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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.08.2012 Patentblatt 2012/32 |
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Patentinhaber: Airbus Defence and Space GmbH |
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85521 Ottobrunn (DE) |
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Erfinder: |
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- Sabielny, Michael, Dr.
89077 Ulm (DE)
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Vertreter: Meel, Thomas |
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Airbus Defence and Space GmbH
Patentabteilung 88039 Friedrichshafen 88039 Friedrichshafen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
JP-A- 2007 013 311 US-A1- 2007 241 984
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US-A- 3 605 098
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- MCGRATH D T: "Accelerated periodic hybrid finite element method analysis for integrated
array element and radome design", PHASED ARRAY SYSTEMS AND TECHNOLOGY, 2000. PROCEEDINGS.
2000 IEEE INTE RNATIONAL CONFERENCE ON DANA POINT, CA, USA 21-25 MAY 2000, PISCATAWAY,
NJ, USA,IEEE, US, 21. Mai 2000 (2000-05-21), Seiten 319-322, XP010504600, DOI: DOI:10.1109/PAST.2000.858965
ISBN: 978-0-7803-6345-8
- SAJUYIGBE, S.; ROSS, M.; GEREN, P.; CUMMER, S.A.; TANIELIAN, M.H.; SMITH, D.R.: "Wide
angle impedance matching metamaterials for waveguide-fed phased-array antennas", MICROWAVES,
ANTENNAS & PROPAGATION, IET, Bd. 4, Nr. 8, Oktober 2010 (2010-10), Seiten 1063-1072,
XP002639838, Stevenage ISSN: 1751-8725, DOI: 10.1049/iet-map.2009.0543
- E. MAGILL ET AL: 'Wide-angle impedance matching of a planar array antenna by a dielectric
sheet' IEEE TRANSACTIONS ON ANTENNAS AND PROPAGATION Bd. 14, Nr. 1, 01 Januar 1966,
Seiten 49 - 53, XP055019127 DOI: 10.1109/TAP.1966.1138622 ISSN: 0096-1973
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Gruppenantenne mit einer WAIM-Schicht zur Impedanzanpassung
für große Schwenkwinkel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein oft beobachtetes Phänomen im Transmissionsverhalten einer Gruppenantenne während
des elektronischen Schwenkens des Hauptstrahls ist der Unterschied im Transmissionsgrad,
je nachdem in welche Richtung die Antenne geschwenkt wird. Üblicherweise hat eine
Antenne eine definierte Polarisationsausrichtung, z.B. vertikale oder horizontale
Polarisation. Um das genannte Phänomen zu erläutern, reicht es aus, im Gedanken den
Hauptstrahl solch einer Gruppenantenne entlang dieser
beiden Ebenen (vertikal & horizontal) elektronisch zu schwenken. Sofern der Vektor
der abgestrahlten elektrischen Feldstärke sich innerhalb der Schwenkebene, definiert
aus Schwenkrichtung und Antennen-Normale ausbildet, spricht man von der transversal
magnetischen Polarisation (TM). Falls der Vektor der elektrischen Feldstärke sich
senkrecht zu dieser Ebene befindet, lautet die Bezeichnung transversal elektrisch
(TE). Alle möglichen anderen Polarisationszustände lassen sich in diese beiden
Polarisationskomponenten zerlegen. Prinzipiell neigen konventionelle Gruppenantennen
(wie auch andere artverwandte Strukturen wie dielektrische oder frequenzselektive
Radome) dazu, mit steigendem Schwenkwinkel in TE einen schlechteren Transmissionsgrad
als in TM auszubilden.
[0003] Eine sogenannte WAIM-Schicht (WAIM: Wide Angle Impedance Match), die vor den Strahlerelementen
angeordnet wird, kann diesem Effekt entgegenwirken. Bezogen auf die beiden Polarisationsfälle
TE und TM funktioniert die WAIM-Schicht in Analogie zu einem Ersatzleitungsmodell
der Antenne wie eine parallel geschaltete Kapazität, deren relative Suszeptanz (bezogen
auf den Wellenwiderstand) sich mit dem Schwenkwinkel θ ändert. Für den Fall der TE-Polarisation
geht diese Änderung mit dem Faktor 1/cos(θ), für den Fall der TM-Polarisation jedoch
mit dem Faktor cos(θ), vorausgesetzt die dielektrische Konstante der WAIM-Schicht
ist ausreichend hoch und die Dicke der WAIM-Schicht ausreichend gering. Die geschilderte
Reziprozität der Faktoren führt nun bei geeigneter Auslegung der WAIM-Schicht dazu,
dass sich die Transmissionsgrade der Antenne beim Schwenken zwischen TE und TM-Polarisation
aneinander angleichen. Dies gilt für alle möglichen Schwenkwinkel innerhalb eines
technisch sinnvollen Bereicht von z.B. θ=0° bis θ=60°. Dieses Angleichen resultiert
dann in den üblicherweise gewünschten breiten Einzelstrahlerdiagrammen von Strahlerelementen
einer Gruppenantenne in allen wichtigen Schnittebenen.
[0005] Die Standard-Lösung zum Erzeugen der notwendigen räumlichen Separation ist die Verwendung
von HF-Schaummaterialien, z.B.
US 7,580,003 B1. Während die Verfügbarkeit solcher Schäume kein Problem darstellt, ergeben sich im
Zuge der Verwendung solcher Schäume eine Reihe von Nachteilen:
- Hygroskopie: Viele Schäume neigen dazu, mit der Zeit Feuchtigkeit aus der Umgebung
aufzunehmen, was zu einer starken Veränderung der dielektrischen Eigenschaften führt.
Aufwändige Maßnahmen zur Kapselung der SchaumSchicht sind die Folge.
- Toleranzen: Die Herstellung von Schaumschichten mit wenigen Millimetern Dicke ist
nur in einem moderaten Toleranzbereich möglich.
- Verklebung: Für die WAIM-Schicht prinzipiell geeignete Standardmaterialien (kommerziell
erhältliche HF-Leiterplattenmaterialien mit hoher dielektrischer Konstante, z.B. Rogers
RT/duroid 6010, enthalten Teflon, welches im Sinne einer haltbaren und zuverlässigen
Verklebung mit dem Schaummaterial ein Problem darstellt. Zwar ist es prinzipiell technisch
möglich, solche Verklebungen durchzuführen, jedoch nur mit aufwändigen Maßnahmen wie
PlasmaAktivierung der teflonhaltigen WAIM-Bestandteile.
[0006] Die
US 3,605,098 A beschreibt eine Gruppenantenne, bei der vor jedem Strahlerelement ein separates WAIM-Element
vorhanden ist. Ein derartiges WAIM-Element umfasst jeweils eine WAIM-Schicht parallel
zur Ebene der Strahlerelemente sowie Abstandshalter, auf dem die WAIM-Schicht angeordnet
ist.
[0007] In
MCGRATH D T: "Accelerated periodic hybrid finite element method analysis for integrated
array element and radome design, PHASED ARRAY SYSTEMS AND TECHNOLOGY, 2000. PROCEEDINGS.
2000 IEEE INTERNATIONAL CONFERENCE ON DANA POINT, CA, USA 21 -25 MAY 2000, PISCATAWAY,
NJ, USA, IEEE, US, 21. Mai 2000 (2000-05-21), Seiten 319-322, XP010504600, DOI: DOI:
10.1109/PAST.2000.858965, ISBN: 978-0-7803-6345-8 wird eine Gruppenantenne mit Hohlleiter-Strahlerelementen beschrieben, wobei die
Hohlleiter-Strahlerelemente dielektrische Füllelemente aufweisen, um die Strahlungseigenschaften
der Antenne gezielt zu verändern. Die dielektrischen Füllelemente ragen aus der Antenne
heraus. Auf diesen überstehenden dielektrischen Füllelementen ist eine WAIM-Schicht
angeordnet.
[0008] Die
JP 2007013311 A beschreibt eine Anordnung von mehreren, in einem festen Raster angeordneten Einzelantennen,
deren Abstrahlungen jeweils voneinander entkoppelt sind. Die Einzelantennen werden
von einem Radom abgedeckt, welches in einem entsprechenden Raster Abstandhalter im
Bezug auf eine Antennengrundplatte aufweist.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gruppenantenne mit WAIM-Schicht zu schaffen, die
die bei der Verwendung von Schäumen als Zwischenschicht zwischen Strahlerelementen
und WAIM-Schicht auftretenden Nachteile vermeidet.
[0010] Diese Aufgabe wird mit dem Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungen sind Gegenstand von weiteren Ansprüchen.
[0011] Gemäß der Erfindung sind aus dem Material der WAIM-Schicht Abstandshalter in einem
regelmäßigen Raster herausgearbeitet. Abstandshalter und WAIM-Schicht sind also integral
miteinander verbunden (monolithisch), wobei das Raster der Abstandshalter dem Raster
der Strahlerelemente entspricht. und die Abstandshalter in den Zwischenräumen zwischen
den einzelnen Strahlerelementen angeordnet sind. Das Raster kann z.B. quadratisch,
rechteckig oder hexagonal sein. Die Abstandshalter können insbesondere säulenartig
mit rundem Querschnitt ausgebildet sein. Die Befestigung der WAIM-Schicht auf der
Antennengrundplatte erfolgt vorteilhaft an den Abstandshaltern durch mechanische Verbindungsmittel
(z.B. Schrauben), wobei die Anzahle derjenigen Abstandshalter, an denen ein Verbindungsmittel
vorhanden ist, von den konkreten Erfordernissen abhängig ist. Insbesondere muss also
nicht an jedem Abstandhalter ein Verbindungsmittel vorhanden sein.
[0012] Erfindungsgemäß tritt somit an die Stelle des bekannten Mehrschichtaufbaus (WAIM-Schicht
- Klebefilm - Schaum), welcher verschiedene Materialien umfasst, allein das Material
der WAIM-Schicht, in welches die Abstandshalter bereits integriert sind. Durch die
Abstandshalter wird ein luft- oder vakuumgefüllter Separator zwischen WAIM-Schicht
und den Antennenelementen realisiert. Die geschilderten Nachteile im Zusammenhang
mit den bisher verwendeten Schäumen werden vollständig vermieden. Des Weiteren entfallen
aufwändige Klebeprozesse zur Verbindung der WAIM-Schicht mit einem Schaumseparator.
[0013] Die Abstandshalter verleihen der WAIM-Schicht die benötigte mechanische Stabilität.
Sie ist dadurch unempfindlich gegenüber Vibration, Schock etc. und eignet sich somit
auch für robuste Anwendungsszenarien..
[0014] Da das Raster, in dem die Abstandshalter angeordnet sind, dem Raster der Strahlerelemente
entspricht, wird die natürliche Periodizität der Gruppenantenne nicht gestört, so
dass innerhalb des Frequenzbereichs, für den die Gruppenantenne ausgelegt ist, keine
Bragg-Reflexionen an der Antennenoberfläche auftreten können. Es müssen keine Einbußen
im Radarrückstreuquerschnitt hingenommen werden. Sofern keine erhöhten Anforderungen
an den Radarrückstreuquerschnitt (RCS) vorhanden sind, sind alternativ auch Ausführungen
möglich, bei denen sich das Raster der Abstandshalter und das Raster der Strahlerelemente
nicht entsprechen. Dieses geänderte Raster muss sich jedoch weiterhin am Raster der
Strahlerelemente orientieren. Zu diesem Zweck wird das Raster der Abstandshalter derart
aus dem Raster der Strahlerelemente abgeleitet, dass nur noch zu jedem n-ten Strahlerelement
ein entsprechender Abstandshalter vorhanden ist (und im Übrigen keine weiteren Abstandshalter
vorhanden sind). Es handelt sich also um eine definierte Ausdünnung des ursprünglichen
Rasters der Abstandshalter. Mit anderen Worten: die grundsätzliche Rasterstruktur
bleibt erhalten, aber das Rastermaß (Gitterkonstante) ändert sich um den Faktor n.
n ist dabei eine natürliche Zahl größer 1.
[0015] Die beschriebene Form der WAIM-Schicht kann insbesondere durch mechanische Bearbeitungstechniken,
wie z.B. Ausfräsen, erreicht werden. Entsprechend seiner Funktion als WAIM-Schicht
sollte das Material eine möglichst hohe Dielektrizitätskonstante und einen geringem
Verlustwinkel aufweisen und seine Schichtdicke sollte möglichst gering sein. Derartige
dielektrische Materialien sind als Halbzeuge kommerziell verfügbar.
[0016] Ein geeignetes Material für die WAIM-Schicht ist z.B. das dielektrische Material
(Halbzeug) "C-Stock AK" der Fa. Cuming Microwave Corporation, welches mit kundenspezifischer
dielektrischer Konstante und in unterschiedlichen Halbzeuggrößen verfügbar ist. Derartige
Materialien können leicht mit mechanischen Mitteln (z.B. Fräsen) bearbeitet werden.
[0017] Zur weiteren mechanischen Stabilisierung können zusätzliche Versteifungsstrukturen
in Form von Rippen aus dem Material der WAIM-Schicht herausgeformt werden. Damit diese
keine negativen Effekte auf den Transmissionsgrad der Antenne beim elektronischen
Schwenken haben, müssen auch diese Strukturen der Periodizität in der Anordnung der
Antennenelemente folgen. Die Rippen sind so ausgebildet, dass sie jeweils zwei benachbarte
Abstandshalter verbinden.
[0018] Die WAIM-Schicht muss nicht notwendigerweise eben ausgebildet sein. Sie kann auch
eine eindimensional oder zweidimensional gekrümmte Oberfläche besitzen, im Hinblick
auf eine Anwendung bei struktur-konformen, gekrümmten Gruppenantennen.
[0019] Die WAIM-Schicht kann durch Verbinden mit weiteren dielektrischen Schichten zu einem
Multilayer-WAIM-Block erweitert werden.
[0020] Konkrete Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand von Figuren
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße WAIM-Schicht in 3D-Darstellung mit periodisch angeordneten Abstandshaltern;
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße Gruppenantenne in Querschnittsdarstellung:
- a) ohne Darstellung der Befestigungsmittel für die WAIM-Schicht;
- b) mit Befestigung der WAIM-Schicht von hinten;
- c) mit Befestigung der WAIM-Schicht von vorne;
- Fig. 3
- eine erfindungsgemäße Gruppenantenne sowie die zugehörige WAIM-Schicht jeweils in
Draufsicht:
- a) Antennengrundplatte ohne WAIM-Schicht,
- b) mit davor angeordneter WAIM-Schicht (letzere transparent dargestellt),
- c) WAIM-Schicht allein.
[0021] Fig. 1 zeigt ein Beispiel für die erfindungsgemäße WAIM-Schicht W. Die Schicht W
selbst ist transparent dargestellt (in der Papierebene liegend). Erhaben aus dieser
Schicht W hervortretend kann man die in dieser Ausführung pfostenförmig (mit kreisförmigem
Querschnitt) ausgebildeten Abstandshalter A sowie die jeweils einen Abstandshalter
A verbindenden Verstärkungsrippen R erkennen. Abstandshalter A und Verstärkungsrippen
R wurden durch Ausfräsen aus einem Materialblock herausgearbeitet.
[0022] Fig. 2 zeigt Querschnittsdarstellungen einer erfindungsgemäßen Gruppenantenne mit
davor angeordneter WAIM-Schicht W. Die Begriffe "vor" und "hinter" im Bezug auf die
Antenne werden in dem Sinne verwendet, dass "vor" die Seite der Antenne meint, in
die die Abstrahlung erfolgt.
[0023] Man erkennt die in regelmäßigem Raster angeordneten Abstandshalter A, die in den
Zwischenräumen zwischen den einzelnen Strahlerelemente SE angeordnet sind und dort
an der Antennengrundplatte P anstoßen.
[0024] Die Befestigung der WAIM-Schicht W mit der metallischen Antennengrundplatte P der
Gruppenantenne erfolgt mittels einer Vielzahl von Schrauben S (Fig. 2b,c), welche
im Bereich der Abstandshalter A eingetrieben sind. Dabei werden bevorzugt Schrauben
aus einem Kunststoffmaterial verwendet, um das Antennendiagramm nicht zu beeinflussen.
Die Schrauben S sorgen in ihrer Gesamtheit für eine sehr stabile Verankerung der WAIM-Schicht
W an der Grundplatte P. Vorteilhaft sollten die Materialeigenschaften der Schrauben
denen der WAIM-Schicht möglichst ähnlich sein.
[0025] Zahl und Position der einzelnen Schrauben werden abhängig von den Stabilitätsanforderungen
an die Antenne gewählt. Insbesondere muss nicht an jedem Abstandshalter eine Schraube
vorhanden sein.
[0026] Um jedoch eine Beeinflussung des Antennendiagramms möglichst klein zu halten, wird
man die Anordnung der Schrauben bevorzugt im gleichen Raster wie dem durch die Strahlerelemente
vorgegebenen Raster wählen.
[0027] Falls jedoch die Anzahl der benötigten Schrauben geringer als die Anzahl der Abstandshalter
gewählt wird, wird man die Anordnung der Schrauben weiterhin am Raster der Strahlerelemente
orientieren. Man wird dann die Anordnung der Schrauben derart ausdünnen, dass nur
noch an jedem n-ten (n=2,3,4...) Abstandshalter eine Schraube vorgesehen ist.
[0028] Die Fig. 2b,c unterscheiden sich hinsichtlich der Frage, aus welcher Richtung die
Befestigung der WAIM-Schicht erfolgen soll. Dies kann sowohl von der Rückseite (Fig.
2b) oder von der Frontseite der Antenne (Fig. 2c) her erfolgen. Im Falle der Fig.
2b werden die Schrauben S durch die Grundplatte P hindurch in die Abstandshalter A
getrieben. Im Falle der Fig. 2c werden die Schrauben S durch die WAIM-Schicht W in
die Grundplatte P getrieben.
[0029] Im Hinblick auf mögliche Einbußen im Radarrückstreuquerschnitt (RCS) ist die Anbringung
von hinten bevorzugt, jedoch besitzt die Befestigung von der Frontseite her naturgemäß
Vorteile hinsichtlich der Zugänglichkeit.
[0030] Fig. 3a zeigt in Draufsicht die Antennengrundplatte P mit den darauf in einem regelmäßigen
Raster angeordneten Strahlerelementen SE.
Fig. 3c zeigt die dazu passende WAIM-Schicht W mit zugehörigen Abstandshaltern A.
Das Raster der Abstandshalter A auf der WAIM-Schicht entspricht dabei dem Raster der
Strahlerelemente SE.
In Fig. 3b ist die (transparent dargestellte) WAIM-Schicht W auf die Antennengrundplatte
P montiert, wobei man die Entsprechung der beiden Raster sehr gut erkennen kann.
1. Gruppenantenne, umfassend
- eine Antennengrundplatte (P) mit einer Mehrzahl von in einem regelmäßigen Raster
angeordneten Strahlerelementen (SE), wobei ein Hauptstrahl der Gruppenantenne elektronisch
schwenkbar ist, sowie
- eine vor den Strahlerelementen (SE) angeordnete dielektrische WAIM-Schicht (W),
WAIM: Wide Angle Impedance Match, zur Impedanzanpassung für große Schwenkwinkel, die einen geringen,
aber wohldefinierten Abstand zu den Antennenelementen der Gruppenantenne einhält,
wobei
- die WAIM-Schicht (W) sämtliche Strahlerelemente (SE) überdeckt,
wobei aus dem Material der WAIM-Schicht Abstandshalter (A) in einem regelmäßigen Raster
herausgearbeitet sind, wobei das Raster der Abstandshalter (A) dem Raster der Strahlerelemente
(SE) entspricht,
dadurch gekennzeichnet, dass
WAIM-Schicht (W) und Abstandshalter (A) zusammen ein integrales, monolithisches Werkstück
bilden, und wobei die Abstandshalter (A) in den Zwischenräumen zwischen den einzelnen
Strahlerelementen r (SE) angeordnet sind.
2. Gruppenantenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Raster der Strahlerelemente (SE) quadratisch, rechteckig oder hexagonal ist.
3. Gruppenantenne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Raster der Abstandshalter (A) ungleich dem Raster der Strahlerelemente (SE) ist,
wobei das Raster der Abstandshalter (A) derart aus dem Raster der Strahlerelemente
(SE) abgeleitet ist, dass nur noch zu jedem n-ten Strahlerelement (SE) mit n=2,3,4,....
ein entsprechender Abstandshalter (A) vorhanden ist.
4. Gruppenantenne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus der WAIM-Schicht (W) Verstärkungsrippen (R) herausgearbeitet sind, die jeweils
zwei benachbarte Abstandshalter (A) verbinden.
5. Gruppenantenne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der WAIM-Schicht (W) an der Antennengrundplatte (P) an mehreren Abstandshaltern
(A) durch mechanische Verbindungsmittel (S) erfolgt.
6. Gruppenantenne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanischen Verbindungsmittel (S) in einem Raster angeordnet sind, das dem Raster
der Abstandshalter (A) entspricht.
7. Gruppenantenne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Raster der mechanischen Verbindungsmittel (S) ungleich dem Raster der Abstandshalter
(A) ist, wobei das Raster der mechanischen Verbindungsmittel (S) derart aus dem Raster
der Abstandshalter (A) abgeleitet ist, dass nur noch zu jedem n-ten Abstandshalter
mit n=2,3,4,.... ein entsprechendes mechanisches Verbindungsmittel (S) vorhanden ist.
8. Gruppenantenne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (A) einen runden Querschnitt aufweisen.
1. Array antenna, comprising
- an antenna base plate (P) having multiple radiating elements (SE) arranged in a
regular grid, a main beam of the array antenna being electronically pivotable, and
- a dielectric WAIM (Wide Angle Impedance Match) layer (W) arranged in front of the
radiating elements (SE) for impedance matching at large pivot angles, which maintains
a low but well-defined distance from the antenna elements of the array antenna,
- the WAIM layer (W) covering all the radiating elements (SE),
spacers (A) being machined out of the material of the WAIM layer in a regular grid,
the grid of the spacers (A) corresponding to the grid of the radiating elements (SE),
characterized in that WAIM layer (W) and spacers (A) together form an integral monolithic workpiece, and
wherein the spacers (A) are arranged in the interspaces between the individual radiating
elements (SE).
2. Array antenna according to Claim 1, characterized in that the grid of the radiating elements (SE) is square, rectangular or hexagonal.
3. Array antenna according to Claim 1 or 2, characterized in that the grid of the spacers (A) is not equal to the grid of the radiating elements (SE),
wherein the grid of the spacers (A) is derived from the grid of the radiating elements
(SE) in such a way that there is a corresponding spacer (A) only for each nth radiating
element (SE), with n = 2, 3, 4,....
4. Array antenna according to one of the preceding claims, characterized in that reinforcing ribs (R) which each connect two adjacent spacers (A) are machined out
of the WAIM layer (W).
5. Array antenna according to one of the preceding claims, characterized in that the fixing of the WAIM layer (W) to the antenna base plate (P) at multiple spacers
(A) is carried out by mechanical connecting means (S).
6. Array antenna according to Claim 5, characterized in that the mechanical connecting means (S) are arranged in a grid which corresponds to the
grid of the spacers (A).
7. Array antenna according to Claim 5, characterized in that the grid of the mechanical connecting means (S) is not equal to the grid of the spacers
(A), wherein the grid of the mechanical connecting means (S) is derived from the grid
of the spacers (A) in such a way that there is a corresponding mechanical connecting
means (S) only at each nth spacer, where n = 2, 3, 4,....
8. Array antenna according to one of the preceding claims, characterized in that the spacers (A) have a round cross section.
1. Réseau d'antennes comprenant
- une plaque de base d'antenne (P) comprenant une pluralité d'éléments rayonnants
(SE) disposés dans une grille régulière, un faisceau principal du réseau d'antennes
pouvant être pivoté électroniquement, et
- une couche WAIM (WAIM = Wide Angle Impedance Match = Adaptation d'impédance à grand
angle) diélectrique (W) disposée devant les éléments rayonnants (SE) destinée à l'adaptation
d'impédance pour les grands angles de pivotement, laquelle respecte un écart faible
mais parfaitement défini par rapport aux éléments d'antennes du réseau d'antennes,
- la couche WAIM (W) recouvrant tous les éléments rayonnants (SE),
des entretoises (A) étant ébauchées à partir du matériau de la couche WAIM (W) dans
une grille régulière,
la grille des entretoises (A) correspondant à la grille des éléments rayonnants (SE),
caractérisé en ce que
la couche WAIM (W) et les entretoises (A) forment ensemble une pièce monolithique
intégrée et les entretoises étant disposées dans les espaces intermédiaires entre
les éléments rayonnants (SE) individuels.
2. Réseau d'antennes selon la revendication 1, caractérisé en ce que la grille des éléments rayonnants (SE) est carrée, rectangulaire ou hexagonale.
3. Réseau d'antennes selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la grille des entretoises (A) est différente de la grille des éléments rayonnants
(SE), la grille des entretoises (A) étant dérivée de la grille des éléments rayonnants
(SE) de telle sorte qu'il n'existe encore une entretoise (A) correspondante que pour
chaque n-ième élément rayonnant (SE), avec n = 2, 3, 4, ...
4. Réseau d'antennes selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des nervures de renforcement (R) sont ébauchées à partir de la couche WAIM (W), lesquelles
forment respectivement deux entretoises (A) voisines.
5. Réseau d'antennes selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la fixation de la couche WAIM (W) à la plaque de base d'antennes (P) s'effectue au
niveau de plusieurs entretoises (A) par des moyens d'assemblage (S) mécaniques.
6. Réseau d'antennes selon la revendication 5, caractérisé en ce que les moyens d'assemblage (S) mécaniques sont disposés dans une grille qui correspond
à la grille des entretoises (A).
7. Réseau d'antennes selon la revendication 5, caractérisé en ce que la grille des moyens d'assemblage (S) mécaniques est différente de la grille des
entretoises (A), la grille des moyens d'assemblage (S) mécaniques étant dérivée de
la grille des entretoises (A) de telle sorte qu'il n'existe encore un moyen d'assemblage
(S) mécanique correspondant que pour chaque n-ième entretoise, avec n = 2, 3, 4, ...
8. Réseau d'antennes selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les entretoises (A) présentent une section transversale ronde.