(19)
(11) EP 2 486 813 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.04.2014  Patentblatt  2014/16

(21) Anmeldenummer: 12150716.4

(22) Anmeldetag:  11.01.2012
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A41D 1/20(2006.01)
A41B 11/14(2006.01)
A44B 11/14(2006.01)

(54)

Feinstrumpfhose

Sheer pantyhose

Collant fin


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 10.02.2011 DE 102011000624

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
15.08.2012  Patentblatt  2012/33

(73) Patentinhaber: Kunert Fashion GmbH & Co. KG
87509 Immenstadt (DE)

(72) Erfinder:
  • Schindler, Andreas
    87509 Immenstadt (DE)
  • Meier, KLaus
    73312 Geislingen (DE)

(74) Vertreter: Rüger, Barthelt & Abel 
Webergasse 3
73728 Esslingen
73728 Esslingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-B1- 0 921 223
GB-A- 1 249 959
DE-U1- 20 121 102
GB-A- 1 460 016
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Feinstrumpfhose mit einem einen Bund aufweisenden Höschenteil aus einem elastischen Gestrick und mit sich daran anschließenden Beinteilen.

    [0002] Feinstrumpfhosen sind in verschiedenartigen Ausführungsformen bekannt. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass das Höschenteil und die sich daran anschließenden Beinteile eng am Körper der Trägerin anliegen. Bei schwangeren Frauen verändert sich aber der Körper im Bereiche des Höschenteils innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne sehr stark. Insbesondere während der letzten Schwangerschaftsmonate nimmt der Bauchumfang erheblich zu, während andererseits verstärkte Wasseransammlungen in den Beinen auftreten können. Wegen dieser körperlichen Veränderungen ist es für schwangere Frauen in der Praxis schwierig, dem jeweiligen Schwangerschaftszustand entsprechende, passende Strumpfhosen zu finden, die zudem noch modischen Ansprüchen voll genügen. Dazu ist es nämlich erforderlich, dass das Höschenteil und die Beinteile ihren guten Sitz behalten, während andererseits Einschnürungen oder ähnliche Behinderungen der Trägerin verhütet werden müssen.

    [0003] Grundsätzlich ähnliche Probleme treten auch bei Frauen auf, deren Körperumfang sich aus anderen Gründen in zunehmendem Maße vergrößert.

    [0004] Bei einer aus der GB 1 460 016 A bekannten Strumpfhose ist ein getrennt angefertigter Einsatz vorgesehen, der sich auf der Vorder- und/oder Rückseite der Hose von der Taille zu dem Zwickelbereich erstreckt und in dem aus elastischem Material bestehende Garne verstrickt und flottliegend eingearbeitet sind. Wegen der elastischen Dehnbarkeit des Einsatzes kann sich das Höschenteil zwar in gewissem Maße Änderungen des Leibesumfangs der Trägerin anpassen, doch können höhere Anforderungen an Tragekomfort und Sitz nicht erfüllt werden.

    [0005] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Feinstrumpfhose zu schaffen, die den oben genannten Bedürfnissen abhilft.

    [0006] Zur Lösung dieser Aufgabe weist die erfindungsgemäße Feinstrumpfhose die Merkmale des Patentanspruchs 1 auf.

    [0007] Bei der neuen Feinstrumpfhose sind in das Gestrick des Höschenteils zwischen dem Bund und den Feinteilen mehrere in Umfangsrichtung des Höschenteils sich über mehrere Maschenstäbchen erstreckende, streifenförmige dehnbare Bereiche eingearbeitet, deren Dehnweite in Umfangsrichtung des Höschenteils vergrößerbar ist.

    [0008] In einer zweckmäßigen Ausführungsform sind die dehnbaren Bereiche von dem Bund ausgehend ausgebildet.

    [0009] Um eine gute Anpassung an die anatomische Gestalt der Trägerin zu gewährleisten, sind die in das Gestrick des Höschenteils eingearbeiteten mehreren streifenförmigen dehnbaren Bereiche in Umfangsrichtung des Höschenteils voneinander beabstandet angeordnet. Die praktische Erfahrung hat dabei gezeigt, dass sich sehr gute Trageeigenschaften ergeben, wenn bis zu sechs dehnbare Bereiche vorgesehen sind.

    [0010] Jeder der dehnbaren Bereiche enthält Maschenreihen, über die sich jeweils zumindest ein, die Dehnung in Umfangsrichtung begrenzender flottliegender Faden erstreckt, der in beidseitig des Bereiches liegenden Maschen verstrickt ist, wobei der flottliegende Faden zur Vergrößerung der Dehnweite des Bereiches durchtrennbar ist. Bei einer solchen Feinstrumpfhose hat die Trägerin die Möglichkeit, das Höschenteil dem sich vergrößernden Bauchumfang einfach dadurch anzupassen, dass flottliegende Fäden in den einzelnen dehnbaren Bereichen bedarfsgemäß durchgetrennt werden und damit der Umfang des Höschens in diesem Bereich vergrößert wird.

    [0011] Die flottliegenden Fäden können auf der Innenseite des Höschenteils liegen, so dass sie von außen nicht sichtbar sind. Da, wie erwähnt, die dehnbaren Bereiche streifenförmig sind, kann die Trägerin der Strumpfhose auch nur ausgewählte flottliegende Fäden über die Länge des jeweiligen streifenförmigen dehnbaren Bereiches durchtrennen und damit eine sehr individuelle Anpassung der Höschenweite an die jeweilige Körperkontur erreichen.

    [0012] Aus der EP 0 921 223 B1 ist es an sich bekannt, bei einem Kleidungsstück mit zumindest einem gestrickten Bündchen in das Gestrick des Bündchens wenigstens an einer Stelle des Umfangs ein sich über mehrere Maschenreihen und -stäbchen erstreckendes Feld einzuarbeiten, das Maschenreihen enthält, über die sich jeweils zumindest ein die Dehnung in Umfangsrichtung begrenzender flottliegender Faden erstreckt. Die flottliegenden Fäden sind dabei zur Veränderung der Dehnweite des Bündchens durchtrennbar. Der Gedanke ein ganzes Höschenteil mit streifenförmigen Bereichen veränderbarer Dehnweite auszubilden, ist dieser Druckschrift aber nicht zu entnehmen.

    [0013] Bei der oben beschriebenen neuen Feinstrumpfhose kann das Höschenteil auf seiner Vorderseite innen ein weiches Polster tragen, das bei angezogener Strumpfhose etwa im Bereich des Nabels der Trägerin liegt. Der Nabel ist bei Schwangeren extrem empfindlich und exponiert. Das weiche Polster, das auf seiner der Trägerin zugewandten Seite eine Auflage aufweisen kann, die zumindest teilweise aus weichem Fasermaterial, beispielsweise weicher Baumwolle, besteht oder solche enthält, verhindert ein Scheuern der Strumpfhose an dieser Stelle, insbesondere wenn das Höschenteil mit einer sich von dem schmalen Bündchen zum Zwickel erstreckenden Naht ausgeführt ist, um dadurch einen besonders guten Passsitz des Höschenteils zu gewährleisten.

    [0014] Weitere vorteilhafte Merkmale und Ausgestaltungen der neuen Feinstrumpfhose sind Gegenstand von Unteransprüchen.

    [0015] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung dargestellt. Es zeigen:

    Fig. 1 eine Feinstrumpfhose gemäß der Erfindung in einer Vorderansicht und in schematischer Darstellung,

    Fig. 2 einen Ausschnitt aus dem Gestrick eines Beinteils der Feinstrumpfhose nach Fig. 1,

    Fig. 3 einen Ausschnitt aus dem Gestrick eines dehnbaren Bereiches der Feinstrumpfhose nach Fig. 1, unter Veranschaulichung eines flottliegenden Fadens und

    Fig. 4 einen Ausschnitt aus dem Gestrick des Höschenteils der Feinstrumpfhose nach Fig. 1.



    [0016] In Fig. 1 dargestellte Feinstrumpfhose weist ein Höschenteil 1 und an dieses anschließende Beinteile 2 auf. Das Höschenteil 1 ist oben durch einen Bund 3 abgeschlossen, der sehr schmal gehalten ist, um hier keine unnötig großen Druckkräfte auf den Leib der Trägerin entstehen zu lassen. Auf der gegenüberliegenden Seite ist zwischen dem Höschenteil 1 und den beiden Beinteilen 2 jeweils ein angestrickter, rings umlaufender Übergangsbereich 4 vorgesehen.

    [0017] Das Höschenteil 1 ist zweiteilig ausgebildet. Seine beiden Teile sind durch eine Flachnaht 5 miteinander verbunden, die von dem Bund 3 ausgehend sich über einen Zwickel 6 zwischen den beiden Beinteilen 2 erstreckt und auf der Rückseite wieder zu dem Bund 3 verläuft. Symmetrisch zu der Flachnaht 5 ist auf der Vorderseite des Höschenteils 1 ein ovales oder rhombusähnlich gestaltetes Polster 7 vorgesehen, das bei angezogener Feinstrumpfhose etwa in der Höhe des Bauchnabels der Trägerin liegt. Das Polster 7 und der Zwickel 6 sind, wie in Fig. 1 angedeutet, jeweils von einer Flachnaht 5 umgeben, die das Polster 7 bzw. den Zwickel 6 mit dem Höschenteil 1 verbindet.

    [0018] Das Gestrick der Beinteile 2 ist im Ausschnitt in Fig. 2 veranschaulicht. Es ist in an sich bekannter Weise in R/L-Bindung gestrickt, wobei im Längen jeweils eine Maschenreihe 8 aus EL/PA 45-13f 10/1x1 Garn mit einer zweiten Maschenreihe 9 abwechselt, die aus PA 20f 20/00 Garn gestrickt ist (EL = Elastan; PA = Polyamid).

    [0019] Die Beinteile 2 sind in eine 3D-Konstruktion mit einer leichten Stützfunktion (Stützklasse 2) gearbeitet, die einer Wasseransammlung in den Beinen entgegenwirkt.

    [0020] In das Gestrick 10 des Höschenteils 1 sind mehrere zwischen dem Bund 3 und den Beinteilen 2 sich erstreckende, von dem Bund 3 ausgehend zu den Übergangsbereichen 4 der Beinteile 2 verlaufende, im wesentlichen streifenförmige dehnbare Bereiche 11 eingearbeitet, deren jeweilige Dehnweite in Umfangsrichtung des Höschenteils 1 vergrößerbar ist, wie dies im Einzelnen noch erläutert werden wird. Die dehnbaren Bereiche 11 sind im rings um den Umfang des Höschenteils 1 verteilt angeordnet, wobei im vorliegenden Falle sechs dehnbare Bereiche 11 vorgesehen sind, die in Umfangsrichtung gleichmäßig voneinander beabstandet sind. Jeder der dehnbaren Bereiche 11 enthält, wie aus Fig. 3 zu ersehen, eine seiner jeweiligen Streifen breite entsprechende Anzahl Maschenstäbchen 12 und, eine in Streifenlängsrichtung sich jeweils wiederholende Folge von Maschenreihen 13 bis 16, die bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel aus folgenden Garnen gearbeitet sind:

    [0021] Das Garn der Maschenreihe 13 ist ein PP 78f 25/1 Garn (PP = Polipropylen), das, wie aus Fig. 3 augenfällig zu entnehmen, einen sich über mehrere Maschenstäbchen 12 erstreckenden flottliegenden Faden 13a bildet, der in beidseitig des dehnbaren Bereiches liegenden Maschen der Maschenreihe 13 verstrickt ist.

    [0022] Die Maschenreihe 14 ist aus PA 33f 23/1x2 Garn in R/L-Bindung gearbeitet;

    die Maschenreihe 15 ist aus PA 33f 23/1x2 Garn + EL 100 detex Garn in R/L-Bindung mit Fangmaschen 15a gearbeitet und

    die Maschenreihe 16 ist aus PA 33f 23/1x2 Garn in R/L-Bindung gearbeitet.



    [0023] Das zwischen den streifenförmigen Bereichen 11 liegende Gestrick 10 des Höschenteils 1 ist in Fig. 4 veranschaulicht. Es ist ein in Umfangsrichtung dehnbares Gestrick mit besonders hoher Elastizität dessen sich in Maschenstäbchenrichtung raportweise wiederholende Maschenreihen mit 17 bis 20 bezeichnet sind.

    [0024] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Maschenreihen 17 bis 20 wie folgt gearbeitet:

    Maschenreihe 17: PP 78f 25/1 Garn in R/L-Bindung

    Maschenreihe 18: PA 33f 23/1x2 Garn in R/L-Bindung

    Maschenreihe 19: PA 33f 23/1x2 Garn + EL 100 detex Garn in R/L-Bindung mit Fangmaschen 19a und

    Maschenreihe 20: PA 33f 23/1x2 Garn in R/L-Bindung mit Fangmaschen 20a



    [0025] Das hochelastische Höschenteil 1 weist, wie erwähnt, wegen des verarbeiteten Elastangarns und der in dem Gestrick vorhandenen Fangmaschen 19a, 20a, 15a eine erhebliche Dehnweite in Umfangsrichtung auf, wobei diese Dehnweite in den streifenförmigen Bereichen 11 durch die flottliegenden Fäden 13a begrenzt ist. Um die Dehnweite des Höschenteils bedarfsweise zu vergrößern, können flottliegende Fäden 13a in den streifenförmigen Bereichen 11 von der Trägerin der Feinstrumpfhose wahlweise durchtrennt werden. Werden alle hinterlegten flottliegenden Fäden 13a in allen streifenförmigen Bereichen 11 durchtrennt, so ergibt sich über den gesamten Umfang eine Vergrößerung der Dehnweite des Höschenteils um ca. 25 cm. Auch bei fortgeschrittener Schwangerschaft ist damit noch ein einwandfreier Sitz des Höschenteils 1 gewährleistet, ohne dass auf den Körper der Trägerin übermäßige Druckkräfte ausgeübt würden, die das Tragen der Strumpfhose unangenehm machen würden. Die Dehnweite des Höschenteils 1 kann dabei von der Trägerin der Strumpfhose entsprechend dem Fortschritt der Schwangerschaft zunehmend vergrößert werden, indem flottliegende Fäden 13a zunächst in einigen der streifenförmigen Bereiche 11 durchtrennt werden, wobei zur Anpassung an die sich verändernde Körperform in den jeweiligen streifenförmigen Bereichen zunächst nicht alle sondern nur ausgewählte flottliegende Fäden 13a durchtrennt werden, so dass sich über die Länge des jeweiligen streifenförmigen Bereichs eine unterschiedliche Dehnweite ergibt.

    [0026] Zur Erhöhung des Tragekomforts der Feinstrumpfhose ist in dem Höschenteil 1 das Polster 7 eingearbeitet, das bei angezogener Feinstrumpfhose oberhalb des bei einer Schwangeren besonders empfindlichen und exponierten Bauchnabels zu liegen kommt. Das Polster 7 ist auf der dem am Körper der Trägerin zugewandten Innenseite mit Ringgarn CO Nm 120/1 und auf der Außenseite mit PA 6.6 33f 10/1x2 Garn gearbeitet (CO = Baumwolle). Dadurch dass die Innenseite des Polsters 7 mit weicher Baumwolle ausgeführt ist, ist der Bereich des Bauchnabels besonders geschützt, wobei ein Scheuern der Flachnaht 5 an dieser Stelle ausgeschlossen ist.

    [0027] Aus ähnlichen Erwägungen ist der Zwickel 6 auf der Innenseite mit Ringgarn CO Nm 120/1 und auf der Außenseite mit PA 6.6 33f 10/1x2 Garn gearbeitet.

    [0028] Für einen zusätzlichen Schutz des ungeborenen Kindes vor elektromagnetischer Strahlung kann in dem Höschenteil 1 ein elektrisch leitfähiger Faden mit abgestrickt sein, der auf einen Faden des beschriebenen Gestricks aufplattiert ist.

    [0029] Die in ihrer Dehnweite veränderbaren Bereiche 11 sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel streifenförmig ausgebildet, wobei sie sich von dem Bund 3 bis zu den Beinteilen 2 erstrecken. Es sind auch Ausführungsformen denkbar, bei denen die Bereiche 11 eine von der Streifenform abweichende Gestaltung, beispielsweise in Form von Rhomben, Rechtecken, runden Gebilden und dergleichen aufweisen und/oder nicht von dem Bund 3 zu den Beinteilen 2 durchgehend sondern mit Unterbrechungen ausgeführt sind. Auch die Zahl der in ihrer Dehnweite veränderbaren Bereiche 11 ist den jeweiligen Erfordernissen entsprechend wählbar, wobei gegebenenfalls mit lediglich einem oder zwei solchen Bereichen das Auslagen gefunden werden kann, wenn diese eine entsprechende Breite in Umfangsrichtung aufweisen.

    [0030] Die flottliegenden Fäden 13 sind auf der Innenseite des Höschenteils 1 hinterlegt, so dass sie bei angezogener Feinstrumpfhose von außen her nicht sichtbar sind. Um das Durchtrennen dieser Fäden zu erleichtern, können sie auch eine von dem übrigen Gestrick abweichende Farbe aufweisen.

    [0031] Die neue Feinstrumpfhose weist, außer den bereits erwähnten und erläuterten Vorzügen noch den Vorteil auf, dass die Veränderung der Dehnweite des Höschenteils 1 die ästhetischen Eigenschaften der Feinstrumpfhose nicht beeinträchtigt, weil die durchgetrennten Fäden 13a von außen her nicht sichtbar sind.


    Ansprüche

    1. Feinstrumpfhose mit einem einen Bund (3) aufweisenden Hoschenteil (1) aus einem elastischen Gestrick und mit sich daran anschließenden Beinteilen (2), bei der in das Gestrick des Hoschenteils zwischen dem Bund und den Beinteilen mehrere in Umfangsrichtung des Höschenteils sich über mehrere Maschenstäbchen (12) erstreckende streifenförmige dehnbare Bereiche (11) eingearbeitet sind, deren Dehnweite in Umfangsrichtung des Höschenteils (1) vergrößerbar ist und die in Umfangsrichtung des Höschenteils von einander beabstandet angeordnet sind, wobei jeder dehnbare Bereich (11) Maschenreihen (13) enthält, über die sich jeweils zumindest ein die Dehnung in Umfangsrichtung begrenzender flottliegender Faden (13a) erstreckt, der in beidseitig des Bereiches liegenden Maschen verstrickt ist und der flottliegende Faden zur Vergrößerung der Dehnweite des Bereiches durchtrennbar ist.
     
    2. Feinstrumpfhose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die streifenförmigen Bereiche (11) von dem Bund (3) ausgehend ausgebildet sind.
     
    3. Feinstrumpfhose nach Anspruch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bis zu sechs dehnbare Bereiche (11) vorgesehen sind.
     
    4. Feinstrumpfhose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die flottliegenden Fäden (13a) auf der Innenseite des Höschenteils (1) liegen.
     
    5. Feinstrumpfhose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die flottliegenden Faden (13a) eine sich von den anderen in dem Gestrick verarbeiteten Fäden unterscheidende Farbe und/oder Struktur aufweisen.
     
    6. Feinstrumpfhose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestrick des Höschenteils (1) die Dehnbarkeit erhöhende Fanghenkel (15a, 19a, 20a) enthält.
     
    7. Feinstrumpfhose nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem wenigstens einen dehnbaren Bereich (11) des Höschenteils (1) Fanghenkel (15a) enthalten sind.
     
    8. Feinstrumpfhose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Höschenteil (1) auf seiner Vorderseite ein weiches Polster (7) trägt, das bei angezogener Strumpfhose etwa im Bereich des Nabels der Trägerin liegt.
     
    9. Feinstrumpfhose nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Polster (7) auf seiner der Trägerin zu gewandten Innenseite eine Auflage aufweist, die zumindest teilweise aus weichem Fasermaterial besteht oder solches enthält.
     
    10. Feinstrumpfhose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Höschenteil (1) ein elektrisch leitfähiger Faden mit verstrickt ist.
     
    11. Feinstrumpfhose nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrisch leitfähige Faden auf einen anderen Faden des Gestricks aufplattiert ist.
     
    12. Feinstrumpfhose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beinteile (2) mit einem im angezogenen Zustand der Feinstrumpfhose eine komprimierende Stützfunktion auf die Beine der Trägerin ausübenden Gestrick gearbeitet sind.
     


    Claims

    1. Fine panty hose with a panty section (1) made of an elastic knitted fabric and having a waistband (3), with leg sections (2) connecting thereto, and worked into the knitted fabric of the panty section between the waistband and the leg sections are several strip-shaped stretchable areas (11) extending over several stitch wales and spaced from one another in the circumferential direction of the panty section, and the stretch width of said stretchable areas can be increased in the circumferential direction of the panty section, wherein each stretchable area (11) contains stitch rows (13), over which at least one float (13a) restricting the elongation in the circumferential direction respectively extends, which float is knitted into stitches lying on both sides of the area and the float is separable to increase the stretch width of the area.
     
    2. Fine panty hose according to claim 1, characterised in that the strip-shaped areas (11) are configured to extend from the waistband (3).
     
    3. Fine panty hose according to claim 1 or 2, characterised in that up to six stretchable areas (11) are provided.
     
    4. Fine panty hose according to one of the preceding claims, characterised in that the floats (13a) lie on the inside of the panty section (1).
     
    5. Fine panty hose according to one of the preceding claims, characterised in that the floats (13a) have a different colour and/or structure from the other threads processed in the knitted fabric.
     
    6. Fine panty hose according to one of the preceding claims, characterised in that the knitted fabric of the panty section (1) contains tuck loops (15a, 19a, 20a) that increase the stretchability.
     
    7. Fine panty hose according to claim 6, characterised in that tuck loops (15a) are contained in the at least one stretchable area (11) of the panty section (1).
     
    8. Fine panty hose according to one of the preceding claims, characterised in that on its front side the panty section (1) has a soft cushioning (7), which when the panty hose is worn lies approximately in the area of the navel of the wearer.
     
    9. Fine panty hose according to claim 8, characterised in that on its inside facing the wearer the cushioning (7) has a covering, which is at least partially composed of soft fibre material or contains such.
     
    10. Fine panty hose according to one of the preceding claims, characterised in that an electrically conductive thread can be knitted into the panty section (1).
     
    11. Fine panty hose according to claim 10, characterised in that the electrically conductive thread is embroidered onto another thread of the knitted fabric.
     
    12. Fine panty hose according to one of the preceding claims, characterised in that the leg sections (2) are worked with a knitted fabric, which when the fine panty hose is worn applies a compressive support action on the legs of the wearer.
     


    Revendications

    1. Collant fin comportant une partie culotte (1) présentant un bord (3) en tricot élastique et des parties jambes (2) qui s'y rattachent, dans lequel collant sont incorporées des zones extensibles en forme de bandes s'étendant entre le bord et les parties jambes sur plusieurs boucles de mailles (12) dans la direction périphérique de la partie culotte, dont l'extension peut être augmentée dans la direction périphérique de la partie culotte (1) et qui peuvent être disposées avec un écart entre elles dans la direction périphérique de la partie culotte, chaque zone extensible (11) comportant des rangées de mailles (13) sur lesquelles s'étend au moins un fil (13a) disposé de façon libre qui limite l'extension dans la direction périphérique, lequel fil est tricoté dans des mailles qui se situent des deux côtés de la zone et ce fil disposé de façon libre pouvant être coupé en vue d'augmenter l'extensibilité de la zone.
     
    2. Collant fin selon la revendication 1 caractérisé en ce que les zones (11) en forme de bandes sont réalisées à partir du bord (3).
     
    3. Collant selon la revendication 1 ou 2 caractérisé en ce que sont prévues jusqu'à six zones extensibles (11).
     
    4. Collant selon l'une des revendications qui précèdent caractérisé en ce que les fils (13a) disposés de façon libre sont placés sur le côté intérieur de la partie culotte (1).
     
    5. Collant selon l'une des revendications qui précèdent caractérisé en ce que les fils (13a) disposés de façon libre ont une couleur et/ou une structure différentes de celles des fils travaillés dans le tricot.
     
    6. Collant selon l'une des revendications qui précèdent caractérisé en ce que le tricot de la partie culotte (1) est doté d'anses d'arrêt (15a, 19a, 20a) qui augmentent l'extensibilité.
     
    7. Collant selon l'une des revendications qui précèdent caractérisé en ce que des anses d'arrêt (15a) sont prévues au moins dans une zone extensible (11) de la partie culotte (1).
     
    8. Collant selon l'une des revendications qui précèdent caractérisé en ce que la partie culotte (1) porte sur son côté avant un coussinet mou (7) qui se situe, dans le collant porté, approximativement dans la zone du nombril de l'utilisatrice.
     
    9. Collant selon la revendication 8 caractérisé en ce que le coussinet (7) présente sur son côté intérieur orienté vers l'utilisatrice un revêtement qui est constitué au moins partiellement de matériau souple du type fibre ou d'un matériau analogue.
     
    10. Collant selon l'une des revendications qui précèdent caractérisé en ce qu'un fil conducteur de l'électricité est incorporé par tricotage dans la partie culotte (1).
     
    11. Collant selon la revendication 1 caractérisé en ce que le fil conducteur de l'électricité est vanisé sur un autre fil du tricot.
     
    12. Collant selon l'une des revendications qui précèdent caractérisé en ce que les parties jambes (2) sont réalisées avec un tricot qui, le collant étant porté, exerce une fonction d'appui et de compression sur les jambes de l'utilisatrice.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente