[0001] Die Erfindung betrifft ein Hochdruckreinigungsgerät, umfassend einen beheizbaren
Wärmetauscher zum Aufheizen einer vom Hochdruckreinigungsgerät abgebbaren Flüssigkeit,
einen Motor mit einer eine Antriebsachse definierenden Antriebswelle, ein Pumpaggregat
zur Erhöhung des Flüssigkeitsdruckes, ein Gebläserad zur Erzeugung eines Verbrennungsluftstromes
sowie eine Brennstoffpumpe zur Förderung eines Brennstoffes für den Wärmetauscher,
wobei das Pumpaggregat, das Gebläserad und die Brennstoffpumpe entlang der Antriebsachse
angeordnet und von der Antriebswelle antreibbar sind und zusammen mit dem Motor eine
Baueinheit ausbilden.
[0002] Ein derartiges Hochdruckreinigungsgerät ist in der
DE 36 17 556 A1 beschrieben, bei dem die Baueinheit aufrecht stehend mit vertikal ausgerichteter
Antriebsachse neben einem ebenfalls aufrecht stehenden Wärmetauscher mit vertikal
ausgerichteter Achse eingebaut ist. Aufgrund dieser Bauweise weist das Hochdruckreinigungsgerät
einen nicht unbeträchtlichen Platzbedarf auf, insbesondere beansprucht es eine beachtliche
Stellfläche.
[0003] Auch ein in der
EP 0 890 394 A2 beschriebenes Hochdruckreinigungsgerät beansprucht eine nicht unbeträchtliche Stellfläche.
Das Hochdruckreinigungsgerät weist ebenfalls einen aufrecht stehenden Wärmetauscher
mit vertikal ausgerichteter Achse auf. Seitlich neben dem Wärmetauscher ist eine mit
horizontaler Achse ausgerichtete Motorpumpeneinheit umfassend einen Elektromotor und
eine von diesem antreibbare Hochdruckpumpe angeordnet.
[0004] Die
DE 93 03 648 U1 beschreibt ein Hochdruckreinigungsgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1, das
einen mit horizontaler Achse liegend eingebauten Wärmetauscher umfasst. Oberhalb des
Wärmetauschers ist eine Motorpumpeneinheit umfassend einen Elektromotor und eine von
diesem antreibbare Hochdruckpumpe angeordnet sowie ein vom Motor antreibbares Gebläse
und eine vom Motor antreibbare Brennstoffpumpe. Der liegende Einbau des Wärmetauschers
erfordert ebenfalls einen erheblichen Platzbedarf, so dass das Hochdruckreinigungsgerät
eine beachtliche Stellfläche beansprucht.
[0005] In der
US 2003/0080222 A1 ist ein Reinigungsgerät beschrieben, das ein motorisch antreibbares Pumpaggregat
aufweist und einen mit Laufrädern versehenen Rohrrahmen. Der Rohrrahmen ist aus mehreren
relativ zueinander schwenkbaren Segmenten aufgebaut, so dass er zusammengeklappt werden
kann. Dies ermöglicht es, das Reinigungsgerät platzsparend hängend zu bevorraten.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Hochdruckreinigungsgerät
so weiterzubilden, dass es eine kompaktere Bauform und einen geringeren Raumbedarf
aufweist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein erfindungsgemäßes Hochdruckreinigungsgerät mit den Merkmalen
von Anspruch 1 gelöst.
[0008] Bei dem erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerät kann zum einen eine kompakte Bauform
dadurch erzielt werden, dass der Motor zum Antrieb des Pumpaggregates, des Gebläserades
und der Brennstoffpumpe zum Einsatz kommt. Aus diesem Grund ist es nicht erforderlich,
jeweils separate Antriebe für das Pumpaggregat, das Gebläserad und die Brennstoffpumpe
vorzusehen. Zum anderen ist bei dem erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerät die
Baueinheit unterhalb des Wärmetauschers angeordnet. Dies erlaubt es beispielsweise,
tragende Bauteile des Hochdruckreinigungsgerätes, wie etwa ein Chassis, kleiner auszugestalten
als bei den aus dem Stand der Technik bekannten Hochdruckreinigungsgeräten. Auch Teile
einer möglichen Verkleidung können verkleinert werden, so dass sich insgesamt eine
kompaktere Bauform und ein geringerer Raumbedarf des Hochdruckreinigungsgerätes ergibt.
Überdies beansprucht das erfindungsgemäße Hochdruckreinigungsgerät eine geringere
Stellfläche.
[0009] Das Hochdruckreinigungsgerät umfasst einen aufrecht stehenden Wärmetauscher mit einer
in Höhenrichtung ausgerichteten Achse. Auf diese Weise kann ein nur eine geringe Stellfläche
einnehmendes Hochdruckreinigungsgerät gebaut werden. Günstigerweise ist dabei im Betrieb
die Achse des Wärmetauschers vertikal ausgerichtet, um die Standfestigkeit des Hochdruckreinigungsgerätes
zu verbessern.
[0010] Günstig ist es, wenn die Antriebsachse horizontal ausgerichtet ist. Dadurch kann
der Raumbedarf für das Hochdruckreinigungsgerät verringert werden. Ferner ist es bei
dieser Ausführungsform möglich, den Schwerpunkt des Hochdruckreinigungsgerätes gegenüber
einer Ausführungsform, bei der die Antriebsachse beispielsweise vertikal ausgerichtet
ist, nach unten zu verlagern. Das Hochdruckreinigungsgerät ist auf diese Weise standsicherer,
was die Anforderungen an tragende Teile des Hochdruckreinigungsgerätes verringern
kann. Dies wirkt sich wiederum begünstigend auf eine kompakte Bauform des Hochdruckreinigungsgerätes
aus.
[0011] Bevorzugt weist das Hochdruckreinigungsgerät zumindest ein Paar um eine gemeinsame
Drehachse drehbarer Laufräder auf, parallel zu der die Antriebsachse ausgerichtet
ist. Mittels der Laufräder kann das Hochdruckreinigungsgerät auf einer Aufstellfläche
bewegt werden. Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass das Hochdruckreinigungsgerät
um die Auflagepunkte der Laufräder auf der Aufstellfläche gekippt werden und ähnlich
einer Sackkarre transportiert werden kann. Die Ausrichtung der Antriebsachse parallel
zur Drehachse hat sich in der Praxis als vorteilhaft für die Standfestigkeit des Hochdruckreinigungsgerätes
erwiesen. Es hat sich gezeigt, dass auf diese Weise vom Motor ausgehende Drehmomente
besser auf tragende Bauteile des Hochdruckreinigungsgerätes, an denen die Laufräder
gehalten sind, abgeleitet werden können, als dies zum Beispiel bei einer senkrechten
Orientierung der Antriebsachse relativ zur Drehachse der Fall ist.
[0012] Ist das Hochdruckreinigungsgerät, wie vorstehend beschrieben, nach Art einer Sackkarre
kippbar und auf einer Aufstellfläche bewegbar, hat es sich in der Praxis als günstig
erwiesen, wenn der Wärmetauscher eine Achse aufweist, die, bezogen auf die Längsrichtung
des Hochdruckreinigungsgerätes, zwischen der Drehachse der Laufräder und der Antriebsachse
angeordnet ist.
[0013] Vorzugsweise umfasst das Hochdruckreinigungsgerät ein Chassis, an dem die Baueinheit
gehalten ist, sowie eine diese zumindest teilweise überdeckende Trageinrichtung, an
der der Wärmetauscher gehalten ist. Dies erleichtert die Montage des Hochdruckreinigungsgerätes.
Die Baueinheit kann mit dem Chassis verbunden werden, und der Wärmetauscher kann mit
der Trageinrichtung verbunden werden. Anschließend kann die Trageinrichtung mit dem
Chassis, beispielsweise kraft- und/oder formschlüssig, verbunden werden.
[0014] Günstig ist es, wenn die Trageinrichtung mit dem Chassis lösbar verbindbar ist, denn
dies begünstigt neben einer vereinfachten Montage des Hochdruckreinigungsgerätes auch
dessen vereinfachte Wartung. Es kann hierbei insbesondere vorgesehen sein, dass sich
die Trageinrichtung vom Chassis mit nur wenigen Handgriffen und ganz oder weitgehend
ohne den Einsatz von Werkzeugen lösen lässt.
[0015] Vorteilhaft ist es, wenn nach dem Lösen der Trageinrichtung vom Chassis die Baueinheit
oder gegebenenfalls eine diese überdeckende Abdeckung für einen Benutzer frei zugänglich
ist, um die Wartung des Hochdruckreinigungsgerätes zu erleichtern.
[0016] Bevorzugt weist die Trageinrichtung ein plattenförmig ausgestaltetes Tragteil mit
einer Aufstellfläche für den Wärmetauscher auf. Auf dem Tragteil kann der Wärmetauscher
standfest montiert werden, und das Tragteil kann beispielsweise auf am Chassis angeordneten
Stützelementen festlegbar sein. Unterhalb des Tragteils ist vorteilhafterweise ein
Aufnahmeraum vorhanden, in dem die Baueinheit zumindest teilweise angeordnet ist.
Nach einem Lösen des Tragteils vom Chassis ist dann die Baueinheit oder gegebenenfalls
eine diese überdeckende Abdeckung einem Benutzer frei zugänglich.
[0017] Vorteilhafterweise ist der Motor oder eine Einheit aus Motor und Pumpaggregat an
einer Mittellängsachse des Hochdruckreinigungsgerätes angeordnet. Dadurch kann die
Standfestigkeit des Hochdruckreinigungsgerätes erhöht werden, denn der Motor oder
die Einheit aus Motor und Pumpaggregat nehmen den größten Teil der Masse der Baueinheit
ein.
[0018] Bislang wurde noch nicht auf den Aufbau der Baueinheit eingegangen. Was diesen angeht,
ist es günstig, wenn das Pumpaggregat in axialer Richtung, bezogen auf die Antriebsachse,
ein erstes Ende der Baueinheit ausbildet. Dies ist beispielsweise bei einer Wartung
des Hochdruckreinigungsgerätes von Vorteil, etwa wenn Wartungsarbeiten an einer Zulaufleitung
für unter Druck zu setzende Flüssigkeit und/oder an einer Abgabeleitung für unter
Druck stehende Flüssigkeit, welche am Pumpaggregat gehalten sind, vorzunehmen sind.
Das Pumpaggregat ist für den Benutzer bei dieser Ausführungsform auf einfachere Weise
zu erreichen.
[0019] Bevorzugt ragt das Pumpaggregat zumindest teilweise über eine äußere Begrenzung des
Wärmetauschers hinaus. Auch dies erleichtert einem Benutzer, das Pumpaggregat, beispielsweise
für Wartungsarbeiten, zu erreichen.
[0020] Von Vorteil ist es, wenn das Hochdruckreinigungsgerät ein entlang der Antriebsachse
angeordnetes und von der Antriebswelle antreibbares Lüfterrad zur Erzeugung eines
den Motor kühlenden Kühlluftstromes als Bestandteil der Baueinheit umfasst. Mittels
des Lüfterrades kann ein Kühlluftstrom für den Motor bereitgestellt werden, so dass
dessen Überhitzung vermieden werden kann. Weil das Lüfterrad vom Motor angetrieben
wird, ist es nicht erforderlich, einen gesonderten Antrieb für das Lüfterrad vorzusehen.
Dies begünstigt eine kompakte Bauform des Hochdruckreinigungsgerätes.
[0021] Um eine wirkungsvolle Kühlung des Motors zu erzielen, ist es von Vorteil, wenn das
Lüfterrad dem Motor, bezogen auf die Antriebsachse, axial vorgelagert auf der Antriebswelle
gehalten ist. Es kann insbesondere als Axiallüfterrad ausgestaltet sein.
[0022] Vorzugsweise ist das Pumpaggregat auf der dem Lüfterrad abgewandten Seite des Motors
angeordnet, denn dies gibt die Möglichkeit, mittels des Kühlluftstromes nicht nur
den Motor zu kühlen, sondern auch das Pumpaggregat.
[0023] Günstig ist es, wenn das Gebläserad auf der dem Motor abgewandten Seite des Lüfterrades
angeordnet ist. Mittels des Gebläserades wird ein Verbrennungsluftstrom für den Wärmetauscher
erzeugt. Dadurch, dass das Gebläserad dem Lüfterrad, bezogen auf die Antriebsachse,
axial vorgelagert ist, ist weitgehend vermeidbar, dass die Verbrennungsluft allein
in Folge von Abwärme des Motors aufgeheizte Luft umfasst. Dies hat sich in der Praxis
als vorteilhaft für den Betrieb des Wärmetauschers erwiesen.
[0024] Günstig ist es, wenn das Gebläserad zumindest teilweise über eine äußere Begrenzung
des Wärmetauschers hinaus ragt und wenn das Hochdruckreinigungsgerät einen vom Gebläserad
ausgehenden und in Richtung des Wärmetauschers weisenden Strömungskanal für Verbrennungsluft
aufweist. Auf diese Weise kann dem Strömungskanal eine einfache Bauform verliehen
werden. Beispielsweise kann er sich ausgehend vom Gebläserad geradlinig in einer Höhenrichtung
erstrecken.
[0025] Bevorzugt weist der Wärmetauscher einen Gehäusemantel auf mit einer an seiner dem
Gebläserad zugewandten Seite angeordneten Eintrittsöffnung für Verbrennungsluft, an
der der Strömungskanal ungefähr tangential zum Gehäusemantel an den Wärmetauscher
angeschlossen ist. Der Verbrennungsluftstrom kann dadurch mit ungefähr tangentialer
Strömungsrichtung in das Gehäuse des Wärmetauschers eintreten, was sich in der Praxis
beim Betrieb des Wärmetauschers als vorteilhaft erwiesen hat.
[0026] Günstig ist es, wenn die Brennstoffpumpe in axialer Richtung, bezogen auf die Antriebsachse,
ein zweites Ende der Baueinheit ausbildet, denn dadurch ist sie für einen Benutzer,
beispielsweise bei einer Wartung des Hochdruckreinigungsgerätes, leichter zu erreichen.
Bei Wartungsarbeiten kann etwa vorgesehen sein, dass Brennstoffleitungen mit der Brennstoffpumpe
zu verbinden oder von dieser zu lösen sind, was sich bei dieser Ausführungsform auf
einfachere Weise durchführen lässt.
[0027] Aus demselben Grund ist es bevorzugt, wenn die Brennstoffpumpe zumindest teilweise
über eine äußere Begrenzung des Wärmetauschers hinaus ragt.
[0028] Günstigerweise umfasst das Hochdruckreinigungsgerät oberhalb der Brennstoffpumpe
einen Tank für Brennstoff. Dadurch lässt sich eine Brennstoffleitung, die den Tank
mit der Brennstoffpumpe verbindet, so kurz wie möglich ausbilden. Der Tank kann beispielsweise
neben dem Wärmetauscher angeordnet sein.
[0029] Vorzugsweise weist das Hochdruckreinigungsgerät ein Halbschalengehäuse auf mit einer
ersten Halbschale und einer zweiten Halbschale, die zwischen sich einen Aufnahmeraum
definieren, in dem die Baueinheit zumindest teilweise aufgenommen ist. Dies begünstigt
zum einen eine kompakte Bauform des Hochdruckreinigungsgerätes, bei der die Baueinheit
zumindest teilweise im Aufnahmeraum aufgenommen ist. Im Halbschalengehäuse kann sie
beispielsweise als Ganzes gehalten sein. Es bedarf dann nicht einer gesonderten Fixierung
der einzelnen Bauteile, d.h. des Motors, des Pumpaggregates, des Gebläserades, der
Brennstoffpumpe und gegebenenfalls des Lüfterrades. Zum anderen wird die Montage des
Hochdruckreinigungsgerätes vereinfacht. So kann es vorgesehen sein, dass die Baueinheit
in die erste Halbschale einzusetzen ist und zumindest teilweise mit der zweiten Halbschale
überdeckt wird, welche an der ersten Halbschale fixiert wird. Ferner ermöglicht der
Einsatz des Halbschalengehäuses einen Schutz der Baueinheit, die in diesem zumindest
teilweise aufgenommen ist.
[0030] Es kann vorgesehen sein, dass die Brennstoffpumpe und/oder das Pumpaggregat zumindest
teilweise außerhalb des Halbschalengehäuses angeordnet sind. Dadurch lassen sich zum
einen die vorstehend erwähnten Vorteile unter Einsatz des Halbschalengehäuses zu erzielen
und zum anderen, wie ebenfalls bereits erwähnt, Wartungsarbeiten am Pumpaggregat und/oder
an der Brennstoffpumpe auf benutzerfreundliche Weise durchführen.
[0031] Einen einfachen konstruktiven Aufbau erhält das Hochdruckreinigungsgerät, wenn es
ein Chassis umfasst, das die erste Halbschale und/oder die zweite Halbschale ausgestaltet.
So kann zur Montage der Baueinheit am Hochdruckreinigungsgerät etwa vorgesehen sein,
dass sie in das die erste Halbschale ausgestaltende Chassis einzusetzen ist, um anschließend
von einer die zweite Halbschale ausgestaltenden Abdeckung überdeckt zu werden.
[0032] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerätes mit
einem Unterteil sowie einem oberhalb von diesem angeordneten und eine Haube umfassenden
Gehäuse;
- Figur 2:
- das Hochdruckreinigungsgerät aus Figur 1 nach dem Entfernen der Haube;
- Figur 3:
- eine Baueinheit des Hochdruckreinigungsgerätes aus Figur 1 umfassend einen Motor,
ein Pumpaggregat, ein Lüfterrad, ein Gebläserad und eine Brennstoffpumpe in Explosionsdarstellung;
- Figur 4:
- eine perspektivische Ansicht des Unterteils des Hochdruckreinigungsgerätes aus Figur
1 und
- Figur 5:
- das Unterteil aus Figur 4, teilweise in Explosionsdarstellung.
[0033] Eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgerätes
ist in Figur 1 perspektivisch dargestellt und dort insgesamt mit dem Bezugszeichen
10 belegt. Es weist eine Vorderseite 12, eine Rückseite 13, eine linke Seite 14, eine
rechte Seite 15, eine Oberseite 16 und eine Unterseite 17 auf.
[0034] Das Hochdruckreinigungsgerät 10 umfasst ein in den Figuren 4 und 5 dargestelltes
Unterteil 18 mit einem Chassis 20, an dem nahe der Rückseite 13 an der linken Seite
14 und an der rechten Seite 15 zwei um eine gemeinsame Drehachse 22 drehbare Laufräder
gehalten sind. Hiervon ist in der Zeichnung nur das rechte Laufrad 24 zu sehen. Nahe
der Vorderseite 15 weist das Hochdruckreinigungsgerät 10 an der Unterseite 17 eine
Mehrzahl von Stützelementen auf, von denen in der Zeichnung nur ein Stützfuß 25 erkennbar
ist. Über diese Stützelemente und das Laufrad 24 sowie das nicht gezeigte Laufrad
kann das Hochdruckreinigungsgerät 10 auf einer Aufstellfläche 26 stehen.
[0035] Oberhalb des Unterteils 18 weist das Hochdruckreinigungsgerät 10 ein Gehäuse 28 auf.
Das Gehäuse 28 wird gebildet durch eine rückwärtige Gehäusewand 30 an der Rückseite
13 sowie den der Rückseite 13 zugewandten Abschnitten der linken Seite 14 und der
rechten Seite 15 und ferner durch eine Haube 32 an der Vorderseite 12 sowie den der
Vorderseite 12 zugewandten Abschnitten der linken Seite 14 und der rechten Seite 15.
Die Haube 32 kann auf einfache und benutzerfreundliche Weise von der Gehäusewand 30
und vom Unterteil 18 gelöst werden, so dass sich einem Benutzer das Hochdruckreinigungsgerät
10 im Wesentlichen wie in Figur 2 gezeigt darstellt. Auf den Aufbau des Hochdruckreinigungsgerätes
10 unterhalb der Haube 32 wird nachfolgend noch eingegangen.
[0036] An der Oberseite 16 weist das Hochdruckreinigungsgerät 10 eine Handhabe in Form eines
Handgriffes 34 auf. Diesen kann ein Benutzer ergreifen, um das Hochdruckreinigungsgerät
10 um die Auflagepunkte des Laufrades 24 und des nicht gezeigten Laufrades auf der
Aufstellfläche 26 zu kippen und dadurch das Hochdruckreinigungsgerät 10 ähnlich einer
Sackkarre auf der Aufstellfläche 26 zu bewegen.
[0037] Eine oberhalb des Gehäuses 28 nahe dem Handgriff 34 gehaltene Schlauchtrommel 36
dient zur Aufnahme eines in der Zeichnung nicht dargestellten Hochdruckschlauches,
über den vom Hochdruckreinigungsgerät unter Druck gesetzte Reinigungsflüssigkeit abgegeben
werden kann.
[0038] Um mittels des Hochdruckreinigungsgerätes 10 eine ihm zugeführte Flüssigkeit, beispielsweise
Wasser, unter Druck zu setzen, weist es eine in Figur 3 in Explosionsdarstellung gezeigte
Baueinheit 40 auf. Die Baueinheit 40 umfasst einen Motor 42 mit einer eine Antriebsachse
44 definierenden Antriebswelle 46, ein Pumpaggregat 48, ein Lüfterrad 50, ein Gebläserad
52 sowie eine Brennstoffpumpe 54. Der Motor 52 ist als Elektromotor ausgestaltet,
und an ihn ist das als Axialkolbenpumpe ausgestaltete Pumpaggregat 48 angeflanscht.
Auf diese Weise bilden der Motor 42 und das Pumpaggregat 48 eine gemeinsame Einheit
56.
[0039] In axialer Richtung, bezogen auf die Antriebsachse 44, bildet das Pumpaggregat 48
ein erstes Ende der Baueinheit 40. Zur Ausbildung als Axialkolbenpumpe weist es einen
Pumpenkopf 57, einen Pumpenblock 58 sowie eine Taumelscheibenanordnung 59 auf, so
dass das Pumpaggregat 48 in bekannter Weise von der Antriebswelle 46 antreibbar ist.
Ferner zeigt die Zeichnung eine Zuführleitung 60 für unter Druck zu setzende Flüssigkeit
sowie ein Anschlusselement 61 am Pumpenkopf 57. An das Anschlusselement 61 ist eine
Abgabeleitung 62 (Figur 2) für unter Druck gesetzte Flüssigkeit angeschlossen.
[0040] Das Lüfterrad 50 ist auf der dem Pumpaggregat 48 abgewandten Seite des Motors 42
auf der Antriebswelle 46 dem Motor 42 unmittelbar vorgelagert gehalten. Auf diese
Weise ist es ebenfalls von der Antriebswelle 46 antreibbar. Es ist als Axiallüfterrad
ausgestaltet.
[0041] Dem Lüfterrad 50 in Richtung der Antriebsachse 44 vorgelagert ist das Gebläserad
52, welches als Radiallüfterrad ausgestaltet ist. Es ist ebenfalls an der Antriebswelle
46 gehalten und von dieser antreibbar.
[0042] An das Gebläserad 52 ist auf dessen dem Lüfterrad 50 abgewandter Seite die Brennstoffpumpe
54 mittels eines Kupplungsgliedes 64 drehfest angekoppelt. Dadurch ist auch die Brennstoffpumpe
54 von der Antriebswelle 46 antreibbar. Die Brennstoffpumpe 54 bildet, bezogen auf
die Antriebsachse 44, in axialer Richtung ein zweites Ende der Baueinheit 40.
[0043] Der vorstehend beschriebene Aufbau der Baueinheit 40, bei welcher das Pumpaggregat
48, das Lüfterrad 50, das Gebläserad 52 und die Brennstoffpumpe 54 von der Antriebswelle
46 antreibbar sind, ermöglicht einen kompakten Aufbau des Hochdruckreinigungsgerätes
10, bei welchem als alleiniger Antrieb der Motor 42 zum Einsatz kommen kann. Es wird
somit kein Platz für einen zusätzlichen Antrieb benötigt.
[0044] Wie insbesondere aus den Figuren 4 und 5 deutlich wird, kann die Baueinheit 40 auf
einfache Weise Raum sparend am Hochdruckreinigungsgerät 10 montiert werden. Für die
Baueinheit 40 ist am Unterteil 18 und insbesondere am Chassis 20 eine Aufnahme 66
vorhanden. Diese Aufnahme 66 erstreckt sich von einem vom Chassis 20 gebildeten Rand
68 an der linken Seite 14 bis zu einem vom Chassis 20 gebildeten Rand 69 an der rechten
Seite 15. Eine Bodenwand 70 der Aufnahme 66 verläuft nahe dem Rand 68 horizontal.
Sich an diesen horizontalen Abschnitt anschließend in Richtung des Randes 69 verläuft
die Bodenwand 70 in Richtung der Unterseite 17 bogenförmig, und zwar im Wesentlichen
in drei Abschnitten mit unterschiedlichen Krümmungsradien der Bodenwand 70. Ein erster,
verhältnismäßig großer Abschnitt ist etwa im Bereich der Mitte des Hochdruckreinigungsgerätes
10 angeordnet, ein zweiter, verhältnismäßig schmaler Abschnitt nahe dem Rand 69, und
ein dritter noch schmalerer Abschnitt liegt in Querrichtung des Hochdruckreinigungsgerätes
10 zwischen den beiden vorstehend genannten Abschnitten.
[0045] Insgesamt bildet das Chassis 20 dadurch im Bereich der bogenförmig gekrümmten Bodenwand
70 eine quer zur Längsrichtung des Hochdruckreinigungsgerätes 10 ausgerichtete Rinne
72 aus. In Querrichtung des Hochdruckreinigungsgerätes 10 erstreckt sich die Rinne
von einem Punkt, der vom Rand 69 ungefähr ein Zehntel so weit beabstandet ist wie
der Rand 68 vom Rand 69, bis zu einem Punkt, der vom Rand 69 ungefähr drei Viertel
so weit beabstandet ist wie der Rand 68 vom Rand 69.
[0046] Das im übrigen kostengünstig und herstellungstechnisch einfach einstückig aus einem
Kunststoffmaterial gefertigte Chassis 20 gestaltet im Bereich der Rinne 72 eine erste,
untere Halbschale 74 aus, in die die Baueinheit 40 zumindest teilweise einsetzbar
ist (Figur 5, in welcher zuvor noch die Brennstoffpumpe 54 mittels des Kupplungsgliedes
64 am Gebläserad 52 anzukoppeln ist). Wird die Baueinheit 40 in die Halbschale 74
eingesetzt, taucht sie mit ihrer der Bodenwand zugewandten unteren Hälfte in einen
Halbraum oberhalb von dieser ein, so dass die Antriebsachse 44 horizontal und parallel
zur Drehachse 22 ausgerichtet ist. Durch die horizontale Ausrichtung der Antriebsachse
44 wird der Einbau der Baueinheit 40 vor dem Laufrad 24 und dem nicht dargestellten
Laufrad ermöglicht, bezogen auf die Längsrichtung des Hochdruckreinigungsgerätes 10
(Figur 4). Das Chassis 20 kann auf diese Weise so klein ausgebildet werden, dass für
das Hochdruckreinigungsgerät 10 nur eine geringe Stellfläche beansprucht wird. Darüber
hinaus begünstigt der Einbau der Baueinheit 40 mit horizontaler Antriebsachse 44 kompakte
Abmessungen des Hochdruckreinigungsgerätes 10 in dessen Höhenrichtung sowie ferner
einen niedrigen Schwerpunkt des Hochdruckreinigungsgerätes 10. Dieses zeichnet sich
aufgrund des niedrigen Schwerpunkts durch eine hohe Standfestigkeit aus.
[0047] In der ersten Halbschale 74 kann die Baueinheit 40 auf nicht näher beschriebene Weise
axial und radial, bezogen auf die vorgesehene und "ordnungsgemäße" Ausrichtung der
Antriebsachse 44, fixiert werden. Zur weiteren Fixierung der Baueinheit 40 am Chassis
20 dient eine zweite Halbschale 76, die zusammen mit der ersten Halbschale 74 ein
Halbschalengehäuse 78 des Hochdruckreinigungsgerätes 10 ausbildet. Die Halbschale
76 ist einstückig aus einem Kunststoffmaterial gefertigt und in Form eines halbrunden
Deckels 80 ungefähr in Gestalt einer auf dem Kopf stehenden Rinne ausgestaltet. Sie
ist mit der Halbschale 74 lösbar verbindbar.
[0048] In einem zwischen den Halbschalen 74 und 76 gebildeten Aufnahmeraum ist die Baueinheit
40 teilweise aufgenommen, wobei das Gebläserad 52, das Lüfterrad 50 und ungefähr die
dem Lüfterrad 50 zugewandte Hälfte der Einheit 56 aus Motor 42 und Pumpaggregat 48
im Aufnahmeraum aufgenommen sind. Die Brennstoffpumpe 54 und das Pumpaggregat 48,
die jeweils, bezogen auf die Antriebsachse 44, Enden der Baueinheit 40 in axialer
Richtung bilden, sind außerhalb des Halbschalengehäuses 78 angeordnet. Durch diese
Bauweise schützt das Halbschalengehäuse 78 die Baueinheit 40 zumindest teilweise vor
äußeren Einflüssen und unmittelbarem Zugriff durch einen Benutzer. Dem Benutzer sind
die Brennstoffpumpe 54 und das Pumpaggregat 48 jedoch zu Wartungszwecken auf benutzerfreundliche
Weise zugänglich.
[0049] Vom Chassis 20 stehen, betrachtet in Längsrichtung des Hochdruckreinigungsgerätes
10, zwischen der Rinne 72 und der Vorderseite 12 zwei sich in einer Höhenrichtung
erstreckende Stützelemente 82 und 84 ab. Das Stützelement 82 ist, bezogen auf die
Antriebsachse 44, in axialer Richtung ungefähr im Bereich der Mitte der Einheit 56
angeordnet, und das Stützelement 84 ist in axialer Richtung ungefähr im Bereich zwischen
dem Lüfterrad 50 und dem Gebläserad 52 angeordnet. Die Stützelemente 82 und 84 bilden
horizontale Auflagebereiche 86 bzw. 88 aus.
[0050] Ein weiterer komplex gestalteter horizontaler Auflagebereich 90 wird vom Chassis
20, betrachtet in Längsrichtung des Hochdruckreinigungsgerätes 10, zwischen der Rinne
72 und der Rückseite 13 ausgestaltet. Er erstreckt sich in axialer Richtung, bezogen
auf die Antriebsachse 44, ungefähr zwischen dem Lüfterrad 50 und dem Pumpaggregat
48 (Figur 4).
[0051] Auf den Auflagebereichen 86, 88 und 90 liegt ein plattenförmiges Tragteil 92 einer
Trageinrichtung 94 des Hochdruckreinigungsgerätes 10 auf. Das plattenförmige Tragteil
92 ist mit dem Chassis 20 auf nicht näher beschriebene Weise lösbar verbindbar, und
es überdeckt das Halbschalengehäuse 78 in axialer Richtung, bezogen auf die Antriebsachse
44, ungefähr vom Lüfterrad 50 bis zum Pumpaggregat 48 (Figur 2).
[0052] Auf dem Tragteil 92 ist ein beheizbarer Wärmetauscher 96 mit einem zylindrischen
Gehäusemantel 98 und einer vertikal orientierten Achse 100 montiert. Der Wärmetauscher
96 ist über die bereits erwähnte Abgabeleitung 62 mit dem Pumpaggregat 48 verbunden,
um unter Druck gesetzte Flüssigkeit zur Steigerung der Reinigungswirkung aufzuheizen.
Vom Wärmetauscher 96 aufgeheizte Flüssigkeit kann über eine in der Zeichnung nicht
dargestellte Abgabeleitung abgegeben werden, die beispielsweise mit einem an der Schlauchtrommel
36 bevorratbaren Hochdruckschlauch verbindbar ist.
[0053] Die Abmessungen des Wärmetauschers 96 sind derart bemessen, dass er in Richtung der
Vorderseite 12, der Rückseite 13, der linken Seite 14 und der rechten Seite 15 nicht
über das plattenförmige Tragteil 92 hinaussteht. Dies bedeutet, dass das Pumpaggregat
48 nahe der linken Seite 14 und die Brennstoffpumpe 54 nahe der rechten Seite 15 über
die äußere Begrenzung des Wärmetauschers 96 hinaus ragen. Die Wahl derartiger Abmessungen
für den Wärmetauscher 96 begünstigt somit die Wartungsfreundlichkeit des Hochdruckreinigungsgerätes
10, bei dem das Pumpaggregat 48 und die Brennstoffpumpe 54 auf benutzerfreundliche
Weise erreichbar sind.
[0054] Die stehende Ausrichtung des Wärmetauschers 96 mit der vertikal orientierten Achse
100 mit dessen gewählten Abmessungen in Längs- und in Querrichtung des Hochdruckreinigungsgerätes
10 sorgt im Übrigen dafür, dass dieses, wie bereits erwähnt, nur eine geringe Stellfläche
beansprucht.
[0055] Unterhalb des Gehäuses 28 ist zwischen dem Wärmetauscher 96 und der rechten Seite
15 an der Gehäusewand 30 ein Brennstoffbehälter 102 angeordnet, der sich außerdem
auf nicht gezeigte Weise auf dem Chassis 20 abstützen kann. Er kann einen zum Betrieb
des Wärmetauschers 96 erforderlichen Brennstoff aufnehmen, welcher der Brennstoffpumpe
54 über eine in der Zeichnung nicht dargestellte erste Brennstoffleitung zugeführt
werden kann. Eine zweite in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellte Brennstoffleitung
verbindet die Brennstoffpumpe 54 mit dem Wärmetauscher 96.
[0056] Neben der der rechten Seite 15 zugewandten Seite des Stützelementes 84 bildet die
obere Halbschale 76 des Halbschalengehäuses 78 ein stützenförmiges Anschlusselement
104 aus. Das Anschlusselement 104 steht über die äußere Begrenzung des Wärmetauschers
96 in Richtung der rechten Seite 15 hinaus. Dadurch ist es möglich, dass ein am Wärmetauscher
96 gehaltener Strömungskanal 106 sich ausgehend vom Anschlusselement 104 zunächst
in kompakter Bauform und konstruktiv einfach in Höhenrichtung erstreckt, so dass er
das Tragteil 92 Raum sparend passiert. Oberhalb des Tragteils 92 ist der Strömungskanal
106 ungefähr rechtwinklig abgewinkelt und verläuft horizontal, wobei er mit seinem
dem Anschlusselement 104 abgewandten Ende näherungsweise tangential an den Gehäusemantel
98 des Wärmetauscher 96 angeschlossen ist. Vom Gebläserad 52 bereitgestellte Verbrennungsluft
kann dadurch entlang einer inneren Umfangsfläche des Gehäusemantels 98 in den Wärmetauscher
96 einströmen, was sich beim Betrieb des Hochdruckreinigungsgerätes 10 als vorteilhaft
für den Verbrennungsvorgang im Wärmetauscher 96 erwiesen hat.
[0057] Zusammenfassend kann dem Hochdruckreinigungsgerät 10 durch die Anordnung der Baueinheit
40 mit nur einem Antrieb mit horizontal ausgerichteter Antriebsachse 44 unterhalb
des mit vertikal ausgerichteter Achse 100 stehenden Wärmetauschers 96 eine sehr kompakte
Bauform verliehen werden. Das Hochdruckreinigungsgerät 10 beansprucht durch diese
Bauform ferner eine geringe Stellfläche. Es weist einen niedrigen Schwerpunkt auf
und zeichnet sich deswegen durch gute Standfestigkeit aus.
1. Hochdruckreinigungsgerät (10), umfassend einen mittels Brennstoff beheizbaren Wärmetauscher
(96) zum Aufheizen einer vom Hochdruckreinigungsgerät (10) abgebbaren Flüssigkeit,
einen Motor (42) mit einer eine Antriebsachse (44) definierenden Antriebswelle (46),
ein Pumpaggregat (48) zur Erhöhung des Flüssigkeitsdruckes, ein Gebläserad (52) zur
Erzeugung eines Verbrennungsluftstromes sowie eine Brennstoffpumpe (54) zur Förderung
eines Brennstoffes für den Wärmetauscher (96), wobei das Pumpaggregat (48), das Gebläserad
(52) und die Brennstoffpumpe (54) entlang der Antriebsachse (44) angeordnet und von
der Antriebswelle (46) antreibbar sind und zusammen mit dem Motor (42) eine Baueinheit
(40) ausbilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Baueinheit (40) unterhalb des Wärmetauschers (96) angeordnet ist, bezogen auf
eine Höhenrichtung des Hochdruckreinigungsgerätes (10) sowie dessen Positionierung
auf einer Aufstellfäche (26) mit aufrecht stehendem und eine in Höhenrichtung ausgerichtete
Achse (100) aufweisendem Wärmetauscher (96).
2. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsachse (44) horizontal ausgerichtet ist.
3. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochdruckreinigungsgerät (10) zumindest ein Paar um eine gemeinsame Drehachse
(22) drehbarer Laufräder (24) aufweist, parallel zu der die Antriebsachse (44) ausgerichtet
ist.
4. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochdruckreinigungsgerät (10) ein Chassis (20) umfasst, an dem die Baueinheit
(40) gehalten ist, sowie eine diese zumindest teilweise überdeckende Trageinrichtung
(94), an der der Wärmetauscher (96) gehalten ist.
5. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trageinrichtung (94) mit dem Chassis (20) lösbar verbindbar ist.
6. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trageinrichtung (94) ein plattenförmig ausgestaltetes Tragteil (92) mit einer
Aufstellfläche für den Wärmetauscher (96) aufweist.
7. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (42) oder eine Einheit (56) aus Motor (42) und Pumpaggregat (48) an einer
Mittellängsachse des Hochdruckreinigungsgerätes (10) angeordnet ist.
8. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpaggregat (48) in axialer Richtung, bezogen auf die Antriebsachse (44), ein
erstes Ende der Baueinheit (40) ausbildet.
9. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpaggregat (48) zumindest teilweise über eine äußere Begrenzung des Wärmetauschers
(96) hinaus ragt.
10. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochdruckreinigungsgerät (10) ein entlang der Antriebsachse (44) angeordnetes
und von der Antriebswelle (46) antreibbares Lüfterrad (50) zur Erzeugung eines den
Motor (42) kühlenden Kühlluftstromes als Bestandteil der Baueinheit (40) umfasst.
11. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüfterrad (50) dem Motor (42), bezogen auf die Antriebsachse (44), axial vorgelagert
auf der Antriebswelle (46) gehalten ist.
12. Hochdruckreinigungsgerät nach einem Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpaggregat (48) auf der dem Lüfterrad (50) abgewandten Seite des Motors (42)
angeordnet ist.
13. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläserad (52) auf der dem Motor (42) abgewandten Seite des Lüfterrades (50)
angeordnet ist.
14. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläserad (52) zumindest teilweise über eine äußere Begrenzung des Wärmetauschers
(96) hinaus ragt und dass das Hochdruckreinigungsgerät (10) einen vom Gebläserad (52)
ausgehenden und in Richtung des Wärmetauschers (96) weisenden Strömungskanal (106)
für Verbrennungsluft aufweist.
15. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (96) einen Gehäusemantel (98) aufweist mit einer an seiner dem
Gebläserad (52) zugewandten Seite angeordneten Eintrittsöffnung für Verbrennungsluft,
an der der Strömungskanal (106) ungefähr tangential zum Gehäusemantel (98) an den
Wärmetauscher (96) angeschlossen ist.
16. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffpumpe (54) in axialer Richtung, bezogen auf die Antriebsachse (44),
ein zweites Ende der Baueinheit (40) ausbildet.
17. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffpumpe (54) zumindest teilweise über eine äußere Begrenzung des Wärmetauschers
(96) hinaus ragt.
1. A high-pressure cleaning appliance (10), comprising a heat exchanger (96) being heatable
by fuel for heating a liquid that is dischargeable by the high-pressure cleaning appliance
(10), a motor (42) having a drive shaft (46) that defines a drive axis (44), a pump
unit (48) for increasing the liquid pressure, a blower wheel (52) for generating a
combustion air flow, and a fuel pump (54) for delivering a fuel for the heat exchanger
(96), wherein the pump unit (48), the blower wheel (52) and the fuel pump (54) are
disposed along the drive axis (44) and are drivable by the drive shaft (46) and form
an assembly (40) together with the motor (42), characterized in that the assembly (40) is disposed below the heat exchanger (96), with regard to a height
direction of the high-pressure cleaning appliance (10), as well as the positioning
thereof on a set-down surface (26), with the heat exchanger (96) standing in an upright
position and having an axis (100) that is aligned in the height direction.
2. The high-pressure cleaning appliance according to Claim 1, characterized in that the drive axis (44) is aligned horizontally.
3. The high-pressure cleaning appliance according to Claim 1 or Claim 2, characterized in that the high-pressure cleaning appliance (10) has at least one pair of wheels (24) rotatable
about a common axis (22) of rotation, parallel to which the drive axis (44) is aligned.
4. The high-pressure cleaning appliance according to any one of the preceding Claims,
characterized in that the high-pressure cleaning appliance (10) comprises a chassis (20) on which the assembly
(40) is held, and a supporting device (94) which covers said assembly at least partially
and on which the heat exchanger (96) is held.
5. The high-pressure cleaning appliance according to Claim 4, characterized in that the supporting device (94) is detachably connectable to the chassis (20).
6. The high-pressure cleaning appliance according to Claim 4 or Claim 5, characterized in that the supporting device (94) has a supporting member (92) that is configured in a plate-shaped
manner and has a supporting surface for the heat exchanger (96).
7. The high-pressure cleaning appliance according to any one of the preceding Claims,
characterized in that the motor (42) or a unit (56) formed of motor (42) and pump unit (48) is disposed
at a longitudinal center axis of the high-pressure cleaning appliance (10).
8. The high-pressure cleaning appliance according to any one of the preceding Claims,
characterized in that in the axial direction with regard to the drive axis (44), the pump unit (48) forms
a first end of the assembly (40).
9. The high-pressure cleaning appliance according to any one of the preceding Claims,
characterized in that the pump unit (48) protrudes at least partially beyond an outer boundary of the heat
exchanger (96).
10. The high-pressure cleaning appliance according to any one of the preceding Claims,
characterized in that the high-pressure cleaning appliance (10) comprises, as a component part of the assembly
(40), a fan (50) which is disposed along the drive axis (44) and is drivable by the
drive shaft (46) so as to generate a cooling air flow that cools the motor (42).
11. The high-pressure cleaning appliance according to Claim 10, characterized in that the fan (50) is disposed with regard to the drive axis (44) axially upstream of the
motor (42) and is held on the drive shaft (46).
12. The high-pressure cleaning appliance according to Claim 10 or Claim 11, characterized in that the pump unit (48) is disposed on the side of the motor (42) that faces away from
the fan (50).
13. The high-pressure cleaning appliance according to any one of the Claims 10 to 12,
characterized in that the blower wheel (52) is disposed on the side of the fan (50) that faces away from
the motor (42).
14. The high-pressure cleaning appliance according to any one of the preceding Claims,
characterized in that the blower wheel (52) protrudes at least partially beyond an outer boundary of the
heat exchanger (96) and in that the high-pressure cleaning appliance (10) has a flow channel (106) for combustion
air, said flow channel extending from the blower wheel (52) and pointing in the direction
of the heat exchanger (96).
15. The high-pressure cleaning appliance according to Claim 14, characterized in that the heat exchanger (96) has a housing shell (98) which, on its side facing toward
the blower wheel (52), has an inlet opening for combustion air, at which opening the
flow channel (106) is connected to the heat exchanger (96) approximately tangentially
to the housing shell (98).
16. The high-pressure cleaning appliance according to any one of the preceding Claims,
characterized in that in the axial direction with regard to the drive axis (44), the fuel pump (54) forms
a second end of the assembly (40).
17. The high-pressure cleaning appliance according to any one of the preceding Claims,
characterized in that the fuel pump (54) protrudes at least partially beyond an outer boundary of the heat
exchanger (96).
1. Appareil de nettoyage haute-pression (10) comprenant un échangeur de chaleur (96)
susceptible d'être chauffé par un combustible et destiné à échauffer un liquide pouvant
être délivré par l'appareil de nettoyage haute-pression (10), un moteur (42) avec
un arbre d'entraînement (46) définissant un axe d'entraînement (44), un groupe de
pompe (48) pour augmenter la pression du liquide, une roue de soufflante (52) pour
produire un flux d'air de combustion, ainsi qu'une pompe à combustible (54) pour refouler
un combustible destiné à l'échangeur de chaleur (96),
le groupe de pompe (48), la roue de soufflante (52) et la pompe à combustible (54)
étant agencés le long de l'axe d'entraînement (44) et étant susceptibles d'être entraînés
par l'arbre d'entraînement (46), tout en formant en commun avec le moteur (42), un
module de construction (40),
caractérisé en ce que le module de construction (40) est agencé en-dessous de l'échangeur de chaleur (96)
en se référant à une direction de hauteur de l'appareil de nettoyage haute-pression
(10), ainsi qu'à son positionnement sur une surface d'appui au sol (26) avec un échangeur
de chaleur (96) en position debout et présentant un axe (100) orienté dans la direction
de hauteur.
2. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'axe d'entraînement (44) est orienté horizontalement.
3. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 1 ou la revendication
2, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage haute-pression (10) comporte au moins une paire de roues
(24) rotatives autour d'un axe de rotation (22) commun, parallèlement auquel est orienté
l'axe d'entraînement (44).
4. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage haute-pression (10) comprend un châssis (20) sur lequel est
maintenu le module de construction (40), ainsi qu'un dispositif de support (94) le
recouvrant au moins partiellement et sur lequel est maintenu l'échangeur de chaleur
(96).
5. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif de support (94) peut être relié de manière amovible au châssis (20).
6. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 4 ou la revendication
5, caractérisé en ce que le dispositif de support (94) comprend une partie de support (92) d'une configuration
en forme de plaque avec une surface d'appui pour la pose de l'échangeur de chaleur
(96).
7. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moteur (42) ou une unité (56) constituée par le moteur (42) et le groupe de pompe
(48), est agencé sur un axe longitudinal médian de l'appareil de nettoyage haute-pression
(10).
8. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le groupe de pompe (48) forme en direction axiale, en se référant à l'axe d'entraînement
(44), une première extrémité du module de construction (40).
9. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le groupe de pompe (48) dépasse au moins partiellement d'une limite extérieure de
l'échangeur de chaleur (96).
10. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage haute-pression (10) comprend une roue de ventilateur (50)
en tant que pièce constitutive du module de construction (40), qui est agencée le
long de l'axe d'entraînement (44) et peut être entraînée par l'arbre d'entraînement
(46), en vue de produire un flux d'air de refroidissement pour refroidir le moteur
(42).
11. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 10, caractérisé en ce que la roue de ventilateur (50) est montée axialement devant le moteur (42) sur l'arbre
d'entraînement (46), en se référant à l'axe d'entraînement (44).
12. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications 10 ou 11, caractérisé en ce que le groupe de pompe (48) est agencé sur le côté du moteur (42), qui est opposé à celui
dirigé vers la roue de ventilateur (50).
13. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que la roue de soufflante (52) est agencée sur le côté de la roue de ventilateur (50),
qui est opposé à celui dirigé vers le moteur (42).
14. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la roue de soufflante (52) dépasse au moins partiellement d'une limite extérieure
de l'échangeur de chaleur (96), et en ce que l'appareil de nettoyage haute-pression (10) comporte un canal d'écoulement (106)
pour de l'air de combustion, qui part de la roue de soufflante (52) et est orienté
en direction de l'échangeur de chaleur (96).
15. Appareil de nettoyage haute-pression selon la revendication 14, caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur (96) présente une enveloppe de carter (98), qui comporte sur
son côté dirigé vers la roue de soufflante (52), une ouverture d'entrée pour de l'air
de combustion, au niveau de laquelle le canal d'écoulement (106) est raccordé à l'échangeur
de chaleur (96), sensiblement de manière tangentielle à l'enveloppe de carter (98).
16. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pompe à combustible (54) forme en direction axiale, en se référant à l'axe d'entraînement
(44), une deuxième extrémité du module de construction (40).
17. Appareil de nettoyage haute-pression selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pompe à combustible (54) dépasse au moins partiellement d'une limite extérieure
de l'échangeur de chaleur (96).