[0001] Die Erfindung betrifft eine Eckprofilleiste zur Verbindung von im montierten Zustand
zueinander rechtwinklig ausgerichteten Bodenbelag-Elementen für insbesondere einen
Designboden nach dem Anspruch 1.
[0002] Als Bodenbeläge sind sogenannte Design-Bodenbeläge bekannt, die aus relativ dünnem
sowie flexiblem Material bestehen und relativ genau mit geringen Fugenbreiten an eine
Seitenwand heran verlegt werden können. Ein derartiger Design-Bodenbelag setzt sich
aus einer Vielzahl von einzelnen Bodenbelag-Elementen zusammen. Diese können an Rauminnen-
und -außenecken über Eckprofilelemente miteinander verbunden werden. Je nach Einsatzzweck
können solche Eckprofilelemente beispielhaft Innen- oder Außen-Eckverbinder von Bodensockelleisten
oder Übergangsprofile zwischen Bodensockelleisten und einer Bodenwand sein. Alternativ
sind derartige Eckprofilleisten auch als Treppenkantenprofile einsetzbar.
[0003] Derartige Profile sind im Stand der Technik zum Teil geometrisch komplex und damit
kostenaufwändig ausgeführt, um einen optisch ansprechenden, im Wesentlichen fugenfreien
Übergang zu erzielen.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Eckprofilleiste bereitzustellen, die
einfach aufgebaut ist, für unterschiedliche Einsatzzwecke verwendbar ist sowie montagetechnisch
einfach einen optisch ansprechenden Übergang zwischen zueinander rechtwinklig ausgerichteten
Bodenbelag-Elementen gewährleistet.
[0005] Die Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen
der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen offenbart.
[0006] Gemäß dem Anspruch 1 weist die Eckprofilleiste einen Grundkörper auf, der im Querschnitt
als ein Winkelprofil mit zwei zueinander rechtwinkligen Anlageschenkeln ausgebildet
ist. Im montierten Zustand liegen auf den Anlageflächen dieser Anlageschenkeln jeweils
die zueinander rechtwinklig ausgerichteten Bodenbelag-Elemente mit ihren Randkanten
auf. Zudem ist das Winkelprofil mit einem Trennsteg ausgebildet, der Anschlagflanken
aufweist, die in Stoßverbindung mit den oben genannten Randkanten der Bodenbelag-Elemente
bringbar sind. Im montierten Zustand sind daher die einander zugewandten Randkanten
der Bodenbelag-Elemente voneinander über den Trennsteg beabstandet, der zwischen den
beiden Bodenbelag-Elementen angeordnet ist.
[0007] Ein optisch ansprechender Übergang zwischen den beiden zueinander rechtwinklig ausgerichteten
Bodenbelag-Elementen ist von großer Bedeutung. Bevorzugt kann daher der Trennsteg
des Winkelprofils eine im montierten Zustand freigelegte Dekorfläche aufweisen. Die
Dekorfläche verbindet die beiden oben erwähnten Anschlagflanken des Trennsteges miteinander.
Im montierten Zustand ist somit die Eckprofilleiste mit Ausnahme der Dekorfläche von
den beiden Bodenbelag-Elementen überdeckt. Die freigelegte Dekorfläche erstreckt sich
demgegenüber streifenförmig zwischen den beiden einander zugewandten Randkanten der
Bodenbelag-Elemente. Dadurch ist einerseits ein optisch ansprechender Übergang erzielt.
Andererseits ist auch ein im Wesentlichen fugenfreier Übergang der beiden zueinander
rechtwinklig ausgerichteten Bodenbelag-Elemente ermöglicht.
[0008] Die im montierten Zustand in Kontakt mit den Bodenbelag-Elementen befindlichen Anschlagflanken
des Trennsteges können an Übergangskanten in die nach außen freigelegte Dekorfläche
der Eckprofilleiste übergehen. Für einen optisch formschönen Übergang der beiden Bodenbelag-Elemente
ist es dabei günstig, wenn der Abstand zwischen einer dieser Übergangskanten und dem
zugewandten Anlageschenkel des Winkelprofils im Wesentlichen der Belagshöhe der Bodenbelag-Elemente
entspricht. Besonders bevorzugt ist es, wenn dieser Abstand geringfügig größer als
die Belagshöhe ausgeführt ist.
[0009] Für einen einfachen Aufbau sowie einer einfachen Montage der Eckprofilleiste ist
es weiter von Vorteil, wenn diese im Querschnitt spiegelsymmetrisch ausgebildet ist,
und zwar mit Bezug auf eine Mittelachse des Trennsteges. Der Trennsteg kann bevorzugt
den zwischen den beiden Anlageschenkeln aufgespannten 90°-Winkel halbieren, so dass
der Trennsteg von beiden Anlageschenkeln um einen 45°-Winkel beabstandet sein kann.
Die Herstellung der Eckprofilleiste lässt sich zudem vereinfachen, wenn diese als
ein Zuschnittteil ausgeführt ist, das mit vorgegebener Zuschnittlänge von einem Endlosstrang
zugeschnitten werden kann. Die Eckprofilleiste kann bevorzugt ein Metallprofil, etwa
ein Aluminiumstrangteil sein. Deren nach außen sichtbare Dekorfläche kann somit in
einer Ausführungsvariante metallisch ausgeführt sein.
[0010] Eine dauerhafte sowie zuverlässige Halterung der Randkanten der Bodenbelag-Elemente
an den Anschlagflanken des Trennsteges der Eckprofilleiste auch bei Einwirkung äußerer
mechanischer Kräfte ist von großer Relevanz. Vor diesem Hintergrund kann der Trennsteg
der Eckprofilleiste im Bereich seiner Anschlagflanken jeweils Einschübe aufweisen,
in die die Randkanten der beiden zueinander rechtwinklig ausgerichteten Bodenbelag-Elemente
einsetzbar sind. Der Trennsteg kann somit zumindest teilweise die Randkanten der Bodenbelag-Elemente
einfassen, wodurch ein sicherer Halt der Bodenbelag-Elemente gewährleistet ist. Zudem
können die Bodenbelag-Elemente beispielsweise über ein Selbstklebeband, an den Anlageflächen
der beiden Anlageschenkeln des Winkelprofils und/oder an den Montagewänden befestigt
sein.
[0011] Um bei der Montage der Eckprofilleiste ein einfaches Einsetzen der Bodenbelag-Elemente
in die Einschübe der Trennstege zu gewährleisten, ist es von Vorteil, wenn die am
Trennsteg ausgebildeten Einschübe keilförmig ausgebildet sind, und zwar mit einer
in Richtung auf den Anschlagschenkel des Winkelprofils schräg zulaufenden Anschlagflanke.
Dadurch ist erreicht, dass sich der Einschub jeweils in Richtung auf das Bodenbelag-Element
ausweitet, wodurch ein einfaches Einsetzen der Randkanten der Bodenbelag-Elemente
in den Einschub erfolgen kann.
[0012] Die Anlageschenkel des Winkelprofils der Eckprofilleiste weisen zusätzlich zu den
bereits erwähnten Anlageflächen Montageflächen auf, die im montierten Zustand in flächiger
Anlage mit zueinander rechtwinkligen Montagewänden, etwa Boden- und Seitenwände sind.
Die Montageflächen können dabei bevorzugt an der, von den Anlageflächen abgewandten
Seiten des Winkelprofiles vorgesehen sein. Im montierten Zustand sind daher die Anlageschenkel
zwischen den Montagewänden sowie den Bodenbelag-Elementen angeordnet. Als rechtwinklige
Montagewände im Sinne der Erfindung sind beispielhaft Boden- und Seitenwände zu verstehen
bzw. zueinander rechtwinklig gestaltete Seitenwände.
[0013] Die Anlageschenkel des Winkelprofils können an ihren freien Enden zudem keilförmige
Auslaufflächen aufweisen, an denen sich die Materialstärke der Anlageschenkel bis
zum freien Ende auf 0 reduziert. Dadurch kann im montierten Zustand ein im Wesentlichen
ebenflächiger Übergang der Bodenbelag-Elemente von der Montagewand auf den Anlageschenkel
der Eckprofilleiste gewährleistet werden.
[0014] Der die beiden zueinander rechtwinkligen Bodenbelag-Elemente voneinander separierende
Trennsteg ist bevorzugt an der, von den Montageflächen abgewandten Seite des Winkelprofils
ausgebildet. Der Trennsteg sowie die beiden Anlageschenkel des Winkelprofils können
hierbei bevorzugt im Querschnitt in einem gemeinsamen Knotenpunkt sternförmig zusammenlaufen.
[0015] Die erfindungsgemäße Eckprofilleiste kann in unterschiedlichen Anwendungsfällen eingesetzt
werden. Beispielhaft können die Bodenbelag-Elemente jeweils Bestandteile einer um
eine Rauminnenecke geführte Bodensockelleiste sein. In diesem Fall kann die Eckprofilleiste
als ein Inneneckverbinder eingesetzt werden, der die beiden Bodenbelag-Elemente an
der Rauminnenecke miteinander verbindet. Die Eckprofilleiste ist in diesem Fall in
hochkanter Ausrichtung montiert.
[0016] Alternativ dazu können die beiden Bodenbelag-Elemente eine vertikale Setzstufe sowie
eine horizontale Trittstufe einer Treppenstufe verkleiden. In diesem Fall kann die
Eckprofilleiste als ein horizontal ausgerichteter Inneneckverbinder eingesetzt werden,
der die beiden Bodenbelag-Elemente miteinander verbindet. Zur Montagevereinfachung
kann die Eckprofilleiste an ihrer Außenecke eine Hohlkehle aufweisen. Demgegenüber
kann an der Innenecke der Eckprofilleiste der Trennsteg abragen. Unter einer Treppenstufe
im Sinne der Erfindung ist allgemein jegliche Art von Abstufung zu verstehen, wie
sie sich beispielhaft bei einem Podest oder bei einer Treppe ergibt.
[0017] In einem alternativen Anwendungsfall können die beiden Bodenbelag-Elemente Bestandteile
einer um eine Raumaußenecke geführte Bodensockelleiste sein. In diesem Fall kann die
Eckprofilleiste als ein vertikal ausgerichteter Außeneckverbinder eingesetzt werden,
der die beiden Bodenbelag-Elemente miteinander verbindet.
[0018] Für den Fall, dass die Eckprofilleiste als ein Außeneckverbinder verwendet wird,
kann der Trennsteg ausgehend von der Außenecke des Winkelprofils nach außen abragen.
Zudem kann eine derart ausgeführte Eckprofilleiste auch als horizontal ausgerichteter
Außeneckverbinder bei einer Treppenstufe eingesetzt werden, bei der die vertikale
Setzstufe sowie die horizontale Trittstufe von Bodenbelag-Elementen verkleidet sind.
[0019] Der Trennsteg kann bevorzugt als ein weiterer Schenkel ausgebildet sein, der in einer
45°-Stellung zwischen den beiden Anlageschenkeln des rechtwinkligen Winkelprofils
angeordnet ist. In diesem Fall können der Trennsteg-Schenkel sowie die beiden Anlageschenkel
sternförmig in einem gemeinsamen Knotenpunkt zusammenlaufen. Zwischen den Anlageschenkeln
sowie den schräggestellten Trennsteg-Schenkeln ergeben sich daher keilförmig zulaufende
Hinterschneidungen. Diese dienen im montierten Zustand jeweils als Einschübe, in die
die Randkanten der Bodenbelag-Elemente einschiebbar sind. Die Stegbreite des Trennsteges
richtet sich dabei nach der Belagshöhe der miteinander zu verbindenden Bodenbelag-Elemente.
Die Materialstärke des Trennsteg-Schenkels ist zudem so ausgelegt, dass ein optisch
ansprechender, ausreichend breiter streifenförmiger Dekorstreifen am Übergang zwischen
den beiden Bodenbelag-Elementen sichtbar bleibt.
[0020] Nachfolgend sind unterschiedliche Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten
Figuren beschrieben.
[0021] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine als ein Inneneckverbinder ausgebildete Eckprofilleiste gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
in Alleinstellung;
- Fig. 2
- die Eckprofilleiste als Bestandteil einer Bodensockelleiste;
- Fig. 3
- die Eckprofilleiste in vertikaler Ausrichtung sowie als Inneneckverbinder einer Bodensockelleiste;
- Fig. 4
- eine Eckprofilleiste gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel, die als ein Außeneckverbinder
ausgeführt ist;
- Fig. 5
- eine mit Bodenbelag-Elementen verkleidete Treppenstufe, an der Innen- und Außenecken
jeweils Eckprofilleisten montiert sind; und
- Fig. 6
- die Eckprofilleiste als ein Außeneckverbinder einer Bodensockelleiste.
[0022] In der Fig. 1 ist die Eckprofilleiste gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die Eckprofilleiste ist beispielhaft aus einem Aluminium-Strangteil hergestellt, das
mit einer vorgebbaren Zuschnittlänge I zugeschnitten ist. Die Eckprofilleiste ist
vom grundsätzlichen Aufbau her ein Winkelprofil mit zwei zueinander rechtwinkligen
Anlageschenkeln 1, die jeweils mit gleicher Materialstärke m
1 sowie mit gleicher Schenkelbreite b
1 ausgeführt sind. Zwischen den beiden Anlageschenkeln 1 des Winkelprofils ist in einer
45°-Stellung ein Trennsteg 3 als ein weiterer Schenkel vorgesehen, dessen Schenkelbreite
b
2 im Vergleich zur Schenkelbreite b
1 reduziert ist und dessen Materialstärke m
2 erhöht ist. Der Trennsteg 3 sowie die beiden Anlageschenkel 1 laufen gemäß der Fig.
1 sternförmig in einem Knotenpunkt zusammen. Der Trennsteg 3 teilt somit den zwischen
den Anlageschenkeln definierten Winkelraum in zwei keilförmige Hinterschneidungen
5 auf, die in Richtung auf den Knotenpunkt keilförmig zulaufen.
[0023] Wie in der Fig. 2 gezeigt, dienen diese Hinterschneidungen 5 im montierten Zustand
als Einschübe, in die jeweils Randkanten 7 von Bodenbelag-Elementen 11 eingeschoben
werden können. In der Fig. 2 ist ein Anwendungsfall gezeigt, bei dem das horizontal
auf einem Boden 13 verlegte Bodenbelag-Element 11 bis nahe an eine Seitenwand 15 herangeführt
ist und unter Zwischenschaltung der Eckprofilleiste in das vertikal aufgestellte Bodenbelag-Element
11 übergeht, das als eine Bodensockelleiste an der Seitenwand 15 montiert ist. In
dem, in der Fig. 2 gezeigten montierten Zustand liegen die beiden Bodenbelag-Elemente
11 mit ihren Randkanten 7 auf Anlageflächen 17 der beiden Anlageschenkeln 1 auf. Gleichzeitig
sind die Randkanten 7 der beiden Bodenbelag-Elemente 11 in Stoßverbindung mit seitlichen
Anschlagflanken 19 des Trennstegs 3.
[0024] Wie aus den Fig. 1 und 2 weiter hervorgeht, gehen die beiden Anschlagflanken 19 des
Trennsteges 3 an Übergangskanten 21 in eine stirnseitige Dekorfläche 23 des Trennstegs
3 über. Die Stegbreite b
2 (Fig. 1) des Trennsteges 3 ist dabei derart bemessen, dass der Abstand a zwischen
den Übergangskanten 21 und den zugewandten Anschlagschenkeln 1 geringfügig größer
ist als die Belagshöhe h der beiden Bodenbelag-Elemente 11. Dadurch sind die Randkanten
7 der beiden Bodenbelag-Elemente 11 zumindest geringfügig um einen kleinen Höhenversatz
in die beiden Einschübe 5 des Winkelprofils eingeschoben.
[0025] Die beiden Anlageschenkel 1 des Winkelprofils weisen gemäß den Fig. 1 und 2 an ihren
äußeren Enden jeweils nach außen zulaufende Auslaufflächen 25 auf, um einen im Wesentlichen
stufenfreien Übergang der Bodenbelag-Elemente 11 auf die Anlageschenkel 1 zu gewährleisten.
Die Anlageschenkel 1 des Winkelprofils sind in der Fig. 2 in nicht gezeigter Weise
jeweils mit der Seitenwand 15 sowie mit der Bodenwand 13 verschraubt und über die
geriffelten Montageflächen 27 großflächig in Anlage mit der Seitenwand 15 sowie mit
der Bodenwand 13. Um eine einwandfreie sowie lagesichere Montage des Eckprofilteiles
zwischen der Seiten- und Bodenwand 13, 15 zu ermöglichen, ist an der Außenecke des
Eckprofilteiles eine Hohlkehle 29 vorgesehen.
[0026] Die stirnseitige Dekorfläche 23 des Trennsteges 3 bildet gemäß der Fig. 2 einen optisch
ansprechenden Übergang zwischen den beiden Bodenbelag-Elementen 11. Die Dekorfläche
23 erstreckt sich dabei streifenförmig entlang des in der Fig. 2 gezeigten Inneneckbereiches.
In Abhängigkeit von der gewählten Materialstärke m
2 des Trennsteges 3 kann hierbei die Breite der sichtbaren streifenförmigen Dekorfläche
23 festgelegt werden.
[0027] Die obere Zuschnittkante des vertikal hochgestellten Bodenbelag-Elementes 11 kann
in beliebiger Weise optisch günstig abgedeckt werden. Besonders bevorzugt ist es,
die Oberkante mittels einer allgemein bekannten Fugenmasse 31 abzudecken, wie es in
der Fig. 2 gezeigt ist.
[0028] In der Fig. 3 ist das Eckprofilteil in einem weiteren Anwendungsfall gezeigt. In
diesem Fall sind die beiden Bodenbelag-Elemente 11 jeweils Bestandteile einer um eine
Rauminnenecke 33 geführte Bodensockelleiste. Die Eckprofilleiste dient hierbei als
ein Inneneckverbinder, der die beiden Bodenbelag-Elemente 11 miteinander verbindet.
Im Unterschied zur Fig. 2 ist daher die Eckprofilleiste nicht horizontal ausgerichtet,
sondern in einer Hochkant-Lage positioniert. Die Zuschnittlänge I der Eckprofilleiste
entspricht dabei im Wesentlichen der Sockelhöhe s der beiden Bodenbelag-Elemente 11.
Die Oberkante der um die Rauminnenecke 33 geführten Bodensockelleiste ist ebenfalls
wieder mittels einer Fugenmasse 31 überdeckt, wie sie in der Fig. 3 teilweise angedeutet
ist.
[0029] In der Fig. 4 ist die Eckprofilleiste gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel gezeigt.
Die Eckprofilleiste weist ebenfalls ein Winkelprofil mit zwei zueinander rechtwinklig
ausgerichteten Anlageschenkeln 1 auf, wie es bereits anhand des ersten Ausführungsbeispiels
beschrieben ist. Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel ragt der Trennsteg
3 von einer Außenecke des Winkelprofils nach außen ab. Die Eckprofilleiste der Fig.
4 wird daher als ein Außeneckverbinder verwendet, wie es beispielhaft in der Fig.
5 gezeigt ist. In der Fig. 5 verkleiden die Bodenbelag-Elemente 11 eine vertikale
Setzstufe 37 sowie eine horizontale Trittstufe 38 einer Treppenstufe. An der oberen
Außenkante am Übergang zwischen Tritt- und Setzstufe 37, 38 ist die in der Fig. 4
gezeigte Eckprofilleiste montiert, deren innere Montageflächen 27 großflächig in Anlage
mit der Setz- und Trittstufe 37, 38 sind. An den äußeren Anlageflächen 17 des Winkelprofils
liegen jeweils die Bodenbelag-Elemente 11 mit ihren Randkanten 7 auf. Die Randkanten
7 sind dabei derart angefast, dass sie flächig in Stoßverbindung mit den schräggestellten
seitlichen Anschlagflanken 19 des Trennsteges 3 sind. Wie in den vorangegangenen Ausführungsbeispielen
ist auch hier die stirnseitige Dekorfläche 23 des Trennsteges 3 nach außen freigelegt.
[0030] Der Übergang an der in der Fig. 5 gezeigten unteren Innenkante zwischen der Setzstufe
37 und der Tretstufe 38 ist identisch gestaltet wie der in der Fig. 2 gezeigten Übergang,
auf dessen Beschreibung verwiesen wird.
[0031] In der Fig. 6 ist die Eckprofilleiste als ein Außeneckverbinder Bestandteil einer
Bodensockelleiste, die um eine Raumaußenecke 41 geführt ist. Die Bodensockelleiste
weist Bodenbelag-Elemente 11 auf, die an der Raumaußenecke 41 mittels der Eckprofilleiste
miteinander verbunden sind. Im montierten Zustand ist die Oberkante der um die Raumaußenecke
41 geführte Bodensockelleiste mit der Fugenmasse 31 abgedeckt. Somit ist lediglich
die stirnseitige Dekorfläche 23 der Eckprofilleiste freigelegt, die zusätzlich als
ein Kantenschutz dient.
1. Eckprofilleiste zur Verbindung von im montierten Zustand zueinander rechtwinklig ausgerichteten
Bodenbelag-Elementen (11) für insbesondere einen Designboden, welche Eckprofilleiste
als Grundkörper ein Winkelprofil mit zwei zueinander rechtwinkligen Anlageschenkeln
(1) aufweist, auf deren Anlageflächen (17) die Bodenbelag-Elemente (11) mit ihren
Randkanten (7) aufliegen, die in Stoßverbindung mit Anschlagflanken (19) eines Trennstegs
(3) des Winkelprofils bringbar sind, der zwischen den Randkanten (7) der beiden Bodenbelag-Elementen
(11) gesetzt ist.
2. Eckprofilleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennsteg (3) des Winkelprofils eine Dekorfläche (23) aufweist, die die beiden
Anschlagflanken (19) des Trennstegs (3) miteinander verbindet und die im montierten
Zustand freigelegt ist.
3. Eckprofilleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennsteg (3) als ein weiterer Schenkel ausgebildet ist, der in einer 45°-Stellung
zwischen den beiden Anlageschenkel (1) des rechtwinkligen Winkelprofils angeordnet
ist, und/oder dass der Trennsteg-Schenkel sowie die beiden Anlageschenkel (1) sternförmig
in einem gemeinsamen Knotenpunkt zusammenlaufen.
4. Eckprofilleiste nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagflanken (19) des Trennstegs (3) an Übergangskanten (21) in die Dekorfläche
(23) übergehen, und/oder dass insbesondere der Abstand (a) zwischen einer der Übergangskanten
(21) und dem zugewandten Anlageschenkel (1) des Winkelprofils im Wesentlichen der
Belagshöhe (h) der Bodenbelag-Elemente (11) entspricht, insbesondere geringfügig größer
als diese ist.
5. Eckprofilleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennsteg (3) des Winkelprofils zumindest einen Einschub (5) aufweist, in den
eine Randkante (7) eines der Bodenbelag-Elemente (11) einsetzbar ist.
6. Eckprofilleiste nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschub (5) keilförmig ausgebildet ist, und zwar mit einer in Richtung auf den
Anschlagschenkel (1) des Winkelprofils schräg zulaufenden Anschlagflanke (19).
7. Eckprofilleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageschenkel (1) des Winkelprofils an ihrer der Anlageflächen (17) abgewandten
Seite Montageflächen (27) aufweisen zur Montage der Eckprofilleiste in einer Ecke
(33, 41) zwischen zueinander rechtwinkligen Montagewänden.
8. Eckprofilleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckprofilleiste ein Zuschnittteil ist, das mit vorgegebener Zuschnitttlänge (I)
aus einem Endlosstrang zugeschnitten ist.
9. Eckprofilleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageschenkel (1) an ihren freien Enden keilförmig zulaufende Auslaufflächen
(25) aufweisen.
10. Eckprofilleiste nach einem der Ansprüche 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennsteg (3) an der von den Montageflächen (27) abgewandten Seite des Winkelprofils
abragt.
11. Eckprofilleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenbelag-Elemente (11) Bestandteile einer um eine Rauminnenecke (33) geführte
Bodensockelleiste sind, und die Eckprofilleiste als ein Inneneckverbinder ausgebildet
ist, der die beiden Bodenbelag-Elemente (11) miteinander verbindet.
12. Eckprofilleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenbelag-Elemente (11) eine vertikale Setzstufe (37) und eine horizontale Trittstufe
(38) einer Treppenstufe verkleiden, und dass die Eckprofilleiste als horizontal ausgerichteter
Inneneckverbinder die beiden Bodenbelag-Elemente (11) miteinander verbindet.
13. Eckprofilleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenbelag-Elemente (11) Bestandteile einer um eine Raumaußenecke (41) geführte
Bodensockelleiste sind und die Eckprofilleiste als ein vertikal ausgerichteter Außeneckverbinder
ausgebildet ist, der die beiden Bodenbelag-Elemente (11) miteinander verbindet.
14. Eckprofilleiste nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennsteg (3) von einer Außenecke des Winkelprofils nach außen abragt.
15. Eckprofilleiste nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenbelag-Elemente (11) eine vertikale Setzstufe (37) und eine horizontale Trittstufe
(38) einer Treppenstufe verkleiden, und die Eckprofilleiste als horizontal ausgerichteter
Außeneckverbinder ausgebildet ist, der die Bodenbelag-Elemente (11) miteinander verbindet.