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(11) |
EP 2 489 805 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.10.2016 Patentblatt 2016/40 |
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Anmeldetag: 17.02.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Anker zum Verbinden von zwei relativ zueinander beweglichen Bauteilen und Verfahren
zu seiner Herstellung
Anchor for connecting two components that move relative to one another and method
for producing same
Ancrage de liaison de deux éléments se déplaçant l'un par rapport à l'autre ainsi
que procédé destinés à sa fabrication
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
17.02.2011 DE 202011002862 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.08.2012 Patentblatt 2012/34 |
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Patentinhaber: Mösch, Thomas |
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8173 Neerach (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Mösch, Thomas
8173 Neerach (CH)
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| (74) |
Vertreter: Schumacher, Horst |
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Grosse - Schumacher - Knauer - von Hirschhausen
Patent- und Rechtsanwälte
Frühlingstrasse 43 A 45133 Essen 45133 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 995 850 DE-A1- 1 609 516 DE-U1-202004 005 154
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CH-A5- 576 562 DE-C1- 3 826 514
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft einen Anker zum Verbinden von zwei relativ zueinander beweglichen
Bauteilen gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren
zu seiner Herstellung nach dem Oberbegriff von Anspruch 8. Demnach sind zwei Verankerungselemente
an beiden Enden der Anordnung vorgesehen, die jeweils mit dem einen bzw. dem anderen
der miteinander zu verbindenden Bauteile, wie z.B. einem Mauerwerk und einer Vorsatzschale,
verbindbar sind. Zwischen den beiden Verankerungselementen ist ein längliches Verbindungselement
vorgesehen. Von den Verankerungselementen ist zumindest eines gelenkartig, insbesondere
kugelgelenkartig, mit dem jeweils zugehörenden Verbindungsende des einen bzw. des
anderen Verankerungselementes mit Hilfe einer gelenkartig teilumgriffenen Verdickung
verbunden.
TECHNOLOGISCHER HINTERGRUND
[0002] Anstelle von in sich starren Verbindungsankern werden seit Jahrzehnten bereits nicht
starre Verbindungsanker verwendet, so dass z.B. durch unterschiedliche Wärmedehnung
hervorgerufene Relativverlagerungen der zu verbindenden Bauteile durch den Verbindungsanker
nicht gehemmt werden.
[0003] Aus der
CH-PS-441 679 ist ein Verbindungsanker für Bauwerkstelle bekannt, bei dem das zwischen den beiden
Verankerungselementen liegende Verbindungselement einen federnden Abschnitt aufweist.
In der Regel ist ein Dämpfungsglied an dem fedemden Abschnitt vorgesehen, um unerwünschte
Schwingungsfreiheitsgrade des Verbindungsankers auf ein erträgliches Maß zu verringern.
[0004] Aus der
CH 565 908 A5 ist ein anderer Anker zum Verbinden von zwel relativ zueinander beweglichen Bauwerksteilen
bekannt, bei denen ein zwischen Verankerungselementen gelegenes Verbindungselement
In sich starr ist und mit den Verbindungsenden der Verankerungselemente kugelartig
verbunden. Hierzu welsen die Verankerungselemente an ihren Verbindungsenden halbkugelartige
Verdickungen auf, über die ein als Rohr ausgebildetes Verbindungselement geschoben
und mittels Bördeln an den Rohrenden um die halbkugelartigen Verdickungen zu Haltekragen
verformt sind. Um ein koaxiales Ausrichten der Verankerungselemente mit dem Verbindungselement
Im unbelasteten Zustand des Ankers zu ermöglichen, können Innerhalb des gehäuseartigen
Verbindungselementes zwischen den halbkugelartigen Verdickungen der Verankerungselemente
federartige Stützmittel verspannt sein. Diese können ausrichtende Kräfte auf die halbkugelartigen
Verdickungen ausüben und gestatten in Maßen eine Abstandsveränderung zwischen den
halbkugelartigen Verdickungen innerhalb des gehäuseartigen Verbindungselementes.
[0005] Aus der
CH 576 562 A1 ist ein weiterer Verbindungsanker für relativ zu einander bewegliche Bauwerksteile
bekannt, bei dem das Verbindungselement starr ist und somit federelastische Abstandsveränderungen
zwischen den kugelartigen Verdickungen der Verankerungselemente nicht zulässt. Das
in dieser Welse starre und insgesamt gleichmäßig dicke Verbindungselement ist einstückig,
z.B. aus einem Stahlstab hergestellt. In dessen Enden sind kugelpfannenförmige Aussparungen
zur Aufnahme der kugelförmig verdickten Verbindungsenden der Verankerungselemente
eingearbeitet. Die Tiefe dieser Aufnahmen ist so bemessen, dass nach Einschieben der
kugelartigen Verdickungen der Verbindungselemente die freien Enden des als Ausgleichstell
dienenden Verbindungselementes durch einen Verformungsschrift um die kugelförmigen
Verdickungen umgebördelt werden können. Dabei lassen die Bördelkanten ausreichenden
Spielraum zum Verschwenken der Verankerungselemente bezüglich des Verbindungselementes
bis zu einem maximalen Winkelausschlag.
[0006] Schließlich ist aus der
EP 0 995 850 A1 ein weiterer Anker zum Verbinden von zwei relativ zueinander beweglichen Bauwerksteilen
bekannt, bei dem als einteiliges Verbindungselement, ähnlich wie bei der
CH 565 908 A5, ein rohrartiges Verbindungselement vorgesehen ist, bei dem auf Stützelemente im
Rohrinneren aber verzichtet werden kann. Um die gewünschte Druckstelfigkeit des Verbindungselementes
zu gewährleisten, wird das Rohr am Ende der Verbindungszone sickenartig In seinem
Querschnitt verjüngt, so dass die kugelartige Verdickung am Verbindungsende des jeweiligen
Verankerungselementes axial unbeweglich oder nahezu unbeweglich Ist. Auch bei diesem
Verbindungsanker wird, ähnlich wie bei der
CH 576 562 A1 für das Verbindungselement ein Außendurchmesser gewählt, der deutlich größer als
der Außendurchmesser der kugelartigen Verdickungen an den Verbindungsenden der Verankerungselemente
gewählt ist. Auf diese Weise können die Kugelgelenkpfannen an den beiden Enden des
Verbindungselementes eine ausrelchende Materialstärke aufweisen, um die erforderliche
Festigkeit der Kugelgelenkverbindungen sicherzustellen, ohne das aufwändige spanabhebende
Bearbeltungen an dem Verbindungselement erforderlich sind. Vielmehr können die Bördelungen
an den Verbindungsenden der Verbindungselemente für das teilweise Umgreifen der kugelartigen
Verdickungen der Verankerungselemente durch so genannte Rollverformung stattfinden.
[0007] Ferner ist aus der Praxis, von der die Erfindung ausgeht, ein noch weiterer Ankor
zum Verbinden von zwei relativ zueinander beweglichen Bauwerksteilen bekannt, bei
dem zumindest die eine der gelenkigen Verbindungen zwischen den beiden Verankerungselementen
und dem Verbindungselement aus einem graden Rohrabschnitt besteht, der beidendig umgebördelt
wird, um an seinem ersten Ende eine Verdickung gelenkig und an seinem gegenüberliegende
zweiten Ende eine andere Verdickung starr zu umgreifen. Die eine Verdickung ist an
dem Verankerungselement und die andere Verdickung ist an dem Verbindungselement vorgesehen.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0008] Der Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass die herkömmlichen gelenkartigen Verbindungen
darunter leiden, dass die gewünschte Maßhaltigkeit der Verbindungsanker nur schwierig
zu erreichen ist und dass es bei der Materialverformung zum Herstellen einer gelenkartigen
Verbindung schwierig ist, dass das Gelenk weder zu stramm noch zu lose wird. Davon
ausgehend liegt der Erfindung das Problem zugrunde, bei einem gattungsgemäßen Verbindungsanker
für zwei voneinander beabstandete Bauteile ein präzises gelenkartiges Verbinden zwischen
dem Verbindungselement und zumindest einem der Ankerelemente zu vereinfachen. Zur
Lösung dieses Problems wird ein Verbindungsanker mit den Merkmalen des Anspruchs 1
und ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 8 vorgeschlagen. Demnach ist bei
einem gattungsgemäßen Verbindungsanker vorgesehen, dass in zumindest einer der zwischen
dem Verbindungselement und den Verankerungselementen gelegenen Verbindungszonen ein
gesondertes vorgefertigtes Gelenkpfannenelement angeordnet oder anordbar ist. Das
vorgefertigte Gelenkpfannenelement weist einen zu einer Gelenkpfanne vorgeformten
ersten Endbereich und einen demgegenüber liegenden, zu einem Befestigungselement vorgeformten
zweiten Endbereich auf. Die in zumindest einer der jeweiligen Verbindungszonen vorgesehene
Verdickung an dem Verankerungselement oder an dem Verbindungelement ist von dem ersten
vorgeformten Endbereich des zugehörenden gesonderten vorgefertigten Gelenkpfannenelementes
gelenkartig teilweise umgriffen oder umgreltbar. Hierzu findet eine abschließende
Verformung des gesonderten vorgefertigten Gelenkpfannenelementes statt, so dass eine
axiale Festlegung der Verdickung erfolgt. Das zumindest eine gesondert vorgefertigte
Gelenkpfannenelement ist mittels seines zweiten vorgeformten Endbereiches mit dem
Verbindungselement oder mit mindestens einem der Verankerungselemente starr verbunden
oder starr verbindbar. Bei der gelenkartigen Verbindung nach der Erfindung kann es
sich z.B. um kugelgelenk- oder teilkugelgelenkartige, kreuzgelenkartige oder jede
andere Im Stand der Technik bekannte Gelenkverbindung handeln, bei der eine Verdickung
klauenartig, ringartig oder auf ähnliche Weise tellumfasst wird.
[0009] In der Regel sind zwei Gelenkverbindungen vorgesehen und beide sind gleich aufgebaut.
Die zweite Gelenkverbindung kann aber auch auf Jede andere Im Stand der Technik aufflndbare
Weise ausgeführt sein, ohne die Erfindungslösung zu verlassen.
[0010] Demnach basiert die Erfindung auf dem Grundgedanken, für die Verbindungsanker zumindest
ein gesondert vorgefertigtes Gelenkpfannenelement bereit zu stellen. Hierdurch kann
den mechanischen Anforderungen an die Gelenkverbindung in optimaler Welse Rechnung
getragen werden, und zwar sowohl bezüglich des Materlaleinsatzes, als auch der Materlalauswahl
und der Materialbearbeitung. Es ist auch möglich, die erfindungsgemäßen Gelenkpfannenelemente
in einer einheitlichen Größe mit Verbindungs- und Verankerungselementen unterschiedlicher
Dimensionierung und insbesondere unterschiedlichen Querschnitts zu verwenden, weil
ihre Belastbarkeit besonders hoch ist. Das Vorhalten vieler verschiedener Größen ist
also vermeidbar. Die Gelenkpfannenelemente können besonders präzise und vor allem
besonders maßhaltig hergestellt werden. Das gleiche gilt für die Gesamtlänge von Verbindungselement
und Gelenkpfannenelement/en. Es liegt auch im Sinne der Erfindung, wenn das Verbindungselement
und die Gelenkpfannenelemente einteilig hergestellt sind.
[0011] Es Ist nun auf verschiedene Welse möglich, die Erfindung auszuführen: Grundsätzlich
können die gesonderten Gelenkpfannenelemente aus einem z.B. metallischen Vollmaterial,
z.B. durch Drehen, hergestellt sein. Bevorzugt werden Schmiedestücke, d.h. allgemein
durch Umformen hergestellte gesonderte vorgefertigte Gelenkpfannenelemente, insbesondere
Kugelgelenkpfannenelemente; hierbei kann es sich auch um aus einem rohrförmigen Rohling
umverformte Gelenkpfannenelemente handeln. Ganz oder teilweise durch Schmieden vorgefertigte
gesonderte Gelenkpfannenelemente erreichen bei vergleichsweise geringem Materialeinsatz
und großer Präzision besonders hohe Festigkeiten. Dies glit auch, wenn das Verbindungselement
und die Gelenkpfannenelemente ein einteiliges Schmiedestück bilden oder dazu zusammengefügt
sind.
[0012] Das starre Verbinden der gesonderten vorgefertigten Gelenkpfannenelemente mit den
Verankerungselementen bzw. dem Verbindungselement kann auf verschiedene Weise, z.B.
auch durch Schweißen erfolgen. Besonders bevorzugt wird eine Verbindung, bei der das
stabförmige verbindungsseitige Ende des Verankerungselementes oder des Verbindungselementes
mit mindestens einer geschlossen oder spiralig umlaufenden oder unterbrochenen Umfangsrillung
versehen ist. Solche Verformungen können durch Rollverformung oder spanabhebend hergestellt
werden und z.B. in Gestalt einer einzelnen oder mehrerer umlaufender in sich geschlossener
Rillen oder einer spiralförmig geformten Rille, wie z.B. einem Schraubgewinde verwirklicht
werden.
[0013] Das nach dem Zusammenfügen von Verankerungselement und Verbindungselement an der
gelenkertigen Verbindungsstelle erforderliche Umbördeln des gesonderten vorgefertigten
Gelenkpfannenelementes kann grundsätzlich auf konventionelle Weise erfolgen. Als besonders
vorteilhaft hat sich eine, insbesondere radiale Auskragung des gesonderten vorgefertigten
Gelenkpfannenelementes an oder nahe seinem Mündungsende oder Bördelrand erwiesen.
Dies kann u. A. die spätere Festigkeit und/oder Präzision der Gelenkverbindung verbessem
und/oder die Umverformung durch Bördeln mit vergleichsweise einfachen Werkzeugen ermöglichen.
[0014] Das Querschnittsverhältnis bzw. der Außendurchmesser des gesonderten Gelenkpfannenelementes,
zu den Querschnittsflächen bzw. Durchmessern der angrenzenden Verankerungs- und/oder
Verbindungselemente kann frei gewählt werden. Als besonders vorteilhaft haben sich
Außendurchmesser erwiesen, die das 1,0 bis 4,0 fache des Querschnittsmaßes des Verankerungselementes
und/oder Verbindungselementes betragen. Besonders bevorzugt ist ein Durchmesserverhältnis
von 1,5 bis 3,0. In extremen Anwendungsfällen sind aber auch Durchmesserverhältnisse
unter 1,0 ausführbar.
[0015] Die vorgenannten sowie die beanspruchten und in den Ausführungsbeispielen beschriebenen
erfindungsgemäß zu verwendenden Bauteile unterliegen in ihrer Größe, Formgestaltung,
Materialauswahl und technischen Konzeption keinen besonderen Ausnahmebedingungen,
so dass die in dem Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien uneingeschränkt Anwendung
finden können.
[0016] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen, sowie aus der nachfolgenden Beschreibung und der zugehörigen
Zeichnung, in der - beispielhaft - ein Ausführungsbeispiel eines Ankers dargestellt
ist.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0017] In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- einen zwei Bauwerksteile zueinander sichernden Verbindungsanker;
- Fig.2A-C
- denselben Verbindungsanker in drei verschiedenen Situationen als ganzen und im Detallausschnitt
- Fig. 3
- von einer alternativen Ausführungsform eines Gelenkpfannenelementes für einen Verbindungsanker
im Längsschnitt sowie
- Fig. 4
- eine Herstellungsvorrichtung für das Verbinden einer Verdickung mit einem Gelenkpfannenelement.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
[0018] Figur 1 zeigt den Ausschnitt eines Gebäudes bestehend aus zwei Bauwerksteilen, nämlich
einer Mauerung 10B und eine Vorsatzschale 10A. In jedem der Bauteile ist ein, im Ausführungsbeispiel
stabförmiges, Verankerungselement 12A bzw. 12B fest verankert. Ein dazwischen liegendes
Verbindungselement 14 ist über Verbindungszonen 13A bzw. 13B mit den Verbindungsenden
der Verankerungselemente 12A bzw. 12B gelenkig verbunden. Hierzu dienen gesonderte
vorgefertigte Gelenkpfannenelemente 16A, 16B.
[0019] Wie aus Figur 2A ersichtlich umfasst jedes Gelenkpfannenelement 16A, 16B einen vorgeformten,
als Kugelgelenkpfanne mit einem radial außen umlaufenden Außenkragen 19 gestalteten,
ersten Endbereich 17A und einen vorgeformten, als Gewindebohrung 21 gestalteten, zweiten
Endbereich 17B (siehe Detaildarstellung). Die Verankerungselemente 12A, 12 B sind
am gelenkseitigen Ende mit an sich bekannten Verdickungen 18A, 18B versehen, die ohne
oder mit geringem Untermaß In die Gelenkpfanne hineinpassen. Das Verbindungselement
14 weist beidendig einen über einen Anschlag 14A, 14B hinausragenden Gewindezapfen
20 auf (siehe Detaildarstellung), der auf die Gewindebohrung 21 der Gelenkpfannenelemente
16A, 16B abgestimmt ist und bis zu einem Anschlag 16A', 16B' in das Gelenkpfannenelement
16A, 16B hineinschraubbar ist.
[0020] Das Gelenkpfannenelement ist durch Schmieden zu der z. B. in Fig. 2A oder 3 dargestellten
Form vorgeformt und besteht aus einem In der Regel metallischen Werkstoff.
[0021] Wie aus Figur 2B ersichtlich, kann der erste Endbereich 17A im Bereich der Auskragung
19, die am oder nahe dem Mündungsende gelegen ist, durch z. B. einen Rollvorgang um
die Verdickung 18A, 18B teilweise umgebördelt werden, so dass eine ausreichende Schwenkbeweglichkeit
der benachbarten Elemente trotz axialer Unbeweglichkeit verbleibt.
[0022] Figur 2C zeigt eine Einsatzsituation des Verbindungsankers, in dem sich die Bauwerksteile
gegeneinander verlagert haben.
[0023] Ein starres Verbinden der gesonderten Gelenkpfannenelemente 16A, 16B mit dem Verbindungselement
14 kann z.B. auch durch Schweißen erfolgen. Besonders bevorzugt wird eine in den Figuren
1 bis 3 dargestellte Verbindung, bei der die stabförmigen verbindungsseltigen Enden
der Verankerungselemente 12A, 12B mit mindestens einer geschlossen oder spiralig umlaufenden
oder unterbrochenen Umfangsrillung versehen sind, wie z.B. mit einem Schraubgewinde,
wobei die zweiten Endbereiche 17B der gesonderten Gelenkpfannenelemente 16A, 16B dann
ein entsprechendes Gegengewinde oder Aufnahme, In dem dargestellten Beispiel ein Innengewinde,
aufweisen.
[0024] Das nach dem Zusammenfügen der Verankerungselemente 12A, 12B mit dem Verbindungselement
an der kugelartigen Verbindungsstelle in Gestalt der kugelartigen Verdickungen 18A,
18B erforderliche Umbördeln der gesonderten gesonderten Gelenkpfannenelemente 16A,
16B kann grundsätzlich auf konventionelle Weise erfolgen. Als besonders vorteilhaft
hat sich eine Außenkragung 19 der gesonderten Gelenkpfannenelemente 16A, 16B an ihrem
Mündungsende oder Bördelrand erwiesen. Dies kann u. A. die spätere Festigkeit und/oder
Präzision der Gelenkverbindung verbessern und/oder die Umverformung durch Bördeln
mit vergleichsweise einfachen Werkzeugen ermöglichen.
[0025] Wie bereits erwähnt, werden die gesonderten Gelenkpfannenelemente 16A, 16B bevorzugt
als Schmiedestücke hergestellt; hierbei kann es sich auch um aus einem rohrförmigen
Rohling umverformte Gelenkpfannenelemente 16C handeln, wie in Figur 3 dargestellt,
wobei in diesem Ausführungsbeispiel der eine, von einem Rohrabschnittsende gebildete
zweite Endbereich 17B zu einem Zapfen 16C' mit Auβengewinde umgeformt wurde, das in
ein Innengewinde des Verbindungselementes oder eines der Ankerelemente einschraubbar
ist. Durch das Schmieden der gesonderten Gelenkpfannenelemente werden bei vergleichsweise
geringem Materialeinsatz hohe Festigkeiten erzielt.
[0026] Das Querschnittsverhältnis bzw. der Außendurchmesser D1 der gesonderten Gelenkpfannenelemente,
zu den Querschnittsflächen bzw. Durchmessern D2 und/oder D3 der angrenzenden Verankerungs-
und/oder Verbindungselemente kann frei gewählt werden. Als besonders vorteilhaft haben
sich Außendurchmesser erwiesen, die das 1,0 bis 4,0 fache des Querschnittsmaßes des
Verankerungselementes und/oder Verbindungselementes betragen. Besonders bevorzugt
ist ein Durchmesserverhältnis von 1,5 bis 3.0. In extremen Anwendungsfällen sind aber
auch Durchmesserverhältnisse unter 1,0 ausführbar.
[0027] Aus Figur 4 ist eine Vorrichtung ersichtlich zum Herstellen eines Ankers zum Verbinden
von zwei relativ zueinander beweglichen Bauteilen bestehend aus zwei Verankerungselementen,
von denen zumindest eines der Verankerungselemente gelenkartig, insbesondere kugelartig,
mit einem als Ausgleichsteil dienenden Verbindungselement mit Hilfe einer gelenkartig
teilumgriffenen Verdickung verbunden sind, wobei ein angetriebener Rollensatz 30 derart
vorgesehen ist, das Gelenkpfannenelement 16A durch eine Rollbewegung unter gleichzeltigem
Aufbringen einer Last so verpresst wird, dass eine in der Gelenkpfanne eingelassene
Verdickung 18A; 18B, insbesondere ein Bolzen oder ein Kugelbolzen, formschlüssig fixiert
Ist und die gewünschte Zug- und Druckbelastung von der Gelenkpfanne übernehmen kann.
Der Rollensatz 30 besteht aus mindestens drei auf einem Kreis um das Gelenkpfannenelement
16A; 16B, 18C angeordneten Rollen 30A, 30B, 30C, wobei mindestens eine der Rollen
drehangetrieben und mindestens eine der Rollen gegen das Gelenkpfannenelement ausdrückbar
Ist.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0028]
- 10
- Verbindungsanker
- 10A, 10B
- Bauteile
- 12A, 12B
- Verankerungselemente
- 13A, 13B
- Verbindungszonen
- 14
- Verbindungselement
- 14A, 14B
- Anschläge
- 15A, 15B
- Verbinder
- 16A, 16B
- Gelenkpfannenelement
- 16C
- Gelenkpfannenelement
- 16A', 16B'
- Anschläge
- 16C'
- Zapfen
- 17A
- erster Endbereich
- 17B
- zweiter Endbereich
- 18A, 18B
- Verdickung
- 19
- Auskragung
- 20
- Gewindezapfen
- 21
- Gewindebohrung
- 30
- Rollensatz
- 30A-C
- Rollen
- 31
- Druckeinrichtung
- D1
- Außendurchmesser
- D2
- Außendurchmesser
- D3
- Außendurchmesser
1. Anker zum Verbinden von zwei relativ zueinander beweglichen Bauteilen (10A, 10B) mit
zwei Verankerungselementen (12A, 12B), von denen zumindest eines der Verankerungselemente
gelenkartig, insbesondere kugelartig, mit einem als Ausgleichsteil dienenden Verbindungselement
(14) mit Hilfe einer gelenkartig teilumgriffenen Verdickung (18A, 18B) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass in zumindest einer der zwischen dem Verbindungselement (14) und den Verankerungselementen
(12A, 12B) gelegenen Verbindungszonen (13A, 13B) ein gesondertes vorgefertigtes Gelenkpfannenelement
(16A, 16B, 16C) mit einem zu einer Gelenkpfanne vorgeformten ersten Endbereich (17A)
und einem demgegenüber liegenden, zu einem Befestigungselement vorgeformten zweiten
Endbereich (17B), angeordnet ist,
dass die in zumindest einer der jeweiligen Verbindungszonen (13A, 13B) an dem Verankerungselement
(12A, 12B) oder an dem Verbindungselement (14) vorgesehene Verdickung (18A, 18B) von
dem vorgeformten ersten Endbereich (17A) des zugehörenden gesonderten vorgefertigten
Gelenkpfannenelementes (16A, 16B) gelenkartig teilweise umgriffen wird , und
dass das zumindest eine der gesondert vorgefertigten Gelenkpfannenelement (16A, 16B) mittels
seines vorgeformten zweiten Endbereiches (17B) mit dem Verbindungselement (14) oder
mit mindestens einem der Verankerungselemente (12A, 12B) starr verbunden oder starr
verbindbar ist.
2. Verbindungsanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine gesonderte Gelenkpfannenelement (16A, 16B) als Schmiedestück
ausgeführt ist.
3. Verbindungsanker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme des zweiten Endbereiches (17B) des mindestens einen gesonderten Gelenkpfannenelementes
(16A, 16B) im Endbereich des zugeordneten Verankerungselementes (12A, 12B) bzw. Verbindungselementes
(14) zumindest ein Verbinder (15A, 15B) vorgesehen ist.
4. Verbindungsanker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Gelenkpfanne oder das mindestens eine gesonderte vorgefertigte
Gelenkpfannenelement (16A, 16B) im Bereich ihres Mündungsendes oder seines vorgeformten
ersten Endbereiches (17A) eine Auskragung (19) aufweist.
5. Verbindungsanker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskragung die mindestens eine Gelenkpfanne oder das mindestens eine gesonderte
Gelenkpfannenelement (16A, 16B) außenseitig umläuft.
6. Verbindungsanker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Gelenkpfanne oder das mindestens eine gesonderte vorgefertigte
Gelenkpfannenelement (16A, 16B) im Bereich ihres/ seines vorgeformten zweiten Endbereiches
(17B) einen Gewindezapfen (20) oder eine Gewindebohrung (21) aufweist.
7. Verbindungsanker nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (14) und die Gelenkpfannenelemente (16A, 16B) einteilig ausgeführt
sind.
8. Verfahren zum Herstellen eines Ankers zum Verbinden von zwei relativ zueinander beweglichen
Bauteilen bestehend aus zwei Verankerungselementen, von denen zumindest eines der
Verankerungselemente gelenkartig, insbesondere kugelartig, mit einem als Ausgleichsteil
dienenden Verbindungselement mit Hilfe einer gelenkartig teilumgriffenen Verdickung
verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass in zumindest einer der zwischen dem Verbindungselement und den Verankerungselementen
gelegenen Verbindungszonen ein gesondertes vorgefertigtes Gelenkpfannenelement mit
einem zu einer Gelenkpfanne vorgeformten ersten Endbereich und einem demgegenüber
liegenden, zu einem Befestigungselement vorgeformten zweiten Endbereich, angeordnet
wird,
dass die in zumindest einer der jeweiligen Verbindungszonen an dem Verankerungselement
oder an dem Verbindungselement vorgesehene Verdickung von dem vorgeformten ersten
Endbereich des zugehörenden gesonderten vorgefertigten Gelenkpfannenelementes gelenkartig
teilweise umgriffen wird und
dass das zumindest eine gesondert vorgefertigte Gelenkpfannenelement mittels seines vorgeformten
zweiten Endbereiches mit dem Verbindungselement oder mit mindestens einem der Verankerungselemente
starr verbunden wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine gesonderte Gelenkpfannenelement als Schmiedestück ausgeführt
wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Gelenkpfanne oder das mindestens eine gesonderte vorgefertigte
Gelenkpfannenelement im Bereich ihres Mündungsendes oder seines vorgeformten ersten
Endbereiche zumindest vor einem abschließenden Verformungsschritt mit einer Auskragung
versehen wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass das gesondert vorgefertigte Gelenkpfannenelement mittels eines angetriebenen Rollensatzes
durch eine Rollbewegung unter gleichzeitigem Aufbringen einer Last so verpresst wird,
dass eine in der Gelenkpfanne eingelassene Verdickung, insbesondere ein Bolzen oder
ein Kugelbolzen, formschlüssig fixiert wird, so dass die gewünschte Zug- und Druckbelastung
von der Gelenkpfanne übernehmen kann.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollensatz aus mindestens drei auf einem Kreis um das Gelenkpfannenelement angeordneten
Rollen besteht, wobei mindestens eine der Rollen drehangetrieben und mindestens eine
der Rollen gegen das Gelenkpfannenelement gedrückt wird.
1. An anchor for connecting two components (10A, 10B) that move,relative to one another
to two anchoring elements (12A, 12B), whereof at least one of the anchoring elements
is connected in an articulated manner, in particular in a ball-like manner, to a connecting
element (14), serving as a compensating part, with the aid of a thickened portion
(18A, 18B) partially gripped in an articulated manner,
characterised in that
a separate prefabricated hinge socket element (16A, 16B, 16C), with a first end region
(17A) preformed into a hinge socket and an opposite second end region (17B) preformed
into a fixing element, is arranged in at least one of the connecting zones (13A, 13B)
located between the connecting element (14) and the anchoring elements (12A, 12B),
the thickened portion (18A, 18B) provided on the anchoring element (12A, 12B) or on
the connecting element (14) in at least one of the respective connecting zones (13A,
13B) is partially gripped in an articulated manner by the preformed first end region
(17A) of the associated separate prefabricated hinge socket element (16A, 16B) and
the at least one separately prefabricated hinge socket element (16A, 16B) is or can
be rigidly connected by means of its preformed second end region (17B) to the connecting
element (14) or to at least one of the anchoring elements (12A, 12B).
2. The connecting anchor according to claim 1, characterised in that the at least one separate hinge socket element (16A, 16B) is constituted as a forged
piece.
3. The connecting anchor according to claim 1 or 2, characterised in that at least one connector (15A, 15B) is provided for receiving the second end region
(17B) of the at least one separate hinge socket element (16A, 16B) in the end region
of the associated anchoring element (12A, 12B) or the connecting element (14).
4. The connecting anchor according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the at least one hinge socket or the at least one separate prefabricated hinge socket
element (16A, 16B) comprises a projection (19) in the region of its mouth end or its
preformed first end region (17A).
5. The connecting anchor according to claim 4, characterised in that the projection runs on the outside around the at least one hinge socket or the at
least one separate hinge socket element (16A, 16B).
6. The connecting anchor according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the at least one hinge socket or the at least one separate prefabricated hinge socket
element (16A, 16B) comprises a threaded stem (20) or a threaded bore (21) in the region
of its preformed second end region (17B).
7. The connecting anchor according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the connecting element (14) or the hinge socket elements (16A, 16B) are constituted
in one piece.
8. A method for producing an anchor for connecting two components that move relative
to one another, comprising two anchoring elements, whereof at least one of the anchoring
elements is connected in an articulated manner, in particular in a ball-like manner,
to a connecting element, serving as a compensating part, with the aid of a thickened
portion partially gripped in an articulated manner,
characterised in that
a separate prefabricated hinge socket element with a first end region preformed into
a hinge socket and an opposite second end region preformed into a fixing element is
arranged in at least one of the connecting zones located between the connecting element
and the anchoring elements,
the thickened portion provided on the anchoring element or on the connecting element
in at least one of the respective connecting zones is partially gripped in an articulated
manner by the preformed first end region of the associated separate prefabricated
hinge socket element and
the at least one separately prefabricated hinge socket element is or can be rigidly
connected by means of its preformed second end region to the connecting element or
to at least one of the anchoring elements.
9. The method according to claim 8, characterised in that the at least one separate hinge socket element is constituted as a forged piece.
10. The method according to any one of claims 8 or 9, characterised in that the at least one hinge socket or the at least one separate prefabricated hinge socket
element is provided with a projection in the region of its mouth end or its preformed
first end region at least before a following forming step.
11. The method according to any one of claims 8 to 10, characterised in that
the separately prefabricated hinge socket element is pressed by means of a driven
roller set by a rolling motion with the simultaneous application of a load, such that
a thickened portion introduced in the hinge socket, in particular a bolt or a ball
stud, is fixed in a form-fit manner, so that it can take over the desired tensile
and compressive load from the hinge socket.
12. The method according to claim 11, characterised in that the roller set comprises at least three rollers arranged on a circle around the hinge
socket element, wherein at least one of the rollers is driven in a rotary manner and
at least one of the rollers is pressed against the hinge socket element.
1. Ancrage destiné à assembler deux éléments constitutifs (10A, 10B) mobiles l'un par
rapport à l'autre avec deux éléments d'ancrage (12A, 12B) dont au moins l'un des éléments
d'ancrage est relié à la manière d'une articulation, notamment à la manière d'une
rotule avec un élément d'assemblage (14) faisant office de pièce compensatrice à l'aide
d'un épaississement (18A, 18B) partiellement entouré à la manière d'une articulation,
caractérisé en ce que
dans au moins l'une des zones d'assemblage (13A, 13B) située entre l'élément d'assemblage
(14) et les éléments d'ancrage (12A, 12B) est placé un élément en coussinet à rotule
(16A, 16B, 16C) préfabriqué séparément avec une première région d'extrémité (17A)
préfaçonnée en coussinet à rotule et une deuxième région d'extrémité (17B) placée
à l'opposée de cette dernière, préfaçonnée en un élément de fixation,
en ce que l'épaississement (18A, 18B) prévu dans au moins l'une des zones d'assemblage (13A,
13B) respectives sur l'élément d'ancrage (12A, 12B) ou sur l'élément d'assemblage
(14) est entouré partiellement à la manière d'une articulation par la première région
d'extrémité (17A) préfaçonnée de l'élément en coussinet à rotule (16A, 16B) préfabriqué
séparément associé et
en ce qu'à l'aide de sa deuxième région d'extrémité (17B) préfaçonnée, l'au moins un élément
en coussinet à rotule (16A, 16B) préfabriqué séparément est assemblé de manière rigide
ou susceptible d'être assemblé de manière rigide avec l'élément d'assemblage (14)
ou avec au moins l'un des éléments d'ancrage (12A, 12B).
2. Ancrage d'assemblage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un élément en coussinet à rotule (16A, 16B) séparé est réalisé en tant
que pièce forgée.
3. Ancrage d'assemblage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que pour recevoir la deuxième région d'extrémité (17B) de l'au moins un élément en coussinet
à rotule (16A, 16B) séparé, il est prévu dans la région d'extrémité de l'élément d'ancrage
(12A, 12B) ou élément d'assemblage (14) associé au moins un raccord (15A, 15B).
4. Ancrage d'assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que dans la région de son extrémité d'embouchure ou de sa première région d'extrémité
(17A) préfaçonnée, l'au moins un coussinet à rotule ou l'au moins un élément en coussinet
à rotule (16A, 16B) préfabriqué séparément comporte un encorbellement (19).
5. Ancrage d'assemblage selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'encorbellement entoure par l'extérieur l'au moins un coussinet à rotule ou l'au
moins un élément en coussinet à rotule (16A, 16B) séparé.
6. Ancrage d'assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que dans la région de sa deuxième zone d'extrémité (17B) préfaçonnée, l'au moins un coussinet
à rotule ou l'au moins un élément en coussinet à rotule (16A, 16B) préfabriqué séparément
comporte un tenon fileté (20) et ou un taraudage (21).
7. Ancrage d'assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément d'assemblage (14) et les éléments en coussinets à rotule (16A, 16B) sont
conçus en monobloc.
8. Procédé destiné à fabriquer un ancrage destiné à assembler deux éléments constitutifs
mobiles l'un par rapport à l'autre constitué de deux éléments d'ancrage dont au moins
l'un des éléments d'ancrage est relié à la manière d'une articulation, notamment à
la manière d'une rotule avec un élément d'assemblage faisant office de pièce compensatrice
à l'aide d'un épaississement partiellement entouré à la manière d'une articulation,
caractérisé en ce que
dans au moins l'une des zones d'assemblage situées entre l'élément d'assemblage et
les éléments d'ancrage, on place un élément en coussinet à rotule préfabriqué séparément
avec une première région d'extrémité préfaçonnée en un coussinet à rotule et une deuxième
région d'extrémité (17B) placée à l'opposée de cette dernière, préfaçonnée en un élément
de fixation,
en ce qu'on entoure partiellement à la manière d'une articulation l'épaississement prévu dans
au moins l'une des zones d'assemblage respectives sur l'élément d'ancrage ou sur l'élément
d'assemblage à la manière d'une articulation avec la première région d'extrémité préfaçonnée
de l'élément en coussinet à rotule préfabriqué séparément et
en ce qu'à l'aide de sa deuxième région d'extrémité préfaçonnée, on assemble de manière rigide
l'au moins un élément en coussinet à rotule préfabriqué séparément avec l'élément
d'assemblage ou avec au moins l'un des éléments d'ancrage.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'on réalise l'au moins un élément en coussinet à rotule séparé en tant que pièce forgée.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce qu'au moins avant une étape de déformation terminale, dans la région de son extrémité
d'embouchure ou de sa première région d'extrémité préfaçonnée, on munit l'au moins
un coussinet à rotule ou l'au moins un élément en coussinet à rotule préfabriqué séparément
d'un encorbellement.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 10,
caractérisé en ce
qu'on comprime l'élément en coussinet à rotule préfabriqué séparément à l'aide d'un jeu
de rouleaux entraîné par un mouvement de roulement sous application simultanée d'une
charge, de sorte qu'un épaississement incorporé dans le coussinet à rotule, notamment
un boulon ou un boulon à rotule soit fixé par complémentarité de forme, de sorte à
pouvoir absorber la contrainte par traction ou par pression souhaitée à partir du
coussinet à rotule.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que le jeu de rouleaux est constitué d'au moins trois rouleaux placés sur un cercle,
autour de l'élément en coussinet à rotule, au moins l'un des rouleaux étant entraîné
en rotation et au moins l'un des rouleaux étant pressé contre l'élément en coussinet
à rotule.


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