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EP 2 477 170 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.03.2014 Patentblatt 2014/12 |
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Anmeldetag: 16.01.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und System zur Bestimmung eines Aufenthaltes eines Landfahrzeugs
Method and system for determining the location of a road vehicle
Procédé et système de détermination d'une position de véhicule
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
17.01.2011 DE 102011000188
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.07.2012 Patentblatt 2012/29 |
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Patentinhaber: ZebraMobil GmbH |
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80331 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Hoene, Matthias
80331 München (DE)
- Ohr, Michael
80331 München (DE)
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Vertreter: Winter, Brandl, Fürniss, Hübner,
Röss, Kaiser, Polte - Partnerschaft |
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Patent- und Rechtsanwaltskanzlei
Bavariaring 10 80336 München 80336 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 398 719 WO-A1-01/88856 US-A1- 2002 101 363
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EP-A1- 1 916 626 DE-A1-102007 050 055
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein System zur Bestimmung eines Aufenthaltes
eines Landfahrzeugs.
[0002] Bei Verfahren zur Bestimmung eines Aufenthaltes eines Landfahrzeugs sind aus dem
Stand der Technik insbesondere Navigationsgeräte bekannt. Diese bestimmen über Satellitenortung
den Standort des Landfahrzeugs, z.B. eines Kraftfahrzeugs, und bilden diesen Standort
in Kartenmaterial ab, das im Navigationssystem hinterlegt ist. Damit kann der Fahrer
des Fahrzeugs quasi jederzeit seinen Standort erkennen.
[0003] Weiterhin ist es bekannt, die so ermittelten Standorte von Lastkraftwagen an eine
Zentrale einer Spedition zu übertragen, so dass dort Entscheidungen über weitere Routen
der Lastkraftwagen getroffen werden können.
[0004] Darüber hinaus ist ein Verfahren zur Bestimmung des jeweiligen Aufenthaltes von Fahrzeugen
eines Pools der Firma "car2go"
www.car2go.com bekannt, für die im Gebiet der deutschen Stadt Ulm ein Heimatbereich definiert ist,
dem die Fahrzeuge zugeordnet sind. Das Verfahren ergibt zu verschiedenen Zeitpunkten
eine Aussage, ob der Standort eines betrachteten Fahrzeugs in diesem Heimatbereich
liegt oder nicht.
[0005] Zudem offenbart die
EP 1 916 626 A1 ein Verfahren zum Buchen von Parkzeit mittels Mobiltelefonen.
[0006] Nachteilig an den letztgenannten Verfahren ist, dass damit keine Einhaltung von innerhalb
der Stadt bestehenden Parkregeln überwacht werden kann.
[0007] Dem gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren und ein System
zu schaffen, das eine flexible Nutzung (Aufnehmen und Parken) von Landfahrzeugen eines
Pools oder einer Flotte ermöglicht und dabei eine Beachtung von Parkregeln gemäß einem
Parkraummanagement einer Stadt ermöglicht. Weiterhin soll ein Server geschaffen werden,
der in diesem Verfahren bzw. System verwendet werden kann.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 und durch ein System mit den Merkmalen des Patentanspruchs 11 und durch einen Server
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 14.
[0009] Die erfindungsgemäße Verfahren zur Bestimmung eines Aufenthaltes eines Landfahrzeugs,
das zu einem Pool bzw. einer Flotte mit mehreren Landfahrzeugen gehört, und das eine
Datenübertragungseinheit und eine Standortbestimmungseinheit - insbesondere GPS -
hat, weist folgende vorbereitenden Schritte auf:
- Speicherung von mehreren geografischen Bereichen einer übergeordneten Stadt in einer
Datenverarbeitungseinheit, insbesondere in einer Datenbank. Die Stadt hat ein Parkraummanagement,
über das geregelt ist, wo und wann welche Fahrzeuge parken dürfen. Die erfindungsgemäßen
Bereiche sind an das Parkraummanagement geografisch angepasst. Die Bereiche können
dabei zueinander beabstandet oder aneinander angrenzend oder einander überlappend
sein.
[0010] Das Verfahren weist danach folgende Schritte auf, die erfindungsgemäß wiederholt
erfolgen:
- Ermittlung eines Standortes des Landfahrzeugs durch die Standortbestimmungseinheit;
- Übertragung des Standortes von der Standortbestimmungseinheit an die Datenübertragungseinheit;
- Übertragung - insbesondere über GPRS oder GSM oder TCP/IP oder SMS - des Standortes
von der Datenübertragungseinheit zur Datenverarbeitungseinheit; und
- Ermittlung von 0 bis n (n ist eine natürliche Zahl) Bereichen, in denen der Standort
angeordnet ist, durch die Datenverarbeitungseinheit.
[0011] Das entsprechende erfindungsgemäße System dient zur Bestimmung eines Aufenthalts
eines Landfahrzeugs eines Pools, wobei das System eine Datenverarbeitungseinheit aufweist,
dessen Landfahrzeug eine Datenübertragungseinheit und eine Standortbestimmungseinheit
hat. In der Datenverarbeitungseinheit sind mehrere geografische Bereiche einer übergeordneten
Stadt abgespeichert, die ein Parkraummanagement hat, wobei die Bereiche an das Parkraummanagement
angepasst sind und zueinander beabstandet, aneinander angrenzend oder einander überlappend
sind. Über die Standortbestimmungseinheit ist ein Standort des Landfahrzeugs ermittelbar
und von der Datenübertragungseinheit zur Datenverarbeitungseinheit übertragbar. Von
der Datenverarbeitungseinheit sind der bzw. die Bereiche ermittelbar, in denen der
Standort angeordnet ist. Das Ergebnis besteht aus 0-n Bereichen.
[0012] Durch diese Bestimmung des Aufenthaltes in den verschiedenen vordefinierten Bereichen
ist es möglich, die Legalität bzw. Regelkonformität bei einem Abstellen des betrachteten
Fahrzeugs zu überprüfen oder zu beachten oder nachzuhalten.
[0013] So kann eine Beendigung der Nutzung des betrachteten Fahrzeugs ermöglicht bzw. akzeptiert
werden, und der Fahrer bzw. Nutzer des Fahrzeugs kann von seiner Verantwortung entbunden
werden, wenn die Parkregeln gemäß dem Parkraummanagement an dem ermittelten Standort
eingehalten sind. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren bzw. System ist innerhalb einer
komplexeren Stadt also ein stationsunabhängiges Betreiben einer Pools oder einer Flotte
von Fahrzeugen möglich, bei dem die Fahrzeuge des Pools bzw. der Flotte in der Stadt
an verschiedenen Stellen abgestellt werden können, ohne mit den Parkregeln gemäß dem
Parkraummanagement der Stadt in Konflikt zu geraten.
[0014] Damit eignet sich das Verfahren bzw. System besonders für die Betreiber eines Carsharing-Unternehmens
oder einer Autovermietung in dieser Stadt, die in den Grenzen des vorgegebenen Parkraummanagements
der Stadt ihren Kunden eine maximale Flexibilität bieten wollen. Die Miet- bzw. Nutzungsdauer
kann durch den Nutzer nur beendet werden, wenn der Standort des betrachteten Fahrzeugs
in dem oder in einem der Bereiche ermittelt wurde, in dem Parken zulässig ist. Damit
lässt sich auch eine Nutzungsgebühr oder ein Mietpreis errechnen. Weiterhin kann eine
Kulanz während einer Parkplatzsuche innerhalb eines Bereichs oder der Bereiche gewährt
werden.
[0015] Nachdem die Miet- bzw. Nutzungsdauer des betrachteten Fahrzeugs wirksam beendet wurde,
können in einem weiteren Schritt des Verfahrens bzw. durch das System verschiedene
potentielle Nutzer oder interessierte Kunden benachrichtigt werden, dass das betrachtete
Fahrzeug zur Verfügung steht. Dies bietet sich insbesondere für Nutzer oder Kunden
an, die sich geografisch in der Nähe des ermittelten Fahrzeugstandortes befinden.
[0016] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen
beschrieben.
[0017] Dabei können die Bereiche Parkzonen oder Straßen oder Straßenränder der Stadt sein.
Deren Grenzen lassen sich einfach als Grenzen der Bereiche übernehmen und in der Datenverarbeitungseinheit
abspeichern. Die Bereiche können auch Abschnitte von Straßen oder Abschnitte von Straßenrändern
sein. Diese lassen sich einfach als Grenzen der Bereiche definieren.
[0018] Erfindungsgemäß erfolgt zudem nach dem Schritt "Speicherung von mehreren geografischen
Bereichen" eine Zuordnung von zumindest einem Heimatbereich zum Fahrzeug durch die
Schritte:
- Zuordnung des Fahrzeugs zu zumindest einem der Bereiche; und
- Speicherung der Zuordnung in der Datenverarbeitungseinheit, insbesondere in der Datenbank.
[0019] Durch die Heimatbereiche wird die Verteilung bzw. Streuung der Fahrzeuge in der Stadt
verbessert oder vereinfacht: Nach einer Fahrt des Fahrzeugs außerhalb des oder der
Heimatbereiche muss seine Rückgabe in dem Heimatbereich oder in einem der Heimatbereiche
erfolgen. Damit ist für einen nächsten Nutzer des Fahrzeugs unabhängig von seinem
Aufenthalt (z.B. Wohnort) in der Stadt die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich ein
Fahrzeug in der Nähe befindet. Bei einer Anwendung des Verfahrens bzw. Nutzung des
Systems durch die Betreiber eines Carsharing-Unternehmens oder einer Autovermietung
können gewisse Aktionen nur in der Heimatparkzone erlaubt sein, z.B. Abstellen des
Fahrzeugs und Nutzungsbeendigung.
[0020] Eine besonders bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. Systems
hat die Schritte:
- a) Herausfahren des Fahrzeugs aus dem Heimatbereich oder aus einem der Heimatbereiche;
- b) vorzugsweise zeitnahe Übertragung eines Standortes, der sich außerhalb des zumindest
einen Heimatbereichs befindet, von der Datenübertragungseinheit zur Datenverarbeitungseinheit;
- c) Hineinfahren des Fahrzeugs in den Heimatbereich oder in einen der Heimatbereiche;
- d) vorzugsweise zeitnahe Übertragung eines Standortes, der sich innerhalb des zumindest
einen Heimatbereichs befindet, von der Datenübertragungseinheit zur Datenverarbeitungseinheit,
wobei Schritte a) bis d) wiederholt werden können;
- e) Abstellen des Landfahrzeugs oder Beendigung der Nutzung im Heimatbereich oder in
einem der Heimatbereiche; und
- f) Ermittlung einer Zeitdauer zwischen den Schritten d) und e) durch die Datenverarbeitungseinheit.
[0021] Damit bietet das Verfahren bzw. das System den Betreibern eines Carsharing-Unternehmens
oder einer Autovermietung die Möglichkeit, ein Einfahren in den Heimatbereich als
Beginn einer Parkplatzsuche anzuerkennen und die Suchzeit - insbesondere teilweise
- auf Kulanz abzurechnen.
[0022] Der Schritt "Ermittlung eines Standortes" erfolgt vorzugsweise in regelmäßigen Zeitabständen
oder ereignisgesteuert. Bei der Ermittlung des Standortes in regelmäßigen Zeitabständen
können diese in Abhängigkeit von einer Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs oder in Abhängigkeit
von der Nähe zu einer Grenze eines Bereiches oder eines Heimatbereiches variiert werden.
Eine ereignisgesteuerte Ermittlung des Standortes kann z.B. nach Verlust des GPS-Empfangs
(z.B. in einem Tunnel) erfolgen.
[0023] Auch der darauf folgende Schritt "Übertragung des Standortes" erfolgt vorzugsweise
ebenfalls in regelmäßigen Zeitabständen oder ereignisgesteuert. Bei der Übertragung
des Standortes in regelmäßigen Zeitabständen können diese in Abhängigkeit von einer
Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs oder in Abhängigkeit von der Nähe zu einer Grenze
eines Bereiches oder eines Heimatbereiches variiert werden.
[0024] Die Datenverarbeitungseinheit kann ein zentraler Server sein, und ortsfest (z.B.
bei den Betreibern eines Carsharing-Unternehmens oder einer Autovermietung) oder in
einem der Fahrzeuge des Pools angeordnet sein.
[0025] Oder die Datenverarbeitungseinheit ist dezentral in verschiedenen oder in allen Fahrzeugen
des Pools angeordnet.
[0026] Bei einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. Systems ist die Standortbestimmungseinheit
und/oder die Datenübertragungseinheit modular und kann zwischen den Fahrzeugen des
Pools ausgetauscht werden. Dies erhöht die Flexibilität bei einem Austausch oder beim
Werkstattaufenthalt von Fahrzeugen des Pools.
[0027] Bei bevorzugten Anwendungsfällen ist das Fahrzeug ein Personenkraftwagen oder ein
Lastkraftwagen oder ein Motorrad oder ein Fahrrad.
[0028] Wenn das Fahrzeug eine Authentifizierungseinheit - insbesondere einen Kartenleser
- hat, können verschiedene Nutzer des Pools einfach identifiziert und verwaltet werden.
[0029] Im Folgenden wird anhand der Figuren ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Verfahrens bzw. Systems in einer Anwendung für die Betreiber eines Car-sharing-Unternehmens
detailliert beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 einen Stadtplan mit vier Bereichen gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren bzw.
System; und
Figur 2 einen Pool von Personenkraftwagen, deren jeweiliger Aufenthalt gemäß dem erfindungsgemäßen
Verfahren bzw. mit dem erfindungsgemäßen System bestimmt wird.
Figur 1 zeigt einen Plan einer beispielhaften Stadt 1, die von der Stadtverwaltung
in vier Parkzonen unterteilt wurde. Sie sind begrenzt von größeren Straßen, die in
dem Plan gemäß Figur 1 als Doppelstriche dargestellt sind. Weiterhin ist in der Stadt
eine (nicht gezeigte) Zentrale eines Carsharing-Unternehmens angesiedelt. Die vier
dargestellten Parkzonen werden vom Carsharing-Unternehmen als vier verschiedene Bereiche
2a, 2b, 2c, 2d gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren bzw. System genutzt.
Figur 2 zeigt schematisch einen zentralen Server 4 in dem die vier Bereiche 2a bis
2d und insbesondere die Lage ihrer geografischen Grenzen abgespeichert werden. Der
Server 4 ist in der Zentrale des Car-Sharing-Unternehmens installiert und verwaltet
einen Pool von Personenkraftwagen 6a, 6b, 6c, 6d. Jeder Personenkraftwagen 6a bis
6d hat eine Datenübertragungseinheit 8a, 8b, 8c, 8d, über die der jeweilige Personenkraftwagen
6a bis 6d über GPRS - gemäß dem Doppelpfeil - mit dem Server 4 im regelmäßigen Datenaustausch
steht.
[0030] Jede Datenübertragungseinheit 8a bis 8d steht über einer Signalleitung in Verbindung
mit einer jeweiligen Standortbestimmungseinheit 10a, 10b, 10c, 10d, die über GPS gemäß
den drei Pfeilen in regelmäßigen Zeitabständen die Position bzw. den Standort des
jeweiligen Personenkraftwagens 6a bis 6d ermittelt.
[0031] Jeder Personenkraftwagen 6a bis 6d des Pools hat weiterhin eine (nicht gezeigte)
Authentifizierungseinheit, über die von verschiedenen registrierten Nutzern eine Zentralverriegelung
und eine Wegfahrsperre betätigt werden können.
[0032] In dem Server 4 ist in einer Datenbank eine Zuordnung hinterlegt, gemäß der der Bereich
2a (vgl. Figur 1) als Heimatbereich des Personenkraftwagens 6a definiert ist, während
der Bereich 2b als Heimatbereich des Personenkraftwagens 6b und der Bereich 2c als
Heimatbereich des Personenkraftwagens 6c und der Bereich 2d als Heimatbereich des
Personenkraftwagens 6d definiert sind.
[0033] Die Bereiche 2a bis 2d (vgl. Figur 1) können insbesondere bei einer Änderung der
Parkzonen durch die Stadtverwaltung geändert werden, und die Heimatbereiche können
insbesondere bei einer Umverteilung der Personenkraftwagen 6a bis 6d geändert werden.
[0034] Auf Grund der regelmäßigen Standortbestimmung über die Standortbestimmungseinheit
10a bis 10d und der Übertragung an den Server 4 kann der Aufenthalt jedes Personenkraftwagens
6a bis 6d in dem oder den jeweiligen Bereichen 2a bis 2d bestimmt werden. Dabei können
die Bereiche 2a bis 2d auch mit (nicht gezeigten) Toleranzaußengrenzen versehen sein,
um Messungenauigkeiten bei der Positionsbestimmung auszugleichen oder um Kulanz zu
ermöglichen.
[0035] Die Abgabe oder Aufnahme jedes Personenkraftwagens 6a bis 6d kann freigegeben bzw.
unterbunden werden in Abhängigkeit vom Bereich 2a bis 2d, in dem sich der Standort
des Personenkraftwagens 6a bis 6d befindet oder in Abhängigkeit von Kundendaten, die
von der Authentifizierungseinheit ermittelt bzw. gelesen wurden.
[0036] Abweichend vom gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 können die Personenkraftwagen
6a bis 6d auch mit einer On-Board-Unit (OBU) ausgerüstet werden, die vom Hersteller
des Personenkraftwagens 6a bis 6d unabhängig ist und modular in diesen eingesetzt
werden kann. Jede OBU besteht aus der Authentifizierungseinheit (z. B. Kartenleser)
und aus der Standortbestimmungseinheit 10a bis 10d und aus der Datenübertragungseinheit
8a bis 8d gemäß Figur 2.
[0037] Das beschriebene Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. Systems
kann statt von einem Carsharing-Unternehmen auch von einer Autovermietung genutzt
werden.
[0038] Abweichend vom ersten Ausführungsbeispiel können mehr als vier Fahrzeuge zu dem Pool
gehören und darin auch gemischte Typen von Fahrzeugen enthalten sein.
[0039] Weiterhin kann die Stadt auch mehr als vier Bereiche aufweisen, und die Bereiche
können den Heimatbereich für mehr als ein Fahrzeug bilden.
[0040] Außerdem ist es möglich, dass einzelne oder alle Fahrzeuge des Pools gar keinen Heimatbereich
haben.
[0041] Offenbart ist ein Verfahren zur Bestimmung eines Aufenthaltes eines Landfahrzeugs,
das zu einem Pool bzw. zu einer Flotte gehört, und das eine Datenübertragungseinheit
und eine Standortbestimmungseinheit - insbesondere GPS - hat.
[0042] Zunächst werden mehrere geografische Bereiche - insbesondere die Grenzen der Bereiche-,
in einer Datenverarbeitungseinheit - insbesondere in einer Datenbank - abgespeichert.
Die Bereiche liegen in einer übergeordneten Stadt, in der es ein Parkraummanagement
gibt. Dabei sind die Bereiche zueinander beabstandet oder aneinander angrenzend oder
einander überlappend und sind an das Parkraummanagement angepasst.
[0043] Das Verfahren weist weiterhin folgende Schritte auf, die wiederholt erfolgen können:
- Ermittlung eines Standortes des Landfahrzeugs durch die Standortbestimmungseinheit;
- Übertragung - insbesondere über GPRS oder GSM oder TCP/IP oder SMS - des Standortes
von der Datenübertragungseinheit zur Datenverarbeitungseinheit; und
- Ermittlung von 0 bis n Bereichen, in denen der Standort angeordnet ist, durch die
Datenverarbeitungseinheit.
[0044] Offenbart sind weiterhin ein System und ein Server, mit dem das Verfahren durchführbar
ist.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 1
- Stadt
- 2a, 2b, 2c, 2d
- Bereich
- 4
- Server
- 6a, 6b, 6c, 6d
- Personenkraftwagen
- 8a, 8b, 8c, 8d
- Datenübertragungseinheit
- 10a, 10b, 10c, 10d
- Standortbestimmungseinheit
1. Verfahren zur Bestimmung eines Aufenthaltes eines Landfahrzeugs (6a, 6b, 6c, 6d) eines
Pools, das eine Datenübertragungseinheit (8a, 8b, 8c, 8d) und eine Standortbestimmungseinheit
(10a, 10b, 10c, 10d) hat, mit den Schritten:
- Speicherung von mehreren geografischen Bereichen (2a, 2b, 2c, 2d) einer übergeordneten
Stadt (1), die ein Parkraummanagement hat, in einer Datenverarbeitungseinheit (4),
wobei die Bereiche (2a, 2b, 2c, 2d) an das Parkraummanagement angepasst sind und zueinander
beabstandet, aneinander angrenzend oder einander überlappend sind;
- Zuordnung des Landfahrzeugs (6a, 6b, 6c, 6d) zu zumindest einem der Bereiche (2a,
2b, 2c, 2d) als Heimatbereich;
- Speicherung einer Kennung des Landfahrzeugs (6a, 6b, 6c, 6d) und des zumindest einen
Heimatbereichs in der Datenverarbeitungseinheit (4);
und danach mit folgenden Schritten, die wiederholt erfolgen:
- Ermittlung eines Standortes des Landfahrzeugs (6a, 6b, 6c, 6d) durch die Standortbestimmungseinheit
(10a, 10b, 10c, 10d);
- Übertragung des Standortes von der Datenübertragungseinheit (8a, 8b, 8c, 8d) zur
Datenverarbeitungseinheit (4); und
- Ermittlung des oder der 0 bis n Bereiche (2a, 2b, 2c, 2d), in denen der Standort
angeordnet ist, durch die Datenverarbeitungseinheit (4).
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Bereiche (2a, 2b, 2c, 2d) Parkzonen oder Straßen
oder Straßenränder oder Abschnitte von Straßen oder Abschnitte von Straßenrändern
sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 mit den Schritten:
a) Herausfahren des Landfahrzeugs (6a, 6b, 6c, 6d) aus dem Heimatbereich oder aus
einem der Heimatbereiche;
b) Übertragung eines Standortes, der sich außerhalb des zumindest einen Heimatbereichs
befindet, von der Datenübertragungseinheit (8a, 8b, 8c, 8d) zur Datenverarbeitungseinheit
(4);
c) Hineinfahren des Landfahrzeugs (6a, 6b, 6c, 6d) in den Heimatbereich oder in einen
der Heimatbereiche;
d) Übertragung eines Standortes, der sich innerhalb des zumindest einen Heimatbereichs
befindet, von der Datenübertragungseinheit (8a, 8b, 8c, 8d) zur Datenverarbeitungseinheit
(4);
e) Abstellen des Landfahrzeugs oder Beendigung der Nutzung im Heimatbereich oder in
einem der Heimatbereiche; und
f) Ermittlung einer Zeitdauer zwischen den Schritten d) und e) durch die Datenverarbeitungseinheit
(4).
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Schritt "Ermittlung eines
Standortes" in regelmäßigen Zeitabständen oder ereignisgesteuert erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei der Schritt "Übertragung des Standortes" in regelmäßigen
Zeitabständen oder ereignisgesteuert erfolgt.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Datenverarbeitungseinheit
(4) ein zentraler Server (4) ist und ortsfest oder in einem der Landfahrzeuge (6a,
6b, 6c, 6d) des Pools angeordnet ist, oder wobei die Datenverarbeitungseinheit dezentral
in verschiedenen oder in allen Landfahrzeugen (6a, 6b, 6c, 6d) des Pools angeordnet
ist.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Standortbestimmungseinheit
(10a, 10b, 10c, 10d) und/oder die Datenübertragungseinheit (8a, 8b, 8c, 8d) modular
ist und zwischen den Landfahrzeugen (6a, 6b, 6c, 6d) des Pools austauschbar ist.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Landfahrzeug (6a, 6b,
6c, 6d) ein Personenkraftwagen (6a, 6b, 6c, 6d) oder ein Lastkraftwagen oder ein Motorrad
oder ein Fahrrad ist.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Landfahrzeug (6a, 6b,
6c, 6d) eine Authentifizierungseinheit hat.
10. System zur Bestimmung eines Aufenthalts eines Landfahrzeugs (6a, 6b, 6c, 6d) eines
Pools, wobei das System eine Datenverarbeitungseinheit (4) aufweist, und wobei das
Landfahrzeug (6a, 6b, 6c, 6d) eine Datenübertragungseinheit (8a, 8b, 8c, 8d) und eine
Standortbestimmungseinheit (10a, 10b, 10c, 10d) hat, und wobei in der Datenverarbeitungseinheit
(4) mehrere geografische Bereiche (2a, 2b, 2c, 2d) einer übergeordneten Stadt (1)
abgespeichert sind, die ein Parkraummanagement hat, wobei die Bereiche (2a, 2b, 2c,
2d) an das Parkraummanagement angepasst sind und zueinander beabstandet, aneinander
angrenzend oder einander überlappend sind, und wobei die Standortbestimmungseinheit
(10a, 10b, 10c, 10d) dazu ausgelegt ist, einen Standort des Landfahrzeugs wiederholt
zu ermitteln, und wobei die Datenübertragungseinheit (8a, 8b, 8c, 8d) dazu ausgelegt
ist, den ermittelten Standort wiederholt zur Datenverarbeitungseinheit (4) zu übertragen,
und wobei die Datenverarbeitungseinheit (4) dazu ausgelegt ist, wiederholt den oder
die 0 bis n Bereiche (2a, 2b, 2c, 2d) zu ermitteln, in denen der Standort angeordnet
ist, und wobei das Landfahrzeug (6a, 6b, 6c, 6d) zumindest einem der Bereiche (2a,
2b, 2c, 2d) als Heimatbereich zugeordnet ist, und wobei eine Kennung des Landfahrzeugs
(6a, 6b, 6c, 6d) und der zumindest eine Heimatbereich in der Datenverarbeitungseinheit
(4) gespeichert sind.
11. System nach Anspruch 10, wobei die Bereiche (2a, 2b, 2c, 2d) Parkzonen oder Straßen
oder Straßenränder oder Abschnitte von Straßen oder Abschnitte von Straßenrändern
sind.
12. System gemäß einem der Ansprüche 10 bis 11 mit einem Server (4), in dem die Bereiche
(2a, 2b, 2c, 2d) abgespeichert sind, wobei der Server (4) einen Pool von Personenkraftwagen
(6a, 6b, 6c, 6d) verwaltet, und wobei jeder Personenkraftwagen (6a, 6b, 6c, 6d) eine
Datenübertragungseinheit (8a, 8b, 8c, 8d) hat.
13. System nach Anspruch 12, wobei die Bereiche (2a, 2b, 2c, 2d) und die Lage ihrer geografischen
Grenzen in dem Server (4) abgespeichert sind, der in einer Zentrale eines Car-Sharing-Unternehmens
installiert ist, und wobei jeder Personenkraftwagen (6a, 6b, 6c, 6d) eine Datenübertragungseinheit
(8a, 8b, 8c, 8d) hat, über die der jeweilige Personenkraftwagen (6a, 6b, 6c, 6d) über
GPRS mit dem Server (4) in regelmäßigem Datenaustausch steht.
1. A method for determining a location of a land vehicle (6a, 6b, 6c, 6d) of a pool,
which vehicle has a data transfer unit (8a, 8b, 8c, 8d) and a position-fixing unit
(10a, 10b, 10c, 10d), comprising the steps of:
- storing in a data processing unit (4) a plurality of geographical areas (2a, 2b,
2c, 2d) of a superordinate town or city (1) having a parking management system, wherein
the areas (2a, 2b, 2c, 2d) are adapted to the parking management system and are spaced
from one another, adjoin one another or overlap one another;
- assigning the land vehicle (6a, 6b, 6c, 6d) to at least one of the areas (2a, 2b,
2c, 2d) as a home area;
- storing an identifier of the land vehicle (6a, 6b, 6c, 6d) and of the at least one
home area in the data processing unit (4);
and thereafter comprising the following steps, which are performed repeatedly:
- ascertaining a position of the land vehicle (6a, 6b, 6c, 6d) by means of the position-fixing
unit (10a, 10b, 10c, 10d);
- transferring the position from the data transfer unit (8a, 8b, 8c, 8d) to the data
processing unit (4); and
- ascertaining the or the 0 to n area(s) (2a, 2b, 2c, 2d) in which the position is
situated by means of the data processing unit (4).
2. A method according to claim 1, wherein the areas (2a, 2b, 2c, 2d) are parking zones
or roads or roadsides or sections of roads or sections of roadsides.
3. A method according to claim 1 of 2 comprising the steps of:
a) driving the land vehicle (6a, 6b, 6c, 6d) out of the home area or out of one of
the home areas;
b) transferring a position that is situated outside the at least one home area from
the data transfer unit (8a, 8b, 8c, 8d) to the data processing unit (4);
c) driving the land vehicle (6a, 6b, 6c, 6d) into the home area or into one of the
home areas;
d) transferring a position that is situated inside the at least one home area from
the data transfer unit (8a, 8b, 8c, 8d) to the data processing unit (4);
e) parking the land vehicle or terminating use in the home area or in one of the home
areas; and
f) ascertaining a period of time between steps d) and e) by means of the data processing
unit (4).
4. A method according to any one of the preceding claims, wherein the step of "ascertaining
a position" is performed at regular intervals of time or is event-driven.
5. A method according to claim 4, wherein the step of "transferring the position" is
performed at regular intervals of time or is event-driven.
6. A method according to any one of the preceding claims, wherein the data processing
unit (4) is a central server (4) and is disposed in a fixed location or in one of
the land vehicles (6a, 6b, 6c, 6d) of the pool, or wherein the data processing unit
is disposed decentrally in various or in all land vehicles (6a, 6b, 6c, 6d) of the
pool.
7. A method according to any one of the preceding claims, wherein the position-fixing
unit (10a, 10b, 10c, 10d) and/or the data transfer unit (8a, 8b, 8c, 8d) is modular
and is interchangeable between the land vehicles (6a, 6b, 6c, 6d) of the pool.
8. A method according to any one of the preceding claims, wherein the land vehicle (6a,
6b, 6c, 6d) is a passenger vehicle (6a, 6b, 6c, 6d) or a goods vehicle or a motorcycle
or a bicycle.
9. A method according to any one of the preceding claims, wherein the land vehicle (6a,
6b, 6c, 6d) has an authentication unit.
10. A system for determining a location of a land vehicle (6a, 6b, 6c, 6d) of a pool,
wherein the system has a data processing unit (4), and wherein the land vehicle (6a,
6b, 6c, 6d) has a data transfer unit (8a, 8b, 8c, 8d) and a position-fixing unit (10a,
10b, 10c, 10d), and wherein a plurality of geographical areas (2a, 2b, 2c, 2d) of
a superordinate town or city (1) having a parking management system are stored in
the data processing unit (4), wherein the areas (2a, 2b, 2c, 2d) are adapted to the
parking management system and are spaced from one another, adjoin one another or overlap
one another; and wherein the position-fixing unit (10a, 10b, 10c, 10d) is configured
to repeatedly ascertain a position of the land vehicle, and wherein the data transfer
unit (8a, 8b, 8c, 8d) is configured to repeatedly transfer the ascertained position
to the data processing unit (4), and wherein the data processing unit (4) is configured
to repeatedly ascertain the or the 0 to n area(s) (2a, 2b, 2c, 2d) in which the position
is situated, and wherein the land vehicle (6a, 6b, 6c, 6d) is assigned to at least
one of the areas (2a, 2b, 2c, 2d) as a home area, and wherein an identifier of the
land vehicle (6a, 6b, 6c, 6d) and of the at least one home region are stored in the
data processing unit (4).
11. A system according to claim 10, wherein the areas (2a, 2b, 2c, 2d) are parking zones
or roads or roadsides or sections of roads or sections of roadsides.
12. A system according to one of claims 10 and 11 having a server (4) in which the areas
(2a, 2b, 2c, 2d) are stored, wherein the server (4) manages a pool of passenger vehicles
(6a, 6b, 6c, 6d), and wherein each passenger vehicle (6a, 6b, 6c, 6d) has a data transfer
unit (8a, 8b, 8c, 8d).
13. A system according to claim 12, wherein the areas (2a, 2b, 2c, 2d) and the location
of their geographical boundaries are stored in the server (4) which is installed in
a central office of a car-sharing company, and wherein each passenger vehicle (6a,
6b, 6c, 6d) has a data transfer unit (8a, 8b, 8c, 8d) by means of which the respective
passenger vehicle (6a, 6b, 6c, 6d) is in regular data exchange with the server (4)
via GPRS.
1. Procédé de détermination d'une position d'un véhicule terrestre (6a, 6b, 6c, 6d) d'un
parc, qui présente une unité de transmission de données (8a, 8b, 8c, 8d) et une unité
de détermination de site (10a, 10b, 10c, 10d), avec les étapes suivantes :
- enregistrement de plusieurs zones géographiques (2a, 2b, 2c, 2d) d'une ville principale
(1) qui présente une gestion de parking, dans une unité de traitement de données (4),
les zones (2a, 2b, 2c, 2d) étant adaptées à la gestion de parking et espacées les
unes des autres, contigües les unes aux autres ou en chevauchement ;
- association du véhicule terrestre (6a, 6b, 6c, 6d) à au moins l'une des zones (2a,
2b, 2c, 2d) comme zone d'origine ;
- enregistrement d'une identification du véhicule terrestre (6a, 6b, 6c, 6d) et d'au
moins une zone d'origine dans l'unité de traitement de données (4) ; puis avec les
étapes suivantes qui sont réalisées de manière répétée :
- détermination d'une position du véhicule automobile (6a, 6b, 6c, 6d) par l'unité
de détermination de site (10a, 10b, 10c, 10d) ;
- transmission du site de l'unité de transmission de données (8a, 8b, 8c, 8d) à l'unité
de traitement de données (4) ; et
- détermination de la ou des zones 0 à n (2a, 2b, 2c, 2d), dans lesquelles le site
est disposé, par l'unité de traitement de données (4).
2. Procédé selon la revendication 1, les zones (2a, 2b, 2c, 2d) étant des zones de stationnement
ou des routes ou des bords de route ou des sections de routes ou sections de bords
de route.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2 avec les étapes suivantes :
a) sortie du véhicule terrestre (6a, 6b, 6c, 6d) de la zone d'origine ou de l'une
des zones d'origine ;
b) transmission d'un site qui se trouve en dehors de l'au moins une zone d'origine,
de l'unité de transmission de données (8a, 8b, 8c, 8d) à l'unité de traitement de
données (4) ;
c) rentrée du véhicule terrestre (6a, 6b, 6c, 6d) dans la zone d'origine ou dans l'une
des zones d'origine ;
d) transmission d'un site qui se trouve dans l'au moins une zone d'origine de l'unité
de transmission de données (8a, 8b, 8c, 8d) à l'unité de traitement de données (4)
;
e) garage du véhicule terrestre ou fin de l'utilisation dans la zone d'origine ou
dans l'une des zones d'origine ; et
f) détermination d'une durée entre les étapes d) et e) par l'unité de transmission
de données (4).
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, l'étape « détermination
d'un site » est réalisée à intervalles réguliers ou de manière commandée par les évènements.
5. Procédé selon la revendication 4, l'étape
« transmission du site » étant réalisée à intervalles réguliers ou de manière commandée
par les évènements.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, l'unité de traitement
de données (4) étant un serveur central (4) et étant disposée fixement et dans l'un
des véhicules terrestres (6a, 6b, 6c, 6d) du parc, ou l'unité de transmission de données
étant disposée de manière décentralisée dans différents ou dans tous les véhicules
terrestres (6a, 6b, 6c, 6d) du parc.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, l'unité de détermination
de site (10a, 10b, 10c, 10d) et/ou l'unité de transmission de données (8a, 8b, 8c,
8d) étant modulaire et pouvant être échangée entre les véhicules terrestres (6a, 6b,
6c, 6d) du parc.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, le véhicule terrestre
(6a, 6b, 6c, 6d) étant une voiture particulière (6a, 6b, 6c, 6d), un camion, une moto
ou un vélo.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, le véhicule terrestre
(6a, 6b, 6c, 6d) présentant une unité d'authentification.
10. Système de détermination d'une position d'un véhicule terrestre (6a, 6b, 6c, 6d) d'un
parc, le système présentant une unité de traitement de données (4), et le véhicule
terrestre (6a, 6b, 6c, 6d) présentant une unité de transmission de données (8a, 8b,
8c, 8d) et une unité de détermination de site (10a, 10b, 10c, 10d), et dans l'unité
de traitement de données (4) étant enregistrées plusieurs zones géographiques (2a,
2b, 2c, 2d) d'une ville principale (1) qui présente une gestion de parking, les zones
(2a, 2b, 2c, 2d) étant adaptées à la gestion de parking et étant espacées les unes
des autres, contigües les unes aux autres ou en chevauchement, et l'unité de détermination
de site (10a, 10b, 10c, 10d) étant conçue afin de déterminer de manière répétée un
site du véhicule terrestre, et l'unité de transmission de données (8a, 8b, 8c, 8d)
étant conçue afin de transmettre de manière répétée le site déterminé à l'unité de
traitement de données (4), et l'unité de traitement de données (4) étant conçue afin
de déterminer de manière répétée la ou les zones 0 à n (2a, 2b, 2c, 2d), dans lesquelles
le site est disposé, et le véhicule terrestre (6a, 6b, 6c, 6d) étant associé à au
moins l'une des zones (2a, 2b, 2c, 2d) servant de zone d'origine, et une identification
du véhicule terrestre (6a, 6b, 6c, 6d) et l'au moins une zone d'origine étant enregistrées
dans l'unité de traitement de données (4).
11. Système selon la revendication 10, les zones (2a, 2b, 2c, 2d) étant des zones de stationnement
ou des routes ou des bords de route ou des sections de routes ou sections de bords
de route.
12. Système selon l'une quelconque des revendications 10 à 11, avec un serveur (4), dans
lequel les zones (2a, 2b, 2c, 2d) sont enregistrées, le serveur (4) gérant un parc
de voitures particulières (6a, 6b, 6c, 6d) et chaque voiture particulière (6a, 6b,
6c, 6d) présentant une unité de transmission de données (8a, 8b, 8c, 8d).
13. Système selon la revendication 12, les zones (2a, 2b, 2c, 2d) et la position de leurs
limites géographiques étant enregistrées dans le serveur (4) qui est installé dans
une centrale d'une entreprise de partage de voiture, et chaque voiture particulière
(6a, 6b, 6c, 6d) présentant une unité de transmission de données (8a, 8b, 8c, 8d),
par le biais de laquelle la voiture particulière respective (6a, 6b, 6c, 6d) est en
échange régulier de données par GPRS avec le serveur (4).


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