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(11) |
EP 2 488 091 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.04.2018 Patentblatt 2018/16 |
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Anmeldetag: 24.09.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/064105 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/045164 (21.04.2011 Gazette 2011/16) |
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HAUSHALTSGERÄT, INSBESONDERE HAUSHALTS-GESCHIRRSPÜLMASCHINE
HOUSEHOLD APPLIANCE, IN PARTICULAR A HOUSEHOLD DISHWASHING MACHINE
APPAREIL MÉNAGER, EN PARTICULIER LAVE-VAISSELLE MÉNAGER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
12.10.2009 DE 102009045592
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.08.2012 Patentblatt 2012/34 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- HERING, Reinhard
89438 Holzheim (DE)
- ROSENBAUER, Michael
86756 Reimlingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 674 797 DE-A1-102006 036 551
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DE-A1- 10 236 937 DE-A1-102007 058 382
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, insbesondere eine Haushalts-Geschirrspülmaschine,
wenigstens aufweisend eine Übertragungsschnittstelle, die mit einem externen Anzeigemittel
in Signalverbindung bringbar ist.
[0002] Bei der Bewertung von Haushaltsgeräten durch Verbraucherorganisationen spielt der
Energieverbrauch des Haushaltsgerätes, insbesondere auch dessen Jahresenergiebilanz,
eine bedeutende Rolle. Haushaltsgeräte weisen eine Betriebsanzeige mit wenigstens
optischen Anzeigemitteln, zum Beispiel LEDs, auf, mit denen während des Betriebs des
Haushaltsgeräts Betriebsparameter, etc., und nach Abschluss eines Behandlungsvorgangs
gemäß eines Programms angezeigt werden kann, dass der Behandlungsvorgang abgeschlossen
wurde. Jedoch bleibt das Haushaltsgerät nach dem Programmende so lange am Stromversorgungsnetz,
bis der Kunde aktiv eingreift und das Haushaltsgerät durch Betätigung des Hauptschalters
ausschaltet. Die
DE 10 2007 058382 A1 offenbart eine Geschirrspülmaschine, mit einer Steuereinrichtung, die bei einer Betätigung
eines Bedienelements des Haushaltsgeräts zumindest ein Anzeigeelement zur Anzeige
eines Betriebszustands und/oder sonstiger Daten mit elektrischer Energie versorgt,
welche Steuereinrichtung nach einer vorgegebenen Zeitdauer die Energieversorgung zum
Anzeigeelement reduziert oder unterbricht. Das elektrische Haushaltgerät der
DE 102 36 937 A1 weist eine Einrichtung zum Steuern von Gerätefunktionen und eine Einrichtung zum
Kommunizieren mit einer Benutzungsperson auf. Dabei ist an dem Haushaltgerät ein Bewegungsmelder
angeordnet und mit der Einrichtung zum Steuern und/oder der Einrichtung zum Kommunizieren
wirkverbunden. Die Einrichtung zum Kommunizieren ist nur bei Erhalt eines Signals
vom Bewegungsmelder wirksam schaltbar.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Haushaltsgerät, insbesondere Haushalts-Geschirrspülmaschine,
bereitzustellen, bei dem der Energieverbrauch weiter gesenkt ist.
[0004] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass nach Abschluss eines Behandlungsvorganges das
Haushaltsgerät von einem das Haushaltsgerät mit elektrischer Energie versorgenden
Stromversorgungsnetz getrennt ist, und vor dem Trennen des Haushaltsgerät vom dem
Stromversorgungsnetz, insbesondere zeitnah dem Abschluss des Behandlungsvorgangs,
ein Signal über die Übertragungsschnittstelle zum Aktivieren des externen Anzeigemittels
übertragbar ist zum Anzeigen von zumindest dem Ende des Behandlungsvorgangs. Dabei
sind zum Trennen des Haushaltsgerät vom Stromversorgungsnetz entsprechende Schaltmittel
vorgesehen, die das Haushaltsgerät selbsttätig, d.h. ohne Eingriff eines Benutzers
vom Versorgungsnetz trennen, so dass das Haushaltsgerät ausgeschaltet ist und insbesondere
keine Stand-by-Verluste mehr auftreten. Hierzu kann bspw. das Schaltmittel eine Selbsthaltekontaktschaltung
aufweisen. Bevor das Schaltmittel auf einen Abschluss eines Behandlungsvorgangs hin
die Trennung vom Versorgungsnetz bewirkt, wird z.B. von einer Steuerung des Haushaltsgeräts
ein Signal erzeugt, das über die
[0005] Übertragungsschnittstelle übertragen werden soll, um eine externes Anzeigemittel
zu aktivieren. Dies kann zeitnah zum Zeitpunkt des Abschlusses des Behandlungsvorgangs
erfolgen, d.h. bspw. vor oder auch nach dem Abschluss des Behandlungsvorgangs. So
kann nach Abschluss des Behandlungsvorgangs die Trennung vom Versorgungsnetz bspw.
um eine Zeitdauer von 1 Sekunden bis zu 1 Minute verzögert werden, um in diese Zeitspanne
das Signal zu erzeugen und über die Übertragungsschnittstelle zu übertragen. Es kann
aber auch nahezu zeitgleich mit Abschluss des Behandlungsvorgangs erfolgen oder auch
in einem Zeitraum von z.B. 1 Sekunde bis zu 5 Minuten vor Abschluss des Behandlungsvorgangs.
In diesen beiden Fällen reduziert sich der Energieverbrauch um den Betrag, der in
der o.g. Zeitdauer anfällt. Ferner ist in diesem Fall vorteilhaft, dass eine Bedienperson
durch den zeitlichen Vorlauf derart rechtzeitig von dem Abschluss eines Behandlungsvorgangs
informiert wird, dass sie sich zum Haushaltsgerät begeben kann, dass sich bspw. in
einem anderen Raum einer Wohnung oder Hauses befindet, wobei in diesem Fall das externe
Anzeigemittel dazu verwendet wird, das Haushaltsgerät betreffende Informationen an
andere Orte zu übertragen. Das externe Anzeigemittel kann beispielhaft ein Display
an einem Herd, einem Kühlschrank und/oder einem Radiogerät sein. Die Signalverbindung
zwischen der Übertragungsschnittstelle des Haushaltsgerätes und dem externen Anzeigemittel
kann zum Beispiel per Funk, WLAN, Bluetooth, Powerline, etc. erfolgen. Mittels der
Übertragungsschnittstelle des Haushaltsgerätes wird zum Ende des Behandlungsvorganges
das externe Anzeigemittel zur Anzeige von zumindest dem Ende des Behandlungsvorganges
aktiviert. Da erfindungsgemäß das Ende des Behandlungsvorganges am externen Anzeigemittel
angezeigt wird, erübrigt sich die Anzeige eines abgeschlossenen Behandlungsvorganges
unmittelbar am Haushaltsgerät.
[0006] Der Erfindung liegen Untersuchungen zugrunde, wonach eine Zeitdauer zwischen dem
Abschluss des eigentlichen Behandlungsvorgangs und einem darauffolgenden Behandlungsvorgang
im Bereich von Stunden oder Tagen liegen kann. Für den Fall, dass nach dem Ende des
Behandlungsvorganges der Hauptschalter nicht ausgeschaltet wird, bleiben daher insbesondere
die optischen Anzeigemittel, die das Programmende anzeigen, bis zum folgenden Behandlungsvorgang
aktiviert. Dadurch kann in der Jahresenergiebilanz der Energieverbrauch des Haushaltsgerätes
merklich erhöht sein. Die Erfindung ist insbesondere bei einem Haushaltsgerät anwendbar,
das nach dem Ende des Behandlungsvorganges sowie insbesondere nach bereits erfolgter
Aktivierung des externen Anzeigemittels automatisch außer Betrieb gesetzt wird, um
einen Energieverbrauch des Haushaltsgerätes nach Beendigung des Behandlungsvorganges
zu unterbinden.
[0007] Bei einer solchen vollständigen Abschaltung des Haushaltsgerätes würde der Benutzer
vom Haushaltsgerät selbst keinerlei Informationen darüber erhalten, ob das Haushaltsgerät
den Behandlungsvorgang einwandfrei beendet hat, oder ob ein Stromausfall oder ein
sonstiger Defekt vorliegt. Erfindungsgemäß wird daher das externe Anzeigemittel unmittelbar
vor einer solchen Abschaltung des Haushaltsgerätes aktiviert, so dass bei vom Stromversorgungsnetz
genommenen Haushaltsgerät am externen Anzeigemittel das Ende des Behandlungsvorganges
anzeigbar ist.
[0008] Zur Reduzierung des Energieverbrauches des externen Anzeigemittels kann dieses während
des Behandlungsvorganges oder davor deaktiviert sein und erst bei entsprechender Ansteuerung
durch das Haushaltsgerät aktiviert werden. Im Gegenzug kann das Haushaltsgerät über
optische Anzeigemittel verfügen, die lediglich Betriebszustände vor und während des
Behandlungsvorganges anzeigen, jedoch nicht das Ende des Behandlungsvorgangs anzeigen.
Entsprechend kann die optische Betriebsanzeige nach dem Ende des Behandlungsvorganges
deaktiviert sein.
[0009] Das externe Anzeigemittel kann nach dem Ende des Behandlungsvorganges für eine vorbestimmte
Zeitdauer oder bis zu einer Ansteuerung mit einem Triggersignal aktiviert bleiben.
Nach Ablauf dieser Zeitdauer kann das externe Anzeigemittel selbsttätig deaktiviert
werden.
[0010] Alternativ oder zusätzlich dazu kann die Steuerung des Haushaltsgerätes zum Beispiel
eine Gerätetür-Öffnung erfassen. In einem solchen Fall erkennt die Steuerung des Haushaltsgerätes,
dass der Benutzer über das Ende des Behandlungsvorganges informiert ist. Die Steuerung
kann in diesem Fall ein Triggersignal erzeugen, mit dem über die Übertragungsschnittstelle
das externe Anzeigemittel deaktiviert wird. Bei Anwendung eines solchen Triggersignals
zum Abschalten der externen Anzeigemittel bleibt die Steuereinrichtung des Haushaltsgeräts
nach einem Programmende aktiviert, während lediglich die optischen Anzeigemittel deaktiviert
werden.
[0011] Das externe Anzeigemittel kann wie folgt aktiviert werden und das Programmende des
Haushaltsgeräts anzeigen: So kann zum Ende des Behandlungsvorgangs eine Steuereinrichtung
ein Programmende-Signal generieren, mit dem über die Übertragungsschnittstelle das
externe Anzeigemittel angesteuert wird. Zusammen mit der Generierung des Programmende-Signals
kann die Steuereinrichtung automatisch ein Ausschaltsignal erzeugen, mit dem wenigstens
die in der Bedienblende des Haushaltsgeräts angeordneten optischen Anzeigemittel selbsttätig
deaktiviert werden.
[0012] In einer energiesparenden Ausführungsform kann die Steuerung des Haushaltsgeräts
eine Selbsthaltekontaktschaltung aufweisen. Die Selbsthaltekontaktschaltung kann durch
das Ausschaltsignal deaktiviert werden und ein Schaltglied öffnen, mit dem ein Netzteil
des Haushaltsgerätes stromlos schaltbar ist.
[0013] Die Selbsthaltekontaktschaltung kann wenigstens einen Einschalter aufweisen. Dieser
kann als Drucktaster ausgeführt sein, der im unbetätigten Zustand geöffnet ist und
bei Betätigung elektrische Kontaktstellen schließt. Der Drucktaster kann als Mikroschalter
in der Bedienblende des Haushaltsgerätes von einer Bedienperson betätigt werden und
kann zum oben genannten Schaltglied parallel geschaltet sein.
[0014] Die Selbsthaltekontaktschaltung kann bevorzugt ein bistabiles Relais aufweisen, mit
dem ein als Schaltglied wirkender Relaiskontakt schaltbar ist. Ein solches bistabiles
Relais ist vor allem durch die Eigenschaft gekennzeichnet, dass es im stromlosen Zustand
zwei verschiedene stabile Schaltzustände einnehmen kann. Ein Relaiskontakt des bistabilen
Relais kann als Schaltglied in einer Stromversorgungsleitung des Haushaltsgerätes
geschaltet sein. Sofern das bistabile Relais mit dem Ausschaltsignal beaufschlagt
wird, schaltet es den Relaiskontakt von einem stabilen stromlosen Offen-Zustand in
einen stabilen stromlosen Geschlossen-Zustand oder umgekehrt, wodurch das Haushaltsgerät
vollständig vom Netz entkoppelt ist.
[0015] Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Einschalter und ein Ausschalter parallel
geschaltet angeordnet sind. Das Stromversorgungsnetz kann z.B. an einem Mikroschalter
ausgebildeten Einschalter und am parallel dazu geschalteten Schaltglied anliegen.
Bei außer Betrieb gesetztem Haushaltsgerät sind sowohl der Einschalter als auch das
Schaltglied geöffnet. Durch Druckbetätigung des Mikroschalters kann das deaktivierte,
das heißt geöffnete Schaltglied der Selbsthaltekontaktschaltung überbrückt werden,
wodurch die Steuereinrichtung mit einem Spannungsimpuls beaufschlagt wird. Der Spannungsimpuls
wird über die Steuereinrichtung zur Selbsthaltekontaktschaltung geleitet, wodurch
die Selbsthaltekontaktschaltung das Schaltglied schließt. Auf diese Weise fließt Strom
vom Netz über das nunmehr geschlossene Schaltglied zur Selbsthaltekontaktschaltung,
so dass das Schaltglied stabil geschlossen bleibt, während der Einschalter wieder
geöffnet ist. Sobald die Steuereinrichtung das Ausschaltsignal zur Selbsthaltekontaktschaltung
leitet, öffnet diese das Schaltglied, wodurch die Stromversorgung in das Haushaltsgerät
unterbrochen ist.
[0016] Dabei ist vorzugweise vorgesehen, dass an dem Einschalter und dem Ausschalter eine
gleich hohe elektrische Spannung anliegt. Dies erlaubt einen besonders einfachen Aufbau.
[0017] Dabei ist vorzugweise vorgesehen, dass der Einschalter und der Ausschalter einen
Ein- und/oder Ausschaltimpuls übertragend mit der Steuereinrichtung verbunden sind.
Es ist ferner vorzugweise vorgesehen, dass Netzteil mit dem Einschalter und dem Ausschalter
eine Reihenschaltung bildend angeordnet ist. Außerdem ist vorzugsweise vorgesehen,
dass die Steuereinrichtung mit dem Netzteil mit elektrischer Energie versorgbar verbunden
ist. Es ist ferner vorzugsweise vorgesehen, dass die Betriebsanzeige mit dem Netzteil
mit elektrischer Energie versorgbar verbunden ist. Schließlich ist vorzugsweise vorgesehen,
dass die Selbsthaltekontaktschaltung einer von der Steuereinrichtung ansteuerbaren
Steuerung zugeordnet ist.
[0018] Die Selbsthaltekontaktschaltung kann bevorzugt ein bistabiles Relais aufweisen, mit
dem ein als Schaltglied wirkender Relaiskontakt schaltbar ist. Ein solches bistabiles
Relais ist vor allem durch die Eigenschaft gekennzeichnet, dass es im stromlosen Zustand
zwei verschiedene stabile Schaltzustände einnehmen kann. Ein Relaiskontakt des bistabilen
Relais kann als das Schaltglied in der Hauptversorgungsleitung des Haushaltsgerätes
geschaltet sein. Sofern das bistabile Relais mit dem Ausschaltsignal beaufschlagt
wird, schaltet es den Relaiskontakt von einem stabilen stromlosen Offen-Zustand in
einen stabilen stromlosen Geschlossen-Zustand oder umgekehrt, wodurch das Haushaltsgerät
vollständig vom Netz entkoppelt oder damit verbunden ist. Anstelle eines Relais kann
auch ein Flipflop, insbesondere ein RS-Flipflop, Verwendung finden.
[0019] Schließlich ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Selbsthaltekontaktschaltung derart
mit dem Ausschalter verbunden ist, dass der Ausschalter in einen geöffneten Zustand
bringbar ist, so dass auf einfachem Wege eine Trennung von der Versorgungsspannung
möglich ist.
[0020] Ferner wird die Aufgabe der Erfindung durch ein Verfahren gemäß Patentanspruch 8
gelöst. Vorteilhaft Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0021] Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Figuren
beschrieben.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer schematischen Perspektivdarstellung ein aus einer Haushalts-Geschirrspülmaschine
und einer Dunstabzugshaube bestehendes Haushaltsgerätenetzwerk; und
- Fig. 2
- eine Schaltungsanordnung der Haushalts-Geschirrspülmaschine.
[0023] In der Fig. 1 ist ein Haushaltsgerätenetzwerk gezeigt, das im vorliegenden Ausführungsbeispiel
eine Haushalts-Geschirrspülmaschine und eine Dunstabzugshaube DUH aufweist. Die Haushalts-Geschirrspülmaschine
ist mit einer Übertragungsschnittstelle U ausgestattet, die in Signalverbindung mit
einem optischen Anzeigemittel EA der Dunstabzugshaube DUH ist, wie es mit dem gestrichelten
Pfeil SV angedeutet ist. Das Anzeigemittel EA der Dunstabzugshaube DUH kann etwa ein
Display mit an sich bekannten 7-Segmentanzeigen sein. Wie später ausführlich beschrieben,
kann das Anzeigemittel AE der Dunstabzugshaube DUH in Doppelfunktion sowohl Betriebsparameter
der Dunstabzugshaube als auch ein Programmende nach einem abgelaufenen Spülgang der
Haushalts-Geschirrspülmaschine anzeigen.
[0024] Die Haushalts-Geschirrspülmaschine weist eine frontseitige Gerätetür GT auf, die
in bekannter Weise um eine bodenseitige horizontale Schwenkachse schwenkbar ist und
mit der eine Beschickungsöffnung des Spülraumes BR zum Be- und/oder Entladen geöffnet
oder geschlossen werden kann. Die Beschickungsöffnung ist oben durch eine Bedienblende
B begrenzt, die einen Mikrotaster ES sowie lediglich angedeutete optische Anzeigemittel
AZ einer Betriebsanzeige BA trägt. Zusätzlich sind Eingabemittel E vorgesehen, mit
denen Betriebsparameter für einen Spülgang der Haushalts-Geschirrspülmaschine eingebbar
sind.
[0025] Der in der Fig. 1 im linken Bereich der Bedienblende B vorgesehene Mikroschalter
ES ist hier beispielhaft als Tastschalter ausgebildet. Bei einer Druckbetätigung des
Mikroschalters ES kann die Haushalts-Geschirrspülmaschine in Betriebsbereitschaft
geschaltet werden, während bei einer darauffolgenden Druckbetätigung die Haushalts-Geschirrspülmaschine
vom Stromversorgungsnetz entkoppelt wird.
[0026] In der Fig. 2 ist eine Schaltungsanordnung dargestellt, in der unter anderem der
Mikroschalter ES sowie die Betriebsanzeige BA integriert sind. In der gezeigten Schaltungsanordnung
ist die Haushalts-Geschirrspülmaschine über eine Hauptversorgungsleitung H am Stromversorgungsnetz
angeschlossen. In der Hauptversorgungsleitung H ist ein später beschriebenes Schaltglied
AS sowie ein Netzteil NT in Reihe geschaltet.
[0027] Das Netzteil NT wandelt die Netzspannung von bspw. 230 V in eine Niederspannung von
12 V um. Die Niederspannung 12V wird mittels eines in Reihe nach dem Netzteil NT geschalteten
Reglers RG in eine Niederspannung von 5 V umgewandelt, mit der eine Steuereinrichtung
SE versorgt wird. Das Netzteil NT versorgt außerdem über zusätzliche Ausgänge weitere
Gerätekomponenten und auch die Betriebsanzeige BA der Haushalts-Geschirrspülmaschine
mit Niederspannung.
[0028] Die Steuereinrichtung SE ist in einem nicht näher dargestellten Steuermodul integriert
und steuert während der Ausführung eines Spülprogramms über eine erste Signalleitung
SL1 die optischen Anzeigemittel AZ der Betriebsanzeige BA sowie weitere Gerätekomponente,
etwa die Laugenpumpe oder die Umwälzpumpe, mittels Steuersignalen S
E an.
[0029] Wie aus der Fig. 2 weiter hervorgeht, ist die Steuereinrichtung SE über eine zweite
Signalleitung SL2 mit einem bistabilen Relais RE einer Selbsthaltekontaktschaltung
SKS verbunden. Dem bistabilen Relais RE ist als Relaiskontakt das bereits erwähnte
Schaltglied AS zugeordnet, das anstelle eines mechanischen Hauptschalters in der Hauptversorgungsleitung
H geschaltet ist und als solches eine Hauptschalterfunktion übernimmt, mit der die
Haushalts-Geschirrspülmaschine vom Stromversorgungsnetz entkoppelt oder damit verbunden
werden kann. Die Steuereinrichtung SE der Haushalts-Geschirrspülmaschine ist unter
Zwischenschaltung der Übertragungsschnittstelle U in Signalverbindung SV mit dem optischen
Anzeigemittel EA der Dunstabzugshaube DUH, das hier als externes Anzeigemittel auch
der Haushalts-Geschirrspülmaschine zugeordnet ist. Die Signalverbindung SV zwischen
der Übertragungsschnittstelle U der Haushalts-Geschirrspülmaschine und dem externen
Anzeigemittel EA kann hier beispielhaft eine Funkverbindung sein.
[0030] Der Steuereinrichtung SE ist außerdem ein Türöffnungssensor TS zugeordnet, der einen
Schließ- oder Öffnungszustand der Gerätetür GT erfassen und an die Steuereinrichtung
SE weiterleiten kann.
[0031] Bei außer Betrieb gesetzter Haushalts-Geschirrspülmaschine ist sowohl der Mikroschalter
ES als auch das Schaltglied AS geöffnet. Die Inbetriebnahme der ausgeschalteten Haushalts-Geschirrspülmaschine
erfolgt mittels einer Druckbetätigung des Mikroschalters ES, bei der das anfänglich
noch geöffnete Schaltglied AS überbrückt wird. Durch die Druckbetätigung des Mikroschalters
ES wird ein Spannungsimpuls betreitgestelltt, der über das Netzteil NT und über den
Regler RG zur Steuereinrichtung SE geleitet wird.
[0032] Die Steuereinrichtung SE leitet daraufhin ein Einschaltsignal S
ein weiter an das bistabile Relais RE, worauf dessen Relaisspule anzieht und das Schaltglied
AS vom stromlos stabilen Offen-Zustand in einen stromlos stabilen Geschlossen-Zustand
verbracht wird. Auf diese Weise ist der nach der Druckbetätigung wieder offene Mikroschalter
ES vom nunmehr geschlossenen Schaltglied AS überbrückt, wodurch am Netzteil NT die
Netzspannung anliegt.
[0033] Die Haushalts-Geschirrspülmaschine und insbesondere deren Betriebsanzeige BA ist
somit betriebsbereit geschaltet, so dass nachfolgend mittels der Eingabemittel E ein
Spülprogramm gestartet werden kann. Während des Spülprogramms sowie vor dem Start
des Spülprogramms können die optischen Anzeigemittel AZ der Haushalts-Geschirrspülmaschine
den Betriebszustand sowie eingestellte Parameter anzeigen. Das mit Bezug auf die Haushalts-Geschirrspülmaschine
externe Anzeigemittel EA der Dunstabzugshaube DUH kann demgegenüber unabhängig von
der Haushalts-Geschirrspülmaschine arbeiten. Nach dem Ende des Spülprogramms schaltet
die Steuereinrichtung SE die Gerätekomponenten, etwa Laugen- oder Umwälzpumpe, aus.
[0034] Unmittelbar nach Ablauf des Spülprogramms erzeugt die Steuereinrichtung SE außerdem
einen weiteren Spannungsimpuls, der als Ausschaltsignal S
aus über die zweite Signalleitung SL2 das bistabile Relais RE ansteuert. Daraufhin schaltet
das Relais RE das Schaltglied AS von der Geschlossen-Stellung in die Offen-Stellung,
wodurch die Haushalts-Geschirrspülmaschine vollständig vom Stromversorgungsnetz getrennt
ist.
[0035] Folgerichtig sind daher auch die optischen Anzeigemittel AZ der Haushalts-Geschirrspülmaschine
außer Betrieb gesetzt. Das Schaltglied AS des Relais RE wirkt somit als ein Hauptschalter,
der selbsttätig nach Beendigung des Spülgangs das Netzteil NT der Haushalts-Geschirrspülmaschine
vom Stromversorgungsnetz trennt. Auf diese Weise ist erreicht, dass nach dem Programmende
insbesondere auch eine Stromversorgung über das Netzteil NT zu dem optischen Anzeigemittel
AZ der Betriebsanzeige BA unterbrochen ist.
[0036] Gleichzeitig mit dem Erzeugen des Ausschaltsignals S
aus generiert die Steuereinrichtung SE ein Programmende-Signal S
Ende, das mittels der Übertragungsschnittstelle U zum Anzeigemittel EA der Dunstabzugshaube
DUH geleitet wird. In diesem Fall zeigt das Anzeigemittel EA beispielsweise zeitlich
begrenzt das Programmende der Haushalts-Geschirrspülmaschine an, während die Haushalts-Geschirrspülmaschine
bereits vollständig vom Stromversorgungsnetz entkoppelt ist.
[0037] Zusätzlich oder alternativ zu einer solchen zeitlich begrenzten Programmende-Anzeige
kann die Steuereinrichtung SE bei Erfassen einer Öffnungsbetätigung der Gerätetür
GT, das externe Anzeigemittel EA mit einem Triggersignal ansteuern, um die Programmende-Anzeige
zu deaktivieren. Hierzu ist in Abwandlung zur Schaltungsanordnung der Fig. 2 beispielhaft
der Ausschalter AS nicht in der Hauptversorgungsleitung H angeordnet, sondern zwischen
dem Netzteil NT und der Betriebsanzeige BA der Haushalts-Geschirrspülmaschine. Dadurch
kann die Steuereinrichtung SE nach dem Programmende die externen Anzeigemittel EA
der Dunstabzugshaube DUH mit dem Triggersignal ansteuern, um ein Abschalten der externen
Anzeigemittel EA zu bewirken.
[0038] Wie aus der Fig. 2 weiter hervorgeht, ist der Mikroschalter ES über eine Eingangsleitung
EL direkt mit der Steuereinrichtung SE in Signalverbindung. Der bei einer manuellen
Druckbetätigung des Mikroschalters ES bereitgestellte Spannungsimpuls wird daher auch
unmittelbar bis zur Steuereinrichtung SE geleitet, die den Impuls erfasst und auswertet.
[0039] Bei Erfassung eines solchen Spannungsimpulses prüft die Steuereinrichtung SE, ob
bei der Druckbetätigung des Mikroschalters ES das Netzteil NT bereits aktiviert ist.
Bei noch nicht aktiviertem Netzteil NT erkennt die Steuereinrichtung SE eine Einschaltbetätigung
des Benutzers und steuert, wie oben beschrieben, mit dem Einschaltsignal Sein das
Relais RE an. Bei bereits aktiviertem Netzteil NT erkennt die Steuereinrichtung SE
in der Mikroschalter-Druckbetätigung eine Ausschaltbetätigung des Benutzers, so dass
die Steuereinrichtung SE ein entsprechendes Ausschaltsignal S
aus zum Relais RE leitet. In diesem Fall wird die Haushalts-Geschirrspülmaschine außer
Betrieb gesetzt. Ein gegebenenfalls gerade laufendes Spülprogramm wird somit unterbrochen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0040]
- ES
- Mikroschalter
- AS
- Schaltglied
- H
- Hauptversorgungsleitung
- B
- Bedienblende
- AZ
- Anzeigemittel
- BA
- Betriebsanzeige
- EL
- Eingangsleitung
- RG
- Regler
- SE
- Steuereinrichtung
- RE
- bistabiles Relais
- SKS
- Selbsthaltekontaktschaltung
- ST
- Steuerung
- HG
- Haushaltsgerät
- SL1, SL2
- Signalleitungen
- DUH
- Dunstabzugshaube
- SV
- Signalverbindung
- U
- Übertragungsschnittstelle
- TS
- Türöffnungssensor
- BR
- Behandlungsraum
- SEnde
- Programmende-Signal
1. Haushaltsgerät (HG), insbesondere Haushalts-Geschirrspülmaschine, wenigstens aufweisend
eine Übertragungsschnittstelle (U), die mit einem externen Anzeigemittel (EA) in Signalverbindung
(SV) bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schaltmittel (RE) vorgesehen ist, das nach Abschluss eines Behandlungsvorganges
das Haushaltsgerät (HG) von einem das Haushaltsgerät (HG) mit elektrischer Energie
versorgenden Stromversorgungsnetz trennt, und das eine Steuerung (SE) vorgesehen ist,
die vor dem durch das Schaltmittel (RE) bewirkte Trennen des Haushaltsgeräts (HG)
von dem Stromversorgungsnetz, insbesondere zeitnah dem Abschluss des Behandlungsvorgangs,
ein Signal (SEnde) über die Übertragungsschnittstelle (U) zum Aktivieren des externen Anzeigemittels
(EA) zum Anzeigen von zumindest dem Ende des Behandlungsvorgangs überträgt.
2. Haushaltsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät (HG) eine Steuerung (SE) aufweist, die das Haushaltsgerät nach
dem Ende des Behandlungsvorganges, insbesondere nach Aktivierung des externen Anzeigemittels
(EA), außer Betrieb setzt.
3. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das externe Anzeigemittel (EA) während des Behandlungsvorgangs oder davor deaktiviert
ist.
4. Haushaltsgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät (HG) eine Betriebsanzeige (BA) zur Anzeige von Betriebszuständen
des Haushaltsgerätes (HG) aufweist, die während des Behandlungsvorgangs oder davor
aktiviert ist.
5. Haushaltsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebsanzeige (BA) des Haushaltsgerätes nach dem Ende des Behandlungsvorgangs
deaktiviert ist.
6. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die externen Anzeigemittel (EA) zum Anzeigen des Endes des Behandlungsvorgangs für
eine vorbestimmte Zeitdauer ausgebildet sind.
7. Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät (HG) eine Steuerung (SE) aufweist, die zum Erfassen einer Öffnung
einer Gerätetür des Haushaltsgeräts ausgebildet ist, wobei die Steuerung (SE) bei
erfasster Gerätetüröffnung das Signal (SEnde) erzeugt.
8. Verfahren zum Betreiben eines Haushaltsgerät (HG), insbesondere Haushalts-Geschirrspülmaschine,
wobei das Haushaltsgerät (HG) wenigstens eine Übertragungsschnittstelle (U) aufweist,
die mit einem externen Anzeigemittel (EA) in Signalverbindung (SV) steht, dadurch gekennzeichnet, dass nach Abschluss eines Behandlungsvorganges das Haushaltsgerät (HG) von einem das Haushaltsgerät
(HG) mit elektrischer Energie versorgenden Stromversorgungsnetz getrennt wird, und
vor dem Trennen des Haushaltsgeräts (HG) vom Stromversorgungsnetz, insbesondere zeitnah
dem Abschluss des Behandlungsvorgangs, ein Signal (SEnde) über die Übertragungsschnittstelle (U) zum Aktivieren des externen Anzeigemittels
(EA) übertragen wird zum Anzeigen von zumindest dem Ende des Behandlungsvorgangs.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Ende des Behandlungsvorganges, insbesondere nach Aktivieren des externen
Anzeigemittels (EA), eine Steuerung (SE) des Haushaltsgeräts (HG) das Haushaltsgerät
(HG) außer Betrieb setzt.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das externe Anzeigemittel (EA) während des Behandlungsvorgangs oder davor deaktiviert
wird.
11. Verfahren nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass Betriebszustände des Haushaltsgerätes (HG) mit einer Betriebsanzeige (BA) des Haushaltsgeräts
(HG) angezeigt werden, die während des Behandlungsvorgangs oder davor aktiviert wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebsanzeige (BA) des Haushaltsgerätes nach dem Ende des Behandlungsvorgangs
deaktiviert wird.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die externen Anzeigemittel (EA) das Endes des Behandlungsvorgangs für eine vorbestimmte
Zeitdauer anzeigen.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Steuerung (SE) des Haushaltsgeräts (HG) eine Öffnung einer Gerätetür des
Haushaltsgeräts erfasst wird, und die Steuerung (SE) bei erfasster Gerätetüröffnung
das Signal (SEnde) erzeugt.
1. Household appliance (HG), in particular a household dishwasher, at least having a
transmission interface (U), which can be connected for signal transmission purposes
(SV) to an external display means (EA), characterised in that a switching means (RE) is provided, which isolates the household appliance (HG) from
a power supply network supplying said household appliance (HG) with electrical energy
after completion of a treatment cycle and a controller (SE) is provided which, before
the switching means (RE) effects the isolation of the household appliance (HG) from
the power supply network, in particular very close to the time of completion of the
treatment cycle, transmits a signal (Send) by way of the transmission interface (U) to activate the external display means
(EA) to display at least the end of the treatment cycle.
2. Household appliance according to claim 1, characterised in that the household appliance (HG) has a controller (SE), which puts the household appliance
out of operation after the end of the treatment cycle, in particular after activation
of the external display means (EA).
3. Household appliance according to claim 1 or 2, characterised in that the external display means (EA) is deactivated during the treatment cycle or before
it.
4. Household appliance according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the household appliance (HG) has an operating display (BA) to display operating states
of the household appliance (HG), which is activated during the treatment cycle or
before it.
5. Household appliance according to claim 4, characterised in that the operating display (BA) of the household appliance is deactivated after the end
of the treatment cycle.
6. Household appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the external display means (EA) are configured to display the end of the treatment
cycle for a predefined time period.
7. Household appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the household appliance (HG) has a controller (SE), which is configured to detect
the opening of an appliance door of the household appliance, with the controller (SE)
generating the signal (Send) when opening of the appliance door is detected.
8. Method for operating a household appliance (HG), in particular a household dishwasher,
wherein the household appliance (HG) has at least one transmission interface (U),
which is connected for signal transmission purposes (SV) to an external display means
(EA), characterised in that the household appliance (HG) is isolated from a power supply network supplying said
household appliance (HG) with electrical energy after completion of a treatment cycle
and before the household appliance (HG) is isolated from the power supply network,
in particular very close to the time of completion of the treatment cycle, a signal
(Send) is transmitted by way of the transmission interface (U) to activate the external
display means (EA) to display at least the end of the treatment cycle.
9. Method according to claim 8, characterised in that a controller (SE) of the household appliance (HG) puts the household appliance out
of operation after the end of the treatment cycle, in particular after activation
of the external display means (EA).
10. Method according to claim 8 or 9, characterised in that the external display means (EA) is deactivated during the treatment cycle or before
it.
11. Method according to claim 8, 9 or 10, characterised in that operating states of the household appliance (HG) are displayed using an operating
display (BA) of the household appliance (HG), which is activated during the treatment
cycle or before it.
12. Method according to claim 11, characterised in that the operating display (BA) of the household appliance is deactivated after the end
of the treatment cycle.
13. Method according to one of the preceding claims 8 to 12, characterised in that the external display means (EA) display the end of the treatment cycle for a predefined
time period.
14. Method according to one of the preceding claims 8 to 13, characterised in that the opening of an appliance door of the household appliance is detected using a controller
(SE) of the household appliance (HG) and the controller (SE) generates the signal
(Send) when opening of the appliance door is detected.
1. Appareil ménager (HG), en particulier lave-vaisselle ménager, présentant au moins
une interface de transmission (U) qui peut être amenée en contact signal (SV) avec
un moyen externe d'indication (EA), caractérisé en ce qu'un moyen de commutation (RE) est prévu qui, à l'achèvement d'un processus de traitement,
coupe l'appareil ménager (HG) d'un réseau d'alimentation en courant alimentant l'appareil
ménager (HG) en énergie électrique, et en ce qu'une commande (SE) est prévue, laquelle transmet, avant la coupure de l'appareil ménager
(HG), effectuée par le moyen de commutation (RE), du réseau d'alimentation en courant,
en particulier presqu'à l'achèvement du processus de traitement, un signal (SEnde) par le biais de l'interface de transmission (U) pour l'activation du moyen externe
d'indication (EA) pour l'indication au moins de la fin du processus de traitement.
2. Appareil ménager selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'appareil ménager (HG) présente une commande (SE) qui met l'appareil ménager hors
fonctionnement à la fin du processus de traitement, en particulier après l'activation
du moyen externe d'indication (EA).
3. Appareil ménager selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le moyen externe d'indication (EA) est désactivé pendant le processus de traitement
ou avant.
4. Appareil ménager selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que l'appareil ménager (HG) présente une indication de fonctionnement (BA) pour indiquer
les états de fonctionnement de l'appareil ménager (HG), laquelle est activée pendant
le processus de traitement ou avant.
5. Appareil ménager selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'indication de fonctionnement (BA) de l'appareil ménager est désactivé à la fin
du processus de traitement.
6. Appareil ménager selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moyen externe d'indication (EA) est configuré pour indiquer la fin du processus
de traitement pour une durée prédéterminée.
7. Appareil ménager selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil ménager (HG) présente une commande (SE) configurée pour détecter l'ouverture
d'une porte d'appareil de l'appareil ménager, la commande (SE) produisant le signal
(SEnde) en cas de détection d'une ouverture de porte d'appareil.
8. Procédé de fonctionnement d'un appareil ménager (HG), en particulier lave-vaisselle
ménager, l'appareil ménager (HG) présentant au moins une interface de transmission
(U), laquelle est en contact signal (SV) avec un moyen externe d'indication (EA),
caractérisé en ce qu'à l'achèvement d'un processus de traitement, l'appareil ménager (HG) est coupé d'un
réseau d'alimentation en courant alimentant l'appareil ménager (HG) en énergie électrique,
et avant la coupure de l'appareil ménager (HG) du réseau d'alimentation en courant,
en particulier presqu'à l'achèvement du processus de traitement, un signal (SEnde) est transmis par le biais de l'interface de transmission (U) pour l'activation du
moyen externe d'indication (EA) pour indiquer au moins la fin du processus de traitement.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'à la fin du processus de traitement, en particulier après l'activation du moyen externe
d'indication (EA), une commande (SE) de l'appareil ménager (HG) met l'appareil ménager
(HG) hors fonctionnement.
10. Procédé selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que le moyen externe d'indication (EA) est désactivé pendant le processus de traitement
ou avant.
11. Procédé selon la revendication 8, 9 ou 10, caractérisé en ce que l'état de fonctionnement de l'appareil ménager (HG) est indiqué par une indication
de fonctionnement (BA) de l'appareil ménager (HG) qui est désactivée pendant le processus
de traitement ou avant.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'indication de fonctionnement (BA) de l'appareil ménager est désactivée à la fin
du processus de traitement.
13. Procédé selon l'une des revendications précédentes 8 à 12, caractérisé en ce que les moyens externes d'indication (EA) indiquent la fin du processus de traitement
pour une durée prédéterminée.
14. Procédé selon l'une des revendications précédentes 8 à 13, caractérisé en ce qu'à l'aide d'une commande (SE) de l'appareil ménager (HG), l'ouverture d'une porte d'appareil
de l'appareil ménager est détectée, et la commande (SE) produit le signal (SEnde) en cas de détection d'une ouverture de porte d'appareil.


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