[0001] Die Erfindung betrifft einen Halter für eine Anhaltekelle.
[0002] Anhaltekellen werden beispielsweise von der Verkehrspolizei benutzt, um einzelne
Fahrzeuge aus einem fließenden Fahrzeugstrom herauszuwinken. Dies geschieht üblicherweise
während der Fahrt, indem ein auf dem Beifahrersitz sitzender Beamter die Anhaltekelle
aus dem geöffneten Beifahrerfenster hält und so dem Fahrer des hinter ihm bzw. schräg
neben ihm fahrenden Fahrzeugs bedeutet, ihm zu folgen, anzuhalten oder an der nächsten
Möglichkeit beispielsweise eine Autobahn zu verlassen.
[0003] Damit eine derartige Anhaltekelle für die Beamten schnell und einfach greifbar ist,
wird sie in der Regel in einem Seitenstaufach in der Beifahrertür oder einer Mittelkonsole
verwahrt. Diese Fächer sind nicht speziell für die Aufnahme einer derartigen Anhaltekelle
ausgerüstet, sondern sind allgemein als Staufächer für verschiedenste Gegenstände
vorgesehen und weisen in der Regel keinen Deckel auf. Die Kelle liegt folglich lediglich
lose im Innenraum des Fahrzeugs.
[0004] Dies weist mehrere Nachteile auf. Eine lose in dem Staufach liegende Kelle wird durch
die Bewegung des Kraftfahrzeuges beispielsweise bei Kurvenfahrten, durch Bremsen und
Beschleunigen oder das Überfahren eines Hindernisses oder eines Schlagloches in dem
sie aufnehmenden Behältnis hin und her geschleudert. Dabei kommt es zum einen zu einer
nicht unerheblichen Geräuschentwicklung, die auf Dauer die Fahrzeuginsassen stört,
und zum anderen zu Beschädigungen der Anhaltekelle in Form von Kratzern oder abgebrochenen
Teilstücken. Zudem kann eine lediglich lose in einem Behältnis liegende Kelle im Falle
eines Unfalles ungehindert das Behältnis verlassen und durch den Innenraum des Kraftfahrzeugs
geschleudert werden. Sie stellt in diesem Fall ein erhebliches Verletzungsrisiko für
die sich im Fahrzeug befindenden Personen dar. Dies ist insbesondere bei Unfällen
zu befürchten, bei denen sich das Fahrzeug, in dem die Kelle gelagert ist, überschlägt.
[0005] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Verstaumöglichkeit für eine
Anhaltekelle im Innenraum eines Kraftfahrzeuges vorzuschlagen, in der die Anhaltekelle
fest und sicher verstaut und dennoch leicht zugänglich ist.
[0006] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch einen Halter für eine Anhaltekeile
mit einer im Innenraum eines Kraftfahrzeuges befestigbaren Halteplatte, einer an der
Halteplatte angeordneten Aufnahmeschale und einer Klemmvorrichtung zum Einklemmen
der Anhaltekelle in einer Transportposition.
[0007] Mit der Halteplatte ist der erfindungsgemäße Halter beispielsweise an der Innenseite
der Beifahrertür des Kraftfahrzeuges befestigbar. Dabei wird die Halteplatte beispielsweise
über Schrauben, Nieten oder ähnliches an der jeweiligen Position im Innenraum des
Kraftfahrzeugs angebracht. Die Halteplatte kann auch geklebt oder in sonstiger Weise
befestigt sein. Die Anhaltekelle kann dann in die Klemmvorrichtung eingebracht werden
und wird in dieser in der Transportposition gehalten. Dadurch ist die Anhaltekelle
fixiert und kann auch bei extremen Fahrmanövern oder Unfällen nicht durch den Innenraum
geschleudert werden. Gleichzeitig ist durch das simple Einklemmen die Anhaltekelle
einfach und schnell zu verstauen und genau so einfach dem Halter bzw. der Klemmvorrichtung
wieder zu entnehmen. Auch ein Umherfliegen während normaler Fahrmanöver wird durch
den erfindungsgemäßen Halter sicher verhindert, so dass es nicht zu einem Klappern
oder einer Beschädigung der Anhaltekelle während der Fahrt kommen kann.
[0008] In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die Klemmvorrichtung
wenigstens ein Federelement, das derart angeordnet ist, dass die Anhaltekelle zwischen
dem wenigstens einen Federelement und der Aufnahmeschale einklemmbar ist. Dabei wird
während des Einklemmens der Anhaltekelle das Federelement aus der Gleichgewichtslage
herausgedrückt und so durch die Federkraft federbeaufschlagt. Die Aufnahmekelle, die
zwischen dem wenigstens einen Federelement und der Aufnahmeschale eingeklemmt ist,
wird somit durch diese Federkraft in der Transportposition gehalten.
[0009] Unter der Gleichgewichtslage des wenigstens einen Federelementes wird im Folgenden
die Lage verstanden, in der sich das wenigstens eine Federelement befindet, wenn sich
keine Anhaltekelle im Halter befindet. In dieser Lage kann das Federelement durchaus
bereits eine Kraft auf des jeweils andere Bauteil der Klemmvorrichtung, ausüben. Das
wenigstens eine Federelement wäre in diesem Fall vorgespannt, so dass die auf die
Anhaltekelle ausgeübte Kraft größer ist, als wenn das Federelement nicht vorgespannt
wäre. Dadurch wird die Haltekraft vergrößert und somit die Stabilität der Lagerung
der Kelle im Halter erhöht.
[0010] Alternativ oder zusätzlich dazu kann die Klemmvorrichtung auch zwei Federelemente
umfassen, die derart angeordnet sind, dass die Anhaltekelle zwischen den beiden Federelementen
einklemmbar ist. Dabei ist das Wirkprinzip identisch. Beim Einsetzen der Anhaltekelle
in der Transportposition in die Klemmvorrichtung werden in dieser Ausgestaltung die
beiden Federelemente aus der Gleichgewichtslage bewegt und somit in der entgegen gesetzten
Richtung federbelastet. Dadurch entsteht eine Klemmwirkung, die die Anhaltekelle in
der Transportposition innerhalb der Klemmvorrichtung festhält.
[0011] Die Federelemente können dabei bevorzugt mit der Halteplatte oder der Aufnahmeschale
vernietet sein. Natürlich sind auch andere Möglichkeiten der Befestigung, beispielsweise
Kleben oder Schrauben, möglich.
[0012] In einer konstruktiv besonders einfachen Ausgestaltung wird die Klemmvorrichtung
durch die Halteplatte und zumindest einen Teil der Aufnahmeschale gebildet. Es ist
dann kein separates Federelement nötig, wodurch der Produktionsaufwand und damit die
Herstellungskosten reduziert werden. Die Aufnahmeschale ist in diesem Fall so ausgestaltet,
dass die Anhaltekelle zwischen der Halteplatte und der Aufnahmeschale eingeklemmt
werden kann. Dazu ist vorzugsweise zu mindest ein Teil der Aufnahmeschale federnd
ausgestaltet.
[0013] Vorzugsweise sind die Federelemente und zumindest eine Seite der Aufnahmeschale mit
einer Polsterung ausgestattet. Besonders vorteilhafterweise ist auch zumindest ein
Teil der Halteplatte mit der Polsterung versehen. Natürlich sind hier auch unterschiedliche
Polsterungen denkbar. Damit kann gewährleistet werden, dass alle Teile des Halters,
die unmittelbar mit der Anhaltekelle in Kontakt kommen, gepolstert sind, so dass es
nicht zu Kratzern oder sonstigen Beschädigungen an der Anhaltekelle kommen kann. Dies
ist insbesondere von Vorteil für den mittleren Bereich der Anhaltekelle, da hierzu
meist ein leuchtender, oftmals roter oder grüner, Bereich vorgesehen ist. Dies ist
zusammen mit dem äußeren Rand der Kelle der gegen mechanische Beanspruchung empfindlichste
Bereich der Anhaltekelle, so dass hier eine Polsterung besonders vorteilhaft ist.
Die Polsterung kann insbesondere aus einem Polypropylen oder einem anderen Schaumstoff
bestehen.
[0014] Vorteilhafterweise ist die Klemmvorrichtung zum Einklemmen einer zweiseitigen Anhaltekelle
ausgebildet. Anhaltekellen gibt es in einseitiger und zweiseitiger Ausführung. Bei
einer einseitigen Anhaltekelle ist nur auf einer Seite, die hier Vorderseite genannt
werden soll, ein leuchtender Bereich vorgesehen. Da hier sowohl Leuchtmittel als auch
farbige Abdeckkappen vorgesehen sein müssen, steht dieser Bereich in der Regel in
axialer Richtung über die Vorderseite des eigentlichen Kellenkörpers hinaus. Bei einer
zweiseitigen Anhaltekelle ist auch auf der der Vorderseite gegenüber liegenden Rückseite
eine Leuchtvorrichtung vorgesehen. Diese kann beispielsweise eine andere Farbe haben.
Als besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, wenn die in den Halter eingesetzte
Anhaltekelle in der Transportposition so angeordnet ist, dass der eigentliche Kellenkörper
von der Halteplatte beabstandet angeordnet ist. Dann kann zwischen der Halteplatte
und dem eigentlichen Kellenkörper der axial hervorstehende Leuchtbereich mit Leuchtkörper
und farbiger Abdeckkappe angeordnet werden.
[0015] In einer konstruktiv besonders einfachen Ausgestaltung ist die Aufnahmeschale beispielsweise
mittels Ultraschallschweißung an der Halteplatte befestigt. Dabei sind keine weiteren
Verbindungsmittel nötig, sondern die beiden Teile, die vorzugsweise aus einem Kunststoff
bestehen, werden mittels Ultraschallschweißung aneinander befestigt. Die Verbindung
ist einfach und kostengünstig herzustellen und benötigt keine zusätzlichen Bauteile.
[0016] Vorzugsweise weist die Aufnahmeschale einen kreissegmentförmigen Bereich auf. Dieser
dient dann zur Aufnahme des eigentlichen Kellenkörpers, der ebenfalls in der Regel
kreisförmig ausgebildet ist. Wird die Aufnahmeschale so ausgebildet, dass sie der
Form der Kelle folgt, ist eine besonders sichere Halterung und Lagerung der Kelle
in der Transportposition gewährleistet. An einer Seite umfasst die Aufnahmeschale
vorteilhafterweise einen Aufnahmebereich für einen Griffansatz der Anhaltekelle. Das
ist insbesondere der Teil der Anhaltekelle in der der Griff mit dem eigentlichen Kellenkörper
verbunden ist beziehungsweise in diesen übergeht. Dadurch kann gewährleistet werden,
dass die Kelle im Halter nicht nur eingeklemmt wird, sondern auch am Griffansatz nochmals
einrastet. Natürlich ist auch eine normale Lagerung ohne Rastmechanismus denkbar.
Damit ist neben einer besonders sicheren und eindeutigen Lagerung und Transportposition
zudem gewährleistet, dass Personen, die nach der Anhaltekelle greifen, wenn sie in
der Transportposition in der Klemmvorrichtung eingeklemmt ist, sich keine Verletzung
zuziehen können. Auch das Verletzungsrisiko durch den Griff der Anhaltekelle für Beine,
Knöchel oder Knie der Insassen des Kraftfahrzeugs wird reduziert.
[0017] Mit Hilfe einer Zeichnung wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung näher erläutert. Es zeigt
- Figur 1
- - einen Halter gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung mit
einer Anhaltekelle, bevor sie in den Halter eingesetzt wird,
- Figur 2
- - einen Halter gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung mit darin
eingesetzter Anhaltekelle,
- Figuren 3a - 3d
- - die Situation aus Figur 2 in einer Frontalansicht (Figur 3a), einer Draufsicht (Figur
3b), einer Seitenansicht (Figur 3c) und einer Schnittansicht entlang der Linie A-A
aus Figur 3a (Figur 3d),
- Figur 4
- - einen Halter gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in einer
Explosionsdarstellung.
[0018] Figur 1 zeigt einen Halter 2 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung. In Figur 1 darüber ist eine Anhaltekelle 4 dargestellt, bevor sie in den
Halter 2 eingesetzt wird. Der Halter 2 umfasst eine Halteplatte 6, die über mehrere
Ausnehmungen 8 verfügt, in die Verbindungsmittel, beispielsweise Nieten oder Schrauben,
einsetzbar sind, durch die die Halteplatte 6 an einer nicht gezeigten Wand in einem
Innenraum eines Kraftfahrzeuges befestigbar ist.
[0019] An der Halteplatte 6 ist eine Aufnahmeschale 10 vorgesehen, die über einen kreissegmentförmigen
Bereich 12 verfügt und zudem einen Aufnahmebereich 14 für einen Griff 16 beziehungsweise
den Griffansatz der Anhaltekelle 4 aufweist. Auch die Aufnahmeschale 10 verfügt über
Ausnehmungen 18, in die Verbindungsmittel eingebracht werden können, um beispielsweise
die Aufnahmeschale 10 mit der Halteplatte 6 und/oder einer Innenwand des Kraftfahrzeugs
zu verbinden. Dabei kann die Aufnahmeschale 10 mit der Halteplatte 6 auch ohne Befestigungselemente,
beispielsweise durch Ultraschweißung, verbunden sein.
[0020] An der Halteplatte 6 ist im unteren Bereich ein Federelement 20 angeordnet, das gemeinsam
mit der Aufnahmeschale 10 die Klemmvorrichtung 22 bildet. Die Anhaltekelle 4 ist in
Figur 1 bereits in der Position gezeigt, in der sie von oben in die Klemmvorrichtung
22 eingebracht werden kann. Die Anhaltekelle 4 verfügt dabei über einen Kellenkörper
24, der im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet ist. Im mittleren Bereich befindet
sich eine Leuchtvorrichtung 26, die beispielsweise rot beleuchtet sein kann, damit
mit der Anhaltekelle 4 Fahrzeuge angehalten oder aus dem fließenden Verkehr herausgewunken
werden können.
[0021] Die Anhaltekelle 4 wird nun in der in Figur 1 gezeigten Ausrichtung nach unten in
den Halter 2 eingeführt. Diese Situation ist in Figur 2 gezeigt. Der Kellenkörper
wird dabei zwischen dem Federelement 20 und der Aufnahmeschale 10 eingeklemmt. Dabei
wird das Federelement 20 etwas aus der Gleichgewichtslage herausgedrückt. Dadurch
bringt es eine Federkraft auf den Kellenkörper 24 der Anhaltekelle 4 auf, so dass
diese in der Klemmvorrichtung 22 festgehalten wird.
[0022] In Figur 1 ist zu erkennen, dass in einem Bereich der Halteplatte 6 ein Polsterelement
28 angeordnet ist. Handelt es sich bei der Anhaltekelle 4 um eine zweiseitige Anhaltekelle
4, weist diese auf der in Figur 1 nicht gezeigten Seite des Kellenkörpers 24 eine
zweite Leuchtvorrichtung 26 auf. Damit diese im Halter 2 nicht zerkratzt oder in sonstiger
Weise beschädigt wird, ist das Polsterelement 28 so angeordnet, dass die zweite Leuchtvorrichtung
26 genau an dieser Stelle mit der Halteplatte 6 in Kontakt kommt. Alternativ dazu
kann auch eine einseitige Anhaltekelle 4, die nur auf einer Seite des Kellenkörpers
24 über eine Leuchtvorrichtung 26 verfügt, in den Halter eingeführt werden. Geschieht
dies nicht wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt, sondern mit der Leuchtvorrichtung 26
auf der anderen Seite des Kellenkörpers 24, wird auch die erste Leuchtvorrichtung
26 durch das Polsterelement 28 vor Kratzern und sonstigen Beschädigungen geschützt.
In Figur 2 befindet sich die Anhaltekelle in der Transportposition.
[0023] Die Figuren 3a bis 3d zeigen verschiedene Ansichten eines Halters 2 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, in den eine Anhaltekelle 4 eingebracht wurde. Insbesondere
in den Figuren 3b, 3c und 3d ist zu erkennen, dass es sich bei der Anhaltekelle 4
durchaus auch um eine zweiseitige Anhaltekelle handeln kann, die auf jeder Seite des
Kellenkörpers 24 über eine Leuchtvorrichtung 26 verfügt.
[0024] Figur 3d ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A in Figur 3a. In dieser
Schnittdarstellung ist das Federelement 20 zu erkennen, das mit der Aufnahmeschale
10 gemeinsam die Klemmvorrichtung 22 bildet. Man erkennt deutlich, dass der Kellenkörper
24 von oben zwischen das Federelement 20 und die Aufnahmeschale 10 eingedrückt wird.
Dabei wird der in Figur 3d obere Teil des Federelementes 20 nach links gedrückt, so
dass das Federelement sich nicht mehr in der Gleichgewichtslage befindet. Man erkennt
zudem, dass auch das Federelement 20 wie alle anderen Teile des Halters 2 vorteilhafterweise
mit einem Polsterelement 28 versehen ist, um den Kellenkörper 24 bzw. die Leuchtvorrichtungen
26 vor Beschädigungen zu schützen. Alternativ zu der in Figur 3d gezeigten Ausführungsform
könnten auch zwei Federelemente vorgesehen sein, von denen eines links und eines rechts
vom Kellenkörper angeordnet ist. Es ist auch denkbar, kein zusätzliches Federelement
20 vorzusehen, sondern die Aufnahmeschale 10 so auszubilden, dass sie mit der Halteplatte
6 gemeinsam die Klemmvorrichtung 22 bildet. Sofern die Halteplatte 6 dann jedoch nicht
über eine Ausnehmung für eine zweite Leuchtvorrichtung 26 verfügt, könnte in dieser
Ausgestaltung nur eine einseitige Anhaltekelle in die Klemmvorrichtung 22 und damit
in den Halter 2 eingeführt werden.
[0025] Figur 4 zeigt alle Bestandteile eines Halters 2 gemäß einem Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung in einer Explosionsdarstellung. Man erkennt die Halteplatte
6 mit den Ausnehmungen 8, das Federelement 20 sowie die Aufnahmeschale 10, die über
den kreissegmentförmigen Bereich 12 und einen Aufnahmebereich 14 für einen Griff 16
der Anhaltekelle 4 verfügt. In Figur 4 deutlich zu erkennen sind drei Polsterelemente
28. Das kreisförmige Polsterelement 28 ist das bereits in Figur 1 gezeigte Polsterelement
28. Das halbmondförmige Polsterelement 28 wird an die der Halteplatte 6 zugewandte
Seite des kreissegmentförmigen Bereichs 12 der Aufnahmeschale 10 angeordnet. Dadurch
wird zumindest eine Seite des Kellenkörpers 24 geschützt, wenn die Anhaltekelle 4
in den Halter 2 eingeführt wird. Das dritte Polsterelement 28 wird auf das Federelement
20 aufgebracht, um so auch die zweite Seite des Kellenkörpers 24, die in Kontakt mit
einem Bauteil des Halters 2 kommt, vor Kratzern und sonstigen Beschädigungen zu schützen.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 2
- Halter
- 4
- Anhaltekelle
- 6
- Halteplatte
- 8
- Ausnehmung
- 10
- Aufnahmeschale
- 12
- kreissegmentförmiger Bereich
- 14
- Aufnahmebereich
- 16
- Griff
- 18
- Ausnehmung
- 20
- Federelement
- 22
- Klemmvorrichtung
- 24
- Kellenkörper
- 26
- Leuchtvorrichtung
- 28
- Polsterelement
1. Halter (2) für eine Anhaltekelle (4) mit einer im Innenraum eines Kraftfahrzeuges
befestigbaren Halteplatte (6), einer an der Halteplatte (6) angeordneten Aufnahmeschale
(10) und einer Klemmvorrichtung (22) zum Einklemmen der Anhaltekelle (4) in einer
Transportposition.
2. Halter (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (22) wenigstens ein Federelement (20) umfasst, das derart angeordnet
ist, dass die Anhaltekelle (4) zwischen dem wenigstens einen Federelement (20) und
der Aufnahmeschale (10) einklemmbar ist.
3. Halter (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (22) wenigstens zwei Federelemente (20) umfasst, die derart
angeordnet sind, dass die Anhaltekelle (4) zwischen den beiden Federelementen (20)
einklemmbar ist.
4. Halter (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (20) und zumindest eine Seite der Aufnahmeschale (10) mit einem
Polsterelement (28) ausgestattet sind.
5. Halter (2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Polsterelement (28) aus Polypropylen besteht.
6. Halter (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (22) zum Einklemmen einer zweiseitigen Anhaltekelle (4) ausgebildet
ist.
7. Halter (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeschale (10) mittels Ultraschweißung an der Halteplatte (6) befestigt
ist.
8. Halter (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeschale (10) einen kreissegmentförmigen Bereich (12) aufweist.
9. Halter (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeschale (10) an einer Seite einen Aufnahmebereich (14) für einen Griffansatz
(16) umfasst.