[0001] Die Erfindung betrifft die Verbindung von zwei elektrischen Leitern, insbesondere
elektrischen Leitern zum Führen von hohen Stromstärken.
[0002] In Schaltanlagen müssen gelegentlich elektrische Verbindungen zwischen relativ zueinander
beweglichen, hohe Ströme führenden elektrischen Leitern vorgesehen werden. Derartige
bewegliche Leiter werden in der Regel durch eine Vielzahl hintereinander und/oder
parallel geschalteter Kontakteinrichtungen, wie beispielsweise Spiralfederkontakte,
Lamellenkontakte oder dergleichen, miteinander verbunden.
[0003] Bei hohen Strömen kommt es infolge der Stromverdrängung zu einer ungleichen Stromaufteilung
bei zwei oder mehr hintereinander geschalteten Kontaktsystemen. Die Stromaufteilung
ist in hohem Maße von der Geometrie der miteinander verbundenen Leiter und der Geometrie
des Kontaktübergangs abhängig. Eine Symmetrierung durch geschickte Anordnung der Kontakteinrichtungen
ist nicht ohne weiteres möglich.
[0004] Die asymmetrische Aufteilung führt dazu, dass die einzelnen Kontakteinrichtungen
bzw. einzelne Kontaktelemente der Kontakteinrichtungen im Betrieb eine unterschiedliche
Erwärmung erfahren. Die mögliche Erwärmung bestimmt die Gestaltung und Dimensionierung
der Kontakteinrichtungen wesentlich, da eine Überhitzung der betreffenden Kontakteinrichtung
in jedem Fall vermieden werden muss.
[0005] Bei Kontaktsystemen mit mehreren Kontakteinrichtungen werden die Kontakteinrichtungen
aus Gründen der einfacheren Herstellbarkeit gleichartig ausgeführt, wobei sich deren
Gestaltung und Dimensionierung daher in der Regel nach der höchstbelasteten Kontakteinrichtung
richtet. Die Kontakteinrichtungen werden so ausgelegt, dass ihre jeweilige Erwärmung
innerhalb vorgegebener Grenzen bleibt. Dies führt dazu, dass auch die schwächer belasteten
Kontakteinrichtungen so konstruiert werden wie die höchstbelastete Kontakteinrichtung.
Die Herstellung eines solchen Kontaktsystems stellt daher einen höheren Aufwand als
notwendig dar.
[0006] EP 1 584 350 A2 offenbart eine Kontakteinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0007] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kontaktsystem zur Verfügung
zu stellen, das mehrere Kontakteinrichtungen aufweist, wobei eine Stromaufteilung
auf die Kontakteinrichtungen gleichmäßig erfolgt.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Kontakteinrichtung nach Anspruch 1 sowie durch das Kontaktsystem
für die Verbindung von zwei elektrischen Leitern gemäß den nebengeordneten Ansprüchen
gelöst.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0010] Gemäß einem ersten Aspekt ist eine Kontakteinrichtung zum Verbinden von Leitern,
insbesondere von Stromleitern zum Führen von hohen Stromstärken von mehr als 100 A,
vorgesehen. Die erfindungsgemäße Kontakteinrichtung ist beispielsweise zwischen einem
stangenförmigen und einem rohrförmigen Leiter anordenbar. Gemäß einem weiteren Aspekt
ist ein Kontaktsystem zum Verbinden von zwei Leitern, insbesondere Starkstromleitern
zum Führen von Stromstärken von mehr als 100 A, mit zwei oder mehr obigen Kontakteinrichtungen
vorgesehen, die zwischen zwei Leitern angeordnet sind. Die Leiter sind ineinander
verschiebbar ausgebildet, wobei die Kontakteinrichtungen der Leiter so ausgebildet
sind, um in einem Abstand zwischen den ineinander verschiebbaren Leitern aufgenommen
zu werden.
[0011] Die Kontakteinrichtung weist ein erstes und ein zweites Element, insbesondere einen
ersten und einen zweiten Ring, auf, die eine Innenausnehmung zur Aufnahme eines ersten
Leiters und eine Außenkontur zur Aufnahme in einen hohlzylindrischen zweiten Leiter
aufweisen, wobei die Elemente jeweils um die Innenausnehmung umlaufende Kontaktelemente
aufweisen, die von dem jeweiligen Element in einer Richtung senkrecht zu der von den
Elementen umschlossenen Innenausnehmung abstehen und zwischen denen jeweils eine Ausnehmung
vorgesehen ist, um die Kontaktelemente des jeweils anderen Elements aufzunehmen.
[0012] Gemäß einem weiteren Aspekt ist ein Kontaktsystem mit einem ersten Leiter und mit
einem zweiten Leiter vorgesehen, die mithilfe der obigen Kontakteinrichtung miteinander
elektrisch verbunden sind, indem der erste Leiter in die Innenausnehmung eingesetzt
ist und die Kontakteinrichtung in den zweiten Leiter eingesetzt ist.
[0013] Eine Idee der obigen Kontaktsysteme besteht darin, zwei Starkstromleiter beweglich
über Kontakteinrichtungen miteinander zu verbinden und zu gewährleisten, dass die
Stromaufteilung auf die Kontakteinrichtungen der Leiter möglichst gleichmäßig über
den Umfangsbereich der miteinander zu verbindenden Leiter und möglichst gleichmäßig
auf die beiden Kontakteinrichtungen erfolgt. Dazu ist vorgesehen, dass das Kontaktsystem
mit Kontakteinrichtungen mit ineinander verschränkten Kontaktelementen aufgebaut ist,
die zahnartig ineinander greifen. Die Kontakteinrichtungen der Elemente umfassen jeweils
Kontaktelemente, die so ausgebildet sind, dass sie im verbundenen Zustand ineinander
greifen und den ersten und den zweiten Leiter kontaktieren. Dabei greifen die Kontaktelemente
des ersten Elements zwischen zwei Kontaktelemente des zweiten Elements.
[0014] Durch die Ausbildung des Kontaktsystems in oben beschriebener Weise können bisherige
Geometrien der Leiter weiter verwendet werden, und es kann eine Stromübertragung durch
das Kontaktsystem somit möglichst gleichmäßig und mit möglichst geringen ohmschen
Verlusten erreicht werden. Das vorgeschlagene Kontaktsystem kann für gesteckte Kontaktsysteme
für feststehende Leiter ebenso verwendet werden wie für Kontaktsysteme für bewegliche
Leiter, die beispielsweise in Trennschaltern, Erdungsschaltern und dergleichen verbaut
werden.
[0015] Weiterhin können die Kontaktelemente beider Elemente die gleiche Breite in Umlaufrichtung
aufweisen und gleichmäßig beabstandet zueinander sein.
[0016] Gemäß einer Ausführungsform können die Kontaktelemente eine erste Kontaktfläche aufweisen,
um einen elektrischen Kontakt mit dem ersten Leiter herzustellen, und eine zweite
Kontaktfläche aufweisen, um einen elektrischen Kontakt mit dem zweiten Leiter herzustellen,
wobei die Kontaktelemente eine Schrägung aufweisen, die der ersten Kontaktfläche im
Wesentlichen gegenüber liegt und die sich in Richtung der Innenausnehmung der Elemente
und in einer Richtung senkrecht dazu erstreckt.
[0017] Weiterhin können sich die Kontaktelemente in Richtung der ersten Kontaktfläche verbreitern.
[0018] Insbesondere können die Elemente gleichartig ausgebildet sein.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Kontaktsystems können das erste und das
zweite Element jeweils fest mit dem ersten Leiter oder dem zweiten Leiter verbunden
sein.
[0020] In einer bevorzugten Ausführungsform sind einer der Leiter stangenförmig und einer
der Leiter rohrförmig ausgebildet. An den Flächen, an denen sich die jeweiligen Kontaktelemente
der Leiter zwischen den Leitern berühren ist vorzugsweise ein Federelement oder ein
Bauteil, welches Federeigenschaften aufweist vorgesehen, um Versatztoleranzen zwischen
den Leitern auszugleichen und eine Relativbewegung (axial) bei der Montage oder bei
dynamischen Kontakten zu ermöglichen.
[0021] Zur Fixierung der Kontaktelemente zwischen den Leitern und gegeneinander sind beispielsweise
radial gedrehte Nuten in den Leitern, Sicherungsringe und/oder Abstandshülsen aus
Isoliermaterial eingesetzt. Die Fixierung der Kontaktelemente ist bei dynamischen
Kontakten wie z.B. bei Trennschaltern, Erdungsschaltern und bei statischen Kontakten
bei der Montage von Bedeutung.
[0022] Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend anhand
der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung eines Kontaktsystems zum Verbinden von zwei elektrischen
Leitern;
- Figuren 2a und 2b
- eine schematische Querschnittsdarstellung von ineinandergreifenden Kontaktelementen;
- Figur 3
- eine schematische Darstellung des Aufbaus eines Kontaktsystems für ineinandergesteckte
Leiter.
[0023] Figur 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Kontaktsystems 1, durch das
zwei Leiter 2, ein erster Leiter 21 und ein zweiter Leiter 22, mithilfe einer elektrisch
leitenden Kontakteinrichtung miteinander verbunden werden. Die Leiter 21, 22 weisen
einen Querschnitt auf, der zum Tragen von hohen Strömen, d. h. von Strömen von mehreren
hundert Ampere, geeignet ist. Die miteinander zu verbindenden Leiter 21, 22 haben
im gezeigten Ausführungsbeispiel einen kreisförmigen Querschnitt oder einen einander
entsprechenden Querschnitt.
[0024] Fig. 3 zeigt eine Querschnittsdarstellung eines beispielhaften Aufbaus des Kontaktsystems
1 für ineinandergesteckte Leiter 21, 22.
[0025] Der erste Leiter 21 weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel einen ersten Durchmesser
auf. Der zweite Leiter 22 ist rohrförmig bzw. hohlzylindrisch mit einem zweiten Durchmesser
ausgebildet, wobei der Innendurchmesser des zweiten Leiters 22 eine Größe aufweist,
so dass ein Ende des ersten Leiters 21 in den zweiten Leiter 22 hinein schiebbar bzw.
einsetzbar ist. Sind die Leiter 21, 22 ineinander geschoben, so haben eine Außenfläche
71 des ersten Leiters 21 und eine Innenfläche 72 des zweiten Leiters 22 einen Abstand
zueinander, um eine Kontakteinrichtung aufzunehmen. Der Querschnitt der Leiter ist
vorzugsweise rund, es können jedoch auch andere korrespondierende Querschnitte vorgesehen
sein.
[0026] Zwischen den Leitern 21, 22 ist das Kontaktsystem 1 angeordnet. Das Kontaktsystem
1 umfasst einen ersten Ring 31 und einen zweiten Ring 32, die nicht fest, d.h. durch
Befestigungsmittel, miteinander verbunden sind. Die Ringe 31, 32 weisen den gleichen
Innendurchmesser und den gleichen Außendurchmesser auf. Die Breite der Ringe 31, 32
in radialer Richtung entspricht dem Abstand zwischen der Mantelfläche des ersten Leiters
21 und der Innenfläche des zweiten Leiters 22 im zusammengesetzten Zustand. Die Ringe
31, 32 umgeben den ersten Leiter 21 im kontaktierenden Zustand wie abgebildet.
[0027] Jeder der Ringe 31, 32 ist mit mehreren, in axialer Richtung hervorstehenden Kontaktelementen
4 versehen. Die Kontaktelemente 4 sind an einem umlaufenden Teil 8 der Ringe 31, 32
angeordnet, der auch den Außenumfang der Ringe 31, 32 bildet, wobei die Kontaktelemente
4 in einer radiale Richtung nach innen von dem umlaufenden Teil 8 abstehen. Die Ringe
31, 32 sind so aufeinander aufgesetzt, dass die Kontaktelemente 4 zueinander weisen
und intermittierend ineinander greifen. Die Kontaktelemente 4 an den Ringen 31, 32
sind voneinander beabstandet. Zwischen den Kontaktelementen 4 der Ringe 31, 32 sind
daher jeweils Ausnehmungen angeordnet, in die die entsprechenden Kontaktelemente 4
des jeweils anderen Ringes 31, 32 im zusammengesetzten Zustand hineinragen, um so
das Kontaktsystem 1 zu bilden. Der Abstand der Kontaktelemente 4 ist so gewählt, dass
sich die an den jeweiligen Ringen 31 bzw. 32 angeordneten Kontaktelemente 4 an keiner
Stelle berühren. In einer vorteilhaften Ausführungsform entspricht der Abstand zwischen
den Kontaktelementen 4 des ersten Leiters 21 im Wesentlichen der Breite eines zwischen
diesen aufzunehmenden Kontaktelement 4 des zweiten Leiters 22. Analog entspricht der
Abstand zwischen den Kontaktelementen 4 des zweiten Leiters 22 im Wesentlichen der
Breite eines zwischen diesen aufzunehmenden Kontaktelement 4 des ersten Leiters 21.
[0028] Das Kontaktsystem 1 im verbundenen Zustand ist in den Figuren 2a und 2b deutlicher
dargestellt, ausschnittsweise sind Querschnitte entlang von achsparallelen Schnittlinien
gezeigt. Die Kontaktelemente 4 weisen jeweils eine erste innenliegende Kontaktfläche
61 und eine zweite, äußere Kontaktfläche 62 auf, mit der die Kontaktelemente 4 im
verbundenen Zustand der Leiter 21, 22 an der Außenfläche 71 des ersten Leiters 21
bzw. an der Innenfläche 72 des zweiten Leiters 22 anliegen. Die Kontaktelemente 4
sind so geformt, dass die erste Kontaktfläche 61 kleiner ist als die zweite Kontaktfläche
62.
[0029] Im kontaktierenden Zustand können die Kontaktelemente 4 in radialer Richtung vorgespannt
sein, so dass diese mit einer Kraft an der Außenfläche 71 des ersten Leiters 21 anliegen,
um so eine verbesserte elektrische Verbindung zu schaffen.
[0030] Um das Fügen der Ringe 31, 32 zu vereinfachen, können die Kontaktelemente 4 mit einer
Schrägung 9 jeweils an einer der ersten Kontaktfläche 61 gegenüberliegenden Fläche
vorgesehen sein, die zum einen eine relative Kippbewegung der Leiter 21, 22 ermöglicht
und zum anderen eine Positionierhilfe beim Herstellen der Verbindung darstellt. Die
Schrägung 9 verläuft in axialer Richtung der Ringe 31, 32 und in einer radialen Richtung
nach innen und kann sich unmittelbar an den umlaufenden Teil 8 anschließen. Anstelle
der Schrägung 9 können auch gekrümmte Flächen vorgesehen sein.
[0031] In Figur 3 ist eine Querschnittsdarstellung durch zwei mit dem Kontaktsystem 1 verbundene
Leiter dargestellt.
[0032] In einer alternativen Ausführungsform können die Ringe 31, 32 fest an dem ersten
bzw. zweiten Leiter 21, 22 angebracht sein. Die Ringe 31, 32 bilden dadurch Flansche
an den Leitern 21, 22. Der erste Leiter 21 weist dann an seiner Mantelfläche einen
umlaufenden ersten Flansch 31 auf, der in radialer Richtung von dem ersten Leiter
21 nach außen absteht. Entsprechend weist der zweite Leiter 22 an seiner inneren Mantelfläche
einen entsprechenden Flansch 32 auf, der in radialer Richtung von dem zweiten Leiter
22 nach innen absteht. Der Außendurchmesser des ersten Flansches 31 ist gleich oder
kleiner als der Innendurchmesser des zweiten Leiters 22. Entsprechend ist der Innendurchmesser
des zweiten Flansches 32 gleich oder größer als der Außendurchmesser des ersten Leiters
21, so dass die Leiter 21, 22 ineinandergeschoben werden können.
[0033] Um eine direkte Berührung der Kontakte 4 der jeweiligen Ringe 31, 32 vermeiden, ist
ein aus isolierendem Material ausgeführter, vorzugsweise ringförmig ausgestalteter
Abstandshalter vorgesehen.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1
- Kontaktsystem
- 21,22
- Leiter
- 31, 32
- Ring
- 4
- Kontaktelement
- 61,62
- Kontaktflächen
- 71
- Außenfläche
- 72
- Innenfläche
- 8
- umlaufender Teil
- 9
- Schrägung
1. Kontakteinrichtung zum Verbinden von Leitern (21, 22), insbesondere von Stromleitern
zum Führen von hohen Stromstärken, wobei die Kontakteinrichtung ein Element, insbesondere
einen Ring, aufweist, das eine Innenausnehmung zur Aufnahme eines ersten Leiters (21)
und eine Außenkontur zur Aufnahme in einen hohlzylindrischen zweiten Leiter (22) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakteinrichtung ein erstes und ein zweites Element (31, 32), insbesondere
einen ersten und einen zweiten Ring, aufweist, und dass die Elemente (31, 32) jeweils
um die Innenausnehmung umlaufende Kontaktelemente (4) aufweisen, die von dem jeweiligen
Element (31, 32) in einer Richtung senkrecht zu der von den Elementen (31, 32) umschlossenen
Innenausnehmung abstehen und zwischen denen jeweils eine Ausnehmung vorgesehen ist,
um die Kontaktelemente des jeweils anderen Elements aufzunehmen.
2. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1, wobei die Kontaktelemente (4) beider Elemente
(31, 32) die gleiche Breite in Umlaufrichtung aufweisen und gleichmäßig beabstandet
zueinander sind.
3. Kontakteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei die Kontaktelemente (4)
eine erste Kontaktfläche (61) aufweisen, um einen elektrischen Kontakt mit dem ersten
Leiter (21) herzustellen, und eine zweite Kontaktfläche (62) aufweisen, um einen elektrischen
Kontakt mit dem zweiten Leiter (22) herzustellen, wobei die Kontaktelemente (4) eine
Schrägung (9) aufweisen, die der ersten Kontaktfläche (61) im Wesentlichen gegenüber
liegt und die sich in Richtung der Innenausnehmung der Elemente (31, 32) und in einer
Richtung senkrecht dazu erstreckt.
4. Kontakteinrichtung nach Anspruch 3, wobei sich die Kontaktelemente (4) in Richtung
der ersten Kontaktfläche (61) verbreitern.
5. Kontakteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Elemente (31, 32) gleichartig
ausgebildet sind.
6. Kontaktsystem (1) mit einem ersten Leiter (21) und mit einem zweiten Leiter (22),
die mithilfe einer Kontakteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 miteinander
elektrisch verbunden sind, indem der erste Leiter (21) in die Innenausnehmung eingesetzt
ist und die Kontakteinrichtung in den zweiten Leiter (22) eingesetzt ist.
7. Kontaktsystem nach Anspruch 6, wobei das erste und das zweite Element (31, 32) jeweils
fest mit dem ersten Leiter (21) oder dem zweiten Leiter (22) verbunden sind.
1. Contact device for connecting conductors (21, 22), in particular current conductors
for carrying high current intensities, wherein the contact device has an element,
in particular a ring, which element has an inner recess for holding a first conductor
(21) and an outer contour in order to be held in a hollow-cylindrical second conductor
(22), characterized in that the contact device has a first and a second element (31, 32), in particular a first
and a second ring, and in that the elements (31, 32) each have contact elements (4) which run around the inner recess
and project from the respective element (31, 32) in a direction perpendicular to the
inner recess which is surrounded by the elements (31, 32) and between which a recess
is provided in each case in order to hold the contact elements of the respectively
other element.
2. Contact device according to Claim 1, wherein the contact elements (4) of the two elements
(31, 32) have the same width in the circumferential direction and are uniformly spaced
apart from one another.
3. Contact device according to either of Claims 1 and 2, wherein the contact elements
(4) have a first contact area (61), in order to establish electrical contact with
the first conductor (21), and a second contact area (62), in order to establish electrical
contact with the second conductor (22), wherein the contact elements (4) have a slope
(9) which is situated substantially opposite the first contact area (61) and which
extends in the direction of the inner recess in the elements (31, 32) and in a direction
perpendicular thereto.
4. Contact device according to Claim 3, wherein the contact elements (4) are widened
in the direction of the first contact area (61).
5. Contact device according to one of Claims 1 to 4, wherein the elements (31, 32) are
identical.
6. Contact system (1) having a first conductor (21) and having a second conductor (22),
which conductors are electrically connected to one another with the aid of a contact
device according to one of Claims 1 to 5 by the first conductor (21) being inserted
into the inner recess and the contact device being inserted into the second conductor
(22).
7. Contact system according to Claim 6, wherein the first and the second element (31,
32) are each firmly connected to the first conductor (21) or to the second conductor
(22).
1. Dispositif de contact destiné à relier des conducteurs (21, 22), notamment des conducteurs
de courant pour acheminer des intensités de courant élevées, dans lequel le dispositif
de contact comporte un élément, notamment un anneau, qui présente un évidement intérieur
permettant de recevoir un premier conducteur (21) et présente un contour extérieur
permettant une mise en place dans un deuxième conducteur cylindrique creux (22), caractérisé en ce que le dispositif de contact comporte des premier et deuxième éléments (31, 32), notamment
des premier et deuxième anneaux, et en ce que les éléments (31, 32) présentent respectivement des éléments de contact (4) entourant
l'évidement intérieur, qui s'écartent de l'élément respectif (31, 32) dans une direction
perpendiculaire à l'évidement intérieur entouré par les éléments (31, 32) et entre
lesquels il est respectivement prévu un évidement permettant de recevoir les éléments
de contact de l'autre élément respectif.
2. Dispositif de contact selon la revendication 1, dans lequel les éléments de contact
(4) des deux éléments (31, 32) présentent la même largeur dans la direction circonférentielle
et sont uniformément espacés les uns des autres.
3. Dispositif de contact selon l'une quelconque des revendications 1 et 2, dans lequel
les éléments de contact (4) présentent une première surface de contact (61) permettant
d'établir un contact avec le premier conducteur électrique (21) et présentent une
deuxième surface de contact (62) permettant d'établir un contact avec le deuxième
conducteur électrique (22), dans lequel les éléments de contact (4) présentent une
pente (9) qui se situe sensiblement à l'opposé de la première surface de contact (61)
et qui s'étend dans la direction de l'évidement intérieur des éléments (31, 32) et
dans une direction perpendiculaire à celui-ci.
4. Dispositif de contact selon la revendication 3, dans lequel les éléments de contact
(4) s'élargissent dans la direction de la première surface de contact (61).
5. Dispositif de contact selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, dans lequel
les éléments (31, 32) sont réalisés de la même manière.
6. Système de contact (1) comportant un premier conducteur (21) et comportant un deuxième
conducteur (22) qui sont électriquement reliés l'un à l'autre à l'aide d'un dispositif
de contact selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, par le fait de placer
le premier conducteur (21) dans l'évidement intérieur et de placer le dispositif de
contact dans le deuxième conducteur (22).
7. Système de contact selon la revendication 6, dans lequel les premier et deuxième éléments
(31, 32) sont respectivement reliés de manière fixe au premier conducteur (21) ou
au deuxième conducteur (22).