[0001] Die Erfindung betrifft ein wasserführendes Hausgerät, insbesondere ein Wäschebehandlungsgerät
zum Waschen von Wäsche. Speziell betrifft die Erfindung das Gebiet der Waschmaschinen
und Waschtrockner.
[0002] Aus der
EP 1 884 584 A2 ist eine Waschmaschine bekannt, bei der mehrere mit Wäschebehandlungsmitteln gefüllte
Behälter vorgesehen sind. Die Menge der Wäschebehandlungsmittel reicht dabei für mehrere
Waschzyklen aus. Ferner sind Zumesseinheiten vorgesehen, die gewisse Mengen an Wäschebehandlungsmitteln
in die Waschtrommel einleiten. Die Behälter sind auf einem bewegbaren Träger angeordnet,
wobei die Behälter in einer ausgeschobenen Stellung zugänglich und in einer eingezogenen
Stellung nicht zugänglich sind.
[0003] Die aus der
EP 1 884 584 A2 bekannte Waschmaschine hat den Nachteil, dass die Behälter stets mit den gleichen,
vorgegebenen Wäschebehandlungsmitteln gefüllt werden müssen, um einen vorgegebenen
Programmablauf mit den zugemessenen Wäschebehandlungsmitteln und dadurch das gewünschte
Waschergebnis zu erzielen.
[0004] Aus der
GB 2 311 767 A ist eine Einrichtung zum Steuern einer Dosierung bekannt. Hierbei steuert die Dosiersteuerung
den Betrieb zumindest einer Dosierpumpe. Die Dosiersteuerung kann hierbei von einem
Benutzer über Steuerparameter beeinflusst werden, was in diesem Fall über eine Fernsteuerung
erfolgt.
[0005] Aus der
US 5,873,268 ist ein Spender zum Spenden einer in einem Verdünnungsmittel gelösten Chemikalie
bekannt. Der Betrieb des Spenders wird hierbei über ein Programm gesteuert, das von
einer Steuerung ausgeführt wird. Hierbei sind DIP-Schalter vorgesehen, die die Einstellung
einer benutzerdefinierten Auswahl zur Anpassung des Spenders an unterschiedliche Situationen
ermöglichen. Hierbei ist einer der Schalter für eine Verriegelungsfunktion vorgesehen.
Durch die Verriegelung kann die Benutzung des Spenders auf einmal innerhalb von fünf
Minuten begrenzt werden, so dass in einem Waschzyklus nur eine Dosis des Wasch- und
Bleichmittels verwendet wird.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein wasserführendes Hausgerät und ein Verfahren für
solch ein wasserführendes Hausgerät anzugeben, die eine verbesserte Nutzung für einen
Benutzer ermöglichen. Speziell ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein wasserführendes
Hausgerät und ein Verfahren für solch ein wasserführendes Hausgerät anzugeben, bei
denen ein Benutzer in Bezug auf die von ihm eingefüllten Behandlungsmittel in einfacher
Weise eine Anpassung des Programmablaufs erreichen kann.
[0007] Die Aufgabe wird durch ein wasserführendes Hausgerät, insbesondere ein Wäschebehandlungsgerät
zum Waschen von Wäsche, bei dem ein erster Dosierbehälter und zumindest ein zweiter
Dosierbehälter, ein Behandlungsbereich, eine erste Dosierpumpe, die zum Zumessen eines
Behandlungsmittels aus dem ersten Dosierbehälter, das in den Behandlungsbereich geführt
wird, dient, eine zweite Dosierpumpe, die zum Zumessen eines Behandlungsmittels aus
dem zweiten Dosierbehälter, das in den Behandlungsbereich geführt wird, dient und
eine Steuerung vorgesehen sind, die zum Ansteuern der Dosierpumpe dient, wobei in
der Steuerung mehrere Behandlungsprogramme hinterlegt sind, wobei den Behandlungsprogrammen
von einem Benutzer veränderbare Programmparameter zugeordnet sind, wobei die Steuerung
die Dosierpumpen während eines Programmablaufs des momentan gewählten Behandlungsprogramms
in Abhängigkeit der eingestellten Programmparameter ansteuert, wobei die veränderbaren
Programmparameter den Dosierbehältern zugeordnete Blockier- und/oder Freigabeparameter
umfassen und wobei die Steuerung während eines Programmablaufs des momentan gewählten
Behandlungsprogramms eine entsprechend dem Programmablauf des momentan gewählten Behandlungsprogramms
anzusteuernde Dosierpumpe nur ansteuert, wenn der dem Dosierbehälter der anzusteuernden
Dosierpumpe zugeordnete Blockier- und/oder Freigabeparameter dem momentan gewählten
Behandlungsprogramm einen Zugriff auf diesen Dosierbehälter erlaubt, und durch ein
Verfahren zum Steuern eines wasserführenden Hausgeräts, insbesondere eines Wäschebehandlungsgeräts
zum Waschen von Wäsche, gelöst, wobei eine erste Dosierpumpe, die zum Zumessen eines
Behandlungsmittels aus einem ersten Dosierbehälter, das in einen Behandlungsbereich
geführt wird, dient, und zumindest eine zweite Dosierpumpe, die zum Zumessen eines
Behandlungsmittels aus dem zweiten Dosierbehälter, das in den Behandlungsbereich geführt
wird, dient, während eines Programmablaufs eines momentan gewählten Behandlungsprogramms
in Abhängigkeit von eingestellten Programmparametern angesteuert werden, wobei die
Programmparameter, die den Behandlungsprogrammen zugeordnet sind, von einem Benutzer
veränderbar sind, wobei die veränderbaren Programmparameter den Dosierbehältern zugeordnete
Blockier- und/oder Freigabeparameter umfassen und wobei die Steuerung während eines
Programmablaufs des momentan gewählten Behandlungsprogramms eine entsprechend dem
Programmablauf des momentan gewählten Behandlungsprogramms anzusteuernde Dosierpumpe
nur ansteuert, wenn der dem Dosierbehälter der anzusteuernden Dosierpumpe zugeordnete
Blockier- und/oder Freigabeparameter dem momentan gewählten Behandlungsprogramm einen
Zugriff auf diesen Dosierbehälter erlaubt.
[0008] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
des erfindungsgemäßen wasserführenden Hausgeräts und des erfindungsgemäßen Verfahrens
möglich.
[0009] Das wasserführende Hausgerät kann in vorteilhafter Weise mehrere Dosierbehälter aufweisen,
denen jeweils eine Dosierpumpe zugeordnet ist. Hierbei können auch mehr als zwei Dosierbehälter
und entsprechend mehr als zwei Dosierpumpen vorgesehen sein. Die Dosierbehälter können
hierbei auch durch einzelne Kammern eines Vorratsbehälters gebildet sein. Ferner ist
es möglich, dass ein Dosierbehälter aufgeteilt ist, um beispielsweise den innerhalb
eines Gehäuses des wasserführenden Hausgeräts zur Verfügung stehenden Raum optimal
auszunutzen. Die Dosierbehälter können gleiche oder auch verschiedene Volumina aufweisen.
Die Behandlungsmittel sind nicht notwendigerweise Bestandteil des wasserführenden
Hausgeräts und können unabhängig von diesem hergestellt und vertrieben werden. Ein
Benutzer kann solche Behandlungsmittel dann je nach Bedarf einkaufen und in die Dosierbehälter
einfüllen.
[0010] Vorteilhaft ist es, dass die veränderbaren Programmparameter den Dosierbehältern
zugeordnete Behandlungsmittelparameter umfassen. Hierbei ist es speziell von Vorteil,
dass die Behandlungsmittelparameter auf vorgegebene Behandlungsmittel einstellbar
sind, wobei die vorgegebenen Behandlungsmittel "Vollwaschmittel", "Farbwaschmittel",
"Feinwaschmittel", "Wollwaschmittel", "Weichspüler", "Bleiche", "Imprägnierzusatz"
und "Pflegezusatz" umfassen. Ein Benutzer kann dann die Dosierbehälter in beliebiger
Weise mit den Behandlungsmitteln füllen. Eine feste Zuordnung der Behandlungsmittel
zu den einzelnen Dosierbehältern ist dadurch nicht erforderlich. Hierbei ist es je
nach Ausgestaltung des wasserführenden Hausgeräts auch denkbar, dass ein Benutzer
zwei oder mehr Dosierbehälter mit dem gleichen oder einem vergleichbaren Behandlungsmittel
auffüllt, beispielsweise mit einem Vollwaschmittel. Der Benutzer kann dann für jeden
Dosierbehälter das entsprechende Behandlungsmittel einstellen. Beispielsweise kann
der Benutzer für den ersten Dosierbehälter "Vollwaschmittel" und für den zweiten Behälter
"Weichspüler" einstellen.
[0011] Vorteilhaft ist es auch, dass die veränderbaren Programmparameter den Dosierbehältern
zugeordnete Basisdosiermengenparameter umfassen. Beispielsweise kann auf der vom Benutzer
gekauften Waschmittelflasche eine Basisdosiermenge angegeben sein. Wenn der Benutzer
das Waschmittel aus dieser Waschmittelflasche in den ersten Dosierbehälter einfüllt,
dann kann der Benutzer den Basisdosiermengenparameter für diesen Dosierbehälter auf
die angegebene Basisdosiermenge einstellen. Hierdurch kann unabhängig von der Konzentrierung
des Waschmittels die richtige Waschmittelmenge während des Programmablaufs des momentan
gewählten Behandlungsprogramms zugemessen werden. Hierbei kann auf Grundlage der Basisdosiermenge
auch eine Anpassung an die Wasserhärte, die Wäschemenge oder dergleichen erfolgen.
[0012] Vorteilhaft ist es auch, dass die veränderbaren Programmparameter den Dosierbehältern
zugeordnete Blockier- und/oder Freigabeparameter umfassen und dass die Steuerung während
eines Programmablaufs des momentan gewählten Behandlungsprogramms eine entsprechend
dem Programmablauf des momentan gewählten Behandlungsprogramms anzusteuernde Dosierpumpe
nur ansteuert, wenn der dem Dosierbehälter der anzusteuernden Dosierpumpe zugeordnete
Blockier- und/oder Freigabeparameter dem momentan gewählten Behandlungsprogramm einen
Zugriff auf diesen Dosierbehälter erlaubt. Beispielsweise kann ein Benutzer in einen
Dosierbehälter einen Weichspüler einfüllen und für bestimmte Behandlungsprogramme,
beispielsweise für Feinwäsche, einen Zugriff auf den Dosierbehälter, in dem der Weichspüler
bevorratet ist, erlauben, während für andere Behandlungsprogramme, beispielsweise
ein Buntwaschprogramm, ein Zugriff auf den Dosierbehälter mit dem Weichspüler blockiert
ist. Somit kann der Benutzer bestimmte Behandlungsmittel selektiv für bestimmte Behandlungsprogramme
zur Verfügung stellen.
[0013] Vorteilhaft ist es ferner, dass eine mit der Steuerung verbundene Anzeigeeinrichtung
vorgesehen ist, die die Anzeige der den Behandlungsprogrammen zugeordneten Programmparameter
ermöglicht. Hierdurch ist eine vereinfachte Auswahl durch den Benutzer sowie eine
Kontrolle der Programmparameter ermöglicht.
[0014] Vorteilhaft ist es auch, dass eine mit der Steuerung verbundene manuelle Eingabeeinrichtung
vorgesehen ist, über die die Programmparameter von einem Benutzer einstellbar sind.
Möglich ist es auch, dass eine mit der Steuerung verbundene Funkschnittstelle vorgesehen
ist, über die die Programmparameter einstellbar sind. Beispielsweise kann die Funkschnittstelle
als RFID-Funkschnittstelle ausgestaltet sein. Beispielsweise kann auf der gekauften
Waschmittelflasche ein RFID-Element angeordnet sein, wodurch gewisse Programmparameter
in einfacher Weise erfasst werden können. Beispielsweise kann dadurch eine Basisdosiermenge
erfasst werden.
[0015] Vorteilhaft ist es auch, dass ein permanent mit der Steuerung verbundener nichtflüchtiger
Datenspeicher vorgesehen ist und/oder dass ein mit der Steuerung verbundenes Lesegerät
vorgesehen ist, das zum Einlesen von auf einem externen Datenträger gespeicherten
Programmparametern dient, und/oder dass eine mit der Steuerung verbundene Netzwerkschnittstelle,
insbesondere eine Internetschnittstelle, vorgesehen ist, die einem Benutzer zum Verändern
der Programmparameter mittels externer Informationen dient. Dadurch kann die Bedienbarkeit
für einen Benutzer weiter verbessert werden. Außerdem kann das wasserführende Hausgerät
innerhalb gewisser Grenzen an neue Situationen angepasst werden. Insbesondere kann
ein neu justierbares System geschaffen werden sowie eine Anpassung an ein geändertes
Verbraucherverhalten, eine Anpassung an Entwicklungen im Textil- und Bekleidungsmarkt
und/oder eine Anpassung an Entwicklungen im Wasch- und Pflegemittelmarkt erfolgen.
[0016] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung
anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt:
- Fig. 1
- ein wasserführendes Hausgerät in einer auszugsweisen, schematischen Darstellung entsprechend
einem Ausführungsbeispiel.
[0017] Fig. 1 zeigt ein wasserführendes Hausgerät 1 in einer auszugsweisen, schematischen
Darstellung entsprechend einem Ausführungsbeispiel. Das wasserführende Hausgerät 1
kann insbesondere als Wäschebehandlungsgerät ausgestaltet sein und zum Waschen sowie
gegebenenfalls zum Trocknen von Wäsche dienen. Speziell kann das wasserführende Hausgerät
1 als Waschmaschine oder Waschtrockner ausgestaltet sein. Das wasserführende Hausgerät
1 eignet sich in entsprechend angepasster Abwandlung auch für andere Anwendungsfälle.
[0018] Das wasserführende Hausgerät 1 weist eine Frischwasserleitung 2 auf, in der ein Sperrventil
3 angeordnet ist. Die Frischwasserleitung 2 des wasserführenden Hausgeräts 1 kann
an einem Anschluss 4 mit einer Hausinstallation verbunden sein. Die Frischwasserleitung
2 führt über eine freie Luftstrecke in einen Einspülbehälter 5. Das wasserführende
Hausgerät 1 weist außerdem mehrere Dosierbehälter 6, 7, 8, 9 auf, die in diesem Ausführungsbeispiel
durch mehrere Kammern eines Vorratsbehälters 10 gebildet sind. Ferner weist das wasserführende
Hausgerät 1 eine Dosiereinrichtung 11 mit mehreren Dosierpumpen 12, 13, 14, 15 auf.
Dabei ist jedem Dosierbehälter 6 bis 9 eine der Dosierpumpen 12 bis 15 zugeordnet.
[0019] Ein Benutzer kann die Dosierbehälter 6 bis 9 mit Behandlungsmitteln, insbesondere
Wäschebehandlungsmitteln, füllen. Beispielsweise kann ein Benutzer ein Vollwaschmittel,
ein Farbwaschmittel, ein Feinwaschmittel, ein Wollwaschmittel, einen Weichspüler,
ein Bleichmittel, ein Imprägniermittel oder einen anderen Pflegezusatz in den Dosierbehälter
6 einfüllen. Durch Betätigen der Dosiereinrichtung 12 kann das in dem Dosierbehälter
6 eingefüllte Wäschebehandlungsmittel in den Einspülbehälter 5 gefördert werden. Durch
Betätigen des Sperrventils 3 kann gleichzeitig Frischwasser in den Einspülbehälter
5 geführt werden, um das Wäschebehandlungsmittel zusammen mit dem Frischwasser über
ein Verbindungsstück 16 in einen Behandlungsbereich 17 des wasserführenden Hausgeräts
1 zu führen. Der Behandlungsbereich 17 ist in diesem Ausführungsbeispiel von einem
Laugenbehälter 18 umgeben.
[0020] An einem Ausgang 19 des Laugenbehälters 18 ist eine Ablaufleitung 20 angeordnet,
in der eine Laugenpumpe 21 angeordnet ist. Die Ablaufleitung 20 ist an einem Ausgang
22 des wasserführenden Hausgeräts mit einer Abwasserleitung der Hausinstallation verbunden.
[0021] Das in dem Dosierbehälter 6 bevorratete Wäschebehandlungsmittel kann für mehrere
Programmdurchläufe ausreichen. Mittels der Dosierpumpe 12 ist hierbei ein Teil des
Wäschebehandlungsmittels aus dem Dosierbehälter 6 über eine Leitung 23 entnehmbar.
Entsprechend können die Dosierbehälter 7, 8, 9 mit Wäschebehandlungsmitteln gefüllt
werden, wobei über die Dosierpumpen 13, 14, 15 jeweils Wäschebehandlungsmittel über
Leitungen 24, 25', 26' entnehmbar sind.
[0022] Die einzelnen Dosierpumpen 12 bis 15 der Dosiereinrichtung 11 sind von einer Steuerung
25 ansteuerbar. Die Steuerung 25 kann hierbei neben den Dosierpumpen 12 bis 15 der
Dosiereinrichtung 11 auch weitere Einrichtungen und somit Funktionen des wasserführenden
Hausgeräts 1 ansteuern. Beispielsweise kann die Steuerung 25 entsprechend einem Programmablauf
des momentan gewählten Behandlungsprogramms auch das Sperrventil 3, die Laugenpumpe
21, einen nicht dargestellten Antrieb für eine Wäschetrommel und dergleichen ansteuern.
[0023] Das wasserführende Hausgerät 1 weist einen nichtflüchtigen Datenspeicher 26 auf,
der permanent mit der Steuerung 25 verbunden ist. In dem nichtflüchtigen Datenspeicher
26 sind Programmparameter hinterlegt. Hierbei sind die Programmparameter als veränderbare
Programmparameter in dem nichtflüchtigen Datenspeicher 26 hinterlegt. Zusätzlich können
in dem nichtflüchtigen Datenspeicher 26 auch Ausgangswerte für die veränderbaren Programmparameter
hinterlegt sein, die selbst nicht veränderbar sind. Hierdurch stehen bei der Inbetriebnahme
des wasserführenden Hausgeräts 1 oder für einen Neustart des wasserführenden Hausgeräts
1 stets Ausgangswerte für die Programmparameter zur Verfügung. Die veränderbaren Programmparameter
werden von der Steuerung 25 während eines Programmablaufs des momentan gewählten Behandlungsprogramms
beim Ansteuern der Dosierpumpen 12 bis 15 der Dosiereinrichtung 11 berücksichtigt.
[0024] Die Steuerung 25 ist mit einer Anzeigeeinrichtung 27 und einer Eingabeeinrichtung
28 verbunden. Hierbei können die Anzeigeeinrichtung 27 und die Eingabeeinrichtung
28 auch in einem Bauteil kombiniert sein, beispielsweise in einem berührungsempfindlichen
Anzeige- und Eingabefeld. Über die Eingabeeinrichtung 28 kann ein Benutzer ein Behandlungsprogramm
auswählen. Beispielsweise kann ein Kochwaschprogramm, ein Buntwaschprogramm, ein Feinwaschprogramm,
ein Wollwaschprogramm, ein Imprägnierprogramm oder dergleichen ausgewählt werden.
Die Behandlungsprogramme können sich hierbei auch durch unterschiedliche Waschtemperaturen
unterscheiden, wobei ein Benutzer das Behandlungsprogramm auch durch Angabe eines
Grundprogramms und einer Waschtemperatur festlegen kann.
[0025] Außerdem kann der Benutzer über die Eingabeeinrichtung 28 die Programmparameter,
die in dem Datenspeicher 26 hinterlegt sind, verändern. Ein Teil der veränderbaren
Programmparameter ist durch den Dosierbehältern zugeordnete Behandlungsmittelparameter
gegeben. Hierbei ist jedem der Dosierbehälter 6 bis 9 ein Behandlungsmittelparameter
zugeordnet. Jeder dieser Behandlungsmittelparameter kann von dem Benutzer über die
Eingabeeinrichtung 28 auf vorgegebene Behandlungsmittel eingestellt werden. Die vorgegebenen
Behandlungsmittel umfassen beispielsweise "Vollwaschmittel", "Farbwaschmittel", "Feinwaschmittel",
"Wollwaschmittel", "Weichspüler", "Bleiche", "Imprägnierzusatz" und "Pflegezusatz".
Die vorgegebenen Behandlungsmittel hängen hierbei von den zur Verfügung stehenden
Behandlungsprogrammen ab. Gegebenenfalls können auch weniger Behandlungsmittel, andere
Behandlungsmittel oder zusätzliche Behandlungsmittel einstellbar sein. In Kombination
mit der Anzeigeeinrichtung 27, die die möglichen Behandlungsmittel beispielsweise
nacheinander anzeigt, ist für den Benutzer eine komfortable Einstellung der Behandlungsmittelparameter
für die einzelnen Dosierbehälter 6 bis 9 möglich. Beispielsweise kann der Benutzer
in den Dosierbehälter 8 anstelle eines Weichspülers ein Wollwaschmittel einfüllen.
Der Benutzer stellt dann den Behandlungsmittelparameter, der dem Dosierbehälter 8
zugeordnet ist, auf "Wollwaschmittel" ein. Somit kann die Steuerung 25 während des
Programmablaufs des momentan gewählten Behandlungsprogramms in Abhängigkeit der eingestellten
Behandlungsmittelparameter die Dosierpumpen 12 bis 15 ansteuern. Beispielsweise kann
die Steuerung 25 während eines Wollwaschprogramms die Dosierpumpe 14 betätigen, um
über die Leitung 25' Wollwaschmittel aus dem Dosierbehälter 8 über die Leitung 25'
in den Einspülbehälter 5 zu fördern.
[0026] Außerdem ist ein Teil der in dem Datenspeicher 26 gespeicherten Programmparameter
durch Basisdosiermengenparameter gebildet. Beispielsweise kann die Konzentration von
Wäschebehandlungsmitteln variieren. Außerdem können die Wirkstoffe der Wäschebehandlungsmittel
aufgrund technischer Weiterentwicklungen eine andere Dosierung erfordern. Außerdem
kann die Zusammensetzung der Wäschebehandlungsmittel regional oder national variieren.
Durch Einstellen der jeweiligen Basisdosiermenge über den Basisdosiermengenparameter
kann für jedes der in den Dosierbehältern 6 bis 9 bevorrateten Wäschebehandlungsmittel
eine optimale Dosierung erreicht werden. Beim Betätigen der Dosierpumpen 12 bis 15
kann außerdem eine eingestellte Wasserhärte, die Wäschemenge im Laugenbehälter 18
und dergleichen berücksichtigt werden, um die Zumessmenge des jeweiligen Behandlungsmittels
zu bestimmen.
[0027] Die Basisdosiermengen können beispielsweise auf der Verpackung oder einer Flasche
des gekauften Wäschebehandlungsmittels angegeben sein. Der Benutzer kann dann über
die Eingabeeinrichtung 28 die Basisdosiermengenparameter auf geeignete Werte einstellen.
[0028] Die Steuerung 25 ist außerdem mit einer Funkschnittstelle 29, insbesondere einer
RFID-Funkschnittstelle 29, verbunden. Über die Funkschnittstelle 29 können die benötigten
Programmparameter auch von einem RFID-Element, das auf der Verpackung oder Flasche
des gekauften Wäschebehandlungsmittels angebracht ist, eingelesen werden. Hierbei
ist es möglich, dass der Benutzer über die Eingabeeinrichtung 28 nur den Dosierbehälter
einstellt, in den er das Wäschebehandlungsmittel eingefüllt hat, während über die
Funkschnittstelle 29 beispielsweise das Behandlungsmittel und die Basisdosiermenge
eingelesen werden, so dass die Steuerung 25 den entsprechenden Behandlungsmittelparameter
und den entsprechenden Basisdosiermengenparameter selbst programmiert. Die hierbei
bestimmten Werte können gegebenenfalls in der Anzeigeeinrichtung 27 angezeigt und
von dem Benutzer über die Eingabeeinrichtung 28 bestätigt werden.
[0029] Außerdem kann die Steuerung 25 mit einem Lesegerät 30 verbunden sein. Das Lesegerät
30 kann einen externen Datenträger auslesen, auf dem Programmparameter gespeichert
sind. Ferner kann die Steuerung 25 mit einer Netzwerkschnittstelle 31, insbesondere
einer Internetschnittstelle 31, verbunden sein. Dadurch können die Programmparameter
auch über ein Netzwerk, insbesondere das Internet, eingelesen werden. Beispielsweise
kann ein Benutzer über die Eingabeeinrichtung 28 das gekaufte Wäschebehandlungsmittel
auswählen, wobei die zugehörigen Programmparameter über das Internet beschafft werden.
[0030] Hierbei können die Programmparameter in vorteilhafter Weise in der Anzeigeeinrichtung
27 angezeigt und gegebenenfalls von dem Benutzer über die Eingabeeinrichtung 28 verstellt
werden.
[0031] Außerdem kann ein Teil der veränderbaren Programmparameter, die in dem Datenspeicher
26 hinterlegt sind, durch Blockier- und/oder Freigabeparameter gebildet sein, die
den Dosierbehältern 6 bis 9 zugeordnet sind. Hierbei kann ein Benutzer für jeden der
Dosierbehälter 6 bis 9 bestimmen, für welches Behandlungsprogramm ein Zugriff auf
den jeweiligen Dosierbehälter 6 bis 9 möglich ist oder nicht.
[0032] Beispielsweise kann ein Benutzer in den Dosierbehälter 9 einen Weichspüler einfüllen.
Ferner kann der Benutzer für den Dosierbehälter 9 festlegen, dass bei einem Vollwaschprogramm
ein Zugriff blockiert und bei einem Feinwaschprogramm ein Zugriff freigegeben ist.
Wenn die Steuerung 25 dann ein von dem Benutzer ausgewähltes Vollwaschprogramm ausführt,
wobei entsprechend dem Programmablauf des Vollwaschprogramms die Zugabe eines Weichspülers
vorgesehen ist, dann wird die dem Dosierbehälter 9 zugeordnete Dosierpumpe 15 von
der Steuerung 25 dennoch nicht angesteuert, da der Blockier- und/oder Freigabeparameter
dem Vollwaschprogramm einen Zugriff auf den Behälter 9 nicht erlaubt. Wird hingegen
von der Steuerung 25 das von dem Benutzer ausgewählte Feinwaschprogramm ausgeführt,
bei dem entsprechend dem Programmablauf die Zumessung von Weichspüler vorgesehen ist,
dann steuert die Steuerung 25 die dem Behälter 9 zugeordnete Dosierpumpe 15 zum Zumessen
von Weichspüler an, da der dem Dosierbehälter 9 zugeordnete Blockier- und/oder Freigabeparameter
dem Feinwaschprogramm einen Zugriff auf den Dosierbehälter 9 erlaubt. Somit kann ein
Benutzer festlegen, welche Wäschebehandlungsmittel für die jeweiligen Wäschebehandlungsprogramme
zur Verfügung stehen. Beispielsweise kann der Benutzer bestimmen, bei welchen Wäschebehandlungsprogrammen
ein Weichspülen der Wäsche mittels eines Weichspülers erfolgen soll. Somit ist eine
hohe Benutzerfreundlichkeit des wasserführenden Hausgeräts 1 ermöglicht.
[0033] Somit kann der Benutzer für jeden automatischen Dosierbehälter 6 bis 9 frei wählen,
welche Wasch- und Pflegemittel er in diesen einfüllt und welchen Wäschebehandlungsprogrammen
er einen Zugriff auf diesen Dosierbehälter und das Behandlungsmittel ermöglicht. Das
Verfahren zum Einstellen der Programmparameter über die Anzeigeeinrichtung 27 und
die Eingabeeinrichtung 28 kann dabei in folgenden Schritten ablaufen:
[0034] In einem ersten Schritt wird einer der Dosierbehälter 6 bis 9, der angesteuert werden
soll, ausgewählt.
[0035] In einem zweiten Schritt erfolgt die Produktspezifizierung des Wasch- und Pflegemittels.
Hierbei wählt der Benutzer über die Eingabeeinrichtung 28 aus, ob es sich um ein Vollwaschmittel,
ein Farbwaschmittel, ein Feinwaschmittel, ein Wollwaschmittel, einen Weichspüler,
ein Bleichmittel, ein Imprägniermittel, einen Pflegezusatz oder dergleichen handelt.
Hierdurch ist für den Dosierbehälter, der im ersten Schritt angesteuert worden ist,
der Behandlungsmittelparameter bestimmt.
[0036] In einem dritten Schritt wird die Basisdosiermenge für den Dosierbehälter, der im
ersten Schritt angesteuert worden ist, festgelegt. Dies kann über die Eingabeeinrichtung
28 durch den Benutzer erfolgen. Dadurch ist der Basisdosiermengenparameter für den
Dosierbehälter, der im ersten Schritt angesteuert worden ist, bestimmt.
[0037] In einem vierten Schritt können die für den Dosierbehälter, der im ersten Schritt
angesteuert worden ist, zu blockierenden Waschprogramme festgelegt werden. Beispielsweise
können die einzelnen Waschprogramme in der Anzeigeeinrichtung 27 angezeigt werden.
[0038] In einem fünften Schritt können die für den Dosierbehälter, der im ersten Schritt
angesteuert worden ist, freien Waschprogramme bestimmt werden.
[0039] Nach dem vierten und dem fünften Schritt sind die Blockier- und/oder Freigabeparameter
für den Dosierbehälter, der im ersten Schritt angesteuert worden ist, bestimmt.
[0040] Solange die Dosierbehälter 6 bis 9 unverändert mit Wäschebehandlungsmitteln aufgefüllt
werden, ist eine Neueinstellung der veränderbaren Programmparameter nicht erforderlich.
Wenn allerdings das Wäschebehandlungsmittel eines oder mehrerer Dosierbehälter 6 bis
9 geändert wird, dann ist in der Regel auch eine Änderung der zugehörigen Programmparameter
erforderlich.
[0041] Um die Benutzerfreundlichkeit des wasserführenden Hausgeräts 1 weiter zu verbessern,
können in der Anzeigeeinrichtung 27 auch produktspezifische Wiedererkennungsmerkmale
angezeigt werden. Beispielsweise kann ein Bild, ein Logo, die Marke oder dergleichen
des jeweiligen Produkts zur Kontrolle in der Anzeigeeinrichtung 7 angezeigt werden
oder diesbezüglich eine Auswahl durch den Benutzer erfolgen. Je nach Ausgestaltung
des wasserführenden Hausgeräts 1 kann hierbei eine Auffrischung der zur Verfügung
stehenden Daten erfolgen, beispielsweise über die Netzwerkschnittstelle 31, die Funkschnittstelle
29 oder das Lesegerät 30. Somit ist eine komfortable Eingabe der Produktmerkmale der
Behandlungsmittel zur Gewährleistung einer gut angepassten Dosierung und somit eines
optimierten Reinigungs- und Pflegeverhaltens möglich. Außerdem kann ein hochwertiges
Erscheinungsbild des wasserführenden Hausgeräts 1 gewährleistet werden, was insbesondere
mit einer als Vollgrafik-Display ausgestalteten Anzeigeeinrichtung 27 möglich ist.
Bezugszeichenliste
[0042]
- 1
- Wasserführendes Hausgerät
- 2
- Frischwasserleitung
- 3
- Sperrventil
- 4
- Anschluss
- 5
- Einspülbehälter
- 6 bis 9
- Dosierbehälter
- 10
- Vorratsbehälter
- 11
- Dosiereinrichtung
- 12 bis 15
- Dosierpumpe
- 16
- Verbindungsstück
- 17
- Behandlungsbereich
- 18
- Laugenbehälter
- 19
- Ausgang
- 20
- Ablaufleitung
- 21
- Laugenpumpe
- 22
- Ausgang
- 23, 24, 25', 26'
- Leitung
- 25
- Steuerung
- 26
- nichtflüchtiger Datenspeicher
- 27
- Anzeigeeinrichtung
- 28
- Eingabeeinrichtung
- 29
- Funkschnittstelle
- 30
- Lesegerät
- 31
- Netzwerkschnittstelle
1. Wasserführendes Hausgerät (1), insbesondere Wäschebehandlungsgerät zum Waschen von
Wäsche, mit einem ersten Dosierbehälter (6) und zumindest einem zweiten Dosierbehälter
(7), einem Behandlungsbereich (17), einer ersten Dosierpumpe (12), die zum Zumessen
eines Behandlungsmittels aus dem ersten Dosierbehälter (6), das in den Behandlungsbereich
(17) geführt wird, dient, einer zweiten Dosierpumpe (13), die zum Zumessen eines Behandlungsmittels
aus dem zweiten Dosierbehälter (7), das in den Behandlungsbereich (17) geführt wird,
dient, und einer Steuerung (25), die zum Ansteuern der Dosierpumpen (12, 13) dient,
wobei in der Steuerung (25) mehrere Behandlungsprogramme hinterlegt sind, wobei den
Behandlungsprogrammen von einem Benutzer veränderbare Programmparameter zugeordnet
sind und wobei die Steuerung (25) die Dosierpumpen (12, 13) während eines Programmablaufs
des momentan gewählten Behandlungsprogramms in Abhängigkeit der eingestellten Programmparameter
ansteuert,
dadurch gekennzeichnet,
dass die veränderbaren Programmparameter den Dosierbehältern zugeordnete Blockier- und/oder
Freigabeparameter umfassen und dass die Steuerung (25) während eines Programmablaufs
des momentan gewählten Behandlungsprogramms eine entsprechend dem Programmablauf des
momentan gewählten Behandlungsprogramms anzusteuernde Dosierpumpe (12, 13) nur ansteuert,
wenn der dem Dosierbehälter (6, 7) der anzusteuernden Dosierpumpe (12, 13) zugeordnete
Blockier- und/oder Freigabeparameter dem momentan gewählten Behandlungsprogramm einen
Zugriff auf diesen Dosierbehälter (6, 7) erlaubt.
2. Wasserführendes Hausgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die veränderbaren Programmparameter den Dosierbehältern (12, 13) zugeordnete Behandlungsmittelparameter
umfassen.
3. Wasserführendes Hausgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungsmittelparameter auf vorgegebene Behandlungsmittel einstellbar sind,
wobei die vorgegebenen Behandlungsmittel "Vollwaschmittel", "Farbwaschmittel", "Feinwaschmittel",
"Wollwaschmittel", "Weichspüler", "Bleiche", "Imprägnierzusatz" und "Pflegezusatz"
umfassen.
4. Wasserführendes Hausgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die veränderbaren Programmparameter den Dosierbehältern (12, 13) zugeordnete Basisdosiermengenparameter
umfassen.
5. Wasserführendes Hausgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit der Steuerung (25) verbundene Anzeigeeinrichtung (27) vorgesehen ist, die
die Anzeige der den Behandlungsprogrammen zugeordneten Programmparameter ermöglicht.
6. Wasserführendes Hausgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit der Steuerung (25) verbundene manuelle Eingabeeinrichtung (28) vorgesehen
ist, über die die Programmparameter von einem Benutzer einstellbar sind.
7. Wasserführendes Hausgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit der Steuerung (25) verbundene Funkschnittstelle (29) vorgesehen ist, über
die die Programmparameter einstellbar sind.
8. Wasserführendes Hausgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Funkschnittstelle (29) als RFID-Funkschnittstelle (29) ausgestaltet ist.
9. Wasserführendes Hausgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein permanent mit der Steuerung (25) verbundener nichtflüchtiger Datenspeicher (26)
vorgesehen ist und/oder dass ein mit der Steuerung (25) verbundenes Lesegerät (30)
vorgesehen ist, das zum Einlesen von auf einem externen Datenträger gespeicherten
Programmparametern dient, und/oder dass eine mit der Steuerung (25) verbundene Netzwerkschnittstelle
(31) vorgesehen ist, die einem Benutzer zum Verändern der Programmparameter mittels
externer Informationen dient.
10. Verfahren zum Steuern eines wasserführenden Hausgeräts (1), insbesondere eines Wäschebehandlungsgeräts
zum Waschen von Wäsche, wobei eine erste Dosierpumpe (12), die zum Zumessen eines
Behandlungsmittels aus einem ersten Dosierbehälter (6), das in einem Behandlungsbereich
(17) geführt wird, dient, und zumindest eine zweite Dosierpumpe (13), die zum Zumessen
eines Behandlungsmittels aus einem zweiten Dosierbehälter (7), das in den Behandlungsbereich
(17) geführt wird, dient, während eines Programmablaufs eines momentan gewählten Behandlungsprogramms
in Abhängigkeit von eingestellten Programmparametern angesteuert werden, wobei die
Programmparameter, die den Behandlungsprogrammen zugeordnet sind, von einem Benutzer
veränderbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die veränderbaren Programmparameter den Dosierbehältern zugeordnete Blockier- und/oder
Freigabeparameter umfassen und dass die Steuerung (25) während eines Programmablaufs
des momentan gewählten Behandlungsprogramms eine entsprechend dem Programmablauf des
momentan gewählten Behandlungsprogramms anzusteuernde Dosierpumpe (12, 13) nur ansteuert,
wenn der dem Dosierbehälter (6, 7) der anzusteuernden Dosierpumpe (12, 13) zugeordnete
Blockier- und/oder Freigabeparameter dem momentan gewählten Behandlungsprogramm einen
Zugriff auf diesen Dosierbehälter (6, 7) erlaubt.
1. Water-conducting domestic appliance (1), particularly laundry treatment appliance
for washing laundry, comprising a first dosing container (6) and at least one second
dosing container (7), a treatment region (17), a first dosing pump (12) serving for
apportioning a treatment agent, which is conducted into the treatment region (17),
from the first dosing container (6), a second dosing pump (13) serving for apportioning
a treatment agent, which is conducted into the treatment region (17), from the second
dosing container (7), and a control (25) serving for activating the dosing pumps (12,
13), wherein a plurality of treatment programs is filed in the control (25), wherein
program parameters variable by a user are associated with the treatment programs and
wherein the control (25) activates the dosing pumps (12, 13) during a program sequence
of the currently selected treatment program in dependence on the set program parameters,
characterised in that the variable program parameters comprise blocking and/or release parameters associated
with the dosing containers and that the control (25) during a program sequence of
the currently selected treatment program activates a dosing pump (12, 13), which is
to be activated in correspondence with the program sequence of the currently selected
treatment program, only when the blocking and/or release parameter associated with
the dosing container (6, 7) of the dosing pump (12, 13) to be activated allows the
currently selected treatment program access to this dosing container (6, 7).
2. Water-conducting domestic appliance according to claim 1, characterised in that the variable program parameters comprise treatment agent parameters associated with
the dosing containers (12, 13).
3. Water-conducting domestic appliance according to claim 2, characterised in that the treatment agent parameters are settable for predetermined treatment agents, wherein
the predetermined treatment agents comprise 'detergent', 'colour washing agent', 'delicate
washing agent', 'wool washing agent', 'conditioner', 'bleach', 'impregnating additive'
and 'care additive'.
4. Water-conducting domestic appliance according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the variable program parameters comprise basic dose amount parameters associated
with the dosing containers (12, 13).
5. Water-conducting domestic appliance according to any one of claims 1 to 4, characterised in that a display device (27), which is connected with the control (25) and which enables
display of the program parameters associated with the treatment programs, is provided.
6. Water-conducting domestic appliance according to any one of claims 1 to 5, characterised in that a manual input device (28), which is connected with the control (25) and by way of
which the program parameters are settable by a user, is provided.
7. Water-conducting domestic appliance according to any one of claims 1 to 6, characterised in that a radio interface (29), which is connected with the control (25) and by way of which
the program parameters are settable, is provided.
8. Water-conducting domestic appliance according to claim 7, characterised in that the radio interface (29) is formed as an RFID radio interface (29).
9. Water-conducting domestic appliance according to any one of claims 1 to 8, characterised in that a non-volatile data memory (26) permanently connected with the control (25) is provided
and/or that a reader (30) which is connected with the control (25) and serves for
reading in of program parameters stored on an external data carrier is provided and/or
that a network interface (31) which is connected with the control (25) and serves
for a user to change the program parameters by means of external data is provided.
10. Method of controlling a water-conducting domestic appliance (1), particularly a laundry
treatment appliance for washing laundry, wherein a first dosing pump (12) serving
for apportioning a treatment agent, which is conducted into a treatment region (17),
from a first dosing container (6) and at least one second dosing pump (13) serving
for apportioning a treatment agent, which is conducted into the treatment region (17),
from a second dosing container (7) are activated during a program sequence of a currently
selected treatment program in dependence on set program parameters, wherein the program
parameters, which are associated with the treatment programs, are variable by a user,
characterised in that the variable program parameters comprise blocking and/or release parameters associated
with the dosing containers and that the control (25) during a program sequence of
the currently selected treatment program activates a dosing pump (12, 13), which is
to be activated in correspondence with the program sequence of the currently selected
treatment program, only when the blocking and/or release parameter associated the
dosing container (6, 7) of the dosing pump (12, 13) to be activated allows the currently
selected treatment program access to this dosing container (6, 7).
1. Appareil ménager à circulation d'eau (1), notamment appareil de traitement de linge
destiné à laver du linge, comprenant un premier réservoir de dosage (6) et au moins
un deuxième réservoir de dosage (7), une zone de traitement (17), une première pompe
de dosage (12) servant à doser un produit de traitement en provenance du premier réservoir
de dosage (6), lequel produit de traitement est amené dans la zone de traitement (17),
comprenant une deuxième pompe de dosage (13) servant à doser un produit de traitement
en provenance du deuxième réservoir de dosage (7), lequel produit de traitement est
amené dans la zone de traitement (17), et comprenant une commande (25) servant à la
commande des pompes de dosage (12, 13), plusieurs programmes de traitement étant déposés
dans la commande (25), des paramètres de programme modifiables par un utilisateur
étant attribués aux programmes de traitement et la commande (25) commandant les pompes
de dosage (12, 13) pendant un déroulement de programme du programme de traitement
sélectionné momentanément en fonction des paramètres de programme réglés,
caractérisé en ce
que les paramètres de programme modifiables comprennent des paramètres de blocage et/ou
de libération attribués aux réservoirs de dosage et en ce que la commande (25), pendant
un déroulement de programme du programme de traitement sélectionné momentanément,
commande une pompe de dosage (12, 13) à commander conformément au déroulement de programme
du programme de traitement sélectionné momentanément seulement si le paramètre de
blocage et/ou de libération attribué au réservoir de dosage (6, 7) de la pompe de
dosage (12, 13) à commander autorise au programme de traitement sélectionné momentanément
un accès à ce réservoir de dosage (6, 7).
2. Appareil ménager à circulation d'eau selon la revendication 1, caractérisé en ce que les paramètres de programme modifiables comprennent les paramètres de produit de
traitement attribués aux réservoirs de dosage (12, 13).
3. Appareil ménager à circulation d'eau selon la revendication 2, caractérisé en ce que les paramètres de produit de traitement sont réglables sur des produits de traitement
prédéfinis, les produits de traitement prédéfinis comprenant « lessive toutes températures
», « lessive couleurs », « lessive textiles fragiles », « lessive lainages », « adoucissant
», « blanchiment », « additif pour imprégnation » et « additif d'entretien ».
4. Appareil ménager à circulation d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à
3, caractérisé en ce que les paramètres de programme modifiables comprennent les paramètres de la quantité
de base dosée attribués aux réservoirs de dosage (12, 13).
5. Appareil ménager à circulation d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à
4, caractérisé en ce qu'un dispositif d'affichage (27) relié à la commande (25) est ménagé, lequel permet
l'affichage des paramètres de programme attribués aux programmes de traitement.
6. Appareil ménager à circulation d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à
5, caractérisé en ce qu'un dispositif de saisie manuelle (28) relié à la commande (25) est ménagé, par l'intermédiaire
duquel les paramètres de programme sont réglables par un utilisateur.
7. Appareil ménager à circulation d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à
6, caractérisé en ce qu'une interface radio (29) reliée à la commande (25) est ménagée, par l'intermédiaire
de laquelle les paramètres de programme sont réglables.
8. Appareil ménager à circulation d'eau selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'interface radio (29) est réalisée comme interface RFID (29).
9. Appareil ménager à circulation d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à
8, caractérisé en ce qu'une mémoire de données (26) non volatile reliée en permanence à la commande (25) est
ménagée et/ou en ce qu'un appareil de lecture (30) relié à la commande (25) est ménagé, lequel sert à lire
des paramètres de programme mémorisés sur un support de données externe, et/ou en ce qu'une interface de réseau (31) reliée à la commande (25) est ménagée, laquelle sert
à un utilisateur pour modifier les paramètres de programme au moyens d'informations
externes.
10. Procédé de commande d'un appareil ménager à circulation d'eau (1), notamment d'un
appareil de traitement de linge destiné à laver du linge, une première pompe de dosage
(12) servant à doser un produit de traitement en provenance d'un premier réservoir
de dosage (6), lequel produit de traitement est amené dans une zone de traitement
(17), et au moins une deuxième pompe de dosage (13) servant à doser un produit de
traitement en provenance d'un deuxième réservoir de dosage (7), lequel produit est
amené dans la zone de traitement (17), étant commandées, pendant un déroulement de
programme d'un programme de traitement sélectionné momentanément, en fonction de paramètres
de programme réglés, les paramètres de programme attribués aux programmes de traitement
étant modifiables par un utilisateur,
caractérisé en ce
que les paramètres de programme modifiables comprennent les paramètres de blocage et/ou
de libération attribués aux réservoirs de dosage et en ce que la commande (25), pendant
un déroulement de programme du programme de traitement sélectionné momentanément,
commande une pompe de dosage (12, 13), à commander conformément au déroulement de
programme du programme de traitement sélectionné momentanément, seulement si le paramètre
de blocage et/ou de libération attribué au réservoir de dosage (6, 7) de la pompe
de dosage (12, 13) à commander autorise au programme de traitement sélectionné momentanément
un accès à ce réservoir de dosage (6, 7).