| (19) |
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(11) |
EP 2 482 993 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.10.2015 Patentblatt 2015/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.09.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2010/001106 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/038711 (07.04.2011 Gazette 2011/14) |
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| (54) |
FARBSPRÜHGERÄT
PAINT SPRAYING DEVICE
APPAREIL DE PULVÉRISATION DE PEINTURE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
02.10.2009 DE 102009048023
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.08.2012 Patentblatt 2012/32 |
| (73) |
Patentinhaber: J. Wagner GmbH |
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88677 Markdorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KRAYER, Elmar
88085 Langenargen (DE)
- GÖHRING, Alfred
88682 Salem (DE)
- JELTSCH, Thomas
88048 Friedrichshafen (DE)
- ULBRICH, Jens
88048 Friedrichshafen (DE)
- WELTE, Christoph
88662 Überlingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Otten, Herbert |
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Otten, Roth, Dobler & Partner Patentanwälte
Grosstobeler Strasse 39 88276 Ravensburg/Berg 88276 Ravensburg/Berg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 047 686 FR-A- 1 076 188 US-B1- 6 415 958
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DE-U1-202007 005 381 US-A- 5 676 310 US-B1- 6 613 020
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- "Originalbetriebsanleitung WallPerfect W 985 E D/GB/F/NL", INTERNET CITATION, 1. März
2010 (2010-03-01), Seite 66PP, XP007917052, Gefunden im Internet: URL:http://www.wagner-group.de/portal/down
load.php?verzeichnis=portal%2Fd ownloadcenter%2Fdateien%2FHeimwerker%2FCol or%2FManuals%2F&src=portal%
2Fdownloadcenter%2Fdateien%2FHeimwerker%2F Color%2FManuals%2F2309671_W 985E_D_GB_F_NL_032010-web2.PDF&system_id=3
47974&root=360 [gefunden am 2011-02-08]
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Farbsprühgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 20 2007 005 381 U1 ist ein Farbsprühgerät bekannt, welches eine an einem ersten Ende des Farbsprühgeräts
angeordnete Bedieneinheit und einen an einem zweiten Ende des Farbsprühgeräts angeordneten
Sprühkopf umfasst, wobei die Bedieneinheit einen Luftanschluss für eine Luftleitung
aufweist. Bei derartigen Farbsprühgeräten benötigt ein Anwender Hilfsmittel wie Leitern
oder Gerüste um Flächen wie Wände oder Decken zu besprühen, welche außerhalb der Reichweite
seiner Arme liegen, weiterhin ermüdet der Anwender durch das ständige Mitführen des
Farbtanks bei der Sprühbewegung.
[0003] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Farbsprühgerät vorzuschlagen, welches den Anwender
insbesondere beim Sprühen von Wanden oder Decken weitestgehend von der Notwendigkeit
befreit eine Leiter oder ein Gerüst zu verwenden und welches ein geringes Gewicht
aufweist.
[0004] Diese Aufgabe wird ausgehend von den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 durch
die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte
und zweckmäßige Weiterbildungen angegeben.
[0005] Bei dem erfindungsgemäßen Farbsprühgerät weist die Bedieneinheit eine Führung für
eine Farbleitung, einen Signalgeber zur Erzeugung eines Steuersignals und einen Steueranschluss
für eine Steuerleitung auf, wobei zwischen der Bedieneinheit und dem Sprühkopf ein
Lauf angeordnet ist und ein Luftstrom durch den Lauf von der Bedieneinheit zu dem
Sprühkopf geleitet wird und wobei der Sprühkopf durch die Farbleitung mit Farbe versorgt
wird. Ein derartiges Farbsprühgerät, welches im Folgenden auch als Farbsprühlanze
bezeichnet wird, hat zum einen, bedingt durch den zwischen der Bedieneinheit und dem
Sprühkopf angeordneten Lauf, eine höhere Reichweite, so dass der Anwender insbesondere
beim Sprühen von Wänden und Decken weitestgehend auf die Verwendung von Hilfsmitteln
wie Leitern oder Gerüste verzichten kann. Zum anderen wird die körperliche Belastung
des Anwenders wesentlich reduziert, da durch die Zuführung der Farbe über die Bedieneinheit
zu dem Sprühkopf auf einen Farbtank an dem Sprühkopf verzichtet werden kann. Weiterhin
wird die körperliche Belastung auch dadurch reduziert, dass das erfindungsgemäße Farbsprühgerät
vom Anwender auch im Bereich des zwischen der Bedieneinheit und dem Sprühkopf angeordneten
Laufs gegriffen werden kann, so dass eine Zweihandbedienung möglich ist, bei welcher
der Anwender das erfindungsgemäße Farbsprühgerät mit einer Hand an der Bedieneinheit
und mit der anderen Hand an dem Lauf greift. Durch diese Zweihandbedienung sind weiterhin
ruhigere und kontrollierte Bewegungen bei Sprühen möglich. Kern der Erfindung ist
somit ein Farbsprühgerät, welches durch seine Bauform, eine spezielle Farbzuführung
und eine an der Bedieneinheit vornehmbare Fernsteuerbarkeit des Sprühkopfs und einer
Farbversorgung ein ergonomisches Arbeiten mit geringer Gewichtsbelastung ermöglicht,
ohne Nachteile in der Bedienung in Kauf nehmen zu müssen.
[0006] Eine Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, mittels des Signalgebers ein pneumatisches
Steuersignal zu erzeugen, welches über eine erste Steuerleitung weitergeleitet wird,
die als pneumatische Steuerleitung ausgebildet ist, und die Bedieneinheit zur Übergabe
des Steuersignals insbesondere mit einem Steueranschluss auszustatten, welcher als
Steuerluftanschluss für die pneumatische Steuerleitung ausgebildet ist. Hierdurch
kann auch über größere Strecken von einigen Metern kostengünstig eine Steuerung vorgenommen
werden, deren Funktion optisch einfach überprüfbar ist.
[0007] Eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, mittels des Signalgebers
(S) ein elektrisches Steuersignal zu erzeugen, welches über eine erste Steuerleitung
weitergeleitet wird, die als elektrische Steuerleitung ausgebildet ist, und die Bedieneinheit
zur Übergabe des Steuersignals insbesondere mit einem Steueranschluss auszustatten,
welcher als Elektroanschluss für ein ein- oder mehradriges Kabel ausgebildet ist.
Bei einer derartigen Ausführung ist es besonders einfach möglich, an der Bedieneinheit
eine Kontrolllampe anzuordnen, welche Auskunft über den Schaltzustand gibt.
[0008] Eine Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, die zweite Steuerleitung insbesondere
als mechanische Steuerleitung auszubilden und den Steueranschluss insbesondere als
Kupplungsmittel für die mechanische Steuerleitung auszubilden, wobei die mechanische
Steuerleitung insbesondere als Zugmittel und insbesondere als Seilzug oder Bowdenzug
oder Zugstange ausgebildet ist. Hierdurch ist eine in ihrer Funktion leicht überprüfbare
Mechanik zur Fernsteuerung gegeben, bei deren Betätigung der Anwender über die erforderliche
Betätigungskraft eine direkte Rückmeldung über die Funktionstüchtigkeit erhält und
somit auch auf an das Durchführen von Wartungsmaßnahmen erinnert wird.
[0009] Eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, die zweite Steuerleitung
insbesondere als elektrische Steuerleitung auszubilden und den Steueranschluss insbesondere
als Elektroanschluss für ein ein- oder mehradriges Kabel auszubilden. Bei einer derartigen
Ausführung ist es besonders einfach möglich, an der Bedieneinheit eine Kontrolllampe
anzuordnen, welche Auskunft über den Schaltzustand gibt.
[0010] Eine dritte Ausführungsvariante sieht vor, die zweite Steuerleitung insbesondere
als pneumatische Steuerleitung auszubilden und den Steueranschluss insbesondere als
Steuerluftanschluss für eine als Steuerschlauch ausgebildete pneumatische Steuerleitung
auszubilden. Hierdurch kann auch über größere Strecken von einigen Metern kostengünstig
eine Steuerung vorgenommen werden, deren Funktion optisch einfach überprüfbar ist.
[0011] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, wenigstens eine Arbeitseinheit, insbesondere eine
Pumpe für die Farbe und/oder ein Gebläse für den Luftstrom, mittels der ersten Steuerleitung
über einen an der Bedieneinheit angeordneten Abzug zu kontrollieren und diese insbesondere
einzuschalten und auszuschalten. Ohne Einbuße von Bedienungskomfort ist es so erfindungsgemäß
insbesondere möglich eine bodehstehende Pumpe und/oder ein bodenstehendes Gebläse
zu verwenden, da dieses von der Bedieneinheit über die erste Steuerleitung bedienbar
ist.
[0012] Die Erfindung sieht weiterhin vor, ein Farbventil, welches in dem Sprühkopf angeordnet
ist, mittels der zweiten Steuerleitung über einen an der Bedieneinheit angeordneten
Abzug zu kontrollieren und dieses insbesondere zu öffnen und zu schließen. Durch die
Verwendung der zweiten Steuerleitung ist es möglich das in dem Sprühkopf angeordnete
Farbventil, welches beim Arbeiten außerhalb der Reichweite des Anwenders liegt, von
der Bedieneinheit aus zu bedienen.
[0013] Die Erfindung sieht auch vor, den Lauf mit einen rohrförmigen Kanal zur Führung des
Luftstroms auszubilden und an dem Lauf insbesondere eine parallel zu dem Kanal verlaufende
Nut vorzusehen, in welcher die Farbleitung und insbesondere die zweite Steuerleitung
geführt sind, wobei die Steuerleitung insbesondere zwischen der Farbleitung und dem
rohrförmigen Kanal geführt ist. Durch diese einfache Ausbildung des Laufs ist es möglich,
den Lauf als einfaches Extrusionsteil auszubilden, welches in beliebigen Längen herstellbar
ist. Die spezielle Anordnung der zweiten Steuerleitung zwischen der Farbleitung und
dem rohrförmigen Kanal, garantiert einen Schutz der zweiten Steuerleitung vor Verschmutzung,
da die Nut unter Ausbildung eines weiteren rohrförmigen Kanals durch die Farbleitung
verschlossen wird.
[0014] Weiterhin sieht die Erfindung vor, an einem Mantel des rohrförmigen Kanals des Laufs,
welcher zur Führung des Luftstroms vorgesehen ist, wenigstens eine Öffnung auszubilden,
welche durch wenigstens ein Verschlussmittel verschließbar ist, wobei das Verschlussmittel
an dem Lauf geführt ist. Hierdurch ist es möglich an dem erfindungsgemäßen Farbsprühgerät
einen Druck des durch den Kanal strömenden Luftstroms durch ein Freigeben der Öffnung
vorübergehend abzusenken, ohne dass ein Gebläse mit variabler Leistung zur Verfügung
stehen muss. Hierdurch lässt sich ein aus dem Sprühkopf austretender Sprühstrahl von
dem Bediener einfach verändern, da dieser während der Arbeit mit seiner an dem Lauf
liegenden Hand das Verschlussmittel betätigen kann. Es ist vorteilhaft diese Öffnung
nahe an der Bedieneinheit anzuordnen, da diese für den Anwender in diesem Bereich
leicht zugänglich ist.
[0015] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen das Verschlussmittel durch wenigstens einen insbesondere
als Spange oder Manschette ausgebildeten Schieber zu bilden, wobei der Schieber den
Lauf übergreift bzw. umgreift und auf dem Lauf verschiebbar und/oder verdrehbar ist,
wobei das Verschlussmittel in einer ersten Stellung wenigstens eine der Öffnungen
abdeckt und wobei das Verschlussmittel in einer zweiten Stellung wenigsten eine der
Öffnungen freigibt. Bei einer derartigen Bauform ist eine Veränderung des Drucks des
Luftstroms kostengünstig mit nur einem zusätzlichen Bauteil realisierbar.
[0016] Weiterhin sieht die Erfindung vor, den Lauf aus wenigstens zwei Laufabschnitten zu
bilden, hierbei sind benachbarte Laufabschnitte insbesondere mittels eines Adapters
verbunden. Bei einem mehrteiligen Lauf besteht die Möglichkeit zum Beispiel beim Vorhandensein
von drei unterschiedlich langen Laufabschnitten eine Vielzahl von auf die speziellen
Anforderungen abgestimmten Lauflängen zu bilden. Durch die Verwendung eines Adapters
ist es möglich auch geometrisch äußerst einfach ausgebildete Laufabschnitte sicher
und belastbar zu verbinden.
[0017] Die Erfindung sieht vor, die Bedieneinheit mit einen Kupplungsansatz auszustatten,
welcher zur Verbindung der Bedieneinheit mit dem Lauf dient, und die Bedieneinheit
mit einem Handstück und einer Diagonalstrebe auszustatten, wobei der Abzug zwischen
dem Handstück und der Diagonalstrebe angeordnet ist und wobei das Handstück als Luftkanal
ausgebildet ist und wobei die Farbe insbesondere in oder entlang der Diagonalstrebe
zu dem Kupplungsansatz geführt wird. Durch die getrennte Führung von Luftstrom und
Farbstrom in der Bedieneinheit werden die einzelnen Komponenten der Bedieneinheit
so schlank gehalten, dass diese vom Anwender gut greifbar sind.
[0018] Erfindungsgemäß ist es auch vorgesehen, den Luftstrom in der Bedieneinheit um wenigstens
45° in Richtung einer Längsachse des Laufs umzulenken und die Längsachse des Laufs
insbesondere parallel zu einer Sprührichtung auszurichten. Hierdurch wird das erfindungsgemäße
Farbsprühgerät in seinem Frontbereich schlank gehalten und es kann somit auch in Raumecken
zielsicher gesprüht werden.
[0019] Schließlich sieht die Erfindung vor, den Abzug über das Zugmittel mit einem Betätigungsmittel
für das Farbventil, welches in dem Sprühkopf angeordnet ist, zu verbinden, wobei das
Zugmittel insbesondere längenverstellbar ist und wobei das Betätigungsmittel insbesondere
als Hebel ausgebildet ist, welcher an dem Sprühkopf verschwenkbar gelagert ist und
insbesondere eine Nadel bewegt. Hierdurch ist das Farbventil von dem weit entfernten
Abzug aus in gewohnter Weise bedienbar. Weiterhin ist das Zugmittel an dem Betätigungsmittel
bzw. dem Sprühkopf lösbar eingehängt. Hierdurch können der Sprühkopf und der Lauf
vollständig voneinander getrennt werden.
[0020] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der Zeichnung anhand von schematisch
dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben.
[0021] Hierbei zeigt:
- Figur 1:
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Farbsprühgeräts und eine schematische Darstellung
einer Pumpe und eines Gebläses;
- Figur 2:
- eine vergrößerte, perspektivische Ansicht der Bedieneinheit des in der Figur 1 gezeigten
Farbsprühgeräts einschließlich einer symbolisch dargestellten Kontrolleinheit, welche
an die Bedieneinheit angeschlossen ist;
- Figur 3:
- das in der Figur 1 gezeigte Farbsprühgerät in vergrößerter Ansicht auf dessen Sprühkopf,
welcher bei abgenommener Schutzkappe gezeigt ist;
- Figur 4:
- einen Längsschnitt durch die Darstellung der Figur 3;
- Figur 5:
- einen Querschnitt entsprechend der in der Figur 1 gezeigten Schnittlinie V-V durch
den Lauf des Farbsprühgeräts;
- Figur 6:
- eine der Figur 1 entsprechende Darstellung des Farbsprühgeräts, wobei zusätzlich der
Verlauf des Farbschlauchs und der Verlauf des zweiten Steuermittels schematisch dargestellt
ist und
- Figur 7:
- eine Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Farbsprühgeräts, bei welchem der
Lauf mehrteilig ausgeführt ist,
[0022] In der Figur 1 ist eine Seitenansicht auf ein erfindungsgemäßes Farbsprühgerät 1
gezeigt. Das Farbsprühgerät 1 wird auch als Farbsprühlanze bezeichnet. Das Farbsprühgerät
1 umfasst im Wesentlichen eine Bedieneinheit 2, einen Sprühkopf 3 und einen Lauf 4.
Der Lauf 4 verbindet die Bedieneinheit 2 und den Sprühkopf 3. Somit ist die Bedieneinheit
2 an einem ersten Ende A des Farbsprühgeräts 1 und der Sprühkopf 3 an einem zweiten
Ende B des Farbsprühgeräts angeordnet. Die Bedieneinheit 2 weist einen Luftanschluss
5 für eine schematisch dargestellte Luftleitung 6 auf. Weiterhin weist die Bedieneinheit
2 eine Führung 7 für eine Farbleitung 8 auf, über welche der Sprühkopf 3 mit Farbe
9 bzw. einem Farbstrom 10 versorgt wird. Über die Luftleitung 6 wird das Farbsprühgerät
1 mit einem Luftstrom 11 versorgt. Der Luftstrom 11 durchströmt zunächst einen Luftkanal
12, welcher in einem Handstück 13 der Bedieneinheit 2 ausgebildet ist und tritt dann
in einen rohrförmigen Kanal 14 ein, welcher den Lauf 4 entlang einer Kanalachse 15
durchläuft. Der rohrförmige Kanal 14 mündet in den Sprühkopf 3. Im Sprühkopf 3 wird
der über den Lauf 4 zugeführte Luftstrom 11 dann zusammen mit dem Farbstrom 10 durch
eine Sprühdüse 16 herausgeblasen und zerstäubt. Somit verläuft eine Längsachse 17
des Laufs 4 bzw. die Kanalachse 15 parallel zu einer Sprührichtung 18. In dem Handstück
13 der Bedieneinheit 2 wird der Luftstrom 11 in seinem Luftkanal 12 um einen Umlenkwinkel
α umgelenkt, wobei der Umlenkwinkel α wenigstens 45° und insbesondere zwischen 60°
und 90° beträgt. Zur Versorgung des Farbsprühgeräts 1 sind zwei schematisch dargestellte
Arbeitseinheiten 19 vorgesehen. Hierbei ist eine erste Arbeitseinheit 19 als Pumpe
20 ausgebildet, welche den Farbstrom 10 erzeugt. Eine zweite Arbeitseinheit 19 ist
als Gebläse 21 ausgebildet, welches den Luftstrom 11 erzeugt. Die Pumpe 20 wird aus
einem Farbbehälter 22 mit der Farbe 9 versorgt. Die Bedieneinheit 2 ist mit dem Lauf
4 über einen Kupplungsansatz 23 verbunden, in welchen der Lauf 4 einsteckbar ist.
Im eingesteckten Zustand sind der Lauf 4 und die Bedieneinheit 2 durch nicht dargestellte
Rastmittel aneinander gesichert. Neben dem erwähnten Handstück 13, welches zwischen
dem Kupplungsansatz 23 und dem Luftanschluss 5 ausgebildet ist, umfasst die Bedieneinheit
2 eine Diagonalstrebe 24, welche ebenfalls den Kupplungsansatz 23 und den Luftanschluss
5 verbindet. In einem Zwischenraum 25, welcher zwischen der Diagonalstrebe 24 und
dem Handstück 13 angeordnet ist, weist die Bedieneinheit 2 einen Abzug 26 auf. Dieser
ist aus der in der Figur 1 dargestellten Stellung in eine Pfeilrichtung 27 betätigbar.
In einer hier nicht dargestellten betätigten Stellung kann der Abzug 26 durch ein
Sicherungsmittel 28 arretiert werden. Hierzu wird das Sicherungsmittel 28 in eine
Pfeilrichtung 29 gedrückt und ein Fortsatz 30 des Abzugs 26 in Anlage an einen Fortsatz
31 des Sicherungsmittels 28 gebracht. Zur Entriegelung der vorgenommen Arretierung
wird das Sicherungsmittel 28 in eine der Pfeilrichtungen 29 entgegengesetzte Pfeilrichtung
32 bewegt, wobei diese Bewegung von dem Sicherungsmittel 28 in Folge einer elastischen
Vorspannung selbsttätig ausgeführt wird und somit vom Anwender nur durch ein kurzes,
verstärktes Abziehen des Abzugs 26 initiiert werden muss. Zu dem Sprühkopf 3 hin weist
der Lauf 4 einen Kupplungsansatz 33 auf, in welchen der Sprühkopf 3 einsteckbar ist.
Zur Sicherung des Sprühkopfs 3 an dem Lauf 4 übergreift eine gefederte Lasche 34,
welche mit dem Kupplungsansatz 33 verbunden ist, einen Keil 35, welcher an dem Sprühkopf
3 ausgebildet ist. Dies ist vergrößert auch in der Figur 3 dargestellt, wobei die
Figur 3 den Sprühkopf 3 bei abgenommener Schutzkappe SK (siehe Figur 1) zeigt.
[0023] In der Figur 2 ist in perspektivischer und vergrößerter Ansicht nochmals die Bedieneinheit
2 des in der Figur 1 gezeigten Farbsprühgeräts 1 dargestellt. Neben dem bereits beschriebenen
Luftanschluss 5 und der bereits beschriebenen, abgeschnitten dargestellten Farbleitung
8 ist in dieser Ansicht neben dem Luftanschluss 5 ein erster Steueranschluss 36 erkennbar.
Der Steueranschluss 36 ist zum Anschluss einer ersten Steuerleitung 37, welche schematisch
dargestellt ist, vorgesehen. Der Steueranschluss 36 ist als Steuerlüftanschluss 38
für eine pneumatische Steuerleitung 39 ausgebildet. Durch die Betätigung des Abzugs
26 ist ein Steuersignal CS erzeugbar. Zur Erzeugung des Steuersignals CS wirkt der
Abzug 26 auf einen Signalgeber S, welcher als Luftdruckerzeuger P ausgebildet ist.
Der Luftdruckerzeuger P baut an dem Steuerluftanschluss 38 ein erhöhter Luftdruck
auf, welcher durch die pneumatische Steuerleitung 39 weitergeleitet wird. Die pneumatische
Steuerleitung 39 führt zu einer Kontrolleinheit 40, in welcher mittels eines elektropneumatischen
Tasters 41 das Steuersignal CS, welches in Form eines erhöhten Luftdrucks vorliegt,
in ein Schaltsignal für die Pumpe 20 umgesetzt wird. Gemäß einer nicht dargestellten
Ausführungsvariante ist es auch vorgesehen, den Steueranschluss 36 als Elektroanschluss
für eine elektrische Steuerleitung vorzusehen. Entsprechend wird dann über den Abzug
26 ein elektrischer Taster oder Schalter betätigt.
[0024] In der Darstellung der Figur 2 ist die in der Diagonalstrebe 24 ausgebildete Führung
7 für die Farbleitung gut erkennbar. In dieser wird die Farbleitung 8 bzw. der Farbstrom
10 auf einem von dem Luftstrom 11 abweichenden Weg zu dem Lauf 4 geführt. In dem Lauf
4 werden der Farbstrom 10 und der Luftstrom 11 parallel zueinander entlang der Längsachse
17 des Laufs 4 geführt. In der Figur 2 ist weiterhin ein zweiter Steueranschluss 42
für eine zweite Steuerleitung 43 erkennbar. Der Steueranschluss 42 ist durch ein Kupplungsmittel
44 gebildet, an welcher eine mechanische Steuerleitung 45 befestigbar ist. Diese ist
als Zugmittel 46 in Form eines Seilzugs 47 ausgebildet. Wie aus der Figur 6 hervorgeht
ist die zweite Steuerleitung 43 von der Bedieneinheit 2 zu dem Sprühkopf 3 geführt
und verläuft hierbei entlang des Laufs 4. Bei einer Betätigung des Abzugs 26 in die
Pfeilrichtung 27 wird die als Seilzug 47 ausgebildete zweite Steuerleitung 43 von
dem Abzug 26, welcher als Kupplungsmittel 44 dient, in eine Pfeilrichtung 48 gezogen.
Wie aus der Figur 3 hervorgeht, welche den Spritzkopf 3 bei abgenommener Schutzkappe
SK zeigt, führt diese Bewegung in die Pfeilrichtung 48 dazu, dass ein Hebel 49 um
eine Drehachse 50 in eine Pfeilrichtung 51 verschwenkt wird. Der Hebel 49 ist mit
dem Seilzug 47 über eine gelenkig am Hebel 49 gelagerte Gewindemutter 52 verbunden,
wobei der Seilzug 47 eine Verstellschraube 53 durchläuft und einem Nippel N umfasst,
mit welcher er an der Verstellschraube gesichert ist. Die Verstellschraube 53 ist
in die Gewindemutter eingeschraubt und gegenüber dem Seilzug 47 frei drehbar. Diese
Befestigung ermöglicht ein Spannen oder Lockern des Seilzugs. Somit kann das Ansprechverhalten
des Spitzkopfs an die Wünsche des Anwenders angepasst werden. Der Hebel 49 ist über
eine Achse 54 mit einer Nadel 55 verbunden. Dies geht aus der Zusammenschau der Figuren
3 und 4 hervor, wobei die Figur 4 einen Längsschnitt durch den in der Figur 3 in Seitenansicht
gezeigten Sprühkopf 3 zeigt. Die beschriebene Bewegung des Hebels 49 in die Pfeilrichtung
51 wird über die Achse 54 auf die Nadel 55 übertragen, so dass diese in eine Pfeilrichtung
56 bewegt wird. Somit bildet der Hebel 49 ein Betätigungsmittel 57 für ein Farbventil
58, welches Bestandteil des Sprühkopfes 3 ist. Das Farbventil 58 umfasst im Wesentlichen
die Nadel 55 und einen Farbauslass 59, welcher wie in der Figur 4 gezeigt durch die
Nadel 55 verschlossen ist, wenn diese nicht mittels des Seilzugs 47 in die Pfeilrichtung
56 zurückgezogen wird.
[0025] In der Figur 5 ist ein Querschnitt durch den Lauf 4 dargestellt. Die Schnittdarstellung
verläuft entsprechend der in der Figur 1 gezeigten Schnittlinie V-V. Wie bereits oben
erwähnt, wird der Lauf 4 von einem rohrförmigen Kanal 14 durchlaufen, in welchem der
Luftstrom 11 von der Bedieneinheit zu dem Sprühkopf strömt. Der rohrförmige Kanal
14 wird durch einen als Rohr ausgebildeten Mantel 60 gebildet. In die Zeichnungsebene
hinein bzw. aus der Zeichnungsebene hinaus verläuft parallel zu dem rohrförmigen Kanal
14 die Farbleitung 8, in welcher der Farbstrom 10 zu dem Sprühkopf fließt. Zur Führung
der Farbleitung 8 ist an einer Unterseite des Laufs 4 eine Nut 61 ausgebildet, welche
im Querschnitt die Form eines auf dem Kopf stehenden "Y" aufweist. Die Farbleitung
8 ist zwischen Stegen 62 und 63 gehalten, welche die Nut 61 bilden. Die Nut 61 bildet
einen Hinterschnitt, in welchem der Farbleitung 8 gehalten wird, wobei die Haltekraft
insbesondere durch eine elastische Verformung der Farbleitung 8 und/oder eine Verformung
oder der Stehe 62, 63 erzeugt wird. Eine derartige Klemmung der Farbleitung 8 in der
Nut 61 ermöglicht ein wiederholtes Montieren und Demontieren der Farbleitung 8 bei
gleich bleibender Qualität der Verbindung. Die Farbleitung 8 füllt die Nut 61 nicht
vollständig aus, sodass oberhalb der Farbleitung 8 ein parallel zu dem rohrförmigen
Kanal 14 verlaufender weiterer Kanal K gebildet wird, in welchem die als Seilzug 47
ausgebildete zweite Steuerleitung 43 von der Bedieneinheit zu dem Sprühkopf geführt
ist. Zur Erhaltung der Übersichtlichkeit wurden in der Figur 5 die geschnittenen Flächen
nicht schraffiert.
[0026] In der bereits erwähnten Figur 6 ist schematisch der grobe Verlauf der Farbleitung
8 in der Führung 7 der Diagonalstrebe 24 der Bedieneinheit 2 und der weitere Verlauf
der Farbleitung 8 in der Nut 61 des Laufs 4 bis zu dem Sprühkopf 3 dargestellt. Bezüglich
des Verlaufs der Farbleitung im Bereich des Sprühkopfs 3 wird auf die Figuren 3 und
4 verweisen, in welcher erkennbar ist, wie die Farbleitung in das Farbventil 58 mündet.
Weiterhin ist schematisch der Verlauf der zweiten Steuerleitung 43, welche als Seilzug
47 ausgebildet ist, dargestellt. Bezüglich des genauen Verlaufs des Seilzugs 47 und
der Farbleitung 8 wird auf die Darstellung der Figur 5 verwiesen. Weiterhin ist in
der Figur 6 in dem Mantel 60 des Laufs 4 durch eine teilweise geschnittene Darstellung
des Laufs 4 eine Öffnung 64 erkennbar, welche den rohrförmigen Kanal 14, in welchem
der Luftstrom 11 strömt, mit einer Umgebung 65 verbindet. Diese Öffnung 64, welche
ein Ausströmen von Luft aus dem rohrförmigen Kanal 14 und somit einen Druckabfall
in dem rohrförmigen Kanal 14 und eine somit eine Beeinflussung des Sprühstrahls ermöglicht,
ist durch ein Verschlussmittel 66 verschließbar. Das Verschlussmittel ist als Schieber
67 ausgebildet, welcher als Spange 68 den Mantel 60 des Laufs 4 übergreift. Der Schieber
67 ist aus einer mit durchgezogenen Linien schematisch dargestellten zweiten Stellung
69 auf dem Mantel 60 in eine mit gestrichelten Linien schematisch dargestellte erste
Stellung 70 verschiebbar. In der Stellung 70 verschließt der Schieber 67 die Öffnung
64 vollständig, so dass keine Luft aus dem rohrförmigen Kanal 14 durch die Öffnung
64 austreten kann. Gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsvariante ist das Verschlussmittel
als breiter Gummiring ausgebildet, welcher um die Längsachse 17 des Laufs 4 verdrehbar
ist und eine oder mehrere Öffnungen aufweist. Entsprechend der Drehstellung dieses
Gummirings ist dann die Öffnung 64 durch den Gummiring z.B. abgedeckt, freigegeben
oder teilweise freigegeben.
[0027] In der Figur 7 ist eine Ausführungsvariante eines Farbsprühgeräts 1 dargestellt.
Grundsätzlich weist das in der Figur 7 dargestellte Farbsprühgerät 1 den gleichen
Aufbau wie das in den Figuren 1 bis 6 gezeigte Farbsprühgerät auf. Zwischen einer
Bedieneinheit 2 und einem Sprühkopf 3 ist ein Lauf 4 angeordnet. Der Lauf 4 besteht
aus drei, unterschiedlich langen Laufabschnitten 4a, 4b und 4c. Hierbei sind die Laufabschnitte
4a und 4b über einen Adapter 71 miteinander verbunden und die Laufabschnitte 4b und
4c sind über einen Adapter 72 miteinander verbunden. Bei einem derartigen Farbsprühgerät
1 ist es beispielsweise möglich, den Lauf 4 durch das Herausnehmen des Laufabschnitts
4b und des Adapters 72 zu verkürzen, wenn beispielsweise in engen Räumen gearbeitet
wird. Ebenso ist es möglich, den Lauf 4 zu verlängern, in dem beispielsweise der Laufabschnitt
4b durch einen längeren Laufabschnitt ausgewechselt wird.
[0028] Selbstverständlich ist auch bei dem Ausführungsbeispiel, welches in den Figuren 1
bis 6 gezeigt ist, eine Verlängerung oder Verkürzung des Laufs möglich. Hierzu wird
der verwendete Lauf gegen einen Lauf mit gewünschter Länge ausgetauscht, sowie der
Seilzug und die Farbleitung jeweils der neunen Länge angepasst. Eine Anpassung der
Länge erfolgt durch Verlängerungsstücke oder durch Neuteile, welche in ihrer Länge
den neuen Anforderungen entsprechen.
[0029] Die beschriebenen Farbsprühgeräte sind als sogenannte High-Volume-Low-Pressure-Geräte
dimensioniert, bei welchen das Volumen des Luftstroms und der Luftdruck am Sprühkopf
den HVLP Grenzwerten entspricht und insbesondere ein Druck von ca. 10 psi (ca. 0,7
bar) nicht überschritten wird. Das erfindungsgemäße Farbsprühgerät ist somit als Farbsprühlanze
ausgeführt, welche von den angeschlossenen Arbeitseinheiten, welche als Farbpumpe
und Luftgebläse ausgebildet sind, derart versorgt wird, dass der Luftdruck des Luftstroms
am Sprühkopf maximal 10 psi beträgt.
[0030] Die Erfindung ist nicht auf dargestellte oder beschriebene Ausführungsbeispiele beschränkt.
Sie umfasst vielmehr Weiterbildungen der Erfindung im Rahmen der Schutzrechtsansprüche.
Bezugszeichenliste:
[0031]
- 1
- Farbsprühgerät
- 2
- Bedieneinheit
- 3
- Sprühkopf
- 4
- Lauf
- 4a - 4c
- Laufabschnitt
- 5
- Luftanschluss an 2
- 6
- Luftleitung
- 7
- Führung für 8
- 8
- Farbleitung
- 9
- Farbe
- 10
- Farbstrom
- 11
- Luftstrom
- 12
- Luftkanal
- 13
- Handstück von 2
- 14
- rohrförmiger Kanal von 4
- 15
- Kanalachse
- 16
- Sprühdüse
- 17
- Längsachse von 4
- 18
- Sprührichtung
- 19
- Arbeitseinheit
- 20
- Pumpe
- 21
- Gebläse
- 22
- Farbbehälter
- 23
- Kupplungsansatz an 2 für 4
- 24
- Diagonalstrebe von 2
- 25
- Zwischenraum zwischen 13 und 24
- 26
- Abzug
- 27
- Pfeilrichtung, Bewegung von 26
- 28
- Sicherungsmittel
- 29
- Pfeilrichtung, Bewegung von 28
- 30
- Fortsatz an 26
- 31
- Fortsatz an 28
- 32
- Pfeilrichtung, Bewegung von 28
- 33
- Kupplungsansatz an 4
- 34
- Lasche an 33
- 35
- Keil an 3
- 36
- Steueranschluss
- 37
- erste Steuerleitung
- 38
- Steuerluftanschluss
- 39
- pneumatische Steuerleitung
- 40
- Kontrolleinheit
- 41
- elektropneumatischer Taster
- 42
- Steueranschluss
- 43
- zweite Steuerleitung
- 44
- Kupplungsmittel
- 45
- mechanische Steuerleitung
- 46
- Zugmittel
- 47
- Seilzug
- 48
- Pfeilrichtung
- 49
- Hebel
- 50
- Drehachse von 49
- 51
- Pfeilrichtung, Bewegung von 49
- 52
- Gewindemutter
- 53
- Verstellschraube
- 54
- Achse, Verbindung zwischen 49 und 55
- 55
- Nadel
- 56
- Pfeilrichtung, Bewegung von 55
- 57
- Betätigungsmittel für 58
- 58
- Farbventil
- 59
- Farbauslass
- 60
- Mantel
- 61
- Nut
- 62, 63
- Steg von Nut
- 64
- Öffnung in 60
- 65
- Umgebung
- 66
- Verschlussmittel
- 67
- Schieber
- 68
- Spange
- 69
- zweite Stellung von 67
- 70
- erste Stellung von 67
- 71, 72
- Adapter
- A
- erstes Ende von 1
- B
- zweites Ende von 1
- CS
- Steuersignal
- K
- Kanal
- N
- Nippel
- p
- Luftdruckerzeuger
- S
- Signalgeber
- SK
- Schutzkappe von 3
1. Farbsprühgerät (1) umfassend, eine an einem ersten Ende (A) des Farbsprühgeräts (1)
angeordnete Bedieneinheit (2) und einen an einem zweiten Ende (B) des Farbsprühgeräts
(1) angeordneten Sprühkopf (3), wobei die Bedieneinheit (2) einen Luftanschluss (5)
für eine Luftleitung (6) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Bedieneinheit (2) eine Führung (7) für eine Farbleitung (8) aufweist, durch welche
der Sprühkopf (3) mit Farbe (9) versorgt wird,
- dass die Bedieneinheit (2) einen Signalgeber (S) zur Erzeugung eines Steuersignals (CS)
umfasst,
- dass die Bedieneinheit (2) einen Steueranschluss (42) für eine Steuerleitung (43) aufweist,
- dass zwischen der Bedieneinheit (2) und dem Sprühkopf (3) ein Lauf (4) angeordnet ist
und
- dass ein Luftstrom (11) durch den Lauf (4) von der Bedieneinheit (2) zu dem Sprühkopf
(3) geleitet wird.
2. Farbsprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalgeber (S) ein pneumatisches Steuersignal (CS) erzeugt, welches über eine
erste Steuerleitung (37) weitergeleitet wird, die als pneumatische Steuerleitung (39)
ausgebildet ist, und dass die Bedieneinheit zur Übergabe des Steuersignals (CS) insbesondere
einen Steueranschluss (36) aufweist, welcher als Steuerluftanschluss (38) für die
pneumatische Steuerleitung (39) ausgebildet ist.
3. Farbsprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalgeber (S) eine elektrisches Steuersignal (CS) erzeugt, welches über eine
erste Steuerleitung (37) weitergeleitet wird, die als elektrische Steuerleitung ausgebildet
ist, und dass die Bedieneinheit zur Übergabe des Steuersignals (CS) insbesondere einen
Steueranschluss (36) aufweist, welcher als Elektroanschluss für ein ein- oder mehradriges
Kabel ausgebildet ist.
4. Farbsprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Steuerleitung (43) insbesondere als mechanische Steuerleitung (45) ausgebildet
ist und dass der Steueranschluss (42) insbesondere als Kupplungsmittel (44) für die
mechanische Steuerleitung (45) ausgebildet ist, wobei die mechanische Steuerleitung
(45) insbesondere als Zugmittel (46) und insbesondere als Seilzug (47) oder Bowdenzug
oder Zugstange ausgebildet ist.
5. Farbsprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Steuerleitung (43) insbesondere als elektrische Steuerleitung ausgebildet
ist und dass der Steueranschluss insbesondere als Elektroanschluss für ein ein- oder
mehradriges Kabel ausgebildet ist.
6. Farbsprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Steuerleitung (43) insbesondere als pneumatische Steuerleitung ausgebildet
ist und dass der Steueranschluss insbesondere als Steuerluftanschluss für eine als
Steuerschlauch ausgebildete pneumatische Steuerleitung ausgebildet ist.
7. Farbsprühgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Arbeitseinheit (19), insbesondere eine Pumpe (20) für die Farbe (9)
und/oder ein Gebläse (21) für den Luftstrom (11), mittels der ersten Steuerleitung
(37) über einen an der Bedieneinheit (2) angeordneten Abzug (26) kontrolliert und
insbesondere eingeschaltet und ausgeschaltet wird.
8. Farbsprühgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Farbventil (58), welches in dem Sprühkopf (3) angeordnet ist, mittels der zweiten
Steuerleitung (43) über einen an der Bedieneinheit (2) angeordneten Abzug (26) bedient
und insbesondere geöffnet und geschlossen wird.
9. Farbsprühgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lauf (4) einen rohrförmigen Kanal (14) zur Führung des Luftstroms (11) und eine
insbesondere parallel hierzu verlaufende Nut (61) aufweist, in welcher die Farbleitung
(8) und insbesondere die zweite Steuerleitung (43) geführt sind, wobei die zweite
Steuerleitung (43) insbesondere zwischen der Farbleitung (8) und dem rohrförmigen
Kanal (14) geführt ist.
10. Farbsprühgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmigen Kanal (14) zur Führung des Luftstroms (11) in seinem Mantel (60)
wenigstens eine Öffnung (64) aufweist, wobei die Öffnung (64) durch wenigstens ein
Verschlussmittel (66) verschließbar ist, wobei das Verschlussmittel (66) an dem Lauf
(4) geführt ist.
11. Farbsprühgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussmittel (66) durch wenigstens einen insbesondere als Spange (68) oder
Manschette ausgebildeten Schieber (67) gebildet ist, welcher den Lauf (4) übergreift
bzw. umgreift und auf dem Lauf (4) verschiebbar und/oder verdrehbar ist, wobei das
Verschlussmittel (66) in einer ersten Stellung (70) wenigstens eine der Öffnungen
(64) abdeckt und wobei das Verschlussmittel (66) in einer zweiten Stellung (69) wenigsten
eine der Öffnungen (64) freigibt.
12. Farbsprühgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lauf (4) aus wenigstens zwei Laufabschnitten (4a, 4b, 4c) gebildet ist, wobei
benachbarte Laufabschnitte (4a, 4b; 4b, 4c) insbesondere mittels eines Adapters (71,
72) verbunden werden.
13. Farbsprühgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedieneinheit (2) einen Kupplungsansatz (23) zur Verbindung der Bedieneinheit
(2) mit dem Lauf (4), ein Handstück (13) und eine Diagonalstrebe (24) umfasst, wobei
der Abzug (26) zwischen dem Handstück (13) und der Diagonalstrebe (24) angeordnet
ist, wobei das Handstück (13) als Luftkanal (12) ausgebildet ist und wobei die Farbe
(9) insbesondere in oder entlang der Diagonalstrebe (24) von zu dem Kupplungsansatz
(23) geführt wird.
14. Farbsprühgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftstrom (11) in der Bedieneinheit (2) um wenigstens 45° in Richtung einer Längsachse
(17) des Laufs (4) umgelenkt wird und dass die Längsachse (L) des Laufs (4) insbesondere
parallel zu einer Sprührichtung (18) verläuft.
15. Farbsprühgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzug (26) über das Zugmittel (46) mit einem Betätigungsmittel (57) für das Farbventil
(58) in dem Sprühkopf (3) verbunden ist, wobei das Zugmittel (46) insbesondere längenverstellbar
ist und wobei das Betätigungsmittel (58) insbesondere als Hebel (49) ausgebildet ist,
welcher an dem Sprühkopf (3) verschwenkbar gelagert ist und insbesondere eine Nadel
(55) bewegt.
1. Paint spray system (1) comprising an operating unit (2) arranged at a first end (A)
of the airbrush (1) and a spray head (3) arranged at a second end (B) of the airbrush
(1), wherein the operating unit (2) has an air connection (5) for an air line (6),
characterised in that
- the operating unit (2) has a guide (7) for a paint line (8), which is supplied with
paint (9) through the spray head (3),
- the operating unit (2) has a signal transmitter (S) to generate a control signal
(CS),
- the operating unit (2) has a control connection (42) for a control line (43),
- a barrel (4) is arranged between the control unit (2) and the spray head (3), and
- an air flow (11) is passed through the barrel (4) from the operating unit (2) to
the spray head (3).
2. Paint spray system according to claim 1, characterised in that the signal transmitter (S) generates a pneumatic control signal (CS) which is transferred
via a first control line (37), which is formed as a pneumatic control line (39), and
that the operating unit has, in particular, a control connection (36) to transfer
the control signal (CS), wherein the control connection (36) is formed as a control
air connection (38) for the pneumatic control line (39).
3. Paint spray system according to claim 1, characterised in that the signal transmitter (S) generates an electrical control signal (CS), which is
transferred via a first control line (37) that is designed as an electrical control
line, and that the control unit for transferring the control signal (CS) has, in particular,
a control connection (36) that is designed as an electric connection for a single-core
or multi-core cable.
4. Paint spray system according to claim 1, characterised in that the second control line (43), is formed, in particular, as a mechanical control line
(45) and that the control connection (42), is formed, in particular, as a coupling
means (44) for the mechanical control line (45), wherein the mechanical control line
(45) is formed, in particular, as a traction means (46) and, in particular, as a cable
pull (47) or Bowden cable or pull rod.
5. Paint spray system according to claim 1, characterised in that the second control line (43) is formed, in particular, as an electric control line
and that the control connection is formed, in particular, as an electrical connection
for a single-core or multi-core cable.
6. Paint spray system according to claim 1, characterised in that the second control line (43) is formed, in particular, as a pneumatic control line
and that the control connection is formed, in particular, as a control air connection
for a control line formed as a pneumatic control line.
7. Paint spray system according to one of the preceding claims, characterised in that at least one operating unit (19), in particular, a pump (20) for the paint (9) and/or
a blower (21) for the air flow (11) is controlled and, in particular, turned on and
off, by means of the first control line (37) via a control element (26) arranged on
the control unit (2).
8. Paint spray system according to one of the preceding claims, characterised in that a paint valve (58), which is arranged in the spray head (3), is controlled and, in
particular, turned on and off, by means of the second control line (43) via a control
element (26) arranged on the control unit (2).
9. Paint spray system according to any one of the preceding claims, characterised in that the barrel (4) has a tubular channel (14) to guide the air flow (11) and a groove
(61) in particular extending parallel to the tubular channel (14), in which the paint
line (8) and, in particular, the second control line (43) are guided, wherein the
second control line (43) is guided, in particular, between the paint line (8) and
the tubular channel (14).
10. Paint spray system according to claim 9, characterised in that the tubular channel (14) to guide the air stream (11) has at least an opening (64)
in its shell (60), wherein the said opening (64) can be closed by at least one closure
means (66), wherein the closure means (66) is guided on the barrel (4).
11. Paint spray system according to claim 10, characterised in that the closure means (66) is formed by at least a slide (67) that is shaped, in particular,
as a clasp (68) or sleeve which engages over or around the barrel (4) and engages
and is displaceable and/or rotatable out of the barrel (4), wherein the said closure
means (66) covers at least one of the openings (64) in a first position (70), and
wherein the closure means (66) frees at least one of the openings (64) in a second
position (69).
12. Paint spray system according to any one of the preceding claims, characterised in that the barrel (4) consists of at least two barrel sections (4a, 4b, 4c), wherein adjacent
barrel sections (4a, 4b; 4b, 4c) are connected, in particular, by means of an adapter
(71, 72).
13. Paint spray system according to any one of the preceding claims, characterised in that the operating unit (2) comprises a coupling projection (23) to connect the control
unit (2) with the barrel (4), a handpiece (13) and a diagonal strut (24), wherein
the control element (26) is arranged between the handpiece (13) and the diagonal strut
(24), wherein the handpiece (13) is formed as an air channel (12) and wherein the
paint (9) is guided, in particular, in or along the diagonal strut (24) to the coupling
projection (23).
14. Paint spray system according to any one of the preceding claims, characterised in that the air flow (11) in the operating unit (2) is deflected by at least 45° in the direction
of a longitudinal axis (17) of the barrel (4), and that the longitudinal axis (L)
of the barrel (4) runs, in particular, parallel to a spray direction (18).
15. Paint spray system according to any one of the preceding claims, characterised in that the control element (26) is connected via the traction means (46) with an operating
means (57) for the paint valve (58) in the spray head (3), wherein the traction means
(46) is adjustable, in particular, in length, and wherein the operating means (58)
is formed, in particular, as a lever (49) that is pivotably mounted on the spray head
(3) and, in particular, moves a needle (55).
1. Appareil de pulvérisation de peinture (1) comprenant une unité de commande (2) disposée
à une première extrémité (A) de l'appareil de pulvérisation de peinture (1) et une
tête de pulvérisation (3) disposée à une deuxième extrémité (B) de l'appareil de pulvérisation
de peinture (1), l'unité de commande (2) comprenant un raccord d'air (5) pour une
conduite d'air (6),
caractérisé en ce que :
- l'unité de commande (2) comprend un guidage (7) pour une conduite de peinture (8),
à travers laquelle la tête de pulvérisation (3) est alimentée en peinture (9),
- l'unité de commande (2) comprend un générateur de signaux (S) pour la génération
d'un signal de commande (CS),
- l'unité de commande (2) comprend un raccord de commande (42) pour une ligne de commande
(43),
- entre l'unité de commande (2) et la tête de pulvérisation (3), se trouve un passage
(4) et
- un écoulement d'air (11) à travers le passage (4) est guidé de l'unité de commande
(2) vers la tête de pulvérisation (3).
2. Appareil de pulvérisation de peinture selon la revendication 1, caractérisé en ce que le générateur de signaux (S) génère un signal de commande pneumatique (CS), qui est
transmis par l'intermédiaire d'une première ligne de commande (37), qui est conçue
comme une ligne de commande pneumatique (39) et en ce que l'unité de commande comprend, pour la transmission du signal de commande (CS), plus
particulièrement un raccord de commande (36), qui est conçu comme un raccord d'air
de commande (38) pour la ligne de commande pneumatique (39).
3. Appareil de pulvérisation de peinture selon la revendication 1, caractérisé en ce que le générateur de signaux (S) génère un signal de commande électrique (CS), qui est
transmis par l'intermédiaire d'une première ligne de commande (37), qui est conçue
comme une ligne de commande électrique et en ce que l'unité de commande comprend, pour la transmission du signal de commande (CS), plus
particulièrement un raccord de commande (36), qui est conçu comme un raccord électrique
pour un câble monoconducteur ou multiconducteur.
4. Appareil de pulvérisation de peinture selon la revendication 1, caractérisé en ce que la deuxième ligne de commande (43) est conçue plus particulièrement comme une ligne
de commande mécanique (45) et en ce que le raccord de commande (42) est conçu plus particulièrement comme un moyen de couplage
(44) pour la ligne de commande mécanique (45), la ligne de commande mécanique (45)
étant conçue plus particulièrement comme un moyen de traction (46) et plus particulièrement
comme un câble de traction (47) ou un câble de Bowden ou une tige de traction.
5. Appareil de pulvérisation de peinture selon la revendication 1, caractérisé en ce que la deuxième ligne de commande (43) est conçue plus particulièrement comme une ligne
de commande électrique et en ce que le raccord de commande est conçu plus particulièrement comme un raccord électrique
pour un câble monoconducteur ou multiconducteur.
6. Appareil de pulvérisation de peinture selon la revendication 1, caractérisé en ce que la deuxième ligne de commande (43) est conçue plus particulièrement comme une ligne
de commande pneumatique et en ce que le raccord de commande est conçu plus particulièrement comme un raccord d'air de
commande pour une ligne de commande pneumatique conçue comme un tuyau de commande.
7. Appareil de pulvérisation de peinture selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins une unité de travail (19), plus particulièrement une pompe (20) pour la peinture
(9) et/ou une soufflante (21) pour l'écoulement d'air (11), est contrôlée, et plus
particulièrement mise en marche et arrêtée, à l'aide de la première ligne de commande
(37) par l'intermédiaire d'une extraction (26) disposée sur l'unité de commande (2).
8. Appareil de pulvérisation de peinture selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une soupape de peinture (58), qui se trouve dans la tête de pulvérisation (3), est
commandée, et plus particulièrement ouverte et fermée, à l'aide de la deuxième ligne
de commande (43) par l'intermédiaire d'une extraction (26) disposée sur l'unité de
commande (2).
9. Appareil de pulvérisation de peinture selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le passage (4) comprend un canal tubulaire (14) pour le guidage de l'écoulement d'air
(11) et une rainure (61) qui s'étend plus particulièrement parallèlement à celui-ci,
dans laquelle la conduite de peinture (8) et plus particulièrement la deuxième ligne
de commande (43) sont guidées, la deuxième ligne de commande (43) étant guidée, plus
particulièrement entre la conduite de peinture (8) et le canal tubulaire (14).
10. Appareil de pulvérisation selon la revendication 9, caractérisé en ce que le canal tubulaire (14) comprend, pour le guidage de l'écoulement d'air (11), dans
son enveloppe extérieure (60) au moins une ouverture (64), l'ouverture (64) pouvant
être fermée par au moins un moyen de fermeture (66), le moyen de fermeture (66) étant
guidé sur le passage (4).
11. Appareil de pulvérisation selon la revendication 10, caractérisé en ce que le moyen de fermeture (66) est formé par au moins un poussoir (67) conçu plus particulièrement
comme une manille (68) ou une manchette, qui recouvre ou entoure le passage (4) et
est coulissant et/ou rotatif sur le passage (4), le moyen de fermeture (66) recouvrant,
dans une première position (70), au moins une des ouvertures (64) et le moyen de fermeture
(66) libérant, dans une deuxième position (69) au moins une des ouvertures (64).
12. Appareil de pulvérisation de peinture selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le passage (4) est constitué d'au moins deux portions de passage (4a, 4a, 4c), des
portions de passage (4a, 4b ; 4b, 4c) adjacentes étant reliées plus particulièrement
au moyen d'un adaptateur (71, 72).
13. Appareil de pulvérisation de peinture selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité de commande (2) comprend, pour le raccordement de l'unité de commande (2)
avec le passage (4), une pièce manuelle (13) et une nervure diagonale (24), l'extraction
(26) se trouvant entre la pièce manuelle (13) et la nervure diagonale (24), la pièce
manuelle (13) étant conçue comme un canal d'air (12) et la peinture (9) étant guidée
plus particulièrement dans ou le long de la nervure diagonale (24) vers l'embout de
couplage (23).
14. Appareil de pulvérisation de peinture selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'écoulement d'air (11) est dévié dans l'unité de commande (2) d'au moins 45° en
direction d'un axe longitudinal (17) du passage (4) et en ce que l'axe longitudinal (L) du passage (4) s'étend plus particulièrement de manière parallèle
à une direction de pulvérisation (18).
15. Appareil de pulvérisation de peinture selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'extraction (26) est raccordée par l'intermédiaire du moyen de traction (46) avec
un moyen d'actionnement (57) pour la soupape de peinture (58) dans la tête de pulvérisation
(3), le moyen de traction (46) étant plus particulièrement réglable en longueur et
le moyen d'actionnement (58) étant conçu plus particulièrement comme un levier (49),
qui est logé de manière articulée au niveau de la tête de pulvérisation (3) et plus
particulièrement déplace une aiguille (55).
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