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(11) |
EP 2 488 367 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.02.2014 Patentblatt 2014/09 |
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Anmeldetag: 23.09.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/005821 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/044987 (21.04.2011 Gazette 2011/16) |
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VERFAHREN ZUM ANSTEUERN EINES DIGITALDRUCKWERKS UND DIGITALDRUCKMASCHINE
METHOD FOR ACTUATING A DIGITAL PRINTING UNIT, AND DIGITAL PRINTING PRESS
PROCEDE DE COMMANDE D'UN GROUPE IMPRIMANT NUMERIQUE, ET MACHINE A IMPRIMER NUMERIQUE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
16.10.2009 DE 102009049543 07.09.2010 DE 102010044645
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.08.2012 Patentblatt 2012/34 |
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Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70469 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHULTZE, Stephan
97816 Lohr am Main (DE)
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Vertreter: Thürer, Andreas |
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Bosch Rexroth AG
DC/IPR
Zum Eisengießer 1 97816 Lohr 97816 Lohr (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2008/077747 US-A- 5 159 357
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US-A- 4 933 727
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ansteuern eines Digitaldruckwerks
sowie eine Digitaldruckmaschine nach den Oberbegriffen der unabhängigen Patentansprüche.
Stand der Technik
[0002] In der Drucktechnik werden hauptsächlich sogenannte analoge Druckwerke eingesetzt,
bei denen das Druckbild als komplette Vorlage, beispielsweise in Form einer Druckplatte
oder eines Klischees, vorliegt. Daneben werden jedoch in jüngster Zeit vermehrt sogenannte
digitale Druckwerke eingesetzt, bei denen das Druckbild in einer Recheneinheit erzeugt
und anschließend, beispielsweise im Tintenstrahldruckverfahren oder im elektrofotografischen
Druckverfahren, auf das Material oder einen Bildübertragungszylinder aufgebracht wird.
Bei digitalen Druckverfahren besteht insbesondere die Schwierigkeit, den Beginn und
das innere Raster, beispielsweise Druckzeilen, des Druckbildes mit dem Bahntransport
zu synchronisieren, um eine Registerhaltigkeit zu gewährleisten.
[0003] Im Stand der Technik werden dazu reale Inkrementalgeber oder Inkrementalgebernachbildungen
verwendet. Üblicherweise wird dabei eine Geberauflösung gewählt, die auf einfache
Weise in die druckwerksinterne Bearbeitung umgerechnet werden kann. Wird ein Druckwerk
beispielsweise mit 600 dpi (Dots per Inch) betrieben, ist es zweckmäßig, wenn der
Geber bzw. die Geberemulation ein Vielfaches oder, wie üblicherweise ausgebildet,
ein Teiler von 600 ist. D. h. pro Inch Vorschubgeschwindigkeit der Warenbahn oder
des Materialbogens wird eine entsprechende Anzahl an Inkrementen am Gebereingang des
Digitaldruckwerks erwartet. Im Falle von 600 dpi kann beispielsweise eine Geberauflösung
von 15 Inkrementen pro Inch gewählt werden. In einer typischen Geberauswertung innerhalb
eines Druckwerks kann dies dann mit einer sogenannten Vierfach-Auswertung auf 60 Inkremente
pro Inch gesteigert werden. Eine Erhöhung auf 600 Inkremente pro Inch wird dann typischerweise
mittels einer Phasenregelschleife (PLL) durchgeführt.
[0005] Diese Lösung weist jedoch eine Anzahl von Nachteilen auf. Zunächst ist festzustellen,
dass sowohl die Position des Druckbildes auf dem Bedruckstoff als auch die innere,
gerasterte Zusammensetzung des Druckbildes von der Geberauflösung abhängt. Zusätzlich
ist die Auswertung des Gebereingangs jitterbehaftet, da diese oftmals zeitdiskret
durchgeführt wird. Die Auswertung des Gebereingangs ist darüber hinaus rauschbehaftet.
Filterungen zur Verbesserung des Gebersignals führen zu Totzeiten bzw. Verzögerungen
im Gesamtsystem. Auch ist es nicht immer möglich, einen Geber bzw. eine Geberemulation
mit einer für das Druckwerk passenden Auflösung bereitzustellen. In diesem Fall verschlechtert
sich die Genauigkeit weiter. Auch mechanische Störungen im Bahntransport im Falle
eines realen Gebers oder Fehler in einer Geberankopplung führen zu Fehlern im Druckbild.
Schließlich ist eine realer Inkrementalgeber bzw. eine Geberemulation zusammen mit
der im Druckwerk notwendigen Geberauswertung kostenintensiv.
[0006] Die
US 4,933,727 zeigt keine Digitaldruckmaschine, sondern ein digitales Druckwerk eines Druckers
oder Kopierers, wobei ein Förderband für den Transport des Bedruckmaterials von einem
Elektromotor mit Servoregler angesteuert wird. Dieser Servoregler erhält Gebersignale
von einem Elektromotor, welcher ein Photoleiterband für die Druckbilderzeugung antreibt.
[0007] Es ist daher wünschenswert, ein Digitaldruckwerk genauer und insbesondere auch einfacher
an den Transport der Warenbahn bzw. des Materialbogens anzukoppeln.
Offenbarung der Erfindung
[0008] Erfindungsgemäß werden ein Verfahren zum Ansteuern eines digitalen Druckwerks sowie
eine Digitaldruckmaschine mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche vorgeschlagen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der nachfolgenden
Beschreibung.
Vorteile der Erfindung
[0009] Die Erfindung fußt im Wesentlichen auf der Erkenntnis, dass eine genauere und dennoch
einfachere Ankopplung eines digitalen Druckwerks an den Bahntransport bereitgestellt
werden kann, wenn eine - zweckmäßigerweise wellenlose - Transporteinrichtung verwendet
wird und das Druckwerk direkt an die Bewegungssteuerungseinrichtung (Motion Control,
SPS), insbesondere über eine Echtzeit-Busankopplung, angebunden wird. Eine herkömmliche,
mittelbare und daher nur ungenaue Ankopplung über Inkrementalgebersignale wird vermieden.
Der Druckvorgang, d.h. die Bebilderung des Zylinders bei einem elektrofotographischen
Verfahren bzw. Aufbringen von Farbe bei einem Tintenstrahlverfahren, wird direkt mittels
der digital übertragenen Werte gesteuert.
[0010] Zweckmäßigerweise wird das Digitaldruckwerk direkt an die Motion Control und/oder
die Antriebe und/oder das Kommunikationssystem (z.B. Feldbus) angeschlossen. Direkter
Anschluss bedeutet dabei, dass keine (binären) Inkrementalgeberinformationen vom Bewegungssteuerungssystem
an das Digitaldruckwerk übertragen werden, sondern Zahlenwerte und optional auch weitere
(Binär-)Informationen. Diese Zahlenwerte können beispielsweise eine Maschinengeschwindigkeit,
eine Leitachsposition, eine Beschleunigung, ein Ruck usw. sein. Die weiteren Informationen
können z.B. zur Übertragung von Statusinformationen dienen (Beschleunigungsvorgänge
signalisieren, Steuerung der Bebilderung aus der SPS, usw.).
[0011] Vorteilhaft hieran ist, dass die Auflösung der übertragenen Informationen wesentlich
höher gewählt werden kann, als dies bei Geberauswertung der Fall ist. Die übertragenen
Informationen sind nicht jitter- oder rauschbehaftet, sondern digital genau.
[0012] In der digitalen Drucktechnik gilt - ganz im Gegensatz zur herkömmlichen analogen
Drucktechnik - das Prinzip, dass die Formatlänge nicht mit der Leitachsbewegung zusammenhängt.
Ein digitales Druckwerk wird üblicherweise lediglich im Abstand des Druckrasters,
bspw. einer Druckzeile, mit Impulsen versorgt, um den Druckzeitpunkt des nächsten
Rasterelements zu kennzeichnen. Aus diesem Grund besteht in der digitalen Drucktechnik
auch seit langem die gefestigte Übung, Druckwerke impulsbehaftet anzubinden. Die Erfindung
wendet sich nun bewusst von dieser Tradition ab. Durch eine direkte, digitale Anbindung
können deutlich genauere Positionsdaten von dem Druckwerk empfangen werden, welches
dann intern basierend auf diesen Positionsdaten die Druckzeitpunkte für die Rasterelemente
bestimmt.
[0013] Eine zyklische Übertragung bietet den Vorteil genauer Extrapolationen und Interpolationen.
Anhand der Übertragung von Positionsdaten zu bekannten und damit vorbestimmbaren,
insbesondere äquidistanten, Zeitpunkten kann das die Positionsdaten empfangende Druckwerk
bzw. dessen Steuergerät ein Druckbild mit geringem Versatz ausgeben. Bei Echtzeitkommunikationssystemen
wird Information typischerweise in sog. Kommunikationszyklen übertragen. Meist ist
bekannt, zu welchem Zeitpunkt (innerhalb des Kommunikationszyklus) die übertragenen
Daten gültig sind (im selben Zyklus), gültig waren (in vorangegangenen Zyklen) oder
gültig sein werden (in folgenden Zyklen). Hierdurch können im Digitaldruckwerk hochgenaue
Interpolationen durchgeführt werden. Durch die Kenntnis der hochgenauen Zykluszeit
des Kommunikationszyklus bzw. Istwertverarbeitungszeitpunkte innerhalb des Kommunikationszyklus
kann im Digitaldruckwerk auch eine bessere Datenverarbeitung, z.B. durch eine PLL,
zur Bebilderung (z.B. Druckkopfansteuerung) erreicht werden. Ein weiterer Vorteil
von Echtzeitkommunikationssystemen mit zyklischer Übertragung ist die nahezu jitterfreie
Taktung der (hochsetzenden) PLL mittels der Information der Übertragungszyklen (z.B.
Synchronisationsinformation des Echtzeitkommunikationsystems SERCOS III).
[0014] Die direkte Anbindung bietet zusätzlich vorteilhaft die Möglichkeit einer diagnostischen
Anbindung. Auch kann das digitale Druckwerk von der Bewegungssteuerungseinrichtung
gesteuert werden, so dass die bisher bestehende Notwendigkeit einer überlagerten Steuerungseinrichtung
entfällt.
[0015] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung
und der beiliegenden Zeichnung.
[0016] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachfolgend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0017] Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung schematisch
dargestellt und wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung ausführlich beschrieben.
Figurenbeschreibung
[0018]
- Figur 1
- zeigt eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer als Druckmaschine
ausgebildeten erfindungsgemäßen Bearbeitungsmaschine.
[0019] In Figur 1 ist eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Digitaldruckmaschine
schematisch dargestellt und insgesamt mit 100 bezeichnet. Ein Bedruckmaterial, beispielsweise
Papier 101, wird der Maschine über ein Einzugswerk (Infeed) 110 zugeführt. Das Papier
101 wird durch Digitaldruckwerke 111, 112, 113, 114 geführt und bedruckt und durch
ein Auszugswerk (Outfeed) 115 wieder ausgegeben.
[0020] Das Einzugswerk 110 weist einen Antrieb 110"' und das Auszugswerk 115 weist einen
Antrieb 115"' auf, die jeweils über eine Datenverbindung 151 mit einer (Transport-)
Steuerungseinrichtung 150, bspw. einer SPS, verbunden sind. Die Datenverbindung 151
kann insbesondere als echtzeitfähige Feldbusverbindung, bspw. als SERCOS III-Verbindung,
ausgeführt sein. Über die Datenverbindung 151 wird bspw. eine Leitachsposition digital
an das Einzugswerk 110 und das Auszugswerk 115 übertragen.
[0021] Die Digitaldruckwerke 111 bis 114 können beispielsweise auf einem Tintenstrahlprinzip
basieren oder elektrofotografisch arbeiten. Die Druckwerke übertragen das Druckbild
beispielsweise zeilenweise auf das Material 101. Wesentlich ist jedoch, dass die Digitaldruckwerke
111 bis 114 ebenfalls mit der Kommunikationsstruktur bzw. Datenverbindung 151 verbunden
sind, so dass sie digitale Werte von der Steuerungseinrichtung 150 empfangen. Bei
einem echtzeitfähigen Kommunikationssystemen werden die Daten typischerweise zyklisch
übertragen, so dass zu einem übertragenen Wert auch immer eine genau Zeitinformation
zur Gültigkeit des Werts vorliegt. Auch kann die Übertragung von Wert und Zeitinformation
paarweise erfolgen. Somit kann im eine Interpolationen durchgeführt werden, um bspw.
einen zeilenweisen Digitaldruck genau durchführen zu können. Der Druckvorgang, d.h.
die Bebilderung bzw. das Aufbringen der Farbe, wird mittels der übertragenen Werte
gesteuert. Es werden dazu keine (Inkremental-) Geberimpulse verwendet.
1. Verfahren zum Ansteuern wenigstens eines Digitaldruckwerks (111, 112, 113, 114) einer
Digitaldruckmaschine (100) zum Bedrucken eines Bedruckmaterials (101) mit wenigstens
einer angetriebenen Transporteinrichtung (110, 115) zum Transportieren des Bedruckmaterials
(101) und eine zugeordnete Bewegungssteuerungseinrichtung (150),
wobei das wenigstens eine Digitaldruckwerk (111, 112, 113, 114) mit der Bewegungssteuerungseinrichtung
(150) über eine Datenverbindung (151) verbunden wird,
wobei Werte den Transport kennzeichnender Größen von der Bewegungssteuerungseinrichtung
(150) über die Datenverbindung (151) zu dem wenigstens einen digitalen Digitaldruckwerk
(111, 112, 113, 114) digital übertragen und zum Steuern des Druckvorgangs in dem wenigstens
einen Digitaldruckwerk (111, 112, 113, 114) verwendet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei keine Geberimpulse zum Steuern des Druckvorgangs
an das wenigstens eine Digitaldruckwerk (111, 112, 113, 114) übertragen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Werte zeitecht übertragen werden.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Werte zyklisch übertragen
werden.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die den Transport kennzeichnende
Größe eine Maschinengeschwindigkeit, eine Leitachsposition, eine Beschleunigung und/oder
ein Ruck ist.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei weitere Informationen über
die Datenverbindung (151) übertragen werden.
7. Digitaldruckmaschine (100) umfassend
wenigstens eine angetriebene Transporteinrichtung (110, 115) zum Transportieren eines
Bedruckmaterials (101) mit einer zugeordneten Bewegungssteuerungseinrichtung (150),
wenigstens ein Digitaldruckwerk (111, 112, 113, 114) zum Bedrucken des Bedruckmaterials
(101)
gekennzeichnet durch
eine Datenverbindung (151) von der Bewegungssteuerungseinrichtung (150) zu dem wenigstens
einen Digitaldruckwerk (111, 112, 113, 114) zur digitalen Übertragung von Werten den
Transport kennzeichnender Größen zum Steuern des Druckvorganges in dem wenigstens
einen Digitaldruckwerk (111, 112, 113, 114).
8. Digitaldruckmaschine (100) nach Anspruch 7, wobei die Datenverbindung (151) als Echtzeitverbindung
ausgebildet ist.
9. Digitaldruckmaschine (100) nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Datenverbindung (151)
als Feldbusverbindung ausgebildet ist.
10. Digitaldruckmaschine (100) nach Anspruch 7, 8 oder 9, wobei die Datenverbindung (151)
als SERCOS-Verbindung ausgebildet ist.
1. Method for actuating at least one digital printing unit (111, 112, 113, 114) of a
digital printing press (100) for printing a printing material (101) having at least
one driven transport device (110, 115) for transporting the printing material (101)
and an associated motion control device (150),
wherein the at least one digital printing unit (111, 112, 113, 114) is connected to
the motion control device (150) via a data connection (151),
wherein values of variables characterizing the transport are transmitted digitally
from the motion control device (150) via the data connection (151) to the at least
one digital printing unit (111, 112, 113, 114) and are used to control the printing
operation in the at least one digital printing unit (111, 112, 113, 114).
2. Method according to Claim 1, wherein no encoder impulses are transmitted to the at
least one digital printing unit (111, 112, 113, 114) in order to control the printing
operation.
3. Method according to Claim 1 or 2, wherein the values are transmitted in real time.
4. Method according to one of the preceding claims, wherein the values are transmitted
cyclically.
5. Method according to one of the preceding claims, wherein the variable characterizing
the transport is a machine speed, a master shaft position, an acceleration and/or
a jolt.
6. Method according to one of the preceding claims, wherein further information is transmitted
via the data connection (151).
7. Digital printing press (100) comprising
at least one driven transport device (110, 115) for transporting a printing material
(101) with an associated motion control device (150),
at least one digital printing unit (111, 112, 113, 114) for printing the printing
material (101)
characterized by
a data connection (151) from the motion control device (150) to the at least one digital
printing unit (111, 112, 113, 114) for the digital transmission of values of variables
characterizing the transport to control the printing operation in the at least one
digital printing unit (111, 112, 113, 114).
8. Digital printing press (100) according to Claim 7, wherein the data connection (151)
is formed as a realtime connection.
9. Digital printing press (100) according to Claim 7 or 8, wherein the data connection
(151) is formed as a fieldbus connection.
10. Digital printing press (100) according to Claim 7, 8 or 9, wherein the data connection
(151) is formed as a SERCOS connection.
1. Procédé de commande d'au moins un mécanisme d'impression numérique (111, 112, 113,
114) d'une machine (100) d'impression numérique qui imprime un matériau (101) à imprimer,
présentant au moins un dispositif de transport (110, 115) entraîné pour transporter
un matériau (101) à imprimer ainsi qu'un dispositif associé (150) de commande du déplacement,
le ou les mécanismes (111, 112, 113, 114) d'impression numérique étant raccordés au
dispositif (150) de commande du déplacement par l'intermédiaire d'une liaison de données
(151),
des valeurs de grandeurs qui caractérisent le transport étant transmises numériquement
du dispositif (150) de commande de déplacement au mécanisme ou aux mécanismes (111,
112, 113, 114) numériques d'impression numérique par l'intermédiaire de la liaison
de données (151) et étant utilisées pour commander l'opération d'impression dans le
ou les mécanismes (111, 112, 113, 114) d'impression numérique.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel aucune impulsion de capteur n'est transmise
au mécanisme ou aux mécanismes (111, 112, 113, 114) d'impression numérique pour commander
l'opération d'impression.
3. Procédé selon les revendications 1 ou 2, dans lequel des valeurs sont transmises en
tant réel.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel les valeurs sont transmises
cycliquement.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la grandeur qui caractérise
le transport est la vitesse de la machine, la position d'un axe de guidage, une accélération
et/ou un recul.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel d'autres informations
sont transmises par l'intermédiaire de la liaison de données (151).
7. Machine (100) d'impression numérique comprenant :
au moins un dispositif de transport (110, 115) entraîné pour transporter un matériau
(101) à imprimer et un dispositif (150) associé de commande du déplacement,
au moins un mécanisme (111, 112, 113, 114) d'impression numérique qui imprime le matériau
(101) à imprimer,
caractérisée par
une liaison de données (151) entre le dispositif (150) de commande du déplacement
et le ou les mécanismes (111, 112, 113, 114) d'impression numérique, pour transmettre
numériquement des valeurs de grandeurs caractérisant le transport en vue de commande
l'opération d'impression dans le ou les mécanismes (111, 112, 113, 114) d'impression
numérique.
8. Machine (100) d'impression numérique selon la revendication 7, dans laquelle la liaison
de données (151) est configurée comme liaison en temps réel.
9. Machine (100) d'impression numérique selon les revendications 7 ou 8, dans laquelle
la liaison de données (151) est configurée comme liaison par bus de terrain.
10. Machine (100) d'impression numérique selon les revendications 7, 8 ou 9, dans laquelle
la liaison de données (151) est configurée comme liaison SERCOS.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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