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EP 2 479 138 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.11.2017 Patentblatt 2017/44 |
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Anmeldetag: 10.01.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zum Zapfen einer Flüssigkeit
Device for tapping a liquid
Dispositif pour soutirer un liquide
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
22.01.2011 DE 202011001837 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.07.2012 Patentblatt 2012/30 |
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Patentinhaber: Waterhouse ATT Atlas Technique & Trade GmbH |
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27777 Ganderkesee (DE) |
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Erfinder: |
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- Schmidt, Oliver
27777 Ganderkesee (DE)
- Der weitere Erfinder hat auf sein Recht verzichtet, als solcher bekannt gemacht zu
werden.
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Vertreter: Siekmann, Gunnar |
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Jabbusch Siekmann & Wasiljeff
Patentanwälte
Hauptstrasse 85 26131 Oldenburg 26131 Oldenburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 955 977 WO-A2-02/097311 FR-A1- 2 250 151
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WO-A1-00/10720 DE-A1-102008 031 879 US-A1- 2002 074 348
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zapfen einer Flüssigkeit, insbesondere
von Trinkwasser mit wenigstens einem Wegeventil, wenigstens einem Flüssigkeitszulauf,
wenigstens einem dem Flüssigkeitszulauf zugeordneten Zapfauslass und wenigstens einem
dem Zapfauslass zugeordneten Flüssigkeitsabfluss, wobei der Flüssigkeitszulauf, der
Zapfauslass sowie der Flüssigkeitsabfluss jeweils einen Ventilanschluss ausbilden,
und die Ventilanschlüsse über das Wegeventil miteinander verbunden sind.
[0002] Bei bekannten Vorrichtungen wird der Flüssigkeitszulauf an eine Flüssigkeitsquelle,
beispielsweise an ein Flüssigkeitsversorgungsnetz oder an einen Flüssigkeitsspeicher
angeschlossen. Der Flüssigkeitsabfluss wird hingegen an ein Abwassernetz oder an einen
Abwassersammelbehälter angeschlossen. Um die Flüssigkeit vom Flüssigkeitszulauf an
den Zapfauslass zu befördern, ist der Flüssigkeitsquelle regelmäßig ein Pumpwerk zugeordnet.
Das Wegeventil dient in einer Spülstellung bevorzugt dazu, mit einem Zusatz, insbesondere
mit einem Desinfektionsmittel versetzte Flüssigkeit von dem Flüssigkeitszulauf über
den Zapfauslass direkt in den Flüssigkeitsabfluss einzuleiten. In einer Zapfstellung
dient das Wegeventil bevorzugt dazu, eine gebrauchsfertige Flüssigkeit, insbesondere
Trinkwasser, vom Flüssigkeitszulauf direkt durch den Zapfauslass hindurch in die Atmosphäre
zu leiten. Eine gattungsgemäße Vorrichtung ist aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE 10 2004 023 968 A1 bekannt. Die in dieser Schrift beschriebene Tafelwasseranlage ist jedoch nicht für
den Einsatz an handelsverfügbaren sanitären Einrichtungen, wie Wasch- und Spülbecken,
Badewannen oder Duschkabinen geeignet, da die Unterbringung dieser Tafelwasseranlage
einen Bauraum erfordert, der bei handelsüblichen sanitären Einrichtungen nicht oder
nur mit erheblichem Aufwand verfügbar ist.
[0003] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Gattung aufzuzeigen, die insbesondere für den Einsatz an handelsverfügbaren sanitären
Einrichtungen geeignet ist.
[0004] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Schutzanspruches
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0005] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass das Wegeventil wenigstens
einen Druckschalter aufweist, der am Flüssigkeitszulauf angeordnet ist, und das Wegeventil
in Abhängigkeit des am Flüssigkeitszulauf anstehenden Flüssigkeitsdruckes schaltet.
Auf diese Weise fungiert die zu zapfende Flüssigkeit als Arbeitsmittel zum Ansteuern
des Wegeventils. Auf eine Ansteuerung des Wegeventils mittels separater Steuerleitungen
kann vorteilhaft verzichtet werden. Um zu verhindern, dass in einem Zwischenbereich
liegende Drücke zum Flattern des Wegeventils führen, sind der obere Schaltpunkt und
der Rückschaltpunkt des Wegeventils beabstandet zueinander angeordnet.
[0006] Nach einer ersten Weiterbildung der Erfindung weist der Zapfauslass wenigstens eine
Strahldüse auf. Weist der Zapfauslass eine Vielzahl von Strahldüsen auf, bilden diese
gemeinsam einen Strahlregler aus, der der Vermischung der aus dem Zapfauslass austretenden
Flüssigkeit mit der Umgebungsluft zu einem voluminösen, weichen und nicht spritzenden
Mischstrahl dient. Es ist jedoch ebenso denkbar, dass der Zapfauslass einen als Luftsprudler
oder Mischdüse bezeichneten Strahlregler ausbildet.
[0007] Nach einer nächsten Weiterbildung der Erfindung weist das Steuerglied des Wegeventils
einen quer zum Strömungsquerschnitt des Zapfauslasses verlaufenden Stellweg auf. Verläuft
der Stellweg des Steuergliedes quer zum Strömungsquerschnitt des Zapfauslasses, können
mittels kleinster Stellwege vergleichsweise große Strömungsquerschnitte geschaltet
werden. Damit weist die erfindungsgemäße Vorrichtung eine besonders kompakte Bauweise
auf, welche ihre problemlose Aufnahme an handelsverfügbaren sanitären Einrichtungen
erlaubt. Für diese Aufnahme ist die erfindungsgemäße Vorrichtung entweder fester Bestandteil
einer Zapfarmatur oder als Nachrüstsatz ausgebildet, mit welchem handelsverfügbare
Zapfarmaturen im Bereich ihrer Zapfauslässe erweiterbar sind.
[0008] Nach einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass
der Zapfauslass am Steuerglied des Wegeventils ausgebildet ist, und dass das Gehäuse
des Wegeventils wenigstens einen mit dem Zapfauslass zusammenwirkenden Verschlusskörper
aufweist. Um das Wegeventil einer besonders weitgehenden Desinfektion unterziehen
zu können, weist das Gehäuse eine den Zapfauslass außenseitig einfassende Gehäuseöffnung
sowie einen dem Zapfauslass innenseitig vorgelagerten Verschlusskörper auf, wobei
der Stellweg des Steuergliedes einerseits durch die Begrenzungsflächen der Gehäuseöffnung
und andererseits durch die Verschlussfläche des Verschlusskörpers begrenzt ist.
[0009] Nach einer besonders zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung weist das Gehäuse wenigstens
ein die Gehäuseöffnung ausbildendes Gehäuseteil aus einem weichelastischen Material
auf. Das weichelastische Material bietet die Möglichkeit zur Ausbildung einer Gehäuseöffnung,
die in Abhängigkeit von auf das Material einwirkenden mechanischen Belastungen öffnet
oder schließt. Damit lässt sich jede den Zapfauslass ausbildende Strahldüse aus der
Atmosphäre heraus inmitten des den Flüssigkeitszulauf mit dem Flüssigkeitsabfluss
verbindenden Strömungsweges in eine Spülstellung hinein bewegen. In der Spülstellung
kann mit einem Desinfektionsmittel versetzte Flüssigkeit von dem Flüssigkeitszulauf,
über den Zapfauslass direkt in den Flüssigkeitsabfluss eingeleitet werden, wobei sämtliche
zuvor mit einer zu zapfenden Flüssigkeit in Berührung gekommene Leitungsteile desinfiziert
werden. Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass jede Gehäuseöffnung zu einem Schlitz
ausgebildet ist, der im lastfreien Zustand aneinander anliegende Laibungsflächen aufweist.
Bei einer mechanischen Belastung durch die Strahldüse weicht das den Schlitz begrenzende
weichelastische Material der Strahldüse so weit aus, dass diese das weichelastische
Material schließlich unter Aufweitung seines Schlitzes durchdringen kann.
[0010] Selbstverständlich kann jede Durchtrittsöffnung anstatt zu einem Schlitz auch zu
einem anderen Durchgang ausgebildet sein, der im lastfreien Zustand aneinander anliegende
Dichtflächen aufweist.
[0011] Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung weist das Steuerglied des Wegeventils
einen parallel zum Strömungsquerschnitt des Zapfauslasses verlaufenden Stellweg auf.
Diese Ausführungsform findet ihre bevorzugte Anwendung bei Trinkwasserarmaturen in
sanitären Anlagen, die auf eine klassische Zapfarmatur im Sinne eines herkömmlichen
Wasserhahns verzichten können. Verläuft der Stellweg des Steuergliedes parallel zum
Strömungsquerschnitt des Zapfauslasses, ist dieser bevorzugt in einer Gehäusewandung
angeordnet, die eine am Steuerglied anstehende Lauffläche aufweist. In diesem Fall
weist der Stellweg mindestens eine Länge auf, die dem Durchmesser des kleinsten am
Steuerglied ausgebildeten Strömungsquerschnittes entspricht.
[0012] Um den oberen Schaltpunkt und den Rückschaltpunkt des Wegeventils mittels einer Hysterese
beabstandet zueinander anzuordnen, wird vorgeschlagen, dass der Druckschalter wenigstens
eine am Steuerglied des Wegeventils angreifende bistabile Rückstellfeder aufweist.
Diese verhindert vorteilhaft die Ausbildung instabiler Schaltzustände.
[0013] Um zu verhindern, dass Desinfektionsmittel durch unbeabsichtigtes Schalten des Wegeventils
den Zapfauslass in die Atmosphäre verlassen kann, ist dem Druckschalter nach einer
nächsten Weiterbildung der Erfindung wenigstens ein in dem Flüssigkeitszulauf anordbarer
Druckbegrenzer zugeordnet. Dieser Druckbegrenzer dient dazu, im Flüssigkeitszulauf
unterhalb des Schaltpunktes des Wegeventils liegende Flüssigkeitsdrücke einzustellen,
bei denen Desinfektionsvorgänge durchführbar sind. Der Druckbegrenzer ist vorzugsweise
über eine separate Sicherheitsschaltung an die Durchführung eines eine Desinfektion
beendenden Spülvorganges gekoppelt.
[0014] Zum Desinfizieren der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann der Flüssigkeitszulauf nach
einer anderen Weiterbildung der Erfindung über wenigstens ein Absperrventil an einen
Desinfektionsmittelzulauf angeschlossen sein. Dabei ist es für die Erfindung unerheblich,
ob den Flüssigkeitszulauf und den Desinfektionsmittelzulauf miteinander verbindende
Leitungsteile Bestandteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind oder nicht. Der im
Rahmen dieser Erfindung genannte Desinfektionsmittelzulauf stellt ausdrücklich eine
bevorzugte Weiterbildung dar, mit der die erfindungsgemäße Vorrichtung ihre Vorteile
jedoch erst entfalten kann.
[0015] Ausführungsbeispiele, aus denen sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, sind
in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1a:
- eine perspektivische Schnittdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit in Spülstellung befindlichem Steuerglied;
- Fig. 1b:
- eine perspektivische Schnittdarstellung gemäß Fig. 1 a mit in Zapfstellung befindlichem
Steuerglied;
- Fig. 2a:
- eine perspektivische Schnittdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels der Vorrichtung
mit in Spülstellung befindlichem Steuerglied;
- Fig. 2b:
- eine perspektivische Schnittdarstellung gemäß Fig. 2a mit in Zapfstellung befindlichem
Steuerglied;
- Fig. 3a:
- eine perspektivische Schnittdarstellung eines dritten Ausführungsbeispiels der Vorrichtung
mit in Spülstellung befindlichem Steuerglied;
- Fig. 3b:
- eine perspektivische Schnittdarstellung gemäß Fig. 3a mit in Zapfstellung befindlichem
Steuerglied;
- Fig. 4a:
- eine perspektivische Schnittdarstellung eines vierten Ausführungsbeispiels der Vorrichtung
mit in Zapfstellung befindlichem Steuerglied, und
- Fig. 4b:
- eine perspektivische Schnittdarstellung gemäß Fig. 4a mit in Spülstellung befindlichem
Steuerglied;
- Fig. 5a:
- eine perspektivische Schnittdarstellung eines fünften Ausführungsbeispiels der Vorrichtung
mit in Spülstellung befindlichem Steuerglied;
- Fig. 5b:
- eine perspektivische Schnittdarstellung gemäß Fig. 5a mit in Zapfstellung befindlichem
Steuerglied.
[0016] Die Fig. 1 a zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Zapfen einer Flüssigkeit. Dazu hat die Vorrichtung
einen Flüssigkeitszulauf 1, einen dem Flüssigkeitszulauf 1 zugeordneten Zapfauslass
2, einen dem Zapfauslass 2 zugeordneten Flüssigkeitsabfluss 3 sowie ein Wegeventil
4, über welches der Flüssigkeitszulauf 1, der Zapfauslass 2 sowie der Flüssigkeitsabfluss
3 miteinander verbunden sind. Das Wegeventil 4 weist einen Druckschalter 5 auf, der
am Flüssigkeitszulauf 1 angeordnet ist. Der Zapfauslass 2 ist aus einer Vielzahl einzelner
Strahldüsen 6 zusammengesetzt, die am Steuerglied 7 des Wegeventils 4 ausgebildet
sind. Das Steuerglied 7 weist einen quer zum Strömungsquerschnitt des Zapfauslasses
2 verlaufenden Stellweg auf, wobei das Gehäuse 8 des Wegeventils 4 den Stellweg des
Steuergliedes 7 ausbildende Laufflächen 9 aufweist. Das Gehäuse 8 des Wegeventils
4 weist einerseits eine die Strahldüsen 6 außenseitig berührungslos umgebende Gehäuseöffnung
10 sowie andererseits den Strahldüsen 6 innenseitig vorgelagerte Verschlusskörper
11 auf. Der Druckschalter 5 weist eine zwischen dem Gehäuse 8 und dem Steuerglied
7 des Wegeventils 4 angeordnete Rückstellfeder 12 auf, die einem am Flüssigkeitszulauf
1 anliegenden Flüssigkeitsdruck entgegenwirkt. Außerdem weist das Steuerglied 7 eine
mit dem Flüssigkeitsabfluss 3 zusammenwirkende Durchströmöffnung 13 auf, und das Gehäuse
8 weist eine mit der Durchströmöffnung 13 zusammenwirkende Dichtfläche 14 auf. Der
Stellweg des Steuergliedes 7 ist einerseits durch die Gehäuseöffnung 10 und andererseits
durch die Dichtflächen 15 der Verschlusskörper 11 begrenzt. In der dargestellten Spülstellung
gibt das Steuerglied 7 den Flüssigkeitsabfluss 3 frei, so dass eine mit einem Desinfektionsmittel
versetzte Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitszulauf 1 über den Druckschalter 5 in den
Flüssigkeitsabfluss 3 eingeleitet werden kann. Der Zapfauslass 2 des Steuergliedes
7 wird hierbei von den Verschlusskörpern 11 des Gehäuses 8 verschlossen.
[0017] Die Fig. 1b zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung der Vorrichtung gemäß der
Fig. 1 a. Diese Schnittdarstellung zeigt das Steuerglied 7 in seiner Zapfstellung,
in welcher eine gebrauchsfertige Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitszulauf 1 über den
Druckschalter 5 und die Strahldüsen 6 in die Atmosphäre geleitet werden kann. Die
Durchströmöffnung 13 des Steuergliedes 7 wird hierbei von der Dichtfläche 14 des Gehäuses
8 verschlossen. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen versehen.
[0018] Die Fig. 2a zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung der Vorrichtung in einem
zweiten Ausführungsbeispiel, in welchem der Zapfauslass 2 aus einer Vielzahl einzelner
Strahldüsen 16 zusammengesetzt ist, die Strahldüsen 16 an einem Steuerglied 17 des
Wegeventils 4 angeordnet sind und am Gehäuse 8 des Wegeventils 4 eine Vielzahl mit
den Strahldüsen 16 zusammenwirkende Gehäuseöffnungen 18 ausgebildet sind. Dazu weist
das Gehäuse 8 ein die Gehäuseöffnungen 18 tragendes Gehäuseteil 19 aus einem weichelastischen
Material auf. In der dargestellten Spülstellung steht der von den Strahldüsen 16 ausgebildete
Zapfauslass 2 inmitten des den Flüssigkeitszulauf 1 mit dem Flüssigkeitsabfluss 3
verbindenden Strömungsweges im Inneren des Gehäuses 8. Die Gehäuseöffnungen 18 sind
zu Schlitzen ausgebildet, deren Laibungsflächen im dargestellten lastfreien Zustand
aneinander anliegen. In der Spülstellung kann somit mit einem Desinfektionsmittel
versetzte Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitszulauf über den Druckschalter 5 und die
den Zapfauslass 2 ausbildenden Strahldüsen 16 direkt in den Flüssigkeitsabfluss 3
eingeleitet werden. Gleichwirkende Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen versehen.
[0019] Die Fig. 2b zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung der Vorrichtung gemäß der
Fig. 2a mit in Zapfstellung befindlichem Steuerglied 17. Die am Steuerglied 17 ausgebildeten
Strahldüsen 16 sind stiftartig erweitert, so dass das Gehäuseteil 19 in der dargestellten
Zapfstellung unter elastischer Aufweitung seiner Gehäuseöffnungen 18 von den stiftartigen
Strahldüsen 16 durchdrungen ist. Auf diese Weise kann eine gebrauchsfertige Flüssigkeit
aus dem Flüssigkeitszulauf 1 über den Druckschalter 5 und die stiftartigen Strahldüsen
16 in die Atmosphäre geleitet werden. Gleichwirkende Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen
versehen.
[0020] Die Fig. 3a zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung der Vorrichtung in einem
dritten Ausführungsbeispiel, in welchem am Gehäuse 8 des Wegeventils 4 eine Vielzahl
mit den Strahldüsen 16 zusammenwirkende Gehäuseöffnungen 20 ausgebildet sind. Dazu
weist das Gehäuse 8 ein die Gehäuseöffnungen 20 tragendes Gehäuseteil 21 aus einem
ebenfalls weichelastischen Material auf. In der dargestellten Spülstellung steht der
von den Strahldüsen 16 ausgebildete Zapfauslass 2 inmitten des den Flüssigkeitszulauf
1 mit dem Flüssigkeitsabfluss 3 verbindenden Strömungsweges im Inneren des Gehäuses
8. Die Gehäuseöffnungen 20 sind zu Durchgängen ausgebildet, die in lastfreiem Zustand
aneinander anliegende Dichtflächen aufweisen. In der Spülstellung kann somit ebenfalls
mit einem Desinfektionsmittel versetzte Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitszulauf 1 über
den Druckschalter 5 und die den Zapfauslass 2 ausbildenden Strahldüsen 16 direkt in
den Flüssigkeitsabfluss 3 eingeleitet werden. Gleichwirkende Bauteile sind mit gleichen
Bezugszahlen versehen.
[0021] Die Fig. 3b zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung der Vorrichtung gemäß der
Fig. 3a mit in Zapfstellung befindlichem Steuerglied 17. In der Zapfstellung ist das
Gehäuseteil 21 unter elastischer Aufweitung seiner Gehäuseöffnungen 20 ebenfalls von
den Strahldüsen 16 des Steuergliedes 17 durchdrungen. Auf diese Weise kann auch hier
eine gebrauchsfertige Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitszulauf 1 über den Druckschalter
5 und die stiftartigen Strahldüsen 16 in die Atmosphäre geleitet werden. Gleichwirkende
Bauteile sind hier ebenfalls mit gleichen Bezugszahlen versehen.
[0022] Die Fig. 4a zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung eines vierten Ausführungsbeispiels
der Vorrichtung zum Zapfen einer Flüssigkeit. Dazu hat die Vorrichtung einen Flüssigkeitszulauf
22, eine dem Flüssigkeitszulauf 22 zugeordneten Zapfauslass 23, ein dem Zapfauslass
23 zugeordneten Flüssigkeitsabfluss 24 sowie ein Wegeventil 25, über welches der Flüssigkeitszulauf
22, der Zapfauslass 23 sowie der Flüssigkeitsabfluss 24 miteinander verbunden sind.
Das Wegeventil 25 weist einen Druckschalter 26 auf, der am Flüssigkeitszulauf 22 angeordnet
ist. Das Steuerglied 27 des Wegeventils 25 weist einen parallel zum Strömungsquerschnitt
des Zapfauslasses 23 verlaufenden Stellweg auf, wobei das Gehäuse 28 des Wegeventils
25 den Stellweg des Steuergliedes 27 ausbildende Laufflächen 29 aufweist. Der Zapfauslass
23 ist am Steuerglied 27 des Wegeventils 25 ausgebildet. Das Gehäuse 28 des Wegeventils
weist eine den Zapfauslass 23 berührungslos umgebende Gehäuseöffnung 30 auf. Der Druckschalter
26 weist eine zwischen dem Gehäuse 28 und dem Steuerglied 27 des Wegeventils 25 angeordnete
Rückstellfeder 31 auf, die einem am Flüssigkeitszulauf 22 anliegenden Flüssigkeitsdruck
entgegenwirkt. Außerdem weist das Steuerglied 27 eine mit dem Flüssigkeitsabfluss
24 zusammenwirkende Dichtfläche 32 auf. Das Gehäuse 28 weist hingegen eine mit dem
Zapfauslass 23 zusammenwirkende Dichtfläche 33 auf. Der Stellweg des Steuergliedes
27 ist durch die am Gehäuse 28 ausgebildeten Anschlagsflächen 34, 35 begrenzt.
[0023] In der dargestellten Zapfstellung gibt die Dichtfläche 33 des Steuergliedes 27 den
Zapfauslass 23 frei, so dass eine gebrauchsfertige Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitszulauf
22 über den Druckschalter 26 durch den Zapfauslass 23 hindurch in die Atmosphäre geleitet
werden kann. Der Flüssigkeitsabfluss 24 wird hierbei von der Dichtfläche 32 des Steuergliedes
27 verschlossen.
[0024] Die Fig. 4b zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung der Vorrichtung gemäß der
Fig. 4a. Diese Schnittdarstellung zeigt das Steuerglied 27 in seiner Spülstellung,
in welcher die Dichtfläche 32 des Steuergliedes 27 den Flüssigkeitsabfluss 24 freigibt,
so dass eine mit einem Desinfektionsmittel versetzte Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitszulauf
22 über den Druckschalter 26 direkt in den Flüssigkeitsabfluss 24 eingeleitet werden
kann. Der Zapfauslass 23 wird hierbei von der Dichtfläche 33 des Steuergliedes 27
verschlossen. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen versehen.
[0025] Die Fig. 5a zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung der Vorrichtung in einem
fünften Ausführungsbeispiel, in welchem der Zapfauslass 2 eine einzige Strahldüse
36 aufweist, die am Steuerglied 37 eines Wegeventils 38 ausgebildet ist. Das Steuerglied
37 weist hier ebenfalls einen quer zum Strömungsquerschnitt des Zapfauslasses 2 verlaufenden
Stellweg auf, wobei das Gehäuse 39 des Wegeventils 38 den Stellweg des Steuergliedes
37 ausbildende Laufflächen 40 hat. Das Gehäuse 39 des Wegeventils 38 weist einerseits
eine die Strahldüse 36 umgebende Gehäuseöffnung 41 sowie andererseits einen der Strahldüse
36 innenseitig vorgelagerten Verschlusskörper 42 auf. Das Wegeventil 38 weist einen
Druckschalter 43 auf, der ebenfalls am Flüssigkeitszulauf 1 angeordnet ist. Außerdem
weist das Gehäuse 39 ein inneres Gehäuseteil 44 auf, wobei der Druckschalter 43 eine
zwischen dem inneren Gehäuseteil 44 und dem Steuerglied 37 angeordnete Rückstellfeder
45 hat, die einem am Flüssigkeitszulauf 1 anliegenden Flüssigkeitsdruck entgegenwirkt.
Das Gehäuseteil 44 trägt einen zwischen dem Zapfauslass 2 und dem Flüssigkeitszulauf
1 angeordneten Strahlregler 46. Das innere Gehäuseteil 44 und der Verschlusskörper
42 sind über eine Lochfelge 47 miteinander verbunden. Das Steuerglied 37 weist eine
mit dem Flüssigkeitsabfluss 3 zusammenwirkende Durchströmöffnung 48 auf, und das Gehäuse
39 weist eine mit der Durchströmöffnung 48 zusammenwirkende Dichtfläche 49 auf. In
der dargestellten Spülstellung kann eine mit einem Desinfektionsmittel versetze Flüssigkeit
aus dem Flüssigkeitszulauf 1 über den Druckschalter 43, den Strahlregler 46 und die
Lochfelge 47 in den Flüssigkeitsabfluss 3 eingeleitet werden. Die Strahldüse 36 des
Zapfauslasses 2 wird hierbei von dem Verschlusskörper 42 des Gehäuses 39 verschlossen.
[0026] Die Fig. 5b zeigt eine perspektivische Schnittdarstellung der Vorrichtung gemäß der
Fig. 5a. Diese Schnittdarstellung zeigt das Steuerglied in seiner Zapfstellung, in
der das Steuerglied 37 den Zapfauslass 2 freigibt, so dass eine gebrauchsfertige Flüssigkeit
aus dem Flüssigkeitszulauf 1 über den Druckschalter 43, den Strahlregler 46, die Lochfelge
47 und die Strahldüse 36 in die Atmosphäre geleitet werden kann. Die Durchströmöffnung
48 des Steuergliedes 37 wird hierbei von der Dichtfläche 49 des Gehäuses 39 verschlossen.
Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen versehen.
1. Vorrichtung zum Zapfen einer Flüssigkeit, insbesondere von Trinkwasser, mit wenigstens
einem Wegeventil, wenigstens einem Flüssigkeitszulauf, wenigstens einem dem Flüssigkeitszulauf
zugeordneten Zapfauslass und wenigstens einem dem Zapfauslass zugeordneten Flüssigkeitsabfluss,
wobei der Flüssigkeitszulauf, der Zapfauslass sowie der Flüssigkeitsabfluss jeweils
einen Ventilanschluss ausbilden, und die Ventilanschlüsse über das Wegeventil schaltbar
miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Wegeventil (4, 25, 38) wenigstens einen Druckschalter (5, 26, 43) aufweist, der
am Flüssigkeitszulauf (1, 22) angeordnet ist, und das Wegeventil (4, 25, 38) in Abhängigkeit
des am Flüssigkeitszulauf (1) anstehenden Flüssigkeitsdruckes schaltet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfauslass (2, 23) wenigstens eine Strahldüse (6, 16, 36) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerglied (7, 17, 37) des Wegeventils (4, 25, 38) einen quer zum Strömungsquerschnitt
des Zapfauslasses (2, 23) verlaufenden Stellweg aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfauslass (2, 23) am Steuerglied (7, 17, 37) des Wegeventils (4, 25, 38) ausgebildet
ist, und dass das Gehäuse (8, 28, 39) des Wegeventils (4, 25, 38) wenigstens einen
mit dem Zapfauslass (2, 23) zusammenwirkenden Verschlusskörper (11, 42) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (8, 28) wenigstens ein die Gehäuseöffnung (18, 20) ausbildendes Gehäuseteil
(19, 21) aus einem weichelastischen Material aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede Gehäuseöffnung (18) zu einem Schlitz ausgebildet ist, der im lastfreien Zustand
aneinander anliegende Laibungsflächen aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede Gehäuseöffnung (20) zu einem Durchgang ausgebildet ist, der in lastfreiem Zustand
aneinander anliegende Dichtflächen aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerglied (27) des Wegeventils (25) einen parallel zum Strömungsquerschnitt
des Zapfauslasses (23) verlaufenden Stellweg aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckschalter (5, 26, 43) wenigstens eine am Steuerglied (7, 17, 27, 37) des
Wegeventils (4, 25, 38) angreifende bistabile Rückstellfeder (12, 31, 45) aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem Druckschalter (5, 26, 43) wenigstens ein in dem Flüssigkeitszulauf (1, 22) anordbarer
Druckbegrenzer zugeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitszulauf (1, 22) über wenigstens ein Absperrventil an einen Desinfektionsmittelzulauf
angeschlossen ist.
1. Device for tapping a liquid, in particular drinking water, with at least one directional
control valve, at least one liquid feed, at least one tapping outlet assigned to the
liquid feed and at least one liquid drain assigned to the tapping outlet, wherein
the liquid feed, the tapping outlet and the liquid drain each form a valve port, and
the valve ports are connected to each other in switchable manner via the directional
control valve, characterized in that the directional control valve (4, 25, 38) is equipped with at least one pressure
switch (5, 26, 43) which is disposed at the liquid feed (1, 22), and the directional
control valve (4, 25, 38) switches depending on the liquid pressure present at the
liquid feed (1).
2. Device according to Claim 1, characterized in that the tapping outlet (2, 23) has at least one jet nozzle (6, 16, 36).
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the control member (7, 17, 37) of the directional control valve (4, 25, 38) has an
actuating path which extends transversely to the flow cross-section of the tapping
outlet (2, 23).
4. Device according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that the tapping outlet (2, 23) is conformed on the control member (7, 17, 37) of the
directional control valve (4, 25, 38), and that the housing (8, 28, 39) of the directional
control valve (4, 25, 38) has at least one closing body (11, 42) which cooperates
with the tapping outlet (2, 23).
5. Device according to Claim 4, characterized in that the housing (8, 28) has at least one housing part (19, 21) made of a soft elastic
material housing which form the housing opening (18, 20).
6. Device according to Claim 5, characterized in that each housing opening (18) is in the form of a slot, the adjacent intrados surfaces
of which lie flush against each other in the unloaded state.
7. Device according to Claim 5 or 6, characterized in that each housing opening (20) is in the form of a passthrough having sealing surfaces
which lie flush against each other in the unloaded state.
8. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the control member (27) of the directional control valve (25) has an actuating path
which extends parallel to the flow cross-section of the tapping outlet (23).
9. Device according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the pressure switch (5, 26, 43) has at least one bistable return spring (12 31, 45)
which acts on the control member (7, 17, 27, 37) of the directional control valve
(4, 25, 38).
10. Device according to any one of claims 1 to 9, characterized in that the pressure switch (5, 26, 43) is assigned to at least one pressure limiter which
can be arranged in the liquid feed (1, 22).
11. Device according to any one of claims 1 to 10, characterized in that the liquid feed (1, 22) is connected to a disinfectant feed via at least one shut-off
valve.
1. Dispositif destiné à soutirer un liquide, notamment de l'eau potable, avec au moins
une soupape directionnelle, au moins une arrivée de liquide, au moins une sortie de
soutirage associée à l'arrivée de liquide et au moins un écoulement de liquide associé
à la sortie de soutirage, l'arrivée de liquide, la sortie de soutirage, ainsi que
l'écoulement de liquide formant chacun un branchement de soupape et les branchements
de soupapes étant assemblés les uns aux autres en étant commutables par l'intermédiaire
de la soupape directionnelle,
caractérisé en ce que
la soupape directionnelle (4, 25, 38) comporte au moins un interrupteur à pression
(5, 26, 43) qui est placé sur l'arrivée de liquide (1, 22) et qui commute la soupape
directionnelle (4, 25, 38) en fonction de la pression du liquide présente à l'arrivée
de liquide (1).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la sortie de soutirage (2, 23) comporte au moins un gicleur (6, 16, 36).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'organe de commande (7, 17, 37) de la soupape directionnelle (4, 25, 38) présente
une course de réglage s'écoulant à la transversale de la section transversale d'écoulement
de la sortie de soutirage (2, 23).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la sortie de soutirage (2, 23) est conçue sur l'organe de commande (7, 17, 37) de
la soupape directionnelle (4, 25, 38) et en ce que le corps (8, 28, 39) de la soupape directionnelle (4, 25, 38) comporte au moins un
corps de fermeture (11, 42) coopérant avec la sortie de soutirage (2, 23).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le corps (8, 28) comporte au moins une partie de corps (19, 21) en une matière élastique
souple, formant l'orifice du corps (18, 20).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que chaque orifice de corps (18) est conçu en une fente, qui à l'état non sollicité présente
des surfaces intérieures adjacentes.
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que chaque orifice de corps (20) est conçu en un passage, qui à l'état non sollicité
présente des surfaces d'étanchéité adjacentes.
8. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'organe de commande (27) de la soupape directionnelle (25) présente une course de
réglage s'étendant à la parallèle de la section transversale d'écoulement de la sortie
de soutirage (23).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'interrupteur à pression (5, 26, 43) comporte au moins un ressort de rappel (12,
31, 45) bistable saisissant l'organe de commande (7, 17, 27, 37) de la soupape directionnelle
(4, 25, 38).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'à l'interrupteur à pression (5, 26, 43) est associé au moins un limiteur de pression
susceptible d'être placé dans l'arrivée de liquide (1, 22).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'arrivée de liquide (1, 22) est raccordée par l'intermédiaire d'au moins une soupape
d'arrêt sur une arrivée de produit désinfectant.
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