[0001] Die Erfindung betrifft eine Duschkabine, die in Gebrauchstellung durch zwei rechtwinklig
zueinander angeordnete Raumwände und zwei schwenkbare Kabinenwände an vier Seiten
begrenzt ist, wobei die Kabinenwände an mit den Raumwänden verbindbaren oder verbundenen
Profilen schwenkbar angelenkt und zum Öffnen aus einer Gebrauchsstellung nach außen
und für eine Position der Nichtbenutzung entgegengesetzt nach innen in den Kabinenbereich
verschwenkbar sind.
[0002] Derartige Duschkabinen sind aus der Praxis bekannt und haben sich bewährt. Hierbei
werden die Duschkabinen vorgefertigt und zum Gebrauch als Einheit in eine gewünschte
Raumecke platziert.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Gebrauchseigenschaften der bekannten
Duschkabinen zu verbessern.
[0004] Zur Lösung der Aufgabe sind erfindungsgemäß bei einer Duschkabine der eingangs genannten
Art an den beiden Raumwänden rechtwinklig zueinander angeordnete horizontale Rahmenteile
vorgesehen, welche in der Position der Nichtbenutzung die Kabinenwände an deren oberen
Rand übergreifen und welche einen in der Position der Nichtbenutzung zwischen den
Kabinenwänden und den Raumwänden eingeschlossenen Zwischenraum nach oben abdecken
oder abschließen. Von Vorteil ist dabei, dass die Duschkabine mit in die Position
der Nichtbenutzung verschwenkten Kabinenwänden eine weitgehend oder vollständig abgeschlossene
Außenfläche bietet, welche leicht zu reinigen ist und welche dem Benutzer einen gefälligen
Eindruck bietet. Von Vorteil ist weiter, dass die Duschkabine in der Position der
Nichtbenutzung einen Raumbereich zur anderweitigen Verwendung freigibt, während durch
den Zwischenraum gleichzeitig eine Aufnahme für empfindliche und/oder zu verbergende
Gegenstände bereitgestellt wird. Es ist somit eine leicht zu reinigende Duschkabine
geschaffen, welche einen vorhandenen Raumbereich günstig ausnutzt.
[0005] Zur Vermeidung von überstehenden Kanten kann vorgesehen sein, dass die schwenkbaren
Kabinenwände in ihrer in das Innere des Kabinenraums verschwenkten Position der Nichtbenutzung
mit dem jeweils der Gebäudewand abgewandten Rand der Rahmenteile bündig sind.
[0006] Eine nochmals verbesserte Raumausnutzung kann erreicht werden, wenn die Kabinenwände
flach und/oder eben und/oder krümmungsfrei ausgeführt sind. Von Vorteil ist dabei,
dass die Kabinenwände somit keine Wölbung oder Krümmung aufweisen, sondern in der
Position der Nichtbenutzung parallel zu der jeweils zugeordneten Raumwand verlaufen
können.
[0007] Eine nochmals verbesserte Reinigungsmöglichkeit und ein kompakter, ästhetisch ansprechbarer
Gesamteindruck ergeben sich, wenn die von der Raumwand abgewandte Begrenzung der Rahmenteile
eine in Gebrauchsstellung vertikale ebene Fläche ist, die mit der eingeschwenkten
Außenseite der jeweiligen Kabinenwand bündig in einer gemeinsamen Ebene angeordnet
ist.
[0008] Um das Eindringen von Schmutz in den Zwischenraum weitgehend zu vermeiden, kann vorgesehen
sein, dass der Abstand zwischen dem oberen Rand der eingeschwenkten Kabinenwand und
der Unterseite des Rahmenteils einem Spiel zwischen relativ zueinander beweglichen
Teilen entspricht und kleiner als die Querschnittsdicke der schwenkbaren Kabinenwand
ist. Von Vorteil ist dabei weiter, dass somit ein gefälliger Außeneindruck bei in
die Position der Nichtbenutzung verschwenkten Kabinenwänden erreichbar ist.
[0009] Der zwischen den Kabinenwänden und den Raumwänden eingeschlossene Zwischenraum kann
beispielsweise genutzt werden, indem Betätigungsarmaturen im Zwischenraum angeordnet
sind.
[0010] Für eine flexible Anpassung der Duschkabine an unterschiedliche Einbaumaße kann vorgesehen
sein, dass die horizontale Breite der Rahmenteile verschieden ist und dass Betätigungsarmaturen
für die Dusche an der Raumwand angeordnet sind, die das breitere Rahmenteil aufweist.
Hierbei wird unter der Breite des Rahmenteils diejenige Abmessung verstanden, welche
die Erstreckung des Rahmenteils ihn von der Raumwand abstehender Richtung kennzeichnet.
[0011] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die Breite des Rahmenteils
so gewählt ist, dass die mit ihm bündig eingeschwenkte Kabinenwand die dann hinter
ihr befindlichen Betätigungsarmaturen verdeckt.
[0012] Um eine Beschädigung der Kabinenwände und/oder von Betätigungsarmaturen beim Einschwenken
zu vermeiden, kann vorgesehen sein, dass zumindest das breitere Rahmenteil einen abwärtsgerichteten
Anschlag zur Begrenzung der Schwenkbewegung der Kabinenwand gegen die Raumwand hin
aufweist und dass dieser Anschlag vorzugsweise so angeordnet ist, dass die eingeschränkte
Kabinenwand parallel zur Raumwand verläuft.
[0013] Für einen sicheren Schutz der Betätigungsarmaturen kann vorgesehen sein, dass der
Anschlag an dem breiteren Rahmenteil so angeordnet ist, dass die daran anliegende
Kabinenwand einen Abstand zu dann hinter ihr befindlichen Betätigungsarmaturen hat.
[0014] Bei einer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass ein Haltemittel
zur Fixierung wenigstens einer Kabinenwand, vorzugsweise beider Kabinenwände, in der
Position der Nichtbenutzung ausgebildet ist. Von Vorteil ist dabei, dass ein unbeabsichtigtes
bzw. unkontrolliertes Ausschwenken der Kabinenwände aus der Position der Nichtbenutzung
verhinderbar ist.
[0015] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass ein Haltemittel zur Fixierung
wenigstens einer Kabinenwand, vorzugsweise beider Kabinenwände, in der Gebrauchsstellung
ausgebildet ist. Von Vorteil ist dabei, dass ein unbeabsichtigtes Öffnen der Duschkabine
während des Gebrauchs und somit ein unbeabsichtigtes Austreten von Duschwasser aus
der Duschkabine verhinderbar ist.
[0016] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass ein Haltemittel zur Fixierung
wenigstens einer Kabinenwand, vorzugsweise beider Kabinenwände, in gegenüber der Gebrauchsstellung
nach außen verschwenkter Stellung, insbesondere in gegenüber der Position der Nichtbenutzung
um 180° verschwenkter Position, ausgebildet ist. Von Vorteil ist dabei, das ein ungehinderter
Einstieg in die Duschkabine ermöglicht ist, ohne das unkontrolliert zurückschwenkende
Kabinenwände den Einstieg behindern.
[0017] Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass das Haltemittel einen Arretierungspunkt
in einem Gelenk der Kabinenwand umfasst.
[0018] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass das Haltemittel einen Permanentmagneten
erfasst, welcher die Kabinenwand in der jeweiligen Position magnetisch fixiert.
[0019] Bei einer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass wenigstens einer
der Rahmenteile Leuchtmittel aufweist, trägt und/oder einschließt. Beispielsweise
kann dies das breitere Rahmenteil sein. Von Vorteil ist dabei, dass der von der Duschkabine
eingenommene Raum gut ausnutzbar ist.
[0020] Zur Erreichung eines kompakten Äußeren in der Position der Nichtbenutzung kann vorgesehen
sein, dass die Profile zum Aufnehmen der Schwenkhalterungen der Kabinenwände unterschiedlich
breit sind und das breitere Profil an der Raumwand angeordnet ist, an welcher das
breitere Rahmenteil vorgesehen ist, und dass die Endflächen der Profile und die Außenflächen
der Rahmenteile jeweils bündig sind oder in einer gemeinsamen Ebene liegen.
[0021] Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass die horizontale Breite der Profile auf
das zugehörige Rahmenteil abgestimmt ist.
[0022] Zur Erreichung von unterschiedlichen Einbaumaßen kann vorgesehen sein, dass die Kabinenwände
mit unterschiedlicher horizontaler Breite ausgebildet sind. Hierbei wird unter horizontaler
Breite der Kabinenwände deren Erstreckung in horizontaler Richtung vom Anlenkungspunkt
zum freien Rand verstanden. Von Vorteil ist dabei, dass auf diese Weise nicht nur
quadratische, sondern auch beliebig rechteckige Standflächen ausgenutzt werden können.
[0023] Zur Erreichung eines einfachen dichten Abschlusses der Duschkabine in Gebrauchsstellung
kann vorgesehen sein, dass sich die Kabinenwände in Gebrauchsstellung berühren.
[0024] Zur Erlangung eines behaglichen Raumgefühls in der abgeschlossenen Duschkabine kann
vorgesehen sein, dass die Kabinenwände durchsichtig oder transparent und/oder aus
Glas ausgeführt sind.
[0025] Für eine einfache Fertigung von unterschiedlichen und/oder individuell angepassten
Einbaumaßen kann vorgesehen sein, dass die Rahmenteile voneinander separat ausgeführt
sind. Von Vorteil ist dabei, dass das konkret benötigte Einbaumaß durch einfaches
Ablängen von stangenförmigen Material gebildet werden kann.
[0026] Für eine flexible Fertigung von unterschiedlichen Einbaumaßen kann auch vorgesehen
sein, dass die Rahmenteile separat von den Profilen ausgeführt sind.
[0027] Hierbei werden die separat ausgeführten Bauteile erst bei der Montage aneinander
gesetzt.
[0028] Bei einer Ausgestaltung von eigenständiger Bedeutung kann vorgesehen sein, dass die
Rahmenteile jeweils aus zwei Profilstangen zusammengesetzt sind. Beispielsweise kann
eine Profilstange mit einem U-Profil ausgebildet sein, welches die andere Profilstange
mit seinen Schenkeln übergreift und/oder abdeckt. Hierbei kann die andere Profilstange
an der Raumwand montiert sein. Von Vorteil ist dabei, dass die Befestigungsmittel
zur Befestigung der einen Profilstange durch die aufgesetzte oder aufgeklippste zweite
U-Profilstange abgedeckt werden können. Auf diese Weise kann eine insgesamt glatte
Außenfläche bereitgestellt werden, welche leicht zu reinigen ist.
[0029] Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher beschrieben, ist jedoch
nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt. Weitere Ausführungsbeispiele ergeben
sich durch Kombination einzelner oder mehrerer Merkmale der Schutzansprüche untereinander
und/oder mit einzelnen oder mehreren Merkmalen der Ausführungsbeispiele.
[0030] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Duschkabine in einer dreidimensionalen Schrägansicht,
- Fig. 2
- eine Detailansicht aus Fig. 1,
- Fig. 3
- eine weitere Detailansicht aus Fig. 1,
- Fig. 4
- einen Horizontalschnitt durch die Duschkabine gemäß Fig. 1 mit in Gebrauchsstellung
verschwenkten Kabinenwänden,
- Fig. 5
- einen Horizontalschnitt durch die Duschkabine gemäß Fig. 1 mit nach außen verschwenkten
Kabinenwänden,
- Fig. 6
- einen Horizontalschnitt durch die Duschkabine gemäß Fig. 1 mit in eine Position der
Nichtbenutzung verschwenkten Kabinenwänden,
- Fig. 7
- einen Horizontalschnitt durch eine weitere erfindungsgemäße Duschkabine,
- Fig. 8
- eine Detailansicht von Fig. 4 und
- Fig. 9
- eine weitere Detailansicht aus Fig. 4.
[0031] Eine in Fig. 1 dargestellte, im Ganzen mit 1 bezeichnete Duschkabine ist in einer
durch zwei rechtwinklig zueinander angeordnete Raumwände 2,3 gebildeten Raumecke angeordnet.
[0032] Die Duschkabine 1 hat zwei schwenkbare Kabinenwände 4,5, welche an senkrecht ausgerichteten
Profilen 6,7 schwenkbar angelenkt sind.
[0033] Hierdurch ist für jede Kabinenwand 4,5 eine senkrechte Schwenkachse definiert, um
welche die Kabinenwände 4,5 zwischen einer in Fig. 1 und Fig. 6 gezeigten Position
der Nichtbenutzung, einer in Fig. 4 dargestellten Gebrauchsstellung und einer in Fig.
5 dargestellten Einstiegsposition verschwenkbar sind.
[0034] In der in Fig. 4 dargestellten Gebrauchsstellung begrenzen die Raumwände 2,3 und
die Kabinenwände 4,5 an vier Seiten einen Kabinenbereich 8, welcher für den Duschvorgang
vorgesehen ist.
[0035] An jeder Raumwand 2,3 ist jeweils ein Rahmenteil 9,10 befestigt. Die Rahmenteile
9,10 sind separat voneinander ausgebildet und stoßen wie die Raumwände 2,3 rechtwinklig
aufeinander, um die Schenkel eines rechten Winkels zu beschreiben.
[0036] In der in Fig. 1 gezeigten Position der Nichtbenutzung, in welche die Kabinenwände
4,5 gegenüber der Gebrauchstellung nach innen in den Kabinenbereich 8 geschwenkt sind,
übergreift jedes Rahmenteil 9,10 die ihm zugeordnete Kabinenwand 4,5 an deren oberen
Rand 11,12.
[0037] Da die Rahmenteile 9,10 jeweils geschlossen ausgeführt sind, wird ein in der Position
der Nichtbenutzung zwischen den Kabinenwänden 4,5 und den Raumwänden 2,3 jeweils ausgebildeter
Zwischenraum 13,14 durch jeweils ein Rahmenteil 9,10 abgedeckt und nach außen abgeschlossen.
[0038] Hierbei schließen die Ränder 15,16, welche von der jeweiligen Raumwand 2,3 abstehen,
mit der jeweiligen, in die Position der Nichtbenutzung verschwenkten Kabinenwand 4,5
bündig ab.
[0039] Die Kabinenwände 4,5 sind flach und eben ausgebildet und weisen daher keine Krümmung
oder Wölbung auf.
[0040] Jedes Rahmenteil 9,10 wird an dem von der das Rahmenteil 9,10 tragenden Raumwand
abgewandten Ende eine Stirnfläche 17,18 auf, welche vertikal ausgerichtet und mit
der Außenseite 19,20 der jeweiligen Kabinenwand 4,5 in der eingeschwenkten Position
der Nichtbenutzung bündig in einer gemeinsamen Ebene angeordnet ist.
[0041] Der Spalt zwischen eingeschwenkter Kabinenwand 4,5 und zugehörigem Rahmenteil 9,10
ist soweit wie möglich reduziert, indem der Abstand zwischen dem oberen Rand 11,12
der eingeschränkten Kabinenwand 4,5 und der durch den Rand 15,16 beschriebenen Unterseite
des Rahmenteils 9,10 einem Spiel zwischen relativ zueinander beweglichen Teilen entspricht
und insbesondere kleiner als die in den Figuren 8 und 9 ersichtliche Querschnittsdicke
der schwenkbaren Kabinenwand 4,5 ist.
[0042] In dem Zwischenraum 14 ist eine nicht weiter dargestellte und an sich bekannte Betätigungsarmatur
der Duschkabine 1 angeordnet. Der Zwischenraum 14 kann auch den Duschkopf aufnehmen.
Hierzu ist die horizontale Breite der Rahmenteile 9,10, welche durch den Abstand der
Ränder 15,16 von den zugehörigen Raumwänden 2,3 gegeben ist, verschieden gewählt,
und die erwähnten Betätigungsarmaturen sind an der Raumwand 3 angeordnet, welche auch
das breitere Rahmenteil 10 trägt.
[0043] Die Breite des Rahmenteils 10 ist so gewählt, dass die mit ihm bündig eingeschwenkte
Kabinenwand 4 in der Position der Nichtbenutzung die Betätigungsarmaturen bedeckt.
[0044] Ein an dem Rahmenteil 10 ausgebildeter, abwärts gerichteter Anschlag 35 begrenzt
die Schwenkbewegung der Kabinenwand 4 nach innen und sorgt dafür, dass die an ihm
anliegende Kabinenwand 4 einen Abstand zu den im Zwischenraum 14 befindlichen Betätigungsarmaturen
einhält.
[0045] An dem Rahmenteil 9 kann ebenfalls ein Anschlag zur Begrenzung der Verschwenkbewegung
der Kabinenwand 4 ausgebildet sein.
[0046] Die Anschläge sind so angeordnet, dass die eingeschwenkten Kabinenwände 4,5 parallel
zur jeweiligen Raumwand 2,3 ausgerichtet sind.
[0047] Ein die Anlenkung der Kabinenwand 4,5 an dem jeweiligen Profil 6,7 bewirkendes, nicht
weiter dargestelltes Gelenk 21,22 weist Arretierungspunkte auf, die als Haltemittel
zur Fixierung der Kabinenwände 4,5 in den in Fig. 4,5 und 6 gezeigten Positionen wirken.
[0048] Hierzu sind die Gelenke 21,22 am unteren Ende des jeweiligen Profils 6,7 ausgebildet
und weisen in an sich bekannter Weise Schrägen auf, die beim Verschwenken ein Anheben
der Kabinenwand 4,5 aus dem jeweiligen Arretierungspunkt erzwingen.
[0049] Die Gelenke 21,22 weisen daher insbesondere Haltemittel auf, die eine Fixierung der
Kabinenwände 4,5 in zwei, jeweils um 180° gegeneinander versetzten, in Fig. 5 und
Fig. 6 dargestellte Positionen ermöglichen.
[0050] In dem Rahmenteil 10 sind nicht weiter dargestellte Leuchtmittel integriert, welche
den Zwischenraum 14 und/oder den Kabinenbereich 8 ausleuchten.
[0051] Wie aus Fig. 1 und den Detaildarstellungen gemäß Fig. 2 und Fig. 3 ersichtlich ist,
ist die horizontale Breite der Profile 6,7 auf die horizontale Breite des jeweils
zugehörigen Rahmenteils 9,10 abgestimmt.
[0052] Somit weisen auch die Profile 6,7 mit den Schwenkhalterungen 23,24 der Kabinenwände
4,5 eine unterschiedliche Breite auf, wobei das breitere Profil 7 an der Raumwand
3 angeordnet befestigt ist, welche auch das breitere Rahmenteil 10 trägt.
[0053] Die horizontale Länge der Rahmenteile 9,10, also die Länge der Erstreckung parallel
zur jeweiligen Raumwand 2,3, ist so gewählt, dass die Endflächen 25,26 bündig mit
den Außenflächen 27,28 der Profile 6,7 abschließen.
[0054] Je nach gewünschtem Einbaumaß der Duschkabine 1 weisen die Kabinenwände 4,5 unterschiedliche
horizontale Breiten auf.
[0055] In Fig. 6 ist die Situation gezeigt, bei welcher die Kabinenwand 4 kürzer als die
Kabinenwand 5 ausgebildet ist, so dass die Kabinenwand in eingeschwenkter Position
hinter die Kabinenwand gelangt und die Kabinenwand 5 in einen Abstand 36 vor der Kabinenwand
4 endet.
[0056] Fig. 7 zeigt dagegen die Situation, bei welcher die Kabinenwand kürzer als die Kabinenwand
5 ausgebildet ist, so dass sich die umgekehrte Situation in der Position der Nichtbenutzung
ergibt.
[0057] In einem weiteren Ausführungsbeispiel sind die Kabinenwände 4,5 genau gleichlang
ausgeführt.
[0058] In jedem Fall treffen sich die Kabinenwände 4,5 in der Gebrauchsstellung gemäß Fig.
4, in dem sich in dieser Position die freien Enden 29,30 der Kabinenwände berühren,
beispielsweise über entsprechende Dichtungsgummis.
[0059] Die Rahmenteile 9,10 sind separat von den Profilen 6,7 ausgeführt und an diese angesetzt.
[0060] Wie in Fig. 8 und Fig. 9 ersichtlich ist, sind die Profile 6, 7 aus zwei U-Profilstangen
31,32 bzw. 33,34 zusammengesetzt, bei denen die freien Schenkel der U-Profilstangen
32,34 die Profilstangen 31,33 übergreifen.
[0061] Zur Montage wird die U-Profilstange 31,33 an der zugehörigen Raumwand 2,3 montiert
und es wird die andere U-Profilstange 32,34 aufgesteckt.
[0062] Die Rahmenteile 9,10 weisen einen entsprechenden gleichartigen Aufbau auf.
[0063] Bei einer Duschkabine 1 ist vorgesehen, an zwei den Kabinenbereich 8 begrenzenden
Raumwänden 2,3 jeweils ein horizontal ausgerichtetes Rahmenteil 9,10 anzuordnen, wobei
die Rahmenteile 9,10 jeweils eine Kabinenwand 4,5 in nach innen eingeschwenkter Position
übergreifen und somit einen zwischen den Kabinenwänden 4,5 und den Raumwänden 2,3
eingeschlossenen Zwischenraum 13,14 nach außen abschließen.
1. Duschkabine (1), die in Gebrauchsstellung durch zwei rechtwinklig zueinander angeordnete
Raumwände (2,3) und zwei schwenkbare Kabinenwände (4,5) an vier Seiten begrenzt ist,
wobei die Kabinenwände (4,5) an mit den Raumwänden (2,3) verbindbaren oder verbundenen
Profilen (6,7) schwenkbar angelenkt und zum Öffnen aus einer Gebrauchsstellung nach
außen und für eine Position der Nichtbenutzung entgegengesetzt nach innen in den Kabinenbereich
(8) verschwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Raumwänden (2,3) rechtwinklig zueinander angeordnete horizontale Rahmenteile
(9,10) vorgesehen sind, welche in der Position der Nichtbenutzung die Kabinenwände
(4,5) an deren oberem Rand (11,12) übergreifen und welche einen in der Position der
Nichtbenutzung zwischen den Kabinenwänden (4,5) und den Raumwänden (2,3) eingeschlossenen
Zwischenraum (13,14) nach oben abdecken oder abschließen.
2. Duschkabine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbaren Kabinenwände (4,5) in ihrer nach innen in den Kabinenbereich (8)
verschwenkten Position der Nichtbenutzung mit dem jeweils der Raumwand (2,3) abgewandten
Rand (15,16) der Rahmenteile (9,10) bündig sind.
3. Duschkabine (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabinenwände (4,5) flach und/oder eben und/oder krümmungsfrei ausgeführt sind.
4. Duschkabine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Raumwand (2,3) abgewandte Begrenzung der Rahmenteile (9,10) eine in Gebrauchsstellung
vertikale ebene Fläche (17,18) ist, die mit der eingeschwenkten Außenseite (19,20)
der jeweiligen Kabinenwand (4,5) bündig in einer gemeinsamen Ebene angeordnet ist.
5. Duschkabine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem oberen Rand (11,12) der eingeschwenkten Kabinenwand (4,5)
und der Unterseite des Rahmenteils (9,10) einem Spiel zwischen relativ zueinander
beweglichen Teilen entspricht und kleiner als die Querschnittsdicke der schwenkbaren
Kabinenwand (4,5) ist.
6. Duschkabine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Betätigungsarmaturen im Zwischenraum (13,14) angeordnet sind.
7. Duschkabine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontale Breite der Rahmenteile (9,10) verschieden ist und dass Betätigungsarmaturen
für die Dusche an der Raumwand (2,3) angeordnet sind, die das breitere Rahmenteil
(9,10) aufweist, und/oder dass die Breite des Rahmenteils (9,10) so gewählt ist, dass
die mit ihm bündig eingeschwenkte Kabinenwand (4,5) die dann hinter ihr befindlichen
Betätigungsarmaturen verdeckt.
8. Duschkabine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das breitere Rahmenteil (9,10) einen abwärts gerichteten Anschlag (35)
zur Begrenzung der Schwenkbewegung der Kabinenwand (4,5) gegen die Raumwand (2,3)
hin aufweist und dass dieser Anschlag (35) vorzugsweise so angeordnet ist, dass die
eingeschwenkte Kabinenwand (4,5) parallel zur Raumwand (2,3) verläuft.
9. Duschkabine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (35) an dem breiteren Rahmenteil (9,10) so angeordnet ist, dass die
daran anliegende Kabinenwand (4,5) einen Abstand zu dann hinter ihr befindlichen Betätigungsarmaturen
hat.
10. Duschkabine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Haltemittel (21,22) zur Fixierung wenigstens einer Kabinenwand (4,5) in der Position
der Nichtbenutzung und/oder in der Gebrauchsstellung und/oder in gegenüber der Gebrauchsstellung
nach außen verschwenkter Stellung ausgebildet ist.
11. Duschkabine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemittel einen Arretierungspunkt in einem Gelenk (21,22) der Kabinenwand (4,5)
umfasst und/oder dass das Haltemittel (21,22) einen Permanentmagneten umfasst.
12. Duschkabine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Rahmenteile (9,10) Leuchtmittel aufweist, trägt und/oder einschließt.
13. Duschkabine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile (6,7) zum Aufnehmen der Schwenkhalterungen (23,24) der Kabinenwände (4,5)
unterschiedlich breit sind und das breitere Profil (6,7) an der Raumwand (2,3) angeordnet
ist, an welcher das breitere Rahmenteil (9,10) vorgesehen ist, und/oder dass die Endflächen
(25,26) der Profile (9,10) und die Außenflächen (27,28) der Rahmenteile (6,7) jeweils
bündig sind und/oder in einer gemeinsamen Ebene liegen.
14. Duschkabine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabinenwände (4,5) mit unterschiedlicher horizontaler Breite ausgebildet sind
und/oder dass sich die Kabinenwände (4,5) in Gebrauchsstellung berühren.
15. Duschkabine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabinenwände (4,5) durchsichtig oder transparent und/oder aus Glas ausgeführt
sind