[0001] Die Erfindung betrifft ein Hochdruckreinigungsgerät, umfassend einen beheizbaren
Wärmetauscher zum Aufheizen einer vom Hochdruckreinigungsgerät abgebbaren Flüssigkeit,
ein Gebläse mit daran angeschlossenem Strömungskanal, um dem Wärmetauscher Verbrennungsluft
zuzuführen, sowie ein Stellorgan zum Einstellen der Menge an dem Wärmetauscher zuführbarer
Verbrennungsluft mit einem im Strömungskanal positionierbaren und relativ zu diesem
beweglichen Kanalverengungsabschnitt zur Änderung der freien Querschnittsfläche des
Strömungskanals.
[0002] Es sind derartige Hochdruckreinigungsgeräte bekannt, bei denen das Stellorgan jeweils
eine Drosselklappe mit einem relativ zum Strömungskanal drehbaren Kanalverengungsabschnitt
umfasst. Je nach Winkelstellung des Kanalverengungsabschnitts relativ zum Strömungskanal
fällt dessen freie Querschnittsfläche unterschiedlich groß aus, so dass damit die
Menge an dem Wärmetauscher zugeführter Verbrennungsluft eingestellt werden kann. "Die
Menge an dem Wärmetauscher zugeführter Verbrennungsluft" ist vorliegend als pro Zeiteinheit
betrachtet aufzufassen und bezeichnet damit den Volumenstrom an Verbrennungsluft.
[0003] Mit Drosselklappen ausgestattete Hochdruckreinigungsgeräte haben sich in der Praxis
bewährt. Es wäre allerdings wünschenswert, wenn sich die Menge an dem Wärmetauscher
zuführbarer Verbrennungsluft noch besser einstellen ließe.
[0004] Die
EP 1 491 129 A1 beschreibt ein Hochdruckreinigungsgerät mit einem beheizbaren Wärmetauscher sowie
einem Gebläse, um dem Wärmetauscher Verbrennungsluft zuzuführen. Vom Gebläse wird
Verbrennungsluft über eine Luftsaugleitung eingesaugt. Die Menge an dem Wärmetauscher
zuführbarer Verbrennungsluft kann am Gebläse über einen Schieber eingestellt werden.
[0005] In der
US 6,887,073 B1 ist eine Gasbrenneranordnung zum Befeuern von Heizkesseln oder dergleichen beschrieben.
Die Gasbrenneranordnung umfasst ein Gebläse zum Fördern von Verbrennungsluft, an das
ein Brennrohr angeflanscht ist, in dem der Verbrennungsluft brennbares Gas wie beispielsweise
Erdgas beigemischt werden kann, wobei das Gemisch ausgangsseitig des Brennrohrs verbrennt.
Eingangsseitig am Gebläse ist ein Stellorgan mit einer drehbaren Platte angeordnet,
mit der eine Einsaugöffnung des Gebläses ganz oder teilweise verschlossen werden kann.
Anstelle der drehbaren Platte kann eine verschiebbare Platte zum Einsatz kommen.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Hochdruckreinigungsgerät
so weiterzubilden, dass sich die dem Wärmetauscher zuführbare Menge an Verbrennungsluft
besser einstellen lässt.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einem Hochdruckreinigungsgerät der eingangs genannten Art
erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Kanalverengungsabschnitt relativ zum Strömungskanal
verschiebbar ausgebildet ist und dass das Hochdruckreinigungsgerät eine außerhalb
des Strömungskanals angeordnete Arretierungseinrichtung umfasst zur lösbaren Arretierung
des Kanalverengungsabschnittes relativ zum Strömungskanal.
[0008] Durch eine Verschiebung des Kanalverengungsabschnittes relativ zum Strömungskanal
beim erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerät kann eine Änderung der freien Querschnittsfläche
des Strömungskanals erfolgen, die linear vom Verschiebeweg des Kanalverengungsabschnittes
relativ zum Strömungskanal abhängt. Dies ist bei aus dem Stand der Technik bekannten
Hochdruckreinigungsgeräten mit einem relativ zum Strömungskanal drehbaren Kanalverengungsabschnitt
nicht möglich. Dort ergibt sich die Änderung der freien Querschnittsfläche abhängig
von der Änderung des Winkels zwischen dem Kanalverengungsabschnitt und dem Strömungskanal.
Insbesondere hängt die Änderung der freien Querschnittsfläche nicht linear von der
Änderung des Winkels ab. Durch die lineare Abhängigkeit der Änderung der freien Querschnittsfläche
vom Verschiebeweg des Kanalverengungsabschnittes beim erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerät
kann in der Praxis die Änderung der Menge und damit auch die Gesamtmenge an dem Wärmetauscher
zugeführter Verbrennungsluft genauer eingestellt werden.
[0009] Außerdem erlaubt die verschiebliche Ausbildung des Kanalverengungsabschnittes relativ
zum Strömungskanal eine konstruktive Vereinfachung des Stellorgans.
[0010] Es kann vorgesehen sein, dass das Stellorgan als Ganzes relativ zum Strömungskanal
verschiebbar ausgebildet ist.
[0011] Das Hochdruckreinigungsgerät umfasst eine Arretierungseinrichtung zur lösbaren Arretierung
des Kanalverengungsabschnittes relativ zum Strömungskanal. Ist der Kanalverengungsabschnitt
relativ zum Strömungskanal arretiert, kann auf diese Weise sichergestellt werden,
dass sich dessen freie Querschnittsfläche nicht ändert. Die Menge an dem Wärmetauscher
zuführbarer Verbrennungsluft ändert sich dann ebenfalls nicht mehr. Auf diese Weise
kann ein gleich bleibender Betrieb des Hochdruckreinigungsgerätes gewährleistet werden.
[0012] Die Arretierungseinrichtung ist außerhalb des Strömungskanals angeordnet, denn dies
erleichtert einem Benutzer deren Handhabung. Der Kanalverengungsabschnitt kann relativ
zum Strömungskanal arretiert werden, ohne dass hierfür der Strömungskanal zu öffnen
ist.
[0013] Günstig ist es, wenn der Kanalverengungsabschnitt quer zur Strömungsrichtung der
Verbrennungsluft im Strömungskanal verschiebbar ist, denn dadurch lässt sich der zum
Einbau des Stellorgans und insbesondere des Kanalverengungsabschnittes erforderliche
Bauraum verringern. Speziell bei einem senkrecht zur Strömungsrichtung der Verbrennungsluft
verschiebbaren Kanalverengungsabschnitt kann der Bauraum minimiert werden.
[0014] Um die Menge an dem Wärmetauscher zuführbarer Verbrennungsluft genauer einstellen
zu können, ist es von Vorteil, wenn der Kanalverengungsabschnitt und insbesondere
noch vorteilhafter das Stellorgan relativ zum Strömungskanal stufenlos verschiebbar
ist, denn auf diese Weise kann die freie Querschnittsfläche des Strömungskanals stufenlos
verändert werden.
[0015] Bevorzugt ist der Kanalverengungsabschnitt in mindestens einer quer und insbesondere
senkrecht zur Verschieberichtung ausgerichteten Richtung spielfrei im Strömungskanal
positionierbar. Auf diese Weise lässt sich die Verschieberichtung des Kanalverengungsabschnittes
klar definieren. Es kann insbesondere eine Führung für den Kanalverengungsabschnitt
ausgebildet werden, wobei dieser beispielsweise während des Verschiebens an der Innenseite
einer Wand des Strömungskanals anliegt.
[0016] Vorteilhafterweise weist das Hochdruckreinigungsgerät mindestens ein Anschlagelement
auf zur Begrenzung des Verschiebeweges des Kanalverengungsabschnittes, so dass dieser
relativ zum Strömungskanal mindestens eine und bevorzugt zwei definierbare Endstellungen
einnehmen kann. In einer Endstellung kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die
freie Querschnittsfläche des Strömungskanals minimiert, dieser aber nicht gänzlich
durch den Kanalverengungsabschnitt verschlossen ist, um die Zufuhr von Verbrennungsluft
zum Wärmetauscher nicht vollständig zu blockieren. Es kann auch vorgesehen sein, dass
der Kanalverengungsabschnitt in einer Endstellung die Gesamtquerschnittsfläche des
Strömungskanals nicht vollständig freigibt.
[0017] Es wurde bereits erwähnt, dass der Kanalverengungsabschnitt relativ zum Strömungskanal
geführt werden kann. Insbesondere weist das Hochdruckreinigungsgerät eine Führungseinrichtung
auf zur Führung des Kanalverengungsabschnittes relativ zum Strömungskanal. Ein Benutzer
kann dadurch den Kanalverengungsabschnitt auf einfache Weise relativ zum Strömungskanal
verschieben, ohne auf die Verschieberichtung achten zu müssen.
[0018] Günstig ist es, wenn die Führungseinrichtung mindestens ein Anlageelement aufweist,
an welches das Stellorgan mit einem mit dem Kanalverengungsabschnitt gekoppelten Führungsabschnitt
beim Verschieben anlegbar ist. Bei dem mindestens einen Anlageelement handelt es sich
zum Beispiel um eine eine Längserstreckung in Verschieberichtung aufweisende Rippe
oder Leiste, an welcher der Führungsabschnitt beim Verschieben gleitend anliegt. Das
mindestens eine Anlageelement kann so beschaffen sein, dass sich der Führungsabschnitt
daran in zwei quer und insbesondere senkrecht zur Verschieberichtung ausgerichteten
Richtungen abstützen kann.
[0019] Es kann vorgesehen sein, dass der Kanalverengungsabschnitt den Führungsabschnitt
umfasst und/oder diesen ausbildet.
[0020] Bevorzugt weist die Führungseinrichtung ein sich entlang der Verschieberichtung des
Kanalverengungsabschnittes erstreckendes Langloch sowie ein in dieses eingreifendes
Führungselement auf. Auf diese Weise lässt sich eine konstruktiv einfache Führung
ausbilden, bei der das Führungselement, etwa ein Führungsstift, quer zur Verschieberichtung
spielfrei in das Langloch eingreifen kann.
[0021] Zur Erzielung einer einfachen Konstruktion der Führungseinrichtung ist es von Vorteil,
wenn der Führungsabschnitt das Langloch umfasst.
[0022] Eine einfache Konstruktion der Führungseinrichtung wird ferner dadurch begünstigt,
dass die Führungseinrichtung zumindest teilweise einstückig mit dem Strömungskanal
verbunden ist. So kann vorgesehen sein, dass das vorstehend genannte mindestens eine
Anlageelement einstückig mit dem Strömungskanal verbunden ist und zum Beispiel mit
diesem zusammen aus einem einstückigen Kunststoffformteil gefertigt ist.
[0023] Günstig ist es, wenn die Arretierungseinrichtung als Klemmeinrichtung ausgebildet
ist. Es hat sich gezeigt, dass dadurch eine einfache Konstruktion und eine kompakte
Bauform der Arretierungseinrichtung erzielt werden kann.
[0024] Alternativ oder ergänzend kann die Arretierungseinrichtung als Rasteinrichtung ausgebildet
sein.
[0025] Bevorzugt umfasst die Arretierungseinrichtung ein sich entlang der Verschieberichtung
des Kanalverengungsabschnittes erstreckendes Langloch sowie ein erstes, das Langloch
durchgreifendes Fixierelement und ein zweites Fixierelement, das mit dem ersten Fixierelement
zur Fixierung des Langloches relativ zum ersten und zum zweiten Fixierelement zusammenwirkt.
Dies gibt die Möglichkeit, der Arretierungseinrichtung eine einfache Konstruktion
zu verleihen. Das Langloch, bei dem es sich um das vorstehend genannte Langloch der
Führungseinrichtung handeln kann, kann mittels und relativ zu zwei zusammenwirkenden
Fixierelementen fixiert werden. Bei den Fixierelementen handelt es sich zum Beispiel
um ein Schraubelement und ein dazu korrespondierendes Mutterelement. Dies ermöglicht
auch die Ausbildung der Arretierungseinrichtung als Klemmeinrichtung.
[0026] Zur Erzielung einer einfachen Konstruktion der Arretierungseinrichtung ist es von
Vorteil, wenn das Stellorgan einen das Langloch umfassenden und mit dem Kanalverengungsabschnitt
gekoppelten Fixierabschnitt aufweist. Bei dem Fixierabschnitt kann es sich um den
vorstehend genannten Führungsabschnitt der Führungseinrichtung handeln.
[0027] Es kann vorgesehen sein, dass der Kanalverengungsabschnitt den Führungsabschnitt
umfasst und/oder diesen ausbildet.
[0028] Günstig ist es, wenn die Arretierungseinrichtung zumindest teilweise einstückig mit
dem Strömungskanal verbunden ist, zum Beispiel in Form eines einstückigen Kunststoffformteils.
Dadurch ergibt sich eine einfache Konstruktion der Arretierungseinrichtung.
[0029] Vorzugsweise umfasst das Hochdruckreinigungsgerät eine Stelleinrichtung zum Verschieben
des Kanalverengungsabschnittes. Mittels der Stelleinrichtung kann der Kanalverengungsabschnitt
und insbesondere bevorzugt das Stellorgan auf benutzerfreundlichere Weise relativ
zum Strömungskanal verschoben werden.
[0030] Von Vorteil ist es, wenn die Stelleinrichtung einen mit dem Kanalverengungsabschnitt
gekoppelten Stellabschnitt mit mindestens einem Stellelement umfasst, das eine quer
zur Verschieberichtung des Kanalverengungsabschnittes ausgerichtete Anlagefläche aufweist.
Ein Benutzer kann die Anlagefläche des mindestens einen Stellelementes mit einer in
Verschieberichtung orientierten Kraft beaufschlagen, um den Kanalverengungsabschnitt
zu verschieben. Das mindestens eine Stellelement kann eine Anlagefläche zur Verschiebung
des Kanalverengungsabschnittes in einer ersten und eine weitere Anlagefläche zur Verschiebung
des Kanalverengungsabschnittes in der dazu entgegengesetzten zweiten Richtung umfassen.
Bei dem Stellabschnitt kann es sich um den vorstehend genannten Führungsabschnitt
und/oder um den vorstehend genannten Fixierabschnitt handeln.
[0031] Es kann vorgesehen sein, dass der Kanalverengungsabschnitt den Stellabschnitt umfasst
und/oder diesen ausbildet.
[0032] Günstigerweise weist der Stellabschnitt eine Mehrzahl von Stellelementen auf, die
entlang der Verschieberichtung des Kanalverengungsabschnittes voneinander beabstandet
sind. Dadurch ist es einem Benutzer möglich, zur Verschiebung des Kanalverengungsabschnittes
eine Mehrzahl von Stellelementen mit einer Verstellkraft zu beaufschlagen. Dies erleichtert
einem Benutzer die Handhabung des Stellorgans. Die Mehrzahl an Stellelementen ist
insbesondere identisch ausgebildet und/oder gleichmäßig voneinander beabstandet.
[0033] Vorzugsweise bildet die Mehrzahl der Stellelemente zusammen mit einem dem Stellorgan
zuordenbaren Stellwerkzeug einen Lineartrieb aus. Dies erlaubt eine besonders benutzerfreundliche
Verschiebung des Kanalverengungsabschnittes. Beispielsweise bilden die Stellelemente
durch Aneinanderreihung ihrer Anlageflächen ein zacken- oder wellenförmiges Profil
aus, an dem sich das Stellwerkzeug mit einer hierzu korrespondierend ausgebildeten
Anlagefläche abwälzen kann. Auf diese Weise wird der Stellabschnitt und zusammen mit
diesem der Kanalverengungsabschnitt relativ zum Strömungskanal verschoben.
[0034] Bei einer einfachen konstruktiven Ausgestaltung der Stelleinrichtung umfasst der
Stellabschnitt ein Langloch, an einem von dessen Rändern die Mehrzahl der Stellelemente
angeordnet ist. Bei dem Langloch kann es sich um das bereits vorstehend genannte Langloch
der Führungseinrichtung und/oder das bereits vorstehend genannte Langloch der Arretierungseinrichtung
handeln. Die Stellelemente können beispielsweise als Vorsprünge, wie etwa Zacken oder
dergleichen, an einem Rand des Langloches gebildet sein.
[0035] Von Vorteil ist es, wenn das Hochdruckreinigungsgerät eine Anzeigeeinrichtung umfasst
zur Anzeige der Position des Kanalverengungsabschnittes relativ zum Strömungskanal.
Dadurch ist für einen Benutzer auf einfache Weise erkennbar, welche Stellung der Kanalverengungsabschnitt
relativ zum Strömungskanal einnimmt, so dass die Größe von dessen freier Querschnittsfläche
auf einfache Weise bestimmbar ist.
[0036] Bevorzugt ist das Stellorgan zumindest teilweise plattenförmig ausgebildet, so dass
es eine einfache konstruktive Ausgestaltung erhält. Außerdem weist es einen geringen
Platzbedarf auf und ist kostengünstig herstellbar.
[0037] Aus denselben Gründen ist günstigerweise der Kanalverengungsabschnitt plattenförmig
ausgebildet, beispielsweise in Form einer relativ zum Strömungskanal verschiebbaren
und in diesen eingreifenden Platte. Die Platte kann an den Innenseiten von Wänden
des Strömungskanals beim Verschieben gleitend anliegen, so dass der Kanalverengungsabschnitt
quer zur Verschieberichtung spielfrei im Strömungskanal angeordnet ist und relativ
zu diesem geführt ist.
[0038] Ebenfalls ist es zur Erzielung einer einfachen Konstruktion und kostengünstigen Herstellung
des Stellorgans von Vorteil, wenn das Stellorgan einen plattenförmigen Führungsabschnitt
zur Führung des Kanalverengungsabschnittes umfasst und/oder einen plattenförmigen
Fixierabschnitt zur lösbaren Arretierung des Kanalverengungsabschnittes und/oder einen
plattenförmigen Stellabschnitt zum Verschieben des Kanalverengungsabschnittes.
[0039] Von besonderem Vorteil ist es, wenn das Stellorgan als Ganzes plattenförmig ausgebildet
ist.
[0040] Das Stellorgan ist bevorzugt einstückig ausgebildet und/oder vorteilhafterweise aus
Metall gefertigt, denn dadurch lassen sich jeweils eine einfache konstruktive Ausgestaltung
sowie eine kostengünstige Herstellung des Stellorgans erzielen.
[0041] Eine andersartige Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerätes
weist ein aus Kunststoff gefertigtes Stellorgan auf.
[0042] Von Vorteil ist es, wenn der Kanalverengungsabschnitt eine in einer Wandung des Strömungskanals
gebildete Durchbrechung durchgreift. Dies gibt die Möglichkeit, dass der Kanalverengungsabschnitt
in den Strömungskanal eingreifen kann, so dass beim Verschieben des Kanalverengungsabschnittes
relativ zum Strömungskanal dessen freie Querschnittsfläche geändert werden kann.
[0043] Die Durchbrechung ist günstigerweise schlitzförmig ausgebildet, wobei der Kanalverengungsabschnitt
vorteilhafterweise plattenförmig ausgebildet ist.
[0044] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerätes mit
einem eine Haube umfassenden Gehäuse;
- Figur 2:
- eine perspektivische Ansicht des Hochdruckreinigungsgerätes nach dem Entfernen der
Haube;
- Figur 3:
- eine horizontale Schnittansicht eines Teils des Hochdruckreinigungsgerätes;
- Figur 4:
- eine vergrößerte Darstellung von Detail A in Figur 3 und
- Figur 5:
- eine Schnittansicht längs der Linie 5-5 in Figur 3.
[0045] Eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerätes
ist in Figur 1 perspektivisch dargestellt und dort insgesamt mit dem Bezugszeichen
10 belegt. Es weist eine Vorderseite 12, eine Rückseite 13, eine linke Seite 14, eine
rechte Seite 15, eine Oberseite 16 und eine Unterseite 17 auf.
[0046] Das Hochdruckreinigungsgerät 10 umfasst ein Unterteil 18 mit einem Chassis 20, an
dem nahe der Rückseite 13 zwei um eine gemeinsame Drehachse 22 drehbare Laufräder
gehalten sind, von denen in der Zeichnung nur ein Laufrad 24 gezeigt ist. Mit dem
Laufrad 24 und dem nicht gezeigten Laufrad sowie mehreren an der Unterseite 17 des
Chassis 20 gebildeten Stützelementen, von denen nur ein Stützfuß 25 gezeigt ist, kann
das Hochdruckreinigungsgerät 10 auf einer Aufstellfläche 26 stehen.
[0047] Oberhalb des Unterteils 18 weist das Hochdruckreinigungsgerät 10 ein Gehäuse 28 auf.
Dieses umfasst eine Gehäusewand 30 im Bereich der Rückseite 13 sowie der der Rückseite
13 zugewandten Abschnitte der linken Seite 14 und der rechten Seite 15 sowie eine
Haube 32 im Bereich der Vorderseite 12 sowie der der Vorderseite 12 zugewandten Abschnitten
der linken Seite 14 und der rechten Seite 15. Die Haube 32 überdeckt einen in Figur
2 als freigelegt dargestellten Innenraum 33 des Hochdruckreinigungsgerätes 10.
[0048] Im Innenraum 33 stützt sich ein plattenförmiges Tragteil 34 oberhalb des Unterteils
18 auf dem Chassis 20 ab. Das Tragteil 34 bildet eine Aufstellfläche für einen aufrecht
stehenden beheizbaren Wärmetauscher 36. Ein auf dem Chassis 20 gehaltenes motorisch
antreibbares Pumpaggregat 38 nahe der linken Seite 14 kann dem Hochdruckreinigungsgerät
10 zugeführte Reinigungsflüssigkeit, vorzugsweise Wasser, unter Druck setzen. Diese
Reinigungsflüssigkeit kann dem Wärmetauscher 36 durch eine in der Zeichnung nicht
dargestellte Flüssigkeitsleitung zugeführt werden, um zur Steigerung der Reinigungswirkung
aufgeheizt zu werden.
[0049] Auf dem Chassis 20 ist nahe der rechten Seite 15 ein motorisch antreibbares Gebläse
40 angeordnet. Mittels des Gebläses 40 kann ein Verbrennungsluftstrom für den Wärmetauscher
36 erzeugt werden. Um dem Wärmetauscher 36 Verbrennungsluft zuzuführen, ist an ein
vom Gebläse 40 ausgebildetes stutzenförmiges Anschlusselement 42 ein einstückig ausgebildeter
Strömungskanal 44 angeschlossen.
[0050] Ein erster Kanalabschnitt 46 des Strömungskanals 44 übergreift das Anschlusselement
42 und verläuft ausgehend vom Gebläse 40 in Höhenrichtung an dem plattenförmigen Tragteil
34 vorbei. Unterhalb eines Brennstoffbehälters 48, der an der rechten Seite 15 neben
dem Wärmetauscher 36 angeordnet ist, knickt der Strömungskanal 44 näherungsweise rechtwinklig
ab und verläuft mit einem zweiten Kanalabschnitt 50 oberhalb des Tragteils 34 in Richtung
der linken Seite 14. Der zweite Kanalabschnitt 50 ist ungefähr tangential an einen
Gehäusemantel 52 des Wärmetauschers 36 angeschlossen. Verbrennungsluft kann vom Gebläse
40 durch Eintrittsöffnungen 54 an einer Seitenwand 56 des Gebläses 40 hindurch, nahe
der rechten Seite 15, angesaugt werden.
[0051] Wie in den Figuren 3 bis 5 erkennbar ist, umfasst der Strömungskanal 44 eine Kanalwand
58, welche im Bereich des ersten Kanalabschnitts 46 näherungsweise von rechteckförmigem
Querschnitt ist. Die Kanalwand 58 weist einen der linken Seite 14 zugewandten linken
Wandabschnitt 60, einen der rechten Seite 15 zugewandten rechten Wandabschnitt 62,
einen der Vorderseite 12 zugewandten vorderen Wandabschnitt 64 sowie einen der Rückseite
13 zugewandten hinteren Wandabschnitt 66 auf. Im hinteren Wandabschnitt 66 ist über
die Breite des ersten Kanalabschnitts 46 zwischen den Wandabschnitten 60 und 62 eine
Durchbrechung in Form eines Schlitzes 68 gebildet (Figur 5). Die Kanalwand 58 fasst
einen Kanalinnenraum 70 ein.
[0052] Typischerweise wird nicht die gesamte Menge an Verbrennungsluft, die mittels des
Gebläses 40 bereitstellbar ist, für den Betrieb des Wärmetauschers 36 benötigt. Um
die Menge an dem Wärmetauscher 36 tatsächlich zugeführter Verbrennungsluft, bezogen
auf eine Zeiteinheit, einstellen zu können, weist das Hochdruckreinigungsgerät 10
ein Stellorgan 72 auf. Es ist am Strömungskanal 44 wenig oberhalb eines oberen Endes
des Anschlusselementes 42 am ersten Kanalabschnitt 46 angeordnet (Figuren 3 bis 5).
[0053] Das Stellorgan 72 ist ausgestaltet in Form einer einstückigen, aus Metall gefertigten
Platte 74 mit einem ersten Plattenabschnitt 76 sowie einem zweiten Plattenabschnitt
78, welche miteinander mittels eines Steges 80 verbunden sind. Am Hochdruckreinigungsgerät
10 ist die Platte 74 horizontal eingebaut. Relativ zum Strömungskanal 44 ist sie,
darauf wird weiter unten noch genauer eingegangen, entlang einer durch einen Doppelpfeil
82 dargestellten Verschieberichtung verschiebbar ausgebildet, d.h. in Längsrichtung
des Hochdruckreinigungsgerätes 10, sowohl in Richtung der Vorderseite 12 als auch
in Richtung der Rückseite 13. Die Verschieberichtung 82 ist senkrecht zu einer durch
einen Pfeil 84 symbolisierten Strömungsrichtung von Verbrennungsluft im Strömungskanal
44 im Bereich des ersten Kanalabschnittes 46 ausgerichtet.
[0054] Der erste Plattenabschnitt 76 und der zweite Plattenabschnitt 78 sind beide von rechteckförmiger
Gestalt und an der der Rückseite 13 zugewandten Seite der Platte 74 durch den Steg
80 miteinander verbunden. Im Übrigen sind sie durch einen schlitzförmigen Zwischenraum
86 voneinander getrennt. In den Kanalinnenraum 70 kann der erste Plattenabschnitt
76 eingreifen, indem er den Schlitz 68 im hinteren Wandabschnitt 66 durchgreift. Der
erste Plattenabschnitt 76 ist so bemessen, dass er innerhalb des ersten Kanalabschnittes
46 spielfrei zwischen den Wandabschnitten 60 und 62 angeordnet ist. Auch im Schlitz
68 ist der erste Plattenabschnitt 76 spielfrei angeordnet.
[0055] Den rechten Wandabschnitt 62 kann die Platte 74 dadurch umgreifen, dass der rechte
Wandabschnitt 62 in den Zwischenraum 86 eingreift und der zweite Plattenabschnitt
78 außerhalb des Strömungskanals 44, an den rechten Wandabschnitt 62 angrenzend, angeordnet
ist. In Richtung der Vorderseite 12 ragt der zweite Plattenabschnitt 78 über den ersten
Plattenabschnitt 76 hinaus, und ungefähr in seiner Mitte umfasst er ein sich in Verschieberichtung
82 erstreckendes Langloch 88.
[0056] Das Langloch 88 weist einen Rand 90 auf. An dem das Langloch 88 in Richtung des rechten
Wandabschnittes 62 einfassenden Bereich des Randes 90 ist in Verschieberichtung 82
eine Vielzahl von gleichmäßig zueinander beabstandeten identischen Ausnehmungen 92
ausgebildet. Die Ausnehmungen 92 bilden insgesamt ein Wellenprofil 94. Anders betrachtet,
kann das Wellenprofil 94 auch als durch am Rand 90 angeordnete identische Vorsprünge
96 ausgebildet betrachtet werden. Sie weisen jeweils quer zur Verschieberichtung 82
ausgerichtete Anlageflächen aus.
[0057] An seiner der rechten Seite 15 zugewandten Seite sind am zweiten Plattenabschnitt
78 eine Mehrzahl von Markierungen 98 angebracht.
[0058] An den ersten Kanalabschnitt 46 ist auf seiner der rechten Seite 15 zugewandten Seite
im Übergangsbereich zum Anschlusselement 42 einstückig eine Trageinrichtung 100 für
den zweiten Plattenabschnitt 78 angeformt. Die Trageinrichtung 100 weist ein erstes
in Längsrichtung des Hochdruckreinigungsgerätes 10 ausgebildetes leistenförmiges Anlageelement
102 auf, auf dem der zweite Plattenabschnitt 78 aufliegt. Ein zweites leistenförmiges
Anlageelement 104 der Trageinrichtung 100 liegt an der der rechten Seite 15 zugewandten
Seite des zweiten Plattenabschnittes 78 an. Obenseitig trägt das zweite Anlageelement
104 eine Markierung 106 in Form eines Pfeiles.
[0059] Etwa auf Höhe der Mitte des ersten Kanalabschnittes 46, bezogen auf die Längsrichtung
des Hochdruckreinigungsgerätes 10, bildet das erste Anlageelement 102 ein Fixierelement
108 aus in Form eines ein Mutterelement ausbildenden Schraubdomes 110. Der Schraubdom
110 kann mit einem zweiten Fixierelement 112 in Gestalt einer Schraube 114 zusammenwirken,
die das Langloch 88 von oben nach unten spielfrei durchgreift und mit dem Schraubdom
110 zur Fixierung des zweiten Plattenabschnittes 78 an der Trageinrichtung 100 und
damit der Platte 74 am Strömungskanal 44 zusammenwirkt. Außerdem bildet die Schraube
114 ein Führungselement, insbesondere einen Führungsstift für das Langloch 88.
[0060] An seiner der Vorderseite 12 zugewandten Seite ist das erste Anlageelement 102 ausgekehlt,
so dass es an seiner dem zweiten Plattenabschnitt 78 zugewandten Oberseite eine Ausnehmung
116 aufweist (Figur 4).
[0061] Wie bereits erwähnt, kann mittels der Platte 74 und insbesondere des ersten Plattenabschnittes
76 die Menge an dem Wärmetauscher 36 zugeführter Verbrennungsluft eingestellt werden.
Weil der erste Plattenabschnitt 76 teilweise in den Kanalinnenraum 70 des Strömungskanals
44 eingreift, blockiert er einen Teil der gesamten, von der Kanalwand 58 eingefassten
Querschnittsfläche im Strömungskanal 44. Aus diesem Grund ist die von Verbrennungsluft
passierbare freie Querschnittsfläche des Strömungskanals 44 kleiner als die gesamte
von der Kanalwand 58 eingefasste Querschnittsfläche. Deswegen wird der erste Plattenabschnitt
76 auch als Kanalverengungsabschnitt 118 bezeichnet.
[0062] Je nachdem, welche Menge an Verbrennungsluft dem Wärmetauscher 36 pro Zeiteinheit
im Betrieb des Hochdruckreinigungsgerätes 10 zugeführt werden soll, kann die Platte
74 und damit der Kanalverengungsabschnitt 118 relativ zum Strömungskanal 44 in der
Verschieberichtung 82 verschoben werden. Um das Verschieben der Platte 74 zu ermöglichen,
wird es üblicherweise zunächst erforderlich sein, eine bestehende Arretierung zwischen
der Platte 74 und dem Strömungskanal 44 zu lösen. Die Platte 74 ist dabei mittels
der mit dem Schraubdom 110 zusammenwirkenden Schraube 114 am zweiten Plattenabschnitt
78 und insbesondere am Langloch 88 arretiert. Der zweite Plattenabschnitt 78 bildet
zusammen mit der Schraube 114 und dem Schraubdom 110 eine Arretierungseinrichtung
120 des Hochdruckreinigungsgerätes 10, und der zweite Plattenabschnitt 78 wird auch
als Fixierabschnitt 122 bezeichnet. Mittels eines geeigneten Werkzeugs kann die Schraube
114 relativ zum Schraubdom 110 gelöst werden. Hierbei ist dem Benutzer der Zugriff
auf die Arretierungseinrichtung 120 dadurch erleichtert, dass sie außerhalb des Strömungskanals
44 angeordnet ist.
[0063] Nach Lösen der Schraube 114 vom Schraubdom 110 kann die Platte 74 relativ zum Strömungskanal
44 verschoben werden. Dies kann beispielsweise zum einen dadurch erfolgen, dass ein
Benutzer die Platte 74 mit der Hand ergreift, um sie zu bewegen. Zum anderen ist es
zum Beispiel möglich, dass sich ein Benutzer einer benutzerfreundlichen Stelleinrichtung
124 zum Verschieben der Platte 74 bedient. Die Stelleinrichtung 124 umfasst die Vorsprünge
96, welche Stellelemente 126 bilden. An ihnen kann ein der Platte 74 zuordenbares
Stellwerkzeug angelegt werden, das eine komplementär zum Wellenprofil 94 ausgebildete
Angriffsfläche aufweist. Beim Hochdruckreinigungsgerät 10 kann auf benutzerfreundliche
Weise ein Werkzeug zum Einsatz kommen, welches sich auch zum Lösen der Schraube 114
eignet, insbesondere ein Torx-Schraubendreher.
[0064] Das Werkzeug kann von der Oberseite durch das Langloch 88 hindurchgeführt werden,
so dass sein unteres Ende in die Ausnehmung 116 eingreift. Durch Drehen des Werkzeugs
kann sich seine Angriffsfläche am Wellenprofil 94 abwälzen. Dadurch bilden die Stellelemente
126 mit dem Werkzeug einen Lineartrieb für die Platte 74 aus. Durch fortgesetztes
Drehen des Werkzeugs kann die Platte 74 somit in Richtung der Vorderseite 12 oder
der Rückseite 13 verschoben werden. Weil die Stellelemente 126 am zweiten Plattenabschnitt
78 angeordnet sind, wird dieser auch als Stellabschnitt 128 bezeichnet.
[0065] Beim Verschieben der Platte 74 relativ zum Strömungskanal 44 wird sie von einer Führungseinrichtung
130 geführt. Diese umfasst den zweiten Plattenabschnitt 78, weswegen dieser auch als
Führungsabschnitt 132 bezeichnet wird, die Anlageelemente 102 und 104, die Schraube
114, die Wandabschnitte 60 und 62 sowie den Schlitz 68.
[0066] Wird die Platte 74 in Richtung der Vorderseite 12 verschoben, wird damit die freie
Querschnittsfläche des Strömungskanals 44 verringert, nur dem Wärmetauscher 36 wird
eine geringere Menge an Verbrennungsluft zugeführt. Wird die Platte 74 in Richtung
der Rückseite 13 verschoben, wird die freie Querschnittsfläche des Strömungskanals
44 vergrößert, und die dem Wärmetauscher 36 zugeführte Menge an Verbrennungsluft wird
erhöht. Die Ausbildung des Stellorgans 72 als verschiebbare Platte 74 ist gegenüber
den Stellorganen herkömmlicher Hochdruckreinigungsgeräte vorteilhaft, weil aufgrund
der Verschiebung der Platte 74 relativ zum Strömungskanal 44 die Änderung der freien
Querschnittsfläche eine lineare Abhängigkeit vom Verschiebeweg der Platte 74 relativ
zum Strömungskanal 44 aufweist. Dies ist bei herkömmlichen Hochdruckreinigungsgeräten,
bei denen das Stellorgan eine relativ zum Strömungskanal verschwenkbare Klappe aufweist,
nicht der Fall. Bei einer Umsetzung des Hochdruckreinigungsgerätes 10 hat sich diese
lineare Abhängigkeit der Änderung der freien Querschnittsfläche vom Verschiebeweg
der Platte 74 als vorteilhaft erwiesen, um eine genaue Einstellung der Änderung der
Menge und damit der Gesamtmenge an dem Wärmetauscher 36 zugeführter Verbrennungsluft
vorzunehmen.
[0067] Insbesondere wird beim Hochdruckreinigungsgerät 10 eine stufenlose Änderung der freien
Querschnittsfläche ermöglicht, weil die Platte 74 und damit der Kanalverengungsabschnitt
118 stufenlos relativ zum Strömungskanal 44 verschiebbar sind.
[0068] Die Markierungen 98 am zweiten Plattenabschnitt 78 und die Markierung 106 am zweiten
Anlageelement 104 wirken zusammen, um eine Anzeigeeinrichtung 134 zu bilden, mittels
derer die Position der Platte 74 und damit des Kanalverengungsabschnittes 118 relativ
zum Strömungskanal .44 anzeigbar ist. Anhand dieser Anzeige lässt sich auch die freie
Querschnittsfläche des Strömungskanals 44 ermitteln.
[0069] Nimmt die Platte 74 die gewünschte Position relativ zum Strömungskanal 44 ein, d.h.
die freie Querschnittsfläche des Strömungskanals 44 ist mittels des Kanalverengungsabschnittes
118 derart eingestellt, dass dem Wärmetauscher 36 die gewünschte Menge an Verbrennungsluft
zugeführt wird, kann ein Benutzer die Platte 74 mittels der Arretierungseinrichtung
120 wieder fixieren.
[0070] Der Rand 90 des Langloches 88 bildet an dessen der Vorderseite 12 zugewandtem Ende
ein erstes Anschlagelement 136, und an dessen der Rückseite 13 zugewandtem Ende ein
zweites Anschlagelement 138. Mittels der Anschlagelemente 136 und 138, die zur Anlage
an die Schraube 114 gelangen können, lässt sich der Verschiebeweg der Platte 74 relativ
zum Strömungskanal 44 begrenzen.
[0071] Liegt das zweite Anschlagelement 138 an der Schraube 114 an, ist der Strömungskanal
44 mittels des Kanalverengungsabschnittes 118 nicht vollständig blockiert. Auf diese
Weise wird sichergestellt, dass dem Wärmetauscher 36 jedenfalls eine Mindestmenge
an Verbrennungsluft zugeführt wird. Liegt das erste Anschlagelement 136 an der Schraube
114 an, bleibt der Kanalverengungsabschnitt 118 immer noch teilweise im Kanalinnenraum
70 positioniert. Dadurch ist sichergestellt, dass der Kanalverengungsabschnitt 118
beim Verschieben relativ zum Strömungskanal 44 nicht unbeabsichtigterweise durch den
Schlitz 68 hindurchgeführt wird. Auf diese Weise kann ein ansonsten erforderliches
erneutes Einsetzen des Kanalverengungsabschnittes 118 in den Schlitz 68 vermieden
werden.
1. Hochdruckreinigungsgerät (10), umfassend einen beheizbaren Wärmetauscher (36) zum
Aufheizen einer vom Hochdruckreinigungsgerät (10) abgebbaren Flüssigkeit, ein Gebläse
(40) mit daran angeschlossenem Strömungskanal (44), um dem Wärmetauscher (36) Verbrennungsluft
zuzuführen, sowie ein Stellorgan (72) zum Einstellen der Menge an dem Wärmetauscher
(36) zuführbarer Verbrennungsluft mit einem im Strömungskanal (44) positionierbaren
und relativ zu diesem beweglichen Kanalverengungsabschnitt (118) zur Änderung der
freien Querschnittsfläche des Strömungskanals (44), dadurch gekennzeichnet, dass der Kanalverengungsabschnitt (118) relativ zum Strömungskanal (44) verschiebbar ausgebildet
ist und dass das Hochdruckreinigungsgerät (10) eine außerhalb des Strömungskanals
(44) angeordnete Arretierungseinrichtung (120) umfasst zur lösbaren Arretierung des
Kanalverengungsabschnittes (118) relativ zum Strömungskanal (44).
2. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanalverengungsabschnitt (118) quer zur Strömungsrichtung (84) der Verbrennungsluft
im Strömungskanal (44) verschiebbar ist.
3. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanalverengungsabschnitt (118) relativ zum Strömungskanal (44) stufenlos verschiebbar
ist.
4. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanalverengungsabschnitt (118) in mindestens einer quer zur Verschieberichtung
ausgerichteten Richtung spielfrei im Strömungskanal (44) positionierbar ist.
5. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochdruckreinigungsgerät (10) mindestens ein Anschlagelement (136, 138) aufweist
zur Begrenzung des Verschiebeweges des Kanalverengungsabschnittes (118).
6. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochdruckreinigungsgerät (10) eine Führungseinrichtung (130) aufweist zur Führung
des Kanalverengungsabschnittes (118) relativ zum Strömungskanal (44).
7. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochdruckreinigungsgerät (10) eine Stelleinrichtung (124) umfasst zum Verschieben
des Kanalverengungsabschnittes (118).
8. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochdruckreinigungsgerät (10) eine Anzeigeeinrichtung (134) umfasst zur Anzeige
der Position des Kanalverengungsabschnittes (118) relativ zum Strömungskanal (44).
9. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellorgan (72) zumindest teilweise plattenförmig ausgebildet ist.
10. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanalverengungsabschnitt (118) plattenförmig ausgebildet ist.
11. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellorgan (72) einen plattenförmigen Führungsabschnitt (132) zur Führung des
Kanalverengungsabschnittes (118) umfasst und/oder einen plattenförmigen Fixierabschnitt
(122) zur lösbaren Arretierung des Kanalverengungsabschnittes (118) und/oder einen
plattenförmigen Stellabschnitt (128) zum Verschieben des Kanalverengungsabschnittes
(118).
12. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellorgan (72) einstückig ausgebildet ist.
13. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellorgan (72) aus Metall gefertigt ist.
14. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanalverengungsabschnitt (118) eine in einer Wandung (66) des Strömungskanals
(44) gebildete Durchbrechung (68) durchgreift.
15. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochdruckreinigungsgerät (10) ein Gehäuse (28) aufweist, das eine einen Innenraum
(33) des Hochdruckreinigungsgerätes (10), bei dessen Positionierung auf einer Aufstellfläche
(26), überdeckende Haube (32) umfasst, in welchem Innenraum (33) die Arretierungseinrichtung
(120) angeordnet ist, und dass einem Benutzer der Zugriff auf die Arretierungseinrichtung
(120) nach dem Entfernen der Haube (32) von oben ermöglicht ist.
1. High-pressure cleaning appliance (10), comprising a heatable heat exchanger (36) for
heating up a liquid dispensable by the high-pressure cleaning appliance (10), a blower
(40) with a flow channel (44) connected thereto for supplying combustion air to the
heat exchanger (36), and a setting member (72) for setting the amount of combustion
air suppliable to the heat exchanger (36), the setting member (72) having a channel
constriction section (118) which is positionable in the flow channel (44) and movable
relative thereto for changing the free cross-sectional area of the flow channel (44),
characterized in that the channel constriction section (118) is configured so as to be slidingly displaceable
relative to the flow channel (44), and in that the high-pressure cleaning appliance (10) comprises a locking device (120) arranged
outside of the flow channel (44) for releasably locking the channel constriction section
(118) relative to the flow channel (44).
2. High-pressure cleaning appliance in accordance with claim 1, characterized in that the channel constriction section (118) is displaceable transversely to the direction
of flow (84) of the combustion air in the flow channel (44).
3. High-pressure cleaning appliance in accordance with claim 1 or 2, characterized in that the channel constriction section (118) is displaceable in a stepless manner relative
to the flow channel (44).
4. High-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the channel constriction section (118) is positionable in at least one direction
oriented transversely to the direction of displacement in a manner free of play in
the flow channel (44).
5. High-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the high-pressure cleaning appliance (10) comprises at least one stop element (136,
138) for delimiting the path of displacement of the channel constriction section (118).
6. High-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the high-pressure cleaning appliance (10) comprises a guide device (130) for guiding
the channel constriction section (118) relative to the flow channel (44).
7. High-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the high-pressure cleaning appliance (10) comprises a setting device (124) for displacing
the channel constriction section (118).
8. High-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the high-pressure cleaning appliance (10) comprises a display device (134) for displaying
the position of the channel constriction section (118) relative to the flow channel
(44).
9. High-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the setting member (72) is at least partially of plate-shaped configuration.
10. High-pressure cleaning appliance in accordance with claim 9, characterized in that the channel constriction section (118) is of plate-shaped configuration.
11. High-pressure cleaning appliance in accordance with claim 9 or 10, characterized in that the setting member (72) comprises a plate-shaped guide section (132) for guiding
the channel constriction section (118) and/or a plate-shaped fixing section (122)
for releasably locking the channel constriction section (118) and/or a plate-shaped
setting section (128) for displacing the channel constriction section (118).
12. High-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the setting member (72) is of one-piece configuration.
13. High-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the setting member (72) is made of metal.
14. High-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the channel constriction section (118) passes through a through-opening (68) formed
in a wall (66) of the flow channel (44).
15. High-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the high-pressure cleaning appliance (10) comprises a housing (28) having a hood
(32) which covers an interior (33) of the high-pressure cleaning appliance (10) when
the latter is positioned on a set-down surface (26), the locking device (120) being
arranged in the interior (33), and in that it is possible for a user to access the locking device (120) from above after removal
of the hood (32).
1. Appareil de nettoyage haute-pression (10) comprenant un échangeur de chaleur (36)
pouvant être chauffé et destiné à échauffer un liquide pouvant être délivré par l'appareil
de nettoyage haute-pression (10), un ventilateur (40) auquel est raccordé un canal
d'écoulement (44) en vue d'amener de l'air de combustion à l'échangeur de chaleur
(36), ainsi qu'un organe de réglage (72), qui est destiné à régler la quantité d'air
de combustion pouvant être amenée à l'échangeur de chaleur (36), et qui comprend un
tronçon de rétrécissement de canal (118) pouvant être positionné dans le canal d'écoulement
(44) et pouvant être déplacé par rapport à celui-ci en vue de faire varier la surface
de section transversale libre du canal d'écoulement (44),
caractérisé en ce que le tronçon de rétrécissement de canal (118) est réalisé coulissant par rapport au
canal d'écoulement (44), et en ce que l'appareil de nettoyage haute-pression (10) comporte un dispositif d'arrêt (120)
disposé à l'extérieur du canal d'écoulement (44), pour bloquer de manière amovible
le tronçon de rétrécissement de canal (118) par rapport au canal d'écoulement (44).
2. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tronçon de rétrécissement de canal (118) peut coulisser transversalement à la
direction d'écoulement (84) de l'air de combustion dans le canal d'écoulement (44).
3. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 1 ou la revendication
2, caractérisé en ce que le tronçon de rétrécissement de canal (118) peut coulisser de manière continue par
rapport au canal d'écoulement (44).
4. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tronçon de rétrécissement de canal (118) peut être positionné sans jeu dans le
canal d'écoulement (44), dans au moins une direction orientée transversalement à la
direction de coulissement.
5. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage haute-pression (10) présente au moins un élément de butée
(136, 138) pour limiter la course de coulissement du tronçon de rétrécissement de
canal (118).
6. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage haute-pression (10) présente un dispositif de guidage (130)
destiné à guider le tronçon de rétrécissement de canal (118) par rapport au canal
d'écoulement (44).
7. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage haute-pression (10) comprend un dispositif de réglage (124)
pour faire coulisser le tronçon de rétrécissement de canal (118).
8. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage haute-pression (10) comprend un dispositif indicateur (134)
destiné à indiquer la position du tronçon de rétrécissement de canal (118) par rapport
au canal d'écoulement (44).
9. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de réglage (72) est au moins en partie d'une configuration en forme de plaque.
10. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 9, caractérisé en ce que le tronçon de rétrécissement de canal (118) est d'une configuration en forme de plaque.
11. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 9 ou la revendication
10, caractérisé en ce que l'organe de réglage (72) comprend un tronçon de guidage (132) en forme de plaque
pour guider le tronçon de rétrécissement de canal (118), et/ou un tronçon de fixation
(122) en forme de plaque pour le blocage amovible du tronçon de rétrécissement de
canal (118), et/ou un tronçon de réglage (128) en forme de plaque pour faire coulisser
le tronçon de rétrécissement de canal (118).
12. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de réglage (72) est réalisé d'un seul tenant.
13. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de réglage (72) est fabriqué en métal.
14. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tronçon de rétrécissement de canal (118) traverse un passage (68) réalisé dans
une paroi (66) du canal d'écoulement (44).
15. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage haute-pression (10) présente un carter (28), qui comprend
un capot (32) recouvrant un espace intérieur (33) de l'appareil de nettoyage haute-pression
(10) lorsque celui-ci est positionné sur une surface d'appui (26), le dispositif d'arrêt
(120) étant disposé dans l'espace intérieur (33), et en ce que l'accès au dispositif d'arrêt (120) est donné, par le haut, à un utilisateur, après
avoir enlevé le capot (32).