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EP 2 487 314 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.08.2015 Patentblatt 2015/34 |
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Anmeldetag: 24.11.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Leichtmetallprofil für Fassaden, Fenster, Türen oder dergleichen
Light metal profile for façades, windows, doors or similar
Profil en métal léger pour façades, fenêtres, portes ou analogues
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
24.09.2010 DE 202010008621 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.08.2012 Patentblatt 2012/33 |
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Patentinhaber: heroal- Johann Henkenjohann GmbH & Co. KG |
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33415 Verl (DE) |
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Erfinder: |
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- Batzke, Daniel
32657 Lemgo (DE)
- Drücker, Joachim
33334 Gütersloh/Spexard (DE)
- Heidenfelder, Michael
33397 Rietberg (DE)
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Vertreter: Cohausz & Florack |
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Patent- & Rechtsanwälte
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Bleichstraße 14 40211 Düsseldorf 40211 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 317 059 DE-A1- 19 900 793
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DE-A1- 4 443 762 DE-U1-202006 004 607
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein stranggepresstes oder gezogenes Aluminium-Hohlkammerprofil
insbesondere für Türen, bestehend aus einer Innenschale und einer Außenschale, zwischen
denen zur Unterbrechung des Wärmflusses als Mittel zur statisch festen Verbindung
zumindest eine Wärmedämmleiste vorgesehen ist.
[0002] Um Hohlkammerprofile für die Türen oder Fenster wärmegedämmter Bauwerke einsetzen
zu können, bedarf es der Unterbrechung infolge eines Temperaturgefälles von innen
nach außen auftretenden Wärmeflusses einer Isolation des Hohlkammerprofils. Dieses
wird daher zweischalig ausgebildet, mit einer Innenschale und einer Außenschale. Diese
beiden Schalen sind über Wärmedämmleisten verbunden. Derartige Wärmedämmleisten leisten
im Hochbau einen wesentlichen Beitrag zur Einsparung von Wärmeenergie und werden für
Türen und Fenster eingesetzt. Dies gilt für den Normalfall eines störungsfreien Betriebs
im Bauwerk, in außergewöhnlichen Fällen bereiten jedoch derartige Wärmedämmleisten
Probleme, da die für die Statik bedeutsamen Wärmedämmleisten bei einem Brand einem
unkontrollierten Temperaturanstieg ausgesetzt sind und mit steigender Temperatur bei
Überschreitung einer Grenztemperatur ihre Festigkeit verlieren.
[0003] Hier setzt die Erfindung an, der die Aufgabenstellung zugrunde liegt, die bekannten
Wärmedämmleisten so weiter zu bilden, dass sie zum einen im ungestörten Normalbetrieb
ihre Fähigkeit zur Wärmedämmung behalten und zum anderen im durch einen Brand im Inneren
des Gebäudes gegebenen Störfall für einen gewissen Sicherheitszeitraum eine für die
Statik hinreichende Festigkeit behalten.
[0004] Die Lösung für diese Aufgabenstellung ist durch die kennzeichnenden Merkmale des
unabhängigen Hauptanspruchs gegeben; vorteilhafte Weiterbildungen und bevorzugte Ausführungsformen
beschreiben die abhängigen Unteransprüche.
[0005] Aus der
DE-A1-44 43 762 ist ein gattungsgemäßes Profil mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1
bekannt. Dort ist im ersten Ausführungsbeispiel eine ausschließlich aus Brückenstegen
aus Metall bestehende Isolatorleiste beschrieben, welche ihre isolierende Wirkung
durch eine "offene" ausgestanzte Brückenstegausführung erhält. Das zweite beschriebene
Ausführungsbeispiel erfordert einen hohen Fertigungsaufwand, da als Verbindung zwischen
Außen- und Innenschale eine Isolierleiste notwendig ist, welche aus einer extrudierten,
schlecht Wärme leitenden Kunststoffleiste besteht, die an Ihren Längskanten Fußprofilierungen
aufweist. Diese Kunststoffleiste erfordert jedoch eine aufwändige Bearbeitung zur
Aufnahme von Brückenstegen aus Metall, die in extra hergestellte separate Aussparungen
des Leistenprofils eingebracht werden müssen. Hierzu muss die Kunststoffleiste spanend
bearbeitet werden.
[0006] Ein weiteres bekanntes Hohlkammerprofil ist aus der
EP-A1-2 317 059 bekannt. Dort ist ein Produktprofil aus Außen- und Innenschale beschrieben, welches
zum Erreichen der statischen Standsicherheit im Brandfall noch deutlich komplizierter
ausgebildet ist als das zuvor beschriebene Profil, da spezielle separate Anschlusselemente
erforderlich sind, die über ein wiederum spezielles Verbindungselement miteinander
verbunden werden und zur Verbindung der Halbschalen im Brandfall dienen. Dabei ragt
das Verbindungselement in die Isolierkammer der Profile hinein und reduziert so deren
freien Raum im Inneren der Isolierzone, so dass ein nachträgliches Einbringen weiterer
Funktionseinheiten zur Verbesserung der Wärmedämmung bzw. Isolierung der Profile kaum
oder nur sehr umständlich möglich ist.
Jeder der eingesetzten Isolatorleisten ist aus stranggepresstem Aluminiumprofil gebildet,
das beidseits Endleisten aufweist, zwischen denen zur Verringerung des Wärmeüberganges
im ungestörten Normalbetrieb eine Wärmedämmleiste aus einem Kunststoff vorgesehen
ist. In einem durch einen Brand im Inneren des Gebäudes gegebenen Störfall wird Wärme
auf die dem Brand zugewandten Halbschalen des Aluminium-Hohlkammerprofils und somit
auch auf die Kunststoff-Wärmedämmleiste übertragen, die bei Erreichen einer kritischen
Temperatur ihre Festigkeit verliert. Um die für die Statik notwendige Festigkeit zumindest
über einen gewissen Sicherheitszeitraum aufrecht zu erhalten, werden zwischen den
beiden Endleisten Stabilisierungsstege vorgesehen, die als Haltepunkte auch dann die
Statik gewährleisten, wenn der Kunststoff infolge Überschreitung einer kritischen
Temperaturgrenze seine Festigkeit verliert.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung haben diese Stabilisierungsstege eine auf
die Breite der Isolatorleiste bezogene Breite, die im Bereich von 1/6 bis 1/3 liegt,
und sie sind in einem Abstand voneinander vorgesehen, der bezogen auf die Breite der
Isolatorleiste zwischen dem 4-fachen und dem 8-fachen liegt. Damit wird zum einen
die zu dem Brand abgewandten Halbschale abfließende Wärme sowohl im Normalbetrieb
wie auch im Störfall hinreichend klein gehalten, und zum anderen wird erreicht, dass
durch die Wahl der Breite der Stabilisierungsstege sowie deren Abstand eine Standzeit
im Störfall so gewählt werden kann, dass der notwendige Sicherheitszeitraum eingehalten
ist.
[0008] In der Praxis wird dazu ein beide Endleisten umfassendes stranggepresstes Aluminiumprofil
eingesetzt, das - herstellungsbedingt - durchlaufend ist. Zum Unterbinden des Wärmeflusses
durch den die beiden Endleisten nach dem Strangpressen noch verbindenden Mittelsteg
wird dieser durch Stanzen oder Fräsen so ausgenommen, dass in gewissen Abständen die
beiden Endleisten verbindende Stabilisierungsstege als statisch bedeutsame Haltepunkte
für den Störfall stehen bleiben. Im Normalfall reicht die Festigkeit der Kunststoff-Wärmedämmleiste
aus, um die Außenschale und die Innenschale des Aluminium-Hohlkammerprofils statisch
fest zu verbinden. Im Störfall wird diese Aufgabe, nachdem die Kunststoff-Wärmedämmleiste
ihre Festigkeit verloren hat, zumindest die für das Einhalten des Sicherheitszeitraums
notwendige Zeitspanne von den Stabilisierungsstegen übernommen, so dass in dieser
Zeitspanne die Statik aufrecht erhalten ist.
[0009] Vorteilhaft ist es, wenn die Stabilisierungsstege ihr statisches Verhalten verbessernde
Mittel aufweisen. Dadurch kann der Querschnitt der Stabilisierungsstege verringert
werden, so dass der Wärmeabfluss darüber im störungsfreien Normalfall in Grenzen gehalten
wird. Solche Mittel sind beispielsweise in den Stabilisierungsstegen quer zu den Endleisten
verlaufende Sicken. Weiter können die Kanten der Stabilisierungsstege so ausgebildet
sein, dass sie hochgestellt werden und als hochgestellte Kanten zur Versteifung beitragen.
[0010] Um das Kunststoff-Flachprofil herzustellen, wird das Extrusionsverfahren eingesetzt.
Zum Einsatz kommen dabei thermoplastische Kunststoffe aus den Gruppen der Polymerisate
oder der Polykondensate. Als Polymerisat hat sich Polypropylen bewährt, das kurzzeitig
Temperaturen bis 140° C standhält. Vorteilhaft ist jedoch ein aus der Gruppe der Polykondensate
stammendes Polyamid, dessen Erweichungstemperaturen über 200° C liegen.
[0011] Mit dieser Ausbildung können derartige Leichtmetallprofile mit den Wärmefluss unterbrechenden
Kunststoff-Flachprofilen versehen werden, bei denen die Statik der Leichtmetallprofile
im Brandfall zumindest über einen gewissen Sicherheitszeitraum erhalten bleibt. Die
Herstellung ist einfach und wirtschaftlich und mit den üblichen Werkzeugen und Maschinen
zu bewerkstelligen. Die zwischen den Endleisten der Mittelleiste vorgesehenen Haltepunkte
können dabei den Erfordernissen des jeweiligen Einzelfalles angepasst werden.
[0012] Das Wesen der Erfindung ist in den Fig. 1 bis 3 beispielhaft dargestellt; es zeigen:
- Fig. 1
- Schalenprofil mit Leichtmetallprofil als Trennung der zwischen der innerer und der
äußerer Endleiste verbindenden Stege und einer stabilisierenden Kunststoff-Flachleiste
(Schnitt-Ansicht);
- Fig. 2
- Einzelheit Isolatorleiste (perspektivisches Schema, abgeschnitten); und
- Fig. 3
- Einzelheiten unterschiedlich ausgebildeter Stabilisierungsstege (perspektivisches
Schema, abgeschnitten).
[0013] Außenschale 2 und Innenschale 3 eines Aluminium-Hohlkammerprofils 1, wie es für Türrahmen
oder Fensterrahmen eingesetzt wird, werden durch eine Isolatorleiste 4 fest verbunden.
Diese Isolatorleiste 4 wird von den beiden Endleisten 5 und 6 gebildet, zwischen denen
sich ein Kunststoff-Flachprofil 7 erstreckt. Damit sind Außenschale 2 und Innenschale
3 auch thermisch voneinander getrennt, so dass ein Wärmefluss von der Innenschale
2 zur Außenschale 3 unterbunden ist. Im störungsfreien Normalbetrieb ist so eine statische
einwandfreie Verbindung von Außenschale 2 und Innenschale 3 gegeben, so dass das Aluminium-Hohlkammerprofil
1 den Anforderungen der Statik genügt.
[0014] Um auch in einem durch einen Brand im Inneren gegebenen Störfall die Anforderungen
der Statik zumindest für eine gewisse Sicherheitszeitspanne aufrecht erhalten zu können,
sind zwischen den beiden Endleisten 5 und 6 der Isolatorleiste 4 des Aluminium-Hohlkammerprofils
1 Stabilisierungsstege 8 vorgesehen. Um im Normalfall einen Wärmeabfluss in Grenzen
zu halten, sind zum einen die in Richtung der Längserstreckung der Isolatorleiste
4 gesehene Breite dieser Stabilisierungsstege 8 kleiner als die quer zur Längserstreckung
der Isolatorleiste 4 gesehene Breite. Zum anderen sind die Stabilisierungsstege 8
voneinander beabstandet, wobei der Abstand groß gegenüber der Breite der Isolatorleiste
4 ist. So bilden die Stabilisierungsstege 8 zwischen den beiden Endleisten 5 und 6
Haltepunkte für die Isolatorleiste 4 des Aluminium-Hohlkammerprofils 1 und gewährleisten
so im Fall, dass das Kunststoff-Flachprofil 7 seine Festigkeit verliert, zumindest
für eine gewisse Sicherheitszeitspanne die Statik des von diesem Aluminium-Hohlkammerprofils
1 gebildeten Rahmens.
[0015] Zum weiteren Verbessern des statischen Verhaltens der Stabilisierungsstege 8 sind
diese - wie in den Figuren 3b bis 3d dargestellt - mit zumindest einer hochgestellten
Kante 9 versehen. Alternativ können auch zwischen den beiden Endleisten 5 und 6 verlaufende
Sicken 10 eingedrückt sein. Durch die dadurch erhöhte Festigkeit kann der Querschnitt
der Stabilisierungsstege 8 verringert werden, so dass ein Wärmeabfluss im Normalfall
weiter verringert ist.
1. Stranggepresstes oder gezogenes Aluminium-Hohlkammerprofil (1) insbesondere für Türen,
bestehend aus einer Innenschale (3) und einer Außenschale (2), zwischen denen zur
Unterbrechung des Wärmeflusses als Mittel zur statisch festen Verbindung zumindest
eine Isolatorleiste (4) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Isolatorleiste (4) als Leichtmetallprofil mit innerer und äußerer Endleiste (5
und 6) und einer Kunststoffprofilleiste als fester Verbinder und thermischer Isolator
zwischen diesen beiden ausgebildet ist und dass zwischen beiden Endleisten (5, 6)
der Isolatorleiste (4) Stabilisierungsstege (8) vorgesehen sind, die voneinander beabstandet
die als Kunststoffflachprofil (7) ausgebildete Kunststoffprofilleiste übergreifend
als Haltepunkte im Brandfall für die Endleisten (5, 6) dienen und auch dann die Statik
gewährleisten, wenn der Kunststoff infolge Überschreitung einer kritischen Temperaturgrenze
seine Festigkeit verliert.
2. Aluminium-Hohlkammerprofil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Breite der Stabilisierungsstege (8) im Bereich von 1/6 bis 1/3 der Breite der
Isolatorleiste (4) liegt.
3. Aluminium-Hohlkammerprofil nach Anspruch loder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Abstand zweier aufeinander folgender Stabilisierungsstege (8) im Bereich der 4-fachen
bis 8-fachen Breite der Isolatorleiste (4) liegt.
4. Aluminium-Hohlkammerprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stabilisierungsstege (8) das statische Verhalten verbessernde Mittel aufweisen.
5. Aluminium-Hohlkammerprofil nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stabilisierungsstege (8) als deren statisches Verhalten verbesserndes Mittel mit
zumindest einer hochgestellten Kante (9) versehen sind.
6. Aluminium-Hohlkammerprofil nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Stabilisierungsstege (8) als deren statisches Verhalten verbesserndes Mittel mit
quer zu den Endleisten (5, 6) verlaufende Sicken (10) vorgesehen sind.
7. Aluminium-Hohlkammerprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kunststoff-Flachprofil (7) als Extrusionsprofil aus einem thermoplastischen Kunststoff
aus der Gruppe der Polymerisate oder Polykondensate, vorzugsweise aus Polypropylen
oder Polyamid ausgebildet ist.
1. Extruded or drawn aluminium hollow chamber profile (1), particularly for doors, consisting
of an inner shell (3) and an outer shell (2), between which at least one insulator
strip (4) is provided for the interruption of the heat flow as a means for a statically
fixed connection,
characterised in that
the insulator strip (4) is formed as a light metal profile with an inner and outer
trailing edge (5 and 6) and a plastic profile strip formed as an integral connector
and a thermal insulator between the two, and that between the two end strips (5, 6)
of the insulator strip (4) stabilisation bars (8) are provided, which, spaced from
one another and overlapping the plastic profile formed as a plastic flat profile (7),
serve in the event of fire as holding points for the trailing edges (5, 6), and also
ensure the statics if the plastic loses its strength as a result of a critical temperature
limit being exceeded.
2. Aluminium hollow chamber profile according to claim 1,
characterised in that
the width of the stabilising bars (8) is in the range of 1/6 to 1/3 of the width of
the insulator strip (4).
3. Aluminium hollow chamber profile according to claim 1 or 2,
characterised in that
the distance between two consecutive stabilisation bars (8) is in the range of 4 times
to 8 times the width of the insulator strip (4).
4. Aluminium hollow chamber profile according to any one of claims 1 to 3,
characterised in that
the stabilisation bars (8) comprise means of improving the static behaviour.
5. Aluminium hollow chamber profile according to claim 4,
characterised in that
the stabilisation bars (8) are provided with at least one raised edge (9) as a means
to improve their static behaviour.
6. Aluminium hollow chamber profile according to claim 4,
characterised in that
the stabilisation bars (8) are provided with extending beads (10) that run transversely
to the trailing edges (5, 6) as a means to improve their static behaviour.
7. Aluminium hollow chamber profile according to any one of claims 1 to 6,
characterised in that
the plastic flat profile (7) is formed as an extrusion profile made of a thermoplastic
polymer from the group of polymerisates or polycondensates, preferably of polypropylene
or polyamide.
1. Profilé (1) en aluminium à chambre creuse, extrudé ou étiré, en particulier pour des
portes, se composant d'une coque intérieure (3) et d'une coque extérieure (2) entre
lesquelles il est prévu, comme moyen pour l'assemblage solidaire statique, au moins
une baguette isolante (4) servant à l'interruption du flux de chaleur,
caractérisé en ce que
la baguette isolante (4) est conçue comme un profilé en métal léger comprenant une
baguette d'extrémité intérieure et extérieure (5 et 6) et une baguette profilée en
matière plastique servant d'attache solidaire et d'isolant thermique entre ces deux
baguettes, et en ce qu'il est prévu, entre les deux baguettes d'extrémité (5, 6) de la baguette isolante
(4), des barrettes de stabilisation (8) qui, espacées les unes des autres, en chevauchant
la baguette profilée en matière plastique configurée en tant que profilé plat en matière
plastique (7), servent, pour les baguettes d'extrémité (5, 6), de points d'arrêt en
cas d'incendie, et donc garantissent aussi la statique quand la matière plastique
perd sa solidité suite à un dépassement d'une limite de température critique.
2. Profilé en aluminium à chambre creuse selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la largeur des barrettes de stabilisation (8) se situe dans la plage comprise entre
1/6 et 1/3 de la largeur de la baguette isolante (4).
3. Profilé en aluminium à chambre creuse selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la distance entre deux barrettes de stabilisation (8) qui se suivent se situe dans
la plage allant de 4 fois à 8 fois la largeur de la baguette isolante (4).
4. Profilé en aluminium à chambre creuse selon l'une quelconque des revendications 1
à 3,
caractérisé en ce que
les barrettes de stabilisation (8) présentent des moyens améliorant le comportement
statique.
5. Profilé en aluminium à chambre creuse selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
les barrettes de stabilisation (8), en tant que moyen améliorant leur comportement
statique, sont dotées d'au moins un bord surélevé (9).
6. Profilé en aluminium à chambre creuse selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
les barrettes de stabilisation (8), en tant que moyen améliorant leur comportement
statique, sont prévues en étant dotées de moulures (10) s'étendant de façon transversale
par rapport aux baguettes d'extrémité (5, 6).
7. Profilé en aluminium à chambre creuse selon l'une quelconque des revendications 1
à 6,
caractérisé en ce que
le profilé plat en matière plastique (7), en tant que profilé d'extrusion, est réalisé
à partir d'une matière thermoplastique faisant partie du groupe des produits de polymérisation
ou des polycondensats, ledit profilé étant réalisé de préférence à partir de polypropylène
ou de polyamide.


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