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EP 2 484 412 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.09.2014 Patentblatt 2014/37 |
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Anmeldetag: 16.01.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Skihandschuh mit Unterarmprotektor
Skiing gloves with forearm protector
Gant de ski doté d'un protecteur d'avant-bras
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
04.02.2011 DE 102011010372
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.08.2012 Patentblatt 2012/32 |
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Patentinhaber: Franz Ziener GmbH & Co. KG |
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82487 Oberammergau (DE) |
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Erfinder: |
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- Ziener, Franz
82487 Oberammergau (DE)
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Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser |
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Leopoldstrasse 4 80802 München 80802 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2007/085590 US-A- 4 856 112 US-A1- 2007 022 512
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US-A- 4 757 555 US-A1- 2002 178 485
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Skihandschuh mit Unterarmprotektor, der mit dem Skihandschuh
lösbar verbunden ist.
[0002] Im Skirennsport ist es üblich geworden, dass Skirennläufer Unterarmprotektoren verwenden,
um den Unterarm vor Schlägen durch die Markierungsstangen zu schützen. Einerseits
sollen die Unterarmprotektoren leicht sein, um den Skirennläufer nicht zu beeinträchtigen;
andererseits sollen sie auch einen wirksamen Schutz bieten. Bei bekannten Unterarmprotektoren
tritt mitunter das Problem auf, dass diese sich im Laufe des Rennens gegenüber dem
Unterarm verdrehen, so dass der Protektor seiner eigentliche Aufgabe nicht mehr nachkommen
kann. Dokument
WO-A-2007/085590 beschreibt ein Unterarmschutz umfassend eine Schiene die direkt an dem Handschuh
verbunden sein kann.
[0003] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Skihandschuh mit Unterarmprotektor
so zu verbessern, dass der Protektor über den gesamten Rennverlauf seine Position
beibehält.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Skihandschuh zwei im
Wesentlichen konzentrisch zueinander angeordnete Stulpen aufweist, wobei das vordere
Ende des Unterarmprotektors zwischen den beiden Stulpen positionier- und befestigbar
ist.
[0005] Durch diese Anordnung ist das vordere Ende des Unterarmprotektors am Skihandschuh
geschützt und außerdem durch die äußere Stulpe abgedeckt. Selbst Schläge durch die
Stange führen nicht dazu, dass sich der Protektor gegenüber dem Unterarm verschiebt
oder verdreht. Protektor und Handschuh bilden eine Einheit. Der Vorteil dieser Anordnung
ist, dass der Unterarmprotektor verhältnismäßig schmal und somit leicht gehalten werden
kann, er den Skirennläufer mithin in seiner Bewegungsfreiheit nicht beeinträchtigt.
[0006] Erfindungsgemäß sind die Außenseite der innern Stulpe und die Innenseite der äußeren
Stulpe jeweils mit einem Klettverschluss versehen, die jeweils mit der Oberseite bzw.
der Unterseite des Unterarmprotektors zusammenwirken. Das bedeutet, dass die Innenseite
der äußeren Stulpe und die Außenseite der inneren Stulpe selbst zwar nicht miteinander
verhaken, das vordere Ende des Unterarmprotektors aber festhalten.
[0007] In diesem Zusammenhang ist auch günstig, wenn die äußere Stulpe als öffenbare Manschette
ausgebildet ist, welche am Handrücken des Skihandschuhs fest mit der inneren Stulpe
verbunden ist, wobei die seitlich über den Handrücken hinausragenden losen Enden der
Manschette über einen Klettverschluss miteinander verbindbar sind. Auf diese Weise
wird am Handrücken eine Art Tasche gebildet, die das vordere Ende des Unterarmprotektors
schützt. Die äußere Stulpe kann geöffnet werden und nach vorne auf den Handrücken
geklappt werden, so dass der Unterarmprotektor sauber positioniert werden kann. Wenn
der Unterarmprotektor positioniert ist, wird die Manschette um das Scharnier am Handrücken
des Skihandschuhs auf den Unterarmprotektor geschwenkt, wobei die beiden losen Enden
der Manschette um das Handgelenk herum auf die Pulsleiter des Handgelenks geführt
und dort miteinander verbunden werden. Die Manschette dient somit auch dazu, den Handschuh
passgenau am Handgelenk des Skirennläufers zu fixieren.
[0008] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist auch vorgesehen, dass der Unterarmprotektor
selbst mindestens ein Klettband aufweist, mit dem der Protektor am Unterarm positionierbar
ist.
[0009] Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Skihandschuh mit Unterarmprotektor mit geschlossener äußeren Stulpe und
Fig. 2 den Skihandschuh mit Unterarmprotektor aus Fig. 1 mit geöffneter äußeren Stulpe.
[0010] Wie besonders gut aus Fig. 2 ersichtlich ist, weist der Skihandschuh 1 eine innere
Stulpe 3 auf, die an ihrer Außenseite mit einem Klettverschluss 4 versehen ist. Konzentrisch
um die innere Stulpe 3 ist eine äußere Stulpe 5 angeordnet, die, wie in Fig. 1 zu
sehen ist, die innere Stulpe praktisch vollständig verdeckt. In Fig. 2 ist die äußere
Stulpe 5 nach vorne geklappt. Dadurch kann man erkennen, dass die äußere Stulpe 5
nach Art einer Manschette gebildet ist, die im Bereich des Handrückens über ein Scharnier
6 mit der inneren Stulpe 3 verbunden ist. Die äußere Stulpe 5 weist seitlich über
den Skihandschuh hinausragende lose Enden 7 und 8 auf, die an ihren Enden ebenfalls
mit einem Klettverschluss 9 versehen sind. Der Klettverschluss ermöglicht es, dass
nach Umklappen der Manschette 5 auf die innere Stulpe 3 die beiden losen Enden 7 und
8 auf der Pulsseite der Hand miteinander verbunden werden können.
[0011] Wie besonders aus Fig. 2 ersichtlich ist, befindet sich hinter dem Handschuh der
Unterarmprotektor 2. Der Unterarmprotektor weist ein Klettband 10 auf, mit dem Unterarmprotektor
an dem Unterarm des Skirennläufers fixiert werden kann. Das vordere Ende 11 des Unterarmprotektors
wird auf der Außenseite der inneren Stulpe 3 fixiert. Das geschieht dadurch, dass
auf der hier nicht dargestellten Unterseite des Unterarmprotektors ebenfalls ein Klettverschluss
vorgesehen ist, der mit dem Klettverschluss 4 auf der Außenseite der inneren Stulpe
3 zusammenwirkt. Somit ist der Unterarmprotektor durch das Klettband 10 und durch
die Klettverbindung zu der Außenseite der inneren Stulpe 3 am Unterarm des Skirennläufers
sicher fixiert. Der so positionierte Unterarmprotektor wird weiter gesichert dadurch,
dass die äußere Stulpe 5 um das Scharnier 6 auf die innere Stulpe 3 geklappt wird,
wonach die beiden losen Enden 7 und 8 der Manschette über den Klettverschluss 9 miteinander
verbunden werden. Der Unterarmprotektor ist so nicht nur hinreichend positioniert
und fixiert; das vordere Ende 11 des Unterarmprotektors wird zudem sicher durch die
äußere Stulpe 5 abgeschirmt, so das Schläge durch Stangen nicht zum Verrutschen oder
Verdrehen des Unterarmprotektors 2 führen können. Nicht dargestellt ist in der Zeichnung,
dass auch die Oberseite des Protektors 2 und auch die Unterseite der Manschette 5
mit einem Klettverschluss versehen sein können, so dass das vordere Ende 11 des Unterarmprotektors
sowohl an der Außenseite der Innenstulpe als auch der Innenseite der Außenstulpe fixiert
werden kann.
[0012] Die Kombination aus Handschuh und Protektor ist nicht notwendigerweise auf den Skisport
beschränkt. Sie kann auch im Motorsport Anwendung finden.
1. Skihandschuh (1) mit Unterarmprotektor (2), der mit dem Skihandschuh (1) lösbar verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Skihandschuh (1) zwei im Wesentlichen konzentrisch zueinander angeordnete Stulpen
(3,5) aufweist, wobei das vordere Ende (11) des Unterarmprotektors (2) zwischen den
beiden Stulpen (3,5) positionier- und befestigbar ist, und wobei die Außenseite (4)
der inneren Stulpe (3) und/oder die Innenseite der äußeren Stulpe (5) jeweils mit
einem Klettverschluss versehen sind, und die Klettverschlüsse jeweils mit der Oberseite
und/oder der Unterseite des Unterarmprotektors (2) zusammenwirken.
2. Skihandschuh (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Stulpe (5) als öffenbare Manschette ausgebildet ist, welche am Handrücken
des Skihandschuhs (1) fest mit der inneren Stulpe (3) verbunden ist, wobei die seitlich
über den Handrücken hinausragenden losen Enden (7,8) der Manschette über einen Klettverschluss
(9) miteinander verbindbar sind.
3. Skihandschuh (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterarmprotektor (2) selbst mindestens ein Klettband (10) aufweist, mit dem
Protektor am Unterarm positionierbar ist.
1. Skiing glove (1) with forearm protector (2) which is detachably connected to the skiing
glove (1), characterised in that the skiing glove (1) comprises two sleeves (3, 5) disposed essentially concentrically
with one another and the front end (11) of the forearm protector (2) can be positioned
and secured between the two sleeves (3, 5), and the external face (4) of the inner
sleeve (3) and/or the internal face of the outer sleeve (5) are each provided with
a hook and pile fastener, and the hook and pile fasteners respectively co-operate
with the top face and/or the bottom face of the forearm protector (2).
2. Skiing glove (1) as claimed in claim 1, characterised in that the outer sleeve (5) is provided in the form of an openable cuff which is fixedly
connected to the inner sleeve (3) at the back of the hand of the skiing glove (1),
and the loose ends (7, 8) of the cuff extending out laterally beyond the back of the
hand can be connected to one another by means of a hook and pile fastener (9).
3. Skiing glove (1) as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the forearm protector (2) itself has at least one hook and pile tape (10) by means
of which the protector can be positioned on the forearm.
1. Gant de ski (1) avec protecteur d'avant-bras (2), qui est relié de manière amovible
au gant de ski (1), caractérisé en ce que le gant de ski (1) présente deux fourreaux (3, 5) agencés sensiblement de manière
mutuellement concentrique l'un à l'autre, l'extrémité avant (11) du protecteur d'avant-bras
(2) pouvant être positionnée et fixée entre les deux fourreaux (3, 5), et le côté
extérieur (4) du fourreau intérieur (3) et/ou le côté intérieur du fourreau extérieur
(5) étant pourvus chacun d'un système de fermeture auto-agrippante, et les systèmes
de fermeture auto-agrippante interagissant respectivement avec le côté supérieur et/ou
le côté inférieur du protecteur d'avant-bras (2).
2. Gant de ski (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le fourreau extérieur (5) est réalisé sous la forme d'une manchette ouvrable, qui,
au niveau du dos de la main du gant de ski (1), est reliée de manière fixe au fourreau
intérieur (3), les extrémités libres (7, 8) de la manchette, qui dépassent latéralement
du dos de la main, pouvant être reliées mutuellement par l'intermédiaire d'un système
de fermeture auto-agrippante (9).
3. Gant de ski (1) selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que le protecteur d'avant-bras (2) présente lui-même une bande de fermeture auto-agrippante
(10), à l'aide de laquelle le protecteur peut être positionné sur l'avant-bras.


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