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(11) |
EP 2 481 065 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.01.2014 Patentblatt 2014/01 |
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Anmeldetag: 12.06.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/003554 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/035825 (31.03.2011 Gazette 2011/13) |
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| (54) |
STUFENSCHALTER MIT VAKUUMSCHALTRÖHREN
TAP CHANGER WITH VACUUM SWITCHES
CHANGEUR DE PRISES AVEC INTERRUPTEURS À VIDE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
26.09.2009 DE 102009043171
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.08.2012 Patentblatt 2012/31 |
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Patentinhaber: Maschinenfabrik Reinhausen GmbH |
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93059 Regensburg (DE) |
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Erfinder: |
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- WREDE, Silke
93197 Zeitlarn (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C1- 19 510 809 JP-A- 9 063 868
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GB-A- 1 293 060 JP-A- 55 117 212
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Stufenschalter mit Vakuumschaltröhren gemäß dem Oberbegriff
des ersten Patentanspruches.
[0002] Stufenschalter sind seit vielen Jahren zur unterbrechungslosen Umschaltung zwischen
verschiedenen Wicklungsanzapfungen von Stufentransformatoren in großer Anzahl weltweit
im Einsatz. Solche Stufenschalter bestehen üblicherweise aus einem Wähler zur leistungslosen
Anwahl der jeweiligen Wicklungsanzapfung des Stufentransformators, auf die umgeschaltet
werden soll, und einem Lastumschalter zur eigentlichen Umschaltung von der beschalteten
auf die neue, vorgewählte Wicklungsanzapfung. Die sprungartige Umschaltung erfolgt
in der Regel unter Zuhilfenahme eines Kraftspeichers, bei dessen Auslösung eine Schaltwelle
schnell gedreht wird. Der Lastumschalter weist zudem üblicherweise Schaltkontakte
und Widerstandskontakte auf. Die Schaltkontakte dienen dabei zur direkten Verbindung
der jeweiligen Wicklungsanzapfung mit der Lastableitung, die Widerstandskontakte zur
kurzzeitigen Beschaltung, d. h. Überbrückung mittels eines oder mehrerer Überschaltwiderstände.
[0003] Ein solcher Lastumschalter eines Stufenschalters, der Vakuumschaltröhren zur unterbrechungslosen
Umschaltung verwendet, ist aus der
DE 195 10 809 C1 bekannt. Dabei sind für jedes zu betätigende Schaltelement und jede Bewegungsrichtung
der Antriebswelle jeweils Kurvenscheiben vorgesehen. Die jeweiligen Stirnseiten der
einzelnen Kurvenscheiben weisen eine definierte, von der Kreisform abweichende Kontur
auf, mittels der bei Drehung der Schaltwelle einzelne Vakuumschaltröhren oder auch
mechanische Kontakte betätigt werden.
[0004] In der
DE 42 31 353 A1 erfolgt die Betätigung der einzelnen Vakuumschaltröhren durch eine in beiden Richtungen
drehbare Schaltwelle, die nach Auslösung eines Kraftspeichers schnell gedreht wird.
Dabei ist zur Betätigung der Vakuumschaltröhren auf der Schaltwelle eine Kurvenscheibe
fest angeordnet, die an ihrer Stirnseite für jede Vakuumschaltröhre eine Steuerkurve
aufweist, in der formschlüssig eine Rolle zwangsgeführt ist, die auf den Betätigungshebel
der zugeordneten Vakuumschaltröhre einwirkt. Die Steuerkurve wird hier in Form einer
horizontal von der Kreiskontur abweichenden umlaufenden Nut realisiert, in die formschlüssig
die jeweilige Rolle eingreift.
[0005] Des Weiteren ist aus der
DE 40 11 019 C1 ein nach dem Reaktorprinzip arbeitender Lastumschalter bekannt, bei dem die Kurvenscheibe
zur Betätigung der Kontakte nicht an der umlaufenden Stirnseite eine von der Kreisform
abweichende Kontur aufweist, sondern auf deren Ober- und Unterseite geometrisch unterschiedlich
gestaltete Nuten besitzt. Es ist bei dieser bekannten Lösung eine doppelseitige Betätigung
verschiedener Schaltelemente mit unterschiedlicher Schaltsequenz möglich. Nachteilig
an diesen bekannten Lösungen ist der hohe Platzbedarf der Vielzahl von Kurvenscheiben,
da jeweils eine separate Kurvenscheibe zur Betätigung jeder einzelnen Vakuumschaltröhre
benötigt wird. Besonders relevant wird dieses Problem, wenn zur Realisierung der Schaltsequenz
eine größere Anzahl von Vakuumschaltröhren pro Phase in dem Lastumschalter verbaut
sind. Oftmals reicht dann bei den bekannten Lösungen der zur Verfügung stehende Bauraum
innerhalb des Lastumschalters nicht mehr aus und es müssen konstruktiv nachteilige
Kompromisslösungen eingegangen werden.
[0006] GB 1293060 offenbart dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es demnach, einen Stufenschalter mit Vakuumschaltröhren
der eingangs genannten Art bereit zu stellen, bei dem die eine oder mehrere Kurvenscheiben
trotz einer Vielzahl von zu betätigenden Schaltkontakten nur wenig Bauraum innerhalb
des Lastumschalters einnehmen.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Stufenschalter mit Vakuumschaltröhren
mit den Merkmalen des ersten Patenanspruches gelöst. Die Unteransprüche betreffen
besonders bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0009] Die allgemeine erfinderische Idee besteht darin, dass eine oder mehrere Kurvenscheiben
vorgesehen sind, die sowohl auf der Ober- oder Unterseite, als auch auf der Stirnseite
profilierte umlaufende Konturen, beispielsweise in Form von Nocken, aufweisen, so
dass sowohl durch die profilierte umlaufende Kontur der Stirnseite, wie auch die der
Ober- oder Unterseite elektrische Kontakte, beispielsweise Vakuumschaltröhren, betätigbar
sind. Erfindungsgemäß sind also mehrere Bereiche der Oberfläche einer oder mehrerer
Kurvenscheiben zur Betätigung verschiedener elektrischer Kontakte mit unterschiedlichen
Schaltsequenzen vorgesehen.
[0010] Durch die erfinderische Lösung ist es nun erstmals möglich, eine Vielzahl von Vakuumschaltröhren
bei nur geringem zur Verfügung stehenden Bauraum zu betätigen, indem die einzelnen,
z.B. mittels eines Kipphebels mit den Vakuumschaltröhren zusammenwirkenden, Rollen
mit der jeweils korrespondierenden Steuerkurve der Kurvenscheibe nicht mehr nur an
der Ober- oder Unterseite der entsprechenden Kurvenscheibe oder alternativ an deren
Stirnseite in Eingriff gebracht werden, sondern mit einer Kombination aus beiden Seiten
oder auch allen drei Seiten, also einer Kombination aus Ober-, Unter- und Stirnseite.
Dies führt zu einer sehr kompakten Gesamtbauweise der Kurvenscheibe, zu einer Verringerung
der notwendigen Bauteile und eben damit zu einer Platzersparnis innerhalb des Lastumschalters.
[0011] Die Erfindung soll nachstehend an Hand von Zeichnungen beispielhaft noch näher erläutert
werden.
[0012] Es zeigen
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Teiles eines erfindungsgemäßen Stufenschalters
mit Vakuumschaltröhren
- Figur 2
- eine Draufsicht eines Teiles eines erfindungsgemäßen Stufenschalters mit Vakuumschaltröhren
- Figur 3
- eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Stufenschalters mit Vakuumschaltröhren.
[0013] Aus Übersichtlichkeitsgründen sind nachstehend in Figur 1 nur die erfindungswesentlichen
Teile eines erfindungsgemäßen Stufenschalters mit Vakuumschaltröhren gezeigt und beschrieben.
Auf die Beschreibung und Darstellung an sich bekannter Merkmale und für das Wesen
der Erfindung nicht relevanter Bauteile wurde verzichtet. Dem entsprechend zeigt Figur
1 eine Ausführungsform einer Kurvenscheibe 1 mit mehreren Steuerkurven 2.1, 2.2, 2.3
und 2.4 die in ihrem Zusammenwirken den zeitlichen Schaltablauf eines Kontaktsystems
zur Umschaltung eines Stufenschalters steuern und für die Betätigung von mehreren
Vakuumschaltröhren geeignet sind. Die stirnseitig an der Kurvenscheibe 1 angeordneten
beiden Steuerkurven 2.1 und 2.2 weisen dabei eine von der Kreisform abweichende Kontur
nach Art von Nocken auf, an der kontaktschlüssig jeweils eine über Kipphebel 9 und
10 mit einer in dieser Darstellung nicht erkennbaren Vakuumschaltröhre verbundene
Rolle 13 und 14 geführt wird, die die profilierte Kontur der jeweiligen Steuerkurve
2.1 und 2.2 abgreift. Da die hier verwendeten Rollen 13 und 14 dazu dienen, die Oberflächentopologie
der von der Kreisform abweichenden Kontur abzugreifen, können sie auch durch andere
gleichwirkende Gleitelemente, beispielsweise Federstifte, ersetzt werden. Zudem wird
die Breite der Stirnseite der Kurvenscheibe 1 dazu genutzt, um dort mehrere als nur
eine Steuerkurve vorzusehen. Jedoch wäre es selbstverständlich auch möglich, sich
auf nur eine Steuerkurve an der Stirnseite zu beschränken.
[0014] Die Funktionsweise und Positionierung der Rollen, Kipphebel und Vakuumschaltröhren
wird in Figur 2 näher erläutert. Auf der Oberseite der Kurvenscheibe 1 sind zwei weitere
Steuerkurven 2.3 und 2.4, ebenfalls mit umlaufenden Nocken, angebracht, die mit entsprechend
an Kipphebeln 8 und 11 befestigten Rollen 12 und 15 mit Vakuumschaltröhren 4 und 7
korrespondieren. Auch wäre es ohne Weiteres technisch realisierbar, die Steuerkurven
2.3 und 2.4 auf der Unterseite der Kurvenscheibe 1 anzubringen. Die auf den Steuerkurven
2.3 und 2.4 vorgesehene Höhenprofilierung nach Art von umlaufenden Nocken besteht
aus im Wesentlichen konzentrisch zueinander angeordneten Bahnen. Dabei ist das Höhenprofil
der Steuerkurve 2.4 im Vergleich zu dem der Steuerkurve 2.3 etwas auftragender, so
dass im Falle einer Drehung der Kurvenscheibe 1 keine der jeweils das Höhenprofil
der entsprechenden Steuerkurve 2.3 und 2.4 abgreifende Rolle 12 und 15 mit dem Höhenprofil
der jeweils anderen Steuerkurve kollidiert. Auf diese Art und Weise können auf der
Ober- oder Unterseite der Kurvenscheibe 1 auch mehrere als die in Figur 1 dargestellten
zwei Steuerkurven 2.3 und 2.4 vorgesehen werden.
[0015] Bei der erfindungsgemäßen Kurvenscheibe 1 sind also sowohl auf der Ober- oder Unterseite,
als auch auf der Stirnseite profilierte umlaufende Konturen, beispielsweise in Form
von Nocken, vorgesehen, so dass sowohl durch die profilierte umlaufende Kontur der
Stirnseite, wie auch der Ober- oder Unterseite verschiedene elektrische Kontakte,
beispielsweise in Form von Vakuumschaltröhren, betätigbar sind. Die an der Stirnseite,
wie auch der Ober- oder Unterseite umlaufenden Konturen können auch als Nockenbahnen
bezeichnet werden. Der Anstellwinkel der jeweiligen Nocken kann in weiten Grenzen
gewählt werden und reicht von einem sehr spitzen bis hin zu einem annähernd rechten
Winkel. Es ist auch möglich, die einzelnen Nocken mit einem fließenden Übergang, nach
Art von Wellen, auszubilden. Mittig im Inneren der im Wesentlichen rotationssymmetrischen
Kurvenscheibe 1 ist ein Durchgangsloch 3 angebracht, durch das eine nicht dargestellte
Schaltwelle geführt wird, die mit der Kurvenscheibe 1 fest in Verbindung steht und
mittels der die Kurvenscheibe 1 in Drehung versetzt werden kann. Zusammengefasst ist
in Figur 1 also eine einzige Kurvenscheibe 1 dargestellt, die über eine Vielzahl von
an ihr vorgesehenen Steuerkurven 2.1 bis 2.4 die platzsparende Betätigung von mehreren
Vakuumschaltröhren 4 bis 7 ermöglicht.
[0016] Auch ist es im Rahmen der Erfindung denkbar, mehrere Kurvenscheiben in Axialrichtung
der nicht dargestellten Schaltwelle verschoben, also übereinander, anzuordnen. An
jeder einzelnen Kurvenscheibe könnten dann wiederum sowohl an der Ober- oder Unterseite,
als auch der Stirnseite profilierte Konturen, beispielsweise in Form von Nockenbahnen,
angeordnet werden, wie in Figur 1 beschrieben und näher dargestellt, und damit, wenn
erforderlich, auf einfache Weise eine noch größere Anzahl von Vakuumschaltröhren betätigt
werden.
[0017] Figur 2 zeigt die Draufsicht auf einen Teil eines erfindungsgemäßen Stufenschalters
mit Vakuumschaltröhren. Die Vakuumschaltröhren 4, 5, 6 und 7 sind derart zu der Kurvenscheibe
1 positioniert, dass sie möglichst platzsparend mittels der Kipphebel 8, 9, 10 und
11 und mit diesen zusammenwirkenden Rollen 12, 13, 14 und 15 betätigbar sind. Dabei
greifen die Rollen 12 und 15 im Falle einer Drehung der Kurvenscheibe 1 die Oberflächentopologien
der umlaufenden Nocken der jeweiligen Steuerkurven 2.3 und 2.4 ab und betätigen je
nach durchlaufenem Oberflächenprofil die entsprechend korrespondierende Vakuumschaltröhre
4 bzw. 7. Dem entsprechend greifen dann parallel dazu die Rollen 13 und 14 die an
den beiden stirnseitigen Steuerkurven 2.1 und 2.2 von der Kreisform abweichenden Konturen
nach Art von Nocken ab und betätigen die jeweils korrespondierenden Vakuumschaltröhren
5 und 6.
[0018] Die in Figur 1 und 2 dargestellte Kurvenscheibe 1 ist einteilig ausgebildet und besteht
zudem besonders bevorzugt aus elektrisch isolierenden Materialien. Alternativ ist
es jedoch auch denkbar, die Kurvenscheibe 1 mehrteilig aufzubauen, beispielweise derart,
dass jede Kurvenscheibe 2.1 bis 2.4 ein separat gefertigtes Bauteil ist, das im Anschluss
des Herstellungsverfahrens erst zu einer Kurvenscheibe 1 montiert, oder die separat
gefertigten Bauteile auf die nicht dargestellte Schaltwelle einzeln aufgesteckt werden.
[0019] Im Unterschied zu den Figuren 1 und 2 sind in Figur 3 die umlaufenden profilierten
Konturen zur Betätigung der Vielzahl von Vakuumschaltröhren nicht als von der Kreisform
abweichende Nockenbahnen ausgebildet, sondern als auf der Ober- oder Unterseite, als
auch der Stirnseite angeordnete umlaufende Nuten 16 und 17, in deren Profil die jeweils
korrespondierenden Rollen eingreifen und bei einer Drehung der Kurvenscheibe 1 in
diesen zwangsgeführt werden. Es sind also auch in Figur 3 wie nach der allgemeinen
erfinderischen Idee mehrere Bereiche der Oberfläche einer oder mehrerer Kurvenscheiben
zur Betätigung verschiedener elektrischer Kontakte, wie beispielsweise in dieser Figur
3 nicht weiter dargestellter Vakuumschaltröhren, mit unterschiedlichen Schaltsequenzen
vorgesehen.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Kurvenscheibe |
| 2.1 |
Steuerkurve |
| 2.2 |
Steuerkurve |
| 2.3 |
Steuerkurve |
| 2.4 |
Steuerkurve |
| 3 |
Durchgangsloch |
| 4 |
Vakuumschaltröhre |
| 5 |
Vakuumschaltröhre |
| 6 |
Vakuumschaltröhre |
| 7 |
Vakuumschaltröhre |
| 8 |
Kipphebel |
| 9 |
Kipphebel |
| 10 |
Kipphebel |
| 11 |
Kipphebel |
| 12 |
Rolle |
| 13 |
Rolle |
| 14 |
Rolle |
| 15 |
Rolle |
| 16 |
Nut |
| 17 |
Nut |
1. Stufenschalter mit Vakuumschaltröhren, bestehend aus einem Wähler zur leistungslosen
Anwahl der jeweiligen Wicklungsanzapfung des Stufentransformators, auf die umgeschaltet
werden soll, und einem Lastumschalter zur eigentlichen Umschaltung von der beschalteten
auf die neue, vorgewählte Wicklungsanzapfung, wobei der Lastumschalter eine drehbare
Schaltwelle aufweist, die eine Kurvenscheibe (1) trägt,
wobei die Vakuumschaltröhren durch Betätigungselemente betätigbar sind, die wiederum
mit einer Kontur auf der Kurvenscheibe (1) korrespondieren
und wobei die Kurvenscheibe (1) an ihrer Stirnseite und zusätzlich an ihrer Oberseite
voneinander getrennte Steuerkurven aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Stirnseite der Kurvenscheibe (1) mindestens zwei separate Steuerkurven (2.1,
2.2) mit jeweils von der Kreisform abweichender Nockenkontur parallel zueinander verlaufend
vorgesehen sind,
dass an der Oberseite der Kurvenscheibe (1) mindestens zwei weitere separate Steuerkurven
(2.3, 2.4) vorgesehen sind, die konzentrisch zueinander um die Drehachse der Kurvenscheibe
(1) herum angeordnet sind und jeweils eine Höhenprofilierung aufweisen,
dass mindestens vier Vakuumschaltröhren vorgesehen sind,
dass jede Vakuumschaltröhre einen Kipphebel (8, 9, 10, 11) zur Kontaktbetätigung mit einer
Rolle (12, 13, 14, 15) am jeweiligen Ende aufweist
und dass jede Rolle (12, 13, 14, 15) unabhängig auf einer eigenen Steuerkurve (2.1, 2.2, 2.3,
2.4) abläuft.
2. Stufenschalter nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet,
dass alle Steuerkurven (2.1...2.4) auf einer einzigen, als bauliche Einheit ausgebildete
Kurvenscheibe (1) angeordnet sind.
3. Stufenschalter nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere als bauliche Einheit ausgebildete Kurvenscheiben (1) auf der gemeinsamen
Schaltwelle angeordnet sind.
1. Tap changer with vacuum switching tubes, consisting of a selector for power-free selection
of the respective winding tap of the tapped transformer which is to be switched over
to and a load changeover switch for the actual switching over from the connected to
the new, preselected winding tap,
wherein the load changeover switch comprises a rotatable switching shaft carrying
a cam disc (1),
wherein the vacuum switching tubes are actuable by actuating elements which in turn
cooperate with a contour on the cam disc (1),
and wherein the cam disc (1) has mutually separate control cams (2.1, 2.2) at its
wall surface and additionally at its upper surface,
characterised in that
at least two separate cams (2.1, 2.2) each with a cam contour differing from a circular
shape are provided at the wall surface of the cam disc (1) to extend parallel to one
another,
at least two further separate control cams (2.3, 2.4), which are arranged concentrically
with one another about the axis of rotation of the cam disc (1) and which each have
a profiling in height, are provided at the upper side of the cam disc (1),
at least four vacuum switching tubes are provided,
each vacuum switching tube has a rocker lever (8, 9, 10, 11) for contact actuation
with a roller (12, 13, 14, 15) at the respective end, and
each roller (12, 13, 14, 15) runs independently on an individual control cam (2.1,
2.2, 2.3, 2.4).
2. Tap changer according to claim 1, characterised in all control cams (2.1 ... 2.4) are arranged on a single cam disc (1) formed as a
constructional unit.
3. Tap changer according to one of claims 1 and 2, characterised in that a plurality of cam discs (1) formed as a constructional unit is arranged on the common
switching shaft.
1. Commutateur à gradins comprenant des tubes commutateurs à vide constitué par un sélecteur
pour permettre la sélection sans puissance de chacune des prises d'enroulement du
transformateur à gradins sur laquelle la commutation doit être effectuée, et un commutateur
de charge pour permettre la commutation propre de la prise d'enroulement commutée
sur la nouvelle prise d'enroulement présélectionnée, le commutateur de charge comportant
un arbre de commutation mobile en rotation qui porte un disque à came (1),
les tubes commutateurs à vide étant actionnables par des éléments d'actionnement qui
correspondent à un contour sur le disque à came (1), et
le disque à came (1) comportant, des cames de commande séparées les unes des autres
sur sa face frontale et en outre sur sa face supérieure, caractérisé en ce que
sur la face frontale du disque à came (1) sont prévues au moins deux cames de commande
séparées (2.1, 2.2) s'étendant parallèlement l'une à l'autre avec chacune un contour
ayant une forme différente de la forme circulaire,
sur la face supérieure du disque à came (1) sont prévues au moins deux autres cames
de commande séparées (2.3, 2.4) qui sont situées concentriquement l'une à l'autre
autour de l'axe de rotation du disque à came (1) et présentent chacune un profilage
en hauteur,
il est prévu au moins deux tubes commutateurs à vide, dont chacun comporte sur ses
extrémités respectives un levier basculant (8, 9, 10, 11) pour permettre l'actionnement
par contact avec un rouleau (12, 13, 14, 15), et
chacun des rouleaux (12, 13, 14, 15) s'étend indépendamment sur une courbe de commande
propre (2.1, 2.2, 2.3, 2.4).
2. Commutateur à gradins conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
toutes les courbes de commande (2.1... 2.4) sont situées sur un seul disque à came
(1) constituant une unité constructive.
3. Commutateur à gradins conforme à l'une des revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que
plusieurs disques à came (1) réalisés sous la forme d'une unité constructive sont
montés sur l'arbre de commutation commun.
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