[0001] Die Erfindung betrifft eine Unterputz-LED-Leuchte mit einem in einer handelsüblichen
UP-Gerätedose installierbaren Gerätesockel, welcher ein Netzteil/Konverter, eine Steuer-/Regeleinrichtung
hierzu, eine Anschlusseinheit für 230V-Netzleitungen, eine Montageplatte sowie ein
Leuchtmittel in Form mindestens einer LED umfasst.
[0002] Aus der
DE 10 2009 022 401 A1 ist eine aus einem Basisgerät als erste Funktionseinheit und einem Leuchtengehäuse
als zweite Funktionseinheit bestehende Leuchte bekannt, wobei das Basisgerät zur Montage
in einer handelsüblichen UP-Gerätedose geeignet ist und einen Konverter inklusive
Steuer-/Regeleinrichtung, eine Anschlusseinheit für Netzleitungen, eine elektrische
Anschlussbuchse und eine Montageplatte mit Verbindungsmitteln für die Befestigung
an der UP-Gerätedose aufweist. Das Leuchtengehäuse weist mindestens ein Leuchtmittel,
ein Fenster zum Austritt des erzeugten Lichts, einen korrespondierend zur Anschlussbuchse
ausgebildeten elektrischen Stecker und Verbindungsmittel für die Befestigung am Basisgerät
auf.
[0003] Aufgrund der Integration des Konverters in die UP-Gerätedose ist eine geschmackvolle
Ausgestaltung mit möglichst kleiner und flacher Bauform der außen sichtbaren Komponenten
der Leuchte, d. h. des Leuchtengehäuses ermöglicht. Der Einsatz energieeffizienter
Leuchtmittel, welche meist eine im Vergleich zur 230V-Netzspannung herabgesetzte Spannung
erfordern, wird wesentlich erleichtert. Im Vergleich zu allgemein üblichen Wandleuchten
besteht der Leitungsauslass nicht aus einem aus der Wand heraushängenden Stück Installationsleitung,
sondern der Leitungsauslass ist in der UP-Gerätedose integriert. Dies hat Vorteile
hinsichtlich der elektrischen Sicherheit bei Renovierungsmaßnahmen, z. B. beim Tapezieren
der Wand, d. h. bei Renovierungsarbeiten ist ein gefahrloses Übertapezieren und nachträgliches
Freischneiden sichergestellt. Im Vergleich zu einer üblichen Wandleuchte ist bei der
Installation eine feste Zuordnung von Phase und Nulleiter des Netzes zu bestimmten
Anschlüssen des Basisgeräts gegeben, wodurch ein sachgerechter Anschluss wesentlich
erleichtert wird. Die Gefahr des Anbohrens der elektrischen Leitung am Leitungsauslass
beim Befestigen der Leuchte ist nicht mehr gegeben. Aufgrund der vom Konverter sekundärseitig
erzeugten, vom Netz getrennten, berührbaren Kleinspannung müssen hinsichtlich der
außen sichtbaren Komponenten der Leuchte keine isolierenden Maßnahmen getroffen werden
und der Freiheitsgrad zur Entwicklung unterschiedlicher Designvarianten der Leuchte
wird stark erhöht.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine optimierte Unterputz-LED-Leuchte anzugeben.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Unterputz-LED-Leuchte mit einem
in einer handelsüblichen UP-Gerätedose installierbaren Gerätesockel, welcher ein Netzteil/Konverter,
eine Steuer-/Regeleinrichtung hierzu, eine Anschlusseinheit für 230V-Netzleitungen,
eine Montageplatte sowie ein Leuchtmittel in Form mindestens einer LED umfasst, wobei
eine den Gerätesockel abdeckende Zentralscheibe als Lichtaustrittsscheibe mit einer
das vom Leuchtmittel erzeugte Licht empfangenden, drehbeweglichen Lichtführungshaube
und einem Lichtauslass ausgebildet ist, wobei die Lichtführungshaube als Drehhebel
für eine Drehbewegung dient und in einer vorgegebenen Drehbewegungs-Position automatisch
eine Abschaltung des Leuchtmittels erfolgt, bewirkt von der Lichtführungshaube.
[0006] Vorzugsweise umfasst der Gerätesockel einen in Form eines Reed-Relais ausgeführten
Schalter.
[0007] Dabei kann der Schalter mittels eines an der drehbeweglichen Lichtführungshaube angebrachten
Permanentmagneten beaufschlagbar sein.
[0008] Des Weiteren kann der Schalter mittels eines feststehenden Permanentmagneten magnetisch
vorgespannt sein.
[0009] Diese magnetische Vorspannung kann durch den an der drehbeweglichen Lichtführungshaube
angebrachten Permanentmagneten aufgehoben werden.
[0010] Diese magnetische Vorspannung kann alternativ hierzu auch durch eine an der drehbewegliche
Lichtführungshaube angebrachte Metallabschirmung aufgehoben werden.
[0011] Parallel zum Schalter kann ein Widerstand angeordnet sein, um derart eine Orientierungsbeleuchtung
mit verminderter Helligkeit an Stelle einer Ausschaltung zu realisieren.
[0012] Optional kann ein Miniaturschalter in Reihe zum Widerstand angeordnet sein, wodurch
anwenderseitig wahlweise eine Orientierungsbeleuchtung mit verminderter Helligkeit
oder eine Ausschaltung wählbar ist.
[0013] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass zum
Einen die Lichtaustrittsöffnung in beliebiger Weise, auch während des Betriebes, in
gewünschter Weise um bis zu 360° verstellbar ist und dass zum Anderen in einer bestimmten,
vorab frei bestimmbaren / definierbaren Stellung automatisch das Licht ausgeschaltet
wird. Die Lichtführungshaube dient quasi gleichzeitig zur Führung des Lichtes und
als Drehhebel zum Schalten des Lichtes. Ein separater Schalter zum Einschalten/Ausschalten
der Unterputz-LED-Leuchte ist entbehrlich. Ferner wird ein Stand-Alone-Installationsgerät
geschaffen, welches sehr einfach in ein Installationsgeräte-Programm integrierbar
ist. Die Unterputz-LED-Leuchte kann mit beliebigen Komponenten eines konventionellen
Installationsgeräte-Programms für Steckdosen /Schalter / Taster / Dimmer kombiniert
werden, desgleichen wird ein konventioneller Abdeckrahmen dieses konventionellen Installationsgeräte-Programms
eingesetzt. Unter konventionellen Installationsgeräte-Programmen werden dabei Programme
verstanden, wie sie von zahlreichen Installationsgeräte-Herstellern vertrieben werden
und verschiedene Wippschalter-Einsätze, Wipptaster-Einsätze, Dimmer-Einsätze, Steckdosen-Einsätze
sowie Wippen und Abdeckrahmen 1fach, 2fach, 3fach, 4fach in bestimmten Designs und
bestimmten Farben beinhalten. Des Weiteren sind alle vorstehend zur
DE 10 2009 022 401 A1 angeführten Vorteile in gleicher Art und Weise gegeben.
[0014] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0015] Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen seitlichen Schnitt durch eine Unterputz-LED-Leuchte,
- Fig.
- 2 eine Schaltskizze zu einer mittels eines drehbeweglichen Permanentmagneten ein-
und ausschaltbaren Unterputz-LED-Leuchte,
- Fig. 3
- eine Schaltskizze zu einer für eine Normalbeleuchtung mit voller Helligkeit und für
eine Orientierungsbeleuchtung mit verminderter Helligkeit umschaltbaren Unterputz-LED-Leuchte,
- Fig. 4
- eine Variante zur Fig. 3, bei welcher zwischen einem Betrieb mit verminderter Helligkeit
und einem ausgeschalteten Betrieb ausgewählt werden kann,
- Fig. 5, 6
- eine Sicht auf eine Unterputz-LED-Leuchte mit feststehendem Permanentmagnet und drehbeweglicher
Metallabschirmung bei unterschiedlichen Schaltstellungen,
- Fig. 7, 8
- eine Sicht auf eine Unterputz-LED-Leuchte mit drehbeweglichem Permanentmagnet bei
unterschiedlichen Schaltstellungen,
- Fig. 9, 10
- eine Sicht auf eine Unterputz-LED-Leuchte mit feststehendem und drehbeweglichem Permanentmagnet
bei unterschiedlichen Schaltstellungen.
[0016] In Fig. 1 ist ein seitlicher Schnitt durch eine Unterputz-LED-Leuchte dargestellt.
Es ist eine einen Gerätesockel 3, eine drehbewegliche Zentralscheibe 12 und einen
Abdeckrahmen 18 umfassende Unterputz-LED-Leuchte 1 zu erkennen, wobei im Gerätesockel
3 ein Netzteil/Konverter, eine Steuer-/Regeleinrichtung hierzu und eine Anschlusseinheit
für 230V-Netzleitungen und (optional) Busleitungen integriert sind. Der Gerätesockel
3 weist eine Montageplatte 4 (Tragring) auf, so dass eine Installation des Gerätesockels
3 in einer handelsüblichen UP-Gerätedose (entsprechend DIN 49073, mit 60 mm Durchmesser)
ermöglicht ist. In einer zentralen Sicke dieser Montageplatte 4 ist eine Leiterplatte
5 befestigt, welche
- ein Leuchtmittel 6 in Form mindestens einer, vorzugsweise mehrerer Leuchtdiode(n),
- einen als Reed-Relais ausgeführten Schalter 7,
- optional einen feststehenden Permanentmagneten 8,
- optional einen Widerstand (in Fig. 1 nicht gezeigt, siehe hierzu den Widerstand 9
in den Figuren 3 und 4)
- optional einen Miniaturschalter (in Fig. 1 nicht gezeigt, siehe hierzu den Miniaturschalter
10 in Fig. 4)
aufweist.
[0017] Die drehbewegliche Zentralscheibe 12 ist mit einer drehbeweglichen Lichtführungshaube
13 versehen, welche in einen drehbeweglichen Lichtauslass 14 mündet. Auf diese Weise
ist es durch Drehen der Zentralscheibe 12 möglich, das mittels des Leuchtmittels 6
produzierte Licht über die Lichtführungshaube 13 und den Lichtauslass 14 in eine gewünschte
Abstrahlrichtung zu lenken. Optional können die Zentralscheibe 12 oder die Lichtführungshaube
13 an ihrer dem Gerätessockel 3 zugewandten Unterseite einen drehbeweglichen Permanentmagneten
15 oder alternativ hierzu eine drehbewegliche Metallabschirmung (in Fig. 1 nicht gezeigt,
siehe hierzu die Metallabschirmung 16 in den Figuren 5 und 6) aufweisen.
[0018] In Fig. 2 ist eine Schaltskizze zu einer mittels eines drehbeweglichen Permanentmagneten
ein- und ausschaltbaren Unterputz-LED-Leuchte dargestellt. Das Leuchtmittel 6, z.
B. aus vier in Serie geschalteten LEDs, liegt in Reihe zum Schalter 7 zwischen den
positiven/negativen Ausgangsklemmen des Konverters. Der Schalter 7 ist in Form eines
Öffners ausgebildet, d. h. im Ruhezustand (ohne Magnet-Beaufschlagung) sind seine
beiden Schaltkontakte miteinander verbunden und bei Magnet-Beaufschlagung sind seine
Schaltkontakte geöffnet. Fig. 2 zeigt die Position, bei welcher der drehbewegliche
Permanentmagnet 15 den Schalter 7 beaufschlagt, wodurch seine Schaltkontakte geöffnet
werden. Folglich ist das Leuchtmittel 6 ausgeschaltet. Sobald sich der Permanentmagnet
15 durch Drehen der Lichtführungshaube 13 vom Schalter 7 entfernt, nimmt der Schalter
7 seinen Ruhezustand ein, bei welchem die Schaltkontakte geschlossen sind. Folglich
ist das Leuchtmittel 6 eingeschaltet.
[0019] Fig. 3 ist eine Schaltskizze zu einer für eine Normalbeleuchtung mit voller Helligkeit
und für eine Orientierungsbeleuchtung mit verminderter Helligkeit umschaltbaren Unterputz-LED-Leuchte
dargestellt. Zusätzlich zur Schaltskizze gemäß Fig. 2 ist bei dieser Variante ein
Widerstand 9 parallel zum Schalter 7 angeordnet. Die sonstige Konfiguration ist wie
unter Fig.2 beschrieben. Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ergibt
sich hierdurch bei geöffneten Schaltkontakten des Schalters 7 ein Strompfad vom Leuchtmittel
6 über den Widerstand 9, wodurch eine Orientierungsbeleuchtung realisiert wird.
[0020] In Fig. 4 ist eine Variante zur Fig. 3 dargestellt, bei welcher anwenderseitig zwischen
einem Betrieb mit verminderter Helligkeit und einem ausgeschalteten Betrieb ausgewählt
werden kann. Zusätzlich zur Schaltskizze gemäß Fig. 3 ist bei dieser Variante ein
Miniaturschalter 10 in Serie zum Widerstand 9 geschaltet. Die sonstige Konfiguration
ist wie unter den Figuren 2 und 3 beschrieben. Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 3 ergibt sich hierdurch die Möglichkeit der Auswahl, ob die Unterputz-LED-Leuchte
1
- vollkommen ausgeschaltet sein soll (hierzu wird der Miniaturschalter 10 geöffnet)
oder
- im Sinne einer Orientierungsbeleuchtung betrieben werden soll (hierzu wird der Miniaturschalter
geschlossen),
wenn die Normalbeleuchtung mit voller Helligkeit ausgeschaltet werden soll. Der Miniaturschalter
10 wird nach Installation der Unterputz-LED-Leuchte vom Anwender je nach Wunsch entweder
geöffnet oder geschlossen und wird üblicherweise in dieser Stellung belassen, um derart
eine Festlegung auf "Orientierungsbeleuchtung" oder "Aus" herbeizuführen. Selbstverständlich
ist es zu einem späteren Zeitpunkt möglich, die Schaltposition des Miniaturschalters
10 und damit diese Festlegung zu ändern.
[0021] In den Fig. 5, 6 ist eine Sicht auf eine Unterputz-LED-Leuchte mit feststehendem
Permanentmagnet und drehbeweglicher Metallabschirmung bei unterschiedlichen Schaltstellungen
dargestellt. Bei dieser Variante ist der Schalter 7 in Form eines Schließers ausgebildet,
d. h. im Ruhezustand (ohne Magnet-Beaufschlagung) sind seine beiden Schaltkontakte
geöffnet und bei Magnet-Beaufschlagung sind seine Schaltkontakte miteinander verbunden.
Eine Besonderheit dieser Variante ist des Weiteren, dass an der Rückseite der Zentralscheibe
12 abschnittsweise eine Metallabschirmung 16 angebracht ist, jedoch kein Permanentmagnet.
Über den feststehenden Permanentmagneten 8 ist der Schalter 7 magnetisch vorgespannt,
so dass seine Schaltkontakte geschlossen sind. Folglich ist das Leuchtmittel 6 eingeschaltet.
Die Ausschaltung erfolgt durch entsprechendes Drehen der Lichtführungshaube 13, wodurch
die an der Lichtführungshaube 13 befestigte Metallabschirmung 16 die magnetische Vorspannung
durch Eintauchen zwischen Schalter 7 und Permanentmagnet 8 aufhebt.
[0022] Fig. 5 zeigt die Position, bei welcher sich die drehbewegliche Metallabschirmung
16 der Zentralscheibe 12 zwischen dem Schalter 7 und dem feststehenden Permanentmagnet
8 befindet. Folglich kann der Permanentmagnet 8 keinerlei Wirkung auf den Schalter
7 ausüben und dessen Schaltkontakte sind geöffnet (Ruhezustand). Folglich ist das
Leuchtmittel 6 ausgeschaltet. Fig. 6 zeigt die Position, bei welcher die Metallabschirmung
16 durch Drehen der Lichtführungshaube 13 aus dem Zwischenraum zwischen Schalter 7
und Permanentmagnet 8 herausgeschwenkt ist, so dass der feststehende Permanentmagnet
8 den Schalter 7 beaufschlagt. Folglich nimmt der Schalter 7 einen Zustand ein, bei
welchem seine Schaltkontakte geschlossen sind. Folglich ist das Leuchtmittel 6 eingeschaltet.
[0023] In Fig. 7, 8 ist eine Sicht auf eine Unterputz-LED-Leuchte mit drehbeweglichem Permanentmagnet
bei unterschiedlichen Schaltstellungen dargestellt. Bei dieser Variante ist kein feststehender
Permanentmagnet vorgesehen. Der Schalter 7 ist in Form eines Öffners ausgebildet,
d. h. im Ruhezustand (ohne Magnet-Beaufschlagung) sind seine beiden Schaltkontakte
geschlossen und bei Magnet-Beaufschlagung sind seine Schaltkontakte geöffnet. Fig.
7 zeigt die Position, bei welcher der drehbewegliche Permanentmagnet 15 unmittelbar
auf den Schalter 7 einwirkt, so dass dessen Schaltkontakte geöffnet werden. Folglich
ist das Leuchtmittel 6 ausgeschaltet. Fig. 8 zeigt die Position, bei welcher der Permanentmagnet
15 durch Drehen der Lichtführungshaube 13 aus dem Einwirkungsbereich für den Schalter
7 herausgeschwenkt ist, so dass der der Schalter 7 seine Ruheposition einnimmt, bei
welcher die Schaltkontakte geschlossen sind. Folglich ist das Leuchtmittel 6 eingeschaltet.
[0024] In Fig. 9, 10 ist eine Sicht auf eine Unterputz-LED-Leuchte mit feststehendem und
drehbeweglichem Permanentmagnet bei unterschiedlichen Schaltstellungen dargestellt.
Bei dieser Variante ist der Schalter 7 in Form eines Schließers ausgebildet, d. h.
im Ruhezustand (ohne Magnet-Beaufschlagung) sind seine beiden Schaltkontakte geöffnet
und bei Magnet-Beaufschlagung sind seine Schaltkontakte miteinander verbunden. Über
den feststehenden Permanentmagneten 8 ist der Schalter 7 magnetisch vorgespannt, so
dass seine Schaltkontakte geschlossen sind. Folglich ist das Leuchtmittel 6 eingeschaltet.
Die Ausschaltung erfolgt durch entsprechendes Drehen der Lichtführungshaube 13, wodurch
der an der Lichtführungshaube 13 befestigte Permanentmagnet 15 die magnetische Vorspannung
durch gegensinnige Polung beider Permanentmagnete 8, 15 aufhebt.
[0025] Fig. 9 zeigt die Position, bei welcher sich sowohl der feststehende Permanentmagnet
8 als auch der drehbewegliche Permanentmagnet 15 im Einwirkungsbereich des Schalters
7 befinden. Da die beiden Permanentmagnete 7, 15 hinsichtlich ihrer magnetischen Ausrichtung
(magnetischer Nordpol / magnetischer Südpol) gegensätzlich angeordnet sind, heben
sich ihre magnetischen Einflüsse auf den Schalter 7 auf, so dass sich dieser in seiner
Ruheposition mit geöffneten Schaltkontakten befindet. Folglich ist das Leuchtmittel
6 ausgeschaltet. Fig. 10 zeigt die Position, bei welcher der Permanentmagnet 15 durch
Drehen der Lichtführungshaube 13 aus dem Einwirkungsbereich für den Schalter 7 herausgeschwenkt
ist, so dass lediglich der feststehende Permanentmagnet 8 magnetisch auf den Schalter
einwirkt und dessen Schaltkontakte geschlossen werden. Folglich ist das Leuchtmittel
6 eingeschaltet.
[0026] Alternativ zum vorstehend im Detail erläuterten Ausführungsbeispiel mit einem in
Form eines Reed-Relais ausgeführten Schalter ist es möglich, einen auf der Leiter-platte
5 montierten Mikroschalter zu verwenden, welcher durch einen an der Lichtführungshaube
13 befestigten Nocken eingeschaltet / ausgeschaltet wird.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 1
- Unterputz-LED-Leuchte
- 2
- -
- 3
- Gerätesockel inklusive Netzteil/Konverter, Steuer-/Regeleinrichtung, Anschlusseinheit
für 230V-Netzleitungen und (optional) Busleitungen
- 4
- Montageplatte (Tragring)
- 5
- Leiterplatte in Sicke der Montageplatte
- 6
- Leuchtmittel, als Leuchtdioden ausgeführt
- 7
- Schalter, als Reed-Relais ausgeführt
- 8
- eststehender Permanentmagnet
- 9
- Widerstand
- 10
- Miniaturschalter
- 11
- -
- 12
- drehbewegliche Zentralscheibe, als Lichtaustrittsscheibe ausgeführt
- 13
- drehbewegliche Lichtführungshaube
- 14
- drehbeweglicher Lichtauslass
- 15
- drehbeweglicher Permanentmagnet
- 16
- drehbewegliche Metallabschirmung
- 17
- -
- 18
- Abdeckrahmen
1. Unterputz-LED-Leuchte (1) mit einem in einer handelsübliche UP-Gerätedose installierbaren
Gerätesockel (3), welcher ein Netzteil/Konverter, eine Steuer-/Regeleinrichtung hierzu,
eine Anschlusseinheit für 230V-Netzleitungen, eine Montageplatte (4) sowie ein Leuchtmittel
(6) in Form mindestens einer LED umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Gerätesockel (3) abdeckende Zentralscheibe (12) als Lichtaustrittsscheibe
mit einer das vom Leuchtmittel (6) erzeugte Licht empfangenden, drehbeweglichen Lichtführungshaube
(13) und einem Lichtauslass (14) ausgebildet ist, wobei die Lichtführungshaube (13)
als Drehhebel für eine Drehbewegung dient und in einer vorgegebenen Drehbewegungs-Position
automatisch eine Abschaltung des Leuchtmittels (6) erfolgt, bewirkt von der Lichtführungshaube
(13).
2. Unterputz-LED-Leuchte (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gerätesockel (3) einen in Form eines Reed-Relais ausgeführten Schalter (7) umfasst.
3. Unterputz-LED-Leuchte (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (7) mittels eines an der drehbeweglichen Lichtführungshaube (13) angebrachten
Permanentmagneten (15) beaufschlagbar ist.
4. Unterputz-LED-Leuchte (1) nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (7) mittels eines feststehenden Permanentmagneten (8) magnetisch vorgespannt
ist.
5. Unterputz-LED-Leuchte (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der drehbeweglichen Lichtführungshaube (13) eine Metallabschirmung (16) angebracht
ist.
6. Unterputz-LED-Leuchte (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gerätesockel (3) einen in Form eines Mikroschalters ausgeführten Schalter umfasst,
welcher durch einen an der drehbeweglichen Lichtführungshaube (13) angebrachten Nocken
eingeschaltet / ausgeschaltet wird.
7. Unterputz-LED-Leuchte (1) nach Anspruch 2 oder 6 dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Schalter (7) ein Widerstand (9) angeordnet ist.
8. Unterputz-LED-Leuchte (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Miniaturschalter (10) in Reihe zum Widerstand (9) angeordnet ist.
1. Flush-mounted LED luminaire (1) comprising an appliance base (3), which can be installed
in a conventional flush-mounted appliance outlet and comprises a switched-mode power
supply/converter, a control/regulating device therefor, a connection unit for 230
V power supply lines, a mounting plate (4) and a light-emitting means (6) in the form
of at least one LED, characterized in that a central disc (12) covering the appliance base (3) is formed as a light exit disc
with a light-guiding hood (13), which is capable of performing a rotary movement and
receives the light produced by the light-emitting means (6), and a light outlet (14),
wherein the light-guiding hood (13) acts as a rotary lever for a rotary movement and,
in a predetermined rotary movement position, disconnection of the light-emitting means
(6) automatically takes place, effected by the light-guiding hood (13).
2. Flush-mounted LED luminaire (1) according to Claim 1, characterized in that the appliance base (3) comprises a switch (7) in the form of a reed relay.
3. Flush-mounted LED luminaire (1) according to Claim 2, characterized in that the switch (7) can be acted on by means of a permanent magnet (15) fitted to the
light-guiding hood (13) which is capable of performing a rotary movement.
4. Flush-mounted LED luminaire (1) according to Claim 2, characterized in that the switch (7) is magnetically prestressed by means of a fixed permanent magnet (8).
5. Flush-mounted LED luminaire (1) according to Claim 4, characterized in that a metal shield (16) is fitted to the light-guiding hood (13) which is capable of
performing a rotary movement.
6. Flush-mounted LED luminaire (1) according to Claim 1, characterized in that the appliance base (3) comprises a switch, which is in the form of a microswitch
and which is switched on/off by a cam fitted to the light-guiding hood (13) which
is capable of performing a rotary movement.
7. Flush-mounted LED luminaire (1) according to Claim 2 or 6, characterized in that a resistor (9) is arranged in parallel with the switch (7).
8. Flush-mounted LED luminaire (1) according to Claim 7, characterized in that a miniature switch (10) is arranged in series with the resistor (9).
1. Lampe à LED encastrée (1) comportant une embase (3) pouvant être installée dans un
boîtier d'encastrement, comprenant un adaptateur d'alimentation/convertisseur, une
unité de commande/régulation qui lui est destinée, une unité de raccordement pour
lignes électriques à 230 V, une plaque de montage (4) ainsi qu'un moyen d'éclairage
(6) sous la forme d'au moins une LED, caractérisée en ce qu'un disque central (12) recouvrant l'embase (3) est réalisée sous la forme d'un disque
de sortie de lumière comportant une gaine de guidage de lumière mobile en rotation
(13) recevant la lumière générée par le moyen d'éclairage (6) et une sortie de lumière
(14), la gaine de guidage de lumière (13) jouant le rôle de levier de rotation pour
un mouvement de rotation et une interruption du moyen d'éclairage (6) étant automatiquement
effectuée à une position prédéterminée du mouvement de rotation, provoquée par la
gaine de guidage de lumière (13).
2. Lampe à LED encastrée (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'embase (3) comprend un interrupteur (7) réalisé sous la forme d'un relais à tige.
3. Lampe à LED encastrée (1) selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'interrupteur (7) peut-être déclenché au moyen d'un aimant permanent (15) pouvant
être monté sur la gaine de guidage de lumière mobile en rotation (13).
4. Lampe à LED encastrée (1) selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'interrupteur (7) est polarisé magnétiquement au moyen d'un aimant permanent fixe
(8).
5. Lampe à LED encastrée (1) selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'un blindage métallique (16) est monté sur la gaine de guidage de lumière mobile en
rotation (13).
6. Lampe à LED encastrée (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'embase (3) comprend un interrupteur réalisé sous la forme d'un microinterrupteur
qui est fermé/ouvert par l'intermédiaire d'une came montée sur la gaine de guidage
de lumière mobile en rotation (13).
7. Lampe à LED encastrée (1) selon la revendication 2 ou 6, caractérisée en ce qu'une résistance (9) est disposée en parallèle avec l'interrupteur (7).
8. Lampe à LED encastrée (1) selon la revendication 7, caractérisée en ce qu'un interrupteur miniature (10) est disposé en série avec la résistance (9).