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(11) |
EP 2 485 849 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.10.2015 Patentblatt 2015/41 |
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Anmeldetag: 04.10.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/064757 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/042393 (14.04.2011 Gazette 2011/15) |
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| (54) |
REGNER
SPRINKLER
ARROSEUR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
09.10.2009 DE 102009044215
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.08.2012 Patentblatt 2012/33 |
| (73) |
Patentinhaber: HUSQVARNA AB |
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561 82 Huskvarna (SE) |
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Erfinder: |
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- RENNER, Thomas
89079 Ulm (DE)
- BAUR, Hans-Peter
89278 Nersingen (DE)
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Vertreter: Finkele, Rolf et al |
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Gardena Manufacturing GmbH
Hans-Lorenser-Straße 40 89079 Ulm 89079 Ulm (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102007 014 045 US-A1- 2008 083 839
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US-A1- 2007 205 304
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Regner, insbesondere zur Gartenbewässerung.
[0002] Bei Regnern zur Gartenbewässerung wird typischerweise ein Regnerkopf mit einer Düsenanordnung
um eine Drehachse relativ zu einem feststehenden Grundkörper gedreht, wobei vorzugsweise
die Drehung durch eine Getriebeanordnung bewirkt wird, welche von wenigstens einem
Teil des über die Düsenanordnung abgegebenen Wassers durchströmt ist. Von Bedeutung
sind insbesondere Viereckregner mit horizontaler Drehachse und Kreis- oder Sektorenregner
mit vertikaler Drehachse. Die Düsenanordnungen, welche einen oder, insbesondere bei
Viereckregnern, mehrere Düsenauslässe enthalten können, bestimmen gegebenenfalls zusammen
mit nach einem Düsenausgang angeordneten Strahlleit- oder Strahlstöreinrichtungen
die Strahlbilder des zur Beregnung abgegebenen Wassers. Für die Düsenanordnungen bzw.
die durch diese erzeugten Strahlbilder, welche auch verstellbar oder umschaltbar sein
können, sind eine Vielzahl von Varianten bekannt. Beispielsweise ist aus der
EP 0 970 752 A2 ein Viereckregner bekannt, bei welchem ein Strahlfächer nach Öffnungsweite und Ausrichtung
veränderlich einstellbar ist. Die
EP 1 795 267 A1 beschriebt einen Kreis- oder Sektorenregner mit einem Düsenband, welches bei über
ein Regulierventil veränderbarer Beregnungsweite ein Strahlbild sich überkreuzender
Wasserstrahlen für eine gleichmäßige Beregnungsdichte erzeugt. In der
US 2007/0205304 A1 ist ein auf dem Boden aufstellbarer oder über einen Erdspieß im Boden verankerbarer
Ständer beschrieben, an welchem ein Viereckregner mit vertikaler Ausrichtung der Drehachse
befestigt werden kann.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen vorteilhaften neuen
Regner anzugeben.
[0004] Die Erfindung ist im unabhängigen Anspruch beschrieben. Die abhängigen Ansprüche
enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.
[0005] Durch die zwei Betriebsstellungen mit zumindest annähernd horizontaler bzw. vertikaler
Ausrichtung der Drehachse der Düsenanordnung sind in einem Regner zwei in ihren Grundzügen
verschiedene Regnertypen, insbesondere Viereckregner zum einen und Kreis- oder Sektorenregner
zum anderen, vorteilhaft vereint. Für die Angaben von horizontalen und vertikalen
Richtungen von Teilen des Regners sei dabei dessen betriebstypische Aufstellung auf
einer horizontal ebenen Bodenfläche zugrunde gelegt.
[0006] Die in den beiden Betriebsstellungen von der Düsenanordnung erzeugten Strahlbilder
sind unterschiedlich, insbesondere hinsichtlich Anzahl, relativer Ausrichtung der
Düsenauslässe zueinander, relativer Öffnungsweiten einzelner Düsenauslässe zueinander.
Erfindungsgemäß enthält die Düsenanordnung wenigstens zwei Teil-Düsenanordnungen,
von welchen je eine in einer der beiden Betriebsstellungen aktivierbar, d. h. im Regnerbetrieb
mit Wasser aus einer Zuleitung zur Abgabe eines oder mehrerer Wasserstrahlen beaufschlagbar
ist, um die der jeweiligen Betriebsstellung zugeordnete Beregnungsfunktion zu bewerkstelligen.
Es kann zusätzlich eine weitere Teil-Düsenanordnung vorhanden sein, welche in beiden
Betriebsstellungen aktiv ist. Die je nach Betriebsstellung alternierende Aktivierung
einer der beiden Teil-Düsenanordnungen erfolgt vorteilhafterweise über eine vorzugsweise
rein mechanische Umstelleinrichtung. Dabei kann auch vorgesehen sein, in einer Stellung
der Stelleinrichtung beide Teil-Düsenanordnungen inaktiv zu stellen.
[0007] In bevorzugter Ausführung sind die beiden alternierend aktivierbaren Teil-Düsenanordnungen
über je einen eigenen Strömungspfad mit Wasser aus einer gemeinsamen Zuleitung beaufschlagbar,
wobei vorteilhafterweise die beiden Teil-Strömungspfade nur abwechselnd, aber nicht
gleichzeitig wasserführend mit der gemeinsamen Zuleitung verbindbar sind. Hierfür
kann die Umstelleinrichtung vorteilhafterweise eine Wege-Umschalteinrichtung mit wenigstens
zwei alternierend mit einem Eingang verbindbaren Ausgängen enthalten. In vorteilhafter
Weiterbildung kann auch eine Stellung der Umstelleinrichtung vorgesehen sein, in welcher
beide Strömungspfade gegen die gemeinsame Zuleitung abgesperrt sind.
[0008] Die Wege-Umschalteinrichtung ist vorteilhafterweise im Regnerkopf angeordnet. Die
Verzweigung der gemeinsamen Zuleitung erfolgt bei Einsatz eines bevorzugten wassergetriebenen
Antriebs der Drehbewegung der Düsenanordnung mit einer wasserdurchströmten Turbine
vorteilhafterweise stromabwärts des Antriebs.
[0009] In anderer Ausführung kann vorgesehen sein, die Düsenauslässe einer Teil-Düsenanordnung
zu deren Deaktivierung absperren, z. B. abzudecken oder abzuklemmen und zur Aktivierung
freizugeben. Eine solche Aktivierung oder Deaktivierung von Düsenauslässen durch Freigabe
oder Absperren der Düsenauslässe ist für die Veränderung von Strahlbildern an sich
bekannt.
[0010] Eine Umstellung der Strahlbilder bzw. der aktiven Teil-Düsenanordnung erfolgt vorteilhafterweise
automatisch gemäß der vom Benutzer gewählten Betriebsstellung.
[0011] Vorteilhafterweise nimmt der die Düsenanordnung tragende Regnerkopf in den beiden
Betriebsstellungen unabhängig von der Drehung der Düsenanordnung um die Drehachse
unterschiedliche Positionen relativ zu dem Grundkörper ein. Vorteilhafterweise enthält
die Umstelleinrichtung mechanische Koppelmittel zwischen Regnerkopf und Grundkörper,
welche je nach gewählter Betriebsstellung die Aktivierung einer der beiden Teil-Düsenanordnungen
bewirken.
[0012] In vorteilhafter Ausführung kann ein Wechsel zwischen zwei den verschiedenen Betriebsstellungen
durch eine Schwenkbewegung des Regnerkopfes relativ zu dem Grundkörper um eine Schwenkachse
erfolgen, welche insbesondere horizontal verlaufen kann. Die den beiden verschiedenen
Betriebsstellungen des Regners zugeordneten Positionen des Regnerkopfes relativ zu
dem Grundkörper stellen dabei vorteilhafterweise Endpositionen einer solchen Schwenkbewegung
dar. Insbesondere können Anschläge, welche solche Endpositionen definieren, auch zugleich
Teile der Koppelmittel zur automatischen Betätigung der Umstelleinrichtung für die
Aktivierung der Teil-Düsenanordnungen, welche der der jeweiligen Endposition zugeordneten
Betriebsstellung entspricht. In vorteilhafter Ausführung erfolgt eine Schwenkung des
Regnerkopfes über 270° oder 90° um die Schwenkachse. Ein Schwenkgelenk kann auch eine
um 45° gegen die Horizontale geneigte Schwenkachse enthalten, um die den Regnerkopf
zwischen den beiden Betriebsstellungen um 180° verschwenkbar ist.
[0013] Eine Umstellung zwischen zwei im Regnerkopf vorgesehenen Düsenanordnungen kann insbesondere
in der Weise erfolgen, dass ein im Betrieb um eine Drehachse drehbarer Düsenträger
in Richtung der Drehachse zwischen zwei Längspositionen, welche je einer der beiden
Betriebsstellungen zugeordnet sind, verschiebbar ist, wobei die Drehkopplung des Düsenträgers
an die Antriebseinrichtung in beiden Längspositionen gegeben ist. Insbesondere kann
jeder der beiden Düsenanordnungen ein eigener Strömungspfad zu der jeweiligen Düsenanordnung,
insbesondere in Form einer Hohlkammer in dem Düsenträger zugeordnet sein, wobei je
nach Längsposition des Düsenträgers einem der beiden Strömungspfade Wasser über eine
gemeinsame Zuleitung aus einer Wasserquelle zuführbar ist. Hierfür kann beispielsweise
in dem Regnerkopf ein radial gerichteter Wasserauslass in in Längsrichtung der Drehachse
feststehender Position vorgesehen sein, welchem je nach Längsposition des längenverschiebbaren
Düsenträgers einer der Eingänge der beiden Strömungspfade radial gegenüber steht,
während der jeweils andere der beiden Strömungspfade von dem Wasserauslass durch Dichtungen
getrennt ist.
[0014] Eine Zuführung von Wasser zu dem Regnerkopf erfolgt in vorteilhafter Ausführung über
den Grundkörper, wofür dieser vorzugsweise mit einem Teil einer Schlauch-Schnellkupplung
oder einem Gewinde zum Anschluss eines solchen Kupplungsteils versehen ist. Bei der
bevorzugten Ausführung der Verschwenkung des Regnerkopfes relativ zu dem Grundkörper
zwischen zwei den verschiedenen Betriebsstellungen entsprechenden Positionen ist vorteilhafterweise
zwischen dem Grundkörper und dem Regnerkopf ein wasserführendes Schwenkgelenk ausgebildet.
[0015] Vorteilhafterweise ist in beiden Betriebsstellungen eine veränderliche Einstellung
des Winkelbereichs, um welchen der Regnerkopf im Betrieb des Regners um die Drehachse
drehbar ist, möglich, wozu insbesondere Stellringe am Regnergetriebe vorgesehen sein
können. Die Stellringe definieren Winkelgrenzen, an welchen die Drehrichtung des Regnerkopfes
umgekehrt wird. Im Viereckregner-Betrieb mit horizontaler Drehachse ist ein maximaler
Winkelbereich von weniger als 120° typisch, wogegen beim Sektoren- oder Kreisregner-Betrieb
mit vertikaler Drehachse bis zu 360° gebräuchlich sind. Vorteilhafterweise sind Sicherungsmittel
vorgesehen, welche verhindern, dass im Viereckregner-Betrieb mit horizontaler Drehachse
die Einstellung eines einen Maximalwert von z. B. +/- 60° gegen die Vertikale nach
beiden Seiten überschreitenden Winkels vorgenommen wird. Vorteilhafterweise verhindern
solche Sicherungsmittel zum einen in der Betriebsstellung mit horizontaler Drehachse
das Ausweiten der Bereichsgrenzen über das maximale Maß hinaus. Zum anderen können
solche Sicherungsmittel ein Umstellen des Regnerkopfes aus der zweiten Betriebsstellung
mit vertikaler Drehachse in die erste Betriebsstellung mit horizontaler Drehachse
verhindern, z. B. blockieren, wenn sich die Stellringe in Positionen außerhalb des
für den Viereckregner-Betrieb zulässigen Winkelbereichs befinden.
[0016] Die Erfindung ist nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme
auf die Abbildungen noch eingehend veranschaulicht. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- einen Viereckregner in Schrägansicht,
- Fig. 2
- eine teilweise geschnittene Draufsicht auf den Regner nach Fig. 1,
- Fig. 3
- den Regner nach Umstellung in eine Betriebsstellung mit vertikaler Drehachse,
- Fig. 4
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht zu Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Schrägansicht einer weiteren Ausführung eines Viereckregners,
- Fig. 6
- den Regner aus Fig. 5 nach Umstellung in eine Betriebsstellung mit vertikaler Drehachse,
- Fig. 7
- das Prinzip eines umschaltbaren Düsenträgers,
- Fig. 8
- den Regner nach Fig. 6 mit aufgeschnittenem Regnerkopf,
- Fig. 9
- den Regner nach Fig. 5 mit aufgeschnittenem Regnerkopf.
[0017] Fig. 1 zeigt in Schrägansicht einen erfindungsgemäßen Regner in einer Betriebsstellung
mit horizontaler Drehachse RA, in welcher der Regner als Viereckregner einsetzbar
ist. Der Regner enthält einen Grundkörper GK, welcher mit einer ersten Fläche F1,
welche in der Fig. 1 verdeckt ist, auf eine typischerweise annähernd horizontale ebene
Bodenfläche aufstellbar ist. Eine der ersten Fläche F1 vertikal beabstandet gegenüber
liegende Seite des Grundkörpers GK ist mit F2 bezeichnet.
[0018] Ein Regnerkopf RK ist über einen Tragarm TA mit dem Grundkörper GK verbunden und
um eine Schwenkachse SA relativ zu dem Grundkörper GK verschwenkbar. Ein Stecknippel
SK einer Schlauchkupplung ist am Grundkörper GK angeordnet. Die Wasserführung von
einer Wasserquelle zu dem Regnerkopf erfolgt über den Schlauchnippel SK und den Tragarm
TA zu dem Regnerkopf RK.
[0019] Der Regnerkopf RK enthält in an sich gebräuchlicher Weise ein Regnergetriebe RG und
eine Düsenanordnung, über welche Wasser in einem durch die Düsenanordnung bestimmten
Strahlbild abgegeben werden kann. Die Düsenanordnung besteht im skizzierten vorteilhaften
Beispiel aus zwei Teil-Düsenanordnungen D1 und D2, wobei die Teil-Düsenanordnung D1
eine Mehrzahl von Düsen zur Erzeugung eines Viereckregner-Strahlbilds in der in Fig.
1 dargestellten Betriebsstellung des Regners enthält und die zweite Teil-Düsenanordnung
D2 Düsen enthält, welche für die Erzeugung eines zweiten Strahlbilds eines Kreis-
oder Sektorenregners in einer zweiten, in Fig. 3 dargestellten Betriebsstellung des
Regners ausgebildet sind. In der in Fig. 1 dargestellten ersten Betriebsstellung mit
der Funktion als Viereckregner ist lediglich die erste Teil-Düsenanordnung D1 aktiv,
d. h. mit Wasser aus einer Wasserquelle beaufschlagt.
[0020] In gebräuchlicher Weise ist ein Ende der typischerweise als Regnergetriebe bezeichneten
Antriebsanordnung RG drehfest mit dem Tragarm TA verbunden und ein dem Tragarm TA
abgewandtes Ende des Regnergetriebes wird im Betrieb des Regners relativ zum Tragarm
um die Drehachse RA oszillierend hin und her geschwenkt. Die Grenzen der oszillierenden
Schwenkbewegung sind durch die Stellringe SR in gebräuchlicher Weise veränderlich
einstellbar. Der Düsenträger DT ist mit dem relativ zum Tragarm TA gedrehten Ende
des Regnergetriebes, welches in der Ansicht nach Fig. 2 links von den Stellringen
SR liegt, drehfest verbunden. Im skizzierten Beispiel erstreckt sich der Düsenträger
von der drehbar angetriebenen Seite des Regnergetriebes in bezüglich der Drehachse
RA axialer Richtung über das Regnergetriebe zurück und ist auf der feststehenden Seite
des Regnergetriebes, in der Darstellung nach Fig. 1 rechts von den Stellringen SR,
über einen Lagerring LR drehbar auf dem Gehäuse des Regnergetriebes bzw. an dem Tragarm
TA gelagert.
[0021] Der Tragarm TA ist mit dem Regnerkopf RK um die Schwenkachse SA relativ zu dem Grundkörper
GK in der durch einen gekrümmten Pfeil eingezeichneten Schwenkrichtung verschwenkbar
und nimmt nach einer Verschwenkung über 270° um die Schwenkachse SA die in Fig. 3
in Schrägansicht dargestellte zweite Betriebsstellung ein.
[0022] In der in Fig. 3 dargestellten zweiten Betriebsstellung des Regners ist der Grundkörper
GK mit der jetzt nach unten weisenden zweiten Fläche F2 auf eine Bodenfläche aufstellbar
und die erste Fläche F1 weist nunmehr nach oben. Die Drehachse RA des Düsenträgers
ist in dieser zweiten Betriebsstellung vertikal ausgerichtet. Als vertikal und horizontal
seien dabei jeweils die Richtungen bei typischer Aufstellung des Regners auf einer
horizontalen ebenen Bodenfläche angesehen. Die Drehachse RA verläuft in der ersten
Betriebsstellung nach Fig. 1 parallel zu der Bodenfläche und ist in der zweiten Betriebsstellung
nach Fig. 3 senkrecht zur Bodenfläche ausgerichtet.
[0023] In der in Fig. 3 dargestellten zweiten Betriebsstellung ist nur die zweite Teil-Düsenanordnung
D2, deren Düsen zur Erzeugung eines für einen Kreis- oder Sektorenregner typischen
Strahlbilds ausgebildet sind, aktiv, d. h. mit über den Stecknippel SK aus einer Wasserquelle
zugeführtem Wasser beaufschlagt. Die Zuführung von Wasser von dem Stecknippel SK erfolgt
über eine wasserführende Drehverbindung zwischen Grundkörper GK und Tragarm TA und
einen wasserführenden Kanal im Tragarm TA zu dem Regnergetriebe. Der Stecknippel SK
kann auch direkt an dem Tragarm TA vorgesehen sein.
[0024] Durch die Verschwenkbarkeit des Tragarms TA mit dem Regnerkopf RK zwischen den beiden
in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigten Betriebsstellungen kann ein und derselbe Regner auf
einfache und schnelle Art zwischen den Funktionen eines Viereckregners nach Fig. 1
und eines Kreis- oder Sektorenregners nach Fig. 3 verändert werden. Von besonderem
Vorteil ist, wenn den beiden Betriebsstellungen nach Fig. 1 und Fig. 3 bzw. den damit
verbundenen unterschiedlichen Regnerfunktionen jeweils unterschiedliche, an die jeweilige
Regnerfunktion angepaßte Strahlbilder der Düsenanordnung zugeordnet sind.
[0025] Für die Erzeugung unterschiedlicher Strahlbilder können beispielsweise die Ausrichtung
von Düsen und/oder der Strom durch einzelne Düsen oder Gruppen von Düsen verändert
werden oder es können einzelne Düsen je nach Regnerfunktion frei gegeben oder abgesperrt
werden, insbesondere auch durch Abdeckung der Düsenauslässe durch eine Blende. Vorzugsweise
sind für jede der beiden Regnerfunktionen getrennte Teil-Düsenanordnungen vorgesehen,
von welchen jeweils nur eine Teil-Düsenanordnung aktiviert ist. Auch hierbei kann
vorgesehen sein, eine der beiden Düsenanordnungen durch Abdeckung der Düsenauslässe
zu deaktivieren. Bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei welcher der Düsenträger zu
jeder der beiden Teil-Düsenanordnungen einen von zwei getrennten Strömungspfaden enthält
und je nach Regnerfunktion einer der beiden Strömungspfade mit einer gemeinsamen Zuleitung
verbindbar ist. Die jeweils andere Teil-Düsenanordnung ist dann nicht mit Wasser aus
der gemeinsamen Zuleitung beaufschlagt und drucklos.
[0026] Im skizzierten Beispiel wird dies vorteilhafterweise dadurch erreicht, dass der um
die Drehachse RA drehbare Düsenträger DT zusätzlich bezüglich der Drehachse RA axial
zwischen zwei Betriebspositionen längsverschiebbar ist, wobei je eine von zwei Längspositionen
einer der beiden Betriebsstellungen des Regners zugeordnet ist. Vorteilhafterweise
kann hierfür an der Ausgangsseite des Regnergetriebes ein radial gerichteter Auslass
AL in axial fester Position vorgesehen sein. Mit diesem axial in definierter Position
befindlichen Auslass AL wirkt in jeder der beiden Längspositionen des Düsenträgers
bzw. Betriebsstellungen des Regners einer von zwei Einlässen der beiden getrennten
Strömungspfade so zusammen, dass Wasser aus dem Auslass AL der gemeinsamen Zuleitung
in einen der beiden getrennten Strömungspfade eingespeist und das Wasser über die
zugeordnete Teil-Düsenanordnung abgegeben wird.
[0027] Eine Umstellung zwischen den alternativ aktivierbaren beiden Teil-Düsenanordnungen
D1 und D2 kann durch manuelles Verschieben des Düsenträgers DT in bezüglich der Drehachse
RA axialer Richtung durch den Benutzer erfolgen. Um Fehleinstellungen zu vermeiden,
ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Umstellung der jeweils aktiven Teil-Düsenanordnung
automatisch zusammen mit einer Verschwenkung des Regnerkopfes um die Schwenkachse
RA erfolgt und dabei jeweils zwangsweise die der eingenommenen Betriebsstellung zugeordnete
Teil-Düsenanordnung aktiviert wird.
[0028] Im skizzierten Beispiel nach Fig. 1 bis Fig. 4 erfolgt dies in vorteilhafter Ausführung
dadurch, dass an dem Düsenträger DT eine Ringnut NU ausgebildet ist und mit dem Tragarm
TA bei der Verschwenkung zwischen den beiden Betriebsstellungen mitgenommene Schalthebel
SS mit Vorsprüngen VS in der Ringnut NU einliegen. Die Schalthebel SS liegen in der
Endstellung der Schwenkbewegung in die jeweilige Betriebsstellung des Regners an Anschlägen
des Grundkörpers GK an. Die Schalthebel SS sind dabei um ein geringes Maß relativ
zu dem Tragarm TA verschwenkbar, so dass die in die Ringnut NU eingreifenden Zapfen
in bezüglich der Drehachse RA axialer Richtung unterschiedliche Positionen bezüglich
des Tragarms einnehmen können.
[0029] Im Beispiel nach Fig. 1 wirken gegenüber liegend angeordnete gleiche Anschläge A1
mit den paarweise eingesetzten Schalthebeln SS in der Weise zusammen, dass bei Verschwenken
des Regnerkopfes RK mit dem Tragarm TA in die in Fig. 1 dargestellte erste Betriebsstellung
im letzten Abschnitt dieser Schwenkbewegung die Schalthebel SS an den Anschlägen A1
anliegen, der Tragarm mit dem Regnerkopf aber noch um ein geringes Winkelsegment weiter
verschwenkt wird. Bei dieser Weiterverschwenkung des Tragarms TA, während welcher
die Schalthebel SS bereits an den ersten Anschlägen A1 anliegen, wird über die in
die Ringnut NU eingreifenden Vorsprünge VS der Schalthebel SS der Düsenträger DT in
bezüglich der Drehachse RA axialer Richtung auf den Tragarm TA zu verschoben. Hierdurch
gelangt, wie in der teilweise geschnittenen Ansicht nach Fig. 2, in welcher ein Teil
des Düsenträgers der Übersichtlichkeit halber weggelassen ist, dargestellt ist, ein
erster Einlass E1 eines ersten Strömungspfads in eine dem Auslass AL der gemeinsamen
Zuleitung radial gegenüber stehende Position, so dass über den Stecknippel SK, eine
wasserführende Drehverbindung zum Tragarm TA, den Tragarm TA und das Regnergetriebe
RG zu dem Auslass AL geführtes Wasser über den ersten Einlass E1 in den zu der ersten
Teil-Düsenanordnung D1 führenden ersten Strömungspfad innerhalb des Düsenträgers eingespeist
werden kann und Wasser über die erste Teil-Düsenanordnung in einem der Funktion eines
Viereckregners zugeordneten ersten Strahlbild abgegeben wird.
[0030] Wird der Regnerkopf mit dem Tragarm in der in Fig. 1 durch den gekrümmten Pfeil angedeuteten
Schwenkrichtung um die Schwenkachse SA in die in Fig. 3 dargestellte zweite Betriebsstellung
verschwenkt, so bleibt typischerweise anfänglich die bezüglich der Drehachse RA axiale
Längsposition des Düsenträgers DT erhalten, d. h. die erste Teil-Düsenanordnung D1
verbleibt vorläufig als aktivierte Teil-Düsenanordnung erhalten. Gegen Ende der Schwenkbewegung
des Tragarms, aber vor Erreichen der zweiten Endstellung der Schwenkbewegung als zweiter
Betriebsstellung, legen sich die Schalthebel SS an die in Fig. 3 verdeckten, in Fig.
1 teilweise erkennbaren zweiten Anschläge A2. Bei Weiterverschwenken des Tragarms
TA in dessen zweite Endstellung entsprechend der zweiten Betriebsstellung des Regners
wird über die in die Ringnut NU eingreifenden Vorsprünge VS der Schalthebel SS der
Düsenträger DT in bezüglich der Drehachse RA axialer Richtung von dem Tragarm TA weg
verschoben.
[0031] Durch diese Verschiebung gelangt an dem dem Tragarm abgewandten Ende des Düsenträgers
DT ein zweiter Einlass E2, welcher in bezüglich der Drehachse RA axialer Richtung
gegen den ersten Einlass E1 versetzt ist, in eine dem Auslass AL der gemeinsamen Zuleitung
radial gegenüber stehende Position und Wasser aus der gemeinsamen Zuleitung AL wird
über den zweiten Einlass E2 und einen sich an diesen anschließenden zweiten Strömungspfad
P2 der zweiten Teil-Düsenanordnung zugeführt, über deren Düsen ein Strahlbild entsprechend
einem Kreis- oder Sektorenregner erzeugt wird.
[0032] Fig. 5 zeigt in Schrägansicht eine zweite Ausführung eines erfindungsgemäßen Regners
in der ersten Betriebsstellung als Viereckregner. In Fig.6 ist der Regner in der zweiten
Betriebsstellung als Kreis- oder Sektorenregner dargestellt. In dieser Ausführung
erfolgt eine Verschwenkung des Regnerkopfes RK2 relativ zu dem Grundkörper GK2 um
die Schwenkachse SA lediglich über einen Schwenkwinkel von 90°. Funktional gleiche
Elemente sind mit gleichen Bezugszeichen versehen wie bei dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 bis Fig. 4.
[0033] Auch in dem Beispiel nach Fig. 5 und Fig. 6 erfolgt vorteilhafterweise eine automatische
Umschaltung zwischen den jeweils einzeln aktivierbaren Teil-Düsenanordnungen D1 und
D2 durch Verschieben des Düsenträgers DT2 in bezüglich der Drehachse RA axialer Richtung.
[0034] In dem Beispiel nach Fig. 5 und Fig. 6 ist hierfür vorgesehen, dass mit dem Regnerkopf
RU2 ein Stützkörper SP verbunden ist, welcher bezüglich der Drehachse RA nicht drehbar,
aber axial verschiebbar ist. Der Düsenträger DT2 ist an dem Stützkörper SP wegen der
Reibungskräfte vorteilhafterweise in einem nahe bei der Rotationsachse RA liegenden
Bereich, axial abgestützt und relativ zu dem Stützkörper SP drehbar. Für eine eindeutige
Positionierung ist der Düsenträger DT2 durch eine in den Schnittbildern nach Fig.
8 und Fig. 9 dargestellte Feder FE in bezüglich der Drehachse RA axialer Richtung
auf den Stützkörper SP zu gedrückt. Die Federkraft bewirkt ein Andrücken von Plattenabschnitten
des Stützkörpers SP an eine Steuerkurve KU des Grundkörpers GK2. Diese Steuerkurve
ist so gestaltet, dass sich in der ersten Betriebsstellung nach Fig. 5 ein geringer
Abstand des Stützkörpers SP von der Schwenkachse SA ergibt als in der zweiten Betriebsstellung
nach Fig. 6. Bei einer Verschwenkung aus der ersten Betriebsstellung nach Fig. 5 in
die zweite Betriebsstellung nach Fig. 6 wird dadurch der Stützkörper SP und mit diesem
der Düsenträger DT2 in bezüglich der Drehachse RA axialer Richtung von dem Tragarm
TA2 weg entgegen der rückstellenden Kraft der Feder FE verschoben. Bei einer Rückschwenkung
aus der zweiten Betriebsstellung nach Fig. 6 in die erste Betriebsstellung nach Fig.
5 drückt die Feder FE den Düsenträger DT2 und den Stützkörper wieder in Richtung der
Schwenkachse SA, wobei der Stützkörper SP dann erneut einen geringeren Abstand zur
Schwenkachse SA aufweist und der Düsenträger DT2 bezüglich der Drehachse RA axial
zurück verschoben wird. In den geschnittenen Bildern nach Fig. 8 und Fig. 9 ist ersichtlich,
dass in der in Fig. 8 dargestellten zweiten Betriebsstellung der zweite Einlass E2
in den zweiten Strömungspfad P2 mit dem Auslass AL der gemeinsamen Zuleitung zusammenwirkt
und Wasser in den zweiten Strömungspfad P2 eingeleitet und der zweiten Teil-Düsenanordnung
D2 zugeführt wird. In der ersten Betriebsstellung nach Fig. 9 steht der erste Einlass
E1 zu dem ersten Strömungspfad P1 dem Auslass AL der gemeinsamen Zuleitung radial
gegenüber und Wasser wird aus der gemeinsamen Zuleitung über den ersten Einlass E1
und den ersten Strömungspfad P1 der ersten Teil-Düsenanordnung D1 zugeführt, um über
diese ein Strahlbild eines Viereckregners zu erzeugen.
[0035] Während in der Betriebsstellung nach Fig. 6, in welcher der Regner als Kreis- oder
Sektorenregner betreibbar ist, eine Drehung des Regnerkopfes über bis zu 360° um die
Drehachse wünschenswert und zulässig sein kann, ist in der Stellung nach Fig. 5 entsprechend
dem Betrieb als Viereckregner eine Verdrehung des Regnerkopfes im Betrieb nur in einem
Bereich von beispielsweise maximal 60° beidseitig einer Mittelstellung sinnvoll. Die
Mittelstellung sei durch die Lage der Düsenaustrittsrichtungen der Düsen der ersten
Düsenanordnung D1 im wesentlichen in einer vertikalen Ebene bestimmt. In der ersten
Betriebsstellung nach Fig. 5 mit horizontaler Drehachse kann daher vorteilhafterweise
eine Verdrehung der Stellringe SR durch nicht mit eingezeichnete mechanische Anschläge
am Grundkörper GK2 als Sicherungsmittel auf einen zulässigen Winkelbereich mit sinnvollen
Winkeln nach beiden Seiten begrenzt sein.
[0036] Wird der Regnerkopf aus der zweiten Betriebsstellung nach Fig. 6 in Richtung der
ersten Betriebsstellung verschwenkt, solange sich einer oder beide Stellringe in einer
für die erste Betriebsstellung nicht zulässigen Winkelstellung befinden, verhindern
vorteilhafterweise Sicherungsmittel, welche in Fig. 5. und Fig. 6 nicht gekennzeichnet
sind, dass der Regnerkopf die erste Betriebsstellung einnehmen kann. Der Benutzer
erkennt daraus, dass er zuerst die Stellringe in den zulässigen Winkelbereich drehen
muss, bevor er den Regnerkopf vollständig in die erste Betriebsstellung verlagern
kann.
[0037] In Fig. 7 ist in schematischer vergrößerter Darstellung die Umschaltung zwischen
den zwei alternativ aktivierbaren Teil-Düsenanordnungen über die Einlässe E1, E2 der
getrennten Strömungspfade P1, P2 veranschaulicht, wobei für die Längsverschiebbarkeit
des Düsenträgers DTZ eine Zwischenstellung zwischen den beiden Betriebsstellungen
gewählt ist. Der Auslass der gemeinsamen Zuleitung, welcher in bezüglich der Drehachse
RA axialer Richtung bezüglich des Tragarms axial in fester Position angeordnet ist,
ist mit unterbrochener Linie dargestellt. Wird der Düsenträger DT2 relativ zu dem
als feststehend anzusehenden Auslass AL in der Darstellung nach Fig. 7 nach links
verschoben, so gelangt der Einlass E1 zu dem ersten Strömungspfad P1 in Überdeckung
mit dem Auslass AL und die erste Teil-Düsenanordnung wird mit Wasser aus der gemeinsamen
Zuleitung beaufschlagt. Wird hingegen der Düsenträger DT2 nach rechts verschoben in
eine Längsposition, welche der zweiten Betriebsstellung des Regners zugeordnet ist,
so gelangt der zweite Einlass E2 in Überdeckung mit dem gemeinsamen Auslass AL und
über den zweiten Strömungspfad P2 wird die zweite Teil-Düsenanordnung mit Wasser beaufschlagt.
[0038] Die vorteilhafte automatische Umstellung zwischen der jeweils aktivierten Teil-Düsenanordnung
in Abhängigkeit von der gewählten Betriebsstellung des Regners bzw. des Regnerkopfes
relativ zu dem Grundkörper kann auch auf andere Weise bewerkstelligt werden. Insbesondere
kann bei der Verwendung von Schalthebeln nach Art der in Fig.1 bis Fig. 4 dargestellten
Ausführungsform auch eine bezüglich der Schwenkachse SA exzentrische Lagerung der
Schalthebel SS vorgesehen sein, welche die Anschläge A1, A2 für die Schalthebel entbehrlich
macht. Bei bezüglich der Schwenkachse SA, um welche der Trägerarm TA mit dem Regnerkopf
RK geschwenkt wird, exzentrischer Lagerung der Schalthebel SS erfolgt bereits während
der Schwenkbewegung eine bezüglich der Drehachse RA axiale Verschiebung des Düsenträgers
relativ zu Trägerarm TA und Regnergetriebe RG. Die Begrenzungsanschläge A1 und A2
sind dann für die Umschaltung entbehrlich, können aber als Anschläge für die Begrenzung
der Schwenkbewegung des Trägerarms TA vorgesehen sein.
[0039] In anderer nicht zeichnerisch dargestellter Ausführung kann beispielsweise der Düsenträger
mittels einer Feder in eine von der Schwenkachse in die zweite Betriebsstellung weiter
beabstandete Position gedrückt sein und in der ersten Betriebsstellung der Düsenträger
durch eine dem Tragarm in axialer Richtung entgegen gesetzte Abstützung an dem Grundkörper
entgegen der Federkraft in eine der Schwenkachse nähere Position geändert sein.
1. Regner mit einem auf einer Stellfläche aufstellbaren Grundkörper (GK) und einem Regnerkopf
(RK) mit einer Düsenanordnung (D1, D2), welche im Betrieb ein Strahlbild erzeugt und
mittels einer Getriebeanordnung um eine Drehachse (RA) drehbar ist,
wobei die Düsenanordnung in einer ersten Betriebsstellung mit annähernd horizontal
und in einer zweiten Betriebsstellung mit annähernd vertikal ausgerichteter Drehachse
(RA) anordenbar ist,
und die von der Düsenanordnung (D1, D2) erzeugten Strahlbilder in den beiden Betriebsstellungen
unterschiedlich sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Düsenanordnung (D1, D2) zwei Teil-Düsenanordnungen enthält, welche je nach Betriebsstellung
über eine Umstelleinrichtung alternierend aktivierbar sind und im Regnerbetrieb zumindest
einen Teil des Strahlbilds erzeugen.
2. Regner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass getrennte Strömungspfade (P1, P2) zu den beiden Teil-Düsenanordnungen führen und
die Umstelleinrichtung über eine Wegeumschalteinrichtung alternierend einen der beiden
getrennten Strömungspfade (P1, P2) mit einer gemeinsamen Zuleitung verbindet.
3. Regner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wegumschalteinrichtung im Regnerkopf (RK) angeordnet ist.
4. Regner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wegeumschalter in Strömungsrichtung nach einer wassergetriebenen Antriebsanordnung
(RG) angeordnet ist.
5. Regner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wegeumschalter in einer Verbindung zwischen Grundkörper (GK) und Regnerkopf (RK)
angeordnet ist.
6. Regner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Teil-Düsenanordnungen (D1, D2) gleichzeitig mit Wasser aus einer Zuleitung
beaufschlagbar sind und durch die Umstelleinrichtung alternierend die Ausgänge einer
der beiden Teil-Düsenanordnungen (D1, D2) absperrbar sind.
7. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Umstelleinrichtung in Abhängigkeit von der Betriebsstellung der Düsenanordnung
(D1, D2) eine automatische Umschaltung zwischen den Strahlbildern bzw. den Teil-Düsenanordnungen
bewirkt.
8. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Regnerkopf (RK) in den beiden Betriebsstellungen unterschiedliche Positionen
relativ zu dem Grundkörper (GK) einnimmt.
9. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Umstelleinrichtung mechanische Koppelmittel zwischen Regnerkopf (RK) und Grundkörper
(GK) umfasst.
10. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserzuführung zu dem Regnerkopf (RK) über den Grundkörper (GK) erfolgt.
11. Regner nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundkörper (GK) ein Teil einer Schlauch-Steckkupplung (SK) angeordnet ist.
12. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Regnerkopf (RK) mit dem Grundkörper (GK) über ein Schwenkgelenk verbunden und
um das Schwenkgelenk relativ zu dem Grundkörper (GK) zwischen den beiden Betriebsstellungen
verschwenkbar ist.
13. Regner nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Betriebsstellungen durch Anschläge definierten Endstellungen der Schwenkbewegung
zugeordnet sind.
14. Regner nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkgelenk als wasserführendes Gelenk ausgeführt ist.
1. Sprinkler having a basic body (GK), which can be positioned on a set-down surface,
and a sprinkler head (RK) with a nozzle arrangement (D1, D2), which, during operation,
generates a jet pattern and can be rotated about an axis of rotation (RA) by means
of a gear-mechanism arrangement,
wherein the nozzle arrangement can be arranged, in a first operating position, with
the axis of rotation (RA) oriented more or less horizontally and, in a second operating
position with the axis of rotation (RA) oriented more or less vertically, and, in
the two operating positions the jet patterns generated by the nozzle arrangement (D1,
D2) are different,
characterized
in that the nozzle arrangement (D1, D2) contains two nozzle sub-arrangements which, depending
on the operating position, can be activated in an alternating manner via a changeover
device and, during sprinkler operation, generate at least some of the jet pattern.
2. Sprinkler according to Claim 1, characterized in that separate flow paths (P1, P2) lead to the two nozzle sub-arrangements, and the changeover
device connects one of the two separate flow paths (P1, P2) to a common supply line
in an alternating manner via a route-switchover device.
3. Sprinkler according to Claim 2, characterized in that the route-switchover device is arranged in the sprinkler head (RK).
4. Sprinkler according to Claim 3, characterized in that the route-switchover means is arranged downstream of a water-driven drive arrangement
(RG), as seen in the flow direction.
5. Sprinkler according to Claim 2, characterized in that the route-switchover means is arranged in a connection between the basic body (GK)
and sprinkler head (RK).
6. Sprinkler according to Claim 1, characterized in that it is simultaneously possible for the two nozzle sub-arrangements (D1, D2) to be
subjected to the action of water from a supply line and for the outlets of one of
the two nozzle sub-arrangements (D1, D2) to be closed off in an alternating manner
by the changeover device.
7. Sprinkler according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the changeover device, in dependence on the operating position of the nozzle arrangement
(D1, D2), gives rise to automatic switchover between the jet patterns and/or the nozzle
sub-arrangements.
8. Sprinkler according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the sprinkler head (RK), in the two operating positions, assumes different positions
relative to the basic body (GK).
9. Sprinkler according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the changeover device comprises mechanical coupling means between the sprinkler head
(RK) and basic body (GK).
10. Sprinkler according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the water is fed to the sprinkler head (RK) via the basic body (GK).
11. Sprinkler according to Claim 10, characterized in that part of a plug-in hose coupling (SK) is arranged on the basic body (GK).
12. Sprinkler according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the sprinkler head (RK) is connected to the basic body (GK) via a pivoting articulation
and can be pivoted between the two operating positions, relative to the basic body
(GK), around the pivoting articulation.
13. Sprinkler according to Claim 12, characterized in that the two operating positions are assigned by means of stops to defined end positions
of the pivoting movement.
14. Sprinkler according to Claim 12, characterized in that the pivoting articulation is configured in the form of a water-channelling articulation.
1. Arroseur avec un corps de base (GK) à installer sur une face de pose et une tête d'arroseur
(RK) avec un arrangement de buses (D1, D2), qui produit en fonctionnement un jet profilé
et qui peut tourner autour d'un axe de rotation (RA) au moyen d'un jeu d'engrenages,
dans lequel l'arrangement de buses peut être disposé dans une première position de
fonctionnement avec l'axe de rotation (RA) sensiblement horizontal et dans une deuxième
position de fonctionnement avec l'axe de rotation (RA) sensiblement vertical, et les
jets profilés produits par l'arrangement de buses (D1, D2) sont différents dans les
deux positions de fonctionnement, caractérisé en ce que l'arrangement de buses (D1, D2) contient deux arrangements de buses partiels, qui
peuvent être activés en alternance selon la position de fonctionnement au moyen d'un
dispositif d'inversion et qui produisent au moins une partie du jet profilé en fonctionnement
d'arrosage.
2. Arroseur selon la revendication 1, caractérisé en ce que des chemins d'écoulement séparés (P1, P2) conduisent aux deux arrangements de buses
partiels et le dispositif d'inversion relie en alternance, au moyen d'un dispositif
de commutation de chemin, un des deux chemins d'écoulement partiels (P1, P2) à une
conduite d'alimentation commune.
3. Arroseur selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif de commutation de chemin est disposé dans la tête d'arroseur (RK).
4. Arroseur selon la revendication 3, caractérisé en ce que le commutateur de chemin est disposé dans la direction d'écoulement après un système
d'entraînement (RG) entraîné par l'eau.
5. Arroseur selon la revendication 2, caractérisé en ce que le commutateur de chemin est disposé dans une liaison entre le corps de base (GK)
et la tête d'arroseur (RK).
6. Arroseur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux arrangements de buses partiels (D1, D2) peuvent être alimentés simultanément
en eau à partir d'une conduite d'alimentation et les sorties d'un des deux arrangements
de buses partiels (D1, D2) peuvent être fermées en alternance par le dispositif d'inversion.
7. Arroseur selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif d'inversion provoque, en fonction de la position de fonctionnement
de l'arrangement de buses (D1, D2), une commutation automatique entre les jets profilés
ou les arrangements de buses partiels.
8. Arroseur selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la tête d'arroseur (RK) occupe, dans les deux positions de fonctionnement, une position
différente par rapport au corps de base (GK).
9. Arroseur selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le dispositif d'inversion comprend des moyens de couplage mécaniques entre la tête
d'arroseur (RK) et le corps de base (GK).
10. Arroseur selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'arrivée d'eau à la tête d'arroseur (RK) est réalisée via le corps de base (GK).
11. Arroseur selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'une partie d'un connecteur de tuyau souple (SK) est disposée sur le corps de base
(GK).
12. Arroseur selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la tête d'arroseur (RK) est reliée au corps de base (GK) par une articulation pivotante
et elle peut pivoter par rapport au corps de base (GK) autour de l'articulation pivotante
entre les deux positions de fonctionnement.
13. Arroseur selon la revendication 12, caractérisé en ce que les deux positions de fonctionnement sont associées à des positions d'extrémité du
mouvement de pivotement définies par des butées.
14. Arroseur selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'articulation pivotante est réalisée comme une articulation laissant passer l'eau.
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