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(11) |
EP 2 476 859 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.10.2018 Patentblatt 2018/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.12.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Beschattungsvorrichtung
Shading device
Dispositif de couverture
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
13.01.2011 DE 202011001437 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.07.2012 Patentblatt 2012/29 |
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Patentinhaber: elero GmbH |
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72660 Beuren (DE) |
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Erfinder: |
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- Walddörfer, Dieter
73252 Lenningen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ruckh, Rainer Gerhard |
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Patentanwalt
Jurastrasse 1 73087 Bad Boll 73087 Bad Boll (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 340 880 EP-A2- 1 281 833 DE-A1- 19 809 594 FR-A1- 2 803 621 US-A- 6 082 433
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EP-A1- 1 541 798 EP-A2- 1 811 122 FR-A1- 2 767 860 US-A- 5 170 108
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Beschattungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Beschattungsvorrichtungen im Sinne der vorliegenden Erfindung können generell in
Form von Sonnenschutzvorrichtungen wie Rollos ausgebildet sein. Generell sind mit
diesen Beschattungsvorrichtungen auch Rollläden und dergleichen umfasst. Weiterhin
können derartige Beschattungsvorrichtungen für Applikationen wie Rauch- und Wärmeschutzanlagen
eingesetzt werden.
[0003] Generell weisen derartige Beschattungsvorrichtungen einen Behang auf, der mittels
eines Antriebs angetrieben ist und so verfahren werden kann. Generell kann dabei der
Behang in eine erste Endposition eingefahren werden, das heißt in dieser ersten Endposition
ist der Behang auf einer Welle oder dergleichen aufgewickelt und befindet sich so
in einer Öffnungsposition, in der er eine Türöffnung, ein Fenster oder ein sonstiges
Gebäudeelement freigibt. Weiterhin kann der Behang in eine zweite Endposition ausgefahren
werden, das heißt in dieser zweiten Endposition ist der Behang von der Welle oder
dergleichen abgewickelt und befindet sich in einer Schließposition, in der er eine
Türöffnung, ein Fenster oder ein sonstiges Gebäudeelement abdeckt.
[0004] Bei bekannten Beschattungsvorrichtungen erfolgt bei automatisierter Betätigung stets
ein Wechsel zwischen der Schließ- und Öffnungsposition, das heißt durch Betätigen
eines Bedienelements wird der Behang von der Öffnungsposition in die Schließposition
oder umgekehrt eingefahren. Damit die Zeitdauer dieser Verfahrvorgänge möglichst kurz
ist, wird der Antrieb zur Betätigung des Behangs in einem Schnelllauf bei hoher Drehzahl
betrieben.
[0005] Möchte eine Bedienperson den Behang in einer Zwischenstellung zwischen den beiden
Endpositionen anhalten, kann sie dies durch Betätigen des Bedienelements tun. Die
Bedienperson wartet prinzipiell, bis der Behang in die gewünschte Zwischenposition
eingefahren ist und stoppt dann den Antrieb. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit des
Behangs ist jedoch das korrekte Anvisieren der Zwischenstellung für die Bedienperson
nahezu unmöglich. Insbesondere ist es nicht möglich eine bestimmte Zwischenstellung
mehrfach reproduziert anzufahren.
[0006] Die
DE 198 09 594 A1 betrifft eine Rollladensteuerung. Zu dieser Rollladenanordnung gehören ein über einen
Zuggurt betätigter Rollladenvorhang sowie eine elektrische Antriebsvorrichtung für
den Zuggurt und eine Steuerung für den Antriebsmotor. Die Steuerungseinrichtung überwacht
den Motorstrom, um die obere physikalisch mögliche Endlage des Rollladenvorhangs zu
erkennen. Außerdem ist eine Tastrolle vorhanden, die reibschlüssig von dem Zuggurt
mitgenommen wird und Impulse an die Steuerungseinrichtung liefert. Der Motor wird
abgeschaltet, wenn entweder der Motorstrom einen vorher festgelegten Grenzwert überschreitet
oder die Tastrolle keine Impulse mehr liefert. Darüber hinaus können willkürlich durch
den Benutzer Endlagen für die Öffnungs- und die Schließstellung gesetzt werden. Die
Steuerung arbeitet zur Positionsbestimmung mit einem Zähler und ist so gestaltet,
dass der Zähler, abhängig von einem zufälligen Anfangswert, beim Ingangsetzen der
Anordnung arbeitet.
[0007] Die
US 6 082 433 A beschreibt eine Steuerung für einen flexiblen Behang. Dabei kann der Behang zwischen
zwei Endpositionen, die den offen beziehungsweise geschlossenen Zustand des Behangs
definieren, verfahren werden. In einem Langsamlauf des Behangs können diese Endpositionen
korrigiert werden.
[0008] Die
US 5 170 108 A betrifft eine Vorrichtung zum Antrieb und zur Kontrolle eines Beschattungselements.
Das Beschattungselement kann mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten betrieben werden.
[0009] Die
FR 2 803 621 A betrifft eine Behangsteuerung, mittels derer ein Behang zwischen einer oberen und
unteren Endposition verfahren werden kann. Die Endpositionen werden in die Steuerung
einprogrammiert.
[0010] Die
EP 1 340 880 A1 betrifft ein Verfahren zur Einstellung zumindest einer flexiblen Endposition eines
Jalousieantriebes mit einem elektronischem Schaltwerk, bei welchem ein Programmiermodus
zur Einstellung der mindestens einen Endposition am Jalousieantrieb durch einen standardmäßigen
Schaltfühler oder alternativ der Programmiermodus durch gleichzeitige Betätigung der
Signaleingänge Auf und Ab am Einstellkabel eingeschaltet werden kann.
[0011] Die
EP 1 811 122 A2 betrifft eine Steuerung zum Verfahren von Behängen. Durch Betätigung eines Kopfs
kann die Geschwindigkeit des Behangs geändert werden.
[0012] Die
FR 2 767 860 A betrifft eine elektronische Steuerung zum Verfahren eines Behangs.
[0013] Die
EP 1 541 798 A1 betrifft eine Steuerung zum Verfahren eines Schirms. Die Steuerung ist so ausgebildet,
dass der Schirm mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegt werden kann.
[0014] Die
EP 1 281 833 A2 betrifft ein Verfahren zur Ermittlung und Berücksichtigung des Betriebsverhaltens
eines Antriebes für Jalousien und dgl., bei welchem zur Positionsansteuerung der Endlagen
und vorgebbarer Zwischenpositionen eine programmierbare Steuereinheit vorgesehen ist,
durch welche die End- und Zwischenpositionen zeitgesteuert anfahrbar sind. Zum reproduzierbaren,
präzisen Anfahren der Endlagen und von beliebigen, vorbestimmbaren Zwischenpositionen
wird zunächst die Gesamtlaufzeit für eine Bewegungsrichtung ermittelt und in die Steuereinrichtung
eingegeben. Der Antrieb wird dann aus einer definierten und sichtbar markierten Ausgangslage
um einen definierten, vorbestimmbaren Laufzeitwert in eine zweite definierte Zwischenposition
gefahren, welche ebenfalls sichtbar markiert wird. Anschließend wird der Antrieb in
entgegengesetzter Richtung um denselben Laufzeitwert in eine dritte Zwischenposition
gefahren, welche sichtbar markiert wird. Die erreichten Zwischenpositionen werden
vermessen und ins Verhältnis zueinander gesetzt. Aus diesem Verhältnis der zurückgelegten
Wegstrecken des Antriebes errechnet die Steuereinrichtung einen Laufzeitkorrekturfaktor
für die Aufwärtsbewegung im Verhältnis zur Abwärtsbewegung errechnet.
[0015] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Beschattungsvorrichtung mit erweiterter
Funktionalität bereitzustellen.
[0016] Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte
Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
[0017] Die erfindungsgemäße Beschattungsvorrichtung umfasst einen von einem Antrieb angetriebenen
Behang und ein dem Antrieb zugeordnetes Bedienelement. Der Behang ist in eine erste
Endposition einfahrbar und in eine zweite Endposition ausfahrbar. Durch Betätigungen
des Bedienelements ist der Behang wahlweise in einem Schnelllauf oder Langsamlauf
verfahrbar. Während des Langsamlaufs ist wenigstens eine Zwischenposition des Behangs
einlernbar, indem bei in der Zwischenposition befindlicher Behang das Bedienelement
betätigt wird. Nach erfolgtem Einlernen der Zwischenposition ist durch spezifisches
Betätigen des Bedienelements wahlweise eine der Endpositionen oder die eingelernte
Zwischenposition mit dem Behang im Schnelllauf anfahrbar.
[0018] Bei der erfindungsgemäßen Beschattungsvorrichtung wird der Behang jeweils im Schnelllauf
in die erste und zweite Endposition, das heißt in seine Öffnungs- und Schließposition
eingefahren. Durch den Betrieb des Antriebs im Schnelllauf kann dabei die Öffnungsposition
beziehungsweise Schließposition schnell angefahren werden, was einen vom Benutzer
gewünschten Bedienkomfort darstellt. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht
darin, dass der Behang nicht nur die beiden Endpositionen anfahren kann, sondern gezielt
und reproduzierbar auch eine oder mehrere Zwischenpositionen, die in einem Einlernvorgang
zuvor eingelernt worden sind. Wesentlich hierbei ist, dass in dem jeweiligen Einlernvorgang
der Behang in einem Langsamlauf verfahren wird, wobei die Geschwindigkeit des Behangs
im Langsamlauf gegenüber der Geschwindigkeit im Schnelllauf deutlich reduziert ist.
Eine Bedienperson, die den Einlernvorgang überwacht, kann durch das langsame Verfahren
des Behangs im Langsamlauf die einzustellende Zwischenposition sehr genau anvisieren
und dann durch Betätigen des Bedienelements auswählen. Nachdem die Bedienperson die
Zwischenposition eingelernt hat, kann diese jederzeit durch ein erneutes, spezifisches
Betätigen des Bedienelements schnell angefahren werden. Die Zwischenposition ist somit
exakt vorgegeben und kann reproduzierbar mehrfach mit dem Behang angefahren werden.
[0019] Wenn eine eingelernte Zwischenposition für den Betrieb der Beschattungsvorrichtung
nicht mehr benötigt wird, kann diese vorteilhaft durch ein spezifisches Betätigen
des Bedienelements gelöscht werden.
[0020] Alternativ ist eine eingelernte Zwischenposition durch Einlernen einer neuen Zwischenposition
überschreibbar.
[0021] Beide Varianten gewährleisten einen flexiblen, bedienerfreundlichen Betrieb der erfindungsgemäßen
Beschattungsvorrichtung, da Zwischenpositionen gleichermaßen einfach eingelernt und
wieder gelöscht werden können.
[0022] Eine weitere Erhöhung der Funktionalität der erfindungsgemäßen Beschattungsvorrichtung
wird dadurch erzielt, dass in einer eingelernten Zwischenposition eine spezifische
Behangfunktion aktivierbar ist.
[0023] Ist die Beschattungsvorrichtung beispielsweise in Form einer Sonnenschutzvorrichtung
wie z. B. einem Rollo ausgebildet, kann in der Zwischenposition selbsttätig oder durch
aktives Betätigen des Bedienelements ein Jalousieren des Behangs ausgelöst werden.
Ist die Beschattungsvorrichtung beispielsweise als Screen ausgebildet, so kann die
Behangfunktion in einem Spannen des Stoffs des Behangs, beispielsweise durch einen
Einrastvorgang, bestehen.
[0024] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das Bedienelement eine
Anzahl von Tasten auf, wobei für eine Taste jeweils eine Zwischenposition einlernbar
ist.
[0025] Zweckmäßigerweise ist für das Einlernen einer Zwischenposition für eine Taste diese
Taste allein oder in Kombination mit einer weiteren Taste betätigt. Die eingelernte
Zwischenposition ist für die jeweilige Taste hinterlegt, so dass durch spezifisches
Betätigen dieser Taste diese Zwischenposition des Behangs anfahrbar ist.
[0026] Das mit einem Tastenfeld ausgestaltete Bedienelement weist einen besonders einfachen,
robusten und kostengünstigen Aufbau auf. Die Tastenbedienung ist dabei für eine Bedienperson
einfach durchführbar.
[0027] Durch die Hinterlegung der Zwischenposition auf einzelne Tasten des Bedienelements
sind diese für eine Bedienperson leicht auffindbar. Ebenso können die Zwischenpositionen
durch Betätigen der jeweiligen Tasten einfach eingelernt und bei Bedarf abgerufen
werden.
[0028] In einer alternativen Ausführungsform ist als Bedienelement eine Anzeige- und Eingabeeinheit
vorgesehen.
[0029] Ein derartiges Bedienelement eignet sich besonders für komplexere Anwendungen, wenn
eine größere Anzahl von Zwischenpositionen eingelernt werden soll.
[0030] Besonders vorteilhaft erfolgt zwischen Bedienelement und Antrieb eine berührungslose
Datenübertragung. Insbesondere erfolgt die berührungslose Datenübertragung durch Senden
und Empfangen von Funksignalen.
[0031] Das Bedienelement ist somit von den weiteren Komponenten der Beschattungsvorrichtung
räumlich weitgehend unabhängig einsetzbar.
[0032] Alternativ erfolgt zwischen Bedienelement und Antrieb eine kabelgebundene Datenübertragung.
[0033] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- Ausführungsbeispiel einer Beschattungsvorrichtung mit ausgefahrenem Behang.
- Figur 2:
- Beschattungsvorrichtung Figur 1 bei eingefahrenem Behang.
- Figur 3:
- Bedienelement für die Beschattungsvorrichtung gemäß Figur 1.
[0034] Die Figuren 1 und 2 zeigen schematisch den Aufbau einer Beschattungsvorrichtung 1.
Die Beschattungsvorrichtung 1 kann generell eine Sonnenschutzvorrichtung wie ein Rollo,
ein Screen oder dergleichen sein. Generell umfasst der Begriff Beschattungsvorrichtung
1 auch Einheiten wie Rollläden und dergleichen.
[0035] Die Beschattungsvorrichtung 1 weist einen Behang 2 auf, der auf einer Welle 3 auf-
und abrollbar ist und so ein- und ausgefahren werden kann. Das Verfahren des Behangs
2 erfolgt über einen Antrieb 4, der in bekannter Weise aus einem Elektromotor und
einer Steuereinheit zur Steuerung des Elektromotors besteht.
[0036] Figur 1 zeigt die Beschattungsvorrichtung 1 bei ausgefahrenem Behang 2, Figur 2 zeigt
die Beschattungsvorrichtung 1 bei eingefahrenem Behang 2. Bei eingefahrenem Behang
2 befindet sich dieser in einer Öffnungsposition, entsprechend einer ersten Endposition,
die in Figur 2 durch die Position der Unterkante des Behangs 2 definiert und mit E1
bezeichnet ist. Bei ausgefahrenem Behang 2 befindet sich dieser in einer Schließposition,
entsprechend einer zweiten Endposition, die in Figur 1 durch die Position der Unterkante
des Behangs 2 definiert und mit E2 bezeichnet ist.
[0037] Zur Betätigung der Beschattungsvorrichtung 1, insbesondere zum Verfahren des Behangs
2, ist ein Bedienelement 5 vorgesehen, das in Figur 3 dargestellt ist. Das Bedienelement
5 weist ein Gehäuse 5a auf, in welchem drei Tasten betätigbar angeordnet sind. Eine
Taste bildet eine Aufwärts-Taste 6, eine Taste bildet eine Abwärts-Taste 7, die dritte
Taste bildet eine Stopp- und Quittiertaste 8.
[0038] Die Kommunikation zwischen dem Bedienelement 5 und dem Antrieb 4 der Beschattungsvorrichtung
1 erfolgt im vorliegenden Fall berührungslos über eine Funkverbindung. Hierzu ist
im Bedienelement 5 ein Funksender 9 angeordnet, der Funksignale an einen Funkempfänger
10 im Antrieb 4 sendet. Prinzipiell könnte auch eine bidirektionale berührungslose
Datenübertragung vorgesehen sein. Alternativ kann auch eine kabelgebundene Kommunikation
zwischen dem Bedienelement 5 und Antrieb 4 vorgesehen sein.
[0039] Im Bedienelement 5 kann ein nicht dargestellter Prozessor vorgesehen sein, der die
Tastensignale der Tasten auswertet und der den Funksender 9 ansteuert.
[0040] Im Standard-Betrieb wird der Behang 2 zwischen einer Öffnungsposition und Schließposition
verfahren, wobei hierzu der Antrieb 4 in einem Schnelllauf betrieben wird. Im Schnelllauf
wird der Antrieb 4 typischerweise im oberen Grenzbereich einer Drehzahl betrieben.
Zum Einfahren des Behangs 2 in die Öffnungsposition wird von einer Bedienperson die
Aufwärts-Taste 6 kurz angetippt. Zum Einfahren des Behangs in die Schließposition
wird von einer Bedienperson die Abwärts-Taste 7 kurz angetippt.
[0041] Je nach Applikation kann es für die Bedienperson wünschenswert sein, generell spezifische
Zwischenpositionen des Behangs 2 anzufahren. In Figur 1 sind zwei solche Zwischenpositionen
mit Z1, Z2, die die entsprechenden Stellungen der Unterkante des Behangsmarkieren,
bezeichnet.
[0042] Zur genauen Einstellung der Zwischenpositionen Z1, Z2 führt die Bedienperson jeweils
einen Einlernvorgang aus. Während eines Einlernvorgangs wird der Behang 2 in einem
Langsamlauf betrieben, das heißt der Antrieb 4 wird mit einer erheblich geringeren
Drehzahl als im Schnelllauf betrieben. Die Drehzahl im Schnelllauf beträgt typisch
ein Mehrfaches der Drehzahl im Langsamlauf.
[0043] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel kann der Einlernvorgang auf zwei unterschiedliche
Weisen gestartet und durchgeführt werden. Befindet sich der Behang 2 in seiner Schließposition,
so wird der Einlernvorgang durch dauerndes Betätigen der Aufwärts-Taste 6 ausgelöst.
Die Bedienperson hält während des Einlernvorgangs die Aufwärts-Taste 6 betätigt und
beobachtet den Behang 2, bis beispielsweise die Zwischenposition Z1 erreicht ist.
Da im Einlernvorgang der Behang 2 im Langsamlauf bewegt wird, kann die Bedienperson
den Verfahrweg des Behangs 2 genau verfolgen und so die Zwischenposition Z1 genau
ansteuern. Ist die Zwischenposition Z1 erreicht, drückt die Bedienperson zusätzlich
die Stopp- und Quittiertaste 8. Durch das Drücken der Stopp- und Quittiertaste 8 stoppt
der Behang 2 in der Zwischenposition Z1. Das Stoppen des Behangs 2 wird in der Steuereinheit
registriert. Die Zwischenposition Z1 wird dann in der Steuereinheit abgespeichert.
Bevorzugt ist dem Antrieb 4 oder dem Behang 2 ein Sensor zugeordnet, durch dessen
Signale die aktuelle Behangposition bestimmt ist. Vorzugsweise werden diese Sensorsignale
als Maß für die Zwischenposition Z1 in der Steuereinheit abgespeichert.
[0044] Diese Zwischenposition Z1 wird für die Aufwärts-Taste 6 hinterlegt. Die Hinterlegung
erfolgt selbsttätig beim Einlernen der Zwischenposition Z1 durch gleichzeitiges Drücken
der Tasten Aufwärts-Taste 6 und Stopp- und Quittiertaste 8.
[0045] In analoger Weise kann aus der Öffnungsposition heraus ein Einlernvorgang durch dauerhaftes
Betätigen der Abwärts-Taste 7 gestartet werden. Der Behang 2 läuft dann im Langsamlauf
abwärts. Sobald die Zwischenposition Z2 erreicht ist, drückt die Bedienperson zusätzlich
zur Abwärts-Taste 7 die Taste Stopp-und Quittiertaste 8, wodurch die Zwischenposition
in der Steuereinheit eingelernt und für die Abwärts-Taste 7 hinterlegt ist.
[0046] Nach Beenden der Einlernvorgänge kann die Bedienperson wahlweise eine der Endpositionen
oder eine der Zwischenpositionen Z1, Z2 ansteuern. Möchte die Bedienperson den Behang
2 in die Öffnungsposition einfahren, tippt sie einmal kurz die Taste Aufwärts-Taste
6 an. Möchte die Bedienperson den Behang 2 in die Schließposition einfahren, tippt
sie einmal kurz die Taste Abwärts-Taste 7 an. Der Behang 2 läuft dann im Schnelllauf
in die Öffnungsposition beziehungsweise Schließposition. Möchte die Bedienperson den
Behang 2 in die Zwischenposition Z1 einfahren, so betätigt sie zweimal kurz die Taste
für die die Zwischenposition Z1 hinterlegt ist, nämlich die Aufwärts-Taste 6. Der
Behang 2 läuft dann im Schnelllauf in die Zwischenposition Z1 ein.
[0047] Möchte die Bedienperson den Behang 2 in die Zwischenposition Z2 einfahren, so betätigt
sie zweimal kurz die Taste für die die Zwischenposition Z2 hinterlegt ist, nämlich
die Abwärts-Taste 7. Der Behang 2 läuft dann im Schnelllauf in die Zwischenposition
Z2 ein.
[0048] Zum Löschen einer Zwischenposition, die für eine Taste hinterlegt ist, ist bevorzugt
eine bestimmte Tastenkombination vorgesehen. Möchte die Bedienperson die für die Aufwärts-Taste
6 hinterlegte Zwischenposition löschen, betätigt sie die Aufwärts-Taste 6 und Stopp-
und Quittiertaste 8 gleichzeitig. Möchte die Bedienperson die für die Abwärts-Taste
7 hinlegte Zwischenposition löschen, betätigt sie die Abwärts-Taste 7 und Stopp- und
Quittiertaste 8 gleichzeitig.
[0049] Weiterhin kann die für die Aufwärts-Taste 6 oder Abwärts-Taste 7 hinterlegte Zwischenposition
dadurch gelöscht werden, dass ein neuer Einlernvorgang gestartet wird und für die
Aufwärts-Taste 6 und Abwärts-Taste 7 eine neue Zwischenposition eingelernt wird, so
dass die bisherige Zwischenposition überschrieben wird.
Bezugszeichenliste
[0050]
- (1)
- Beschattungsvorrichtung
- (2)
- Behang
- (3)
- Welle
- (4)
- Antrieb
- (5)
- Bedienelement
- (5a)
- Gehäuse
- (6)
- Aufwärts-Taste
- (7)
- Abwärts-Taste
- (8)
- Stopp- und Quittiertaste
- (9)
- Funksender
- (10)
- Funkempfänger
1. Beschattungsvorrichtung (1) mit einem Antrieb (4), der aus einem Elektromotor und
einer Steuereinheit zur Steuerung des Elektromotors besteht, mit einem von dem Antrieb
(4) angetriebenen Behang (2) und einem dem Antrieb (4) zugeordneten Bedienelement
(5), wobei der Behang (2) in eine erste Endposition einfahrbar und in eine zweite
Endposition ausfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit konfiguriert ist um durch Betätigungen des Bedienelements (5) den
Behang (2) wahlweise in einem Schnelllauf oder Langsamlauf zu verfahren, wobei während
des Langsamlaufs wenigstens eine Zwischenposition des Behangs (2) einlernbar ist,
indem bei in der Zwischenposition befindlichen Behang (2) das Bedienelement (5) betätigt
wird, und wobei nach erfolgtem Einlernen der Zwischenposition durch spezifisches Betätigen
des Bedienelements (5) wahlweise eine der Endpositionen oder die eingelernte Zwischenposition
mit dem Behang (2) im Schnelllauf anfahrbar ist.
2. Beschattungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass eine eingelernte Zwischenposition durch
spezifisches Betätigen des Bedienelements (5) löschbar ist.
3. Beschattungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass eine eingelernte Zwischenposition durch
Einlernen einer neuen Zwischenposition überschreibbar ist.
4. Beschattungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass in einer eingelernten Zwischenposition
eine spezifisehe Behangfunktion aktivierbar ist.
5. Beschattungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (5) eine Anzahl von Tasten aufweist, wobei für eine Taste jeweils
genau eine Zwischenposition einlernbar ist.
6. Beschattungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass für das Einlernen einer Zwischenposition für eine Taste diese Taste allein oder in
Kombination mit einer weiteren Taste betätigt ist.
7. Beschattungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die eingelernte Zwischenposition für die jeweilige Taste hinterlegt ist, so dass
durch spezifisches Betätigen dieser Taste diese Zwischenposition des Behangs (2) anfahrbar
ist.
8. Beschattungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (5) eine Aufwärts-Taste (6) zur Aktivierung der Einfahrbewegung
des Behangs (2), eine Abwärts-Taste (7) zur Aktivierung der Ausfahrbewegung des Behangs
(2) sowie eine Stopp-und Quittiertaste (8) aufweist.
9. Beschattungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass für die Aufwärts-Taste (6) und Abwärts-Taste (7) jeweils eine Zwischenposition einlernbar
ist.
10. Beschattungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei kurzzeitiger Betätigung der Aufwärts-Taste (6) oder der Abwärts-Taste (7) der
Behang (2) im Schnelllauf verfahren wird, und dass bei dauerhafter Betätigung der
Aufwärts-Taste (6) oder der Abwärts-Taste (7) der Behang (2) im Langsamlauf verfahren
wird.
11. Beschattungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei betätigter Aufwärts-Taste (6) oder Abwärts-Taste (7) und bei im Langsamlauf verfahrenden
Behang (2) in einer gewünschten Position des Behangs (2) zusätzlich die Stopp- und
Quittiertaste (8) betätigt wird, wodurch diese Position als Zwischenposition eingelernt
ist.
12. Beschattungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Bedienelement (5) eine Anzeige- und Eingabeeinheit vorgesehen ist.
13. Beschattungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Bedienelement (5) und Antrieb (4) eine berührungslose oder kabelgebundene
Datenübertragung erfolgt.
14. Beschattungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die berührungslose Datenübertragung durch Senden und Empfangen von Funksignalen erfolgt.
1. Shading device (1) with a drive (4) consisting of an electric motor and a control
unit for controlling the electric motor, with a hanging (2) driven by the drive (4)
and a control element (5) associated with the drive (4), wherein the hanging (2) is
movable in into a first end position and movable out into a second end position, characterised in that the control unit is configured to move the hanging (2) selectably in a fast motion
or slow motion through actuations of the control element (5), wherein during the slow
motion at least one intermediate position of the hanging (2) can be learnt in that the control element (5) is actuated when the hanging (2) is in the intermediate position
and wherein, after learning of the intermediate position has taken place, through
specific actuation of the control element (5) selectably one of the end positions
or the learnt intermediate position can be moved to by the hanging (2) in the fast
motion.
2. Shading device according to claim 1, characterised in that the control unit is so configured that a learnt intermediate position can be cancelled
by specific actuation of the control element (5).
3. Shading device according to claim 1, characterised in that the control unit is so configured that a learnt intermediate position can be overwritten
by learning a new intermediate position.
4. Shading device according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the control unit is so configured that in a learnt intermediate position a specific
function of the hanging can be activated.
5. Shading device according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the control element (5) comprises a number of buttons, wherein exactly one intermediate
position can be learnt for each button.
6. Shading device according to claim 5, characterised in that for the learning of an intermediate position for a button this button is actuated
solely or in combination with a further button.
7. Shading device according to one of claims 5 and 6, characterised in that the learnt intermediate position is filed for the respective button so that through
specific actuation of this button it is possible to move to this intermediate position
of the hanging (2).
8. Shading device according to any one of claims 5 to 7, characterised in that the control element (5) has an upward button (6) for activation of the moving-in
movement of the hanging (2), a downward button (7) for activation of the moving-out
movement of the hanging (2) and a stopping and acknowledging button (8).
9. Shading device according to claim 8, characterised in that a respective intermediate position can be learnt for the upward button (6) and downward
button (7).
10. Shading device according to one of claims 8 and 9, characterised in that in the case of brief actuation of the upward button (6) or the downward button (7)
the hanging (2) is moved in fast motion and that in the case of protracted actuation
of the upward button (6) or the downward button (7) the hanging (2) is moved in the
slow motion.
11. Shading device according to claim 10, characterised in that when the upward button (6) or downward button (7) is actuated and when the hanging
(2) is moving in slow motion to a desired position of the hanging (2) the stopping
and acknowledgement button (8) is additionally actuated, as a result of which this
position is learnt as intermediate position.
12. Shading device according to any one of claims 1 to 4, characterised in that a display and input unit is provided as control element (5).
13. Shading device according to any one of claims 1 to 12, characterised in that a contactless or hard-wired data transmission takes place between control element
(5) and drive (4).
14. Shading device according to claim 13, characterised in that the contactless data transmission is carried out by transmission and reception of
radio signals.
1. Dispositif (1) de création d'ombrage, équipé d'un entraînement (4) composé d'un moteur
électrique et d'une unité de commande réalisée pour piloter ledit moteur électrique
; d'un store (2) entraîné par ledit entraînement (4) ; et d'un élément de manoeuvre
(5) associé audit entraînement (4), ledit store (2) pouvant être escamoté vers un
premier emplacement extrême et déployé vers un second emplacement extrême, caractérisé par le fait que l'unité de commande est structurellement agencée en vue d'un déplacement sélectif
du store (2) en mode allure rapide ou en mode allure lente, par actionnement de l'élément
de manoeuvre (5), sachant qu'au moins un emplacement intermédiaire dudit store (2)
peut être acquis par apprentissage, au cours du mode allure lente, par actionnement
dudit élément de manoeuvre (5) lorsque ledit store (2) occupe ledit emplacement intermédiaire,
et sachant qu'à l'issue de l'acquisition dudit emplacement intermédiaire par apprentissage,
un actionnement spécifique dudit élément de manoeuvre (5) permet audit store (2) d'accéder
sélectivement, en mode allure rapide, à l'un des emplacements extrêmes ou audit emplacement
intermédiaire acquis par apprentissage.
2. Dispositif de création d'ombrage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'unité de commande est structurellement agencée de telle sorte qu'un emplacement
intermédiaire, acquis par apprentissage, puisse être effacé par actionnement spécifique
de l'élément de manoeuvre (5).
3. Dispositif de création d'ombrage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'unité de commande est structurellement agencée de telle sorte qu'un emplacement
intermédiaire, acquis par apprentissage, puisse être neutralisé par apprentissage
d'un nouvel emplacement intermédiaire.
4. Dispositif de création d'ombrage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que l'unité de commande est structurellement agencée de telle sorte qu'une fonction spécifique
du store puisse être activée en un emplacement intermédiaire acquis par apprentissage.
5. Dispositif de création d'ombrage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que l'élément de manoeuvre (5) comporte un certain nombre de touches, un emplacement
intermédiaire pouvant être acquis, par apprentissage, en concordance précise avec
une touche considérée.
6. Dispositif de création d'ombrage selon la revendication 5, caractérisé par le fait que, pour l'acquisition d'un emplacement intermédiaire par apprentissage, en concordance
avec une touche, cette touche est actionnée seule ou en combinaison avec une autre
touche.
7. Dispositif de création d'ombrage selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé par le fait que l'emplacement intermédiaire, acquis par apprentissage, est consigné en concordance
avec la touche considérée, de façon telle que cet emplacement intermédiaire du store
(2) soit accessible par actionnement spécifique de cette touche.
8. Dispositif de création d'ombrage selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé par le fait que l'élément de manoeuvre (5) comprend une touche de montée (6) dévolue à l'activation
du mouvement d'escamotage du store (2), une touche de descente (7) dédiée à l'activation
du mouvement de déploiement dudit store (2), ainsi qu'une touche (8) d'arrêt et de
validation.
9. Dispositif de création d'ombrage selon la revendication 8, caractérisé par le fait qu'un emplacement intermédiaire peut être respectivement acquis, par apprentissage, pour
la touche de montée (6) et la touche de descente (7).
10. Dispositif de création d'ombrage selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisé par le fait que le store (2) est déplacé en mode allure rapide lors d'un actionnement de courte durée
de la touche de montée (6), ou de la touche de descente (7) ; et par le fait que ledit store (2) est déplacé en mode allure lente lors d'un actionnement à durée prolongée
de ladite touche de montée (6), ou de ladite touche de descente (7).
11. Dispositif de création d'ombrage selon la revendication 10, caractérisé par le fait que la touche (8) d'arrêt et de validation est additionnellement actionnée en un emplacement
souhaité du store (2), lorsque la touche de montée (6) ou la touche de descente (7)
est à l'état actionné et lorsque ledit store (2) se déplace en mode allure lente,
de sorte que cet emplacement est acquis, par apprentissage, en tant qu'emplacement
intermédiaire.
12. Dispositif de création d'ombrage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait qu'une unité d'affichage et de saisie est prévue en tant qu'élément de manoeuvre (5).
13. Dispositif de création d'ombrage selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé par le fait qu'une transmission de données, exempte de contact ou tributaire d'un câblage, s'opère
entre l'élément de manoeuvre (5) et l'entraînement (4).
14. Dispositif de création d'ombrage selon la revendication 13, caractérisé par le fait que la transmission de données exempte de contact s'effectue par émission et réception
de signaux radio.

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