(19)
(11) EP 2 479 037 B2

(12) NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT
Nach dem Einspruchsverfahren

(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den Einspruch:
06.01.2021  Patentblatt  2021/01

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
30.08.2017  Patentblatt  2017/35

(21) Anmeldenummer: 11195344.4

(22) Anmeldetag:  22.12.2011
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B41J 3/407(2006.01)
B41J 11/00(2006.01)
B41J 3/54(2006.01)

(54)

Vorrichtung und Verfahren zum Bedrucken von Behältern

Method and device for printing containers

Dispositif et procédé destinés à l'impression de récipients


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 25.01.2011 DE 102011009391

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
25.07.2012  Patentblatt  2012/30

(73) Patentinhaber: Krones AG
93073 Neutraubling (DE)

(72) Erfinder:
  • Kraus, Andreas
    93073 Neutraubling (DE)

(74) Vertreter: Grünecker Patent- und Rechtsanwälte PartG mbB 
Leopoldstraße 4
80802 München
80802 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 1 435 296
WO-A1-2004/009360
WO-A1-2011/144278
DE-A1-102006 001 223
DE-A1-102009 014 663
GB-A- 2 134 045
US-B1- 6 769 357
EP-A2- 0 209 896
WO-A1-2009/018893
WO-A2-2008/064248
DE-A1-102007 050 490
DE-T2- 69 811 683
US-A1- 2006 144 261
   
       


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung gemäß den Merkmalen der Oberbegriffe der Ansprüche 1 und 8.

    [0002] Um den Inhalt von Behältern, beispielsweise Getränkeflaschen, PET-Flaschen o.ä. zu kennzeichnen, werden diese überwiegend mittels Etiketten bestückt. Beispielsweise werden vorgedruckte Etiketten auf die Behälter bzw. Flaschen aufgeklebt. Weiterhin können Schrumpfetiketten verwendet werden, die in einem Schrumpftunnel o.ä. auf die Behälter aufgeschrumpft werden. Darüber hinaus ist es bekannt, die Mantelflächen von Flaschen und Behältern mit haftenden Farben bzw. Tinten zu bedrucken und dadurch zu kennzeichnen. Das Aufbringen eines Etiketts durch Ankleben oder Aufschrumpfen kann somit entfallen.

    [0003] Ein Verfahren zum Bedrucken von Behältern wird beispielsweise in der Offenlegungsschrift DE 10 2007 050 490 A1 beschrieben, die als nächstliegender Stand der Technik angesehen werden kann. Hierbei werden mindestens zwei nach dem Tintenstrahldruckprinzip arbeitende Druckköpfe verwendet. Während des Bedruckens werden die Behälter durch ein Transportelement in Transportrichtung bewegt, wobei die Druckköpfe eines Druckwerkes während eines Teils des wenigstens einen Druckschrittes mit dem Transportelement mitbewegt werden.

    [0004] Weiterhin zeigt die EP 0 209 896 B1 ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Dekorieren von Behältern. Hierbei werden einzelne Farbpunkte entlang paralleler Umfangslinien programmgesteuert auf die Wandung des Behälters als Rasterbild aufgebracht. Der Behälter wird hierbei gedreht, während die Düsen auf einem Schlitten angeordnet sind, wodurch der Abstand zum Behälter eingestellt werden kann.

    [0005] Das Dokument WO2011/144278 A1 (entspricht EP 2 571 698 A0) gilt als Stand der Technik nach Artikel 54(3) EPÜ und offenbart eine Vorrichtung zum Bedrucken von äußeren Flächen von Behältern. Die Vorrichtung umfasst eine Mehrzahl von Druckköpfen, die beweglich an einem ersten Transportsystem angeordnet sind und eine Mehrzahl von Behälteraufnahmen, die durch ein zweites Transportsystem bewegt werden können. Die Bewegung eines Druckkopfes erfolgt zumindest bereichsweise synchron mit der Bewegung einer Behälteraufnahme.

    [0006] Wählt man zum Bedrucken eine geeignete Technologie, z.B. digitalen DOD-Inkjet-Druck, Elektrofotographie oder andere geeignete digitale Drucktechniken, erhält man weitere Vorteile gegenüber dem klassisch aufgebrachten Etikett. Die Vorteile bestehen insbesondere darin, dass keine Druckform nötig ist, so dass ein schnelles Umstellen auf variable Inhalte möglich ist. Die Erstellung des Druckbildes erfolgt per Mausklick. Weiterhin entfällt der Verbrauch von Filmen, Entwickler, Chemie, Fixierbändern etc., so dass auch kleine Stückzahlen wirtschaftlich umsetzbar sind.
    Digitale Drucktechniken ermöglichen somit eine große Flexibilität im gewählten Design, für das Marketing usw.

    [0007] Auch die sog. DOD (drop-on-demand) Ink-Jet-Technologie weist eine Reihe von Vorteilen auf. Die Technologie zählt zu den non-impact-printing-Verfahren, bei der kein Kontakt zum Bedruckstoff erfolgt. Weiterhin werden Tintentropfen nur bei Bedarf erzeugt. Zudem ist die Verwendung von UV-härtenden Tinten möglich.

    [0008] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein schnelles, kontinuierlich durchführbares Verfahren zum Bedrucken von Behältern bereitzustellen sowie eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens zu liefern.

    [0009] Die obige Aufgabe wird durch ein Verfahren und eine Vorrichtung gelöst, die die Merkmale in den Patentansprüchen 1 und 8 umfassen.

    [0010] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bedrucken von Behältern. Die Behälter werden mittels einer umlaufenden, insbesondere einer rotierenden Transportvorrichtung transportiert. Die kontinuierlich umlaufende bzw. rotierende Transportvorrichtung weist mindestens eine Haltevorrichtung für die zu bedruckende Behälter auf. Der Transportvorrichtung ist weiterhin mindestens ein Basismodul zugeordnet, auf dem mindestens ein Druckkopf angeordnet sind. Das Basismodul befindet sich im Bereich der Umlaufbahn der Transportvorrichtung, im Außenbereich derselben. So kann die Transportvorrichtung bspw. durch ein sog. Behälterkarussell gebildet sein, dem ein Einlaufstern zur Übergabe der zu bedruckenden Behälter auf das Karussell sowie ein Auslaufstern zur Weitergabe der bedruckten Behälter an nachfolgende Handhabungseinrichtungen zugeordnet sind. Das hier als Basismodul bezeichnete Druckmodul befindet sich in diesem Fall nahe am Behälterkarussell, so dass die damit transportierten Behälter von den Druckköpfen erreicht werden können. Das Basismodul ist am Außenumfang der Transportvorrichtung bzw. des Behälterkarussells angeordnet.

    [0011] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die zu bedruckenden Behälter einem Druckbereich, dem mindestens ein Basismodul zugeordnet ist, zugeführt. Während der Behälter durch diesen Druckbereich transportiert wird, läuft das Basismodul zumindest teilweise synchron mit den Behältern mit. Insbesondere wird das Basismodul synchron zur umlaufenden bzw. rotierenden Transportvorrichtung von einer Ausgangsposition zu einer in Transportrichtung nachgeordneten Endposition transportiert. Während der Synchronbewegung von Basismodul und dem wenigstens einen zu bedruckenden Behälter wird der Behälter durch den mindesten einen auf dem Basismodul angeordneten Druckkopf zumindest teilweise bedruckt. Während der Behälter durch die umlaufende Transportvorrichtung weiter in Transportrichtung transportiert wird, bewegt sich das Basismodul entgegen der Transportrichtung zurück in seine Ausgangsposition. Das erfindungsgemäße Verfahren sieht somit eine kontinuierlich umlaufende Transportvorrichtung für die Behälter vor, gebildet bspw. durch ein gleichmäßig rotierendes Behälterkarussell, sowie ein oszillierend zwischen zwei Endlagen bewegliches Basis- bzw. Druckmodul, das vorzugsweise eine Drehbewegung um dieselbe Drehachse wie die Transportvorrichtung ausführt. Das Druckmodul mit den darauf befindlichen Druckköpfen und gegebenenfalls einem ebenfalls auf dem Basismodul angeordnete Trocknungsmodul (s.u.) wird in eine Richtung über einen definierten Weg synchron zur Transportvorrichtung und damit synchron zu den Behältern mitbewegt, so dass der Druckkopf relativ zum jeweiligen Behälter fest steht. Sobald der Druckvorgang beendet und die Endlage bzw. Endposition erreicht ist, wird das Basismodul zur anderen Endlage bzw. Ausgangsposition in einer Schwenkbewegung in entgegen gesetzter Richtung zur Drehbewegung oder Umlaufbewegung der Transportvorrichtung zurück bewegt. In dieser anderen Endlage kann das Basismodul zumindest kurzzeitig verharren, bis ein weiterer Behälter zu bedrucken ist, so dass wiederum eine synchrone Bewegung mit der Bewegung der Transportvorrichtung notwendig ist.

    [0012] Vorzugsweise wird der bedruckte Behälter im Anschluss an das Bedrucken einer Nachbehandlung unterworfen. Insbesondere wird die aufgedruckte Farbe annähernd gleichzeitig oder unmittelbar nach dem Bedrucken durch mindestens ein Trocknungsmodul zumindest angetrocknet. Hierbei werden die bedruckten Behälter beispielsweise mit UV bestrahlt - insbesondere bei der Verwendung von UV härtendem Farbstoff-, mit warmer Luft umströmt o.ä.

    [0013] Gemäß einer ersten Ausführungsform ist ein Trocknungsmodul dem Basismodul zugeordnet und auf diesem montiert. Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist das Trocknungsmodul dem Basismodul in Transportrichtung der Behälter nachgeordnet, so dass die Nachbehandlung erfolgt, während der Behälter in der Transportvorrichtung unabhängig vom Basismodul weiterbewegt werden.

    [0014] Es ist auch die Verwendung weiterer Module möglich, die in ähnlicher Weise wie das Druckmodul in oszillierender Bewegung mit dem Außenumfang der Transportvorrichtung und damit mit den Behältern mitbewegt werden. Beispielsweise kann dem Behälterbehandlungsmodul ein Kamerasystem o.ä. zur Kontrolle des Druckbildes bzw. Druckerfolges zugeordnet sein. Das Kamerasystem kann auf dem Basismodul oder auf einem separaten Modul angeordnet sein.

    [0015] Gemäß einer weiteren alternativen Ausführungsform kann die Nachbehandlung auch nach dem Auslaufen der bedruckten Behälter aus dem Behälterbehandlungsmodul erfolgen, wobei das Nachbehandlungsmodul, vorzugsweise nach dem Auslaufstern angeordnet ist. Bei dem Nachbehandlungsmodul kann es sich vorzugsweise um einen Trockentunnel, insbesondere einen UV-Tunnel handeln. Durch die Bestrahlung mit UV erfolgt insbesondere ein Abbinden bzw. eine Vernetzung der Druckfarben untereinander.

    [0016] Bedarfsweise können die Behälter vor dem Bedrucken vorbehandelt werden. Insbesondere können die Behälter einer Corona-, Plasmabehandlung oder Beflammung unterzogen werden, bei der die Oberflächenenergie des zu bedruckenden Materials erhöht wird, wodurch die Benetzbarkeit der zu bedruckenden Oberfläche mit Druckfarbe verbessert wird. Zusätzlich oder alternativ können beispielsweise Reinigungsverfahren oder andere Vorbereitungsverfahren (Erwärmung o.ä.) angewendet werden.

    [0017] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform geschieht dies vorzugsweise vor der Zuführung der Behälter zum Druckbereich in einem ersten, der umlaufenden Transportvorrichtung zugeordneten Teilbereich eines weiter unten im Detail beschriebenen Behandlungsmoduls. Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann das Vorbehandlungsmodul auch auf dem Basismodul mit den Druckköpfen angeordnet sein.

    [0018] Gemäß einer weiteren alternativen Ausführungsform kann vor dem Einlaufstern zum Behälterbehandlungsmodul eine Vorbehandlung der zu bedruckenden Behälter an einer Vorbehandlungsstation über eine Reinigungseinrichtung, einen Trockentunnel, eine Abflammeinrichtung vorzugsweise aber eine Corona -Plasmabehandlung o.ä. erfolgen.

    [0019] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform können mit dem vorliegenden Verfahren mehrere Behälter (20) gleichzeitig bedruckt werden.

    [0020] Insbesondere können hierfür spezielle Halterungen für die Behälter vorgesehen sein, die zwei Behälter gleichzeitig haltern und dem Druckbereich zuführen, wobei die beiden Behälter gleichzeitig bedruckt werden. Ein solcher Druckbereich umfasst mindestens zwei Basismodule, die entsprechend der verwendeten Halterung für die Behälter, insbesondere einer Halterung für einen Behälter oder eine Doppel- Halterung für jeweils zwei Behälter, parallel angeordnet und/oder fest miteinander gekoppelt sind. Insbesondere sind der Umlaufbahn der Transportvorrichtung zwei parallel angeordnete Basismodule zugeordnet. Diese können auch starr miteinander verbunden sein.

    [0021] Beim Transport der Behälter mittels der erwähnten umlaufenden bzw. kontinuierlich rotierenden Transportvorrichtung können die Behälter wahlweise jeweils um ihre Längsachsen bewegt werden. Beispielsweise können die Behälter zumindest teilweise um ihre Längsachse verschwenkt werden oder rotieren. Vorzugsweise rotieren die Behälter zumindest beim Durchlaufen des Vorbehandlungsbereiches und / oder des Druckbereiches und / oder des Nachbehandlungsbereiches zumindest einmal komplett um ihre Achse.

    [0022] Die Behälter werden liegend durch die umlaufende Transportvorrichtung bewegt, d.h. ihre Längsachse ist weitgehend horizontal angeordnet. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass die Druckköpfe in günstiger Weise liegend montiert werden können, so dass sie ihre Druckfarbe vertikal nach unten ausstoßen können. Die Druckpräzision kann dadurch gegenüber einer stehenden Montage mit horizontalem Farbenausstoß verbessert werden. Die liegende Anordnung der Druckköpfe bedingt allerdings auch eine liegende Anordnung der Behälter bzw. Flaschen, die je nach der verfügbaren Transportkonfiguration ggf. innerhalb der Transportvorrichtung aus einer stehenden in eine liegende Position verschwenkt und vor der Weitergabe in den Auslaufstern wieder in die stehende Position zurückbewegt werden müssen. Die Änderung der Behälterposition kann alternativ auch am Ein- bzw. Auslaufstern erfolgen.

    [0023] Bei dem beschriebenen Verfahren handelt es sich insbesondere um ein kontinuierliches Verfahren, bei dem die Behälter stetig durch die umlaufende Transportvorrichtung bewegt werden und die aufeinander folgenden Verfahrens- bzw. Behandlungsschritte der Vorbehandlung, des Bedruckens und der Nachbehandlung kontinuierlich durchlaufen. Der kontinuierliche Transport bedingt nicht zwangsläufig eine konstante Transportgeschwindigkeit. So kann die Umlaufgeschwindigkeit der Transportvorrichtung bzw. des rotierenden Behälterkarussells durchaus zyklisch schwanken. Sinnvollerweise jedoch dreht sich das Karussell bzw. die Transportvorrichtung annähernd mit konstanter Geschwindigkeit, da die notwendige Anpassung der Geschwindigkeiten in aller Regel über die Oszillationsgeschwindigkeit des Basismoduls mit den daran angeordneten Druckköpfen erfolgen kann.

    [0024] Die Erfindung betrifft weiterhin ein umlaufendes Behandlungsmodul zum Bedrucken von Behältern. Dieses ist zwischen einer Behälterzuführung zur Zuführung von zu bedruckenden Behältern aus einer vorgeschalteten Vorrichtung und einer Behälterabführung zum Entfernen und zum Weitertransport der bedruckten Behälter angeordnet. Das Behandlungsmodul umfasst eine umlaufende Transportvorrichtung, die mindestens eine Haltevorrichtung für die zu bedruckenden Behälter aufweist. Bei der Transportvorrichtung kann es sich beispielsweise um einen rotierenden Transportstern mit vertikal angeordneter Rotationsachse, um ein Transportrad mit horizontal angeordneter Rotationsachse oder aber auch um ein Endlosförderband mit zumindest abschnittsweise linearen Transportabschnitten handeln.

    [0025] Das Behandlungsmodul umfasst weiterhin mindestens ein Basismodul, wobei auf dem Basismodul mindestens ein Druckkopf angeordnet ist. Das Basismodul ist im äußeren Bereich der Umlaufbahn der Transportvorrichtung angeordnet, so dass die in diesem Bereich gehalterten Behälter von den Druckköpfen und gegebenenfalls weiteren auf dem Basismodul angeordneten Behandlungseinrichtungen erreicht werden können.

    [0026] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Behandlungsmodul vorzugsweise drei Teilbereiche, in denen die Behälter unterschiedlichen Behandlungsschritten unterworfen werden.

    [0027] Der erste Teilbereich ist ein Vorbehandlungsbereich zur Vorbereitung der Oberfläche der Behälter auf das Bedrucken. Der sich daran anschließende Bereich bildet den Druckbereich zum direkten Bedrucken der Behältermantelflächen. In diesem Bereich ist das mindestens eine Basismodul angeordnet. Daran schließt sich ein weiterer Teilbereich an, bei dem es sich insbesondere um einen Nachbehandlungsbereich handelt. Erfindungsgemäß bewegt sich das Basismodul zumindest abschnittsweise synchron zu der umlaufenden Transportvorrichtung, insbesondere führt das Basismodul eine oszillierende Bewegung durch. Das Basismodul kann zumindest abschnittsweise in Transportrichtung der Transportvorrichtung von einer Ausgangsposition in eine Endposition bewegt werden, um dann entgegen der Transportrichtung wieder in die Ausgangsposition zurückgeführt zu werden. Dadurch werden die Behälter während ihres Bedruckens vom Basismodul begleitet, so dass annähernd keine Relativbewegung zwischen Druckkopf und Behälter stattfindet.

    [0028] Die zu bedruckenden Behälter sind in den Haltevorrichtungen der umlaufenden Transportvorrichtung liegend und um ihre weitgehend horizontal angeordnete Längsachse beweglich angeordnet. Insbesondere können die Flaschen um ihre Längsachse verschwenken und / oder rotieren und werden im Vorbehandlungs- und / oder im Druck- und / oder im Nachbehandlungsbereich oder während des gesamten Transports durch die Transportvorrichtung stetig um ihre Längsachse rotiert. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform rotieren die Behälter beim Durchlaufen der Teilbereiche jeweils mindestens einmal um ihre Längsachse, so dass die gesamte Außenmantelfläche der Behälter der jeweiligen Behandlung unterworfen ist.

    [0029] Gemäß einer weiteren Ausführungsform können auf dem Behandlungsmodul jeweils mindestens ein Vorbehandlungsbereich und / oder mindestens ein Nachbehandlungsbereich, insbesondere ein Trocknungsbereich angeordnet sein, so dass durch das Basismodul mindestens zwei unterschiedliche Verfahrensschritte: Vorbehandlung und Bedrucken oder Bedrucken und Nachbehandlung oder Vorbehandlung und Bedrucken und Nachbehandlung durchgeführt werden.

    [0030] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind im Druckbereich des Behandlungsmoduls ein äußeres und ein inneres Basismodul an der Umlaufbahn der Transportvorrichtung angeordnet. Handelt es sich bei der Transportvorrichtung um ein stehendes Rad mit einer weitgehend horizontalen Rotationsachse, dann ist das innere Basismodul vorzugsweise zwischen der Achse der rotierenden Transportvorrichtung und dem zu bedruckenden Behälter angeordnet. Dadurch ist eine Steigerung der Maschinenleistung möglich. Gemäß einer Ausführungsform werden durch das äußerere und das innere Basismodul im Wechsel oder gleichzeitig mindestens zwei Behälter bedruckt. Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind im Druckbereich des Behandlungsmoduls zwei Basismodule parallel angeordnet. Damit können mit einer speziellen Haltevorrichtung doppelt gehalterte Flaschen gleichzeitig bedruckt werden.

    [0031] Weiterhin kann das Behandlungsmodul Mittel zur Einstellung des optimalen Abstands zwischen dem zu bedruckenden Behälter und dem Druckkopf aufweisen. Die Verstellung erfolgt insbesondere über eine zusätzliche Achse. Vorzugsweise weist das Behandlungsmodul eine entsprechende Sensorik auf, über die die dynamische Einstellung des Abstands des Behälters zum Druckkopf erfolgt.

    [0032] Die Sensorik kann beispielsweise Kamerasysteme, Bilderkennungssysteme oder andere geeignete Systeme zur Erkennung und Überwachung des Druckvorganges, zur richtigen Positionierung der Behälter in Bezug auf die Druckköpfe und / oder zur Steuerung bzw. Überwachung des Druckergebnisses beinhalten.

    [0033] Gemäß einer Ausführungsform werden die Druckköpfe über den Sensor gesteuert. Insbesondere erkennt der Sensor die Kontur des zu bedruckenden Behälters und der Abstand zum Druckkopf wird aufgrund der daraus gewonnenen Daten entsprechend dynamisch angepasst, um jederzeit den optimalen Abstand zwischen Behälter und Druckkopf zu haben und somit ein optimales Druckergebnis erzielen zu können. In dieser Ausführungsform ist die Position der Druckköpfe und / oder die Position der Behälter an der umlaufenden Transportvorrichtung somit nicht fest voreingestellt sondern wird in Abhängigkeit von den zu bedruckenden Behältern dynamisch geregelt. Insbesondere kann die Positionierung der Druckköpfe bzw. des Basismoduls während des Druckvorganges angepasst werden, was insbesondere beim Bedrucken von Behältern mit einem ovalen Durchmesser vorteilhaft ist, da sich der Abstand zwischen Behälter und Druckkopf bei Rotation des Behälters um seine Längsachse immer wieder ändert.

    [0034] Bei dem Sensor kann es sich beispielsweise um ein bilderkennendes System handeln, das die ermittelten Daten, insbesondere die Kontur, Höhe und Breite des zu bedruckenden Behälters an eine Recheneinheit weiter gibt. Anhand der übermittelten Daten wird der optimale Abstand zwischen dem Behälter und dem Druckkopf berechnet. Die Recheneinheit steuert dann die entsprechende Positionierung des Druckkopfes bzw. der Druckköpfe auf dem Basismodul bzw. die entsprechende Positionierung des Basismoduls.

    [0035] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und der beschriebenen Vorrichtung ist es also möglich, sich stetig bewegende Behälter kontinuierlich zu bedrucken. Die bisher erforderliche Taktung der Maschinen aufgrund der zumindest kurzzeitig an der Druckstation stehenden Behälter kann entfallen. Die Behälter können nun permanent in Bewegung bleiben, so dass das gesamte Handling vereinfacht und die Maschinenleistung gesteigert werden kann. Das Verfahren und die Vorrichtung werden insbesondere für den Direktdruck auf die Mantelfläche von Behältern verwendet. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, auf dem Behälter befindliche Etiketten oder Beschichtungen oder Umhüllungen zu bedrucken.

    [0036] Im Folgenden sollen Ausführungsbeispiele die Erfindung und ihre Vorteile anhand der beigefügten Figuren näher erläutern. Die Größenverhältnisse der einzelnen Elemente zueinander in den Figuren entsprechen nicht immer den realen Größenverhältnissen, da einige Formen vereinfacht und andere Formen zur besseren Veranschaulichung vergrößert im Verhältnis zu anderen Elementen dargestellt sind.

    Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung eine erste Ausführungsform einer Vorrichtung zum Bedrucken von Behältern.

    Figur 2 zeigt in schematischer Darstellung eine zweite Ausführungsform einer Vorrichtung zum Bedrucken von Behältern.

    Figur 3 zeigt eine dritte Ausführungsform einer Vorrichtung zum Bedrucken von Behältern.

    Figur 4 zeigt eine weitere Vorrichtung zum Bedrucken von Behältern.

    Figur 5 zeigt eine Haltevorrichtung für zwei Behälter.

    Figur 6 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Haltevorrichtung für zwei Behälter.

    Figur 7 zeigt eine Ausführungsform einer Vorrichtung zum gleichzeitigen Bedrucken von doppelt gehalterten Behältern.

    Figur 8 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung zum gleichzeitigen Bedrucken von doppelt gehalterten Behältern.



    [0037] Für gleiche oder gleich wirkende Elemente der Erfindung werden identische Bezugszeichen verwendet. Ferner werden der Übersicht halber nur Bezugszeichen in den einzelnen Figuren dargestellt, die für die Beschreibung der jeweiligen Figur erforderlich sind. Die dargestellten Ausführungsformen stellen lediglich Beispiele dar, wie die erfindungsgemäße Vorrichtung oder das erfindungsgemäße Verfahren ausgestaltet sein können und stellen keine abschließende Begrenzung dar.

    [0038] Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung eine erste Ausführungsform einer Vorrichtung 1a zum Bedrucken von Behältern 20. Die Vorrichtung 1a umfasst im gezeigten Ausführungsbeispiel eine Einlaufvorrichtung 12, ein rotierendes Behandlungsmodul 10a und eine Auslaufvorrichtung 14.

    [0039] Die zu bedruckenden Behälter 20 werden über eine Einlaufvorrichtung 12, insbesondere gebildet durch einen Standard- Transportstern wie z.B. einem Einlaufstern, dem rotierenden Behandlungsmodul 10a zugeführt. Die Einlaufvorrichtung 12 kann - wie hier dargestellt - zusätzlich die Funktion übernehmen, die Flaschen bzw. Behälter 20 vor oder während der Übergabe in die Horizontale zu kippen, so dass sie in dieser Lage in die Vorrichtung 1a übergeben und dort in horizontaler Lage weitertransportiert werden. Dafür geeignet ist beispielsweise ein so genannter 90°-Wendestern 13, wie in Figur 1 dargestellt.

    [0040] Alternativ können die zu bedruckenden Artikel bzw. Behälter 20 auch auf dem rotierenden Behandlungsmodul 10a durch eine geeignete Wendevorrichtung in eine horizontale Lage gebracht werden (nicht dargestellt). Das Wenden kann also wie im Ausführungsbeispiel dargestellt im "Anfahrtsbereich" zum Behandlungsmodul 10a oder alternativ innerhalb des Behandlungsmoduls 10a erfolgen.

    [0041] Die horizontale Lage der Behälter 20 ist aufgrund der physikalischen Grenzen des mindestens einen verwendeten Druckkopfes 32 vorteilhaft. Die Bedruckung kann in diesem Fall mit liegenden Druckköpfen 32 erfolgen, die ihre Druckfarbe nach unten und damit ohne negative Beeinflussung aufgrund der wirkenden Schwerkräfte ausstoßen können.

    [0042] Die Behälter 20 werden an eine kontinuierlich rotierende Transportvorrichtung 11 des rotierenden Behandlungsmoduls 10a übergeben. Die Transportvorrichtung 11 stellt eine Art senkrecht aufgestelltes Rad dar, das um seine horizontal angeordnete Drehachse DA rotiert. Die Transportvorrichtung 11 weist spezielle Haltevorrichtungen (nicht dargestellt) für die Behälter 20 auf, in denen die Behälter 20 so zentriert und eingespannt werden, dass sie um ihre Längsachse X bewegt, insbesondere verschwenkt und / oder rotiert, werden können.

    [0043] Die Behälter 20 passieren nach der Übergabe an die rotierende Transportvorrichtung 11 einen ersten Teilbereich I, in dem eine Vorbehandlung stattfindet. Jeder Behälter 20 muss in dem Vorbehandlungsmodul 40 vorzugsweise mindestens eine 360°-Drehung vollziehen, damit der komplette Umfang des Behälters 20 behandelt wird. Dieser Vorgang findet vorzugsweise kontinuierlich statt. Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann der Prozess auch diskontinuierlich bzw. getaktet stattfinden.

    [0044] Im Anschluss erreichen die Behälter 20 aufgrund der stetigen Bewegung der Transportvorrichtung 11 in Bewegungsrichtung B einen Druckbereich D. Dabei handelt es sich um den Druckbereich D mit mindestens einer Basisstation 29, auf der mindestens ein Druckkopf 32 und mindestens eine Zwischentrocknungsstation 35 in einer Anfangsposition AP angeordnet sind. In Figur 1 sind drei nebeneinander angeordnete Basismodule dargestellt, so dass jeweils parallel und gleichzeitig drei Behälter 20 bearbeitet werden können.

    [0045] Die Basisstation 29 bewegt sich oszillierend, was bedeutet, dass zunächst die Bewegung der Behälter 20 in Bewegungsrichtung B über einen Maschinenwinkel α hinweg bis zur Endposition EP synchron begleitet wird. Dies ermöglicht aufgrund der kontinuierlichen Bewegung der Transportvorrichtung 11 in Bewegungsrichtung B eine kontinuierliche Behandlung der Behälter 20, welche sich während des Druckvorgangs vorzugsweise kontinuierlich um ihre Längsachse X drehen. Das Aufbringen der Druckfarbe durch die Druckköpfe 32 auf die Behälter 20 erfolgt hierbei weitgehend von oben. Die Druckköpfe 32 weisen in dieser Behandlungsphase keine Relativbewegung zu den Behältern 20 auf.

    [0046] Auf einer Basisstation 29 können in einer alternativen Ausführungsform neben dem Zwischentrocknungsstation 35 auch mehrere Druckköpfe 32 und im speziellen auch mehrere Druckköpfe 32 gleicher Farbe sitzen. D.h. es können mehrere Behälter 20 gleichzeitig bedruckt werden, wodurch die Leistung der Vorrichtung 10 erhöht wird.

    [0047] Nach Verlassen des Druckbereiches D durchlaufen die Behälter 20 einen zweiten Teilbereich II, in dem mindestens eine Nachbehandlung durch ein Nachbehandlungsmodul 42, insbesondere eine finale Trocknung 44, stattfindet. Hier werden die Behälter 20 beispielsweise durch UV-Licht kontinuierlich getrocknet, wobei die Behälter 20 wiederum vorzugsweise kontinuierlich um ihre Längsachse X gedreht werden. Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann der Nachbehandlungsprozess auch diskontinuierlich bzw. getaktet stattfinden.

    [0048] Anschließend werden die Behälter 20 an eine Auslaufvorrichtung 14 übergeben, die der Einlaufvorrichtung 12 ähnelt und bei der es sich im gezeigten Ausführungsbeispiel ebenfalls um einen 90° Wendestern 15 handelt, der die Behälter 20 aus der liegenden Position in eine stehende Position für den Weitertransport zu nachgeordneten Verarbeitungsvorrichtungen, beispielsweise Verpackungsvorrichtungen o.ä. überführt.

    [0049] Während die Behälter 20 zu dem zweiten Teilbereich II transportiert werden bzw. den zweiten Teilbereich II durchlaufen bzw. über die Auslaufvorrichtung 14, 15 aus dem rotierenden Behandlungsmodul 10a entfernt werden, wird die mindestens eine Basisstation 29 entgegen der Bewegungsrichtung B der Transportvorrichtung 11 zurück in die Ausgangsposition AP bewegt und steht nunmehr für das Bedrucken neu zugeführter Behälter 20 erneut bereit.

    [0050] Figur 2 zeigt eine zweite Ausführungsform einer Vorrichtung 1b zum Bedrucken von Behältern 20 mit einem rotierenden Behandlungsmodul 10b. Hierbei wird eine weitere Basisstation 30 mit mindestens einem Druckkopf 32 und mindestens einer Zwischentrocknungsstation 35, welche zwischen den Behältern 20 und der Achse der rotierenden Transportvorrichtung 11 angeordnet ist, verwendet. Dies ermöglicht eine Steigerung der Maschinenleistung. Die beiden Basisstationen 29 und 30 oszillieren synchron. Dabei wird der zu bedruckende Behälter 20 gleichzeitig von beiden Basisstationen 29 und 30 beaufschlagt und kann bspw. von beiden Seiten bedruckt werden. Alternativ können die beiden Basisstationen 29, 30 auch Druckköpfe 32 mit unterschiedlichen Farben aufweisen und durch die Rotation der Behälter 20 um ihre Längsachse X können diese nacheinander mit den unterschiedlichen Farben bedruckt werden. Diese Anordnung führt zu einer vorteilhaften Steigerung der Maschinenleistung.

    [0051] Weiterhin ist es auch möglich, dass die Basisstationen 29, 30 alternativ bewegt werden. Bei einer nichtsynchronen Bewegung ist es möglich, verschiedene Behälter 20 abwechselnd von der äußeren 29 oder von der inneren Basisstation 30 bedrucken zu lassen.

    [0052] Figur 3 zeigt eine dritte Ausführungsform einer Vorrichtung 1c zum Bedrucken von Behältern mit einem rotierenden Behandlungsmodul 10c. Hierbei ist die Drehachse DA der rotierenden Transportvorrichtung 11 des rotierenden Behandlungsmoduls 10c annähernd vertikal angeordnet.

    [0053] Die Behälter 20 sind durch jeweils eine Haltevorrichtung 23 beweglich an der Transportvorrichtung 11 angeordnet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel erfolgt das Schwenken der Behälter 20 in die Horizontale auf dem Behältertisch der rotierenden Transportvorrichtung 11. Die Einlaufvorrichtung 12 bzw. Auslaufvorrichtung 14 sind jeweils als Standard-Einlaufstern 16 bzw. Standard-Auslaufstern 17 ausgeführt.

    [0054] Der mindestens eine Druckkopf 32 ist oberhalb der rotierenden Transportvorrichtung 11 angeordnet, so dass das Drucken wiederum "klassisch" von oben nach unten erfolgen kann. Weiterhin ist es möglich, zusätzliche Druckköpfe (nicht dargestellt), um den Behälter 20 herum anzuordnen, bspw. für einen Mehrfarbendruck. Alternativ kann auch eine gleichzeitige Bedruckung eines Behälters über mehrere Druckköpfe stattfinden.

    [0055] Figur 4 zeigt in schematischer Darstellung eine weitere Vorrichtung 1d zum Bedrucken von Behältern 20. Die Vorrichtung entspricht weitgehend der in Figur 1 beschriebenen Ausführungsform, weshalb auf die doppelte Beschreibung vieler Bestandteile der Vorrichtung verzichtet werden kann. Diese Ausführungsform wird nicht durch die Patentansprüche abgedeckt.

    [0056] Auf einer Basisstation 31 sind jeweils mindestens ein Vorbehandlungssmodul 60, mindestens ein Druckkopf 32 und mindestens ein Nachbehandlungssmodul 62 angeordnet, so dass die drei Verfahrensschritte Vorbehandlung, Bedrucken und Nachbehandlung alle durch das Basismodul 31 erfolgen.

    [0057] Durch Verwendung einer Doppel- Halterung 50 (vgl. Figuren 5 und 6) und zwei im Druckbereich D angeordneten Basismodulen 31 könnte ein gleichzeitiges Bedrucken von mindestens zwei Behältern 20 erfolgen.

    [0058] Figur 5 zeigt eine Haltevorrichtung 50 für zwei Behälter 20 zur Verwendung in einer rotierenden Transportvorrichtung 11. Diese Haltevorrichtung 50 umfasst zwei fest gekoppelte Halterungen für Behälter 20.

    [0059] Mit der gezeigten Haltevorrichtung 50 können gleichzeitig zwei horizontal ausgerichtete Behälter 20 transportiert und jeweils um ihre Längsachse X bewegt werden. Dadurch kann die Maschinenleistung verdoppelt werden. Für den Zu- und Ablauf der behandelten Behälter 20 sind dann allerdings zwei Einlauf- und zwei Auslaufvorrichtungen 12, 14 (nicht dargestellt, vgl. Figur 1) notwendig, während ein Großteil der bewegten Bauteile, insbesondere die mindestens eine Druckkopfbasisstation 29 gemeinsam genutzt werden können.
    Alternativ ist es auch möglich, dass die Halterung von einer Seite mit einem Behälter 20 bestückt wird, anschließend wird die Halterung um weitgehend 180° geschwenkt, die Ein- bzw. Auslaufvorrichtung 12, 14 (nicht dargestellt, vgl. Figur 1) dreht eine Runde und anschließend wird der zweite Behälter 20 auf die Doppel- Halterung 50 aufgesteckt.

    [0060] Figur 6 zeigt eine Haltevorrichtung 52, die es ermöglicht, zwei Behälter 20 gleichzeitig weitgehend horizontal liegend zu transportieren. Die Haltevorrichtung 52 dient beispielsweise zur Verwendung in einem Behandlungsmodul 10e entsprechend Figur 7, wodurch durch den gleichzeitigen Transport von zwei Behältern an einer Haltevorrichtung 52 eine Verdopplung der Maschinenleistung erreicht werden kann.

    [0061] Die Übergabe der Behälter 20 vom Eingabestern 16 zur Transportvorrichtung 11 und die Positionierung der Behälter 20 erfolgt bei der in Figur 7 gezeigten Ausführungsform wie aus Figur 3 bekannt, wobei immer ein Behälter 20 in Richtung Mittelpunkt der rotierenden Transportvorrichtung 11 geschwenkt wird, während gleichzeitig der zweite Behälter 20 von der Maschinenmitte weg geschwenkt wird. Vor der Übergabestelle zwischen rotierender Transportvorrichtung 11 und Ausgabestern 17 werden die Behälterachsen X wieder in die Vertikale gebracht, so dass die Behälter 20 an die Auslaufvorrichtung 14, 17 übergeben werden können und die Haltevorrichtung 52 wieder für die Aufnahme neuer Behälter 20 frei ist.

    [0062] Für den Behältertransport sind dazu nur ein Einlauf- und ein Auslaufstern notwendig, während ein Großteil der bewegten Bauteile gemeinsam genutzt werden kann.

    [0063] Figur 7 zeigt eine Ausführungsform einer Vorrichtung 1e zum gleichzeitigen Bedrucken von doppelt gehalterten Behältern 20 mit einem rotierenden Behandlungsmodul 10e. Hierbei ist die Drehachse DA der rotierenden Transportvorrichtung 11 des rotierenden Behandlungsmoduls 10e annähernd vertikal angeordnet.

    [0064] Jeweils zwei Behälter 20 sind durch jeweils eine Doppel-Haltevorrichtung 52 beweglich an der Transportvorrichtung 11 angeordnet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel erfolgt das Schwenken der Behälter 20 in die Horizontale auf dem Behältertisch der rotierenden Transportvorrichtung 11. Die Einlaufvorrichtung 12 bzw. Auslaufvorrichtung 14 sind jeweils als Standard-Einlaufstern 16 bzw. Standard-Auslaufstern 17 ausgeführt.

    [0065] Die Vorrichtung 1d umfasst mindestens zwei Druckköpfe 32, wobei ein erster Druckkopf 32 auf einem ersten Basismodul 29 und ein zweiter Druckkopf 32 auf einem zweiten Basismodul 30 jeweils oberhalb der rotierenden Transportvorrichtung 11 angeordnet sind. Insbesondere befinden sich die Druckköpfe 32 auf weitgehend gleichem Höhenniveau und die innen und außen liegenden Druckköpfe 32 bedrucken gleichzeitig beide Behälter 20 der Doppel- Halterung 52.

    [0066] Weiterhin ist es möglich, zusätzliche Druckköpfe 32 (nicht dargestellt), um den Behälter 20 herum anzuordnen, bspw. für einen Mehrfarbendruck. Alternativ kann auch eine gleichzeitige Bedruckung der Behälter über jeweils mehrere Druckköpfe 32 stattfinden.

    [0067] Figur 8 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung 1f zum gleichzeitigen Bedrucken von doppelt gehalterten Behältern 20. Die Einlaufvorrichtungen 12 bzw. Auslaufvorrichtungen (nicht dargestellt) sind jeweils als Wendesterne 13 ausgeführt. Alternativ können die Einlaufvorrichtungen 12 bzw. Auslaufvorrichtungen (nicht dargestellt) als Standard-Einlaufstern 16 bzw. Standard-Auslaufstern (nicht dargestellt) ausgeführt sein und eine horizontale Positionierung der Behälter 20 auf dem Behältertisch der Transportvorrichtung 11 (nicht dargestellt) erfolgen.

    [0068] Die Vorrichtung 1f umfasst ebenfalls mindestens zwei Druckköpfe 32 auf einem ersten und einem zweiten Basismodul 29, 30 jeweils oberhalb der rotierenden Transportvorrichtung 11 und somit oberhalb der weitgehend horizontal liegenden Behälter 20 angeordnet sind. Insbesondere befinden sich die Druckköpfe 32 auf weitgehend gleichem Höhenniveau und die innen und außen liegenden Druckköpfe 32 bedrucken gleichzeitig beide an der Doppel- Halterung 52 gehalterte Behälter 20.

    [0069] Die Erfindung wurde unter Bezugnahme auf eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben.

    Bezuaszeichenliste:



    [0070] 
    1, 1a, 1b, 1c, 1d
    Vorrichtung zum Bedrucken von Behältern
    10, 10a, 10b 10c, 10d
    rotierendes Behandlungsmodul
    11
    Transportvorrichtung
    12
    Einlaufvorrichtung
    13
    90° Wendestern
    14
    Auslaufvorrichtung
    15
    90° Wendestern
    16
    Einlaufstern
    17
    Auslaufstern
    20
    Behälter
    22
    Haltevorrichtung
    23
    Haltevorrichtung
    29
    Basisstation
    30
    Basisstation
    31
    Basisstation
    32
    Druckkopf
    35
    Zwischenbehandlungsstation
    40
    Vorbehandlungsmodul
    42
    Nachbehandlungsmodul
    44
    Trocknung
    50
    Haltevorrichtung für zwei Behälter
    52
    Haltevorrichtung für zwei Behälter
    60
    Vorbehandlungsmodul
    62
    Nachbehandlungsmodul
    α
    Maschinenwinkel
    AP
    Anfangsposition
    B
    Bewegungsrichtung
    EP
    Endposition
    I
    erster Teilbereich
    D
    zweiter Teilbereich
    DA
    Drehachse
    II
    dritter Teilbereich
    X
    Längsachse



    Ansprüche

    1. Verfahren zum Bedrucken von Behältern (20), wobei die Behälter (20) mittels einer umlaufenden Transportvorrichtung (11) transportiert werden, die mindestens eine Haltevorrichtung (23, 50, 52) für die zu bedruckenden Behälter (20) aufweist,
    wobei der umlaufenden Transportvorrichtung (11) mindestens ein Basismodul (29, 30, 31) zugeordnet ist, auf dem mindestens ein Druckkopf (32) angeordnet ist und wobei das mindestens eine Basismodul (29, 30, 31) im Bereich der Umlaufbahn der Transportvorrichtung (11) angeordnet ist, wobei die folgenden Verfahrensschritte stattfinden:

    - Zuführung der Behälter (20) zu einem Druckbereich (D), wobei dem Druckbereich (D) mindestens ein Basismodul (29, 30, 31) zugeordnet ist,

    dadurch gekennzeichnet, dass
    die zu bedruckenden Behälter (20) in den Haltevorrichtungen (23, 50, 52) der umlaufenden Transportvorrichtung (11) liegend und um ihre weitgehend horizontal angeordnete Längsachse (X) beweglich angeordnet sind;
    wobei weiter die folgenden Verfahrensschritte stattfinden:

    - Mitführung des mindestens einen Basismoduls (29, 30) zumindest teilweise synchron mit dem durch die umlaufende Transportvorrichtung (11) transportierten, zu bedruckenden Behälter (20), wobei das Basismodul (29, 30) in dem Druckbereich (D) eine Anfangsposition (AP) und eine Endposition (EP) an der umlaufenden Transportvorrichtung (11) einnimmt;

    - Bedrucken der Behälter (20) während der Synchronbewegung von Basismodul (29, 30) und umlaufender Transportvorrichtung (11) zwischen der Anfangsposition (AP) und der Endposition (EP) mittels des mindestens einen auf dem Basismodul (29, 30) angeordneten Druckkopfes (32);

    - sobald der Druckvorgang beendet und die Endposition erreicht ist, Rückführung des Basismoduls (29, 30) entgegen der Transportrichtung (B) der umlaufenden Transportvorrichtung (11) in die Anfangsposition (AP), während die Behälter (20) durch die umlaufende Transportvorrichtung (11) in Transportrichtung (B) weitertransportiert werden,

    - wobei das Basismodul (29, 30) in einer Schwenkbewegung in entgegengesetzter Richtung zu einer Drehbewegung (B) oder Umlaufbewegung der Transportvorrichtung (11) in die Anfangsposition (AP) zurück bewegt wird.


     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Behälter (20) vor dem Bedrucken einer Vorbehandlung unterworfen werden und / oder wobei die Behälter (20) im Anschluss an das Bedrucken einer Nachbehandlung unterworfen werden.
     
    3. Verfahren nach einem Anspruch 1 oder 2, wobei mehrere Behälter (20) gleichzeitig bedruckt werden.
     
    4. Verfahren nach nach Anspruch 2 oder Anspruch 2 und 3, wobei die Behälter (20) während des Bedruckens und/oder während der Vorbehandlung und/oder während der Nachbehandlung um ihre Längsachse (X) verschwenkt und / oder rotiert werden.
     
    5. Verfahren nach Anspruch 2 oder Anspruch 2 zusammen mit Anspruch 3 oder 4, wobei die Vorbehandlung der Behälter (20) die Oberfläche der Behälter (20) auf das Bedrucken vorbereitet, insbesondere wobei die Vorbehandlung eine Beflammung, Corona- oder Plasmabehandlung umfasst.
     
    6. Verfahren nach Anspruch 2 oder Anspruch 2 zusammen mit einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei die Nachbehandlung der bedruckten Behälter (20) eine finale Trocknung der bedruckten Behälter (20), insbesondere eine Trocknung mit Heißluft oder eine Vernetzung mit UV umfasst.
     
    7. Verfahren nach Anspruch 2 oder Anspruch 2 zusammen mit einem der Ansprüche 3 bis 6, wobei die Verfahrensschritte Vorbehandlung, Bedrucken und Nachbehandlung der Behälter (20) kontinuierlich erfolgen, wobei die Behälter (20) stetig durch die umlaufende Transportvorrichtung (11) bewegt werden.
     
    8. Umlaufendes Behandlungsmodul (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f) zum Bedrucken von Behältern (20), das sich zwischen einer Behälterzuführung (12, 13, 16) und einer Behälterabführung (14, 15, 17) anordnen lässt, mit einer umlaufenden Transportvorrichtung (11), die mindestens eine Haltevorrichtung (23, 50, 52) für die zu bedruckenden Behälter (20) aufweist, mit mindestens einem Basismodul (29, 30), wobei das Basismodul (29, 30) mindestens einen Drucckopf (32) umfasst und wobei das Basismodul (29, 30) im Bereich der Umlaufbahn der Transportvorrichtung (11) angeordnet ist, wobei das umlaufende Behandlungsmodul (10, 10a, 10b, 10c, 10d) mindestens einen Druckbereich (D) umfasst, wobei der Druckbereich (D) das mindestens eine Basismodul (29, 30, 31) umfasst, wobei das mindestens eine Basismodul (29, 30, 31) im äußeren Bereich der Umlaufbahn der Transportvorrichtung angeordnet und abschnittsweise in dem Druckbereich synchron zu der umlaufenden Transportvorrichtung (11) zwischen einer Anfangsposition (AP) und einer Endposition (EP) beweglich ist, so dass der mindestens eine Druckkopf relativ zum jeweiligen Behälter fest steht, wobei das Basismodul (29, 30) in entgegengesetzter Richtung zur Umlaufbewegung der Transportvorrichtung (11) in die Anfangsposition (AP) zurückschwenkbar ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die zu bedruckenden Behälter (20) in den Haltevorrichtungen (23, 50, 52) der umlaufenden Transportvorrichtung (11) liegend und um ihre weitgehend horizontal angeordnete Längsachse (X) beweglich angeordnet sind.
     
    9. Umlaufendes Behandlungsmodul (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f) nach Anspruch 8, wobei mindestens ein Vorbehandlungsmodul (40, 60) und / oder mindestens ein Nachbehandlungsmodul (42, 62) auf dem mindestens einen Basismodul (29, 30, 31) angeordnet ist.
     
    10. Umlaufendes Behandlungsmodul (10, 10a, 10b, 10c, 10d) nach Anspruch 8 oder 9, wobei das Basismodul (29, 30, 31) oszillierend beweglich ist.
     
    11. Umlaufendes Behandlungsmodul (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei das Behandlungsmodul (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e) Haltevorrichtungen (23) für einen Behälter (20) oder Haltevorrichtungen (50, 52) für zwei Behälter (20) umfasst.
     
    12. Umlaufendes Behandlungsmodul (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dem im Druckbereich zwei Basismodule (29, 30, 31) zugeordnet sind, wobei die Basismodule (29, 30, 31) parallel angeordnet und / oder fest miteinander gekoppelt sind, insbesondere Behandlungsmodul, dem im Druckbereich (D) ein äußeres und ein inneres Basismodul (29, 30) an der Umlaufbahn der Transportvorrichtung (11) zugeordnet ist.
     
    13. Umlaufendes Behandlungsmodul (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, wobei die umlaufende Transportvorrichtung (11) eine rotierende Transportvorrichtung oder ein Transportstern ist oder wobei die umlaufende Transportvorrichtung abschnittweise linear ist.
     


    Claims

    1. A method for printing onto containers (20) wherein the containers (20) are transported by means of a circulating transport device (11), which has at least one holding device (23, 50, 52) for the containers (20) to be printed onto,
    wherein the circulating transport device (11) has at least one basic module (29, 30, 31) associated with it, upon which at least one print head (32) is arranged, and wherein the at least one basic module (29, 30, 31) is arranged in the area of the orbit of the transport device (11), wherein the following method steps take place:

    - feeding the containers (20) to a print area (D), wherein the print area (D) has at least one basic module (29, 30, 31) associated with it;

    characterised in that
    the containers (20) to be printed onto are arranged in the holding devices (23, 50, 52) of the circulating transport device (11) in a lying position and so as to be movable about their largely horizontally arranged longitudinal axis (X);
    wherein further the following method steps take place:

    - driving along the at least one basic module (29, 30) at least partially synchronously with the containers (20) being transported through the circulating transport device (11), which containers (20) are to be printed onto, wherein the basic module (29, 30) assumes a start position (AP) and an end position (EP) in the print area (D) at the circulating transport device (11);

    - printing onto the containers (20) during a synchronous movement of the basic module (29, 30) and the circulating transport device (11) between the start position (AP) and the end position (EP) by means of the at least one print head (32) arranged on the basic module (29, 30);

    - as soon as the print process is finished and the end position is reached, returning the basic module (29, 30) opposite to the transport direction (B) of the circulating transport device (11) into the start position (AP) while the containers (20) are being further transported in the transport direction (B) by the circulating transport device (11);

    - wherein the basic module (29, 30) is returned into the start position (AP) in a swivelling movement in an opposite direction to a rotary movement (B) or to a circulating movement of the transport device (11).


     
    2. The method as recited in claim 1 wherein the containers (20) are subjected to a pre-treatment prior to being printed onto and/or wherein the containers (20) are subjected to an after-treatment subsequent to being printed onto.
     
    3. The method as recited in claim 1 or 2 wherein a plurality of containers (20) is simultaneously printed onto.
     
    4. The methoda s recited in claim 2 or claim 2 and 3 wherein the containers (20) are swivelled and/or rotated about their longitudinal axis (X) during the printing and/or during the pre-treatment and/or during the after-treatment.
     
    5. The method as recited in claim 2 or claim 2 together with claim 3 or 4 wherein the pre-treatment of the containers (20) prepares the surface of the containers (20) for printing, in particular wherein the pre-treatment comprises a flame treatment, a corona treatment, or a plasma treatment.
     
    6. The method as recited in claim 2 or claim 2 together with one of the claims 3 to 5 wherein the after-treatment of the printed containers (20) comprises a final drying of the printed containers (20), in particular a drying with hot air or a UV cross- linking.
     
    7. The method as recited in claim 2 or claim 2 together with one of the claims 3 to 6 wherein the method steps pre-treatment, printing, and after-treatment for the containers (20) are carried out continuously, wherein the containers (20) are constantly moved by the circulating transport device (11).
     
    8. A circulating treatment module (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f) for printing onto containers (20), which treatment module (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f) can be arranged between a container in-feed (12, 13, 16) and a container out-feed (14, 15, 17), with a circulating transport device (11), which has at least one holding device (23, 50, 52) for the containers (20) to be printed onto, with at least one basic module (29, 30), wherein the basic module (29, 30) comprises at least one print head (32), and wherein the basic module (29, 30) is arranged in the area of the orbit of the transport device (11), wherein the circulating treatment module (10, 10a, 10b, 10c, 10d) comprises at least one print area (D), wherein the print area (D) comprises the at least one basic module (29, 30, 31), wherein the at least one basic module (29, 30, 31) is arranged in the outer area of the orbit of the transport device and is in sections movable in the print area synchronously with the circulating transport device (11) between a start position (AP) and an end position (EP) such that the at least one print head is stationary in relation to the particular container, wherein the basic module (29, 30) is swivelable back into the start position (AP) in the opposite direction to the circulating movement of the transport device (11)
    characterised in that
    the containers (20) to be printed onto are arranged in the holding devices (23, 50, 52) of the circulating transport device (11) in a lying position and so as to be movable about their largely horizontally arranged longitudinal axis (X).
     
    9. The circulating treatment module (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f) as recited in claim 8 wherein at least one pre-treatment module (40, 60) and/or at least one after-treatment module (42, 62) is/are arranged on the at least one basic module (29, 30, 31).
     
    10. The circulating treatment module (10, 10a, 10b, 10c, 10d) as recited in claim 8 or 9 wherein the basic module (29, 30, 31) is movable in an oscillating manner.
     
    11. The circulating treatment module (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f) as recited in one of the claims 8 to 10 wherein the treatment module (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e) comprises holding devices (23) for one container (20) or holding devices (50, 52) for two containers (20).
     
    12. The circulating treatment module (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f) as recited in one of the claims 8 to 11 that has two basic modules (29, 30, 31) associated with it in the print area, wherein the basic modules (29, 30, 31) are arranged to be parallel and/or fixedly coupled with each other, in particular a treatment module that has an outer and an inner basic module (29, 30) at the orbit of the transport device (11) associated with it in the print area (D).
     
    13. The circulating treatment module (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f) as recited in one of the claims 8 to 12 wherein the circulating transport device (11) is a rotating transport device or a transport star or wherein the circulating transport device is in sections linear.
     


    Revendications

    1. Procédé d'impression de contenants (20), les contenants (20) étant transportés au moyen d'un dispositif de transport tournant (11) qui présente au moins un dispositif de maintien (23, 50, 52) pour les contenants à imprimer (20), au moins un module de base (29, 30, 31) étant attribué au dispositif de transport tournant (11), sur lequel module de base est disposée au moins une tête d'impression (32), et le(s) module(s) de base (29, 30, 31) étant disposé(s) dans la zone de l'orbite du dispositif de transport (11), les étapes suivantes étant effectuées :

    - Apport des contenants (20) à une zone d'impression (D), au moins un module de base (29, 30, 31) étant attribué à cette zone d'impression (D);

    caractérisé en ce que
    les contenants à imprimer (20) étant agencés en position allongée et mobiles autour de leur axe longitudinal (X) disposé largement à l'horizontale dans les dispositifs de maintien (23, 50, 52) du dispositif de transport tournant (11);
    l' autres étapes suivantes étant effectuées:

    - Entraînement commun du/des module(s) de base (29, 30), au moins partiellement synchrone avec le contenant (20) à imprimer transporté par le dispositif de transport tournant (11), le module de base (29, 30) prenant dans la zone d'impression (D) une position de départ (AP) et une position d'arrivée (EP) sur le dispositif de transport tournant (11);

    - Impression des contenants (20) pendant le mouvement synchronisé du module de base (29, 30) et du dispositif de transport tournant (11) entre la position de départ (AP) et la position d'arrivée (EP) au moyen du/des tête(s) d'impression (32) disposée(s) sur le module de base (29, 30);

    - Sitôt le processus d'impression est fini et la position d'arrivée est arrivée, retour du module de base (29, 30), dans le sens inverse du sens de transport (B) du dispositif de transport tournant (11), dans la position de départ (AP), tandis que les contenants (20) continuent à être transportés par le dispositif de transport tournant (11) dans le sens de transport (B),

    - le module de base (29, 30) étant ramené à la position de départ (AP) dans un mouvement de pivotement dans le sens opposé à un mouvement de rotation (B) ou à un mouvement orbital du dispositif de transport (11).


     
    2. Procédé selon la revendication 1, les contenants (20) étant soumis avant l'impression à un pré-traitement et/ou les contenants (20) étant soumis à la suite de l'impression à un post-traitement.
     
    3. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, plusieurs contenants (20) étant imprimés en même temps.
     
    4. Procédé selon la revendication 2 ou les revendications 2 et 3, les contenants (20) étant, pendant l'impression et/ou pendant le pré-traitement et/ou pendant le posttraitement, pivoté(s) et/ou tournés autour de leur axe longitudinal (X).
     
    5. Procédé selon la revendication 2 ou la revendication 2 en association avec la revendication 3 ou 4, le pré-traitement des contenants (20) préparant la surface des contenants (20) à l'impression, le pré-traitement comprenant notamment une exposition à une flamme, une décharge corona ou un traitement au plasma.
     
    6. Procédé selon la revendication 2 ou la revendication 2 en association avec l'une quelconque des revendications 3 à 5, le post-traitement des contenants imprimés (20) comprenant un séchage final des contenants imprimés (20), notamment un séchage à l'air chaud ou une réticulation aux UV.
     
    7. Procédé selon la revendication 2 ou la revendication 2 en association avec l'une quelconque des revendications 3 à 6, les étapes du procédé pré-traitement, impression et post-traitement des contenants (20) étant effectuées en continu, les contenants (20) étant sans cesse mis en mouvement par le dispositif de transport tournant (11).
     
    8. Module de traitement tournant (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f) destiné à imprimer des contenants (20), lequel se fait agencer entre une alimentation en contenants (12, 13, 16) et un enlèvement des contenants (14, 15, 17), avec un dispositif de transport tournant (11) qui présente au moins un dispositif de maintien (23, 50, 52) pour les contenants à imprimer (20), avec au moins un module de base (29, 30), le module de base (29, 30) comprenant au moins une tête d'impression (32) et le module de base (29, 30) étant disposé dans la zone de l'orbite du dispositif de transport (11), le module de traitement tournant (10, 10a, 10b, 10c, 10d) comprenant au moins une zone d'impression (D), la zone d'impression (D) comprenant le/les module(s) de base (29, 30, 31), le(s) module(s) de base (29, 30, 31) étant disposé(s) à l'extérieur de l'orbite du dispositif de transport et étant mobile(s) partiellement, dans la zone d'impression, de manière synchrone avec le dispositif de transport tournant (11) entre une position de départ (AP) et une position d'arrivée (EP), de telle sorte que la/les tête(s) d'impression est/sont fixe(s) par rapport au contenant correspondant, le module de base (29, 30) peut être re-pivoté à la position de départ (AP) dans le sens opposé au mouvement orbital du dispositif de transport (11)
    caractérisé en ce que
    les contenants à imprimer (20) étant agencés en position allongée et mobiles autour de leur axe longitudinal (X) disposé largement à l'horizontale dans les dispositifs de maintien (23, 50, 52) du dispositif de transport tournant (11).
     
    9. Module de traitement tournant (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f) selon la revendication 8, au moins un module de pré-traitement (40, 60) et/ou au moins un module de post-traitement (42, 62) étant disposé(s) sur le/les module(s) de base (29, 30, 31).
     
    10. Module de traitement tournant (10, 10a, 10b, 10c, 10d) selon la revendication 8 ou 9, le module de base (29, 30, 31) étant mobile par oscillations.
     
    11. Module de traitement tournant (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f) selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, le module de traitement (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e) comprenant des dispositifs de maintien (23) pour un contenant (20) ou des dispositifs de maintien (50, 52) pour deux contenants (20).
     
    12. Module de traitement tournant (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f) selon l'une quelconque des revendications 8 à 11, auquel sont agencés, dans la zone d'impression, deux modules de base (29, 30, 31), les modules de base (29, 30, 31) étant agencés parallèlement et/ou accouplés de manière fixe l'un à l'autre, notamment module de traitement, auquel sont attribués dans la zone d'impression (D) un module de base externe et un interne (29, 30) sur l'orbite du dispositif de transport (11).
     
    13. Module de traitement tournant (10, 10a, 10b, 10c, 10d, 10e, 10f) selon l'une quelconque des revendications 8 à 12, le dispositif de transport tournant (11) étant un dispositif de transport rotatif ou un système de transport en étoile, ou le dispositif de transport tournant étant partiellement linéaire.
     




    Zeichnung





























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente