[0001] Die Erfindung betrifft eine Feinstrumpfhose mit einem einen Bund aufweisenden Höschenteil
aus einem elastischen Gestrick und mit sich daran anschließenden Beinteilen.
[0002] Feinstrumpfhosen sind in verschiedenartigen Ausführungsformen bekannt. Sie zeichnen
sich dadurch aus, dass das Höschenteil und die sich daran anschließenden Beinteile
eng am Körper der Trägerin anliegen. Bei schwangeren Frauen verändert sich aber der
Körper im Bereiche des Höschenteils innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne sehr
stark. Insbesondere während der letzten Schwangerschaftsmonate nimmt der Bauchumfang
erheblich zu, während andererseits verstärkte Wasseransammlungen in den Beinen auftreten
können. Wegen dieser körperlichen Veränderungen ist es für schwangere Frauen in der
Praxis schwierig, dem jeweiligen Schwangerschaftszustand entsprechende, passende Strumpfhosen
zu finden, die zudem noch modischen Ansprüchen voll genügen. Dazu ist es nämlich erforderlich,
dass das Höschenteil und die Beinteile ihren guten Sitz behalten, während andererseits
Einschnürungen oder ähnliche Behinderungen der Trägerin verhütet werden müssen.
[0003] Grundsätzlich ähnliche Probleme treten auch bei Frauen auf, deren Körperumfang sich
aus anderen Gründen in zunehmendem Maße vergrößert.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Feinstrumpfhose zu schaffen, die den oben
genannten Bedürfnissen abhilft.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe weist die erfindungsgemäße Feinstrumpfhose die Merkmale
des Patentanspruchs 1 auf.
[0006] Bei der neuen Feinstrumpfhose ist in das Gestrick des Höschenteils zwischen dem Bund
und den Beinteilen wenigstens ein, in Umfangsrichtung des Höschenteils sich über mehrere
Maschenstäbchen erstreckender dehnbarer Bereich eingearbeitet, dessen Dehnweite in
Umfangsrichtung des Höschenteils vergrößerbar ist.
[0007] In einer zweckmäßigen Ausführungsform ist der wenigstens eine dehnbare Bereich streifenförmig,
wobei er von dem Bund ausgehend ausgebildet sein kann.
[0008] Um eine gute Anpassung an die anatomische Gestalt der Trägerin zu gewährleisten,
ist es von Vorteil wenn in das Gestrick des Höschenteils mehrere streifenförmige dehnbare
Bereiche eingearbeitet sind, die in Umfangsrichtung des Höschenteils voneinander beabstandet
angeordnet sind. Die praktische Erfahrung hat dabei gezeigt, dass sich sehr gute Trageeigenschaften
ergeben, wenn bis zu sechs dehnbare Bereiche vorgesehen sind.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform enthält jeder dehnbare Bereiche Maschenreihen,
über die sich jeweils zumindest ein, die Dehnung in Umfangsrichtung begrenzender flottliegender
Faden erstreckt, der in beidseitig des Bereiches liegenden Maschen verstrickt ist,
wobei der flottliegende Faden zur Vergrößerung der Dehnweite des Bereiches durchtrennbar
ist. Bei einer solchen Feinstrumpfhose hat die Trägerin die Möglichkeit, das Höschenteil
dem sich vergrößernden Bauchumfang einfach dadurch anzupassen, dass flottliegende
Fäden in den einzelnen dehnbaren Bereichen bedarfsgemäß durchgetrennt werden und damit
der Umfang des Höschens in diesem Bereich vergrößert wird.
[0010] Die flottliegenden Fäden können auf der Innenseite des Höschenteils liegen, so dass
sie von außen nicht sichtbar sind. Ist, wie erwähnt, der dehnbare Bereich streifenförmig,
so kann die Trägerin der Strumpfhose auch nur ausgewählte flottliegende Fäden über
die Länge des streifenförmigen dehnbaren Bereiches durchtrennen und damit eine sehr
individuelle Anpassung der Höschenweite an die jeweilige Körperkontur erreichen.
[0011] Aus der
EP 0 921 223 B1 ist es an sich bekannt, bei einem Kleidungsstück mit zumindest einem gestrickten
Bündchen in das Gestrick des Bündchens wenigstens an einer Stelle des Umfangs ein
sich über mehrere Maschenreihen und -stäbchen erstreckendes Feld einzuarbeiten, das
Maschenreihen enthält, über die sich jeweils zumindest ein die Dehnung in Umfangsrichtung
begrenzender flottliegender Faden erstreckt. Die flottliegenden Fäden sind dabei zur
Veränderung der Dehnweite des Bündchens durchtrennbar. Der Gedanke ein ganzes Höschenteil
mit streifenförmigen Bereichen veränderbarer Dehnweite auszubilden, ist dieser Druckschrift
aber nicht zu entnehmen.
[0012] Bei der oben beschriebenen neuen Feinstrumpfhose kann das Höschenteil auf seiner
Vorderseite innen ein weiches Polster tragen, das bei angezogener Strumpfhose etwa
im Bereich des Nabels der Trägerin liegt. Der Nabel ist bei Schwangeren extrem empfindlich
und exponiert. Das weiche Polster, das auf seiner der Trägerin zugewandten Seite eine
Auflage aufweisen kann, die zumindest teilweise aus weichem Fasermaterial, beispielsweise
weicher Baumwolle, besteht oder solche enthält, verhindert ein Scheuern der Strumpfhose
an dieser Stelle, insbesondere wenn das Höschenteil mit einer sich von dem schmalen
Bündchen zum Zwickel erstreckenden Naht ausgeführt ist, um dadurch einen besonders
guten Passsitz des Höschenteils zu gewährleisten.
[0013] Weitere vorteilhafte Merkmale und Ausgestaltungen der neuen Feinstrumpfhose sind
Gegenstand von Unteransprüchen.
[0014] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Feinstrumpfhose gemäß der Erfindung in einer Vorderansicht und in schematischer
Darstellung,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus dem Gestrick eines Beinteils der Feinstrumpfhose nach
Fig. 1,
Fig. 3 einen Ausschnitt aus dem Gestrick eines dehnbaren Bereiches der Feinstrumpfhose
nach Fig. 1, unter Veranschaulichung eines flottliegenden Fadens und
Fig. 4 einen Ausschnitt aus dem Gestrick des Höschenteils der Feinstrumpfhose nach
Fig. 1.
[0015] In Fig. 1 dargestellte Feinstrumpfhose weist ein Höschenteil 1 und an dieses anschließende
Beinteile 2 auf. Das Höschenteil 1 ist oben durch einen Bund 3 abgeschlossen, der
sehr schmal gehalten ist, um hier keine unnötig großen Druckkräfte auf den Leib der
Trägerin entstehen zu lassen. Auf der gegenüberliegenden Seite ist zwischen dem Höschenteil
1 und den beiden Beinteilen 2 jeweils ein angestrickter, rings umlaufender Übergangsbereich
4 vorgesehen.
[0016] Das Höschenteil 1 ist zweiteilig ausgebildet. Seine beiden Teile sind durch eine
Flachnaht 5 miteinander verbunden, die von dem Bund 3 ausgehend sich über einen Zwickel
6 zwischen den beiden Beinteilen 2 erstreckt und auf der Rückseite wieder zu dem Bund
3 verläuft. Symmetrisch zu der Flachnaht 5 ist auf der Vorderseite des Höschenteils
1 ein ovales oder rhombusähnlich gestaltetes Polster 7 vorgesehen, das bei angezogener
Feinstrumpfhose etwa in der Höhe des Bauchnabels der Trägerin liegt. Das Polster 7
und der Zwickel 6 sind, wie in Fig. 1 angedeutet, jeweils von einer Flachnaht 5 umgeben,
die das Polster 7 bzw. den Zwickel 6 mit dem Höschenteil 1 verbindet.
[0017] Das Gestrick der Beinteile 2 ist im Ausschnitt in Fig. 2 veranschaulicht. Es ist
in an sich bekannter Weise in R/L-Bindung gestrickt, wobei im Längen jeweils eine
Maschenreihe 8 aus EL/PA 45-13f 10/1x1 Garn mit einer zweiten Maschenreihe 9 abwechselt,
die aus PA 20f 20/00 Garn gestrickt ist (EL = Elastan; PA = Polyamid).
[0018] Die Beinteile 2 sind in eine 3D-Konstruktion mit einer leichten Stützfunktion (Stützklasse
2) gearbeitet, die einer Wasseransammlung in den Beinen entgegenwirkt.
[0019] In das Gestrick 10 des Höschenteils 1 sind mehrere zwischen dem Bund 3 und den Beinteilen
2 sich erstreckende, von dem Bund 3 ausgehend zu den Übergangsbereichen 4 der Beinteile
2 verlaufende, im wesentlichen streifenförmige dehnbare Bereiche 11 eingearbeitet,
deren jeweilige Dehnweite in Umfangsrichtung des Höschenteils 1 vergrößerbar ist,
wie dies im Einzelnen noch erläutert werden wird. Die dehnbaren Bereiche 11 sind im
rings um den Umfang des Höschenteils 1 verteilt angeordnet, wobei im vorliegenden
Falle sechs dehnbare Bereiche 11 vorgesehen sind, die in Umfangsrichtung gleichmäßig
voneinander beabstandet sind. Jeder der dehnbaren Bereiche 11 enthält, wie aus Fig.
3 zu ersehen, eine seiner jeweiligen Streifen breite entsprechende Anzahl Maschenstäbchen
12 und, eine in Streifenlängsrichtung sich jeweils wiederholende Folge von Maschenreihen
13 bis 16, die bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel aus folgenden Garnen gearbeitet
sind:
[0020] Das Garn der Maschenreihe 13 ist ein PP 78f 25/1 Garn (PP = Polipropylen), das, wie
aus Fig. 3 augenfällig zu entnehmen, einen sich über mehrere Maschenstäbchen 12 erstreckenden
flottliegenden Faden 13a bildet, der in beidseitig des dehnbaren Bereiches liegenden
Maschen der Maschenreihe 13 verstrickt ist.
[0021] Die Maschenreihe 14 ist aus PA 33f 23/1x2 Garn in R/L-Bindung gearbeitet;
die Maschenreihe 15 ist aus PA 33f 23/1x2 Garn + EL 100 detex Garn in R/L-Bindung
mit Fangmaschen 15a gearbeitet und
die Maschenreihe 16 ist aus PA 33f 23/1x2 Garn in R/L-Bindung gearbeitet.
[0022] Das zwischen den streifenförmigen Bereichen 11 liegende Gestrick 10 des Höschenteils
1 ist in Fig. 4 veranschaulicht. Es ist ein in Umfangsrichtung dehnbares Gestrick
mit besonders hoher Elastizität dessen sich in Maschenstäbchenrichtung raportweise
wiederholende Maschenreihen mit 17 bis 20 bezeichnet sind.
[0023] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Maschenreihen 17 bis 20 wie folgt
gearbeitet:
Maschenreihe 17: PP 78f 25/1 Garn in R/L-Bindung
Maschenreihe 18: PA 33f 23/1x2 Garn in R/L-Bindung
Maschenreihe 19: PA 33f 23/1x2 Garn + EL 100 detex Garn in R/L-Bindung mit Fangmaschen
19a und
Maschenreihe 20: PA 33f 23/1x2 Garn in R/L-Bindung mit Fangmaschen 20a
[0024] Das hochelastische Höschenteil 1 weist, wie erwähnt, wegen des verarbeiteten Elastangarns
und der in dem Gestrick vorhandenen Fangmaschen 19a, 20a, 15a eine erhebliche Dehnweite
in Umfangsrichtung auf, wobei diese Dehnweite in den streifenförmigen Bereichen 11
durch die flottliegenden Fäden 13a begrenzt ist. Um die Dehnweite des Höschenteils
bedarfsweise zu vergrößern, können flottliegende Fäden 13a in den streifenförmigen
Bereichen 11 von der Trägerin der Feinstrumpfhose wahlweise durchtrennt werden. Werden
alle hinterlegten flottliegenden Fäden 13a in allen streifenförmigen Bereichen 11
durchtrennt, so ergibt sich über den gesamten Umfang eine Vergrößerung der Dehnweite
des Höschenteils um ca. 25 cm. Auch bei fortgeschrittener Schwangerschaft ist damit
noch ein einwandfreier Sitz des Höschenteils 1 gewährleistet, ohne dass auf den Körper
der Trägerin übermäßige Druckkräfte ausgeübt würden, die das Tragen der Strumpfhose
unangenehm machen würden. Die Dehnweite des Höschenteils 1 kann dabei von der Trägerin
der Strumpfhose entsprechend dem Fortschritt der Schwangerschaft zunehmend vergrößert
werden, indem flottliegende Fäden 13a zunächst in einigen der streifenförmigen Bereiche
11 durchtrennt werden, wobei zur Anpassung an die sich verändernde Körperform in den
jeweiligen streifenförmigen Bereichen zunächst nicht alle sondern nur ausgewählte
flottliegende Fäden 13a durchtrennt werden, so dass sich über die Länge des jeweiligen
streifenförmigen Bereichs eine unterschiedliche Dehnweite ergibt.
[0025] Zur Erhöhung des Tragekomforts der Feinstrumpfhose ist in dem Höschenteil 1 das Polster
7 eingearbeitet, das bei angezogener Feinstrumpfhose oberhalb des bei einer Schwangeren
besonders empfindlichen und exponierten Bauchnabels zu liegen kommt. Das Polster 7
ist auf der dem am Körper der Trägerin zugewandten Innenseite mit Ringgarn CO Nm 120/1
und auf der Außenseite mit PA 6.6 33f 10/1x2 Garn gearbeitet (CO = Baumwolle). Dadurch
dass die Innenseite des Polsters 7 mit weicher Baumwolle ausgeführt ist, ist der Bereich
des Bauchnabels besonders geschützt, wobei ein Scheuern der Flachnaht 5 an dieser
Stelle ausgeschlossen ist.
[0026] Aus ähnlichen Erwägungen ist der Zwickel 6 auf der Innenseite mit Ringgarn CO Nm
120/1 und auf der Außenseite mit PA 6.6 33f 10/1x2 Garn gearbeitet.
[0027] Für einen zusätzlichen Schutz des ungeborenen Kindes vor elektromagnetischer Strahlung
kann in dem Höschenteil 1 ein elektrisch leitfähiger Faden mit abgestrickt sein, der
auf einen Faden des beschriebenen Gestricks aufplattiert ist.
[0028] Die in ihrer Dehnweite veränderbaren Bereiche 11 sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
streifenförmig ausgebildet, wobei sie sich von dem Bund 3 bis zu den Beinteilen 2
erstrecken. Es sind auch Ausführungsformen denkbar, bei denen die Bereiche 11 eine
von der Streifenform abweichende Gestaltung, beispielsweise in Form von Rhomben, Rechtecken,
runden Gebilden und dergleichen aufweisen und/oder nicht von dem Bund 3 zu den Beinteilen
2 durchgehend sondern mit Unterbrechungen ausgeführt sind. Auch die Zahl der in ihrer
Dehnweite veränderbaren Bereiche 11 ist den jeweiligen Erfordernissen entsprechend
wählbar, wobei gegebenenfalls mit lediglich einem oder zwei solchen Bereichen das
Auslagen gefunden werden kann, wenn diese eine entsprechende Breite in Umfangsrichtung
aufweisen.
[0029] Die flottliegenden Fäden 13 sind auf der Innenseite des Höschenteils 1 hinterlegt,
so dass sie bei angezogener Feinstrumpfhose von außen her nicht sichtbar sind. Um
das Durchtrennen dieser Fäden zu erleichtern, können sie auch eine von dem übrigen
Gestrick abweichende Farbe aufweisen.
[0030] Die neue Feinstrumpfhose weist, außer den bereits erwähnten und erläuterten Vorzügen
noch den Vorteil auf, dass die Veränderung der Dehnweite des Höschenteils 1 die ästhetischen
Eigenschaften der Feinstrumpfhose nicht beeinträchtigt, weil die durchgetrennten Fäden
13a von außen her nicht sichtbar sind.
1. Feinstrumpfhose mit einem einen Bund (3) aufweisenden Höschenteil (1) aus einem elastischen
Gestrick und mit sich daran anschließenden Beinteilen (2), bei der in das Gestrick
des Höschenteils zwischen dem Bund und den Beinteilen wenigstens ein in Umfangsrichtung
des Höschenteils sich über mehrere Maschenstäbchen (12) erstreckender dehnbarer Bereich
(11) eingearbeitet ist, dessen Dehnweite in Umfangsrichtung des Höschenteils (1) vergrößerbar
ist.
2. Feinstrumpfhose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine dehnbare Bereich (11) streifenförmig ist.
3. Feinstrumpfhose nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine streifenförmige Bereich (11) von dem Bund (3) ausgehend ausgebildet
ist.
4. Feinstrumpfhose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in das Gestrick des Höschenteils (1) mehrere streifenförmige dehnbare Bereiche (11)
eingearbeitet sind, die in Umfangsrichtung des Höschenteils von einander beabstandet
angeordnet sind.
5. Feinstrumpfhose nach Anspruch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bis zu sechs dehnbare Bereiche (11) vorgesehen sind.
6. Feinstrumpfhose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder dehnbare Bereich (11) Maschenreihen (13) enthält, über die sich jeweils zumindest
ein die Dehnung in Umfangsrichtung begrenzender flottliegender Faden (13a) erstreckt,
der in beidseitig des Bereiches liegenden Maschen verstrickt ist und dass der flottliegende
Faden zur Vergrößerung der Dehnweite des Bereiches durchtrennbar ist.
7. Feinstrumpfhose nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die flottliegenden Fäden (13a) auf der Innenseite des Höschenteils (1) liegen.
8. Feinstrumpfhose nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der flottliegende Faden (13a) eine sich von den anderen in dem Gestrick verarbeiteten
Fäden unterscheidende Farbe und/oder Struktur aufweist.
9. Feinstrumpfhose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestrick des Höschenteils (1) die Dehnbarkeit erhöhende Fanghenkel (15a, 19a,
20a) enthält.
10. Feinstrumpfhose nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in dem wenigstens einen dehnbaren Bereich (11) des Höschenteils (1) Fanghenkel (15a)
enthalten sind.
11. Feinstrumpfhose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Höschenteil (1) auf seiner Vorderseite ein weiches Polster (7) trägt, das bei
angezogener Strumpfhose etwa im Bereich des Nabels der Trägerin liegt.
12. Feinstrumpfhose nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Polster (7) auf seiner der Trägerin zu gewandten Innenseite eine Auflage aufweist,
die zumindest teilweise aus weichem Fasermaterial besteht oder solches enthält.
13. Feinstrumpfhose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Höschenteil (1) ein elektrisch leitfähiger Faden mit verstrickt ist.
14. Feinstrumpfhose nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrisch leitfähige Faden auf einen anderen Faden des Gestricks aufplattiert
ist.
15. Feinstrumpfhose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beinteile (2) mit einem im angezogenen Zustand der Feinstrumpfhose eine komprimierende
Stützfunktion auf die Beine der Trägerin ausübenden Gestrick gearbeitet sind.