Beschreibung:
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sanitäranordnung, insbesondere eine bodengleiche Dusche
mit einer einen Hohlraum aufweisenden Wand oder Vorwand, einem einstückigen Wannenkörper
und einer Ablaufeinrichtung, die im Bereich der Wand oder Vorwand angeordnet und die
an den Wannenkörper angeschlossen ist. Der Wannenkörper bildet eine Duschwanne oder
ein Waschbecken.
[0002] Bei üblichen Duschwannen ist der Ablaufbereich sichtbar. Im einfachsten Fall weist
der Wannenkörper der Duschwanne eine sichtbare Ablauföffnung auf, an die unterseitig
eine Ablaufeinrichtung, beispielsweise in Form eines Siphons angeschlossen ist. Aus
der Praxis sind Duschwannen mit Ablauföffnungen in unterschiedlicher Form, Lage und
Größe bekannt.
[0003] Aus optischen Gründen besteht aber der Bedarf den Abschluss einer Duschwanne möglichst
unauffällig zu gestalten, weshalb es bekannt ist, Ablauföffnungen an Duschwannen mit
einem Deckel zu versehen. Da die Ablauföffnung mit dem Deckel an der tiefsten Stelle
des Wannenkörpers anzuordnen ist, liegt der Deckel häufig in dem Bereich der für einen
Benutzer vorgesehenen Standfläche. Um den Komfort für einen Benutzer nicht zu beeinträchtigen
und insgesamt ein hochwertiges, harmonisches Aussehen der Duschwanne zu erreichen,
ist es deshalb bekannt, den Deckel flächenbündig in den Wannenkörper zu integrieren.
Eine solche Ausgestaltung ist in der
DE 10 2005 011 790 B3 beschrieben.
[0004] Neben Duschwannen aus Stahl-Email und Sanitär-Acryl sind auch Sanitäranordnungen
bekannt, bei denen ein als Boden einer Dusche vorgesehener Bereich gefliest ist. Bei
derartigen, häufig flächenbündig ausgestalteten Sanitäranordnungen muss gewährleistet
werden, dass kein Wasser in den Boden oder die Wand gelangt, wozu aufwendige Abdichtungen
notwendig sind. Bei gefliesten Duschen besteht darüber hinausgehend das Problem, dass
ein vollständiger Wasserablauf gerade im Fugenbereich nicht immer gewährleistet ist,
wobei die Fugen auch einer erhöhten Verschmutzungsgefahr ausgesetzt sind. Eine hygienische
Reinigung ist deshalb entsprechend aufwendig. Gerade bei einer flachen Dusche ist
es schwierig über die Fläche des Wannenkörpers ein gleichmäßiges, zu einem Ablauf
abfallendes Gefälle einzustellen. Der Einbau ist deshalb entsprechend aufwendig, wobei
auch bei einem sachgerechten Einbau die zuvor beschriebenen Probleme nicht völlig
ausgeschlossen werden können. Auch bei gefliesten, bodengleichen Duschen ist üblicherweise
ein sichtbarer Ablauf in Form eines Ablaufschlitzes oder dergleichen vorgesehen.
[0005] Aus der
DE 10 2009 011 741 A1 ist eine Sanitäranordnung mit den eingangs beschriebenen Merkmalen bekannt. Offenbart
wird eine bodengleiche Dusche mit einer einen Hohlraum aufweisenden Wand oder Vorwand,
in die eine Duschrinnenanordnung für den Wandeinbau eingesetzt ist. Ein aus einzelnen
Fliesen gebildeter Wannenkörper schließt mit seinem Rand an die Duschrinnenanordnung
für den Wandeinbau an. Sowohl unterhalb der einzelnen Fliesen als auch an dem Anschluss
zu der Duschrinnenanordnung ist eine aufwendige Abdichtung vorzunehmen. Eine nachträgliche
Veränderung oder ein Umbau der Sanitäranordnung ist nicht ohne Weiteres möglich. Bei
einer nicht ausreichenden Abdichtung besteht die Gefahr, dass Wasser in den Boden
und/oder die Wand gelangt.
[0006] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Sanitäranordnung,
insbesondere eine bodengleiche Dusche anzugeben, die leicht montiert werden kann und
bei der die Gefahr von unkontrolliert austretendem Wasser reduziert ist.
[0007] Ausgehend von einer Sanitäranordnung mit den eingangs beschriebenen Merkmalen wird
die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Wannenkörper sich in die Wand
oder Vorwand hinein erstreckt, und dass die Ablaufeinrichtung an eine in dem Wannenkörper
gebildete Ablauföffnung angeschlossen ist. Der Wannenkörper wird als einstückiger,
zusammenhängender Körper aus einem wasserdichten Material gefertigt. Mit diesem Wannenkörper
wird das Wasser ohne weitere Verbindungsstellen oder Fugen zu der Ablauföffnung geleitet,
die innerhalb der Grundfläche des Wannenkörpers gebildet ist. Sämtliches Wasser kann
damit den Wannenkörper nur durch die Ablauföffnung und die daran angeschlossene Ablaufeinrichtung
verlassen. Selbstverständlich ist wie bei allen bodengleichen Duschen oder vergleichbaren
Sanitäranordnungen ein Überlaufen an den sich von der Wand wegerstreckenden Seiten
sowie an der von der Wand abgewandten Seite zu vermeiden. Auch hierzu kann aber die
einstückige, zusammenhängende Form des Wannenkörper genutzt werden.
[0008] Der Wannenkörper erstreckt sich üblicherweise oberhalb der Ablaufeinrichtung in die
Wand oder Vorwand hinein, wobei dann die Ablaufeinrichtung von unten an die in dem
Wannenkörper gebildete Ablauföffnung angeschlossen ist. Grundsätzlich ist es aber
auch denkbar, die Ablaufeinrichtung seitlich an einer Stufe oder Kante des Wannenkörpers
anzuschließen. Auch bei einer solchen Ausgestaltung ist ausschlaggebend, dass der
Wannenkörper als zusammenhängendes Element mit innen liegender Ablauföffnung gebildet
ist.
[0009] Der Wannenkörper weist außerhalb der Wand einen Nutzbereich zum sammeln von Wasser
auf, welches von oben auf den Wannenkörper trifft. Bei einer Duschwanne bildet der
Nutzbereich unmittelbar die Trittfläche für einen Benutzer. Sowohl bei einer Dusche
als auch bei einem Waschbecken dient der Nutzbereich auch dazu, dass von einem Brausekopf
oder einem Wasserhahn herunterfließende Wasser aufzufangen und zum Abfluss zu leiten.
Üblicherweise ist der außerhalb der Wand oder Vorwand angeordnete Nutzbereich des
Wannenkörpers bei der erfindungsgemäßen Sanitäranordnung deutlich größer als der Bereich,
welcher sich in die Wand oder Vorwand hineinerstreckt. Während der Nutzbereich das
sämtliche herunterfließende Wasser aufsammeln muss und bei einer Dusche auch als Trittfläche
dient, ist der sich in die Wand hineinerstreckende Abschnitt des Wannenkörpers im
Wesentlichen nur zu einer verdeckten Ableitung des Wassers vorgesehen.
[0010] So ist gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass der Wannenkörper
an einer innerhalb der Wand oder Vorwand verlaufenden Seite sowie an zumindest einem
Teil der sich von der Wand oder Vorwand wegerstreckenden Seiten einen gegenüber dem
Bereich um die Ablauföffnung erhöhten Rand aufweist. Der Wannenkörper kann also ähnlich
einer bekannten bodengleichen Duschwanne aus Sanitär-Acryl oder Stahl-Email gefertigt
werden, wobei jedoch erfindungsgemäß der gesamte Ablaufbereich verdeckt in der Wand
bzw. Vorwand angeordnet ist. Insbesondere kann der Wannenkörper an seiner der Wand
oder Vorwand gegenüberliegenden Seite eben auslaufen, so dass der Wannenkörper völlig
barrierefrei, z. B. auch mit einem Rollstuhl, betreten werden kann. Neben einer Ausgestaltung,
die völlig frei von einer Stufe ist, können aber auch Wannenkörper mit einer niedrigen
oder auch einer hohen Stufe vorgesehen sein. Zumindest in dem zuletzt genannten Fall
ist in der Regel keine Barrierefreiheit mehr gegeben, wobei aber gleichzeitig auch
bei einer geringeren Ablaufleistung die Gefahr eines Überlaufens reduziert ist.
[0011] Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Wannengeometrien denkbar. Üblicherweise
ist an dem Rand ein ebener Abschnitt vorgesehen, wobei sich von dort in Richtung der
Mitte des Wannenkörpers ein im Wesentlichen S-förmiger Verlauf ergibt. Die Krümmungen
können dabei in einem sehr weiten Bereich variieren. Bei einer S-Form mit kleinen
Radien ergibt sich eine deutlich wahrnehmbare Stufe mit einem steilen Wannenabschnitt
in dem S-förmigen Bereich. Insbesondere an den sich von der Wand oder Vorwand wegerstreckenden
Seiten kann aber auch ein weicher, fließender Übergang von dem ebenen Abschnitt in
Richtung der Mitte des Wannenkörpers vorgesehen sein. Der S-förmige Bereich kann sich
beispielsweise bis unmittelbar zu einer Mittellinie des Wannenkörpers erstrecken,
so dass in einem Querschnitt die beiden S-förmigen Bereiche ineinander übergehen.
Selbstverständlich sind beliebige Formen zwischen einer sehr steilen und einer sehr
flachen S-Form denkbar. Wenn an der der Wand oder Vorwand gegenüberliegenden Seite
der Wannenkörper nicht eben ausläuft, kann auch dort ein Absatz oder eine Stufe, insbesondere
mit einer S-Form vorgesehen sein. Zwischen den beiden sich von der Wand oder Vorwand
wegerstreckenden Seiten kann mittig auch eine Erhöhung vorgesehen sein, so dass sich
im Querschnitt eine W-Form ergibt. Von leicht geschwungenen Formen bis zu einer Ausgestaltung
mit deutlich ausgeprägten Rinnen im Randbereich sind verschiedene Konturen möglich.
Schließlich sind auch asymmetrische Formen mit einem seitlich unterschiedlichen Abfall,
einer Rinne an nur einer Seite oder dergleichen möglich. Der gesamte Wannenkörper
ist aber üblicherweise so geformt, dass er in Richtung der Ablauföffnung zumindest
leicht abfällt, um das gesamte Wasser abführen zu können. Der umlaufende Rand des
Wannenkörpers liegt zweckmäßigerweise in einer Ebene.
[0012] Im Rahmen der Erfindung wird unter einer Vorwand ein nachträglich auf eine Wand aufgesetzter
Wandabschnitt verstanden, der sich sowohl über die gesamte Höhe als auch nur über
einen Teil der Höhe der dahinter angeordneten Wand erstrecken kann. Wenn sich die
Vorwand nur über einen Teil der Höhe erstreckt, kann als oberer Abschluss der Vorwand
ein Absatz gebildet sein, der beispielsweise als Ablagefläche zu nutzen ist. Die Unterscheidung
zwischen Wand und Vorwand ist aber im Rahmen der Erfindung nicht streng zu handhaben.
[0013] Der Wannenkörper kann im Rahmen der Erfindung aus Kunststoff, Glas, Keramik, einem
Komposit-Material oder vorzugsweise aus Stahl-Email bestehen. Der Kunststoff kann
sowohl auf duroplastischer als auch thermoplastischer Basis gebildet sein. Während
duroplastische Kunststoffe in die Wannenform gegossen werden, erfolgt bei thermoplastischen
Materialien beispielsweise ein Spritzgießen des schmelzflüssigen Kunststoffes oder
ein Tiefziehen aus einer Platte. Der Kunststoff kann grundsätzlich auch Füll- oder
Verstärkungsstoffe, beispielsweise Fasern oder mineralische Partikel, enthalten. In
dem Bereich der geeigneten Materialien fallen auch aufgeschäumte Kunststoffe, die
eine ausreichende Tragfähigkeit als Wannenkörper aufweisen. Grundsätzlich können mehrere
Lagen und Schichten miteinander verpresst, kaschiert oder verklebt werden. Die Oberseite
des Wannenkörpers bildet bei einer Duschwanne die von einem Benutzer direkt zu betretende
Nutzfläche des Wannenkörpers.
[0014] Da der Ablaufbereich im Rahmen der Erfindung verdeckt ist, kann dieser auch ohne
Weiteres größer und insbesondere breiter ausgeführt sein, ohne dass damit eine Beeinträchtigung
des Aussehens verbunden ist.
[0015] Um die Ablauföffnung ist eine leichte Abstufung des Bodens des Wannenkörpers nach
unten zweckmäßig, um einen Ablauf im Wesentlichen bündig anschließen zu können. Die
Abstufung ist aber deutlich geringer als bei üblichen Abflüssen an herkömmlichen Duschwannen,
bei denen unterseitig eine Abflussgarnitur angeschlossen wird, die für einen Benutzer
sichtbar oder durch einen separaten Deckel verdeckt ist. Die für den Einbau der Sanitäranordnung
notwendige Tiefe kann damit im Rahmen der Erfindung minimiert werden.
[0016] Der in der Wand oder Vorwand gebildete Hohlraum ist zweckmäßigerweise derart ausgebildet,
dass Kondens- und Spritzwasser nicht in die Wand bzw. Vorwand oder einen Boden unterhalb
des Wannenkörpers eindringen kann. So ist es beispielsweise denkbar, den Hohlraum
mit einer wasserdichten Beschichtung zu versehen. Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass in dem Hohlraum der Wand oder Vorwand
oberhalb des Wannenkörpers und der Ablaufeinrichtung eine Haube aus wasserdichtem
Material angeordnet ist. Die Haube schützt die Wand vor Feuchtigkeit und ist vorzugsweise
derart ausgebildet und angeordnet, dass diese das Material der Wand bzw. Vorwand seitlich
und oberhalb des Hohlraumes vollständig abdeckt. Die Haube kann aus Kunststoff, Edelstahl
oder beschichtetem Stahl, insbesondere aus Stahl-Email oder anderen wasserdichten
und wasserbeständigen Materialien, gebildet sein. Insbesondere kann die Haube aus
dem gleichen Material wie der Wannenkörper, also insbesondere aus Sanitär-Acryl oder
Stahl-Email bestehen. Des Weiteren ist ein dichter Anschluss der Haube an den Wannenkörper
vorzusehen, wozu beispielsweise ein Dichtmaterial eingesetzt werden kann. Der Hohlraum
und die optional vorgesehene Haube müssen sich nicht über die gesamte Breite des Wannenkörpers
erstrecken.
[0017] Um in dem Bereich des Hohlraumes zu gelangen und insbesondere den in der Wand oder
Vorwand verlaufenden Abschnitt des Wannenkörpers sowie die Ablaufeinrichtung reinigen
zu können, kann die Wand oder Vorwand oberhalb des Wannenkörpers eine Abdeckung aufweisen,
wobei zwischen der Abdeckung und dem Wannenkörper zumindest ein Schlitz zumindest
abschnittsweise gebildet ist. Durch den Schlitz kann das Wasser in Richtung der Ablauföffnung
und der Ablaufeinrichtung fließen. Der Schlitz kann sich dabei über die gesamte Breite
oder nur über einen Teil der Breite des bevorzugt rechteckigen Wannenkörpers erstrecken.
Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, die Abdeckung an der Wand bzw. Vorwand oder
bevorzugt an der optional vorgesehenen Haube zu befestigen. Zweckmäßigerweise kann
die Abdeckung seitlich oder nach oben weggeklappt und/oder abgenommen werden. Zum
Wegklappen können beispielsweise Scharniere, insbesondere Scharniere mit einem Scherenmechanismus
vorgesehen sein. Es ist auch möglich, das Öffnen durch eine Feder, einen Druckkolben
oder dergleichen zu erleichtern. Bevorzugt wird die Abdeckung, die beispielsweise
um eine horizontale Achse schwenkbar ist, durch die beschriebenen, eine Öffnung unterstützenden
Mittel in der Öffnungsposition gehalten oder rastet dort ein. In beiden Fällen muss
die Abdeckung nicht von einem Benutzer in der Öffnungsposition gehalten werden, während
Reinigungs- und/oder Montagearbeiten in dem Hohlraum vorgenommen werden.
[0018] Besonders bevorzugt ist die Abdeckung zumindest etwas kürzer als die gesamte Breite
des Wannenkörpers entlang der Wand, um bei der Verwendung von Duschabtrennungen ein
Blockieren zu vermeiden. Die Abdeckung kann optisch frei gestaltet werden, wobei insbesondere
seitlich und/oder entsprechend dem Verlauf des Wannenkörpers unterhalb der Abdeckung
individuell angepasste Zwischenstücke eingesetzt werden können.
[0019] In die Wand bzw. Vorwand können grundsätzlich weitere technische Einrichtungen oder
auch Bedienelemente und Zuleitungen einer Wasserversorgung integriert werden. Eine
solche Integration kann bei dem Aufbau der Sanitäranordnung erfolgen. Grundsätzlich
können in einer Wand oder Vorwand auch Kästen angebracht werden, die nachträglich
noch geöffnet werden können, so dass darin angeordnete Einrichtungen zugänglich bleiben.
Im Rahmen der Erfindung ergibt sich aber gerade der Vorteil, dass durch die Bereitstellung
des Hohlraums ohnehin ein Freiraum zur Verfügung steht, der auch für die Anordnung
technischer Einrichtungen genutzt werden kann, die ansonsten bei einer üblichen Duschwanne
nicht oder zumindest nicht ohne Weiteres integriert werden können. Diese Einrichtungen
können beispielsweise zur Belüftung und/oder Heizung und/oder Beschallung und/oder
Beduftung und/oder Beneblung bzw. Bedampfung der Sanitäranordnung vorgesehen sein.
Grundsätzlich können sowohl Komfortfunktionen als auch praktische Funktionen verwirklicht
sein. Es ist unter anderem denkbar innerhalb des Hohlraumes, also insbesondere innerhalb
der optional vorgesehenen Haube, Einrichtungen zur Abspielung von Musik, eine Beleuchtung,
Einrichtungen zur Einleitung von Dampf oder Nebel, einen Dufterzeuger oder dergleichen
einzusetzen, wodurch der Nutzwert der Sanitäranordnung maßgeblich erhöht wird.
[0020] Darüber hinaus können auch praktische und hygienische Aspekte durch zusätzliche Einrichtungen
berücksichtigt werden. So ist beispielsweise eine Belüftung, insbesondere ein Umwälzen
von Luft oder aber auch eine Zufuhr oder Abfuhr von Luft möglich. Insbesondere kann
ein aufgesetzter Rohrlüfter zum Abtrocknen des Duschbereiches vorgesehen sein. Eine
solche Belüftung kann grundsätzlich auch mit einer Beheizung kombiniert werden. Schließlich
können auch Einrichtungen zum selbsttätigen Reinigen, Desinfizieren oder dergleichen
in dem Freiraum angeordnet werden. Es ergibt sich der Vorteil, dass der Freiraum gemäß
einer zuvor beschriebenen bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sowohl zugänglich,
insbesondere durch eine Abdeckung, als auch gegenüber der Wand oder Vorwand abgedichtet
ist. Durch die Zugänglichkeit können die technischen Einrichtungen überprüft, gereinigt,
gewartet, ersetzt oder ergänzt werden. Gegebenenfalls können auch Betriebsmittel,
beispielsweise Betriebsmittel für eine Belüftung, Reinigung oder Desinfektion, leicht
nachgefüllt werden.
[0021] Die Sanitäranordnung ist gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung als
Dusche, insbesondere als bodengleiche Dusche, ausgebildet. Darüber hinaus sind aber
auch andere Anordnungen denkbar. So ist es auch möglich, die Sanitäranordnung in einem
Abstand zu einer darunter liegenden Bodenfläche als Waschbecken vorzusehen, wobei
der Wannenkörper sich auch dann wie zuvor beschrieben in die Wand bzw. Vorwand hinein
erstreckt.
[0022] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Sanitäranordnung als Dusche, muss eine geeignete
Abstützung des Wannenkörpers an einem darunter liegenden Boden vorgesehen werden.
So ist es von Vorteil, wenn der Wannenkörper in einer Vertiefung des Bodens eingesetzt
ist. Durch eine solche Anordnung wird ein flächenbündiger Übergang von dem Wannenkörper
zu dem angrenzenden Bereich des Boden ermöglicht. Die Vertiefung kann entsprechend
der Form des Wannenkörpers eine üblicherweise rechteckige Grundfläche aufweisen. Der
Wannenkörper kann dann mit einem geeigneten Träger, insbesondere einem üblichen Duschwannenträger,
angeordnet werden.
[0023] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Duschwannenträger
Füße und einen Rahmen aus Profilstücken aufweist. Dabei können die Profilstücke in
einem Querschnitt einen Auflagebereich für den Wannenkörper und für die Befestigung
der Füße einen C-förmigen Nutbereich aufweisen, wobei die Füße über Kopfelemente an
den Profilstücken befestigt sind und wobei die Kopfelemente jeweils seitlich an einem
zugeordneten Profilstück angeordnet sind und mit einem Haltefortsatz in einen Schlitz
des seitlich offenen Nutbereichs eingreifen.
[0024] Der Wannenkörper ist an seinem Rand zu der angrenzenden Wand bzw. dem Boden im ausreichenden
Maße abzudichten. Ein besonders guter Schutz gegen den Austritt von Feuchtigkeit kann
dadurch erreicht werden, dass die beschriebenen Profilstücke an ihrer im montierten
Zustand äußeren Seite eine nach oben offene Rinne aufweisen, in welche ein Rand des
Wannenkörpers eingelegt ist. Gemäß der üblichen Konstruktion von Duschwannen, insbesondere
Duschwannen aus Stahl-Email, kann der Wannenkörper ausgehend von einem ebenen Abschnitt
an seinem Rand C-förmig nach unten umgebogen sein. Diese C-förmige Umbiegung kann
dann in die nach oben offene Rinne eingelegt werden. In ähnlicher Weise kann auch
die gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehene Haube in die nach
oben offene Rinne eingelegt werden. Selbst wenn Wasser an der Haube oder dem Wannenkörper
trotz einer entsprechenden Abdichtung abtropft, wird dieses in der Rinne aufgefangen.
Es kann dabei vorgesehen sein die Rinne auch an einen Abfluss anzuschließen.
[0025] Der Wannenkörper weist in der einfachsten Ausgestaltung eine rechteckige, beispielsweise
quadratische Form auf. Darüber hinaus sind aber auch andere Formgestaltungen im Rahmen
der Erfindung möglich. Insbesondere können abgerundete oder abgeschrägte Ecken, Bögen
sowie auch ungleichmäßige Formen an dem Umfang des Wannenkörpers vorgesehen sein.
Der Wannenkörper muss sich auch nicht mit einer kompletten Seite in die Wand bzw.
Vorwand hinein erstrecken, auch wenn dieses bevorzugt ist. Grundsätzlich ist es ausreichend,
wenn der Wannenkörper sich mit einer Ecke oder einer speziell für die Anordnung der
Ablauföffnung vorgesehenen Ausformung in die Wand bzw. Vorwand hinein erstreckt. So
kann beispielsweise vorgesehen sein, dass an der im Bereich der Wand bzw. Vorwand
angeordneten Seite des Wannenkörpers eine seitliche Ausbuchtung vorgesehen ist, wobei
sich diese Ausbuchtung in die Wand hinein erstreckt. Zweckmäßigerweise wird dann auch
die Abdeckung schmaler als die gesamte Breite des Wannenkörpers an der Wand bzw. Vorwand
ausgeführt.
[0026] Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Sanitäranordnung in Form einer bodengleichen Dusche,
Fig. 2 einen Schnitt der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 3 eine Anordnung gemäß der Fig. 1 mit einer zusätzlichen Sanitäranordnung in Form eines
Waschbeckens, und
Fig. 4 eine alternative Ausgestaltung eines Wannenköpers der Sanitäranordnung.
[0027] Die Fig. 1 zeigt eine Sanitäranordnung in Form einer bodengleichen Dusche, die einen
Wannenkörper 1 aufweist. Der Wannenkörper 1 besteht gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung
der Erfindung aus Sanitär-Acryl oder Stahl-Email, wobei die Oberseite des Wannenkörpers
die unmittelbar von einem Benutzer zu betretende Fläche bildet. Grundsätzlich ist
es aber auch denkbar, dass der Wannenkörper 1 im Rahmen der Erfindung mit weiterem
Material, beispielsweise mit Fliesen, belegt ist. Zu erkennen ist auch, dass der Wannenkörper
1 eine rechteckige Grundfläche aufweist und zur Mitte hin abfällt.
[0028] Auf den Wannenkörper 1 auftreffendes Wasser wird durch die Krümmung des Wannenkörpers
1 zu einem Schlitz 2 zwischen dem Wannenkörper 1 und einer wandseitigen Abdeckung
3 geführt. Für einen Benutzer ist dabei kein Wasserablauf sichtbar, wodurch das hochwertige,
durchgehende Erscheinungsbild des Wannenkörpers nicht gestört wird. Aus Sicht des
Benutzers verschwindet das Wasser durch den Schlitz 2 in der Wand bzw. Vorwand 4.
[0029] In der Fig. 1 ist bereits angedeutet, dass sich der Wannenkörper 1 in die Wand bzw.
Vorwand 4 hinein erstreckt, wobei der Wannenkörper 1 in dem für einen Benutzer verdeckten
Bereich eine Ablauföffnung 5 aufweist. Da die Ablauföffnung 5 für einen Benutzer nicht
sichtbar ist, kann diese auch eine längliche Form haben und muss nicht abgedeckt werden.
[0030] Im Rahmen der Erfindung ist ausschlaggebend, dass ein einstückiger, zusammenhängender
Wannenkörper 1 bereitgestellt wird, der lediglich innerhalb seiner Grundfläche eine
Ablauföffnung 5 aufweist. Der Wannenkörper 1 ist dabei so geformt, dass Wasser stets
in Richtung der Ablauföffnung 5 geführt wird und den Wannenkörper nur dort verlassen
kann. Wie bei bodengleichen Duschen üblich, muss dabei gewährleistet werden, dass
nicht die gesamte Wanne, das heißt der gesamte Wannenkörper 1, überläuft. Da aber
in dem verdeckten Bereich innerhalb der Wand bzw. Vorwand 4 eine vergleichsweise große
Ablauföffnung 5 ohne jede optische Beeinträchtigung bereitgestellt werden kann, ist
gerade im Rahmen der erfindungsgemäßen Ausgestaltung eine sehr hohe Ablaufleistung
möglich.
[0031] Die Details der erfindungsgemäßen Sanitäranordnung ergeben sich aus dem in Fig. 2
dargestellten Schnitt entlang der Linie A-A, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit
ein mittlerer Bereich dieses Schnittes nicht dargestellt ist. Die Fig. 2 ist so zu
verstehen, dass der Wannenkörper ausgehend von seiner der Wand bzw. Vorwand 4 gegenüberliegenden
Seite gleichmäßig entlang der Schnittlinie A-A zu der Ablauföffnung 5 abfällt.
[0032] Der Fig. 2 ist zu entnehmen, dass innerhalb der auf eine dahinter angeordnete Wandfläche
aufgesetzten Vorwand 4 ein Hohlraum 6 gebildet ist. Des Weiteren ist in dem verdeckten
Bereich unterhalb des Hohlraumes 6 eine lediglich schematisch angedeutete Ablaufeinrichtung
7 von unten an die in den Wannenkörper 1 gebildete Ablauföffnung 5 angeschlossen.
Die Ablaufeinrichtung weist üblicherweise einen nicht im Einzelnen dargestellten Siphon
auf. Geeignete Ablaufeinrichtungen 7 sind aus der Praxis bekannt.
[0033] Aus der Fig. 2 ergibt sich des Weiteren, dass innerhalb des Hohlraumes 6 oberhalb
des Wannenkörpers 1 und der Ablaufeinrichtung 7 eine Haube 8 aus wasserdichtem Material
angeordnet ist. Die Haube 8 kann dabei aus dem gleichen Material wie der Wannenkörper
1, also insbesondere Stahl-Email oder Sanitär-Acryl gebildet sein. Darüber hinaus
ist aber auch Edelstahl oder ein anderes wasserdichtes und wasserbeständiges Material
geeignet. Die bereits in der Fig. 1 zu erkennende Abdeckung 3 ist gemäß der Fig. 2
durch Scharniere 9 an der Haube 8 befestigt. Die Scharniere 9 weisen einen Scherenmechanismus
auf, der bei einem Aufschwenken der Abdeckung 3 um eine horizontale Schwenkachse diese
in der geöffneten Position hält. Zusätzlich können nicht dargestellte Mittel in Form
von Federn oder Druckkolben vorgesehen sein, welche ein Anheben der Abdeckung 3 unterstützen.
[0034] Wie zuvor erläutert, läuft der Wannenkörper 1 an seiner der Vorwand 4 gegenüberliegenden
Seite ebenerdig in eine angrenzende Bodenfläche 11 aus. Die übrigen Ränder des Wannenkörpers
1 weisen eine unterschiedlich stark gekrümmte S-Form auf. Dadurch wird erreicht, dass
der Wannenkörper 1 an seiner innerhalb der Wand bzw. Vorwand 4 verlaufenden Seite
sowie an seinen sich von der Wand bzw. Vorwand 4 wegerstreckenden Seiten einen gegenüber
dem Bereich der Ablauföffnung 5 erhöhten Rand aufweist. An den Rand ist ein ebener
Abschnitt 10 vorgesehen, wobei sich von dem ebenen Abschnitt 10 in Richtung der Mitte
des Wannenkörpers 1 ein wesentlicher S-förmiger Verlauf ergibt. An der innerhalb der
Vorwand 4 verlaufenden Seite des Wannenkörpers 1 ist die S-Form steil, während an
den sich von der Wand bzw. Vorwand wegerstreckenden Seiten aus optischen Gründen ein
flacher Verlauf vorgesehen ist.
[0035] Durch den Hohlraum 6 bzw. die Haube 8 wird im Bereich des Wannenkörpers 1 auf besonders
vorteilhafte Weise ein Freiraum bereitgestellt, der zur Anordnung weiterer technischer
Einrichtungen E genutzt werden kann, die rein schematisch in der Fig. 2 angedeutet
sind. Die technischen Einrichtungen E können beispielsweise zur Beschallung, Belüftung,
Heizung, Beduftung, Beneblung oder Reinigung vorgesehen sein. Die genannten Maßnahmen
können einzeln oder in beliebiger Kombination vorgesehen werden.
[0036] Um eine möglichst einfache Montage des Wannenkörpers 1 zu erreichen, ist in der Bodenfläche
11 entsprechend der Form des Wannenkörpers 1 eine Vertiefung 12 gebildet. In der Vertiefung
12 ist ein Duschwannenträger 13 angeordnet, welcher den Wannenkörper 1 trägt. Der
Duschwannenträger 13 weist gemäß der bevorzugten, dargestellten Ausgestaltung Füße
14 und einen Rahmen aus Profilstücken 15 auf. Gemäß dem konkreten Ausführungsbeispiel
weisen die Profilstücke 15 in einem Querschnitt einen Auflagebereich 16 für den Wannenkörper
1 und für die Befestigung der Füße 14 einen C-förmigen Nutbereich auf, wobei die Füße
14 über Kopfelemente 17 an den Profilstücken 15 befestigt sind und wobei die Kopfelemente
17 jeweils seitlich an einem zugeordneten Profilstück 15 angeordnet sind und mit einem
Haltefortsatz in einen Schlitz des seitlich offenen Nutbereichs eingreifen. Des Weiteren
weisen die Profilstücke 15 an ihrer im montierten Zustand äußeren Seite eine nach
oben offene Rinne 18 auf.
[0037] Durch den Einsatz eines Duschwannenträgers 13, insbesondere eines beschriebenen Duschwannenträgers
13 mit Füßen 14 und Profilstücken 15 ist nicht nur eine einfache und genaue Montage
möglich. Vielmehr kann der Wannenkörper 1 auch leicht ausgetauscht werden. Bei dem
konkret in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ergibt sich auch der Vorteil,
dass die Rinne 18 der Profilstücke 15 umgebogene Enden 19 des Wannenkörpers sowie
innerhalb des Hohlraumes 6 auch einen unteren Rand der Haube 8 aufnimmt. Im Bereich
der Rinne 18 ist eine sichere Abdichtung der dort eingelegten Abschnitte möglich.
Darüber hinaus können auch gewisse Mengen an dennoch anfallender Feuchtigkeit von
der Rinne 18 aufgenommen werden.
[0038] Der Anschluss der Haube 8 an den Wannenkörper 1 sowie an das Profilstück 15 erfolgt
genau wie der Anschluss des Wannenkörpers 1 und der Profilstücke 15 an den angrenzenden
Boden bzw. die Wand mit einem geeigneten, üblicherweise elastischen Dichtmaterial
20. Es ist alternativ möglich, die Haube 8 mit dem Duschwannenträger 13 zu verschweißen.
[0039] Die Fig. 3 zeigt eine weitere Ausgestaltung mit zwei Sanitäranordnungen gemäß der
vorliegenden Erfindung. Die erste in der Fig. 3 dargestellte Sanitäranordnung ist
wie zuvor beschrieben als bodengleiche Dusche ausgebildet. Bei ansonsten übereinstimmendem
Merkmal der Dusche ist exemplarisch dargestellt, dass anstelle eines sehr weichen,
kontinuierlichen Überganges an den sich von der Wand bzw. Vorwand 4 wegerstreckenden
Rändern auch eine deutlich ausgebildete Kante vorgesehen sein kann. Diese wird dadurch
erreicht, dass an diesen Rändern eine steilere S-Form vorgesehen ist. Je nach Material,
insbesondere bei Kunststoff, Glas, Porzellan oder Stein sind auch Stufen mit scharfen
Kanten möglich. Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des Wannenkörpers 1 aus Stahl-Email
ergeben sich bezüglich der Abwinklungen und Radien jedoch gewisse Einschränkungen
durch den Blechumformprozess.
[0040] Die zweite in der Fig. 3 dargestellte Sanitäranordnung ist als Waschbecken ausgebildet.
Auch hier ist ein Wannenkörper 1 vorgesehen, der sich in die Wand bzw. Vorwand 4 hinein
erstreckt. Gegenüber der zuvor beschriebenen Ausgestaltung ergibt sich lediglich der
Unterschied, dass der Wannenkörper 1 nicht nach unten abgestützt ist, sondern vollständig
mit einer geeigneten Haltung innerhalb der Wand bzw. Vorwand 4 fixiert ist.
[0041] Die Fig. 4 zeigt eine alternative Ausgestaltung des Wannenkörpers 1, wobei im Bereich
der Ablauföffnung 5 der Wannenkörper eine seitliche Ausbuchtung 21 aufweist, die sich
im montierten Zustand in die Wand oder Vorwand 4 hinein erstreckt.
1. Sanitäranordnung, insbesondere bodengleiche Dusche mit einer einen Hohlraum (6) aufweisenden
Wand oder Vorwand (4), einem Wannenkörper (1) in Form einer Duschwanne oder eines
Waschbeckens und eine Ablaufeinrichtung (7), die im Bereich der Wand oder Vorwand
(4) angeordnet ist und die an den Wannenkörper (1) angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Wannenkörper (1) in die Wand oder Vorwand (4) hinein erstreckt und dass
die Ablaufeinrichtung (7) an eine in dem Wannenkörper (1) gebildete Ablauföffnung
(5) angeschlossen ist.
2. Sanitäranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Wannenkörper (1) oberhalb der Ablaufeinrichtung (7) in die Wand oder Vorwand
(4) hinein erstreckt, wobei die die Ablaufeinrichtung (7) von unten an die Ablauföffnung
(5) angeschlossen ist.
3. Sanitäranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wannenkörper (1) an einer innerhalb der Wand oder Vorwand (4) verlaufenden Seite
sowie an zumindest einem Teil der sich von der Wand oder Vorwand (4) wegerstreckenden
Seiten einen gegenüber dem Bereich um die Ablauföffnung (5) erhöhten Rand aufweist.
4. Sanitäranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend von dem erhöhten Rand mit einem ebenen Abschnitt (10) in Richtung der Mitte
des Wannenkörpers (1) ein S-förmiger Verlauf vorgesehen ist.
5. Sanitäranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Wannenkörper (1) an einer der Wand oder Vorwand (4) gegenüberliegende Seite eben
ausläuft.
6. Sanitäranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Wannenkörper (1) aus Stahl-Email oder Sanitär-Acryl besteht.
7. Sanitäranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Hohlraum (6) der Wand oder Vorwand (4) oberhalb des Wannenkörpers (1) und
der Ablaufeinrichtung (7) eine Haube (8) aus wasserdichtem Material angeordnet ist.
8. Sanitäranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand oder Vorwand (4) oberhalb des Wannenkörpers (1) eine Abdeckung (3) aufweist,
wobei zwischen der Abdeckung (3) und dem Wannenkörper (1) zumindest ein Schlitz (2)
gebildet ist.
9. Sanitäranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Hohlraum (6) technische Einrichtungen (E), insbesondere zur Belüftung und/oder
Heizung und/oder Beschallung und/oder Beduftung und/oder Beneblung bzw. Bedampfung
der Sanitäranordnung vorgesehen sind.
10. Sanitäranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Wannenkörper (1) in eine Vertiefung (12) einer Bodenfläche (11) eingesetzt ist.
11. Sanitäranordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Wannenkörper (1) auf einem Duschwannenträger (13) angeordnet ist.
12. Sanitäranordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Duschwannenträger (13) Füße (14) und einen Rahmen aus Profilstücken (15) aufweist.
13. Sanitäranordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilstücke (15) eine nach oben offene Rinne (18) aufweisen.
14. Sanitäranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Wannenkörper (1) sich mit einer seitlichen Ausbuchtung (21) in die Wand oder
Vorwand (4) hinein erstreckt.