[0001] Die Erfindung betrifft ein Ausgabesystem zur Entnahme und/oder Ausgabe mehrerer Massen,
wie beispielsweise mehrkomponentiger Klebstoffe. Derartige Ausgabesysteme werde insbesondere
in der Industrie zur Ausgabe von beispielsweise zweikomponentigen Klebstoffen verwendet,
wobei die beiden unterschiedlichen Komponenten aus entsprechenden Behältnissen entnommen
werden.
[0002] Eine derartige Vorrichtung offenbart die
US 4,304,529. Die Vorrichtung ist zur Ausgabe von zwei mischbaren Flüssigkeiten vorgesehen, welche
in einem vorbestimmten Verhältnis ausgegeben werden können. Hierfür ist ein erster
Ventilmechanismus vorgesehen, der zur Förderung der ersten Komponente genutzt wird,
sowie ein zweiter Ventilmechanismus zur Förderung der zweiten Komponente. Beide Ventilmechanismen
sind jeweils einer Pump- und einer Dosierungseinheit angeschlossen, wobei die Dosierungseinheiten
und die Ventilmechanismen mittels eines Schaltmechanismusses gesteuert werden. Durch
einen dergleichen Aufbau kann ein konstantes Verhältnis der beiden Komponenten bei
der Ausgabe erreicht werden, so dass nach dem Mischen der ausgebenden Komponenten
ein einheitlicher Klebstoff ausgegeben werden kann. Die beiden Ventilmechanismen sind
über eine gemeinsame Kolbenstange verbunden, welche jeweils einen Kolben mittels jeweils
eines Volumenstromes der jeweiligen Komponente antreibt. Problematisch bei der gezeigten
Lösung ist insbesondere der benötigte Platzbedarf einer dergleichen Vorrichtung. Ein
Ausgabesystem mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 ist bekannt aus der
Druckschrift
US-A-4 030 860. Aufgabe der Erfindung ist es daher eine verbesserte Vorrichtung beizustellen, die
aufgrund ihrer Bauart einen geringeren Platzbedarf aufweist.
[0003] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0004] Weiterbildungen der Erfindung sind mit den Unteransprüchen angegeben.
[0005] Die Erfindung betrifft die Bereitstellung eines Ausgabesystems zur Entnahme und/oder
Ausgabe mehrerer Massen aufweisend eine Zylindereinheit bestehend aus zumindest zwei
doppelwirkenden Zylindern mit jeweils einem Mittel einer Kolbenstange verschiebbaren
Kolben zur Entnahme und/oder Ausgabe jeweils einer der Massen, wobei die Kolbenstangen
parallel zueinander angeordnet und über zumindest ein Verbindungselement derart miteinander
verbunden sind, dass die verbundenen Kolbenstangen als Einheit verschiebbar sind und
eine Steuerungseinheit bestehend aus mindestens zwei Ventilen zur Steuerung des Zu-
und Rücklauf der Massen zu den Zylindern.
[0006] Durch die Anordnung der Zylinder derart, dass die Kolbenstangen parallel zueinander
angeordnet sind, kann der benötigte Raumbedarf minimiert werden. Durch die Verwendung
eines Verbindungselementes zur Verbindung der parallel zueinander angeordneten Kolbenstangen
kann insbesondere eine synchrone Verschiebung der Kolbenstangen erreicht werden, so
dass die verbundenen Kolbenstangen als Einheit verschiebbar sind.
[0007] Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist der Einsatz von Schieberventilen zur Steuerung
des Zu- und Rücklaufs der Massen. Hierbei handelt es sich um ein Ventil, bei dem die
Anschlüsse durch ein gleitendes Element miteinander verbunden oder voneinander getrennt
werden. Danach kann die Bewegung insbesondere axial, drehend oder in einer Kombination
daraus erfolgen. Bevorzugt kommen eine axiale Bewegung zum Einsatz sowie eine rechteckige
Form des gleitenden Elementes. Derartige Schieberventile sind auch als Flachschieberventile
bekannt. Selbstverständlich können gleichwohl Kolbenventile oder Drehschieberventile
zum Einsatz kommen, die im Stand der Technik hinlänglich bekannt sind. Vorzugsweise
werden die Schieberventile pneumatisch gesteuert. Durch die Schieberventile kann die
Flussrichtung an den Zylinderanschlüssen eingestellt werden, was insbesondere bei
dem Einsatz von gleichwirkenden Zylindern vorteilhaft ist.
[0008] Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist dabei der Einsatz von Schieberventilen, die
verschiebbare Schaltelemente aufweisen, welche mittels einer Schaltstange verschiebbar
sind, wobei die Schaltstangen der Schieberventile parallel zueinander angeordnet sind.
Die parallele Anordnung der Schaltstange der jeweiligen Schieberventile eignet sich
besonders bei einer parallelen Anordnung der Kolbenstangen der doppelwirkenden Zylinder,
beispielsweise hinsichtlich der Lageunabhängigkeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Beispielsweise wirken auf die Kolbenstangen bzw. die Schaltstangen bei einer derartigen
Anordnung oftmals gleiche Kräfte, wie beispielsweise Gravitationskräfte ein, was insbesondere
bei einer Schrägstellung der Vorrichtung hinsichtlich eines ebenen Untergrundes vorteilhaft
sein kann, so dass eine konstante und synchrone Massenausgabe aller Zylinder benutzt
werden kann.
[0009] Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist dabei die Verbindung der Schaltstangen der
Schieberventile über zumindest ein Verbindungselement, so dass die verbundenen Schaltstangen
als Einheit verschiebbar sind. Hierdurch kann insbesondere ein synchrones Ansprechen
der Zylinder erreicht werden, was zu einer synchronen Massenausgabe führen kann. Zudem
kann gewährleistet werden, dass bei vorzugsweise pneumatisch gesteuerten Schaltstangen
eine selbige selbst bei Ausfall ihrer pneumatischen Steuerung durch eine weitere Schaltstange
mit intakter pneumatischer Steuerung mittels des Verbindungselementes mit bewegt wird,
so dass ein Arbeitsausfall mit der Vorrichtung vermieden wird.
[0010] Ein weiterer Vorteil ist die Verwendung von Gleichlaufzylindern als doppelwirkende
Zylinder, wobei die Kolbenstangen auf beiden Seiten der Zylinder mittels der Verbindungselemente
miteinander verbunden sind. Derartige Gleichlaufzylinder können auf beiden Seiten
der Kolbenfläche eine Kolbenstange aufhalten. Die Verwendung von Gleichlaufzylindern
hat den Vorteil, dass bei einer Verschiebung des Kolbens in die eine Hubrichtung Masse
aus der einen Kammer ausgegeben werden, wobei zeitgleich Masse von der zweiten Kammer
aufgenommen werden kann. Bei der Umkehrung der Hubrichtung erfolgt eine dementsprechend
entgegensetzte Massenbewegung. So kann mit jeder Bewegung des Kolbens Masse aufgenommen
werden bzw. abgegeben werden. Besonders bevorzugt sind die Kolbenstangen auf beiden
Seiten der Zylinder mittels der Verbindungselemente miteinander verbunden. So kann
insbesondere eine gute Wirkverbindung der beiden Kolbenstangen erreicht werden, so
dass insbesondere eine synchrone Ausgabe der Massen in einem vorbestimmten Verhältnis
gewährleistet werden kann.
[0011] Ein weiterer Vorteil ist der Einsatz einer Förderpumpe zur Förderung mindestens einer
Masse und die Verschiebung zumindest eines Kolbens, zumindest eines Zylinders mittels
der Masse. Durch eine derartige Lösung kann auf eine Bewegungs- oder Vortriebsmechanismus
des Zylinders verzichtet werden. Die Bewegung des Zylinders erfolgt entsprechend der
Förderung über die Förderpumpe.
[0012] Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert.
Dabei zeigen
Figur 1 ein Funktionsschema eines erfindungsgemäßen Ausgabesystems,
Figur 2 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Ausgabesystems aus Figur
1,
Figur 3 eine perspektivische Ansicht der Unterseite des Ausgabesystem aus Figur 2
Figur 4 eine geschnittene Seitenansicht eines Funktionsschemas einer Ventil-Zylinderanordnung
des Ausgabesystems aus Figur 2,
Figur 5 das Funktionsschema aus Figur 4 in einem anderen Zustand der Ventil-Zylinderanordnung
hinsichtlich des in Figur 4 gezeigten Zustandes,
Figur 6 eine geschnittene Seitenansicht eines alternativen Funktionsschemas einer
Ventil-Zylinderanordnung des Ausgabesystems aus Figur 2,
Figur 7 das Funktionsschema aus Figur 6 in einem anderen Zustand der Ventil-Zylinderanordnung
hinsichtlich des in Figur 6 gezeigten Zustandes,
[0013] Ein in den Figuren dargestelltes Ausgabesystem 100 eignet sich insbesondere zur Förderung
und Ausgabe eines Produktes bestehend aus mehreren Massen. Im vorliegenden Fall kommt
als zu förderndes und auszugebendes Produkt ein zweikomponentiger Klebstoff zum Einsatz.
Selbstverständlich ist auch eine Förderung von anderen mehrkomponentigen Produkten,
insbesondere in der Industrie und im Handwerk, beispielsweise in der chemischen oder
pharmazeutischen Industrie, denkbar. Selbst der Einsatz des Ausgabesystems 100 im
Nahrungsmittelbereich ist denkbar.
[0014] Figur 1 zeigt ein Funktionsschema eines erfindungsgemäßen Ausgabesystems 100, mit
weiteren Peripherie- und/oder Zusatzvorrichtungen, die nicht zwingend Teil des Ausgabesystems
100 sein müssen. Das Ausgabesystem 100 weist eine Zylindereinheit 300 bestehend aus
einem ersten Zylinder 301 und einem zweiten Zylinder 304 auf. Die Zylinder 301, 304
dienen der Förderung der auszugebenden Massen in einem vorher festgelegten Verhältnis.
Bei dem gezeigten Ausgabesystem 100 kommen doppelwirkende Zylinder 301, 304 zum Einsatz,
welche jeweils einen mittels einer Kolbenstange 302, 305 verschiebbaren Kolben 303
zur Entnahme und/oder Ausgabe jeweils einer Masse aufweisen. Die Kolbenstangen 302,
305 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel parallel zueinander angeordnet und an den
aus den Zylindergehäusen herausragenden Enden über zwei Kolbenstangenjoche 307 als
Verbindungselemente derart miteinander verbunden, dass die verbundenen Kolbenstangen
302, 305 als Einheit verschiebbar sind. Auf diese Weise kann gewährleistet werden,
dass die Massen immer im gleichen Verhältnis ausgegeben werden, da durch die Verbindung
der Kolbenstangen 302, 305 sichergestellt werden kann, dass sich die Kolben der Zylinder
301, 304 immer zusammen und mit derselben Geschwindigkeit bewegen. Das Verhältnis
der auszugebenden Massen zueinander wird durch den Hubraum der Zylinder 301, 304 bestimmt.
Je größer der Hubraum eines Zylinders 301, 304, desto mehr Masse kann ausgegeben werden.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist der eine Zylinder 301 bei gleicher Länge
einen geringeren Durchmesser als der zweite Zylinder 304 aus. Demzufolge wird mittels
des ersten Zylinders 301 weniger Masse gefördert, als mittels des zweiten Zylinders
304. Eine Änderung des Massenverhältnisses, beispielsweise bei einer gewünschten Änderung
der Zusammensetzung des auszugebenden Produktes, kann beispielsweise durch den Austausch
eines der Zylinder 301, 304 gewährleistet werden. Hierfür kann insbesondere die Verbindung
zwischen den Kolbenstangenjochs 307 und den Kolbenstangen 302, 305 trennbar oder lösbar
ausgestaltet sein.
[0015] Durch die Anordnung der Zylinder 301, 304 derart, dass die Kolbenstangen 302, 305
parallel zueinander angeordnet sind, kann der benötigte Raumbedarf minimiert werden.
Durch die Verwendung der Kolbenstangenjoche 307 zur Verbindung der parallel zueinander
angeordneten Kolbenstangen 302, 305 kann insbesondere eine synchrone Verschiebung
der Kolbenstangen 302, 305 erreicht werden, so dass die verbundenen Kolbenstangen
302, 305 als Einheit verschiebbar sind.
[0016] Selbstverständlich kann das Ausgabesystem auch zur Förderung und Ausgabe eines Produktes
eingesetzt werden, welches sich aus drei oder mehr Massen zusammensetzt. Hierfür kommen
weitere nicht gezeigte Zylinder zum Einsatz, wobei die Kolbenstangen dieser Zylinder
vorzugsweise parallel zu den Kolbenstangen 302, 305 der gezeigten Zylinder 301, 304
angeordnet und mit selbigen mittels Kolbenstangenjochs 307 verbunden sind.
[0017] Zudem weist das Ausgabesystem 100 eine Steuerungseinheit 200 auf, bestehend aus zwei
Schieberventilen 201, 204 zur Steuerung des Zu- und Rücklaufs der Massen zu den Zylindern
301, 304. Das Schieberventile 201, 204 sind jeweils über zwei Ventilzuläufe 216, 218
bzw. zwei Ventilrückläufe 217, 219 mit den Zylindern 301, 304 verbunden, um einen
Zu- bzw. Rückfluss der Masse zu ermöglichen. Des Weiteren ist an die Schieberventile
201, 204 jeweils mittels einer Zuführungsleitung eine Förderpumpe 500, 501 zur Förderung
der beiden Massen aus jeweils einem ersten und einem zweiten Vorrat 400, 401 angeschlossen.
[0018] Die Zylinder 301, 304 des gezeigten Ausgabesystems 100 besitzen keinen eigenen Antrieb.
Vielmehr werden die Kolben der Zylinder 301, 304 durch die Massen selbst mittels der
Förderpumpen 500, 501 innerhalb der Zylinder 301, 304 verschoben, wobei die Steuereinheit
200 den Zulauf bzw. Rücklauf der Massen zu und von den Zylindern 301, 304 steuert.
[0019] Ferner sind an die Schieberventile 201, 204 Ausgabeleitungen angeschlossen, die eine
Massenausgabe zu einer Mischvorrichtung 600 ermöglichen, in der die geförderten Massen
miteinander vermischt werden. Das aus den Komponenten entstandene mehrkomponentige
Gemisch kann sodann mittels einer Ausgabeöffnung abgegeben bzw. entnommen werden.
[0020] Figur 2 zeigt eine perspektivische Ansicht der Oberseite eines erfindungsgemäßen
Ausgabesystems 100. Das Ausgabesystem ist ohne weitere Peripherie- und Hilfsvorrichtungen
dargestellt, die zur Ausgabe eines mehrkomponentigen Produktes dienen. Insbesondere
sind Förderpumpen für die Massen, Pneumatikaggregate zur Steuerung und Mischvorrichtungen
für die Massen nicht abgebildet. Das dargestellte erfindungsgemäße Ausgabesystem 100
dient der Ausgabesynchronisation der auszugebenden Massen in einem festgelegten Verhältnis.
Hierfür ist die Zylindereinheit 300 mit den beiden mittels einer Montageplatte 306
verbundenen Zylinder 301, 304 vorgesehen, wobei die parallel zueinander angeordneten
Kolbenstangen 302, 305 an jeweils ihren beiden aus den Zylindergehäusen herausragenden
Enden mittels zweier Kolbenstangenjochs 307 derart verbunden sind, dass sie als Einheit
zusammen verschiebbar sind. Die Zylinder 301, 304 werden von den Massen mittels der
nicht gezeigten Förderpumpen angetrieben.
[0021] Bei der gezeigten Ausführungsform kommen doppeltwirkende Zylinder 301, 304 zum Einsatz.
Genauer gesagt kommen Gleichlaufzylinder 301, 304 zum Einsatz, die an beiden Seiten
der durch die Zylindergehäuse verdeckten Kolben Kolbenstangen 302, 305 aufweisen.
Durch die Förderung der Massen und die Befüllung der einen Kammer eines Zylinders
301, 304 auf jeweils der einen Seite des Kolbens, werden die Kolben verschoben. Durch
die Verbindung der beiden Kolbenstangen 302, 305 mittels der Kolbenstangenjoche 307
führt ein Versatz des Kolbens des ersten Zylinders 301 zu einem Versatz des Kolbens
der zweiten Zylinders 304 und andersherum. Sollte eine Masse nicht in ausreichendem
Maße gefördert werden können, kann der mit der schwächeren Förderpumpe verbundene
Zylinder 301, 304 gleichwohl den jeweils anderen Zylinder 301, 304 aufgrund der Verbindung
der Kolbenstangen 302, 305 bremsen. In jedem Fall kann eine gemeinsame Bewegung der
Kolbenstangen 302, 305 und somit der Kolben gewährleistet werden.
[0022] Mit der Zylindereinheit 300 ist die Steuerungseinheit 200 bestehend aus dem ersten
Schieberventil 201 und dem zweiten Schieberventil 204 verbunden. Die Schieberventile
201, 204 dienen der Steuerung des zu- und Rücklaufs der Massen insbesondere für die
Zylinder 301, 304. Die erste Schieberventil 201 eine aus dem Ventilgehäuse beidseitig
herausragende Schaltstange 202 auf. Die ebenfalls beidseitig aus dem Ventilgehäuse
herausragende Schaltstange des zweiten Schieberventils 204 wird durch die Zylindereinheit
300 verdeckt. Beide Schaltstangen 202 sind parallel zueinander angeordnet und über
ein Ventiljoch 206 derart miteinander verbunden, dass, dass die verbundenen Schaltstangen
203, 205 als Einheit verschiebbar sind. Zudem weist das gezeigte Ausgabesystem 100
einen zwischen den beiden Schieberventilen 201, 204 angeordneten Pneumatikzylinder
700 mit einer Kolbenstange 702 auf, welche beidseitig aus dem Gehäuse des Pneumatikzylinder
700 herausragt. Die Kolbenstange 702 ist dabei mit dem Ventiljoch 206 verbunden. Mittels
des Pneumatikzylinder 700 lässt sich durch eine Verschiebung der Kolbenstange 701
das Ventiljoch 206 versetzen, was eine Verschiebung der Schaltstangen 202 der beiden
Schieberventile 201, 204 zur Folge hat.
[0023] Zudem weist das Ausgabesystem 100 ein erstes Anschlussadapter 207 und ein zweites
Anschlussadapter 210 auf. Das erste Anschlussadapter 207 weist eine Zuführöffnung
208 für den Zulauf der Masse mittels vorzugsweise einer Förderpumpe auf sowie eine
verdeckte Rückführungsöffnung, an die beispielsweise eine nicht dargestellte Mischvorrichtung
zur Vermischung der Massen angeschlossen werden kann. Der zweite Anschlussadapter
weist ebenfalls jeweils eine Zu- und Rückführöffnung auf, die jedoch beim gezeigten
Ausgabesystem 100 verdeckt sind.
[0024] Figur 3 eine perspektivische Ansicht der Unterseite des Ausgabesystem 100 aus Figur
2. Zu erkennen ist die mit der Zylindereinheit 300 verbundene Ventileinheit 200 bestehend
aus den nebeneinander angeordneten Schieberventilen 201, 204. Zwischen den Schieberventilen
201, 204 ist der Pneumatikzylinder 700 vorgesehen. Zu Ansteuerung des Pneumatikzylinders
700 weist selbiger mehrere Pneumatikanschlüsse 701 auf. Hierdurch lässt sich die Kolbenstange
702 des Pneumatikzylinders 700 versetzen. Selbige ist an den aus dem Gehäuse des Pneumatikzylinders
herausragenden Enden über die Ventiljoche 206 mit den parallel zueinander angeordneten
Schaltstangen 202, 205 der Schieberventile 201, 204 verbunden. Durch eine Verschiebung
der Kolbenstange 702 können also die beiden Schaltstangen 202, 205 verschoben werden,
so dass der Zu- bzw. Rücklauf für die Zylindereinheit 300 mittels der Steuerungseinheit
200 über den Pneumatikzylinder 700 gesteuert werden kann. Durch die Verbindung der
beiden Schaltstangen 202, 205 über die Ventiljoche 206 kann eine synchrone Verschiebung
der Schaltstangen 202, 205 mittels der Kolbenstange 702 gewährleistet werden und somit
eine synchrone Ansteuerung der Zylinder der Zylindereinheit. Zudem können die Schieberventile
201, 203 zusätzlich oder alternativ mit weiteren Pneumatikanschlüssen 213 versehen
werden, um eine zusätzliche oder altemative Ansteuerung der Schieberventile 201, 203
zu ermöglichen. Beispielsweise können die Schieberventile 201, 203 direkt pneumatisch
angesteuert werden, so dass auf den Pneumatikzylinder verzichtet werden kann. Ferner
weist das Ausgabesystem 100 das erste und zweite Anschlussadapter 207, 210 auf, wobei
beim ersten Anschlussadapter 207 eine Zuführöffnung 208 für die von der nicht gezeigten
Förderpumpe zugeführte Masse vorgesehen ist und beim zweiten Anschlussadapter 210
eine Zuführöffnung 211. Die Rückführöffnungen der beiden Adapter 207, 210 sind verdeckt.
[0025] Figur 4 zeigt eine geschnittene Seitenansicht eines Funktionsschemas einer Ventil-Zylinderanordnung
des Ausgabesystems 100 aus Figur 2. Die Schnittansicht zeigt das erste Schieberventil
201 und den ersten Zylinder 301, jedoch können auch das nicht dargestellte zweite
Schieberventil und der zweite Zylinder die gleiche Funktionsweise und die gleichen
Merkmale aufweisen. Das Schieberventil 201 wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel
direkt pneumatisch angesteuert. Es entfällt somit der Einsatz des oberhalb beschriebenen
Pneumatikzylinders zur Ansteuerung des Schieberventils 201. Vielmehr sind an einem
Ventilgehäuse 214 des Schieberventils 201 an beiden Endbereichen Pneumatikanschlüsse
213 vorgesehen, welche mit jeweils einem ersten und einem zweiten Betätigungsraum
221, 222 kommunizieren. Innerhalb des Schieberventils 201 ist eine Schaltstange 202
mit mehreren Schaltelementen 203 vorgesehen, welche verschoben werden kann. Die Schaltstange
202 ragt zu beiden Seiten des Schieberventils 201 durch Ventilbohrungen 215 aus dem
Gehäuse 214 des selbigen heraus und ist hier mittels einem oder mehreren nicht gezeigten
Ventiljochs mit dem oder den weiteren Schieberventilen verbunden. Die Schaltelemente
203 sind fest mit der Schaltstange 202 verbunden. Die den Betätigungsräumen 221, 222
zugewandten Schaltelemente 203 dienen der Abdichtung der Betätigungsräume 221, 222
und dienen als Verschubkolben zur Verschiebung der Schaltstange 202 bei einer Druckbeaufschlagung
der Betätigungsräume 221, 222. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der zweiten
Betätigungsraum 222 des Schieberventils 201 mittels eines der Pneumatikanschlüsse
213 mit Druck beaufschlagt worden, so dass die Schaltstange 202 mit den Schaltelementen
203 in eine erste Druckwirkungsrichtung 223 verschoben worden ist. Diese Verschiebemöglichkeit
der Schaltstange 202 ermöglicht die Steuerungsfunktion des Schiebeventils 201 mittels
der Schaltelemente 203. Je nach Lage der Schaltstange 202 können die Schaltelemente
203 einen ersten und zweiten Ventilzulauf 216, 218 und einen ersten und zweiten Ventilrücklauf
217, 219 und entsprechenden ersten und zweiten Zuläufen 311, 313 sowie ersten und
zweiten Rückläufen 312, 314 an der Seite des Zylinders 301 verdecken oder freigeben,
um eine Kommunikation zwischen dem Zylinder 301 und beispielsweise der Förderpumpe
und der Ausgabevorrichtung, beispielsweise einem Mischer mit Ausgabeöffnung, bereitzustellen.
[0026] Der Zylinder 301 weist vier Wegeventile 310 auf, an dem die Zuläufe 311, 313 und
Rückläufe 312, 314 angeschlossen bzw. vorgesehen sind. Das Gehäuse des Zylinders 301
umschließt eine röhrenförmige Kammer 309 in der ein mit der Kolbenstange 302 verbundener
Kolben 303 verschoben werden kann, welcher die röhrenförmige Kammer 309 in zwei Bereiche
unterteilt. Der Zylinder 301 ist mit der auszugebenden Masse 220 gefüllt. Das heißt,
dass die Masse 220 die röhrenförmige Kammer 309 zu beiden Seiten des Kolbens 303 ausfüllt.
Die Kolbenstange 302 ragt zu beiden Seiten eines Zylindergehäuses 308 aus selbigem
heraus und kann an den herausragenden Enden über ein oder mehrere oberhalb beschriebene
Verbindungsjoche mit weiteren Zylindern verbunden werden, um eine Synchronisation
der zum Einsatz kommenden Zylinder zu gewährleisten.
[0027] In der gezeigten Lage der Schaltstange 202 lassen die Schaltelemente 203 eine Kommunikation
zwischen dem zweiten Ventilzulauf 218 und dem zweiten Zulauf 313 des Zylinders 301
zu sowie zwischen dem zweiten Rücklauf 314 des Zylinders und dem zweiten Ventilrücklauf
219. In diesem Zustand kann die an den Ventilzulauf 218 angeschlossene Förderpumpe
die Masse 220 in eine Produktflussrichtung 316 durch das Schieberventil 201 in die
eine Seite der röhrenförmige Kammer 309 des Zylinders pumpen und dadurch den Kolben
303 in eine Kolbenbewegungsrichtung 315 verschieben. Dabei drückt der Kolben 303 die
auf der anderen Seite der röhrenförmigen Kammer 309 vorgesehene Masse 220 aus dem
geöffneten Rücklauf 314 durch das Schieberventil 201 zum Ventilrücklauf 219 und beispielsweise
zu einer angeschlossenen Mischvorrichtung. Der Zylinder 301 besitzt somit keinen eigenen
Antrieb zur Verschiebung des Kolbens 303. Die Verschiebung erfolgt vielmehr über die
Masse 220 selbst beispielsweise mit Hilfe einer Vorförderpumpe.
[0028] Durch die insbesondere mit den Figuren 1 und 2 gezeigte Kombination aus mehreren
parallel geschalteten Ventil-Zylinderanordnungen, wobei die Kolbenstangen 302, 305
der Zylinder 301, 304 mittels der Kolbenstangenjoche 307 miteinander verbunden sind
kann eine Synchronisation der Massenausgabe beider Zylinder 301, 304 gewährleistet
werden. Das vorgegebene Verhältnis der auszugebenden Massen 220 ist durch die zwingende
Verschiebung der Kolbenstangen 302, 305 als Einheit, ob der Kolbenstangenjoche 307,
sichergestellt. Bevorzugt werden, wie oberhalb beschrieben, zudem die Schaltstangen
202, 205 der Schieberventile 201, 204 mittels Ventiljoche 206 verbunden, so dass eine
synchrone Ansteuerung der Zylinder 301, 304 sichergestellt werden kann.
[0029] Figur 5 zeigt das Funktionsschema aus Figur 4 in einem anderen Zustand der Ventil-Zylinderanordnung
hinsichtlich des in Figur 4 gezeigten Zustandes. Der erste Betätigungsraum 221 des
Schieberventils 201 ist mittels des Pneumatikanschlusses 213 mit Druck beaufschlagt
worden, so dass die Schaltstange 202 in eine zweite Druckwirkungsrichtung 224 verschoben
worden ist. Im gezeigten Fall ermöglichen die Schaltelemente 203 eine Kommunikation
zwischen dem ersten Ventilzulauf 216 und dem ersten Zulauf 311 des Zylinders 301 sowie
zwischen dem ersten Rücklauf 312 des Zylinders und dem ersten Ventilrücklauf 217.
Eine Kommunikation zwischen den jeweils anderen Zu- bzw. Rücklaufe 218, 219, 313,
314 wird durch die Schaltelemente 203 verhindert. Die Förderpumpe kann somit die auszugebende
Masse 220 in die andere Seite der röhrenförmigen Kammer 309 hinsichtlich des in Figur
4 gezeigten Funktionszustands der Ventil-Zylinderanordnung fördern, so dass der Kolben
303 in entgegengesetzte Richtung in Kolbenbewegungsrichtung 315 verschoben wird und
wiederum die Masse 220 aus der röhrenförmigen Kammer 309 mittels des geöffneten Rücklaufs
312 durch das Schieberventil 201 zum Ventilrücklauf 217 in Produktflussrichtung 316
ausgeben kann.
[0030] Die Ventilzuläufe 216, 218 können in einer gemeinsamen Zuführungsöffnung münden,
die die eine einzige Förderpumpe zur Förderung der auszugebenden Masse 220 aus einem
Vorrat angeschlossen ist. Die Ventilrückläufe 217, 219 können ebenfalls an einer gemeinsamen
Rückführungsöffnung angeschlossen sein, an die ein Mischer angeschlossen werden kann,
um die mittels der Zylinder 301, 304 auszugebenden Massen 220 miteinander zu vermischen
und über eine Abgabeöffnung im vermischten Zustand ausgeben zu können.
[0031] Figur 6 zeigt eine geschnittene Seitenansicht eines alternativen Funktionsschemas
einer Ventil-Zylinderanordnung des Ausgabesystems aus Figur 2. Dargestellt ist das
Schiebeventil 201, welches mit dem Zylinder 301 verbunden ist. Das Schiebeventil 201
weist auch hier eine Schaltstange 202 auf, welche an beiden Enden aus dem Ventilgehäuse
214 herausragt. An den herausragenden Enden ist die Schaltstange über ein nicht gezeigtes
Ventiljoch mit Schaltstangen weiterer nicht dargestellter Schiebeventile verbunden.
Zudem greift an dem Ventiljoch eine Kolbenstange eines nicht gezeigten Pneumatikzylinders
an, die eine Verschiebung der Schaltstange 202 des Schiebeventils 201 zusammen mit
den anderen Schaltstangen der weiteren Schiebeventile als Einheit ermöglicht. Auf
diese Weise können, wie beispielsweise in Figur 3 dargestellt, mehrere Schaltstangen
202, 205 von mehreren Schiebeventilen 201, 204 synchron durch vorzugsweise einen einzigen
Pneumatikzylinder 700 verschoben und die Schiebeventile 201, 204 somit synchron angesteuert
werden.
[0032] Das in Figur 6 gezeigte Schiebeventil 201 weist Ventilzu- bzw. Ventilrückläufe 216,
217, 218, 219 auf, welche von den mittels der Schaltstange 202 innerhalb des Gehäuses
214 verschiebbar angeordneten Schaltelemente 203 verdeckt bzw. freigegeben werden
können, um mit einem kombinierten ersten Zu- und Rücklauf 311, 312 und einem zweiten
kombinierten Zu- und Rücklauf 313, 314 zu kommunizieren. Der Einsatz dieser kombinierten
Zu- und Rückläufe 311, 312, 313, 314 haben den Vorteil, dass diese für Produktflussrichtungen
316 vom Schiebeventil 201 in Richtung Zylinder 301 und in entgegengesetzte Richtung
verwendet werden können, je nach dem, wie die Schaltelemente 203 des Schiebeventils
201 eine Förderung der Masse 220 beispielsweise mittels der Förderpumpe und eine Ausgabemöglichkeit
der Masse 220 beispielsweise zu einem Mischer bereitstellen. Die Funktionsweise des
Zylinders 301 selbst erfolgt entsprechend des Zylinders 301 in den Figuren 4 und 5.
Der Kolben 303 wird durch die Masse 220 selbst mittels beispielsweise einer nicht
dargestellten Förderpumpe verschoben, so dass die Masse 220 ausgegeben werden kann.
Ein eigener Antrieb des Zylinders 301 ist vorzugsweise nicht vorgesehen. Mit dem gezeigten
Zylinder 301 ist an den aus dem Gehäuse 308 herausragenden Enden der Kolbenstange
302 über ein Verbindungsmittel, beispielsweise über ein bereits beschriebenes Kolbenstangenjoch
307, ein oder mehrere weitere Zylinder 304 über jeweils deren Kolbenstangen 305 verbunden,
wie es beispielsweise in den Figuren 2 und 3 gezeigt ist.
[0033] Figur 7 das Funktionsschema aus Figur 6 in einem anderen Zustand der Ventil-Zylinderanordnung
hinsichtlich des in Figur 6 gezeigten Zustandes. Die Schaltstange 202 des Schiebeventils
201 ist mittels des nicht gezeigten Pneumatikzylinders derart verschoben worden, dass
die Schaltelemente 203 eine Kommunikation zwischen dem ersten Ventilzulauf 216 und
dem ersten Zulauf 311 des Zylinders 301 sowie zwischen dem ersten Rücklauf 312 des
Zylinders und dem ersten Ventilrücklauf 217. Eine Kommunikation der jeweils anderen
Zu- bzw. Rücklaufe 218, 219 mit dem Zylinder 301, was zu einer Fehlfunktion oder einem
Stau der Masse 220 in den kombinierten Zu- und Abläufen 311, 312, 313, 314 des Zylinders
301 führen könnte, wird durch die Schaltelemente 203 verhindert. Der Kolben 303 wird
mittels der Masse 220 in die Kolbenbewegungsrichtung 315, entgegengesetzt zur Richtung
im mit Figur 6 gezeigten Fall, bewegt, was eine Ausgabe der Masse 220 in Produktflussrichtung
316 mittels des geöffneten Rücklaufs 312 durch das Schieberventil 201 zum Ventilrücklauf
217 zur Folge hat.
Bezugszeichenliste:
| 100 |
Ausgabesystem |
300 |
Zylindereinheit |
| 200 |
Steuerungseinheit |
301 |
erster Zylinder |
| 201 |
erstes Schieberventil |
302 |
Kolbenstange |
| 202 |
Schaltstange |
303 |
Kolben |
| 203 |
Schaltelemente |
304 |
zweiter Zylinder |
| 204 |
zweites Schieberventil |
305 |
Kolbenstange |
| 205 |
Schaltstange |
306 |
Montageplatte |
| 206 |
Ventiljoch |
307 |
Kolbenstangenjoch |
| 207 |
erstes Anschlussadapter |
308 |
Zylindergehäuse |
| 208 |
Zuführungsöffnung |
309 |
röhrenförmige Kammer |
| 209 |
Rückführungsöffnung |
310 |
Wegeventil |
| 210 |
zweites Anschlussadapter |
311 |
erster Zulauf |
| 211 |
Zuführungsöffnung |
312 |
erster Rücklauf |
| 212 |
Rückführungsöffnung |
313 |
zweiter Zulauf |
| 213 |
Pneumatikanschlüsse |
314 |
zweiter Rücklauf |
| 214 |
Ventilgehäuse |
315 |
Kolbenbewegungsrichtung |
| 215 |
Ventilbohrung |
316 |
Produktflussrichtung |
| 216 |
erster Ventilzulauf |
400 |
erster Vorrat |
| 217 |
erster Ventilrücklauf |
401 |
zweiter Vorrat |
| 218 |
zweiter Ventilzulauf |
500 |
erste Förderpumpe |
| 219 |
zweiter Ventilrücklauf |
501 |
zweite Förderpumpe |
| 220 |
Masse |
600 |
Mischvorrichtung |
| 221 |
erster Betätigungsraum |
601 |
Ausgabeöffnung |
| 222 |
zweiter Betätigungsraum |
700 |
Pneumatikzylinder |
| 223 |
erste Druckwirkungsrichtung |
701 |
Pneumatikanschlüsse |
| 224 |
zweite Druckwirkungsrichtung |
702 |
Kolbenstange |
1. Ausgabesystem (100) zur Entnahme und/oder Ausgabe mehrerer Massen (220) aufweisend
eine Zylindereinheit (300) bestehend aus zumindest zwei doppelwirkenden Zylindern
(301, 304) mit jeweils einem mittels einer Kolbenstange (302, 305) verschiebbaren
Kolben (303) zur Entnahme und/oder Ausgabe jeweils einer der Massen (220), wobei die
Kolbenstangen (302, 305) parallel zueinander angeordnet und über zumindest ein Verbindungselement
(307) derart miteinander verbunden sind, dass die verbundenen Kolbenstangen (302,
305) als Einheit verschiebbar sind und
eine Steuerungseinheit (200) bestehend aus zumindest zwei Ventilen (201, 204) zur
Steuerung des Zu- und Rücklaufs der Massen (220) zu den Zylindern (301, 304),
dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Zu- und Rücklaufs der Massen (220) Schieberventile (201, 204) zum
Einsatz kommen, wobei die Schieberventile (201, 204) verschiebbare Schaltelemente
(203) aufweisen, welche mittels jeweils einer Schaltstange (202, 205) verschiebbar
sind und wobei die Schaltstangen (203, 205) parallel zueinander angeordnet sind und
wobei die Schaltstangen (203, 205) der Schieberventile (201, 204) über zumindest ein
Verbindungselement (206) derart miteinander verbunden sind, dass die verbundenen Schaltstangen
(203, 205) als Einheit verschiebbar sind.
2. Ausgabesystem (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als doppelwirkende Zylinder (301, 304) Gleichlaufzylinder (301, 304) zum Einsatz
kommen und dass die Kolbenstangen (302, 305) auf beiden Seiten der Zylinder (301,
304) mittels der Verbindungselemente (307) miteinander verbunden sind.
3. Ausgabesystem (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Förderpumpe (500,501) zur Förderung zumindest einer Masse (220) vorgesehen
ist und dass zumindest ein Kolben (303) eines Zylinder (301, 304) mittels der Masse
(220) verschiebbar ist.
1. A discharging system (100) for the extraction and/or discharge of multiple compounds
(220), comprising
a cylinder unit (300) made up of at least two double-acting cylinders (301, 304) each
having a piston (303), displaceable by means of a piston rod (302, 305), for extraction
and/or discharge of one of the compounds (220) in each case, wherein the piston rods
(302, 305) are arranged parallel to one another and are connected to one another via
at least one connecting element (307) in such a way that the connected piston rods
(302, 305) are displaceable as a unit; and
a control unit (200) made up of at least two valves (201, 204) for controlling the
entry and return of the compounds (220) to the cylinders (301, 304),
characterized in that slider valves (201, 204) are used to control the entry and return of the compounds
(220), wherein the slider valves (201, 204) comprise displaceable switching elements
(203) which are each displaceable by means of a switching rod (202, 205), and wherein
the switching rods (203, 205) are arranged parallel to one another, and wherein the
switching rods (203, 205) of the slider valves (201, 204) are connected to one another
via at least one connecting element (206) in such a way that the connected switching
rods (203, 205) are displaceable as a unit.
2. The discharging system (100) according to Claim 1, characterized in that synchronized-speed cylinders (301, 304) are used as double-acting cylinders (301,
304); and that the piston rods (302, 305) are connected to one another on both sides
of the cylinders (301, 304) by means of the connecting elements (307).
3. The discharging system (100) according to one of the preceding claims, characterized in that at least one conveying pump (500, 501) is provided in order to convey at least one
compound (220); and that at least one piston (303) of a cylinder (301, 304) is displaceable
by means of the compound (220).
1. Système de distribution (100) pour le prélèvement et/ou la distribution de plusieurs
masses (220) présentant
une unité à cylindres (300) se composant d'au moins deux cylindres à double effet
(301, 304) avec respectivement un piston (303) mobile au moyen d'une tige de piston
(302, 305) pour le prélèvement et/ou la distribution respectivement d'une des masses
(220), les tiges de piston (302, 305) étant disposées de manière parallèle l'une par
rapport à l'autre et reliées entre elles par le biais d'au moins un élément de raccordement
(307) de telle sorte que les tiges de piston reliées (302, 305) sont mobiles en tant
qu'unité et
une unité de commande (200) se composant d'au moins deux soupapes (201, 204) pour
la commande de l'avance et du recul des masses (220) par rapport aux cylindres (301,
304),
caractérisé en ce que pour la commande de l'avance et du recul des masses (220) sont utilisées des soupapes
à coulisse (201, 204), les soupapes à coulisse (201, 204) présentant des éléments
d'actionnement mobiles (203), lesquels sont mobiles au moyen respectivement d'une
tige d'actionnement (202, 205) et les tiges d'actionnement (202, 205) étant disposées
de manière parallèle l'une par rapport à l'autre et les tiges d'actionnement (202,
205) des soupapes à coulisse (201, 204) étant reliées ensemble par le biais d'au moins
un élément de raccordement (206) de telle sorte que les tiges d'actionnement reliées
(202, 205) sont mobiles en tant qu'unité.
2. Système de distribution (100) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'en tant que cylindres à double effet (301, 304) des cylindres de synchronisation (301,
304) sont utilisés et en ce que les tiges de piston (302, 305) sont reliées entre elles des deux côtés des cylindres
(301, 304) au moyen des éléments de raccordement (307).
3. Système de distribution (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une pompe d'alimentation (500, 501) pour le transport d'au moins une masse (220) est
prévue, et en ce qu'au moins un piston (303) d'un cylindre (301, 304) est mobile au moyen de la masse
(220).