps (3, 4, 5, 6, 11) are designed to be adjustable in length and/or openable
by means of buckles.
7. An overlay according to one of the preceding claims, characterised in that the at least one detachably fastened pad (17, 19) is formed to be able to be fastened
to the overlay (1) by means of a hook-and-loop fastener (18, 20) and/or by means of
buckles and straps and/or by means of snap fasteners.
8. An overlay according to one of the preceding claims, characterised in that the pads (16, 17, 19) consist of neoprene, leather and/or foam.
9. An overlay according to one of the preceding claims, characterised in that a mounting strap (21) is arranged in the front region (12) on the overlay (1).
10. An overlay according to Claim 9, characterised in that the mounting strap (21) is designed to be able to be fastened to the saddle (2) with
two hooks (22).
11. An overlay according to one of the preceding claims, characterised in that the overlay (1) is formed from neoprene, fleece, plastics material and/or fabric.
12. An overlay according to one of the preceding claims, characterised in that the overlay (1) is designed to be adapted in shape to the saddle (2).
1. Recouvrement (1) pour une selle (2) pour une monture, sachant que le recouvrement
est réalisé de manière à pouvoir être fixé de manière amovible à la selle, sachant
que le recouvrement présente sur chaque côté, aux fins de la fixation au niveau de
la selle, au moins une sangle (3, 4 ; 5, 6),
caractérisé en ce que le recouvrement (1) présente dans la zone arrière (13) au moins un rembourrage (17)
disposé de manière fixe/amovible au niveau du recouvrement.
2. Recouvrement selon la revendication 1, caractérisé en ce que sont prévues, de chaque côté du recouvrement (1), deux sangles (3, 4 ; 5, 6) destinées
à être fixées au niveau de la selle (2).
3. Recouvrement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la sangle latérale (3, 4 ; 5, 6) au moins au nombre de une est réalisée de manière
à pouvoir être fixée au niveau d'une sangle de selle ou au niveau de sangles (7, 8
; 9, 10) aux fins de l'ajustage en longueur des étrivières de la selle (2).
4. Recouvrement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le recouvrement (1) présente au moins une sangle (11) fixée dans la zone avant et
la zone arrière (12, 13) du recouvrement (1), disposée au centre et pouvant être ouverte.
5. Recouvrement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que toutes les sangles (3, 4 ; 5, 6, 11) sont réalisées de manière à pouvoir être ajustées
en longueur.
6. Recouvrement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les sangles (3, 4, 5, 6, 11) sont réalisées de manière à pouvoir être ajustées en
longueur et/ou de manière à pouvoir être ouvertes au moyen de boucles.
7. Recouvrement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le rembourrage (17, 19) au moins au nombre de un fixé de manière amovible est réalisé
de manière à pouvoir être fixé au niveau du recouvrement (1) au moyen d'une fermeture
velcro (18, 20) et/ou au moyen de boucles et de sangles et/ou au moyen de boutons-pression.
8. Recouvrement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le rembourrage (16, 17, 19) est constitué de néoprène, de cuir et/ou de mousse.
9. Recouvrement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'est disposée, dans la zone avant (12), au niveau du recouvrement (1), une poignée
de maintien au niveau du pommeau (21).
10. Recouvrement selon la revendication 9, caractérisé en ce que la poignée de maintien au niveau du pommeau (21) est réalisée de manière à pouvoir
être fixée au niveau de la selle (2) avec deux crochets (22).
11. Recouvrement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le recouvrement (1) est réalisé en néoprène, en peau, en matière plastique et/ou
en tissu.
12. Recouvrement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le recouvrement (1) est réalisé de manière à ce que sa forme s'adapte à la selle
(2).


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