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(11) |
EP 2 488 087 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.02.2018 Patentblatt 2018/08 |
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Anmeldetag: 27.09.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/064205 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/045169 (21.04.2011 Gazette 2011/16) |
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HAUSHALTSGERÄT, INSBESONDERE HAUSHALTS-GESCHIRRSPÜLMASCHINE
HOUSEHOLD APPLIANCE, IN PARTICULAR A HOUSEHOLD DISHWASHING MACHINE
APPAREIL MÉNAGER, EN PARTICULIER LAVE-VAISSELLE MÉNAGER
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
12.10.2009 DE 102009045591
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.08.2012 Patentblatt 2012/34 |
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Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- HERING, Reinhard
89438 Holzheim (DE)
- ROSENBAUER, Michael
86756 Reimlingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2009/071413 DE-A1- 19 624 890
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DE-A1- 4 343 105 DE-A1-102007 058 382
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere eine Haushalts-Geschirrspülmaschine,
wenigstens aufweisend eine Betriebsanzeige mit wenigstens einem optischen Anzeigemittel.
Bei der Bewertung von Haushaltsgeräten durch Verbraucherorganisationen spielt der
Energieverbrauch des Haushaltsgerätes, insbesondere auch dessen Jahresenergiebilanz,
eine bedeutende Rolle. Haushaltsgeräte weisen eine Betriebsanzeige mit wenigstens
optischen Anzeigemitteln, zum Beispiel LEDs, auf, mit denen während des Betriebs des
Haushaltsgeräts Betriebsparameter, etc., und nach Abschluss eines Behandlungsvorgangs
gemäß eines Programms angezeigt werden kann, dass der Behandlungsvorgang abgeschlossen
wurde. Jedoch bleibt das Haushaltsgerät nach dem Programmende so lange am Stromversorgungsnetz,
bis der Kunde aktiv eingreift und das Haushaltsgerät durch Betätigung des Hauptschalters
ausschaltet.
Nach Inbetriebnahme des Haushaltsgeräts der
DE 10 2007 058 382 A1 versorgt dessen Steuereinrichtung bei Betätigung eines Bedienelements zumindest ein
Anzeigeelement. zur Anzeige eines Betriebszustands. Nach einer vorgegebenen Zeitdauer
unterbricht die Steuereinrichtung die Energieversorgung zum jeweiligen Anzeigeelement.
Dabei bleibt jedoch das Haushaltsgerät mit der Netzspannung beaufschlagt. Eine Haushalts-Geschirrspüllmaschine
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist auch aus der
DE 196 24 890 A1 bekannt. Bei dieser Geschirrspülmaschine ist im Betrieb, um Energie zu sparen, die
Leuchtmittel zur Anzeige des Programmablaufs und/oder Gerätezustands gesondert schaltbar.
Die Leuchtmittel sind auch, nach Programmende, bis zu einem manuellen Abschalten der
Stromversorgung des Haushaltsgeräts schaltbar. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin,
ein Haushaltsgerät, insbesondere Haushalts-Geschirrspülmaschine, bereitzustellen,
bei dem der Energieverbrauch weiter gesenkt ist. Erfindungsgemäß ist nach Abschluss
eines Behandlungsvorgangs das Haushaltsgerät von einem das Haushaltsgerät mit elektrischer
Energie versorgenden Stromversorgungsnetz getrennt, und die optischen Anzeigemittel
sind ausgebildet, nach Trennung vom Versorgungsnetz wenigstens den Abschluss des abgeschlossenen
Behandlungsvorgangs anzuzeigen. Dabei ist das Haushaltsgerät vollständig vom Stromversorgungsnetz
getrennt, sodass keine Stand-by Verluste entstehen, bspw. mittels einer Selbstabschalteeinrichtung,
die eine Selbsthaltekontaktschaltung aufweist, die eine selbsttätige Trennung des
Haushaltsgeräts vom Stromversorgungsnetz nach Abschluss eines Behandlungsprogramms,
bspw. eines Spülprogramms einer Geschirrspülmaschine ohne Eingriff einer Bedienperson,
bewirkt. So wird erreicht, dass zur Anzeige dieses Betriebszustandes keine Energie
aufgewendet werden muss. Die von dem Anzeigemittel vermittelte Information über den
Betriebszustand kann daher auch ohne Energiezuführung vom Stromversorgungsnetz beibehalten
werden.
[0002] Dies kann in unterschiedlicher Ausführung realisiert werden. Gemäß einer Ausführungsvariante
können die Anzeigemittel ein elektronisches Papier aufweisen, das Text und/oder Bilder
dauerhaft ohne Stromzuführung, also eine Erhaltungsspannung, anzeigen kann. Die Anzeige
kann zu einem späteren Zeitpunkt durch Stromzuführung geändert werden. Alternativ
können die Anzeigemittel mechanische Anzeigen bzw. Informationsträger, etwa Klappen,
aufweisen, die unmittelbar vor Eintritt eines Betriebszustandes schwenken und somit
den Betriebszustand anzeigen. Alternativ dazu können die Anzeigemittel ein Memorymetall-Element
aufweisen, welches im stromdurchflossenen Zustand eine erste Position einnehmen und
im stromlosen Zustand eine zweite Position einnehmen und so mechanische Anzeigemittel
betätigen.
[0003] Alternativ zu den vorangegangenen Ausführungsformen können die Anzeigemittel in einem
vom Stromversorgungsnetz unabhängigen Zustand mittels eines Kondensators gespeist
werden. Die Anzeigemittel selbst können hier energiesparend als sogenannte Low-Power-LED
oder als transflektive LCDs ausgebildet sein.
[0004] In einer bevorzugten Ausführungsform können die optischen Anzeigemittel im energielosen
Zustand den Abschluss des Behandlungsvorgangs, d.h. Spülgangs, oder einen Bereitschaftszustand
des Haushaltsgerätes anzeigen. Dieser Ausführungsform liegen Untersuchungen zugrunde,
wonach eine Zeitdauer zwischen dem Abschluss des eigentlichen Behandlungsvorgangs
und einem darauffolgenden Behandlungsvorgang im Bereich von Stunden oder Tagen liegen
kann. Für den Fall, dass nach dem Ende des Behandlungsvorgangs bei handelsüblichen
Haushaltsgeräten der Hauptschalter daher nicht ausgeschaltet wird, bleiben insbesondere
die optischen Anzeigemittel, die das Programmende anzeigen, bis zum folgenden Behandlungsvorgang
aktiviert. Dadurch kann in der Jahresenergiebilanz der Energieverbrauch des Haushaltsgerätes
merklich erhöht sein. Mit dem erfindungsgemäßen Merkmal wird dagegen der von der Programmende-Anzeige
resultierende Energieverbrauch auf 0 reduziert, so dass der oben erwähnte Gesamtenergieverbrauch
in der Jahresenergiebilanz entsprechend reduziert ist.
[0005] Wie bereits oben angedeutet, können die Anzeigemittel einen mechanisch verstellbaren
Informationsträger aufweisen, der zur Anzeige unterschiedlicher Betriebszustände verstellbar
ist. Der Informationsträger kann teilweise mit einem Anzeigesichtfenster der Anzeigemittel
in Überdeckung gebracht werden. Bei mechanischer Verstellung des Informationsträgers
können unterschiedliche Anzeigesegmente des Informationsträgers mit dem Anzeigesichtfenster
in Überdeckung gebracht werden, wodurch die unterschiedlichen Betriebszustände anzeigbar
sind.
[0006] Der Informationsträger kann mittels eines insbesondere elektrischen Aktuators zwischen
den beiden Betriebszuständen verstellt werden.
[0007] In einer energiesparenden Ausführungsform kann der Aktuator für einen Wechsel von
der Anzeige des ersten Betriebszustands zur Anzeige des zweiten Betriebszustands lediglich
mit einem Spannungsimpuls beaufschlagt werden und ist dieser ansonsten energielos.
In einer weiteren Ausführungsvariante kann der Aktuator zur Anzeige des ersten Betriebszustandes,
etwa des bereits erwähnten Behandlungsvorgangs, dauerhaft energiebeaufschlagt sein.
Erst in einem energielosen Zustand stellt sich dann der Aktuator selbsttätig in den
zweiten Betriebszustand.
[0008] Der Aktuator kann beispielhaft als ein elektromagnetisches, linear verstellbares
Stellglied mit einem Arbeitsstössel ausgebildet sein, der an einem Magnetanker befestigt
ist und mittels einer Elektromagnetspule linear verstellbar ist.
[0009] Alternativ kann der Aktuator ein Memorymetall-Element aufweisen, das in einem bestromten
Zustand den Informationsträger in eine erste Position zur Anzeige des ersten Betriebszustandes
in eine Position zur Anzeige des zweiten Betriebszustandes verstellt.
[0010] Alternativ kann der Aktuator als ein bistabiler Aktuator ausgeführt sein, der im
unbestromten Zustand zumindest eine erste Stellung zur Anzeige des ersten Betriebszustands
oder eine zweite Stellung zur Anzeige des zweiten Betriebszustandes einnimmt. Der
bistabile Aktuator kann mittels elektrischer Betätigung von der ersten in die zweite
Position und umgekehrt umschaltbar sein. Die elektrische Betätigung kann mittels eines
Spannungsimpulses erzeugt werden.
[0011] Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Einschalter und ein Ausschalter parallel
geschaltet angeordnet sind. Das Stromversorgungsnetz kann z.B. an einem Mikroschalter
ausgebildeten Einschalter und am parallel dazu geschalteten Schaltglied anliegen.
Bei außer Betrieb gesetztem Haushaltsgerät sind sowohl der Einschalter als auch das
Schaltglied geöffnet. Durch Druckbetätigung des Mikroschalters kann das deaktivierte,
das heißt geöffnete Schaltglied der Selbsthaltekontaktschaltung überbrückt werden,
wodurch die Steuereinrichtung mit einem Spannungsimpuls beaufschlagt wird. Der Spannungsimpuls
wird über die Steuereinrichtung zur Selbsthaltekontaktschaltung geleitet, wodurch
die Selbsthaltekontaktschaltung das Schaltglied schließt. Auf diese Weise fließt Strom
vom Netz über das nunmehr geschlossene Schaltglied zur Selbsthaltekontaktschaltung,
so dass das Schaltglied stabil geschlossen bleibt, während der Einschalter wieder
geöffnet ist. Sobald die Steuereinrichtung das Ausschaltsignal zur Selbsthaltekontaktschaltung
leitet, öffnet diese das Schaltglied, wodurch die Stromversorgung in das Haushaltsgerät
unterbrochen ist.
[0012] Dabei ist vorzugweise vorgesehen, dass an dem Einschalter und dem Ausschalter eine
gleich hohe elektrische Spannung anliegt. Dies erlaubt einen besonders einfachen Aufbau.
[0013] Dabei ist vorzugweise vorgesehen, dass der Einschalter und der Ausschalter einen
Ein- und/oder Ausschaltimpuls übertragend mit der Steuereinrichtung verbunden sind.
Es ist ferner vorzugweise vorgesehen, dass Netzteil mit dem Einschalter und dem Ausschalter
eine Reihenschaltung bildend angeordnet ist. Außerdem ist vorzugsweise vorgesehen,
dass die Steuereinrichtung mit dem Netzteil mit elektrischer Energie versorgbar verbunden
ist. Es ist ferner vorzugsweise vorgesehen, dass die Betriebsanzeige mit dem Netzteil
mit elektrischer Energie versorgbar verbunden ist. Schließlich ist vorzugsweise vorgesehen,
dass die Selbsthaltekontaktschaltung einer von der Steuereinrichtung ansteuerbaren
Steuerung zugeordnet ist.
[0014] Die Selbsthaltekontaktschaltung kann bevorzugt ein bistabiles Relais aufweisen, mit
dem ein als Schaltglied wirkender Relaiskontakt schaltbar ist. Ein solches bistabiles
Relais ist vor allem durch die Eigenschaft gekennzeichnet, dass es im stromlosen Zustand
zwei verschiedene stabile Schaltzustände einnehmen kann. Ein Relaiskontakt des bistabilen
Relais kann als das Schaltglied in der Hauptversorgungsleitung des Haushaltsgerätes
geschaltet sein. Sofern das bistabile Relais mit dem Ausschaltsignal beaufschlagt
wird, schaltet es den Relaiskontakt von einem stabilen stromlosen Offen-Zustand in
einen stabilen stromlosen Geschlossen-Zustand oder umgekehrt, wodurch das Haushaltsgerät
vollständig vom Netz entkoppelt oder damit verbunden ist. Anstelle eines Relais kann
auch ein Flipflop, insbesondere ein RS-Flipflop, Verwendung finden.
[0015] Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Selbsthaltekontaktschaltung derart mit
dem Ausschalter verbunden ist, dass der Ausschalter in einen geöffneten Zustand bringbar
ist, so dass auf einfachem Wege eine Trennung von der Versorgungsspannung möglich
ist.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Anzeigemittel aus einem
Energiespeicher des Haushaltsgeräts mit elektrischer Energie nach Trennung von dem
Stromversorgungsnetz versorgbar ist. Somit wird ein Anzeigemittel verwendet, dass
im Betrieb elektrische Energie verbraucht. Z.B. können einen sehr geringen Energieverbrauch
aufweisende Bauteile Verwendung finden, wie z.B. low power LED oder transflektive
LCDs, so dass eine ausreichende Betriebsdauer gewährleistet ist.
[0017] Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Energiespeicher mit elektrischer Energie
wiederaufladbar ist, wenn das Haushaltsgerät mit dem Stromversorgungsnetz verbunden
ist. Dies ist bspw. bei einer erneuten Inbetriebnahme der Fall, so dass immer eine
ausreichende Betriebsdauer gesichert ist.
[0018] Bei dem Energiespeicher kann es sich z.B. um einen Akkumulator handeln, der dem Anzeigemittel
zugeordnet ist, d.h. allein dieses mit elektrischer Energie versorgt, wenn das Haushaltsgerät
vom Stromversorgungsnetz getrennt ist. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Energiespeicher
ein Kondensator eines elektrischen Antriebs des Haushaltsgeräts ist, insbesondere
eines Pumpenmotor. So ist nicht die Bereitstellung eines zusätzlichen Akkumulators
erforderlich, sondern es kann z.B. ein als Zwischenkreiskondensator dienender Kondensator
einer einen Pumpenmotor ansteuernden Motorelektronik verwendet werden.
[0019] Nachfolgend sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Figuren
beschrieben.
[0020] Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer schematischen Perspektivdarstellung eine Haushalts-Geschirrspülmaschine;
- Fig. 2
- eine Schaltungsanordnung der Haushalts-Geschirrspülmaschine;
- Fig. 3
- die optischen Anzeigemittel mit zugehörigem Aktuator gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
und
- Fig. 4
- die optischen Anzeigemittel mit zugehörigem Aktuator gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel.
[0021] In der Fig. 1 ist als Ausführungsbeispiel für ein Haushaltsgerät eine Haushalts-Haushalts-Geschirrspülmaschine
mit einer frontseitigen Gerätetür GT gezeigt, die in bekannter Weise um eine bodenseitige
horizontale Schwenkachse schwenkbar ist und mit der eine Beschickungsöffnung des Spülraumes
BR zum Be- und/oder Entladen geöffnet oder geschlossen werden kann. Die Beschickungsöffnung
ist oben durch eine Bedienblende B begrenzt, die einen Mikrotaster ES sowie eine lediglich
angedeutete Betriebsanzeige BA mit optischen Anzeigemitteln AZ1 und mit optischen
Anzeigemitteln AZ2 trägt. Die optischen Anzeigemittel AZ1 zeigen beispielsweise Betriebsparameter
an. Die optischen Anzeigemittel AZ2 zeigen dagegen während eines Ablaufes des Spülprogramms
den Betrieb und nach dem Ende des Spülprogramms das Programmende an.
[0022] Zusätzlich sind Eingabemittel E vorgesehen, mit denen Betriebsparameter für einen
Spülgang der Haushalts-Geschirrspülmaschine eingebbar sind.
[0023] Der in der Fig. 1 im linken Bereich der Bedienblende B vorgesehene Mikroschalter
ES ist hier beispielhaft als Tastschalter ausgebildet. Bei einer Druckbetätigung des
Mikroschalters ES kann die Haushalts-Geschirrspülmaschine an das Stromversorgungsnetz
gelegt werden, so dass sie in Betriebsbereitschaft geschaltet ist, während bei einer
darauffolgenden Druckbetätigung des Mikroschalters ES die Haushalts-Geschirrspülmaschine
vom Stromversorgungsnetz entkoppelt wird.
[0024] In der Fig. 2 ist eine Schaltungsanordnung dargestellt, in der unter anderem der
Mikroschalter ES sowie die Betriebsanzeige BA integriert sind. In der gezeigten Schaltungsanordnung
ist die Haushalts-Geschirrspülmaschine über eine Hauptversorgungsleitung H am Stromversorgungsnetz
angeschlossen. In der Hauptversorgungsleitung H ist ein später beschriebenes Schaltglied
AS1 sowie ein Netzteil NT in Reihe geschaltet.
[0025] Das Netzteil NT wandelt die Netzspannung von bspw. 230 V in eine Niederspannung von
12 V um. Die Niederspannung 12V wird mittels eines in Reihe nach dem Netzteil NT geschalteten
Reglers RG in eine Niederspannung von 5 V umgewandelt, mit der eine Steuereinrichtung
SE versorgt wird. Das Netzteil NT versorgt außerdem über zusätzliche Ausgänge weitere
Gerätekomponenten sowie die optischen Anzeigemittel AZ1 und AZ2 der Betriebsanzeige
BA der Haushalts-Geschirrspülmaschine mit Niederspannung.
[0026] Die Steuereinrichtung SE ist in einem nicht näher dargestellten Steuermodul integriert
und steuert während der Ausführung eines Spülprogramms über eine erste Signalleitung
SL1 die optischen Anzeigemittel AZ1 der Betriebsanzeige BA, über eine zweite Signalleitung
SL2 die optischen Anzeigemittel AZ2 sowie weitere Gerätekomponente, etwa die Laugenpumpe
oder die Umwälzpumpe, mit Steuersignalen S
E an.
[0027] Außerdem steuert die Steuereinrichtung SE über die zweite Signalleitung SL2 die Anzeigemittel
AZ2 der Betriebsanzeige BA, um das Programmende der Haushalts-Geschirrspülmaschine
anzuzeigen.
[0028] Das Anzeigemittel AZ2 ist in der Fig. 3 in einem ersten Ausführungsbeispiel detaillierter
dargestellt. Demzufolge weist das Anzeigemittel AZ2 ein in der frontseitigen Blende
B der Haushalts-Geschirrspülmaschine ausgespartes Sichtfenster SF auf. Hinter dem
Sichtfenster SF ist ein dahinter verstellbarer, plattenförmiger Informationsträger
IT angeordnet. Dieser weist zwei Anzeigesegmente "OFF" und "RUN" auf. Je nach Betriebszustand
kann dessen Anzeigesegment "OFF" oder dessen Anzeigesegment "RUN" in Überdeckung mit
dem Sichtfenster SF gebracht werden und so den gegenwärtigen Betriebszustand der Haushalts-Geschirrspülmaschine
anzeigen.
[0029] Wie aus der Fig. 3 weiter hervorgeht, ist der Informationsträger IT mit einem Übertragungsstößel
US eines als elektromagnetisches Stellglied ausgebildeten Aktuators AK verbunden.
Der Übertragungsstößel US ist an einem innerhalb eines hülsenförmigen Ankergehäuses
AG linear verstellbar geführten Magnetanker MA befestigt. Zwischen der Stirnseite
des Ankergehäuses AG und einem Anschlagring AR des Übertragungsstößels US ist eine
Druckfeder DF eingespannt, die in der Fig. 3 den Übertragungsstößel US zusammen mit
dem Informationsträger IT nach rechts drückt.
[0030] Auf dem Außenumfang des Ankergehäuses AG sitzt eine Elektromagnetspule EMS. Diese
wird über Anschlussleitungen S
A vom Netzteil NT mit einer Niederspannung von 12V versorgt. In der in der Fig. 3 oberen
Anschlussleitung S
A ist ein Schalter AS2 geschaltet, der in der Fig. 3 in seiner Offenstellung gezeigt
ist. Der Schalter AS2 ist wiederum über die Signalleitung SL2 von der Steuereinrichtung
SE zwischen seiner Offen- oder Geschlossenstellung steuerbar.
[0031] In der in der Fig. 3 gezeigten Offenstellung des Ausschalters AS2 ist die Elektromagnetspule
EMS stromlos und daher der Übertragungsstößel US nach rechts verlagert.
[0032] Wie aus der Fig. 2 weiter hervorgeht, ist die Steuereinrichtung SE über eine dritte
Signalleitung SL3 mit einem bistabilen Relais RE einer Selbsthaltekontaktschaltung
SKS verbunden. Dem bistabilen Relais RE ist als Relaiskontakt das bereits erwähnte
Schaltglied AS1 zugeordnet, das anstelle eines mechanischen Hauptschalters in der
Hauptversorgungsleitung H geschaltet ist. Das Schaltglied AS1 übernimmt daher eine
Hauptschalterfunktion, mit der die Haushalts-Geschirrspülmaschine vom Stromversorgungsnetz
entkoppelt oder damit verbunden werden kann.
[0033] Bei außer Betrieb gesetzter Haushalts-Geschirrspülmaschine ist sowohl der Mikroschalter
ES als auch das Schaltglied AS1 geöffnet, so dass eine Stromversorgung zur Haushalts-Geschirrspülmaschine
unterbrochen ist. Die Inbetriebnahme der ausgeschalteten Haushalts-Geschirrspülmaschine
erfolgt mittels einer Druckbetätigung des Mikroschalters ES in seine Geschlossenstellung,
so dass das anfänglich noch geöffnete Schaltglied AS1 überbrückt wird. Durch die Druckbetätigung
des Mikroschalters ES wird ein Spannungsimpuls bereitgestellt, der über das Netzteil
NT und über den Regler RG zur Steuereinrichtung SE geleitet wird.
[0034] Die Steuereinrichtung SE leitet daraufhin ein Einschaltsignal S
ein weiter an das bistabile Relais RE, worauf dessen Relaisspule anzieht und das Schaltglied
AS1 vom stromlos stabilen Offen-Zustand in einen ebenfalls stromlos stabilen Geschlossen-Zustand
verbracht wird. Auf diese Weise ist der nach erfolgter Druckbetätigung wieder offene
Mikroschalter ES vom nunmehr geschlossenen Schaltglied AS1 überbrückt, wodurch am
Netzteil NT dauerhaft die Netzspannung anliegt.
[0035] Die Haushalts-Geschirrspülmaschine ist somit betriebsbereit geschaltet, so dass nachfolgend
mittels der Eingabemittel E ein Spülprogramm gestartet werden kann. Während des Spülgangs
werden von den optischen Anzeigemitteln AZ1 die jeweils eingestellten Betriebsparameter
angezeigt. Außerdem ist während des Spülgangs über die Signalleitung SL2 ein Steuersignal
am optischen Anzeigemittel AZ2 angelegt, das von der Steuereinrichtung SE erzeugt
wird.
[0036] Durch dieses angelegte Steuersignal ist der Ausschalter AS2 in der gemäß der Fig.
3 oberen Anschlussleitung S
A des Aktuators AK während des Spülprogramms in seine Geschlossen-Stellung überführt.
Die Elektromagnetspule EMS des Aktuators AK ist somit während des gesamten Spülgangs
stromdurchflossen, so dass der Magnetanker MA mit seinem Übertragungsstößel US von
der Elektromagnetspule EMS in der Fig. 2 magnetisch nach links angezogen wird. In
diesem Fall ist das Anzeigesegment "RUN" des Informationsträgers IT in Überdeckung
mit dem Anzeigesichtfenster SF gebracht, so dass der laufende Spülgang von dem optischen
Anzeigemittel AZ2 als solcher angezeigt wird.
[0037] Nach dem Ende des Spülprogramms schaltet die Steuereinrichtung SE die Gerätekomponenten,
etwa Laugen- oder Umwälzpumpe, aus. Unmittelbar nach Ablauf des Spülprogramms erzeugt
die Steuereinrichtung SE außerdem einen Spannungsimpuls, der als Ausschaltsignal S
aus über die dritte Signalleitung SL3 das bistabile Relais RE ansteuert. Daraufhin schaltet
das Relais RE das Schaltglied AS1 von der stromlos stabilen Geschlossen-Stellung in
die stromlos stabile Offen-Stellung, wodurch die Haushalts-Geschirrspülmaschine vollständig
vom Stromversorgungsnetz getrennt ist.
[0038] Folglich wird nach dem Ablauf des Spülprogramms keine elektrische Energie für eine
Anzeige des Programmendes verbraucht.
[0039] Nach dem vollständigen Ausschalten der Haushalts-Geschirrspülmaschine ist auch die
Stromversorgung zum Aktuator AK des optischen Anzeigemittels AZ2 unterbrochen, so
dass der federvorgespannte Übertragungsstößel US des Magnetankers MA mittels der Federkraft
der Druckfeder DF in seine Ausgangsstellung geschoben wird, in der das Anzeigesegment
"OFF" des Informationsträgers IT in Überdeckung mit dem Sichtfenster SF gebracht ist,
so dass das Programmende des Spülgangs der Haushalts-Geschirrspülmaschine stromlos
angezeigt wird.
[0040] Wie aus der Fig. 2 weiter hervorgeht, ist der Mikroschalter ES über eine Eingangsleitung
EL direkt mit der Steuereinrichtung SE in Signalverbindung. Der bei einer manuellen
Druckbetätigung des Mikroschalters ES bereitgestellte Spannungsimpuls wird daher auch
unmittelbar bis zur Steuereinrichtung SE geleitet, die den Impuls erfasst und auswertet.
[0041] Bei Erfassung eines solchen Spannungsimpulses prüft die Steuereinrichtung SE, ob
bei der Druckbetätigung des Mikroschalters ES das Netzteil NT bereits aktiviert ist.
Bei noch nicht aktiviertem Netzteil NT erkennt die Steuereinrichtung SE eine Einschaltbetätigung
des Benutzers und steuert, wie oben beschrieben, mit dem Einschaltsignal S
ein das Relais RE an. Bei bereits aktiviertem Netzteil NT erkennt die Steuereinrichtung
SE in der Mikroschalter-Druckbetätigung eine Ausschaltbetätigung des Benutzers, so
dass die Steuereinrichtung SE ein entsprechendes Ausschaltsignal S
aus zum Relais RE leitet. In diesem Fall wird die Haushalts-Geschirrspülmaschine außer
Betrieb gesetzt. Ein gegebenenfalls gerade laufendes Spülprogramm wird somit unterbrochen.
[0042] In der Fig. 4 ist der Aktuator AK des optischen Anzeigemittels AZ2 gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel gezeigt. Analog zum ersten Ausführungsbeispiel der Fig. 3 zeigt
das Anzeigemittel AZ2 der Fig. 4 im stromdurchflossenen Zustand den laufenden Betrieb
während der Ausführung des Spülprogramms. Im stromlosen Zustand zeigt das optische
Anzeigemittel AZ2 das Programmende an.
[0043] Der in der Fig. 4 gezeigte Aktuator AK weist ein nach Art einer Ziehharmonika ausgebildetes
Memorymetall-Element ME auf, das mit seinen Enden an den elektrischen Anschlussleitungen
S
A gelegt ist, von denen in der Fig. 4 die obere Anschlussleitung mittels des Ausschalters
AS2 unterbrochen ist.
[0044] Das Memorymetall-Element ME ist mit seinem in der Fig. 4 linken Ende ortsfest gehaltert.
Mit seinem rechtsseitigen Ende ist das Memorymetall-Element ME mit dem Informationsträger
IT in Verbindung. Dieser ist wiederum mittels der Vorspannfeder VF zur rechten Seite
vorgespannt, so dass im stromlosen Zustand das Anzeigesegment "OFF" des Informationsträgers
IT im Sichtfenster SF erscheint. Der Informationsträger ist zwischen angedeuteten
oberen und unteren Führungen FU verschiebbar gelagert.
[0045] Der Ausschalter AS2 ist wie im ersten Ausführungsbeispiel in Signalverbindung SL2
mit der Steuereinrichtung SE. Diese steuert während des Spülgangs den Ausschalter
AS2 in seine Geschlossenstellung. Das somit stromdurchflossene Memorymetall-Element
ME zieht sich dadurch entgegen der Federkraft der Vorspannfeder VF zusammen, wodurch
das Anzeigesegment "RUN" im Sichtfenster SF erscheint, mit dem angezeigt wird, dass
das Spülprogramm gerade läuft.
[0046] Nach dem Programmende wird, wie anhand der Fig. 2 erläutert, die Haushalts-Geschirrspülmaschine
vollständig vom Stromversorgungsnetz getrennt. Entsprechend ist nach dem Ausschalten
der Haushalts-Geschirrspülmaschine das Memorymetall-Element ME stromlos geschaltet,
wodurch es sich wieder in seine in der Fig. 4 gezeigte Ausgangslage ausdehnt, in der
das Anzeigesegment "OFF" des Informationsträgers IT im Sichtfenster SF erscheint.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0047]
- ES
- Mikroschalter
- AS1, AS2
- Schaltglieder
- H
- Hauptversorgungsleitung
- B
- Bedienblende
- AZ1, AZ2
- Anzeigemittel
- BA
- Betriebsanzeige
- EL
- Eingangsleitung
- RG
- Regler
- SE
- Steuereinrichtung
- RE
- bistabiles Relais
- SKS
- Selbsthaltekontaktschaltung
- ST
- Steuerung
- HG
- Haushaltsgerät
- SL1, SL2, SL3
- Signalleitungen
- BR
- Behandlungsraum
- EMS
- Elektromagnetspule
- AK
- Aktuator
- MA
- Magnetanker
- US
- Übertragungsstößel
- ME
- Memorymetall-Element
- DF
- Druckfeder
- VF
- Vorspannfeder
- SA
- Anschlussleitungen
- FU
- Führungen
1. Haushaltsgerät (HG), insbesondere Haushalts-Geschirrspülmaschine, wenigstens aufweisend
eine Betriebsanzeige (BA) mit wenigstens einem optischen Anzeigemittel (AZ2), dadurch gekennzeichnet, dass eine Selbstabschalteeinrichtung (ST, AS1) vorgesehen ist, die eine Selbsthaltekontaktschaltung
(SKS) aufweist, die nach Abschluss eines Behandlungsvorgangs eine selbsttätige Trennung
des Haushaltsgeräts (HG) von einem das Haushaltsgerät (HG) mit elektrischer Energie
versorgenden Stromversorgungsnetz bewirkt, und dass die optischen Anzeigemittel (AZ2)
ausgebildet sind, nach Trennung des Haushaltsgeräts (HG) vom Stromversorgungsnetz
wenigstens den Abschluss des abgeschlossenen Behandlungsvorgangs als ein Betriebszustand
(OFF) anzuzeigen.
2. Haushaltsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Betriebsanzeige (BA) ein laufender Behandlungsvorgang als ein zweiter Betriebszustand
(RUN) anzeigbar ist, wenn das Haushaltsgerät (HG) mit dem das Haushaltsgerät (HG)
mit elektrischer Energie versorgenden Stromversorgungsnetz in Verbindung steht.
3. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die optischen Anzeigemittel (AZ2) einen mechanisch verstellbaren Informationsträger
(IT) aufweisen, der zur Anzeige von den Betriebszuständen (OFF, RUN) des Haushaltsgeräts
(HG) verstellbar ist.
4. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die optischen Anzeigemittel (AZ2) zumindest ein Anzeigesichtfenster (AF) aufweisen,
das zumindest teilweise mit dem Informationsträger (IT) in Überdeckung bringbar ist.
5. Haushaltsgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Informationsträger (IT) mit einem insbesondere elektrischen Aktuator (AK) zwischen
den Betriebszuständen (OFF, RUN) verstellbar ist.
6. Haushaltsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (AK) für einen Wechsel von einer Anzeige des zweiten Betriebszustands
(RUN) zu einer Anzeige des ersten Betriebszustands (OFF) mit einem Spannungsimpuls
beaufschlagbar ist.
7. Haushaltsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (AK) zur Anzeige des zweiten Betriebszustandes (RUN), etwa des Behandlungsvorgangs,
dauerhaft energiebeaufschlagt ist.
8. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (AK) ein elektromagnetisches verstellbares Stellglied ist.
9. Haushaltsgerät nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (AK) ein Memorymetall-Element (ME) aufweist, das in einem bestromten
Zustand den Informationsträger (IT) in eine Position zur Anzeige des zweiten Betriebszustandes
(RUN) und in einem unbestromten Zustand in eine Position zur Anzeige des ersten Betriebszustands
(OFF) verstellt.
10. Haushaltsgerät nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (AK) ein bistabiler Aktuator ist, der im unbestromten Zustand eine erste
Stellung zur Anzeige des zweiten Betriebszustands (RUN) oder eine zweite Stellung
zur Anzeige des ersten Betriebszustandes (OFF) einnimmt.
11. Haushaltsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der bistabile Aktuator (AK) mittels elektrischer Betätigung von der ersten in die
zweite Position und umgekehrt umschaltbar ist.
12. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigemittel (AZ2) ein elektronisches Papier aufweisen, das nach einer Strombeaufschlagung
dauerhaft ohne Stromzuführung unterschiedliche Betriebszustände (RUN, OFF) anzeigt.
13. Haushaltsgerät (HG) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigemittel (AZ2) aus einem Energiespeicher des Haushaltsgeräts (HG) mit elektrischer
Energie nach Trennung von dem Stromversorgungsnetz versorgbar ist.
14. Haushaltsgerät (HG) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher mit elektrischer Energie wiederaufladbar ist, wenn das Haushaltsgerät
(HG) mit dem Stromversorgungsnetz verbunden ist.
15. Haushaltsgerät (HG) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher ein Kondensator eines elektrischen Antriebs des Haushaltsgeräts
(HG) ist, insbesondere eines Pumpenmotor.
16. Haushaltsgerät (HG) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromversorgungsnetz an einem Einschalter (ES) und an einem parallel dazu geschalteten
Schaltglied (AS1) anliegt.
17. Haushaltsgerät (HG) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbsthaltekontaktschaltung (SKS) ein bistabiles Relais (RE) aufweist, mit dem
ein als Schaltglied (AS1) wirkender Relaiskontakt schaltbar ist.
18. Haushaltsgerät (HG) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Relaiskontakt des bistabilen Relais (RE) als das Schaltglied in der Hauptversorgungsleitung
(H) des Haushaltsgerätes geschaltet ist.
19. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle eines Relais ein Flipflop, insbesondere ein RS-Flipflop, verwendet ist.
1. Household appliance (HG), in particular a household dishwasher, at least having an
operating display (BA) with at least one visual display means (AZ2), characterised in that a self-stopping device (ST, AS1) is provided, which has a self-holding contact circuit
(SKS), which, after completion of a treatment cycle, causes the household appliance
(HG) to be automatically isolated from a power supply network supplying said household
appliance (HG) with electrical energy and the visual display means (AZ2) is embodied
to display at least the completion of the completed treatment cycle as an operating
state (OFF) after isolation of the household appliance (HG) from the power supply
network.
2. Household appliance according to claim 1, characterised in that the operating display (BA) can be used to display an ongoing treatment cycle as a
second operating state (RUN), when the household appliance (HG) is connected to the
power supply network supplying the household appliance (HG) with electrical energy.
3. Household appliance according to claim 1 or 2, characterised in that the visual display means (AZ2) have a mechanically displaceable information holder
(IT), which can be displaced to display the operating states (OFF, RUN) of the household
appliance (HG).
4. Household appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the visual display means (AZ2) have at least one display viewing window (AF), which
can be made to overlap at least partially with the information holder (IT).
5. Household appliance according to claim 3 or 4, characterised in that the information holder (IT) can be displaced by means of an in particular electrical
actuator (AK) between the operating states (OFF, RUN).
6. Household appliance according to claim 5, characterised in that a voltage pulse can be applied to the actuator (AK) to switch it from a display of
the second operating state (RUN) to a display of the first operating state (OFF).
7. Household appliance according to claim 6, characterised in that energy is applied permanently to the actuator (AK) to display the second operating
state (RUN), for example the treatment cycle.
8. Household appliance according to one of claims 5 to 7, characterised in that the actuator (AK) is an electromagnetic displaceable control element.
9. Household appliance according to claim 5 to 8, characterised in that the actuator (AK) has a memory metal element (ME), which, when current is passed
through it, moves the information holder (IT) to a position to display the second
operating state (RUN) and, when no current is passed through it, to a position to
display the first operating state (OFF).
10. Household appliance according to claim 5 to 8, characterised in that the actuator (AK) is a bistable actuator which, when no current is passed through
it, takes up a first position to display the second operating state (RUN) or a second
position to display the first operating state (OFF).
11. Household appliance according to claim 10, characterised in that the bistable actuator (AK) can be switched by electrical actuation from the first
position to the second position and vice versa.
12. Household appliance according to claim 1 or 2, characterised in that the display means (AZ2) have an electronic paper, which after a current has been
applied, permanently indicates different operating states (RUN, OFF) without a power
supply.
13. Household appliance (HG) according to claim 1 or 2, characterised in that the display means (AZ2) can be supplied with electrical energy from an energy storage
unit of the household appliance (HG) after isolation from the power supply network.
14. Household appliance (HG) according to claim 13, characterised in that the energy storage unit can be recharged with electrical energy when the household
appliance (HG) is connected to the power supply network.
15. Household appliance (HG) according to claim 13 or 14, characterised in that the energy storage unit is a capacitor of an electrical drive unit of the household
appliance (HG), in particular a pump motor.
16. Household appliance (HG) according to one of the preceding claims, characterised in that the power supply network rests against an on-off switch (ES) and against a switching
element (AS1) connected in parallel thereto,.
17. Household appliance (HG) according to one of the preceding claims, characterised in that the hold contact circuit (SKS) has a bistable relay (RE), to which a relay contact
acting as a switching element (AS1) can be connected.
18. Household appliance (HG) according to claim 16, characterised in that a relay contact of the bistable relay (RE) is connected as the switching element
in the main supply line (H) of the household appliance.
19. Household appliance according to one of the preceding claims, characterised in that a flip flop, in particular an RS flip flop, is used instead of a relay.
1. Appareil ménager (HG), en particulier lave-vaisselle ménager, comprenant au moins
un affichage de fonctionnement (BA) avec au moins un moyen d'affichage optique (AZ2),
caractérisé en ce qu'un dispositif de coupure automatique (ST, AS1) est prévu, comportant un circuit de
contact de maintien (SKS) qui produit à la fin d'une opération de traitement une déconnexion
automatique de l'appareil ménager (HG) d'un réseau d'alimentation alimentant l'appareil
ménager (HG) en énergie électrique, et en ce que les moyens d'affichage optique (AZ2) sont conçus pour afficher, une fois que l'appareil
ménager (HG) est déconnecté du réseau d'alimentation, au moins la fin de l'opération
de traitement terminée comme un état de fonctionnement (OFF).
2. Appareil ménager selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'affichage de fonctionnement (BA) permet d'afficher une opération de traitement
en cours comme un second état de fonctionnement (RUN), lorsque l'appareil ménager
(HG) est connecté au réseau d'alimentation alimentant l'appareil ménager (HG) en énergie
électrique.
3. Appareil ménager selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les moyens d'affichage optique (AZ2) comprennent un support d'information (IT) à
réglage mécanique pouvant être réglé pour afficher les états de fonctionnement (OFF,
RUN) de l'appareil ménager (HG).
4. Appareil ménager selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les moyens d'affichage optique (AZ2) comprennent au moins une fenêtre de visualisation
de l'affichage (AF) pouvant être amenée au moins partiellement en recouvrement avec
le support d'information (IT).
5. Appareil ménager selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que le support d'information (IT) peut être réglé entre les états de fonctionnement (OFF,
RUN) à l'aide d'un actionneur (AK), notamment électrique.
6. Appareil ménager selon la revendication 5, caractérisé en ce que, pour passer d'un affichage du second état de fonctionnement (RUN) à un affichage
du premier état de fonctionnement (OFF), l'actionneur (AK) peut être alimenté avec
une impulsion de tension.
7. Appareil ménager selon la revendication 6, caractérisé en ce que, pour afficher le second état de fonctionnement (RUN), par exemple l'opération de
traitement, l'actionneur (AK) est alimenté en énergie de manière permanente.
8. Appareil ménager selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que l'actionneur (AK) est un organe électromagnétique réglable.
9. Appareil ménager selon la revendication 5 à 8, caractérisé en ce que l'actionneur (AK) comporte un élément en métal à mémoire (ME) qui, lorsqu'il est
alimenté en courant, déplace le support d'information (IT) dans une position pour
afficher le second état de fonctionnement (RUN) et lorsqu'il n'est pas alimenté en
courant, dans une position pour afficher le premier état de fonctionnement (OFF).
10. Appareil ménager selon la revendication 5 à 8, caractérisé en ce que l'actionneur (AK) est un actionneur bistable qui, lorsqu'il est alimenté en courant,
occupe une première position pour afficher le second état de fonctionnement (RUN)
ou une seconde position pour afficher le premier état de fonctionnement (OFF).
11. Appareil ménager selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'actionneur bistable (AK) peut passer par actionnement électrique de la première
à la seconde position et inversement.
12. Appareil ménager selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les moyens d'affichage (AZ2) comprennent un papier électronique qui, après avoir
été alimenté en courant, affiche de manière permanente, sans apport de courant, différents
états de fonctionnements (RUN, OFF).
13. Appareil ménager (HG) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le moyen d'affichage (AZ2) peut être alimenté en énergie électrique à partir d'un
dispositif de stockage d'énergie de l'appareil ménager (HG), après déconnexion du
réseau d'alimentation.
14. Appareil ménager (HG) selon la revendication 13, caractérisé en ce que le dispositif de stockage d'énergie peut être rechargé en énergie électrique lorsque
l'appareil ménager (HG) est connecté au réseau d'alimentation.
15. Appareil ménager (HG) selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que le dispositif de stockage d'énergie est un condensateur d'un entraînement électrique
de l'appareil ménager (HG), notamment d'un moteur de pompe.
16. Appareil ménager (HG) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réseau d'alimentation est raccordé à un contacteur (ES) et à un élément de commutation
(AS1) branché en parallèle.
17. Appareil ménager (HG) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le circuit de contact de maintien (SKS) comporte un relais bistable (RE) permettant
la commutation d'un contact de relais agissant en tant qu'élément de commutation (AS1).
18. Appareil ménager (HG) selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'un contact de relais du relais bistable (RE) est monté en tant qu'élément de commutation
dans la ligne d'alimentation principale (H) de l'appareil ménager.
19. Appareil ménager selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une bascule, en particulier une bascule RS, est utilisée à la place d'un relais.
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