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EP 2 481 497 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.09.2013 Patentblatt 2013/36 |
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Anmeldetag: 22.11.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zum Herstellen eines metallischen Bauteils
Method for producing a metallic component
Procédé destiné à la fabrication d'un composant métallique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
01.02.2011 DE 102011003415
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.08.2012 Patentblatt 2012/31 |
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Patentinhaber: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft |
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80809 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Donath, Norbert
82343 Poecking (DE)
- Wecker, Anton
85235 Odelzhausen (DE)
- Maaß, Lars
81739 München (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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- KIUCHI M ET AL: "MASHY-STATE EXTRUSION, ROLLING AND FORGING", PROCEEDINGS OF THE INTERNATIONAL
CONFERENCE ON PROCESSING OFSEMI-SOLID ALLOYS AND COMPOSITES, XX, XX, 1. Juni 1994
(1994-06-01), Seiten 245-257, XP002066438,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines metallischen Bauteils
durch Umformen eines auf den thixotropen Zustand erwärmten, metallischen Faservlieses,
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw. 2.
[0002] Es ist bekannt, dass metallische Werkstoffe in einem engen Temperaturintervall kurz
unterhalb der Liquidustemperatur in den thixotropen Zustand gelangen und sich dann
mit geringem Energieaufwand zu Bauteilen mit hohen mechanischen Kennwerten umformen
lassen. Nach dem in der
DE 10 2009 015 418 A1 offenbarten Verfahren der eingangs genannten Art wird als in dieser Hinsicht besonders
vorteilhaftes Ausgangsmaterial ein Metallfaservlies verwendet, welches in einem Pressenwerkzeug
in den thixotropen Zustand aufgeheizt und zu einem homogen strukturierten Bauteil
verpresst wird, wobei sich die mechanischen Eigenschaften noch dadurch deutlich verbessern
lassen, dass in das Faservlies eine Armierung eingelegt wird, die dann bei der thixotropen
Faservliesumformung im Pressenwerkzeug - anders als bei Verbundbauteilen, die aus
einer hochfesten Zwischenschicht und auf diese lediglich aufplattierten Deckschichten
bestehen - vollständig mit dem metallischen Vliesmaterial als Matrix durchtränkt wird.
Problematisch bei einer solchen thixotropen Faservliesumformung ist jedoch, dass beim
Verpressen des Faservlieses Lufteinschlüsse im Thixomaterial verbleiben können, die
sich dann im fertigen Bauteil als festigkeits- und steifigkeitsmindernde Lunkerstellen
zeigen. Hinzukommt, dass sich die Einstellung einer homogenen Temperaturverteilung
bei gleichzeitig engem Temperaturfenster vor allem bei ausgedehnteren Bauteilen äußerst
aufwändig und kostenintensiv gestaltet.
[0003] Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren der eingangs genannten Art
so auszubilden, dass sich durch eine Thixoumformung eines Metallfaservlieses problemlos
auch ausgedehntere Bauteile auf baulich und steuerungsmäßig einfache Weise mit hochwertigen
mechanischen Eigenschaften herstellen lassen.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das im Patentanspruch 1 bzw. 2 gekennzeichnete
Herstellungsverfahren gelöst.
[0005] Erfindungsgemäß wird aufgrund der beanspruchten Druckwalzenumformung sichergestellt,
dass die Lufteinschlüsse beim Verpressen des thixotrop erwärmten Metallfaservlieses
gezielt in Rollrichtung der Druckwalze ausgetrieben werden und aus dem dort noch unverpressten
und luftdurchlässigen Faservliesmaterial frei entweichen können, so dass eine Blasen-
oder Lunkerbildung im fertigen Bauteil wirksam unterbunden wird, mit dem weiteren
Effekt, dass die Einhaltung des engen thixotropen Temperaturfensters auf den relativ
schmalen Kontaktbereich der Druckwalze beschränkt ist und daher im Umformzeitpunkt
nicht homogen über die gesamte Bauteilfläche verteilt sein muss, wodurch sich die
prozessbedingt enge Temperatursteuerung erheblich vereinfacht. Darüberhinaus lassen
sich mit der Erfindungsvariante nach Anspruch 2 im Wege der Thixoumformung eines Metallfaservlieses
sogar metallische Blechbänder in beliebiger Länge auf fertigungstechnisch einfache
Weise herstellen.
[0006] Eine deutliche Verbesserung der mechanischen Bauteileigenschaften wird in besonders
bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung dadurch erzielt, dass in das Metallfaservlies
vor der Thixoumformung eine Armierung eingelegt und diese unter der Einwirkung der
Druckwalze(n) mit dem metallischen Faservliesmaterial als Matrix durchtränkt wird,
wobei die Druckwalzenumformung des Faservlieses ganz wesentlich zu einer blasenfreien,
stoff- oder zumindest formschlüssigen Einbindung der Armierung in die Metallmatrix
beiträgt. Als Armierung werden je nach Richtung der für das Bauteil vorgesehenen Betriebslasten
vorzugsweise uni- oder multidirektional oder auch quasi-isotrop orientierte metallische,
aber auch nicht-metallische Verstärkungsfasern verwendet, und zwar mit besonderem
Vorteil Carbonfasern, die bezüglich der Thixotemperatur des Vliesmaterial temperaturbeständig
sind.
[0007] Um die Aufheizzeit des Metallfaservlieses im Kontaktbereich der Druckwalze(n) zu
verkürzen, wird das Metallvlies vor dem Druckwalzenkontakt zweckmäßigerweise bis nahe
an den Thixozustand vorgewärmt, und im Hinblick auf eine rasche vollvolumetrische
Aufheizung wird eine induktive Erwärmung des Metallvlieses bevorzugt.
[0008] Die Fertigungsqualität der Bauteile lässt sich dadurch weiter verbessern, dass das
Metallvlies vor der thixotropen Druckwalzenumformung vorverdichtet und im Anschluss
an diese durch eine Drucknachspeisung nachkalibriert wird.
[0009] Bei Verwendung eines Faservlieses, welches, wie bevorzugt, als Hauptbestandteil Aluminium
enthält, zeigt sich ein weiterer Vorteil des beanspruchten Verfahrens. Anders nämlich
als bei einem massiven Aluminiumblech, welches unter Umgebungsluft auf der Außenseite
bekanntlich eine dünne Oxidhaut bildet, die sich nur aufwändig entfernen lässt und
dann bei einer thixotropen Blechumformung die Gefügestruktur des Aluminiumteils signifikant
verschlechtert, wird bei der Thixoumformung eines Aluminium-Faservlieses die Oxidschicht
bei der Verdichtung der Aluminiumfasern aufgebrochen, so dass die Gefügestruktur im
fertigen Aluminiumteil von der Oxidbildung des Ausgangsmaterials weitgehend unbeeinträchtigt
bleibt.
[0010] Die Erfindung wird nunmehr an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele in Verbindung mit
den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen in stark schematisierter Darstellung:
- Fig. 1
- die Herstellung eines durchgehend materialreinen Bauteils aus einem Metallfaservlies
mittels einer thixotropen Druckwalzenumformung nach der Erfindung;
- Fig. 2
- eine der Fig. 1 entsprechend Darstellung einer thixotropen Druckwalzenumformung eines
Metallfaservlieses mit eingelegter Armierung; und
- Fig. 3
- die Herstellung eines armierten Endlos-Blechbandes nach der Erfindung.
[0011] Gemäß Fig. 1 wird ein Metallfaservlies 1 aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung
auf ein Umformbett 2 aufgelegt und dabei örtlich durch eine zusätzliche Vliesauflage
3 gedoppelt, um so eine Aluminiumteil 4 mit einer sich ändernden Wandstärke zu erzeugen.
Mittels einer beheizten und in Pfeilrichtung über das Faservlies 1 gerollten Druckwalze
5 wird das Faservlies 1 im Kontaktbereich der Druckwalze 5 in den thixotropen Zustand
erwärmt und so zusammengepresst, aufs dem Fasermaterial ein homogenes Aluminiumteil
4 entsteht, wobei die Lufteinschlüsse im Faservlies 1 unter der Wirkung der Druckwalze
5 in deren Laufrichtung nach vorne ausgequetscht werden und aus dem dort noch luftdurchlässigen
Faservlies 1 frei entweichen können.
[0012] Um den für den Thixozustand erforderlichen Wärmeeintrag der Druckwalze 5 zu reduzieren,
wird das Fasermaterial in Laufrichtung vor der Druckwalze 5 durch eine zwischen Umformbett
2 und Vliesoberseite wirksame Induktionsheizung 6 bis nahe an die Thixotemperatur
vorgewärmt.
[0013] Die Ausführungsform nach Fig. 2, wo die dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechenden
Komponenten durch das gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet sind, unterscheidet sich
von diesem hauptsächlich dadurch, dass in das Metallfaservlies 1 eine - in diesem
Fall mehrlagige - Armierung 7 eingelegt ist, welche aus einem metallischen Fadengeflecht
oder einem dicht perforierten Lochblech, aber auch aus nicht-metallischen, uni- oder
multidirektional bis hin zu quasi-isotrop orientierten Verstärkungsfasern, etwa aus
Carbon bestehen kann. Bei der Thixoumformung des Metallvlieses wird die Armierung
7 mit dem thixotropen Vliesmaterial dürchtränkt, so dass das Bauteil 4 eine homogene
Metallstruktur mit einer in diese zumindest form- und bei einer metallischen Armierung
7 je nach Vlies- und Armierungsmaterial auch stoffschlüssig eingebundenen Armierung
7 aufweist, durch welche die Materialeigenschaften gegenüber einem reinen Einstoff-Bauteil
deutlich verbessert werden.
[0014] Gemäß Fig. 3 werden zur Herstellung eines armierten Blechbandes 8 mehrere Schichten,
bestehend aus einer oberen und einer unteren, metallischen Faservliesschicht 9.1,
9.2 und einer dazwischen liegenden Armierung 10, etwa eines Carbonfasergeleges, jeweils
von einer Vorratsrolle 11.1, 11.2 bzw. 12 abgezogen und zwischen zwei Vorpresswalzen
13 zusammengeführt und zu einem dichteren Materialverbund vorverdichtet. lm nächsten
Schritt durchläuft der vorverdichtete, aber noch flexible Materialverbund 9, 10 eine
Heizeinrichtung 14, an der er auf ein Temperaturniveau noch unterhalb des thixotropen
Zustandes der Metallfasern der Faservliesschichten 9 vorgeheizt wird. Der so vorgeheizte,
aber noch inhomogene Materialverbund 9, 10 wird anschließend im Walzenspalt zweier
Druckwalzen 15.1, 15.2 auf den thixotropen Zustand erwärmt und gleichzeitig werden
die Faservliesschichten 9 in diesem Zustand durch den Walzenandruck zu einem Endlos-Blechband
8 mit einer homogenen Metallstruktur 16 und in diese als Matrix eingebetteten Armierung
10 verpresst.
[0015] Durch die injizierte Scherrate des Druckwalzenpaares 15 wird das thixotrope Faservliesmaterial
gleichförmig zum Fließen gebracht, so dass selbst feinste Strukturen der Armierungsfasern
10 von diesem umschlossen und dabei Hohlräume gefüllt werden. Hierbei bildet sich
ein Formschluss und je nach Beschaffenheit des Armierungsmaterials entsteht auch ein
lokaler Stoffschluss. Anschließend erfolgt noch an einem Walzenpaar 17 eine Nachkalibrierung,
um eine Erstarrungsporosität zu unterbinden. Mit dieser Erfindungsvariante ist es
möglich, Blechbänder 16 beliebiger Länge anzufertigen und dabei die eingelegte Armierung
10 absolut lagestabil in das metallische Vliesmaterial einzubetten. Erreicht wird
dies durch die charakteristische Eigenschaft, dass das Faservlies 9 im thixotropen
Zustand eine stark reduzierte Viskosität aufweist und auch die Druckbeaufschlagung
im Walzenspalt des Druckwalzenpaares 15 keine unkontrollierte Positionsverschiebung
der Armierung 10 verursacht.
1. Verfahren zum Herstellen eines metallischen Bauteils, bei dem ein metallisches Faservlies
(1) auf den thixotropischen Zustand aufgeheizt und in diesem Zustand unter Druckeinwirkung
zu einer kompakten Metallstruktur umgeformt wird, dadurch gekennzeichnet, dass
das Metallfaservlies (1) in den jeweiligen Grenzen des Kontaktbereich mindestens einer
oberflächenseitig über dieses geführten Druckwalze (5) im thixotropen Zustand gehalten
und gleichzeitig unter der Wirkung des Walzenandrucks zu einer homogenen Metallstruktur
verdichtet wird.
2. Verfahren zur Herstellung eines fortlaufenden Blechbandes, dadurch gekennzeichnet, dass
ein Endlos-Metallfaservlies (9) im Walzenspalt zweier Druckwalzen (15.1;15.2) im thixotrop
erwärmten Zustand zu einem homogen strukturierten Blechband (8) umgeformt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet dass
in das Metallfaservlies (1;9) vor der Thixoumformung eine Armierung (7;10) eingelegt
und diese im Wirkbereich der Druckwalze(n) (5;15.1;15.2) mit dem metallischen Faservliesmaterial
(1;9) als Matrix durchtränkt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
die Armierung (10) aus uni- oder multidirektional verlaufenden Verstärkung-, vorzugsweise
Carbonfasern besteht.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass (1;9)
das Metallfaservlies vor dem Druckwalzendurchlauf bis nahe an den thixotropen Zustand
vorgewärmt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Metallfaservlies (1;9) induktiv erwärmt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Metallfaservlies (1;9) im Anschluss an die thixotrope Druckwalzenumformung durch
eine Drucknachspeisung nachkalibriert wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Metallfaservlies (1;9) vor der Thixoumformung vorverdichtet wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Metallfaservlies (1;9) als Hauptbestandteil Aluminium enthält.
1. A method of producing a metal component wherein a metal nonwoven (1) is heated to
the thixotropic state in which it is converted into a compact metal structure under
pressure, characterised in that
the metal nonwoven (1), within the limits of the contact area of at least one roller
(5) guided over its surface, is kept in the thixotropic state and simultaneously compressed
by the roller to form a homogeneous metal structure.
2. A method of producing a continuous metal strip, characterised in that
an endless metal nonwoven (9), heated in the thixotropic state in the nip between
two rollers (15.1, 15.2) is converted by shaping into a uniformly structured metal
strip (8).
3. A method according to claim 1 or claim 2, characterised in that
before thixoforming, a reinforcement (7; 10) is inserted into the metal nonwoven (1;
9) and forms a matrix impregnated with the metal fibre nonwoven (1; 9) in the range
of operation of the rollers (5; 15.1; 15.2).
4. A method according to claim 3, characterised in that
the reinforcement (10) comprises unidirectional or multidirectional reinforcing fibres,
preferably carbon.
5. A method according to any of the preceding claims, characterised in that
the metal nonwoven (1; 9), before running through the rollers, is preheated to near
the thixotropic state.
6. A method according to any of the preceding claims, characterised in that
the metal nonwoven (1; 9) is heated by induction.
7. A method according to any of the preceding claims, characterised in that
after thixotropic forming by the rollers, the metal nonwoven (1:9) is re-sized by
a pressure backfeed.
8. A method according to any of the preceding claims, characterised in that
the metal nonwoven (1; 9) is pre-compacted before thixoforming.
9. A method according to any of the preceding claims, characterised in that
the main constituent of the metal nonwoven (1; 9) is aluminium.
1. Procédé de fabrication d'un composant métallique selon lequel on chauffe une nappe
de fibres métalliques (1) à un état thixotrope fixe et on la transforme dans cet état
sous l'action d'une pression pour former une structure métallique compacte,
procédé caractérisé en ce qu'
on maintient la nappe de fibres métalliques (1) dans les limites respectives de la
zone de contact d'au moins un cylindre de compression (5) conduit sur le côté de la
surface de la nappe à l'état thixotrope et en même temps, on comprime sous l'action
de la compression du cylindre pour former une structure métallique homogène.
2. Procédé de fabrication d'une bande de tôle continue,
caractérisé en ce qu'
- on transforme une nappe de fibres métalliques (9'), continue dans l'intervalle de
laminage de deux cylindres de laminage (15.1, 15.2) à l'état chauffé thixotrope pour
former un ruban de tôle (8) à structure homogène.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'
avant la transformation thixotropique, on intègre une armature (7, 10) dans la nappe
de fibres métalliques (1, 9) et on imprègne celle-ci dans la zone d'action des cylindres
de laminage (5, 15.1, 15.2) avec comme matrice la matière de la nappe de fibres métalliques
(1, 9).
4. Procédé selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
l'armature (10) est formée de fibres de renforcement, de préférence des fibres de
carbone dirigées dans une ou plusieurs directions.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
on préchauffe la nappe de fibres métalliques (1, 9) avant le passage entre les cylindres
de laminage jusqu'au voisinage de son état thixotropique.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
on chauffe la nappe de fibres métalliques (1, 9) par induction.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
à la suite de la transformation thixotropique par les cylindres de laminage, on recalibre
la nappe de fibres métalliques (1, 9) en appliquant postérieurement une pression.
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
on effectue la pré-compression de la nappe de fibres métalliques (1, 9) avant la transformation
thixotropique.
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le composant principal de la nappe de fibres métalliques (1, 9) est l'aluminium.


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