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<ep-patent-document id="EP12150636B1" file="EP12150636NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2476643" kind="B1" date-publ="20131225" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.40 (30 Jan 2013) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2476643</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20131225</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>12150636.4</B210><B220><date>20120110</date></B220><B240><B241><date>20120601</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102011008361</B310><B320><date>20110112</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330><B310>102011052691</B310><B320><date>20110812</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20131225</date><bnum>201352</bnum></B405><B430><date>20120718</date><bnum>201229</bnum></B430><B450><date>20131225</date><bnum>201352</bnum></B450><B452EP><date>20130530</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B68C   1/12        20060101AFI20120416BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Auflage für einen Sattel</B542><B541>en</B541><B542>Support for a saddle</B542><B541>fr</B541><B542>Recouvrement pour une selle</B542></B540><B560><B561><text>DE-U1- 29 614 476</text></B561><B561><text>US-A- 3 624 695</text></B561><B561><text>US-A- 6 035 616</text></B561><B561><text>US-A1- 2005 000 194</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Rihm, Josef</snm><adr><str>Stadionstrasse 12</str><city>35759 Driedorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Rihm, Berit Sabine</snm><adr><str>Stadionstrasse 12</str><city>35759 Driedorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Rihm, Josef</snm><iid>101291129</iid><irf>R P 998 EP</irf><adr><str>Stadionstraße 12</str><city>35759 Driedorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Knefel, Cordula</snm><iid>100817735</iid><adr><str>Wertherstrasse 16</str><city>35578 Wetzlar</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B880><date>20120718</date><bnum>201229</bnum></B880></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Auflage für einen Sattel für ein Reittier, insbesondere für ein Pferd.</p>
<p id="p0002" num="0002">Im Reitsport ist es üblich, dass ein Sattel üblicherweise an den Rücken eines Pferdes angepasst ist. Reiten mehrere Reiter, beispielsweise mittels einer Reitbeteiligung oder im Schulbetrieb ein Pferd, müsste eigentlich jeder Reiter einen Sattel besitzen, der an den Reiter und gleichzeitig an das Pferd angepasst ist. Dies ist in den meisten Fällen jedoch nicht der Fall. Auch Schulsattel sind<!-- EPO <DP n="2"> --> häufig in einer großen Größe gewählt, damit sämtliche Schüler auf den Sattel passen.</p>
<p id="p0003" num="0003">Zum Stand der Technik (<patcit id="pcit0001" dnum="DE20014515U1"><text>DE 200 14 515 U1</text></patcit>) gehört eine Sitzvorrichtung, zum Beispiel ein Sattel für Reiter auf Pferden. Bei dieser zum Stand der Technik gehörenden Sitzvorrichtung ist ein über eine Vorderteillänge in der Breite einstellbarer Sattelbaum vorgesehen sowie im vorderen und hinteren Bereich der Sitzfläche angeordnete Sitzstützen, die mit dem Sattelbaum mittels Klemmmitteln fest verbunden sind. Gemäß diesem Stand der Technik sind die Sitzstützen mit dem Sattelbaum durch Klemmmittel fest verbunden, beispielsweise wird die vordere Sitzstütze durch Verschraubung mit dem Sattelbaum fixiert.</p>
<p id="p0004" num="0004">Diese zum Stand der Technik gehörende Sitzvorrichtung weist den Nachteil auf, dass eine Sitzverkleinerung lediglich sehr umständlich an dem Sattel befestigt werden kann. Darüber hinaus wird der Sattel durch die vorgesehene Schraubverbindung beschädigt. Verschiedenartig ausgebildete Sitzstützen erfordern darüber hinaus eine jeweils eigene Verschraubung an den Sattelbaum.</p>
<p id="p0005" num="0005">Aus dem Stand der Technik (<patcit id="pcit0002" dnum="US3624695A"><text>US 3,624,695 A</text></patcit>) ist eine Sattelauflage bekannt, bei der im vorderen Bereich ein fest in der Sattelauflage angeordnetes Polster vorgesehen ist.</p>
<p id="p0006" num="0006">Mit der zum Stand der Technik gehörenden Sattelauflage kann eine Sitzfläche eines Sattels an einen speziellen Reiter angepasst werden. Diese zum Stand der Technik gehörende Sattelauflage weist den Nachteil auf, dass jeder Reiter seine eigene an ihn angepasste Sattelauflage benötigt, ähnlich wie jeder Reiter normalerweise einen an ihn angepassten Sattel benötigt.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">Das der Erfindung zugrunde liegende technische Problem besteht darin, eine Auflage für einen Sattel anzugeben, der ohne Beschädigung des Sattels individuell und auf einfachste Art und weise an verschiedene Reiter angepasst werden kann.</p>
<p id="p0008" num="0008">Dieses technische Problem wird durch eine Auflage mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 gelöst.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die erfindungsgemäße Auflage für einen Sattel für ein Reittier, bei der die Auflage lösbar an dem Sattel befestigbar ausgebildet ist, und bei der die Auflage zur Befestigung an dem Sattel auf jeder Seite wenigstens einen Gurt aufweist, zeichnet sich dadurch aus, dass die Auflage im hinteren Bereich wenigstens ein lösbar fest an der Auflage angeordnetes Polster aufweist.</p>
<p id="p0010" num="0010">Durch die erfindungsgemäße Ausführungsform der Auflage für einen Sattel ist gewährleistet, dass die Auflage lösbar an dem Sattel befestigt werden kann, ohne dass der Sattel hierzu baulich verändert werden muss. Die Auflage weist erfindungsgemäß zur Befestigung an dem Sattel auf jeder Seite wenigstens einen Gurt auf. Darüber hinaus weist die Auflage im hinteren Bereich wenigstens ein lösbar fest an der Auflage angeordnetes Polster auf.</p>
<p id="p0011" num="0011">Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass im vorderen Bereich ein fest angeordnetes Polster vorgesehen ist. Zusätzlich ist im hinteren Bereich ein weiteres Polster vorgesehen, welches lösbar an der Auflage befestigt wird. Hierdurch ist es möglich, im hinteren Bereich an verschiedenen<!-- EPO <DP n="4"> --> Stellen Polster verschiedener Größen anzuordnen, je nach Größe des Reiters.</p>
<p id="p0012" num="0012">Es besteht auch die Möglichkeit gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung, dass zusätzlich zu einem im vorderen Bereich angeordneten festen Polster weitere Polster im vorderen Bereich angeordnet werden können, um auch hier die jeweilige Größe oder die Belange des Reiters zu berücksichtigen.</p>
<p id="p0013" num="0013">Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind auf jeder Seite der erfindungsgemäßen Auflage je zwei Gurte zur Befestigung an dem Sattel vorgesehen.<!-- EPO <DP n="5"> --> Vorteilhaft sind die Gurte jeweils im vorderen und im hinteren Bereich befestigt und führen von dem vorderen und dem hinteren Bereich jeweils zu dem Sattelgurt oder den Gurten zur Längenverstellung der Steigbügelriemen, der auf der entsprechenden Seite angeordnet ist. Hierdurch wird die Auflage mit vier Punkten auf dem Sattel befestigt. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist ein weiterer Gurt vorgesehen, der jeweils im vorderen und hinteren Bereich der Auflage befestigt ist und mittig zu einer Längsachse der Auflage angeordnet ist. Dieser Gurt lässt sich öffnen. Damit ist es möglich, diesen Gurt unterhalb des Sattels durchzuziehen und hierdurch an dem Sattel zu befestigen. Üblicherweise sind die zum Stand der Technik gehörenden Sättel derart ausgebildet, dass mittig der dem Reittier zugewandten Seite in Längsrichtung des Sattels eine durchgehende Aussparung oder Nut vorgesehen ist. In diese Aussparung oder Nut lässt sich der beschriebene Gurt einlegen, ohne mit dem Rücken des Pferdes in Kontakt zu gelangen. Hierdurch ergeben sich zwei weitere Befestigungspunkte der Auflage an dem Sattel.</p>
<p id="p0014" num="0014">Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind sämtliche Gurte längenverstellbar ausgebildet. Vorteilhaft sind die Gurte mittels Schnallen in der Länge verstellbar und/oder öffenbar ausgebildet. Hier haben sich die im Reitsport an Sätteln, beispielsweise im Bereich des Sattelgurtes üblichen Schnallen mit Dorn bewährt. Es können auch Schnellverschlüsse, beispielsweise mit einer Klemm-Rast-Verbindung vorgesehen sein.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die lösbar an der Auflage angeordneten Polster werden vorteilhaft angeklettet. Das bedeutet, dass die Auflage vorteilhaft aus einem beispielsweise beflockten Material<!-- EPO <DP n="6"> --> besteht, das bei einem Klettverschluss dem mit Flausch versehenen Teil entspricht. Die zusätzlichen Polster tragen gemäß der vorteilhaften Ausführungsform den mit Haken versehenen Teil eines Klettbandes, so dass die Polster an der Auflage ohne Weiteres anklettbar ausgebildet sind. Es besteht auch die Möglichkeit, an der Auflage einen entsprechenden Teil eines Klettbandes anzuordnen, beispielsweise den Flauschteil.</p>
<p id="p0016" num="0016">Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Polster mittels anders gestalteter lösbarer Verbindungen an der Auflage befestigt sind, beispielsweise mittels Druckknöpfen, Schnallen oder dergleichen.</p>
<p id="p0017" num="0017">Die Polster sind vorteilhaft aus Neopren, Leder und/ oder Schaumstoff ausgebildet. Es besteht auch die Möglichkeit, andere Materialien zu verwenden. Die Polster müssen formstabil und trotzdem nachgiebig sein. Die Formstabilität ist erforderlich, damit die Polster den nötigen Halt geben. Die Nachgiebigkeit ist erforderlich, damit die Polster nicht reiben oder drücken, wenn ein Reiter im Sattel sitzt.</p>
<p id="p0018" num="0018">Eine weitere besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass im vorderen Bereich der Auflage ein Aufsteigriemen angeordnet ist. Vorteilhaft ist der Aufsteigriemen mit Hilfe von Haken fest mit dem Sattel an dafür vorgesehenen Ringen verbunden.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die Auflage selbst besteht vorteilhaft aus Neopren, Fell, Kunststoff und/oder Stoff oder anderen Materialien. Wichtig ist, dass es sich um ein weiches Material handelt, welches nach Möglichkeit atmungsaktiv ausgebildet sein soll. Das Material sollte darüber hinaus schmutzunempfindlich sein und eventuell auch waschbar.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0020" num="0020">Die erfindungsgemäße Auflage ist formangepasst an den Sattel ausgebildet. Es besteht die Möglichkeit, die Auflage an verschiedene Arten von Sätteln anzupassen, beispielsweise an die gängigen Sättel Englisch und Western oder auch an Islandsättel und dergleichen.</p>
<p id="p0021" num="0021">Die Erfindung ist vorteilhaft im Freizeitreiter- und Wanderreiterbereich einsetzbar, wie auch in Reitschulen und im Behindertenreitsport.</p>
<p id="p0022" num="0022">Gerade in Reitschulen und im Behindertenreitsport sind die zum Stand der Technik gehörenden Sättel so ausgebildet, dass sie optimal an den Rücken des jeweiligen Pferdes angepasst sind. Die Größe für den Reiter entspricht jedoch der größten Größe des Reiters, der in dem Sattel reiten soll, damit alle Reiter mit dem Sattel reiten können. Ein derartig großer Sattel ist jedoch für viele Reiter beispielsweise Kinder zu groß, so dass diese nicht den nötigen Halt in dem Sattel finden. Aus diesem Grunde kann die erfindungsgemäße Auflage auf dem Sattel angeordnet werden und mit den beschriebenen Polstern ist es möglich, die ursprüngliche Sitzfläche zu verkleinern.</p>
<p id="p0023" num="0023">Wie schon ausgeführt, reiten kleine und schmale Reiter insbesondere Kinder oftmals in für sie viel zu großen und ungeeigneten Sätteln. Dies hat zur Folge, dass sie nur wenig Halt finden. Die vorhandenen Sättel sind oftmals den Pferden gut angepasst, die gewählte Sitzfläche entspricht jedoch der Größe des größten Reiters des Pferdes.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die erfindungsgemäße Auflage besteht vorteilhaft aus Neopren, Fell oder ähnlichen Materialien. Die Auflage wird über die Sitzfläche des Sattels gezogen. Die Auflage erhält<!-- EPO <DP n="8"> --> eine individuell durch Schnallen verstellbare Vergurtung, die die Auflage fest mit dem Sattel und auch dem Sattelgurt oder den Gurten für die Steigbügelriemen verbindet. Die spezielle Vergurtung ist notwendig, damit der Überzug fest auf dem Sattel liegt und kein Verrutschen stattfinden kann. Nur so kann der Reiter festen Halt im Sattel und in der Auflage finden. Vorne am Überzug ist vorteilhaft der Aufsteigriemen befestigt, der mit Hilfe von Haken fest mit dem Sattel an den dafür vorgesehenen Ringen verbunden wird. Des weiteren weist die Auflage vorteilhaft im vorderen Bereich ein festes Polster aus Neopren, Leder, Schaumstoff oder ähnlichen Materialien auf. Dieses Polster hat den Zweck, den Reiter in dem Sattelsitz zu halten und ein Rutschen über den Vorderzwiesel des Sattels zu verhindern. Außerdem ist es möglich, an diesem festen Polster weitere abnehmbare Polster anzubringen, die die Sitzfläche individuell verkleinern. Auch am Hinterzwiesel des Sattels kann vorteilhaft wenigstens ein abnehmbares Polster angebracht werden.</p>
<p id="p0025" num="0025">Besteht die Auflage aus beflocktem Neopren, so können die Sitzverkleinerungen in Form der Polster daran festgeklettet werden. Bei anderen Bezügen werden die Sitzverkleinerungen vorteilhaft verschnallt. Die Sitzverkleinerungen ermöglichen es, den Sattel innerhalb kürzester Zeit und ohne großen Aufwand an die unterschiedlichsten Reitergrößen anzupassen. Der Reiter wird durch die Polster der Sattelauflage eingefasst. Der Reiter erlangt mehr Halt, was die Sicherheit erhöht. Dennoch ist es dem Reiter in Gefahrensituationen weiterhin möglich, komplett abzuspringen.</p>
<p id="p0026" num="0026">Durch das Ankletten des hinteren Polsters ist dieses vorteilhaft stufenlos verstellbar, so dass die Auflage ganz individuell an verschiedene Reiter angepasst werden kann.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0027" num="0027">Die erfindungsgemäße Auflage für den Sattel ist vorteilhaft derart gearbeitet, dass die Auflage vorne und hinten über den Vorderzwiesel und den Hinterzwiesel des Sattels gezogen wird, so dass die Auflage für die eigentliche Vergurtung schon in der richtigen Lage an dem Sattel angeordnet ist. Anschließend kann die oben beschriebene Vergurtung der Auflage erfolgen.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die seitlichen Gurte der Auflage können, wie oben beschrieben, an dem Sattelgurt befestigt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, diese Gurte an den Schlaufen zu befestigen, an denen auch die Höhe der Steigbügel verstellt wird.</p>
<p id="p0029" num="0029">Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich anhand der zugehörigen Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Auflage nur beispielhaft dargestellt ist. In der Zeichnung zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig 1.</dt><dd>eine Draufsicht auf eine Auflage, die auf einem Sattel angeordnet ist;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>einen Schnitt gemäß der Linie II-II der <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>.</dd>
</dl></p>
<p id="p0030" num="0030">Die <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und <figref idref="f0002">2</figref> zeigen eine Auflage 1, die auf einem Sattel 2 angeordnet ist. Die Auflage 1 weist Gurte 3, 4, 5, 6 auf, die an Gurten 7, 8, 9, 10, an denen die Länge von Steigbügeln (nicht dargestellt) eingestellt werden, befestigt sind. Die Gurte 3, 4, 5, 6 sind längenverstellbar ausgebildet.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<p id="p0031" num="0031">Zur Fixierung der Auflage 1 ist ein weiterer Gurt 11 vorgesehen, der an der Auflage 1 im vorderen Bereich 12 und im hinteren Bereich 13 mittig an der Auflage angeordnet ist. Wie der <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> zu entnehmen ist, wird der Gurt 11 durch den Sattel 2 im Sitzbereich hindurchgeführt, derart, dass er mit dem Pferderücken (nicht dargestellt) nicht in Berührung kommt. Auch der Gurt 11 ist längenverstellbar ausgebildet, so dass die Auflage 1 fest mit dem Sattel 2 verbunden werden kann.</p>
<p id="p0032" num="0032">Darüber hinaus wird die Auflage über einen Hinterzwiesel 14 und einen Vorderzwiesel 15 gezogen, so dass die Auflage 1 am Sattel ohne Vergurtung vorgespannt ist.</p>
<p id="p0033" num="0033">Die Auflage 1 weist im vorderen Bereich ein Polster 16 auf, welches fest mit der Auflage 1 verbunden ist. Im hinteren Bereich ist ein Polster 17 angeordnet, welches mittels Klettbändern 18 (lediglich in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> dargestellt) mit der Auflage 1 verbunden ist. Dadurch, dass das Polster 17 mittels Klettbändern 18 an der Auflage 1 verbunden ist, kann das Polster 17 derart an der Auflage 1 angeordnet werden, dass verschiedene Sitzflächen auf dem Sattel entstehen und damit eine dem Reiter angepasste Sitzfläche vorhanden ist.</p>
<p id="p0034" num="0034">In <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> ist an dem Polster 16 zusätzlich ein weiteres Polster 19 mittels Klettbändern 20 angeordnet.</p>
<p id="p0035" num="0035">Im vorderen Bereich 12 der Auflage 1 ist darüber hinaus ein Aufsteigriemen 21 angeordnet, der mit Haken 22 an Ringen 23, die fest an dem Sattel angeordnet sind, befestigt ist.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<heading id="h0001">Bezugszahlen</heading>
<p id="p0036" num="0036">
<dl id="dl0002">
<dt>1</dt><dd>Auflage</dd>
<dt>2</dt><dd>Sattel</dd>
<dt>3</dt><dd>Gurt</dd>
<dt>4</dt><dd>Gurt</dd>
<dt>5</dt><dd>Gurt</dd>
<dt>6</dt><dd>Gurt</dd>
<dt>7</dt><dd>Gurt</dd>
<dt>8</dt><dd>Gurt</dd>
<dt>9</dt><dd>Gurt</dd>
<dt>10</dt><dd>Gurt</dd>
<dt>11</dt><dd>Gurt</dd>
<dt>12</dt><dd>vorderer Bereich</dd>
<dt>13</dt><dd>hinterer Bereich</dd>
<dt>14</dt><dd>Hinterzwiesel</dd>
<dt>15</dt><dd>Vorderzwiesel</dd>
<dt>16</dt><dd>Polster fest</dd>
<dt>17</dt><dd>Polster abnehmbar</dd>
<dt>18</dt><dd>Klettbänder</dd>
<dt>19</dt><dd>Polster abnehmbar</dd>
<dt>20</dt><dd>Klettbänder</dd>
<dt>21</dt><dd>Aufsteigriemen</dd>
<dt>22</dt><dd>Haken</dd>
<dt>23</dt><dd>Ringe</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="12"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Auflage (1) für einen Sattel (2) für ein Reittier, wobei die Auflage lösbar an dem Sattel befestigbar ausgebildet ist, wobei die Auflage zur Befestigung an dem Sattel auf jeder Seite wenigstens einen Gurt (3,4;5,6) aufweist<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet , dass</b> die Auflage (1) im hinteren Bereich (13) wenigstens ein lösbar fest an der Auflage angeordnetes Polster (17) aufweist.<!-- EPO <DP n="13"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Auflage nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> auf jeder Seite der Auflage (1) zwei Gurte (3, 4; 5, 6) zur Befestigung an dem Sattel (2) vorgesehen sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Auflage nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der wenigstens eine seitliche Gurt (3, 4; 5, 6) an einem Sattelgurt oder an Gurten (7, 8; 9, 10) zur Längenverstellung der Steigbügelriemen des Sattels (2) befestigbar ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Auflage (1) wenigstens einen im vorderen und hinteren Bereich (12, 13) der Auflage (1) befestigten, mittig angeordneten und öffenbaren Gurt (11) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> sämtliche Gurte (3, 4; 5, 6, 11) in der Länge verstellbar ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Gurte (3, 4, 5, 6, 11)<!-- EPO <DP n="14"> --> mittels Schnallen in der Länge verstellbar und/oder öffenbar ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das wenigstens eine lösbar befestigte Polster (17, 19) an der Auflage (1) mittels Klettverschluss (18, 20) und/oder mittels Schnallen und Gurten und/oder mittels Druckknöpfen befestigbar ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Polster (16, 17, 19) aus Neopren, Leder und/oder Schaumstoff bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> im vorderen Bereich (12) an der Auflage (1) ein Aufsteigriemen (21) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Auflage nach Anspruch 9, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Aufsteigriemen (21) mit zwei Haken (22) an dem Sattel (2) befestigbar ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Auflage (1) aus Neopren, Fell, Kunststoff und/oder Stoff ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Auflage (1) formangepasst an den Sattel (2) ausgebildet ist.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>An overlay (1) for a saddle (2) for a riding animal, the overlay being designed to be able to be fastened detachably to the saddle, the overlay having at least one strap (3, 4; 5, 6) on each side for fastening to the saddle,<br/>
<b>characterised in that</b> the overlay (1) in the rear region (13) has at least one pad (17) arranged detachably and securely on the overlay.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>An overlay according to Claim 1, <b>characterised in that</b> on each side of the overlay (1) two straps (3, 4; 5, 6) are provided for fastening to the saddle (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>An overlay according to Claim 1 or 2, <b>characterised in that</b> the at least one lateral strap (3, 4; 5, 6) is designed to be able to be fastened to a saddle strap or to straps (7, 8; 9, 10) for adjusting the length of the stirrup leathers of the saddle (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>An overlay according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the overlay (1) has at least one centrally arranged, openable strap (11) which is fastened in the front and rear region (12, 13) of the overlay (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>An overlay according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> all the straps (3, 4; 5, 6, 11) are designed to be of adjustable length.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>An overlay according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the straps (3, 4, 5, 6, 11) are designed to be adjustable in length and/or openable by means of buckles.<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>An overlay according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the at least one detachably fastened pad (17, 19) is formed to be able to be fastened to the overlay (1) by means of a hook-and-loop fastener (18, 20) and/or by means of buckles and straps and/or by means of snap fasteners.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>An overlay according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the pads (16, 17, 19) consist of neoprene, leather and/or foam.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>An overlay according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> a mounting strap (21) is arranged in the front region (12) on the overlay (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>An overlay according to Claim 9, <b>characterised in that</b> the mounting strap (21) is designed to be able to be fastened to the saddle (2) with two hooks (22).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>An overlay according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the overlay (1) is formed from neoprene, fleece, plastics material and/or fabric.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>An overlay according to one of the preceding claims, <b>characterised in that</b> the overlay (1) is designed to be adapted in shape to the saddle (2).</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="17"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Recouvrement (1) pour une selle (2) pour une monture, sachant que le recouvrement est réalisé de manière à pouvoir être fixé de manière amovible à la selle, sachant que le recouvrement présente sur chaque côté, aux fins de la fixation au niveau de la selle, au moins une sangle (3, 4 ; 5, 6),<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> le recouvrement (1) présente dans la zone arrière (13) au moins un rembourrage (17) disposé de manière fixe/amovible au niveau du recouvrement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Recouvrement selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> sont prévues, de chaque côté du recouvrement (1), deux sangles (3, 4 ; 5, 6) destinées à être fixées au niveau de la selle (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Recouvrement selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisé en ce que</b> la sangle latérale (3, 4 ; 5, 6) au moins au nombre de une est réalisée de manière à pouvoir être fixée au niveau d'une sangle de selle ou au niveau de sangles (7, 8 ; 9, 10) aux fins de l'ajustage en longueur des étrivières de la selle (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Recouvrement selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le recouvrement (1) présente au moins une sangle (11) fixée dans la zone avant et la zone arrière (12, 13) du recouvrement (1), disposée au centre et pouvant être ouverte.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Recouvrement selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> toutes les sangles (3, 4 ; 5, 6, 11) sont réalisées de manière à pouvoir être ajustées en longueur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Recouvrement selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> les sangles (3, 4, 5, 6, 11) sont réalisées de manière à pouvoir être ajustées en longueur et/ou de manière à pouvoir être ouvertes au moyen de boucles.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Recouvrement selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le rembourrage (17, 19) au moins au nombre de un fixé de manière amovible est réalisé de manière à pouvoir être fixé au niveau du recouvrement (1) au moyen d'une fermeture velcro (18, 20) et/ou au moyen de boucles et de sangles et/ou au moyen de boutons-pression.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Recouvrement selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le rembourrage (16, 17, 19) est constitué de néoprène, de cuir et/ou de mousse.<!-- EPO <DP n="18"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Recouvrement selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce qu'</b>est disposée, dans la zone avant (12), au niveau du recouvrement (1), une poignée de maintien au niveau du pommeau (21).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Recouvrement selon la revendication 9, <b>caractérisé en ce que</b> la poignée de maintien au niveau du pommeau (21) est réalisée de manière à pouvoir être fixée au niveau de la selle (2) avec deux crochets (22).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Recouvrement selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le recouvrement (1) est réalisé en néoprène, en peau, en matière plastique et/ou en tissu.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Recouvrement selon l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le recouvrement (1) est réalisé de manière à ce que sa forme s'adapte à la selle (2).</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="162" he="177" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="137" he="150" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE20014515U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>20014515</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="US3624695A"><document-id><country>US</country><doc-number>3624695</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0005]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
